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DE69116485T2 - Phasenverschiebungsvorrichtung und Lasergerät unter Verwendung desselben - Google Patents

Phasenverschiebungsvorrichtung und Lasergerät unter Verwendung desselben

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Publication number
DE69116485T2
DE69116485T2 DE69116485T DE69116485T DE69116485T2 DE 69116485 T2 DE69116485 T2 DE 69116485T2 DE 69116485 T DE69116485 T DE 69116485T DE 69116485 T DE69116485 T DE 69116485T DE 69116485 T2 DE69116485 T2 DE 69116485T2
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DE
Germany
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laser
light
phase
phase shift
light source
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DE69116485T
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Hiroshi Ohsawa
Kenji Saito
Masayuki Suzuki
Minoru Yoshii
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Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
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Priority claimed from JP24469690A external-priority patent/JPH04123017A/ja
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Publication of DE69116485D1 publication Critical patent/DE69116485D1/de
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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
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    • G02B5/1876Diffractive Fresnel lenses; Zone plates; Kinoforms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lasers (AREA)
  • Semiconductor Lasers (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Lasergerät unter Verwendung einer Phasenverschiebungsvorrichtung.
  • Eine Phasenverschiebungsvorrichtung kann verwendet werden, um einen Laserstrahl in eine Vielzahl von Lichtflächen zu unterteilen, in denen das Licht von einer Fläche mit dem von einer anderen Fläche außer Phase ist. Solch ein Verfahren erleichtert die Einstellung des Lichtfleckdurchmessers für die Erzeugung von Bildern mit hoher Genauigkeit und zum Korrigieren des Astigmatismus eines Laserstrahls.
  • In Geräten zum Eingeben oder zum Ausgeben von Bildinformationen unter Verwendung eines Laserstrahls ist es erwünscht, ein Bild mit hoher Auflösungskraft zu erzeugen oder wiederzugeben.
  • Eine hohe Auflösungskraft kann bei der Erzeugung oder Wiedergabe von Bildinformation erzielt werden, indem man den Lichtfleckdurchmesser des Laserlichts (Laserstrahls) bei der Bild-Eingabe oder -Ausgabe verringert, und es ist bereits bekannt, daß eine Verringerung des Lichtfleckdurchmessers durch die Verwendung eines optischen Systems mit einer großen numerischen Apertur (NA) erzielt werden kann.
  • Fig. 1 ist eine schematische Ansicht eines herkömmlichen optischen Abtastgeräts, das beispielsweise in einem Laserstrahldrucker verwendet wird.
  • In Fig. 1 wird ein von einer Lichtquelleneinheit 91, die beispielsweise aus einem Laser besteht, emittierter Laserstrahl in einen im wesentlichen parallelen Strahl durch eine parallel richtende Linse 92 verwandelt und tritt in einen sich drehenden Polygonspiegel 93 ein. Der Spiegel 93 wird in einer durch einen Pfeil angegebenen Richtung mit einer konstanten hohen Geschwindigkeit gedreht, wodurch der Laserstrahl, der am Punkt P auf einer Reflexionsfläche 93a des sich drehenden Polygonspiegels 93 eintritt, reflektiert wird und in eine Abtastbewegung auf einer Haupt-Abtastebene gebracht wird, wobei er in eine f-θ-Linse 94, die ein optisches Fokussiersystem darstellt, eintritt. Bei Austritt von der Linse 94 wird der Laserstrahl auf eine abgetastete Ebene 95 fokussiert, und er tastet die Ebene linear mit einer im wesentlichen konstanten Geschwindigkeit ab.
  • Zum Beispiel kann bei einer Bilderzeugung auf der abgetasteten Ebene, die beispielsweise aus einem lichtempfindlichen Element zusammengesetzt ist, eine höhere Auflösungskraft erzielt werden, indem man die numerische Apertur des f-θ-Linsensystems 94 erhöht, wodurch der Durchmesser des Lichtflecks 96 verringert wird, der auf die abgetastete Ebene 95 fokussiert ist.
  • Es ist jedoch sehr schwierig, ein optisches System mit einer großen NA aufzubauen, und NA = 1 kann in der Theorie an der Luft nicht durch ein optisches System überschritten werden. Ein Anstieg der NA verringert auch drastisch die Schärfentiefe, wodurch die Toleranz hinsichtlich der Position der Bildebene kleiner wird, womit die Herstellung und die Einstellung des Geräts extrem schwierig werden.
  • Im allgemeinen sind der Lichtfleckdurchmesser und die Schärfentiefe auf der Bildebene in einem Lasergerät unter Verwendung einer Laserlichtquelle durch die folgenden Gleichungen gegeben:
  • Fleckdurchmesser = kλ/(2 x NA) (a)
  • Schärfentiefe = ±λ/(2 x NA²) (b)
  • worin λ die Wellenlänge ist, k eine Konstante ist (k ≥ 1,64), die das Niveau der Strahlintensität am Rand der Pupille des optischen Abbildungssystems angibt, und der Lichtfleckdurchmesser 11/e² der Spitzenintensität ist.
  • Als ein Beispiel zeigt Tabelle 1 den Lichtfleckdurchmesser und die Schärfentiefe auf der abgetasteten Ebene für verschiedene Werte von NA, die mit λ = 0,78 Mm und k = 1,7 in den Gleichungen (a) und (b) berechnet sind. Tabelle 1 NA des optischen Systems Fleckdurchmesser (µm) Schärfentiefe (µm) Bemerkung Laserstrahldrucker Objektivlinse für optische Scheibe Objektivlinse für Mikroskop Grenzwert
  • Auch ist der als Lichtquelle in dem Lasergerät verwendete Halbleiterlaser aufgrund seines Aufbaus mit Astigmatismus behaftet. Insbesondere ist, wie in Fig. 2A gezeigt, die Größe der Lichtemissionsfläche in einer Richtung parallel zu der Ebene des Übergangs der Halbleitervorrichtung (x-Richtung) und in einer dazu senkrechten Richtung (y- Richtung) verschieden. Folglich ist der Krümmungsradius der Wellenfront an einem entfernten Punkt von der Laserlichtquelle in der parallelen Richtung und der senkrechten Richtung unterschiedlich, wie in Fig. 2B gezeigt.
  • Aus diesem Grund ergeben sich, wenn der Lichtstrahl von der Laserlichtquelle durch ein achsensymmetrisches Linsensystem fokussiert wird, jeweils unterschiedliche beste Fokussierpositionen Px', Py' in der x- und y-Richtung, womit sich ein sogenannter Astigmatismus Δ oder Δ' ergibt.
  • Herkömmlich wird der Astigmatismus korrigiert, indem man eine zylindrische Linse in den optischen Weg bringt und ihre Position einstellt.
  • In dem Lasergerät zur Verwendung in einem Laserstrahldrucker, wie in Tabelle 1 gezeigt, wird beispielsweise die Tiefenschärfe kleiner als ± 1 mm, wenn die numerische Apertur des optischen Abbildungssystems 0,02 oder größer ist, wenn nämlich der Fleckdurchmesser 33 µm oder kleiner wird.
  • Im allgemeinen wird bei einer Schärfentiefe, die kleiner oder gleich ± 1 mm ist, die Herstellung des Geräts extrem schwierig, da die Positionseinstellung oder Planarität bzw. ebene Form des lichtempfindlichen Elements kritisch wird. Folglich ist es im allgemeinen schwierig, für das optische Abbildungssystem eine numerische Apertur auszuwählen, die 0,02 überschreitet.
  • Auch wird in der Objektivlinse für optische Scheiben oder für ein Mikroskop ein Lichtfleckdurchmesser von ungefähr 0,7 µm allgemein als eine Grenze angesehen, da es theoretisch schwierig ist, einen kleineren Durchmesser zu erzielen.
  • Wie im vorstehenden erklärt wurde, ist es theoretisch und mechanisch sehr schwierig gewesen, einen Laserstrahl mit einem kleinen Fleckdurchmesser im herkömmlichen Lasergerät zu erhalten.
  • Astigmatismus kann in einer Linsenkombination mit einer zylindrischen Linse, die eine große Krümmung erfordert, vorhanden sein, insbesondere, wenn ein achsensymmetrisches Linsensystem mit einem Halbleiterlaser kombiniert wird. Unter solchen Umständen wird die Herstellung von solch einer zylindrischen Linse schwierig, und man muß möglicherweise einen Grad an Astigmatismus tolerieren.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Phasenverschiebungsvorrichtung bereitzustellen, die einen durchgehenden Lichtstrahl in eine Vielzahl von Flächen unterteilt.
  • In einem Artikel mit dem Titel "Neues aus der Technik Nr. 3 (1985)" wird eine zweiteilige optische Phasenverschiebungsvorrichtung beschrieben. Die Art, in der die in diesem Artikel beschriebene Vorrichtung verwendet wird, bedeutet jedoch, daß das Problem, mit dem sich die vorliegende Erfindung befaßt, nicht gelöst werden kann.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Gerät unter Verwendung einer Phasenverschiebungsvorrichtung, wie in Anspruch 1 dargelegt, bereitgestellt.
  • Die Erfindung wird nun nur als Beispiel unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • Fig. 1 eine schematische Ansicht eines herkömmlichen Lasergeräts ist;
  • Fig. 2A und 2B Ansichten sind, die den Astigmatismus in einem herkömmlichen Haibleiterlaser zeigen;
  • Fig. 3A und 3B teilweise schematische Ansichten einer Phasenverschiebungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung sind;
  • Fig. 4A und 4B schematische Ansichten sind, die den Zustand einer Wellenform des Lichtstrahls zeigen, der durch die Phasenverschiebungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung geht;
  • Fig. 5A bis 5C Diagramme sind, die die komplexe Amplitudenverteilung und Intensitätsverteilung des Lichtstrahls zeigen, der durch die Phasenverschiebungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung hindurchgeht;
  • Fig. 6A und 6B Ansichten sind, die die Simulation eines optischen Systems zum Korrigieren des Astigmatismus eines Lasterstrahis unter Verwendung der Phasenverschiebungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigen;
  • Fig. 7A und 7B teilweise schematische Ansichten einer Phasenverschiebungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung sind;
  • Fig. 8 eine schematische Ansicht ist, die den Zustand der Wellenfront in der Nähe der Phasenverschiebungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 9A bis 9C Diagramme sind, die die komplexe Amplitudenverteilung in der Nähe der Phasenverschiebungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung und das Transmissionsvermögen der Vorrichtung zeigen;
  • Fig. 10 eine schematische Ansicht ist, die die Anordnung der Position eines optischen Systems unter Verwendung der Phasenverschiebungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 11A bis 11C Diagramme sind, die die komplexe Amplitudenverteilung und Intensitätsverteilung auf der Bildebene in Fig. 10 zeigen;
  • Fig. 12 eine schematische Ansicht einer ersten Ausführungsform ist, in der die Phasenverschiebungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung auf ein optisches Abtastsystem angewendet wird;
  • Fig. 13 bis 18 schematische Ansichten des Lasergerätes unter Verwendung der Phasenverschiebungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung, die die zweite bis siebte Ausführungsform darstellen, sind; und
  • Fig. 19A bis 19F Ansichten von weiteren Ausführungsformen der Phasenverschiebungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung sind.
  • Fig. 3A ist eine schematische perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der Phasenverschiebungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung, und Fig. 3B ist eine Querschnittsansicht der Ausführungsform der Phasenverschiebungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung entlang einer Ebene, die eine zentrale (optische) Achse enthält.
  • In diesen Zeichnungen werden eine Phasenverschiebungsvorrichtung 4; eine erste Fläche 11, die in kreisförmiger oder ovaler Form um die optische Achse gebildet ist und transparent gegenüber dem Licht (Laserlicht L) mit einer vorbestimmten Wellenlänge ist; eine zweite Fläche 12 mit einer runden oder ovalen Ringform, die rund um und unmittelbar angrenzend an die erste Fläche bereitgestellt ist und transparent gegenüber dem Laserlicht L ist; und eine Lichtabschirmfläche 13, die die zweite Fläche 12 umgibt und gegenüber dem Laserlicht L undurchlässig ist, gezeigt.
  • Somit ist der lichtdurchlässige Teil der Phasenverschiebungsvorrichtung 4 in zwei transparente Flächen unterteilt, d.h. die erste Fläche 11 und die zweite Fläche 12, und eine vorbestimmte Phasendifferenz wird zwischen den zwei Strahlen, die jeweils durch die zwei Flächen 11 und 12 durchgehen, erteilt.
  • Die vorliegende Ausführungsform ist so gestaltet, daß der Laserstrahl, der durch die zweite Fläche 12 durchgeht, eine optische Weglänge hat, die eine halbe Wellenlänge länger als die des Laserstrahis ist, der durch die erste Fläche 11 geht.
  • Somit teilt die Phasenverschiebungsvorrichtung 4 den durchgehenden Lichtstrahl in jeweils zwei Lichtstrahlen, die durch die erste Fläche 11 und die zweite Fläche 12 durchgehen, und erzeugt eine Phasendifferenz von 180º zwischen den zwei Strahlen.
  • Solch eine Phasenverschiebungsvorrichtung kann relativ einfach hergestellt werden. Sie kann beispielsweise durch Verwendung einer paralleiflächigen flachen Glasplatte mit genau geschliffenen Oberflächen als ein Substrat, Herstellen eines dünnen Films mit einer Dicke von d = λ/{2(n-1)} durch Vakuum-Abscheidung nur in der zweiten Fläche 12 oder der ersten Fläche 11, worin λ die Wellenlänge des Laserstrahls und n der Brechungsindex der aufgedampften Substanz ist, und Beschichten der Lichtabschirmfläche mit einem Licht absorbierenden Anstrich hergestellt werden.
  • Im folgenden wird das Prinzip der Verringerung des Lichtfleckdurchmessers durch die Phasenverschiebungsvorrichtung erklärt. Fig. 4A und 4B zeigen den Zustand der Wellenfront und die Amplitudenverteilung, wenn ein Lichtstrahl einer ebenen Welle eintritt und durch die Phasenverschiebungsvorrichtung 4 der vorliegenden Ausführungsform durchgelassen wird. Solch eine Situation wird erhalten, wenn die Phasenverschiebungsvorrichtung 4 in der Nähe des Strahlbauchs bzw. der Strahlentaille des Laserstrahls in einem Lasergerät positioniert ist.
  • Schematisch sind die Wellenfronten der Lichtstrahlen veranschaulicht, die jeweils durch die erste und zweite Fläche 11, 12 mit einer vorbestimmten Phasendifferenz dazwischen durchgehen, wenn ein Laserstrahl mit planarer Welle in die Phasenverschiebungsvorrichtung 4 von der linken Seite der Zeichnung eintritt.
  • Da sich die Phasenverschiebungsvorrichtung 4 in der Nähe des Strahlbauchs bzw. der Strahlentaille befindet, nimmt der von links eintretende Laserstrahl einen Zustand einer im wesentlichen ebenen bzw. ebenen Welle an der Eintrittsfläche ein, wie in Fig. 4A gezeigt. Da der Unterschied der optischen Weglänge zwischen der planaren bzw. ebenen Welle, die durch die erste Fläche 11 durchgeht, und der, die durch die zweite Fläche 12 durchgeht, eine halbe Wellenlänge beträgt, nimmt die Wellenfront des Strahls, der aus der Phasenverschiebungsvorrichtung 4 austritt, eine in der Zeichnung veranschaulichte Form an. Folglich nimmt die komplexe Amplitudenverteilung des Laserstrahls unmittelbar nach Austritt von der Vorrichtung 4 die in Fig. 4B gezeigte Form an.
  • In Fig. 4B gibt x die Koordinate in einer Richtung senkrecht zu der optischen Achse an, U&sub0;(x) ist die komplexe Amplitudenverteilung des Laserstrahls bei einer Koordinate x, 14 gibt die komplexe Amplitudenverteilung des von der ersten Fläche 11 der Phasenverschiebungsvorrichtung 4 transmittierten Strahls an, 15a und lsb sind diejenigen des von der zweiten Fläche 12 der Vorrichtung 4 durchgelassenen Strahls.
  • Obwohl U&sub0;(x) eine komplexe Zahl ist, kann sie auch nur durch die reelle Zahlenachse dargestellt werden, wie in Fig. 4B gezeigt, da nur die imaginäre Komponente 0 wird, wenn die Phase auf 0º und 180º begrenzt ist. Für den Zweck der Einfachheit wird angenommen, daß die Intensität des Laserstrahls unabhängig von der Koordinate x konstant ist.
  • Im folgenden wird die Intensitätsverteilung auf der Bildebene erklärt, wenn die Phasenverschiebungsvorrichtung 4, die als eine Objektebene betrachtet wird, durch ein optisches System ohne Aberrationen abgebildet wird. Wiederum wird für den Zweck der Einfachheit angenommen, daß die Phasenverschiebungsvorrichtung eine eindimensionale Vorrichtung ist, die sich entlang der x-Richtung erstreckt, und es wird angenommen, daß die Vergrößerung des optischen Systems 1 ist.
  • Wenn das optische System eine unendlich große numerische Apertur hat, wird die komplexe Amplitudenverteilung auf der Objektebene, die in Fig. 4B gezeigt wird, auf der Bildebene wiedergegeben. Da jedoch die numerische Apertur in Realität endlich ist, wird aufgrund von Beugung eine Ausbreitung erzeugt, womit eine komplexe Amplitudenverteilung U&sub1;(x') wie in Fig. 5A gezeigt auf der Bildebene bereitgestellt wird, worin x' die x-Koordinate auf der Bildebene ist, und 16, 17a und 17b komplexe Amplitudenverteilungen sind, die jeweils 14, 15a, 15b in Fig. 4B entsprechen. Dies kann mathematisch wie folgt erklärt werden.
  • Die komplexe Amplitudenverteilung U&sub1;(x') auf der Bildebene kann durch die folgende Gleichung wiedergegeben werden, unter Verwendung der komplexen Amplitudenverteilung U&sub0;(x) auf der Objektebene und der komplexen Punktbild- Amplitudenverteilung K(x'):
  • U&sub1;(x') = U&sub0;(x) K(x'-x)dx (1)
  • Wenn U&sub0; durch eine Gruppe von drei Punktlichtquellen mit unterschiedlichen Phasen angenähert werden kann, wird die folgende Beziehung unter Verwendung von Dirac's Deltafunktion δ(x) erhalten:
  • U&sub0;(x) C δ(x) - δ(x-a) - δ(x+a) (2)
  • worin a der Abstand von der optischen Achse zum Zentrum der komplexen Amplitudenverteilung 15a oder 15b ist, und C eine Konstante ist, die dem Verhältnis der Energie in dem komplexen Amplitudenbereich 14 zu dem in dem komplexen Amplitudenbereich isa oder 15b entspricht. Durch Substitution mit Gleichung (2) kann die Gleichung (1) wie folgt umgewandelt werden:
  • U&sub1;(x') = C K(x') - K(x'+a) - K(x'-a) (3)
  • so daß die komplexe Amplitudenverteilung auf der Bildebene durch die Summe von drei komplexen Punktbild Amplitudenverteilungen dargestellt werden kann. In der Gleichung (2) entsprechen der erste, zweite und dritte Term auf der rechten Seite jeweils der komplexen Amplitudenverteilung 16, 17a, 17b in Fig. 5A. Für den Zweck der Einfachheit sind die Verteilungen 16, 17a und 17b ohne kleinere Peaks zweiter Ordnung gezeigt. Falls die vorstehend erklärte Annäherung unter Betrachtung der Objektebene als eine Gruppe von drei Punktlichtquellen nicht zutrifft, kann die komplexe Amplitudenverteilung U&sub0;(x) der Objektebene wie folgt gegeben werden, wenn man die Intensität auf der Objektebene als Eins nimmt:
  • worin a&sub0; der Abstand von der optischen Achse zu der Grenze zwischen der ersten Fläche 11 und der zweiten Fläche 12 ist, und a&sub1; der Abstand von der optischen Achse zu der Grenze zwischen der zweiten Fläche 12 und der Lichtabschirmfläche 13 ist. Durch Substitution der Gleichung (4) in (1) kann die komplexe Amplitudenverteilung U&sub1;(x') auf der Bildebene wie folgt dargestellt werden:
  • worin der erste, zweite und dritte Term auf der rechten Seite jeweils den komplexen Amplitudenverteilungen 16, 17a und 17b in Fig. 5A entsprechen.
  • Zusammenfassend, wenn ein Objekt mit einer komplexen Amplitudenverteilung wie in Fig. 4B gezeigt, mit einem optischen Abbildungssystem abgebildet wird, kann die komplexe Amplitudenverteilung auf der Bildebene durch die Summe von drei komplexen Amplitudenverteilungen 16, 17a und 17b, die in Fig. 5A gezeigt sind, dargestellt werden.
  • In Fig. 5A werden die Kurven 17a' und 17b' erhalten, indem man die komplexe Amplitudenverteilungskurven 17a, 17b um die x'-Achse invertiert, und sie können verwendet werden, um mit der Kurve 16 zum Bestimmen der Amplitude verglichen zu werden. Es wird aus Fig. 5A deutlich, daß die Kurve 16 mit den Kurven 17a' und 17b' in den Endsteigungsbereichen der Kurve annähernd überlappt, und solch eine Beziehung ist bevorzugt, um einen kleinen Fleckdurchmesser zu erhalten.
  • Eine Kurve 18 in Fig. 5B zeigt eine komplexe Amplitudenverteilung, die der Summe der drei komplexen Amplitudenverteilungen 16, 17a und 17b in Fig. 5A entspricht. Im Vergleich mit der Kurve 16 zeigt die Kurve 18 eine verringerte Ausbreitung in der x'-Richtung.
  • Eine Kurve 19 in Fig. 5C zeigt die Intensitätsverteilung auf der Bildebene. Die Intensitätsverteilung I(x') kann von der komplexen Amplitudenverteilung U&sub1;(x') durch die folgende Gleichung erhalten werden:
  • I(x') = U&sub1;*(x') U&sub1;(x') = U&sub1;(x') ² (6)
  • In der vorliegenden Ausführungsform befindet sich, wie im vorstehenden erklärt, eine Phasenverschiebungsvorrichtung wie in den Fig. 3A und 3B gezeigt, in der Nähe des Strahlbauchs bzw. der Strahlentaille eines Laserstrahls, und die Abbildung mit einem optischen System stellt einen Fleckdurchmesser bereit, der kleiner als der ist, der durch die F-Zahl oder numerische Apertur des optischen Systems definiert ist.
  • Im folgenden wird das Prinzip der Korrektur des Astigmatismus des Halbleiterlasers durch die Phasenverschiebungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung auf der Grundlage des Ergebnisses einer Simulation erklärt.
  • Fig. 6A ist eine schematische Ansicht der Phasenverschiebungsvorrichtung 4, die sich in der Nähe des Strahlbauchs bzw. der Strahlentaille eines Laserstrahls befindet, und Fig. 6B ist ein Diagramm, das das Ergebnis der Simulation der Intensitätsverteilung auf der Bildebene zeigt, das durch eine Abbildungslinse 41 ohne Aberrationen erhalten wird.
  • In der vorliegenden Ausführungsform wird für den Zweck der Einfachheit die Berechnung für ein System mit Rotationssymmetrie gemacht. Somit wird in Fig. 6B eine Phasenverschiebungsvorrichtung mit konzentrischer Struktur angenommen, die aus einer ersten Fläche 11 mit einem Radius A von der optischen Achse und einer zweiten Fläche 12 mit einem Radius B, die sich außerhalb befindet, zusammengesetzt ist, bei einer Phasendifferenz von 180º zwischen dem durchgehenden Lichtstrahl. Eine Lichtabschirmfläche ist außerhalb der zweiten Fläche gebildet. Solch eine Phasenverschiebungsvorrichtung 4 befindet sich in der Nähe eines Strahlbauchs bzw. einer Strahlentaille, der durch Bündeln eines Laserstrahls gebildet ist, und er wird durch eine Abbildungslinse abgebildet, von der man annimmt, daß sie frei von Aberration ist.
  • Die Simulation zum Bestimmen der Intensitätsverteilung auf der Bildebene wurde auf der Grundlage der üblichen Beugungstheorie durchgeführt, bei einem Radius W&sub0; des Strahlbauchs bzw. der Strahlentaille, einer Wellenlänge des Laserlichts und einer effektiven F- Zahl FNO der Abbildungslinse bei der Bildebenenseite.
  • Fig. 6B zeigt die Intensitätsverteilungen auf der Bildebene, wenn A von 0,5 bis 2,0 µm variiert wird, unter den Bedingungen von W&sub0; = 1,0 µm, λ = 0,6328 µm, FNO = 1,0 und B = 2,0 µm. Die Intensitätsverteilung ist bei dem Maximalwert normiert, und die Parameter W&sub0;, A und B werden durch die Größen auf der Bildebene dargestellt, die durch die tatsächlichen Größen multipliziert mit der Vergrößerung der Abbildungslinse erhalten werden.
  • Wie in Fig. 6B gezeigt, wird im Fall von A = 2 µm eine Beziehung A = B erhalten. Dieser Fall entspricht einem bloßen Einsetzen einer Blende, ohne Fläche der Phasenumkehrung. In solch einem Fall ist der Ursprungspunkt der divergierenden Lichtstrahlen verschieden von der Position der Phasenverschiebungsvorrichtung, wie aus Fig. 2B vorhergesagt werden kann, so daß der Lichtfleckdurchmesser bis zu einem bestimmten Maß durch Verschieben der Bildebene verringert werden kann. Bei dem Radius A = 1 µm wird der Fleckdurchmesser auf der Bildebene aufgrund des Effekts der Phasenumkehrung kleiner. Bei dem Radius A = 0,7 µm wird der Lichtfleckdurchmesser auf der Bildebene sogar kleiner und fällt ungefähr mit dem Airy-Muster der Abbildungslinse zusammen. Das Airy-Muster ist ein Beugungsbild, das auf der Bildebene erzeugt wird, wenn eine Punktlichtquelle durch eine rotationssymmetrische Abbildungslinse, von der man annimmt, daß sie frei von Aberration ist, abgebildet wird. Somit kann angenommen werden, daß der Fall von A = 0,7 µm einer imaginären Punktlichtquelle entspricht, die sich bei der Phasenverschiebungsvorrichtung befindet.
  • Folglich kann in Betracht gezogen werden, daß die Phasenverschiebungsvorrichtung einen optischen Effekt zum Verschieben des Licht-Brennpunkts des Laserstrahls zur Position der Vorrichtung hat. Man kann auch in Betracht ziehen, daß sie die Wirkung hat, daß der Öffnungswinkel des Laserstrahls erhöht wird, wodurch der Laserstrahl in den gesamten effektiven Durchmesser der Abbildungslinse eingeleitet wird, und womit der Lichtfleckdurchmesser verringert wird.
  • Wie vorstehend erklärt kann, falls das optische System eine Rotationssymmetrie hat, die Position des Lichtzerstreuungspunkts durch die Phasenverschiebungsvorrichtung gesteuert werden.
  • Falls dem Lichtfleckdurchmesser wie bei einem Halbleiterlaser Rotationssymmetrie fehlt, können zwei Licht- Brennpunkte Px, Py jeweils in den unterschiedlichen Querschnittsebenen, wie in Fig. 2B gezeigt, in Betracht gezogen werden. Daher läßt die Verwendung der Phasenverschiebungsvorrichtung die Verschiebung der Position des Licht-Brennpunkts zu der Position der Vorrichtung in jedem Querschnitt zu. Somit können die ursprünglich unterschiedlichen Positionen der Licht-Brennpunkte in den unterschiedlichen Querschnitten zur selben Position gebracht werden.
  • Auf der Grundlage von diesem Prinzip bewirkt die vorliegende Ausführungsform Korrektur des Astigmatismus des Halbleiterlasers durch geeignete Auswahl der Radien A, B der Phasenverschiebungsvorrichtung und der Position der Phasenverschiebungsvorrichtung in dem optischen Weg des Laserstrahls. Die Phasendifferenz zwischen den von der ersten Fläche 11 und der zweiten Fläche 12 durchgelassenen Laserstrahlen ist nicht auf 180º beschränkt, sondern er kann nach Belieben ausgewählt werden.
  • Fig. 7A ist eine schematische perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Phasenverschiebungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung, und Fig. 7B ist eine Querschnittsansicht der Ausführungsform entlang einer Ebene, die die zentrale Achse (optische Achse) z enthält.
  • In den Fig. 7A und 7B sind eine Phasenverschiebungsvorrichtung 21; eine erste transparente Fläche 22, die in einer kreisförmigen oder ovalen Form um die optische Achse z gebildet ist und transparent gegenüber dem Laserlicht L mit einer vorbestimmten Wellenlänge ist; eine erste Lichtabschirmfläche mit einer ovalen Ringform, die rund um die erste transparente Fläche 22 bereitgestellt ist und gegenüber dem Laserlicht L undurchlässig ist; eine zweite transparente Fläche 24 mit einer ovalen Ringform, die rund um die erste Lichtabschirmfläche bereitgestellt ist und transparent gegenüber dem Laserlicht L ist; und eine zweite Lichtabschirmfläche 25, die die zweite transparente Fläche 24 umgibt und gegenüber dem Laserlicht L lichtundurchlässig ist, gezeigt.
  • Somit ist die lichtdurchlässige Fläche der Phasenverschiebungsvorrichtung 21 in zwei transparente Flächen 22, 24 um die erste Lichtabschirmf läche 23 unterteilt, und eine vorbestimmte Phasendifferenz wird zwischen den zwei Lichtstrahlen, die durch die zwei transparenten Flächen 22 und 24 durchgehen, bereitgestellt.
  • Die vorliegende Ausführungsform ist so gestaltet, daß die optische Weglänge des Lichtstrahls, der von der zweiten transparenten Fläche 24 durchgelassen wird, um eine halbe Wellenlänge länger ist als die des Lichtstrahls, der von der ersten transparenten Fläche 22 durchgelassen wird. Somit teilt die Phasenverschiebungsvorrichtung den eintretenden Lichtstrahl in zwei Lichtstrahlen, die jeweils durch die erste und zweite transparente Fläche durchgehen, wobei eine Phasendifferenz von 180º zwischen den Lichtstrahlen erzeugt wird.
  • Solch eine Phasenverschiebungsvorrichtung kann relativ leicht hergestellt werden. Sie kann beispielsweise unter Verwendung einer parallelflächigen flachen Glasplatte mit genau geschliffenen Oberflächen als ein Substrat, Bilden eines Dünnfilms mit einer Dicke von d = λ/{2(n-1)} durch Vakuum-Abscheidung nur in der zweiten transparenten Fläche, wobei λ die Wellenlänge des Laserstrahis (Laserlicht L) und n der Brechungsindex der abgeschiedenen Substanz ist, und Beschichten der Lichtabschirmf lächen mit einem Licht absorbierenden Anstrich hergestellt werden.
  • Fig. 8 zeigt den Zustand der Wellenfront, wenn ein Lichtstrahl einer ebenen bzw. planaren Welle eintritt und durch die Phasenverschiebungsvorrichtung 21 der vorliegenden Ausführungsform durchgelassen wird. Solch eine Situation tritt auf, wenn die Phasenverschiebungsvorrichtung sich in der Nähe des Strahlbauchs bzw. der Strahlentaille eines Laserstrahls befindet.
  • Es werden schematisch Wellenfronten der Lichtstrahlen veranschaulicht, die von der ersten und zweiten transparenten Fläche 22, 24 transmittiert werden und die jeweils einen Phasenunterschied haben, wenn ein Laserstrahl einer ebenen bzw. planaren Welle in die Phasenverschiebungsvorrichtung 21 von der linken Seite in der Zeichnung eintritt.
  • Die Fig. 9A bis 9C sind Diagramme, die die komplexe Amplitudenverteilung in der Nähe der Phasenverschiebungsvorrichtung 21 der vorliegenden Ausführungsform, wenn ein Lichtstrahl hindurchgeht, und das Amplituden-Durchlaßvermögen der Vorrichtung zeigen. Die Phasenverschiebungsvorrichtung 21 hat das Amplituden- Durchlaßvermögen T(x, 0), wie in Fig. 9B gezeigt, wodurch ein Lichtstrahl mit einer komplexen Amplitudenverteilung U&sub0;(x, 0), wie in Fig. 9A gezeigt, wenn durch die Phasenverschiebungsvorrichtung 21 durchgelassen, mit einer komplexen Amplitudenverteilung U&sub0;+(x, 0), wie in Fig. 9C gezeigt, austritt. Für den Zweck der Einfachheit zeigen diese Diagramme die Verteilungen auf der x-Achse (y = 0).
  • In Fig. 9C geben die Kurven 26, 27 jeweils die komplexe Amplitudenverteilung der Lichtstrahlen an, die von der ersten und zweiten transparenten Fläche 22, 24 durchgelassen werden.
  • Obwohl diese Zahlen komplexe Zahlen sind, können sie auch nur durch die reelle Zahlenachse dargestellt werden, da die imaginären Komponenten 0 werden, wenn die Phase auf 0º und 180º beschränkt wird. Auch wird die komplexe Amplitudenverteilung unmittelbar nach Verlassen der Phasenverschiebungsvorrichtung durch das Produkt der komplexen Amplitudenverteilung unmittelbar vor Eintritt in die Vorrichtung und das Amplituden-Durchlaßvermögen der Phasenverschiebungsvorrichtung 21 dargestellt, d.h.: U&sub0;+(x,0) = U&sub0;&supmin;(x,0) x T(x,0).
  • Fig. 10 ist eine schematische Ansicht, wenn man die Phasenverschiebungsvorrichtung 21 als die Objektebene ansieht und sie durch ein optisches Abbildungssystem auf eine vorbestimmte Ebene (eine Bildebene) abgebildet wird, und die Fig. 11a bis 11c sind Diagramme, die die komplexe Amplitudenverteilung und Intensitätsverteilung auf der Bildebene 29 in dem optischen System zeigen, das in Fig. 10 gezeigt wird.
  • In Fig. 10 wird ein von einer nicht dargestellten Lichtquelle wie beispielsweise einem Laser emittierter Lichtstrahl in einem planaren Wellenzustand in die Phasenverschiebungsvorrichtung 21 eingeleitet und auf eine Bildebene 29 durch ein optisches Abbildungssystem 28 fokussiert, wobei man die Phasenverschiebungsvorrichtung als eine Objektebene ansieht. Die komplexe Amplitudenverteilung auf der Objektebene (Fig. 9C) wird auf der Bildebene wiedergegeben, falls das optische Abbildungssystem 28 eine unendlich große numerische Apertur hat. Diese Verteilung wird jedoch entsprechend der Vergrößerung des optischen Systems 28 vergrößert oder verkleinert und wird bei dem zentralen Wert normiert.
  • Da jedoch die numerische Apertur des optischen Abbildungssystems 28 in Realität endlich ist, wird durch Beugung eine Ausbreitung erzeugt, wodurch eine komplexe Amplitudenverteilung U&sub1;(x&sub1;, y&sub1;), die in Fig. 11A gezeigt ist, auf der Bildebene 29 erzeugt wird, worin x&sub1;, y&sub1; Koordinaten auf der Bildebene 29 sind. Die Fig. 11a bis 11c veranschaulichen Verteilungen auf der x&sub1;-Achse (y&sub1; = 0).
  • Die Amplitudenverteilungen 26a, 27a in Fig. 11a entsprechen jeweils den 26, 27 in den Fig. 9A bis 9C, und sie können miteinander addiert werden, da die Lichtstrahlen dem selben Laser entstammen und kohärent sind. Fig. 11B zeigt das Ergebnis der Addition, bei der die Amplitudenverteilung eine schmalere Ausbreitung zeigt, da sich die Beiträge 26a und 27a gegenseitig aufheben. Fig. 11C zeigt die Intensitätsverteilung I(x&sub1;, y&sub1;) auf der x&sub1;-Achse, die als das Quadrat des Absolutwerts der komplexen Amplitudenverteilung U&sub1;(x&sub1;, y&sub1;) erhalten wird. Die Intensitätsverteilung zeigt eine schmalere Ausbreitung im Vergleich mit einem Fall, in dem der Lichtstrahl von der Lichtquelle auf die Bildebene 29 fokussiert wird, wobei das optische Abbildungssystem dieselbe numerische Apertur hat und keine Phasenverschiebungsvorrichtung 21 vorliegt.
  • Die vorstehend erklärte Situation kann mathematisch wie folgt erklärt werden. In der folgenden Beschreibung wird die Phasenverschiebungsvorrichtung 21 als die Objektebene angesehen, und die Koordinate (x, y) auf der Objektebene wird durch die tatsächliche Größe multipliziert mit der Vergrößerung des optischen Systems 28 dargestellt. Somit kann die Amplitudenverteilung U&sub0;(x, y) auf der Objektebene und der U&sub1;(x', y') auf der Bildebene 29 wie folgt korreliert werden:
  • Diese Gleichung entspricht der Gleichung (2a) in "Principles of Optics" von Born und Wolf, Abschnitt 9.5.
  • In dieser Gleichung ist k die Transmissionsfunktion des optischen Systems 28 (komplexe Amplitudenverteilung auf der Bildebene durch eine Punktlichtquelle) und kann im Fall eines Aberrations-freien optischen Systems mit einer kreisförmigen Blende durch eine Gleichung dargestellt werden, die eine Besselfunktion enthält.
  • Auch kann die Intensitätsverteilung wie vorstehend erklärt durch folgenden Ausdruck gegeben werden:
  • I(x&sub1;, y&sub1;) = U&sub1;(x&sub1;, y&sub1;) ².
  • Bei der vorliegenden Ausführungsform wird ein Unterschied der optischen Weglänge von einer halben Wellenlänge zwischen den Lichtstrahlen, die von der ersten und zweiten transparenten Fläche durchgelassen werden, bereitgestellt, wodurch ein Phasenunterschied von 180º erzeugt wird, aber dieser ein Unterschied ist nicht eingeschränkt, und der Unterschied der optischen Weglänge kann geeignet entsprechend dem erforderlichen Phasenunterschied variiert werden.
  • Im folgenden werden zahlreiche Ausführungsformen des Lasergeräts unter Verwendung der Phasenverschiebungsvorrichtung der vorliegenden Ausführungsform erklärt.
  • Fig. 12 ist eine schematische Ansicht einer ersten Ausführungsform des Lasergeräts unter Verwendung der Phasenverschiebungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung.
  • Ein von einer Lichtquelleneinheit 1, die beispielsweise aus einem Laser zusammengesetzt ist, emittierter Lichtstrahl wird durch eine parallelrichtende Linse 2 in einen im wesentlichen Strahl verwandelt, der durch eine Kondensorlinse 3 unter Bildung eines Strahlbauchs bzw. einer Strahlentaille in der Nähe der Fokussierposition gebündelt wird. Eine Phasenverschiebungsvorrichtung 4 befindet sich in der Nähe des Strahlbauchs bzw. der Strahlentaille, und das von der Vorrichtung 4 durchgelassene Licht wird durch eine parallelrichtende Linse 5 in einen parallelen Strahl verwandelt, der in eine zylindrische Linse mit einer Brechkraft in der Neben-Abtastrichtung eintritt. Die zylindrische Linse 6 fokussiert den Lichtstrahl in einer Linie entlang der Neben-Abtastrichtung, woraufhin der Lichtstrahl in einen sich drehenden Polygonspiegel 7 eintritt und von ihm reflektiert wird. Der von dem Polygonspiegel 7 reflektierte und abgelenkte Lichtstrahl wird durch ein f-θ- Linsensystem 8 druchgelassen, wobei er auf einer abgetasteten Ebene 9 einen Lichtfleck 10 bildet.
  • Wenn der sich drehende Polygonspiegel 7 bei einer konstanten Geschwindigkeit in einer durch einen Pfeil angegebenen Richtung gedreht wird, führt der Laserstrahlfleck 10 eine Abtastbewegung auf der abgetasteten Ebene 9 durch. Bei der vorliegenden Ausführungsform mit dem vorstehend erklärten Aufbau wird durch die Verwendung der Phasenverschiebungsvorrichtung 4 das Abtasten der abgetasteten Ebene 9 mit einem kleineren Lichtfleckdurchmesser erreicht, ohne daß die Schärfentiefe beeinträchtigt wird. Auf diese Weise wird ein Lasergerät mit der Fähigkeit zur Bilderzeugung oder zum Lesen eines Bildes mit einer hohen Auflösungsleistung erhalten. Natürlich kann ein ähnlicher Effekt mit der Phasenverschiebungsvorrichtung 21, die in Fig. 7 gezeigt ist, erhalten werden.
  • Die Fig. 13 bis 16 sind schematische Ansichten, die die zweite bis fünfte Ausführungsform des Lasergeräts unter Verwendung der Phasenverschiebungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigen, worin dieselben Komponenten wie diejenigen der ersten Ausführungsform, die in Fig. 12 gezeigt ist, durch dieselben Zahlen dargestellt sind.
  • In der in Fig. 13 gezeigten zweiten Ausführungsform befindet sich die Phasenverschiebungsvorrichtung 4 in der Nähe einer Laserstrahl emittierenden Endfläche eines Halbleiterlasers 1, der die Lichtquelle darstellt. Der von einem Lichtemissionspunkt des Halbleiterlasers emittierte Laserstrahl wird durch die Phasenverschiebungsvorrichtung 4, die sich in dessen Nähe befindet, durchgelassen und wird durch die parallelrichtende Linse 2 in einen parallelen Strahl verwandelt und tritt in die zylindrische Linse 6 ein. Der Aufbau danach ist derselbe wie in der ersten Ausführungsform, die in Fig. 12 gezeigt ist.
  • In der vorliegenden Ausführungsform wird, da die Position unmittelbar nach der Strahl emittierenden Fläche des Halbleiterlasers 1 in der Nähe eines Strahlbauchs bzw. einer Strahlentaille ist, die Phasenverschiebungsvorrichtung 4 an diese Position verschoben, wodurch der Lichtfleckdurchmesser auf der Grundlage des vorstehend erwähnten Prinzips verringert wird.
  • Die vorliegende Ausführungsform ist in dem Aufbau des optischen Systems vereinfacht, im Vergleich mit der in Fig. 12 gezeigten ersten Ausführungsform.
  • In der in Fig. 14 gezeigten dritten Ausführungsform sind eine Lichtquelleneinheit 50, die aus einem He-Ne-Laser zusammengesetzt ist; eine erste Kondensorlinse 51; ein A/O (akustooptischer) Modulator 52; eine zweite Kondensorlinse 53; eine parallelrichtende Linse 54; und eine Strahl- Ausweitungsvorrichtung 55 bereitgestellt. Ein von dem He-Ne- Laser 50 emittierter Laserstrahl wird von der ersten Kondensorlinse 51 fokussiert, dann einer Intensitätsmodulation durch den AO-Modulator 52, der sich in der Nähe des Brennpunktes befindet, unterzogen und dann wiederum durch die zweite Kondensorlinse 53 fokussiert.
  • Die Phasenverschiebungsvorrichtung 4 befindet sich in der Nähe eines somit gebildeten Strahlbauchs bzw. einer somit gebildeten Strahlentaille. Der von der Vorrichtung 4 austretende Laserstrahl wird von der paralleirichtenden Linse 54 in einen parallelen Strahl verwandelt, dann einer Ausweitung des Strahldurchmessers durch die Strahl- Ausweitungsvorrichtung 55 unterzogen, und tritt dann in die zylindrische Linse 6 ein. Der Aufbau danach ist derselbe wie bei der ersten Ausführungsform, die in Fig. 12 gezeigt ist, und der Lichtfleck 10 wird auf der abgetasteten Ebene 9 in derselben Weise gebildet.
  • Bei der vorliegenden Ausführungsform werden ähnliche Effekte in einem Lasergerät unter Verwendung eines Gaslasers als Lichtquelle wie in der vorhergehenden Ausführungsform erzielt, indem man den Laserstrahl von dem Gaslaser mit der zweiten Kondensorlinse 53 unter Bildung eines Strahlbauches bzw. einer Strahlentaille bündelt und die Phasenverschiebungsvorrichtung mit dem vorstehend erwähnten Aufbau in dessen Nähe setzt.
  • Die in Fig. 15 gezeigte vierte Ausführungform ist dadurch ausgezeichnet, daß der Laserstrahl von der Lichtquelle 1 in den sich drehenden Polygonspiegel 7 von der Seite der abgetasteten Ebene 9 durch das f-θ-Linsensystem 8 eingeleitet wird.
  • Eine durchlässige Phasenverschiebungsvorrichtung 61 befindet sich im wesentlichen auf der abgetasteten Ebene 9.
  • In der vorliegenden Ausführungsform stellt die f-θ- Linse 8 ein optisches System zur Neigungskorrektur dar, in dem der sich drehende Polygonspiegel und die abgetastete Ebene 9 in einer im wesentlichen konjugierten Beziehung in der Neben-Abtastrichtung sind. Ein von einem Licht emittierenden Punkt des Halbleiterlasers 1 emittierter Laserstrahl wird von einer parallelrichtenden Linse 2 in einen parallelen Strahl verwandelt und von einer Kondensorlinse 3 unter Bildung eines Strahlbauchs bzw. einer Strahlentaille in der Nähe der Ausbreitung der abgetasteten Ebene 9 fokussiert.
  • Die Phasenverschiebungsvorrichtung 61 befindet sich in der Nähe des Strahlbauchs bzw. der Strahlentaille. Die Vorrichtung 61, die den Laserstrahl in einer diagonalen Richtung empfängt, ist so gestaltet, daß ein Unterschied von ungefähr einer halben Wellenlänge in der optischen Weglänge zwischen den Laserstrahlen, die von den zwei Flächen durchgelassen werden, für einen einfallenden Laserstrahl mit einem bestimmten Diagonalwinkel bereitgestellt wird. Der von der Vorrichtung 61 austretende Laserstrahl wird von der f-θ- Linse 8 unter Bildung eines linearen Bildes in der Nähe einer Reflexionsfläche des sich drehenden Polygonspiegeis 7 durchgelassen, dann von dem Polygonspiegel reflektiert und wiederum von der f-θ-Linse 8 unter Bildung des Lichtflecks 10 auf der abgetasteten Ebene 9 durchgelassen. Durch die Drehung des Polygonspiegels 7 in der durch einen Pfeil angegebenen Richtung führt der Lichtfleck eine 10 eine Abtastbewegung in einer durch einen Pfeil angegebenen Richtung auf der abgetasteten Ebene 9 durch.
  • Durch die vorliegende Ausführungsform werden Vorteile bereitgestellt, daß das optische System durch die Abwesenheit der zylindrischen Linse zur Bildung eines linearen Bildes vereinfacht werden kann, und daß die Herstellung der Phasenverschiebungsvorrichtung 61 einfach ist, da der Durchmesser des Strahlbauchs bzw. der Strahlentaille, der in der Nähe der Phasenverschiebungsvorrichtung 61 gebildet wird, ungefähr so groß wie der Lichtfleckdurchmesser bei Abwesenheit der Vorrichtung ist.
  • Außerdem ist die vorliegende Ausführungsform durch eine stabile Laseroszillation ausgezeichnet, da der Laserstrahl in die Phasenverschiebungsvorrichtung 61 geneigt eintritt, wodurch der von der Vorrichtung reflektierte Strahl kaum zu dem Halbleiterlaser zurückkehrt.
  • Die in Fig. 16 gezeigte fünfte Ausführungsform ist dieselbe wie die in Fig. 15 gezeigte vierte Ausführungsform, außer, daß die durchlässige bzw. transmittierende Phasenverschiebungsvorrichtung in der vierten Ausführungsform durch eine reflektierende Phasenverschiebungsvorrichtung ersetzt ist. Die reflektierende Phasenverschiebungsvorrichtung 62 der vorliegenden Ausführungsform ist für den einfallenden Laserstrahl mit einem vorbestimmten Einfaliswinkel so gestaltet, daß eine optische Wegdifferenz einer halben Wellenlänge zwischen den von zwei Flächen transmittierten Laserstrahlen bereitgestellt wird. Solch eine reflektierende Phasenverschiebungsvorrichtung mit einem geneigten einfallenden Strahl ermöglicht eine größere Kompaktheit des gesamten optischen Systems und ermöglicht auch eine stabile Laseroszillation, da das reflektierte Licht nicht zu dem Laser zurückkehrt.
  • Fig. 17 ist eine schematische Ansicht eines optischen Systems, das die sechste Ausführungsform darstellt, in der die Phasenverschiebungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung auf ein optisches Aufnahme-Nachweissystem für den optischen Speicher angewendet wird.
  • Ein von einer Lichtquelleneinheit 1, die beispielsweise aus einem Laser zusammengesetzt ist, emittierter Lichtstrahl wird von einer Kondensorlinse 81 unter Bildung eines Strahlbauchs bzw. einer Strahlentaille in der Nähe der fokussierten Position gebündelt. Die Phasenverschiebungsvorrichtung 4 befindet sich in der Nähe des Strahlbauchs bzw. der Strahlentaille, und der von der Phasenverschiebungsvorrichtung 4 austretende Strahl wird durch einen Strahlteiler 84 durchgelassen und durch eine Objektivlinse 82 unter Bildung eines Lichtflecks auf einem optischen Speichermaterial 83 gebündelt.
  • Bei der vorliegenden Ausführungsform wird ein kleiner Lichtfleckdurchmesser auf der Oberfläche des optischen Speichermaterials 83 durch die Verwendung der Phasenverschiebungsvorrichtung 4 gebildet. Das von dem Material 83 reflektierte Licht wird von der Objektivlinse 82 durchgelassen, von dem Strahlteiler 84 reflektiert und tritt in einen Fotodetektor 85 ein, der somit die Signale auf dem optischen Speichermaterial 83 mit einer hohen Dichte liest.
  • In der vorliegenden Ausführungsform befindet sich eine Phasenverschiebungsvorrichtung 4 an dem Strahlbauch bzw. an der Strahlentaille, aber es ist auch möglich, die Vorrichtung an eine andere Position zu legen, beispielsweise in die Nähe der Lichtquelle 1, und es ist möglich, eine beliebige Zahl an Phasenverschiebungsvorrichtungen zu verwenden.
  • Fig. 18 ist eine schematische Ansicht eines optischen Systems, das die siebte Ausführungsform darstellt, in der die Phasenverschiebungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung zur Korrektur des Astigmatismus des Halbleiterlasers verwendet wird.
  • Ein von einer Lichtquelleneinheit 1, die aus einem Halbleiterlaser zusammengesetzt ist, emittierter rotations- asymmetrischer Laserstrahl wird von einer ersten Kondensorlinse 71 unter Bildung eines Lichtflecks mit einer rotations-asymmetrischen Form gebündelt. Eine Phasenverschiebungsvorrichtung 4, die denen, die in den Fig. 3A, 3B gezeigt sind, ähnlich ist, ist in der Nähe des Lichtflecks positioniert. Die Phasenverschiebungsvorrichtung 4 ist so gestaltet, daß sie einen Phasenunterschied von 180º zwischen den von der ersten und zweiten Fläche 11, 12 in Fig. 3B durchgelassenen Lichtstrahlen bereitstellt, und sie hat die Parameter A = 0,7 µm und B = 2 µm. Der von der Phasenverschiebungsvorrichtung 4 durchgelassene Laserstrahl wird wiederum von einer zweiten Kondensorlinse 72 unter Bildung eines Lichtflecks auf einer Bildebene 86 fokussiert.
  • In der vorliegenden Ausführungsform sind die lichtemittierende Fläche des Halbleiterlasers 1, die Phasenverschiebungsvorrichtung 4 und die Bildebene 86 so positioniert, daß sie zueinander optisch konjugiert sind.
  • Auch wird in der vorliegenden Ausführungsform der Licht-Brennpunkt des Laserstrahls sowohl in der x- als auch in der y-Richtung zu der Position der Phasenverschiebungsvorrichtung 4 dadurch, daß die Phasenverschiebungsvorrichtung 4 in die Nähe des Brennpunkts der ersten Kondensorlinse 21, wie bereits vorstehend erklärt, positioniert wird, verschoben, wodurch ein zufriedenstellender Lichtfleck ohne Astigmatismus auf der Bildebene 86 erhalten wird.
  • Auf diese Weise läßt die vorliegende Ausführungsform 30 zu, daß ein Lasergerät erhalten wird, das für die Verwendung in zahlreichen Systemen geeignet ist und die Fähigkeit hat, einen zufriedenstellenden Lichtfleck ohne Astigmatismus bereitzustellen, wobei die Phasenverschiebungsvorrichtung 4 als eine neue Punktlichtquelle genommen wird.
  • Die in den vorstehenden Ausführungsformen zu verwendende Phasenverschiebungsvorrichtung muß nicht auf die in Fig. 3A gezeigte Struktur beschränkt sein, sondern sie kann auch so wie in den Fig. 19A bis 19F gezeigt aufgebaut sein.
  • In diesen Zeichnungen bezeichnet 11 die erste Fläche; 12 bezeichnet die zweite Fläche; und die schraffierten Flächen bezeichnen die Lichtabschirmfläche, und die erste und zweite Fläche 11, 12 sind so aufgebaut, daß eine Phasendifferenz von 180º (eine halbe Wellenlänge) zwischen den durchgehenden Lichtstrahlen erzeugt wird.
  • Das Lasergerät der vorliegenden Erfindung ist zusätzlich zu den vorstehenden Ausführungsformen beispielsweise auf einen Laserstrahldrucker, ein Laser- Mikroskop, ein Strichplatten- bzw. Retikel-Belichtungsgerät unter Verwendung eines optischen Abtastsystems usw. anwendbar.
  • Wie vorstehend erklärt hat die vorliegende Erfindung durch Positionieren einer Phasenverschiebungsvorrichtung wie vorstehend erklärt zu einer vorbestimmten Position des optischen Systems die Fähigkeit, den Astigmatismus eines Laserstrahls im Fall der Verwendung eines Halbleiterlasers zu korrigieren und einen Fleck mit einem kleineren Durchmesser als dem, der durch die numerische Apertur des optischen Systems definiert ist, zu erzeugen, während eine große Schärfentiefe beibehalten wird, wodurch eine höhere Auflösungskraft zum Beispiel bei der Bilderzeugung erzielt wird.
  • Anders als in dem Fall, daß das Phasenverschiebungsverfahren auf das Belichtungsgerät (Schrittschaltvorrichtung bzw. Stepper) für die Herstellung von Halbleitervorrichtungen angewendet wird, ist bei der vorliegenden Erfindung die Erzeugung der Phasenverschiebungsfläche über das gesamte Blendenmuster auf der Strichplatte bzw. dem Retikel nicht erforderlich. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es lediglich erforderlich, daß die Phasenverschiebungsfläche in einer Fläche nahe der optischen Achse des optischen Systems gebildet ist, so daß die Struktur des gesamten Geräts signifikant vereinfacht werden kann.

Claims (7)

1. Lasergerät, umfassend:
eine Laser-Lichtquelle und eine Phasenverschiebungsvorrichtung (4), dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenverschiebungsvorrichtung (4) in der Nähe einer lichtemittierenden Fläche der Laser-Lichtquelle oder in der Nähe einer zu der lichtemittierenden Fläche konjugierten Position oder in der Nähe eines Strahlbauchs des von der Laser-Lichtquelle -emittierten Laserstrahls positioniert ist; wobei die Vorrichtung eine zentrale, für den Laserstrahl transparente Fläche (11) und eine Randf läche (12) enthält, die rund um die zentrale Fläche bereitgestellt ist und dazu geeignet ist, eine vorbestimmte Phasendifferenz in bezug auf das durch die zentrale Fläche durchgehende Licht zu erzeugen, so daß von der zentralen Fläche emittiertes Licht außer Phase mit von der Randfläche emittiertem Licht ist, wobei die vorbestimmte Phasendifferenz 180 Grad ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, wobei der Strahlbauch durch Bündeln des von der Laser-Lichtquelle emittierten Laserstrahls durch ein optisches Kondensorsystem (3) gebildet wird.
3. Gerät nach einem der Ansprüche 1 und 2, wobei die Phasenverschiebungsvorrichtung eine parallelflächige, flache Glasplatte mit einer geschliffenen Oberfläche, die ein Substrat bildet, und einem Dünnfilm über einer Fläche des Substrats umfaßt.
4. Gerät nach Anspruch 3, wobei die Dicke des Films numerisch gleich der Wellenlänge (W) des Lichts, dessen Phase zu verschieben ist, geteilt durch das Zweifache des Brechungsindex (i) minus 1 ist.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 3 und 4, wobei der Film durch Vakuum-Abscheidung hergestellt ist.
6. Gerät nach Anspruch 1, wobei die Laser-Lichtquelle ein Halbleiterlaser ist und die Phasenverschiebungsvorrichtung geeignet ist, um astigmatische Differenzen der Laser- Lichtquelle zu korrigieren.
7. Gerät nach Anspruch 6, wobei das Licht von der Laser Lichtquelle auf die Phasenverschiebungsvorrichtung fokussiert wird und ein drehbares Licht von der Phasenverschiebungsvorrichtung von einem drehbaren Polygonspiegel (7) abgetastet wird.
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