DE69115593T2 - Unterbrechung des ZF-Videosignalwegs während der FM-Rundfunkbetriebsart in einem Fernsehempfänger - Google Patents
Unterbrechung des ZF-Videosignalwegs während der FM-Rundfunkbetriebsart in einem FernsehempfängerInfo
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Description
- Die vorliegende Anmeldung betrifft das Gebiet von Fernsehempfängern mit einem FM-Radio.
- In den Vereinigten Staaten belegt das Sende-FM-Radioband ein Band von Frequenzen, welches sich von etwa 88 MHz bis etwa 108 MHz erstreckt. Dieses Band von Frequenzen liegt zwischen den Frequenzen, die dem Sende- Fernsehkanal 6 und dem Fernseh-Kabelkanal 98 zugewiesen sind. Darüber hinaus überträgt der National Weather Service FM-Radiosignale in einem Band von Frequenzen nahe 162,5 MHz Mehrfachband-Radioempfänger mit einem Tuner und der Fähigkeit, AM, Sende-FM, Radiosignale des National Weather Service und Fernseh-Tonsignale zu empfangen, sind durch beispielsweise das in Hong Kong hergestellte Windsor Radio mit der Modell-Nr. 2239 und der FCC- Identifikationsnummer BGK91F2239 bekannt.
- Fernsehempfänger mit der Fähigkeit, Sende-FM-Signale zu empfangen, sind aus dem Stand der Technik bekannt. Der Dumont Modell RA-119A Fernsehempfänger, hergestellt durch Allen B. Dumont Laboratories, Passaic, New Jersey, ist ein Beispiel für eine Klasse von Fernsehempfängern mit einem einzigen Tuner bzw. Abstimmteil zum Empfangen von sowohl Fernsehsignalen als auch Sende-FM-Radiosignalen. Diese Einfachtuner-Klasse wurde während der Jahre 1949 bis 1952 einschließlich hergestellt und verwendete eine kontinuierliche Abstimmvorrichtung zur Abstimmung auf Signale mit Frequenzen zwischen 44 MHz und 217 MHz Diese Feensehempfänger-Klasse verwendete ein sogenanntes geteiltes Ton-ZF-System (ZF, Zwischenfrequenz), d.h. einen getrennten, auf 41,25 MHz abgestimmten Ton-ZF-Kanal. Die Tonsignale für sowohl Fernsehen als auch FM-Radio wurden direkt aus Signalen mit der Fernsehton-ZF-Frequenz von 41,25 MHz demoduliert.
- Bei modernen Fernsehempfängern wurde das geteilte Ton-ZF-System zugunsten des Zwischenträger-Tonsystems aufgegeben, welches weniger komplex, weniger kostspielig und zuverlässiger ist. Das Zwischenträger-Ton-ZF-System zieht Vorteile aus der Tatsache, daß die Bild- und Tonträger im Sender innerhalb enger Toleranzen gehalten werden, wobei sichergestellt wird, daß diese immer um gleichbleibende 4,5 MHz beabstandet sind. In einem Zwischenträger-Ton-ZF- System werden die Ton-ZF-Signale zusammen mit den Bild-ZF-Signalen in einem einzigen ZF-Verstärker verstärkt. Nach der Verstärkung werden die Tonsignale auf eine 4,5 MHz-Zwischenträger-Ton-ZF-Frequenz umgesetzt durch "Schlagen" (d.h. Überlagern) der Ton-ZF-Signale mit 41,25 MHz gegen ein Signal mit der Bildträgerfrequenz von 45,75 MHz Die Fernseh-Tonsignale werden dann aus dem resultierenden 4,5 MHz-Zwischenträgersignal demoduliert.
- Moderne Fernsehempfänger nach dem Zwischenträger-Ton-Prinzip können Sende-FM-Radiotonsignale nicht wiederherstellen und reproduzieren, weil den FM-Radiosignalen ein Signal mit der Bildträgerfrequenz fehlt, welches von den Fernsehempfänger-Schaltkreisen zum Wiederherstellen des Tonsignals benötigt wird. Als Folge des Übergangs zu dem Zwischenträger-Tonsystem haben daher Fernsehhersteller, die die Möglichkeit des Empfangs von Sende-FM- Radiosignalen bereitstellen wollen, ein getrenntes FM-Radio mit eigenem Tuner hinzugefügt. Dies kann auch deshalb erfolgt sein, weil moderne Fernsehtuner für gewöhnlich abgestimmte Schaltungen (FM-Fallen) beinhalten zum Entfernen von FM-Signalen, die andernfalls mit dem Fernseh-Videosignalempfang interferieren können.
- Eine typische FM-Falle für einen Fernsehempfänger ist eine abgestimmte Schaltung, die eine Amplituden-Frequenz-Kennlinie mit einem einzigen tiefen Einschnitt im wesentlichen mittig auf dem FM-Frequenzband und ausreichend breit zum Abschwächen von FM-Signalen über das gesamte FM-Frequenzband hinweg aufweist. Nicht überraschend verschlechtert das Entfernen der FM-Falle die Videosignal-Reproduktionsleistung des Empfängers bei der Abstimmung auf Fernsehsignale. Dies wird als nicht akzeptabel angesehen, da der Empfänger in erster Linie ein Fernsehempfänger und nur zusätzlich ein FM-Radioempfänger ist.
- Das ebenfalls anhängige US-Patent US-A-5,142,371 von Lehmann (EP-A- 0470480) offenbart eine FM-Falle für einen Fernsehempfänger, der eine Abstimmung auf sowohl Fernseh- und FM-Radiosignale mittels eines einzigen Fernsehtuners erlaubt. Die Amplituden-Frequenz-Kennlinie der FM-Falle von Lehmann zeigt steile Ränder (d.h. einen scharfen Randübergang) und einen im wesentlichen flachen Bandsperrbereich über nahezu das gesamte FM- Sendeband. Infolgedessen werden die normalerweise starken FM-Radiosignale über nahezu das gesamte FM-Band gleichmäßig abgeschwächt. Zusätzlich zu der durch die FM-Falle bereitgestellten gleichmäßigen Abschwächung betreibt ein festes Verstärkungs-Steuersignal den Frnsehtuner im FM-Empfangsmodus mit einer Einstellung mit niedrigerer Verstärkung, wie in dem ebenfalls anhängigen US-Patent US-A-5,146,338 von Lehmann et al. (EP-A-0470504) offenbart.
- Das ebenfalls anhängige US-Patent US-A-5,148,280 von Wignot et al. (EP-A- 0470481) offenbart einen Fernsehempfänger, in welchem der Fernsehempfänger in einem FM-Empfangsmodus ein Videosignal erzeugt, welches bei der Anzeige die FM-Station identifiziert, auf welche der Tu ner gegenwärtig abgestimmt ist. Obwohl die empfangenen FM-Radiosignale in der vorstehend beschriebenen Falle abgeschwächt und durch den Fernsehtuner in einem Niedrigverstärkungs- Betriebsmodus verstärkt werden, wurde trotzdem festgestellt, daß sie eine ausreichend große Amplitude besaßen, um die Synchronisation der Anzeige der FM-Radiostation-Identifikationsnachricht nachteilig zu beeinflussen.
- Ein einzelner Tuner für Fernseh-HF- und Radio-FM-Empfang ist in Patent Abstracts of Japan, Band 7, Nr.280 (E-216) (1425), 14. Dezember 1983 & JP-A- 58 159 031 (Matsushita), 21. September 1983, offenbart.
- In einem Fernsehempfänger mit nur einem Tuner, der zur Abstimmung auf Fernsehsignale in zumindest einem Band von Fernsehfrequenzen und auf Sende- FM-Radiosignale in einem zu dem Band von Fernsehfrequenzen benachbarten Band von FM-Frequenzen verwendet wird, wird eine Schaltungsanordnung zum Koppeln des Ausgangs des Fernsehtuners an den Fernseh-ZF-Verstärker außer Betrieb gesetzt oder gesperrt, um FM-Signale zu entkoppeln, welche andernfalls den Fernseh-ZF-Verarbeitungs-Schaltkreisen zugeführt werden könnten, so daß vermieden wird, daß unregelmäßige (verirrte) Synchronsignale während des FM- Empfangsmodus generiert werden.
- Die Erfindung ist wie in den Ansprüchen angegeben.
- Fig. 1 zeigt, in Blockdarstellung, einen die Erfindung realisierenden Fernsehempfänger
- Fig. 2 zeigt eine detaillierte, schematische Darstellung des SAW-Filter- Verstärkers aus Fig. 1 in Übereinstimmung mit einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- Fig. 3 zeigt eine detaillierte, schematische Darstellung des SAW-Filter- Verstärkers aus Fig. 1 in Übereinstimmung mit einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- Fig. 4 ist eine Illustration, die einen Anzeigeschirm zeigt, der FM-Stations- Information in einem FM-Radiosignal-Empfangsmodus bereitstellt.
- Bezugnehmend auf Fig. 1 werden Fernseh-Hochfrequenz-Signale (RF bzw. HF) und Rundfunk-FM-Hochfrequenz-Signale einem HF- oder RF-Eingangsanschluß einer allgemein mit 100 bezeichneten FM-Senkenschaltung zugeführt. Die FM- Falle 100 wird nachstehend im einzelnen unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben. Die RF-Signale, die am Ausgang der FM-Falle 100 erscheinen, werden einem Tuner 102 zugeführt. Der Tuner 102 beinhaltet einen RF- Verstärker 102a zum Verstärken von RF-Signalen und zum Zuführen der verstärkten RF-Signale zu einem Eingang eines Mischers 102b. Der Tuner 102 beinhaltet ebenfalls einen lokalen Oszillator 102c zum Generieren eines lokalen Oszillatorsignals, welches sich dann, wenn es einem zweiten Eingang des Mischers 102b zugeführt wird, mit dem verstärkten RF-Signal überlagert (heterodyning) und ein Ausgangssignal mit der Fernseh-Zwischenfrequenz (ZF- Frequenz) erzeugt. Der Tuner 102 wählt, gesteuert durch eine Tuner- Steuereinheit 104, ein bestimmtes RF-Signal aus. Alternativ kann die Tuner- Steuereinheit 104 auch in dem Tuner 102 enthalten sein. Die Tuner-Steuereinheit 104 führt dem Tuner 102 über eine Leitung 103 ein Tuning-Steuersignal und über einen Steuerbus 103' Band-Umschaltsignale zu. Das Tuning-Steuersignal und die Band-Umschaltsignale steuern die Frequenz, mit welcher der lokale Oszillator 102c oszilliert, und bestimmen somit, welches RF-Signal auf die ZF-Frequenz umgesetzt (überlagert) wird. Die Tuner-Steuereinheit 104 wird durch eine Steuereinrichtung 110 gesteuert. Die Steuereinrichtung 110, die ein Mikroprozessor oder ein Mikrocomputer sein kann, beinhaltet eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) 112, einen Lesespeicher (ROM) 114, und einen Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM) 116. Die Steuereinrichtung 110 empfängt durch den Benutzer eingegebene Steuersignale von einem lokalen Tastenfeld 122 sowie von einem Infrarot (IR)-Empfänger 120. Der IR-Empfänger 120 empfängt und decodiert Fernsteuerungs-Steuersignale, die von einer Fernsteuereinheit 125 gesendet werden.
- Das durch den Tuner 102 erzeugte Zwischenfrequenz (ZF)-Signal wird einem akustischen Oberflächenwellen (SAW)-Filter-Vorverstärker 105 zugeführt, welches das ZF-Signal verstärkt und es, über ein SAW-Filter 106, einer sogenannten "Ein-Chip"-Signalverarbeitungseinheit 130 zuführt. Die Signalverarbeitungseinheit 130 beinhaltet eine Video-ZF (VIF)- und Ton-ZF (SIF)- Signaprozessoreinheit 130a, eine Audiosignal-Prozessoreinheit 130b, und einen Videosignal-Prozessor 130c. Die VIF/SIF-Signalverarbeitungseinheit 130a umfaßt eine Video-ZF (VIF)-Verstärkerstufe, eine automatische Verstärkungs Steuerschaltung (AGC), eine automatische Feinabstimmungs-Schaltung (AFT), einen Video-Detektor, und eine Ton-ZF (SIF)-Verstärkungsstufe. Die VIF/SIF- Verarbeitungseinheit 130a erzeugt ein Basisband-Komposit-Videosignal (TV), und ein Tonträgersignal. Das Tonträgersignal wird einer Audiosignal-Prozessoreinheit 130b zugeführt, die einen TV-Stereo-Decoder, eine Matrix, und einen DBX- Expander beinhaltet. Die Audiosignal-Prozessoreinheit 130b erzeugt linke und rechte Audiosignale und führt diese einem Paar von Eingängen einer Audio- Schalteinheit 136 zu. Der Ausgang der Audio-Schalteinheit 136 ist an eine Audio- Verstärkereinheit 137 gekoppelt. Die Audio-Verstärkereinheit 137 erzeugt verstärkte linke und rechte Basisband-Audiosignale und führt diese einem Paar von Lautsprechern 138 zur Tonreproduktion zu.
- Das Basisband-Videosignal (TV) wird an die Video-Prozessoreinheit 130c und einen Bildröhren-Treiberverstärker 156 gekoppelt und schließlich auf einem Anzeigeschirm einer Anzeigeeinrichtung 158 angezeigt. Die Videosignale aus der Video-Prozessoreinheit 130c werden auch einer Synchron-Trenneinheit 160 zugeführt, die daraus Vertikal- und Horizontal-Synchronsignale ableitet. Die abgeleiteten Vertikal- und Horizontal-Signale werden einer Ablenkeinheit 170 zur Erzeugung von Ablenksignalen zur Zufuhr zum Jochaufbau der Anzeigeeinrichtung 158 zugeführt. Gesteuert durch die Steuereinheit 110 generiert ein On-Screen-Anzeigeprozessor 140 Zeichensignale und führt diese einem zweiten Eingang des Videosignal-Prozessors 130c zur Anzeige auf der Anzeigeeinrichtung 158 zu. Die soweit beschriebene Schaltungsanordnung mit Ausnahme der besonderen, in Fig. 1 gezeigten FM-Falle ist durch das RCA CTC 156-Farbfernsehchassis, hergestellt durch Thomson Consumer Electronics, Inc., Indianapolis, Indiana, bekannt.
- Das durch den Tuner 102 erzeugte Zwischenfrequenz (ZF)-Signal wird über einen 43,3 MHz-Bandpaßfilter und 48,65 MHz-Fanganordnung 145 einer integrierten Ein-Chip-FM-Radioschaltung (IC) 180 zugeführt. Das FM-Radio-IC 180 ist beispielsweise eine CXA12338M/S AM/FM-Stereo-Radio-Schaltung, hergestellt durch SONY Corporation. Das FM-Radio-IC 180 beinhaltet einen Verstärker 180a, einen Mischer 180b, einen Oszillator 180c, einen spannungsgesteuerten Oszillator (VCO) 180d, eine FM ZF- und Detektoreinheit 180e, und eine FM- Stereo-Decodereinheit 180f.
- Der Fernsehtuner 102 wird als erste Frequenz-Umsetzstufe eines doppelumsetzenden Tuners für das FM-Sendeband verwendet, wobei die zweite Frequenz-Umsetzstufe des doppelumsetzenden Tuners durch das FM-Radio-IC 180 bereitgestellt wird. Das heißt, ein bestimmtes FM-Radiosignal wird ausgewählt und von einer Frequenz des FM-Radiobands von Frequenzen auf eine erste Zwischenfrequenz von 43,3 MHz frequenz-umgesetzt. Der Wert 43,3 MHz ist wichtig, und seine Wahl ist im einzelnen in dem ebenfalls anhängigen US-Patent US-A-5,146,337 von Grubbs diskutiert.
- Die Signale mit der ersten FM-Radio-ZF-Frequenz werden dann in dem Mischer 180b mit den durch den quarzgesteuerten Festfrequenz-Oszillator 180c erzeugten 54,0 MHz-Oszillatorsignalen überlagert. Es wurde festgestellt, daß es hinsichtlich des quarzgesteuerten Oszillators 180c wünschenswert ist, Frequenz- Verschiebungen (Drift) aufgrund von Temperaturänderungen, die in dem und um den Bereich des Oszillators 180c auftreten können, zu vermeiden. Das Resultat des Überlagerungsvorgangs ist ein FM-Radiosignal mit der nominellen FM-ZF- Frequenz von 10,7 MHz, welches dann in einer allgemein mit 182 bezeichneten Keramik-Resonator-Anordnung gefiltert wird. Der zweite Keramik-Resonator der Keramik-Resonator-Anordnung 182 wurde zur Verbesserung der Selektivität hinzugefügt. Die Signale am Ausgang der Keramik-Resonator-Anordnung 182 werden dann verstärkt, erfaßt, und durch FM-Signalverarbeitungs-Einheiten 180d, 180e, und 180f auf normale Art und Weise decodiert. Ein Potentiometer VR1 ist zum Einstellen der VCO-Frequenz vorgesehen. Die decodierten linken (L) und rechten (R) Stereosignale werden an ein zweites Paar von Eingangsanschlüssen des Audioschalters 136 geführt. Wenn die dekodierten linken (L) und rechten (R) Stereosignale durch die Audio-Schalteinheit 136 ausgewählt werden, werden sie dem Audioverstärker 137 zur Reproduktion in der Lautsprecher-Anordnung 138 zugeführt. Die zwischen dem FM-Radio-IC 180 und der Steuereinrichtung 110 gekoppelten Leitungen 117 und 118 transportieren Signale, die kennzeichnen, ob ein Signal abgestimmt ist bzw. ob ein Signal als Stereosignal vorliegt.
- Der Tuner 102 ist ein Frequenz-Synthesizer (FS)-Tuner, was bedeutet, daß die Frequenz des lokalen Oszillators gesteuert unter der Steuereinrichtung 100 in einer Folge von Schritten einer gegebenen Größe geändert werden kann. Im FM- Empfangsmodus veranlaßt die Steuereinrichtung 100 den Oszillator 102c, seine Frequenz in 31,5 kHz-Schritten zu ändern. Dies bedeutet, daß eine Fehlabstimmung einer FM-Station mit einem Fehler von maximal 31,5/2 kHz oder 15,75 kHz vorliegen kann. Dies ist akzeptabel, weil das FM-Radio-IC 180 eine akzeptable Demodulationskennlinie über einen Bereich von etwa ±110 kHz hat, und auch weil die FM-Sendefrequenzen um 200 kHz beabstandet sind.
- Im Betrieb empfängt die Steuereinrichtung 110 über das lokale Tastenfeld 122 oder über den IR-Empfänger 120 einen Befehl, in den FM-Radiomodus einzutreten. Daraufhin führt die Steuereinrichtung 110 über einen Widerstand R1 der Basis eines Transistors Q1 ein Signal zu. Der Transistor Q1 schaltet ein und stellt eine Quelle einer Versorgungs-Spannung für eine Spannungs- Reglerschaltung R2, D2 bereit, welche wiederum Leistung (VCC) zum Betrieb des FM-Radio-IC 180 bereitstellt. Diese geschaltete VCC wird auch dem Steuereingang des Stereoschalters 136 zugeführt und bewirkt die Auswahl (der) FM-Radio-Audiosignale im FM-Radiomodus. Die Steuereinrichtung 110 führt ferner über eine Steuerleitung 131 der VIFISIF-Verarbeitungseinheit 130a ein VIDEO-DISABLE-(SPERR)-Steuersignal zu. Das VIDEO-DISABLE-Steuersignal stellt die automatische ZF-Verstärkungssteuerung (ZF AGC) auf ihren kleinsten Einstewert ein, um die Verstärkung ungewollter Signale während des FM- Empfangsmodus zu unterbinden.
- Es gibt zwei Hindernisse für gute FM-Empfangsleistung, geringe Empfindlichkeit und Überlast, und ein vorsichtig gewählter Kompromiß zwischen diesen beiden muß verwendet werden. Es sei daran erinnert, daß der RF-Verstärker in dem Fernseh-Betriebsmodus durch ein in der Fernseh-Video-ZF (VIF)- Schatungsanordnung abgeleitetes AGC-Signal verstärkungs-gesteuert wird. Im FM-Modus sind die AGC-Signale von dem RF-Verstärker getrennt, weil in der VIF-Schaltungsanordnung keine bedeutungsvollen AGC-Signale erzeugt werden. Würde der Fernsehtuner in dem FM-Empfangsmodus mit maximaler Verstärkung betrieben werden, würden FM-Signale mit mittlerem bis starkem Pegel den Tuner- Mischer und die RF-Stufen übersteuern und ungewollte Verzerrungsprodukte erzeugen. Die Bereitstellung einer separaten FM-AGC-Anordnung ist einfach nicht akzeptabel aufgrund der Kosten und der Komplexität, die damit für den Fernsehempfänger verbunden wären. Die Lösung ist, die RF-Stufe des Tuners während des FM-Empfangsmodus mit einer festen Verstärkung zu betreiben. Diese Anordnung bewirkt wesentlich geringere Kosten und fügt nur einige wenige Komponenten hinzu. Die Verstärkungsreduktion muß vorsichtig oder genau gewählt werden. Eine zu große Verstärkungsreduktion würde eine geringe FM- Empfangs-Empfindlichkeit erzeugen, und eine zu geringe Verstärkungsreduktion würde zu einer Überlast-Situation führen. Ein zweiter Faktor, der dabei hilft, einen guten Betrieb der RF-Stufe bei verringerter Verstärkung zu erzielen, ist die Tatsache, daß die Rauschzahl der verstärkungsreduzierten RF-Verstärkerstufe mit einer Rate schlechter (höher) wird, die viel geringer ist als die Rate zur Verstärkungsreduktion, so daß ein besseres Signal/Rausch-Verhältnis beibehalten wird. Dies ermöglicht, daß die Kompensation der RF-Verstärker- Verstärkungsreduktion in einer nach dem Verstärker folgenden ZF-Stufe untergebracht werden kann, um die Empfänger-Empfindlichkeit insgesamt aufrecht zu erhalten.
- Die Trennung der AGC-Signale wird erreicht durch Anlegen der geschalteten 4,7 V FM-Radio-VCC an die AGC-Leitung 102d über eine Diode D1. Die FM- Radio-VCC-Versorgung ist ausreichend gut geregelt, um Verstärkungsreduktionen, die in den Bereich akzeptabler Toleranzen fallen, zu liefern. Es ist wichtig zu erwähnen, daß das gewählte FM-Radio-IC einen weiten Bereich verwendbarer Betriebsspannungen hat. Der 4,7 V-Pegel wurde speziell ausgewählt, um den Anforderungen der Fernsehtuner-RF- Verstärkungsreduktions-Vorspannung (Bias) zu entsprechen. Ein Widerstand R3 isoliert die AGC-Schaltkreise von der angelegten VCC. Die Amplitude der geschalteten VCC hinter der Diode D1 beträgt etwa 4 V. Das Zuführen eines festen 4 V-Signals an den AGC-Steueranschluß des RF-Verstärkers 102a veranlaßt diesen, in einem niedrigeren Verstärkungs-Modus zu arbeiten.
- Während des FM-Empfangsmodus sind keine Fernsehbilder zur Betrachtung verfügbar. wie in der ebenfalls anhängigen US-Patentanmeldung mit der Seriennummer 561,588 ausgeführt, veranlaßt - wenn eine FM-Station ausgewählt wird - die Steuereinrichtung 110 den On-Screen-Anzeigeprozessor 140, eine Nachricht anzuzeigen, die einem Benutzer zu verstehen gibt, daß sich der Fernsehempfänger im FM-Modus befindet, daß eine bestimmte FM-Station ausgewählt wurde, und ob das FM-Signal in Stereo empfangen wird oder nicht. Die Anzeige, in Fig. 4 auf einem Anzeigeschirm 410 eines Fernsehempfängers 400 gezeigt, wird dem Benutzer für eine vorbestimmte Zeitdauer (vielleicht 30 Sekunden) präsentiert, wonach ein leerer Bildschirm angezeigt wird.
- Synchronsignale für diese Anzeige werden durch einen freilaufenden, in dem Videosignalprozessor 130c enthaltenen Oszillator erzeugt, wie im Stand der Technik bekannt ist.
- Im FM-Empfangsmodus beträgt der an der Anzapfung (tap), die zum Eingang des 43,3 MHz-Bandpaßfilters- und 48,65 MHZ-Falle 145 führt, gewünschte Signalpegel etwa 0 dBm (d.h. etwa 0,6 V Spitze-Spitze). Dieser FM-Signalpegel wird durch Abschwächen der üblicherweise starken FM-Signale in der FM-Falle 100 und durch Betreiben des Tuners 102 mit einer festen, niedrigwertigen Verstärkungs-Steuerspannung erzielt. Das FM-Signal erscheint auch am Eingang des SAW-Filter-Vorverstärkers 105. Der SAW-Filter-Vorverstärker 105 besitzt typisch eine Spannungsverstärkung von etwa 26 dB (d.h. eine zwanzigfache Verstärkung). Demzufolge wird das Ausgangssignal des SAW-Filter- Vorverstärkers 105 gleich 0,6x20 oder 12 V Spitze-Spitze. Die tatsächliche Amplitude des Signals am Ausgang des SAW-Filter-Vorverstärkers 105 beträgt jedoch etwa 3 V Spitze-Spitze aufgrund einer Verstärkungskompression in dessen Kleinsignatransistor bei hohen Frequenzen. Nichtsdestotrotz ist ein 3 V Spitze- Spitze-Signal ein sehr großes Signal, wenn es über ein SAW-Filter dem Eingang der "Ein-Chip"-Signalprozessoreinheit 130 zugeführt wird. Da im FM-Modus keine Videosignale empfangen werden, wird die ZF-AGC-Steuerspannung entfernt, um die ZF-Verstärkung auf ihren minimalen Betriebszustand zu verringern. Es wurde jedoch festgestellt, daß das Entfernen der ZF-AGC aufgrund der großen Eingangssignalamplitude nicht verhinderte, daß FM-Radiosignale in der VIF/SIF- Verarbeitungseinheit 130a fälschlicherweise als eingehende Videosignale interpretiert wurden. Diese unerwünschten Signale werden über den Videosignal- Prozessor 130c dem Synchron-Trenner 160 zugeführt und bewirken, daß der Synchron-Trenner 160 fehlerhafte Synchronsignale generiert. Die fehlerhaften Synchronisationssignale wiederum bewirken, daß die On-Screen-Anzeige der FM- Radiostation-Identifikationsnachricht nicht stabil bleibt.
- Es sei erwähnt, daß es nicht möglich ist, den Ausgang des Video-ZF-Verstärkers (VIF/SIF-Einheit 130a) von dem Eingang der Videosignal-Verarbeitungseinheit 130c abzutrennen, weil diese Einheiten in dem Einchip-Signalprozessor 130 enthalten sind, der von außen keinen Zugang zu diesem Teil seiner Schaltkreise bereitstellt. Die Lösung des vorstehend beschriebenen Problems besteht darin, zu vermeiden, daß die unerwünschten Signale den Eingang des "Einchip"- Signalprozessors 130 erreichen, indem der SAW-Filter-Vorverstärker 105 außer Betrieb gesetzt wird bzw. unwirksam gemacht wird. Das Außerbetriebsetzen ("disabling") des Vorverstärkers 105 wird erreicht durch Zuführen der geschalteten FM-Radio-VCC über einen Basiswiderstand R7 zu einem Transistor Q2, welcher daraufhin einem Steuereingang des SAW-Filter-Vorverstärkers 105 ein Steuersignal zuführt. Der außer Betrieb gesetzte Vorverstärker 105 schwächt unerwünschte FM-Radiosignale am Eingang der Signalverarbeitungseinheit 130 ab.
- Bezugnehmend auf Fig. 2, umfaßt ein SAW-Filter-Vorverstärker 105 einen Transistor Q201 mit Basis-Biaswiderständen R202 und R203, mit einer induktiven Last L201 in seinem Kollektorkreis und mit einem seriell gekoppelten Paar von Widerständen R204 und R205 in seinem Emitterkreis. Der Widerstand R205 wird für Wechselsignale über einen parallel geschalteten Kondensator C205 umgangen. Die Versorgungsspannung VCC wird dem Verstärker über ein R201 und C202 umfassendes Entkopplungs-Netzwerk zugeführt. Das Eingangssignal wird dem Verstärker über einen Koppelkondensator C201 zugeführt, und das Ausgangssignal wird an seinem Kollektorkreis abgegriffen. Während des Fernsehsignal-Empfangsmodus ist der Transistor Q201 aktiv und seine Verstärkung ist etwa gleich seiner Kollektor-Impedanz dividiert durch seine nebenschlußfreie Emitter-Impedanz, oder (2πx45,75 MHzx0,68µH)/10 Ω = 19,5. Dies ist eine annehmbar gute Näherung der tatsächlichen Verstärkung des Vorverstärkers von 20 (d.h. 26 dB Verstärkung).
- Ein "Disabling"-Transistor Q202 entspricht dem Transistor Q2 aus Fig. 1 und sein Basis-Biaswiderstand R206 entspricht dem Widerstand R7 aus Fig. 1. Der Kolektorwiderstand R207 schließt den FM-Radiosignalpfad kurz (shunt) und muß groß genug sein, um das erwünschte FM-Signal am Eingang der Bandpaß- Filtereinheit 145 nicht zu stark abzuschwächen. Gleichzeitig muß der Wert des Widerstands R207 klein genug sein, um das dem Transistor Q201 des SAW- Filter-Vorverstärkers zugeführte FM-Radiosignal abzuschwächen. Geeignete Komponentenwerte für die Anordnung nach Fig. 2 sind in der nachstehenden Tabelle angegeben:
- R201 100 Ω
- R202 1500 Ω
- R203 390 Ω
- R204 10 Ω
- R205 68 Ω
- R206 10000 Ω
- R207 33 Ω
- C201 1000 pF
- C202 1000 pF
- C203 1000 pF
- L2010 68 µH
- Im Betrieb wird während des FM-Radio-Empfangsmodus die FM-Radio-VCC der Basis von Q202 über den Widerstand R206 zugeführt und bewirkt die Sättigung von Q202. Das Einschalten des Transistors Q202 hat zwei Auswirkungen auf den Vorverstärker. Zum einen wird die durch das Widerstandsnetzwerk R202 und R203 gebildete Basis-Vorspannung verringert, weil die kombinierte Impedanz des gesättigten Transistors Q202 und des 33 Ω-Widerstands R207 parallel zu dem Widerstand R203 liegt. Zumanderen "sehen" FM-Radiosignale am Verbindungspunkt von C201 und R207 eine niedrige Impedanz zur Masse (d.h. die kombinierte Impedanz des gesättigten Transistors Q202 und des 33 Ω- Widerstandswerts des Widerstands R207 in Reihe). Der vorstehend beschriebene Niedrigimpedanz-Pfad zur Erde (Masse) schließt genug des FM-Radiosignals zur Erde hin kurz, um die vorstehend erwähnten unberechenbaren oder unbeständigen Synchronisationsprobleme zu vermeiden.
- Es schien jedoch, daß die Leistungsfähigkeit der Schaltung nach Fig. 2 aufgrund der vorstehend erwähnten Beschränkungen des Werts von R207 gering war. Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 3 veranschaulicht, in welcher Elemente, die zu denen aus Fig. 2 vergleichbare Bezugszeichen tragen, einem vergleichbaren Zweck dienen. Erwähnt sei, daß die "Disable"- Transistorschaltung mit den Elementen Q302, R306 und R307 von ihrer früheren Positon gemäß Fig. 2 ausgehend neu angeordnet wurde. Im Betrieb wird die FM- Radio-VCC über den Basiswiderstand R306 der Basis des Transistors Q302 zugeführt und bewirkt die Sättigung des Transistors Q302. Das Einschalten des Transistors Q302 hat zwei Auswirkungen auf den Vorverstärker. Zum einen wird die durch das Widerstands-Netzwerk R302, R307 und R303 gebildete Basis- Vorspannung herabgesetzt, weil die niedrige Impedanz des gesättigten Transistors Q302 parallel zu der Serienkombination aus dem Widerstand R307 und R303 liegt. Diese Anordnung entfernt im wesentlichen die Basis-Vorspannung von dem Transistor Q301 und gewährleistet infolgedessen, daß der Vorverstärker abgeschaltet wird. Zum anderen "sehen" FM-Radiosignale am Verbindungspunkt von C301 und R307 eine niedrige Impedanz zur Erde (d.h. die kombinierte Impedanz des gesättigten Transistors Q302 und des 51 Ω-Widerstandswerts des Widerstands R307 in Reihe). Der vorstehend beschriebene Niedrigimpedanz-Pfad zur Masse schließt genug des FM-Radiosignals zur Masse hin kurz, um die vorstehend erwähnten erratischen Synchronprobleme zu vermeiden. Diese Anordnung erlaubt auch, den Wert des Widerstands R307 bedarfsweise einzustellen, um einen gewünschten FM-Radiosignal-Pegel am Eingang des Bandpaßfilters 145 zu erhalten.
- Die Anordnung gemäß Fig. 3 stellt auch im wesentlichen dieselbe Eingangsimpedanz bereit, die auch vom Ausgang des Tuners 102 aus "gesehen" wird, und zwar sowohl im Fernsehsignal-Empfangsmodus als auch im FM- Radiosignal-Empfangsmodus. Dies wird wie nachstehend erklärt. Wird hfe (d.h. die Kurzschluß-Stromverstärkung in Vorwärtsrichtung in Emitterschaltung) zu etwa 5,75 (bei 45,75 MHz) angenommen, dann beträgt die Eingangsimpedanz des Transistors Q301 etwa 57,5 Ω. Infolgedessen beträgt die Verstärker- Eingangs-impedanz während des Fernsehsignal-Empfangsmodus 57,5 Ω parallel zu dem 390 Ω-Widerstand R303 oder etwa 50 Ω.
- Während des FM-Radiosignal-Empfangsmodus ist der Transistor Q302 eingeschaltet, und der Transistor Q301 ist ausgeschaltet und nimmt einen Hochimpedanz-Zustand an. Die Eingangsimpedanz der Anordnung gemäß Fig. 3 wird dann gleich der Parallelkomation aus dem Widerstand R307 (51 Ω) und dem Widerstand R303 (390 Ω), oder etwa 45,1 Ω, was für praktische Zwecke im wesentlichen gleich der Eingangsimpedanz während des Fernsehsignal-Empfangsmodus ist. Geeignete Komponentenwerte für die Anordnung nach Fig. 3 sind in der nachstehenden Tabelle angegeben:
- R301 100 Ω
- R302 1500 Ω
- R303 390 Ω
- R304 10 Ω
- R305 68 Ω
- R306 10000 Ω
- R307 51 Ω
- C301 1000 pF
- C302 1000 pF
- C303 1000 pF
- L301 0,68 µH
- Es wird hier speziell erkannt, daß die vorliegende Erfindung auch in Videokassetten-Recordern (VCRs) nützlich ist. Der Begriff Fernsehempfänger, wie hierin verwendet, beinhaltet Fernsehempfänger mit einer Video- Anzeigeeinrichtung (gemeinhin als Fernsehgeräte oder "Set" bekannt) und Fernsehempfänger ohne Video-Anzeigeeinrichtung, wie beispielsweise Videokassetten-Recorder.
Claims (5)
1. Ein Fernsehempfänger, enthaltend:
- ein Tunermittel (102) zum Betrieb in einem ersten Modus zum Empfang von
Fernseh-HF-Signalen, wobei das Tunermittel (102) ein bestimmtes
Fernseh-HF-Signal aus einer Mehrzahl von Fernseh-HF-Signalen auswählt,
ansprechend auf ein erstes Steuersignal, die Frequenz des ausgewählten
Signales auf eine ZF-Frequenz umsetzt und das ausgewählte
Zwischenfrequenz-Signal an einem Ausgang zur Verfügung stellt;
- ein erstes Zwischenfrequenz-(ZF)-Verstärkermittel (105) zum Verstärken
des ausgewählten ZF-Signals;
- ein Kopplungsmittel (106) zum Koppeln des ausgewählten ZF-Signals an
dem Ausgang des Tunermittels zu einem zweiten (IF-) ZF-Verstärker (130a);
gekennzeichnet durch,
- ein Steuermittel (110,104) zum Erzeugen des ersten Steuersignals, um das
Tunermittel (102) zu veranlassen, das bestimmte HF-Signal auszuwählen;
- wobei des Tunermittel (102) auch in einem zweiten Modus arbeitet, als eine
Umsetzstufe der ersten Frequenz für einen doppelumsetzenden Sende-
FM-Radiosignal-Empfänger, um Signale der FM-Signale auf eine
Erst-Zwischenfrequenz umzusetzen;
- eine zweite Frequenz-Umsetzstufe (180b, 180c) des doppelumsetzenden
Sende-FM-Radiosignal-Empfängers, wobei die zweite Frequenz-
Umsetzstufe (180b,180c) die Signale mit der ersten ZF-Frequenz empfängt
oder erhält und die Signale auf eine zweite ZF-Frequenz umsetzt; und
- ein Mittel (180c) zum Demodulieren von Audiosignalen aus den Signalen bei
der zweiten Zwischenfrequenz;
- wobei das Steuermittel (110,104) ein zweites Steuersignal erzeugt, um den
Tuner (102) zu veranlassen, zwischen dem ersten und zweiten
Betriebsmodus umzuschalten und zum Verhindern, daß die Signale an dem
Ausgang des Tunermittels (102) die Erzeugung von Fernseh-
Synchronsignalen beeinflußen.
2. Der Fernsehempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Kopplungsmittel (105) ein SAW-Filter-Vorverstärker (akustisches
Oberflächenwellen-Filter) ist und der SAW-Filter-Vorverstärker (105) ein
Mittel zum Abschalten oder unwirksam machen des SAW-Filter-
Vorverstärkers enthält, ansprechend das zweite Steuersignal.
3. Der Fernsehempfänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Eingangsimpedanz des Kopplungsmittels (105) in sowohl dem ersten als
auch dem zweiten Betriebsmodus im wesentlichen dieselbe ist.
4. Der Fernsehempfänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Mittel (110) zum Abschalten oder Trennen (Disablen) des SAW-Filter-
Vorverstärkers (105) einen ersten Transistor (Q2,Q202,Q302) enthält, mit
einem Haupt-Strompfad, der zwischen dem Eingang des SAW-Filter-
Vorverstärkers (105) und einem Referenzpotential-Punkt gekoppelt ist, zum
Anpassen (Attenuieren) des Ausgangssignals des Tunermittels (102) an
dem Eingang des SAW-Filter-Vorverstärkers (105).
5. Der Fernsehempfänger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der SAW-Filter-Vorverstärker einen zweiten Transistor (Q201,Q301) enthält,
der zum Verstärken von Signalen vorgespannt (biased) ist, die dem
SAW-Filter-Vorverstärker zugeführt werden, und der erste
Transistor (Q2,Q202,Q302) den zweiten Transistor (Q201,Q301) deaktiviert
oder abtrennt durch Wegnehmen oder Entfernen der Vorspannung von dem
zweiten Transistor.
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