[go: up one dir, main page]

DE69114493T2 - Vorrichtung zur automatischen sammlung, zwischenspeicherung und entleerung von schlachttierblut. - Google Patents

Vorrichtung zur automatischen sammlung, zwischenspeicherung und entleerung von schlachttierblut.

Info

Publication number
DE69114493T2
DE69114493T2 DE69114493T DE69114493T DE69114493T2 DE 69114493 T2 DE69114493 T2 DE 69114493T2 DE 69114493 T DE69114493 T DE 69114493T DE 69114493 T DE69114493 T DE 69114493T DE 69114493 T2 DE69114493 T2 DE 69114493T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
track
containers
station
container
blood
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69114493T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69114493D1 (de
Inventor
John S-230 22 Smygehamn Sjoeberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SJOEBERG JOHN ANITEC AB
Original Assignee
SJOEBERG JOHN ANITEC AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SJOEBERG JOHN ANITEC AB filed Critical SJOEBERG JOHN ANITEC AB
Publication of DE69114493D1 publication Critical patent/DE69114493D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69114493T2 publication Critical patent/DE69114493T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B7/00Slaughterhouse arrangements
    • A22B7/008Slaughterhouse arrangements for temporary storage, disposal, cooling or removal of cadavers, carrion, offal or similar slaughterhouse waste
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B5/00Accessories for use during or after slaughtering
    • A22B5/04Blood-collecting apparatus; Blood-stirring devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatischen Auffangen, zur Zwischenaufbewahrung und zum Ablassen von Blut aus Schlachttieren, wobei die Vorrichtung eine Endlosbahn, eine Reihe von der auf der Endlosbahn beweglichen Behältern, eine Füllstation, sowie eine Ablaß- und Spülstation aufweist, die entlang der Bahn angeordnet sind.
  • In Schlachthöfen werden Schlachttiere, die betäubt oder getötet worden sind, nacheinander in hängendem oder liegendem Zustand auf einer Schlachtstrecke transportiert. Ein sogenannter Stecher sticht ein Hohlmesser in den Hals des Tieres, um Blut abzuleiten. Das Blut wird, beispielsweise in einem Stechkarussell, wie es in der internationalen Patentanmeldung PCT/SE89/00284 des Anmeldenden beschrieben ist, zu einem mit dem Messer verbundenen Gefäß geleitet. Wenn das Blut vollständig abgeleitet ist, wird das Blut von dem Gefäß in dem Abstechkarussell zu einem größeren Zwischengefäß in einer Zwischenaufbewahrungsvorrichtung geleitet. In dem Zwischengefäß wird Blut einer begrenzten Anzahl von Tieren, normalerweise von 30-40 Tieren, zwischenaufbewahrt. Als Alternative dazu kann das Blut von dem Stechmesser direkt zu dem Zwischengefäß geleitet werden.
  • Jedes Schlachttier ist mit einem Chargencode versehen, der einem Code auf jedem Zwischengefäß entspricht. Blut von einem bestimmten Tier kann so zu einem bestimmten Zwischengefäß verfolgt werden. Als Alternative dazu können andere Chargenunterscheidungs-Identifizierungssysteme eingesetzt werden.
  • Nach dem Stechvorgang wird das Schlachttier zu einer Veterinäruntersuchungsstation transportiert, in der der Veterinär das Tier untersucht. Wenn ein Zwischengefäß zu der Ablaßstation bewegt worden ist, und wenn alle Tiere, die zu diesem Gefäß gehören, angenommen worden sind, wird das Blut in einen größeren Behälter für angenommenes Blut gegossen, das für die Herstellung verschiedener Bluterzeugnisse verwendet wird. Das Blut eines Tieres, das zu dem Gefäß gehört und durch den Veterinär abgelehnt worden ist, wird in einen Behälter für abgelehntes Blut gegossen.
  • Eine bekannte automatische Zwischenaufbewahrungsvorrichtung umfaßt ein Karussellgestell mit fest angebrachten Zwischengefäßen. Das Karussellgestell umfaßt eine Nabe mit radialen Armen, die jeweils ein Zwischengefäß tragen. Die Füllstation und die Ablaßstation sind an unterschiedlichen Stellen an den Kreislauf des Gefäßes angrenzend angeordnet. Eine andere Art einer automatischen Vorrichtung ist in US-A-4617700 dargestellt, wobei die Gefäße auf einem Drehtisch angeordnet sind.
  • Die Vorrichtungen nach dem Stand der Technik weisen verschiedene Probleme auf. Zunächst kann der Inhalt eines Gefäßes praktisch nicht gewägt werden, bis das Blut in einen von dem Karussell getrennten Behälter gegossen worden ist. Dies wird nach dem Entleeren getan, das heißt, relativ lange nach dem Stechvorgang. Es kann keine direkte Rückinformation zum Stecher hinsichtlich der Effektivität des Blutableitens gewährleistet werden. Obwohl es möglich wäre, eine Wägezelle an jedem radialen Arm des Gestells anzubringen, stellt dies keine ökonomisch realistische Alternative dar. Zweitens ist möglicherweise nicht völlig klar, ob das Blut in einem Gefäß, das entleert werden soll, annehmbar ist. Wenn der Veterinär, der das Tier untersucht, daran zweifelt, sondert er den Körper aus der Schlachtstrecke aus, um später eine gründlichere Untersuchung durchführen zu können. Wenn er keine Zeit für eine derartige gründliche Untersuchung hat, bevor das entsprechende Zwischengefäß entleert werden soll, muß er das Blut ablehnen, auch wenn sich später herausstellt, daß der Körper des Tiers angenommen wird. Drittens nimmt die Vorrichtung erheblichen Raum ein. Viertens kann die Vorrichtung nicht erweitert werden, indem weitere Gefäße integriert werden.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, wenigstens eines der obenstehenden Probleme zu lösen.
  • Diese Aufgabe wird mittels einer Vorrichtung erfüllt, die von der in der Einleitung aufgeführten Art ist, und deren Merkmale im kennzeichnenden Abschnitt des beigefügten Anspruchs 1 aufgeführt sind.
  • Die Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung einer Ausführung ersichtlich.
  • Die Erfindung wird im folgenden in einer Ausführung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • Fig. 1 ist eine Perspektivansicht einer erfindungsgemäßen Zwischenaufbewahrungsvorrichtung.
  • Fig. 2 ist eine andere Perspektivansicht der Zwischenaufbewahrungsvorrichtung in Fig. 1, die insbesondere die Füll-, die Ablaß-, die Spül- und die Wägestation darstellt.
  • Fig. 3 zeigt schematisch die erfindungsgemäße Zwischenaufbewahrungsvorrichtung und stellt insbesondere die Position der Antriebseinrichtung für die Behälter dar und veranschaulicht ein Beispiel des Einsatzes einer Rangierstation.
  • Fig. 4 zeigt einen Wagen, der auf den Schienen der Bahn hin- und herbewegt werden kann und die Behälter in der Längsrichtung der Bahn bewegt.
  • Fig. 5 zeigt eine Vorrichtung zum Bewegen der Behälter in der Querrichtung der Bahn.
  • Figuren 6a und b sind eine Seitenansicht des Teils der Bahn, der die Wägestation enthält, bzw. eine Draufsicht darauf.
  • Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Zwischenaufbewahrungsvorrichtung 1, die eine Gleitbahn 2 umfaßt, auf der eine Reihe von Zwischenbehältern 3 in einer Zickzackform gleitend bewegt werden können. Der Behälter ist mit einem Gleitgestell 10 versehen, das auf Schienen 40 bewegt wird, die zu der Bahn gehören. Die Bahn 12 steht auf Stützen 41 über dem Boden. Die Vorrichtung umfaßt eine Füllstation 4, eine Ablaß- und Spülstation 5 sowie eine Wägestation 6. Diese Stationen sind nebeneinander auf der Bahn angeordnet. Natürlich ist es möglich, diese Stationen an anderen Stellen entlang der Bahn anzuordnen.
  • Jeder der Behälter 3 ist, wie oben erwähnt, mit einem Gleitgestell 10 versehen, das ein oberes Gestellelement 11 umfaßt, in dem sich ein Gefäß 17 befindet. Das Gefäß ist mit Winkelprofilen 12 an dem Gleitgestell angebracht (Fig. 2). Das Gleitgestell umfaßt des weiteren ein unteres Gestellelement 14, das über vertikale Füße 19 mit dem oberen Gestellelement verbunden ist. Die Unterseite des unteren Gestellelementes ist an jeder Ecke mit Gleitklötzen 13 versehen, die aus reibungsarmem Material bestehen und zufriedenstellendes Gleiten der Behälter auf den Schienen 40 gewährleisten. Die Gleitbewegung der Behälter auf den Schienen 40 wird in der Querrichtung durch eine Kante 42 geleitet, die an der Außenseite jeder Schiene ausgebildet ist. Das untere Gestellelement hat eine vordere Querstange 15 und eine hintere Querstange 16, die mit der Antriebseinrichtung in Eingriff kommen, die zu der Bahn gehört und weiter unten ausführlicher beschrieben ist.
  • Die Gleitgestelle sind so aufgebaut, daß sie aneinanderstoßen können, wobei ein Zwischenraum zwischen den Gefäßen 17 aufrechterhalten bleibt. Wenn sich die Behälter über die Bahn bewegen, werden ein oder mehrere Behälter auf jedem linearen Abschnitt der Bahn bewegt. Die anderen Behälter werden durch die bewegten Behälter vorwärts geschoben.
  • Fig. 2 zeigt die Füllstation sowie die Ablaß-/Spülstation ausführlicher. Die Füllstation umfaßt ein Füllgestell 24, an dem zwei Füllrohre 20 und 21 so angebracht sind, daß sie zwischen einer Ruheposition und einer Füllposition geschwenkt werden können. Wenn sich das Gefäß 17 des Behälters in der Füllstation 4 befindet, wird eines der Füllrohre (in Fig. 2 das Füllrohr 20) in die Füllposition geführt, in der sich das Füllrohr 20 in dem Gefäß 17 befindet. Blut wird von dem Stechkarussell oder direkt von dem Hohlmesser über den Füllschlauch 22 eingeleitet. Nach dem Füllvorgang wird das Füllrohr 20 in seine Ruheposition bewegt, und anschließend wird das Füllrohr 21 zum Füllen des nächsten Behälters in Stellung gebracht. Der Pfeil A in der Figur zeigt an, daß das Füllrohr zum sogenannten Auffüllen in der Bewegungsrichtung des Gefäßes bewegt werden kann. Wenn sich die Füllrohre in ihrer Ruheposition befinden, werden sie in einer Spülvorrichtung (nicht dargestellt) gespült.
  • Nach dem Füllen wird der Behälter zur Wägestation 6 bewegt, die weiter unten unter Bezugnahme auf Fig. 6 ausführlicher beschrieben ist. Fig. 1 und 2 zeigen jedoch eine Positioniervorrichtung 80 mit einer Kolben-und-Zylinder-Baugruppe 81. Diese schwenkt die Arme 82 in Eingriff mit einem Gleitgestell 10, um den Behälter in der Wägestation 6 zu positionieren.
  • Wenn der Behälter über die gesamte Bahn bewegt worden ist und die Ablaß- und Spülstation erreicht hat, wird zunächst das Blut abgelassen und anschließend gereinigt. Die Bauteile, die diese Vorgänge ausführen, sind an einem Gestell 35 angebracht. Eine Kolben-und-Zylinder-Baugruppe 36 ist mit einer Koppeldüse 30 verbunden. Um den Ablaßvorgang in Gang zu setzen, wird die Düse 30 mit dem Bodenventil 18 des Gefäßes verbunden bzw. gekoppelt. Das Blut wird über eine Ablaßröhre 31 abgelassen, die mit einer Pumpe (nicht dargestellt) verbunden ist. Nach der Pumpe wird das Blut über ein Verteilerventil zu einem Behälter für angenommenes bzw. abgelehntes Blut geleitet. Nach dem Entleeren werden der Zwischenbehälter und das Kopplungssystem gewaschen. Wenn eine Kolben-und-Zylinder-Baugruppe 38 aktiviert wird, wird ein Spüldeckel 32 auf den Behälter abgesenkt. Ein Ende einer Spülmittelröhre 34 ist mit einer Sprühdüse 33 an der Deckelunterseite verbunden, und das andere Ende ist mit einem Spülmittelschlauch 37 zur Zufuhr von Spülmittel verbunden. Beim Spülen ist das Bodenventil 18 mit der Koppeldüse verbunden, die über ein zweites Verteilerventil mit einem Behälter zur Aufnahme des schmutzigen Spülmittels verbunden ist. Nach dem Entleeren und Spülen wird die Kolben-und-Zylinder- Baugruppe 36 abgeschaltet, so daß die Koppeldüse 30 vom Bodenventil 18 getrennt wird. Nach Beendigung des Spülens wird der Spüldeckel 32 geöffnet, so daß der Behälter zur Füllstation 4 bewegt werden kann.
  • Fig. 3 zeigt schematisch die erfindungsgemäße Zwischenaufbewahrungsvorrichtung und stellt die erheblichen Vorteile dar, die sich im Vergleich zu Vorrichtungen nach dem Stand der Technik erzielen lassen.
  • Um die Vorrichtung kompakt zu gestalten und den durch die Vorrichtung eingenommenen Raum effektiv zu nutzen, ist die Bahn 2, auf der die Behälter 3 bewegt werden, "geknickt" worden, so daß die Behälter in einer Zickzack-Form auf der Bahn bewegt werden. Die Bahn besteht aus einer Reihe von Abschnitten 65- 69. Der erste Abschnitt 65 enthält die Ablaß-/Spülstation 5 und die Füllstation 4. Der zweite Abschnitt 66 beginnt mit der Wägestation 6 und erstreckt sich im rechten Winkel zum ersten Abschnitt 65. Der dritte Abschnitt 67 erstreckt sich parallel zum zweiten Abschnitt 66, bewegt jedoch die Behälter in der entgegengesetzten Richtung. Der vierte Abschnitt 68 erstreckt sich parallel zum zweiten und dritten Abschnitt 66 bzw. 67 und bewegt die Behälter in der gleichen Richtung wie der zweite Abschnitt 66. Der fünfte Abschnitt 69 erstreckt sich parallel zum zweiten, dritten und vierten Abschnitt 66, 67 bzw. 68 und bewegt die Behälter in der gleichen Richtung wie der dritte Abschnitt 67. Der fünfte Abschnitt 69 endet am Beginn des ersten Abschnitts 65. Jeder Abschnitt weist eine Längsbewegungseinrichtung 52 auf, die einen Container einen Schritt auf der Bahn bewegt. Ein Schritt bedeutet eine Bewegung um einen Kasten (einen Behälter) in der Figur. Die anderen Behälter in dem Bahnabschnitt werden durch den bewegten Behälter geschoben, so daß alle Container um einen Schritt bewegt werden. Zu diesem Zweck muß wenigstens ein leerer Raum in dem betreffenden Bahnabschnitt vorhanden sein. In einer sogenannten Bereitschaftsstellung sind die Wägestation 6 und der erste Raum in dem vierten Bahnabschnitt 68 leer. Um die Behälter in der Querrichtung zu bewegen, das heißt, zwischen dem zweiten und dem dritten Abschnitt, zwischen dem dritten und vierten Abschnitt sowie zwischen dem vierten und dem fünften Abschnitt, ist eine Querbewegungseinrichtung 51 vorhanden, die unter Bezugnahme auf Fig. 5 ausführlicher beschrieben wird.
  • Ein Steuerungssystem 7 steuert über Leitungen l die verschiedenen Stationen und auch die Quer- sowie die Längsbewegungseinrichtung. Das Steuerungssystem, das einen geeigneten Mikroprozessor enthält, ist so programmiert, daß eine gewünschte Abfolge der Bewegungen der Behälter und der Vorgänge in den verschiedenen Stationen ausgeführt werden kann.
  • Ein Beispiel einer Bewegungsabfolge ist in der untenstehenden Tabelle dargestellt. Die Behälter sind mit a-oe bezeichnet, wobei sich das Gefäß a in seiner Bereitsschaftsstellung in der Füllstation 4 befindet. Die Abfolge wird in vier aufeinanderfolgenden Phasen, A, B, C und D ausgeführt. Jeder Schritt umfaßt zwei simultane Bewegungen an zwei unterschiedlichen Stellen entlang der Bahn 2. In der Tabelle ist die Bewegungsrichtung entlang der Bahn durch einen Pfeil angedeutet, und bei jeder Bewegung werden die Behälter einen Schritt vorwärts bewegt. Tabelle Phase Bewegung Behälter Richtung
  • Wenn die Abfolge beendet ist, haben sich alle Behälter um wenigstens einen Schritt bewegt, und Behälter b ist zur Füllstation bewegt worden und Behälter c zur Ablaßstation.
  • Fig. 3 zeigt eine Rangierstation 8 mit einer Querbewegungseinrichtung, die die Behälter zeitweilig in eine Ruheposition außerhalb der Bahn rangieren kann. Diese Ruheposition ist in der Figur mit Strich-Punkt-Linien dargestellt. Wenn der Veterinär keine Zeit hatte, ein Tier zu untersuchen, das zu einem Behälter gehört, der sich der Ablaßstation nähert, kann er die Rangierstation 8 anweisen, den Behälter in die Ruheposition auszurangieren, und nach der Untersuchung den Behälter in eine aktive Position auf der Bahn zurückzurangieren.
  • Fig. 3 zeigt deutlich, wie flexibel die erfindungsgemäße Zwischenaufbewahrungsvorrichtung ist, und wie effektiv sie den Raum ausnutzt, in dem sie sich befindet. Auch wenn die Figur zwei leere Räume in der Bereitschaftsstellung zeigt, kann natürlich einer von ihnen weggelassen und mit einem Behälter besetzt werden.
  • Fig. 4 stellt eine Längsbewegungseinrichtung 52 dar, die zwischen zwei Schienen 40 in einem der Bahnabschnitte 65-69 angebracht ist. Die Längsbewegungseinrichtung umfaßt einen Wagen 44, der ein nach unten gerichteter U-Träger ist. Die Oberseite des Wagens ist annähernd auf einer Höhe mit der Oberseite der Schienen 40 angeordnet, auf denen das Gleitgestell bewegt wird. Der Wagen wird mittels einer Kolben-und-Zylinder-Baugruppe 47 rückwärts und vorwärts bewegt, deren Zylinder 47a an einer Querstange 43 angebracht ist, und deren Kolbenstange 47b an der Unterseite des Wagens angebracht ist. Zwei Führungseinrichtungen 49, die jeweils an einer Seite der Kolben-und-Zylinder-Baugruppe 47 angebracht sind, wirken bei der Führung der Bewegung des Wagens über Führungsblöcke 50 mit, die an der Unterseite des Wagens angebracht sind. Die Behälter werden durch Eingriffseinrichtungen in Form von Klappen 45 und 46 an der Oberseite des Wagens über die Bahn bewegt. Auf die Klappen wirkt über Druckfedern (nicht dargestellt) Federspannung, und in der Ruhestellung nehmen sie die in der Figur dargestellte angehobene Stellung ein. In dieser Stellung befindet sich die Oberkante der Klappen oberhalb der Schienen 40 und kann mit dem unteren Gestellelement des Gleitgestells 10 in Eingriff kommen. In der hinteren Stellung des Wagens kommt die hintere Klappe 46 mit dem vorderen Querstangenelement 15 (Fig. 1) eines Behälters in Eingriff, der sich im ersten Raum des Bahnabschnitts befindet. Diese hintere Stellung des Wagens 44 auf der Bewegungseinrichtung ist durch Strich-Punkt-Linien dargestellt. Gleichzeitig ist die vordere Klappe 55 mit der vorderen Querstange des vorderen Behälters in Eingriff. Der Wagen wird um eine Strecke vorwärtsbewegt, die dem Abstand zwischen zwei Behältern entspricht, und schiebt die beiden Behälter über diese Strecke. Die anderen in diesem Abschnitt befindlichen Behälter werden um einen Schritt vorwärtgeschoben. Die vordere Klappe 45 kann weggelassen werden, wobei die Funktion der Längsbewegungseinrichtung aufrechterhalten bleibt. Wenn die Längsbewegungseinrichtung 52 zwei weitere Behälter "erfassen" soll, wird der Wagen 44 rückwärts in die durch die Strich-Punkt-Linien angedeutete Stellung bewegt. Die federgespannten Klappen 45 und 46 werden durch die Querstangen an die unteren Gestellelemente gedrückt, die sie passieren, und sie schnappen hinter den Querstangen von neuen Behältern ein.
  • Fig. 4 stellt eine Ausführung einer Längsbewegungseinrichtung dar. Es ist auch vorstellbar, jeden Behälter mit einer Antriebseinrichtung zu versehen, die durch das Steuerungssystem gesteuert wird.
  • Fig. 5 stellt eine Ausführung einer Querbewegungseinrichtung 51 dar, die aus einem Wagen 55 besteht, der im wesentlichen vom gleichen Typ wie der in Fig. 4 dargestellte ist. Die Querbewegungseinrichtung 51 umfaßt also eine Kolben-und-Zylinder- Baugruppe 58 sowie eine Führungseinrichtung 59, die den Wagen 55 bewegt und führt. Am hinteren Ende des Wagens befindet sich eine aufrechtstehende Winkelplatte 56, an der zwei Klapp-Mitnehmer 57 angebracht sind. Die Mitnehmer können zwischen einer unteren Position, in der sie sich unterhalb des horizontalen Abschnitts der Winkelplatte befinden, und einer angehobenen Position, in der sie über den horizontalen Abschnitt hinaus vorstehen, geklappt werden. Die Figur zeigt den Wagen in seiner vorderen Stellung.
  • Die Querbewegungseinrichtung wirkt mit einer Positioniervorrichtung 60 zusammen, die eine Kolben-und-Zylinder-Baugruppe 61 umfaßt, die zwei Arme 62 mit dem unteren Gestellelement eines Behälters in Eingriff schwenkt, der sich oberhalb der Arme in dem Bahnabschnitt 68 befindet. Die Positioniervorrichtung 60 bewegt den Behälter quer zum Bahnabschnitt 69 über eine kurze Strecke, so daß es möglich ist, die Mitnehmer 57 außerhalb des unteren Gestellelementes des Behälters auf der Seite des Bahnabschnitts 68 anzuheben, die von dem Bahnabschnitt 69 weggewandt ist. Der Wagen wird in Gang gesetzt und bewegt den Behälter quer vom Bahnabschnitt 68 zum Bahnabschnitt 69. Es ist zu sehen, daß die Winkelplatte 56 an dem Wagen 55 ungehindert unter dem unteren Gestellelement des Gleitgestells hindurchtreten kann. Der Wagen 55 kann jedoch den Behälter nicht bis ganz zum Abschnitt 69 bewegen. Der letzte Teil der Bewegung wird durch die Positioniervorrichtung 60 ausgeführt.
  • Fig. 6a und 6b veranschaulichen den Aufbau der Wägestation. Der Klarheit halber sind die Füllstation, sowie die Ablaß/Spülstation weggelassen worden. Die Schienen 40 erstrecken sich bis zur Wägestation und enden in einer Querstrebe 43. An einer hinteren Querstrebe 43 sind zwei Träger 71, 72 unmittelbar innerhalb und unter jeweils einer Schiene angebracht. Die Träger 71 und 72 erstrecken sich nach vorn in die Wägestation 6 hinein. Die vorderen Enden der Träger 71 und 72 sind Auslegerenden und tragen über Abstandshalteplatten 73 einen Waagenrahmen 70, der auf der gleichen Höhe wie die Schienen der Bahn angeordnet ist. Dieser Waagenrahmen bildet den ersten Teil des zweiten Bahnabschnitts 66. Verlängerungsträger 83 und 84 sind an der unteren Seite der Schienen 40 angebracht und erstrecken sich so unter dem Waagenrahmen, daß sie jeweils in einer Stütze 41 enden. Ein Querträger 75 zwischen den Trägern 71 und 72 trägt ein U-förmiges Wägezellen-Joch 76. Zwischen dem Wägezellen-Joch 76 und einer U-förmigen Halterung 79 an der unteren Seite der Querstrebe 43 ist eine Wägezelle 77 angebracht. Die Wägezelle enthält Dehnungsmeßstreifen, und wenn der Waagenrahmen 70 belastet wird, wird die Last durch die Wägezelle 77 erfaßt. Die Wägezelle ist über Leitungen (nicht dargestellt) mit dem Steuerungssystem verbunden.
  • Mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es möglich, auf effektive Weise Blut von Stechkarussellen oder von Hohlmessern direkt oder über Pumpbehältersysteme aufzufangen. Die nicht miteinander verbundenen Behälter können unmittelbar nach dem Füllen separat gewägt werden und können entsprechend der veterinärmedizinischen Untersuchung der Tiere umgruppiert werden. Des weiteren kann sich die Bahn auf geknickte Weise erstrecken, so daß die Platzausnutzung optimiert wird. Wenn der zweite bis fünfte Bahnabschnitt weggelassen werden, kann die Bahn verlängert werden, und die Anzahl von Behältern kann vergrößert werden. Die Bahn besteht vorzugsweise aus separaten Teilen, die leicht getrennt werden können, so daß neue Bahnabschnitte hinzugefügt werden können.

Claims (4)

1. Vorrichtung zum automatischen Auffangen, zur Zwischenaufbewahrung und zum Ablassen von Blut aus geschlachteten Tieren, wobei die Vorrichtung eine Endlosbahn (2), eine Reihe von Behältern (3), die auf der Bahn bewegt werden können, eine Füllstation (4) sowie eine Ablaß- und Spülstation (5) aufweist, die entlang der Bahn angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter (3) beweglich zueinander und zu der Bahn (2) angeordnet sind; daß Einrichtungen (51, 52) vorhanden sind, die der einzelnen (v, p, k) oder gruppenweisen (a-c; d-j; l-o; w-z, ae, oe) Bewegung der Behälter auf der Bahn dienen; wobei die Behälter aneinanderstoßend von der Endlosbahn getragen werden, so daß, wenn sich der eine Behälter bewegt, sich die daran anstoßenden Behälter mit ihm bewegen; und daß der Abstand zwischen benachbarten Behältern auf der Bahn veränderlich ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Wägestation (6), die unmittelbar nach der Füllstation (4) angeordnet ist und jeden gefüllten Behälter (1) einzeln wägt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Rangierstation (8), in der ein Behälter (3) von der Bahn (2) entfernt und später auf selbige zurückgeführt werden kann.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn (2) parallele Schienen (40) aufweist, auf denen die Behälter (3) bewegt werden können, und daß die Bewegungseinrichtungen (51, 52) zwischen den Schienen angeordnet sind und Eingriffselemente (45, 46, 57, 63) aufweisen, die zwischen den Schienen nach oben bewegt werden und mit den Behältern in Eingriff kommen, um sie auf der Bahn zu bewegen.
DE69114493T 1990-05-25 1991-05-23 Vorrichtung zur automatischen sammlung, zwischenspeicherung und entleerung von schlachttierblut. Expired - Fee Related DE69114493T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE9001889A SE502783C2 (sv) 1990-05-25 1990-05-25 Anläggning för automatisk uppsamling, mellanlagring och tömning av blod från slaktdjur
PCT/SE1991/000365 WO1991018515A1 (en) 1990-05-25 1991-05-23 Device for automatic collection, intermediate storage and emptying of blood from slaughter animals

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69114493D1 DE69114493D1 (de) 1995-12-14
DE69114493T2 true DE69114493T2 (de) 1996-05-15

Family

ID=20379591

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69114493T Expired - Fee Related DE69114493T2 (de) 1990-05-25 1991-05-23 Vorrichtung zur automatischen sammlung, zwischenspeicherung und entleerung von schlachttierblut.

Country Status (11)

Country Link
US (1) US5318079A (de)
EP (1) EP0531395B1 (de)
JP (1) JPH05506785A (de)
AT (1) ATE129853T1 (de)
AU (1) AU652760B2 (de)
CA (1) CA2083839C (de)
DE (1) DE69114493T2 (de)
DK (1) DK0531395T3 (de)
ES (1) ES2079067T3 (de)
SE (1) SE502783C2 (de)
WO (1) WO1991018515A1 (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IES980858A2 (en) * 1998-10-15 1999-03-10 North Cork Ferrous R & D Ltd A blood treatment and recovery apparatus
FR2828377B1 (fr) * 2001-08-13 2003-10-31 Bernard Sa Installation et procede pour prelever et collecter le sang d'animaux
AT503853B1 (de) * 2003-05-12 2008-01-15 Steinwald Kurt Vorrichtung zum dosieren pulverförmiger materialien
RU2764799C1 (ru) * 2020-10-08 2022-01-21 Общество с ограниченной ответственностью "Алинкино" Универсальная передвижная установка по сбору и первичной переработке крови убойных животных

Family Cites Families (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1597929A (en) * 1925-05-22 1926-08-31 Link Belt Co Automatic trolley hoist
DE870957C (de) * 1949-09-06 1953-03-19 Stohrer W Einrichtung zur Einzelgewinnung des Blutes von Schlachttieren
US2750091A (en) * 1955-04-29 1956-06-12 T R Mantes Retractable filling valve of the lance type
US3610398A (en) * 1969-07-29 1971-10-05 Burton Machine Corp John Nd apparatus for dumping and filling generally cylindrical containers
US3831645A (en) * 1972-02-25 1974-08-27 Gkn Sankey Ltd Apparatus for washing and filling containers
SE372917B (de) * 1973-05-04 1975-01-20 C G R Ossbahr
DE2618237C2 (de) * 1976-04-26 1987-01-08 Inventio Ag, Hergiswil, Nidwalden Förderanlage für Horizontal- und Vertikaltransport
US4090275A (en) * 1976-12-15 1978-05-23 Jorgensen Olaf V Conveyor tray system for entrails
SE430150B (sv) * 1981-01-13 1983-10-24 Tomas Andersson Godstransporterande bana med i ett antal ror inplacerade, fran varandra skilda element
HU187060B (en) * 1983-03-14 1985-11-28 Bacskai Husipari Koezes Vallal Method and device for hygienic taking and collecting edible and inedible animal blood
JPS62136423A (ja) * 1985-12-07 1987-06-19 Toshiba Corp 搬送システム
US4735238A (en) * 1986-12-05 1988-04-05 Velasco Scale Company Drum filling method and apparatus
NL8800309A (nl) * 1988-02-09 1989-09-01 Product Suppliers Ag Inrichting voor het vervoer van voorwerpen.
AU629837B2 (en) * 1989-05-22 1992-10-15 Anitec - John Sjoberg Ab Device for withdrawing blood from slaughter animals

Also Published As

Publication number Publication date
SE9001889L (sv) 1991-11-26
CA2083839C (en) 2001-08-28
WO1991018515A1 (en) 1991-12-12
DK0531395T3 (da) 1996-01-08
DE69114493D1 (de) 1995-12-14
EP0531395A1 (de) 1993-03-17
ES2079067T3 (es) 1996-01-01
US5318079A (en) 1994-06-07
SE9001889D0 (sv) 1990-05-25
ATE129853T1 (de) 1995-11-15
JPH05506785A (ja) 1993-10-07
SE502783C2 (sv) 1996-01-15
AU7991091A (en) 1991-12-31
AU652760B2 (en) 1994-09-08
EP0531395B1 (de) 1995-11-08
CA2083839A1 (en) 1991-11-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3650637T2 (de) Vorrichtung zum Melken von Tieren
DE3855542T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Melken von Tieren
DE69330356T2 (de) Melkmaschine zum automatischen Melken von Tieren
DE69500955T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung von Tieren
DE69300511T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entladen eines Geflügeltransportbehälters.
DE60030582T2 (de) Vorrichtung und verfahren für eine waschanlage
WO2002076638A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur befüllung und zum automatischen abtransport von sortiergutaufnahmebehältern
DE9103197U1 (de) Regalbediengerät für Hochregallager
DE69509740T2 (de) Automat für die Rücknahme von gebrauchten Bechern
EP1754549B1 (de) Verfahren und Anlage zum Sortieren von Flaschen
DE69114493T2 (de) Vorrichtung zur automatischen sammlung, zwischenspeicherung und entleerung von schlachttierblut.
DE69006457T2 (de) Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen der Regale eines Gefriertrocknungsraumes.
DE69820620T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum transport von hühnern oder anderem geflügel
DE2723686B2 (de) Vorrichtung zum Einkäfigen von Geflügel
DE3513003A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum transport und zur lagerung von spulen, insbesondere zur entsorgung von spinnautomaten oder dergleichen
DE2642885A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum sortieren von an buegeln haengenden gegenstaenden nach vorbestimmten gewichten
EP1407984B1 (de) Regallager mit Ziehregalen
DE69609433T2 (de) Vorrichtung zum Melken von Tieren
EP1707926A2 (de) Anlage zum gravimetrischen Mischen von Schüttgut-Komponenten
DE3413157C1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum rechnergesteuerten Zusammenstellen von Warensendungen
DE69332767T2 (de) Melkbox mit Elektroschockgerät
DE69709157T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur abtrennung des kopfes bei schlachttieren
DE2301171A1 (de) Gestell zur lagerung und zum transport von eiern sowie verfahren zum transport und bebrueten von eiern
DE2435671C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Handhaben und Lagern von länglichen Gegenständen
DE2118311A1 (de) Melksystem

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee