DE69112641T2 - Schwingarm für spielzeug-konstruktionseinheit. - Google Patents
Schwingarm für spielzeug-konstruktionseinheit.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H17/00—Toy vehicles, e.g. with self-drive; ; Cranes, winches or the like; Accessories therefor
- A63H17/05—Trucks; Lorries
- A63H17/06—Trucks; Lorries with tipping bodies
-
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf einen Schwenk- oder Schwingarm für einen Spielzeugbausatz, der aus zwei Teilen besteht, dessen erster Teil mit einem Gegenstand verbunden werden kann und dessen zweiter Teil schwenkbar an einem Halteteil gelagert ist.
- Beim Spielen imitieren Kinder oft Dinge aus dem wirklichen Leben. Wenn sie mit Bauspielzeugen spielen, sollten sie realistische Baumöglichkeiten für Gegenstände haben, welche sowohl das Aussehen als auch die Funktion von entsprechenden Dingen haben bzw. ausüben, die sie im wirklichen Leben sehen.
- Die vorliegende Erfindung bietet ein Element, welches Kindern neue Möglichkeiten konstruktiven und funktionellen Spielens gibt.
- Die US-A-3 662 488 zeigt ein Spielfahrzeug mit einem teleskopisch ausfahrbaren Anhebemechanismus für einen stapelbaren Kasten, der an dem Fahrzeugchassis Kipp- oder schwenkbar befestigt ist. Der Liftmechanismus ist an dem Fahrzeug lösbar angebracht und weist lediglich einfache lineare Schubstangen auf.
- Bei dem Schwenkarm gemäß der Erfindung, so wie er im Anspruch 1 definiert worden ist, ist der eine Teil mit zwei winklig zueinander angeordneten Armen ausgebildet, deren einer mit dem zweiten Teil zusammenarbeitet und deren anderer Arm an seinem freien Ende eine lösbare Verbindung mit einem Gegenstand aufweist. Der Schwingarm ist dadurch zur Verwendung in einem Spielbausatz geeignet, und der angekuppelte Gegenstand kann beispielsweise über einen Rand einer horizontal ausgerichteten Fläche angehoben werden, auf welcher der Schwingarm angelenkt ist.
- Wenn, wie in Anspruch 3 festgestellt worden ist, der Schwenkarm zwecks Zusammenarbeit zwischen dem Halteteil und dem ersten Teil des Schwenkarms bewegbar ausgebildet ist, wird in einer einfachen Art und Weise erreicht, daß diese Zusammenarbeit die Teleskopbewegung aber auch die Schwenkbewegung durchführen kann. Diese Zusammenarbeit kann vorteilhafterweise durch eine Schnur oder Zugeinrichtung realisiert werden, wie dies in Anspruch 5 festgehalten ist.
- Anspruch 4 stellt fest, daß die Bewegung des Schwenkarms durch das Zusammenwirken zwischen dem Halteteil und dem zweiten Teil des Armes realisiert wird. Diese Bewegung ist daher eine reine Schwenkbewegung.
- Die Ansprüche 5 bis 7 zeigen für sich vorteilhafte Wege der Steuerung der Bewegungen des Schwenkarmes auf.
- Der Anspruch 8 schließlich zeigt die Wechselwirkung der Kräfte zwischen den beiden Teilen und dem Schwenkarm. Die elastische Kraft kann hier eine Zugkraft oder eine Druckkraft sein.
- Die Erfindung wird nachfolgend unter Angabe weiterer Einzelheiten und unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben, in welcher zeigen:
- Fig. 1 ein Spielzeugauto mit einem Schwenkarm gemäß der Erfindung.
- Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht des Schwenkarms gemäß der Erfindung.
- Fig. 3 einen Schwenkarm gemäß der Erfindung mit einer Ausführungsform für die Kraftübertragung.
- Fig. 4 einen Schwenkarm gemäß der Erfindung mit einer weiteren Ausführungsform der Kraftübertragung.
- Fig. 1 zeigt einen Schwenkarm mit einem ersten Teil 1 und einem zweiten Teil 2. Der zweite Teil des Schwenkarms ist schwenkbar an einem Gelenk oder Scharnier 6 mit dem Chassis 3 des Spielzeugautos verbunden. Eine Scheibe 4 mit einer Schnur ist an dem Chassis vorgesehen, wobei die Schnur an ihrem freien Ende mit dem ersten Teil des Schwenkarms verbunden ist. Der erste Teil des Schwenkarms hat einen Teil 7, welcher in dem zweiten Teil des Schwenkarms 2 teleskopisch bewegbar ist. Ein Teil 8 bildet mit dem Teil 7 einen rechten Winkel und ist an seinem freien Ende mit einem Haken 9 ausgestattet.
- In Fig. 3 ist gezeigb, wie eine Schnur 31 mit dem zweiten Teil des Schwenkarmes verbunden ist. Weiterhin ist eine Zugfeder zwischen der Schnur 31 und dem Chassis 3 vorgesehen. Die Schnur 31 und die Zugfeder können durch ein elastisches Gummiband ersetzt werden. Weiterhin ist eine Zugfeder 33 vorgesehen, welche ebenfalls durch ein elastisches Gummiband ersetzt werden kann. Sie ist zwischen dem ersten Teil 1 des Schwenkarms und dem zweiten Teil 2 angeordnet.
- Wenn die Scheibe 4 so gedreht wird, daß sie die Schnur 5 freigibt, zieht die Feder 33 den Teil 7 in den Teil 2 hinein und wenn die Schnur zusätzlich freigegeben wird, hebt die Feder über die Schnur 31 den Schwenkarm an, welcher um das Gelenk 6 verschwenkt wird. In der Praxis kann der Schwenkarm um 180º um das Gelenk 6 so geschwenkt werden, daß der Haken 9 eine Stellung einnimmt, welche niedriger als die obere Seite des Chassis 3 ist. In dieser Position kann der Haken mit einem Gegenstand gekuppelt werden, der auf dem Fundament steht. Wie in Fig. 1 gezeigt, kann der Gegenstand beispielsweise ein Container 10 sein, der auf das Chassis 3 des Spielfahrzeuges angehoben werden soll.
- Wenn die Schnur 5 wieder durch die Piemenscheibe 4 unter Zug gesetzt wird, schwenkt der Schwenkarm zurück und der Haken hebt und fördert den Container 10. Nachdem der Schwenkarm seine Schwenkbewegung vervollständigt hat, wird sein erster Teil 1 mit dem Teil 7 teleskopisch aus dem zweiten Teil durch eine translatorische Bewegung herausgezogen.
- Es ist demgemäß möglich, den Behälter um einen horizontalen Abstand zu bewegen, der größer als das Doppelte des Schwenkradius des Hakens 9 um das Gelenk 6 in der eingefahrenen Stellung des Schwenkarms ist. Dies hat zur Folge, daß insbesondere der Behälter 10 während seiner Bewegung nicht auf die maximale der vollkommen ausgefahrenen Position des Schwenkarmes entsprechende Höhe angehoben wird sondern lediglich auf eine Höhe gebracht wird, die der eingefahrenen Position entspricht.
- Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der Kraftübertragung zwischen dem Chassis 3 des Spielzeugfahrzeuges und dem Schwenkarm. Eine Schnur 41 wird hier durch den oberen Teil des zweiten Teiles 2 des Schwenkarmes hindurchgeführt und mit dem Teil 7 des ersten Teiles 1 des Schwenkarmes verbunden. Hier wird die Kraft von einer Feder 42 nicht direkt auf den zweiten Teil 2 sondern auf den ersten Teil 1 übertragen und hat demgemäß die gleiche Funktion wie die Teile 31 und 33 der Fig. 3.
- Die in Fig. 3 gezeigte Feder 33 ist hier als Zugfeder beschrieben worden. Für andere Einsatzzwecke, als der oben beschriebene, kann eine Druckfeder anstelle einer Zugfeder eingesetzt werden.
- Der Teil 7 des ersten Teils des Schwenkarms hat einen nachgiebigen Haken 11 in der Nähe seines freien Endes. Dieser Haken dient als Schnappverriegelung zusammen mit einer Kante 12 an dem zweiten Teil 2 des Schwenkarmes, wenn der erste Teil und der zweite Teil zusammengesetzt worden sind. Wenn die Teile zusammengesetzt worden sind, dient der Haken 11 und die Kante 12 als Endanschlag, so daß die beiden Teile des Schwenkarmes zusammengesetzt bleiben.
- In der gezeigten Ausführungsform findet die Bewegung des Schwenkarmes vermittels eines Schnurantriebes und durch Federkräfte statt. Als Alternative können diese Bewegungen vermittels von steifen Wellen, Zahnrädern, Kettentrieben oder dergl. durchgeführt werden.
Claims (8)
1. Schwenkarm für einen Spielzeugbausatz, aufweisend einen
ersten Teil (1), der zur Verbindung mit einem Gegenstand
(10) geeignet ausgebildet ist, und einen zweiten Teil (2),
der an einem Halteteil (3) schwenkbar gelagert ist, wobei
der erste Teil (1) und der zweite Teil (2) so ausgebildet
sind, daß sie miteinander teleskopierend zusammenarbeiten,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teil (2) zwei
winkelig zueinander angeordnete Arme aufweist, deren einer
teleskopierend mit dem zweiten Teil zusammenarbeitet und
deren anderer an seinem freien Ende mit Mitteln (9) zur
lösbaren Verbindung mit dem Gegenstand (10) ausgebildet
ist.
2. Schwenkarm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Mittel (9) zur Kupplung mit dem Gegenstand hakenförmig
ausgebildet sind.
3. Schwenkarm nach den Ansprüchen 1 - 2, dadurch
gekennzeichnet, daß er ausgebildet ist, um den Schwenkarm
durch Zusammenwirkung zwischen dem Halteteil (3) und dem
ersten Teil (1) zu bewegen.
4. Schwenkarm nach den Ansprüchen 1 - 3, dadurch
gekennzeichnet, daß er ausgebildet ist, um den Schwenkarm
durch Zusammenwirkung zwischen dem Halteteil (3) und dem
zweiten Teil (2) zu bewegen.
5. Schwenkarm nach den Ansprüchen 3 - 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zusammenwirkung durch einen
Schnuroder Seilantrieb (5, 31, 41) realisiert ist.
6. Schwenkarm nach den Ansprüchen 3 - 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zusammenwirkung durch eine
elastische Kraft (31, 41) realisiert ist.
7. Schwenkarm nach den Ansprüchen 3 - 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zusammenwirkung durch im wesentlich
steife mechanische Mittel realisiert ist.
8. Schwenkarm nach den Ansprüchen 1 - 7, dadurch
gekennzeichnet, daß sein erster Teil und seinzweiter Teil
durch Mittel (33) miteinander verbunden sind, die eine
elastische Kraft ausüben.
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