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DE69111146T2 - Mit Fett und Öl überzogene Süssmittelzusammensetzungen und ein Verfahren für die Zubereitung solcher Zusammensetzungen. - Google Patents

Mit Fett und Öl überzogene Süssmittelzusammensetzungen und ein Verfahren für die Zubereitung solcher Zusammensetzungen.

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DE69111146T2
DE69111146T2 DE69111146T DE69111146T DE69111146T2 DE 69111146 T2 DE69111146 T2 DE 69111146T2 DE 69111146 T DE69111146 T DE 69111146T DE 69111146 T DE69111146 T DE 69111146T DE 69111146 T2 DE69111146 T2 DE 69111146T2
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DE
Germany
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sweetener
fat
aspartame
oil
compositions
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DE69111146T
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Kazunori Ooi
Keiichi Sakai
Moriyuki Suyama
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Ajinomoto Co Inc
Original Assignee
Ajinomoto Co Inc
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Publication date
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Publication of DE69111146T2 publication Critical patent/DE69111146T2/de
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    • A23G3/00Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
    • A23G3/34Sweetmeats, confectionery or marzipan; Processes for the preparation thereof
    • A23G3/346Finished or semi-finished products in the form of powders, paste or liquids
    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

    Gebiet der Erfindung:
  • Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von mit Fett und Öl überzogenen Süßmittelzusammensetzungen mit verbesserter Wärmestabilität sowie so hergestellte Zusammensetzungen.
  • Erläuterung des Standes der Technik:
  • Zur Verbesserung der Wärmestabilität von Süßstoffen vom Peptid- Typ wie Aspartam, deren Wärmestabilität fragwürdig ist, sind die folgenden Verfahren bekannt oder wurden angewandt.
  • (1) Ein Süßstoff (wie z.B. Aspartam) wird mit erhitzten und geschmolzenen Ölen und Fetten vermischt und das Gemisch zum Verfestigen so wie es ist oder nach dem Ausbreiten zu einer flachen Platte abgekühlt. Die feste Masse wird dann zu einem Pulver gemahlen.
  • (2) Ein pulverförmiger Süßstoff wird unter Verwendung einer besonderen Vorrichtung zu dichten kugelförmigen Teilchen granuliert und die Oberfläche dann mit erhitzten und geschmolzenen Ölen und Fetten beschichtet (japanische Patentanmeldung Kokai No. 2-500165).
  • (3) Es ist ein Verfahren zur Abkühlung durch Sprühen bekannt, bei dem ein Süßstoff (wie z.B. Aspartam) mit erhitzten und geschmolzenen Ölen und Fetten vermischt und das Gemisch zum Verfestigen durch Versprühen in Luft abgekühlt wird, wobei kugelförmige Teilchen erhalten werden.
  • Bei den oben beschriebenen Verfahren entstehen jedoch jeweils die folgenden Schwierigkeiten.
  • (1) Bei dem ersten Verfahren werden die Teilchen durch mechanisches Mahlen erhalten, so daß keine kugelförmigen Teilchen erzielt werden. Die Teilchen haben eine große Oberfläche, und auch ihre Gestalt ist kompliziert, so daß keine gute Beschichtungswirkung durch die Öle und Fette erwartet werden kann. Wenn Aspartam in hoher Konzentration zugemischt wird, steigt die Viskosität deutlich an oder es tritt Erstarrung ein, so daß die Handhabbarkeit erschwert wird.
  • (2) Bei dem zweiten Verfahren ist die Beschichtungswirkung gut, jedoch ist als Vorbehandlung eine Kornbildungsstufe mit einer besonderen Vorrichtung notwendig, so daß das Verfahren kostenaufwendig ist.
  • (3) Bei dem dritten Verfahren kann die Aspartam-Konzentration nicht gesteigert werden, wie nachfolgend noch erläutert wird. Folglich ist es erforderlich, die Menge an dem Nahrungsmittel zugesetzten, mit Öl und Fett beschichteten Teilchen zu erhöhen, was wirtschaftlich nachteilig ist. Da außerdem die Menge der verwendeten Öle und Fette groß ist, kann dies das Nahrungsmittel, dem die Zusammensetzung zugefügt wird, nachteilig beeinflussen.
  • Dies bedeutet, daß es im Hinblick auf die Beschichtungswirkung höchst vorteilhaft ist, wenn die mit Öl und-Fett beschichteten Teilchen kugelförmig sind. Hierfür ist das Verfahren (3) allgemein bekannt, das eine Stufe umfaßt, in der das Gemisch durch Versprühen in Luft zum Verfestigen abgekühlt wird (Sprüh-Kühl- Verfahren). In diesem Fall ist die Beschichtungswirkung umso größer, je kleiner der Teilchendurchmesser des Kernmaterials ist. Im Fall von Nucleinsäuren usw. ist der Teilchendurchmesser der Nucleinsäure als Kernmaterial auf 5 % oder kleiner, bezogen auf den Teilchendurchmesser des Überzugsmaterials, herabgesetzt (japanische Patentanmeldung Kokai No. 61-238335), wodurch eine hohe Beschichtungswirkung und eine Herabsetzung der Rate des Herausspülens in Wasser erreicht werden. Wenn angestrebt wird, durch dieses Verfahren Aspartam mit einem verbesserten Überzug zu erhalten, verursacht Aspartam mit kleinem Teilchendurchmesser jedoch ein Erstarren der geschmolzenen Öle und Fette oder einen deutlichen Anstieg der Viskosität selbst bei niedriger Konzentration (im Fall von Aspartam mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 10 um oder weniger ist der Viskositätsanstieg selbst bei einer Konzentration von etwa 5 Gew.-% deutlich). Ein solcher Viskositätsanstieg stellt beim Versprühen ein ernstliches Hindernis dar.
  • Somit wird weiter ein Überzugsverfahren benötigt, durch das ein Viskositätsanstieg oder ein Erstarren, die bei Verwendung von Aspartam oder dergleichen als Kernmaterial unvermeidlich auftreten, verhindert werden, so daß eine gute Fließfähigkeit aufrechterhalten bleibt, um ein Versprühen zu ermöglichen, durch welches kugelförmige Teilchen mit ausgezeichneten Beschichtungseigenschaften erhalten werden.
  • Es ist bereits bekannt geworden, daß die Pulvereigenschaften von Aspartam, d.h. die Zerstäubungsneigung von Aspartampulver und die Neigung zur Anhäufung von elektrischer Ladung, durch Kontaktabsorption von kleinen Mengen von Ölen, Fetten oder anderen Substanzen verbessert werden können (JP-A-59-21370). Bei diesem bekannten Verfahren wird auf den Aspartamteilchen kein Überzug ausgebildet. US-A-4722845 offenbart eine Kaugummi- Zusammensetzung mit Zimtgeschmack, bei der der Süßstoff gegen den Einfluß des Zimtaromas geschützt ist. Dieser Schutz wird dadurch erreicht, daß der Süßstoff in ein Gemisch von hydriertem oder teilweise hydriertem Fett, Polyethylenwachs und einem Glycerid eingekapselt ist.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Deshalb ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung von Süßmittelzusammensetzungen anzugeben, bei dem die Herstellung von kugelförmigen Teilchen möglich ist.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung von Süßmittelzusammensetzungen anzugeben, die ausgezeichnete Überzugseigenschaften aufweisen.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens zur Herstellung von Süßmittelzusammensetzungen, bei dem die Viskosität oder das Erstarren herabgesetzt sind, wenn Aspartam mit kleiner Teilchengröße zu erhitzten und geschmolzenen Ölen und Fetten selbst in großen Mengen zugesetzt wird.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung sind durch ein solches Verfahren hergestellte Süßmittelzusammensetzungen.
  • Diese und weitere Aufgaben, die durch die folgende ausführliche Beschreibung verdeutlicht werden, wurden durch die erfindungsgemäße Erkenntnis gelöst, daß durch Zusetzen von Lecithin oder eines oberflächenaktiven Stoffes mit einem HLB-Wert von nicht mehr als 6 nach Suspension von Aspartam in erhitzten und geschmolzenen Ölen und Fetten der Viskositätsanstieg verhindert werden kann, so daß kugelförmige Teilchen mit ausgezeichneten Beschichtungseigenschaften erhalten werden.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Süßmittelzusammensetzung, enthaltend
  • (a) einen Peptid-Süßstoff,
  • (b) ein Öl oder Fett und
  • (c) eine Verbindung aus der aus Lecithin und oberflächenaktiven Stoffen mit einem HLB-Wert von nicht mehr als 6 bestehenden Gruppe,
  • wobei das Öl oder Fett in Form eines Überzugs auf dem Süßstoff vorliegt und die Verbindung (c) in einer Menge von 0,1 bis 5,0 Gew.-%, bezogen auf das kombinierte Gewicht des Süßstoffes und des Öls oder Fetts, vorhanden ist.
  • Weiter ist ein Verfahren zur Herstellung einer Süßmittelzusammensetzung vorgesehen, bei dem ein Peptid-Süßstoff mit einem erhitzten und geschmolzenen Öl oder Fett unter Bildung eines Gemisches vermischt wird und dieses Gemisch gekühlt und verfestigt wird, so daß ein beschichtetes teilchenförmiges Material erhalten wird, wobei während des Erhitzens des Öls oder Fetts oder während des Mischens mindestens eine Verbindung in einer Menge von 0,1 bis 5,0 Gew.-%, bezogen auf das kombinierte Gewicht des Süßstoffes und des Öls oder Fetts, zugesetzt wird, die aus der aus Lecithin und oberflächenaktiven Mitteln mit einem HLB-Wert von nicht mehr als 6 bestehenden Gruppe ausgewählt ist.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG VON BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Erfindungsgemäß werden Süßstoffe vom Peptid-Typ wie Aspartam, die eine geringe Wärmestabilität haben und einen Viskositätsanstieg verursachen, wenn sie mit erhitzten und geschmolzenen Ölen und Fetten vermischt werden, als zu beschichtendes Kernmaterial verwendet.
  • Die als Überzugsmaterial verwendeten Öle und Fette sind feste Fette mit einem hohen Schmelzpunkt, wie gehärteter Rindertalg, und gehärtete pflanzliche Öle. Vorzugsweise werden Öle und Fette mit einem Schmelzpunkt von 50 bis 100ºC verwendet.
  • Der Teilchendurchmesser von Aspartam oder einem Süßstoff vom Peptid-Typ, welche das Kernmaterial darstellen, ist im Hinblick auf den Aspekt der Beschichtungswirkung vorzugsweise so klein wie möglich. Wenn man jedoch auch die Stabilität gegenüber Herausschmelzen des Kernmaterials durch Wärme berücksichtigt, ist zu erwarten, daß die Stabilität möglicherweise herabgesetzt wird, wenn der Durchmesser zu klein ist. Deshalb ist es im allgemeinen erwünscht, daß der Teilchendurchmesser im Bereich von 5 bis 50 um, vorzugsweise von 10 bis 40 um, liegt.
  • Das zugesetzte Lecithin ist nicht besonders eingeschränkt, kann jedoch Eigelblecithin, Sojabohnenlecithin usw. sein. Beispiele für oberflächenaktive Mittel mit einem HLB-Wert von 6 oder weniger umfassen Saccharosefettsäureester, Monoglyceride, Polyglyceride und Sorbitanfettsäureester.
  • Die Menge an Lecithin und anderen zugesetzten oberflächenaktiven Mitteln beträgt 0,1 bis 5,0 Gew.-%, vorzugsweise 0,3 bis 3,0 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht von Ölen und Fetten und Kernmaterial. Der Süßstoff vom Peptid-Typ ist in einer Menge von 1 bis 30 Gew.-%, vorzugsweise von 5 bis 25 Gew.-%, bezogen auf das kombinierte Gewicht des Süßstoffs und des Öls oder Fetts, vorhanden. Der Rest der Zusammensetzung besteht zweckmäßigerweise aus Öl oder Fett.
  • Der Zeitpunkt für die Zugabe von Lecithin oder des oberflächenaktiven Stoffes zu den geschmolzenen Ölen und Fetten kann während des Erhitzens der Öle und Fette oder während des Zusetzens und Vermischens des Kernmaterials beliebig ausgewählt werden. Es ist, kurz gesagt, ausreichend, daß Lecithin und das oberflächenaktive Mittel vorhanden sind, wenn das Kernmaterial in den geschmolzenen Ölen und Fetten suspendiert wird.
  • Die Sprühkühlung zur Ausbildung der beschichteten Teilchen kann auf herkömmliche Weise durchgeführt werden, ist jedoch nicht besonders eingeschränkt.
  • Nachdem die Erfindung vorstehend allgemein erläutert worden ist, wird sie nachfolgend unter Bezugnahme auf bestimmte spezifische Beispiele, die jedoch nur der Erläuterung dienen, weiter beschrieben.
  • Beispiel 1
  • (a) Aspartam-Pulver (Flächenmittel des Durchmessers etwa 25 um) oder (b) zu feinem Pulver gemahlenes Aspartam (Flächenmittel des Durchmessers etwa 10 um) wurden in gehärtetem Rindertalg (Schmelzpunkt 70ºC) bei 75 bis 85ºC erhitzt und geschmolzen, wobei gleichzeitig oberflächenaktive Stoffe, wie in Tabelle 1 angegeben, zugesetzt und mit der Suspension vermischt wurden (zugesetzte Menge: 1 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht von gehärtetem Rindertalg + Aspartam). An jeder der so erhaltenen Proben wurden der Suspensionszustand und die Sprüheigenschaften beobachtet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. In Tabelle 1 ist die Aspartam-Konzentration in Gew.-%, bezogen auf das kombinierte Gewicht von Aspartam und Rindertalg, ausgedrückt. Tabelle 1 Aspartam-Konzentration Lecithin Zuckerester Monoglyceridester Zuckerester Sorbitanester Polyglyceridester Ohne Zusatz Pulver Gemahlenes Pulver Die in Klammern angegebenen Zahlen bedeuten den HLB-Wert 0: Gute Fließfähigkeit, Versprühen möglich Δ: Deutlicher Viskositätsanstieg, Versprühen unmöglich X: Erstarrung, Versprühen unmöglich
  • Beispiel 2
  • Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 1 wurden Aspartam (a) und (b) jeweils bei 75 bis 85ºC zu gehärtetem Rindertalg zugegeben und vermischt, wobei gleichzeitig Lecithin allein oder in Kombination mit anderen oberflächenaktiven Stoffen, wie in Tabelle 2 angegeben, dem Gemisch zugegeben und beigemischt wurde. An jeder Probe wurden der Suspensionszustand und die Sprüheigenschaften beobachtet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 angegeben. In Tabelle 2 ist die Aspartam-Konzentration in Gew.-%, bezogen auf das kombinierte Gewicht von Aspartam und Rindertalg, ausgedrückt. Tabelle 2 Verwendung in Kombination mit Lecithin Aspartam-Konzentration Lecithin allein Zuckerester Monoglyceridester Zuckerester Sorbitanester Polyglyceridester Ohne Zusatz Pulver Gemahlenes Pulver (Versuchsbedingungen und Kriterien für die Beurteilung wie in Beispiel 1) Menge der zugesetzten oberflächenaktiven Mittel: Lecithin 1,0 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht von Aspartam und Rindertalg Anderes oberflächenaktives Mittel 1,0 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht von Aspartam und Rindertalg Die in Klammern angegebenen Zahlen bedeuten die HLB-Werte
  • Erfindungsgemäß haben Suspensionen von Süßstoffen vom Peptid- Typ in Ölen und Fetten, denen Lecithin und/oder ein oberflächenaktiver Stoff mit einem HLB-Wert von nicht mehr als 6 zugesetzt worden ist, eine gute Fließfähigkeit und können versprüht werden, so daß durch das Sprüh-Kühl-Verfahren mit Fett und Öl überzogene Süßmittelzusammensetzungen mit guten Beschichtungseigenschaften erhalten werden können. Die durch das erfindungsgemäße Verfahren hergestellten Süßmittelzusammensetzungen können zum künstlichen Süßen von Nahrungsmitteln, insbesondere solchen, die der Wärme ausgesetzt sind, verwendet werden.
  • Es liegt auf der Hand, daß bei der Erfindung im Licht der obigen Lehre zahlreiche Abänderungen und Modifikationen möglich sind.

Claims (3)

1. Süßmittelzusammensetzung, enthaltend
(a) einen Peptid-Süßstoff,
(b) ein Öl oder Fett und
(c) eine Verbindung aus der aus Lecithin und oberflächenaktiven Stoffen mit einem HLB-Wert von nicht mehr als 6 bestehenden Gruppe, wobei das Öl oder Fett in Form eines Überzugs auf dem Süßstoff vorliegt und die Verbindung (c) in einer Menge von 0,1 bis 5,0 Gew.-%, bezogen auf das kombinierte Gewicht des Süßstoffes und des Öls oder Fetts vorhanden ist.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei der Süßstoff Aspartam ist.
3. Verfahren zur Herstellung einer Süßmittelzusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, bei dem ein Peptid-Süßstoff mit einem erhitzten und geschmolzenen Öl oder Fett unter Bildung eines Gemisches vermischt wird und dieses Gemisch gekühlt und verfestigt wird, so daß ein beschichtetes teilchenförmiges Material erhalten wird, wobei während dem Erhitzen des Öls oder Fetts oder während dem Mischen mindestens eine Verbindung in einer Menge von 0,1 bis 5,0 Gew.-%, bezogen auf das kombinierte Gewicht des Süßstoffes und des Öls oder Fettes zugesetzt wird, die aus der aus Lecithin und oberflächenaktiven Mitteln mit einem HLB-Wert von nicht mehr als 6 bestehenden Gruppe ausgewählt ist.
DE69111146T 1990-07-26 1991-07-24 Mit Fett und Öl überzogene Süssmittelzusammensetzungen und ein Verfahren für die Zubereitung solcher Zusammensetzungen. Expired - Fee Related DE69111146T2 (de)

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DE69111146D1 DE69111146D1 (de) 1995-08-17
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US5153013A (en) 1992-10-06
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