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DE69110965T2 - Blattfilmausrichtevorrichtung. - Google Patents

Blattfilmausrichtevorrichtung.

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Publication number
DE69110965T2
DE69110965T2 DE69110965T DE69110965T DE69110965T2 DE 69110965 T2 DE69110965 T2 DE 69110965T2 DE 69110965 T DE69110965 T DE 69110965T DE 69110965 T DE69110965 T DE 69110965T DE 69110965 T2 DE69110965 T2 DE 69110965T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
station
guide
alignment element
rollers
Prior art date
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Application number
DE69110965T
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English (en)
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DE69110965D1 (de
Inventor
Mark David Bedzyk
Roger Standish Brahm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
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Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE69110965D1 publication Critical patent/DE69110965D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69110965T2 publication Critical patent/DE69110965T2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H9/00Registering, e.g. orientating, articles; Devices therefor
    • B65H9/16Inclined tape, roller, or like article-forwarding side registers
    • B65H9/166Roller
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/36Article guides or smoothers, e.g. movable in operation
    • B65H5/38Article guides or smoothers, e.g. movable in operation immovable in operation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65H9/00Registering, e.g. orientating, articles; Devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Registering Or Overturning Sheets (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Ausrichtung eines Blattes relativ zu einer Station, wie etwa einer Bilderzeugungsstation eines Laserabtastsystems.
  • Nach dem Stand der Technik sind Blattausrichtvorrichtungen verschiedener Art bekannt. Beispielsweise beschreibt US-A- 4,660,819 eine Blattausrichtvorrichtung in einem Dokumentenverarbeiter, wie er bei eiektrofotografischen Kopiervorrichtungen zum Einsatz kommt, in dem ein Satz Dokumentblätter ein oder mehrmals aus dem Fach in eine Kopierposition umläuft und dann in das Fach zurückkehrt. Der in dem Patent beschriebene Dokumentenverarbeiter weist eine Fachfläche auf, auf der Blätter aufliegen, und eine Seitenwand oder Führung entlang eines Seitenrandes der Fachfläche schließt in einer geneigten Steigung der Fläche ab. Eine ähnliche geneigte Steigung befindet sich auf der anderen Seite des Fachs. Die beiden Steigungen liegen entlang gegenüberliegender Seitenränder des Fachs allgemein parallel zueinander. Diese Steigungen unterstützen die Ausrichtung der Dokumentenblätter in einer Ecke des Fachs vor Zuführung der Blätter zu der Kopierposition.
  • Bekannte Blattausrichtvorrichtungen können eine andere Kraft als die Shwerkraft zur richtigen Positionierung des Blatts in der Ausrichtvorrichtung erfordern. Im eingangs genannten Patent erzeugt beispielsweise ein Luftmesser einen Luftstrom, der bei der Positionierung des Blattes auf der Fachfläche behilflich ist. Bekannte Blattausrichtvorrichtungen erfordern die Zuführung von Blättern ausschließlich von einer Seite, wobei dies die Verwendung der Vorrichtung auf bestimmte Vorrichtungen beschränken kann.
  • In Patent Abstract of Japan, Seite 78 M510, Kokai-Nr. 61- 75745, wird eine Zwischenfacheinrichtung beschrieben, auf der Blätter gestapelt werden, die auf einer Seite ein kopiertes Bild aufweisen. In Zusammenarbeit mit einer Papierwiederzuführungswalze und einer Trennwalze werden die Blätter dann nacheinander einem Kopierbereich zugeführt. Ein Blattempfangselement umfaßt einen Blattempfangsbereich und einen Blattwiederzuführungsbereich. Die Einrichtung weist als Seitenführung eine starr befestigte Seitenregulierplatte auf sowie eine bewegliche Regulierplatte, die der genannten, starr befestigten Platte gegenüber liegt.
  • Eine Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer Blattausrichtvorrichtung, die die Schwerkraft zur Positionierung eines Blattseitenrandes in der Ausrichtvorrichtung nutzt. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer einfachen und kostengünstigen Blattausrichtvorrichtung, die der Vorrichtung aus mehr als einer Seite zugeführte Blätter aufnehmen kann. Diese Aufgaben werden durch die Vorrichtung nach Anspruch 1 erfüllt.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
  • Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Filmblattausrichtvorrichtung, wobei ein Blatt auf der Vorrichtung gezeigt wird;
  • Fig. 2 eine Draufsicht der Ausrichtvorrichtung aus Fig. 1, wobei sich das Blatt in einer ersten, zur Bilderzeugungsstation beabstandeten Position befindet;
  • Fig. 3 eine Ansicht ähnlich der in Fig. 2 gezeigten, die jedoch das Blatt näher an der Bllderzeugungsstation zeigt;
  • Fig. 4 einen Teil einer Schnittansicht entlang Linie 4-4 von Fig. 3;
  • Fig. 5 einen Querschnitt entlang der Linie 5-5 von Fig. 2, wobei das Blatt auf der Vorrichtung entfernt wurde;
  • Fig. 6 einen Teil einer Schnittansicht zur Darstellung der Zuführung von Blättern zur Vorrichtung von einer anderen Seite der Vorrichtung;
  • Fig. 7 einen Teil einer Draufsicht einer Ausführungsform der Erfindung mit mehreren verschiedenen Größen; und
  • Fig. 8 einen Schnitt entlang Linie 8-8 von Fig. 7, wobei die Führungen von Fig. 7 in größerem Detail gezeigt werden.
  • Eine Ausrichtvorrichtung der Erfindung wird allgemein mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet. Die Vorrichtung empfängt ein Blatt 12 und richtet das Blatt vor dem Transport zu einer Station, beispielsweise einer Bilderzeugungsstation 14, aus. Die Ausrichtvorrichtung umfaßt eine Auflage 16 mit einer flachen oberen Fläche, auf der Blatt 12 empfangen wird. Vorzugsweise ist die Fläche von Auflage 16 in einer im wesentlichen waagerechten Ebene positioniert. Die Auflage ist zudem im wesentlichen rechteckig und etwas länger und breiter als die Abmessungen der Blätter 12, die von der Ausrichtvorrichtung empfangen werden sollen.
  • Eine Ausrichtführung 20 befindet sich entlang eines Seitenrandes der Auflage 16 und erstreckt sich jur Station 14. Führung 20 weist eine senkrechte Innenfläche 22 auf, die im wesentlichen rechtwinklig zur oberen Fläche der Auflage 16 geneigt ist. Entlang der Auflage zugeführte Blätter liegen an Fläche 22 der Führung an und werden von dieser Fläche vor Eintritt in die Station 14 ausgerichtet. Führung 20 weist einen oberen Kantenbereich 24 auf, der nach außen von Auflage 16 weggeneigt ist, so daß ein in die Ausrichtvorrichtung zugeführtes und von der gewünschten Lage auf der Auflage 16 versetztes Blatt zur Auflage gebogen wird.
  • Eine zweite Führung 26 erstreckt sich ebenfalls entlang der oberen Fläche von Auflage 16 und führt ein Blatt auf Auflage 16 zur oberen Fläche 22 der Führung 20. Führung 26 ist zur Ausrichtführung 20 beabstandet und ebenfalls relativ zur Führung 20 abgeschrägt. Führung 26 kann beispielsweise um einen Winkel von ca. 2½ Grad abgeschrägt werden. Führung 26 ist so gelegen, daß das Ende 26a der der Station 14 nächstgelegenen Führung um einen größeren Betrag von Fläche 22 der Führung 20 beabstandet ist als das Ende 26b von Führung 26. Der Abstand zwischen Ende 26a der Führung 26 und der Fläche 22 steht in Relation zur Breite des auszurichtenden Blattes 12, und insbesondere der Abstand zwischen Endbereichen der Führungen 26 und 20 neben der Station 14 reicht aus, damit der Teil des dazwischenliegenden Blattes vor dem Eintreten in Station 14 flach auf der oberen Fläche der Auflage 16 aufliegt. Andererseits befindet sich der Endbereich 26b von Führung 26 nahe genug an der Fläche 22, um zu verhindern, daß das Blatt in diesem Bereich der Vorrichtung flach auf der Fläche aufliegt. Somit werden die Teile des Blattes, die sich auf dem linken Endbereich der Auflage 16 befinden, wie in den Zeichnungen gezeigt, von Führung 26 gestützt.
  • Führung 26 ist nicht nur in bezug zur Ausrichtführung 20 abgeschrägt, sondern auch von der Fläche 22 der Führung 20 weggeneit. Fläche 26c der Führung 26, die der Fläche 22 der Führung 20 zugewandt ist, ist auch nach oben gewandt und erstreckt sich über die Fläche der Auflage 16. Beispielsweise kann Fläche 26 in einem Winkel von ca. 105 Grad in bezug zur Fläche von Auflage 16 geneigt werden. Aufgrund der Neigung von Führung 26 ist die obere Kante 26d von Führung 26 weiter von Fläche 22 der Führung 20 entfernt als die untere Kante 26e der Führung 26. Wenn ein Filmblatt zur Ausrichtvorrichtung transportiert wird, drückt die Schwerkraft das Blatt gegen Führung 26, und die abgeschrägte und geneigte Anordnung der Führung 26 bewirkt, daß die Führung eine seitliche Kraftkomponente auf das Blatt 12 ausübt. Diese resultierende Kraft bewegt den Setenrand des Filmblatts und hält ihn gegen die Fläche 22 der Ausrichtführung 20, um das Blatt für den Transport zur Station 14 auszurichten. Zudem ermöglicht der Abstand zwischen dem Ende 26a der Führung und der Fläche 22, daß die Vorlaufkante des Blattes flach auf der Fläche der Auflage 16 vor Eintritt in die Station 14 aufliegt.
  • Es werden Einrichtungen zum Bewegen eines Blattes 12 zur Station 14 bereitgestellt. Die in den Zeichnungen dargestellten Bewegungseinrichtungen umfassen insbesondere einen Bewegungszapfen 30, der nach oben durch eine Nut 32 in Auflage 16 um einen Abstand hervorsteht, der ausreicht, um die hintere Kante des Blattes 12 auf der Auflage anliegen zu lassen. Nut 32 erstreckt sich aus einer zur linken Kante der Auflage benachbarten Position zur Station 14, wie in Fig. 1-3 gezeigt, und zwar um einen Abstand, der die Bewegung der Vorlaufkante eines Blattes in einen Antrieb an Station 14 hinein ermöglicht. Nut 32 ist zur Fläche 22 der Führung 20 schräg gestellt. Beispielsweise kann Nut 32 um einen Winkel von ca. 13º in bezug zur Führungsfläche 22 schräg gestellt sein.
  • Die Nut und der Zapfen sind in bezug zur Länge des Blattes 12 und in bezug zur Station so angeordnet, daß, wenn die Vorlaufkante des Blattes die Station 14 erreicht, der Zapfen an dem mittleren Teil der Vorlaufkante von Blatt 12 anliegt. Beispielsweise kann Zapfen 30 für Blätter von 28 cm (11 Zoll) Breite 15 bis 18 cm (6 - 7 Zoll) von Führung 20 entfernt sein, wenn sich der Zapfen in der in Fig. 2 gezeigten Position befindet und ca. 13 bis 15 cm (5 - 6 Zoll) von Führung 20 entfernt sein, wenn die Vorlaufkante des Blattes Station 14 erreicht. Die Nut kann parallel zur Fläche 22 liegen, wenn Blätter von nur einer Breite verarbeitet werden, aber sie ist vorzugsweise schräg gestellt, wenn Blätter mit einer Vielzahl von Breiten verarbeitet werden müssen, wie später mit Bezug auf Fig. 7 und 8 beschrieben wird.
  • Der Bewegungszapfen wird mittels einer Antriebsvorrichtung zur Station hin- und von der Station wegbewegt, wie an Punkt 34 in Fig. 2 schematisch gezeigt. Antrieb 34 kann einen Riemen unter Auflage 16 umfassen, der an Bewegungszapfen 30 befestigt ist, wobei der Riemen um ein Paar Rollen geführt und durch einen umkehrbaren Motor angetrieben wird, so daß der Zapfen zuerst zur Station 14 bewegt und dann von der Station unter Steuerung einer geeigneten Maschinensteuervorrichtung wegbewegt wird.
  • Blätter können der Auflage 16 der Ausrichtvorrichtung auf jede geeignete Weise zugeführt werden. Beispielsweise zeigen Fig. 1 bis 3 ein Paar Eintrittszuführungswalzen 40, 42, die sich neben dem Ende von Auflage 16 gegenüber Station 14 befinden. Eine dieser Walzen, etwa Walze 40, kann von einer in Fig. 1 schematisch dargestellten, geeigneten Antriebsvorrichtung angetrieben werden. Der Spalt zwischen Walzen 40, 42 liegt höher als die Fläche von Auflage 16 und Kante 26d der Führung 26, so daß Blätter, die der Auflage durch die Rollen zugeführt werden, über den Bewegungszapfen 30 transportiert werden, wenn dieser sich in seiner zurückgezogenen Position befindet, sowie über Führungskante 26d.
  • Die Zuführungswalzen brauchen sich nicht an der Kante der Auflage gegenüber Station 14 zu befinden. Beispielsweise können sich, wie in Fig. 6 gezeigt, die Zuführungswalzen 46, 48 neben Führung 20 befinden, wobei sich der Spalt zwischen den Walzen über der oberen Kante der Ausrichtführung 20 befindet. Walze 46 kann von einer geeigneten Antriebsvorrichtung 50 angetrieben werden. Durch Walzen 46, 48 der Ausrichtvorrichtung zugeführte Blätter liegen auf der oberen Fläche der Auflage 16 und der Fläche 26c der Führung. Eintrittzuführungswalzen, wie mit Bezugsziffer 40, 42 und 46, 48 gezeigt, können sich auch entlang anderer Kanten der Ausrichtvorrichtung befinden.
  • Wie in den Zeichnungen dargestellt, umfaßt Station 14 eine Abtaststation, an der ein Bild auf Blatt 12 eines unbelichteten Films, beispielsweise eines Röntgenfilms, gebildet werden kann. Station 14 umfaßt eine Abtasttrommel oder -walze 52 sowie ein Paar Andruck- und Austrittswalzen 54, 56. Walze 52 wird durch eine schematisch an Punkt 58 in Fig. 1 gezeigte Antriebsvorrichtung angetrieben. Walzen 54, 56 sind zueinander beabstandet und halten den zwischen den durch die Walzen 52, 54 und Walzen 52, 56 gebildeten Bereich eines Blattes 12 fest gegen die Fläche der größeren Walze 52. Das auf dem Blatt zu bildende Bild kann durch den schmalen Bereich zwischen Walzen 54, 56 auf den Film projiziert werden.
  • Wie am besten in Fig. 4 gezeigt, befindet sich Walze 52 in bezug zur Fläche von Auflage 16 so, daß die entlang der Auflage zu den Walzen 52, 54, 56 vorgeschobene Vorlaufkante eines Blattes 12 an der Fläche von Walze 52 neben dem Spalt anliegt, der durch Walzen 52, 54 gebildet wird, bevor das Blatt an der Walze 54 anliegt. Da das Blatt zuerst die Fläche der größeren Walze 52 in Nähe des Spalts berührt, wird es von der Walzenfläche in den Spalt zwischen Walzen 52, 54 geführt. Wenn das Blatt zuerst an der kleineren Walze 54 anliegt, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit weggestoßen und von dem Spalt zwischen Walzen 52, 54 weggebogen.
  • Antrieb 58 für Walze 52 verleiht Walze 52 vorzugsweise eine Flächengeschwindigkeit, die ausreichend groß ist, um die Bewegung des Blattes 12 durch den Spalt der Walzen 52, 54 und 52, 56 mit einer Geschwindigkeit zu bewirken, die die dem Blatt durch den Bewegungszapfen 30 verliehene Geschwindigkeit zu dem Zeitpunkt übertrifft, zu dem das Blatt in den Spalt zwischen Walzen 52, 54 eintrift. Da die Geschwindigkeit der Abtasttrommel höher ist als die Geschwindigkeit des Bewegungszapfens nimmt die Trommel den Film auf und zieht ihn schneller von der Ausrichtvorrichtung weg, als er durch Bewegungszapfen 30 vorgeschoben wird. Dadurch beeinflußt der Bewegungszapfen die Filmbewegung während der Bilderzeugung nicht.
  • Nachdem der Film in den Spalt zwischen Walzen 52, 54 eingetreten ist, kann der Bewegungszapfen angehalten und, wie in Fig. 1 gezeigt, in seine Ausgangsposition zurückgebracht werden. Wenn der Bewegungszapfen während des Abtastens in Station 14 in seine in Fig. 1 gezeigte Ausgangsposition zurückgebracht wird, kann dies Schwingungen verursachen, die die Qualität des abgetasteten Bildes auf dem Film möglicherweise beeinträchtigen. Der Bewegungszapfen bleibt daher vorzugsweise stehen, während der Film in Station 14 abgetastet wird, und anschließend wird der Bewegungszapfen in die in Fig. 1 gezeigte Position zurückgebracht.
  • Wie am besten in Fig. 2 und 3 gezeigt, liegen die Drehachsen von Walzen 52, 54 und 56 im wesentlichen parallel zueinander. Diese Achsen sind allerdings in bezug zur Fläche 22 der Führung 20 geneigt und somit auch die Bewegungsbahn eines Blattes zur Station 14, so daß die Achsen in einem Winkel von geringfügig unter 90º zur Fläche 22 liegen. Für einen Satz Walzen 52, 54, 56 von ca. 35,6 cm Länge kann der von den Walzen 52, 54 gebildete Spalt um 0,51 cm (0,020 Zoll) an den Enden der von der Fläche 22 entfernten Walzen näher an der Auflage liegen als an den Enden der Walzen, die der Fläche 22 am nächsen liegen. Ein Blatt, das von Bewegungszapfen 30 über die Fläche der Auflage 16 geschoben wird, tritt zunächst in den Spalt zwischen Walzen 52, 54 an der oberen Kante des Blattes ein, wie in Fig. 2 und 3 gezeigt, und vor Eintritt der unteren Kante des Blattes in den Spalt. Durch die dem Blatt durch die Walzen 52, 54 verliehene schnellere Geschwindigkeit neigt die untere Kante des Blattes dazu, sich leicht von der Ausrichtfläche 22 wegzuziehen, wenn das Blatt durch die- Abtaststation 14 gezogen wird. Sobald das Blatt von Walzen 52, 54, 56 angetrieben wird, wird die Führungsfunktion der Ausrichtung daher abgeschlossen, und das Blatt wird ausschließlich durch die Walzen gesteuert.
  • Der Betrieb der erfindungsgemäßen Filmblattausrichtvorrichtung wird nachfolgend beschrieben. Ein auszurichtendes und der Station 14 zuzuführendes Filmblatt 12 wird von der Ausrichtvorrichtung 10 durch Walzen 40, 42 oder 46, 48 zugeführt. Das Blatt wird auf die Auflage 16 transportiert, wobei die hintere Kante zum Bewegungszapfen 30 beabstandet ist, und wobei die Vorlaufkante zur Station 14 beabstandet ist. Die Schwerkraft zieht das Blatt zur Fläche der Auflage 16 und gegen die abgeschrägte, geneigte Fläche 26c der Führung 26, die eine seitliche Kraftkomponente erzeugt, die das Blatt zur Fläche 22 der Ausrichtführung führt. Dann wird der Bewegungszapfen 30 nach rechts gelenkt, wie in Fig. 1 bis 3 gezeigt, und zur Führung 22, wobei er das Blatt zur Führung 22 drückt und es gleichzeitig in die Station 14 bewegt.
  • Wenn die Vorlaufkante des Blattes in die Station 14 eintritt, berührt sie zuerst die neben dem Spalt zwischen den Walzen 52, 54 liegende Fläche der Walze 52. Die fortlaufende Bewegung des Blattes bringt das Blatt in den Spalt zwischen Walzen 52, 54, wobei die obere Kante des Blattes aufgrund der leichten Neigung der Walzen 52, 54 und 56 in bezug zur Vorlaufkante des Blattes zuerst in den Spalt eintritt. Die Walzen 52, 54 und 56 treiben das Blatt mit einer Geschwindigkeit an, die die dem Blatt durch Bewegungszapfen 30 verliehene Geschwindigkeit übersteigt, so daß das Blatt von dem Bewegungszapfen weggezogen und ausschließlich durch die Walzen 52, 54 und 56 gesteuert wird, während es durch die Station 14 transportiert wird. Dies macht es möglich, daß das Abtasten des Films ohne Beeinflussung durch Bewegungszapfen 30 stattfindet.
  • Es ist bisweilen wünschenswert, eine Ausrichtvorrichtung der Erfindung zum Zuführen von Filmblättern sehr unterschiedlicher Abmessungen zur Station 14 zu benutzen. Röntgenfilmblatter sind beispielsweise in den Formaten 20,32 x 25,40 cm (8 x 10 Zoll), 27,94 x 35,56 cm (11 x 14 Zoll), 35,56 x 35,56 cm (14 x 14 Zoll) und 35,56 x 43,18 cm (14 x 17 Zoll) erhältlich. Die in Fig. 7 und 8 allgemein mit der Bezugsziffer 60 bezeichnete Blattausrichtvorrichtung ist an die Handhabung von Filmblättern derart unterschiedlicher Formate angepaßt. In dieser Ausführungsform der Erfindung ist die Führung 26 zur Fläche 22 der Ausrichtführung so beabstandet, daß sie in der Lage ist, das breiteste der Ausrichtvorrichtung zuzuführende Blatt aufzunehmen, etwa Blätter der Breite 35,56 cm (14 Zoll).
  • Eine zweite Führung 62 dient zur Aufnahme von schmaleren Blättern, etwa Blätter von 27,94 cm Breite (11 Zoll). Führung 62 ist an ihrer unteren Kante in einem Zapfen 64 gelagert, der von Auflage 16 getragen wird. Hierdurch kann die Führung zwischen einer angehobenen Position und einer abgesenkten Position geschwenkt werden. In der angehobenen Position liegt sie im wesentlichen parallel zur Führung 26 und befindet sich zwischen der Führung 26 und Fläche 22 über der Fläche der Auflage 16. In der abgesenkten Position wird die Führung in einer Ausnehmung 66 der Auflage aufgenommen, so daß die obere Fläche der Führung in derselben Ebene wie die obere Fläche der Auflage liegt. Wenn die Führung abgesenkt wird, können breitere Blätter (z.B. 35,56 cm breite Blätter) auf der Auflage aufgenommen werden und mit Hilfe der Führung 26 zur Fläehe 22 geführt werden. Wenn sich andererseits die Führung 62 in ihrer angehobenen Position befindet, können etwas schmalere Blätter (z.B. 27,94 cm breite Blätter) auf der Ausrichtvorrichtung aufgenommen und durch die obere Fläche der Führung 62 in derselben Weise zur Fläche 22 geführt werden, in der die Führung 26 Blätter zur Fläche 22 führt.
  • Auf ähnliche Weise ist eine dritte Führung 68 an einem Zapfen 70 zur Bewegung zwischen einer über der Fläche von Auflage 16 angehobenen Position und einer in einer Ausnehmung 72 der Auflagenoberfläche abgesenkten Position befestigt. In abgesenkter Position liegt die obere Fläche der Führung 68 in derselben Ebene wie die Fläche der Auflage 16 und bildet eine glatte Fortsetzung der Auflage. Wenn Führung 68 angehoben wird, kann sie das kleinere von drei Blattformaten (z.B. 20,32 cm (8 Zoll) breite Blätter) zur Fläche 22 in der zuvor hinsichtlich Führung 26 beschriebenen Weise führen.
  • Führungen 62 und 68 können mit Hilfe geeigneter Vorrichtungen manuell angehoben und abgesenkt werden, Wie schematisch in den Zeichnungen dargestellt, kann an die Zapfen für die Führungen oder direkt an die Führungen neben den Zapfen ein Gestänge 74 angeschlossen werden. Die Gestänge können so angetrieben werden, daß sie die Führungen mit Hilfe einer geeigneten Vorrichtung nach oben und nach unten bewegen, etwa durch eine Magnetspule 76. Vorzugsweise werden die beweglichen Führungen 62, 68 automatisch angehoben oder abgesenkt, um ein bestimmtes Blattformat in Abhängigkeit von einem (nicht gezeigten) Sensor aufzunehmen, der die Breite des der Ausrichtvorrichtung zugeführten Blattes erkennt. Wenn ein bestimmtes Blattformat von der Station 14 am häufigsten angefordert wird, kann die Steuerungsvorrichtung für die Ausrichtvorrichtung einen Standardmodus aufweisen, in dem sich eine oder beide Führungen 62, 68 in ihren abgesenkten Positionen befinden, so daß die Vorrichtung für die am meisten an Station 14 angeforderte Filmgröße eingestellt ist.
  • Wie bereits zuvor besprochen, ist es wünschenswert, daß der Bewegungszapfen 30 an dem mittleren Teil der hinteren Blattkante anliegt, wenn die Vorlaufkante Station 14 erreicht. Die Neigung von Nut 32 ermöglicht dies.
  • Mit der erfindungsgemäßen Ausrichtvorrichtung werden eine Reihe von Vorteilen erzielt. Vor allem kann ein Filmblatt in das Ausrichtelement von einer beliebigen Seite zugeführt werden, so daß es zur Verwendung mit Vorrichtungen verschiedener Art angepaßt werden kann. Die Ausrichtvorrichtung hängt nicht von den Zuführungswalzen ab, die für die Zuführung von Filmen zur Ausrichtvorrichtung benutzt werden, noch hängt sie von den in Station 14 zum Weitertransport der Filme aus der Station verwendeten Walzen ab. Das Blatt wird an der Kante 22 der Führung 20 mittels Schwerkraft ausgerichtet, die das Blatt nach unten führt, sowie mittels der geneigten Fläche von Führung 26. Diese Ausrichtung ist durch die Schrägstellung des Bewegungszapfens 30 zur Station 14 sichergestellt sowie durch leichtes Kippen der Walzenachsen in der Station 14 in bezug zur Fläche 22 der Ausrichtführung. Die Erfindung kann Filme verschiedener Formate verarbeiten, indem bewegliche Führungen 62, 68 benutzt werden, wie in Fig. 7 und 8 gezeigt. Wenn Blätter verschiedenen Formats von der Vorrichtung entgegengenommen werden, kann der Bewegungszapfen aufgrund des Winkels der Nut 32 am mittleren Teil der hinteren Kante jedes Blattes anliegen, sobald die Vorlaufkante Station 14 erreicht.

Claims (8)

1. Vorrichtung (10) zum Ausrichten eines Blatts (12) relativ zu einer Station (14), wobei die Ausrichtvorrichtung (10) eine Auflagefläche (16) für ein Blatt aufweist, das entlang der Auflagefläche zur Station hin ausgerichtet ist, wobei ein Ausrichtelement (20) entlang der einen Seite der Auflagefläche vorgesehen ist, sich zur Station hin erstreckt und eine seitliche Fläche aufweist, an der das Blatt anliegt, um es zur Station hinzuführen und es relativ zur Station auszurichten, und wobei eine Führungsfläche (26) entlang der Auflagefläche vorgesehen ist, die im Abstand vom Ausrichtelement angeordnet ist und relativ zu dessen seitlicher Fläche schräg verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß 1) Endabschnitte der Führungsfläehe und die der Station am nächsten gelegene seitliche Fläche des Ausrichtelements in einem so großen Abstand voneinander angeordnet sind, daß das Blatt flach auf der Auflagefläche liegt, und daß 2) andere Abschnitte der Führungsfläche und der seitlichen Fläche des Ausrichtelements in einem so geringen Abstand voneinander angeordnet sind, daß das Blatt nicht flach auf der Auflagefläche liegen kann, und daß die Führungsfläche die Auflagefäche überragt und von der seitlichen Fläche des Ausrichtelements derart weggeneigt ist, daß der obere Randabschnitt der Führungsfläche von der seitlichen Fläche des Ausrichtelements weiter entfernt ist als der untere Randabschnitt, so daß die Führungsfläche auf das Blatt eine Komponente der Reaktionskraft zwischen dem Blatt und der Führungsfläche ausübt, um das Blatt zur seitlichen Fläche des Ausrichtelements hin zu lenken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Bewegungseinrichtung (30), die ein auf der Auflagefläche befindliches Blatt gleichzeitig zur Station und zur seitlichen Fläche des Ausrichtelements bewegt, um zu gewährleisten, daß das Blatt durch das Ausrichtelement ausgerichtet wird, während sich die Bewegungseinrichtung zur Station bewegt.
3.Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch an der Station vorgesehene erste und zweite Walzen (52, 54), die einen Spalt zum Aufnehmen eines von der Bewegungseinrichtung (30) entlang der Auflagefläche transportierten Blatts bilden, wobei die erste Walze (52) einen größeren Durchmesser hat als die zweite Walze (54) und bezüglich der Auflagefläche so angeordnet ist, daß die Vorlaufkante eines entlang der Auflagefläche zu den Walzen hin transportierten Blatts mit der dem Spalt benachbarten Walze in Eingriff gelangt, ehe das Blatt vom Spalt aufgenommen wird, und wobei es sich bei der ersten Walze um eine Antriebswalze handelt, so daß die Walzen ein Blatt von der Auflagefläche wegtransportieren.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen ein Blatt mit einer Geschwindigkeit von der Auflagefläche wegtransportieren, die größer ist als die Geschwindigeit, mit der das Blatt von der Bewegungseinrichtung (30) bewegt wird, so daß das Blatt ausschließlich von den Walzen transportiert wird, nachdem die Vorlaufkante des Blatts in den Spalt zwischen den Walzen gelangt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen um im wesentlichen parallel verlaufende Achsen drehbar sind und die Achsen relativ zum Ausrichtelement in einem Winkel von weniger als 90º geneigt sind, so daß der vom Ausrichtelement beabstandete Abschnitt der Blattvorlaufkante vor anderen Abschnitten in den Spalt gelangt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Bewegungseinrichtung (30), die ein Blatt entlang der Auflagefläche zur Station transportiert, mit einem Blattrand in Eingriff bringbar und sowohl zur Station als auch zur seitlichen Fläche des Ausrichtelements hin bewegbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine zwischen der ersten Führungsfläche und der seitlichen Fläche des Ausrichtelements angeordnete zweite Führungsfläche (62 oder 68), durch Mittel (64 oder 70), die die zweite Führungsfläche derart lagern, daß sie zwischen 1) einer angehobenen Stellung, in der sie über die Auflagefläche ragt, und 2) einer abgesenkten Stellung bewegbar ist, in der sie im wesentlichen koplanar mit der Auflagefläche angeordnet ist, und durch Mittel (74, 76), die die zweite Führungsfläche zwischen ihrer angehobenen und ihrer abgesenkten Stellung derart hin- und herbewegen, daß Blätter eines ersten Formats von der ersten Führungsfläche ausgerichtet werden, wenn sich die zweite Führungsfläche in ihrer abgesenkten Stellung befindet, und Blätter eines zweiten, kleineren Formats von der zweiten Führungsfläche ausgerichter werden, wenn diese sich in ihrer angehobenen Stellung befindet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Führungsfläche in ihrer angehobenen Stellung relativ zur seitlichen Fläche des Ausrichtelements schräg verläuft und von dieser weggeneigt ist, so daß sie sich im wesentlichen parallel zur ersten Führungsfläche erstreckt.
DE69110965T 1990-04-30 1991-04-24 Blattfilmausrichtevorrichtung. Expired - Fee Related DE69110965T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US07/516,992 US5031894A (en) 1990-04-30 1990-04-30 Film sheet registration mechanism

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69110965D1 DE69110965D1 (de) 1995-08-10
DE69110965T2 true DE69110965T2 (de) 1996-03-21

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69110965T Expired - Fee Related DE69110965T2 (de) 1990-04-30 1991-04-24 Blattfilmausrichtevorrichtung.

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