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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung
zur Ausrichtung eines Blattes relativ zu einer Station, wie
etwa einer Bilderzeugungsstation eines Laserabtastsystems.
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Nach dem Stand der Technik sind Blattausrichtvorrichtungen
verschiedener Art bekannt. Beispielsweise beschreibt US-A-
4,660,819 eine Blattausrichtvorrichtung in einem
Dokumentenverarbeiter, wie er bei eiektrofotografischen
Kopiervorrichtungen zum Einsatz kommt, in dem ein Satz Dokumentblätter ein
oder mehrmals aus dem Fach in eine Kopierposition umläuft und
dann in das Fach zurückkehrt. Der in dem Patent beschriebene
Dokumentenverarbeiter weist eine Fachfläche auf, auf der
Blätter aufliegen, und eine Seitenwand oder Führung entlang
eines Seitenrandes der Fachfläche schließt in einer geneigten
Steigung der Fläche ab. Eine ähnliche geneigte Steigung
befindet sich auf der anderen Seite des Fachs. Die beiden
Steigungen liegen entlang gegenüberliegender Seitenränder des
Fachs allgemein parallel zueinander. Diese Steigungen
unterstützen die Ausrichtung der Dokumentenblätter in einer Ecke
des Fachs vor Zuführung der Blätter zu der Kopierposition.
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Bekannte Blattausrichtvorrichtungen können eine andere Kraft
als die Shwerkraft zur richtigen Positionierung des Blatts
in der Ausrichtvorrichtung erfordern. Im eingangs genannten
Patent erzeugt beispielsweise ein Luftmesser einen Luftstrom,
der bei der Positionierung des Blattes auf der Fachfläche
behilflich ist. Bekannte Blattausrichtvorrichtungen erfordern
die Zuführung von Blättern ausschließlich von einer Seite,
wobei dies die Verwendung der Vorrichtung auf bestimmte
Vorrichtungen beschränken kann.
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In Patent Abstract of Japan, Seite 78 M510, Kokai-Nr. 61-
75745, wird eine Zwischenfacheinrichtung beschrieben, auf der
Blätter gestapelt werden, die auf einer Seite ein kopiertes
Bild aufweisen. In Zusammenarbeit mit einer
Papierwiederzuführungswalze und einer Trennwalze werden die Blätter dann
nacheinander einem Kopierbereich zugeführt. Ein
Blattempfangselement umfaßt einen Blattempfangsbereich und einen
Blattwiederzuführungsbereich. Die Einrichtung weist als
Seitenführung eine starr befestigte Seitenregulierplatte auf
sowie eine bewegliche Regulierplatte, die der genannten, starr
befestigten Platte gegenüber liegt.
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Eine Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer
Blattausrichtvorrichtung, die die Schwerkraft zur
Positionierung eines Blattseitenrandes in der Ausrichtvorrichtung
nutzt. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die
Bereitstellung einer einfachen und kostengünstigen
Blattausrichtvorrichtung, die der Vorrichtung aus mehr als einer Seite
zugeführte Blätter aufnehmen kann. Diese Aufgaben werden durch
die Vorrichtung nach Anspruch 1 erfüllt.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigen
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Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer
Filmblattausrichtvorrichtung, wobei ein Blatt auf der Vorrichtung
gezeigt wird;
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Fig. 2 eine Draufsicht der Ausrichtvorrichtung aus Fig. 1,
wobei sich das Blatt in einer ersten, zur
Bilderzeugungsstation beabstandeten Position befindet;
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Fig. 3 eine Ansicht ähnlich der in Fig. 2 gezeigten, die
jedoch das Blatt näher an der Bllderzeugungsstation
zeigt;
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Fig. 4 einen Teil einer Schnittansicht entlang Linie 4-4 von
Fig. 3;
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Fig. 5 einen Querschnitt entlang der Linie 5-5 von Fig. 2,
wobei das Blatt auf der Vorrichtung entfernt wurde;
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Fig. 6 einen Teil einer Schnittansicht zur Darstellung der
Zuführung von Blättern zur Vorrichtung von einer
anderen Seite der Vorrichtung;
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Fig. 7 einen Teil einer Draufsicht einer Ausführungsform der
Erfindung mit mehreren verschiedenen Größen; und
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Fig. 8 einen Schnitt entlang Linie 8-8 von Fig. 7, wobei die
Führungen von Fig. 7 in größerem Detail gezeigt
werden.
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Eine Ausrichtvorrichtung der Erfindung wird allgemein mit der
Bezugsziffer 10 bezeichnet. Die Vorrichtung empfängt ein
Blatt 12 und richtet das Blatt vor dem Transport zu einer
Station, beispielsweise einer Bilderzeugungsstation 14, aus.
Die Ausrichtvorrichtung umfaßt eine Auflage 16 mit einer
flachen oberen Fläche, auf der Blatt 12 empfangen wird.
Vorzugsweise ist die Fläche von Auflage 16 in einer im wesentlichen
waagerechten Ebene positioniert. Die Auflage ist zudem im
wesentlichen rechteckig und etwas länger und breiter als die
Abmessungen der Blätter 12, die von der Ausrichtvorrichtung
empfangen werden sollen.
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Eine Ausrichtführung 20 befindet sich entlang eines
Seitenrandes der Auflage 16 und erstreckt sich jur Station 14.
Führung 20 weist eine senkrechte Innenfläche 22 auf, die im
wesentlichen rechtwinklig zur oberen Fläche der Auflage 16
geneigt ist. Entlang der Auflage zugeführte Blätter liegen an
Fläche 22 der Führung an und werden von dieser Fläche vor
Eintritt in die Station 14 ausgerichtet. Führung 20 weist
einen oberen Kantenbereich 24 auf, der nach außen von Auflage
16 weggeneigt ist, so daß ein in die Ausrichtvorrichtung
zugeführtes und von der gewünschten Lage auf der Auflage 16
versetztes Blatt zur Auflage gebogen wird.
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Eine zweite Führung 26 erstreckt sich ebenfalls entlang der
oberen Fläche von Auflage 16 und führt ein Blatt auf Auflage
16 zur oberen Fläche 22 der Führung 20. Führung 26 ist zur
Ausrichtführung 20 beabstandet und ebenfalls relativ zur
Führung 20 abgeschrägt. Führung 26 kann beispielsweise um einen
Winkel von ca. 2½ Grad abgeschrägt werden. Führung 26 ist so
gelegen, daß das Ende 26a der der Station 14 nächstgelegenen
Führung um einen größeren Betrag von Fläche 22 der Führung 20
beabstandet ist als das Ende 26b von Führung 26. Der Abstand
zwischen Ende 26a der Führung 26 und der Fläche 22 steht in
Relation zur Breite des auszurichtenden Blattes 12, und
insbesondere der Abstand zwischen Endbereichen der Führungen 26
und 20 neben der Station 14 reicht aus, damit der Teil des
dazwischenliegenden Blattes vor dem Eintreten in Station 14
flach auf der oberen Fläche der Auflage 16 aufliegt.
Andererseits befindet sich der Endbereich 26b von Führung 26 nahe
genug an der Fläche 22, um zu verhindern, daß das Blatt in
diesem Bereich der Vorrichtung flach auf der Fläche aufliegt.
Somit werden die Teile des Blattes, die sich auf dem linken
Endbereich der Auflage 16 befinden, wie in den Zeichnungen
gezeigt, von Führung 26 gestützt.
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Führung 26 ist nicht nur in bezug zur Ausrichtführung 20
abgeschrägt, sondern auch von der Fläche 22 der Führung 20
weggeneit. Fläche 26c der Führung 26, die der Fläche 22 der
Führung 20 zugewandt ist, ist auch nach oben gewandt und
erstreckt sich über die Fläche der Auflage 16. Beispielsweise
kann Fläche 26 in einem Winkel von ca. 105 Grad in bezug zur
Fläche von Auflage 16 geneigt werden. Aufgrund der Neigung
von Führung 26 ist die obere Kante 26d von Führung 26 weiter
von Fläche 22 der Führung 20 entfernt als die untere Kante
26e der Führung 26. Wenn ein Filmblatt zur
Ausrichtvorrichtung transportiert wird, drückt die Schwerkraft das Blatt
gegen
Führung 26, und die abgeschrägte und geneigte Anordnung
der Führung 26 bewirkt, daß die Führung eine seitliche
Kraftkomponente auf das Blatt 12 ausübt. Diese resultierende Kraft
bewegt den Setenrand des Filmblatts und hält ihn gegen die
Fläche 22 der Ausrichtführung 20, um das Blatt für den
Transport zur Station 14 auszurichten. Zudem ermöglicht der
Abstand zwischen dem Ende 26a der Führung und der Fläche 22,
daß die Vorlaufkante des Blattes flach auf der Fläche der
Auflage 16 vor Eintritt in die Station 14 aufliegt.
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Es werden Einrichtungen zum Bewegen eines Blattes 12 zur
Station 14 bereitgestellt. Die in den Zeichnungen dargestellten
Bewegungseinrichtungen umfassen insbesondere einen
Bewegungszapfen 30, der nach oben durch eine Nut 32 in Auflage 16 um
einen Abstand hervorsteht, der ausreicht, um die hintere
Kante des Blattes 12 auf der Auflage anliegen zu lassen. Nut
32 erstreckt sich aus einer zur linken Kante der Auflage
benachbarten Position zur Station 14, wie in Fig. 1-3 gezeigt,
und zwar um einen Abstand, der die Bewegung der Vorlaufkante
eines Blattes in einen Antrieb an Station 14 hinein
ermöglicht. Nut 32 ist zur Fläche 22 der Führung 20 schräg
gestellt. Beispielsweise kann Nut 32 um einen Winkel von ca.
13º in bezug zur Führungsfläche 22 schräg gestellt sein.
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Die Nut und der Zapfen sind in bezug zur Länge des Blattes 12
und in bezug zur Station so angeordnet, daß, wenn die
Vorlaufkante des Blattes die Station 14 erreicht, der Zapfen an
dem mittleren Teil der Vorlaufkante von Blatt 12 anliegt.
Beispielsweise kann Zapfen 30 für Blätter von 28 cm (11 Zoll)
Breite 15 bis 18 cm (6 - 7 Zoll) von Führung 20 entfernt
sein, wenn sich der Zapfen in der in Fig. 2 gezeigten
Position befindet und ca. 13 bis 15 cm (5 - 6 Zoll) von Führung
20 entfernt sein, wenn die Vorlaufkante des Blattes Station
14 erreicht. Die Nut kann parallel zur Fläche 22 liegen, wenn
Blätter von nur einer Breite verarbeitet werden, aber sie ist
vorzugsweise schräg gestellt, wenn Blätter mit einer Vielzahl
von Breiten verarbeitet werden müssen, wie später mit Bezug
auf Fig. 7 und 8 beschrieben wird.
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Der Bewegungszapfen wird mittels einer Antriebsvorrichtung
zur Station hin- und von der Station wegbewegt, wie an Punkt
34 in Fig. 2 schematisch gezeigt. Antrieb 34 kann einen
Riemen unter Auflage 16 umfassen, der an Bewegungszapfen 30
befestigt ist, wobei der Riemen um ein Paar Rollen geführt und
durch einen umkehrbaren Motor angetrieben wird, so daß der
Zapfen zuerst zur Station 14 bewegt und dann von der Station
unter Steuerung einer geeigneten Maschinensteuervorrichtung
wegbewegt wird.
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Blätter können der Auflage 16 der Ausrichtvorrichtung auf
jede geeignete Weise zugeführt werden. Beispielsweise zeigen
Fig. 1 bis 3 ein Paar Eintrittszuführungswalzen 40, 42, die
sich neben dem Ende von Auflage 16 gegenüber Station 14
befinden. Eine dieser Walzen, etwa Walze 40, kann von einer in
Fig. 1 schematisch dargestellten, geeigneten
Antriebsvorrichtung angetrieben werden. Der Spalt zwischen Walzen 40, 42
liegt höher als die Fläche von Auflage 16 und Kante 26d der
Führung 26, so daß Blätter, die der Auflage durch die Rollen
zugeführt werden, über den Bewegungszapfen 30 transportiert
werden, wenn dieser sich in seiner zurückgezogenen Position
befindet, sowie über Führungskante 26d.
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Die Zuführungswalzen brauchen sich nicht an der Kante der
Auflage gegenüber Station 14 zu befinden. Beispielsweise
können sich, wie in Fig. 6 gezeigt, die Zuführungswalzen 46, 48
neben Führung 20 befinden, wobei sich der Spalt zwischen den
Walzen über der oberen Kante der Ausrichtführung 20 befindet.
Walze 46 kann von einer geeigneten Antriebsvorrichtung 50
angetrieben werden. Durch Walzen 46, 48 der Ausrichtvorrichtung
zugeführte Blätter liegen auf der oberen Fläche der Auflage
16 und der Fläche 26c der Führung. Eintrittzuführungswalzen,
wie mit Bezugsziffer 40, 42 und 46, 48 gezeigt, können sich
auch entlang anderer Kanten der Ausrichtvorrichtung befinden.
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Wie in den Zeichnungen dargestellt, umfaßt Station 14 eine
Abtaststation, an der ein Bild auf Blatt 12 eines
unbelichteten Films, beispielsweise eines Röntgenfilms, gebildet werden
kann. Station 14 umfaßt eine Abtasttrommel oder -walze 52
sowie ein Paar Andruck- und Austrittswalzen 54, 56. Walze 52
wird durch eine schematisch an Punkt 58 in Fig. 1 gezeigte
Antriebsvorrichtung angetrieben. Walzen 54, 56 sind
zueinander beabstandet und halten den zwischen den durch die
Walzen 52, 54 und Walzen 52, 56 gebildeten Bereich eines Blattes
12 fest gegen die Fläche der größeren Walze 52. Das auf dem
Blatt zu bildende Bild kann durch den schmalen Bereich
zwischen Walzen 54, 56 auf den Film projiziert werden.
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Wie am besten in Fig. 4 gezeigt, befindet sich Walze 52 in
bezug zur Fläche von Auflage 16 so, daß die entlang der
Auflage zu den Walzen 52, 54, 56 vorgeschobene Vorlaufkante
eines Blattes 12 an der Fläche von Walze 52 neben dem Spalt
anliegt, der durch Walzen 52, 54 gebildet wird, bevor das Blatt
an der Walze 54 anliegt. Da das Blatt zuerst die Fläche der
größeren Walze 52 in Nähe des Spalts berührt, wird es von der
Walzenfläche in den Spalt zwischen Walzen 52, 54 geführt.
Wenn das Blatt zuerst an der kleineren Walze 54 anliegt, wird
es mit hoher Wahrscheinlichkeit weggestoßen und von dem Spalt
zwischen Walzen 52, 54 weggebogen.
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Antrieb 58 für Walze 52 verleiht Walze 52 vorzugsweise eine
Flächengeschwindigkeit, die ausreichend groß ist, um die
Bewegung des Blattes 12 durch den Spalt der Walzen 52, 54 und
52, 56 mit einer Geschwindigkeit zu bewirken, die die dem
Blatt durch den Bewegungszapfen 30 verliehene Geschwindigkeit
zu dem Zeitpunkt übertrifft, zu dem das Blatt in den Spalt
zwischen Walzen 52, 54 eintrift. Da die Geschwindigkeit der
Abtasttrommel höher ist als die Geschwindigkeit des
Bewegungszapfens nimmt die Trommel den Film auf und zieht ihn
schneller von der Ausrichtvorrichtung weg, als er durch
Bewegungszapfen 30 vorgeschoben wird. Dadurch beeinflußt der
Bewegungszapfen die Filmbewegung während der Bilderzeugung
nicht.
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Nachdem der Film in den Spalt zwischen Walzen 52, 54
eingetreten ist, kann der Bewegungszapfen angehalten und, wie in
Fig. 1 gezeigt, in seine Ausgangsposition zurückgebracht
werden. Wenn der Bewegungszapfen während des Abtastens in
Station 14 in seine in Fig. 1 gezeigte Ausgangsposition
zurückgebracht wird, kann dies Schwingungen verursachen, die die
Qualität des abgetasteten Bildes auf dem Film möglicherweise
beeinträchtigen. Der Bewegungszapfen bleibt daher vorzugsweise
stehen, während der Film in Station 14 abgetastet wird, und
anschließend wird der Bewegungszapfen in die in Fig. 1
gezeigte Position zurückgebracht.
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Wie am besten in Fig. 2 und 3 gezeigt, liegen die Drehachsen
von Walzen 52, 54 und 56 im wesentlichen parallel zueinander.
Diese Achsen sind allerdings in bezug zur Fläche 22 der
Führung 20 geneigt und somit auch die Bewegungsbahn eines
Blattes zur Station 14, so daß die Achsen in einem Winkel von
geringfügig unter 90º zur Fläche 22 liegen. Für einen Satz
Walzen 52, 54, 56 von ca. 35,6 cm Länge kann der von den Walzen
52, 54 gebildete Spalt um 0,51 cm (0,020 Zoll) an den Enden
der von der Fläche 22 entfernten Walzen näher an der Auflage
liegen als an den Enden der Walzen, die der Fläche 22 am
nächsen liegen. Ein Blatt, das von Bewegungszapfen 30 über
die Fläche der Auflage 16 geschoben wird, tritt zunächst in
den Spalt zwischen Walzen 52, 54 an der oberen Kante des
Blattes ein, wie in Fig. 2 und 3 gezeigt, und vor Eintritt
der unteren Kante des Blattes in den Spalt. Durch die dem
Blatt durch die Walzen 52, 54 verliehene schnellere
Geschwindigkeit neigt die untere Kante des Blattes dazu, sich leicht
von der Ausrichtfläche 22 wegzuziehen, wenn das Blatt durch
die- Abtaststation 14 gezogen wird. Sobald das Blatt von
Walzen 52, 54, 56 angetrieben wird, wird die Führungsfunktion
der Ausrichtung daher abgeschlossen, und das Blatt wird
ausschließlich durch die Walzen gesteuert.
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Der Betrieb der erfindungsgemäßen
Filmblattausrichtvorrichtung wird nachfolgend beschrieben. Ein auszurichtendes und
der Station 14 zuzuführendes Filmblatt 12 wird von der
Ausrichtvorrichtung 10 durch Walzen 40, 42 oder 46, 48
zugeführt. Das Blatt wird auf die Auflage 16 transportiert, wobei
die hintere Kante zum Bewegungszapfen 30 beabstandet ist, und
wobei die Vorlaufkante zur Station 14 beabstandet ist. Die
Schwerkraft zieht das Blatt zur Fläche der Auflage 16 und
gegen die abgeschrägte, geneigte Fläche 26c der Führung 26, die
eine seitliche Kraftkomponente erzeugt, die das Blatt zur
Fläche 22 der Ausrichtführung führt. Dann wird der
Bewegungszapfen 30 nach rechts gelenkt, wie in Fig. 1 bis 3 gezeigt,
und zur Führung 22, wobei er das Blatt zur Führung 22 drückt
und es gleichzeitig in die Station 14 bewegt.
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Wenn die Vorlaufkante des Blattes in die Station 14 eintritt,
berührt sie zuerst die neben dem Spalt zwischen den Walzen
52, 54 liegende Fläche der Walze 52. Die fortlaufende
Bewegung des Blattes bringt das Blatt in den Spalt zwischen
Walzen 52, 54, wobei die obere Kante des Blattes aufgrund der
leichten Neigung der Walzen 52, 54 und 56 in bezug zur
Vorlaufkante des Blattes zuerst in den Spalt eintritt. Die
Walzen 52, 54 und 56 treiben das Blatt mit einer Geschwindigkeit
an, die die dem Blatt durch Bewegungszapfen 30 verliehene
Geschwindigkeit übersteigt, so daß das Blatt von dem
Bewegungszapfen weggezogen und ausschließlich durch die Walzen 52, 54
und 56 gesteuert wird, während es durch die Station 14
transportiert wird. Dies macht es möglich, daß das Abtasten des
Films ohne Beeinflussung durch Bewegungszapfen 30
stattfindet.
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Es ist bisweilen wünschenswert, eine Ausrichtvorrichtung der
Erfindung zum Zuführen von Filmblättern sehr
unterschiedlicher Abmessungen zur Station 14 zu benutzen.
Röntgenfilmblatter sind beispielsweise in den Formaten 20,32 x 25,40 cm
(8 x 10 Zoll), 27,94 x 35,56 cm (11 x 14 Zoll), 35,56 x 35,56
cm (14 x 14 Zoll) und 35,56 x 43,18 cm (14 x 17 Zoll)
erhältlich. Die in Fig. 7 und 8 allgemein mit der Bezugsziffer 60
bezeichnete Blattausrichtvorrichtung ist an die Handhabung
von Filmblättern derart unterschiedlicher Formate angepaßt.
In dieser Ausführungsform der Erfindung ist die Führung 26
zur Fläche 22 der Ausrichtführung so beabstandet, daß sie in
der Lage ist, das breiteste der Ausrichtvorrichtung
zuzuführende Blatt aufzunehmen, etwa Blätter der Breite 35,56 cm
(14 Zoll).
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Eine zweite Führung 62 dient zur Aufnahme von schmaleren
Blättern, etwa Blätter von 27,94 cm Breite (11 Zoll). Führung
62 ist an ihrer unteren Kante in einem Zapfen 64 gelagert,
der von Auflage 16 getragen wird. Hierdurch kann die Führung
zwischen einer angehobenen Position und einer abgesenkten
Position geschwenkt werden. In der angehobenen Position liegt
sie im wesentlichen parallel zur Führung 26 und befindet sich
zwischen der Führung 26 und Fläche 22 über der Fläche der
Auflage 16. In der abgesenkten Position wird die Führung in
einer Ausnehmung 66 der Auflage aufgenommen, so daß die obere
Fläche der Führung in derselben Ebene wie die obere Fläche
der Auflage liegt. Wenn die Führung abgesenkt wird, können
breitere Blätter (z.B. 35,56 cm breite Blätter) auf der
Auflage aufgenommen werden und mit Hilfe der Führung 26 zur
Fläehe 22 geführt werden. Wenn sich andererseits die Führung 62
in ihrer angehobenen Position befindet, können etwas
schmalere Blätter (z.B. 27,94 cm breite Blätter) auf der
Ausrichtvorrichtung aufgenommen und durch die obere Fläche der
Führung 62 in derselben Weise zur Fläche 22 geführt werden, in
der die Führung 26 Blätter zur Fläche 22 führt.
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Auf ähnliche Weise ist eine dritte Führung 68 an einem Zapfen
70 zur Bewegung zwischen einer über der Fläche von Auflage 16
angehobenen Position und einer in einer Ausnehmung 72 der
Auflagenoberfläche abgesenkten Position befestigt. In
abgesenkter Position liegt die obere Fläche der Führung 68 in
derselben Ebene wie die Fläche der Auflage 16 und bildet eine
glatte Fortsetzung der Auflage. Wenn Führung 68 angehoben
wird, kann sie das kleinere von drei Blattformaten (z.B.
20,32 cm (8 Zoll) breite Blätter) zur Fläche 22 in der zuvor
hinsichtlich Führung 26 beschriebenen Weise führen.
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Führungen 62 und 68 können mit Hilfe geeigneter Vorrichtungen
manuell angehoben und abgesenkt werden, Wie schematisch in
den Zeichnungen dargestellt, kann an die Zapfen für die
Führungen oder direkt an die Führungen neben den Zapfen ein
Gestänge 74 angeschlossen werden. Die Gestänge können so
angetrieben werden, daß sie die Führungen mit Hilfe einer
geeigneten Vorrichtung nach oben und nach unten bewegen, etwa
durch eine Magnetspule 76. Vorzugsweise werden die
beweglichen Führungen 62, 68 automatisch angehoben oder abgesenkt,
um ein bestimmtes Blattformat in Abhängigkeit von einem
(nicht gezeigten) Sensor aufzunehmen, der die Breite des der
Ausrichtvorrichtung zugeführten Blattes erkennt. Wenn ein
bestimmtes Blattformat von der Station 14 am häufigsten
angefordert wird, kann die Steuerungsvorrichtung für die
Ausrichtvorrichtung einen Standardmodus aufweisen, in dem sich
eine oder beide Führungen 62, 68 in ihren abgesenkten
Positionen befinden, so daß die Vorrichtung für die am meisten an
Station 14 angeforderte Filmgröße eingestellt ist.
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Wie bereits zuvor besprochen, ist es wünschenswert, daß der
Bewegungszapfen 30 an dem mittleren Teil der hinteren
Blattkante anliegt, wenn die Vorlaufkante Station 14 erreicht. Die
Neigung von Nut 32 ermöglicht dies.
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Mit der erfindungsgemäßen Ausrichtvorrichtung werden eine
Reihe von Vorteilen erzielt. Vor allem kann ein Filmblatt in
das Ausrichtelement von einer beliebigen Seite zugeführt
werden, so daß es zur Verwendung mit Vorrichtungen verschiedener
Art angepaßt werden kann. Die Ausrichtvorrichtung hängt nicht
von den Zuführungswalzen ab, die für die Zuführung von Filmen
zur Ausrichtvorrichtung benutzt werden, noch hängt sie von
den in Station 14 zum Weitertransport der Filme aus der
Station
verwendeten Walzen ab. Das Blatt wird an der Kante 22
der Führung 20 mittels Schwerkraft ausgerichtet, die das
Blatt nach unten führt, sowie mittels der geneigten Fläche
von Führung 26. Diese Ausrichtung ist durch die
Schrägstellung des Bewegungszapfens 30 zur Station 14
sichergestellt sowie durch leichtes Kippen der Walzenachsen in der
Station 14 in bezug zur Fläche 22 der Ausrichtführung. Die
Erfindung kann Filme verschiedener Formate verarbeiten, indem
bewegliche Führungen 62, 68 benutzt werden, wie in Fig. 7 und
8 gezeigt. Wenn Blätter verschiedenen Formats von der
Vorrichtung entgegengenommen werden, kann der Bewegungszapfen
aufgrund des Winkels der Nut 32 am mittleren Teil der
hinteren Kante jedes Blattes anliegen, sobald die Vorlaufkante
Station 14 erreicht.