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Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein einen ausziehbaren Brauseanschluß, bei
dem der Brausekopf vom Körper einer Brause herausgezogen werden kann, und
insbesondere einen Schlauchentwässerungsmechanismus, der dazu konstruiert ist,
zu verhindern, daß Wasser von einem Brauseschlauch in einem ausgezogenen
Zustand in den Brausekörper fließt.
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Ein ausziehbarer Brauseanschluß wird in einem Küchenausgußbecken oder
Waschbecken verwendet und umfaßt einen Wasserhahnkörper und einen
Brausekopf, der am Wasserhahnkörper angebracht ist, wobei sich der Kopf vom
Körper ausziehen läßt, um es dem Benutzer zu erlauben, Geschirr oder Haar zu
waschen.
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Fig. 11 zeigt einen typischen, in einem Ausgußbecken angebrachten
Brauseanschluß, der einen Wasserhahnkörper 1 umfaßt, der an einem Tresen 50 befestigt
ist. Ein Brausekopf 2 ist, wie in Fig. 11 gezeigt, mit dem Körper 1 verbunden und
kann manuell aus dem Körper 1 gezogen werden. Ein Wasserrohr 3a und ein
Heißwasserrohr 3b sind mit dem Körper 1 verbunden. Ein einziger Hebel oder
Handgriff 4 ist angebracht, um ein Ventil zu betätigen, das in dem Körper 1
eingeschlossen ist. Ein flexibler Schlauch 5 erstreckt sich zwischen dem
stromabwärtigen Ende des Ventils und dem Brausekopf 2.
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Ein Halter 1a erstreckt sich von dem Körper 1 schräg nach oben. Der Brausekopf
2 ist in den Halter 1a eingesetzt. Eine Entnahme des Brausekopfs 2 aus dem Halter
1a veranlaßt den Schlauch 5 dazu, aus dem Halter 1a sich heraus zu erstrekken.
Ein Zurücksetzen des Brausekopfs 2 in den Halter 1a veranlaßt den Schlauch 5
dazu, sich nach unten in eine in Fig. 11 gezeigte Position zu bewegen.
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Wenn der Duschkopf 2 aus dem Körper 1 gezogen wird, fließt Wasser
wahrscheinlich an sowie entlang dem Schlauch 5 und tritt in den Körper 1 durch den
Halter 1a ein. Auch dann, wenn der Brausekopf 2 nach der Verwendung in den
Halter 1a zurückgeführt wird, können Wassertröpfchen, die am Schlauch 5 haften,
unter den Tresen 50 oder in den Schrank fallen.
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Herkömmlicherweise ist in den Halter 1a ein Entwässerungsmechanismus
eingebaut, um zu verhindern, daß Wassertröpfchen auf dem Schlauch 5 in den
Körper 1 eintreten oder in den Schrank fallen. Eine Durchführungshülse als
Entwässerungselement zum Entfernen des Wassers von der Oberfläche des
Schlauchs ist in dem Halter 1a enthalten, wie beispielsweise in der japanischen
ungeprüften Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. 62-148674 offenbart, die den
Oberbegriff des Anspruchs 1 bildet.
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Eine zylindrische Durchführungshülse oder eine andere geeignete Einrichtung ist
wirksam, um Wasser von der Oberfläche des Schlauchs 5 zu entfernen. Eine
derartige Einrichtung besteht aus einem federnden oder elastischen Material, um
mit der Randfläche des Schlauchs 5 einen stärkeren Kontakt zu haben. Dies
ermöglicht eine bessere Entwässerung des Schlauchs 5.
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Wenn der Schlauch 5 jedoch schnell zurückgeführt wird, wird die
Durchführungshülse oder das Entwässerungselement in der Richtung elastisch verformt, in der der
Schlauch 5 bewegt wird. Dies verschlechtert den Anschluß des
Entwässerungselements an den Schlauch 5. Wassertropfen werden dadurch nicht vollständig von
dem Schlauch 5 entfernt und können in den Schrank fallen, wenn der Schlauch 6
zurückgeführt wird.
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Wenn der Schlauch 5 einen gleichmäßigen Außendurchmesser und dadurch keine
gefurchte Oberfläche hat, kann das Entwässerungselement stets im engen Kontakt
mit dem Schlauch 5 sein. Wenn der Schlauch 5 andererseits die Form eines
Faltenbalgs hat, kann sich der Außendurchmesser des Schlauchs 5 ändern, wenn
der Schlauch 5 gebogen wird. Das Entwässerungselement kann einer derartigen
elastischen Verformung des Schlauchs 5 nicht folgen.
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Ein derartiges Entwässerungselement ist nicht dazu in der Lage, Wassertröpfchen
von dem Schlauch durch Verwendung seiner Elastizität vollständig zu entfernen.
Es ist deshalb notwendig, in dem Schrank ein Wasserbassin oder dergleichen
vorzusehen.
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Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Brauseanschluß zu
schaffen, der vollständig verhindert, daß Wassertröpfchen auf einem Schlauch
herunterfallen oder daß Wasser aus einem Brausekopf in einen Wasserhahn oder
einen Schrank fließt.
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Diese Erfindung schafft einen Brauseanschluß gemäß Anspruch 1.
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Vorzugsweise ist der Halter im Innern mit einer zylindrischen Führung versehen, die
den Außenrand des proximalen Endabschnitts des Brausekopfs aufnimmt; die
Führung hat eine Mehrzahl von Gleitnuten, die in einer radialen Richtung an ihrer
proximalen Endfläche ausgebildet sind; die Blöcke sind jeweils mit Gleitvorsprüngen
an ihrem Seitenende versehen, die beweglich mit den Gleitnuten in Eingriff stehen;
und die Blöcke sind zur Achse der Führung hin und von dieser weg entlang der
Verbindung zwischen den Gleitvorsprüngen und den Gleitnuten beweglich.
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Eine Mehrzahl von Blöcken können mit Verbindungssitzab-schnitten an beiden
Enden in der Richtung versehen sein, in der die Blöcke der Umfangsfläche des
Schlauchs folgen; die Verbindungssitzabschnitte sind derart ausgebildet, daß jeder
Abschnitt entgegen der axialen Richtung der Blöcke ausgenommen ist; und die
Blöcke sind derart angeordnet, daß die Verbindungssitzabschnitte benachbarter
Blöcke einander in der axialen Richtung überlappen.
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Zwischen die Mehrzahl von Blöcken und dem elastischen Element ist eine Dichtung
eingesetzt, und jeder Block ist an seinem Außenrand mit einer Nut versehen, die
in einer Umfangsrichtung verläuft, wobei die Dichtung in der Nut angebracht ist.
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Die Dichtung ist in eine Mehrzahl von Stücken unterteilt, die der Anzahl der Blöcke
entspricht, wobei jedes geteilte Stück derart angeordnet ist, daß die
Randendabschnitte benachbarter Blöcke bedeckt werden können.
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Eine Schraubenfeder, die eine ringförmige Form entsprechend den Blöcken bildet,
steht für das elastische Element zur Verfügung.
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Das elastische Element erzeugt eine mechanische Kraft mit seinem
Federungsvermögen, um die Blöcke gegen den Schlauch zu stoßen. Dies erlaubt es den
Dichtungsabschnitten der Blöcke, die Randfläche des Schlauchs abzudichten. Die
Blöcke werden in Übereinstimmung mit der gefurchten Oberfläche des Schlauchs
derart bewegt, daß eine gleichmäßige Dichtung zwischen den Blöcken und dem
Schlauch aufrechterhalten bleibt. Ein Dichtdruck bleibt durch das
Federungsvermögen des elastischen Elements aufrechterhalten, wenn der Schlauch bewegt wird.
Wenn der Schlauch ungestüm bewegt oder geschüttelt wird, entsprechen die
Blöcke bewegungsmäßig dem Schlauch, um zu verhindern, daß Wasser quer über
die Blöcke fließt. Das Wasser fließt deshalb nicht unter den Halter, wenn der
Schlauch aus dem Halter herausgezogen und in den Halter zurückgeschoben wird.
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Aufgrund der Verbindungsstruktur, bei der jeder Block gleitfähig an der Führung
angebracht ist, die in dem Halter untergebracht ist, bewegt sich jeder der Blöcke
unabhängig entsprechend der gefurchten Oberfläche des Schlauchs, wodurch eine
stabile und gleichmäßige Dichtung entlang der Oberfläche des Schlauchs ermöglicht
wird. Wenn Verbindungssitzabschnitte, die an den beiden Enden jedes Blocks
vorgesehen sind, mit denjenigen an benachbarten Blöcken sich überlappen, wird jeder
Block bezüglich einer axial gerichteten Bewegung relativ reguliert und bewegt sich
glatt entsprechend der Oberfläche des Schlauchs, ohne in der Anordnung eine
Turbulenz zu verursachen.
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Wenn die Blöcke aufgrund der gefurchten Oberfläche des Schlauchs auswärts
bewegt werden, fallen die Randendabschnitte benachbarter Blöcke in Spalte. Da
jedoch eine Dichtung um den Außenrand der Blöcke herum vorgesehen ist, werden
die Spalte durch die Dichtung zusätzlich bedeckt, um zu verhindern, daß die
Oberfläche des Schlauchs frei liegt.
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Wenn es für die Dichtung ausreicht, lediglich die Randbereiche benachbarter Blöcke
abzudichten, kann die Dichtung in eine Mehrzahl von Elementen unterteilt werden,
von denen led es die Spalte zwischen benachbarten Blöcken bedeckt, wenn sich
diese Blöcke auswärts bewegen. Da sich die unterteilten Dichtungselemente leicht
bewegen, um der Verformung der An-ordnung der Blöcke zu entsprechen,
beeinträchtigt die Dichtung nicht die Auswärtsbewegung der Blöcke, obwohl sie
wahrscheinlich den Umfang der Blöcke reguliert.
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Da die Dichtung im Eingriff mit der Nut am Außenrand des Blocks steht und in
diese eingebaut ist, verlagert sie sich nicht ohne weiteres aus ihrer ursprünglichen
Einbaulage. Dies erlaubt eine glatte und schnelle Bewegung der Blöcke ohne
jegliche Beeinträchtigung oder Störung, und der Widerstand, der durch das
Verspannen der Blöcke erzeugt wird, wird reduziert, wenn der Schlauch zur
Verwendung herausgezogen wird.
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Da eine kreisförmige Schraubenfeder als Element des elastischen Elements zur
Verfügung steht, wird der Anschluß bezüglich der Struktur vereinfacht und
außerdem bezüglich des Zusammenbaus.
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Für ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung wird auf die folgende
detaillierte Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen Bezug
genommen; es zeigen:
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Fig. 1 eine teilweise weggebrochene Schnittseitenansicht eines
Wasserhahns mit einem Entwässerungsmechanismus gemäß einer ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 2 eine Vertikalschnittansicht im vergrößerten Maßstab eines Hauptteils
des in Fig. 1 gezeigten Wasserhahns;
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Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie I-I von Fig. 1;
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Fig. 4 eine Vorderansicht einer Kombination von Blöcken und Dichtungen;
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Fig. 5 eine Explosionsansicht eines Blocks und einer ersten Führung;
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Fig. 6 eine perspektivische Explosionsansicht des Blocks und der ersten
Führung in einer anderen Betrachtungsrichtung;
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Fig. 7A eine Vorderansicht des Blocks;
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Fig. 7B eine rechte Seitenansicht des Blocks;
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Fig. 7C eine Bodenansicht des Blocks;
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Fig. 7D eine Ansicht des Blocks in der Richtung des Pfeils II-II in Fig. 7A
gesehen;
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Fig. 8 eine Vorderansicht der Dichtung;
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Fig. 9 eine Ansicht der Weise, in der die Dichtung auf dem Block angebracht
ist; und
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Fig. 10 eine Ansicht einer eingebauten Schraubenfeder.
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Wie in den Fig. 1 bis 3 gezeigt, ist ein Wasserhahnkörper 1 beispielsweise an einer
Küchentheke befestigt, wie vorstehend in Verbindung mit Fig. 11 beschrieben. Ein
Halter 1a steht aus dem Wasserhahnkörper 1 vor, um einen ausziehbaren
Brausekopf 2 aufzunehmen. Ein Handgriff 4 ist an der Oberseite des
Wasserhahnkörpers 1 angebracht. Ein Ventilmechanismus ist an ein Wasserrohr 3a
angeschlossen und ein Heißwasserrohr 3b wird durch den Handgriff 4 betätigt, um den
Durchlaß zu öffnen und zu schließen. Ein Schlauch 5 ist an den Ventilmechanismus
angeschlossen, um Wasser oder ein Gemisch aus kaltem Wasser und heißem
Wasser dem Brausekopf 2 zuzuführen. Ein Verbinder 2a schafft eine Verbindung
zwischen Innendurchlässen des Brausekopfs 2 und des Schlauchs 5. Wie in Fig. 1
gezeigt, hat der Schlauch 5 die Form eines Faltenbalgs und eine gefurchte
Oberfläche. Der Schlauch 5 hat eine Dicke, die es ihm erlaubt, gebogen zu werden.
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Eine erste Führung 6 ist in dem Halter 1a angebacht, um den Verbinder 2a
aufzunehmen. Außerdem ist eine zweite Führung 7 in dem Verbinder 2a
angebracht, um den beweglichen Schlauch 5 zu führen. Die erste Führung 6 hat einen
Innendurchmesser, der es dem Basisende des Brausekopfs 2 und dem Verbinder
2a erlaubt, in die erste Führung 6 zu passen. Die erste Führung 6 hat eine
Auslaßöffnung 6a an ihrem unteren Ende. Die zweite Führung 7 ist vom unteren
Ende der ersten Führung 6 beabstandet und hat einen Innendurchmesser, der
größer ist als der Durchmesser des Schlauchs 5. Die zweite Führung 7 hat ebenfalls
eine Auslaßöffnung 7a an ihrem unteren Ende. Ein Damm 7b ist am unteren Ende
der Innenrandoberfläche der zweiten Führung 7 ausgebildet, um die Randoberfläche
des Schlauchs 5 zu kontaktieren. Der Halter 1a hat Öffnungen 1b und 1c, die
jeweils positionsmäßig den Auslaßöffnungen 6a und 7a entsprechen.
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Ein Entwässerungsring 8 ist zwischen der ersten Führung 6 und der zweiten
Führung 7 angeordnet, um Wasser von der Oberfläche des Schlauchs 5 zu
entfernen, wenn der Brausekopf 2 und der Schlauch 5 in ihre Ausgangspositionen
zurückgeführt sind. Wie in Fig. 3 gezeigt, umfaßt der Entwässerungsring 8 vier
Blöcke 9, eine Schraubenfeder 10 als elastisches Element und vier Dichtungen 11,
die zwischen den Blöcken 9 und der Schraubenfeder 10 angeordnet sind.
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Fig. 4 zeigt eine Vorderansicht des Entwässerungsrings 8 bei proximaler Ansicht
vom distalen Ende des Halters 1a. Fig. 5 zeigt eine perspektivische
Explosionsansicht der Weise, in der der Entwässerungsring 8 mit der ersten Führung 6
verbunden ist. Fig. 6 zeigt eine Explosionsansicht der ersten Führung 6 und der Blöcke
9 aus einer anderen Perspektive.
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Jeder Block 9 besteht aus einem Kunstharz und ist mit einem zentralen Winkel von
ungefähr 90º gebogen, wie im einzelnen in Fig. 7 gezeigt. Wie in den Fig. 2 und
7 gezeigt, ist jeder Block 9 spitz zulaufend ausgebildet, um einen
Dichtungsabschnitt 9a zu schaffen. Der Dichtungsabschnitt 9a hat einen dreieckigen
Querschnitt und steht im Kontakt mit dem Schlauch 5 oder dem Verbinder 2a. Eine
U-förmige Nut 9b ist in der Außenrandoberfläche jedes Blocks 9 ausgebildet, um
die Dichtung 11 eines U-Querschnitts aufzunehmen. Der Block 9 ist mit gleitfähigen
Vorsprüngen 9c versehen, die sich zur ersten Führung 6 erstrecken. Wie in Fig. 5
gezeigt, ist in der Endfläche der ersten Führung 6 eine Nut 6b ausgebildet, um den
gleitfähigen Vorsprung 9c aufzunehmen. Der gleitfähige Vorsprung 9c vermag in
der Nut 6b zu gleiten. Der gleitfähige Vorsprung 9c und die Nut 6c sind ähnlich wie
ein Schwalbenschwanzanker und einer Schwalbenschwanzankerschlitz ausgebildet
und haben einen keilförmigen Querschnitt. Der Vorsprung 9c vermag radial von
dem Block 9, der in einer kreisförmigen Konfiguration zusammengebaut ist, oder
radial von dem Schlauch 5 oder dem Verbinder 2c zu gleiten.
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Der Block 9 ist mit ein Paar von Verbindungssitzabschnitten 9e, 9f an den beiden
Enden in seiner Umfangsrichtung vorgesehen. Diese Verbindungssitzabschnitte 9e,
9f sind derart ausgebildet, daß beide Enden in der Umfangsrichtung teilweise
abgeschnitten sind, um einen ebenen Abschnitt zu schaffen, der in die axiale
Richtung weist. Ein Verbindungssitzabschnitt 9e ist aufwärts weisend ausgebildet,
und der andere Verbindungsitzabschnitt 9f ist abwärts weisend ausgebildet. Wenn
die benachbarten Blöcke 9 zum Verbinden ausgerichtet werden, überlappt der
Verbindungssitzabschnitt 9e eines Blocks 9 den Verbindungssitzabschnitt 9f eines
der benachbarten Blöcke 9, und der Verbindungssitzabschnitt 9f desselben Blocks
9 überlappt den Verbindungssitzabschnitt 9e eines anderen der benachbarten
Blöcke. Wenn die Blöcke vollständig zusammengesetzt sind, regulieren die Blöcke
9 auf diese Weise einander in ihrer axialen Richtung aufgrund der Überlappung der
Paare von Verbindungssitzabschnitten 9e, 9f. Selbst wenn jeder der Blöcke 9 in
einer radialen Richtung sich auswärts und einwärts bewegen, bewegen sich die
Blöcke 9 deshalb glatt und schnell mit der Hilfe der Regulierkraft, die durch die
Beziehung zwischen beiden der Verbindungssitzabschnitte verursacht wird.
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Wie in Fig. 4 gezeigt, erstreckt sich jede Dichtung 11 über die beiden benachbarten
Blöcke 9. Ein Vorsprung 11a erstreckt sich radial von einem Ende der Dichtung 11,
wie in Fig. 8 gezeigt. Eine Ausnehmung 9d ist in der Außenrandoberfläche des
gleitfähigen Vorsprungs 9c ausgebildet, um den Vorsprung 11a aufzunehmen. Da
der gleitfähige Vorsprung 9c eine im wesentlichen zentrale Lage in der
Umfangsrichtung des Blocks 9 hat, wie in Fig. 7a gezeigt, ist das Ende der Dichtung 11
dort, wo der Vorsprung 11a ausgebildet ist, ebenfalls zentral in der
Umfangsrichtung des Blocks 9 angeordnet. Wie in Fig. 4 gezeigt, werden die Blöcke 9 und
die Dichtungen 11 zusammengesetzt, wenn die Vorsprünge 11a in die
Ausnehmungen 9d eingepaßt sind, wie in Fig. 9 gezeigt.
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Die Schraubenfeder 10 erstreckt sich um die Dichtungen 11 herum, um die Blöcke
9 und die Dichtungen 11 miteinander zu vereinigen. Fig. 10 zeigt eine Aufsicht der
Schraubenfeder 10 im eingebauten Zustand. Wenn die Schraubenfeder 10 um die
Blöcke 9 herum angeordnet ist, werden die Blöcke 9 radial auswärts gegen die
Wirkung der Schraubenfeder 10 bewegt, wenn an die Dichtbereiche 9a der Blöcke
9 eine auswärts gerichtete Kraft angelegt wird. Wenn die Kraft beseitigt wird, was
die Rückstellung der Schraubenfeder 10 erlaubt, werden die Blöcke 9 in die
Ursprungsposition zurückbewegt (Fig. 3). Obwohl zwischen benachbarten Blöcken
9 ein Raum ausgebildet ist, wenn die Blöcke 9 geöffnet sind, erstrecken sich die
Dichtungen 11 weiterhin über die benachbarten Blöcke, um den Raum zu
verschließen. Die Blöcke 9 und die Dichtungen 11 wirken dadurch zur Abdichtung
des Schlauchs 5 zusammen.
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Wasser kann aus dem Brausekopf 2 zugeführt werden, während der Brausekopf 2
am Wasserhahnkörper 1 befestigt bleibt, wobei der Verbinder 2a in die erste
Führung 6 hineinpaßt. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Dichtungsabschnitt
9a jedes Blocks 9 in Kontakt mit der Umfangsoberfläche des unteren Endes des
Verbinders 2a.
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Wenn der Brausekopf 2 abgezogen ist, bewegt sich jeder Block 9 zu und von dem
Schlauch 5 in Übereinstimmung mit der Stufe zwischen dem Verbinder 2a und dem
Schlauch 5 und der gefurchten Oberfläche des Schlauchs 5, während
Dichtungsabschnitte 9a durch den Einfluß der Schraubenfeder 10 gegen den Schlauch 5
gedrückt werden. Diese radiale Bewegung jedes Blocks 9 fördert eine glatte
Abnahme des Schlauchs 5.
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Wenn der Brausekopf 2 benutzt wird, neigt Wasser dazu, allmählich aus dem
Schlauch 5 in den Halter 1a zu fließen. Die Dichtungsabschnitte 9a des Blocks 9
des Entwässerungsrings 9 befinden sich in Kontakt mit der Randoberfläche des
Schlauchs und werden gegen diese gedrängt durch das Federungsvermögen der
Schraubenfeder 10. Dieses erlaubt es den Blöcken 9, zu verhindern, daß Wasser
in den Halter 1a eintritt. Dieses Wasser wird daraufhin durch die Auslaßöffnung 6a
der ersten Führung 6 und die Öffnung 1b des Halters 1a ausgelassen. Selbst dann,
wenn das Wasser von dem Schlauch 5 zur zweiten Führung 7 durch die Blöcke 9
fließt, wird das Wasser durch den Damm 7b aufgehalten, der am unteren Ende der
zweiten Führung 7 ausgebildet ist. Das Wasser wird daraufhin aus dem Halter 1a
durch die Auslaßöffnung 7a und die Öffnung 1c des Halters 1a ausgelassen.
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Der Entwässerungsring 8 ist so konstruiert, daß er Wasser aufhält, das auf sowie
entlang dem Schlauch 5 fließt, wenn der Brausekopf 2 sich in Gebrauch befindet.
Wenn das Wasser quer über die Blöcke 9 fließt und in die zweite Führung 7 eintritt,
verhindert der Damm 7b, daß Wasser stromab von der zweiten Führung 7 fließt.
Diese Anordnung stellt das Aufhalten selbst einer großen Menge von Wasser
sicher, das aus dem Brausekopf 2 geliefert wird und auf sowie entlang dem
Schlauch 5 fließt. Dadurch wird verhindert, daß ein Küchenschrank oder
dergleichen naß wird.
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Wenn der Brausekopf 2 zum Halter 1a zurückgeführt wird, wird der Schlauch 5
durch den Entwässerungsring 8 in den Wasserhahnkörper 1 hineinbewegt. Zu
diesem Zeitpunkt bewegt sich jeder Block 9 des Entwässerungsrings 8 in einer
radialen Richtung in Übereinstimmung mit der gefurchten Oberfläche des Schlauchs
5 derart, daß die Dichtungsabschnitte 9a in Kontakt mit der Randoberfläche des
Schlauchs 5 gebracht werden. Wenn der Schlauch 5 eine gefurchte Oberfläche,
wie beispielsweise ein faltenbalgförmiges Rohr hat, kann Wasser von der
Oberfläche des Schlauchs 5 entfernt und durch die Auslaßöffnung 6a und die Öffnung
1b eher ausgelassen werden, als daß es in den Wasserhahnkörper 1 eintritt. Selbst
wenn Wasser aufgrund einer schnellen Bewegung des Schlauchs 5 nicht
vollständig entfernt wird, verhindert der Damm 7b der zweiten Führung 7
außerdem, daß Wasser in den Wasserhahnkörper 1 eintritt, wobei das Wasser
durch die Auslaßöffnung 7a und die Öffnung 1c ausgelassen wird.
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Die vier Blöcke 9 des Entwässerungsrings 8 werden radial einwärts durch das
Federungsvermögen der Schraubenfeder 10 derart gedrückt, daß ein gleichmäßiger
Dichtdruck zwischen dem Entwässerungsring 8, dem Schlauch 5 und dem
Verbinder 2a aufrechterhalten wird. Diese Anordnung kann Wasser aus dem
Schlauch 5 durch einen hohen Dichtdruck entfernen, wodurch effektiver als bei
jenen Systemen mit einer elastischen Einrichtung, wie beispielsweise einer
Dichtung verhindert werden kann, daß Wasser in den Wasserhahnkörper 1 oder
einen Küchenschrank während einer schnellen Bewegung des Schlauchs 5 eintritt.
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In der dargestellten Ausführungsform ist der Halter 1 in den Wasserhahnkörper 1
integriert. Alternativ kann der Halter direkt an dem Küchentresen über dem Schrank
befestigt sein. Außerdem kann als Federelement eine Blattfeder anstelle der
Schraubenfeder 10 verwendet werden, um jeden Block 9 gegen den Schlauch 5 zu
drücken.
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Die Erfindung hat die folgenden Vorteile. Das federnde oder elastische Element
erstreckt sich um eine Mehrzahl von Blöcken herum, und die Dichtungsabschnitte
der Blöcke werden gegen den Schlauch durch das Federungsvermögen des
federnden Elements abgedichtet. Herkömmlicherweise wird eine Dichtung, wie ein
elastisches Element, mit einem Schlauch in Kontakt gebracht. In einem derartigen
Fall wird die Dichtung jedoch verformt, wenn der Schlauch schnell bewegt wird.
Dies führt zu einer Abnahme des Dichtdrucks. Die Erfindung schafft im Gegensatz
hierzu eine gleichmäßige Dichtung zwischen dem Schlauch und dem
Entwässerungsring derart, daß Wasser von dem Schlauch vollständig entfernt wird. Wenn
deshalb eine große Menge von Wasser auf dem Schlauch fließt, oder der Schlauch
häufig benutzt wird, tritt das Wasser keinesfalls in den Schrank oder dergleichen
ein. Dies macht ein Wasserbassin oder derartige Elemente unnötig.
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Die Blöcke werden durch das Federungsvermögen des federnden Elements radial
bewegt. Diese Anordnung schafft selbst dann eine Dichtung zwischen den Blöcken
und dem Schlauch, wenn der Schlauch eine gefurchte Oberfläche, wie
beispielsweise ein Faltenbalgrohr hat. Die Erfindung hat deshalb einen weiten
Anwendungsbereich.