DE69103944T2 - Durchsichtiger Stift. - Google Patents
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf durchsichtige (transparente) kosmetische Zubereitungen und insbesondere auf durchsichtige Stiftzubereitungen. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung dieser Zubereitungen.
- Durchsichtige kosmetische Zubereitungen wurden herkömmlicherweise unter Verwendung einer Seifen/Alkohol-Formulierung hergestellt. Solche Zubereitungen wurden in Form von gelierten Stoffen angefertigt, die als Träger für die Verabreichung der aktiven Komponenten wirken.
- US-4 268 498 (Revlon) beschreibt klare, kosmetische Stifte mit Gelgrundlagen aus Seifen und Alkoholen. Es werden darin zwei Probleme aufgeworfen, die mit den bisherigen Seifen/Alkohol-Formulierungen verbunden sind und zwar, dass die Stifte am Anfang klar sind, aber mit der Zeit trüb werden und, dass die Verdunstung des Alkohols eine Einschrumpfung des Stiftes verursacht. Es wird der Einsatz von Polyoxyethylenglucosefettsäureestern und von Ethern von langkettigen Alkoholen vorgeschlagen, um die niederen einwertigen Alkohole zu ersetzen. Wünschenswerte kosmetische Eigenschaften, wie z.B. Kühlwirkung, gehen jedoch damit verloren.
- In der EP 107 330 (Procter & Gamble) wird eine transparente Zubereitung in Form eines Seifengelstiftes offenbart, die ein Wasser-Alkohollösliches Emolliens (Aufweichmittel) enthält. Die Zubereitung enthält weniger als 12,5% eines niederen, einwertigen Alkohols, z.B. Ethanol. Es ist jedoch in dieser Druckschrift keine Rede von dem Einsatz einer Komponente, die Transparenz schafft.
- EP-A-0 284 765 (American Cyanamid) offenbart klare, kosmetische Stiftprodukte, deren Klarheit und Stabilität auf die Anwesenheit von Dipropylenglykol als Lösemittel für die Seifenkomponente beruht.
- Durchsichtige Stifte können durch Sicherstellen einer vollständigen Neutralisation der Fettsäuren hergestellt und angefertigt werden. Dies erfordert jedoch eine Erhöhung des pH-Wertes der Zubereitung auf unannehmbare Höhen, ungefähr auf pH 10.
- Eine andere Neutralisation auf pH 7 bedeutet, dass eine freie Fettsäure vorhanden sein wird, welche saure Seifenkristalle bilden kann, die Kristallisationsstellen ergeben, die zum Wachsen von grossen Seifenkristallen führen. Die Bildung von grossen Kristallen zerstört die Transparenz der Zubereitung sofort oder nach allmählicher Abkühlung.
- Es wurde überraschenderweise gefunden, dass bei Zugabe von gewissen Verbindungen zu der kosmetischen Zubereitung das Wachsen der Seifenkristalle in der Zubereitung gehemmt und die Transparenz auch bei einem hohen Gehalt an einwertigen Alkoholen erreicht wird. Ferner können falls erwünscht solche Zubereitungen vollständig aus pflanzlichen Naturstoffen formuliert werden, d.h. aus Stoffen, die aus Bakterienkulturen und/oder aus hohen Pflanzen erhalten werden.
- Die Erfindung betrifft eine durchsichtige kosmetische Stiftzubereitung mit einer Lamellenstruktur, enthaltend
- (a) 5 bis 95 Gew.% eines Alkohols,
- (b) 3 bis 20 Gew.% einer Seife und
- (c) 0 bis 30 Gew.% Wasser,
- dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich
- (d) 0,1 bis 10 Gew.% eines Inhibitors zur Kristallwachstumshemmung für
- die Seife, ausgewählt unter
- (i) Monoglyceriden, Diglyceriden, Triglyceriden von gesättigten oder ungesättigten gerad- oder verzweigtkettigen C&sub6;-C&sub2;&sub4;-Fettsäuren oder substituierten C&sub6;-C&sub2;&sub4;-Fettsäuren,
- (ii) Salzen von substituierten, gesättigten oder ungesättigten geradkettigen oder verzweigtkettigen Fettsäuren,
- (iii) Salzen von verzweigtkettigen, gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren,
- (iv) C&sub3;-C&sub2;&sub0;-Peptiden und
- (v) substituierten oder unsubstituierten, nichtionischen oberflächenaktiven Mitteln mit einer Kohlenstoffkettenlänge von weniger als C&sub2;&sub4; und abgeleitet von Alkoholen, Ethylen-, Propylen- oder Butylenoxid; Sorbitanestern, Kolophonium, Lanolin
- oder Gemische davon
- umfasst.
- Die erfidungsgemässe Zubereitung enthält eine Alkoholkomponente, die einwertig oder mehrwertig sein kann, oder deren Kombinationen. Die Alkoholkomponente kann Ethanol, Isopropanol, vorzugsweise Propylenglykol oder Butandiol oder noch bevorzugter Glycerin umfassen.
- Die Alkoholkomponente ist in einer Menge von 5 bis 95 Gew.% vorhanden.
- Die erfindungsgemässe Zubereitung enthält eine Seife.
- Vorzugsweise ist die Seife eine geradkettige gesättigte unsubstituierte Seife mit einer Kettenlänge von mindestens C&sub1;&sub6;, zum Beispiel ein Palmitat oder ein Stearat. Insbesondere kann sie eine Mischung von Palmitat und Stearat umfassen, vorzugsweise mit einem Verhältnis zwischen dem Palmitat und dem Stearat im Bereich von 60:40 bis 40:60. Die Seife ist in einer Menge von 3 bis 20 Gew.%, vorzugsweise von 5 bis 10 Gew.% vorhanden. Die Seife kann mit Alkalimetall, Erdalkalimetall, Metallionen der Gruppe III (z.B. Al³&spplus;), Ammoniumalkanol oder einem weiteren beliebigen geeigneten Kation neutralisiert werden. Die Seifenketten bilden Schichten und ergeben einen Stift mit einer Lamellenstruktur.
- Die erfindungsgemässe Zubereitung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie einen obendefinierten Inhibitor zur Hemmung des Kristallwachstums in der Seife enthält, obschon beachtet werden soll, dass ein beliebiges Hemmmittel zur Hemmung des Seifenkristallwachstums, das die erfindungsgemässe Zubereitung durchsichtig macht, für die Anwendung in einer solchen Zubereitung geeignet ist. Das Hemmmittel zur Hemmung des Seifenkristallwachstums ist in einer Menge von 0,1 bis 10 Gew.%, vorzugsweise in einer Menge von 0,1 bis 4 Gew.%, bezogen auf die Zubereitung, vorhanden. Der Wachstumsinhibitor kann ein Molekül sein, das sich leicht in das Kristallgitter der Seife einverleiben lässt, aber er soll nicht so verträglich sein, dass ein abgeändertes Mischkristall gebildet wird.
- Erfindungsgemäss wird der Kristallisationshemmer unter den folgenden Stoffen ausgewählt:
- (a) Monoglyceriden, Diglyceriden, Triglyceriden von gesättigten oder ungesättigten geradkettigen oder verzweigtkettigen C&sub6;-C&sub2;&sub4;- Fettsäuren oder substituierten Fettsäuren,
- (b) Salzen von substituierten Fettsäuren, in denen die Fettsäure gesättigt oder ungesättigt, gerad- oder verzweigtkettig sein kann und wobei das Salz mit einem beliebigen, geeigneten Kation gebildet werden kann. Die Substituenten können Hydroxy, Thiol, substituiertes Thiol, mono- und disubstituierte Amine, Ether und Ketone und dergleichen einschließen.
- (c) Salzen von verzweigtkettigen Fettsäuren (gesättigt oder ungesättigt), die mit einem beliebigen geeigneten Kation gebildet werden.
- (d) niederen (C&sub3;-C&sub2;&sub0;)-Peptiden,
- (e) substituierten oder unsubstituierten niederen nichtionischen oberflächenaktiven Mitteln ( < C&sub2;&sub4;), die von Alkoholen, Ethylen-, Propylen- oder Butylenoxid; Sorbitanestern, Kolophonium, Lanolin abgeleitet werden. Weitere ähnliche Verbindungen können auch geeignet sein.
- Die oben aufgelisteten Inhibitoren können einzeln oder als Gemische verwendet werden. Bevorzugte Kristallisationshemmer sind Glycerylmonolaurat, Natriumricinoleat (eine verzweigtkettige C&sub1;&sub8;Fettsäure) und Natriumisostearat.
- Die erfindungsgemässe Zubereitung enthält 0 bis 30 Gew.% Wasser.
- Zusätzlich zu den oben definierten wesentlichen Bestandteilen können auch weitere Zusatzstoffe in die erfindungsgemässe kosmetische Zubereitung eingeführt werden vorausgesetzt, dass sie die Transparenz der Zubereitung nicht beeinträchtigen.
- Beispiele für solche Zusätze sind Emollientien, Parfümöle, Farbstoffe, antimikrobielle Mittel, Deodorantien, desodorierend wirkende Parfüme, Sonnenschutzmittel und Hautpflegemittel, sowie weitere im Fachgebiet bekannte Additive.
- Die erfindungsgemässe durchsichtige kosmetische Zubereitung kann in Form eines festen durchsichtigen Stiftes sein. In jedem Fall ermöglicht der Zusatz eines Inhibitors zur Hemmung des Seifenkristallwachstums zu der Mischung aus Seifen und Alkohol die Erhaltung von Transparenz auch bei einem Gehalt an einem einwertigen Alkohol bis zu 95 Gew.%. Eine einen hohen Gehalt an solchen Alkoholen enthaltende Zubereitung verleiht der Haut eine angenehme Kühle und führt nicht zu Reizungen. Bei Auswahl einer geeigneten Verpackung kann das Problem der Schrumpfung wegen der Alkoholverdunstung vermieden werden. Die erfindungsgemässe Zubereitung behält die Transparenz auch bei der Lagerung.
- Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Verfahren zur Herstellung der hierzu definierten durchsichtigen kosmetischen Zubereitung. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man die Ingredienzien in flüssiger Form kombiniert. Um einen durchsichtigen Stift herzustellen, werden die vereinigten Ingredienzien in einen Behälter mit einer speziellen Form eingeführt, so dass der sich bildende Festkörper die Formgestalt des Behälters annimmt.
- Falls Stifte mit einem sehr geringen Gehalt an Wasser hergestellt werden, kann Natriumhydroxid zu dem Alkohol zugesetzt und die Lösung unter gleichbleibendem Rühren auf Rückfluss erhitzt werden.
- Wenn alle die übrigen Zusätze, ausgenommen der Duftstoff, das antibakterielle Mittel und ähnliche, vollständig gelöst sind, können Nebenzutaten zugefügt werden, wonach die Lösung gerührt und wiederum auf Rückfluss erhitzt werden kann. Schliesslich wird die Lösung auf ungefähr 60ºC abgekühlt und die Nebenzutaten, wie z.B. Parfüm, werden der homogenen Lösung zugegeben, wonach die Stifte in geeigneten Formen gegossen werden.
- Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung besteht in der Form des Stiftes mit einem kreisförmigen oder ovalen Querschnitt, der in einer Stiftabfüllvorrichtung enthalten ist. Geeignete Abfüllvorrichtungen besitzen einen luftdichten Deckel, damit die Verdunstung der flüchtigen Bestandteile während der Lagerung zwischen den Anwendungen vermieden wird. Die erfindungsgemässe Zubereitung kann auch in Form einer Creme oder eines weichen Gels aus einer zu diesem Zweck geeigneten Vorrichtung angefertigt werden.
- Die erfindungsgemässe durchsichtige, kosmetische Zubereitung wird wunschgemäss auf die Haut aufgebracht. Bei einem durchsichtigen Stift wird der Stift auf der Haut in der Weise gerieben, dass ein Belag der kosmetischen Zubereitung gebildet wird. Dadurch können in der kosmetischen Zubereitung enthaltene Zusatzstoffe in den erforderlichen Mengen auf die Haut gestrichen werden.
- Eine Anzahl von Zusammensetzungen wurden gemäss der hierzu beschriebenen Arbeitsweise hergestellt (sämtliche Prozentsätze beziehen sich auf das Gewicht der Zubereitungen).
- Die Transparenz wurde nach zwei Methoden untersucht:
- (a) Gemäss dem in US 3 274 119 angegebenen Test, in dem "transparent" so definiert wird, dass ein fettgedrucktes Schriftzeiclien von Schriftgrad 14 durch ein 1/4-Zoll-Abschnitt des Materials leicht gelesen werden kann.
- (b) Dünne Schnitte (ungefähr 5 mm) der Stifte wurden genommen und mit Hilfe von kreuzpolarisierenden Linsen beurteilt. Kristallfacetten werden gesehen. Je kleiner die Anzahl der Facetten, umso mehr sind die Produkte durchsichtiger. Je "schwärzer" das kreuzpolarisierende Bild, umso mehr ist es transparenter.
- Erfindungsgemässe Strukturen werden bezeichnet "Malteserkreuz"-Bilder aufzuweisen. Erfindungsgemässe Formulierungen, die den Inhibitor zur Hemmung des Kristallwachstums in der Seife enthielten, wurden als transparenter beurteilt, als entsprechende Formulierungen, die keinen lnhibitor zur Hemmung des Seifenkristallwachstums enthielten. Bestandteile Beispiel Isopropanol IMS (Alkohol) Glycerin C&sub1;&sub6;-C&sub1;&sub8;-Fettsäure Glyceryl-Monolaureat Natriumsalz von Ricinolsäure Duftstoffe Wasser Propylenglykol (Sämtliche Werte sinds Gewichtsprozente bezogen auf die gesamte Zusammensetzung)
Claims (15)
1. Durchsichtige, kosmetische Stiftzubereitung mit einer
Lamellenstruktur, welche umfasst.
(a) 5 bis 95 Gew.% eines Alkohols,
(b) 3 bis 20 Gew.% einer Seife und
(c) 0 bis 30 Gew.% Wasser,
dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich
(d) 0,1 bis 10 Gew.% eines Inhibitors zur Kristallwachstumshemmung
in der Seife,
ausgewählt unter
(i) Monoglyceriden, Diglyceriden, Triglyceriden von gesättigten oder
ungesättigten gerad- oder verzweigtkettigen C&sub6;-C&sub2;&sub4;-Fettsäuren
oder substituierten C&sub6;-C&sub2;&sub4;-Fettsäuren,
(ii) Salzen von substituierten, gesättigten oder ungesättigten
geradkettigen oder verzweigtkettigen Fettsäuren,
(iii) Salzen von verzweigtkettigen, gesättigten oder ungesättigten
Fettsäuren,
(iv) C&sub3;-C&sub2;&sub0;-Peptiden und
(v) substituierten oder unsubstituierten nichtionischen
oberflächenaktiven Mitteln mit einer Kohlenstoffkettenlänge von
weniger als C&sub2;&sub4; und abgeleitet von Alkoholen, Ethylen-,
Propylen- oder Butylenoxid; Sorbitanestern, Kolophonium,
Lanol in
oder Gemische davon
umfasst.
2. Kosmetische Zubereitung gemäss Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass die Alkoholkomponente (a) ein einwertiger Alkohol ist
und Ethanol, Isopropanol oder deren Mischungen umfasst.
3. Kosmetische Zubereitung gemäss Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass die Alkoholkomponente (a) ein mehrwertiger Alkohol ist
und Glycerin, Propylenglykol, Butandiol oder deren Mischungen umfasst.
4. Kosmetische Zubereitung gemäss einem der Ansprpüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Seifenkomponente (b) ein Palmitat
umfasst.
5. Kosmetische Zubereitung gemäss einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seifenkomponente (b) ein
Stearat umfasst.
6. Kosmetische Zubereitung gemäss einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seifenkomponente (b) eine
Mischung aus einem Palmitat und einem Stearat umfasst.
7. Kosmetische Zubereitung gemäss Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, dass das Verhältnis des Stearats zu dem Palmitat im Bereich von
40:60 bis 60:40 liegt.
8. Kosmetische Zubereitung gemäss einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Seifenkomponente (b) in einer Menge
von 5 bis 10 Gew.% vorhanden ist.
9. Kosmetische Zubereitung gemäss einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor zur Hemmung des
Kristallwachstums der Seife (d) Glycerylmonolaurat ist.
10. Kosmetische Zubereitung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor zur Hemmung des
Kristallwachstums der Seife (d) Natriumricinoleat ist.
11. Kosmetische Zubereitung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor zur Hemmung des
Kristallwachstums der Seite (d) Natriumisostearat ist.
12. Kosmetische Zubereitung gemäss einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Inhibitor zur Hemmung des
Kristallwachstums der Seife (d) in einer Menge von 0,1 bis 4 Gew.%, bezogen
auf die Zubereitung, vorhanden ist.
13. Kosmetische Zubereitung gemäss einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Ingredienzien pflanzliche Naturstoffe
sind.
14. Verfahren zur Herstellung der durchsichtigen kosmetischen
Stiftzubereitung gemäss einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass man die Ingredienzien in flüssiger Form kombiniert und
diese in einen Behälter mit einer speziellen Form einführt, so dass
der sich bildende Festkörper die Formgestalt des Behälters erhält.
15. Verwendung einer durchsichtigen kosmetischen Stiftzubereitung mit
einer Lamellenstruktur, welche umfasst:
(a) 5 bis 95 Gew.% eines Alkohols,
(b) 3 bis 20 Gew.% einer Seife,
(c) 0 bis 30 Gew.% Wasser und
als Inhibitor zur Hemmung des Kristallwachstums der Seife
(d) 0,1 bis 10 Gew.% eines Stoffes ausgewählt unter
(i) Monoglyceriden, Diglyceriden, Triglyceriden von gesättigten oder
ungesättigten gerad- oder verzweigtkettigen C&sub6;-C&sub2;&sub4;-Fettsäuren
oder substituierten C&sub6;-C&sub2;&sub4;-Fettsäuren,
(ii) Salzen von substituierten, gesättigten oder ungesättigten
geradkettigen oder verzweigtkettigen Fettsäuren,
(iii) Salzen von verzweigtkettigen, gesättigten oder ungesättigten
Fettsäuren,
(iv) C&sub3;-C&sub2;&sub0;-Peptiden und
(v) substituierten oder unsubstituierten, nichtionischen
oberflächenaktiven Mitteln mit einer Kohlenstoffkettenlänge von
weniger als C&sub2;&sub4; und abgeleitet von Alkoholen, Ethylen-,
Propylen- oder Butylenoxid; Sorbitanestern, Kolophonium,
Lanolin
oder Gemische davon.
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