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DE69102201T2 - Verfahren zum Übertragen von verschiedenen Befehlen für Auswahl von Sender-Antenne in einem zeitmultiplexen Funkübertragungssystem. - Google Patents

Verfahren zum Übertragen von verschiedenen Befehlen für Auswahl von Sender-Antenne in einem zeitmultiplexen Funkübertragungssystem.

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DE69102201T2
DE69102201T2 DE69102201T DE69102201T DE69102201T2 DE 69102201 T2 DE69102201 T2 DE 69102201T2 DE 69102201 T DE69102201 T DE 69102201T DE 69102201 T DE69102201 T DE 69102201T DE 69102201 T2 DE69102201 T2 DE 69102201T2
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Hakan Olov Eriksson
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    • H04B7/02Diversity systems; Multi-antenna system, i.e. transmission or reception using multiple antennas
    • H04B7/04Diversity systems; Multi-antenna system, i.e. transmission or reception using multiple antennas using two or more spaced independent antennas
    • H04B7/06Diversity systems; Multi-antenna system, i.e. transmission or reception using multiple antennas using two or more spaced independent antennas at the transmitting station
    • H04B7/0602Diversity systems; Multi-antenna system, i.e. transmission or reception using multiple antennas using two or more spaced independent antennas at the transmitting station using antenna switching
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    • HELECTRICITY
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  • Radio Transmission System (AREA)

Description

    TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, um in einem Zeitmultiplex-Funkkommunikationssystem von einer bewegbaren Station an eine feste Station verschiedene Befehle zu übertragen, die sich auf die Auswahl einer Sender- Antenne in der festen Station beziehen, wobei jede Übertragungssequenz von der bewegbaren Station ein Synchronisationswort umfaßt, welches aus einer vorgegebenen Anzahl von binären Bits besteht. Die Erfindung kann beispielsweise in einem mobilen Telefoniesystem vom GSM-Typ angewendet werden.
  • STAND DER TECHNIK
  • In einem mobilen Telefoniesystem mit Diversityempfang (Mehrfachempfang) in den Basisstationen ist jede Basisstation mit zwei oder mit mehr als zwei Antennen ausgerüstet. In dem Empfangsmodus werden von verschiedenen Antennen empfangene Signale in einer geeigneten Weise zusammenaddiert oder wahlweise wird nur das stärkste Signal zu diesem Zeitpunkt gewahlt Veranderungen in den empfangenen Signalstärken werden durch einen Schwund verursacht, der in mobilen Telefoniesystemen durch Reflektionen der übertragenen Funksignale verursacht wird, wobei sich diese Reflektionen mit einer Bewegung der mobilen Station zeitlich ändern. Wenn die Basisstation beispielsweise mit zwei Antennen ausgerüstet ist, kann das auf der einen Antenne empfangene Signal eine gute Qualität aufweisen, wohingegen das auf der anderen Antenne empfangene Signal als Folge des Schwunds eine schlechte Qualität aufweist, wobei einige Augenblicke später die Qualität eines Signalempfangs auf den jeweiligen Antennen umgekehrt sein kann.
  • Beim Übertragen von der Basisstation an die mobile Station wäre es vorteilhaft, manchmal auf der einen Antenne und manchmal auf der anderen Antenne zu senden, in Abhängigkeit davon, welche Antenne zu diesem zeitlichen Augenblick das beste empfangene Signal in der mobilen Station erzeugt. Infolgedessen ist es wünschenswert, von der mobilen Station an die Basisstation Befehle zu übertragen, die die Auswahl der Sender-Antenne in der Basisstation betreffen. Diesbezüglich besteht jedoch ein Problem darin, daß jede Übertragungssequenz (Burst), beispielsweise in einem mobilen Telefoniesystem des GSM-Typs mit Zeitmultiplexbetrieb, bereits einen vorgegebenen Inhalt aufweist, der aus Datenbits und einem Synchronisationswort besteht.
  • Die US-A-3 693 088 offenbart ein mobiles Funksystem mit einer Vielzahl von Basisstations-Sender-Antennen für jeden Kanal, wobei der mobile Empfänger an die Basisstation ein Signal, welches ein Vorliegen außerhalb eines Nachrichtenbandes bezeichnet, zurücküberträgt, welches der Basisstation befiehlt, auf eine unterschiedliche Antenne umzuschalten, um somit eine Mehrfachnutzung auf der Verbindung von Basisstation und mobilen Station vorzusehen, wenn der mobile Empfänger von der gegenwärtig verwendeten Antenne einen Schwundsignalpegel erfaßt.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren vorzusehen, um von der mobilen Station verschiedene Befehle hinsichtlich der Antennenauswahl in der festen Station zu übertragen, ohne dazu diejenigen Datenbits zu verwenden, die zur normalen Datenübertragung vorgesehen sind. Dies wird dadurch gelöst, daß das Synchronisationswort, welches in jeder Übertragungssequenz enthalten ist, bei der Anforderung für eine Änderung einer Sender-Antenne verändert wird. Dies beinhaltet die Verwendung von unterschiedlichen Synchronisationsworten in Abhängigkeit von gewünschten Befehlen. Die zusätzlich zu einem Standard- Synchronisationswort verwendeten Synchronisationswörter werden gebildet, indem die binären Bits von dem Standard-Synchronisationswort lateral um verschiedene Beträge verschoben werden, um so verschiedene neue Synchronisationsworte zu bestimmen. In dieser Weise empfängt der Empfänger in der festen Station eine Impulsantwort, die einen Impuls umfaßt, der in Abhängigkeit von dem Synchronisationswort, welches von der mobilen Station verwendet wird, zu unterschiedlichen Zeitpunkten auftritt. Dieses Verfahren eignet sich insbesondere für Funkkommunikationssysteme mit kleiner zeitlicher Streuung, da dann irgendwelche auftretende Reflektionen mit langer Verzögerung relativ schwach sind.
  • Die kennzeichnenden Merkmale der Erfindung sind in den folgenden Ansprüchen aufgeführt.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die Erfindung wird im folgenden eingehender und unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • Fig. 1 ein Beispiel einer Impulsantwort, die in einer Basisstation eines mobilen Telefoniesystem gebildet wird;
  • Figuren 2 und 3 Beispiele von Synchronisationswörtern in einem mobilen Telefoniesystem; und
  • Figuren 4a und 4b Beispiele von zwei unterschiedlichen Impulsantworten, die in einer Basisstation als Folge eines Empfangs von zwei unterschiedlichen Synchronisationswörtern gebildet werden.
  • BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORM DER ERFINDUNG
  • Normalerweise wird eine relevante Impulsantwort in der Basisstation eines mobilen Telefoniesystems für jede von einer mobilen Station empfangenen Übertragungssequenz gebildet. Dies wird durch Vergleich eines festen Synchronisationswortes mit einer empfangenen Bitsequenz in einem Korrelator erreicht. Wenn die Basisstation beispielsweise von der mobilen Station ein direktes Signal und ein reflektiertes Signal empfängt, enthält die Impulsantwort zwei Impulse. Fig. 1 zeigt ein Beispiel einer derartigen Impulsantwort, die in der Figur mit h(t) bezeichnet ist. Der erste Impuls P1 ist der stärkste Impuls und ist aus dem direkten Signal abgeleitet, wohingegen der zweite Impuls P2 aus dem reflektierten Signal abgeleitet ist und mit einer Zeitverzögerung τ im Vergleich mit dem ersten Signal auftritt. Es wird hierbei angenommen, daß das reflektierte Signal in dem Empfänger τ Sekunden nach dem direkten Signal eingetroffen ist.
  • Die Zeitstreuung ist in einem mobilen Telefoniesystem, welches relativ kleine Zellen umfaßt, klein, und infolgedessen sind reflektierte Signale mit langen Zeitverzögerungen im Vergleich mit dem direkten Signal schwach. Ein Beispiel eines derartigen Systems ist das PCN-System, das Personal-Communication-Network, welches auf dem GSM-System basiert und welches Zellen von ungefähr 100 m Durchmesser umfaßt. In dem GSM-System ist die Bitrate 270 kbit/s, was bedeutet, daß ein um 1 Bit im Vergleich mit dem direkten Signal verzögertes reflektiertes Signal ungefähr 1 km weiter als das direkte Signal gelaufen ist. Falls die Länge jeder Zelle ungefähr 100 m beträgt, ist infolgedessen die von einem reflektierten Signal mit einer Zeitverzögerung entsprechend einem Bit zurückgelegte Entfernung ungefähr 10 mal länger als die von dem direkten Signal zurückgelegte Entfernung. Das direkte Signal wird deshalb im Durchschnitt 1000 mal stärker sein als das reflektierte Signal. Infolgedessen wird in der Praxis in einem System mit einer kleinen Zeitstreuung die Impulsantwort lediglich einen Impuls enthalten, da die reflektierten Signale in der Praxis fehlen.
  • In dem GSM-System umfaßt eine normale Übertragungssequenz einen ersten Teil mit Datenbits, einen zweiten Teil mit einem Synchronisationswort mit 26-Bit und einen dritten Teil mit Datenbits. Der Zweck des Synchronisationswortes besteht normalerweise darin, den Empfänger mit dem Sender zu synchronisieren und um eine Kanalabschätzung zur Entzerrung zu bilden. Keine Entzerrung wird in einem System mit kleinen Zellen und somit einem System mit einer kleinen Zeitstreuung benötigt, da Datenbits von dem direkten Signal und Datenbits von den reflektierten Signalen nicht miteinander gemischt werden. Wahrscheinlich wird keine Entzerrung benötigt, wenn die Zeitstreuung kleiner als 10&supmin;&sup6; Sekunden ist, was ungefähr 1/4 einer Bitzeit entspricht. Falls ein mobiles Telefoniesystem, welches für Zellen konstruiert ist, in denen die Zeitstreuung von einer gegebenen Größe ist, in kleinen Zellen verwendet wird, in denen die Zeitstreuung viel kleiner ist, ist es deshalb möglich, Informationen mit Hilfe von verschiedenen, geeignet gebildeten Synchronisationsworten zu übertragen.
  • Fig. 2 zeigt die Struktur eines Synchronisationswortes mit 26-Bit in einem GSM. Das Wort umfaßt einen zentralen Teil K, den sogenannten Kern, der 16 Bits umfaßt, die mit den Zahlen 1-16 bezeichnet sind. Die am weitesten zur rechten Seite in dem Kern liegenden fünf Bits 12-16 sind außerdem in einem Teil D1 vorhanden, welcher fünf Bits enthält und welcher auf der linken Seite des Kerns liegt, und die auf der linken Seite des Kerns liegenden fünf Bits 1-5 sind außerdem in einem Teil D2 vorhanden, welcher auf der rechten Seite des Kerns liegt.
  • Wenn ein Synchronisationswort mit 26-Bit empfangen wird, wird das Wort in dem Empfänger mit einer festen 16-Bitsequenz verglichen, welche mit den 16-Bits in dem Kern des Synchronisationswort übereinstimmt. Die Bitfolge wird mit der festen Bitsequenz des Empfängers Bit für Bit verglichen. Zwei einander gleichende Bits, die zueinander gegenüberliegend angeordnet sind, ergeben einen Pluspunkt, während zwei zueinander unterschiedliche Bits einen Minuspunkt ergeben. Somit werden 16 Pluspunkte erhalten, wenn der Kern in dem empfangenen Synchronisationswort der festen Bitsequenz des Empfängers gegenüberliegt. Dann wird ein Impuls in der Impulsantwort gebildet, die von dem Empfänger gebildet wird. Das Synchronisationswort in dem GSM wird in einer Weise konstruiert, so daß die Anzahl von Pluspunkten mit der Anzahl von Minuspunkten übereinstimmt, wenn das empfangene Synchronisationswort zeitlich mit einem Maximum von fünf Bitzeiten von dem Zeitpunkt abweicht, zu dem der Kern der festen Bitsequenz des Empfängers gegenüberliegt. Dies bedeutet, daß das direkte Signal von dem Sender an den Empfänger zu keinem Impuls in der Impulsantwort beitragen wird, solange das empfangene Synchronisationswort einen Fehler von einer bis fünf Bitzeiten aufweist.
  • Fig. 3 zeigt ein Beispiel eines Synchronisationswortes, welches sich von dem in Fig. 2 dargestellten unterscheidet. Die 16 Bits in dem Kern K sind im Vergleich mit dem in Fig. 2 dargestellten Synchronisationswort zyklisch um zwei Schritte nach links verschoben. Infolgedessen sind die Bits in den Teilen D1 und D2 in bezug auf das in Fig. 2 dargestellte Synchronisationswort verändert worden. Das in Fig. 3 dargestellte Synchronisationswort bewirkt einen Impuls in der von einem Empfänger gebildeten Impulsantwort, welcher zwei Bitzeiten später als der von dem in Fig. 2 gezeigten Synchronisationswort erzeugten Impuls auftritt. Es wird in diesem Fall angenommen, daß das Synchronisationswort in dem Übertragungsprozeß von rechts nach links gelesen wird.
  • Figuren 4a und 4b zeigen zwei unterschiedliche Impulsantworten, von denen die in Fig. 4b gezeigte Antwort einen Impuls P4 enthält, welcher zwei Bitzeiten, 2T, später als ein Impuls P3 in der in Fig. 4a dargestellten Impulsantwort auftritt.
  • Gemäß dem erfinderischen Konzept werden von einer mobilen Station verschiedene Synchronisationsworte zur Übertragung von verschiedenen Befehlen verwendet, die sich auf die Auswahl einer Sender-Antenne in einer festen Station beziehen. Wenn in dem Standardfall das in Fig. 2 dargestellte Synchronisationswort verwendet wird und dieses Wort plötzlich durch das in Fig. 3 gezeigte Synchronisationswort ersetzt wird, in dem die Bits zwei Schritte geschoben worden sind, würde beispielsweise der Effekt in dem Empfänger, d.h. in der festen Station, der gleiche sein wie bei einem Vorgang, durch den die mobile Station plötzlich über eine beträchtliche Entfernung bewegt worden ist. Gemäß der obigen Beschreibung würde dies in einem GSM-System einer Bewegung von ungefähr 2 km entsprechen, welches unzulässig sein würde. Wenn angenommen wird, daß die Zeitstreuung ausreichend klein ist, so daß die Impulsantwort nur einen einzigen Impuls enthält, können deshalb gemäß der obigen Beschreibung zwei verschiedene Synchronisationsworte jeweils einem jeweiligen Befehl an die feste Station entsprechen. Im folgenden wird angenommen, daß das in Fig. 2 dargestellte Synchronisationswort das in Standardfällen verwendete Wort ist, da der Kern dieses Wortes nicht zyklisch verschoben worden ist. Infolgedessen wird dieses Wort als "das Standard-Synchronisationswort" bezeichnet.
  • Der Befehl, der durch die Verwendung eines der Synchronisationsworte dargestellt wird, kann vorbestimmt sein. Beispielsweise kann die Verwendung des in Fig. 2 dargestellten Standardwortes anzeigen, daß die Basisstation in der nächsten Übertragungssequenz an die betreffende mobile Station auf der gleichen Antenne wie diejenige senden soll, auf der die vorausgehende Übertragungssequenz an die mobile Station übertragen wurde, wohingegen die Verwendung des neuen, in Fig. 3 dargestellten verschobenen Wortes anzeigen kann, daß die Basisstation Antennen wechseln sollte. In diesem Fall ist es erforderlich, daß die mobile Station während ihrer nächsten Übertragungssequenz wieder das Standard-Synchronisationswort verwendet, da die Basisstation sonst für jede neue Übertragungssequenz an die betreffende mobile Station die Antenne wechseln würde. Es kann auch bestimmt werden, daß die Verwendung des Standard- Synchronisationswortes kennzeichnet, daß die Basisstation auf einer gegebenen Antenne sendet, z.B. auf der Antenne 1, wenn die Antennen mit Antenne 1 und Antenne 2 bezeichnet werden, während die Verwendung des anderen Synchronisationswortes kennzeichnen kann, daß die Basisstation auf der anderen Antenne, d.h. auf der Antenne 2, senden soll. Unter diesen Umständen wird die mobile Station natürlich in der nächsten Übertragungssequenz nicht auf das Standard-Synchronisationswort zurückwechseln.
  • In dem letzteren Fall, d.h., wenn die mobile Station fortfährt, das zyklisch verschobene Synchronisationswort zu verwenden, ist es erforderlich, eine zeitmäßige Kompensation in der Basisstation vorzunehmen, um einen Fehler in der zeitlichen Synchronisation zu verhindern.
  • Es versteht sich von selbst, daß die zyklische Verschiebung des Standard-Synchronisationswortes um zwei Bits zu der rechten Seite, die unter Bezugnahme auf die Figuren 2 und 3 beschrieben wurde, hier lediglich als Beispiel angeführt ist. Selbstverständlich ist es vorstellbar, die Bits um eine Anzahl von Schritten anstelle von nur zwei Schritten zu verschieben. Die Bits in dem Standard-Synchronisationswort können ebenso zu der rechten Seite anstelle zu der linken Seite verschoben werden, wobei der Impuls früher oder später auftreten wird. Ein Synchronisationswort der oben beschriebenen Art sollte jedoch um nicht mehr als fünf Schritte verschoben werden, da sonst die 16 Bits nicht sequentiell in der Reihenfolge von 1 bis 16 (in der Praxis 16 bis 1) auftreten.
  • Es ist auch vorstellbar, die Basisstation mit drei oder mehr als drei Antennen auszurüsten, von denen Übertragungen durchgeführt werden können. In dem Fall von drei Antennen werden vorzugsweise drei verschiedene Synchronisationsworte in Abhängigkeit davon verwendet, welche Antenne in der Basisstation von der mobilen Station angezeigt wird. In diesem Fall werden zusätzlich zu dem Standard- Synchronisationswort zwei Synchronisationsworte verwendet, wobei diese zusätzlichen Wörter in verschiedenen Arten verschoben werden, beispielsweise über eine verschiedene Anzahl von Bitschritten oder in jeweilige Richtungen.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann auch in anderen Systemen als in dem GSM verwendet werden. Beispielsweise ist es nicht erforderlich, daß die Synchronisationsworte die Teile D1 und D2 enthalten, die Bits umfassen, die auch in dem Kern angetroffen werden. In diesem Fall wird der Impuls der Impulsantwort jedoch nicht so hoch sein wie der Impuls in dem dargestellten Beispiel. Außerdem ist es nicht erforderlich, die Bits zyklisch zu verschieben, da sie an einem Ende des Wortes durch andere Bits ersetzt werden könne, als diejenigen, die an dem anderen Ende herausgeschoben wurden.
  • Das Verfahren kann in anderen Funkkommunikationssystemen als in einem mobilen Telefoniesystem angewendet werden, wobei dieses System hier nur als Beispiel angeführt ist. Außerdem ist es nicht erforderlich, daß die Antennen in der festen Station für einen Diversityempfang verwendet werden.

Claims (5)

1. Verfahren zum Übertragen von verschiedenen Befehlen von einer bewegbaren Station an eine feste Station in einem Zeitmultiplex-Funkkommunikationssystem, wobei sich die verschiedenen Befehle auf die Auswahl einer Sender- Antenne in der festen Station beziehen, wobei jede Übertragungssequenz von der bewegbaren Station ein Synchronisationswort umfaßt, welches aus einer vorgegebenen Anzahl von binären Bits besteht, dadurch gekennzeichnet,
daß die bewegbare Station einen Zugriff auf zumindest zwei verschiedene Synchronisationsworte aufweist, von denen jedes einen jeweiligen Befehl der verschiedenen Befehle darstellt;
daß eines der verschiedenen Synchronisationsworte für jede neue Übertragungsfrequenz von der bewegbaren Station in Abhängigkeit davon gewählt wird, welcher Befehl übertragen werden soll; und
daß die verschiedenen Synchronisationsworte so gebildet werden, daß die Bits in jedem der Worte in bezug auf die Bits in jedem der übrigen Synchronisationsworte lateral verschoben werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bits in jedem der verschiedenen Synchronisationsworte in bezug auf die Bits in jedem der übrigen Synchronisationsworte zyklisch verschoben werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Funkkommunikationssystem um ein mobiles Telefoniesystem vom GSM-Typ handelt, und daß die Synchronisationsworte einen zentralen Teil (K) enthalten, dessen Endteile auch an dem Anfang (D2) bzw. an dem Ende (D1) des Synchronisationswortes gefunden werden; und die verschiedenen Synchronisationsworte in einer Weise gebildet werden, so daß die Bits in jedem zentralen Teil (K) in bezug auf die übrigen Synchronisationsworte zyklisch verschoben werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Befehle kennzeichnen, daß eine Übertragung von der festen Station auf einer Antenne stattfinden soll, die von dem betreffenden Befehl angezeigt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegbare Station einen Zugriff auf zwei verschiedene Synchronisationsworte aufweist, von denen ein erstes Wort einen Befehl darstellt, der bezeichnet, daß die feste Station die nächste Übertragungssequenz an die bewegbare Station auf der gleichen Antenne durchführen soll, wie diejenige, die für die unmittelbar vorausgehende Übertragungssequenz an die bewegbare Station verwendet wurde, und von denen ein zweites Synchronisationswort einen Befehl darstellt, der anzeigt, daß die feste Station während der nächsten Übertragungssequenz an die bewegbare Station auf einer Antenne senden soll, die sich von der Antenne unterscheidet, die zur Übertragung der unmittelbar vorausgehenden Übertragungssequenz an die bewegbare Station verwendet wurde.
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