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DE69100835T2 - Apparat zur Erzeugung von Röntgenstrahlen und Verfahren zur Isolierung des Apparatus zur Erzeugung von Röntgenstrahlen. - Google Patents

Apparat zur Erzeugung von Röntgenstrahlen und Verfahren zur Isolierung des Apparatus zur Erzeugung von Röntgenstrahlen.

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DE69100835T2
DE69100835T2 DE1991600835 DE69100835T DE69100835T2 DE 69100835 T2 DE69100835 T2 DE 69100835T2 DE 1991600835 DE1991600835 DE 1991600835 DE 69100835 T DE69100835 T DE 69100835T DE 69100835 T2 DE69100835 T2 DE 69100835T2
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DE
Germany
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ray tube
voltage generator
plug
gel
high voltage
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DE1991600835
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Toyoshige Harada
Kenichi Tanbo
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Toshiba Corp
Original Assignee
Toshiba Corp
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Publication date
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    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/70Insulation of connections
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
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    • H02G15/02Cable terminations
    • H02G15/04Cable-end sealings

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  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen, insbesondere eine Isolieranordnung für Hochspannungselemente der Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen, und ebenso ein Verfahren zur Isolierung der Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen, insbesondere zur Isolierung von Verbindungsteilen zwischen einer Röntgenstrahlröhre und einem Hochspannungsgenerator sowie eines die Röntgenstrahlröhre und den Hochspannungsgenerator verbindenden Hochspannungskabels.
  • Beispielsweise sind in einer Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen nach dem Stand der Technik eine Röntgenstrahlröhre, ein Hochspannungsgenerator und ein Hochspannungskabel derart elektrisch miteinander verbunden, daß eine durch eine an einem Ende eines Hochspannungskabels befestigte Hülse gehaltene Elektrode in eine Fassung eingeführt ist, die zu einem Buchsenteil der Röntgenstrahlröhre oder des Hochspannungsgenerators ausgebildet ist. Der verbundene Teil ist durch ein Isoliermittel elektrisch isoliert, um einen Funkenüberschlag zwischen der Elektrode und anderen metallischen Teilen, wie beispielsweise einem Kabelanschluß, zu verhindern. Als Isoliermittel wurde in dein Buchsenteil, in dem die Hülse mit den Elektroden eingeführt ist, ein Isolieröl verwendet.
  • Da jedoch bei dem oben beschriebenen Isolierverfahren ein flüssiges Isolieröl verwendet worden ist, kann dieses Isoliermaterial nur in dem Fall benutzt werden, wenn der Buchsenteil der Vorrichtung zum Erzeugen von Röntgenstrahlen vertikal angeordnet ist. Diesen Fall einer vertikalen Anordnung ausgenommen besteht die Gefahr, daß das flüssige Isolieröl aus dem verbundenen Teil zwischen der Hülse des Hochspannungskabels und der Buchse ausläuft.
  • Es ist weiter bekannt, als Isoliermittel ein Silikonfett auf die die Elektrode umschließende Hülse aufzubringen oder aufzutragen, um die Elektrode von anderen metallischen Teilen zu isolieren.
  • Bei dieser Isolieranordnung besteht jedoch die Gefahr, daß das Silikonfett wegen einer Temperaturerhöhung des Buchsenteils infolge einer Hitzeerzeugung in einem Kathodenteil einer Röntgenstrahlröhre aufgrund des Anlegens einer Hochspannung schmilzt und daß das geschmolzene Fett ausfließt, oder daß Luftkanäle gebildet werden, die einen elektrischen Funkenüberschlag verursachen. All dies verschlechtert die Isolierfähigkeit.
  • Derartige Nachteile der Isoliermittel nach dem Stand der Technik für den Verbindungsabschnitt zwischen der Röntgenstrahlröhre und dem Hochspannungsgenerator sowie den diese verbindenden Hochspannungskabeln verschlechtern deshalb das Betriebsverhalten und verhindern eine gute Isolierfähigkeit der Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen.
  • Die US-PS 4,577,339 offenbart eine Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen, bei der ein Raum zwischen mit entsprechenden Kontakten einer Röntgenstrahlröhre verbundenen Anschlußkontakten eines Hochspannungskabelsteckers und einem leitenden Außenschirm mit einem Isoliermaterial, beispielsweise Polyurethane oder ein Siliziumfett, gefüllt ist, um so den Raum zwischen den Kontakten und dem Außenschirm luftleer zu halten und damit einen Ionisationsdurchbruch zu vermeiden.
  • Zusammenfassung der Erfindung:
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die dem Stand der Technik anhaftenden Mängel und Nachteile im wesentlichen zu beseitigen, und eine Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen mit einer verbesserten Isolieranordnung der Hochspannungselemente zu schaffen, mit der eine dauerhafte und hohe Isolierfähigkeit erreicht und aufrechterhalten werden kann, ferner ein Isolierverfahren für die Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen bereitzustellen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung können diese und andere Ziele bei einer Ausbildung dieser Erfindung dadurch erreicht werden, daß eine Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen vorgesehen wird, enthaltend einen Hochspannungsgenerator mit einem Element zur Erzeugung einer hohen Versorgungsspannung, einer Röntgenstrahlröhre, die Röntgenstrahlen in Einklang mit einer von dem Hochspannungsgenerator gelieferten Hochspannung erzeugt, einer Kabeleinrichtung, die den Hochspannungsgenerator und die Röntgenstrahlröhre verbindet, um die Hochspannung von dem Hochspannungsgenerator zur Röntgenstrahlröhre zu übertragen, mit ersten an beiden Enden der Kabeleinrichtung angebrachten Anschlüssen, mit zweiten an dem Hochspannungsgenerator und an der Röntgenstrahlröhre angeordneten Anschlüssen, die mit den ersten Anschlüssen verbunden sind, um den Hochspannungsgenerator mit der Röntgenstrahlröhre elektrisch zu verbinden, und mit einem Hochspannungsisoliermittel, das an den Verbindungsteilen zwischen den ersten und zweiten Anschlüssen angeordnet ist, wobei das Hochspannungsisoliermittel ein Material im Gelzustand enthält.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird das Material im Gelzustand zuerst entweder auf die ersten oder die zweiten Anschlüsse aufgebracht und dann so entwickelt, daß die Verbindungsteile zwischen den ersten und den zweiten Anschlüssen bedeckt werden, wenn beide Anschlüsse in Form eines Schiebesitzes zusammengesteckt werden.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel umfaßt jeder der ersten Anschlüsse einen mit einem Ende des Kabels verbundenen Stecker und eine mit dem Stecker verbundene Elektrode. Jeder der zweiten Anschlüsse enthält ein Buchsenelement zur Aufnahme des Steckers mit einem Zwischenraum und ein für das Buchsenelement vorgesehene Elektrodenbefestigungsanschlußstück, das mit der Elektrode in Eingriff steht.
  • Die vorliegende Erfindung sieht weiter ein Verfahren zur Isolierung einer Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen mit dem oben beschriebenen Aufbau vor, nach dem ein Isoliermaterial im Gelzustand zuerst hergestellt, dann auf jeden der ersten bzw. zweiten Anschlüsse aufgebracht wird und die ersten und zweiten Anschlüsse in Form eines Gleitsitzes so verbunden werden, daß das Material im Gelzustand veranlaßt wird, dazwischenliegende Verbindungsabschnitte zu bedecken.
  • Damit ist es bei der Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen, die eine verbesserte Isolieranordnung mit den oben beschriebenen Merkmalen enthält, möglich, da gemäß einem Aspekt der Erfindung in den verbundenen Abschnitten zwischen den beiden Anschlüssen, d.h. den Hochspannungselementen, ein Hochspannungsisoliermaterial vorgesehen ist, welches anfänglich einen flüssigen Zustand annehmen und dann mit Zeitverzug gelieren kann, ohne Rücksicht auf die Anordnung der verbundenen Abschnitte eine zuverlässige Isolierung zwischen den verbundenen Abschnitten zu erzielen, nachdem das Hochspannungsmaterial geliert ist. Darüberhinaus kann die Zuverlässigkeit der Isolierung deshalb verbessert werden, da das Hochspannungsisoliermaterial wegen seiner Gelbildung sowohl in seiner Hitzebeständigkeit als auch in seiner Isoliereigenschaft hervorragend ist. Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird das Material im Gelzustand auf die ersten oder zweiten Anschlüße aufgebracht. Dann werden beide Anschlüße nach Art eines Gleitsitzes so verbunden, daß das Material im Gelzustand verformt wird, um die Verbindungsabschnitte zu bedecken.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen:
  • Die vorliegende Erfindung wird zum besseren Verständnis anhand der bevorzugten Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine Gesamtansicht zur Darstellung einer Vorrichtung zum Erzeugen von Röngtenstrahlen nach der Erfindung;
  • Fig. 2 eine Teilansicht, teilweise im Querschnitt, einer Röntgenstrahlröhre der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen;
  • Fig. 3 bis 6 eine Serie von Ansichten zur Herstellung eines Silikongels, das für die Isolieranordnung der Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird, in der die
  • Fig. 3A und 3B Vorderansichten von den das Silikongelmaterial enthaltenden Behältern darstellen, in der
  • Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Mischzustandes der in den in Fig. 3A und 3B gezeigten Behältern enthaltenden Silikongelmaterialien darstellt und in der
  • Fig. 5 und 6 Ansichten zur Darstellung eines Verfahren zum Entfernen von in dem vermischten Silikongelmaterial enthaltenden Luftblasen zeigen;
  • Fig. 7 eine Vorderansicht, in der das Einfüllen des vermischten Silikongelmaterials in ein Buchsenelement der Röntgenstrahlröhre dargestellt ist;
  • Fig. 8 eine Vorderansicht einer Hälfte einer Röntgenstrahlröhre nach einem modifizierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, und
  • Fig. 9 eine Vorderansicht einer Hälfte einer Röntgenstrahlröhre nach einem weieren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele:
  • Fig. 1 zeigt eine Gesamtansicht einer Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen gemäß der vorliegenden Erfindung, die einen Hochspannungsgenerator 100 und eine mittels Hochspannungskabeln 2 damit verbundene Röntgenstrahlröhre enthält.
  • Der Hochspannungsgenerator 100 enthält im allgemeinen eine Hochspannungsversorgung 101 und ein Buchsenelement 105 (ein Paar Buchsenelemente 105a und 105). Das Buchsenelement 105 ist mit einem Steckerbefestigungsteil versehen, wobei zwischen einer inneren Umfangsfläche des Steckerbefestigungsteils des Buchsenelements 105 und einem eingesteckten Stecker 104 ein Raum 104a liegt. Die Spannungsversorgung 101 ist mit dem Buchsenelement 105 elektrisch leitend verbunden und führt eine Spannung mit einem sehr hohen Wert zu.
  • Die Röntgenstrahlröhre 1 enthält im allgemeinen einen Körper 1a und ein in dem Körper 1a eingebettetes Buchsenelement 5 (ein Paar Buchsenelemente 5a und 5b). Das Buchsenelement 5 ist mit einem Steckerbefestigungsteil versehen, wobei zwischen einer inneren Umfangsfläche des Steckerbefestigungsteils und einem eingesteckten Stecker 4 ein Raum 4a liegt. Jedes Hochspannungskabel 2 weist zwei Enden auf, an denen die Stecker 4 und 104 befestigt sind. Die Stecker 4 und 104 sind aus einem Isoliermaterial hergestellt. Elektroden 3 und 103 sind an den äußeren Enden der Stecker 4 bzw. 104 befestigt. Elektrodenbefestigungsanschlußstücke 6 und 106 sind in den Bodenteilen der Steckeraufnahmeteile vorgesehen.
  • Bei der tatsächlichen Verbindung des Hochspannungsgenerators 101 mit der Röntgenstrahlröhre 1 sind die entsprechenden Stecker 4 und 104 in die Steckerbefestigungsteile mit Zwischenräumen 4a bzw. 104a so eingesetzt, daß die Elektroden 3 und 103 in die Elektrodenaufnahmeanschlußstücke 6 und 106 eingesteckt sind. Beispielsweise hat jeder Steckerbefestigungsteil eine Durchmessergröße, die geringfügig größer ist als der Außendurchmesser des Steckers 4 bzw. 104, mit einem Zwischenraum 4a oder 104a von weniger als 1 mm. In diesem Sinne können auch der Stecker 4 bzw. 104 und die Elektrode 3 bzw. 103 als erstes Anschlußelement und das Buchsenelement 5 bzw. 105 als zweites Anschlußelement bezeichnet werden.
  • Um einen Funkenüberschlag zwischen der Elektrode und anderen metallischen Elementen, wie metallischen Elementen des Hochspannungskabels 2, zu vermeiden und einen Isolierzustand zu verwirklichen, wird zwischen diesen Elementen ein Isolierelement eingebracht. Gemäß der Erfindung wird der Raum zwischen den ersten und zweiten Anschlußelementen mit einem Isoliermaterial im tatsächlich verbundenen Zustand, wie er in Fig. 1 dargestellt ist, ausgefüllt..
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird das Isolierelement folgendermaßen gebildet. Zum besseren Verständnis erfolgt die Erläuterung unter Bezugnahme auf Fig. 2, die die Röntgenstrahlröhre zeigt.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Silikongel G als Hochspannungsisoliermaterial vorgesehen, welches anfänglich einen flüssigen Zustand annimmt und dann mit Zeitverzug geliert, um in einen halbfesten Zustand überzugehen. Durch dieses Silikongel G ist eine Isolierung in dem Bereich der Umgebung um die Elektroden 3 und die metallischen Anschlußstücke 6 zur Aufnahme der Elektroden sowie entlang der metallischen Teile der Stecker 4 und 104 an den Seiten der Hochspannungskabel 2 sichergestellt, um einen elektrischen Funkenüberschlag in diesem Bereich zu verhindern.
  • Verfahren zur Herstellung des Silikongels G und zum Einfüllen desselben in die Buchsen 5a und 5b werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die Fig. 3 bis 7 beschrieben.
  • Zunächst werden ein erstes und ein zweites flüssiges Material A und B hergestellt für die Bildung eines Silikongels durch Vermischen dieser Materialien. Der Einfachheit halber werden die Materialien erstes und zweites Silikongelmaterial A und B genannt.
  • Das erste Silikongelmaterial A in einer Menge von beispielsweise 10 cc mit einer achromatischen und transparenten Eigenschaft (Viskosität: 1000 mPa s (1000 ct), Temperatur: 25ºC, spezifische Schwerkraft: 0,97), das als Grundstoff ein Silikonöl enthält und das zweite Silikongelmaterial B in einer Menge von beispielsweise 10 cc mit achromatischer und transparenter Eigenschaft (Viskosität: 800 mPa s (800 ct), Temperatur: 25ºC, spezifische Schwerkraft: 0,97) werden einzeln in Flaschen oder Behältern bereitgestellt. Beispielsweise wird dann das zweite Silikongelmaterial B zu dem ersten Silikongelmaterial A in der Flasche bzw. in dem Behälter 8, der flexibel ist, hinzugefügt. Es ist wünschenswert, als Silikongelmaterial A und B Materialien mit hervorragenden thermischen und elektrischen Eigenschaften (Durchschlagsfestigkeit) zu verwenden. Die Flasche bzw. der Behälter wird mit einem dichten Verschluß 7 für eine vorbestimmte Zeit, beispielsweise 1 min, geschüttelt, um die Silikongelmaterialien A und B zu vermischen. Dann wird der Verschluß gelockert und die Flasche in die Hand genommen, damit die in der Flasche 8 enthaltene Luft im wesentlichen in die Atmosphäre entweichen kann. Die in der Hand gehaltene Flasche 8 wird dann verschlossen und beiseite gestellt, bis die in dem Gelmaterialgemisch C enthaltenen Luftblasen nach oben aufsteigen und im wesentlichen daraus entweichen. Diese Verfahrensschritte sind in den Fig. 3 bis 6 dargestellt. Es ist natürlich klar, daß das oben beschriebene Mischverfahren nur ein Beispiel für einen Misch- und Blasen-Entweichprozeß darstellt und jedes andere Verfahren für diesen Zweck geeignet sein kann.
  • Wie in Fig. 7 gezeigt, wird anschießend das so zubereitete Silikongelmaterial C in einer Menge von 20 cc als Hochspannungsisoliermaterial in die beiden Buchsen 5a und 5b eingegossen und die an den Hochspannungskabeln 2 befestigten ersten Anschlußelemente, die die Stecker 4 und die Elektroden 3 umfassen, werden in die Buchsen 5a bzw. 5b eingeführt, so daß die Elektroden 3 in die zugehörigen metallischen Aufnahmeanschlußstücke 6 der zweiten Anschlußelemente eingesteckt werden.
  • Danach wird das Silikongelmaterial C zum Gelieren beispielsweise für mehrere Stunden bei Raumtemperatur oder für 30 min bei einer Temperatur von 80ºC beiseite gestellt, um das Silikongel G in den halbfesten Zustand überzuführen, so daß die in Fig. 2 gezeigte Isolieranordnung für das Hochspannungselement erhalten wird.
  • Das Mischungsverhältnis zwischen dem Silikongelmaterial A und dem Silikongelmaterial B ist wählbar und gemäß den unterschiedlichen Mischungsverhältnissen differiert auch die Gelierzeit.
  • Einige physikalische Eigenschaften des Silikongels G sind in der nachfolgenden Tabelle angegeben. Tabelle Spezifischer Volumenwiderstand X- cm Dielektrische Durchschlagsfestigkeit kV/mm Thermische Leitfähigkeit Thermischer Ausdehnungskoeffizient
  • Das Silikongel G mit den oben beschriebenen Eigenschaften ist ein Agar ähnliches Hochspannungsmaterial, das mit einer niedrigen Brückenbildungsdichte mittels einer Additionsreaktion beider Silikongelmaterialen A und B aushärtet. Die Silikongelmaterialien A und B weisen die in der Tabelle gezeigten hervorragneden thermischen und elektrischen Eigenschaften (Durchschlagsfestigkeit), wie auch verbesserte Adhäsions- und Ausdehnungseigenschaften auf.
  • Außerdem ist das Silikongel G überlegen in der Hitzebeständigkeit und im Kältewiderstand und ferner aufgrund der Eigenschaft von Silikonmaterial, wie vorzugsweise von Organopolysiloxan, in der Sicherheit und in den Hygieneigenschaften. Deshalb kann es wünschenswert sein, das Organopolysiloxan als das erste Silikongelmaterial A oder das Material TSE 3063 (Warenzeichen, Toshiba Silicone K.K.) zu bezeichnen.
  • Darüberhinaus besitzt das Silikongel G verschiedene Eigenschaften, wie eine gute Adhäsion, eine niedrige Elastizität sowie andere oben beschriebene Eigenschaften. Es kann ferner wegen seiner niedrigen Brückenbildungsdichte durch thermische Ausdehnung und dergleichen hervorgerufene Spannungen aufnehmen. Dank seiner Weichheit und Deformierbarkeit kann es durch geringen Kraftaufwand verformt werden.
  • Wie Fig. 2 zeigt, ist es im montierten Zustand der Hülse erwünscht, daß das Silikongel G den Raum 4a zwischen dem Stekker 4 (erstes Anschlußelement) und dem Steckerbefestigungsteil der Buchse 5 (zweites Anschlußelement) ausfüllt. Es gibt allerdings keine Beschränkung hinsichtlich der Menge des Silikongels G, das den Raum ausfüllen soll. Beispielsweise genügt die in Fig. 8 gezeigte Silikongelmenge.
  • Fig. 9 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung, in der nur eine Hälfte der Röntgenstrahlröhre gezeigt ist. Elemente und Teile, die denen in Fig. 8 entsprechen, sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 ist anstelle des Silikongels G des vorherigen Ausführungsbeispiel ein Material im Gelzustand, beispielsweise ein Silikongel Ga, verwendet. Das Silikongel Ga ist an der Elektrode 3 des ersten Anschlußelements befestigt. Für diese Befestigung ist ein Silikongel Ga mit einer Weichheit für eine Adhäsionsfähigkeit erforderlich, in einem Ausmaß, dei dem die Bearbeitbarkeit nicht nachteilig beeinflußt wird, und das Silikongel Ga infolge der Schwerkraft nicht nach unten fällt, d.h., bei dem die Form nicht verformt wird, wenn der erste Anschluß horizontal angeordnet wird, außerdem ein für das Eindringen der Elektrode geeigneter Eindringungsgrad gewährleistet ist.
  • Wird das Kabel 2 gewaltsam in den in Fig. 9 gezeigten Stekkerbefestigungsteil eingesteckt, dann wird das Silikongel Ga aufgrund seiner Weichheit verformt und füllt den Raum 4a zwischen dem ersten und dem zweiten Anschlußelement bis zu einem Zustand aus, wie er in Fig. 8 gezeigt ist.
  • Im vorangegangenen wurde die Isolieranordnung unter Verwendung eines isolierenden Silikongels G oder Ga unter Bezugnahme auf die Röntgenstrahlröhre 1 beschrieben. Es ist aber leicht einzusehen, daß die gleiche Beschreibung im wesentlichen auch auf das Verbindungsteil des ersten und zweiten Anschlußelements des Hochspannungsgenerators 100 von Fig. 1 Anwendung findet.
  • Gemäß den charakteristischen Merkmalen des Silikongels G oder Ga kann das Isoliermaterial, d.h. das Silikongel, bei der in Fig. 1 gezeigten Isolierverbindungsanordnung des Hochspannungselements sogar im horizontal angeordneten Zustand der Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen, am Auslaufen gehindert werden. Deshalb gibt es hinsichtlich seiner Anordnung keine Beschränkung und es wird daher eine verbesserte Isolierfähigkeit erreicht, ohne daß irgendein Funkenüberschlag verursacht wird. Tatsächlich kann es notwendig sein, die Buchsenelemente solange vertikal zu halten, bis das Silikonmaterial geliert ist. Bei dieser Verbindung kann ein O- Ring an der Basis des Steckers angebracht werden.
  • Darüberhinaus kann sogar die Buchse 5, wenn die Röntgenstrahlröhre 1 ausgewechselt wird, leicht herausgenommen sowie das Silikongel G oder Ga wegen seiner Weichheit im Gelzustand einfach entfernt werden.
  • Nebenbei sei bemerkt, daß die Röntgenstrahlröhre 1 infolge der Isoliereigenschaft des Isoliermaterials C bereits benutzt werden kann, bevor das Silikongelmaterial C in den Gelzustand übergegangen ist.

Claims (9)

1. Vorrichtung zum Erzeugen von Röntgenstrahlen mit einem Hochspannungsgenerator (100) einschließlich einer Einrichtung (101) zur Erzeugung einer hohen Versorgungsspannung,
mit einer Röntgenstrahlröhre (1) zur Erzeugung von Röntgenstrahlen im Einklang mit einer von dem Hochspannungsgenerator (100) gelieferten Hochspannung,
mit Kabeleinrichtungen (2), die den Hochspannungsgenerator (100) und die Röntgenstrahlröhre (1) verbinden, um die Hochspannung vom Hochspannungsgenerator zur Röntgenstrahlröhre zu übertragen,
mit ersten Anschlußeinrichtungen (4, 104), die an beiden Seiten der Kabeleinrichtungen (2) angebracht sind,
mit zweiten Anschlußeinrichtungen (5, 105), die an dem Hochspannungsgenerator und der Röntgenstrahlröhre angebracht sind und mit den ersten Anschlußeinrichtungen (4, 104) verbunden sind, um den Hochspannungsgenerator und die Röntgenstrahlröhre elektrisch zu verbinden und
mit einer Hochspannungsisolierung (G), die an Verbindungsteilen zwischen den ersten und zweiten Anschlußeinrichtungen (4, 104; 5, 105) angebracht ist, wobei die Hochspannungsisolierung ein Material im Gelzustand ist.
2. Vorrichtung zum Erzeugen von Röntgenstrahlen nach Anspruch 1, bei der das Material im Gelzustand ein Silikongel ist, das unter Vermischen von mindestens zwei Arten von Materialien zu einem Silikongel zubereitet wird.
3. Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen nach Anspruch 1, bei der das Material im Gelzustand aus einem Material gebildet wird, welches mit einem Zeitverzug aus einem flüssigen Zustand in den Gelzustand übergeht.
4. Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen nach Anspruch 3, bei der das Material im Gelzustand zuerst auf den ersten oder zweiten Anschlußeinrichtungen (4, 104; 5, 105) aufgebracht und dann so verformt wird, daß die Verbindungsteile zwischen den ersten und zweiten Anschußeinrichtungen Preßsitz ähnlich verbunden sind.
5. Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen nach Anspruch 4, bei der das Material im Gelzustand ein Silikongel ist.
6. Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der jede der ersten Anschlußeinrichtungen (4, 104) einen mit einem Ende der Kabeleinrichtung (2) verbundenen Stecker und eine an dem Stecker befestigte Elektrode (3, 103) enthält, und bei der jede der zweiten Anschlußeinrichtungen (5, 105) ein Buchsenelement zur Aufnahme des Steckers mit einem zwischen der Buchse und dem Stecker liegenden Raum sowie ein für das Buchsenteil vorgesehenes Elektrodenbefestigungsanschlußstück (6, 106) enthält, daß mit der Elektrode (3, 103) in Eingriff steht.
7. Verfahren zur Isolierung einer Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen mit einem Hochspannungsgenerator (100) einschließlich einer Einrichtung (101) zur Erzeugung einer hohen Versorgungsspannung, mit einer Röntgenstrahlröhre (1) zur Erzeugung einer Röntgenstrahlung im Einklang mit einer von dem Hochspannungsgenerator gelieferten Hochspannung, mit Kabeleinrichtungen (2) die den Hochspannungsgenerator (100) und die Röntgenstrahlröhre (1) verbinden, um die Hochspannung von dem Hochspannungsgenerator zu der Röntgenstrahlröhre zu übertragen, mit ersten an beiden Enden der Kabeleinrichtungen (2) angebrachten Anschlußeinrichtungen (4, 104) und zweiten an dem Hochspannungsgenerator (100) und an der Röntgenstrahlröhre (1) angebrachten Anschlußeinrichtungen (5, 105), die mit den ersten Anschlußeinrichtungen verbunden sind, um den Hochspannungsgenerator und die Röntgenstrahlröhre elektrisch miteinander zu verbinden, wobei das Isolierverfahren folgende Schritte umfaßt:
Zubereiten eines Isoliermaterials (G) im Gelzustand;
Aufbringen des Materials im Gelzustand auf die ersten oder zweiten Anschlußeinrichtungen (4, 104; 5, 105) und
Preßsitzartiges Verbinden der ersten und zweiten Anschlüsse derart, daß das Material im Gelzustand dazwischenliegende Verbindungsteile bedeckt.
8. Isolierverfahren nach Anspruch 7, nachdem jede der ersten Anschlußeinrichtungen (4, 104) einen mit einem Ende der Kabeleinrichtung (2) verbundenen Stecker und eine an dem Stecker befestigte Elektrode (3, 103) enthält, und nach dem jede der zweiten Anschlußeinrichtungen (5, 105) ein Buchsenelement zur Aufnahme des Steckers mit einem zwischen der Buchse und dem Stecker liegenden Raum sowie ein für das Buchsenelement vorgesehenes Elektrodenbefestigungsanschlußstück (6, 106) enthält, daß mit der Elektrode (3, 103) in Eingriff steht, wobei das Material im Gelzustand auf der Elektrode (3, 103) aufgebracht wird.
9. Isolierverfahren nach Anspruch 8, nachdem das Material im Gelzustand einen Eindringungsgrad hat, der für eine Eindringungsbefestigung der Elektrode (3, 103) geeignet ist.
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