DE6908115U - Gelenkwelle. - Google Patents
Gelenkwelle.Info
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- DE6908115U DE6908115U DE19696908115 DE6908115U DE6908115U DE 6908115 U DE6908115 U DE 6908115U DE 19696908115 DE19696908115 DE 19696908115 DE 6908115 U DE6908115 U DE 6908115U DE 6908115 U DE6908115 U DE 6908115U
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D3/00—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
- F16D3/16—Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts
- F16D3/26—Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected
- F16D3/38—Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected with a single intermediate member with trunnions or bearings arranged on two axes perpendicular to one another
- F16D3/40—Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected with a single intermediate member with trunnions or bearings arranged on two axes perpendicular to one another with intermediate member provided with two pairs of outwardly-directed trunnions on intersecting axes
- F16D3/41—Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected with a single intermediate member with trunnions or bearings arranged on two axes perpendicular to one another with intermediate member provided with two pairs of outwardly-directed trunnions on intersecting axes with ball or roller bearings
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gelenkwelle.
Es sind Gelenkwellen mit zwei mittels einer Keilwellenverbindung undrehbar, jedoch axial verschiebbar verbundenen
V/ei] enabschnitten bekannt, bei denen dex' Innenraum der Keilwellenverbindung
mit einem Schmiermittel gefüllt und mittels einer Berührungsdichtung abgedichtet ist und mindestens ein
Wellenabschnitt an seinem äußeren Ende ein Drehgelenk trägt.
Es lot ferner bekannt, lastübertragende Zahnprofile oder
dergleichen zur Erzielung guter Gleit- und Verschleißeigenschaften reit einem geeigneten Kunststoff zu beschichten.
schließlich sind wartungsfrei ausgebildete Drehgelenke
bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gelenkwelle
in wartungsfreier Ausführung zu schaffen, die außerdem
eine hohe Lebensdauer haben soll.
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Diese Aufgabe wird durch die Kombination folgender Merkmale gelöst?
a) bei den beiden über eine Keilwellenverbindung undrehbar,
jedoch axial verschiebbar miteinander verbundenen Gelenkwellenabschnitten
ist mindestens eine der Verzahnungen der Keilwellenverbindung mit einem Kunststoff mit guten
Gleit- und Verschleißeigenschaften beschichtet oder der Keilwellenzapfen und/oder die Keilwellennabe ist induktiv
gehärtet oder weich nitriert;
b) die Abdichtung des mit Schmiermittel gefüllten Innenraumes
der Keilwellenverbindung umfaßt außer einem Dichtring einen daneben angeordneten, mit seinem Abstreifende
nach außen weisenden Abatreifring;
c) jeder Gelenkwellenabschnitt träft an seinem äußeren Ende
ein Drehgelenk, welches,für Lebensdauerschmierung abgedichtet ist.
Der Innenraum der Keilwellenverbindung und die Lagerräume des Drehgelenks brauchen bei einer so gestalteten Gelenkwelle
nur einmalig mit einer Schmiermittelfüllung versehen werden, die über die ganze Lebensdauer des Gelenks ausreicht.
Die Nylonbeschichtung bzw. Härtung der Verzahnung ergibt
einen verschleißarmen Betrieb der Keilwellenverbindurg bei geringem
Schmiermittelbedarf und guten Notlaufeigenschaften.
Diese Eigenschaften sind im vorliegenden Fall von besonderer Bedeutung, da nach einer langen Gebrauchsdauer des Gelenks
sich die Schmiermittelmenge derart verkleinert haben kann, daß sie für die Schmierung einer anders behandelten Keilwellenverzahnung
nicht ausreifen würde.
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Der Abstreifring schiebt den gröbsten Schmutz vor. der
Oberfläche des einen Wellenabschnittes weg, so daß der eigentliche Dichtungsring stet3 über eine vorgereiningte,
glatte Fläche gleitet. Der Abstreifring schützt den Dichtring
ferner wirksam vor anderen schädlichen Außeneinwirkungen.
Eine besonders gute Abdichtung wird erzielt, wenn der Dichtring ein Quadring ist. Ein solcher Ring hat einen etwa
quadratischen Querschnitt, wobei an .jeder Ecke des Querschnitts eine Dichtlippe ausgebildet ist und an jeder Seitenkante des
Quadrates eine Aussparung vorgesehen ist.
Handelt es sich um eine Gelenkwelle, bei der das Drehgelenk
jeweils als Kreuzgelenk.aisgebildet ist, dessen Zapfenkreuz über topfförmige Lagerbüchsen an den Gabelarmen des
Kreuzgelenks abgestützt ist, so ist zur wartungsfreien Ausbildung dieses Kreuzgelenks vorgesehen, daß im Herzstück des
Zapfenkreuzes ein Schmiermittelraum vorgesehen ist, der mittels eines Verschlusses abgedichtet ist und über je einen Schmierkanal
mit dem entsprechenden Lagerraum in Verbindung steht. Bei der Montage des Zapfenkreuzes wird der Schmiermittelraum mit
einem Schmiermittel gefüllt, der dann durch den Verschluß, der beispielsweise eingeklebt wird, abgedichtet wird. Der Schmiermittelraum
ist groß genug, um eine für die Schmierung der Zapfenlager über die ganze Lebensdauer des Kreuzgelenks ausreichende
Schmierniittelmenge aufzunehmen, so daß jede Wartung entfällt.
Die Erfindung wird in vorteilhafter Weise dadurch weitergebildet, daß die Lagerzapfen jedes Zapfenkreuzes an den Böden
der Lagerbüchsen über schwimmend angeordnete, beidseitig mit Schmiertaschen versehene Stirnanlaufscheiben aus einem hitzestabilisierten,
hochkristallinen und wärmebeständigen Kunststoff abgestützt sind. Durch diese an sich bekannte Art der
Lagerzapfenabstützung wird das bisher häufig auftretende
Pressen zwischen Strinseite des Lagerzapfens und Büchsenboden vermieden. Insofern trägt auch dieses Merkmal zur
wartungsfreien Ausgestaltung der Gelenkwelle bei.
Wegen der besonders guten Abdichtwirkung der Abdichtung der Keilwellenverbindung kann beim Zusammenschieben der beiden
Y/ellenabschnitte in dem von ihnen umschlossenen Raum
ein unzulässig hoher Luftdruck entstehen. Um das zu vermeiden, ist bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
in einem der Wellenabschnitte eine zentrale Entlüftungsbohrung
vorgesehen. Da die Entlüftungsbohrung konzentrisch mit der Achse des betreffenden Wellenabschnittes ist und das Schmiermittel
durch die Zentrifugalkraft nach außen gedrückt wird,
kann es nicht durch die Entlüftungsbohrung entweichen, insbesondere dann nicht, wenn es sich um ein Jchmierfett handelt,
da3 vorzugsweise zur Schmierung der Keilwellenverbindung als auch der Zapfenlager verwendet wird.
Die Erfindung sowie vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand einer zur Hälfte geschnittenen
Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die gezeigte Gelenkwelle umfaßt zwei koaxiale Gelenkwellenabschnitte
1 und 2, die an ihren äußeren Enden Kreuzgelenke 3 bzw. 4 tragen. Der Gelenkweller.abschnitt 1 ist an
seinem inneren Ende als Vollwelle 5 und der Gelenkwellenabschnitt
2 als Hohlwelle 6 ausgebildet. Über eine Keilwellenverzahnung 7 sind Vollwelle 5 und Hohlwelle 6 miteinander undrehbar,
jedoch axial verschiebbar miteinander verbunden.
Bei dem Gelenkwellenabschnitt 1 ist der ü'bergang zwischen
der Vollwelle 5 und dem Kreuzgelenk 3 von einem Bund 8 gebildet,
5 -
der einen größeren Durchmesser als der Außendurchmesser der
Hohlwelle 6 im Bereich der Xeilwellenverzahnung 7 hat. Mit dem Bund 8 ist bei 9 eine Blechhälse 10 verschweißt, die an
ihrem freien Ende ein ringförmiges Dichtungsgehäuse 11 trägt. Das Dichtungsgehäuse hat auf seiner Innenseite eine im Querschnitt
rechteckige Ringnut, in die ein Quadring 12 eingesetzt ist. In dem Dichtungsgehäuse ist ferner von der Ringnut
durch eine radiale Wand 13 getrennt ein Abstreifring 14
mit gleichem Außen- und Innendurchmesser wie der Quadring 12 aufgenommen. Quadring 12 und Abstreifring 14 wirken mit ihren
inneren Dichtungslippen mit einer im Bereich der Verzahnung angeordneten äußeren Umfangsflache 15 der Hohlwelle 6 zusammen.
oie dichten dadurch einen bei der Montage der Gelenkwellenabschnitte
1 und 2 einmalig mit Schmierfett gefüllten Hohlraum ab, der zwischen der Blechhülse 10 und der Vollwelle 5 bzw.
innerhalb der Hohlwelle 6 ausgebildet ist. Wenn dieser Hohlraum vollständig gegen die Umgebung abgekapselt wäre, würde bei
der Montage der beiden Gelenkwellenabschnitte ein unzulässig hntipr Tii-nolr pntstpVipn . T.s ist rl <=>
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17 vorgesehen, die sich koaxial durch den Dchweißzapfen 18,
an dem die Hohlwelle 6 angeschweißt ist, sowie durch den mit diesem Schweißzapfen einstückigen Gabelfuß des Kreuzgelenks 4
nach außen erstreckt.
Im folgenden wird anhand des Kreuzgelenks 3 die wartungsfreie Ausbildung der beiden Kreuzgelenke 3 und 4 b?schrieben.
Das Zapfenkreuz 20 ist mit seinen Lagerzapfen 21 über Nadellager 22 mit topfförmigen Lagerbüchsen 23 in den Gabelarmen
des Kreuzgelenks 3 abgestützt. Zur axialen Fixierung des Zapfenkreuzes sind zwischen seinen Stirnseiten und den Böden der
Lagerbüchsen Stirnanlaufscheiben 25 vorgesehen, die auf ihren
beiden Seiten mit Schmiernuten versehen sind. Am offenen Ende
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jeder Lagerbüchse 24 ist eine durch einen Blechring 26 geschützte
Berührungsdichtung 27 vorgesehen. In seinem Herzstück hat das Zapfenkreuz eine Aussparung 28, die einen
iJchmic 'mittelraum bildet. Die Aussparung 28 ist mittels eines
napfförmigen Deckels 29 verschlossen, der sich mit seiner
zylindrischen Wand federnd an der inneren Umfangswand einer die Aussparung 28 umgebenden Ausnehmung 30 abstützt und mit
einem aushärtenden Klebstoff darin gesichert ist. Von der Aus sparung 28 aus erstrecken sich koaxial mit den Lagerzapfen 21
Bohrungen 29 radial nach außen, die die Aussparung 28 mit den Lagerräumen verbinden und gleichzeitig zum Auffüllen von
Schmiermittel über in der Mitte des Bodens der Lagerbüchsen angeordnete Einfüllschrauben 32 dienen.
5774
680811531,1.74
Claims (6)
1. Gelenkwelle, gekennzeichnet durch die
Kombination folgender einzeln teilweise vorbekannter Merkmale:
a) bei den beiden über eine Keilwellenverbindung undrehbar, iedoch axial verschiebbar miteinander verbundenen Gelenkwellenabschnittea
(1, 2) ist mindestens eine der Verzahnungen (7) der Keilwellenverbindung mit einem Kunststoff
mit guten Gleit- und VerschleiSeigenschaften (z.B. Nylon 11) beschichtet oder der Keilwellenzapfen (5) und/
oder die Keilwellennabe (6) ist indukt ν gehärtet oder weich nitriert;
b) die Abdichtung des mit Schmiermittel gefüllten Innenraumes der Keilwellenverbindung umfaßt außer einem Dichtring
(12) einen daneben angeordneten, mit seinem Abstreifende nach außen, weisenden Abstreifring (H);
c) jeder Gelenkwellenabschnitt (1, 2) trägt an seinem äußeren Ende ein Drehgelenk (3, 4), welches für Lebensdauerschmierung
abgedichtet ist.
2. Gelenkwelle nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet , daß der Dichtring (12) ein
Quadring ist.
3. Gelenkwelle nach einem der Ansprüche 1 oder 2, bei dem die Drehgelenke als Kreuzgelenke ausgebildet sind,
deren Zapfenkreuze über topfförmige Lagerbüchsen in den
Gabelarmen der Kreuzgelenke abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Herzstück jedes
Zapfenkreuzes (20) ein Schmiermittelraum (28) vorgesehen ist, der mittels eines Verschlusses (29) abgedichtet
ist und über je einen Schmierkanal (31) mit dem entsprechenden
Lagerraum in Verbindung steht.
4. Gelenkwelle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Verschluß von einem Deckel (29)
gebildet ist, der kraft- und formschlüssig in einer die Öffnung des Schmiermittelraumes (28) umgebenden Aussparund
(30) aufgenommen ist.
5. Gelenkwelle nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Lagerzapfen (21) jedes
Zapfenkreuzes (20) an den Böden der Lagerbüchsen (23) über schwimmend angeordnete, beidseitig mit Schmiertaschen
versehene Stirnanlaufscheiben (25) aus einem hitzestabilisierten,
hochkristallinen und wärmebeständigen Kunststoff abgestützt sind.
6. Gelenkwelle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß in einem der
Gelenkwellenttbschnitte (1, 2) eine zentrale Entlüftungsbohrung (17) vorgesehen ist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696908115 DE6908115U (de) | 1969-02-28 | 1969-02-28 | Gelenkwelle. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696908115 DE6908115U (de) | 1969-02-28 | 1969-02-28 | Gelenkwelle. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6908115U true DE6908115U (de) | 1974-01-31 |
Family
ID=34086614
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19696908115 Expired DE6908115U (de) | 1969-02-28 | 1969-02-28 | Gelenkwelle. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6908115U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4464139A (en) * | 1980-11-04 | 1984-08-07 | Voith Transmit Gmbh | Telescopic shaft |
| DE2625960C2 (de) * | 1976-06-10 | 1984-10-18 | Voith Transmit GmbH, 4330 Mülheim | Kreuzzapfengelenk |
| US10520010B2 (en) | 2014-12-03 | 2019-12-31 | Voith Patent Gmbh | Joint shaft, in particular universal joint shaft |
-
1969
- 1969-02-28 DE DE19696908115 patent/DE6908115U/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2625960C2 (de) * | 1976-06-10 | 1984-10-18 | Voith Transmit GmbH, 4330 Mülheim | Kreuzzapfengelenk |
| US4464139A (en) * | 1980-11-04 | 1984-08-07 | Voith Transmit Gmbh | Telescopic shaft |
| US10520010B2 (en) | 2014-12-03 | 2019-12-31 | Voith Patent Gmbh | Joint shaft, in particular universal joint shaft |
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