ERFINDUNGSGEBIET UND VERWANDTE TECHNIK
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Die vorliegende Erfindung betrifft einen EL-Drucker des
Randemissionstyps und ein entsprechendes Druckverfahren, wobei der Drucker einen
Druckkopf besitzt, der durch eine Anordnung von randemittlerenden EL-
Einrichtungen gebildet wird.
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In den letzten Jahren sind die Verbesserungen bei
elektrophotographischen Druckern durch die entsprechende Entwicklung von verschiedenen
lichtemittierenden Elementen begleitet worden. Ein derartiges Element
ist das Elektrolumineszenz- (EL) Element, das trotz seiner vielen
Vorteile für seine oftmals unzureichende Leuchtkraft bekannt ist. Der
Nachteil wird jetzt durch die Entwicklung des sogenanten
randemittierenden EL-Elements ausgeglichen, dessen Emissionsstärke sich als etwa
100mal stärker als die von herkömmlichen EL-Elementen erwiesen hat.
Das randemittierende EL-Element besitzt einen optischen Wellenleiter,
der durch Umwickeln einer Dünnfilm-Aktivschicht mit dielektrischen
Schichten gebildet wird. Ein flach polarisierter Lichtstrahl wird von
einem Rand der Aktivschicht emittiert. Die Helligkeit des Elements ist
hoch genug, um wachsende Erwartungen an seine mögliche Verwendung bei
verschiedenen Anwendungen, einschließlich des Druckerkopfes, zu
rechtfertigen.
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Ein Drucker des Standes der Technik, der randemittierende EL-Elemente
des oben dargelegten Aufbaus verwendet, wird nun mit Verweis auf Fig.
11 und 12 beschrieben. Fig. 12 zeigt den Aufbau eines
randemittierenden EL-Elements 2 zur Verwendung mit einem Zeilendrucker 1, der ein
EL-Drucker des Randemissionstyps ist. Das EL-Element 2 besitzt eine
Aktivschicht 37 die Zinksulfid und einige aktive Elemente enthält und
von oben und unten mit dielektrischen Schichten 4 und 5 bedeckt ist.
Die Schichten 4 und 5 wiederum sind von oben und unten mit flachen
Elektroden 6 bzw. 7 bedeckt. In dem Zeilendrucker 1 ist eine
Vielzahl von randemittierenden EL-Elementen 2 des oben beschriebenen
Aufbaus Seite an Seite angeordnet, um unter Verwendung der
Dünnschichttechnik eine Reihe zu bilden, so daß ein Druckkopf 8 (Fig. 11)
gebildet wird. Der Druckkopf 8 befindet sich in der Nähe eines nicht
gezeigten lichtempfindlichen Körpers.
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Dieser Anmelder hat vorgeschlagen, daß die randemittierenden EL-Ele
mente 2, die den Druckkopf 8 bilden, wie in Fig. 13 gezeigt zu
verdrahten sind. Das heißt, Blöcke, die je vier EL-Elemente umfassen,
besitzen "n" Blockelektroden 10&sub1; bis 10n, die mit vier gemeinsamen
Elektroden 9&sub1; bis 9&sub4; verbunden sind.
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Der Zeilendrucker 1 des obigen Aufbaus veranlaßt die randemittlerenden
EL-Elemente 2 des Druckkopfes 8, selektiv aufzuleuchten, um z.B. auf
dem lichtempfindlichen Körper (Trommel), nicht gezeigt, ein
elektrostatisches latentes Bild zu Bild zu erzeugen, das
elektrophotographisch gedruckt wird. Der Zeilendrucker 1 betrachtet vier
randemittlerende EL-Elemente 2 als einen einzigen Block. Bis zu "n"
Blockelektroden 10&sub1; bis 10n sind jeweils mit den vier gemeinsamen Elektroden 9&sub1;
bis 94 verbunden, wobei zwei Elektrodengruppen die Hauptabtastung
synchron durchführen. Das heißt, wie in Fig. 14 gezeigt, die
Blockelektroden 10&sub1; bis 10n werden in bezug auf die erste bis vierte
gemeinsame Elektrode 9i bis 94 nacheinander in dieser Folge abgetastet.
Wenn die von jeder gemeinsamen Elektrode 9i bis 94 benötigte
Abtastzeit T&sub1; beträgt, wird eine Hauptabtastzeile innerhalb der Zeitdauer
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T&sub0; = T&sub1; x 4
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gebildet.
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Der Zeilendrucker 1 vereinfacht seine Verdrahtung durch Gruppieren der
vielen EL-Elemente 2 in Blöcken von vier. Innerhalb jedes Blocks ist
jedoch der erste Punkt gegenüber dem vierten Punkt um bis zu 3 T&sub1; in
der Zeit versetzt. Diese Nichtübereinstimmung hat gedruckte Zellen zur
Folge, die in jedem Block geneigt und deren Kanten gezackt sind.
Außerdem ist das von dem EL-Element 2 emittierte Licht extrem
polarisiert (z.B. 1 x 50 um). Dies führt oft zu Lichtflecken, die in der
sekundären Abtastrichung verschoben sind oder nicht lang genug
abgestrahlt werden, was zur Folge hat, daß in den Punkten weiße Flecken
erscheinen. Wie in Fig. 15 gezeigt, neigt daher das vom Drucker 1
gedruckte Bild wegen der gezackten Kanten und der darin verteilten
weißen Flecken zu schlechter Qualität.
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Der in der Japanischen Patentoffenlegung Nr. 63-103288 offenbarte
Zeilendrucker ist ein Zeilendrucker, der den Eindruck erweckt, dieses
Problem gelöst zu haben. Dieser Drucker besitzt eine Gruppe von
randemittierenden
EL-Elementen, die mit einem System versehen sind, das
zylindrische Linsen mit Stablinsenanordnungen kombiniert. Im
Betrieb wird ein flach polarisierter Lichtstrahl von jedem EL-Element
nur kreuzweise gestreut, um Lichtpunkte, nicht gezeigt, zu erzeugen,
deren Seitenverhältnis nahe bei 1 liegt. Ein Nachteil dieses
Verfahrens ist, daß es die Verwendung eines komplizierten Linsensystems mit
sich bringt, was dessen Ausbeute fast unvermeidlich verringert. Ein
weiterer Nachteil ist, daß die optische Steuerung des Lichts von den
lichtemittierenden Elementen zur Verminderung ihrer Helligkeit zwingt,
was die Möglichkeit erhöht, daß unechte weiße Flecken zurückbleiben,
die in dem gedruckten Bild verteilt sind.
AUFGABE UND ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
Druckverfahren zur Verfügung zu stellen, das in Verbindung mit einem
Zellendrucker ein Drucken mit hoher Qualität sicherstellt.
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Es ist eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
Zeilendrucker zur Verfügung zu stellen, der unter Verwendung flach
polarisierter Lichtstrahlen von den darin enthaltenen EL-Elementen druckt,
ohne unechte weiße Flecken zu hinterlassen, die in dem Druckblld in
der sekundären Abtastrichtung verstreut sind.
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Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
Zellendrucker zur Verfügung zu stellen, der primäre Abtastzeilen druckt,
deren Kanten nicht gezackt, sondern im wesentlichen eben sind.
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Es ist noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
Zeilendrucker zur Verfügung zu stellen, der imstande ist, mit hoher
Geschwindigkeit zu drucken.
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Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Druckverfahren
für einen Elektrolumineszenzdrucker des Randemissionstyps (11) zur
Verfügung gestellt, der einen Zeilenkopf (29) umfaßt, der durch m x n
randemittierende EL-Elemente (2) gebildet wird, die in einem
Matrixmuster mit m gemeinsamen Elektroden (32) und "n" Blockelektroden
(30) verbunden sind, wobei der Zeilenkopf angrenzend an einen
lichtempfindlichen Körper gelegen ist, so daß sich dieser Körper zur
sekundären Abtastung kontinuierlich relativ zu dem Zeilenkopf bewegt,
wobei der Zeilenkopf ein Drucksignal einläßt, um eine Punktemission
auf den lichtempfindlichen Körper zur elektrophotograplschen
Primärabtastung zu erzeugen, gekennzeichnet durch die Schritte des
vorübergehenden Speicherns des eingegebenen Drucksignals pro
Primärabtastzeile, des mehrmaligen Ausgebens des Drucksignals pro
Primärabtastzeile an den Zeilenkopf und des ebenso vielmaligen Wiederholens
der Lichtemission des Zeilenkopfes in der Primärabtastrichtung für
jede Primärabtastzeile.
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Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine
Elektrolumineszenzdrucker des Randemissionstyps (11) zur Verfügung
gestellt, der einen Zeilenkopf (29) umfaßt, der durch m x n
randemittierende EL-Elemente (2) gebildet wird, die in einem Matrixmuster
mit "m" gemeinsamen Elektroden (32) und "n" Blockelektroden (30)
verbunden sind, wobei der Zeilenkopf angrenzend an einen
lichtempfindlichen Körper gelegen ist, so daß sich dieser Körper zur
Sekundarabtastung kontinuierlich relativ zu dem Zellenkopf bewegt,
gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Zeilenspeichern (22, 23), eine
Schalteinrichtung (16) und eine Zeitsteuereinrichtung (11), wobei die
Zellenspeicher so eingerichtet sind, daß sie von der Schalteinrichtung
geschaltet werden, um ein Eingangssignal pro Primärabtastzeile
vorübergehend zu speichern, und weiter gekennzeichnet durch eine Einrichtung
(31, 27, 28), die unter Steuerung der Zeitsteuereinrichtung (11) das
Drucksignal für jede Primärabtastzeile eine vorbestimmte Anzahl von
Malen von den Zeilenspeichern an den Zeilenkopf ausgibt.
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Gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung ist der Zeilenkopf
mit den Zeilenspeichern parallel geschaltet. Das für eine
Primärabtastzeile in den Zeilenspeichern vorübergehend gespeicherte
Drucksignal wird eine vorbestimmte Anzahl von Malen an den Zeilenkopf
ausgegeben.
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Gemäß einer anderen Ausführung der vorliegenden Erfindung sind die
Zeilenspeicher mit dem Zeilenkopf über eine Mehrzahl von
Schieberegistern, Latches und Exclusiv-ODER-Kreisen verbunden, die einzeln der
Zeitmultiplexsteuerung durch eine Zeltsteuereinheit unterworfen sind.
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Bei dem obigen Aufbau wird ein eingegebenes Drucksignal für jede
Pnmärabtastzeile zwischengespeichert. Das zwischengespeicherte Signal
für eine Primärabtastzeile wird mehrmals an den Zellenkopf
ausgegeben, so daß der Kopf ebenso viele Zeilenemissionen erzeugt. Dies
mlnimiert zeitliche Nichtübereinstimmungen, die in Punkten jeder
Primärabtastzeile erscheinen können, die innerhalb jedes Blocks gedruckt
wird. Die Folge ist, daß die Kanten der gedruckten Primärabtastzelle
nicht gezackt sind. Weil die randemittierenden EL-Elemente jeweils
eine Mehrzahl von Emissionen in der Sekundärabtastrichtung erzeugen,
um einen einzigen Punkt zu bilden, treten in dieser Richtung keine
unechten weißen Punkte auf, auch wenn das von den Elementen
emittierte Licht sehr flach polarisiert ist.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Fig. 1 ist ein Blockschaltbild einer ersten und zweiten Ausführung der
vorliegenden Erfindung.
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Fig. 2 und 3 sind Zeitdiagramme, die mit der ersten und zweiten
Ausführung verbunden sind.
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Fig. 4 ist eine gedruckte Abbildung, die bei der ersten und zweiten
Ausführung zur Verfügung steht.
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Fig. 5 ist ein Blockschaltbild einer dritten Ausführung der
vorliegenden Erfindung.
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Fig. 6 ist ein mit der dritten Ausführung verbundenes Zeitdiagram.
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Fig. 7 ist ein Blockschaltbild einer vierten Ausführung der
vorliegenden Erfindung.
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Fig. 8 ist ein mit der vierten Ausführung verbundenes Zeitdiagramm.
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Fig. 9 ist eine Darstellung, die zeigt, wie ein IC zur Verwendung bei
der vierten Ausführung intern aufgebaut ist.
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Fig. 10 ist ein mit der vierten Ausführung verbundenes Zeltdiagramm.
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Fig. 11 ist eine perspektivische Ansicht einer Anordnung von
lichtemittierenden Elementen zur Verwendung in einem Zeilendrucker des
Standes der Technik.
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Fig. 12 ist eine perspektivische Ansicht eines randemittlerenden EL-
Elements zur Verwendung bei den bevorzugten Ausführungen der
vorliegenden Erfindung.
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Fig. 13 ist eine Darstellung, die einen Schaltungsaufbau zeigt, den
dieser Anmelder vorgeschalgen hat.
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Fig. 14 ist ein mit dem Zeilendrucker des Standes der Technik
verbundenes Zeitdiagramm.
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Fig. 15 ist eine gedruckte Abbildung, die bei Verwendung des
Zeilendruckers des Standes der Technik zur Verfügung steht.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGEN
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Eine erste und zweite Ausführung der vorliegenden Erfindung werden nun
mit Verweis auf Fig. 1 bis 4 beschrieben. Die optische Vorrichtung
und ihre zugehörigen Teile eines EL-Druckers des Randemissionstyps 11,
wie in diesen Ausführungen implementiert, entsprechen im Aufbau denen
des oben erwähnten Zeilendruckers 1. Zuerst wird eine
Treiberschaltung des EL-Druckers 11 mit Verweis auf das Blockschaltbild von Fig. 1
beschrieben. Eine Schnittstelle 12 ist mit einer Zeitsteuereinheit 17
über eine Steuerschaltung 16 verbunden, mit der zwei Adressenzähler
13 und 14 sowie ein Bezugstakterzeuger 15 verbunden sind. Die
Schnittstelle 12 ist ferner über eine erste Datenverarbeitungsschaltung 24
mit zwei RAMs 22 und 23 verbunden, die Zeilenspeicher sind, die mit
den Dreistufen-Schaltungen 18 bis 21 verbunden sind. Die RAMs 22 und
23 sind mit der Steuerschaltung 16, die als eine Schalteinrichtung
wirkt, und über einen Selektor 25 mit den Adressenzählern 13 und 14
verbunden. Die RAMs 22 und 23 sind des weiteren über die Dreistufen-
Schaltungen 20 und 21 mit einer zweiten Datenverarbeitungsschaltung
26 verbunden. Vier Schieberegister 31&sub1; bis 31&sub4; sind mit den
Blockelektroden 30&sub1; bis 30n eines Zeilenkopfes 29 über die Latches 27&sub1;
bis 27&sub4; und die Treiber 28&sub1; bis 28&sub4; verbunden. Mit den
Schieberegistern 31&sub1; bis 31&sub4; ist in einer Kaskadenschaltung die
Datenverarbeitungsschaltung 26 seriell verbunden. Die Zeitsteuereinheit 17 ist mit
den Latches 27&sub1; bis 27&sub4;, den Schieberegistern 31&sub1; bis 31&sub4; und
einem gemeinsamen Treiber 33 verbunden, der wiederum mit den
gemeinsamen Elektroden 32&sub1; bis 32m des Zeilenkopfes 29 verbunden ist.
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Der EL-Drucker des randemittierenden Typs 11 mit dem oben
beschriebenen Aufbau läßt über die Schnittstelle 12 ein Drucksignal ein, das
Taktimpulse enthält. Das so eingegebene Drucksignal wird pro
Primärabtastzeile von der ersten Datenverarbeitungsschaltung 24 durch
Umordnen oder andere Verfahren verdichtet. Zur vorübergehenden
Signalspeicherung wird entweder das RAM 22 oder das RAM 23 ausgewählt. Das
verdichtete Signal wird von einer Druckersteuereinheit über die
Schnittstelle
12 in das RAM 22 oder 23 geleitet, um nach Maßgabe der Zeit
steuerung des Adressenzählers 13 während des Abtastens einer einzelnen
Zeile zwischengespeichert zu werden. Wie das Zeitdiagramm von Fig. 2
zeigt, wird das RAM für die Zwischenspeicherung durch den Selektor 25
ausgewählt, wobei dessen Adresse durch den Adressenzähler 13
gesteuert wird.
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An dieser Stelle veranlaßt der EL-Drucker 11 die Steuerschaltung 16
und den Adressenzähler 14, von dem anderen RAM, z.B. 22, das darin
gespeicherte Drucksignal mit hoher Geschwindigkeit auszugeben, wobei
die Steuerschaltung und der Zähler synchron mit Hochgeschwindigkeits-
Ausgangsbezugstaktimpulsen betrieben werden, die vom
Bezugstakterzeuger 15 erzeugt werden. Das ausgegebene Drucksignal wird wiederum von
der zweiten Datenverarbeitungsschaltung 26 zu einem druckfertigen
Format verarbeitet. Das verarbeitete Signal wird seriell an die
Schieberegister 31&sub1; bis 31&sub4; ausgegeben und von den Latches 27&sub1; bis 27&sub4;
gespeichert. Wenn das Drucksignal für eine Zeile gespeichert worden ist,
wird das Signal unter der Steuerung der Zeitsteuereinheit 17 an den
Zeilenkopf 29 ausgegeben. Wie das Zeitdiagramm von Fig. 3 zeigt, führt
der EL-Drucker 11 die obige Operation viermal während der zum Drucken
einer Zeile benötigten Zeit T&sub0; aus. Der Zeilenkopf 29 erzeugt daher
vier Zeilenemissionen, um die Breite von einer Primärabtastzeile
bereitzustellen. Die gezackten Kantenteile der so gedruckten Zeile (Fig.
4) sind gegenüber denen der in Fig.1 5 gezeigten Abbildung um ein
Viertel reduziert, und die Kanten erscheinen im wesentlichen eben.
Weil vier Lichtemissionen einen einzigen Punkt bilden, werden die
schwarzen Teile innerhalb des Punktes verteilt, so daß keine sichtbar
erkennbaren weißen Flecken darin vorhanden sind.
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Man wird einsehen, daß die vorliegenden Erfindung nicht auf den EL-
Drucker 11 der ersten und zweiten Ausführung beschränkt ist, bei
denen zwei RAMs 22 und 23 zum Speichern und Ausgeben des Drucksignals
umgeschaltet werden. Alternativ kann eine große Zahl von RAMS
benutzt werden, um den Anforderungen, wie z.B. der
Signalverarbeitungsgeschwindigkeit der ersten Datenverarbeitungsschaltung 24 und der
Druckgeschwindigkeit des Zeilenkopfes 29 entgegenzukommen. Man wird
ebenfalls einsehen, daß die vorliegende Erfindung nicht auf die
Anordnung des Randemissions-EL-Druckers 11 beschränkt ist, bei der eine
Primärabtastzeile von vier Lichtemissionenen gebildet wird.
Alternativ
kann die Zahl der Emissionen zur Abtastung durch den Zellenkopf
29 nach Bedarffestgelegt werden, um solche Faktoren wie das
Ansprechen der randemittierenden EL-Elemente 2 und die
Umfangsgeschwindigkeit der lichtempfindlichen Trommel zu berücksichtigen. Es ist ferner
möglich, die Zahl der Lichtemissionen zu erhöhen oder ein auf Linsen
basierendes optisches System begleitend zu verwenden, um schwarze
Teile innerhalb jedes Punktes zu überlagern, so daß keine unechten
weißen Flecken darin erscheinen.
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Eine dritte Ausführung der vorliegenden Erfindung wird nun mit
Verweis auf Fig. 5 und 6 beschrieben. In einem Randemissions-EL-Drucker
34 dieser Ausführung ist eine zweite Datenverarbeitungsschaltung 35
parallel zu den vier Schieberegistern 31&sub1; bis 31&sub4; geschaltet, die
wiederum mit den Blockelektroden 30&sub1; bis 30n verbunden sind. Dieser
Aufbau entspricht dem des oben beschriebenen EL-Druckers 1.
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Bei dem EL-Drucker 34 dieses Aufbaus wird das von dem RAM 22 oder 23
selektiv ausgegebene Drucksignal von der zweiten
Datenverarbeitungsschaltung 35 zu einem druckfertigen Format verarbeitet. Das so
verarbeitete Signal wird parallel an die Schieberegister 31&sub1; bis 31&sub4;
ausgegeben. Dann folgen dieselben nachfolgenden Operationen wie bei dem
oben beschriebenen EL-Drucker 11, bis das Drucken beendet ist. Da bei
dem EL-Drucker 34 die zweite Datenverarbeitungsschaltung 35 parallel
mit den Schieberegistern 31&sub1; bis 31&sub4; verbunden ist, kann die
Drucksignalübertragung zur besseren Ausflösung mit hoher Geschwindigkeit
durchgeführt werden.
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Eine vierte Ausführung der vorliegenden Erfindung wird nun mit
Verweis auf Fig. 7 bis 10 beschrieben. Zuerst wird mit Verweis auf das
Blockschaltbild von Fig. 7 eine Treiberschaltung des EL-Druckers 36
dieser Ausführung beschrieben. Der Schaltungsaufbau, der von der
Schnittstelle 12 bis zu der zweiten Datenverarbeitungsschaltung 26
reicht, ist der gleiche wie in dem Blockschaltbild von Fig. 1. Bei
dem EL-Drucker 36 sind acht Schieberegister 40&sub1; bis 40&sub8; über die
Latches 37&sub1; bis 37&sub8;, die Exklusiv-ODER-Kreise 38&sub1; bis 38&sub8; und die
Treiber 39&sub1; bis 39&sub8; mit den Blockelektroden 30&sub1; bis 30n des
Zeilenkopfes 29 verbunden. Mit den acht Schiebereistern 40&sub1; bis 40&sub8; ist die
Datenverarbeitungsschaltung 26 paralllel verbunden. Bei diesem EL-
Drucker 36 sind acht Sätze der Teile 37 bis 40 in acht ICs 41&sub1; bis
41&sub8; enthalten, wobei ein Satz einem IC zugewiesen ist. Die mit dem
gemeinsamen Treiber 33 verbundene Zeitsteuereinheit 17 ist mit den
Latches 37&sub1; bis 37&sub8;, den Schieberegistern 40&sub1; bis 40&sub8; und den
Exklusiv-ODER-Kreisen 38&sub1; bis 38&sub8; verbunden.
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Der EL-Drucker 36 des oben beschriebenen Aufbaus läßt über die
Schnittstelle 12 ein Drucksignal ein, das Taktimpulse enthält. Das
so eingegebene Signal wird pro Primärabtastzeile durch Umordnen oder
andere Verfahren zum Speichern in entweder dem RAM 22 oder dem RAM
23 verdichtet. Das heißt, das Drucksignal wird vorübergehend im RAM
22 oder 23 gespeichert, das unter der Zeitsteuerung des
Adressenzählers 13 ausgewählt wird.
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An dieser Stelle veranlaßt der EL-Drucker 36 die Steuerschaltung 16
und den Adressenzähler 14, von dem anderen RAM das darin gespeicherte
Drucksignal mit hoher Geschwindigkeit auszugeben, wobei die
Steuerschaltung und der Zähler synchron mit
Hochgeschwindigkeits-Ausgangsbezugstaktimpulsen betrieben werden, die vom Bezugstakterzeuger 15
erzeugt werden. Das ausgegebene Drucksignal wird wiederum von der
zweiten Datenverarbeitungsschaltung 26 zu einem druckfertigen Format
verarbeitet. Das verarbeitete Signal wird parallel an die ICs 41&sub1; bis
41&sub8; ausgegeben und darin gespeichert. Die ICS 41&sub1; bis 41&sub8; und der
gemeinsame Treiber 33 werden von der Zeitsteuereinheit 17 gesteuert,
so daß die Blockelektroden 30&sub1; bis 30n und die gemeinsamen
Elektroden 32&sub1; bis 32m Treibimpulse hoher und niedriger Spannung an den
Zeilenkopf 29 ausgegeben. Wie das Zeitdiagramm von Fig. 8 zeigt, führt
der EL-Drucker 36 die obige Operation viermal während der zum Drucken
einer Zeile benötigten Zeit To aus. Die nachfolgenden Operationen
werden in der gleichen Weise wie bei dem oben beschriebenen EL-Drucker 1
durchgeführt, um einen Druck von hoher Qualtität zu erzeugen.
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Wie in Fig. 9 gezeigt, wird jeder der ICs 41&sub1; bis 41&sub8; durch 80
Schieberegister 40, 80 Latches 37, 80 NAND-Kreise 42, 80 Exklusiv-ODER-
Kreise 38 und 80 Treiber 39 gebildet. Dies bedeutet, daß ein IC 41 mit
80 Blockelektroden verbunden sein kann. Ein Eingang jedes
NAND-Kreises 42 ist innerhalb des IC 41 gemeinsam mit einem
Austastsignaleingang 43 verbunden. Desgleichen ist ein Eingang jedes Exklusiv-ODER-
Kreises 38 gemeinsam mit einem PC- (Polarisationssteuerung)
Signaleingang 44 verbunden.
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Wenn der Zeilenkopf 29 arbeitet, bleibt das Austastsignal hoch. Alle
Treiber 39 werden angehalten, indem das Austastsignal tief und das
PC-Signal hoch gesetzt werden. Während jeder Exklusiv-ODER-Kreis 38
die Daten von den Latches 37 hält, treibt zum anderen das PC-Signal,
das synchron mit den Ausgangsimpulsen des gemeinsamen Treibers 33
gesteuert wird, den Zeilenkopf 29 mit hoher Geschwindigkeit. Wie das
Zeitdiagramm von Fig. 10 zeigt, gibt der EL-Drucker 36 daher
jedesmal dann ein Latchsignal aus, wenn eine andere gemeinsamen Elektrode
32 ausgewählt wird.
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Ein EL-Drucker 36, der imstande ist, auf Papierblätter des A4-Formates
zu Drucken, wird hier als ein Beispiel angenommen. Ebenfalls wird
anbenommen, daß der EL-Drucker 36 8 (= m) gemeinsame Elektroden, 614
(= n) Blockelektroden und 4,912 (= m x n) randemittierende EL-Elemente
besitzt, um eine Punktdichte von 600 Punkten pro Zoll (DPI) und eine
Druckgeschwindigkeit von 1.0 ms pro Zeile bereitzustellen. In diesem
Fall errechnet sich die Taktfrequenz für den Datentransfer wie folgt.
Wenn, wie angezeigt, vier Zeilenemissionen eine Zeile erzeugen, ist
To = 1.0 ms. Dann dauert eine einzige Zeilenemission 0.25 ms (= Ti).
Es braucht 31.25 us (= T&sub3;), um Daten in einen IC 41 zu übertragen. Da
80 Datenstücke während der Dauer von 31.25 us zu übertragen sind,
werden etwa 390 ns benötigt, um ein Datenstück mit einer gegebenen
Taktfrequenz von z.B. 2.56 MHz zu übertragen. Diese Zeit reicht aus, um
einen zuverlässigen Zugriff auf das RAM 22 oder 23 zu erlauben. Für
den EL-Drucker 36 werden weitere Verbesserungen der
Signalübertragungsrate zur Verfügung gestellt, indem die zweite
Datenverarbeitungsschaltung 26 mit dem ICs 41&sub1; bis 41&sub8; parallel geschaltet wird.
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Da eine gewisse Menge von Zeit vorhanden ist, die der EL-Drucker 36
der vierten Ausführung entbehren kann, um seine Datenübertragung in
der Zeiteinheit durchzuführen, ist es einfach, die optische
Abtastgeschwindigkeit anzuheben oder die Zahl der vorhandenen
randemittierenden EL-Elemente 2 zu erhöhen. Diese Verbesserungen führen zur im
plementierung von höheren Stufen der Druckdichte, zum Erreichen
höherer Druckgeschwindigkeiten oder zur Bereitstellung einer
Zwischendichteabstufung im Druckbild hoher Konzentration durch die Verwendung
einer Flächenabstufung.
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Das eingegeben Drucksignal wird, wie angedeutet, pro
Primärabtastzeile zwischengespeichert. Das so für jede Primärabtastzeile
gespeicherte Signal wird mehrmals an den Zeilenkopf ausgegeben, so daß der
Zeilenkopf wiederum entsprechend viele Zeilenemissionen erzeugt, um
eine Primärabtastzeile in der Primärabtastrichtung zu drucken. Diese
Anordnung minimiert die zeitlichen Nichtübereinstimmungen, die
auftreten können, wenn Punkte in jedem Block der Primärabtastzeile
gedruckt werden, so daß deren Kanten nicht gezackt, sondern im
wesentlichen eben gemacht werden. Weil jedes der randemittierenden
EL-Elemente eine Mehrzahl von Lichtemissionen in der Sekundärabtastrichtung
erzeugt, um einen Punkt hervorzubringen, treten in dieser Richtung
keine unechten weißen Punkte auf, auch wenn das von jedem EL-Element
emittierte Licht sehr flach polarisiert ist. Die verbesserte
Druckqualität ist ein deutlicher Vorteil des erfindungsgemäßen
Randemissions-EL-Druckers und seines Druckverfahrens.