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DE69020320T2 - Verfahren und Vorrichtung zur Änderung der Einstellung von Durchflussreglern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Änderung der Einstellung von Durchflussreglern.

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DE69020320T2
DE69020320T2 DE69020320T DE69020320T DE69020320T2 DE 69020320 T2 DE69020320 T2 DE 69020320T2 DE 69020320 T DE69020320 T DE 69020320T DE 69020320 T DE69020320 T DE 69020320T DE 69020320 T2 DE69020320 T2 DE 69020320T2
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lever
pressure
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Lars Goeran Nybom
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STIFAB FAREX AB
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
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    • G05D7/00Control of flow
    • G05D7/01Control of flow without auxiliary power
    • G05D7/0193Control of flow without auxiliary power using hydraulic or pneumatic amplifiers, relays or transmitters

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Anordnung zum Regeln bzw. Steuern einer Reguliereinrichtung für Fluidströmung, mit Aufrechterhalten eines Druckes oder einer Druckdifferenz in einer Fluidströmungsleitung auf einem ausgewählten, im wesentlichen konstanten Wert, wobei man veranlaßt, daß der Druck oder die Druckdifferenz auf eine schwenkbar gehalterte Hebeleinrichtung wirkt, um so den Hebel in einer ersten Drehrichtung zu bewegen, während das Gewicht des Hebels diesen in einer zweiten Drehrichtung bewegt, die der ersten Drehrichtung entgegengesetzt ist, so daß sich der Hebel in einer Gleichgewichtsposition zwischen seinen beiden Endpositionen der Drehung befindet, wenn der gewählte Wert des Druckes oder der Druckdifferenz erreicht ist, wobei die Reguliereinrichtung über eine Betriebseinheit mit Hilfe eines antreibenden Fluidstromes betrieben bzw. angetrieben wird, welcher bereitgestellt wird durch den Fluidstrom in der Leitung zwischen einer ausgewählten Stelle der Strömungsleitung, an welcher das Fluid nicht durch die Reguliereinrichtung reguliert wird, und der Atmosphäre, und mit Benutzen der Hebelbewegung in der ersten Drehrichtung, um zu bewirken, daß zumindest ein Teil des Antriebsfluidstromes in die Betriebseinheit eintritt, wenn dieses für den Regelzweck erforderlich ist.
  • Eine Anordnung zum Einstellen der Sollwerte von Strömungsregulierern ist aus unserer früheren Patentbeschreibung Nr. SE-B-458.802 und aus der korrespondierenden europäischen Beschreibung der EP-A-0.285.588 bekannt. Gemäß dieser bekannten Technik wird die Regelung mit Hilfe eines Zylinderaufbaues bewirkt, der eine vertikale Zylinderachse hat und in welchem ein leicht zu bewegender, Druck erfassender Korpus montiert ist, welcher zusammen mit dem Zylinder einen Druckraum definiert, der mit einem Belüftungsdurchgang an einer ausgewählten Stelle desselben in Verbindung steht. Der Druck erfassende Korpus hat eine Masse, die einem gewählten Druck an diesem Punkt des Durchganges entspricht und welche den auf den Korpus wirkenden Druck ausgleichen soll. Diese Anordnung löst viele Probleme, wo es zuvor nur möglich war, manuell einstellbare Drosselventile zu verwenden, da man es nicht geschafft hat, frühere Anordnungen dieser Art bei vertretbaren Kosten zu verwenden, und zwar wegen ihrer Ungenauigkeit und wegen der schlechten Regelwirkung, die sie bieten. Ein generelles Problem in dieser Hinsicht liegt darin, daß im Anschluß daran, daß man erreicht hat, daß der Luftstrom zu einem Raum oder zu einer Stelle korrekt ist oder zumindest innerhalb hinnehmbarer Toleranzwerte liegt, eine anschließende Veränderung der Einstellung bzw. Sollwerteinstellung der Ventilfunktion in einer Leitung oder einem Kanal in einem anderen Raum oder an einer anderen Stelle in demselben Gebäudekomplex zu einer Veränderung der Einstellung an der ersterwähnten Stelle führt. Die Aufgabe der Einstellung der Ventileinstellungen bzw. Sollwerte an unterschiedlichen Stellen oder Räumen eines Gebäudes ist daher außerordentlich zeitaufwendig und es ist außerordentlich seiten, daß der gewünschte Luftstrom zu den jeweiligen Stellen in der Praxis in zufriedenstellender Weise erreicht werden kann. Auch wenn unsere früher vorgeschlagene Anordnung in der Lage ist, viele Probleme dieser Art zu lösen, so ist dennoch die mit der Einstellung der Ventile verbundene Arbeit höchst kompliziert, selbst mit dieser bekannten Anordnung, und es ist oftmals notwendig, die Masse des den Druck erfassenden Korpus manuell zu verändern mit Hilfe verschiedener, austauschbarer Tariergewichte. Dementsprechend besteht ein Bedürfnis nach einer Anordnung, welche es erlaubt, daß derartige Einstellungen in einer einfacheren und flexibleren Weise möglich sind, insbesondere im Falle komplizierterer Belüftungssysteme in großen Gebäudekomplexen, in welchen Störungen der oben erwähnten Art in einem solchen Maße auftreten, daß sie dazu führen, daß die notwendigen Einstellungen sowohl zeitaufwendig als auch nicht vollständig durchführbar bzw. erreichbar sind.
  • Ein Verfahren zur Lösung des zuvor erwähnten Einstellproblems besteht darin, den in einem Zylinder montierten, Druck erfassenden Korpus durch eine Hebeleinrichtung zu ersetzen, die so aufgebaut ist, daß sie sich in Bezug auf den vorherrschenden Druck oder die Druckdifferenz in einer solchen Weise selbst einstellt, daß sie zwischen ihren beiden Endpositionen in einem Gleichgewicht gehalten wird, wenn der ausgewählte Druck oder die Druckdifferenz erreicht ist. Der Schwerpunkt dieser Hebeleinrichtung kann auf verschiedene Arten verschoben werden, entweder manuell oder automatisch. Anordnungen und Verfahren, die derartige Hebeleinrichtungen verwenden und die nach den im Oberbegriff der Ansprüche 1 und 2 dargelegten Prinzipien arbeiten, sind in der DE-A-24 32 660 und der EP-A-0.192.335 beschrieben. Ein Nachteil dieser bekannten Anordnungen und Verfahren liegt jedoch darin, daß die Regelung bei den derzeitigen Belüftungssystemen, welche zunehmend ausgeklügelter und anspruchsvoller werden, nicht mit der gewünschten Genauigkeit erreicht werden kann.
  • Es hat sich nun herausgestellt, daß es möglich ist, ein Verfahren zum Einstellen der Sollwerte von Reguliereinrichtungen gemäß Einleitung bereitzustellen, welches es ermöglicht, daß Einstellungen im Vergleich zu dem derzeitigen Stand der Technik wesentlich einfacher vorgenommen werden können, als es zuvor der Fall war und welche gleichzeitig ein hohes Maß an Regulier- bzw. Regelgenauigkeit aufrechterhalten. Das erfindungsgemäße Verfahren ist in dem anhängenden Anspruch 1 dargelegt. Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Anordnung zum Ausführen des Verfahrens, wobei diese Anordnung in dem anhängenden Anspruch 2 dargelegt ist.
  • Die Erfindung wird jetzt genauer unter Bezug auf die zugehörigen Zeichnungen beschrieben, deren Figuren 1 und 2 die Prinzipien des erfindungsgemäßen Verfahrens in der Anwendung auf den Anschluß eines Luftzufuhrkreises in einem Belüftungssystem und einem Abluftkreis darin veranschaullchen; Figur 3 veranschaulicht eine bevorzugte Ausführungsform der Anordnung zum Durchführen des Verfahrens.
  • Figur 1 zeigt schematisch eine Luftströmungsleitung oder einen Kanal 1, durch welchen man Luft unter der Einwlrkung eines Gebläses (nicht dargestellt) strömen läßt, welches auf der linken Seite der Leitung angeordnet ist. Die Richtung der Luftströmung bzw. des Luftstromes wird durch einen Pfeil angezeigt. Der Druck P&sub1; in der Strömungsleitung 1 soll auf einen gewählten Wert, d.h. auf den Sollwert, eingeregeit werden, und zwar mit Hilfe einer Reguliereinrichtung 2 und eines Drosselventiles oder Schmetterlingsventiles 3, welches auf einer Welle 4 schwenkbar montiert ist, so daß es in den durch Pfeile 5 angezeigten Richtungen bewegt werden kann, wobei die Welle in dem dargestellten Fall sich rechtwinklig zu der horizontalen Ebene erstreckt. Der zu jedem Zeitpunkt vorherrschende Druck ist der tatsächliche Wert und wird in dem dargestellten Fall mit P&sub2; bezeichnet. Das Bezugszeichen Pa kennzeichnet den Luftdruck in dem Raum. Eine Hebeleinrichtung 6, welche einen oder zwei Arme hat, Ist an ihrem Stütz- bzw. Drehpunkt auf einer Kante bzw. Schneide 7 gelagert. Der linke Arm der Hebeleinrichtung wird unter der Wirkung des Druckes P&sub2; angehoben und abgesenkt. Auch wenn dieses auf verschieden Weisen bewirkt werden kann, so verwendet die dargestellte Ausführungsform einen nach unten offenen Balg 8, dessen eines Ende luftdicht an dem Hebelarm der Hebeleinrichtung 6 befestigt ist, während das andere, offene Ende des Baiges an einem festen Punkt angebracht ist. Eine erste Leitung 9 erstreckt sich von dem Strömungskanal an einer Stelle stromaufwärts von der Reguliereinrichtung 2, wo der Druck P&sub1; vorherrscht, um so zu ermöglichen, daß die Leitung an ihrem Auslaßende 9a durch die Hebeleinrichtung 6 geöffnet und geschlossen wird, und zwar um die Hebel- bzw. Drehmomentachse in den jeweiligen Richtungen auf der Stützschneide 7. Eine zweite Leitung 10 verbindet den Balg 8 mit dem ausgewählten Punkt in der Leitung 1, an welchem der Druck durch die Reguliereinrichtung 2 eingestellt worden ist und zu jedem Zeitpunkt den Wert P&sub2; annimmt. Eine dritte Leitung 11 dient als Verbindung einer fluidgetriebenen Ventilbetätigungseinheit 12 mit der Leitung 9 an einer Stelle unmittelbar oberhalb des Auslaßendes 9a der Leitung 9 und unter einem Winkel zu der Leitung 9, so daß ein Strahleffekt bzw. Strahipumpeneffekt (Ejektorwirkung) hervorgerufen wird, der zu der Luftströmung in der Leitung 11 beitragen kann. Die Betriebs- bzw. Betätigungseinheit 12 betätigt das Ventil 3 unter Ansprechen auf die Luftströmung durch die Leitung 11 und unter Ansprechen auf die Strömung in der Leitung 11 in die Einheit hinein und aus dieser heraus. Wie in Figur 1A dargestellt ist, kann die Betätigungseinheit 12 in der Strömungsleitung 1 in der Reguliereinrichtung 2 oder außerhalb der Leitung angeordnet werden, wie in Figur 1B dargestellt. Die Betätigungseinheit 12 kann so aufgebaut sein, daß sie das Ventil 3 direkt aktiviert, wie es in Figur 1A gezeigt wird, oder indirekt, wie in Figur 1B gezeigt wird.
  • In dieser Hinsicht ist es mit Blick auf die Regelgenauigkeit wichtig , daß die Betätigungseinheit 12 in ausreichender Weise von Luft entleert werden kann, wenn die Drossel 3 vollständig geschlossen oder vollständig geöffnet werden soll. Dies wird gemäß der vorliegenden Erfindung durch den speziellen Strahlpumpeneffekt erreicht, wie oben angegeben.
  • Dieser Strahlpumpeneffekt ermöglicht es, daß die Betätigungseinheit 12 schnell entleert wird, und zwar trotz der niedrigen Druckniveaus, die im Falle der hier betroffenen Anwendungen vorherrschen, beispielsweise in Belüftungssystemen. Bei Abwesenheit des Strahlpumpeneffektes aus der Leitung 9 wird also in der Betätigungseinheit 12 niemals atmosphärischer Druck erreicht, wenn nicht mechanische Hilfsmittel, wie z.B. starke Rückholfedern, für das Entleeren der Betätigungseinheit 12 vorgesehen werden. In derartigen Fällen ist jedoch ein größerer Druck erforderlich, um Fluid in die Betätigungseinheit 12 zu bringen, und die Anordnung wird dann nicht als eine komplette Anordnung bei den niedrigen Drücken arbeiten, die in konventionellen Belüftungssystemen vorherrschen. Man kann dann die Anordnung nur in zufriedenstellender Weise arbeiten lassen, indem man die aktiven Oberflächen der Betätigungseinheit 12 in einem Maße vergrößert, welches für den vorgesehenen Zweck ausreichend ist, auch wenn dann die äußeren Abmessungen der Einheit für die vorgesehenen Zwecke nachteilig bzw. hinderlich wären.
  • Im Falle der direkt wirkenden Ausführungsform, die in Figur 1A dargestellt ist, ist der Auslaß 9a der Leitung 9 auf denselben Arm der Hebeleinrichtung 6 gerichtet und liegt abgedichtet an diesem Arm an, an welchem auch der Balg 8 angebracht ist. Die Hebeleinrichtung 6 gemäß dieser Ausführungsform könnte also nur einen einzelnen Arm haben. Wenn der Druck P&sub2; ausreichend hoch ist, wird der Auslaß 9a durch die Hebeleinrichtung 6 vollständig geschlossen, und zwar aufgrund der Ausdehnung des Balges 8. Der Arm 6 liegt dann in seiner höheren Endposition und stellt damit eine direkte Verbindung zwischen den Leitungen 9 und 11 her. Die gesamte Luft strömt nun aus der Leitung 9, durch die Leitung 11 und in die Betätigungseinheit 12 hinein, die dadurch das Ventil 3 drosselt und bewirkt, daß der Druck P&sub2; abfällt. Wenn der Druck P&sub2; abfällt, wird der Balg 8 zusammengedrückt oder fällt zusammen und wenn der Druck P&sub2; einen ausreichend niedrigen Wert erreicht hat, wird der Auslaß 9a der Leitung 9 vollständig geöffnet als Folge der Abwärtsbewegung der Hebeleinrichtung 6 an der Kontaktposition. Die gesamte Luft durch die Leitung 9 kann damit frei durch den Auslaß 9a strömen, und es wird bewirkt, daß die in der Betätigungseinheit 12 vorhandene Luft durch die Leitung 11 ausströmt, und zwar unter dem Einfluß des Druckes P&sub2;, wodurch das Drosselventil 3 geoffnet wird. Wenn also eine Gleichgewichts oder ausbalancierte Position an irgendeinem Punkt zwischen diesen beiden Endstellungen der Hebeleinrichtung 6 erreicht wird, strömt keine Luft durch die Leitung 11 zu der Betätigungseinheit 12 oder von dieser. Diese Gieichgewichtspositon kann an irgendeiner Stelle zwischen den Endpositionen der Hebeleinrichtung 6 in einfacher Weise ausgewählt werden, indem der Schwerpunkt der Hebeleinrichtung bewegt wird, wodurch man es möglich macht, daß ein dementsprechender Druck P&sub2; im wesentlichen konstant gehalten wird. Wenn die Hebeleinrichtung sich also im Gleichgewicht befindet, kann der Druck P&sub2; auf einen ausgewählten Wert eingestellt werden, indem die Schwerpunktsposition des Hebels verändert wird, indem beispielsweise ein (nicht dargestelltes) Gewicht entlang der Hebeleinrichtung verschoben wird.
  • Im Falle der indirekt wirkenden Ausführungsform, die in Figur 1B dargestellt ist, ist der Auslaß 9a der Leitung 9 auf den rechten Arm der Hebeleinrichtung 6 gerichtet. Die Betätigungseinheit 12 ist dann so ausgestaltet, daß das Ventil 3 bei einem höheren Druck geöffnet wird und umgekehrt, aufgrund der Wirkung einer Einrichtung, die mit 13 bezeichnet ist. Wenn der Druck P&sub2; zunimmt, wird der Auslaß 9a allmählich bzw. im Anschluß daran geöffnet, bis die Hebeleinrichtung 6 eine Endposition der Drehung erreicht hat, in welcher die gesamte Luft durch die Leitung 9 frei austreten kann, und die Betätigungseinheit ist ebenfalls von Luft entleert aufgrund der von dem Atmosphärendruck ausgeübten Wirkung und der Strahlpumpenwirkung, die durch die Strömung in der Leitung 9 bereitgestellt wird, um dadurch das Ventil 3 zu schließen. Wenn der Druck P&sub2; abfällt, wird der Auslaß 9a allmählich geschlossen, bis der rechte Arm der Hebeleinrichtung 6 in dichter Weise an dem Auslaß 9a anliegt, wobei die Hebeleinrichtung 6 dann ihre zweite Endposition der Drehung erreicht hat. Die gesamte Luft strömt nun durch die Leitung 9 und durch die Leitung 11 in die Betätigungseinheit 12 hinein, wodurch der Druck in der Betätigungseinheit 12 ansteigt, das Ventil 3 geöffnet wird und der Druck P&sub2; ansteigt. Dieselben Bedingungen und Zustände, wie sie oben mit Bezug auf Figur 1A beschrieben wurden, gelten auch hier, wenn die Hebeleinrichtung sich in einem Gleichgewicht oder ausbalancierten Zustand befindet.
  • Figur 2 veranschaulicht schematisch ein Abluftsystem, wobei Figur 2A eine direkt wirkende Ausführungsform und Figur 28 eine indirekt wirkende Ausführungsform zeigen. Im Betrieb wird die Systemsteuerung prinzipiell auf dieselbe Art und Weise bewirkt, wie es auch mit Bezug auf das Luftzufuhrsystem beschrieben wurde, welches in Figur 1 dargestellt ist, auch wenn in dem in Figur 2 dargestellten System die Drücke P&sub1; und P&sub2; bezüglich ihrer Lage in der Leitung ausgetauscht bzw. umgekehrt sind, wobei ein Gebläse (nicht dargestellt) auf der rechten Seite der Leitung Luft in der durch einen Pfeil dargestellten Richtung zieht. in diesem Fall wird also der Druck P&sub2; stromaufwärts von der Reguliereinrichtung 2 auf einen ausgewählten konstanten Wert geregelt. Die Betätigungseinheit 12 ist so aufgebaut, daß sie auf ihrer Außenseite durch den Druck P&sub1; beaufschlagt bzw. beeinflußt wird. im Falle der in Figur 1A dargestellten Ausführungsform ist die Maximalkraft, welche bewirkt, daß die Betätigungseinheit 12 das Ventil 3 öffnet und schließt, proportional zu der Druckdifferenz P&sub1; - P&sub2;, während die kleinste Kraft proportional zur Druckdifferenz Pa - P&sub2; ist. Entsprechende Werte für die indirekt wirkende Ausführungsform, die in Figur 1B dargestellt ist, sind im Maximum P&sub1; - Pa, und im Minimum Pa - Pa (d. h. Null). In den in Figur 2 dargestellten Ausführungsformen sind die entsprechenden Kräfte im Maximum Pa - P&sub1; und im Minimum P&sub1; - P&sub1; (d. h. Null) für den Fall des direkt wirkenden Systems, und sind im Maximum Pa - P&sub1; bzw. im Minimum P&sub1; - P&sub1; (d. h. Null) in dem indirekt wirkenden System.
  • In einer Art und Weise, welche der in den Figuren 1 und 2 veranschaulichten entspricht, können die Druckdifferenzen auch unter Verwendung von zwei Regel- bzw. Reguliereinrichtungen eingeregelt werden und auch durch Regulieren und Regeln des Druckes an zwei Stellen in einer entsprechenden Weise. In diesem Fall kann man zwei Regelsysteme der zuvor beschriebenen Art miteinander zusammenwirken lassen. Außerdem ist es möglich, daß man jede Druckdifferenz nur auf eine Hebeleinrichtung wirken läßt, indem beispielsweise jeweils einer von zwei Bälgen an dem jeweiligen Arm des Hebels angeordnet wird.
  • Figur 3 veranschaulicht eine bevorzugte Anordnung zum Regeln einer Reguliereinrichtung, die hier als Steuereinrichtung oder Regeleinheit bezeichnet wird.
  • Die Regeleinheit wird generell mit 30 bezeichnet und beinhaltet ein Gehäuse 31, 32, wobei 31 den Baigteil des Gehäuses bezeichnet und 32 seinen Ventilteil. In dem Gehäuse 31, 32 sind ein Balg 33 und eine Einrichtung 34 angeordnet, die hier als Ausgleichshebel bezeichnet wird. Auf der Ausgleichshebeleinrichtung 34 ist ein Gewicht 35 vorgesehen, welches entlang des Hebelarmes mit Hilfe einer Einstellschraube 36 verschoben werden kann. Der Ausgleichshebel 34 und die Einstellschraube 36 mit dem Gewicht 35 sind über eine Verriegelungsmutter 37 miteinander verbunden. Das offene Ende des Balges 33 ist passend auf ein Ende des Balghalters 38 aufgesetzt, der sich etwas in den Balg 33 hinein erstreckt, um zu verhindern, daß der Balg sich ballonartig aus der Regeleinheit 30 herausbewegt, wenn der Balg 33 hohen Überdrücken ausgesetzt wird. In dem offenen Ende des Balghalters 38 befindet sich ein Schlauchanschiuß 38A für die Verbindung mit einer Fluidleitung an einer Stelle derselben, an welcher ein vorgewählter Druck konstant gehalten werden soll. Der Balghalter 38 und damit auch der Balg 33 sind an dem Balgteil 31 des Gehäuses mit Hilfe eines Verschluß- bzw. Verriegelungsringes 39 befestigt. Eine Rohrverzweigung 40, welche einen geraden Durchgangsteil 40a und unter rechtem Winkel hierzu ein Teil 40b hat, ist fest auf den Ventilteil 32 des Gehäuses aufgeschraubt, so daß ein Ende des Durchgangsteiles dicht an dem Ausgleichshebel 34 anliegen kann. Der Teil 40b der Rohrverzweigung 40 kann sich auch unter einem Winkel zu dem in der Zeichnung nach oben weisenden Teil des Durchgangsteiles 40a erstrecken, der kleiner als 90º ist. Der Ausgleichshebel 34 hat an der linken Seite der Zeichnung einen ringförmigen Teil, der an dem Balg 33 in luftdichter Weise angebracht ist, und ruht in ausbalancierter Weise auf einer Kante bzw. Schneide 41, die in dem Ventilteil 32 des Gehäuses montiert ist. Die Längserstreckung der Schneide oder Kante, die an dem Ausgleichshebel 34 anliegt, ist relativ groß, um eine Verformung aufgrund von Verschleiß bei einem Gebrauch über lange Zeit hinweg vernachlässigbar zu machen. Die durch den Ausgleichshebel 34 ausgeübte Schwerkraft stellt einen Bezugsdruck zu dem in dem Balg 33 vorherrschenden Druck bereit. Im Prinzip entscheidet die durch den Ausgleichshebel 34 eingenommene Position darüber, wieviel Luft zu oder von einer Betätigungseinheit einer Reguliereinrichtung durch das Querrohr der Rohrverzweigung 40 strömen soll, wie zuvor beschrieben wurde. Das dritte Ende der Rohrverzweigung 40 soll mit einer Luftzufuhrleitung verbunden sein, in welcher, wie zuvor beschrieben, eine Reguliereinrichtung montiert ist.
  • Da der Ausgleichshebel 34 in der Regeleinheit 30 ein bewegbares Teil ist, wird das Rückkopplungssystem durch die Trägheit der Masse beeinflußt, welche der Ausgieichshebel 34 hat. Je größer die Massenträgheit ist, desto kleiner wird die Toleranz bzw. der Abstand hin zur Instabilität und einer selbsterregten Schwingung. Dementsprechend ist es wichtig, die Masse der Hebeleinrichtung 34 so niedrig wie möglich zu halten. Eine Methode, die Masse des Armes zu verringern, liegt darin, sogenannte Erleichterungslöcher darin auszubohren.
  • Um die Bewegung des Massenschwerpunktes des Ausgleichshebels 34 zu ermöglichen, bewegt sich das Gewicht 35 in Längsnuten des Ausgleichshebeis 34. Da die Drehzapfen des Gewichtes 35 von beiden Seiten des Hebels 34 aus sichtbar sind, kann die Position des Gewichtes und damit die Einstellung des Druckes auf den Balg 33 direkt abgelesen werden. Der Hebel 34 ist vorzugsweise mit einer Skala versehen, welche das Ablesen des Solldruckes erieichtert bzw. ermöglicht. Die Größe des Gewichtes 35 ist in zweckmäßiger Weise so angepaßt, daß einfache Einstellungen in einzelnen Pascal (-Abstufungen) des Druckes vorgenommen werden können, während gleichzeitig der Aufbau des Hebels 34 kompakt gehalten wird. Ein kleines Gewicht ergibt eine starker gespreizte Skala und eine genauere Einstellung, jedoch auch einen größeren Hebel 34.
  • Der obere Rohrabschnitt der Rohrverzweigung 40 ist vorzugsweise mit einer die Geschwindigkeit steigernden Düse 42 versehen, die dazu beiträgt, den Strahlpumpeneffekt noch weiter zu verbessern und damit eine schnelle Entleerung bzw. Absaugung der Betätigungseinheit durch den Strahlpumpen effekt in solchen Fallen zu bewirken, in welchen die Betätigungseinheit und damit das Ventil in eine seiner Endstellungen eingestellt werden soll, wie zuvor beschrieben wurde.
  • Die Erfindung ist nicht auf die zuvor beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen beschränkt, da verschiedene Modifikationen vorgenommen werden können. Beispielsweise können die Prinzipien der Erfindung auch auf Regelfluide angewendet werden, die nicht Luft sind, wobei hier auf letztere in erster Linie Bezug genommen wird.

Claims (5)

1. Verfahren zum Regeln einer Fluidströmung regulierenden Einrichtung (2), um einen Druck oder eine Druckdifferenz in einer Fluidströmungsleitung (1) auf einem ausgewählten, im wesentlichen konstanten Wert (P&sub2;) zu halten, wobei das Verfahren die Schritte aufweist: Veranlassen, daß der Druck oder die Druckdifferenz (P&sub2;) auf eine schwenkbar gehalterte Hebeleinrichtung (6) wirkt, so daß dadurch der Hebel (6) in einer ersten Drehrichtung bewegt wird, während das Gewicht des Hebels (6) diesen in einer zweiten Drehrichtung bewegt, welche der ersten Drehrichtung entgegengesetzt ist, so daß der Hebel (6) sich in einer Gleichgewichtsposition zwischen seinen beiden Endstellungen der Drehung befindet, wenn der ausgewählte Wert (P&sub2;) des Druckes oder der Druckdifferenz erreicht ist,
Antreiben der Reguliereinrichtung (2) über eine Betriebseinheit (12) mit Hilfe eines Antriebsfluidstromes, der bereitgestellt wird durch die tatsächliche Druckdifferenz zwischen dem atmosphärischen Druck (Pa) und dem Druck (P&sub1;) an einer ausgewählten Stelle, an welcher das Fluid nicht durch die Reguliereinrichtung (2) reguliert wird,
Benutzen der Bewegung des Hebels (6) in der ersten Drehrichtung, um zu bewirken, daß zumindest ein Teil des Antriebsfluidstromes (9) in die Betriebseinheit (12) eintritt, wenn dies für Regelzwecke erforderlich ist, gekennzeichnet durch: Benutzen der Bewegung des Hebels (6) in der zweiten Drehrichtung, um eine gesteigerte Strömung von Antriebsfluid zu bewirken und um dadurch einen Strahleffekt bereitzustellen, der bewirkt, daß Fluid aus der Betriebseinheit (12) herausströmt, wenn dieses für Regelzwecke erforderlich ist, wobei die Strahlwirkung so ausgelegt ist, daß sie das im wesentlichen vollständige Entleeren der Betriebseinheit (12) ermöglicht, um so zu jedem Zeitpunkt den Fluidstrom in die Betriebseinheit (12) der Reguliereinrichtung (2) hinein oder aus dieser heraus genau zu regeln unter exaktem Ansprechen auf den Druck oder die Druckdifferenz (P&sub2;), die auf die Hebeleinrichtung (6) wirkt.
2. Anordnung zum Regeln einer Fluidstromreguliereinrichtung (2), die so arbeitet, daß sie einen Druck oder eine Druckdifferenz in einer Fluidströmungsleitung (1) auf einem ausgewählten, im wesentlichen konstanten Wert (P&sub2;) hält, wobei die Anordnung eine schwenkbar gehalterte Hebeleinrichtung (6, 34) aufweist, einen Balg (8, 33) aufweist, der mit der Hebeleinrichtung (6, 34) zusammenwirkt und den Hebel in einer Drehrichtung bewegt, während das Gewicht des Hebels diesen in der entgegengesetzten Drehrichtung bewegt, wobei der Balg (8, 33) dafür vorgesehen ist, die Position der Hebeleinrichtung (6, 34) zu beeinflussen, und durch den Druck (P&sub2;), der durch die Reguliereinrichtung (2) reguliert wird, angetrieben wird, gekennzeichnet durch eine Rohrverzweigung (40), die ein gerades Durchgangsteil (40a) und ein Teil (40b) hat, welches sich unter einem Winkel zu dem Durchgangsteil (40a) erstreckt, wobei die Rohrverzweigung (40) als eine Strahleinrichtung bzw. Ejektorpumpe funktioniert, um eine Betriebseinheit (12) der Reguliereinrichtung (2) zu entleeren, wenn eine Fluidströmung durch das gerade Durchgangsteil (40a) zunimmt, wobei ein Ende des Durchgangsteiles (40a) in dichtende Anlage mit einem der arme der Hebeleinrichtung (6,34) gebracht werden kann, während das entsprechende andere Ende des Durchgangsteiles dafür vorgesehen ist, mit der Strömungsleitung (1) an einer Stelle in Verbindung zu stehen, an welcher die Fluidströmung durch die Reguliereinrichtung (2) nicht reguliert wird, und wobei der Winkelteil (40b) der Rohrverzweigung für die Verbindung mit der durch das Fluid angetriebenen Betriebseinheit (12) vorgesehen ist, welche einen Teil der Reguliereinrichtung (2) bildet, und sich unter einem solchen Winkel erstreckt, daß eine Ejektorwirkung in der Rohrverzweigung (40) hervorgerufen wird.
3. Anordnung nach Anspruch 2 für das Aufrechterhalten einer Druckdifferenz auf einem ausgewählten Wert, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung eine Hebeleinrichtung (6, 34) aufweist, die zwei Arme hat, wobei ein weiterer Balg (8, 33) mit dem Arm zusammenwirkt und eine weitere Rohrverzweigung (40) in entsprechender Weise angeordnet ist.
4. Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rohrverzweigung (40) mit einer die Geschwindigkeit steigernden Düse (42) an einem Ende des geraden Durchgangsteiles (40a) versehen ist, welches für die Verbindung mit der Strömungsleitung (1) vorgesehen ist.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (42) austauschbar ist.
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