DE69012663T2 - Verfahren zur Herstellung von alpha-Asparaginsäure-L-phenylalaninmethylester. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von alpha-Asparaginsäure-L-phenylalaninmethylester.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von α-L-Aspartyl-L-phenylalanin-methylester aus einem Säure-Additionssalz desselben.
- α-L-Aspartyl-L-phenylalanin-methylester (nachfolgend abgekürzt als "α-APM") ist ein allgemein bekannter Dipeptid- Süßstoff. Es hat Süßkraft von guter Qualität und hohem Süßgrad, d.h. es ist etwa 200 Mal süßer als Rohrzucker. Die Nachfrage nach α-APM als Diätsüßstoff expandiert gewaltig.
- α-APM ist ein Dipeptid, das aus L-Asparaginsäure und L- Phenylalanin-methylester zusammengesetzt ist. Die bekannten Verfahren zur Herstellung von α-APM können in ein biochemisches Verfahren unter Benutzung von Mikroorganismen und ein chemisches Verfahren klassifiziert werden. Für jedes Verfahren sind verschiedene Verfahrensweisen offenbart.
- Bei dem biochemischen Verfahren werden N-Benzyloxycarbonyl- L-asparaginsäure und L-Phenylalanin-methylester in Anwesenheit von Metalloprotease kondensiert, um N-Benzyloxycarbonyl- α-L-aspartyl-L-phenylalanin-methylester zu erhalten. Die Benzyloxycarbonyl-Gruppe wird dann von dem Zwischenprodukt durch katalytische Reduktion entfernt, um α-APM zu ergeben (Japanische Patentoffenlegungsschrift No. 55-135595).
- Als typisches Beispiel für das chemische Verfahren wird L- Asparaginsäureanhydrid mit einer geschützten Aminogruppe einer Kondensationsreaktion mit L-Phenylalanin-methylester in einem geeigneten Lösungsmittel unterworfen, und die geschützte Gruppe wird dann durch ein herkömmliches Verfahren entfernt, um α-APM zu erhalten (U.S.-Patent No. 3,786,039).
- In einem anderen Verfahren werden N-Formyl-L-asparaginsäureanhydrid und L-Phenylalanin kondensiert und die Deformylierung und Esterifizierung werden dann gleichzeitig in saurem Medium durchgeführt (Japanische Patentoffenlegungsschrift No. 53-82752).
- Wenn ein N-geschütztes L-Asparaginsäureanhydrid als Ausgangsmaterial verwendet wird, dann wird β-L-Aspartyl-L- phenylalanin-methylester (nachfolgend abgekürzt als "β-APM") unvermeidlich als ein Nebenprodukt zusätzlich zu dem α-APM gebildet. Dieses β-APM hat keine Süßkraft und stattdessen einen bitteren Geschmack und es ist daher notwendig, das β-APM aus dem so gebildeten α-APM zu entfernen.
- In jedem Reinigungsverfahren wird nicht nur die Entfernung von β-APM sondern auch von anderen Verunreinigungen aus dem α-APM gefordert.
- Die Japanische Patentveröffentlichung No. 49-41425 offenbart die Verfahrensweise zur Reinigung des rohen α-APM, welches β-APM als Salz einer Chlorwasserstoffsäure enthält, aus einer wäßrigen Lösung.
- Des weiteren offenbart die Japanische Patentveröffentlichung No. 51-40071 ein Verfahren zur Erzielung hoch-reinen α-APM, welches das Auflösen von rohem α-APM umfaßt, das die Verunreinigungen enthält, in einer wäßrigen Mineralsäure-Lösung zur Entfernung von 5-Benzyl-3,6-dioxo-2-piperazin- Essigsäure (nachfolgend abgekürzt als "DKP" bezeichnet), welches ein Reaktionsnebenprodukt darstellt, und anschließende Neutralisation.
- In diesen Verfahren wird zur Isolierung von α-APM aus dem Reaktionslösungsmittel oder zur Abtrennung der Verunreinigungen wie β-APM und DKP, ein Mineralsäuresalz oder ein organisches Sulfonat des α-APM gebildet und dann mit einer Base neutralisiert.
- Wenn die Isolation des α-APM durch Neutralisieren eines Säure-Additionssalzes von α-APM erfolgt, wird üblicherweise die Neutralisation mit einem Neutralisationsmittel wie einer anorganischen Base, beispielsweise Natriumhydroxid, oder einer organischen Base, beispielsweise Triethylamin, in einer wäßrigen Lösung durchgeführt,und die ausgefällten α-APM-Kristalle werden dann durch Filtration isoliert. Als Säure-Komponente eines Mineralsäuresalzes oder des organischen Sulfonsäuresalzes von α-APM werden üblicherweise Chlorwasserstoffsäure, Schwefelsäure oder p-Toluolsulfonsäure verwendet. Wenn daher dieses Salz mit der anorganischen oder organischen Base neutralisiert wird, dann ist in der Mutterlauge zumindest ein äquimolares anorganisches oder organisches Salz vorhanden und dieses Salz haftet dem Filterkuchen an und verunreinigt das erhaltene Produkt. Die Verunreinigung des Produktes mit einem Salz wie Chlorwasserstoffsäure oder ein Sulfat vermindert den wirtschaftlichen Wert des Produktes. Gemäß den Standardvorschriften üblicher Aminosäuren wird der Gehalt an Anionen, wie Chlorionen und Sulfationen auf einem Gehalt von 0,02 bis 0,03% gehalten.
- Des weiteren ist in dieser Neutralisationsreaktion gelöstes α-APM in einer merklichen Menge in dem Filtrat vorhanden, wodurch die Ausbeute gering ist. Das Filtrat kann als Lösungsmittel für die Neutralisationsreaktion wiederverwendet werden, in diesem Falle akkumuliert sich jedoch ein Salz der Mineralsäure oder einer organischen Säure in dem Lösungsmittel mit dem Ergebnis, daß sich die Menge des Salzes in dem isolierten Produkt vergrößert. Demzufolge ist ein Reinigungsverfahren notwendig, um die anorganischen Ionen aus dem filtrierten und isolierten α-APM zu entfernen.
- Da die Löslichkeit von α-APM in einem Lösungsmittel wie Wasser gering ist, ist eine große Menge des Lösungsmittels erforderlich, wenn α-APM vollständig aufgelöst und dann weiter verarbeitet werden soll. Darüber hinaus kann α-APM wegen der Wärme-Instabilität nicht bei einer höheren Temperatur eine längere Zeit behandelt werden. Umgekehrt, wenn α-APM in einem Suspensions-Zustand behandelt wird, dann sind die Eigenschaften dieser Aufschlämmung so schlecht, daß eine Behandlung wie das Rühren oder die Flüssigkeitsübertragung sehr schwierig ist, und wenn das Rühren bei einer hohen Geschwindigkeit durchgeführt wird, bilden sich Schaumblasen, die schwierig zu brechen sind. Darüber hinaus enthält der Filterkuchen unbequemerweise eine große Menge Flüssigkeit, wenn die Filtriergeschwindigkeit gering ist. Im industriellen Maßstab ist daher die Reinigungs-Operation sehr uneffektiv, wobei eine α-APM-Lösung oder Suspension verwendet wird, die schlechte Verarbeitungseigenschaften aufweist.
- Des weiteren führt in der üblichen Neutralisationsreaktion unter Verwendung einer löslichen Base der Kontakt von α-APM mit der Base zur Bildung von DKP, welches die Ausbeute verschlechtert, und wenn das Produkt mit dem gebildeten DKP verunreinigt ist, wird sein kommerzieller Wert herabgesetzt.
- Wie vorstehend bereits diskutiert, ist bei einem herkömmlichen Neutralisationsverfahren des Säuresalzes von α-APM die Ausbeute gering und eine erneute Reinigungs-Operation notwendig. Das oben erwähnte Verfahren ist daher für die industrielle Produktion ungeeignet.
- Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die Schaffung eines Verfahrens zur Erzeugung von α-L-Aspartyl-L- phenylalanin-methylester ( α-ApM) aus einem Säure-Additionssalz desselben, welches im wesentlichen frei ist von Anionen des Säure-Additionssalzes.
- Diese Aufgabe kann dadurch gelöst werden, daß eine wäßrige Lösung eines Säure-Additionssalzes, beispielsweise eines Mineralsäuresalzes oder eines organischen Sulfonsäuresalzes von α-L-Aspartyl-L-phenylalanin-methylesters mit einem OH-artigen Anionen-Austauscherharz in freier Basenform behandelt wird und das α-APM aus der so erhaltenen Lösung desselben isoliert wird.
- Dieses Verfahren erweist sich unter dem industriellen Gesichtspunkt als ausgezeichnet, weil eine Neutralisationsreaktion leicht durchführbar ist, die Bildung von Nebenprodukten während der Neutralisationsbehandlung und ein Verlust bei der Behandlung vermieden werden und nach der Behandlung eine weitere Reinigung des so erzeugten α-APM unnötig ist.
- Die Erfinder der vorliegenden Anmeldung haben intensive Untersuchungen durchgeführt in der Absicht, die bei den vorerwähnten Herstellungsverfahren aufgetretenen Probleme zu lösen, und als Ergebnis haben sie gefunden, daß dann, wenn ein Säure-Additionssalz, beispielsweise ein Mineralsäuresalz oder ein Salz einer organischen Sulfonsäure des α-APM in einem wäßrigen Lösungsmittel gelöst, dann mit einem OH-artigen Ionenaustauscherharz neutralisiert wird, überraschenderweise die Anionen des säurebildenden Salzes aus dem α-APM selektiv an dem Harz adsorbiert werden und das α-APM an dem Harz nicht adsorbiert wird, so daß eine wäßrige Lösung, welche α-APM allein enthält, erhalten wird. Die vorliegende Erfindung wurde auf der Basis dieser Erkenntnis geschaffen.
- α-APM liegt in der Kationen-Form vor, wenn es sauer ist, in einer nicht-geladenen Form eines Elektronenpaares, wenn es neutral ist, und in Form eines Anions, wenn es alkalisch ist. α-ARM wird daher durch das Ionenaustauscherharz nicht adsorbiert, wenn die es enthaltende wäßrige Lösung neutral oder sauer ist.
- Wenn ein Mineralsäuresalz oder ein organisches, beispielsweise Sulfonsäuresalz von α-APM in einem neutralen wäßrigen Lösungsmittel gelöst wird, dann wird die Lösung schwach sauer, d.h. sie hat einen pH-Wert zwischen etwa 1 und 7. Wenn die erhaltene Lösung mit dem Anionenaustauscherharz in Kontakt gebracht wird, dann werden nur die sauren Anionen daran adsorbiert und α-APM wird nicht adsorbiert. In der Lösung vorhandenes DKP wird jedoch an dem Anionenaustauscherharz adsorbiert und wird daher aus dem α-APM abgetrennt.
- In der vorliegenden Erfindung werden die Mineralsäure-, organischen Sulfonsäure- oder dergleichen Salze des α-APM nach verschiedenen Verfahren hergestellt. Beispiele der Säuresalze, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, umfassen die Hydrochlorid-, Sulfat-, Phosphat-, Nitrat-, Methansulfonat-, Ethansulfonat-, Benzolsulfonat- und p-Toluolsulfonat-Salze.
- Das Ausgangs-α-APM-Salz kann im wesentlichen rein sein, d.h. 90% oder reiner. Eine Reinheit von wenigstens etwa 95% wird gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bevorzugt, um im wesentlichen reines, d.h. α-APM mit dem Reinheitsgrad von Nahrungsmitteln, zu erzeugen.
- Das im Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendete Anionen-Austauscherharz kann ein solches von einem Schwach- Basen-Typ oder einem Stark-Basen-Typ sein und wird in der freien Basen-Form verwendet. Da das Schwach-Basen-Ion- Austauscherharz die Bildung von DKP verhindert, wird dasselbe besonders bevorzugt. Das Substrat des Ionen-Austauschharzes kann von einem beliebigen Typ sein wie von einem Gel-Typ, einem porösen Typ oder einem makroporösen Typ. Es kann somit ein beliebiges schwaches oder stark-basisches Anionen-Austauschharz ohne jegliche Beschränkung verwendet werden.
- Für die Beschreibung solcher Ionen-Austauschharze wird Bezug genommen auf Mcgraw Hill Series in Advanced Chemistry, Ionen-Austausch, Seiten 47-58 und 580, wobei diese Offenbarung durch diese Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung aufgenommen wird.
- Die Menge des verwendeten Ionen-Austauschharzes beträgt 0,5 chemische Äquivalente oder mehr, vorzugsweise 1 bis 10 Äquivalente in Bezug auf die Ionen-Austauschkapazität in ihrem feuchten Zustand in Bezug auf die chemische äquivalente Menge der Mineralsäure oder der organischen Säure, beispielsweise Sulfonsäure, die in dem Ausgangs- α-APM-Säure- Additionssalz enthalten ist. Wenn die Menge des Ionen-Austauschharzes geringer als 1 Äquivalent ist, dann bleibt ein Teil des α-APM in der Salzform, aber es ist möglich, die Menge desselben, die in dem α-APM bleibt, während der anschließenden Isolations-Operationen wie Filtrierung oder Waschen zu vermindern. Wenn die Menge des Harzes geringer als 0,5 Äquivalent ist, dann ist die Menge des Anions, die in der nachfolgenden Operation entfernt werden muß, zu groß und der industrielle Vorteil des Verfahrens der vorliegenden Erfindung wird nicht erreicht. Im Gegensatz dazu ist es nicht wirtschaftlich, mehr als 10 Äquivalente des Harzes zu verwenden, weil die Menge des α-APM, die in dem Harz verbleibt, unerwünscht ansteigt, so daß eventuell eine größere Menge α-APM verlorengeht. Im Hinblick auf die Bildung von DKP liegt die Menge des Ionen-Austauschharzes vorzugsweise zwischen 0,8 und 1,5 Äquivalenten.
- Die Ionen-Austauschreaktion wird bei einer Temperatur bis zu 70ºC, vorzugsweise von 20 bis 60ºC, mehr bevorzugt oberhalb Raumtemperatur, beispielsweise 40 bis 60ºC, durchgeführt. Wenn die Temperatur höher als 70ºC ist, dann zersetzt sich das α-APM unter Bildung von α-L-Aspartyl-L-phenylalanin und DKP, was zu einem Abfall der Ausbeute führt. Wenn die Temperatur der Neutralisationsreaktion zu gering ist, dann muß das Ausgangs- α-APM-Salz in einer niedrigen Konzentration verwendet werden, weil die Löslichkeit des α-APM bei niedriger Temperatur gering ist. Wenn solch eine niedrige Konzentration verwendet wird, dann verschlechtert sich die volumetrische Effizienz des Verfahrens.
- Die Ionen-Austauschreaktion der vorliegenden Erfindung wird in einem wäßrigen Medium, d.h. in einer wäßrigen Lösung oder einem Lösungsmittel, enthaltend Wasser und ein wassermischbares organisches Lösungsmittel, durchgeführt. Die wassermischbaren organischen Lösungsmittel umfassen Alkohole wie Methanol, Ethanol, n-Propanol, Isopropanol, tert-Butanol, Cellosolve und Methylcellosolve, Aceton, Dioxan, Tetrahydrofuran, N,N-Dimethylformamid, N,N-Diethylformamid und Dimethylsulfoxid. Wenn eine Mischung aus Wasser und einem organischen Lösungsmittel verwendet wird, dann kann das Verhältnis zwischen Wasser und organischem Lösungsmittel willkürlich ausgewählt werden.
- Das Ausgangs-Säure-Additionssalz bildet eine saure Lösung in einem wäßrigen Lösungsmittel. Obgleich zusätzliche Säure darin enthalten sein kann, so sollte die Menge derselben doch beschränkt sein, weil sie mit dem Anion des Säure-Additionssalzes von α-APM in Konkurrenz steht und die Ionen-Austauschkapazität des Harzes vermindert.
- Es besteht keine besondere Beschränkung in Bezug auf die Menge des verwendeten Lösungsmittels, ausgenommen daß es notwendig ist,daß das Ausgangs- α-APM-Salz und das so erzeugte α-APM bei der ausgewählten Reaktionstemperatur in Lösung verbleiben. Wenn Wasser verwendet wird, dann wird üblicherweise eine Gewichtsmenge von etwa dem 20- bis 100-fachen, vorzugsweise 25- bis 50-fachen, des üblicherweise benutzten α-APM-Salzes verwendet.
- Bei der praktischen Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens im Chargenbetrieb wird das Anionen-Austauschharz zu dem α-APM-Säure-Additionssalz, beispielsweise dem Mineralsäuresalz oder der organischen Sulfonsäuresalz-Lösung zugegeben, gefolgt von einem Rühren, um die Ionenaustauschreaktion durchzuführen. Das Harz wird dann durch Filtration entfernt, wodurch die α-APM-Lösung erhalten wird. In alternativer Weise wird die α-APM-Säure-Additionssalz-Lösung durch eine Kolonne fließen gelassen, die mit dem Ionenaustauschharz beschickt ist, und eine daraus fließende α-APM- Lösung wird aufgesammelt. Die so erhaltene α-APM-Lösung wird dann zur Trockne eingedampft, alternativ kann sie gekühlt oder zur Abscheidung von α-APM-Kristallen konzentriert werden,und die letzteren können dann durch übliche Fest- Flüssig-Separationstechniken isoliert werden.
- Das für die Ionenaustauschreaktion verwendete Harz kann in der üblichen Weise unter Verwendung einer wäßrigen Alkalihydroxidlösung regeneriert werden, so daß der OH-Typ (freie Basenform) gebildet wird, der wiederverwendet werden kann.
- In dem Verfahren der vorliegenden Erfindung ist der Anionengehalt in der durch Neutralisation erhaltenen α-APM-Lösung gering und daher ist auch die Menge des Anions, welches an dem daraus isolierten α-APM-Feststoff haftet, klein. Aus diesem Grunde kann in der nachfolgenden Stufe α-APM mit niedrigem Anionengehalt isoliert werden, ohne daß spezielle Reinigungstechniken verwendet werden müssen.
- Die Erfindung wird nachfolgend im einzelnen unter Bezugnahme auf die Beispiele näher erläutert.
- In den Beispielen wurde α-APM durch HLC analysiert und die Chlorionen wurden durch potentiometrische Titration unter Verwendung einer Silbernitratlösung gemessen.
- Zu 1103,3 g einer wäßrigen Lösung, die 33,1 g α-APM Hydrochlorid enthielt, wurden 167 ml der freien Basenform eines schwach basischen OH-artigen Anionenaustauschharzes(Lewatit MP-62, hergestellt von der Bayer AG), welches ein schwach basisches mikroporöses Anionenaustauschharz ist mit einer tertiären Aminogruppe als Ionenaustauschgruppe, gegeben. Die Mischung wurde dann bei 55ºC 30 Minuten lang gerührt. Das Harz wurde aus dem System durch Heißfiltration entfernt und das Harz wurde dann zweimal mit 167 ml warmem Wasser bei 55ºC gewaschen. Das Filtrat wurde mit der Waschflüssigkeit gemischt, um so 1086 g einer Lösung zu erhalten, die 25,9 g α-APM (Ausbeute 88,2%) und 240 ppm Chlorionen enthielt.
- Die Lösung wurde auf 5ºC abgekühlt und die abgeschiedenen Kristalle wurden filtriert und getrocknet und ergaben 20,2 g α-APM. Die Gesamtausbeute betrug 68,6% und der Chlorgehalt der Kristalle lag bei 0,03%.
- Unter vermindertem Druck wurden 1038 g des in der Filtrationsstufe erhaltenen Filtrats bei 40ºC zu 725 g konzentriert und 26,6 g frisches α-APM Hydrochlorid wurde darin gelöst. Zu dieser Lösung wurden 167 ml des Anionenaustauschharzes vom schwach basischen OH-Typ gegeben und die Mischung wurde dann 30 Minuten lang bei 55ºC gerührt. Das Harz wurde aus dem System durch Heißfiltration entfernt und dann zweimal mit 167 ml warmem Wasser bei 55ºC gewaschen. Anschließend enthielt das so erhaltene Filtrat nach dem Mischen mit der Waschflüssigkeit 26,1 g α-APM und 230 ppm Chlorionen.
- Die Lösung wurde auf 5ºC abgekühlt und dann wurden die Kristalle ausgefällt, filtriert und getrocknet und ergaben 20,5 g α-APM mit einem Chlorgehalt von 0,03%. Die Gesamtausbeute in Bezug auf das frisch zugeführte αAPM betrug 86,5%.
- Das gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 wurde verwendet mit der Ausnahme, daß die freie Basenform des wasserhaltigen Harzes verwendet wurde, die durch Eintauchen von 188 ml eines stark basischen Anionenaustauscbbarzesin Cl-Salzform (Lewatit MP-500, hergestellt von der Bayer AG), die ein stark basisches makroporöses Anionenaustauschharz mit quaternären Aminogruppen als Ionenaustauschgruppen darstellt, in eine wäßrige Natriumhydroxidlösung und anschließendes kräftiges Waschen mit Wasser regeneriert worden war. Es wurden 1084 g einer Lösung erhalten, die 25,4 g α-APM (Ausbeute 86,4%) enthielt,und die darin enthaltene Konzentration an Chlorionen lag bei 92 ppm.
- Die Lösung wurde auf 5ºC abgekühlt und die ausgeschiedenen Kristalle wurden abfiltriert und getrocknet und ergaben 18,2 g α-APM mit einem Chlorgehalt von 0,01%. Die Ausbeute betrug 61,9%.
- Wie in Beispiel 1 wurde das erhaltene Filtrat auf 725 g konzentriert und 25,0 g frisches α-APM Hydrochlorid wurde zugegeben. Zu dieser Lösung wurden das wasserhaltige Harz vom OH-Typ gegeben, welches durch Eintauchen von 188 ml eines Anionenaustauschharzes vom stark basischen Cl-Typ in eine wäßrige Natriumhydroxidlösung und anschließendes kräftiges Waschen desselben mit Wasser erzeugt worden war. Das erhaltene Filtrat wurde mit der Waschflüssigkeit gemischt, um eine Lösung zu erhalten, die 25,7 g α-APM und 230 ppm Chlorionen aufwies.
- Die Lösung wurde dann auf 5ºC abgekühlt und die abgeschiedenen Kristalle wurden abfiltriert und getrocknet und ergaben 18,5 g α-APM mit einem Chlorgehalt von 0,01%. Die Gesamtausbeute in Bezug auf das frisch zugeführte α-APM betrug 83,3%.
- Zu 725,0 g einer wäßrigen Lösung, die 33,1 g α-APM Hydrochlorid enthielt, wurden tropfenweise unter Rühren 6,1 g eines 28%igen wäßrigen Ammoniaks zugegeben, um den pH-Wert auf 5,0 einzustellen. Die abgeschiedenen Kristalle wurden filtriert und ergaben 59,8 g eines Filterkuchens, der 25,1 g α-APM (Ausbeute 85,1%) mit einem Chlorgehalt von 0,3% aufwies.
- Der Filterkuchen wurde dann in 567,7 g Wasser dispergiert und die erhaltene Dispersion wurde bei 25ºC 1 Stunde gerührt und dann auf 5ºC abgekühlt, um Kristalle abzuscheiden. Die letzteren wurden durch Filtrieren gesammelt und dann getrocknet und ergaben 21,6 g α-APM mit einem Chlorgehalt von 0,04%. Die Ausbeute betrug 76,5%.
- 735,7 g einer wäßrigen Lösung, die 33,1 g α-APM Hydrochlorid enthielt, wurden durch eine Kolonne fließen gelassen, die mit einem erhitzten Mantel versehen war und mit 60 ml eines schwach basischen Anionenaustauschharzes vom OH-Typ (Lewatit MP-62, hergestellt von der Bayer AG) beschickt war. Die Durchflußrate betrug 5 cm/min, während die Temperatur der Säule auf 55ºC gehalten wurde. Anschließend folgte Wasser, bis 1300 ml des Auslaufs gesammelt worden war. Diese Lösung enthielt 26,8 g α-APM (Ausbeute 91,2%) und 100 ppm Chlorionen.
- Die Lösung wurde auf 5ºC abgekühlt und die ausgeschiedenen Kristalle wurden filtriert und getrocknet und ergaben 19.7 g α-APM mit einem Chlorgehalt von 0,01%. Die Gesamtausbeute lag bei 67,0%.
- Das in der verwendeten Kolonne enthaltene Harz wurde in der freien Basenform mit 1 N wäßriger Natriumhydroxidlösung regeneriert und dann kräftig mit Wasser gewaschen. Es wurde eine Lösung durch Auflösen von 25,1 g zusätzlichem α-APM Hydrochlorid in dem erhaltenen Konzentrat hergestellt durch Konzentrieren von 1251,3 g des Filtrats der Filtrationsstufe bei 40ºC unter vermindertem Druck auf 750 g. Die Lösung wurde bei 55ºC mit einer Fließrate von 3 cm/min durch die regenerierte Kolonne fließen gelassen, gefolgt von Wasser, bis 1300 ml des Auslaufes gesammelt waren. Diese Lösung enthielt 26,6 g α-APM und 120 ppm Chlorionen.
- Die Lösung wurde auf 5ºC abgekühlt und die abgeschiedenen Kristalle wurden abfiltriert und getrocknet und ergaben 19,5 g α-APM mit einem Chlorgehalt von 0,01%. Die Gesamtausbeute, bezogen auf das zugegebene α-APM, lag bei 92,9%.
- Das gleiche Verfahren wie in Beispiel 3 wurde verwendet mit der Ausnahme, daß die in Tabelle 1 aufgeführten Salze des α-APM verwendet wurden. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt. Tabelle 1 Beispiel No. Säure Schwefelsäure Salpeter-Säure Phosphor-Säure Erste Menge des APM-Salzes (g) Auslauf Ausbeute (%) Anion (ppm) Isoliertes α-APM PTS: p-Toluolsulfonsäure Tabelle 1 (Fortsetzung) Beispiel No. Zweite Zugabe des frisch zugeführten α-APM-Salzes (g) Auslauf Anion (ppm) Isoliertes α-APM Ausbeute
- 980,0 g einer wäßrigen Lösung, die 33,1 g α-APM Hydrochlorid und 0,7 g freie Chlorwasserstoffsäure enthielt, wurde durch eine Kolonne fließen gelassen, die mit einem erhitzten Mantel versehen war und mit einem wasserhaltigen Harz vom OH-Typ beschickt war, welches in der freien Basenform durch Eintauchen in 120 ml eines stark basischen Cl-artigen Anionenaustauschharzes (Lewatit MP-500, hergestellt von der Bayer AG) in eine wäßrige Natriumhydroxidlösung und anschließendes Waschen desselben mit Wasser bei einer Fließrate von 10 cm/min regeneriert worden war, wobei die Temperatur der Säule auf 45ºC gehalten wurde, gefolgt von Wasser, bis 1300 ml Auslauf aufgesammelt waren. Die Lösung enthielt 26,9 g α-APM (Ausbeute 89,2%) und 30 ppm Chlorionen.
- Die Lösung wurde auf 5ºC abgekühlt und die ausgeschiedenen Kristalle wurden filtriert und getrocknet und ergaben 18,8 g α-APM mit einem Chlorgehalt von 0,01% oder weniger. Die Ausbeute lag bei 63,9%.
- Das Harz in der verwendeten Kolonne wurde in der freien Basenform mit 1 N wäßriger Natriumhydroxidlösung regeneriert und anschließend kräftig mit Wasser gewaschen. Eine durch Auflösen von 23,9 g zusätzlichem α-APM Hydrochlorid erhaltene Lösung in einem Konzentrat, welches durch Konzentrieren von 1258,2 g des Filtrats der Filtrationsstufe bei 40ºC unter vermindertem Druck auf 950 g erhalten worden war, wurde durch die regenerierte Harzkolonne bei 55ºC mit einer Fließrate von 3 cm/min fließen gelassen, gefolgt von Wasser, bis 1300 ml des Auslaufes aufgesammelt waren. Diese Lösung enthielt 27,2 g α-APM und 40 ppm Chlorionen.
- Die Lösung wurde auf 5ºC abgekühlt und die abgeschiedenen Kristalle wurden filtriert und getrocknet und ergaben 19,1 g α-APM mit einem Chlorgehalt von 0,01% oder weniger. Die Gesamtausbeute, bezogen auf das zusätzliche α-APM, lag bei 89,7%.
- 420,0 g einer 50%igen wäßrigen Methanollösung, die 33,1 g α-APM Hydrochlorid und 0,7 g freie Chlorwasserstoffsäure enthielt, wurde durch eine Kolonne mit einem beheizbaren Mantel fließen gelassen, die mit einem wasserhaltigen Harz vom OH-Typ beschickt war, das in der freien Basenform durch Eintauchen in 133 ml eines schwach basischen Anionenaustauschharzes in der Cl-Salzform (Lewatit MP-62, hergestellt von der Bayer AG) in eine wäßrige Natriumhydroxidlösung regeneriert worden war und dann mit Wasser und anschließend mit 50%igem wäßrigen Methanol kräftig gewaschen worden war, wobei eine Fließrate von 5 cm/min eingehalten wurde und die Temperatur der Kolonne auf 55ºC gehalten wurde, gefolgt von 50%igem wäßrigem Methanol, bis 800 ml Auslauf aufgesammelt worden war. Die Lösung enthielt 26,5 g αAPM (Ausbeute 90,3%) und 80 ppm Chlorionen.
- Die Lösung wurde auf 5ºC abgekühlt und die abgeschiedenen Kristalle wurden filtriert und getrocknet und ergaben 22,0 g α-APM mit einem Chlorgehalt von 0,01%. Die Gesamtausbeute lag bei 74,9%.
- Das Harz in der verwendeten Kolonne wurde in der freien Basenform mit einer 1 N wäßrigen Natriumhydroxidlösung regeneriert und dann kräftig mit Wasser gewaschen. Eine Lösung, die durch Auflösen von 28,0 g zusätzlichem α-APM Hydrochlorid in 751,1 g des in der Filtrationsstufe erhaltenen Filtrats erhalten worden war, wurde durch die regenerierte Kolonne mit einer Fließrate von 3 cm/min bei einer Temperatur von 55ºC fließen gelassen,gefolgt von Wasser, bis 1300 ml des Auslaufes aufgesammelt waren. Diese Lösung enthielt 26,6 g α-APM und 70 ppm Chlorionen.
- Die Lösung wurde auf 5ºC abgekühlt und die abgeschiedenen Kristalle wurden filtriert und getrocknet und ergaben 21,8 g α-APM mit einem Chlorgehalt von 0,01%. Die Gesamtausbeute, bezogen auf das zusätzlich zugegebene α-APM, lag bei 89,0%.
- Das gleiche Verfahren wie in Beispiel 9 wurde verwendet mit der Ausnahme, daß das Lösungsmittel 50%iges wäßriges Ethanol war, um 800 ml der Lösung zu erhalten, welche 26,1 g α-APM (Ausbeute 88,8%) und 70 ppm Chlorionen aufwies.
- Die Lösung wurde auf 5ºC abgekühlt und die abgeschiedenen Kristalle wurden filtriert und getrocknet und ergaben 20,4 g α-APM mit einem Chlorgehalt von 0,01%. Die Gesamtausbeute lag bei 69,5%.
- Das Harz in der verwendeten Kolonne wurde in der freien Basenform eines OH-Typs mit einer 1 N wäßrigen Natriumhydroxidlösung regeneriert und dann kräftig mit Wasser gewaschen. Eine durch Auflösen von 26,6 g zusätzlichem α-APM Hydrochlorid in 754,7 g des in der Filtrationsstufe erhaltenen Filtrats wurde bei 55ºC mit einer Fließrate von 3 cm/min durch die regenerierte Kolonne fließen gelassen, gefolgt von Wasser, bis 1300 ml des Auslaufes aufgesammelt waren. Diese Lösung enthielt 26,5 g α-APM und 70 ppm Chlorionen.
- Die Lösung wurde auf 5ºC abgekühlt, die abgeschiedenen Kristalle wurden filtriert und getrocknet und ergaben 20,2 g α-APM mit einem Chlorgehalt von 0,01%. Die Gesamtausbeute, bezogen auf das zusätzlich zugegebene α-APM, lag bei 85,0%.
Claims (9)
1. Ein Verfahren zur Herstellung von α-L-aspartyl-L-
phenylalaninmethylester von einem Säure
-Additionssalz desselben, das die Schritte umfaßt, daß eine
Lösung von einem Säure -Additionssalz von einem
α-L-aspartyl-L-phenylalaninmethylester (α-APM)
in einem wässrigen Lösungsmittel mit einem Anionen-
Austauschharz in freier Basenform kontaktiert wird,
um dadurch eine wässrige Lösung von α-APM zu
bilden; das Ionen-Austauschharz davon abgetrennt
wird und dann davon α-APM im wesentlichen frei von
den Säure -Anionen des Säure -Additionssalzes
isoliert wird.
2. Das Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Anionen-
Austauschharz ein Harz vom schwachen Basentyp ist.
3. Das Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das wässrige
Lösungsmittel Wasser oder ein Gemisch aus Methanol
oder Ethanol und Wasser ist.
4. Das Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Säure-
Additionssalz ein Salz einer Mineralsäure ist.
5. Das Verfahren nach Anspruch 4, bei dem das Säure-
Additionssalz das Hydrochlorid ist.
6. Das Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der
Kontaktierungsschritt bei etwa 40 bis 60ºC durchgeführt
wird.
7. Das Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das α-APM
durch Kühlen der Lösung von ihr abgetrennt wird.
8. Das Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das
kontaktierte Harz mit Base regeneriert wird und mit
zusätzlichem Säure -Additionssalz von α-APM,
gelöst in zusätzlichem wässrigem Lösungsmittel
oder dem wässrigen Lösungsmittel, von dem das
α-APM isoliert worden ist, rückgeführt (recycled)
wird.
9. Das Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Anionen-
Austauschharz ein Harz vom schwachen Basentyp ist;
wobei das wässrige Lösungsmittel Wasser oder ein
Gemisch von Methanol oder Ethanol und Wasser ist;
wobei das Säure-Additionssalz das Hydrochlorid
ist; wobei der Kontaktierungsschritt bei etwa
40 bis 60ºC durchgeführt wird und wobei das α-APM
durch Kühlen der Lösung von ihr abgetrennt wird
und wobei das kontaktierte Harz mit Base regeneriert
und mit Säure -Additionssalz von α-APM, gelöst in
zusätzlichem wässrigem Lösungsmittel oder dem
wässrigen Lösungsmittel, von dem das α-APM isoliert
worden ist, rückgeführt (recycled) wird.
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