[go: up one dir, main page]

DE69002883T2 - Konzentrieren von Saftprodukten mit einem verbesserten Geschmack durch umgekehrte Osmose. - Google Patents

Konzentrieren von Saftprodukten mit einem verbesserten Geschmack durch umgekehrte Osmose.

Info

Publication number
DE69002883T2
DE69002883T2 DE90306168T DE69002883T DE69002883T2 DE 69002883 T2 DE69002883 T2 DE 69002883T2 DE 90306168 T DE90306168 T DE 90306168T DE 69002883 T DE69002883 T DE 69002883T DE 69002883 T2 DE69002883 T2 DE 69002883T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stage
unit
retentate
membrane
rejection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE90306168T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69002883D1 (de
Inventor
James Baird Walker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Separasystems Lp Lakeland
Original Assignee
Separasystems Lp Lakeland
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Separasystems Lp Lakeland filed Critical Separasystems Lp Lakeland
Publication of DE69002883D1 publication Critical patent/DE69002883D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69002883T2 publication Critical patent/DE69002883T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D61/00Processes of separation using semi-permeable membranes, e.g. dialysis, osmosis or ultrafiltration; Apparatus, accessories or auxiliary operations specially adapted therefor
    • B01D61/02Reverse osmosis; Hyperfiltration ; Nanofiltration
    • B01D61/025Reverse osmosis; Hyperfiltration
    • B01D61/026Reverse osmosis; Hyperfiltration comprising multiple reverse osmosis steps
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L2/00Non-alcoholic beverages; Dry compositions or concentrates therefor; Preparation or treatment thereof
    • A23L2/02Non-alcoholic beverages; Dry compositions or concentrates therefor; Preparation or treatment thereof containing fruit or vegetable juices
    • A23L2/08Concentrating or drying of juices
    • A23L2/082Concentrating or drying of juices by membrane processes
    • A23L2/085Concentrating or drying of juices by membrane processes by osmosis, reverse osmosis, electrodialysis
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L2/00Non-alcoholic beverages; Dry compositions or concentrates therefor; Preparation or treatment thereof
    • A23L2/70Clarifying or fining of non-alcoholic beverages; Removing unwanted matter
    • A23L2/72Clarifying or fining of non-alcoholic beverages; Removing unwanted matter by filtration
    • A23L2/74Clarifying or fining of non-alcoholic beverages; Removing unwanted matter by filtration using membranes, e.g. osmosis, ultrafiltration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Nanotechnology (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)
  • Non-Alcoholic Beverages (AREA)

Description

    Erfindungsgebiet
  • Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zum Konzentrieren von Saftprodukten von verbessertem Geschmack. Insbesondere sieht das Verfahren die Anwendung einer Mehrzahl von Einheiten zur Umkehrosmose (UO-Einheiten) in zwei Stufen vor - von denen die eine mit Polyamidmembranen mit hohem Rückhaltevermögen und die andere mit Membranen mit niedrigem Rückhaltevermögen arbeitet - um geklärtes Serum zu konzentrieren.
  • Allgemeiner Stand der Technik
  • Unmittelbar aus frischen Früchten und Gemüsen gewonnener Saft wird von den Verbrauchern im allgemeinen bevorzugt, er ist aber nur in der Wachstumszeit und in bestimmten Gegenden zu erhalten. Daher müssen Obstsaft und Gemüsesaft in außerhalb des Anbaugebiets liegende Gebiete befördert werden, und der Saft muß für den Verbrauch außerhalb der Saison gelagert werden.
  • Um die Versandkosten zu verringern und eine längere Lagerung zu ermöglichen, werden Säfte konzentriert und auf andere Weise behandelt. Da die Verbraucher im allgemeinen Geschmack, Aroma, Aussehen und das Gefühl von frisch gepreßten Säften im Mund bevorzugen, bemühen sich die Verarbeiter, die Eigenschaften frisch gepreßter Säfte im Konzentrat und danach auch in dem rückverdünnten Saft aufrechtzuerhalten.
  • Beispielsweise wird Orangensaft häufig auf 60 bis 65 Gew.% Zucker als Saccharose (60 bis 65 ºBrix) konzentriert, um aus großen Anbaugebieten, etwa aus Brasilien, zu beziehen und damit in erster Linie die Kosten für den Transport großer Mengen Wasser zu vermeiden. In Marktnähe verdünnen die Verarbeiter das Konzentrat auf etwa 42 ºBrix, d.h. die Konzentration von im Einzelhandel erhältlichem tiefgekühltem Konzentrat. Bei diesen Behandlungsschritten werden häufig Essenz und Frischsaft zugegeben, um Geschmack und Aroma zu verbessern, die bei der anfänglichen Behandlung des Frischsafts zum Transport und Lagern verlorengehen.
  • Die üblichen Verfahren zum Konzentrieren von Obst- und Gemüsesäften enthalten häufig Schritte, die die vom Verbraucher gewünschten Eigenschaften verschlechtern, oder haben sonstige Nachteile. Säfte enthalten zum Verderb des Produkts führende Mikroorganismen, die im wesentlichen beseitigt werden müssen, wenn eine ausreichende Lagerzeit (Lagerfähigkeit) erzielt werden soll. Diese zum Verderb führenden Mikroorganismen werden im allgemeinen zerstört durch 30minütiges oder längeres Pasteurisieren bei etwa 62 ºC oder kürzeres Pasteurisieren bei höheren Temperaturen. Leider schädigt oder zerstört dieses Verfahren auch die Aroma- und Geschmackskomponenten, die niedriges Molekulargewicht (30 bis 155) haben und von Temperaturen über 40 ºC leicht beeinflußt werden.
  • Darüberhinaus enthalten Obst und Gemüse Enzyme, die Aroma- und Geschmackseinbußen verursachen, zu Farbverlust führen und weitere unerwünschte Folgen haben können. Z.B. muß Pektinesterase als unerwünschtes Enzym inaktiviert werden, wenn man die erwünschte charakteristische Trübungsmasse in Säften, wie z.B. Orangen- und Grapefruitsaft, zu bewahren sucht. Zum Inaktivieren von Pektinesterase müssen höhere Temperaturen angewandt werden als sie zum Pasteurisieren erforderlich sind. Infolgedessen wird die Einbuße an Geschmack und Aroma noch verstärkt.
  • Das US-Patent 4.643.902 (U.S. '902), auf das hiermit ausdrücklich Bezug genommen wird, beschreibt ein Verfahren zur Vermeidung zahlreicher Nachteile der üblichen Behandlung von Säften. Nach diesem Verfahren wird mit Ultrafiltration gearbeitet, um vorzugsweise ein Geschmacks- und Aromakomponenten enthaltendes Ultrafiltrations-Permeat (UF-Permeat) durchzulassen, während zum Verderb des Produkts führende Mikroorganismen in einem UF-Retentat zurückgehalten werden. Dann wird das UF-Retentat, z.B. durch Erhitzung, weiterbehandelt, um eine ausreichend große Zahl zum Verderb führender Mikroorganismen zu inaktivieren und damit Saftverderb bei der Lagerung zu verhindern. Das behandelte UF-Retentat wird dann wieder vereinigt mit dem die Geschmacks- und Aromakomponenten enthaltenden UF-Permeat, so daß sich ein Lebensmittelsaft ergibt, der gelagert werden kann, dem aber die Geschmacks- und Aromakomponenten verblieben sind.
  • U.S.'902 verhindert in hohem Maße, daß Geschmacks- und Aromakomponenten sich verflüchtigen und anschließend etwas von der wäßrigen Essenz wiedergewonnen werden muß, wie es bei der üblichen Konzentrierung durch thermisches Verdampfen erforderlich ist, z.B. bei den Anlagen mit thermisch beschleunigter Kurzzeitverdampfung (TASTE) zum Konzentrieren von tiefgekühltem Orangensaft. Vermieden wird der Eintrag von Geschmacks- und Aroma- Komponenten in Eiskristalle, die von dem Gefrierkonzentrat während der Gefrierkonzentration abgetrennt werden, sowie der oxydative Abbau, der mit der Gefrierkonzentration und Sublimationskonzentration einhergeht.
  • Bei dem Verfahren nach U.S.'902 werden zunächst das Fruchtfleisch und sonstige Feststoffe von dem Saft so weit abgetrennt, wie es für die Durchführung einer wirksamen Ultrafiltration ausreichend ist. Dann ist eine Ultrafiltrations-Stufe vorgesehen, um vorzugsweise ein UF-Permeat durchzulassen, das die flüchtigen Geschmackskomponenten von Obst und Gemüse mit niedrigem, im Bereich zwischen etwa 30 und 155 liegendem Molekulargewicht und weitere Moleküle, wie z.B. Zucker und Aminosäuren, enthält, während größere Moleküle zurückgehalten werden. Es wurde angegeben, daß die Membranen dichter sind als die bakteriologischen Filter, die eine Porengröße von weniger als 1 nm haben und somit zum Verderb des Produkts führende Komponenten, wie Bakterien, Hefen, Schimmelpilze, andere Pilze u.dgl. sowie unerwünschte Enzyme, wie z.B. Oxidase und Pektinesterase, Proteine, Pektin und Öle, zurückhalten.
  • Das UF-Retenat wird an eine Inaktivierungsstufe abgegeben, in welcher unerwünschte Komponenten inaktiviert werden. U.S.'902 gibt für diese Stufe keinerlei kritische Grenzen an. Sie gibt an, daß die angewandten Methoden abgeändert werden können durch Methoden, bei denen die zum Verderb führenden Mikroorganismen durch Erhitzung, chemische Behandlung, Trocknung, UV- Strahlung, Röntgenstrahlung u.dgl. inaktiviert oder zerstört werden. Bei Nahrungsmitteln ist das Erhitzen das bevorzugte Inaktivierungsverfahren.
  • Das UF-Permeat wird in eine Umkehrosmose-Einheit (UO-Einheit) überführt, um die Geschmacks- und Aromakomponenten als UO-Retentat zu konzentrieren. Das UO-Retentat, das frei von den meisten der zum Verderb führenden Mikroorganismen ist, die in dem UF-Retentat verblieben waren, kann mit dem inaktivierten UF-Retentat wieder vereinigt werden, um ein lagerfähiges Produkt herzustellen, z.B. ein 50 ºBrix-Orangensaft-Erzeugnis, das bei etwa -4 ºC mindestens 12 Monate haltbar ist.
  • Dennoch hat sich gezeigt, daß weiterhin Geschmacks- und Aromaeinbußen auftreten und das Endprodukt nicht die erwünschte Qualität hat. Man kann davon ausgehen, daß zwei Faktoren die Ursache dafür sind. Wahrscheinlich werden einige Geschmacks- und Aromakomponenten in dem UF-Retentat zurückgehalten, obwohl die Porengröße (ungefähr 20.000 bis 100.000 MWCO [Molekulargewichts-cutoff]) theoretisch alle diese Komponenten (Molekulargewicht etwa 30 bis 155) durchlassen sollte. Wahrscheinlich wird das Produkt auch ungünstig beeinflußt, wenn die Prozeßdauer für das UF-Retentat zu lang ist, oder wenn der Prozeß bei niedriger Temperatur abläuft.
  • Bei Benutzung von UF-Membranen solcher Porengröße, daß der Durchtritt der Geschmacks- und Aromakomponenten möglich ist, wie in U.S.'902 angenommen, bildet sich auf der Membranoberfläche eine Gelschicht, die die effektive Porengröße herabsetzt und zum Zurückhalten der kleineren Aroma- und Geschmackskomponenten in dem UF-Retentat führt. Ferner neigen die Membranen zum Verstopfen, vor allem bei hohen Konzentrationen von löslichen und unlöslichen Komponenten. Wenn die Membran sich zusetzt, nimmt die Prozeßdauer für das UF-Retentat zu, und die Produktqualität verschlechtert sich. Durch Verwenden einer dichteren UF-Membran kann das Verstopfen sehr stark eingeschränkt werden, aber Geschmacks- und Aromakomponenten können in dem UF-Retentat zurückgehalten werden und gelangen nicht, wie an sich gefordert, in das UF-Permeat übertreten.
  • Außerdem gehen einige der Geschmacks- und Aromakomponenten, die in die an sich bekannten UO-Nahrungsmittelsaft-Konzentratoren eingleitet werden, in das UO-Permeat über, das verworfen wird.
  • Unsere Europäische Patentanmeldung EP-A-0 402 121 (Anmeldungsnummer 90306167.9), die am gleichen Tage eingereicht wurde wie die vorliegende Anmeldung und auf die Bezug genommen wird, beschreibt ein verbessertes Verfahren zum Trennen eines Geschmacks- und Aromakomponenten enthaltenden geklärten Serum-Permeats von einem Rückstands-Strom-Retentat, das zum Verderb des Produkts führende Mikroorganismen enthält. Gearbeitet wird mit einer Mehrzahl von Mikrofiltrations/Ultrafiltrations-Stufen, von denen die erste eine Membran mit einer Porenweite aufweist, durch die zum Verderb führende Mikroorganismen zurückgehalten werden, die aber wesentlich größer ist als die Geschmacks- und Aromakomponenten. Die Porenweiten der darauffolgenden Ultrafilter sind geringer. Die Aroma- und Geschmackskomponenten und auch Zucker, Aminosäuren u.dgl. in dem kombinierten UF-Permeat können mit Hilfe eines UO-Systems konzentriert werden, und das UO-Retentat kann mit dem UF-Retentat zusammengeführt werden, nachdem das UF-Retentat eine Behandlung zum Inaktivieren der zum Verderb des Produkts führenden Mikroorganismen erfahren hat.
  • Eine weitere Einschränkung des UO-Systems nach U.S.'902 besteht darin, daß die Endkonzentration von dem Arbeitsdruck abhängt, der zur Überwindung des osmotischen Drucks des konzentrierten Safts, der Viskosität des Konzentrats und der durch Pektin und andere Bestandteile verursachten Verschmutzung erforderlich ist. Typischerweise wird ein Saftkonzentrat von etwa 25 bis 30 ºBrix produziert. Durch Verwenden von Membranen, die höheren Drücken (10442 kPa - 1500 psig) ausgesetzt werden können, kann z.B. ein geklärter Orangensaft bis auf etwa 42 ºBrix konzentriert werden.
  • In dem U.S.-Patent 3.617.550 ist ein Verfahren zum Konzentrieren einer Nahrungsmittellösung beschrieben, nach welchem die Lösung durch eine Folge von Membranen mit hohem Rückhaltevermögen gedrückt werden, das Permeat verworfen oder rezykliert und dann das Retentat weiter konzentriert wird durch Anwendung einer Folge von Membranen mit niedrigem Rückhaltevermögen, wobei der osmotische Druck des Retentats den Arbeitsdruck der Membranen mit niedrigem Rückhaltevermögen übersteigt. Vorzugsweise wird das Permeat von den Membranen mit niedrigem Rückhaltevermögen rezykliert in die Zuführung zu den Membranen mit hohem Rückhaltevermögen. Das Verfahren ermöglicht die Herstellung von Konzentraten mit osmotischen Drücken von einigen tausend psig, der größer ist als der angegebene Arbeitsdruck der UO-Membranen. Orangensaftkonzentrat, z.B. mit einem osmotischen Druck von etwa 21.000 bis 23.000 kPa (drei- bis viertausend psig) würde etwa 60 bis 65 ºBrix haben.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Es wurde ein verbessertes Verfahren zum Konzentrieren des Geschmacks- und Aromakomponenten eines Nahrungsmittelsaftes enthaltenden geklärten Serums entwickelt. Vorzugsweise rührt das Serum von einem Permeat von einem Ultrafilter her, das zum Abtrennen von geklärtem Serumpermeat von dem Retentat von Rückstandsfeststoffen gemäß U.S.-Patent 4.643.902 benutzt wurde, oder in erster Linie von den kombinierten Permeaten von einer Mehrzahl von hintereinandergeschalteten Mikrofiltrations/Ultrafiltrations-(MF/UF)-Stufen, wobei ein MF/UF-Retentat aus einer beliebigen Stufe in die folgende Stufe überführt wird und MF/UF-Permeate von allen Stufen kombiniert werden, gemäß der durch unsere anhängige Patentanmeldung EP-A-0 402 121 gegebenen Lehre.
  • Das Verfahren nach der vorliegenden Anmeldung umfaßt das Konzentrieren sowohl der Aroma- und Geschmackskomponenten als auch von Zucker, Aminosäuren u.dgl. durch Zuführen eines geklärten Serums bei hohem Druck zu einem zweistufigen Umkehrosmose-System (UO-System), wobei die erste Stufe mit Polyamid-Membranen mit hohem Rückhaltevermögen und die zweite Stufe mit Membranen mit niedrigem Rückhaltevermögen, vorzugsweise Polyamid-Membranen, arbeitet.
  • Die Stufe mit hohem Rückhaltevermögen kann aus einer Folge von UO-Einheiten bestehen, in denen das UO-Retentat aus einer beliebigen UO-Einheit der folgenden UO-Einheit zugeführt wird und das UO-Retentat der letzten Einheit der Folge der Stufe mit niedrigem Rückhaltevermögen zugeführt wird. Die UO-Permeate aus allen Einheiten werden zur weiteren Verwendung oder zur Beseitigung zusammengefaßt. In der Stufe mit hohem Rückhaltevermögen werden Polyamid-Membranen verwendet, vorzugsweise Membranen aus aromatischem oder alizyklisch aromatischem Polyamid.
  • Die Stufe mit niedrigem Rückhaltevermögen kann eine Folge von UO-Einheiten umfassen, bei denen die Membran in jeder nachfolgenden UO-Einheit ein niedrigeres Rückhaltevermögen, d.h. einen höheren Salzdurchlaß als in der vorhergehenden Einheit hat. Die für die in der Stufe mit niedrigem Rückhaltevermögen verwendeten Materialien können dieselben sein wie für jede bekannte Osmose-Membran, sind aber vorzugsweise die Polyamide, die auch in der Stufe mit hohem Rückhaltevermögen eingesetzt werden.
  • Das UO-Retentat aus jeder Einheit ist ein Teil der Einspeisung für die nachfolgende UO-Einheit, und das UO-Permeat aus jeder nachfolgenden UO- Einheit wird vorzugsweise in die vorhergehende UO-Einheit eingeführt, wobei das Permeat von der ersten UO-Einheit der Stufe mit niedrigem Rückhaltevermögen in die Einspeisung der Stufe mit hohem Rückhaltevermögen rezykliert wird.
  • Das UO-Retentat aus der letzten UO-Einheit der Folge von UO-Einheiten mit niedrigem Rückhaltevermögen kann mit dem UF-Retentat zur Bildung eines konzentrierten Produkts vereinigt werden, nachdem die zum Verderb des Produkts führenden Mikroorganismen in dem UF-Retentat inaktiviert worden sind. Das sich ergebende Konzentrat kann im Bedarfsfall noch weiter konzentriert werden, indem es einer Folge von UO-Einheiten mit niedrigem Rückhaltevermögen mit zunehmend offenen Membranen und einer geometrischen Form zugeführt wird, die für die Weiterbehandlung der Rückstandsfeststoffe aus dem UF-Retentat geeignet ist. Das UO-Retentat einer einzelnen Einheit wird der nächsten Einheit zugeführt, und das UO-Permeat jeder nachfolgenden Einheit wird vorzugsweise der vorhergehenden Einheit zugeführt, wobei das UO-Permeat der ersten Einheit in der Folge als Teil der Einspeisung einer der Anfangseinheiten mit niedrigem Rückhaltevermögen, vorzugsweise mit einer Konzentration, die vergleichbar ist mit der Konzentration des gerade rezyklierten UO-Permeats, zugeführt wird.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnung
  • Fig.1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform, nach welcher das von einem zweistufigen Mikrofilter/Ultrafilter-System zugeführte geklärte Serum in ein zweistufiges UO-System geleitet wird, dem eine Klärfiltrationsstufe nachgeschaltet ist.
  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist ganz allgemein anwendbar bei Nahrungsmittelsäften, und zwar sowohl Obstsäften als auch Gemüsesäften, insbesondere Saft von Citrusfrüchten und ganz besonders bei Orangen- und Grapefruitsaft. Das Verfahren kann eingesetzt werden für die Herstellung von lagerfähigen Konzentraten mit besonders gutem Geschmack, Aroma und anderen geforderten Merkmalen von Orangen, Grapefruit, Zitronen, Tangerinen, Tangelos, Kumquats, Äpfeln, Birnen, Pfirsichen, Aprikosen, Ananas, Papayafrüchten, Passionsfrüchten, Beeren wie z.B. Weintrauben, Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und Heidelbeeren, und Gemüsen, wie z.B. Tomaten, Sellerie, Kohl, Zwiebel, Brunnenkresse, Gurke, Karotte, Petersilie, Rote Rüben, Spargel, Kartoffeln, Weiße Rüben, Gelbe Rüben und dergleichen. Sie läßt sich einsetzen für die Herstellung von Geschmackskonzentraten zur Verwendung als Lebensmittelbestandteil, z.B. ein Gurkenkonzentrat zur Verwendung für eine Soße mit Gurkengeschmack.
  • Zwar kann das in den erfindungsgemäßen Prozeß eingeführte geklärte Serum aus einer beliebigen Quelle herrühren, die geklärtes Serum abtrennt, das Geschmacks- und Aromakomponenten eines Lebensmittelsafts enthält, das bevorzugte geklärte Serum stammt aber aus einem Ultrafiltrationssystem, wie es in dem US-Patent 4.643.902 beschrieben ist, und in erster Linie aus unserem in der noch anhängigen Patentanmeldung EP-A-0 402 121 beschriebenen Mikrofilter-/Ultrafilter-System.
  • Gemäß Fig.1 wird ein Saft von einheitlicher Konzentration (von 9 bis 13 ºBrix, wenn es sich um Orangensaft handelt) und einem für eine effektive Mikrofiltration und Ultrafiltration ausreichenden Feststoffgehalt aus dem Zuführungstank 1 mit der Speisepumpe P&sub1; an die Zuführungsseite des Mikrofilters 2 geführt. Die Speisepumpe P&sub1; ist eine beliebige Einrichtung, wie sie bei der Ultrafiltration verwendet wird, insbesondere bei der Lebensmittelverarbeitung, um einen ausreichend hohen Druck zu erzeugen, vorzugsweise 587 bis 1035 kPa (85 bis 150 psig), so daß ein Flüssigkeitsstrom die poröse Membran 3 durchsetzt, die so angeordnet und gehalten ist, daß sie das Mikrofilter 2 in zwei Räume unterteilt, eine Retentatseite 4 und eine Permeatseite 5.
  • Die poröse Membran 3 besitzt Poren, die wesentlich größer sind als die Aroma- und Geschmackskomponenten mit niedrigem Molekulargewicht, d.h. mit einem Molekulargewicht von etwa 30 bis 155, ebenso wie andere Komponenten mit niedrigem Molekulargewicht, z.B. Zucker und Aminosäuren, aber kleiner als die zum Verderb des Produkts führenden Mikroorganismen mit höherem Molekulargewicht (Abmessungen ungefähr 0,3 bis 10 um), etwa Bakterien, Hefen, Schimmelpilze, andere Pilze u.dgl., und weitere Komponenten wie z.B. Enzyme, Proteine, Pektine und Öle. Vorzugsweise ist die Porenweite gerade ausreichend klein, um zu verhindern, daß die größeren unerwünschten Moleküle durch die Membran hindurchtreten. Vorzugsweise beträgt die Porenweite 0,1 bis 0,2 um.
  • Der die poröse Membran 3 durchsetzende Flüssigkeitsstrom, der Geschmacksund Aroma-Komponenten des Safts von geringerer Molekülgröße enthält, wird als UF-Permeat aufgefangen und mit abwärts gerichteten UF-Permeatströmen vereinigt zur Weiterverarbeitung, etwa zur Konzentration durch Umkehrosmose, was in der Figur nicht dargestellt ist.
  • Der Teil des die größeren, zum Verderb führenden Komponenten enthaltenden Speisestroms, der nicht durch die poröse Membran hindurchtritt, wird als UF-Retentat gesammelt und nach Bedarf zum Abkühlen durch wahlweise vorgesehene Wärmeaustauscher 6 geleitet, um die Temperatur des Permeats und des Retentats unter etwa 15 ºC zu halten, vorzugsweise bei etwa 8 bis 10 ºC. Durch Anbringung von Ventilen V&sub1; und V&sub2; und nach Bedarf Verwendung einer Pumpe P&sub2;, um einen geeigneten Druck auf der Retentat-Seite der Membran 3 aufrechtzuerhalten, kann das UF-Retentat in das Mikrofilter 2 zurückgeführt oder in das Ultrafilter 7 eingeführt werden.
  • Das Ultrafilter 7 wird ebenso verwendet wie das Mikrofilter 2, wobei der Hauptunterschied ist, daß die Porenweite der porösen Membran 8 geringer ist als die Porenweite der porösen Membran 3. Vorzugsweise hat die Porenweite der porösen Membran 8 einen Molekulargewichts-cutoff (MWCO) von 20.000 bis 200.000. Der Druck wird dem Bedarf entsprechend eingestellt, damit ein kleine Moleküle enthaltender Strom durch die Membran 8 auf die Permeatseite 10 übertreten kann, während größere Moleküle auf der Retentatseite 9 zurückgehalten werden. Das Permeat wird mit Permeaten von anderen MF/UF-Einheiten zur weiteren Behandlung zusammengeführt, wenn eine Konzentrierung erreicht werden soll. Das Retentat wird entweder an das Ultrafilter 7 zur Temperaturkontrolle zurückgeführt oder in ein Pasteurisiergerät oder ein anderes Entaktivierungsgerät geleitet, um die zum Verderb führenden Mikroorganismen und andere unerwünschte Komponenten, die in dem konzentrierten Retentat angesammelt sind, wirksam zu entaktivieren.
  • In Fig.1 ist die Entaktivierungseinrichtung als Pasteurisiergerät 12 dargestellt, das etwa 30 min lang bei etwa 62 ºC betrieben werden kann oder vorzugsweise bei höherer Temperatur kürzere Zeit (15 bis 20 s lang bei 85 ºC), um die unerwünschten Mikroorganismen ausreichend zu entaktivieren. Die Mikroorganismen sind ausreichend entaktiviert bei etwa 98 % bis 99 % Abtötung. Die für eine 100 %ige Abtötung erforderliche Temperatur und Zeit kann eher zu einer Schädigung des Produkts führen und einen Geschmack nach "Angebranntem" verursachen.
  • Der entaktivierte Strom aus dem Pasteurisiergerät 12 muß unmittelbar nach der Pasteurisierung in dem Wäremaustauscher 13 gekühlt werden, vorzugsweise auf weniger als 15 ºC, besser noch auf 8 ºC bis 10 ºC. Dann kann er in der Mischvorrichtung 14 vermischt werden mit dem konzentrierten Serum aus dem erfindungsgemäßen UO-Konzentrierungssystem, um ein lagerfähiges Produkt herzustellen, d.h. beispielsweise ein Orangensafterzeugnis von 50 ºBrix, das bei etwa -4 ºC mindestens 12 Monate lang ohne merkbaren Einfluß auf die Saftqualität, vor allem beim Rückverdünnen, gelagert werden kann.
  • Das geklärte Serum, das als das kombinierte UF-Permeat aus dem Mikrofiltrations-/Ultrafiltrations-System beschrieben ist, das aber auch aus einer beliebigen bekannten Quelle stammen kann, wird in den Umkehrosmose-(UO-) Speisebehälter 15 geleitet, aus dem es mittels einer Druckerhöhungseinrichtung P&sub5; in eine erste Stufe von UO-Permeatoren gepumpt wird, die mit Membranen mit hohem Rückhaltevermögen ausgestattet und als HR&sub1;, HR&sub2; und HR&sub3; bezeichnet sind. Nach Bedarf können weitere UO-Einheiten nachgeschaltet werden
  • Die in diesen UO-Einheiten mit hohem Rückhaltevermögen verwendeten Membranen haben ein Rückhaltevermögen von mehr als 95 %, vorzugsweise mehr als 98 % [gemessen nach einer Stunde bei 5515 kPa (800 psig), 30 % Konversion (Erholung) durch eine 30.000 ppm Natriumchlorid-Lösung bei 25 ºC]. Die Membranen bestehen vorzugsweise aus Polyamiden, in erster Linie aromatischen Polyamiden. Sie können asymmetrisch sein, wie in dem US-Patent 3.567.632, auf das hierdurch ausdrücklich Bezug genommen wird, beschrieben, die vollständig aromatischen Charakter haben. Sie können alizyklische Reste, etwa von Cyclohexan-1,3,5-tricarbonyl chlorid abgeleitete Reste enthalten, wie sie nach den US-Patenten 4.520.044 und 4.643.829, auf die ausdrücklich Bezug genommen wird, angewandt werden.
  • Die Membranen sind ferner so beschaffen, daß sie bei den Druckdifferenzen an der Membran (Transmembrandrücken) gemäß der Erfindung benutzt werden können. Vorzugsweise haben sie Hohlfaseraufbau, es kann aber auch ein anderer Aufbau oder eine andere Einrichtung eingesetzt werden, der/die die Druckdifferenzen an der Membran gemäß der Erfindung zulassen (z.B. kann eine Membran auf einem Substrat gebildet werden).
  • Die Druckdifferenz an der Membran zu HR&sub1; ist hoch, d.h. sie liegt oberhalb von etwa 6994 kPa (1000 psig), vorzugsweise über 10442 bis 13889 kPa (1500 bis 2000 psig), am besten bei 10442 kPa (1500 psig). Die Zuleitungstemperatur liegt vorzugsweise unter 15 ºC, noch besser zwischen 8 und 10 ºC.
  • Das Retentat von HR&sub1; wird HR&sub2; zugeleitet, das Retentat von HR&sub2; wird HR&sub3; zugeleitet, und das Retentat von HR&sub3; wird der Stufe der UO-Einheiten mit niedrigem Rückhaltevermögen (LR&sub1; und LR&sub2;) zugeleitet. Die Zeichnung zeigt einen wahlweise vorzusehenden Speisebehälter 16 mit Pumpe P&sub6;, die zur Erhöhung des Drucks in Richtung auf den Abschnitt mit niedrigem Rückhaltevermögen benutzt werden kann, wenn die Stufe mit hohem Rückhaltevermögen mit niedrigem Druck arbeitet. Vorzugsweise werden die UO-Einheiten mit niedrigem Rückhaltevermögen bei hoher Druckdifferenz an der Membran betrieben, d.h. über etwa 6994 kPa (1000 psig), vorzugsweise 10442 bis 13889 kPa (1500 bis 2000 psig), am besten bei 13989 kPa (2000 psig). Die Zulauftemperatur liegt vorzugsweise unter 15 ºC, besser noch zwischen 8 und 10 ºC.
  • Die in der Stufe mit niedrigem Rückhaltevermögen verwendeten Membranen können aus beliebigem, an sich bekanntem UO-Membran-Material bestehen, vorzugsweise werden aber das gleiche Material und die gleiche Form und Größe angewandt wie in der Stufe mit hohem Rückhaltevermögen. Sie weisen ein niedrigeres Rückhaltevermögen auf, d.h. einen höheren Salzdurchlaß, wie bei obigem Test beschrieben, als die Membranen mit höherem Rückhaltevermögen. Die bevorzugten Grenzbedingungen werden unten beschrieben. Vorzugsweise handelt es sich um Hohlfasermembranen, aber es können auch andere geometrische Formen oder Einrichtungen benutzt werden, die Druckdifferenzen an der Membran gemäß der Erfindung zulassen (z.B. kann die Membran auf einem Substrat ausgebildet sein).
  • Die Permeate aus den UO-Einheiten mit hohem Rückhaltevermögen, HR&sub1;, HR&sub2; und HR&sub3;, werden zur Weiterbehandlung kombiniert in einem bevorzugten Klärsystem, das als Klärspeisebehälter 17, Pumpe P&sub7; und Klär-UO-Einheiten PR&sub1; und PR&sub2; dargestellt ist. Die Klärgeräte ermöglichen eine Rückgewinnung von Geschmacks-und Aromakomponenten, welche die Membranen mit hohem Rückhaltevermögen passieren können. Sie können in der dargestellten Weise betrieben werden, d.h., daß das Retentat von PR&sub1; nach PR&sub2; gelangt und das Retentat von PR&sub2; in den Zulauf der UO-Einheit mit hohem Rückhaltevermögen zurückgeführt wird, und die zusammengefaßten Permeate ins Abwasser geleitet werden. Die Kläreinrichtungen können aber andererseits auch so betrieben werden, daß das Permeat von PR&sub1; nach PR&sub2; gelangt und die Retentate beider zusammengefaßt werden zur Rückführung in den Zulauf der UO-Einheit mit hohem Rückhaltevermögen.
  • Die Kläreinrichtungen stellen UO-Einheiten mit hohem Rückhaltevermögen dar, im wesentlichen übereinstimmend mit HR&sub1;, HR&sub2; und HR&sub3;, die mit Membranen aus demselben Material und mit denselben Abmessungen, wie sie in jenen Einheiten eingesetzt werden, ausgerüstet sind. Sie werden vorzugsweise mit hoher Druckdifferenz an der Membran betrieben, d.h. über etwa 6994 kPa (1000 psig), vorzugsweise 10442 bis 13889 kPa (1500 bis 2000 psig), am besten bei 10442 kPa (1500 psig). Die Zulauftemperatur liegt vorzugsweise unter 15 ºC, am besten zwischen 8 und 10 ºC.
  • Die Stufe mit niedrigem Rückhaltevermögen (LR&sub1; und LR&sub2;) stellt eine Folge von UO-Einheiten dar, bei denen die Membran in jeder folgenden UO-Einheit ein niedrigeres Rückhaltevermögen haben sollte als die in der vorhergehenden Einheit. Es können mehr als die beiden gezeichneten Einheiten angewandt werden, und die Zahl der Einheiten hängt von der gewünschten Konzentrierung ab.
  • Das Rückhaltevermögen der ersten Einheit LR&sub1; in der Aufeinderfolge beträgt nach der obenbeschriebenen Methode vorzugsweise 10 % bis 15 %. In einem System mit zwei Einheiten der dargestellten Art hätte LR&sub2; vorzugsweise ein Rückhaltevermögen von 5 % bis 10 %. Würden weitere UO-Einheiten zugefügt, so wäre das Rückhaltevermögen vorzugsweise in jeder nachfolgenden Einheit jeweils niedriger.
  • Das UO-Retentat von LR&sub1; gelangt nach LR&sub2;, und das UO-Permeat von LR&sub2; wird vorzugsweise in eine vorhergehende UO-Einheit zurückgeführt, die einen Zulauf aufweist, der im wesentlichen die gleiche Konzentration besitzt wie das jetzt zurückgeführte Permeat. Unter Zulauf mit "im wesentlichen der gleichen Konzentration" ist der Zulauf zu verstehen, dessen Konzentration der Konzentration des zurückzuführenden Permeats am nächsten kommt. Häufig, und wie im dargestellten Zwei-Einheiten-Beispiel, ist das die unmittelbar vorausgehende UO-Einheit LR&sub1;. Das Permeat aus der ersten UO-Einheit LR&sub1; der Stufe mit niedrigem Rückhaltevermögen wird in den Zulauf der Stufe mit hohem Rückhaltevermögen zurückgeführt. Die Permeate jeder der Einheiten mit niedrigem Rückhaltevermögen können aber auch zusammengefaßt und in den Zulauf für hohes Rückhaltevermögen oder in andere stromauf gelegene Einheiten zurückgeführt werden.
  • Das UO-Retentat aus der letzten Einheit LR&sub2; in der Folge der UO-Einheiten mit niedrigem Rückhaltevermögen kann, nachdem die zum Verderb des Produkts führenden Mikroorganismen in dem UF-Retentat entaktiviert worden sind, in der Mischvorrichtung 14 mit dem UF-Retentat zur Bildung eines konzentrierten, lagerfähigen Produkts zusammengeführt werden. Das entstehende Konzentrat läßt sich nach Bedarf noch stärker konzentrieren, indem es einer zweiten Folge von UO-Einheiten mit niedrigem Rückhaltevermögen mit zunehmend stärker durchlässigen Membranen und einer geometrischen Form zugeführt wird, welche die Feststoffe aus dem Sumpf des UF-Retentats behandeln kann, wobei das UO-Retentat der einen Einheit die nächste speist, und das UO-Permeat jeder nachfolgenden Einheit vorzugsweise den Zulauf für die vorhergehende Einheit bildet, und wobei das UO-Permeat der ersten Einheit der Folge zurückgeführt wird als Teil des Zulaufs zu einer der Anfangseinheiten mit niedrigem Rückhaltevermögen, vorzugsweise mit einer Zulaufkonzentration, die vergleichbar ist mit der Konzentration in dem gerade zurückgeführten UO-Permeat. Andererseits können aber die Permeate auch zusammengefaßt werden und den Zulauf für jeden beliebigen Speisepunkt der Stufe mit niedrigem Rückhaltevermögen oder der Stufe mit hohem Rückhaltevermögen bilden.
  • BEISPIELE Beispiel 1
  • Ein geklärtes Orangensaft-Serum [MF/UF-Permeat aus einem System, das mit einem Zulauf von 11,5 ºBrix bei 699 kPa (87 psig) und 10 ºC gemäß EP-A-0402121 unter Verwendung einer 0,2 um-Membran in dem Mikrofilter und einer 20.000 MWCO-Membran in dem Ultrafilter arbeitete] wurde einem UO-System, das gemäß Fig.1 aufgebaut war, bei 10442 kPa (1500 psig) und einer Temperatur von 10 ºC zugeleitet, wobei die Stufe mit hohem Rückhaltevermögen aus drei UO-Einheiten mit Membranen aus aromatischem Polyamid bestand, die 98,5 % Salz-Rückhaltevermögen aufweisen, wobei ferner das Retentat der ersten Einheit die zweite Einheit speist und das der zweiten Einheit die dritte Einheit speist und das der dritten Einheit die Stufe mit niedrigem Rückhaltevermögen speist. Die Permeate der drei UO-Einheiten wurden zusammengefaßt und bei einem Differenzdruck an der Membran von 10442 kPa (1500 psig) einer einzelnen Klärstufe zugeleitet, die Membranen der gleichen Art enthielt wie die Einheiten mit hohem Rückhaltevermögen. Das Retentat aus der Klärstufe wurde in den Zulauf der ersten UO-Einheit mit hohem Rückhaltevermögen zurückgeführt, und das Permeat, hauptsächlich Wasser, wurde verworfen.
  • Das die letzte UO-Einheit mit hohem Rückhaltevermögen verlassende UO-Retentat wurde bei einem Differenzdruck an der Membran von 10442 kPa (1500 psig) in eine einzelne UO-Einheit mit niedrigem Rückhaltevermögen überführt, deren Membran einen Salzdurchlaß von 93 % hat. Das Permeat, das eine Zuckerkonzentration von 20 ºBrix besaß, wurde in den Zulauf für die erste Einheit mit hohem Rückhaltevermögen zurückgeführt.
  • Das Retentat aus der Stufe mit niedrigem Rückhaltevermögen, das eine Zuckerkonzentration von 52,4 ºBrix besaß, wurde mit dem unbehandelten Retentat von dem Ultrafilter vermischt, um ein vollverschnittenes 45 ºBrix- Erzeugnis herzustellen, bei dem der Geschmackstest ergab, daß es die gleiche Qualität besitzt wie der dem System zugeführte Frischsaft.
  • Beispiel 2
  • Ein geklärter Orangensaft [MF/UF-Permeat von einem mit einem Zulauf von 9 ºBrix bei 699 kPa (87 psig) und 10 ºC gemäß EP-A-0402121 unter Verwendung einer 0,2 um-Membran in dem Mikrofilter und einer 20.000 MWCO-Membran in dem Ultrafilter arbeitenden System] wird mit 10442 kPa (1500 psig) und einer Temperatur von 10 ºC in ein UO-System mit dem Aufbau nach Fig.1 geleitet, wobei die Stufe aus drei Einheiten mit hohem Rückhaltevermögen ausgerüstet ist mit Membranen aus aromatischem Polyamid mit 98,5 % Salz- Rückhaltevermögen, wobei ferner das Retentat der ersten Einheit die zweite Einheit speist, das der zweiten Einheit die dritte Einheit speist und das der dritten Einheit die Stufe mit niedrigem Rückhaltevermögen speist. Die Permeate der drei UO-Einheiten werden zusammengefaßt und speisen bei einem Differenzdruck an der Membran einer einzelnen Kläreinheit, die Membranen der gleichen Art wie die Einheiten mit hohem Rückhaltevermögen aufweist.
  • Das Retentat aus der Klärstufe wird in den Zulauf der ersten UO-Einheit mit hohem Rückhaltevermögen geleitet, und das Permeat, hauptsächlich Wasser, wird verworfen.
  • Das aus der letzten UO-Einheit mit hohem Rückhaltevermögen austretende UO-Retentat wird bei einem Differenzdruck an der Membran von 13889 kPa (2000 psig) in zwei hintereinandergeschaltete UO-Einheiten mit niedrigem Rückhaltevermögen geleitet, von denen die erste mit einer Membran mit 93 % Salzdurchlässigkeit und die zweite mit einer Membran mit 97 % Salzdurchlässigkeit ausgestattet ist. Das Retentat der ersten Einheit, das eine Zuckerkonzentration von 50 ºBrix besitzt, bildet den Zulauf für die zweite Einheit. Das Permeat aus der ersten Einheit, das eine Zuckerkonzentration von 18 ºBrix aufweist, und das aus der zweiten Einheit, das eine Zuckerkonzentration von 40 ºBrix aufweist, werden zu einem Mischpermeat mit 31 ºBrix zusammengefaßt, das in den Zulauf der ersten Einheit mit hohem Rückhaltevermögen zurückgeführt wird.
  • Das Retentat aus der zweiten Einheit mit niedrigem Rückhaltevermögen, das eine Zuckerkonzentration von 63 ºBrix aufweist, wird mit dem Retentat von dem Ultrafilter vermischt, um ein vollverschnittenes 54 ºBrix-Produkt von besserem Geschmack entstehen zu lassen, der mit dem des Frischsaftzulaufs zu vergleichen ist.

Claims (5)

1. Membranverfahren zum Herstellen von konzentrierten Saftprodukten mit verbessertem Geschmack, umfassend die folgenden Schritte:
(a) ein geklärtes Serum einem mehrstufigen System für umgekehrte Osmose (UO) zuführen, wobei das Serum mit einer Druckdifferenz an der Membran von mindestens 6994 kPa (1000 psig) der ersten Systemstufe Zugeführt wird, die eine UO-Einheit oder mehrere UO-Einheiten mit Polyamidmembran mit hohem Rückhaltevermögen aufweist, wobei das Retentat aus der einen Einheit der folgenden Einheit zugeleitet wird, wenn mehr als eine Einheit vorgesehen ist, und
(b) das Retentat von der letzten der UO-Einheiten mit hohem Rückhaltevermögen mit einer Druckdifferenz an der Membran von mindestens 6994 kPa (1000 psig) in die zweite Stufe leiten, die eine UO-Einheit oder mehrere UO-Einheiten mit Membranen mit niedrigem Rückhaltevermögen aufweist, wobei das Retentat der einen UO-Einheit oder der mehreren UO- Einheiten mit niedrigem Rückhaltevermögen der nachfolgenden Einheit zugeleitet wird, wobei die Permeate von der genannten einen Einheit oder den genannten mehreren Einheiten in der zweiten Stufe auf die Zulaufseite der vorhergehenden UO-Einheit geleitet werden und wobei das gesamte Permeat von der zweiten Stufe schließlich in die erste Stufe zurückgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, worin die Druckdifferenz an der Membran in der ersten Stufe 10442 kPa (1500 psig) beträgt und die Druckdifferenz an der Membran in der zweiten Stufe 13889 kPa (2000 psig) beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, worin die Membran in der ersten Stufe eine Hohlfasermembran von aromatischem Polyamid ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, außerdem umfassend das Überführen des Permeats aus der ersten Stufe in eine Klärfiltrationsstufe, die eine UO-Einheit oder mehrere UO-Einheiten mit Polyamidmembranen mit hohem Rückhaltevermögen aufweist, wobei das Retentat von der Klärfiltrationsstufe in die erste Stufe zurückgeführt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin mehr als eine UO-Einheit mit niedrigem Rückhaltevermögen vorgesehen ist, und das Permeat von jeder Einheit in eine vorhergehende UO-Einheit zurückgeführt wird, die eine Zulaufkonzentration hat, die im wesentlichen ebenso hoch ist wie die des zurückgeführten Permeats.
DE90306168T 1989-06-07 1990-06-06 Konzentrieren von Saftprodukten mit einem verbesserten Geschmack durch umgekehrte Osmose. Expired - Fee Related DE69002883T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US07/362,719 US4959237A (en) 1989-06-07 1989-06-07 Reverse osmosis concentration of juice products with improved flavor

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69002883D1 DE69002883D1 (de) 1993-09-30
DE69002883T2 true DE69002883T2 (de) 1994-04-14

Family

ID=23427249

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE90306168T Expired - Fee Related DE69002883T2 (de) 1989-06-07 1990-06-06 Konzentrieren von Saftprodukten mit einem verbesserten Geschmack durch umgekehrte Osmose.

Country Status (10)

Country Link
US (1) US4959237A (de)
EP (1) EP0404390B1 (de)
JP (1) JPH0716388B2 (de)
AT (1) ATE93368T1 (de)
AU (1) AU628989B2 (de)
BR (1) BR9002699A (de)
CA (1) CA2018104A1 (de)
DE (1) DE69002883T2 (de)
ES (1) ES2044440T3 (de)
IL (1) IL94640A0 (de)

Families Citing this family (38)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH679546A5 (de) * 1990-04-17 1992-03-13 Bucher Guyer Ag Masch
AU635352B2 (en) * 1990-11-09 1993-03-18 Applied Membrane Systems Pty Ltd A method and apparatus for fractionation of sugar containing solution
US5206047A (en) * 1991-06-05 1993-04-27 University Of Florida Process for making high brix citrus concentrate
JP2504728B2 (ja) * 1991-07-04 1996-06-05 カゴメ株式会社 トマトジュ―スの高濃縮方法
BR9205506A (pt) * 1991-10-15 1994-03-01 Nutrasweet Co Processos para separacao de um suco de frutas e para fazer uma composicao de suco de frutas de baixa e alta relacao de b/a e,composicao
US5198258A (en) * 1992-01-03 1993-03-30 The Coca-Cola Company System for avoiding loss of flavor components from juices in connection with concentration processes
JPH08108048A (ja) * 1994-10-12 1996-04-30 Toray Ind Inc 逆浸透分離装置及び逆浸透分離方法
IT1275427B (it) * 1995-05-16 1997-08-07 Bracco Spa Processo per la depirogenazione di soluzioni farmaceutiche iniettabili
UA61925C2 (en) * 1996-09-03 2003-12-15 Nate Internatioanl Method for liquid purification
RU2207899C2 (ru) * 1998-02-27 2003-07-10 Нейт Интернешнл Крупные трубчатые агрегаты для обратного осмоса
US7485332B2 (en) * 1998-12-10 2009-02-03 Tropicana Products, Inc. Citrus peel juice
US6544577B1 (en) 1998-12-10 2003-04-08 Tropicana Products, Inc. Debittered citrus pulp and processing
US6054168A (en) * 1998-12-10 2000-04-25 Tropicana Products, Inc. Citrus products incorporating pulp processing
JP4582838B2 (ja) * 1999-09-13 2010-11-17 カゴメ株式会社 トマトジュースの逆浸透濃縮方法
US7175862B2 (en) * 2004-01-28 2007-02-13 Access Business Group International Llc Method of preparing kakadu plum powder
WO2005113118A2 (en) * 2004-05-13 2005-12-01 Ambiofuels Ltd. Fuel and by-products from fermentation still bottoms
US20050260313A1 (en) * 2004-05-21 2005-11-24 Conagra Grocery Products Company Method for producing tomato paste and powder using reverse osmosis and evaporation
US20050260312A1 (en) * 2004-05-21 2005-11-24 Conagra Grocery Products Company System for producing tomato paste and powder using reverse osmosis and evaporation
GB0507227D0 (en) * 2005-04-09 2005-05-18 Ecospray Ltd A pesticide and repellent
US7396453B1 (en) * 2005-04-19 2008-07-08 Procorp Enterprises, Llc Hydraulically integrated solids/liquid separation system for wastewater treatment
US7569146B2 (en) * 2005-05-12 2009-08-04 Nouveau Inc. By-products from fermentation still bottoms
US8119008B2 (en) * 2006-07-10 2012-02-21 Christopher Heiss Fluid purification methods and devices
US9220291B2 (en) * 2006-09-30 2015-12-29 Tropicana Products, Inc. Method of producing a reduced-calorie food product
US8153006B1 (en) 2008-06-05 2012-04-10 Procorp Enterprises, Llc Anaerobic treatment process for ethanol production
US8216473B2 (en) 2008-06-13 2012-07-10 Solution Dynamics, Llc Apparatus and methods for solution processing using reverse osmosis
GB201001709D0 (en) 2010-02-03 2010-03-17 Cpi Innovation Services Ltd Methods and plant for the treatment of aqueous organic waste streams
US9345826B2 (en) 2011-09-15 2016-05-24 Deka Products Limited Partnership Recirculating fluid filtration system
US9636635B2 (en) 2012-12-21 2017-05-02 Porifera, Inc. Separation systems, elements, and methods for separation utilizing stacked membranes and spacers
CA2846945C (en) 2013-03-14 2016-06-21 H20 Innovation Inc. System and method to produce maple syrup
WO2014144704A1 (en) * 2013-03-15 2014-09-18 Porifera, Inc. Advancements in osmotically driven membrane systems including low pressure control
WO2015175710A1 (en) * 2014-05-13 2015-11-19 Select Milk Producers, Inc. Processes for producing treated milk products
BR112017027912A2 (pt) 2015-06-24 2018-08-28 Porifera Inc “método e sistema para remoção de água de uma solução
CA2993007C (en) 2015-07-29 2023-04-04 Gradiant Corporation Osmotic desalination methods and associated systems
US11541352B2 (en) 2016-12-23 2023-01-03 Porifera, Inc. Removing components of alcoholic solutions via forward osmosis and related systems
MY206967A (en) 2018-08-22 2025-01-22 Gradiant Corp Liquid solution concentration system comprising isolated subsystem and related methods
WO2022108891A1 (en) 2020-11-17 2022-05-27 Gradiant Corporaton Osmotic methods and systems involving energy recovery
EP4468876A4 (de) * 2022-01-28 2026-01-21 Smartflow Tech Inc Verlängerung der haltbarkeit von fruchtsaft, der manipulation von bestandteilen und verfahren zur qualitätskonservierung
CN117180992A (zh) * 2023-11-07 2023-12-08 山东赛特智能装备股份有限公司 一种桦树汁浓缩设备及其方法

Family Cites Families (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3567632A (en) * 1968-09-04 1971-03-02 Du Pont Permselective,aromatic,nitrogen-containing polymeric membranes
IL31953A (en) * 1969-04-04 1972-11-28 Hydronautics Method for the concentration of solutions by reverse osmosis and an apparatus for the performance of said method
US3552574A (en) * 1969-06-30 1971-01-05 Us Agriculture Reverse osmosis system
CA1092884A (en) * 1978-06-14 1981-01-06 Takeshi Matsuura Method of concentrating natural fruit juices by reverse osmosis
NL8103299A (nl) * 1981-07-10 1983-02-01 Tno Werkwijze voor het concentreren van oplossingen door middel van omgekeerde osmose.
US4461707A (en) * 1981-10-30 1984-07-24 Canadian Patents & Development Limited Ultrafiltration and reverse osmosis tubular membrane module
FR2524000A1 (fr) * 1982-03-24 1983-09-30 Union Brasseries Procede de fabrication et de traitement de boissons alcooliques
US4643829A (en) * 1984-07-30 1987-02-17 E. I. Du Pont De Nemours And Company Multilayer reverse osmosis membrane in which one layer is poly-meta-phenylene cyclohexane-1,3,5-tricarboxamide
US4643902A (en) * 1984-09-07 1987-02-17 The Texas A&M University System Method of producing sterile and concentrated juices with improved flavor and reduced acid
US4617127A (en) * 1985-05-20 1986-10-14 Allied Corporation Production of low alcoholic content beverages
FR2584416B1 (fr) * 1985-07-05 1988-09-09 Inst Nat Rech Chimique Procede d'ajustement du degre alcoolique de vins ou de boissons alcooliques et installation pour sa mise en oeuvre
US4828705A (en) * 1986-10-31 1989-05-09 Kingston Technologies, Inc. Pressure-dependent anisotropic-transport membrane system
JPS6467173A (en) * 1987-09-04 1989-03-13 Sanei Kagaku Kogyo Kk Preparation of vegetable or fruit juices
US4933197A (en) * 1989-06-07 1990-06-12 Separasystems Lp Process to make juice products with improved flavor

Also Published As

Publication number Publication date
BR9002699A (pt) 1991-08-20
ES2044440T3 (es) 1994-01-01
ATE93368T1 (de) 1993-09-15
IL94640A0 (en) 1991-04-15
US4959237A (en) 1990-09-25
EP0404390B1 (de) 1993-08-25
JPH0358774A (ja) 1991-03-13
EP0404390A1 (de) 1990-12-27
AU628989B2 (en) 1992-09-24
AU5688090A (en) 1990-12-13
CA2018104A1 (en) 1990-12-07
JPH0716388B2 (ja) 1995-03-01
DE69002883D1 (de) 1993-09-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69002883T2 (de) Konzentrieren von Saftprodukten mit einem verbesserten Geschmack durch umgekehrte Osmose.
DE69215854T2 (de) Zuckerabtrennung in säften
CA1243540A (en) Method of producing sterile and concentrated juices with improved flavor and reduced acid
Cassano et al. Clarification and concentration of citrus and carrot juices by integrated membrane processes
EP0402121B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Saftprodukten mit verbessertem Geschmack
US5057197A (en) Process and apparatus for the removal of undesired components from aqueous feedstocks
CH676676A5 (de)
EP0030339B1 (de) Verfahren zum Konzentrieren wässriger Lösungen temperaturempfindlicher Stoffe
EP3706584B1 (de) Herstellung von aromakonzentraten durch osmose
EP0938267A1 (de) Verfahren zum verarbeiten, insbesondere konzentrieren, von frucht- und/oder gemüsesaft sowie anlage zur durchführung des verfahrens
EP0516769B1 (de) Verfahren zum selektiven entfernen von zucker aus getränken und anlage zur durchführung des verfahrens
EP2786662B1 (de) Verfahren zum Einlagern von Substanzen in feste Lebensmittel
Su et al. Cross‐flow microfiltration with gas backwash of apple juice
EP0377685B1 (de) Verfahren zum selektiven Entfernen von gewissen Stoffen aus Getränken
DE2137376A1 (de) Verfahren zur Verarbeitung von Molke und vermittels des Verfahrens erhaltenes Erzeugnis
EP1005795A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Frucht- und Gemüsesaftkonzentraten
Lawhon et al. Method of producing sterile and concentrated juices with improved flavor and reduced acid
DE102024137042A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Konzentrats aus wässrigen Extrakten durch Kombination von Mikrofiltration und Umkehrosmose und Verwendung der dadurch hergestellten Extrakte
WO1992003066A1 (de) Kalorienreduziertes getränk sowie verfahren und anlage zu dessen herstellung
JPH05336937A (ja) 果実ジュースの高濃縮方法
EP3735831A1 (de) Stabilisierte kondensmilch
EP3735833A1 (de) Kondensmilch mit verbessertem geschmack ii
IE902067A1 (en) Process and apparatus for the removal of undesired¹components from aqueous feedstocks

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee