DE690003C - Foerderband fuer den unterirdischen Grubenbetrieb mit foerderndem Untertrum - Google Patents
Foerderband fuer den unterirdischen Grubenbetrieb mit foerderndem UntertrumInfo
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- DE690003C DE690003C DE1939H0159429 DEH0159429D DE690003C DE 690003 C DE690003 C DE 690003C DE 1939H0159429 DE1939H0159429 DE 1939H0159429 DE H0159429 D DEH0159429 D DE H0159429D DE 690003 C DE690003 C DE 690003C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G15/00—Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration
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Description
- Förderband für den unterirdischen Grubenbetrieb mit förderndem Untertrum Es ist schon ein Förderband für den unterirdischen Grubenbetrieb bekannt, bei dem von den beiden übereinandexgeführten Trums im Gegensatz zu der üblichen. Ausführung das untere Trum der Förderung dient, während das darüber befindliche Trum gewöhnlich leer zurückläuft. Diese Bauart hat den im unterirdischen Grubenbetrieb besondems wertvollen Vorteil einer denkbar niedrigen Ladehöhe, auch- vereinfacht ,sich die Tragkonstruktion des Bandes, und schließlich ist dadurch auch die Beobachtung während des Betriebes erleichtert. Schwierigkeiten bot jedoch bisher die Abgabe .des Fördergutes am Ende des unteren Fördertrums; weil an die.,siez Stelle ja das Band nach oben und nicht wie bisher nach unten um die Umleakstelle geführt werden muß. In dem Bestreben; einen möglichst günstigen und normalen Abwurf zu erhalten, wurde bereits vorgeschlagen, das Unter trum durch Anordnung einer- Abwerfwalze @am Ende etwas anzuheben, so daß sich .ein oberschlägiger Abwurf ergab; der Gurt wurde von: der Ab-,verfwalze um eine zweite, in Förderrichtung davor angeordnete, Walze geführt und sodann über einen Umlenker, bestehend aus,einem Satz von in,eInem>größeren Kreisbogen angeordneten Leitrollen, zurückgeleitet. Von der Abwerfwalze wurde das Gut auf .eine Schurre oder ein kurzes Querband abgegeben, das das Gut inmerhalb des Umlenkers aufnahm und es seitlich herausführte. Diese Lösung ist schon insofern ungünstig, als dabei eine wanormale und komplizierte Antriebsstation erforderlich ist; sie hat vor allem ,aber den im Untertagebetrieb sch-,vexwiegenden Nachteil, daß bei Vexw @endung des Bandes im Streb - gerade wegen der geringen Ladehöhe kommt aber dieses Anwendungsgebiet hauptsächlich für ein solches Förderband in Betracht - _ dieser umfangreiche-Antrieb in die Strecke vorgezogen werden muß, damit das Gut von der Abwerfwalze über die Schurre oder,das Querband-in das Streckenfördermittel (Band, Förderwagen o. dgl.) entladen werden kann. Schließlich maß in den Fällen, wo der Streb nahe idem Liegenden in die Strecke mündet, die Beladung des Streckenfördermittels besondere Schwierigkeltenmachen, da dann dieerforderliche Höhe über dem Streckenfördermittel nicht ohne weiteres vorhanden ist.
- Um alle diese ungünstigen Verhältnisse. zu beseitigen, schlägt die Erfindung eine andere Art der Gutabgabe vom Untertram des Förderbandes vor, und zwar besteht der Hauptgedanke der Erfindung darin, daß der Austrag des Fördergutes vom. Untertram auf einen parallel neben diesem am Austragende -angeordneten, das Förderband in Förderrichtung überragenden, an sich bekannten Kurzförderer erfolgt. Der Kurzförderer kann als Gurtband, Kratzband, Schüttelrutsche, Schüttelband oder in anderer Weise ausgebildet sein,. Er ist in Längsrichtung verschieblich und in jeder Lage feststellbar neben dem eigentlichen Förderband angeordnet. Weiter ist es zweckmäßig, ihn in Höhenrichtung verstellbar zu machen, und zwar entweder nur über meinen Teil seiner Länge oder in der Weise, daß er um das eine Ende .schwenkbar ausgebildet ist. Der Kursförderer kann seinen Antrieb entweder von dem eigentlichen Förderband erhalten oder einen eigenen Antrieb besitzen; in jedem Falle soll es nach der Erfindung möglich sein, .ihn mit verschiedener Geschwindigkeit arbeiten zu lassen; besonders zweckmäßig ist es, ihm einen Füllquerschnitt zugeben, der größer ist als derjenige des eigentlirhen Förderbandes, und ihn dann mit einer entsprechend geringeren Geschwindigkeit, als sie das Band besitzt, laufen zu lassen.
- Die Erfindung bietet vor allen Dingen den Vorteil, daß ein normaler Antrieb, wie er sonst für Förderbänder -dieser Art verwendet wird, also beispielsweise ein Ein- oder Zweitrommelantrieb ; mit Umlenkwalze, Verwendung finden kann; weiterhin kann dieser Antrieb nach wie vor im Streb untergebracht werden, wie es j etzt ebenfalls üblich isst, und nur der Kurzförderer ragt mit seinem Abwerfende in die Strecke und gibt in normaler Weise das Fördergut auf das Streckenfördermittel ab. Durch die Längsverschieblichkeit des Kurzförderers und seine Höhenverstellbarkeit ist es möglich, allen im Grubenbetrieb vorkommenden Verhältnissen dabei gerecht zu werden. Es ist mit Hilfe des besonderen Kurzförderers nach der Erfindung sogar möglich, diesen Kurzförderer durch entsprechende Höhenverstellung bzw. Schrägstellung dazu zu benutzen, in umgekehrter Richtung zu arbeiten und beispielsweise Berge auf das sonst leer laufende Obertrurn des Förderbandes zu bringen. Durch die Wahl des bestgeeigneten Querschnittes und der günstigsten Geschwindigkeit des Kurzförderers können die Ladeverhältnisse so vorteilhaft wie möglich gewählt werden.
- In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise an einem Gummigurtband veranschaulicht.
- Abb. i zeigt in Seitenansicht das Austragende eines solchen Bandes mit förderndem Untertram, das im Streb liegt und über den Kurzförderer in die Strecke ausgießt, während Abb. 2 dasselbe Bild im Grundriß und Abb. 3 im Querschnitt zeigen.
- Im Streb i liegt ein Gummigurtband, welches z. B. als Muldenband ausgebildet sein kann und dessen Untertram 2 der Förderung dient, während das darüber befindlichd Tram 3 normalerweise leer zurückläuft. Der Antrieb, der, Brie üblich, im Streb selbst verlagert und untergebracht ist, besteht unter Anwendung einer normalen Ausführung aus den beiden Antriebstrommeln q. und der Um-1enkwalze 5. Die Laufrichtung des Bandes ergibt sich aus den eingezeichneten Pfeilen. Die Abgabe des Fördergutes in. die in der Strecke 6 stehenden Wagen 7 erfolgt nun nach der Erfindung mit Hilfe eines Kurzförderers, der am Austragende .des Bandes parallel neben diesem verläuft und mit seinem Austragende $ in die Strecke hineinragt. Der Kurzförderer ist, wie insbesondere die Abb. 3 erkennen läßt, als :Gleitband 9 ausgebildet und empfängt das Gut von dem Untertram 2 des eigentlichen Förderbandes mit Hilfe dreier hintereinander angeordneter Abstreifer i o, wobei ein; schräges übergangsblech i i das Rutschen des Gutes in das Gleitband 9 erleichtert. In den dargestellten Beispiel besitzt das Gleitband 9 mineneigenen Antrieb 12 in Gestalt einer Preßluftrolle; seine Ausbildung sowie die der Austragstelle des eigentlichen Förderbandes ist so getroffen, daß das Gleitband 9 sowohl auf der einen. wie auf der anderer Seite des Förderbandes angeordnet sein kann. Das Fördertram 2 verläuft an. der Abgabestelle nicht muldenförmig, sondern flach, indem es über ein entsprechend ausgebildetes Blech 13 gefiihrt ist. Gegebenenfalls kirren an dieser Stelle Seitenborde vorgesehen sein, die ein unbeabsichtigtes seitliches Abstürzen des Fördergutes vom TrUm 2 verhindern.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Förderband für den unterirdischen Grubenbetrieb mit förderndem Untertram, dadurch gekennzeichnet, daß am Austrag-.ende des Förderbandes parallel neben diesem ein @es in Förderrichtung Überragender Kurzförderer angeordnet ist und daß das Untertrum des Förderbandes einen seitlichen Austrag für den Kurzförderer besitzt. a. Förderband nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurzförderer in Längsrichtung verscMeblilch und in jeder Stellung feststellbar neben dem Förderband angeordnet -ist. 3. Förderband nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, -daß der Kurzförderer, insbesondere mit seinemAbgabeende, höhenverstellbar ausgebildet ist. q.. Förderband nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, .daß der Kurzförderer einen an der Gutaufnahmestelle parallel zum fördernden Untertrum verlaufenden Teil und einen in Förderrichtung anschließenden, in senkrechterEbene um die Verbindungsstelle mit Odem ersten Teil schwenkbaren Teil besitzt. 5. Förderband nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Kurzförderer mittels eines ,eigenen oder eines vom Förderband abgeleiteten Antriebes mit verschieden -großer und versichieden gerichteter Geschwindigkeit arbeiten kann. 6. Förderband nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurzförderer bei gegenüber denn des Förderbandes vergrößertem Füllquerschnitt mit geringerer Fördergeschwindigkevt als das Förderband arbeitet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939H0159429 DE690003C (de) | 1939-04-28 | 1939-04-28 | Foerderband fuer den unterirdischen Grubenbetrieb mit foerderndem Untertrum |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939H0159429 DE690003C (de) | 1939-04-28 | 1939-04-28 | Foerderband fuer den unterirdischen Grubenbetrieb mit foerderndem Untertrum |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE690003C true DE690003C (de) | 1940-04-11 |
Family
ID=7183020
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1939H0159429 Expired DE690003C (de) | 1939-04-28 | 1939-04-28 | Foerderband fuer den unterirdischen Grubenbetrieb mit foerderndem Untertrum |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE690003C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969921C (de) * | 1951-04-06 | 1958-07-31 | U Eisengiesserei A Beien Masch | Strebfoerderer, insbesondere Kratzerfoerderer mit einem der Austragstelle nachgeschalteten Ladefoerderer |
| DE1300893B (de) * | 1966-02-03 | 1969-08-14 | H J Dr Ing | Ladehilfsband fuer die UEbergabe vom Streb- zum Streckenfoerderer |
-
1939
- 1939-04-28 DE DE1939H0159429 patent/DE690003C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969921C (de) * | 1951-04-06 | 1958-07-31 | U Eisengiesserei A Beien Masch | Strebfoerderer, insbesondere Kratzerfoerderer mit einem der Austragstelle nachgeschalteten Ladefoerderer |
| DE1300893B (de) * | 1966-02-03 | 1969-08-14 | H J Dr Ing | Ladehilfsband fuer die UEbergabe vom Streb- zum Streckenfoerderer |
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