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DE69000681T2 - Mechanisch betaetigte trommelscheibe fuer anhaenger, die sich bei rueckwaertsfahrt automatisch loest. - Google Patents

Mechanisch betaetigte trommelscheibe fuer anhaenger, die sich bei rueckwaertsfahrt automatisch loest.

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DE69000681T2
DE69000681T2 DE9090106135T DE69000681T DE69000681T2 DE 69000681 T2 DE69000681 T2 DE 69000681T2 DE 9090106135 T DE9090106135 T DE 9090106135T DE 69000681 T DE69000681 T DE 69000681T DE 69000681 T2 DE69000681 T2 DE 69000681T2
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DE
Germany
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wedge
brake
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drum
brake shoes
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Euro Landini
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ELLEBI SpA
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ELLEBI SpA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/12Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
    • B60T7/20Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger specially for trailers, e.g. in case of uncoupling of or overrunning by trailer
    • B60T7/203Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger specially for trailers, e.g. in case of uncoupling of or overrunning by trailer with automatic brake release or reduction in case of reverse travel, e.g. by means of mechanisms mounted on the draw bar
    • B60T7/206Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger specially for trailers, e.g. in case of uncoupling of or overrunning by trailer with automatic brake release or reduction in case of reverse travel, e.g. by means of mechanisms mounted on the draw bar by means of mechanisms mounted on trailer drum brakes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D2125/00Components of actuators
    • F16D2125/18Mechanical mechanisms
    • F16D2125/58Mechanical mechanisms transmitting linear movement
    • F16D2125/60Cables or chains, e.g. Bowden cables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ganz allgemein eine mechanisch arbeitende Trommelbremse für ein- oder mehrachsige Anhänger und im besonderen eine derartige Bremse, die sich während einer Rückwärtsfahrt selbsttätig löst.
  • Die auf diesem Gebiet gegenwärtig geltenden Bestimmungen schreiben vor, daß Bremsen der in Rede stehenden Art eine Vorrichtung aufweisen müssen, durch die die Bremswirkung bei einer Rückwärtsfahrt des Anhängers automatisch aufgehoben wird. Diese Vorschrift war in bisher geltenden Bestimmungen nicht gegeben. Danach mußte der Bremsmechanismus des Anhängers manuell gesperrt werden, um ein Bremsen während einer Rückwärtsfahrt zu verhindern (dies ist wegen des bei Bremsvorgängen dieser Art auftretenden besonderen Trägheitseffektes unvermeidbar). Um dies jedoch durchzuführen, mußte der Fahrzeugführer die Zugmaschine verlassen und sich zu dem die Bremse aufweisenden Anhänger begeben. Der Sperrmechanismus löst sich selbsttätig, sobald sich das Fahrzeug wieder in Vorwärtsrichtung bewegt.
  • Gemäß den neuen Bestimmungen müssen diese Vorgänge von einer in der Bremse vorgesehenen Vorrichtung automatisch geregelt werden. Die Vorrichtung muß dahingehend tätig werden, daß die Bremswirkung bei einer Umkehr der Drehrichtung der Räder bei Beginn einer Rückwärtsfahrt eliminiert wird.
  • Darüberhinaus darf diese selbsttätig arbeitende Vorrichtung die Wirkung der Feststellbremse nicht beeinträchtigen. Die Wirkung der Feststellbremse muß uneingeschränkt erhalten bleiben.
  • Eine Trommelbremse der in Rede stehenden Art umfaßt im wesentlichen einen beweglichen, mit dem Rad fest verbundenen Teil.
  • Sie umfaßt ferner eine Bremstrommel, dann ein fest angebrachtes Teil, das mit der Anhängeraufhängung verbunden ist und eine Halteplatte. In der Halteplatte sind die Bremsbacken und deren Rückstellfedern vorgesehen.
  • Eine Vorrichtung, die zugleich auf das eine Ende eines Bremsbackens und auf das am nächsten gelegene Ende des anderen Bremsbackens wirkt, drückt beide Bremsbacken mit Hilfe eines mit einem Kontrollkabel verbundenen Hebels auseinander. Die Bremsbackenbeläge drücken dann gegen die Bremstrommel und leiten damit den Bremsvorgang ein.
  • Eine Trommelbremse mit einer selbsttätigen Vorrichtung oder einem Bewegungsmechanismus der in Rede stehenden Art ist in DE-A 2435085 offenbart. Die darin beschriebenen Bremsbacken, nämlich die gegenüber jenen gelegen sind, auf die die Vorrichtung wirkt, sind so abgeschrägt, daß die beiden Enden einen spitzen, zur Mitte der Trommelbremse hin offenen Winkel bilden. Zwischen diesen beiden abgeschrägten Enden befindet sich eine Rolle, deren Oberfläche mit den abgeschrägten Enden in Kontakt steht. Die Rollenoberfläche liegt darüberhinaus auch an der schrägen Oberfläche eines an der Halteplatte befestigbaren Elementes an. Folgt auf einen Bremsvorgang eine Rückwärtsfahrt, so bewegt sich die von den beiden Bremsbacken weggedrückte Rolle entlang der schrägen Oberfläche dieses Elementes, so daß sich der Abstand von Rolle zu Bremstrommel vergrößert. Dadurch verringert sich der Abstand zwischen den abgeschrägten Enden der Bremsbacken, wodurch die Bremswirkung aufgehoben wird. Eine solche Bremstrommel ist alles in allem jedoch äußerst kompliziert.
  • Ein weiterer Bewegungsmechanismus ist in GB-A-2188110 offenbart. Dieser Mechanismus umfaßt erste und zweite, sich zwischen den gegenüberliegendene Enden eines Bremsbackenpaares befindliche Elemente. Diese Elemente sind so miteinander verbunden, daß bei ihrer Beaufschlagung mit der resultierenden Kraft in eine Richtung (Vorwärts), die sich gegenüberliegenden Teile der Elemente in einem ersten Abstand zueinander positioniert werden und die jeweiligen Enden des Bremsbackenpaares in einem entsprechenden Abstand zueinander auseinandergehalten werden. Wird die resultierende Kraft in entgegengesetzter Richtung auf die Elemente angewendet (Rückwärts), bewegen sich die Elemente aufeinander zu, so daß die beiden sich gegenüberliegenden Teile in einem im Vergleich zu dem ersten Abstand geringeren zweiten Abstand zueinander positioniert werden und die jeweiligen Enden des Bremsbackenpaares in einem entsprechend geringeren Abstand zueinander gehalten werden.
  • Diese in DE-A-2436085 und GB-A-2188110 beschriebenen Trommelbremsen sind äußerst kompliziert und daher auch teuer.
  • Normalerweise ist in Bremsen der in Rede stehenden Art eine Vorrichtung zum Ausgleich des am Reibwerkstoff der Bremsbeläge entstehenden Abriebs vorgesehen.
  • In einigen Trommelbremsen besteht diese Vorrichtung zum Kompensieren des Abriebs aus einer an der Halteplatte befestigten Metallkammer, die einen Einstellkeil umgibt und diesen senkrecht zur Halteplatte führt. Der Keil hat zwei gegenüberliegende Flächen, die spiegelgleich zur Symmetrieebene der Bremsbacken geneigt sind. Der Einstellkeil ist bis zu einem gewissen Grad in dieser Richtung bewegbar. Jede der schrägen Flächen des Keils steht mit der einzigen schrägen Eläche des jeweiligen Haltekeils in Kontakt. Auf der gegenüberliegenden Seite diese Haltekeils liegt das Ende des Bremsbackens auf, der sich gegenüber jenem befindet, an dem die Betätigungseinrichtung wirkt.
  • Der Einstellkeil ist an einem sich senkrecht zur Halteplatte erstreckenden, mit einem Gewinde versehenen Schaft befestigt und durch einen in der Halteplatte vorgesehenen Durchgang geführt. An dem unter der Halteplatte hervorspringenden Teil des Schaftes ist eine an der Halteplatte anliegende Schraubenmutter vorgesehen. Durch entsprechendes Herunterdrehen der Schraubenmutter kann die Stellung des Einstellkeils verändert werden. Damit werden die Bremsbacken in geeigneter Weise so erweitert, daß der Abrieb an den Bremsbelägen kompensiert wird.
  • Die sich während eines Bremsvorganges entwickelnden Kräfte werden auf die Vorrichtung zum Kompensieren des Abriebs übertragen, wobei die Drehrichtung des Rades ohne Bedeutung ist.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Trommelbremse anzugeben, die eine Vorrichtung aufweist, die die Bremswirkung bei einer Rückwärtsfahrt selbsttätig aufhebt und die darüberhinaus einfacher und kostengünstiger ist als bisher bekannte Trommelbremsen.
  • Die Aufgabe wird erfüllt gemäß den Merkmalen des 1. Patentanspruches. Danach weist eine Trommelbremse ein fest angebrachtes Teil mit einem Bewegungsmechanismus auf, aufgrund dessen sich die Bremsbacken bei einer Rückwärtsfahrt aufeinanderzubewegen können, um die Bremswirkung aufzuheben. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungsmechanismus ein Metallkammer umfaßt, die an der in Richtung der Bremsbacken gelegenen Seite der Halteplatte befestigt ist, wobei diese Kammer folgendes umfaßt:
  • - zwei in gegenseitigem Eingriff stehende Keile, wobei der erste Keil in einer zu Halteplatte orthogonalen Richtung über eine bestimmte Distanz verschiebbar ist, wobei der erste Keil eine erste, bezüglich der Halteplatte geneigte Oberfläche und eine zweite, zur Halteplatte orthogonale Oberfläche aufweist, wobei der zweite Keil in einer zur Halteplatte parallelen Richtung über eine bestimmte Distanz verschiebbar ist und eine erste Oberfläche aufweist, die die gleiche Neigung wie die erste Oberfläche des ersten Keiles hat und mit dieser in Kontakt steht und wobei der zweite Keil eine zweite Oberfläche aufweist, die zur Halteplatte parallel verläuft und mit dieser in Kontakt steht, wobei die Bewegungsrichtungen der beiden Keile in einer Ebene liegen, die im wesentlichen zu jener Richtung parallel ist, in welche die von der Betätigungseinrichtung ausgeübten Kräfte, durch die die Bremsbacken nach außen bewegt werden, wirken, wobei sich die dritte Oberfläche des zweiten Keils an jenem Ende des einen Bremsbackens befindet, das von dem Ende an dem die Betätigungseinrichtung wirkt, entfernt ist, wobei das entsprechende andere Ende des anderen Keils direkt an der Kammer anliegt, wobei der erste Keil bei normalem Betrieb zwischen einer Stellung, in welcher die beiden relativen Enden der Bremsbacken den größten Abstand voneinander aufweisen und einer zweiten Stellung, in der die Enden den geringsten Abstand voneinander aufweisen, hin- und herbewegbar ist; und
  • - elastische Rückstellmittel, die den Keil in seine erste Position rückstellen, wenn durch die entsprechende Bremsbacke auf den zweiten Keil keine Kräfte wirken.
  • Wenn die Betätigunseinrichtung die Bremsbacken nach außen bewegt, wenn zum Beispiel das mit einem Anhänger verbundenen Zugfahrzeug gebremst wird und dann eine Rückwärtsfahrt beginnt, ändert sich die Drehrichtung der Räder mit dem Ergebnis, daß die zwischen Bremsbacke und Trommel herrschenden Reibkräfte auf die Bremsbacke übertragen werden, welche auf dem zweiten Keil aufliegt, so daß dieser zurückbewegt wird. Die Bremsbacken bewegen sich dadurch aufeinander zu, und die Bremswirkung wird aufgehoben. Das Rückstellen des zweiten Keils hat zur Folge, daß sich der erste Keil in seine zweite Stellung bewegt. Um diese Bewegung ausführen zu können, muß die Kraft der Rückstellmittel überwunden werden. Im Vergleich zu den Bremskräften des Fahrzeuges, handelt sich hierbei jedoch nur um relativ kleine Kräfte. In der Praxis bedeutet dies, daß aufgrund der Rückstellkräfte während der gesamten Rückwärtsfahrt eine geringe latente Bremswirkung ausgeübt wird, die jedoch, wie schon weiter oben ausgeführt, vernachlässigt werden kann und auch nur während einer Rückwärtsfahrt auftritt. Darüberhinaus, liegen die Werte für diese Bremskraft innerhalb der gültigen Bestimmung.
  • Nach Beendigung der Rückwärtsfahrt wird der erste Keil aufgrund der von den elastischen Rückstellmittel ausgeübten Kräften wieder in seine erste Position rückgestellt, wodurch die normale Anordnung der Bremsteile wieder hergestellt ist.
  • Gemäß einer Modifikation der vorliegenden Erfindung kann der Keilmechanismus auch als Vorrichtung zum Kompensieren des Abriebs an den Bremsbelägen dienen. Dazu muß lediglich die erste Position des ersten Keils einstellbar sein. Dies kann über einfache und allgemein bekannte Mittel erreicht werden.
  • Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf Patentanspruch 1, andererseits auf die nachfolgende Erläuterung von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung der Erläuterung der bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung werden auch im allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigt
  • Fig. 1 in einer Vorderansicht die erfindungsgemäße Trommelbremse, wobei die Bremstrommel zur Darstellung der Innenteile weggelassen wurde,
  • Fig. 2 einen Schnitt durch die vollständige Trommelbremse (d.h. einschließlich der Bremstrommel) entlang der Linie II-II aus Fig. 1,
  • Fig. 3 einen Schnitt durch den Gegenstand aus Fig. 1 entlang der Linie III-III,
  • Fig. 4 einen Schnitt durch den Gegenstand aus Fig. 1 entlang der Linie IV-IV, wobei sich die Bremsteile in ihrer normalen Betriebstellung befinden,
  • Fig. 5 einen dem Schnitt der Fig. 4 entsprechenden Schnitt, wobei sich jedoch die Bremsteile in der ausgerückten, sich bei einer Rückwärtsfahrt des Anhängers ergebende Stellung befinden
  • Aus den Figuren ist ersichtlich, daß die mechanisch arbeitende Trommelbremse 10 ein bewegliches Teil 12, das mit einem nicht gezeigten Rad fest verbunden ist und desweiteren eine Bremstrommel 14 und eine Nabe 16 umfaßt.
  • Die in Rede stehende Bremse umfaßt im weiteren ein mit einer nicht gezeigten Anhängeraufhängung verbundenes, fest angebrachtes Teil 20 und eine Halteplatte 22. Die Halteplatte 22 weist die Bremsbacken 24, 25 auf, deren obere Enden während eines Bremsvorganges von einer bekannten Betätigungseinrichtung 26 (siehe Fig. 1 und 3) nach außen bewegt werden. Die Betätigungseinrichtiung 28 besteht aus einem Hebel 28, welcher drehbar an einem am Gehäuse 27 befestigten Stift 30 gelagert ist. Der Hebel 28 wird über das mit dem freien Ende des Hebels verbundene Kabel 32 betätigt und über das nicht gezeigte Trägheitssystem gesteuert.
  • Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß sich der Hebel 28 nach Ziehen an Kabel 32 um einen Stift 30 dreht. Aufgrund eines Zahnes 38, der am Hebel 28 vorgesehen ist und auf dem relativen Ende der Bremsbacke 25 in einer der zentralen Strebe 74 entsprechenden Position aufliegt, bewegen sich die Bremsbacken nach außen, so daß sie gegen die Trommel 14 drücken und somit auf das Rad eine Bremswirkung ausüben. Bei ihrer Bewegung nach außen, drehen sich die Bremsbacken 24, 25 auf der an der Halteplatte 22 angebrachten Kammer 34 und übertragen auf diese die durch den Bremsvorgang erzeugten Kräfte.
  • Die Kammer 34 (siehe Fig. 2, 4, und 5) umschließt zwei miteinander in Wirkverbindung stehende Keile 36 und 38. Der erste Keil 36 hat eine erste bezüglich der Halteplatte 22 um 45º geneigte Oberfläche 42. Diese erste Oberfläche 42 steht in Kontakt mit einer entsprechenden ersten Oberfläche 44 des zweiten Keils 38. Eine zweite Oberfläche 46 des ersten Keils 36 verläuft orthogonal zur Halteplatte 22. Der zweite Keil 38 hat eine zweite, mit der Halteplatte 22 in Verbindung stehende Oberfläche 50.
  • Der erste Keil 36 erstreckt sich durch eine Öffnung 52 aus der Kammer 34 heraus und ist an einem mit einem Gewinde versehenen und zur Halteplatte 22 senkrecht verlaufenden Schaft 54 angebracht. Der Schaft 54 erstreckt sich durch eine in der Halteplatte 22 vorgesehene Bohrung 56 und springt von dieser hervor. Der Schaft 54 trägt einen koaxialen Abstandshalter 58, worin sich eine koaxiale, gespannte Schraubenfeder 60 befindet. Ein Ende der Feder 60 liegt am Sockel des Abstandshalters 58 an, während das andere Ende an der Halteplatte 22 anliegt. Der Abstandshalter 58 wird von einer an dem Schaft 54 angebrachten Schraubenmutter 52 an diesem in seiner Stellung gehalten.
  • Aus der voranstehenden Erläuterung wird deutlich, daß der erste Keil 36 in einer zur Halteplatte 22 orthogonalen Richtung über eine gewisse Distanz verschiebbar ist (siehe Fig. 4 und 5) und folglich auch der zweite Keil 38 in einer zur Halteplatte 22 parallelen Richtung verschiebbar ist.
  • Wie aus den Figuren 1, 4 und 5 ersichtlich ist, weist eine dritte Oberfläche 64 des zweiten Keils 38 (senkrecht zur zweiten Oberfläche) zur Aufnahme des Endes der Strebe 68 der Bremsbacke 24 eine Aussparung 66 auf. Die Kammer 34 weist ebenfalls eine entsprechende Aussparung 67 auf, so daß die Strebe 68 auf dem zweiten Keil 38 anstatt auf der Kammer 34 aufliegt. Die Strebe 74 des entsprechenden Endes der Bremsbacke 25 wird in gleicher Weise von in einer an der Kammer 34 vorgesehenen Aussparung 72 aufgenommen und zwar an jenem Ende, welches von dem die Aussparung 67 aufweisenden Ende entfernt ist.
  • Fig. 4 zeigt die verschiedenen Teile in ihrer normalen Anordnung. Bei einer Vorwärtsfahrt des Anhängers und damit einer Drehung des Rades in Richtung des in Fig. 1 dargestellten Pfeiles A, erfolgt der von der Betätigungseinrichtung 26 ausgelöste Bremsvorgang in der beschriebenen Weise, wobei die Ubertragung der Kräfte über die Strebe 74 auf die Kammer 34 erfolgt.
  • Wird im Gegensatz dazu eine Rückwärtsfahrt eingeleitet (Fig. 4) und ist Kabel 32 gespannt, um einen Bremsvorgang auszulösen, dreht sich das Rad in Richtung des Pfeiles B (Fig. 1).
  • Dies hat zur Folge, daß die Bremswirkung von der Bremsbacke 24 über die Strebe 68 auf den zweiten Keil 38 übertragen wird. Unter Einwirkung dieser Kraft, wird der Keil 38 nach rechts in einer zur Halteplatte 22 parallelen Bewegung zurückbewegt. Dadurch wiederum bewegt sich der erste Keil 36 nach außen. Die Bewegung endet, wenn der Abstandhalter 58 mit seinem Rand 76 an der Halteplatte 22 anliegt (Fig. 5). Wie schon weiter oben ausgeführt, ergibt sich aus dem Zurückbewegen des zweiten Keils 38 eine Verminderung der Bremswirkung auf einen vernachlässigbaren Wert. Dies äußert sich praktisch darin, daß die Bremse bei einer Rückwärtsfahrt automatisch gelöst wird.
  • Wie ebenfalls schon weiter oben erwähnt wurde, kann der erste Keil 36 auch gleichermaßen als Anpassungskeil zum Kompensieren des Abriebs der Bremsbeläge 78, 80 dienen. Dies geschieht auf herkömmliche Weise mit Hilfe einer Schraubenmutter 62 zur Einstellung der ersten Stellung (Fig. 4) des ersten Keils 36 und damit auch der Stellung des zweiten Keils 38 (der damit die Funktion eines Gegenkeils übernimmt). Damit wird die Öffnung zwischen den beiden Bremsbacken 24, 25 eingestellt, so daß sich die Oberflächen der jeweiligen Beläge 78, 80 im richtigen Abstand zur Bremstrommel 14 befinden.
  • Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß der Führungsschlitz 82 für den Bremsbacke 24, der ein Zurückbewegen der Bremsbacke 24 während einer Rückwärtsfahrt ermöglicht, geringfügig breiter ist als der entsprechende Führungsschlitz 84 für die Bremsbacke 25.
  • Die vorstehende Beschreibung zeigt, daß durch minimale Änderungen an der Vorrichtung zum Kompensierung des Abriebs der Bremsbeläge von schon bestehenden Bremsen der in Rede stehenden Art ein äußerst einfacher Mechanismus entsteht, der zusätzlich zu seinen gegebenen Funktionen auch das selbsttätige Lösen der Anhängerbremse während einer Rückwärtsfahrt ermöglicht.
  • Unabhängig vom Verwendungszweck der Anhänger, kann die erfindungsgemäße Bremse auf praktische Art und Weise bei allen von mit einer Zugmaschine gezogenen, ein- oder mehrachsigen Anhängern angewendet werden.
  • Die vorstehende Beschreibung zeigt deutlich, daß der Aufbau der erfindungsgemäßen Bremse die Funktion der Feststellbremse in keinster Weise beeinträchtigt und deren Wirkung stets in vollem Umfang erhalten bleibt.
  • Die weiteren Vorteile der erfindungsgemäßen Bremse lassen sich wie folgt darstellen:
  • - einfacher Aufbau, sowie einfache Konstruktion und Bauweise sind sehr einfach
  • - nur geringfügige Mehrkosten gegenüber anderen Bremsen dieser Art
  • - Nachstellen des Abstandes der Bremsbeläge auf schon bekannte und praktische Art und Weise mit gleichzeitiger automatischer Nachstellung des korrekten Verschiebeweges der Keile, wobei die Wirkung der Festellbremse stets in vollem Umfang erhalten bleibt
  • - sofortige und einfache Sichtprüfung des Mechanismus zum Feststellen der Funktionstüchtigkeit nach längerem Stehen des Anhängers
  • Die Beschreibung hat dargelegt, daß der oben beschriebene Mechanismus die Funktionstüchtigkeit der Feststellbremse aufgrund des Abstandhalters 58 selbst bei Rückwärtsfahrten uneingeschränkt gewährleistet, da dieser die Bewegung des Keilelementes 36 einschränkt. Durch diese Maßnahme werden auch die Forderungen der oben erwähnten Bestimmungen erfüllt.

Claims (3)

1. Mechanisch betätigte Trommelbremse (10) für ein- oder mehrachsige Anhänger, bestehend aus einem beweglichen Teil (12), das mit dem Rad fest verbunden ist und eine Bremstrommel (14) umfaßt, und einem fest angebrachten Teil (20), das mit der Anhängeraufhängung verbunden ist und zusätzlich zu einer Betätigungseinrichtung (26), durch die die Bremsbacken (24, 25) nach außen bewegt werden, eine Halteplatte (22) umfaßt, wobei das fest angebrachte Teil (20) weiter einen Bewegungsmechanismus umfaßt, aufgrund dessen sich die Bremsbacken (24, 25) während einer Rückwärtsfahrt aufeinanderzubewegen können, um die Bremswirkung aufzuheben, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Bewegungsmechanismus eine Metallkammer (34) umfaßt, die an der in Richtung der Bremsbacken (24, 25) gelegenen Seite der Halteplatte (22) befestigt ist, wobei diese Kammer folgendes umfaßt:
- zwei in gegenseitigem Eingriff stehende Keile (36, 38), wobei der erste Keil (36) in einer zur Halteplatte (22) orthogonalen Richtung über eine bestimmte Distanz verschiebbar ist, wobei der erste Keil (36) eine erste, bezüglich der Halteplatte (22) geneigte Oberfläche (42) und eine zweite, zur Halteplatte (22) orthogonale Oberfläche (46) aufweist, wobei der zweite Keil (38) in einer zur Halteplatte (22) parallelen Richtung über eine bestimmte Distanz verschiebbar ist und eine erste Oberfläche (46) aufweist, die die gleiche Neigung wie die erste Oberfläche (42) des ersten Keiles (36) hat und mit dieser in Kontakt steht, und wobei der zweite Keil (38) eine zweite Oberfläche (50) aufweist, die zur Halteplatte (22) parallel verläuft und mit dieser in Kontakt steht, wobei die Bewegungsrichtungen der beiden Keile (36, 38) in einer Ebene liegen, die im wesentlichen zu jener Richtung parallel ist, in welche die von der Betätigungseinrichtung (26) ausgeübten Kräfte, durch die die Bremsbacken (24, 25) nach außen bewegt werden, wirken, wobei sich die dritte Oberfläche (64) des zweiten Keils (38) an jenem Ende (68) des einen Bremsbackens (24) befindet, das von dem Ende, an dem die Betätigungseinrichtung (26) wirkt, entfernt ist, wobei das entsprechende Ende des anderen Keils direkt an der Kammer (34) anliegt, wobei der erste Keil (36) bei normalem Betrieb zwischen einer ersten Stellung, in welcher die beiden relativen Enden (68, 74) der Bremsbacken (24, 25) den größten Abstand voneinander aufweisen und einer zweiten Stellung, in der die Enden (68, 74) den geringsten Abstand voneinander aufweisen, hin- und herbewegbar ist; und
- elastische Rückstellmittel (60), die den ersten Keil (36) in seine erste Position rückstellen, wenn durch die entsprechende Bremsbacke (24) auf den zweiten Keil (38) keine Kräfte wirken.
2. Trommelbremse gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Position des ersten Keils (36) verstellbar ist.
3. Trommelbremse gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Rückstellmittel eine gespannte Schraubenfeder (60) ist, die koaxial um einen mit einem Gewinde versehenen Schaft (54) herumgeführt ist, der am ersten Keil (36) befestigt ist und senkrecht zur Halteplatte (22) verläuft, wobei dieser Schaft (54) sich durch eine Bohrung (56) hindurch erstreckt, welche in der Halteplatte (22) vorgesehen ist und von dieser hervorspringt, wobei das eine Ende der Feder (60) an der Halteplatte (22) anliegt und das andere Ende am Abstandhalter (58) koaxial zum Schaft (54) und in Richtung zur Halteplatte (22) anliegt.
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DE3210322C2 (de) * 1982-03-20 1983-12-29 Eisenwerk Grümer GmbH & Co KG, 5276 Wiehl Auflaufbremsanlage für Anhänger
GB2188110B (en) * 1986-03-18 1989-12-06 Graves John Michael A collapsing mechanism for a reversing drum brake

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IT8946823A0 (it) 1989-04-07
EP0392292A1 (de) 1990-10-17
ES2038011T3 (es) 1993-07-01
IT1234133B (it) 1992-05-04
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