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DE69000410T2 - Endhalterung fuer luftfeder in einer federbeinaufhaengung. - Google Patents

Endhalterung fuer luftfeder in einer federbeinaufhaengung.

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DE69000410T2
DE69000410T2 DE9090302912T DE69000410T DE69000410T2 DE 69000410 T2 DE69000410 T2 DE 69000410T2 DE 9090302912 T DE9090302912 T DE 9090302912T DE 69000410 T DE69000410 T DE 69000410T DE 69000410 T2 DE69000410 T2 DE 69000410T2
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DE
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air spring
strut
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elliptical
sprung mass
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James Mitchell Pees
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General Motors Corp
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Description

    Erfindungsgebiet
  • Die Erfindung betrifft Kraftfahrzeug-Luftfeder/Federbein- Systeme mit Seitenlastausgleich, wie in dem Oberbegriff des Anspruchs 1 angegeben und beispielsweise in US-A-4 778 198 beschrieben.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Typische Kraftfahrzeug-Federbeinsysteme enthalten ein Dämpferrohr, das mit der ungefederten Masse des Fahrzeugs verbunden ist, eine in dem Dämpferrohr gleitbare Kolbenstange, die mit der gefederten Masse des Fahrzeugs verbunden ist, und eine Feder um das Federbein, die gegen einen Sitz an dem Dämpferrohr und gegen einen Sitz an der gefederten Masse reagiert. Die Feder kann eine Wendelfeder oder eine Luftfeder des Typs mit einer verstärkten, flexiblen, am Boden an einem Luftfederkolben abgedichteten Hülse an dem Dämpferrohr und an der Oberseite einer Endhalterung an der gefederten Masse. Um Seitenlasten auf die Stange und den Kolben gering zu halten, werden die Federn bei manchen Federbein-Aufhängungssystemen relativ zu den Federbeinen so gekippt, daß sich die ergebenden Federkräfte eng einer theoretisch optimalen Neigung annähern.
  • Eine obere Luftfeder-Endhalterung erfindungsgemäßer Art wird gekennzeichnet durch die im kennzeichneten Abschnitt des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale. Eine erfindungsgemäße Luftfeder-Endhalterung trägt zur Optimierung des Neigungswinkels einer Luftfeder in einem Federbeinsystem bei.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Diese Erfindung ist eine neue und verbesserte Endhalterung für eine Luftfeder bei einem Kraftfahrzeug-Federbeinsystem, wobei die Luftfeder von dem Typ mit einer verstärkten flexiblen Hülse mit einem kreisförmigen oberen Ende benachbart der Endhalterung ist. Die Endhalterung nach der Erfindung enthält einen elliptischen Klemmflansch mit einer Umfangslänge gleich dem Umfang des oberen Endes der Luftfederhülse, so daß die Hülse ohne Streckung über den Flansch paßt. Die Endhalterung enthält weiter einen starr mit dem elliptischen Flansch verbundenen Zentralsteg und eine Durchführungsöffnung in dem Zentralsteg, die zum elliptischen Klemmflansch an einem Ende der großen Achse des Flansches tangential ist. Die Endhalterung erfindungsgemäßer Art wird an der gefederten Masse des Fahrzeugs mit einem Winkel relativ zur Längsachse des Federbeins abgestützt, wobei sich die Kolbenstange des Federbeins in der Durchführungsöffnung befindet. Eine elastomere Büchse ist in der Durchführungsöffnung des Stegs der Endhalterung befestigt und mit der Kolbenstange des Federbeins verbunden, wodurch die Kolbenstange mit der gefederten Masse des Fahrzeugs verbunden ist. Die geometrische Mitte des elliptischen Klemmflansches wirkt zusammen mit der geometrischen Mitte der Rollmembran am anderen Ende der Luftfederhülse bei der Bestimmung der Wirkungslinie der resultierenden Kraft der Luftfeder.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnung
  • Fig. 1 ist eine teilweise weggebrochene Seitenansicht eines Kraftfahrzeug-Luftfeder/Federbein-Systems mit einer erfindungsgemäßen Luftfeder-Endhalterung;
  • Fig. 2 ist eine vergrößerte Darstellung eines Abschnitts der Fig. 1, der die erfindungsgemäße Luftfeder-Endhalterung zeigt; und
  • Fig. 3 ist eine Ansicht allgemein längs der durch Linien 3-3 in Fig. 2 bezeichneten Ebene.
  • Beschreibung bevorzugter Ausführungen
  • In Fig. 1 ist ein Federbeinsystem 10 zwischen einer teilweise dargestellten gefederten Masse 12 eines Kraftfahrzeugs und einer ungefederten Masse angeordnet, die durch eine Radstütze 14 und ein zur Drehung um eine Achse 18 der Stütze an dieser befestigtes Rad 16 repräsentiert ist. Ein Kugelstutzen 20 an der Radstütze stellt einen Teil einer gelenkigen Verbindung zwischen der Stütze und einem (nicht dargestellten) Querlenker des Fahrzeugs dar, der an einer Querachse 22 zentriert ist. Das Zentrum der Gelenkverbindung wird durch einen Punkt 24 in Fig. 1 dargestellt, der an der Überschneidung der Achse 22 mit dem Zentrum des kugelförmigen Lagerendes der Kugelstütze 20 gelegen ist.
  • Die Radstütze 14 ist auch mit der gefederten Masse 12 des Fahrzeugs durch ein Federbein 26 mit einer Längsachse 28 verbunden. Das Federbein enthält ein zylindrisches Dämpferrohr 30, das über eine Lasche 32 mit der Radstütze verschraubt ist, eine längs der Federbeinachse 28 in einer Stangenführung 36 an dem Dämpferrohr gleitbare Stange 34 und einen Kolben 38 an der Stange, der längs der Federbeinachse 28 an einer Innenwand 40 des Dämpferrohrs 30 gleitbar ist. Der Kolben unterteilt den Innenraum des Dämpferrohrs in eine obere Arbeitskammer 42 und eine untere Arbeitskammer 44, die vorzugsweise gasgefüllt sind, jedoch auch flüssigkeitsgefüllt sein können. Der Kolben 38 trägt nicht gezeigte Ventile zum Steuern des Fluidstroms durch den Kolben. Eine Luftfeder 46 ist um das Federbein 26 zwischen dem Dämpferrohr 30 und der gefederten Masse 12 angeordnet.
  • Die Luftfeder 46 enthält einen starr an dem Dämpferrohr 30 um die Stangenführung 36 angebrachten Luftfederkolben 48. Der Luftfederkolben besitzt eine Klemm-Umfangsfläche 54 über einer irregulär geformten Außenfläche 52. Eine kordverstärkte flexible Hülse 54 der Luftfeder besitzt ein kreisförmiges unteres Ende 56, das dichtend an der Klemm-Umfangsfläche 50 des Kolbens angeklemmt ist. Die Hülse 54 entfaltet sich von dem Klemmumfang nach außen zur Bestimmung einer Innenwand 58 der Luftfeder, die sich auf die Außenfläche 52 des Kolbens auflegt. Die Hülse 54 faltet sich nach außen mit einem Rollfalten-Bogen 60 und bestimmt eine äußere Zylinderwand 62 um den Stab 34, welche äußere Wand einen Teil mit kleinem Durchmesser an dem Boden anschließend an den Rollfalten-Bogen 60 enthält und einen Teil mit großem Durchmesser an der oberen Seite der Außenwand 62.
  • Nach Fig. 1 bis 3 enthält eine obere Lageranordnung 64 zwischen der gefederten Masse 12 und dem Federbein 26 und der Luftfeder 46 einen mit der gefederten Masse 12 um eine darin befindliche Öffnung 68 verschraubte ringförmige obere Stütze 66 und eine ringförmige untere Stütze 70 unter der oberen Stütze. Die untere Stütze besitzt eine rohrförmige Verlängerung 72, die in die Öffnung 68 in der gefederten Masse hinein vorsteht. Ein Lager 74 ist zwischen der oberen und unteren Stütze 66 bzw. 70 so angeordnet, daß die beiden relativ verdrehbar sind. Die untere Stütze 70 wird an der gefederten Masse 12 durch einen Ring 76 um die rohrförmige Verlängerung der unteren Stütze zurückgehalten. Die untere Stütze 70 ist mit der Luftfeder und der Stange 34 des Federbeins durch eine Endhalterung 78 erfindungsgemäßer Art verbunden.
  • Die Endhalterung 78 ähnelt einer umgekehrten Schüssel und enthält einen Klemmflansch 80 und einen integralen Zentralsteg 82. Senkrecht auf die Ebene des Flanschs 80 nach Fig. 3 gesehen besitzt der Klemmflansch elliptische Form mit einer großen Achse D1 und einer kleinen Achse D2. Der Zentralsteg 82 ist leicht konisch, Fig. 2, und in der Nähe eines Endes der großen Abmessung des elliptischen Flansches 80 weist er eine kreisförmige Durchführungsöffnung 84 auf. Die Kante der Öffnung 84 ist im wesentlichen tangierend zu oder berührt gerade den elliptischen Klemmflansch 80, Fig. 3.
  • Die Endhalterung 78 ist an der unteren Stütze 70 über eine Einlageplatte 86, Fig. 1 und 2, angebracht. Die Einlageplatte 86 besitzt eine Öffnung 88, durch welche ein Flansch 90 um die Durchführungsöffnung 84 in der Endhalterung 78 vorsteht. Der vorstehende Flansch 90 ist mit der Einlageplatte überbördelt und verschweißt, so daß die Endhalterung starr an der Einlageplatte angebracht ist. Die Einlageplatte ist an der unteren Stütze 70 durch eine Vielzahl von Schrauben befestigt, von denen nur eine einzige Schraube 92 in Fig. 1 gezeigt ist, so daß die Endhalterung 78 zu der gefederten Masse 12 des Fahrzeugs relativ verdrehbar ist.
  • Eine elastomere Durchführung 94 ist in der Durchführungsöffnung 84 durch übliche Mittel befestigt und besitzt eine durchgehende Zentralbohrung, die das obere Ende der Stange 34 aufnimmt. Ein Paar Halter 96 an der Stange über und unter der Durchführung 94 verhindern eine vertikale Gleitbewegung der Stange relativ zu der Durchführung und damit relativ zur gefederten Masse 12. Das Federbein 26 und das Rad 16 sind gegenüber der gefederten Masse 12 um eine nicht dargestellte Lenkachse lenkbar, die sich durch den Punkt 24 an dem Kugelmittelpunkt des Kugelstutzens 20 und durch die Mitte des Lagers 24 erstreckt.
  • Wegen der nichtstreckbaren Natur der kordverstärkten flexiblen Hülse 54 der Luftfeder in ihrem voll aufgeblasenen Zustand wird der Umfang des Klemmflanschs 80 gleich der Umfangslänge des kreisförmigen oberen Endes der Außenwand 62 der aufgeblasenen Luftfederhülse 54 errechnet, so daß diese eng und dicht über den Klemmflansch 80 paßt, ohne über ihre Grenze hinaus gestreckt zu werden. Sobald sie über den Klemmflansch gepaßt ist, wird die Außenwand 62 durch eine Klammer 98 dichtend so angedrückt, daß eine abgedichtete Gaskammer 100 innerhalb der Luftfeder 46 gebildet ist.
  • Wie am besten in Fig. 1 zu sehen, wird durch einen Kraftpfeil F1 eine resultierende Straßenkraft auf das Rad 16 dargestellt, die vertikal auf das Rad einwirkt. Diese Kraft ist teilweise ausgeglichen durch eine resultierende Luftfederkraft, die durch einen Kraftpfeil F2 dargestellt wird, welcher auf eine sich theoretisch ergebende Kraftlinie 102 der Feder wirkt. Für das statische Gleichgewicht wird die Straßenkraft auch teilweise aufgehoben durch eine dritte Kraft, welche durch einen Kraftpfeil F3 dargestellt ist, der auf die Radstütze 14 durch den Punkt 24 in der Kugelmitte des Kugelstutzens 20 wirkt und in Längsrichtung der Querachse 22 gerichtet ist.
  • Bezüglich der Seitenlast auf die Stange 34 und den Kolben 38 wird ein optimaler Zustand erreicht, wenn die sich ergebende Kraftlinie 102 die Querachse 22 in der Ebene des Rades 16 trifft, welche den Kraftpfeil F1 enthält, wie bei einem theoretischen Punkt 104. Bei diesem Zustand ergibt sich keine Seitenbelastung auf die Stange 34 oder den Kolben 38, da die durch die Kraftpfeile F1, F2 und F3 dargestellten Kräfte alle durch den theoretischen Punkt 104 wirken. Wenn die resultierende Kraftlinie 102 in Querrichtung innerhalb des theoretischen Punktes 104 hindurchtritt, entwickeln sich Seitenbelastungen an der Stangenführung 36 und am Kolben 38 an der Innenwand 40 des Dämpferrohrs, deren Größe ansteigt, wenn der Abstand nach innen von dem theoretischen Punkt 104 anwächst. Dementsprechend wird eine optimale Neigung der Luftfeder 46 gekennzeichnet durch die Überschneidung der sich ergebenden Kraftlinie 102 mit dem theoretischen Punkt 104.
  • Die Neigung der sich ergebenden Kraftlinie 102 der Luftfeder 46, die in der dargestellten Ausführung nicht die vorstehend definierte optimale Neigung ist, wird durch die Orte der geometrischen Mittelpunkte der Endhalterung 78 und des Rollfaltenbogens 60 bestimmt. In der Praxis kann der geometrische Mittelpunkt des Rollfaltenbogens 60 nicht sehr weit außerhalb der Längsachse 28 des Federbeins bewegt werden. Beispielsweise stellt ein Punkt 106, Fig. 1, innerhalb der Begrenzungen der Stange 34 den geometrischen Mittelpunkt des Rollfaltenbogens 60 unter statischen Auslegungs-Lastbedingungen dar. Statt dessen war der praktischere Weg, den Ort des geometrischen Mittepunktes der oberen Halterung 78 seitlich nach innen oder nach rechts, Fig. 1, zu bewegen, schrittweise Zuwachsgrößen der Neigung der sich ergebenden Kraftlinien zu der vorstehend definierten optimalen Neigung hin zu erreichen.
  • Die erfindungsgemäße Endhalterung 78 stellt eine Verwirklichung des genannten praktischeren Verfahrens dar. Nach Fig. 3 wird die durch die Endhalterung 78 erzielte Verbesserung durch das nachfolgende Beispiel beschrieben. Der Umfang des elliptischen Flansches 80 an der Endhalterung 78 wird relativ eng angenähert durch die folgende Gleichung:
  • P = 3,1416 2(a² + b²)
  • wobei P der Umfang, a eine Hälfte der großen Achse D1 und b eine Hälfte der kurzen Achse D2 des Flansches sind. Falls der elliptische Flansch 80 eine lange Achse D1 = 127 mm und eine kurze Achse D2 = 95 mm besitzt, beträgt der Umfang P des Flansches 352 mm. Eine Lufthülse mit einem kreisförmigen oberen Ende, das auf einen Durchmesser von 112 mm aufgeblasen wurde, besitzt einen gleichen Umfang. Damit paßt das obere Ende einer Lufthülse mit diesem Durchmesser eng und glatt über den elliptischen Flansch 80, ohne über seine Streckgrenze hinaus beansprucht zu sein.
  • Wenn die Endhalterung 78 statt des elliptischen Flansches 80 einen kreisförmigen Klemmflansch entsprechend dem Stand der Technik besitzt, muß der Durchmesser des Kreisflansches am oberen Ende der Luftfederhülse etwa 127 mm sein, um die gleiche Exzentrizität oder den gleichen Versatz zwischen der geometrischen Mitte des Flansches und der Achse 28 des Federbeins einzuhalten. Bei dieser Exzentrizität ist die Neigung der sich ergebenden Kraftlinie 102 die gleiche, wie sie durch die Endhalterung 78 mit elliptischem Flansch erzielt wird, jedoch mit dem zusätzlichen Aufwand einer Luftfederhülse mit einem in der Größenordnung von 15 mm größeren aufgeblasenen oberen Enddurchmesser, als dem bei dem obigen Beispiel erforderlichen. Etwas anders gesagt: bei einer Luftfederhülse mit einem bestimmten aufgeblasenen oberen Enddurchmesser ist die sich ergebende Kraftlinie 102 der Luftfeder bei einer Endhalterung 78 nach dieser Erfindung mehr zu dem theoretischen Punkt 104 hin geneigt als bei einer gleichartigen Endhalterung mit einem kreisförmigen Endflansch des gleichen Durchmessers wie dem aufgeblasenen Durchmesser des oberen Endes der Luftfederhülse.

Claims (2)

1. Obere Endhalterung (78) für eine Luftfeder in einem Kraftfahrzeug-Federbein-System mit einem Federbein (10), das ein an einer ungefederten Masse (14, 16) angeschlossenes und auf allgemein vertikale Bewegung relativ zu einer gefederten Masse (12) beschränktes Dämpferrohr (30) besitzt, eine relativ zu dem Dämpferrohr (30) längs einer Längsachse (28) des Federbeins (10) gleitbare Stange (34) und einen Kolben (38) an der Stange (34), der längs der Längsachse (28) innerhalb des Dämpferrohrs (30) gleitbar ist; eine kordverstärkte zylindrische flexible Luftfederhülse (54), mit einem kreisförmigen ersten Ende (56) und einem kreisförmigen zweiten Ende; einen Luftfederkolben (48) an dem Dämpferrohr (30), der abdichtend mit der Luftfederhülse (54) an dem ersten Ende (56) so verbunden ist, daß ein Rollfaltenbogen (60) um den Luftfederkolben (48) definiert ist und der geometrische Mittelpunkt (106) des Rollfaltenbogens (60) einen ersten Punkt bestimmt, durch den die resultierende Kraft der Luftfeder an dem Dämpferrohr (30) gerichtet ist; wobei die obere Endhalterung (78) der Luftfeder einen eine Durchführungsöffnung (84) enthaltenden Zentralsteg (82) enthält; der Zentralsteg (82) mit der gefederten Masse (12) verbunden ist, die Stange (34) des Federbeins (10) in die Durchführungsöffnung (84) hinein vorsteht und eine elastische Durchführung (94) zwischen der Stange (34) des Federbeins (10) und dem Zentralsteg (82) vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Endhalterung (78) für die Luftfeder einen elliptischen Klemmflansch (80) enthält mit einer Umfangslänge, die im wesentlichen gleich dem Umfang des kreisförmigen zweiten Endes der Luftfederhülse (84) ist, so daß das kreisförmige zweite Ende eng über den elliptischen Flansch (80) ohne Streckung paßt; der Zentralsteg (82) mit einer Kante des elliptischen Klemmflanschs (80) verbunden ist; die Durchführungsöffnung (84) tangential zu dem elliptischen Flansch (80) am Ende einer großen Achse desselben ist; und das kreisförmige zweite Ende der Luftfederhülse (84) dichtend mit dem elliptischen Flansch (80) so geklemmt ist, daß die geometrische Mitte des elliptischen Flanschs (80) einen zweiten Punkt bestimmt, durch den die resultierenden Kraft der Luftfeder gerichtet ist.
2. Obere Endhalterung (78) für eine Luftfeder nach Anspruch 1, bei der der Zentralsteg (82) mit der gefederten Masse (12) mittels eines Lagers (74) zwischen dem Zentralsteg (82) und der gefederten Masse (12) so verbunden ist, daß die obere Endhalterung (78), die Luftfeder (46) und das Federbein (10) relativ zu der gefederten Masse (12) drehbar sind.
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