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DE69932684T2 - Keramische Spitze für Glühsensor - Google Patents

Keramische Spitze für Glühsensor Download PDF

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DE69932684T2
DE69932684T2 DE69932684T DE69932684T DE69932684T2 DE 69932684 T2 DE69932684 T2 DE 69932684T2 DE 69932684 T DE69932684 T DE 69932684T DE 69932684 T DE69932684 T DE 69932684T DE 69932684 T2 DE69932684 T2 DE 69932684T2
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DE
Germany
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glow
housing
conductor
sensor
ceramic rod
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DE69932684T
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Randolph Kwok-Kin Davison Chiu
Hiroshi Takayama
Magnus Glavmo
Russel Harmon Gaines Bosch
Charles Dale Davison Oakley
Keisuke Okajima
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Delphi Technologies Inc
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Delphi Technologies Inc
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P19/00Incandescent ignition, e.g. during starting of internal combustion engines; Combination of incandescent and spark ignition
    • F02P19/02Incandescent ignition, e.g. during starting of internal combustion engines; Combination of incandescent and spark ignition electric, e.g. layout of circuits of apparatus having glowing plugs
    • F02P19/028Incandescent ignition, e.g. during starting of internal combustion engines; Combination of incandescent and spark ignition electric, e.g. layout of circuits of apparatus having glowing plugs the glow plug being combined with or used as a sensor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q7/00Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs
    • F23Q7/001Glowing plugs for internal-combustion engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q7/00Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs
    • F23Q7/001Glowing plugs for internal-combustion engines
    • F23Q2007/002Glowing plugs for internal-combustion engines with sensing means

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)
  • Other Investigation Or Analysis Of Materials By Electrical Means (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Dieselmotoren und im spezielleren Glühsensoren, welche Funktionen einer Glühkerze und eines Ionensens0ors kombinieren, um die Kraftstoffzündung in der Verbrennungskammer eines Motors während des Startens und des Betriebs bei niedriger Temperatur zu unterstützen und um das Auftreten und den Charakter von Verbrennungsvorgängen zu erfassen. Ein solcher Glühsensor ist aus den 'Patent Abstracts of Japan', Bd. 1998, Nr. 09, 31. Juli 1998 und aus JP 10 089 687 bekannt.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Es ist in Bezug auf Dieselmotoren einschlägig bekannt, eine Zünd-Glühkerze mit einer beheizten Glühspitze bereitzustellen, die sich in die Verbrennungskammer des Motors bzw. in die der Vorverbrennung dienende Vorkammer hinein erstreckt, um die Zündung des Kraftstoffs insbesondere während des Startens und des Betriebs bei niedriger Temperatur zu unterstützen. Es ist bei Brennkraftmaschinen auch bekannt, in der Verbrennungskammer einen Ionensensor bereitzustellen, der das Auftreten von Verbrennungsvorgängen anhand von Variationen bei einem Stromfluss erfasst, welcher über einen Spalt hinweg durch in der Kammer vorhandene Verbrennungsgase hindurch stattfindet. Die Kombination aus einer keramischen Glühkerzenspitze mit einem Ionensensor zum Gebrauch in einem Dieselmotor wurde ebenfalls vorgeschlagen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung schafft einzigartige und spezifische Ausführungsformen von Glühsensoren, welche zur Verwendung in Dieselmotoren bestimmt sind und die Funktionen von Glühkerzen und Ionensensoren miteinander kombinieren. Insbesondere schafft die vorliegende Erfindung verschiedene Ausführungsformen von Glühsensoren, wobei eine jede einen Keramikstab mit einer beheizten Glühspitze kombiniert mit einer auf der Spitze vorhandenen, leitenden Schicht zur Verwendung als Ionensensor aufweist. Weiterhin sind auch Mittel zum Tragen und zur elektrischen Verbindung der elektrischen Elemente im Inneren des Glühsensors vorgesehen. Der Einfachheit halber ist der hier verwendete Begriff "Glühsensor" als sich auf Geräte beziehend zu verstehen, welche, wie hier beschrieben, dazu dienen, gleichermassen die Funktionen einer Glühkerze und eines Ionensensors auszuüben.
  • Im allgemeinen kann die erfindungsgemässe Vorrichtung als ein zum Gebrauch in einer Verbrennungskammer eines Dieselmotors bestimmter Glühsensor definiert werden, wobei der Glühsensor ein röhrenförmiges Metallgehäuse aufweist, welches folgendes beinhaltet: Montagemittel zur Montage des Glühsensors in einem eine Kammer definierenden Bauteil des Motors; eine in dem Gehäuse getragene Keramik-Trägerhülse; einen von der Trägerhülse getragenen Keramikstab mit einem äusseren Ende, welches im Inneren des Gehäuses endet und gegen dieses hin durch die Hülse isoliert ist, und einem inneren Ende, welches eine Glühspitze bildet, die sich nach innen über das Gehäuse und die Hülse hinaus in eine zugehörige Verbrennungskammer hinein erstreckt; ein im Inneren der Glühspitze befindliches Heizelement, das zur Versorgung des Heizelements mit elektrischem Strom mit einem ersten und einem zweiten elektrischen Leiter im Inneren des Keramikstabs verbunden ist; eine elektrisch leitende Schicht auf der Glühspitze, die zur Versorgung der leitenden Schicht mit elektrischer Spannung mit einem dritten elektrischen Leiter verbunden ist; und Verbindungsmittel zum Verbinden der Leiter mit elektrischen Stromquellen ausserhalb des Glühsensors.
  • Ein umfassenderes Verständnis dieser und anderer Merkmale und Vorteile der Erfindung ergibt sich aus der folgenden Beschreibung bestimmter, spezifischer Ausführungsformen der Erfindung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Es zeigen:
  • 1 eine fragmentarische Querschnittsansicht eines Dieselmotors mit offener Kammer mit Kraftstoff-Direkteinspritzung in die Verbrennungskammer und mit einer Glühkerze nach dem Stand der Technik mit einer sich in die Kammer hinein erstreckenden Glühspitze;
  • 2 eine fragmentarische Querschnittsansicht eines Dieselmotors mit Vorkammer mit indirekter Kraftstoffeinspritzung in die Vorkammer und einer Glühkerze nach dem Stand der Technik mit einer sich in die Vorkammer hinein erstreckenden Glühspitze;
  • 3 eine Querschnittsansicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäss ausgebildeten Glühsensors;
  • 4 und 5 jeweils eine Querschnittsansicht einer alternativen, zweiten bzw. dritten Ausführungsform eines erfindungsgemäss ausgebildeten Glühsensors.
  • BESCHREIBUNG DES STANDS DER TECHNIK
  • In den 1 und 2 der Zeichnungen, auf welche als erstes im Detail Bezug genommen wird, werden Beispiele für dem Stand der Technik entsprechende Anwendungen von Dieselmotor-Glühkerzen für Dieselmotoren sowohl mit offener Kammer als mit Vorkammer gezeigt. Zwar verwenden diese Anwendungen Glühkerzen, welche dem Typ nach eine in einem Metallmantel ausgebildete Glühspitze aufweisen, es ist jedoch auch die Ver wendung von Keramikstäben anstelle der Glühkerzen mit Metallmantel weithin bekannt.
  • In 1 bezeichnet die Ziffer 100 allgemein einen Dieselmotor mit offener Kammer mit einem Zylinderblock 102, welcher einen Zylinder 104 definiert, der durch einen Zylinderkopf 106 verschlossen ist. Ein Kolben 108 ist in dem Zylinder 104 hin- und herbewegbar und definiert eine ausgesparte Schüssel, welche zusammen mit dem Zylinderkopf eine Verbrennungskammer 110 bildet. In dem Zylinderkopf ist eine Einspritzdüse bzw. Einspritzvorrichtung 112 montiert, welche Kraftstoff in die Verbrennungskammer 110 sprüht, um ihn dort einer Kompressionszündung zu unterziehen. In dem Zylinderkopf ist auch eine Glühkerze 114 mit einer sich in die Verbrennungskammer hinein erstreckenden Glühspitze 116 montiert. Die Glühspitze wird während des Kaltstarts des Motors und während des Niedrigtemperaturbetriebs beheizt, um die Zündung von in die Verbrennungskammer gesprühtem Kraftstoff in Betriebsabschnitten zu unterstützen, in denen die Kompressions-temperatur unter Umständen unzureichend ist, um eine sachgerechte Kraftstoffzündung und -verbrennung zu gewährleisten.
  • Die dargestellte Glühkerze 114 ist eine Glühkerze, welche dem Typ nach einen metallenen Mantel aufweist, der die Glühspitze bildet. Die Verwendung von Keramik-Glühspitzen ist jedoch ebenfalls weithin bekannt. Am äusseren Ende der Glühkerze ist ein Anschluss 118 zur Verbindung mit einer elektrischen Stromquelle vorgesehen. Ein Rückstrom fliesst von dem Metallmantel der Glühspitze zu einem Metallgehäuse 119 der Glühkerze und zu dem Zylinderkopf, in welchem das Gehäuse montiert ist und welcher an dem elektrischen System geerdet ist.
  • In 2, auf welche nun Bezug genommen wird, bezeichnet die Ziffer 120 einen Dieselmotor mit Vorkammer, welcher einen Zylinderblock 122 mit einem Zylinder 124 aufweist, der von einem Zylinderkopf 126 verschlossen ist und der einen Kolben 128 trägt, welcher in dem Zylinder hin- und herbewegbar ist. Kolben und Zylinderkopf bilden zusammen eine Verbrennungskammer 130, welche mit einer im Inneren des Zylinderkopfes befindlichen Vorverbrennungskammer bzw. Vorkammer 132 in Verbindung steht. Eine Kraftstoffeinspritzvorrichtung 134 ist zur Einspritzung von Kraftstoff in die Vorkammer in dem Zylinderkopf montiert, und eine Glühkerze 136 weist eine sich in die Vorkammer hinein erstreckende Glühspitze 138 auf, um die Zündung des Kraftstoffs während des Startens und im Kaltbetrieb zu unterstützen. Ein Anschluss 140 am anderen Ende der Glühkerze schafft eine Verbindung zu einer elektrischen Stromquelle, und das Glühkerzengehäuse 142 ist an dem Zylinderkopf geerdet, um die Strombahn des Rückstroms zu schliessen, wie auch in der als erstes beschriebenen Ausführungsform.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Die vorliegende Erfindung schafft neuartige Glühsensoren, welche in Dieselmotoren der zuvor beschriebenen Typen eingebaut werden können. Diese Glühsensoren realisieren sowohl die vorerwähnten Glühkerzenfunktionen des Unterstützens bei der Kraftstoffzündung während des Kaltstarts und des Kaltbetriebs als auch die zusätzliche Ionensensorfunktion des Erkennens des Auftretens und des Charakters von Verbrennungsvorgängen in der Verbrennungskammer bzw. der Vorkammer durch die im Inneren der Kammer während der Verbrennung eintretenden Veränderungen bei der Ionisierung von Verbrennungsgasen, und zwar in Übereinstimmung mit der Technik und zu in der Technik bekannten Zwecken. Die in der nachfolgenden Beschreibung und in den Patentansprüchen verwendeten Begriffe "inneres Ende" und "äusseres Ende" sind richtungsbe zogen im Hinblick auf den in einen Motor eingebauten Glühsensor, wobei die Glühspitze ein inneres Ende bildet, welches sich in eine Verbrennungskammer (bzw. in eine Vorkammer) hinein erstreckt, und wobei elektrische Anschlüsse an einem äusseren Ende angeordnet sind, welches sich aus dem Zylinderkopf des Motors heraus erstreckt.
  • In 3 der Zeichnungen, auf welche nun Bezug genommen wird, bezeichnet die Ziffer 10 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäss ausgebildeten Glühsensors. Der Glühsensor 10 kombiniert die Merkmale einer Zünd-Glühkerze und eines Verbrennungskammer-Ionensensors in einer einzigen Vorrichtung, welche das allgemeine Aussehen einer Glühkerze aufweist und in einen Motor in die gewöhnlich für eine Glühkerze bestimmte Zylinderkopf-Öffnung eingebaut werden kann.
  • Der Glühsensor 10 weist von seinem Aufbau her ein Metallgehäuse 12 mit einem hohlen Inneren auf, wobei in ein inneres Ende davon eine Keramikhülse 14 eingeführt ist, welche ihrerseits einen Keramikstab 16 trägt.
  • Das Gehäuse 12 ist im allgemeinen röhrenförmig, ist an einem inneren Ende 18 offen und weist an einem äusseren Ende 22 eine kleinere Öffnung 20 auf, die durch eine Abdichtung 24, wie beispielsweise einen Kunststoff- oder Gummistöpsel verschlossen ist. Ein Aussengewinde 26 ist im mittleren Bereich zwischen den Enden des Körpers vorgesehen und ein Sechskant-Kopf 28 ist an dem äusseren Ende 22 ausgebildet, um den Glühsensor in einer Gewindeöffnung in einem zugehörigen Zylinderkopf eines Motors, beispielsweise des in 1 gezeigten Motors 100, zu befestigen.
  • Das Innere des inneren Endes des Gehäuses 12 ist mit einer vergrösserten Bohrung 30 ausgebildet, in welche die Keramikhülse 14 eingesetzt wird, bis der Keramikstab 16 die gewünschte über das Gehäuse hervorstehende Position erreicht, während die Hülse sich einer Schulter 32 nähert. Das Gehäuse 12 kann aus legiertem Stahl oder einem anderen geeigneten Metall gefertigt sein, das ausreichend fest und elektrisch leitend ist und das ausserdem bei Temperaturen benutzbar ist, welche beim Betrieb in dem Zylinderkopf und in der daran angrenzenden Verbrennungskammer erreicht werden.
  • Der Keramikstab kann aus Siliciumnitrid (Si3N4), Aluminiumnitrid (AlN) oder einem anderen geeigneten hochtemperaturbeständigen Isolator gefertigt sein und ist mit einem äusseren Ende 34 ausgebildet, das sich über das äussere Ende der Hülse 14 hinaus in das hohle Innere des Gehäuses 12 hinein erstreckt. Ein inneres Ende 36 des Stabs 16 erstreckt sich bis weit unterhalb des unteren Endes der Hülse 14 und kann eine abgerundete bzw. halbkugelförmige Spitze 38 aufweisen, welche mit einem hochtemperaturbeständigen, leitfähigen Material 40 wie beispielsweise Platin oder Palladium beschichtet ist.
  • Ein im allgemeinen an die Spitze 38 angrenzender Abschnitt des inneren Endes 36 des Keramikstabs bildet eine Glühspitze, in welcher ein Heizelement 42 angeordnet ist. Jede geeignete Heizelementform, die in Keramik-Glühkerzen verwendbar ist, kann für diesen Zweck verwendet werden. In dem dargestellten Beispiel ist das Heizelement aus in den Keramikstab 16 eingegossenen Wolframdrahtwindungen gebildet. Ein Ende des Heizelements 42 ist mit einem ersten Leiter 44 verbunden, der sich von dem Element 42 aus durch das äussere Ende 34 des Keramikstabs hinaus und in den hohlen, äusseren Abschnitt des Gehäuses hinein erstreckt. Dort ist der Leiter 44 mit einer isolierten, ersten Leitung 46 verbunden, welche sich durch die Abdichtung 24 hindurch zu einem externen, ersten Anschluss 48 hin erstreckt, der mit einer elektrischen Span nungsquelle verbindbar ist. Das andere Ende des Heizelements 42 ist mit einem zweiten Leiter 50 verbunden, der sich von dem Heizelement 42 aus in dem Keramikstab 16 nach aussen bis zu einem an der Seite des Stabs befindlichen Endpunkt 52 hin erstreckt, wo er geerdet wird bzw. elektrisch mit dem Metallgehäuse 12 verbunden wird, und zwar durch einen in der Keramikhülse 14 angeordneten Leiter, wie beispielsweise ein Hartlötmaterial 53. Somit ist ein elektrischer Masseanschluss von dem Heizelement 42 durch das Material 53 und das Gehäuse 12 zu dem zugehörigen Zylinderkopf eines Motors, in dem der Glühsensor eingebaut ist, gebildet.
  • Das leitende Material 40 an der Spitze 38 des Glühsensors ist mit einem dritten elektrischen Leiter 54 elektrisch verbunden, der sich von der Nähe der Spitze 38 aus durch den Keramikstab 16 hindurch und aus seinem äusseren Ende hinaus in das hohle Innere des Gehäuses 12 hinein erstreckt. Dort ist der Leiter 54 mit einer dritten isolierten Leitung 56 verbunden, welche sich durch die Abdichtung 24 hindurch bis zu einem dritten Anschluss 58 erstreckt, welcher ebenfalls mit einer elektrischen Spannungsquelle verbindbar ist. Die elektrischen Leiter 44, 50, 54 im Inneren des Keramikstabs sind vorzugsweise aus Wolframdraht gebildet, und zwar wegen dessen Hitzebeständigkeit, sie können aber falls gewünscht auch aus jedem anderen geeigneten, hochtemperaturbeständigen, leitenden Material gebildet sein. Vorzugsweise ist der Wolframdraht 54 durch ein kurzes Stück 59 aus Platin- bzw. Palladiumdraht oder Trockentinte mit dem Platin- bzw. Palladiummaterial 40 verbunden, um eine Oxidation des Wolfram durch Kontakt mit Verbrennungskammergasen zu verhindern.
  • Bei der Herstellung wird der Keramikstab 16 um das Heizelement 42 und um die elektrischen Leiter 44, 50, 54 herum gegossen und der Platin- bzw. Palladiumleiter 40 wird an der unteren Spitze 38 durch die Aufbringung von Platintinte oder dergleichen gebildet, die auf die Oberfläche der Spitze aufgedruckt wird. Der Keramikstab 16 wird in das Innere der Keramikhülse 14 eingesetzt und diese beiden Elemente werden beispielsweise durch Hartlöten in einem Ofen fest miteinander verbunden. Diese Baueinheit wird dann in ein vorgeformtes Gehäuse 12 eingesetzt bis sich die Hülse 14 in der Nähe der in dem Gehäuse ausgebildeten Schulter 32 befindet und die Glühspitze 38 die gewünschte über das Gehäuse hervorstehende Position erreicht. Die Hülse 14 und das Gehäuse 12 werden dann durch Metall-Hartverlötung fest miteinander verbunden, wodurch der dritte Leiter zur Bildung der zuvor beschriebenen elektrischen Erdung elektrisch mit der Hülse 14 verbunden wird. Die Leitungen 46 und 56 können nach der Ofen-Hartverlötung befestigt werden und die Abdichtung 24 wird danach angebracht. Jede beliebige andere geeignete Montageform kann falls gewünscht ebenfalls verwendet werden. Die Schritte des Hartverlötens werden vorzugsweise in einem Ofen durchgeführt und könnten, falls gewünscht, auch nach der Zusammensetzung aller drei Elemente gemeinsam erfolgen anstatt in zwei Schritten, wie weiter oben angegeben.
  • Beim Betrieb wird der Glühsensor 10 in einen Motor, wie beispielsweise den in 1 gezeigten Motor 100, anstelle der Glühkerze 114 eingebaut. Wenn der Motor gestartet wird oder anderweitig eine Zündunterstützung während des Kaltbetriebs erfordert, wird eine elektrische Spannung über das Heizelement 42 hinweg angelegt, wodurch die Keramik-Glühspitze auf eine hohe Temperatur erhitzt wird, die in der Lage ist, in die Verbrennungskammer des zugehörigen Motors eingesprühten Dieselkraftstoff zu zünden. Unter diesem Aspekt betrachtet ist der Betrieb des Glühsensors mit dem einer herkömmlichen Glühkerze identisch.
  • Während des Motorbetriebs wird auch über den Anschluss 58 und den Leiter 54 eine gesteuerte Spannung an das leitende Platin bzw. Palladium angelegt, mit welchem die Glühspitze 38 des Keramikstabs beschichtet ist. Bei der Initiierung der Verbrennung in der Verbrennungskammer werden aufgrund der Ionisierung des Kraftstoff-Luft-Gemischs Elektronen erzeugt, so dass ein geringer elektrischer Strom durch den Spalt zwischen dem leitenden Material 40 und dem nächstgelegenen Motorabschnitt geleitet wird. Während des Einsetzens der Verbrennung in dem Motor aus 1 ist ein benachbarter Abschnitt des Kolbens 108 wahrscheinlich dem leitenden Material 40 der Glühspitze 38 am nächsten gelegen. Der über diesen Spalt hinweg erfolgende Stromfluss kann durch eine geeignete Messeinrichtung gemessen werden, um die Intensität der im Inneren der Verbrennungskammer stattfindenden Ionisierung anzuzeigen. Dies wiederum zeigt das Einsetzen des Verbrennungsvorgangs in dem Zylinder sowie dabei auftretende Variationen an, so dass der zeitliche Verlauf und die Art der in dem Zylinder stattfindenden Verbrennung durch einen erfahrenen Bediener oder durch eine Steuereinrichtung abgelesen werden kann, und zwar zum Zweck der Steuerung der Betriebsvariablen für den Brennstoff-Leistungsgrad des Motors.
  • In 4, auf welche nun Bezug genommen wird, wird eine alternative Ausführungsform eines allgemein mit der Ziffer 60 bezeichneten Keramik-Glühsensors gezeigt. Der Glühsensor 60 ist aus im wesentlichen ähnlichen Elementen aufgebaut wie jene, welche in Bezug auf die in 3 dargestellte, erste Ausführungsform beschrieben wurden. Er unterscheidet sich jedoch darin, dass das leitende Material 40 aus Platin bzw. Palladium mit der dritten Leitung 56 durch einen leitenden Streifen 62 aus Platin bzw. Palladium verbunden ist, welcher an der Aussenseite des Keramikstabs 16 aufgebracht ist und sich von dem leitenden Material 40 an der Glühspitze 38 bis zu dem äusseren Ende 34 des Keramikstabs hin erstreckt. Der Leiter 62 ist gegen das Gehäuse 12 hin durch eine isolierende Keramikhülse 64 isoliert, welche jener ähnlich ist, die in der zuvor be schriebenen Ausführungsform verwendet wurde. Die Bauweise ist insofern ähnlich, als die Einheit bestehend aus Keramikstab, Hülse und Gehäuse im Ofen miteinander hartverlötet werden kann oder in jeder beliebigen anderen Weise, wie beispielsweise durch hochtemperaturbeständigen Kleber, zusammengehalten werden kann.
  • Ein zusätzlicher Unterschied in der Bauweise besteht darin, dass der zweite Leiter bzw. Erdungsleiter 66 sich von dem Heizelement 42 in der Keramik-Glühspitze durch den Keramikstab hindurch nach aussen zu dessen äusserem Ende 34 hin erstreckt, wo dieser zweite Leiter mit einer zweiten Leitung 68 verbunden ist, die mit einem Anschluss 70 verbunden ist, welcher zur Verbindung nach aussen zu einer Erdungsquelle in dem elektrischen System dient. Da die anderen Aspekte des Aufbaus des Glühsensors 60 jenem der zuvor beschriebenen Ausführungsform ähnlich sind, werden gleiche Ziffern für gleiche Teile verwendet und wird eine weitere Beschreibung als nicht nötig erachtet.
  • In 5, auf welche nun Bezug genommen wird, wird eine zweite, alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäss ausgebildeten und allgemein mit der Ziffer 72 bezeichneten Keramik-Glühsensors gezeigt. Diese Ausführungsform ähnelt sehr stark der beschriebenen Ausführungsform aus 4, so dass gleiche Ziffern für gleiche Teile verwendet werden. Diese dritte Ausführungsform unterscheidet sich insofern als, in ähnlicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform, ein zweiter Leiter 74 sich von dem Heizelement 42 durch den Keramikstab 16 hindurch bis zu einem an einer Seite des Keramikstabs gelegenen Endpunkt 76 im Inneren der Keramikhülse und des sie aussen umgebenden Gehäuses 12 erstreckt. Eine in dem Gehäuse vorgesehene Öffnung ist mit elektrisch leitendem Material, wie beispielsweise einer Metall-Hartlötung 78 gefüllt, wodurch der zweite Leiter 74 durch die Keramikhülse 64 mit dem Metallgehäuse 12 verbunden ist, um die erforderliche Erdungsverbindung von dem zweiten Leiter 74 des Heizelements 42 zu dem Zylinderkopf des Motors, in welchem die Hülse eingebaut ist, herzustellen. Da andere Aspekte des Aufbaus der dritten Ausführungsform aus 5 jenen der zuvor beschriebenen Ausführungsformen ähnlich sind, wird eine weitere Erörterung als nicht nötig erachtet.
  • Der in den Patentansprüchen verwendete Begriff "Verbrennungskammer" soll in seinem Umfang eine Vorkammer bzw. Vorverbrennungskammer beinhalten.

Claims (6)

  1. Glühsensor (10, 60, 72) zur Verwendung in einer Verbrennungskammer eines Dieselmotors, wobei der Glühsensor (10, 60, 72) folgendes umfasst: ein röhrenförmiges Metallgehäuse (12) mit Montagemitteln zur Montage des Glühsensors in einem eine Kammer definierenden Bauteil des Motors; eine in dem Gehäuse (12) getragene, isolierende Keramik-Trägerhülse (14); einen von der Trägerhülse (14) getragenen Keramikstab (16) mit einem äusseren Ende (34), das im Inneren des Gehäuses (12) endet und gegen dieses hin durch die Hülse (14) isoliert ist, und einem inneren Ende (36), welches eine Glühspitze (38) bildet, die sich über das Gehäuse (12) und die Hülse (14) hinaus nach innen in eine zugehörige Verbrennungskammer hinein erstreckt; ein im Inneren der Glühspitze (38) befindliches Heizelement (42), welches zur Versorgung des Heizelements (42) mit elektrischem Strom mit einem ersten (44) und mit zweiten (50, 66, 74) elektrischen Leitern im Inneren des Keramikstabs (16) verbunden ist; eine auf der Glühspitze (38) befindliche, elektrisch leitende Schicht (40), welche zur Versorgung der leitenden Schicht (40) mit elektrischer Spannung mit einem dritten elektrischen Leiter (54, 62) verbunden ist; und Verbindungsmittel (46, 48, 52, 53, 56, 58) zum Verbinden der Leiter (44, 50, 54, 62, 66, 74) mit elektrischen Stromquellen ausserhalb des Glühsensors (10, 60, 72).
  2. Glühsensor (10) nach Anspruch 1, wobei der dritte Leiter (54) sich ebenfalls im Inneren des Keramikstabs (16) befindet.
  3. Glühsensor (10) nach Anspruch 2, wobei der erste (44) und der dritte (54) Leiter im Inneren des Gehäuses (12) an dem äusseren Ende (34) des Keramikstabs (16) mit isolierten Leitungen (46, 56) verbunden sind, die sich durch eine abgedichtete Öffnung (24) in dem Gehäuse (12) hindurch zu externen Anschlüssen (48, 58) hin erstrecken, welche mit elektrischen Spannungsquellen verbindbar sind, und wobei der zweite Leiter (50) durch die Hülse (14) an dem Gehäuse (12) geerdet ist.
  4. Glühsensor (60, 72) nach Anspruch 1, wobei der dritte Leiter (62) an der Aussenseite des Keramikstabs (16) getragen ist.
  5. Glühsensor (72) nach Anspruch 4, wobei der erste (44) und der dritte (62) Leiter im Inneren des Gehäuses (12) an dem äusseren Ende (34) des Keramikstabs (16) mit isolierten Leitungen (46, 56) verbunden sind, die sich durch eine abgedichtete Öffnung (24) in dem Gehäuse (12) hindurch zu externen Anschlüssen (48, 58) hin erstrecken, welche mit elektrischen Spannungsquellen verbindbar sind, und wobei der zweite Leiter (74) durch die Hülse (64) an dem Gehäuse (12) geerdet ist.
  6. Glühsensor (60) nach Anspruch 4, wobei der erste (44), zweite (66) und dritte (62) Leiter im Inneren des Gehäuses (12) an dem einen Ende (34) des Keramikstabs (16) mit isolierten Leitungen (46, 56, 68) verbunden sind, die sich durch eine abgedichtete Öffnung (24) in dem Gehäuse (12) hindurch zu externen Anschlüssen (48, 58, 70) hin erstrecken, welche mit elektrischen Spannungs- oder Erdungsquellen verbindbar sind.
DE69932684T 1998-09-25 1999-09-16 Keramische Spitze für Glühsensor Expired - Lifetime DE69932684T2 (de)

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