DE69928083T2 - Verbesserungen an medizinischen injektionsvorrichtungen - Google Patents
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf medizinische Injektionsvorrichtungen und betrifft insbesondere die automatische Schießvorrichtung eines Injektors, der einen laufähnlichen Körper aufweist, mit einem gleitenden Auslöser auf der einen Seite, um die Dosis aus einer Nadel an seinem vorderen Ende auszustoßen.
- Der Auslöser arbeitet nach vorne gegen eine steife Feder. Vorzugsweise ist ein Dosiseinstellmechanismus vorhanden, beispielsweise ein Drehknopf an seinem hinteren Ende, der auf eine gewünschte Einstellung eingeschnappt werden kann. Die Aufgabe des Auslösers besteht darin, eine Feder zu entspannen, die einen Stempel um eine Strecke vorwärts schießt, welche durch den Knopf festgelegt ist, wobei der Stempel mit einem Kolben in einer die Dosis tragenden Kapsel zusammenwirkt. Derartige Injektoren sind bekannt (beispielsweise in der WO-A-88 08725 dargestellt und beschrieben), erfordern jedoch, daß der Benutzer die Nadel zunächst in die Haut einsticht, bevor er den Auslöser betätigt. Für Selbstbenutzer kann dies insofern besonders schwierig sein, weil er naturgemäß zurückschreckt und die Nadel nicht weit genug einstößt.
- Die Aufgabe dieser Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, die den Vorgang automatisch ausführen kann, wodurch sichergestellt wird, daß die Injektornadel im richtigen Ausmaß unter Druck gesetzt wird, bevor die Dosis injiziert wird.
- Erfindungsgemäß wird eine Injektionsvorrichtung geschaffen, die eine Schießvorrichtung in Verbindung mit einem Injektor aufweist, der erstens einen laufähnlichen Körper besitzt, welcher einen federbelasteten Stempel umschließt, um auf einen Kolben innerhalb einer mit einer Dosis versehenen Kapsel einzuwirken, und der zweitens einen gleitenden Auslöser auf der einen Seite des Körpers aufweist, mit dem die Stempelfeder entspannbar ist, um den Stempel so anzutreiben, daß die Dosis aus einer Nadel am vorderen Ende des Körpers ausgestoßen wird, wobei die Wirkung des Auslösers in Richtung nach vorne gegen einen Widerstand erfolgt und die Schießvorrichtung ein im allgemeinen zylindrisches Gehäuse aufweist, das den Injektor umgibt, wobei ferner ein vorderer Teil des Gehäuses, der an seinem vorderen Ende offen ist, so daß die Injektornadel herausragen kann, eine Feststellfeder enthält, die auf den Injektor eine leicht rückwärts gerichtete Kraft ausüben kann, um die Nadel zu veranlassen, innerhalb des Gehäuses zu bleiben, und ein rückwärtiger Teil des Gehäuses einen axial beweglichen, unter einer nach vorne gerichteten Federspannung stehenden Antriebskörper aufweist, der mit dem Injektorauslöser zusammenwirkt, wobei ferner ein externer Spannmechanismus vorgesehen ist, der die Federspannung des Antriebskörpers mit Hilfe einer Federkraft mit Energie versorgt, die größer ist als die leicht rückwärts gerichtete Kraft, und ein Betätigungselement in der Lage ist, die Spannung in der Weise zu lösen, daß der Antriebskörper, der durch den Injektorauslöser betätigbar ist, zunächst den Injektor nach vorne gegen die leicht rückwärts gerichtete Kraft in eine Position schießt, in der eine Nadel herausragt, und danach den Widerstand im Injektor überwindet und den Injektorauslöser so betätigt, daß die Dosis aus dem Injektor ausgestoßen wird. Der federbelastete Körper ist im allgemeinen rohrförmig ausgebildet, um den Injektor zu umschließen, und zwischen seinem hinteren Ende und einem inneren Anschlag an dem hinteren Ende des Gehäuses wirkt eine Schraubenfeder. Die Konstruktion ist so getroffen, daß der Spannmechanismus eine Hülse ist, die sich über dem hinteren Teil des Gehäuses befindet und wenigstens einen seitlichen Vorsprung aufweist, der, von dem federbelasteten, rohrförmigen Körper ausgehend, sich durch einen axial-parallelen Schlitz im Gehäuse in einen axial-parallelen Schlitz in der Hülse erstreckt, wobei die Spannwirkung darin besteht, daß die Hülse so nach hinten gezogen wird, daß der Vorsprung, der mit dem vorderen Ende seines Schlitzes in Eingriff steht, den rohrförmigen Körper mitnimmt, bis zwischen dem rohrförmigen Körper und dem Gehäuse ein Schnappeingriff stattfindet, wobei gleichzeitig der Injektor durch die Feststellfeder zurückgestoßen wird.
- Zweckmäßigerweise nimmt ein axialer Schlitz, der sich von dem vorderen Ende des rohrförmigen Körpers öffnet, den Auslöser auf und macht dadurch den Injektor drehfest. Der Auslöser steht mit dem geschlossenen hinteren Ende des Schlitzes in Eingriff.
- Diese Anordnung stellt auch sicher, daß zwischen dem rohrförmigen Körper, dem Gehäuse und der Hülse keine wechselseitige Drehung stattfindet.
- Zweckmäßigerweise trägt die Hülse das Betätigungselement, das nur in einer Position in Überdeckung stehen kann, um den Schnappeingriff zu lösen, sobald die Hülse wieder vorwärts bewegt wird, nachdem die Vorrichtung gespannt worden ist. Das Betätigungselement ist vorzugsweise ein Knopf, der in einen Schlitz im Gehäuse eingreift und zwei verschiedene Positionen besitzt, zwischen denen er um den Umfang der Hülse verschoben werden kann, sobald diese sich vorne befindet.
- In der einen genannten Stellung wirkt der Knopf mit einer Stufe im Schlitz als Schutz dagegen zusammen, daß die Hülse nach hinten geschoben wird in eine Stellung, die derjenigen entspricht, die die Hülse einnimmt, wenn sie nach dem Spannen vorwärts bewegt wird, also in eine Stellung, in der die Vorrichtung abgeschossen werden kann. In der anderen Stellung kann die äußere Hülse nach hinten (und wieder nach vorne) gleiten, jedoch im eingedrückten Zustand des Knopfes nicht abgeschossen werden.
- Wenn die Vorrichtung für einen Injektor geschaffen ist, dessen hinteres Ende einen Dreheinstellgriff aufweist, mit dem die Menge der zu injizierenden Dosis einstellbar ist, dann bleibt der Einstellgriff in der vorderen Stellung der Hülse, in der die Vorrichtung gespannt ist, zweckmäßigerweise frei zugänglich, wodurch der Benutzer den Griff vor dem Abschießen in die gewünschte Dosierstellung drehen kann. Markierungen auf dem Griff können mit einer Markierung auf dem Ende der Hülse in Überdeckung stehen, um dadurch die Messung der Größe der Dosiereinstellung zu erleichtern.
- Die Erfindung wird im folgenden anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
-
1 eine Seitenansicht einer Schießvorrichtung für einen Injektor mit einem Schießknopf in einer verriegelten und Abschußposition; -
2 eine ähnliche Seitenansicht, bei der sich jedoch die Schießknopf in einer Spannstellung befindet; -
3 einen Axialschnitt der Vorrichtung, beschickt mit einem Injektor, in einer Ruhestellung; -
4 einen ähnlichen Axialschnitt, bei dem die Vorrichtung gerade gespannt ist; -
5 einen ähnlichen Axialschnitt, bei dem die Vorrichtung gespannt und abschußbereit ist; -
6 eine perspektivische Ansicht eines rohrförmigen Körpers als Teil der Vorrichtung; -
7 eine perspektivische Ansicht einer Laufbuchse, in die das rohrförmige Gehäuse hineinpaßt; und -
8 eine perspektivische Ansicht einer Hülse, in die die Laufbuchse hineinpaßt. - Der abzuschießende Injektor
1 entspricht bekannter Bauart und wird daher nicht im einzelnen beschrieben. Seine für die Zwecke dieser Beschreibung wesentlichen Merkmale sind jedoch eine Nadel2 an seinem vorderen Ende, ein drehbarer Knopf3 an seinem hinteren Ende, der beim Drehen "einrastet", um die gewünschte Dosis einzustellen, und ein länglicher Auslöser4 auf der Seite des laufbuchsenartigen Körpers in Richtung auf das hintere Ende, dessen Schießwirkung nach vorne gegen eine steife Feder oder einen ähnlichen Widerstand gerichtet ist. Der Körper des Injektors verjüngt sich mit einer schrägen Schulter5 in Richtung auf einen vorderen Endteil, der entgegengesetzte Fenster6 aufweist, durch welche die das zu injizierende Mittel enthaltende Kapsel gesehen werden kann. - Der Abschußmechanismus, in den dieser Injektor paßt, hat die beiden Einrichtungen
7 und8 , die bei9 miteinander verschraubt sind. Die Naseneinrichtung7 besteht aus einem gestuften Rohr10 mit einem zylindrischen Teil11 vor einer Schulter12 , der mit entgegengesetzten Fenstern13 versehen ist, die mit den Fenstern6 in Überdeckung stehen. Im Inneren befindet sich an der Schulter12 eine ringförmige Rippe14 , die die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung eines Stellrings15 begrenzt. Dieser weist eine nach außen vorspringende Rippe16 an seinem hinteren Ende auf, und eine Feder17 wirkt zwischen dieser Rippe und der Wurzel der Rippe14 , um den Stellring15 mit einer geringen Kraft nach hinten zu drücken. Zwei diametral gegenüberliegende Arme18 ragen von dem Ring15 nach vorne, und Haken19 an ihren Enden können beim Zusammenbau über die Rippe14 schnappen. Die Bewegung des Stellrings wird durch die Länge dieser Arme18 bis zu den Haken19 begrenzt. Der Stellring15 hat eine nicht gezeigte Führungsein richtung, um ihn am Drehen zu hindern, während er sich axial bewegen kann, und die Spalten zwischen den Armen18 überdecken die Fenster13 . - Die hintere Einrichtung
8 besteht aus einer Laufbuchse20 mit einer breiten äußeren Ringrippe21 unmittelbar am hinteren Ende der Schraubverbindung9 . Eine Hülse22 umhüllt die Laufbuchse20 zum hinteren Ende der Rippe21 zu. Ein in etwa rohrförmiger Körper23 für den Injektor innerhalb der Laufbuchse wird von einer Schraubenfeder24 nach vorne gedrückt, die am hinteren Ende der Laufbuchse gegen einen nach innen gekehrten Flansch25 wirkt, und ein Auslöser26 hält die Hülse22 fest. Das Rohr10 und die Laufbuchse20 , die miteinander verschraubt sind, bilden ein Gehäuse. - Der Körper
23 (6 ) hat einen breiten Schlitz27 , der sich in Längsrichtung erstreckt und sich an seinem vorderen Ende öffnet, während das hintere Ende geschlossen ist, so daß der Injektorauslöser4 aufgenommen werden kann. Diesem diametral gegenüberliegend befindet sich eine Zunge28 , die mit dem Rohr an seinem vorderen Ende aus einem Teil besteht, während das freie Ende der Zunge verdeckt ist, so daß es sichtbar aus der sonst zylindrischen Hülle herausragt. Die Laufbuchse20 (7 ) hat einen Schlitz29 und eine Öffnung30 , mit der die Zunge28 in Eingriff treten kann. Der Schlitz29 weist ein L-förmiges Profil auf, das sich zum hinteren Ende der Laufbuchse öffnet, und dessen kurzer Schenkel befindet sich vorne und fluchtet axial mit der Öffnung30 . Sobald die Zunge28 mit dem Schlitz29 verriegelt wird, indem sie mit seinem vorderen Ende in Eingriff tritt, hält sie den Körper23 gegen die zusammengepreßte Feder24 zurück, und sobald sie von ihm losgelassen wird, schnappt sie in die Öffnung30 , um dadurch mitzuhelfen, die Vorwärtsbewegung des Körpers23 zu beenden. - Der Körper
23 weist außerdem zwei diametral entgegengesetzte Flügel31 auf, die sich durch die Längsschlitze32 in der Laufbuchse20 erstrecken, wobei die vorderen Kanten dieser Flügel radial ausgebildet sind, jedoch die hinteren Kanten eine schwache Neigung haben, so daß die Hülse durch eine Keilwirkung radial zusammengedrückt wird, sobald sie beim Zusammenbau nach hinten in die Laufbuchse gedrückt wird. Der Schlitz27 macht diese Verformung möglich. Wenn die Flügel31 die Schlitze32 erreichen, springen sie nach außen und verbinden dadurch den Körper23 mit der Laufbuchse20 . Darüber hinaus sind dann ihre Spitzen Teile der Laufbuchse, und die Hülse22 (8 ) hat Längsschlitze33 , in die die Spitzen in gleicher Weise eingreifen können, wodurch auch die Hülse erfaßt wird. Die vorderen Enden der Schlitze33 dienen als Anschläge in der unten beschriebenen Weise. Die Flügel31 stellen ebenfalls sicher, daß keine wechselseitige Drehbewegung zwischen dem Körper23 , der Laufbuchse20 und der Hülse22 stattfindet. - Eine einzige Spitze kann ausreichen, zwei jedoch werden bevorzugt. Der Auslöser
26 hat einen freiliegenden Druckknopf34 , der durch den Schlitz29 hindurchragt, in den er eingreift, sowie durch eine Öffnung35 in der Hülse22 . Diese Öffnung ermöglicht es dem Druckknopf, in Umfangsrichtung zwischen den in den1 und2 gezeigten Stellungen verschoben zu werden, sobald er mit dem breiten, vorderen Ende des Schlitzes29 in Überdeckung steht. Der Auslöser wird durch eine plattenähnliche Verlängerung36 von seiner Basis zurückgehalten, die unter dem Umfang der Öffnung35 eingreift und an ihrem hinteren Ende einen nach innen vorspringenden, keilförmigen Zapfen37 besitzt. Unter dem vorderen Ende des Druckknopfs befindet sich ein verdickter Teil38 , der mit der Zunge28 zusammenwirkt. Die hinteren Enden der Laufbuchse20 , der Hülse22 und des Körpers 23 sind offen, so daß der Injektor1 aufgenommen werden kann, wie in3 gezeigt, wobei das hintere Ende des Auslösers4 an dem geschlossenen Ende des Schlitzes27 anliegt und sein die Dosis einstellender Knopf3 unmittelbar an dem hinteren Ende des Injektors freiliegt. Die Hülse22 weist eine Markierung auf, in Bezug auf die der Knopf3 durch Drehen eingestellt werden kann. Die Markierung auf dem Injektor selbst ist im Inneren der Einrichtung8 verborgen. Bei einem solchermaßen plazierten Injektor ist die Naseneinrichtung7 aufgeschraubt, der Körperring15 steht mit der abgeschrägten Schulter5 des Injektors in Berührung und wird in Bezug auf das Rohr10 gegen die Feder17 vorwärts gedrückt. Sobald die Einrichtung komplettiert ist, liegt das vordere Ende des Ringes15 an der Rippe14 an, wobei die Feder17 zusammengedrückt ist. Diese Feder ist jedoch gerade nicht stark genug, um die Kraft der Feder24 zu überwinden, und der Körper23 bleibt in der vorderen Lage mit der Zunge28 in der Öffnung30 . - Die Nadel
2 liegt weiter frei, wobei sie aus der Naseneinrichtung7 nach vorne herausragt. In der Praxis hat sie eine Schutzhülle, während der Zusammenbau stattfindet, und diese wird erst unmittelbar vor der Benutzung entfernt. - In den
1 und3 befindet sich bei der Stellung des Auslösers26 der Zapfen37 in dem Schlitz29 , wodurch die Hülse22 daran gehindert wird, sich rückwärts zu bewegen. Die Vorrichtung befindet sich in einem Ruhezustand oder ist nicht betriebsbereit. - Bei Benutzung wird der Auslöser
26 in Umfangsrichtung in die in2 gezeigte Stellung geschoben, so daß der Zapfen37 mit der Stufe außer Eingriff kommt, die von dem kurzen Schenkel des L-förmigen Schlitzes29 gebildet wird. Die Auslöserbewegung führt auch den verdickten Teil38 aus der axialen Fluchtungslage mit der Zunge28 . Die Hülse22 kann dann zurückgezogen werden und, indem sie durch die vorderen Enden der Schlitze33 und der Flügel31 ihre Wirkung entfaltet, wird auch der Körper23 zurückgezogen, wobei die Feder24 zusammengepreßt wird. Im vollständig zurückgezogenen Zustand schnappt die Zunge28 in den Schlitz29 , wodurch die Vorrichtung in der in4 gezeigten Stellung verriegelt wird. Während dieses Vorgangs wird der Injektor1 durch die Feder17 zurückgestoßen, die über den Stellring15 wirkt, und die Nadel2 wird in das Rohr10 zurückgezogen. - Die Hülse
22 gleitet daraufhin wieder nach vorne, um an der Rippe21 anzustoßen, wobei der Knopf vollständig freigelegt wird, der gedreht wird, um die gewünschte Dosis einzustellen. Der Auslöser26 wird in Umfangsrichtung in die in1 gezeigte Stellung zurückgeschoben, so daß der Zapfen37 wieder in den kurzen Schenkel des Schlitzes29 eintritt, während der Teil38 direkt über das freie Ende der Zunge28 läuft. In dieser Stellung, die die5 zeigt, ist die Vorrichtung zum Abschießen fertig. - Das freie Ende des Nasenteils
11 wird auf dem Bereich der Haut gehalten, in dem die Injektion stattfinden soll, und der Druckknopf34 wird gedrückt. Dadurch wird die Zunge28 aus dem Schlitz29 gelöst, und die Feder24 schießt den Körper23 nach vorne. Das geschlossene Ende des Schlitzes27 , das auf dem Auslöser4 liegt, trägt den Injektor nach vorne und bewirkt auch, daß die Nadel2 in die Haut eindringt. Der Auslöser4 wird nicht sofort betätigt, sondern durch eine Feder oder einen anderen Widerstand, der steifer ist als die Feder17 , zurückgehalten. Sobald jedoch der Stellring15 auf die Rippe12 trifft, wird der Auslöser weit genug nach vorne gepreßt, um den Injektor zur Wirkung zu bringen. Die Dosis wird daraufhin in dem Maße ausgestoßen, wie die Vorwärtsbewegung des Injektors sich vervollständigt, also zurück in die in3 gezeigte Lage. Der Knopf3 kehrt während dieses Ausstoßvorgangs in seine Nullage zurück. - Der Zyklus kann dann wiederholt werden.
Claims (6)
- Injektionsvorrichtung mit einer Schießvorrichtung in Verbindung mit einem Injektor (
1 ), der erstens einen laufähnlichen Körper aufweist, welcher einen federbelasteten Stempel umschließt, um auf einen Kolben innerhalb einer mit einer Dosis versehenen Kapsel einzuwirken, und der zweitens einen gleitenden Auslöser (4 ) auf der einen Seite des Körpers aufweist, mit dem die Stempelfeder entspannbar ist, um den Stempel so anzutreiben, daß die Dosis aus einer Nadel am vorderen Ende des Körpers ausgestoßen wird, wobei die Wirkung des Auslösers in Richtung nach vorne gegen einen Widerstand erfolgt und die Schießvorrichtung ein im allgemeinen zylindrisches Gehäuse (20 ) aufweist, das den Injektor umgibt, wobei ferner ein vorderer Teil (11 ) des Gehäuses, der an seinem vorderen Ende offen ist, so daß die Injektornadel hervorragen kann, eine Feststellfeder (17 ) enthält, die auf den Injektor (1 ) eine leicht rückwärts gerichtete Kraft ausüben kann, um die Nadel zu veranlassen, innerhalb des Gehäuses zu bleiben, und ein rückwärtiger Teil des Gehäuses einen axial beweglichen Antriebskörper (23 ) aufweist, der unter nach vorne gerichteter Federspannung steht, um mit dem Injektorauslöser (4 ) zusammenzuwirken, wobei ferner ein externer Spannmechanismus (22 ) vorgesehen ist, der die Federspannung des Antriebskörpers (23 ) mit Hilfe einer Federkraft mit Energie versorgt, die größer ist als die leicht rückwärts gerichtete Kraft, und ein Betätigungselement (26 ) in der Lage ist, die Spannung in der Weise zu lösen, daß der Antriebskörper, der durch den Injektorauslöser wirkt, zunächst den Injektor nach vorne gegen die leicht rückwärts gerichtete Kraft in eine Position schießt, in der eine Nadel herausragt, und danach den Widerstand im Injektor überwindet und den Injektorauslöser so betätigt, daß die Dosis aus dem Injektor ausgestoßen wird, und wobei der federbelastete Körper (23 ) im allgemeinen rohrförmig ausgebildet ist, um den Injektor zu schließen, und zwischen seinem hinteren Ende und einem inneren Anschlag (25 ) an dem hinteren Ende des Gehäuses (20 ) eine Schraubenfeder (24 ) wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannmechanismus eine Hülse (22 ) ist, die sich über dem hinteren Teil des Gehäuses (20 ) befindet und wenigstens einen seitlichen Vorsprung (31 ) aufweist, der von dem federbelasteten rohrförmigen Körper (23 ) ausgehend sich durch einen axial-parallelen Schlitz (32 ) im Gehäuse (20 ) in einen axial-parallelen Schlitz (33 ) in der Hülse erstreckt, wobei die Spannwirkung darin besteht, daß die Hülse so nach hinten gezogen wird, daß der Vorsprung (31 ), der mit dem vorderen Ende seines Schlitzes (33 ) in Eingriff steht, den rohrförmigen Körper (23 ) mitnimmt, bis zwischen dem rohrförmigen Körper (23 ) und dem Gehäuse (20 ) ein Schnappeingriff stattfindet und wobei gleichzeitig der Injektor durch die Feststellfeder zurückgestoßen wird. - Injektionsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein axialer Schlitz (
27 ), der sich von dem vorderen Ende des rohrförmigen Körpers (23 ) öffnet, den Auslöser (26 ) aufnimmt, und dadurch die Drehrichtung des Injektors festlegt. - Injektionsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (
20 ) das Betätigungselement (26 ) trägt, das nur in einer Position in Überdeckung stehen kann, in der der Schnappeingriff gelöst wird, sobald die Hülse wieder vorwärts bewegt wird, nachdem die Vorrichtung gespannt worden ist. - Injektionsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement ein Knopf (
34 ) ist, der in einen Schlitz im Gehäuse (29 ) eingreift und zwei verschiedene Stellungen hat, zwischen denen er in Umfangsrichtung der Hülse nur dann verschoben werden kann, wenn er sich vorne befindet, wobei er in der Einstellung mit einer Stufe in dem Schlitz als Schutz dagegen zusammenwirkt, daß die Hülse nach hinten geschoben wird in eine Stellung, die derjenigen entspricht, die die Hülse einnimmt, wenn sie nach dem Spannen vorwärts bewegt wird, wobei die Vorrichtung abgeschos sen werden kann, und wobei in der anderen Stellung der äußeren Hülse ermöglicht wird, nach hinten und wieder vorwärts zu gleiten, die Vorrichtung jedoch im eingedrückten Zustand des Knopfes nicht abgeschossen werden kann. - Injektionsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung für einen Injektor geschaffen ist, dessen hinteres Ende einen Dreheinstellgriff (
3 ) aufweist, mit dem die Menge der zu injizierenden Dosis einstellbar ist, wobei die Hülse (22 ) in ihrer vorderen Stellung bei gespannter Vorrichtung den Griff frei zugänglich läßt, wodurch der Benutzer den Griff vor dem Abschießen in die gewünschte Dosierstellung drehen kann. - Injektionsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Markierungen auf dem Griff mit einer Markierung auf dem Ende der Hülse in Überdeckung stehen, um die Messung der Größe der Dosiereinstellung zu unterstützen.
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