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Die
Erfindung betrifft ein Hilfsantriebssystem für eine Vorrichtung mit Motorantrieb,
wie beispielsweise einen Verschlussmechanismus mit Motorantrieb,
mit einem Stellglied und beweglichen Elementen, die durch das Stellglied
angetrieben werden, und insbesondere ein Hilfsantriebssystem für ein Warm- bzw.
Einlaufen einer Vorrichtung mit Motorantrieb, die verwendet wird,
nachdem sie für
eine lange Zeitperiode ungenutzt gelassen worden ist.
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Typischerweise
sind Fotokameras mit Verschlussmechanismen ausgestattet, die Verschlussblendenflügel enthalten,
die zum Öffnen
und Schließen
arbeiten, um eine Belichtungszeit zu steuern. Einige Typen von Kameras,
wie beispielsweise Kompaktkameras und Sofortbildkameras, sind mit
programmierten Verschlussmechanismen ausgestattet, bei welchen Öffnungsblendenflügel für sowohl
eine Blende als auch einen Verschluss arbeiten. Beispielsweise hat
ein programmierter Verschlussmechanismus, an welchem sowohl die
Verschlussgeschwindigkeit als auch die Blendeneinstellung automatisch
gemäß der Helligkeit
eines zu fotografierenden bzw. zu schießenden Subjekts eingestellt
werden, typischerweise mehr als zwei Verschlussblendenflügel, die
alle auf einmal durch ein Stellglied, wie beispielsweise einen Motor
und ein Solenoid geöffnet und
geschlossen werden. Bei diesem programmierten Ver schlussmechanismus
wird eine Verschlussgeschwindigkeit oder ein Zeitintervall, für welches
die Verschlussblendenflügel
offen bleiben, gemäß einem Belichtungswert
und einer Größe der Apertur
bestimmt, welche einer Blendeneinstellung entspricht, was von Verschlussgeschwindigkeiten
abhängt.
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Übrigens
kann sich der Verschlussmechanismus aufgrund einer Änderung
bezüglich
des Reibkoeffizienten unter den Verschlussblendenflügeln, einer Änderung
bezüglich
des Reibkoeffizienten von mechanischen Teilen oder Elementen eines
Verschluss-Antriebsmechanismus
oder einer Änderung bezüglich einer
Viskosität
eines Schmiermittels der Verschlussblendenflügel bei Betätigen der Kamera, nachdem sie
für eine
lange Zeitperiode ungenutzt gelassen ist, unvorhersagbar verhalten.
In solchen Fällen
werden die Verschlussgeschwindigkeit des Verschlussmechanismus oder
sowohl die Verschlussgeschwindigkeit als auch die Apertur des programmierten
Verschlussmechanismus ungenau sein, was eine Unter- oder Überbelichtung
verursacht. Dasselbe Problem tritt bei verschiedenen Mechanismen
auf, die mit beweglichen Elementen, wie Verschlussblendenflügeln, ausgestattet
sind. Beispielsweise trifft eine mit einer automatischen Fokussiereigenschaft ausgestattete
Kamera auf Schwierigkeiten bei einer ruhigen Bewegung eines Fokussierlinsenelements der
Aufnahmelinse, mit einem Effekt eines Verlierens der Gelegenheit,
ein Subjekt zu schießen
bzw. zu fotografieren, und zwar aufgrund einer Verzögerung bezüglich einer
Betätigung
der Verschlussblendenflügel,
welche nach einem Abschließen
eines Fokussierens der Aufnahmelinse auftreten sollte, oder mit einem
Effekt zum Ausbilden eines unscharfen Bildes. Weiterhin trifft ein
mit einer Papierzufuhrwalze oder -walzen ausgestatteter Drucker
aufgrund einer ungleichmäßigen Zufuhrgeschwindigkeit,
wenn eine unregelmäßige Drehung
der Papierzufuhrwalzen verursacht wird, auf ein Auftreten eines
ungenauen Bildes, das auf einem Papier gedruckt ist.
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Es
ist daher eine Aufgabe der Erfindung, ein Hilfsantriebssystem für eine Vorrichtung
mit Motorantrieb mit beweglichen Elementen zur Verfügung zu stellen,
welches verhindert, dass die beweglichen Elemente auf eine instabile
Bewegung treffen.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung ist ein Hilfsantriebssystem für eine Kamera
mit Motorantrieb zur Verfügung
gestellt, wie es durch den Anspruch 1 definiert ist.
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Gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
kann die Steuereinrichtung die Verschlusseinrichtung steuern, um
sich nur zu bewegen, während die
Kamera mit Mo torantrieb mit einer Batterieenergie mit Energie versorgt
wird, die höher
als ein vorbestimmter Pegel ist.
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Die
Verschlusseinrichtung kann in Reaktion auf eine Verschlussfreigabe
durch einen Impulsmotor angetrieben werden, um eine Belichtung auf
einem Fotofilm durchzuführen,
während
sich die Verschlussblendenflügel
von einer Anfangsposition zu einer Position bewegen, die über eine Öffnungsposition
hinausgeht, bei welcher die Verschlussblendenflügel an einer Startstelle der
Belichtung sind, und zu der Anfangsposition zurückkehren. Die Steuereinrichtung
steuert den Impulsmotor, um zu erzwingen, dass die Verschlussblendenflügel eine
vorbestimmte Rückwärts- und
Vorwärtsbewegung
zwischen der Anfangsposition und einer Position vor der Öffnungsposition
veranlassen, um dadurch die Verschlussblendenflügel einzufahren. Der Impulsmotor
kann wünschenswerterweise
während
einer Einlaufoperation des Verschlussblendenflügels mit einer niedrigeren
kinetischen Energie als während
einer Belichtungsoperation der Verschlussblendenflügel betrieben
werden.
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Wenigstens
bei den bevorzugten Ausführungsbeispielen
des Hilfsantriebssystems der Erfindung werden deshalb, weil die
Einlaufoperation in Reaktion auf ein Einschalten der Kamera mit
Motorantrieb durchgeführt
wird, bis zu einem Verstreichen einer vorbestimmten Zeitperiode
seit der letzten Belichtung oder bis zu einem Einlegen einer Batterie oder
von Batterien in die Kamera mit Motorantrieb die Reibung und Schmierung
der Verschlusseinrichtung selbst dann auf vorteilhafte Weise beibehalten
werden, nachdem die Kamera mit Motorantrieb ungenutzt oder für kurze
Zeit unterbrochen gelassen worden ist, mit dem Ergebnis, dass man
die Kamera mit Motorantrieb richtig arbeiten lässt.
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Die
beigefügten
Zeichnungen, die in der Beschreibung enthalten sind und einen Teil
von dieser bilden, stellen bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung
dar. In den Zeichnungen sind Elemente oder Mechanismen, die mit
denselben oder ähnlichen
Bezugszeichen bezeichnet sind, bezüglich einer Struktur und einer
Operation gleich. Es ist natürlich
zu verstehen, dass sowohl die Zeichnungen als auch die Beschreibung
nur erklärend
sind und nicht beschränkend
für die
Erfindung sind.
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In
den Zeichnungen gilt folgendes:
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1 ist
eine perspektivische Ansicht einer Sofortbildkamera, die mit einem
Hilfsantriebssystem gemäß einem
bevorzugten Aspekt der Erfindung ausgestattet ist;
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2 ist
ein Blockdiagramm, das eine wesentliche Struktur der Sofortbildkamera
gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung zeigt;
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3A–3C sind
Zeitdiagramme verschiedener Signale zum Steuern einer Bewegung von
Verschlussblendenflügeln;
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4 ist
ein Ablaufdiagramm, das ein sequentielles Hauptprogramm einer Kamerabetätigungssteuerung
von einem Einlegen von Batterien bis zu einem Durchführen einer
Belichtung darstellt;
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5 ist
ein Ablaufdiagramm, das ein sequentielles Unterprogramm einer Verschlussbetätigungssteuerung
für sowohl
eine Einlaufoperation als auch eine Belichtungsoperation darstellt;
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6 ist
ein Ablaufdiagramm, das eine Variation des sequentiellen Unterprogramms
der in 4 gezeigten Verschlussbetätigungssteuerung darstellt,
wobei eine Einlaufoperation durchgeführt wird, während ein Hauptschalter eingeschaltet
bleibt;
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7 ist
ein Ablaufdiagramm, das eine weitere Variation des in 4 gezeigten
Kamerabetätigungssteuerungs-Hauptprogramms
darstellt, wobei eine Einlaufoperation jedes Mal dann durchgeführt wird,
wenn der Hauptschalter eingeschaltet wird;
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8 ist
ein Zeitdiagramm einer Einlaufoperation der Verschlussblendenflügel zwischen
einer Anfangsposition und einer Position vor einer Öffnungsposition,
wo die Verschlussblendenflügel
an einer Anfangsstelle bzw. Startstelle sind, um eine Apertur dazwischen
zu entwickeln;
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9 ist
ein Zeitdiagramm einer Einlaufoperation der Verschlussblendenflügel zwischen
der Anfangsposition und einer Position vor der Öffnungsposition, während der
Hauptschalter eingeschaltet bleibt;
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10 ist
eine perspektivische Ansicht einer Sofortbildkamera, die mit einem
Hilfsantriebssystem gemäß einem
weiteren Aspekt der Erfindung ausgestattet ist, welches eine Einlaufoperation
für ein Zoomsystem
und ein Fokussiersystem sowie ein Verschlusssystem durchführt;
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11 ist
ein Blockdiagramm, das eine wesentliche Struktur der in 10 gezeigten
Sofortbildkamera gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung zeigt;
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12 ist
eine Querschnittsansicht eines wesentlichen Mechanismus der in 10 gezeigten Sofortbildkamera;
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13 ist
ein Ablaufdiagramm, das ein sequentielles Hauptprogramm einer Kamerabetätigungssteuerung
von einem Einlegen von Batterien bis zu einem Durchführen einer
Belichtung darstellt;
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14 ist
ein Ablaufdiagramm, das ein sequentielles Unterprogramm einer Einlaufoperationssteuerung
darstellt; und
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15 ist
ein Ablaufdiagramm, das eine Variation des in 13 gezeigten
Kamerabetätigungssteuerungs-Hauptprogramms
darstellt, wobei eine Einlaufoperation durchgeführt wird, während ein Hauptschalter eingeschaltet
bleibt.
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Nimmt
man detailliert Bezug auf die beigefügten Zeichnungen, und insbesondere
auf 1, die eine Sofortbildkamera zeigt, die mit einem Hilfs-Verschlussantriebssystem
gemäß einem
bevorzugten Aspekt der Erfindung ausgestattet ist, ist ein Kamerakörper 2 der
Sofortbildkamera mit einem Griff 8 als integralen Teil
davon ausgebildet. Die Sofortbildkamera ist mit einer Aufnahmelinse 7 in
einem zusammenklappbaren Objektivtubus 3, einem Entfernungsmessungssystem
einschließlich
eines Lichtprojektionsfensters 4 und eines Lichtempfangsfensters 5,
einem Lichtmesssystem einschließlich
eines Lichtmessfensters 6, die an der Vorderwand des Kamerakörpers 2 installiert
oder darin ausgebildet sind, und einer Hauptschaltertaste 13 und
einer Flüssigkristallanzeige
(LCD) 14, die an der obersten Wand des Kamerakörpers 2 installiert
sind, ausgestattet. Die LCD 14 wird angetrieben, um Daten
anzuzeigen, die für
die Belichtung nötig
sind. Der Kamerakörper 2 hat
einen in der obersten Wand ausgebildeten Auswurfschlitz 15, über welchen
eine entwickelte Sofortbild-Filmeinheit 17 ausgeworfen
wird. Der Griff 8 ist mit einer Verschlussfreigabetaste 10,
einem eingebauten automatischen Blitz 11 und einem Suchsystem 12,
die an seinem vorderen Abschnitt installiert sind, und Batterien 9,
die darin installiert sind, versehen. Alle elektrischen Teile und
Mechanismen der Sofortbildkamera werden mit elektrischer Energie von
den Batterien 9 mit Energie versorgt. Die Hauptschaltertaste 13 arbeitet
zum Ein- und Ausschalten der Sofortbildkamera. Wann immer die Hauptschaltertaste 13 gedrückt wird,
wird ein Hauptschalter 13a (siehe 2) abwechselnd
ein- oder ausgeschaltet. Der Objektivtubus 3 ist vorstehend
und auf eine Bereitschaft zum Fokussieren nach einem Einschalten des
Hauptschalters 13a eingestellt und nach einem Ausschalten
des Hauptschalters 13a in den Kamerakörper 2 zurückgezogen.
Während
der Hauptschalter 13a ausgeschaltet bleibt, tritt selbst
dann, wenn die Verschlussfreigabetaste 10 gedrückt wird,
keine Operation des Belichtungsmechanismus, einschließlich des
Verschlusses, auf.
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Im
Inneren des Kamerakörpers 2 sind
ein Fotosensor 16 (siehe 2), der
hinter dem Lichtmessfenster 6 angeordnet ist, und ein Entfernungsmessungssystem,
das ein hinter dem Lichtprojektionsfenster 4 angeordnetes
Element zum Projizieren eines Infrarotstrahls in Richtung zu einem
Subjekt über das
Lichtprojektionsfenster 4 und einen hinter dem Lichtempfangsfenster 5 angeordneten
Infrarot-Fotosensor zum Empfangen eines durch das Subjekt reflektierten
Infrarotstrahls enthält.
Dieses Lichtmesssystem und dieses Entfernungsmessungssystem sind
in verschiedenen Formen auf dem Gebiet der Fotografie wohlbekannt
und können
irgendwelche bekannten Formen annehmen. Wenn man die Verschlussfreigabetaste 10 drückt, wird
eine Belichtung der Sofortbild-Filmeinheit 17 nach einem
Erreichen einer Einstellung des Fokus bzw. Brennpunkts der Aufnahmelinse 7 auf
das Subjekt durch das Entfernungsmessungssystem und einer Erfassung
der Helligkeit des Subjekts durch das Lichtmesssystem durchgeführt. Die
Belichtung wird durch Antreiben des Verschlusses basierend auf der
Helligkeit des Subjekts durchgeführt,
die basierend auf einer Ausgabe vom Fotosensor 16 erfasst
wird.
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Der
Kamerakörper 2 hat
an seiner Rückseite eine
Filmpackungs-Aufnahmekammer (nicht gezeigt) zum Aufnehmen einer
Filmpackung, in welcher ein Stapel von Sofortbild-Filmeinheiten 17 vom
Einzelblatttyp geladen ist. Jedes Mal dann, wenn die Verschlussfreigabetaste 10 gedrückt wird,
wird die vorderste Sofortbild-Filmeinheit 17 belichtet
und über den
Auswurfschlitz 15 automatisch ausgeworfen. Insbesondere
wird die belichtete Sofortbild-Filmeinheit 17 gezwungen,
zwischen einem Paar von Verarbeitungswalzen, die direkt vor dem
Auswurfschlitz 15 angeordnet sind, weiterzuschalten. Wenn
die belichtete Sofortbild-Filmeinheit 17 weitergeschaltet
wird, zerreißt
der Verarbeitungswalzendruck die Hülle eines geleeartigen Entwicklers 17a an
dem obersten Ende der Filmeinheit 17 und breitet den Entwickler
in einer gleichmäßigen Schicht
zwischen zueinander ausgerichteten Bögen aus. Die automatische Selbstverarbeitung
wird beendet, so dass ein fertiger Druck zum Anschauen in Sekunden
oder Minuten verfügbar ist.
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Nimmt
man Bezug auf 2, die einen programmierten
Typ eines Verschlusssystems der Sofortbildkamera zeigt, weist das
Verschlusssystem zwei Haupteinheiten, nämlich eine Verschlussmechanismuseinheit 21 und
eine elektrische Verschlussantriebssteuereinheit 22, auf,
die bei einer normalen Belichtungsoperation und einer Einlaufoperation
durch eine Systemsteuerung 20 gesteuert werden. Die Verschlussmechanismuseinheit 21 weist ein
Paar von Verschlussblendenflügeln 23 und 24 und
einen umkehrbaren Impulsmotor 25, der als Verschluss-Stellglied
arbeitet, auf. Der Impulsmotor 25 wird bezüglich einer
Drehrichtung und eines Winkels zum Antreiben der Verschlussblendenflügel 23 und 24 gesteuert,
um die Größe einer
hinter der Aufnahmelinse 7 positionierten Belichtungsapertur 26 und eine
Belichtungszeit gemäß einer
Subjekthelligkeit zu bestimmen. Die Verschlussblendenflügel 23 und 24,
die einander überlagern,
um die Belichtungsapertur 26 in einer in 2 gezeigten
Anfangs- oder Ruheposition vollständig zu schließen, sind
in entgegengesetzten Richtungen bewegbar, nämlich einer Öffnungsrichtung
und einer Schließrichtung.
Der Verschlussblendenflügel 23 hat
einen Sektorabschnitt 23a, der mit einem allgemein V-förmigen Ausschnitt 23b ausgebildet
ist, durch welchen die Belichtungsapertur 26 in der Ruheposition
geschlossen wird. Gleichermaßen
hat der Verschlussblendenflügel 24 einen
Sektorabschnitt 24a, der mit einem allgemein V-förmigen Ausschnitt 24b ausgebildet
ist, durch welchen die Belichtungsapertur 26 in der Ruheposition geschlossen
wird. In der Öffnungsrichtung
bewegen sich der Verschlussblendenflügel 23 und der Verschlussblendenflügel 24 jeweils
nach rechts und nach links, wie es in 2 angeschaut
wird. In der extremen offenen Position öffnen die Verschlussblen denflügel 23 und 24 die
Belichtungsapertur 26 zwischen ihren V-förmigen Ausschnitten 23b und 24b vollständig. Der
Verschlussblendenflügel 23 ist
an seinem einen Ende mit einem vertikalen Verbindungsschlitz 23c ausgebildet,
der einen Verbindungsstift 27a aufnimmt, der an einem von
entgegengesetzten Enden eines Dreharms 27 des Impulsmotors 25 darin
gesichert ist, und longitudinalen Führungsschlitzen 23d,
die Führungsstifte 30 aufnehmen,
die an einem Teil des Kamerakörpers 2 für eine im
Wesentlichen horizontale Gleitbewegung darin gesichert sind, und
der Verschlussblendenflügel 24 ist
an seinem Ende mit einem Verbindungsschlitz 24c ausgebildet,
der einen Verbindungsstift 27a aufnimmt, der an einem anderen
Ende des Dreharms des Impulsmotors 25 darin gesichert ist,
und longitudinalen Führungsschlitzen 24d,
die Führungsstifte 30 aufnehmen,
die an einem Teil das Kamerakörpers 2 für eine im
Wesentlichen horizontale Gleitbewegung darin gesichert sind. Mittels
des Verbindungsmechanismus veranlasst eine Drehung des Impulsmotors 25 eine
Gleitbewegung der Verschlussblendenflügel 23 und 24 in
entgegengesetzten Öffnungsrichtungen. Der
Dreharm 27 dreht sich in Uhrzeigerrichtung, um die Verschlussblendenflügel 23 und 24 jeweils
in entgegengesetzten Öffnungsrichtungen
zu zwingen, wenn sich der Impulsmotor 25 in Vorwärtsrichtung dreht.
Mit einer Bewegung in den entgegengesetzten Öffnungsrichtungen erhöhen die
Verschlussblendenflügel 23 und 24 eine
zwischen ihren V-förmigen
Ausschnitten 23b und 24b ausgebildete Apertur
bezüglich
der Größe, d.h.
einen geöffneten
Bereich der Belichtungsapertur 26. Gegensätzlich dazu
dreht sich der Dreharm 27 in Gegenuhrzeigerrichtung, um
die Verschlussblendenflügel 23 und 24 jeweils
in die entgegengesetzten Schließrichtungen
zu zwingen, bis die Belichtungsapertur 26 vollständig geschlossen ist,
wenn der Impulsmotor 25 in Rückwärtsrichtung angetrieben wird.
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Die
Systemsteuerung 20 ist mit einem ROM 20a zum Speichern
von verschiedenen Programmen und Daten ausgestattet, die für eine sequentielle
Kameraoperation und eine Einfangoperation des Verschlussmechanismus
nötig sind,
und mit einem RAM 20b als Arbeitsspeicher zum temporären Speichern von
verschiedenen Daten und Parametern, die zur Belichtung und Verarbeitung
nötig sind.
Auf einen Empfang eines durch Drücken
der Verschlussfreigabetaste 10 erzeugten Freigabesignals
hin startet die Systemsteuerung 20 eine sequentielle Belichtungsoperation
einschließlich
einer Lichtmessung, einer automatischen Fokussierung und einer Belichtung
einer Filmeinheit 17 gemäß dem Programm, und führt darauf
folgend ein Auswerfen und eine Verarbeitung der Filmeinheit 17 durch.
Insbesondere beginnt das Lichtmesssystem einschließlich des
Fotosensors 16 ein Messen einer Helligkeit eines Subjekts
in Reaktion auf einen Empfang des Freigabesignals durch die Systemsteuerung 20 und
liefert ein fotoelektrisches Signal, das die Helligkeit des Subjekts
darstellt. Das Helligkeitssignal wird in einem A/D-Wandler 16a in Helligkeitsdaten
transformiert und dann zur Systemsteuerung 20 übertragen.
Ein Belichtungswert EV wird basierend auf der Helligkeit eines Subjekts
und der Filmgeschwindigkeit der Filmeinheit 17 in der Systemsteuerung 20 bestimmt.
Auf eine Datentabelle im ROM 20a wird zum Transformieren
des Belichtungswerts EV in ein Belichtungszeitintervall TEV Bezug genommen, für welches der Verschluss gezwungen
wird, offen zu bleiben. Das Zeitintervall T wird in der elektrischen
Verschlussantriebssteuereinheit 22 eingestellt. Das Zeitintervall
T ist als eine Zeit ab einem Zeitpunkt, zu welchem der Verschlussblendenflügel 23 in
der Öffnungsrichtung
gleitet und eine feste Position erreicht, bei welcher die Verschlussblendenflügel 23 und 24 bei
einer Anfangsstelle zum Entwickeln einer Apertur zwischen ihren
V-förmigen Ausschnitten 23b und 24b (welche
hierin nachfolgend Öffnungsposition
genannt wird), bis zu einem Zeitpunkt, bei welchem ein Rückkehrsignal,
mit welchem der Verschlussblendenflügel 23 seine Rückkehr-Gleitbewegung startet,
erzeugt wird, definiert. Bei der Belichtungswertsteuerung werden
die Verschlussgeschwindigkeit und die Apertur durch Zählen des
Zeitintervalls T ab einem Zeitpunkt eingestellt, bei welchem der
Verschlussblendenflügel 23 die Öffnungsposition
erreicht. Es ist natürlich
so, dass das Zeitintervall T unter Berücksichtigung einer Zeitverzögerung bestimmt
wird, bis die Verschlussblendenflügel 23 und 24 tatsächlich ihre
Rückkehr-Gleitbewegung
ab einem Erscheinen eines Rückkehrsignals
beginnen.
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Der
Impulsmotor 25 wird durch eine elektrische Verschlussantriebssteuereinheit 22,
insbesondere eine Motorantriebsschaltung 28, so gesteuert, dass
er eine Vorwärtsdrehung
beginnt, um eine Gleitbewegung der Verschlussblendenflügel 23 und 24 in jeweils
den entgegengesetzten Öffnungsrichtungen beginnt,
und wird umgekehrt, um eine Rückkehr-Gleitbewegung
der Verschlussblendenflügel 23 und 24 in
jeweils den entgegengesetzten Schließrichtungen zu veranlassen,
wenn das Zeitintervall T ab einem Zeitpunkt, bei welchem der Verschlussblendenflügel 23 die Öffnungsposition
erreicht, aufwärts
gezählt
wird. Um ein Ankommen bei der Öffnungsposition
des Verschlussblendenflügels 23 zu erfassen,
ist ein Positionssensor vorgesehen, wie beispielsweise ein Foto-Unterbrecher 30,
der ein lichtemittierendes Element und ein fotoelektrisches Element
aufweist, die an entgegengesetzten Seiten des Verschlussblendenflügels 23 angeordnet
sind, die fest in dem Kamerakörper 2 installiert
sind, und eine Vielzahl von, wie beispielsweise vier bei diesem
Ausführungsbeispiel, Schlitzen 29a–29d,
die in regelmäßigen Intervallen
in einer Längsrichtung
in dem Verschlussblendenflügel 23 ausgebildet
und angeordnet sind. Der Foto-Unterbrecher 30 liefert ein
Codiersignal auf einem niedrigen (L) Pegel, während er nicht mit den Schlitzen 29a–29d ausgerichtet
ist, oder auf einem hohen (H) Pegel, wenn er in Ausrichtung mit
irgendeinem der Schlitze 29a–29d ist. Demgemäß ändert sich
das Codiersignal abwechselnd zwischen dem H- und L-Pegel während einer
Gleitbewegung in der Öffnungsrichtung
des Verschlussblendenflügels 23.
Der letzte Schlitz 29d ist relativ zu dem V-förmigen Ausschnitt 23d so
angeordnet, dass er in Ausrichtung mit dem Foto-Unterbrecher 30 gebracht wird,
wenn die Verschlussblendenflügel 23 und 24 bei
einer Anfangsstelle sind, um eine Apertur zwischen den V-förmigen Ausschnitten 23b und 24b zu entwickeln,
d.h. wenn ein Belichtung tatsächlich
gestartet wird.
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Die
elektrische Verschlussantriebssteuereinheit 22 enthält eine
Impuls-Zählerschaltung 31,
eine Komparatorschaltung 32, eine Zeitgeberschaltung 33 und
eine Richtungssignal-Generatorschaltung 34 zusätzlich zu
der Motorantriebsschaltung 28. Die Impuls-Zählerschaltung 31 zählt Codierimpulse,
die Teile des Codiersignals auf dem H-Pegel sind. Die Anzahl von
Codierimpulsen P, die durch die Impuls-Zählerschaltung 31 gezählt ist,
wird diesbezüglich
untersucht, ob sie mit einer Schwellenzahl von Codierimpulsen Pr übereinstimmt,
die in der Komparatorschaltung 32 eingestellt ist. Die
Impuls-Zählerschaltung 31 wird
durch die Systemsteuerung 20 auf Null rückgesetzt, direkt bevor der
Verschluss aktiviert wird. Wenn die Impuls-Zählerschaltung 31 die
Schwellenzahl von Codierimpulsen Pr aufwärts zählt, liefert die Komparatorschaltung 32 augenblicklich
ein Triggersignal, mit welchem die Zeitgeberschaltung 33 zum
Zählen einer
Zeit aktiviert wird. Zu dem Zeitpunkt eines Aufwärtszählens des Zeitintervalls T
liefert die Zeitgeberschaltung 33 ein Umkehrsignal. Die
Zeitgeberschaltung 33 wird durch die Systemsteuerung 20 auf Null
rückgesetzt,
direkt bevor der Verschluss aktiviert wird. Die Richtungssignal-Generatorschaltung 34 liefert
der Motorantriebsschaltung 28 ein Richtungssignal auf einem
hohen (H) Pegel, wenn ein Vorwärtssignal
von der Systemsteuerung 20 empfangen wird, oder ein Richtungssignal
auf einem niedrigen (L) Pegel, wenn ein Umkehrsignal von der Zeitgeberschaltung 33 empfangen
wird. Die Motorantriebsschaltung 28 veranlasst, dass sich
der Impulsmotor 25 in der Vorwärtsrichtung mit einer festen
Geschwindigkeit dreht, wenn das Richtungssignal auf den H-Pegel empfangen
wird, oder kehrt ihn um, damit er sich in der Umkehrrichtung mit
einer festen Geschwindigkeit dreht, wenn das Richtungssignal auf
dem L-Pegel empfangen wird. In Reaktion auf eine Rückkehr zu der
geschlossenen Position der Verschlussblendenflügel 23 und 24,
die mittels eines Positionssensors (nicht gezeigt) erfasst wird,
wird der Impulsmotor 25 gestoppt.
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Die Öffnungsposition
ist dort angeordnet, wo der Verschlussblendenflügel 23 positioniert
ist, wenn der Foto-Unterbrecher 30 in Ausrichtung mit dem letzten
oder vierten Schlitz 29d gebracht wird. Anders ausgedrückt nimmt
der Belichtungswert EV für
die Öffnungsposition
des Verschlussblendenflügels 23 "0" an und ist die Schwellenzahl von Codierimpulsen Pr,
die in der Komparatorschaltung 32 eingestellt ist, bei
diesem Ausführungsbeispiel "4" (was die Zahl von Schlitzen des Positionssensors
ist). Daher beginnt die Zeitgeberschaltung 33 eine Zeit
zu zählen, wenn
der Foto-Unterbrecher 30 in Ausrichtung mit dem vierten
Schlitz 29d als Ergebnis einer Gleitbewegung zu der Öffnungsposition
der Verschlussblendenflügel 23 und 24 gebrach
wird, und liefert der Richtungssignal-Generatorschaltung 34 ein
Umkehrsignal, wenn sie bis zu dem Zeitintervall T zählt, mit einem
Effekt eines Veranlassens, dass die Richtungssignal-Generatorschaltung 34 der
Motorantriebsschaltung 28 ein Richtungssignal auf dem L-Pegel
liefert und den Impulsmotor 25 umkehrt. Wie es oben beschrieben
ist, wird der Belichtungswert EV durch Steuern des Zeitintervalls
T gesteuert, für
welches der Verschluss offen ist.
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Wenn
die Sofortbildkamera für
eine lange Zeitperiode ungenutzt oder kurzzeitig unterbrochen gelassen
wird, trifft die Verschlussmechanismuseinheit 21 auf instabile
Aktionen, mit einem Effekt eines ungenauen Steuerns des Zeitintervalls
T, d.h. des Belichtungswerts EV, wenn sie nach einer langen Ruhezeit
zum ersten Mal verwendet wird. Ein Auftreten einer instabilen Aktion
der Verschlussmechanismuseinheit 21 wird durch Warm- bzw.
Einlaufen für
die Verschlussmechanismuseinheit 21 verhindert, wenn eine
Schwellenzeit für
eine Nichtnutzung oder für eine
kurzzeitige Unterbrechung Dr seit der letzten Verwendung der Sofortbildkamera
erfasst wird. Die Schwellenzeit für eine kurzzeitige Unterbrechung
Dr beträgt
bei diesem Ausführungsbeispiel
10 Tage und kann geeignet geändert
werden. Ein Hilfs-Verschlussantriebssystem,
das die Systemsteuerung 20 und eine Zeitgeberschaltung 40 aufweist,
führt die Einlaufoperation
der Verschlussmechanismuseinheit 21 durch Steuern einer
Drehung des Impulsmotors 25 so durch, dass die Verschlussblendenflügel 23 und 24 nur
zwischen der Ruheposition und der Öffnungsposition verschoben
werden. Insbesondere liefert die Systemsteuerung 20 bei
der Einlaufoperation der Verschlussmechanismuseinheit 21 der
Richtungssignal-Generatorschaltung 34 ein Umkehrsignal,
wenn der Foto-Unterbrecher 30 in Ausrichtung mit einem
spezifischen der Schlitze 29a–29d, bei diesem Ausführungsbeispiel
dem Schlitz 29c, der der dritte von rechts ist, gebracht
wird, um den Impulsmotor 25 umzukehren, d.h. direkt bevor
die Verschlussblendenflügel 23 und 24 eine
Position erreichen, wo sie bei einer Startstelle zum Entwickeln
einer Apertur zwischen ihren V-förmigen
Ausschnitten 23b und 24b sind. Für die Einlaufoperation
des Verschlussblendenflügels 23 stellt
die Systemsteuerung 20 bei diesem Ausführungsbeispiel ein Belichtungszeitintervall
TEV von Null (0) in der Zeitgeberschaltung 33 und eine
Schwellenzahl von Codierimpulsen Pr von "3" in der
Komparatorschaltung 32 ein. Daher liefert die Zeitgeberschaltung 33 der
Richtungssignalgeneratorschaltung 34 ein Umkehrsignal in
Reaktion auf ein Zählen
bis zu der Schwellenzahl von Codierimpulsen Pr, d.h. drei Codierimpulsen,
durch die Impuls-Zählerschaltung 31.
Dies ist deshalb so, weil das Belichtungszeitintervall TEV, das Null (0) ist, bei einem Zeitpunkt
durch die Zeitgeberschaltung 33 aufwärts gezählt wird, wenn durch die Impulszählerschaltung 31 drei
Codierimpulse gezählt
werden. Die Bewegung des Hin- und Hergleitens der Verschlussblendenflügel 23 und 24 wird
vorzugsweise mehrmals, wie beispielsweise fünfmal, wiederholt, um einen
Einlaufeffekt zu verstärken.
Der spezifische Schlitz, von welchem eine Zeitgabe zum Liefern eines
Umkehrsignals abhängt,
wird unter Berücksichtigung
einer Zeitverzögerung
ausgewählt,
die verursacht wird, bis die Verschlussblendenflügel 23 und 24 tatsächlich beginnen,
in den entgegengesetzten Schließrichtungen
zu gleiten, ab einem Erscheinen des Umkehrsignals, aufgrund des
Reaktionsverhaltens des Impulsmotors und/oder einer Trägheitskraft
des Dreharms 27 des Impulsmotors 25 und der Verschlussblendenflügel 23 und 24.
Weiterhin wird der spezifische Schlitz unter Berücksichtigung einer Erhöhung bezüglich einer Gleitbewegung
der Verschlussblendenflügel 23 und 24 nach
einem Erscheinen des Umkehrsignals aufgrund eines Abfalls bezüglich eines
Widerstands von mechanischen Elementen der Verschlussmechanismuseinheit 21 so
ausgewählt,
dass die Verschlussblendenflügel 23 und 24 damit
beginnen, in den entgegengesetzten Schlitzrichtungen zurückzukehren, direkt
bevor sie eine Öffnung
bzw. Apertur zwischen ihren V-förmigen
Ausschnitten 23b und 24b entwickeln. Die Systemsteuerung 20,
die Zeitgeberschaltung 40 und die Verschlussmechanismuseinheit 21 bleiben
durch die Batterien 9 immer mit Energie versorgt und sind
trotz einer Operation des Hauptschalters 13a aktiv.
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Die
Zählerschaltung 40 zählt eine
Zeit für eine
Ruhe oder kurzzeitige Unterbrechung D seit der letzten Verwendung
der Sofortbildkamera und wird bei jeder Belichtung und bei jeder
Einlaufoperation auf Null rückgesetzt.
Die Systemsteuerung 20 vergleicht die Zeit für eine kurzzeitige
Unterbrechung D, die durch die Zählerschaltung 40 gezählt ist,
mit der Schwellenzeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung Dr und führt die Einlaufoperation durch,
wenn die Schwellenzeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung D überschritten wird. Die Systemsteuerung 20 ist
entwickelt und angepasst, um die Einlaufoperation der Verschlussmechanismuseinheit 21 durchzuführen, wenn
Batterien 9 in die Sofortbildkamera eingelegt sind. Ein
Anzeichen dafür,
dass das Verschlusssystem unter einer Einlaufoperation ist, kann
auf der LCD 14 gezeigt werden.
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Es
wird auf die 3–5 Bezug
genommen, um eine Beschreibung einer Operation der Sofortbildkamera
anzugeben, die mit dem Hilfs-Verschlussantriebssystem der Erfindung
ausgestattet ist. In 3 zeigen eine
durchgezogene Linie und eine doppelt gestrichelte Linie eine Gleitbewegung der
Verschlussblendenflügel 23 und 24 in
Bezug auf einen Zeitverlauf während
einer Einlaufoperation bzw. während
einer normalen Belichtung an. Der Ursprung (0) ist die Ruheposition
der Verschlussblendenflügel 23 und 24 und
die Öffnungsposition,
bei welcher die Verschlussblendenflügel 23 und 24 an
einer Startstelle zum Entwickeln einer Apertur zwischen ihren V-förmigen Ausschnitten 23b und 24b sind,
ist in einer Entfernung d0 von der Ruheposition. 3B zeigt
verschiedene Signale in Bezug auf einen Zeitverlauf während einer
Einlaufoperation und 3C zeigt verschiedene Signale
in Bezug auf einen Zeitverlauf während
einer normalen Belichtung. Wenn Batterie 9 in die Sofortbildkamera
eingelegt sind, wird sie eingeschaltet. Die Systemsteuerung 20 führt ein
sequentielles Hauptprogramm einer Kameraoperationssteuerung durch,
das durch ein Ablaufdiagramm in 4 dargestellt
ist. Gemäß 4 beginnt
das sequentielle Hauptprogramm der Kameraoperationssteuerung und
geht eine Steuerung weiter zu einem Block bei einem Schritt S1,
bei welchem ein Energieflag PF auf hoch oder auf einen Zustand von "1" eingestellt ist, was anzeigt, dass
die Systemsteuerung 20 für eine Operation in einen Energieversorgungszustand
versetzt ist. Darauf folgend wird nach einem Rücksetzen der Variable C, welche
die Anzahl von Malen einer Wiederholung der Einlaufoperation anzeigt,
auf Null (0) bei einem Schritt S2 ein sequentielles Unterprogramm
des Verschlussantriebs bei einem Schritt S3 aufgerufen, um die Einlaufoperation des
Verschlusssystems durchzuführen.
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Nimmt
man nun Bezug auf 5, die ein Ablaufdiagramm des
sequentiellen Unterprogramms des Verschlussantriebs ist, geht nach
einem Steuern der Impulszähler schaltung 31 und
der Zeitgeberschaltung 33 zum Rücksetzen ihrer Zahlen P und
T auf Null bei Schritten P1 bzw. P2 eine Steuerung weiter zu einem
Block bei einem Schritt P3, bei welchem die Systemsteuerung 20 "3" für
die Schwellenzahl von Codierimpulsen Pr darin einstellt, und dann
zu einem Block bei einem Schritt P4, bei welchem die Systemsteuerung 20 ein
Zeitintervall von "0" für den Belichtungswert
EV von "0" darin einstellt.
Zu dieser Zeit empfängt
die Komparatorschaltung 32 eine Anzahl von Codierimpulsen
P (welche gegenwärtig
Null ist) von der Impulszählerschaltung 31 und
vergleicht sie mit der Schwellenzahl von Codierimpulsen Pr. Bei einem
Schritt P5 liefert die Systemsteuerung 20 der Richtungssignal-Generatorschaltung 34 ein
Vorwärtssignal,
so dass die Richtungssignal-Generatorschaltung 34 dem Impulsmotor 25 ein
H-Pegel-Richtungssignal liefert. Als Ergebnis liefert die Motorantriebsschaltung 28 normale
Phasenantriebsimpulse, mit welchen der Impulsmotor 25 mit
einer festen Geschwindigkeit vorwärts gedreht wird, um den Dreharm 27 in
Uhrzeigerrichtung zu drehen, wenn es in 2 angeschaut
wird, um eine Gleitbewegung in jeweils den entgegengesetzten Öffnungsrichtungen der
Verschlussblendenflügel 23 und 24 aus
der Ruheposition zu verursachen. Während der Gleitbewegung der
Verschlussblendenflügel 23 und 24 nähern sich
die Schlitze 29a–29d dem
Foto-Unterbrecher 30.
Wenn der Foto-Unterbrecher 30 den ersten Schlitz 29a erfasst,
liefert er einen Codierimpuls, der durch die Impulszählerschaltung 31 gezählt wird. Dann
wird bei einem Schritt P6 eine Beurteilung diesbezüglich durchgeführt, ob
ein Codierimpuls geliefert wird. Wenn die Antwort bestätigend oder "JA" ist, dann wird nach
einem Ändern
der Anzahl von Codierimpulsen P um ein Inkrement von Eins bei einem Schritt
P7 eine weitere Beurteilung in der Komparatorschaltung 32 bei
einem Schritt P8 diesbezüglich durchgeführt, ob
die gezählte
Anzahl von Codierimpulsen P mit der Schwellenzahl von Codierimpulsen Pr übereinstimmt,
die bei diesem Ausführungsbeispiel "3" ist. Die Beurteilung wird beim Schritt
P6 wiederholt, bis ein Codierimpuls geliefert wird. Wenn andererseits
die Antwort auf die beim Schritt P8 durchgeführte Beurteilung negativ ist,
während
ein Codierimpuls geliefert wird, wird der Prozess ab dem Schritt P6
bis zu dem Schritt P8 wiederholt, bis die gezählte Anzahl von Codierimpulsen
P in Übereinstimmung mit
der Schwellenzahl von Codierimpulsen Pr gelangt, d.h. bis der Foto-Unterbrecher 30 den
dritten Schlitz 29c erfasst und die Impulszählerschaltung 31 drei
Codierimpulse zählt.
Auf ein Auftreten einer Übereinstimmung
zwischen der gezählten
Anzahl von Codierimpulsen P und der Schwellenzahl von Codierimpulsen
Pr hin liefert die Komparatorschaltung 32 ein Triggersignal
zum Aktivieren der Zeitgeberschaltung 33 zum Starten einer
Zählzeit
bei einem Schritt P9. Darauf folgend wird bei einem Schritt P10 eine
Beurteilung diesbezüglich durchgeführt, ob
die Zeitgeberschaltung 33 zu dem Belichtungszeitintervall
TEV nach oben gezählt hat. Weil das Belichtungszeitintervall
TEV Null (0) ist, ist die Antwort auf die
Beurteilung immer bestätigend,
wenn das Triggersignal geliefert wird. Wenn die Antwort auf die
Beurteilung bestätigend
ist, dann liefert die Zeitgeberschaltung 33 ein Umkehrsignal,
mit welchem die Richtungssignal-Generatorschaltung 34 veranlasst
wird, der Motorantriebsschaltung 28 das L-Pegel-Richtungssignal zu
liefern. Als Ergebnis liefert die Motorantriebsschaltung 28 umgekehrte
Phasenantriebsimpulse, mit welchen der Impulsmotor 25 mit
einer festen Geschwindigkeit umgekehrt wird, um den Dreharm 27 in
der Gegenuhrzeigerrichtung zu drehen, wenn es in 2 angeschaut
wird, um eine Gleitbewegung in den entgegengesetzten Schließrichtungen
von jeweils den Verschlussblendenflügeln 23 und 24 zu
der Ruheposition bei einem Schritt P121 zu verursachen. Wenn die
Verschlussblendenflügel 23 und 24 zu
der Ruheposition zurückkehren,
stoppt der Impulsmotor 25. Obwohl die Verschlussblendenflügel 23 und 24 bezüglich der
Richtung einer Gleitbewegung mit einer Zeitverzögerung ab einem Erscheinen
des Umkehrsignals geändert
werden, ist die Zeitgeberschaltung 33 entwickelt und angepasst,
um das Umkehrsignal zu einer derartigen Zeitgabe zu liefern, dass
die Verschlussblendenflügel 23 und 24 keine
Apertur zwischen ihren V-förmigen
Ausschnitten 23b und 24b entwickeln, selbst wenn
es eine Zeitverzögerung beim
Beginnen einer Gleitbewegung in den entgegengesetzten Schließrichtungen
der Verschlussblendenflügel 23 und 24 gibt.
Daher starten die Verschlussblendenflügel 23 und 24,
wie es durch die durchgezogene Linie in 3A gezeigt
ist, ein Zurückkehren
in Richtung zur Ruheposition vor einem Erreichen der Öffnungsposition
bei der Entfernung D0 von der Ruheposition. Dann beauftragt der
Endschritt P12 einen Rücksprung
zum Hauptprogramm nach dem Schritt im Hauptprogramm, der das sequentielle
Unterprogramm des Verschlussantriebs für eine Einlaufoperation des
Verschlusssystems aufruft.
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Im
Hauptprogramm der 4 wird nach einem Ändern der
Variablen C um ein Inkrement von Eins beim Schritt S4 eine Beurteilung
bei einem Schritt S5 diesbezüglich
durchgeführt,
ob die Einlaufoperation des Verschlusssystems fünfmal wiederholt worden ist,
d.h. ob die Variable C "5" ist, welche als die
maximale Anzahl von Malen einer Wiederholung der Einlaufoperation
des Verschlusssystems in der Systemsteuerung 20 eingestellt
ist. Der Prozess ab dem Schritt S3 bis zu dem Schritt S5 wird wiederholt, bis
die Einlaufoperation des Verschlusssystems fünfmal wiederholt ist. Als Ergebnis
wird direkt nach einem Einlegen von Batterien 9 das Verschlusssystem fünfmal einem
Einlaufen unterzogen, ohne eine Belichtung der vordersten Filmeinheit 17 in
der Sofortbildkamera durchzuführen.
Darauf folgend wird nach einem Rücksetzen
der Zeitgeberschaltung 40 auf Null (0) bei einem Schritt
S6 eine Beurteilung bei einem Schritt S7 diesbezüglich durchgeführt, ob
die Einlaufoperation des Verschlusssystems direkt nach einem Einschalten
der Systemsteuerung 20 durchgeführt worden ist. Diese Beurteilung
wird basierend darauf durchgeführt,
ob das Energieflag PF hoch ist. Zu dieser Zeit bleibt das Energieflag
PF auf hoch, und dann wird nach einem Rücksetzen des Energieflags PF
zu einem Zustand von "0" bei einem Schritt S8
die Zeitgeberschaltung 40 aktiviert, um ein Zählen einer
Zeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung D seit der Einlaufoperation des Verschlusssystems
nach einem Einlegen einer Batterie beim Schritt S9 zu starten. Darauf
folgend vergleicht die Systemsteuerung 20 eine gezählte Zeit
für eine
kurzzeitige Unterbrechung D mit der Schwellenzeit für eine kurzzeitige Unterbrechung
Dr beim Schritt S10. Wenn die gezählte Zeit für eine kurzzeitige Unterbrechung
D gleich der Schwellenzeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung Dr oder größer ist, wird die Einlaufoperation
des Verschlusssystems über
die Schritte S2–S9 durchgeführt. In
dem Fall, in welchem sie direkt nach einem Einlegen der Batterie 9 in
die Sofortbildkamera ist, das heißt dann, wenn die gezählte Zeit
für eine kurzzeitige
Unterbrechung D kleiner als die Schwellenzeit für eine kurzzeitige Unterbrechung
Dr ist, oder wenn beim Schritt S7 bestimmt wird, dass das Energieflag
PF niedrig ist, zeigt dies an, dass die Einlaufoperation des Verschlusssystems
direkt nach einem Einschalten der Systemsteuerung 20 durchgeführt worden
ist, und eine Beurteilung wird bei einem Schritt S11 diesbezüglich durchgeführt, ob
der Hauptschalter 13a eingeschaltet ist. Die Beurteilung in
Bezug auf die gezählte
Zeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung D wird wiederholt, bis die Hauptschaltertaste 13 mit
dem Ergebnis eines Einschaltens des Hauptschalters 13a gedrückt wird.
Wenn die Hauptschaltertaste 13 und somit der Hauptschalter 13a einmal
eingeschaltet ist, wird veranlasst, dass der Objektivtubus 3 bei
einer Position vorsteht, um die Aufnahmelinse 7 in einem
Bereitschaftszustand zum Fokussieren zu versetzen, und dann wird
bei einem Schritt S12 eine Beurteilung diesbezüglich durchgeführt, ob
die Verschlussfreigabetaste 10 gedrückt ist. Bis die Verschlussfreigabetaste 10 gedrückt wird, werden
die Beurteilungen bei den Schritten S10–S12 wiederholt durchgeführt. Wenn
die Verschlussfreigabetaste 10 gedrückt wird, während der Hauptschalter 13a eingeschaltet
bleibt, werden bei einem Schritt S13 eine Subjektentfernung und
eine Subjekthelligkeit erfasst. Die Systemsteuerung 20 berechnet
bei einem Schritt S14 einen Belichtungswert EV basierend auf Daten
der Subjekthelligkeit, die vom Fotosensor 16 über den
A/D-Wandler 16a zu ihr transferiert sind. Insbesondere
bezieht sich die Systemsteuerung 20 auf die Datentabelle
im ROM 20a zum Transformieren der Subjekthelligkeitsdaten
in ein Belichtungszeitintervall TEV, das
größer als
Null ist. Gleichzeitig wird der Objektivtubus 3 eingestellt,
um bei einem Schritt S15 die Aufnahmelinse 7 auf das beabsichtigte
Subjekt gemäß der Subjektentfernung zu
fokussieren. Darauf folgend wird bei einem Schritt S16 das in 5 gezeigte
sequentielle Unterprogramm des Verschlussantriebs aufgerufen, um
eine Belichtungsoperation des Verschlusssystems durchzuführen.
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Kehrt
man zurück
zur 5, wie sie zuvor beschrieben wurde, stellt die
Systemsteuerung 20 nach einem Rücksetzen der Impulszählerschaltung 31 und
der Zeitgeberschaltung 33, um ihre Zahlen P und T jeweils
bei den Schritten P1 und P2 auf Null zu ändern, die Schwellenzahl von
Codierimpulsen Pr bei einem Schritt P3 auf "4" und
das Belichtungszeitintervall TEV bei einem
Schritt P4 ein. Darauf folgend liefert die Systemsteuerung 20 der
Signalgeneratorschaltung 34 ein Vorwärtssignal, so dass die Richtungssignal-Generatorschaltung 34 dem
Impulsmotor 25 bei einem Schritt P5 das H-Pegel-Richtungssignal
liefert. Als Ergebnis liefert die Motorantriebsschaltung 28 normale
Phasenantriebsimpulse, mit welchen der Impulsmotor 25 mit
einer festen Geschwindigkeit vorwärts gedreht wird, um den Dreharm 27 in
der Uhrzeigerrichtung zu drehen, um eine Gleitbewegung in den entgegengesetzten Öffnungsrichtungen
von jeweils den Verschlussblendenflügeln 23 und 24 aus
der Ruheposition zu veranlassen, um die vorderste Filmeinheit 17 in
der Sofortbildkamera zu belichten. Während der Gleitbewegung der
Verschlussblendenflügel 23 und 24 erfasst
der Foto-Unterbrecher 30 die
Schlitze 29a–29d einen nach
dem anderen und liefert Codierimpulse. Wann immer ein Codierimpuls
beim Schritt P6 erfasst wird, werden die Codierimpulse P bei einem
Schritt P7 einer nach dem anderen gezählt. Wenn die gezählte Anzahl
von Codierimpulsen P mit der Schwellenzahl von Codierimpulsen Pr übereinstimmt,
die bei diesem Ereignis beim Schritt P8 "4" ist,
liefert die Komparatorschaltung 32 bei einem Schritt P9
ein Triggersignal zum Aktivieren der Zeitgeberschaltung 33,
um eine Zählzeit
zu starten. Darauf folgend liefert die Zeitgeberschaltung 33 nach
einem Warten auf ein Verstreichen des Belichtungszeitintervalls
TEV bei einem Schritt P10 ein Umkehrsignal,
mit welchem die Richtungssignal-Generatorschaltung 34 veranlasst wird,
der Motorantriebsschaltung 28 das L-Pegel-Richtungssignal zu
liefern. Als Ergebnis liefert die Motorantriebsschaltung 28 umgekehrte
Phasenantriebsimpulse, mit welchen der Impulsmotor 25 mit
einer festen Geschwindigkeit umgekehrt wird, um den Dreharm 27 in
der Gegenuhrzeigerrichtung zu drehen, um bei einem Schritt P11 eine
Gleitbewegung in den entgegengesetzten Schließrichtungen von jeweils den
Verschlussblendenflügeln 23 und 24 zu
der Ruhe position zu veranlassen. Wenn die Verschlussblendenflügel 23 und 24 zu
der Ruheposition zurückkehren,
stoppt der Impulsmotor 25, um die Belichtung der vordersten
Filmeinheit 17 abzuschließen. Dann beauftragt der Endschritt
einer Rückkehr
zum Hauptprogramm der 4 hinter dem Schritt im Hauptprogramm,
der das sequentielle Unterprogramm des Verschlussantriebs aufruft.
Im Hauptprogramm wird die belichtete Sofortbild-Filmeinheit 17 automatisch zwischen
den Verarbeitungswalzen weitergeschaltet und bei einem Schritt S17
aus der Sofortbildkamera ausgeworfen. Der Verarbeitungswalzendruck
zerreißt
die Hülle
eines Entwicklers 17a der Filmeinheit 17 und breitet
den Entwickler in einer gleichmäßigen Schicht
zwischen den zueinander schauenden Bögen aus. Die automatische Selbstverarbeitung
wird beendet, so dass ein fertiger Druck zum Anschauen in Sekunden
oder Minuten verfügbar
ist. Schließlich veranlasst
die Systemsteuerung 20 nach einem Auswerfen der belichteten
Filmeinheit 17 aus der Sofortbildkamera bei einem Schritt
S18, dass die Zeitgeberschaltung 40 die Zahlen, wie eine
Zeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung D, auf Null (0) rückgesetzt und dann trotz einer
Betätigung
des Hauptschalters 13a ein Zählen einer Zeit für eine kurzzeitige
Unterbrechung D von da an neu startet, seit die Verschlussblendenflügel 23 und 24 zu
der Ruheposition zurückkehren.
Die Systemsteuerung 20 wiederholt die Schritte S10 bis
S18, solange beim Schritt S10 die gezählte Zeit für eine kurzzeitige Unterbrechung D
kleiner als eine Schwellenzeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung Dr ist. Wann immer die gezählte Zeit für eine kurzzeitige
Unterbrechung D gleich der Schwellenzeit für eine kurzzeitige Unterbrechung
Dr oder größer wird,
wird das sequentielle Unterprogramm des Verschlussantriebs aufgerufen,
um eine Einlaufoperation des Verschlusssystems trotz einer Operation
des Hauptschalters 13a durchzuführen.
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Und
zwar insbesondere in jedem Fall, in welchem es ein Verstreichen
der Schwellenzeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung Dr, die bei diesem Ausführungsbeispiel
10 Tage ist, nach einem Einlegen von Batterien 9 in die
Sofortbildkamera oder nach der letzten Belichtungsoperation des
Verschlusssystems gibt, oder in welchem es ein Verstreichen der
Schwellenzeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung Dr nach einer Ausführung der
Einlaufoperation des Verschlusssystems gibt, ausschließlich von
denjenigen, die direkt nach einem Einlegen von Batterien 9,
aber vor einer Belichtungsoperation des Verschlusssystems, durchgeführt werden,
wie es später
beschrieben wird. Anders ausgedrückt
wird die Einlaufoperation des Verschlusssystems trotz einer Operation
des Hauptschalters 13a bei einem Verstreichen der Schwellenzeit
für eine
kurzzeitige Unterbrechung Dr ab einem Zeitpunkt des letzten Auftretens
einer Gleitbewegung der Verschlussblendenflügel 23 und 24 für ein Einlaufen
oder eine Belichtung immer durchgeführt. Beispielsweise ist bei
einem Verstreichen der Schwellenzeit für eine kurzzeitige Unterbrechung
Dr nach der letzten Belichtung die Antwort auf die beim Schritt
S10 durchgeführte
Beurteilung bestätigend, und
dann setzt die Systemsteuerung 20 die Variable C, die die
Anzahl von Malen einer Wiederholung der Einlaufoperation anzeigt,
auf Null (0) zurück
und führt die
Einlaufoperation des Verschlusssystems fünfmal durch. Nach einer Beendigung
von fünf
Malen der Einlaufoperation des Verschlusssystems veranlasst die
Systemsteuerung 20, dass die Zeitgeberschaltung 40 ihre
Zahl bezüglich
einer Zeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung D auf Null (0) rücksetzt und dann ein Zählen einer
Zeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung D seit der Beendigung von fünf Malen
der Einlaufoperation des Verschlusssystems erneut startet. Wenn
das Energieflag PF niedrig ist oder auf den Zustand "0" eingestellt worden ist, bestimmt die
Systemsteuerung 20, dass die Sofortbildkamera nicht in einem
Zustand direkt nach einem Einlegen der Batterie 9 ist,
und dann wird nach der Beurteilung in Bezug auf eine Betätigung des
Hauptschalters 13a die Zeit für eine kurzzeitige Unterbrechung
D wiederholt mit der Schwellenzeit für eine kurzzeitige Unterbrechung Dr
verglichen. Die Zeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung D wird gleich der Schwellenzeit für eine kurzzeitige
Unterbrechung Dr oder größer und
die Einlaufoperation des Verschlusssystems wird trotz einer Betätigung des
Hauptschalters 13a veranlasst.
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Kehrt
man zurück
zur 2, wie sie oben beschrieben ist, hält ein Durchführen der
Einlaufoperation des Verschlusssystems auf diese Weise auf vorteilhafte
Weise den gegebenen Reibkoeffizienten zwischen den Verschlussblendenflügeln 23 und 24 und
den gegebenen Zustand einer Schmierung, so dass die Verschlussblendenflügel 23 und 24 eine Rückkehrbewegung
ohne Zeitverzögerung
verursachen und eine stabile Bewegung mit einer festen Geschwindigkeit
erreichen, was in einem Bereitstellen eines genau gesteuerten Belichtungszeitintervalls TEV und somit einem Belichten einer Filmeinheit 17 mit
einem genauen Belichtungswert EV resultiert.
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Das
Hilfs-Verschlussantriebssystem kann modifiziert werden, um die Einlaufoperation
des Verschlusssystems nur durchzuführen, während der Hauptschalter 13a eingeschaltet
bleibt. Diese Modifikation kann durch einfaches Verschieben der
Beurteilung in Bezug auf eine Betätigung des Hauptschalters 13a in
das sequentielle Hauptprogramm der Kameraoperationssteuerung, die
durch das Ablaufdiagramm in 4 dargestellt
ist, vor dem Vergleich der Zeit für eine kurzzeitige Unterbrechung
D mit der Schwellenzeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung Dr, wie es durch ein Ablaufdiagramm
in 6 dargestellt ist, erreicht werden. Bei dieser
Variation veranlasst die Systemsteuerung 20, dass die Zeitgeberschaltung 40 eine
Zeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung seit der letzten Öffnungs- und Schließbewegung
der Verschlussblendenflügel 23 und 24 trotz
einer Betätigung
des Hauptschalters 13a zählt. Die Zeit für eine kurzzeitige
Unterbrechung D wird nur wiederholt mit der Schwellenzeit für eine kurzzeitige
Unterbrechung Dr verglichen, während
der Hauptschalter 13a eingeschaltet bleibt. Wenn die Zeit
für eine
kurzzeitige Unterbrechung D gleich der Schwellenzeit für eine kurzzeitige
Unterbrechung Dr oder größer als
diese wird, führt
die Systemsteuerung 20 die Einlaufoperation des Verschlusssystems
durch. Insbesondere dann, wenn die Zeit für eine kurzzeitige Unterbrechung
D gleich der Schwellenzeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung Dr oder größer als diese ist, während der Hauptschalter 13a eingeschaltet
bleibt, startet die Systemsteuerung 20 die Einlaufoperation
des Verschlusssystems zu dem Moment, zu welchem die Zeit für eine kurzzeitige
Unterbrechung D die Schwellenzeit für eine kurzzeitige Unterbrechung
Dr erreicht, und wiederholt sie fünfmal. Andererseits startet
die Systemsteuerung 20 dann, wenn die Zeit für eine kurzzeitige
Unterbrechung D gleich der Schwellenzeit für eine kurzzeitige Unterbrechung
Dr oder größer als
diese ist, die Einlaufoperation des Verschlusssystems zu dem Moment,
zu welchem der Hauptschalter 13a darauf folgend eingeschaltet
wird, und wiederholt sie fünfmal.
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7 ist
ein Ablaufdiagramm, das ein sequentielles Hauptprogramm einer Kameraoperationssteuerung
für eine
Sofortbildkamera darstellt, die mit einem Hilfs-Verschlussantriebssystem gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung ausgestattet ist, das bezüglich der Struktur dasselbe wie
dasjenige ist, das in den 1 und 2 gezeigt ist,
außer
dass keine Zeitgeberschaltung 40 vorgesehen ist. Bei diesem
Ausführungsbeispiel
wird die Einlaufoperation des Verschlusssystems durchgeführt, wann
immer die Sofortbildkamera eingeschaltet wird.
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Wenn
das sequentielle Hauptprogramm der Kameraoperationssteuerung beginnt
und eine Steuerung direkt zu einem Block bei einem Schritt S201 weitergeht,
wird eine Beurteilung diesbezüglich
wiederholt, ob der Hauptschalter 13a betätigt ist,
um die Sofortbildkamera einzuschalten. Wenn die Sofortbildkamera
eingeschaltet ist, setzt das Steuersystem 20 nach einem
Veranlassen eines Vorstehens des Objektivtubus 3 bei einer
Position zum Versetzen der Aufnahmelinse 7 in eine Bereitschaft
zur Fokussierung die Variable C, die die Anzahl von Malen einer Wiederholung
der Einlauf operation anzeigt, bei einem Schritt S202 auf Null (0)
zurück.
Darauf folgend wird bei einem Schritt S203 das in 5 gezeigte
sequentielle Unterprogramm des Verschlussantriebs aufgerufen, um
die Einlaufoperation des Verschlusssystems durchzuführen. Am
Ende der Einlaufoperation des Verschlusssystems beauftragt der Endschritt einen
Rücksprung
zum Hauptprogramm nach dem Schritt im Hautprogramm, der das sequentielle
Unterprogramm des Verschlussantriebs aufruft. Im Hauptprogramm wird
nach einem Ändern
der Variable C um ein Inkrement von Eins für jede Operation des Verschlusssystems
zum Einlaufen beim Schritt S204 bei einem Schritt S205 eine Beurteilung
diesbezüglich
durchgeführt,
ob die Einlaufoperation des Verschlusssystems fünfmal wiederholt worden ist, d.h.
ob die Variable C "5" ist. Der Prozess
ab dem Schritt S203 bis zu dem Schritt S205 wird wiederholt, bis
die Einlaufoperation des Verschlusssystems fünfmal wiederholt ist. Am Ende
einer fünfmaligen
Wiederholung der Einlaufoperation des Verschlusssystems wird die
Sofortbildkamera in eine Bereitschaft zur Belichtung versetzt.
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Darauf
folgend wird bei einem Schritt S206 eine Beurteilung diesbezüglich durchgeführt, ob
die Verschlussfreigabetaste 10 gedrückt ist. Wenn die Verschlussfreigabetaste 10 gedrückt ist,
werden bei einem Schritt S207 eine Subjektentfernung und eine Subjekthelligkeit
erfasst. Die Systemsteuerung 20 berechnet einen Belichtungswert
EV basierend auf Daten der Subjekthelligkeit, die von dem Fotosensor 16 über den
A/D-Wandler 16a zu ihr transferiert sind, bei einem Schritt
S208. Insbesondere bezieht sich die Systemsteuerung 20 auf
die Datentabelle im ROM 20a zum Transformieren der Subjekthelligkeitsdaten
in ein Belichtungszeitintervall TEV, das
größer als
Null ist. Gleichzeitig wird der Objektivtubus 3 bei einem
Schritt S209 eingestellt, um die Aufnahmelinse 7 auf das
beabsichtigte Subjekt gemäß der Subjektentfernung
bzw. dem Subjektabstand zu fokussieren. Darauf folgend wird bei
einem Schritt S210 das in 5 gezeigte
sequentielle Unterprogramm des Verschlussantriebs aufgerufen, um
eine Operation des Verschlusssystems für eine Belichtung durchzuführen.
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Wenn
das sequentielle Unterprogramm des Verschlussantriebs einmal ausgeführt ist,
um eine Belichtung der vordersten Filmeinheit 17 in der
Sofortbildkamera durchzuführen,
und der Impulsmotor 25 stoppt, beauftragt der Endschritt
einen Rücksprung
zum Hauptprogramm nach dem Schritt im Hauptprogramm, der das sequentielle
Unterprogramm des Verschlussantriebs aufruft. Im Hauptprogramm wird
die belichtete Sofortbild-Filmeinheit 17 bei einem Schritt
S11 ausgeworfen und verarbeitet. Schließlich wird bei einem Schritt
S212 eine Beurteilung diesbezüglich
durchgeführt,
ob der Hauptschalter 13a ausgeschaltet ist. Während der
Hauptschalter 13a eingeschaltet bleibt, wird der Prozess
ab dem Schritt S206 bis zu dem Schritt S212 für eine weitere Belichtung wiederholt.
Andererseits wird dann, wenn der Hauptschalter 13a ausgeschaltet
ist, die Sofortbildkamera in einen Zustand einer kurzzeitigen Unterbrechung
versetzt, bis der Hauptschalter 13a wieder eingeschaltet
wird.
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Kehrt
man zurück
zur 2; wird bei der Sofortbildkamera, die mit einem
Hilfs-Verschlussantriebssystem
gemäß diesem
Ausführungsbeispiel ausgestattet
ist, die Einlaufoperation des Verschlusssystems direkt nach jedem
Einschalten der Sofortbildkamera durchgeführt, um den gegebenen Reibkoeffizienten
zwischen den Verschlussblendenflügeln 23 und 24 und
den gegebenen Schmierzustand beizubehalten, der für eine genaue
und stabile Bewegung der Verschlussblendenflügel 23 und 24 ohne eine
Zeitverzögerung
beizubehalten und zu erreichen, mit dem Ergebnis eines Bereitstellens
eines genau gesteuerten Belichtungszeitintervalls TEV und somit
mit eines Belichtens einer Filmeinheit 17 mit einem genauen
Belichtungswert EV.
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Kehrt
man zurück
zur 2, wird bei den obigen Ausführungsbeispielen die Zeitgabe,
zu welcher die Verschlussblendenflügel 23 und 24 eine Rückkehrbewegung
in den entgegengesetzten Schließrichtungen
beginnt, durch die Hilfe von Schlitzen 29a–29d gesteuert,
die in dem Verschlussblendenflügel 23 ausgebildet
sind. In dem Fall, in welchem der Impulsmotor verwendet wird, kann
die Zeitgabe durch Zählen
einer spezifizierten Anzahl von Antriebsimpulsen gesteuert werden,
die zum Impulsmotor zugeführt
werden, oder kann sonst durch Zählen
einer Zeit ab einem Zeitpunkt, zu welchem die Verschlussblendenflügel 23 und 24 ein
Bewegen in den entgegengesetzten Öffnungsrichtungen beginnen,
gesteuert werden.
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Die
Einlaufoperation des Verschlusssystems kann durch Veranlassen durchgeführt werden,
dass sich die Verschlussblendenflügel 23 und 24 zu
einer Standby-Position bewegen, in welcher die Verschlussblendenflügel 23 und 24 bereit
für eine
Belichtung direkt nach einem Einschalten der Sofortbildkamera stehen,
wie es in 8 gezeigt ist.
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8 zeigt
ein Zeitdiagramm, wobei der Ursprung (0) die Ruheposition der Verschlussblendenflügel 23 und 24 ist
und eine Entfernung d0 von der Ruheposition die Öffnungsposition anzeigt, wo
die Verschlussblendenflügel 23 und 24 bei
einer Startstelle zum Entwickeln einer Apertur zwischen ihren V-förmigen Ausschnitten 23b und 24b sind.
Die Standby-Position ist in einem Abstand d1 von der Ruheposition
(0) zwischen der Ruheposition (0) und der Öffnungsposition. Wie es in 8 durch
eine durchgezogene Linie gezeigt ist, sind beide Verschlussblendenflügel 23 und 24 in
der Ruheposition (0) angeordnet, während die Sofortbildkamera
ausgeschaltet ist. In Reaktion auf ein Einschalten der Sofortbildkamera
dreht sich der Impulsmotor 24, um den Dreharm 27 in
der Uhrzeigerrichtung zu drehen, um die Verschlussblendenflügel 23 und 24 jeweils
in den entgegengesetzten Öffnungsrichtungen
in Richtung zu der Öffnungsposition
zu verschieben, und stoppt dann, wenn die Verschlussblendenflügel 23 und 24 die Öffnungsposition
erreichen. Als Ergebnis der Gleit- bzw. Verschiebungsbewegung werden
die Verschlussblendenflügel 23 und 24 einer
Einlaufoperation unterzogen, um den gegebenen Reibkoeffizienten dazwischen
und den gegebenen Schmierzustand zu erhalten. Wenn darauf folgend
die Verschlussfreigabetaste 10 gedrückt wird, dreht sich der Impulsmotor 25 in
der Vorwärtsrichtung,
um die Verschlussblendenflügel 23 und 24 jeweils
in den entgegengesetzten Öffnungsrichtungen
zu verschieben, und wird umgekehrt, um die Verschlussblendenflügel 23 und 24 jeweils
zurück
in die entgegengesetzten Schließrichtungen
zu der Öffnungsposition
zu verschieben. Während
der rückwärtigen und
vorwärtigen
Gleitbewegung der Verschlussblendenflügel 23 und 24 wird eine
Belichtung der vordersten Filmeinheit 17 beendet. In Reaktion
auf ein Ausschalten der Sofortbildkamera dreht sich der Impulsmotor 25,
um den Dreharm 27 in der Gegenuhrzeigerrichtung zu drehen,
um die Verschlussblendenflügel 23 und 24 jeweils
weiter zurück
in die entgegengesetzten Schließrichtungen
zu der Ruheposition zu verschieben, und stoppt dann. Die Verschlussblendenflügel 23 und 24 können einer
Einlaufoperation mit einem verstärkten
Effekt unterzogen werden, indem sie wiederholt zwischen der Ruhe-
und der Standby-Position zurück
und nach vorn bewegt werden, wie es in 8 durch
eine doppelt gestrichelte Linie gezeigt ist.
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Das
Verschlusssystem kann einer Einlaufoperation unterzogen werden,
während
die Sofortbildkamera eingeschaltet oder ausgeschaltet bleibt, sowie
direkt nach einem Einschalten von ihr. In dem Fall, in welchem das
Verschlusssystem einer Einlaufoperation unterzogen wird, nachdem
die Sofortbildkamera eingeschaltet worden ist, werden die Verschlussblendenflügel 23 und 24,
die in der Standby-Position (d1) bleiben, zurück zu der Ruheposition verschoben
und nach einer wiederholten Gleitbewegung zwischen der Ruhe- und
der Standby-Position in die Standby-Position zurückgebracht und in dieser angeordnet,
wie es in 9 gezeigt ist. In dem Fall, in
welchem das Verschlusssystem einer Einlaufoperation unterzogen wird,
während
die Sofort bildkamera ausgeschaltet bleibt, werden die Verschlussblendenflügel 23 und 24,
die in der Ruheposition (0) bleiben, vorwärts zu der Standby-Position
verschoben und nach einer wiederholten Gleitbewegung zwischen der
Ruhe- und Standby-Position zu der Ruheposition zurückgebracht
und in dieser angeordnet.
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Anstelle
des Impulsmotors 25 können
verschiedene Typen von DC- bzw. Gleichstrommotoren oder Solenoide
oder verschiedene Kombinationen aus Motor und Feder oder Solenoid
und Feder als das Stellglied verwendet werden. Weiterhin können die
Verschlussblendenflügel 23 und 24 mit
weniger Energie für
eine Einlaufoperation als für
eine Belichtungsoperation angetrieben werden, wovon es ein Ergebnis
ist, das die Verschlussblendenflügel 23 und 24 sicher
einer Einlaufoperation unterzogen werden. Dafür kann der Impulsmotor 25 mit
einem niedrigeren Strom versorgt werden, um ein geringeres Ausgangsdrehmoment
für eine
Einlaufoperation als für eine
Belichtungsoperation zur Verfügung
zu stellen. Das Verschlusssystem, das bei diesen Ausführungsbeispielen
vom programmierten Typ ist, kann von einem nicht programmierten
Typ sein, welcher nur eine Belichtungszeit steuert. Das Verschlusssystem
kann nur direkt nach einem Einschalten der Sofortbildkamera einer
Einlaufoperation unterzogen werden.
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Die 10 bis 14 zeigen
eine Sofortbildkamera, die mit einem Zoomsystem mit Motorantrieb
und einem Fokussiersystem mit Motorantrieb ausgestattet ist, gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Wie
es in 10 gezeigt ist, ist ein Kamerakörper 2 der
Sofortbildkamera mit einen Griff 8 als integralem Teil
davon ausgebildet. Die Sofortbildkamera ist mit einem Motorantriebtyp
einer Zoomlinse 7Z in einer zusammenklappbaren Zoom-Objektivtubusanordnung 3Z,
einem Entfernungsmessungssystem einschließlich eines Lichtprojektionsfensters 4 und
eines Lichtempfangsfensters 5, einem Lichtmesssystem einschließlich eines
Lichtmessfensters 6, die an der Vorderwand des Kamerakörpers 2 installiert
oder darin ausgebildet sind, und einer Hauptschaltertaste 13 und
einer Flüssigkristallanzeige (LCD) 14,
die an der obersten Wand des Kamerakörpers 2 installiert
sind, ausgestattet. Die LCD 14 wird angetrieben, um Daten
anzuzeigen, die für
eine Belichtung nötig
sind.
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Der
Kamerakörper 2 hat
einen Auswurfschlitz 15, der in der obersten Wand ausgebildet
ist, durch welchen eine entwickelte Sofortbild-Filmeinheit 17 ausgeworfen
wird.
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Der
Griff 8 ist mit einer Verschlussfreigabetaste 10,
einem eingebauten automatischen Blitzsystem mit variablem Winkel 11Z und
einem Suchsystem mit variabler Vergrößerung 12Z, die an
seinem Vorderabschnitt installiert sind, und darin installierten Batterien 9 versehen.
Alle elektrischen Teile und Mechanismen der Sofortbildkamera werden
mit elektrischer Energie von den Batterien 9 mit Energie
versorgt. Ein Zoomknopf 53, der an einer Rückwand des Kamerakörpers 2 installiert
und in einer neutralen Position gehalten ist, arbeitet, um zu veranlassen,
dass ein Zoommechanismus mit Motorantrieb einschließlich eines
Zoommotors 65, wie beispielsweise eines Impulsmotors (siehe 11),
die Zoomlinse 7Z in Richtung zu einer Weitwinkel-Endposition (W) zu
verschieben, wenn sie zu einer Richtung W gezwungen wird, oder in
Richtung zu einer Telefoto-Endposition (T), wenn sie zu einer anderen
Richtung T gezwungen wird. Das automatische Blitzsystem 11Z verändert einen
Winkel einer Beleuchtung gemäß einem Zoomen.
Das Suchsystem mit variabler Vergrößerung 12Z verändert einen
Blickwinkel gemäß einem Zoomen.
Die Hauptschaltertaste 13 arbeitet zum Ein- und Ausschalten
der Sofortbildkamera. Wann immer die Hauptschaltertaste 13 gedrückt wird,
wird ein Hauptschalter 13a (siehe 2) abwechselnd
ein- oder ausgeschaltet. Die Zoom-Objektivtubusanordnung 3Z wird
veranlasst vorzustehen und wird nach einem Einschalten des Hauptschalters 13a in
einem Bereitschaftszustand zum Fokussieren versetzt und nach einem
Ausschalten des Hauptschalters 13a in den Kamerakörper 2 zurückgezogen.
Während
der Hauptschalter 13a ausgeschaltet bleibt, tritt selbst dann,
wenn die Verschlussfreigabetaste 10 gedrückt wird,
keine Operation des Belichtungsmechanismus einschließlich des
Verschlusses auf. Im Inneren des Kamerakörpers 2 sind ein Fotosensor 16 (siehe 2),
der hinter dem Lichtmessfenster 6 angeordnet ist, und ein
Entfernungsmessungssystem vorgesehen, das ein hinter dem Lichtprojektionsfenster 4 zum
Projizieren eines Infrarotstrahls in Richtung zu einem Subjekt über das
Lichtprojektionsfenster 4 angeordnetes Element und einen
hinter dem Lichtempfangsfenster 5 zum Empfangen eines durch
das Subjekt reflektieren Infrarotstrahls angeordneten Infrarot-Fotosensor enthält. Dieses
Lichtmesssystem und dieses Entfernungsmessungssystem sind in verschiedenen
Formen auf dem Gebiet der Fotografie wohlbekannt und können irgendwelche
bekannten Formen annehmen. Wenn die Verschlussfreigabetaste 10 gedrückt wird,
wird eine Belichtung der Sofortbild-Filmeinheit 17 nach
einem Erreichen einer Einstellung des Fokus bzw. Brennpunkts der
Zoomlinse 7Z auf das Subjekt durch das Entfernungsmessungssystem
und eine Erfassung der Helligkeit des Subjekts durch das Lichtmesssystem
durchgeführt. Die
Belichtung wird durch Antreiben des Verschlusses basierend auf der
Helligkeit des Subjekts, die basierend auf einer Ausgabe vom Fotosensor 16 erfasst
wird, durchgeführt.
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Der
Kamerakörper 2 hat
an seiner Rückseite eine
Filmpackungs-Aufnahmekammer (nicht gezeigt) zum Aufnehmen einer
Filmpackung, in welcher ein Stapel vom Einzelbogentyp von Sofortbild-Filmeinheiten 17 geladen
ist. Jedes Mal dann, wenn die Verschlussfreigabetaste 10 gedrückt wird,
wird die vorderste Sofortbild-Filmeinheit 17 belichtet
und durch den Auswurfschlitz 15 automatisch ausgeworfen. Insbesondere
wird die belichtete Sofortbild-Filmeinheit 17 gezwungen,
zwischen einem Paar von Verarbeitungswalzen weiterzuschalten, die
direkt vor dem Auswurfschlitz 15 angeordnet sind. Wenn
die belichtete Sofortbild-Filmeinheit 17 weitergeschaltet
wird, zerreißt
der Verarbeitungswalzendruck die Hülle eines geleeartigen Entwicklers 17a an
dem obersten Ende der Filmeinheit 17 und breitet den Entwickler
in einer gleichmäßigen Schicht
zwischen den zueinander schauenden Bögen aus. Die automatische Selbstverarbeitung
wird beendet, so dass ein fertiger Druck zum Anschauen in Sekunden
oder Minuten verfügbar
ist.
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Nimmt
man Bezug auf 11, weist die Zoomlinse 7Z zwei
Linsengruppen, nämlich
eine vordere Linsengruppe 56, die durch eine vordere Linsenhalterung 58 gehalten
wird, und eine hintere Linsengruppe 57, die durch eine
hintere Linsenhalterung 59 gehalten wird, auf. Die Zoom-Objektivtubusanordnung 3Z weist
vier zylindrische Trommeln auf, nämlich eine innere bewegliche
Trommel 60, in welcher die vordere Linsenhalterung 58 vorgesehen ist,
eine stationäre
Trommel 61, eine sich drehende Zwischendrehtrommel 62 und
eine äußere Drehtrommel 63.
Die stationäre
Trommel 61 ist an dem Kamerakörper 2 gesichert.
Die Zoomlinse 7Z ist mit einem Zoommotor 65 ausgestattet,
der aktiviert wird, um ein Zoomen durch ein Bewegen der vorderen
und der hinteren Linsengruppe 56 und 57 entlang
der optischen Achse Xz relativ zueinander und relativ zu einer stationären axialen
Position, wie beispielsweise einer Bildebene 61, zu erreichen,
und einem Fokussiermotor 66, wie beispielsweise einem Impulsmotor, der
aktiviert wird, um ein Fokussieren aus Unendlich zu moderat nahen
Entfernungen zu erreichen, indem die vordere Linsengruppe 56 entlang
der optischen Achse Xz bewegt wird. Ein Verschlussmechanismus 21 ist
an der vorderen Linsenhalterung 58 angebracht und hinter
der vorderen Linsengruppe 56 angeordnet. Die innere bewegbare
Trommel 60 ist in der stationären Trommel 61 aufgenommen,
so dass zugelassen ist, eine gerade Bewegung entlang der optischen
Achse Xz zu veranlassen, und jedoch von einer Drehung um die optische
Achse Xz abgehalten wird. Die vordere Linsenhalterung 58 ist
in der inneren bewegbaren Trommel 60 mittels eines Eingriffs zwischen
spiralförmigen
Gewinden angebracht und ist mit dem Fokussiermotor 66 mittels
eines Eingriffs zwischen einem peripheren Getriebe 58a der
vorderen Linsenhalterung 58 und einem Ausgangsgetriebe 66a des
Fokussiermotors 66 verbunden. Eine Drehung des Fokussiermotors 66 wird
zu der vorderen Linsenhalterung 58 über den Eingriff zwischen dem peripheren
Getriebe 58a und dem Ausgangsgetriebe 66a mit
einem Effekt eines Veranlassens einer axialen Bewegung der vorderen
Linsenhalterung 58 und somit der vorderen Linsengruppe 56 relativ
zu der inneren bewegbaren Trommel 60 über den Eingriff zwischen spiralförmigen Gewinden übertragen.
Die stationäre
Trommel 61 ist mit einem geraden Führungsschlitz 61a parallel
zu der optischen Achse Xz ausgebildet. Die Zwischen-Drehtrommel 62,
die für
eine Drehung an der stationären
Trommel 61 montiert ist, ist mit peripheren Nockennuten 62a und 62b in
ihrer inneren Wand und einem peripheren Getriebe 62c an ihrer
Außenwand
ausgebildet. Die Zwischen-Drehtrommel 62 ist mit dem Zoommotor 65 mittels
eines Eingriffs zwischen dem peripheren Getriebe 62c und
einem Ausgangsgetriebe 65a des Zoommotors 65 verbunden.
Eine Drehung des Zoommotors 65 wird zu der Zwischen-Drehtrommel 62 über den
Eingriff zwischen dem peripheren Getriebe 62c und dem Ausgangsgetriebe 65a mit
einem Effekt eines Veranlassens einer Drehung der Zwischen-Drehtrommel 62 relativ
zu der stationären Trommel 61 übertragen.
Die hintere Linsenhalterung 59 und die innere bewegbare
Trommel 60, die unabhängig
für eine
axiale Bewegung in die stationäre Trommel 61 angebracht
sind, sind jeweils mit Nockenstößelstiften 70 und 71 versehen,
die durch den geraden Führungsschlitz 61a der
stationären
Trommel 61 verlaufen und jeweils in den peripheren Nockennuten 62a und 62b der
Zwischen-Drehtrommel 62 aufgenommen werden. Eine Drehung
der Zwischen-Drehtrommel 62 wird über einen Eingriff zwischen
den peripheren Nockennuten 62a und 62b und den
Nockenstößelstiften 70 und 71 zu
der hinteren Linsenhalterung 59 und der inneren bewegbaren Trommel 60 übertragen,
so dass die hintere Linsenhalterung 59 und die innere bewegbare
Trommel 60, und somit die vordere Linsenhalterung 58,
durch die Nockennuten 62a und 62b gezwungen werden,
unabhängig
entlang dem geraden Führungsschlitz 61a zurück und nach
vorn zu gleiten, mit einem Effekt eines Änderns eines axialen Abstands
zwischen der vorderen und der hinteren Linsenhalterung 58 und 59,
d.h. der vorderen und der hinteren Linsengruppe 56 und 57.
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Das
Suchsystem mit variabler Vergrößerung 12Z weist
eine Objektivlinse 73a, ein Okular 73b und eine
Vergrößerungslinse 73c,
die zwischen der Objektivlinse 73a und dem Okular 73b bewegbar
ist, auf. Obwohl es in 11 nicht gezeigt ist, ist das Suchsystem 12Z mit
einer festen Größe eines
Rahmens zum Definieren eines visuellen Feldes und einem Antriebsmechanismus
zum Bewegen der Vergrößerungslinse 73c entlang
einer Achse XF des Suchsystems 12Z zum Ändern der
Vergrößerung gemäß Zoomverhältnissen
der Zoomlinse 7Z, um zu veranlassen, dass beide Felder
miteinander übereinstimmen,
versehen. Das Suchsystem 12Z enthält eine halbkreisförmige stationäre Linsenhalterung 76, die
mit einem geraden Führungsschlitz 76a ausgebildet
ist, und ein kreisförmig
gebogenes bewegbares Nockenelement 76, das mit einem Nockenschlitz 75a und
einem peripheren Sektorgetriebe 75b ausgebildet ist, das
in einer diametral gegenüberliegenden Position
angeordnet ist und sich um die Achse XF in Bezug
auf die stationäre
Linsenhalterung 76 drehen kann. Die stationäre Linsenhalterung 76 hält die Objektivlinse 73a und
das Okular 73b fest an ihren gegenüberliegenden Enden und stützt die
Vergrößerungslinse 73c für eine Gleitbewegung
entlang der Achse XF. Das kreisförmig gebogene
Nockenelement 76 ist mit einem peripheren Getriebe oder
einem Zahnrad 75b ausgebildet, das mit dem peripheren Getriebe 62c der
Zwischen-Drehtrommel 62 über einen Antriebsverbindungsmechanismus 77 verbunden
ist, der in 11 schematisch gezeigt ist.
Die Vergrößerungslinse 73c ist
mit einem Nockenstößelstift 74a und
einem Führungsstift 74b versehen,
die bei diametral gegenüberliegenden
Positionen angeordnet sind, welche in einem Nockenschlitz 75a des belegbaren
Nockenelements 75 und den geraden Führungsschlitz 76a der
stationären
Linsenhalterung 76 aufgenommen sind. Eine Drehung des Zoommotors 65 und
somit der Zwischen-Drehtrommel 62 wird durch das Nockenelement 75 über den
Antriebsverbindungsmechanismus 77 reduziert und zu diesem übertragen,
um zu veranlassen, dass sich das Nockenelement 75 um die
Achse XF in entgegengesetzten Richtungen
dreht oder in einer Richtung gleitet, die räumlich senkrecht zu der Achse
XF ist, und zwar in entgegengesetzten Richtungen. Als Ergebnis wird die
Vergrößerungslinse 73c durch
den Nockenschlitz 75a gezwungen, entlang dem geraden Führungsschlitz 76a zwischen
einer Weitwinkel-Endposition (W) bei welcher das Suchsystem 12Z eine
gegebene minimale Suchvergrößerung hat,
und einer Telefoto-Endposition (T) bei welcher das Suchsystem 12Z eine
gegebene maximale Suchvergrößerung hat, rückwärts und
vorwärts
zu gleiten, um dadurch die Suchvergrößerung gemäß Zoomverhältnissen zu ändern.
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Das
automatische Blitzsystem 11Z weist eine Entladungsröhre 80 und
einen Reflektor 81 auf, die miteinander gekoppelt sind,
und eine stationäre Fresnellinse 82.
Das automatische Blitzsystem 11Z enthält eine stationäre Reflektorhalterung 84,
die mit einem geraden Führungsschlitz 84a ausgebildet
ist, und ein bewegbares Nockenelement 83, das mit einem
Nockenschlitz 83a und einem peripheren Sektorgetriebe 83b,
das bei einer diametral gegenüberliegenden
Position angeordnet ist und sich um die Achse Xs des automatischen
Blitzsystems 11Z in Bezug auf die stationäre Linsenhalterung 84 drehen kann,
ausgebildet ist. Die stationäre
Reflektorhalterung 84 hält
den Reflektor 81 fest. Das Nockenelement 83 ist
mit einem peripheren Getriebe oder einem Zahnantrieb 83b ausgebildet,
das mit dem peripheren Getriebe 62c der Zwischen-Drehtrommel 62 über den
Antriebsverbindungsmechanismus 77 verbunden ist. Der Reflektor 81 ist
mit einem Nockenstößelstift 81a und einem Führungsstift 81b versehen, die
bei diametral gegenüberliegenden
Positionen angeordnet sind und die in den Nockenschlitz 83a des bewegbaren
Nockenelements 83 und den geraden Führungsschlitz 84a der
stationären
Reflektorhalterung 84 aufgenommen werden. Eine Drehung
des Zoommotors 65, und somit der Zwischen-Drehtrommel 62,
wird durch das Nockenelement 83 über den Antriebsverbindungsmechanismus 77 reduziert
und zu diesem Element übertragen,
um zu veranlassen, dass sich das Nockenelement 75 um die
Achse Xs in entgegengesetzten Richtungen dreht oder in einer Richtung,
die räumlich
senkrecht zu der Achse Xs ist, in entgegengesetzten Richtungen gleitet.
Als Ergebnis wird der Reflektor 81, mit welchem die Entladungsröhre 80 gekoppelt
ist, durch den Nockenschlitz 83a gezwungen, entlang dem
geraden Führungsschlitz 84a rückwärts und
vorwärts
zu gleiten, mit einem Effekt eines Änderns einer axialen Entfernung
zu der Fresnellinse 82 zwischen einer Weitwinkel-Endposition
(W), bei welcher das automatische Blitzsystem 11Z einen
gegebenen maximalen Beleuchtungswinkel hat, und einer Telefoto-Endposition
(T), bei welcher das automatische Blitzsystem 11Z einen
gegebenen minimalen Beleuchtungswinkel hat, um dadurch den Beleuchtungswinkel
gemäß Zoomverhältnissen
zu ändern.
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Die
Zoom-Objektivtubusanordnung 3Z, das automatische Blitzsystem
mit variablem Winkel 11Z und das Suchsystem mit variabler
Vergrößerung 12Z werden
zusammen mit dem Verschlusssystem einer Einlaufoperation unterzogen.
Das bedeutet, dass die Zoom-Objekttubusanordnung 3Z mit
bewegbaren Elementen, wie beispielsweise der hinteren Linsenhalterung 59,
der inneren bewegbaren Trommel 60 und der Zwischen-Drehtrommel 62,
das automatische Blitzsystem mit variablem Winkel 11Z mit
einem bewegbaren Element, wie beispielsweise der Vergrößerungslinse 73c,
und das Suchsystem mit variabler Vergrößerung 12Z mit einem
bewegbaren Element, wie beispielsweise dem Reflektor 81,
einer Einlaufoperation unterzogen werden, um den gegebenen Reibkoeffizienten
und den gegebenen Schmierzustand für diese bewegbaren Elemente
und ihre zugehörigen
Teile beizubehalten.
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12 zeigt
schematisch ein Steuersystem der Sofortbildkamera, die mit dem programmierten Verschlusssystem,
der Zoomlinse 7Z, dem automatischen Blitzsystem mit variablem
Winkel 11Z und dem Suchsystem mit variabler Vergrößerung 12Z ausgestattet
ist, die in den 10 und 11 gezeigt
sind. Ein Entfernungsmessungssystem 85, das ein Element
enthält,
das hinter dem Lichtprojektionsfenster 4 zum Projizieren
eines Infrarotstrahls in Richtung zu einem Subjekt über das
Lichtprojektionsfenster 4 angeordnet ist, und einen Infrarot-Fotosensor,
der hinter dem Lichtempfangsfenster 5 zum Empfangen eines
Infrarotstrahls, der durch das Subjekt reflektiert ist, angeordnet
ist, erfasst eine Entfernung zu einem Subjekt von dem Kamerakörper 2 aus
und sendet ein Subjektentfernungssignal zu einer Systemsteuerung 20.
Wenn der Zoomknopf 53 in einer Richtung betätigt wird,
liefert die Systemsteuerung 20 ein Richtungssignal entsprechend
der Betätigungsrichtung des
Zoomknopfes 53 und einen Zoom-Steuerimpuls, die beide zu
einer Zoommotorantriebsschaltung 86 zum Steuern einer Drehung
des Zoommotors 65 gesendet werden. Die Zoommotortreiberschaltung 86 liefert
eine spezifizierte Anzahl von Treiberimpulsen, um zu veranlassen,
dass sich der Zoommotor 65 jedes Mal über einen festen Winkel dreht,
wenn er einen Zoom-Steuerimpuls empfängt. Der Antriebsimpuls wird
zwischen normalen und umgekehrten Phasen gemäß Drehrichtungen geändert. Eine
Drehung des Zoommotors 65 veranlasst, dass die Zoomlinse 7Z das
Zoomverhältnis
zwischen der Weitwinkel-Endposition (W) und der Telefoto-Endposition
(T) ändert.
Die Drehung des Zoommotors 65 wird zu sowohl dem automatischen
Blitzsystem mit variablem Winkel 11Z als auch zum Suchsystem
mit variabler Vergrößerung 12Z über den
Antriebsverbindungsmechanismus 77 übertragen, um die Vergrößerungslinse 73B und
den Reflektor 81 zwischen ihren Weitwinkel-Endpositionen
(W) und Telefoto-Endpositionen (T)
zu schalten. Wenn die Verschlussfreigabetaste 10 gedrückt wird,
bestimmt die Systemsteuerung 20 einen Fokussierabstand,
wodurch die vordere Linsengruppe 56 in axialer Richtung
nach vorn gezwungen wird, um die Zoomlinse 7Z basierend
auf der Subjektentfernung und dem Brennpunkt der Zoomlinse 7Z auf
das Subjekt zu fokussieren, und versorgt die Fokussiermotortreiberschaltung 87 mit
Fokussier-Steuerimpulsen, von welchen die Anzahl von der Fokussierentfernung
abhängt.
Die Fokussierentfernung bzw. der Fokussierabstand ist eine definierte
axiale Entfernung von einer festen Anfangs- oder Ruheposition in
Bezug auf die innere bewegbare Trommel 60. Die Fokussiermotortreiberschaltung 87 liefert
einen Antriebs impuls und veranlasst, dass sich der Fokussiermotor 66 jedes
Mal über
einen festen Winkel dreht, wenn er einen Fokussier-Steuerimpuls
empfängt.
Eine Drehung des Fokussiermotors 66 veranlasst, dass sich
die vordere Linsengruppe 56 um den Fokussierabstand von
der festen Referenzposition in axialer Richtung nach vorn bewegt.
In Reaktion auf eine Beendigung einer Belichtung kehrt die Fokussiermotortreiberschaltung 87 den
Fokussiermotor 66 um, damit er sich in der umgekehrten
Richtung dreht, was die vordere Linsengruppe 56 zu der
festen Referenzposition zwingt. Eine Blitzschaltung 88 arbeitet, um
zu veranlassen, dass die Entladungsröhre 80 ein Blitzen
synchron zu einer Operation der Verschlussblendenflügel 23 und 24 durchführt, und
zwar auf die Art, die im Stand der Technik wohlbekannt ist. Eine Anzeige
dafür,
dass das Verschlusssystem, das Zoomsystem mit Motorantrieb und das
Fokussiersystem mit Motorantrieb bei einer Einlaufoperation sind, ist
an einer LCD 14 gezeigt, die durch einen LCD-Treiber 89 angetrieben
wird, um Daten anzuzeigen, die für
eine Belichtung sind. Diese Anzeige veranlasst, dass sich der Fotograf
darüber
bewusst wird, dass das Verschlusssystem, das Zoomsystem mit Motorantrieb
und das Fokussiersystem mit Motorantrieb nun nicht aufgrund eines
Fehlers angetrieben werden, sondern für eine Einlaufoperation. Eine
Batterieprüfschaltung 90 prüft die Spannung
der Batterien 9 unter einer spezifizierten Last. Die gemessene Spannung
wird dazu verwendet, eine Beurteilung bezüglich der Energie der Batterien 9 durch
die Systemsteuerung 20 durchzuführen. Die Systemsteuerung 20 aktiviert
das Verschlusssystem, das Zoomsystem mit Motorantrieb und das Fokussiersystem
mit Motorantrieb für
eine Einlaufoperation, wann immer der Hauptschalter 13a eingeschaltet
wird, oder wenn eine Zeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung D, die durch eine Zählerschaltung 40 gezählt ist,
die Schwellenzeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung Dr erreicht, während sie eingeschaltet bleibt.
Die Zeitgeberschaltung 40 wird nach jeder Belichtung rückgesetzt.
Vor der Einlaufoperation aktiviert die Systemsteuerung 20 die
Batterieprüfschaltung 90,
um eine Prüfung
in Bezug auf die Batterieenergie durchzuführen. Wenn die Batterieenergie
bzw. Batterieleistung zu gering ist, weicht die Systemsteuerung 20 einer Aktivierung
des Verschlusssystems, des Zoomsystems mit Motorantrieb und des
Fokussiersystems mit Motorantrieb für eine Einlaufoperation aus,
um Betriebsschwierigkeiten aufgrund eines Mangels an Batterieleistung
auszuweichen oder um die Batterieleistung zum Durchführen einer
zuverlässigen
Belichtung zu sparen.
-
Während der
Einlaufoperation wird das Zoomsystem betrieben, um eine axiale Bewegung der
Zoomlinse 7Z zwischen der Weitwinkel-Endposition (W) und
der Telefo to-Endposition (T) zu wiederholen, oder sonst zwischen
vorbestimmten axialen Positionen, und zwar für mehrere Male, und wird das Fokussiersystem
betrieben, um eine axiale Bewegung der vorderen Linsengruppe 56 zwischen
der extremen vorderen Position und der Ruheposition, oder sonst
zwischen vorbestimmten axialen Positionen, mehrere Male zu wiederholen.
Die Einlaufoperation des Verschlusssystems wird auf dieselbe Weise durchgeführt, wie
es oben beschrieben ist.
-
13 ist
ein Ablaufdiagramm, das ein sequentielles Hauptprogramm einer Kameraoperationssteuerung
darstellt. Wenn Batterien 9 in die Sofortbildkamera eingelegt
sind, und diese eingeschaltet wird, führt die Systemsteuerung 20 das
Hauptprogramm für
die Kameraoperationssteuerung der 13 durch.
Wenn das Hauptprogramm der Kameraoperationssteuerung beginnt, geht
eine Steuerung zu einem Block bei einem Schritt S301 weiter, bei welchem
die Zeitgeberschaltung 40 rückgesetzt wird, und dann zu
einem Block bei einem Schritt S302, bei welchem die Zeitgeberschaltung 40 aktiviert
wird, um eine Zeit D zu zählen.
Darauf folgend wird bei einem Schritt S303 eine Beurteilung diesbezüglich durchgeführt, ob
der Hauptschalter 13a eingeschaltet ist. Die Batterieprüfschaltung 90 wird
in Reaktion auf ein Einschalten des Hauptschalters 13a aktiviert,
um bei einem Schritt S304 die Leistung von Batterien 9 unter der
vorbestimmten Last zu prüfen.
Darauf folgend wird bei einem Schritt S305 eine Beurteilung diesbezüglich durchgeführt, ob
die Batterien 9 noch eine ausreichende Energie für die Einlaufoperation
haben. Wenn bestimmt wird, dass die Batterien 9 noch eine
ausreichende Energie für
die Einlaufoperation haben, wird bei einem Schritt S306 ein in 14 gezeigtes
sequentielles Unterprogramm der Einlaufoperationssteuerung aufgerufen
und wird die Einlaufoperationssteuerung durchgeführt. In dem Fall, in welchem
beim Schritt S303 bestimmt wird, dass der Hauptschalter 13a ausgeschaltet
bleibt, oder beim Schritt S305 bestimmt wird, dass die Batterieleistung zu
gering für
die Einlaufoperation ist, versetzt die Systemsteuerung 20 die
Sofortbildkamera in einen Bereitschaftszustand für eine Belichtung.
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Nimmt
man Bezug auf 14, die ein Ablaufdiagramm des
Einlaufoperationssteuer-Unterprogramms
ist, wird dann, wenn das Einlaufoperationssteuer-Unterprogramm beginnt,
nach einem Antreiben des LCD-Treibers 89, um bei einem
Schritt P201 eine Anzeige, dass die Sofortbildkamera nun bei einer
Einlaufoperation ist, auf der LCD 14 anzuzeigen und einem
Rücksetzen
der Variablen C, die die Anzahl von Malen einer Wiederholung der
Einlaufoperation anzeigt, auf Null (0) bei einem Schritt P202, ein in 5 gezeigtes
sequentielles Unterprogramm eines Verschlussantriebs aufge rufen
und aktiviert das Verschlusssystem für die Einlaufoperation bei
einem Schritt P203. Der Endschritt im sequentiellen Unterprogramm
des Verschlussantriebs beauftragt einen Rücksprung zu der Einlaufoperationssteuer-Unterprogramm
nach dem Schritt im Einlaufoperationssteuer-Unterprogramm, der das
sequentielle Unterprogramm des Verschlussantriebs für eine Einlaufoperation
des Verschlusssystems aufruft.
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Im
Einlaufoperationssteuer-Unterprogramm wird nach einem Ändern der
Variablen C um ein Inkrement von Eins bei einem Schritt P204 bei
einem Schritt P205 eine Beurteilung diesbezüglich durchgeführt, ob
die Einlaufoperation des Verschlusssystems fünfmal wiederholt worden ist,
d.h. ob die Variable C "5" ist, welches die
maximale Anzahl von Malen einer Wiederholung der Einlaufoperation
des Verschlusssystems in der Systemsteuerung 20 ist. Der
Prozess ab dem Schritt P203 bis zu dem Schritt P205 wird wiederholt,
bis die Einlaufoperation des Verschlusssystems fünfmal wiederholt ist. Darauf
folgend wird nach einem Rücksetzen
der Variablen C, die die Anzahl von Malen einer Wiederholung der
Einlaufoperation anzeigt, auf Null (0) bei einem Schritt P206 ein sequentielles
Unterprogramm für
einen Zoomsystemantrieb (nicht gezeigt) aufgerufen und aktiviert
das Zoomsystem für
die Einlaufoperation bei einem Schritt P207.
-
Im
sequentiellen Unterprogramm des Zoomsystemantriebs liefert die Systemsteuerung 20 ein Richtungssignal
und eine spezifizierte Anzahl von Zoom-Steuerimpulsen für eine Vorwärtsdrehung
des Zoommotors 65 und sendet sie zu der Zoommotortreiberschaltung 86.
Die Zoommotortreiberschaltung 86 aktiviert den Zoommotor 65,
um eine Vorwärtsdrehung
der Zwischen-Drehtrommel 62 zu veranlassen, welche durch
eine Vorwärtsbewegung
der hinteren Linsenhalterung 59 und der inneren bewegbaren Trommel 60 aus
der Weitwinkel-Endposition (W) zu der Telefoto-Endposition (T) entlang
der optischen Achse Xz begleitet wird. Eine Drehung der Zwischen-Drehtrommel 62 wird
auch zu dem Suchsystem mit variabler Vergrößerung 12Z und dem
automatischen Blitzsystem mit variablem Winkel 11Z über den
Antriebsverbindungsmechanismus 77 übertragen, um eine Vorwärtsbewegung
der Vergrößerungslinse 73c des
Suchsystems mit variabler Vergrößerung 12Z aus
der Weitwinkel-Endposition
(W) zu der Telefoto-Endposition (T) entlang der optischen Achse XF und eine Vorwärtsbewegung des Reflektors 81 des
automatischen Blitzsystems mit variablem Winkel 11Z aus
der Weitwinkel-Endposition (W) zu der Telefoto-Endposition (T) entlang
der optischen Achse Xs zu veranlassen. Dann liefert die Systemsteue rung 20 ein
Richtungssignal und eine spezifizierte Anzahl von Zoom-Steuerimpulsen
für eine
umgekehrte Drehung des Zoommotors 65 und sendet sie zu
der Zoommotortreiberschaltung 86. Die Zoommotortreiberschaltung 86 aktiviert
den Zoommotor 65, um eine umgekehrte Drehung der Zwischen-Drehtrommel 62 zu
veranlassen, so dass die hintere Linsenhalterung 59 und
die innere bewegbare Trommel 60 zu ihren Weitwinkel-Endpositionen
(W) aus den Telefoto-Endpositionen (T) jeweils entlang den optischen
Achsen XF und Xs zurückkehren. Gleichzeitig kehren
die Vergrößerungslinse 73c des
Suchsystems mit variabler Vergrößerung 12Z und
der Reflektor 81 des automatischen Blitzsystems mit variablem
Winkel 11Z zu ihren Weitwinkel-Endpositionen (W) aus den Telefoto-Endpositionen
(T) jeweils entlang den optischen Achsen XF und
Xs zurück.
Auf eine Beendigung dieser Einlaufoperation des Zoomsystems hin
beauftragt der Endschritt des sequentiellen Unterprogramms des Zoomsystemantriebs
einen Rücksprung zum
Einlaufoperationssteuer-Unterprogramm nach dem Schritt im Einlaufoperationssteuer-Unterprogramm,
der das sequentielle Unterprogramm des Zoomsystemantriebs für eine Einlaufoperation
des Zoomsystems aufruft.
-
Im
Einlaufoperationssteuer-Unterprogramm wird nach einem Ändern der
Variablen C um ein Inkrement von Eins bei einem Schritt P208 in
der Systemsteuerung 20 bei einem Schritt P209 eine Beurteilung
diesbezüglich
durchgeführt,
ob die Einlaufoperation des Zoomsystems eine vorbestimmte Anzahl
von Malen, wie beispielsweise drei Malen bei diesem Ausführungsbeispiel,
wiederholt worden ist, d.h. ob die Variable C "3" ist.
Der Prozess ab dem Schritt P207 bis zu dem Schritt P209 wird wiederholt, bis
die Einlaufoperation des Zoomsystems dreimal wiederholt ist. Darauf
folgend wird nach einem Rücksetzen
der Variablen C, die die Anzahl von Malen einer Wiederholung der
Einlaufoperation anzeigt, auf Null (0) bei einem Schritt P210 ein
sequentielles Unterprogramm für
einen Fokussiersystemantrieb (nicht gezeigt) aufgerufen und aktiviert
das Fokussiersystem für
die Einlaufoperation bei einem Schritt P211.
-
Im
sequentiellen Unterprogramm des Fokussiersystemantriebs liefert
die Systemsteuerung 20 eine vorbestimmte Anzahl von Fokussier-Steuerimpulsen
für eine
Vorwärtsdrehung
des Fokussiermotors 66 und sendet sie zu der Fokussiermotortreiberschaltung 87.
Die Fokussiermotortreiberschaltung 87 aktiviert den Fokussiermotor 66,
um eine Vorwärtsdrehung
der vorderen Linsenhalterung 58 zu veranlassen, mit einem
Effekt einer Vorwärtsbewegung aus
der nächsten
Entfernungsposition zu der Unendlichkeitsposition. Darauf folgend
liefert die Systemsteuerung 20 ein Rückkehr signal und sendet es
zu der Fokussiermotortreiberschaltung 87. Die Fokussiermotortreiberschaltung 87 aktiviert
den Fokussiermotor 66, um eine umgekehrte Drehung der vorderen Linsenhalterung 58 zu
veranlassen, um sie dadurch zurück
zu der nächsten
Entfernungsposition zu bewegen. Auf eine Beendigung dieser Einlaufoperation des
Fokussiersystems hin beauftragt der Endschritt des sequentiellen
Unterprogramms des Fokussiersystemantriebs einen Rücksprung
zum Einlaufoperationssteuer-Unterprogramm nach dem Schritt im Einlaufoperationssteuer-Unterprogramm,
der das sequentielle: Unterprogramm des Fokussiersystemantriebs
für eine
Einlaufoperation des Fokussiersystems aufruft.
-
Im
Einlaufoperationssteuer-Unterprogramm wird nach einem Ändern der
Variablen C um ein Inkrement von Eins bei einem Schritt P212 in
der Systemsteuerung bei einem Schritt P213 eine Beurteilung diesbezüglich durchgeführt, ob
die Einlaufoperation des Fokussiersystems eine vorbestimmte Anzahl
von Malen, wie beispielsweise drei Malen bei diesem Ausführungsbeispiel,
wiederholt worden ist, d.h. ob die Variable C "3" ist.
Der Prozess ab dem Schritt P211 bis zu dem Schritt P213 wird wiederholt, bis
die Einlaufoperation des Fokussiersystems dreimal wiederholt ist.
Darauf folgend wird die LCD 14 entregt, um die Anzeige
für den
Betrieb einer Einlaufoperation bei einem Schritt P214 zu entfernen.
Dann beauftragt der Endschritt im Einlaufoperationssteuer-Unterprogramm
einen Rücksprung
zum Kameraoperationssteuerungs-Hauptprogramm
nach dem Schritt im Kameraoperationssteuer-Hauptprogramm, der das
Einlaufoperationssteuer-Unterprogramm aufruft, für eine kontinuierliche Kameraoperationssteuerung.
-
Im
Kameraoperationssteuer-Hauptprogramm wird nach einer Beendigung
der Einlaufoperation, während
der Hauptschalter 13a ausgeschaltet bleibt, oder wenn die
Batterieleistung zu gering für die
Einlaufoperation ist, die Zeitgeberschaltung 40 auf Null
(0) rückgesetzt
und startet erneut ein Zählen einer
Zeit bei einem Schritt S307. Wenn der Hauptschalter 13a bei
einem Schritt S308 eingeschaltet wird, wird die Sofortbildkamera
in einem Bereitschaftszustand für
eine Belichtung versetzt. Darauf folgend wird bei einem Schritt
S309 eine Beurteilung diesbezüglich
durchgeführt,
ob der Zoomknopf 53 in einer Richtung betätigt ist,
nämlich
in Richtung zu dem Weitwinkelende (W) oder in Richtung zu dem Telefotoende
(T). Wenn der Zoomknopf 53 beim Schritt S309 betätigt ist,
wird der Zoommotor 65 aktiviert, um sich in der Vorwärtsrichtung
oder der umgekehrten Richtung zu drehen, um eine Zoomoperation des
Zoomsystems einschließlich
der Zoomlinse 7Z, des Suchsystems mit variabler Vergrößerung 12Z und
des automatischen Blitzsystems mit variablem Winkel 11Z bei
einem Schritt S310 zu veranlassen. Während der Zoomoperation zählt die
Systemsteuerung 20 additiv oder subtraktiv die Fokussier-Steuerimpulse,
die dadurch geliefert sind, einzeln nacheinander, um das Zoomverhältnis der
Zoomlinse 7Z zu erfassen. Nach einer Beendigung der Zoomoperation beim
Schritt S310 oder dann, wenn der Zoomknopf 53 neutral bleibt,
wird bei einem Schritt S311 eine Beurteilung diesbezüglich durchgeführt, ob
die Verschlussfreigabetaste 10 betätigt ist. Wenn die Verschlussfreigabetaste 10 nicht
betätigt
ist, während der
Hauptschalter 13a eingeschaltet bleibt, springt die Steuerung
zu einem Block bei einem Schritt S318, in welchem eine Beurteilung
diesbezüglich durchgeführt wird,
ob eine Zeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung D, die durch die Zeitgeberschaltung 40 gezählt ist,
die Schwellenzeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung Dr erreicht hat. Die Steuerung springt zu
einem Schritt vor der Beurteilung bezüglich einer Operation des Hauptschalters 13a bei
einem Schritt S303 zurück,
wenn die durch die Zeitgeberschaltung 40 gezählte Zeit
für eine
kurzzeitige Unterbrechung D kleiner als die Schwellenzeit für eine kurzzeitige
Unterbrechung Dr ist, oder zu einem Schritt nach der Beurteilung
bezüglich
einer Operation des Hauptschalters 13a beim Schritt S303,
wenn die durch die Zeitgeberschaltung 40 gezählte Zeit
für eine
kurzzeitige Unterbrechung D die Schwellenzeit für eine kurzzeitige Unterbrechung
Dr überschritten
hat. Wenn andererseits die Verschlussfreigabetaste 10 gedrückt ist,
werden bei einem Schritt S312 durch das Entfernungsmessungssystem 85 Messungen
durchgeführt, um
eine Entfernung zu einem beabsichtigten Subjekt zu finden, und die
Helligkeit des Subjekts durch den Fotosensor 16. Die Systemsteuerung 20 berechnet bei
einem Schritt S313 einen Belichtungswert EV gemäß Daten der Subjekthelligkeit,
die über
den A/D-Wandler 16a gesendet sind, und transformiert den
Belichtungswert EV in ein Belichtungszeitintervall TEV.
Weiterhin berechnet die Systemsteuerung 20 einen Bewegungsabstand,
um welchen die vordere Linsengruppe 56 vorwärts bewegt
wird, um die Zoomlinse auf das Subjekt zu fokussieren, basierend auf
Daten über
den Subjektabstand und das Zoomverhältnis. Dann liefert die Systemsteuerung 20 bei einem
Schritt S314 Fokussier-Steuerimpulse einer Anzahl in Abhängigkeit
von dem Bewegungsabstand und sendet sie zu der Fokussiermotortreiberschaltung 86,
um dadurch eine Drehung des Fokussiermotors 66 zu veranlassen,
bis die vordere Linsengruppe 56 um den Bewegungsabstand
vorwärts
gezwungen ist, um dadurch die Zoomlinse 7Z auf das Subjekt
zu fokussieren.
-
Darauf
folgend wird bei einem Schritt S315 das in 5 gezeigte
sequentielle Unterprogramm des Verschlussantriebs aufgerufen, um
eine Belichtungsoperation des Verschlusssystems durchzuführen. Wenn
das sequentielle Unterprogramm des Verschlussantriebs beendet worden
ist, um eine Belichtung zu beenden, dann beauftragt der Endschritt
im Unterprogramm des Verschlussantriebs einen Rücksprung zum Kameraoperationssteuer-Hauptprogramm
nach dem Schritt im Kameraoperationssteuer-Hauptprogramm, der das
Unterprogramm des Verschlussantriebs aufruft, für eine kontinuierliche Kameraoperationssteuerung.
Im Kameraoperationssteuerungs-Hauptprogramm
wird bei einem Schritt S316 die belichtete Sofortbild-Filmeinheit 17 automatisch
zwischen den Verarbeitungswalzen weitergeschaltet und aus der Sofortbildkamera
ausgeworfen. Der Verarbeitungswalzendruck zerreißt die Hülle des Entwicklers 17a der
Filmeinheit 17 und breitet den Entwickler in einer gleichmäßigen Schicht
zwischen den zueinander schauenden Bögen aus. Schließlich setzt
die Systemsteuerung 20 nach einem Auswerten der belichteten
Filmeinheit 17 aus der Sofortbildkamera die Zeitgeberschaltung 40 auf
Null (0) zurück und
darauf folgend stellt sie bei einem Schritt S317 diese Schaltung
zum erneuten Beginnen eines Zählens
einer Zeit D ein. Die Systemsteuerung 20 wiederholt die
Schritte S308 bis S317.
-
Im
Kameraoperationssteuerungs-Hauptprogramm, wie es oben beschrieben
ist, wird, während der
Hauptschalter 13a ausgeschaltet bleibt, oder dann, wenn
die Verschlussfreigabetaste 10 nicht betätigt ist,
selbst während
die Sofortbildkamera in einem Bereitschaftszustand für eine Belichtung
versetzt ist, die Zeit D wiederholt mit der Schwellenzeit für eine kurzzeitige
Unterbrechung Dr verglichen. Wenn die Zeit D die Schwellenzeit für eine kurzzeitige
Unterbrechung Dr einmal erreicht hat, werden das Verschlusssystem,
das Zoomsystem mit Motorantrieb und das Fokussiersystem mit Motorantrieb
mehrere Male für
die Einlaufoperation nach einem Prüfen der Batterieleistung aktiviert,
und wird die Zeitgeberschaltung 40 rückgesetzt und sie startet erneut
ein Zählen
der Zeit D auf eine Beendigung der Einlaufoperation hin. In dem
Fall, in welchem eine Batterieleistung zu gering ist, werden das
Verschlusssystem, das Zoomsystem mit Motorantrieb und das Fokussiersystem
mit Motorantrieb keiner Einlaufoperation unterzogen. Wenn die Einlaufoperation
durchgeführt wird,
während
die Sofortbildkamera in einem Bereitschaftszustand für eine Belichtung
bleibt, wird der Zoommotor 65 so gesteuert, dass die Zoomlinse 7Z zu
einer Position zurückkehrt,
in welcher sie vor der Einlaufoperation angeordnet war.
-
In
dem Fall, in welchem ein Fokussieren der Zoomlinse 7Z durch
Vorwärtsstoßen der
vorderen Linsengruppe 56 um einen Bewegungsabstand durch
eine Steuerung in einer offenen Schleife erreicht wird, tritt möglicherweise
ein Fehler in einer Steuerbewegung der vorderen Linsengruppe 56 entsprechend
der Anzahl von Fokussier-Steuerimpulsen aufgrund
einer Verschlechterung eines Reibzustands und eines Schmierzustands
zwischen der vorderen Linsengruppe 56 und der inneren bewegbaren
Trommel 60 auf. Jedoch arbeitet das Fokussiersystem beim
obigen Ausführungsbeispiel
immer in einem beabsichtigten guten Zustand durch ein Einlaufen
lassen des Fokussiermechanismus und seiner zugehörigen Teile vor einem Durchführen einer
Belichtung. Gleichermaßen
tritt in dem Fall, in welchem ein Zoomen der Zoomlinse 7Z durch
eine Steuerung in einer offenen Schleife durchgeführt wird,
möglicherweise ein
Fehler beim Steuern des Zoomverhältnisses
der Zoomlinse 7Z entsprechend der Anzahl von Zoom-Steuerimpulsen
aufgrund einer Verschlechterung eines Reibzustands und eines Schmierzustands zwischen
dem beweglichen Mechanismus und seiner zugehörigen Teile des Zoomsystems
auf. Jedoch arbeitet das Zoomsystem beim obigen Ausführungsbeispiel
durch Einlaufen lassen des Zoommechanismus und seiner zugehörigen Teile
vor einer Belichtung immer in einem beabsichtigten guten Zustand. Demgemäß wird selbst
in dem Fall, in welchem die Sofortbildkamera für eine lange Zeitperiode ungenutzt
gelassen worden ist, sie in einem guten Betriebszustand in einen
Bereitschaftszustand für
eine Belichtung versetzt, und wird davon abgehalten, einen Fehler
in einem Belichtungsbetrieb zu verursachen. Es wird bevorzugt, sowohl
ein Zoomsystem als auch ein Fokussiersystem selbst bei einem Verwenden
einer Steuerung in einer geschlossenen Schleife für ein Zoomen
und ein Fokussieren einem Einlaufen zu unterziehen.
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Die
Einlaufoperation kann nur dann durchgeführt werden, wenn die Zeit D
die Schwellenzeit Dr erreicht hat, während der Hauptschalter 13a eingeschaltet
bleibt.
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15 zeigt
ein Ablaufdiagramm eines Kameraoperationssteuerungs-Hauptprogramms zum Durchführen der
Einlaufoperation nur dann, wenn die Zeit D die Schwellenzeit Dr
erreicht hat, während
der Hauptschalter 13a eingeschaltet bleibt. Wenn die Sofortbildkamera
eingeschaltet wird, führt
die Systemsteuerung 20 das Kameraoperationssteuerungs-Hautprogramm
der 15 durch und eine Steuerung geht weiter zu einem
Block bei einem Schritt S401, bei welchem die Zeitgeberschaltung 40 rückgesetzt
wird, und sie beginnt bei einem Schritt S402 ein Zählen der
Zeit D. Darauf folgend wird bei einem Schritt S403 eine Beurteilung
diesbezüglich durchgeführt, ob
der Hauptschalter 13a eingeschaltet ist. Wenn der Hauptschalter 13a eingeschaltet
ist, wird die durch die Zeitgeberschaltung 40 gezählte Zeit
D mit einer Schwellenzeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung Dr bei einem Schritt S404 verglichen. Wann
immer die Zeit D kleiner als die Schwellenzeit für eine kurzzeitige Unterbrechung
Dr ist, wird die Batterieprüfschaltung 90 in
Reaktion auf ein Einschalten des Hauptschalters 13a bei
einem Schritt S405 aktiviert, um die Leistung von Batterien 9 unter der
vorbestimmten Last zu prüfen.
Darauf folgend wird bei einem Schritt S406 eine Beurteilung diesbezüglich durchgeführt, ob
die Batterien 9 noch eine ausreichende Leistung für die Einlaufoperation
haben. Wenn bestimmt wird, dass die Batterien 9 eine ausreichende
Leistung für
die Einlaufoperation des Verschlusssystems, des Zoomsystems und
des Fokussiersystems haben, wird bei einem Schritt S407 das in 14 gezeigte
Einlaufoperationssteuer-Unterprogramm aufgerufen und wird die Einlaufoperation
durchgeführt.
Darauf folgend wird bei einem Schritt S408 die Zeitgeberschaltung 40 rückgesetzt und
beginnt erneut ein Zählen
einer Zeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung D, und dann wird die Sofortbildkamera
in einem Bereitschaftszustand für
eine Belichtung versetzt. In dem Fall, in welchem beim Schritt S404
bestimmt wird, dass die Zeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung D die Schwellenzeit für eine kurzzeitige
Unterbrechung Dr erreicht hat, oder dann, wenn die Batterieleistung
zu gering für
die Einlaufoperation ist, versetzt die Systemsteuerung 20 die
Sofortbildkamera in einen Bereitschaftszustand für eine Belichtung ohne ein
Durchführen
der Einlaufoperation.
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Darauf
folgend wird bei einem Schritt S409 eine Beurteilung diesbezüglich durchgeführt, ob
der Zoomknopf 53 in einer Richtung betätigt ist, nämlich in Richtung zu dem Weitwinkelende
(W) oder Telefoto-Ende (T). Wenn der Zoomknopf beim Schritt S409 in
einer Richtung betätigt
ist, wird bei einem Schritt S410 die Zoomoperation durchgeführt. Nach
einer Beendigung der Zoomoperation, oder dann, wenn der Zoomknopf 53 neutral
bleibt, wird bei einem Schritt S411 eine Beurteilung diesbezüglich durchgeführt, ob
die Verschlussfreigabetaste 10 betätigt ist. Wenn die Verschlussfreigabetaste 10 nicht
betätigt ist,
während
der Hauptschalter 13a eingeschaltet bleibt, springt die
Steuerung bei einem Schritt S403 zu einem Schritt vor der Beurteilung
bezüglich
einer Betätigung
des Hauptschalters 13a zurück. Wenn andererseits die Verschlussfreigabetaste 10 gedrückt ist,
werden bei einem Schritt 412 durch das Erfassungsmessungssystem 85 Messungen
zum Finden einer Entfernung zu einem beabsichtigten Subjekt und
der Helligkeit des Subjekts durch den Fotosensor 16 durchgeführt. Die
Systemsteuerung 20 berechnet bei einem Schritt S413 einen
Be lichtungswert EV gemäß Daten
der Subjekthelligkeit, die über
den A/D-Wandler 16a gesendet sind, und transformiert den
Belichtungswert EV in ein Belichtungszeitintervall TEV.
Weiterhin berechnet die Systemsteuerung 20 einen Bewegungsabstand,
um welchen die vordere Linsengruppe 56 vorwärts bewegt
ist, um die Zoomlinse auf das Subjekt zu fokussieren, basierend auf
dem Subjektabstand und dem Zoomverhältnis. Dann liefert die Systemsteuerung 20 bei
einem Schritt S414 Fokussier-Steuerimpulse
einer Anzahl in Abhängigkeit
von dem Bewegungsabstand und sendet sie zu der Fokussiermotortreiberschaltung 87, um
dadurch eine Drehung des Fokussiermotors 66 zu veranlassen,
bis die vordere Linsengruppe 56 um den Bewegungsabstand
vorwärts
gezwungen wird, um dadurch die Zoomlinse 7Z auf das Subjekt
zu fokussieren.
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Darauf
folgend wird bei einem Schritt S415 das in 5 gezeigte
sequentielle Unterprogramm des Verschlussantriebs aufgerufen, um
eine Belichtungsoperation des Verschlusssystems durchzuführen. Wenn
das sequentielle Unterprogramm des Verschlussantriebs beendet worden
ist, um eine Belichtung zu beenden, dann beauftragt der Endschritt
im Unterprogramm des Verschlussantriebs einen Rücksprung zum Kameraoperationssteuerungs-Hautprogramm
nach dem Schritt im Kameraoperationssteuerungs-Hauptprogramm, der
das Unterprogramm des Verschlussantriebs aufruft, für eine kontinuierliche Kameraoperationssteuerung.
Im Kameraoperationssteuerungs-Hauptprogramm wird bei einem Schritt S416
die belichtete Sofortbild-Filmeinheit 17 automatisch
zwischen den Verarbeitungswalzen weitergeschaltet und aus der Sofortbildkamera
ausgeworfen. Der Verarbeitungswalzendruck zerreißt die Hülle des Entwicklers 17a der
Filmeinheit 17 und breitet den Entwickler in einer gleichmäßigen Schicht
zwischen den zueinander schauenden Bögen aus. Schließlich setzt
die Systemsteuerung 20 nach einem Auswerten der belichteten
Filmeinheit 17 aus der Sofortbildkamera bei einem Schritt
S417 die Zeitgeberschaltung 40 auf Null (0) zurück und veranlasst
dann ein erneutes Starten eines Zählens einer Zeit D. Die Systemsteuerung 20 wiederholt
die Schritte S403–S417.
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Bei
beiden oben vorgestellten Ausführungsbeispielen
wird unter der Annahme, dass sowohl ein Zoomsystem als auch ein
Fokussiersystem aktiviert werden, wann immer eine Belichtung durchgeführt wird,
die Zeitgeberschaltung 40 nach jeder Belichtung zurückgesetzt.
Obwohl das Verschlusssystem immer aktiviert ist, gibt es jedoch
eine mögliche
Gelegenheit für
das Zoomsystem und das Fokussiersystem, nicht angetrieben zu werden
oder während einer
Belichtung nur eine unzureichende Operation durchzuführen. Aus
diesem Grund können
das Zoomsystem und das Fokussiersystem einer Einlaufoperation unterzogen
werden, wann immer sie für eine
vorbestimmte Schwellenzeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung kurzzeitig unterbrochen gelassen werden.
Dies kann durch Installieren einer weiteren Zeitgeberschaltung erreicht
werden, die arbeitet, um eine Zeit für eine kurzzeitige Unterbrechung
seit der letzten Operation des Zoomsystems und des Fokussiersystems
für die
Sofortbildkamera zu zählen,
und zwar separat von der Zeitgeberschaltung 40, die darauf
spezialisiert ist, eine Zeit für
eine kurzzeitige Unterbrechung seit der letzten Operation des Verschlusssystems
zu zählen.
Es ist bevorzugt, dass die andere Zeitgeberschaltung rückgesetzt
wird, wenn das Zoomsystem und das Fokussiersystem während einer
Belichtung eine ausreichende Operation durchgeführt haben, sowie dann, wenn
die Einlaufoperation durchgeführt
worden ist.
-
Es
ist zu verstehen, dass die vorliegende Erfindung mit verschiedenen Änderungen,
Modifikationen und Verbesserungen verkörpert werden kann, welche Fachleuten
auf dem Gebiet einfallen können, ohne
vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen, die in den folgenden
Ansprüchen
definiert ist.