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Diese
Erfindung bezieht sich auf eine Verbrennungsvorrichtung, die die
Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 besitzt. Eine solche Verbrennungsvorrichtung
ist aus der
EP 0 702
134 A2 bekannt.
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In
einem Dieselmotor oder einem Benzinmotor, der eine magere Verbrennung
vornimmt, wird eine gute Kraftstoff-Kosten-Funktion erhalten, allerdings
ist es schwierig, das Stickstoffoxid (NOx) in dem Abgas zu reinigen,
wenn das Abgas übermäßigen Sauerstoff
enthält.
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In
dieser Hinsicht offenbaren das USP 5,473,887 und Tokkai Hei 6 – 212691,
veröffentlicht
durch das Japanische Patentamt 1994, einen NOx-Absorber, der in
dem Abgaskanal des Motors angeordnet ist.
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Dieses
NOx absorbierende Material weist Platin (Pt) und Barium (Ba) auf,
die auf einem Katalysatorsubstrat getragen sind.
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Das
NOx absorbierende Material absorbiert NOx, wenn die Sauerstoffkonzentration
des Abgases des Abgaskanals hoch ist, und es gibt NOx ab, wenn die
Sauerstoffkonzentration abnimmt.
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Gerade
in einem mageren Abgas gibt das NOx absorbierende Material NOx ab,
falls der Grad der Magerheit abfällt.
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Hierbei
wird der Zustand, bei dem die Sauerstoffkonzentration des Abgases
höher als
die Sauerstoffkonzentration entsprechend zu einem Abgas von einer
Kraftstoff-Luft-Mischung ist, die das stöchiometrische Luft-Kraftstoff-Verhältnis besitzt,
als mager bezeichnet, und der Zustand, bei dem die Sauerstoffkonzentration des
Abgases niedriger als diese ist, wird als angereichert bezeichnet.
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Das
abgegebene NOx wird unter Verwendung eines Katalysators reduziert.
Allerdings muss hierfür, damit
dies auftritt, die Sauerstoffkonzentration des Abgases einen Wert äquivalent
zu dem stöchiometrischen Luft-Kraftstoff-Verhältnis sein,
oder muss angereichert sein.
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Deshalb
muss, wenn die NOx-Absorptionsmenge des NOx absorbierenden Materials
eine Sättigungsmenge
annähert,
ein Fahren unter einem mageren Luft- Kraftstoff-Verhältnis zeitweilig unterbrochen
werden, und der Motor muss bei dem stöchiometrischen Luft-Kraftstoff-Verhältnis oder
einem reichen Luft-Kraftstoff-Verhältnis laufen,
so dass das NOx, absorbiert durch das NOx absorbierende Material,
abgegeben und reduziert werden kann. Allerdings geht, falls der
Motor periodisch unter dem stöchiometrischen
Luft-Kraftstoff-Verhältnis
oder einem reichen Luft-Kraftstoff-Verhältnis auf
diese Art und Weise läuft,
der Vorteil eines niedrigen Kraftstoffverbrauchs eines Dieselmotors
oder eines mager verbrennenden Benzinmotors teilweise verloren.
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Die
vorstehend erwähnte
Tokkai Hei 6 – 212691
offenbart auch einen Dieselmotor, bei dem ein NOx absorbierendes
Material und ein Kohlenwasserstoff (HC) absorbierendes Material
in dem Abgaskanal vorgesehen sind.
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Dieser
Dieselmotor führt
eine zusätzliche
Kraftstoffeinspritzung in dem Explosionsprozess durch, wenn NOx
von dem NOx absorbierenden Material abgegeben wird, und wenn die
Abgastemperatur aufgrund dieser zusätzlichen Einspritzung ansteigt,
gibt das HC absorbierende Material HC ab. Unter Verwendung dieses
HC für
die Reduktion von NOx, das von dem NOx absorbierenden Material abgegeben
wird, wird die NOx-Reduktionseffektivität erhöht.
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Allerdings
ist die HC-Menge, abgegeben von einem Dieselmotor, geringer als
die NOx-Abgabemenge. Deshalb ist es schwierig, das HC absorbierende
Material so zu gestalten, um eine HC-Menge entsprechend zu dem NOx-Absorptionsbetrag
des NOx absorbierenden Materials zu absorbieren. Falls eine zusätzliche
Einspritzung durchgeführt
wird, um die nötige
HC-Menge zu erreichen, geht der Vorteil eines niedrigen Kraftstoffverbrauchs
eines Dieselmotors wieder teilweise verloren.
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Es
ist deshalb eine Aufgabe dieser Erfindung, effektiv NOx von einem
NOx absorbierenden Material abzugeben und effektiv das abgegebene
NOx in einer Atmosphäre,
wo überschüssiger Sauerstoff
vorhanden ist, zu reduzieren.
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Die
Aufgabe wird gemäß der Erfindung
durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen
angegeben.
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Die
Details dieser Erfindung sind in dem Rest der Beschreibung anhand
eines Beispiels angegeben und sind in den beigefügten, schematischen Zeichnungen
dargestellt, in denen:
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1 zeigt
ein schematisches Diagramm einer Abgasreinigungsvorrichtung eines
Dieselmotors gemäß dieser
Erfindung.
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2 zeigt
ein Diagramm, das Eingangs- und Ausgangssignale einer Steuereinheit,
zugeführt
zu der Abgasreinigungsvorrichtung, beschreibt.
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3 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Motorsteuerprogramm, durchgeführt durch
die Steuereinheit, beschreibt.
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4 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Unterprogramm zum Einstellen von Steuerwerten
für ein
normales Fahren, durchgeführt
durch die Steuereinheit, beschreibt.
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5 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Unterprogramm zum Verringern einer Einstellung
einer Reduktionskomponentenkonzentration, durchgeführt durch
die Steuereinheit, beschreibt.
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6 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Unterprogramm zum Erhöhen einer Einstellung der Reduktionskomponentenkonzentration,
durchgeführt
durch die Steuereinheit, beschreibt.
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7 zeigt
eine Liste einer Basis-Kraftstoff-Einspritz-Zeitabstimmung für ein normales
Fahren, gespeichert durch die Steuereinheit.
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8 zeigt
ein Diagramm, das eine Beziehung eines Kraftstoff-Einspritz-Zeitpunkts und der
Reduktionskomponentenkonzentration darstellt.
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9 zeigt
ein Diagramm, das eine Beziehung zwischen einer Abgasrezirkulationsrate
und einer Reduktionskomponentenkonzentration darstellt.
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10 zeigt
ein Diagramm, das eine Beziehung einer Verwirbelungsintensität und der
Reduktionskomponentenkonzentration darstellt.
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11 zeigt
ein Diagramm, das eine Beziehung einer Einlasslufttemperatur und
der Reduktionskomponentenkonzentration darstellt.
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12 zeigt
ein Diagramm, das eine Beziehung eines Düsenwinkels eines Turboladers,
der eine einstellbare Düse
besitzt, und der Sauerstoffkonzentration des Abgases darstellt.
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13 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Unterprogramm zum Einstellen von Steuerwerten
für ein
normales Fahren gemäß einer
zweiten Ausführungsform
dieser Erfindung beschreibt.
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14 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Unterprogramm zum Verringern einer Einstellung
einer Reduktionskomponentenkonzentration gemäß der zweiten Ausführungsform
dieser Erfindung beschreibt.
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15 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Unterprogramm zum Erhöhen einer Einstellung der Reduktionskomponentenkonzentration
gemäß der zweiten
Ausführungsform
dieser Erfindung beschreibt.
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16 zeigt
eine Liste, die eine Beziehung einer Motordrehgeschwindigkeit, einer
Kraftstoffeinspritzmenge und einer zusätzlichen Einspritzmenge, gespeichert
durch die Steuereinheit, gemäß der zweiten
Ausführungsform
dieser Erfindung, spezifiziert.
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17 zeigt
ein schematisches Diagramm der wesentlichen Teile einer Abgasreinigungsvorrichtung, ausgestattet
mit einer Reduziermittel-Zuführvorrichtung,
gemäß einer
dritten Ausführungsform
dieser Erfindung.
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18 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Unterprogramm zum Einstellen von Steuerwerten
für ein
normales Fahren gemäß der dritten
Ausführungsform
dieser Erfindung beschreibt.
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19 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Unterprogramm zum Verringern einer Einstellung
einer Reduktionskomponentenkonzentration gemäß der dritten Ausführungsform
dieser Erfindung beschreibt.
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20 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Unterprogramm zum Erhöhen einer Einstellung der Reduktionskomponentenkonzentration
gemäß der dritten
Ausführungsform
dieser Erfindung beschreibt.
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21 zeigt
ein schematisches Diagramm der wesentlichen Teile einer Abgasreinigungsvorrichtung, ausgestattet
mit einem Oxidationskatalysator, gemäß einer vierten Ausführungsform
dieser Erfindung.
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22 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Unterprogramm zum Einstellen der Steuerwerte
für ein
normales Fahren gemäß der vierten
Ausführungsform
dieser Erfindung beschreibt.
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23 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Unterprogramm zum Verringern einer Einstellung
einer Reduktionskomponentenkonzentration gemäß der vierten Ausführungsform
dieser Erfindung beschreibt.
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24 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Unterprogramm zum Erhöhen einer Einstellung einer
Reduktionskomponentenkonzentration gemäß der vierten Ausführungsform
dieser Erfindung beschreibt.
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25 zeigt
ein schematisches Diagramm der wesentlichen Teile einer Abgasreinigungsvorrichtung, ausgestattet
mit einem HC absorbierenden Katalysator, gemäß einer fünften Ausführungsform dieser Erfindung.
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26 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Unterprogramm zum Einstellen von Steuerwerten
für ein
normales Fahren gemäß der fünften Ausführungsform
dieser Erfindung beschreibt.
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27 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Unterprogramm zum Einstellen einer Verringerung
einer Reduktionskomponentenkonzentration gemäß der fünften Ausführungsform dieser Erfindung
beschreibt.
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28 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Unterprogramm zum Erhöhen einer Einstellung der Reduktionskomponentenkonzentration
gemäß der fünften Ausführungsform
dieser Erfindung beschreibt.
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29 zeigt
ein Diagramm, das HC-Absorptions-Charakteristiken und HC-Abgabe-Charakteristiken des
HC absorbierenden Katalysators beschreibt.
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30 zeigt
ein Diagramm, das eine Beziehung eines Kraftstoff-Einspritz-Zeitpunkts und einer
Abgastemperatur darstellt.
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31 zeigt
ein schematisches Diagramm, das die wesentlichen Teile einer Abgasreinigungsvorrichtung,
ausgestattet mit einem HC absorbierenden Katalysator, versehen mit
einer Heizeinrichtung, gemäß einer sechsten
Ausführungsform
dieser Erfindung dartsellt.
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32 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Unterprogramm zum Einstellen von Steuerwerten
für ein
normales Fahren gemäß der sechsten
Ausführungsform
dieser Erfindung beschreibt.
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33 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Unterprogramm zum Verringern einer Einstellung
einer Reduktionskomponentenkonzentration gemäß der sechsten Ausführungsform
dieser Erfindung beschreibt.
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34 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Unterprogramm zum Erhöhen einer Einstellung der Reduktionskomponentenkonzentration
gemäß der sechsten
Ausführungsform
dieser Erfindung beschreibt.
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35 zeigt
ein Diagramm, das eine Beziehung zwischen einer minimalen Sauerstoffkonzentration und
einer NOx-Abgabemenge, erhalten durch Experiment der Erfinder, darstellt.
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36 zeigt
ein Diagramm, das eine Beziehung zwischen einer Reduktionskomponentenkonzentration
in einer NOx-Absorptionsstufe und einer NOx-Abgabemenge in einer NOx-Abgabestufe,
erhalten durch Experiment der Erfinder, darstellt.
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37 zeigt
ein Diagramm, das eine Beziehung zwischen einer Sauerstoffkonzentration
und einer NOx-Verringerungsrate, erhalten durch Experiment der Erfinder,
darstellt.
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38 zeigt
eine Tabelle, die Zusammensetzungen und Charakteristika von Beispielen
#1 – #29
von verschiedenen Katalysator/NOx absorbierenden Materialkombinationen,
präpariert
durch die Erfinder, darstellt.
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39 ist ähnlich zu 38,
stellt allerdings Beispiele #30 – #57 dar.
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40 ist ähnlich zu 38,
stellt allerdings Beispiele #58 – #84 dar.
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41 ist ähnlich zu 38,
stellt allerdings Beispiele #85 – #113 dar.
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42 ist ähnlich zu 38,
stellt allerdings Beispiele #114 – #141 dar.
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43 ist ähnlich zu 38,
stellt allerdings Beispiele #142 – #169 dar.
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44 ist ähnlich zu 38,
stellt allerdings Beispiele #170 – #191 dar.
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45 ist ähnlich zu 38,
stellt allerdings Beispiele #192 – #223 dar.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Wie 1 der
Zeichnungen zeigt, weist ein Dieselmotor 1 mit einem Reihen-Vierzylinder eine
Kraftstoffeinspritzvorrichtung mit einem sogenannten Common-Rail
auf.
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Die
Kraftstoffeinspritzvorrichtung weist eine Hochdruckpumpe 2,
gedreht durch den Motor 1, auf, die Kraftstoff, abgegeben
von einem Kraftstofftank, auf einen vorbestimmten, hohen Druck setzt.
Eine Hochdruckkraftstoffleitung 3 ist über ein Strömungsabsperrventil verbunden
und eine Kraftstoffrückführleitung 5 ist über ein
Solenoidventil 4, jeweils, mit einer Auslassöffnung der
Hochdruckpumpe 2 verbunden. Ein Teil des Kraftstoffs, abgegeben
durch die Hochdruckpumpe 2, wird zu einer Kraftstoffeinspritzeinrichtung 8 über die
Hochdruckkraftstoffleitung 3, die Common-Rail (gemeinsame
Kraftstoffleitung) 6 und die Hochdruckkraftstoffleitung 7 zugeführt.
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Der
Rest des Hochdruckkraftstoffs führt
zu dem Kraftstoffbehälter über die
Kraftstoffrückführleitung 5 zurück.
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Die
Rezirkulationsmenge, zurückgeführt zu dem
Kraftstoffbehälter über die
Kraftstoffrückführleitung 5, wird
entsprechend dem Öffnungsgrad
des Solenoidventils 4 bestimmt. Mit anderen Worten ändert sich
die Kraftstoffzuführmenge
zu dem Common-Rail 6 auch entsprechend dem Öffnungsgrad
des Solenoidventils 4. Als Folge variiert der Kraftstoffdruck
in der Common-Rail 6 auch.
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Der
Kraftstoffdruck in der Common-Rail 6 wird durch einen Drucksensor 9 erfasst.
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Weiterhin
weist, unter Beschreibung des Lufteinlasssystems des Motors 1 der
Motor 1 zwei Einlassventile 43 und zwei Auslassventile 44 in
jedem Zylinder auf. Einlassluft in einem Einlasskanal 20 wird
zu den Einlassventilen 43 über einen Einlassverteiler 13 zugeführt.
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Der
Einlassverteiler 13 weist eine Sammeleinrichtung bzw. einen
Kollektor 13A und mehrere Verzweigungsrohrleitungen 14,
die sich von der Sammeleinrichtung 13A zu jedem Einlassventil 43 erstrecken,
auf. Ein Paar der Verzweigungsleitungen 14 ist jeweils
mit dem Paar Einlassventilen 43 in jedem Zylinder verbunden, und
eine der Verzweigungsleitungen 14 jedes Paars ist mit einem
Verwirbelungssteuerventil 15 versehen.
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Das
Verwirbelungssteuerventil 15 wird durch einen Aktuator 17 über eine
Ventilwelle 16 angetrieben. Das Verwirbelungssteuerventil 15 erhöht die Abweichung
zwischen den Strömungsraten
des Paars der Verzweigungsleitung 14, wenn sein Öffnungsgrad
kleiner wird, um dadurch eine starke Verwirbelung in einer Verbrennungskammer 12 einzustellen.
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Ein
Kompressor 45 eines Turboladers 23 ist mit dem
Einlasskanal 20 verbunden und ein Intercooler 21 ist
in der Mitte des Einlasskanals 20 vorgesehen. Der Intercooler 21 kühlt die
Temperatur der Einlassluft, die durch eine Superaufladung des Turboladers 23 angehoben
wurde, und verbessert die Luftabgabeeffektivität der Verbrennungskammer 12.
Der Intercooler 21 kann ein Luftkühl-Typ oder ein Wasserkühl-Typ sein.
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Ein
Bypass-Kanal 24, der an dem Intercooler 21 im
Bypass vorbeiführt,
ist an dem Einlasskanal 20 befestigt. Ein Bypass-Steuerventil 25 ist
in einer Verzweigung des Bypass-Kanals 24 von dem Einlasskanal 20 eingangsseitig
des Intercoolers 21 vorgesehen, um so die Bypass-Luftströmungsrate
des Bypass-Kanals 24 zu erhöhen oder zu verringern. Die
Temperatur der Luft in dem Kollektor 13A erhöht sich,
je größer die
Bypass-Luftmenge ist.
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Als
nächstes
wird das Abgassystem des Motors 1 beschrieben.
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Ein
Abgasverteiler 30 ist mit einem Abgasventil 44 des
Motors 1 verbunden. Das Abgas, gesammelt in dem Abgasverteiler 30,
wird durch einen Abgaskanal 31 ausgegeben. Eine Abgasturbine 34 des
Turboladers 23 ist in der Mitte des Abgaskanals 31 vorgesehen,
und ein katalytischer Wandler 38 ist weiterhin ausgangsseitig
in dem Auslasskanal 31 vorgesehen.
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Der
Turbolader 23 ist ein Turbolader vom Typ mit einstellbarer
Düse. Ein
Düsenflügelaktuator 32 variiert
den Winkel des Abgases, das auf die Abgasturbine 34 auftrifft,
und variiert den Ladedruck durch Variieren des Winkels der Düsenflügel 33.
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Es
ist auch möglich,
den Auslassdruck (Ladedruck??) dadurch zu variieren, dass ein Bypass-Kanal vorgesehen
wird, der an der Abgasturbine 34 im Bypass vorbeiführt, und
durch Variieren der Abgasströmungsrate
in diesem Bypass-Kanal.
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Ein
Abgasrezirkulationskanal 36 verzweigt sich von dem Abgaskanal 31 einströmseitig
der Abgasturbine 34.
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Der
Abgasrezirkulationskanal 36 rezirkuliert einen Teil des
Abgases in dem Abgaskanal 31 zu dem Kollektor 13.
Ein Abgasrezirkulationssteuerventil 37 ist in dem Abgasrezirkulationskanal 36 zwischengefügt, um diese
Rezirkulationsströmungsrate
zu steuern.
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Der
katalytische Wandler 38 besitzt die Funktionen, das Stickstoffoxid
(NOx) in dem Abgas dann zu absorbieren, wenn die Reduktionskomponentenkonzentration
des Abgases niedrig ist, und NOx abzugeben, wenn die Reduktionskomponentenkonzentration
des Abgases hoch ist. Der katalytische Wandler 38 besitzt auch
eine Funktion, das abgegebene NOx zu verringern.
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Der
katalytische Wandler 38 nimmt einen Katalysator/das NOx
absorbierende Material, aufweisend eine Beschichtungsschicht, die
Platin (Pt) aufweist, das ein katalytisches Edelmetall ist, und
Barium (Ba), das ein NOx absorbierendes Material ist, und ein Aluminiumoxidsubstrat,
das einen wabenähnlichen
Querschnitt besitzt, das die Beschichtungsschicht trägt, auf.
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Dieser
Typ eines Katalysators/eines NOx absorbierenden Materials liefert
die vorstehend erwähnte, katalytische
Funktion und die NOx absorbierende Funktion.
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Als
nächstes
wird das Steuersystem eines Motors 1 unter Bezugnahme auf 2 beschrieben.
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Das
Steuersystem des Motors 1 weist eine Steuereinheit 40 auf.
Die Steuereinheit 40 weist einen Mikrocomputer auf, ausgestattet
mit einer zentralen Verarbeitungseinheit (CPU), einem Read Only
Memory (ROM), einem Random Access Memory (RAM) und einer Eingangs/Ausgangsschnittstelle
(I/O-Schnittstelle).
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Ein
Niederdrückgrad
Acc eines Gaspedals, erfasst durch einen Gaspedalniederdrücksensor 41,
eine Motordrehgeschwindigkeit Ne, erfasst durch einen Motordrehgeschwindigkeitssensor 42,
und ein Kraftstoffdruck P, erfasst durch einen Drucksensor 9,
werden als Signal zu der Steuereinheit 40 eingegeben.
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Basierend
auf diesen Eingangssignalen gibt die Steuereinheit 40 Signale
zu dem Solenoidventil 4, der Kraftstoffeinspritzeinrichtung 8,
dem Verwirbelungssteuerventilaktuator 17, dem Bypass-Steuerventil 25,
dem Düsenflügelaktuator 32 und
dem Abgasrezirkulationssteuerventil 37 aus, um diese Aktuatoren
und Ventile zu steuern.
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Wenn
der NOx-Absorptionsbetrag des Katalysators/des NOx absorbierenden
Materials ein vorbestimmtes Niveau erreicht, erhöht die Steuereinheit 40 die
Konzentration der Reduktionskomponenten in dem Abgas durch diese
Steuerung oder verringert sie. Das bedeutet, dass die Reduktionskomponentenkonzentration
zuerst über
eine erste, abgelaufene Zeit hinaus verringert wird, und dann über eine
zweite, abgelaufene Zeit hinaus erhöht wird.
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Der
Grund hierfür
wird nun beschrieben.
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Die
Absorption und Abgabe von NOx des Katalysators/des NOx absorbierenden
Materials, unter Verwendung von, zum Beispiel, Platin (Pt) und Magnesium
(Mg), wird dahingehend angesehen, dass sie durch den folgenden Mechanismus
auftreten. NOx in dem Abgas eines Motors oder einer Verbrennungsvorrichtung ist
nahezu vollständig
inaktives NO. Falls das Abgas einen Überschuss an Sauerstoff enthält, wird
der Sauerstoff in dem Abgas auf der Oberfläche des Platins (Pt) absorbiert
werden, um eine aktive Art eines Sauerstoffs zu werden, und diese
Art eines aktiven Sauerstoffs wird inaktives NO zu aktivem NO2 oxidieren. Das NO2,
das gebildet ist, wird chemisch durch das Magnesium (Mg) absorbiert,
und wird zu einem Nitrat-Ion (NO3 –)
an dem Magnesium (Mg) absorbiert.
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Da
der Sauerstoff in dem Abgas für
diese Absorption verwendet wird, ist die Absorptionsrate höher, je höher die
Sauerstoffkonzentration des Abgases ist. Gleichzeitig wird das NO3 –, das gebildet ist,
auch in NO, NO2 und O2 zerlegt.
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Die
Rate dieser Zerlegung ist höher,
je größer die
Menge von NO3 –,
das gebildet ist, ist, d.h. je größer die NOx-Absorptionsmenge
des Katalysators/des NOx absorbierenden Materials ist.
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Das
NO, NO2 und O2,
erzeugt durch die Zerlegung, werden in das Abgas abgegeben, und
sie erhöhen die
Sauerstoffkonzentration des Abgases. Die Rate der Zerlegung ist
deshalb geringer, je höher
die Sauerstoffkonzentration ist.
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Als
eine Folge dieser Reaktionen ist die Menge an NOx, die absorbiert
und durch das Katalysator/des NOx absorbierende Material zurückgehalten
wird, gleich zu der Menge an NOx, wenn sich die Absorption und die
Zerlegung/Abgabe im Gleichgewicht befinden. Diese Menge wird nachfolgend
als die Gleichgewichts-NOx-Absorptionsmenge
bezeichnet.
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Wenn
die Sauerstoffkonzentration hoch ist, ist die Absorptionsrate hoch,
und die Zerlegungsrate ist niedrig, so dass die Gleichgewichts-NOx-Absorptionsmenge
groß ist.
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Umgekehrt
ist, wenn die Sauerstoffkonzentration niedrig ist, die Absorptionsrate
niedrig und die Dekompositionsrate ist hoch, so dass der Gleichgewichts-NOx-Absorptionsbetrag
klein ist.
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Deshalb
wird, während
die Sauerstoffkonzentration hoch ist und der NOx-Absorptionsbetrag geringer als der Gleichgewichts-NOx-Absorptionsbetrag
ist, NOx absorbiert, und wenn die Sauerstoffkonzentration abnimmt,
so dass der Gleichgewichts-NOx-Absorptionsbetrag geringer wird als
der NOx-Absorptionsbetrag, wird übermäßiges NOx
abgegeben. Ergebnisse von Experimenten, durchgeführt durch die Erfinder, unter
Verwendung eines Katalysators aus Platin (Pt) und Magnesium (Mg),
darüber,
ob ein solcher NOx-Absorptions-Abgabezyklus immer gilt oder nicht,
sind in 35 dargestellt.
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In
diesem Experiment wurde die Sauerstoffkonzentration mit einem festgelegten
Wert von 2,5% gegenüber
verschiedenen Sauerstoffkonzentrationswerten ernied rigt, und die
Beziehung zwischen der Sauerstoffkonzentration nach der Erniedrigung
und dem NOx-Abgabebetrag wurde studiert.
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Die
horizontale Achse der Grafik der 35 stellt
die Sauerstoffkonzentration nach der Abnahme dar und die vertikale
Achse stellt den NOx-Abgabebetrag dar.
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Als
ein Ergebnis dieses Experiments wurde herausgefunden, dass dann,
wenn die Sauerstoffkonzentration nach der Abnahme 0% beträgt, d.h.
wenn NOx unter einer Sauerstoffkonzentration von 2,5% absorbiert wird
und mit 0% abgegeben wird, eine große Menge an NOx abgegeben wird,
allerdings verringert sich, wenn die minimale Sauerstoffkonzentration
3% beträgt,
d.h. wenn NOx unter einer Sauerstoffkonzentration von 5,5% absorbiert
und bei 3% abgegeben wird, die Menge des abgegebenen NOx stark.
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Weiterhin
wurde herausgefunden, dass dann, wenn die Sauerstoffkonzentration
nach der Abnahme 4,5% oder höher
erreichte, nahezu kein NOx abgegeben wurde. Der Grund hierfür kann derjenige
sein, dass dann, wenn die Sauerstoffkonzentration 4,5% oder höher beträgt, die
Bildung von aktiven Sauerstoffanteilen auf Pt gesättigt ist,
und gerade dann, wenn die Sauerstoffkonzentration weiter erhöht wird,
variiert der Gleichgewichts-NOx-Absorptionsbetrag nicht länger.
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Diese
Erfindung erreicht den NOx-Absorptions-Abgabezyklus unter solchen Überschuss-Sauerstoffzuständen basierend
auf den folgenden Studien.
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Die
aktiven Sauerstoffanteile, gebildet auf Pt, oxidieren nicht nur
NO zu NO2, sondern oxidieren auch Kohlenwasserstoffe
(HC) und Kohlenmonoxid (CO), die Reduktionskomponenten des Abgases
sind. Deshalb tragen, wenn die Reduktionskomponentenkonzentration
des Abgases hoch ist, weniger aktive Sauerstoffanteile zu der NO-Oxidation
als in dem Fall bei, wo die Reduktionskomponentenkonzentration niedrig
ist, und die NOx-Absorptionsrate des Katalysators/des NOx absorbierenden
Materials verringert sich.
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Als
eine Folge ist der Gleichgewichts-NOx-Absorptionsbetrag des Katalysators/des
NOx absorbierenden Materials groß, wenn die Reduktionskomponentenkonzentration
niedrig ist, und ist klein, wenn die Reduktionskomponentenkonzentration
hoch ist. Dies bedeutet, dass der Katalysator/das NOx absorbierende
Material NOx absorbiert, während
die Reduktionskomponentenkonzentration niedrig ist und der NOx-Absorptionsbetrag
geringer als der Gleichgewichts-NOx-Absorptionsbetrag ist, und gibt übermäßiges NOx
ab, wenn die Reduktionskomponentenkonzentration erhöht wird
und wenn der Gleichgewichts-NOx-Absorptionsbetrag niedriger als
der NOx-Absorptionsbetrag
abfällt.
Diese NOx-Abgabe tritt aufgrund einer Verringerung der Absorptionsrate
auf. Die Dekompositionsrate zu diesem Zeitpunkt variiert nicht sehr
stark, und die Dekomposition von überschüssigem NOx schreitet vergleichbar
langsam fort.
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Aus
diesem Grund tendiert NO3 –,
das starke Absorptionscharakteristiken besitzt, dazu, auf der Pt-Oberfläche länger als
NO und NO2 zu verbleiben, so dass sich die
Wahrscheinlichkeit, dass NO3 – Reduktionskomponenten
in dem Abgas auf Pt haben wird, erhöht.
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Deshalb
wird ein Teil des überschüssigen NOx,
das abgegeben werden sollte, auf Pt vor einer Abgabe in das Abgas
reduziert.
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Ein
NOx-Absorptionsabgabe-Reduktionszyklus aufgrund eines solchen Mechanismus
kann immer dann auftreten, wenn der Gleichgewichts-NOx-Absorptionsbetrag
des Katalysators/des NOx absorbierenden Materials aufgrund der Reduktionskomponentenkonzentration,
die in den katalytischen Wandler hinein fließt, variiert. Allerdings wird,
entsprechend einer Untersuchung, die durch die Erfinder durchgeführt wurde,
falls die Reduktionskomponentenkonzentration zuerst erniedrigt wird,
bevor die Reduktionskomponentenkonzentration erhöht wird, eine Abgabe von NOx,
wenn sich die Reduktionskomponentenkonzentration erhöht, unterstützt.
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Es
wurde auch herausgefunden, dass, in diesem Fall, die NOx-Abgabe
tatsächlich
den Überschuss übersteigen
kann. Das bedeutet, dass dann, wenn die Reduktionskomponentenkonzentration
erhöht
wird, obwohl der NOx-Absorptionsbetrag des Katalysators/des NOx
absorbierenden Materials geringer als der Gleichgewichts-NOx-Absorptionsbetrag
zu diesem Zeitpunkt ist, die Abgabe von NOx fortführen kann.
Die Erfinder schlagen vor, dass dies aufgrund einer schnellen Änderung
in dem Oberflächenzustand
des Katalysators/des NOx absorbierenden Materials der Fall sein
kann.
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Als
nächstes
werden die Ergebnisse eines Experiments, durchgeführt durch
die Erfinder, in Bezug auf den Effekt der Variation der Reduktionskomponentenkonzentration
in Bezug auf die NOx-Abgaberate, unter Bezugnahme auf
36,
beschrieben. Diese Figur stellt die NOx-Abgaberate in dem Fall dar,
bei dem die Reduktions komponentenkonzentration einmal verringert
wird und dann auf einen festgelegten Wert von 500 ppm oder höher erhöht wird.
Die Verringerung der Reduktionskomponentenkonzentration wird in
eine Absorptionsstufe des NOx durchgeführt und eine Erhöhung der
Reduktionskomponentenkonzentration auf den festgelegten Wert wird
in einer Abgabestufe von NOx durchgeführt. Hierbei bezeichnet die
NOx-Absorptionsstufe einen
Zustand, bei dem die NOx-Adsorption durch den Katalysator/das NOx
absorbierende Material ausgezeichnet in Bezug auf die NOx-Abgabe
ist, wogegen die NOx-Abgabestufe einen Zustand bezeichnet, wo die NOx-Abgabe
durch den Katalysator/das NOx absorbierende Material ausgezeichnet
in Bezug auf die NOx-Adsorption ist. Die Rate einer NOx-Abgabe ist
wie folgt definiert. Die NOx-Abgaberate
ist definiert als

falls der Gleichgewichts-NOx-Absorptionsbetrag,
wenn die Reduktionskomponentenkonzentration Null ist, A ist, und
der NOx-Betrag, der abgegeben wird oder durch Reduktion durch die
Auslassbearbeitung gereinigt wird, 8 ist. Wie anhand dieses Diagramms
deutlich ist, erhöht
sich, wenn die Reduktionskomponentenkonzentration in der Absorptionsstufe
auf oder unterhalb einer vorbestimmten Konzentration fällt, die
NOx-Abgaberate in der Auslassstufe stark, und wenn die Reduktionskomponentenkonzentration
in der Absorptionsstufe eine vorbestimmte Konzentration, oder höher, erreicht,
verringert sich die NOx-Abgaberate
in der Auslassstufe. Die Erfinder gehen davon aus, dass der Grund
hierfür
auf die Tatsache zurückzuführen ist,
dass dann, wenn die Reduktionskomponentenkonzentration eine vorbestimmte
Konzentration oder höher
erreicht, die Reaktion der Reduktionskomponenten mit aktiven Sauerstoffanteilen
auf Pt schließlich
eine Sättigung
erreicht und sogar dann, wenn die Reduktionskomponentenkonzentration
oberhalb der vorbestimmten Konzentration variiert wird, variiert
der Gleichgewichts-NOx-Absorptionsbetrag
nicht länger.
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In
dem Experiment der 36 wird ein Pt-Mg-Katalysator/ein
NOx absorbierendes Material verwendet und die vorstehend erwähnte, vorbestimmte
Konzentration, bei der die NOx-Abgaberaten-Charakteristik variiert,
beträgt
nahezu 100 ppm. Dieser Wert kann etwas in Abhängigkeit von dem Typ des Katalysatormetalls oder
der Trägermenge
variieren, allerdings werden, falls ein Metall vom Platin-Typ als
Katalysator auf dem Träger
verwendet wird, im Wesentlichen identische Charakteristika zu sol chen
der 36 wahrscheinlich beobachtet werden. In dem vorstehenden
Experiment wird die Reduktionskomponentenkonzentration in der NOx-Adsorptionsstufe
verringert, allerdings werden, da eine NOx-Absorption und eine NOx-Abgabe
gleichzeitig in der Realität
durchgeführt
werden, dieselben Ergebnisse in dem Fall erhalten, bei dem sowohl
eine Verringerung der Reduktionskomponentenkonzentration als auch
die Erhöhung
davon in der NOx-Abgabestufe durchgeführt werden.
-
Als
nächstes
stellt 37 das Ergebnis eines Experiments,
ausgeführt
durch die Erfinder, in Bezug auf den Effekt einer Sauerstoffkonzentration
bei der NOx-Abgabe
dar. Dieses Diagramm zeigt die Beziehungen der Sauerstoffkonzentration
und der NOx-Reduktionsrate, wenn die Reduktionskomponentenkonzentration
bei oder unterhalb von 100 ppm gehalten wird und die Reduktionskomponentenkonzentration
dann auf eine festgelegte Konzentration von 200 ppm oder mehr erhöht wird.
-
Die
NOx-Reduktionsrate ist als
definiert, wenn die Menge
an NOx, die neu in den Katalysator/das NOx absorbierende Material
während
einer Abgabe fließt,
A1 ist, der Betrag an NOx, abgegeben als NO, NO
2 von
dem Katalysator/dem NOx absorbierenden Material, A2 ist, und der
Betrag an NOx, der reduziert ist und auf N
2 durch
den Katalysator/das NOx absorbierende Material gereinigt ist, A3
ist.
-
Wie
anhand dieses Diagramms deutlich ist, fällt, wenn die Sauerstoffkonzentration
niedriger als 4,5% in der Auslassstufe wird, die NOx-Reduktionsrate
stark ab. Dies wird auf die Tatsache zurückgeführt, dass dann, wenn die Sauerstoffkonzentration
unterhalb von 4,5% abfällt,
die NO3 –-Dekompositionsreaktionsrate
abrupt ansteigt, NO3 – schnell
in NO oder NO2 zerlegt wird, und NO, NO2, die eine schwächere Absorption als NO3 – haben, schnell in das
Abgas abgegeben werden. Wenn einmal NOx in das Abgas abgegeben worden
ist, wird es nahezu niemals zu N2 in einer
Atmosphäre
mit überschüssigem Sauerstoff
reduziert.
-
Nun
wird die Steuerung der Aktuatoren und der Ventile, durchgeführt durch
die Steuereinheit 40, basierend auf der vorstehenden Analyse
unter Bezugnahme auf die Flussdiagramme der 3 – 6 beschrieben.
-
3 stellt
ein Hauptmotorsteuerprogramm dar. Dieses Programm wird unter einem
Intervall von, z.B., 10 Millisekunden durchgeführt.
-
Dieses
Hauptprogramm bestimmt den Öffnungsgrad
des Solenoidventils 4, die Kraftstoffeinspritzimpulsbreite
der Kraftstoffeinspritzeinrichtung 8, usw., und die Aktuatoren
und Ventile werden durch andere Programme unter Verwendung der bestimmten
Werte gesteuert.
-
Zuerst
liest, in einem Schritt S1, die Steuereinheit 40 den Grad
eines Niederdrückens
des Gaspedals Acc, die Drehgeschwindigkeit Ne und den Kraftstoffdruck
P der Common-Rail 6.
-
In
einem Schritt S2 wird ein kumulativer Wert ΣNe der Motordrehgeschwindigkeit
berechnet. Dies wird durch Addieren der Motorgeschwindigkeit Ne
zu dem kumulativen Wert ΣNe
bei der unmittelbar vorhergehenden Gelegenheit, zu der das Programm
ausgeführt
wurde, vorgenommen. Der Anfangswert des kumulativen Werts ΣNe, wenn
dieses Programm zuerst durchgeführt
wird, unmittelbar nach dem Anlaufen des Motors, ist Null.
-
Dieser
kumulative Wert ΣNe
ist ein Parameter, der den Absorptionsbetrag von Stickstoffoxiden
(NOx) in dem Abgas, die der Katalysator/das NOx absorbierende Material
absorbierte, dargestellt. Die Menge an NOx, absorbiert durch den
Katalysator/das NOx absorbierende Material, ist direkt proportional
zu der Strömungsrate
des Abgases von dem Motor 1 und der NOx-Konzentration des
Abgases.
-
Genauer
gesagt ist sie proportional zu der Motordrehgeschwindigkeit Ne und
der Motorbelastung. Hierbei kann die Motorbelastung durch den Grad
eines Niederdrückens
des Gaspedals Acc ausgedrückt
werden. Deshalb kann die NOx-Absorptionsmenge
durch Aufsummieren des Produkts der Motordrehgeschwindigkeit Ne
und des Betrags eines Niederdrückens
des Gaspedals Acc abgeschätzt
werden.
-
In
dieser Ausführungsform
kann die vorstehend angegebene Beziehung unter Verwendung des kumulativen
Werts ΣNe
der Drehgeschwindigkeit als ein repräsentativer Wert für den NOx-Absorptionsbetrag
vereinfacht werden.
-
In
einem Schritt S3 wird bestimmt, ob der kumulative Wert ΣNe unterhalb
eines vorbestimmten Werts S N E liegt oder nicht. Der vorbestimmte
Wert S N E wird auf einen Wert entsprechend zu, zum Beispiel, 50% der
NOx-Absorptionskapazität
des Katalysators/des NOx absorbierenden Materials gesetzt. Deshalb
ergibt dies, wenn der kumulative Wert ΣNe gleich zu oder geringer als
der vorbestimmte Wert S N E ist, dass der NOx-Absorptionsbetrag
50% oder geringer einer NOx-Absorptionskapazität ist. In diesem Fall stellt
die Steuereinheit 40 Steuerwerte für ein normales Fahren in einem
Schritt S4 ein, unter Berücksichtigung,
dass der Motor in dem normalen Fahrzustand arbeitet. Hierbei bedeutet
Steuerwerte die sieben Werte, die Kraftstoffeinspritzimpulsbreite
T, der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt IT, der Soll-Kraftstoffdruck
TP, die Soll-Öffnung
TS des Verwirbelungssteuerventils 15, die Soll-Strömungsratenverteilung
TB zwischen der gesamten Einlassluft-Strömungsrate und der Strömungsrate
des Bypass-Kanals 24, die Soll-Abgasrezirkulationsrate
TE und der Soll-Düsenwinkel
TN des Turboladers 23 vom Typ mit einstellbarer Düse. Die
Kraftstoffeinspritzimpulsbreite T bedeutet die Breite des Impulssignals,
das zu der Kraftstoffeinspritzeinrichtung 8 geschickt ist.
Die Kraftstoffeinspritzeinrichtung 8 behält eine
Kraftstoffeinspritzung für
eine Zeit-Äquivalenz
zu dieser Impulsbreite bei. Deshalb ist die Kraftstoffeinspritzimpulsbreite
T ein Wert entsprechend zu einer Kraftstoffeinspritzmenge. Die spezifischen
Verfahren zum Einstellen dieser Steuerwerte werden später beschrieben.
-
In
dem Schritt S4 werden die Steuerwerte basierend auf den Laufzuständen des
Motors 1 so bestimmt, dass die Auslassmengen von Kohlenwasserstoffen
(HC), NOx und teilchenförmigem
Material (PM) im Durchschnitt klein sind, und dass der Kraftstoffverbrauch
und die Motorabtriebscharakteristika auch gut sind.
-
Wenn
der kumulative Wert ΣNe
größer als
der vorbestimmte Wert S N E in dem Schritt S3 ist, wird ein Zählerwert
C in einem Schritt S5 erhöht.
Genauer gesagt wird 1 zu einem Zählerwert
Cz bei der unmittelbar vorhergehenden Gelegenheit, zu der das Programm
ausgeführt
wurde, hinzuaddiert.
-
Hierbei
stellt der Zählerwert
C eine abgelaufene Zeit von da an dar, wenn der NOx-Absorptionsbetrag des
Katalysators/des NOx absorbierenden Materials 50% übersteigt.
Deshalb kann die tatsächliche,
abgelaufene Zeit durch Multiplizieren des Zählerwerts mit 10 Millisekunden
berechnet werden, was das Ausführungsintervall
des Programms ist.
-
In
einem folgenden Schritt S6 wird der Zählerwert C mit einem ersten,
vorbestimmten Wert C0 verglichen. Wenn der
Zählerwert
C gleich zu oder geringer als der erste, vorbestimmte Wert C0 ist, schreitet das Programm zu Schritt
S7 fort. Wenn der Zählerwert
C größer als
der vorbestimmte Wert C0 ist, schreitet
das Programm zu einem Schritt S8 fort.
-
In
einem Schritt S7 wird eine Einstellung von Steuerwerten zum Verringern
der Reduktionskomponentenkonzentration durchgeführt. Dieses Einstellverfahren
wird später
beschrieben.
-
Als
eine Folge dieser Verarbeitung wird, innerhalb der ersten, abgelaufenen
Zeit, d.h. C0–10 Millisekunden nachdem der
NOx-Absorptionsbetrag des Katalysators/des NOx absorbierenden Materials
50% übersteigt,
eine Steuerung, um die Reduktionskomponentenkonzentration des Abgases
zu verringern, durchgeführt.
Genauer gesagt wird die HC-Konzentration des Abgases auf 100 ppm
oder geringer, zum Beispiel, eingestellt. Auch wird die erste, abgelaufene
Zeit auf, zum Beispiel, 10 Sekunden eingestellt. Der Wert von C0 in diesem Fall beträgt 1.000.
-
In
einem Schritt S8 wird der Zählerwert
C mit einem zweiten, vorbestimmten Wert C1 verglichen.
Wenn der Zählerwert
C gleich zu oder geringer als ein zweiter, vorbestimmter Wert C1 ist, schreitet das Programm zu einem Schritt
S9 fort. Wenn der Zählerwert
C größer als
der zweite, vorbestimmte Wert C1 ist, schreitet
das Programm zu einem Schritt S10 fort.
-
In
einem Schritt S9 werden Steuerwerte zum Erhöhen der Reduktionskomponentenkonzentration
eingestellt. Dieses Einstellverfahren wird später beschrieben. Als eine Folge
dieser Verarbeitung wird, nachdem die erste, abgelaufene Zeit von
da an abgelaufen ist, wo der NOx-Absorptionsbetrag des Katalysators/des
NOx absorbierenden Materials 50% überschritten hat, als der Startpunkt,
eine Steuerung durchgeführt,
um die Reduktionskomponentenkonzentration des Abgases zu erhöhen, während eine
zweite Zeitperiode, d.h. (C1 – C0) – 10
Millisekunden, abläuft.
Genauer gesagt wird die HC-Konzentration des Abgases auf 200 ppm
oder höher
eingestellt. Die zweite, abgelaufene Zeit wird als die Zeit herangezogen,
für die
der Katalysator/das NOx absorbierende Material vollständig NOx
abgibt. Die zweite, abgelaufene Zeit wird, zum Beispiel auf 10 Sekunden,
eingestellt.
-
In
diesem Fall gilt deshalb C1T = C0 + 1000.
-
Das
Programm geht weiter zu Schritt S10, nachdem der Motor gelaufen
ist, während
sich die Reduktionskomponentenkonzentration verringert und wenn
er nach Erhöhen
der Reduktionskomponenten laufengelassen worden ist. In diesem Fall
wird angenommen, dass die Abgabe von NOx von dem Katalysator/dem
NOx absorbierenden Material bereits abgeschlossen ist, wobei ΣNe, was ein
Parameter der NOx- Absorptionsmenge
ist, auf 0 zurückgesetzt
wird, und der Zählerwert
Co wird auch auf 0 zurückgesetzt.
-
Nachdem
die Verarbeitung irgendeines der Schritte S4, S7, S9 und S10 abgeschlossen
ist, geht das Programm weiter zu Schritt S11.
-
Hier
werden die Steuerwerte, eingestellt in dem Schritt S4, S7 oder S9,
in einem Speicher in der Steuereinheit 40 gespeichert.
Wie vorstehend erwähnt
ist, wird, obwohl dieses Programm Steuerwerte bestimmt, die Steuerung
der Aktuatoren und der Ventile unter Verwendung der bestimmten Steuerwerte
durch andere Steuerprogramme durchgeführt. Der Grund, warum die bestimmten
Steuerwerte in dem Speicher gespeichert werden, ist derjenige, sie
zu diesen Steuerprogrammen zu übertragen.
-
Schließlich werden
der kumulative Wert ΣNe
und der Zählerwert
C in dem Speicher in der Steuereinheit 40 in einem Schritt
S12 für
die nächste
Gelegenheit, bei der das Programm ausgeführt wird, gespeichert, und
das Programm wird beendet.
-
Durch
Ausführen
des vorstehenden Programms unter einem festgelegten Intervall wird,
wenn der NOx-Absorptionsbetrag des Katalysators/des NOx absorbierenden
Materials eine vorbestimmte Menge während eines normalen Fahrens
erreicht, die Reduktionskomponentenkonzentration in dem Abgas zuerst
reduziert und wird dann erhöht.
-
Als
nächstes
wird ein Unterprogramm zum Einstellen der Steuerwerte für ein normales
Fahren, angewandt in dem Schritt S4 der 3, unter
Bezugnahme auf 4 beschrieben.
-
Zuerst
wird, in einem Schritt S401, eine Kraftstoffeinspritzmenge Q durch
Durchsehen einer Liste für eine
Kraftstoffeinspritzmenge für
ein normales Fahren, vorab gespeichert in der Steuereinheit 40,
berechnet, und zwar basierend auf einem Grad eines Niederdrückens des
Gaspedals Acc und der Motordrehgeschwindigkeit Ne, die in dem Schritt
S1 gelesen wurden. Diese Liste weist zahlreiche Bereiche entsprechend
dem Grad eines Niederdrückens
des Gaspedals Acc und der Motordrehgeschwindigkeit Ne auf, und die
Kraftstoffeinspritzmenge Q wird für jeden dieser Bereiche eingestellt.
In einem Schritt S402 wird die Kraftstoffeinspritzimpulsbreite T
basierend auf der Kraftstoffeinspritzmenge Q und dem Kraftstoffdruck
P, gelesen im Schritt S1, berechnet. Die Kraftstoffmenge, eingespritzt
von der Kraftstoffeinspritzein richtung 8, ist direkt proportional
zu der Ventilöffnungszeit
der Kraftstoffeinspritzeinrichtung 8, und die Proportionalitätskonstante
wird durch den Kraftstoffdruck der Common-Rail 6 bestimmt.
Deshalb kann die Kraftstoffeinspritzmenge Q zu der Kraftstoffeinspritzimpulsbreite
T durch Substituieren der Kraftstoffeinspritzmenge Q und des Kraftstoffdrucks
P in eine vorbestimmte Gleichung umgewandelt werden.
-
In
einem Schritt S403 wird ein Kraftstoffeinspritzzeitpunkt IT unter
Durchsehen einer Kraftstoffeinspritzzeitpunkt-Liste für ein normales
Fahren, vorab gespeichert in der Steuereinheit 40, basierend
auf dem Grad eines Niederdrückens
des Gaspedals Acc und der Motordrehgeschwindigkeit Ne, berechnet.
Diese Liste stellt den Kraftstoffeinspritzzeitpunkt IT entsprechend
dem Grad eines Niederdrückens
des Gaspedals Acc und der Motordrehgeschwindigkeit Ne ein, wie dies
in 7 dargestellt ist. In dieser Liste bedeutet TDC
Tp Dead Center (Tot-Mittelpunkt) in dem Kompressionshub eines Motorkolbens.
-
Auch
bedeutet 3° BTDC
3 Grad vor TDC.
-
In
einem Schritt S404 wird der Soll-Kraftstoffdruck TP in der Common-Rail 6 unter
Durchsehen einer Kraftstoffdruckliste für ein normales Fahren, vorab
gespeichert in der Steuereinheit 40, basierend auf dem Grad
eines Niederdrückens
des Gaspedals Acc und der Motordrehgeschwindigkeit Ne, berechnet.
Der Soll-Kraftstoffdruck
TP kann auch auf einen festgelegten Wert eingestellt werden.
-
In
einem Schritt S405 wird die Sollöffnung
TS des Verwirbelungssteuerventils 15 unter Durchsehen einer
Verwirbelungssteuerventilöffnungs-Liste
für ein
normales Fahren, vorab gespeichert in der Steuereinheit 40,
basierend auf dem Grad eines Niederdrückens des Gaspedals Acc und
der Motordrehgeschwindigkeit Ne, berechnet.
-
In
einem Schritt S406 wird die Soll-Durchflussratenverteilung TB zwischen
der gesamten Einlassluftströmungsrate
und der Strömungsrate
in dem Bypass-Kanal 24 auf 0 eingestellt. Aufgrund hiervon
wird die gesamte Menge der Einlassluft so gestaltet, um durch den
Intercooler 21 während
eines normalen Fahrens hindurchzuführen.
-
In
einem Schritt S407 wird die Soll-Abgasrezirkulationsrate TE unter
Durchsehen einer Abgasrezirkulationsrate-Liste für ein normales Fahren, vorab
gespeichert in der Steuereinheit 40, basierend auf dem
Grad eines Niederdrückens
des Gaspedals Acc und der Motordrehgeschwindigkeit Ne, berechnet.
-
In
einem Schritt S408 wird der Soll-Düsenwinkel TN des Turboladers 23 unter
Durchsehen einer Düsenwinkel-Liste
für ein
normales Fahren, vorab gespeichert in der Steuereinheit 40,
basierend auf dem Grad eines Niederdrückens des Gaspedals Acc und
der Motordrehgeschwindigkeit Ne berechnet.
-
In
der nachfolgenden Beschreibung wird auf den Fall, bei dem das Abgas,
das auf die Abgasturbine 34 auftrifft, von einer tangentialen
Richtung zu der Abgasturbine 34 zugeführt wird, durch den Ausdruck
Bezug genommen, dass die Öffnung
der Düsenflügel 33 groß ist oder
der Düsenwinkel
groß ist.
Deshalb ist, je größer der
Soll-Düsenwinkel
TN ist, desto näher
die Richtung des Abgases zu der tangentialen Richtung zu der Abgasturbine 34,
was den Ladedruck anhebt.
-
In
den Listen, die in den Schritten S401 bis S408 durchgesehen sind,
sind die Steuerwerte so eingestellt, dass eine Abgabe von Kohlenwasserstoffen
(HC), NOx und teilchenförmigem
Material (PM) im Durchschnitt niedrig ist und dass ein Kraftstoffverbrauch
und Motorabtriebs-Charakteristiken gut sind, wie dies vorstehend
erwähnt
ist.
-
Als
nächstes
wird ein Unterprogramm, das verschiedene Steuerwerte zum Verringern
der Reduktionskomponentenkonzentration eingestellt, angewandt in
dem Schritt S7 der 4, unter Bezugnahme auf 5 beschrieben.
-
Von
den Schritten S701 – S708
dieses Unterprogramms werden dieselben Prozesse wie in den Schritten
S701, S702, S704, S705, S706 und S708 wie in den Schritten S401,
S402, S404, S405, S406 und S408 der 4, jeweils,
angewandt, und die Steuerwerte werden unter Verwendung derselben
Listen berechnet. Das bedeutet, dass die Unterschiede zwischen den
Unterprogrammen der 5 und der 4 nur
die Schritte der S703 und S707 sind.
-
In
dem Schritt S703 wird ein Wert, erhalten durch Addieren eines vorbestimmten
Vorabkorrekturwerts ITA zu dem Kraftstoffeinspritzzeitpunkt, der
unter Verwendung derselben Liste wie diejenige des Schritts S403, aufgesucht
ist, als der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt IT eingestellt. Der Vorabkorrekturwert
ITA wird, zum Beispiel, auf 3 Grad eingestellt.
-
In
einem Dieselmotor verringert sich die HC-Konzentration des Abgases
allgemein, je stärker
der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt vorverlegt wird, wie dies in 8 dargestellt
ist. Deshalb wird, in diesem Schritt S703, um die Reduktionskomponenten konzentration
zu verringern, der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt mehr als beim normalen
Fahren vorverlegt.
-
Anstelle
einer Korrektur des Basiskraftstoffeinspritzzeitpunkts unter Verwendung
eines Vorabkorrekturwerts kann eine Liste, die direkt einen vorverlegten
Kraftstoffeinspritzzeitpunkt zum Verringern der Reduktionskomponentenkonzentration
angibt, natürlich
auch verwendet werden.
-
In
dem Schritt S707 wird ein Wert, erhalten durch Subtrahieren eines
vorbestimmten Verringerungskorrekturwerts ED von der Soll-Abgasrezirkulationsrate,
aufgesucht unter Verwendung derselben Liste wie in dem Schritt S407,
auf die Soll-Abgasrezirkulationsrate
TE eingestellt.
-
In
einem Dieselmotor ist die HC-Konzentration des Abgases allgemein
niedriger, je niedriger die Abgasrezirkulations-(EGR)-Rate ist,
wie dies in 9 dargestellt ist. Deshalb wird,
in diesem Schritt S707, eine Korrektur angewandt, um die Soll-Abgasrezirkulationsrate
so zu verringern, um die Reduktionskomponentenkonzentration zu verringern.
-
Gemäß dem Verfahren,
bei dem ein festgelegter Wert von einem Wert, berechnet von der
Liste für
ein normales Fahren, subtrahiert wird, wie dies vorstehend beschrieben
ist, wird die Abnahme der HC-Konzentration oder die Variation der
Abgascharakteristika, andere als HC, immer um festgelegte Größen im Vergleich
zu einem normalen Fahren verschoben werden. Die HC-Konzentration
kann auch durch einfaches Einstellen der Soll-Abgasrezirkulationsrate
TE auf 0 verringert werden.
-
Gemäß dieser
Ausführungsform
wird die HC-Konzentration des Abgases durch Vorverlegen des Kraftstoffeinspritzzeitpunkts
und durch Verringern der Abgasrezirkulationsrate verringert, allerdings
ist die HC-Konzentration des Abgases des Dieselmotors bereits niedrig,
so dass die HC-Konzentration des Abgases auf 100 ppm oder geringer
durch Anwenden irgendeiner dieser Korrekturen alleine verringert
werden kann.
-
Da
allerdings, je höher
die HC-Konzentration ist, desto effizienter die darauffolgende NOx-Abgabe
ist, ist es erwünscht,
beide Korrekturen gleichzeitig durchführen, falls dies möglich ist.
Es sollte angemerkt werden, dass dann, wenn der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt
vorverlegt ist oder die Abgasrezirkulationsrate verringert ist, dabei
ein bestimmter, nicht erwünschter
Effekt in Bezug auf die Motorcharakteristika ungeachtet der HC-Abgabemenge
vorhanden sein kann, allerdings ist, wenn die Reduktionskomponentenkonzentration
nur während der
ersten, abgelaufenen Zeit verringert wird, dies kein praktisches
Problem.
-
Als
nächstes
wird ein Unterprogramm zum Einstellen von Steuerwerten zum Erhöhen der
Reduktionskomponentenkonzentration, angewandt in dem Schritt S9
der 3, unter Bezugnahme auf 6 beschrieben.
-
In
dieser Ausführungsform
wird, gerade in dem Fall, bei dem die Reduktionskomponentenkonzentration
des Abgases erhöht
wird, der Kraftstoffeinspritzbetrag so vorgenommen, dass er derselbe
wie derjenige für
ein normales Fahren ist. Mit anderen Worten sind die Verarbeitung
in den Schritten S901 und S902 und die Listen, die hier verwendet
sind, identisch zu solchen der Schritte S401 und S402. Aus diesem
Grund ist, gerade wenn der Motor 1 so läuft, um die Reduktionskomponentenkonzentration
zu erhöhen,
keine große
Erhöhung
des Kraftstoffverbrauchs des Motors 1 vorhanden, und die
Betriebsweise des Motors wird nicht beeinträchtigt.
-
In
einem Schritt S903 wird ein Wert, erhalten durch Subtrahieren eines
vorbestimmten Retardations-Korrekturwerts ITB von dem Kraftstoffeinspritzzeitpunkt,
der aufgesucht ist, und zwar unter Verwendung derselben Liste wie
diejenige des Schritts S403, als der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt
IT eingestellt. Der Retardations-Korrekturwert
wird auf, zum Beispiel, 3 Grad eingestellt. Falls der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt
IT nach Subtrahieren ein negativer Wert ist, wird eine Kraftstoffeinspritzung
nach der oberen Totpunktmitte in dem Kompressionszyklus durchgeführt.
-
In
einem Dieselmotor erhöht
sich die HC-Konzentration des Abgases allgemein, je stärker der
Kraftstoffeinspritzzeitpunkt verzögert wird, wie dies in 8 dargestellt
ist. Deshalb wird, in dem Schritt S903, um die Reduktionskomponentenkonzentration
zu erhöhen,
der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt, verglichen mit einem normalen
Fahren, verzögert.
-
Weiterhin
wird die HC-Konzentrationserhöhung
aufgrund einer Verzögerung
des Kraftstoffeinspritzzeitpunkts nicht durch eine Verringerung
der Sauerstoffkonzentration des Abgases begleitet. Deshalb erhöht sich
die Dekompositionsauslassrate von NOx (NO3 –),
absorbiert durch den katalytischen Wandler 38, nicht aufgrund
dieses Prozesses, und eine gute NOx-Reduktionseffektivität wird erhalten.
-
Anstelle
einer Korrektur des Grundkraftstoffeinspritzzeitpunkts unter Verwendung
eines Verzögerungskorrekturwerts
kann eine Liste, die direkt einen verzögerten Kraftstoffeinspritzzeitpunkt
zum Erhöhen
der Reduktionskomponentenkonzentration angibt, natürlich auch
verwendet werden.
-
In
einem Schritt S904 wird ein Wert, erhalten durch Subtrahieren eines
vorbestimmten Abnahmekorrekturwerts PD von dem Soll-Kraftstoffdruck,
der berechnet ist, unter Verwendung derselben Liste wie diejenige
des Schritts S404, auf den Soll-Kraftstoffdruck
TP eingestellt. Allgemein kommt dies daher, dass sich die HC-Konzentration des
Abgases erhöht,
je niedriger der Kraftstoffdruck ist. Die HC-Konzentrationserhöhung aufgrund einer Verringerung
des Kraftstoffdruckes wird nicht durch eine Verringerung der Sauerstoffkonzentration
des Abgases begleitet. Der Soll-Kraftstoffdruck
TP kann auch auf einen festgelegten Wert eingestellt werden, und
der festgelegte Wert kann auf einen Wert kleiner als der festgelegte
Wert während
eines normalen Fahrens eingestellt werden.
-
In
einem Schritt S905 wird die Sollöffnung
TS des Verwirbelungssteuerventils 15 unter Durchsehen einer
Sollöffnungsliste
zum Erhöhen
der Reduktionskomponentenkonzentration, vorab gespeichert in der
Steuereinheit 40, basierend auf einem Grad eines Niederdrückens des
Gaspedals Acc und der Motordrehgeschwindigkeit Ne, berechnet. In
einem Dieselmotor wird, falls der Öffnungsgrad des Verwirbelungssteuerventils 15 so
geändert
wird, um die Verwirbelungsintensität in der Verbrennungskammer 12 zu
variieren, die HC-Konzentration des Abgases allgemein variieren.
Allerdings wird, da die Beziehung zwischen einer erhöhten Verwirbelung
und der HC-Konzentration nicht gleichförmig ist, eine Verwirbelungssteuerventilöffnungs-Liste
zum Erhöhen
der Reduktionskomponentenkonzentration, die unterschiedlich zu der
Steuerliste, verwendet für
das normale Fahren, ist, dazu verwendet, die Sollöffnung TS
zu berechnen.
-
In
dem Fall eines Dieselmotors, der hauptsächlich eine vorgemischte Verbrennung
durchführt,
erhöht sich,
wenn eine Verwirbelung intensiviert wird, die HC-Konzentration, ungeachtet von Laufzuständen, wie
dies in 10 dargestellt ist. Deshalb
kann, in diesem Typ eines Dieselmotors, die Sollöffnung TS für eine Reduktionskomponentenkonzentrationserhöhung durch
Addieren einer vorbestimmten Erniedrigungskorrektur zu einem Wert,
berechnet unter Verwendung der Liste für ein norma les Fahren, eingestellt
werden. Alternativ kann die Erhöhung
der HC-Konzentration nur durch Einstellen der Sollöffnung TS
auf 0 erreicht werden. Allerdings kann sich, wenn das Verwirbelungssteuerventil 15 vollständig geschlossen
ist, die Sauerstoffkonzentration des Abgases nur ein wenig aufgrund
der Abnahme der Einlassluftmenge verringern.
-
In
einem Schritt S906 wird die Soll-Strömungsratenverteilung TB zwischen
der gesamten Einlassluftströmungsrate
und der Strömungsrate
des Bypass-Kanals 24 auf einen vorbestimmten Wert 81 eingestellt. Hierbei
ist der vorbestimmte Wert 81 ein Wert von 0% bis 100%.
Mit anderen Worten führt
ein Teil oder die gesamte Einlassluftmenge im Bypass an dem Intercooler 21 vorbei.
-
Die
Einlasslufttemperatur erhöht
sich, je stärker
sich das Verhältnis
der Einlassluft, die an dem Intercooler 21 im Bypass vorbeiführt, erhöht.
-
In
einem Dieselmotor erhöht
sich, mit Ausnahme des sehr niedrigen Temperaturbereichs, die HC-Konzentration
des Abgases allgemein, je höher
die Einlasslufttemperatur ist, wie dies in 11 dargestellt
ist. Deshalb kann die HC-Konzentration des Abgases durch Erhöhen der
Soll-Strömungsratenverteilung
TB erhöht werden.
-
Allerdings
kann, wenn die Luftdichte abfällt,
wenn sich die Einlasslufttemperatur erhöht, die Sauerstoffkonzentration
des Abgases ein wenig abfallen.
-
In
einem Schritt S907 wird ein Wert, erhalten durch Addieren eines
vorbestimmten Erhöhungskorrekturwerts
EI zu der Soll-Abgasrezirkulationsrate, berechnet unter Verwendung
derselben Liste wie diejenige des Schritts S407, auf die Soll-Abgasrezirkulationsrate
TE eingestellt.
-
Dies
kommt daher, dass sich, in einem Dieselmotor, die HC-Konzentration
des Abgases allgemein erhöht,
je höher
die Abgasrezirkulationsrate ist, wie dies in 9 dargestellt
ist. Allerdings kann, wenn sich die Einlassluftmenge verringern
wird, wenn die Abgasrezirkulationsrate erhöht wird, die Sauerstoffkonzentration des
Abgases ein wenig abfallen.
-
Entsprechend
dem Verfahren, bei dem ein festgelegter Wert zu einem Wert, berechnet
aus der Liste für
ein normales Fahren, wie dies vorstehend beschrieben ist, hinzuaddiert
wird, die Erhöhung
der HC-Konzentration oder die Variation der Abgascharakteristika,
andere als HC, immer um einen festgelegten Betrag im Vergleich zu
einem normalen Fahren verschoben. Weiterhin kann die HC-Konzentration
auch durch einfaches Einstellen der Soll-Abgasrezirkulationsrate
TE auf einen Wert entsprechend zu dem Fall, wenn das Abgasrezirkulationssteuerventil 37 vollständig offen
ist, erhöht
werden.
-
In
einem Schritt S908 wird ein Wert, erhalten durch Addieren eines
vorbestimmten Erhöhungskorrekturwerts
NI zu dem Soll-Düsenwinkel
des Turboladers 23, berechnet unter Verwendung derselben
Liste wie diejenige des Schritts S408, auf den Soll-Düsenwinkel
TN eingestellt.
-
Dies
kommt daher, dass der Ladedruck ansteigt und sich die Sauerstoffkonzentration
des Abgases erhöht,
wenn der Düsenwinkel
des Turboladers 23 erhöht
wird, wie dies in 12 dargestellt ist.
-
In
dieser Ausführungsform
werden eine Erhöhung
der Einlasslufttemperatur oder eine Erhöhung der Abgasrezirkulationsrate
dazu verwendet, die Reduktionskomponentenkonzentration zu erhöhen, wobei
beide dieser Verfahren dazu tendieren, die Sauerstoffkonzentration
des Abgases zu verringern. Eine Abnahme der Sauerstoffkonzentration
wird deshalb durch Erhöhen
des Düsenwinkels
unterdrückt.
-
Falls
eine Verringerung der Sauerstoffkonzentration kein Problem auferlegt,
d.h. wenn die Sauerstoffkonzentration des Abgases nicht auf 4,5%
oder geringer abfällt,
kann die Erhöhung
des Düsenwinkels
weggelassen werden. Weiterhin sind die Verzögerungen des Kraftstoffeinspritzzeitpunkts
oder die Verringerung des Kraftstoffdrucks nicht durch eine Abnahme
der Sauerstoffkonzentration begleitet, so dass, falls die HC-Konzentration
unter Verwendung nur dieser Steuerungen erhöht werden kann, es nicht notwendig
ist, den Düsenwinkel
zu erhöhen.
-
In
dieser Ausführungsform
wird die HC-Konzentration des Abgases durch fünf Verfahren erhöht, d.h. Verzögerung des
Kraftstoffeinspritzzeitpunkts, Verringerung des Kraftstoffdrucks, Änderung
des Öffnungsgrads
des Verwirbelungssteuerventils, Erhöhung der Einlasslufttemperatur
und Erhöhung
der Abgasrezirkulationsrate, allerdings ist es, falls die HC-Konzentration
des Abgases auf 200 ppm oder höher
erhöht
werden kann, nicht absolut notwendig, alle diese Techniken anzuwenden.
-
Die
Steuerung der Aktuatoren und der Ventile unter Verwendung der Steuerventile,
eingestellt so, wie dies vorstehend beschrieben ist, kann durch
Verfahren, die im Stand der Technik bekannt sind, durchgeführt werden.
Diese Verfahren werden nun kurz beschrieben.
-
In
Bezug auf eine Kraftstoffeinspritzsteuerung beginnt, wenn der Kurbelwinkel
des Motors 1 mit dem Kraftstoffeinspritzzeitpunkt IT, gespeichert
in dem Speicher, übereinstimmt,
die Steuereinheit 40 damit, ein Impulssignal zu der Kraftstoffeinspritzeinrichtung 8 auszugeben,
und nachdem die Einspritzung entsprechend zu der Kraftstoffeinspritzimpulsbreite
T, gespeichert in dem Speicher, durchgeführt ist, wird die Ausgabe des
Impulssignals beendet.
-
Für eine Kraftstoffdrucksteuerung
wird das Kraftstoffdrucksignal P, erfasst durch den Drucksensor 9, mit
dem Kraftstoffdruck TP, gespeichert in dem Speicher, verglichen,
und wenn P > TP ist,
wird ein Signal ausgegeben, um den Öffnungsgrad des Solenoidventils 4 zu
erhöhen.
Umgekehrt wird, wenn P < TP
gilt, ein Signal ausgegeben, um den Öffnungsgrad des Solenoidventils 4 zu
verringern.
-
In
Bezug auf eine Steuerung des Verwirbelungssteuerventils, des Bypass-Steuerventils, des
Abgasrezirkulationssteuerventils und des Ladedrucks, werden Steuersignale,
jeweils entsprechend zu Sollwerten TS, TB, TE und TN, gespeichert
in dem Speicher, zu dem Verwirbelungssteuerventilaktuator 17,
dem Bypass-Steuerventil 25,
dem Abgasrezirkulationssteuerventil 37 und dem Düsenflügelaktuator 32,
jeweils, ausgegeben.
-
Als
nächstes
wird eine zweite Ausführungsform
dieser Erfindung unter Bezugnahme auf die 13 – 16 beschrieben.
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In
dieser Ausführungsform
wird eine Verringerung der Reduktionskomponentenkonzentration durch Vorverlegen
des Kraftstoffeinspritzzeitpunkts erreicht und die Erhöhung der
Reduktionskomponentenkonzentration wird durch eine sekundäre Einspritzung
erreicht.
-
Eine
sekundäre
Einspritzung bedeutet eine zusätzliche
Einspritzung von Kraftstoff, durchgeführt nach der primären Kraftstoffeinspritzung,
um das Motordrehmoment zu erzeugen.
-
Der
Aufbau des Motors ist derselbe wie derjenige der 1,
allerdings können
das Verwirbelungssteuerventil 15 und der Bypass-Kanal 24 weggelassen
werden. Weiterhin ist das Hauptmotorsteuerprogramm, angewandt in
dieser Ausführungsform,
dasselbe wie dasjenige des Hauptprogramms der vorstehend angegebenen,
ersten Ausführungsform,
dargestellt in 3.
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Die 13 – 15 entsprechen
den 4 – 6 der
vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform. Prozesse, die dieselbe
Verarbeitung wie solche der vorstehend erwähnten, ersten Ausführungsform
durchführen,
sind mit identischen Schritt-Zahlen
bezeichnet.
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13 stellt
ein Unterprogramm zum Einstellen von Steuerventilen für ein normales
Fahren dar. Dieses Unterprogramm weist dieselben Schritte S401,
S402, S403 und S408 wie in der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform,
und einen neuen Schritt S414, auf.
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Nach
Einstellen der Kraftstoffeinspritzmenge Q, der Kraftstoffeinspritzimpulsbreite
T und des Kraftstoffeinspritzzeitpunkts IT in den Schritten S401 – S403,
geht das Unterprogramm weiter zu Schritt S414. Hier wird eine Impulsbreite
Tpos der sekundären
Einspritzung auf 0 eingestellt. Das bedeutet, dass eine sekundäre Einspritzung
nicht während
eines normalen Fahrens durchgeführt
wird.
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In
dem folgenden Schritt S408 wird der Soll-Düsenwinkel TN des Turboladers 23 wie
in der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform berechnet, und das
Unterprogramm wird beendet.
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14 stellt
ein Unterprogramm zum Einstellen von Steuerventilen zum Verringern
der Reduktionskomponentenkonzentration dar. Dieses Unterprogramm
weist dieselben Schritte S701, S702, S703 und S708 wie in der vorstehend
erwähnten,
ersten Ausführungsform,
und einen neuen Schritt S714, auf.
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In
dem Schritt S714 wird die sekundäre
Einspritzimpulsbreite Tpos auf 0 wie in dem Schritt S414 eingestellt.
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15 stellt
ein Unterprogramm zum Einstellen von Steuerventilen zum Erhöhen der
Reduktionskomponentenkonzentration dar. Dieses Unterprogramm weist
dieselben Schritte S901, S902, S903 und S908 wie in der vorstehend
angegebenen, ersten Ausführungsform,
und neue Schritte S913 – S916,
auf.
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In
diesem Unterprogramm wird, nach Einstellen der Kraftstoffeinspritzmenge
Q und der Kraftstoffeinspritzimpulsbreite T in den Schritten S901,
S902, der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt IT in dem Schritt S913 unter Durchsehen
der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt-Liste für ein normales Fahren, vorab
gespeichert in der Steuereinheit 40, basierend auf dem
Grad eines Niederdrückens
des Gaspedals Acc und der Motordrehge schwindigkeit Ne, berechnet.
Dies ist identisch zu der Verarbeitung des Schritts S403 für ein normales
Fahren.
-
In
dem Schritt S914 wird eine sekundäre Kraftstoffeinspritzmenge
Qpos unter Durchsehen einer Liste für eine sekundäre Kraftstoffeinspritzmenge
zum Erhöhen
der Reduktionskomponentenkonzentration, vorab gespeichert in der
Steuereinheit 40, basierend auf der Kraftstoffeinspritzmenge
Q und der Motordrehgeschwindigkeit Ne, berechnet. Diese Liste besitzt
die Charakteristik, dass sich die sekundäre Kraftstoffeinspritzmenge Qpos
erhöht,
je größer die
Kraftstoffeinspritzmenge Q und die Motordrehgeschwindigkeit Ne ist,
wie dies in 16 dargestellt ist. Deshalb
erhöht
sich die sekundäre
Kraftstoffeinspritzmenge Qpos auch zusammen mit einer Erhöhung der
Abgasströmungsrate.
-
In
einem Schritt S915 wird eine sekundäre Kraftstoffeinspritzimpulsbreite
Tpos basierend auf der sekundären
Kraftstoffeinspritzmenge Qpos und des Kraftstoffdrucks P berechnet.
-
In
einem Schritt S916 wird ein sekundärer Kraftstoffeinspritzzeitpunkt
Itpos unter Durchsehen einer sekundären Kraftstoffeinspritzzeitpunkt-Liste
zum Erhöhen
der Reduktionskomponentenkonzentration, vorab gespeichert in der
Steuereinheit 40, basierend auf der sekundären Kraftstoffeinspritzmenge
Qpos und der Motordrehgeschwindigkeit Ne, berechnet. Diese Liste
spezifiziert den Startzeitpunkt einer sekundären Kraftstoffeinspritzung.
Die sekundäre
Einspritzung wird während
eines Explosionshubs oder eines Auslasshubs durchgeführt.
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In
einem Schritt S908 wird der Soll-Düsenwinkel TN des Turboladers 23 wie
in der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform eingestellt. Wenn
eine sekundäre
Einspritzung durchgeführt
wird, reagiert ein Teil des Kraftstoffs, eingespritzt in der sekundären Einspritzung,
mit dem Sauerstoff in dem Abgas, so dass die Sauerstoffkonzentration
des Abgases verringert wird. Die Abnahme der Sauerstoffkonzentration
wird deshalb durch Erhöhen
des Düsenwinkels
unterdrückt.
Allerdings kann, falls die Verringerung der Sauerstoffkonzentration
aufgrund einer sekundären
Einspritzung vernachlässigbar
ist, dieser Schritt S908 weggelassen werden.
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Nach
Durchführen
des Schritts S908 wird das Unterprogramm beendet.
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In
dieser Ausführungsform
wird, wenn eine sekundäre
Einspritzung ebenso wie eine primäre Kraftstoffeinspritzung durchgeführt werden,
die Kraftstoffeinspritzung der Kraftstoffeinspritzeinrichtung 8 durch
den folgenden Vorgang durchgeführt.
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Die
Steuerung der primären
Einspritzung ist dieselbe wie diejenige, die für die vorstehend angegebene,
erste Ausführungsform
beschrieben ist. In Bezug auf die sekundäre Einspritzung beginnt, falls
der Kurbelwinkel des Motors 1 mit einem sekundären Kraftstoffeinspritzzeitpunkt
Itpos, gespeichert in dem Speicher, übereinstimmt, die Steuereinheit 40 damit,
ein sekundäres
Einspritzimpulssignal zu der Kraftstoffeinspritzeinrichtung 8 abzugeben,
und nachdem eine Einspritzung entsprechend zu der Einspritzimpulsbreite
Tpos, gespeichert in dem Speicher, durchgeführt ist, wird eine Abgabe des
sekundären
Einspritzimpulssignals gestoppt.
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Als
nächstes
wird eine dritte Ausführungsform
dieser Erfindung unter Bezugnahme auf die 17 – 20 beschrieben.
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Diese
Ausführungsform
realisiert die Verringerung der Reduktionskomponentenkonzentration
durch eine Korrektur im Voraus des Kraftstoffeinspritzzeitpunkts,
und realisiert die Erhöhung
einer Reduktionskomponentenkonzentration durch Zuführen eines
reduzierenden Mittels einströmseitig
des katalytischen Wandlers 38 des Abgaskanals 31.
-
Zu
diesem Zweck weist die Abgas-Reinigungsvorrichtung gemäß dieser
Ausführungsform
einen Behälter 50 mit
einem reduzierenden Mittel, der ein reduzierendes Mittel, wie beispielsweise
Wasserstoff (H) und Kohlenwasserstoff (HC) speichert, und ein ein
reduzierendes Mittel einspritzendes Ventil 51, das das
reduzierende Mittel des Reduziermittelbehälters 50 in den Abgaskanal 31 einspritzt,
wie dies in 17 dargestellt ist, auf.
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Die
verbleibenden Merkmale des Aufbaus des Motors 1 sind dieselben
wie solche der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform.
In dieser Ausführungsform
können
auch das Verwirbelungssteuerventil 15 und der Bypass-Kanal 24 weggelassen
werden. Weiterhin ist das Hauptmotorsteuerprogramm, angewandt in
dieser Ausführungsform,
dasselbe wie dasjenige des Hauptprogramms der vorstehend angegebenen,
ersten Ausführungsform,
dargestellt in 3.
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Die 18 – 20,
die die Unterprogramme gemäß dieser
Ausführungsform
darstellen, entsprechen den 4 – 6 der
vorstehend angegebenen, ersten Ausfüh rungsform. Prozesse, die dieselbe
Verarbeitung wie solche der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform
durchführen,
sind mit den identischen Schritt-Zahlen bezeichnet.
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18 stellt
ein Unterprogramm zum Einstellen von Steuerwerten für ein normales
Fahren dar. Dieses Unterprogramm weist dieselben Schritte S401,
S402, S403 und S408 wie in der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform,
und einen neuen Schritt S424, auf.
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Nach
Einstellen der Kraftstoffeinspritzmenge Q, der Kraftstoffeinspritzimpulsbreite
T und des Kraftstoffeinspritzzeitpunkts IT in den Schritten S401 – S403,
geht das Unterprogramm weiter zu Schritt S424. Hier wird ein Taktverhältnis D
eines Taktsteuersignals, ausgegeben zu dem Einspritzventil 51 für das reduzierende
Mittel, auf 0 eingestellt. Das Taktverhältnis D gibt eine Zeitproportion
zwischen EIN und AUS des Taktsteuersignals an. Wenn D = 0 gilt,
bedeutet dies, dass die EIN-Zeit 0 ist, d.h. ein reduzierendes Mittel
wird nicht während eines
normalen Fahrens zugeführt.
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In
dem folgenden Schritt S408 wird der Soll-Düsenwinkel TN des Turboladers 23 wie
in der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform berechnet, und das
Unterprogramm wird beendet.
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19 stellt
ein Unterprogramm dar, das Steuerwerte zum Verringern der Reduktionskomponentenkonzentration
einstellt. Dieses Unterprogramm weist dieselben Schritte S701, S702,
S703 und S708 wie in der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform,
und einen neuen Schritt S724, auf.
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Nach
Einstellen der Kraftstoffeinspritzmenge Q, der Kraftstoffeinspritzimpulsbreite
T und des Kraftstoffeinspritzzeitpunkts IT in den Schritten S701 – S703 geht
das Unterprogramm weiter zu Schritt S724. Hier wir das Taktverhältnis D
des Taktsteuersignals, ausgegeben zu dem Einspritzventil 51 für das reduzierende
Mittel, auf 0, wie in dem vorstehend angegebenen Schritt S424, eingestellt.
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In
dem nachfolgenden Schritt S708 wird der Soll-Düsenwinkel TN des Turboladers 23 wie
in der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform berechnet, und das
Unterprogramm wird beendet. Der einzige Unterschied dieses Unterprogramms
gegenüber
dem Unterprogramm für
ein normales Fahren ist die Tatsache, dass eine Vorverlegungskorrektur
des Kraftstoffeinspritzzeitpunkts angewandt wird.
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20 stellt
ein Unterprogramm dar, das Steuerwerte zum Erhöhen der Reduktionskomponentenkonzentration
einstellt. Dieses Unterprogramm weist dieselben Schritte S901, S902
und S908 wie in der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform,
denselben Schritt S923 wie in der vorstehend angegebenen, zweiten
Ausführungsform,
und einen neuen Schritt S924 auf.
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In
diesem Unterprogramm wird, nach Einstellen der Kraftstoffeinspritzmenge
Q und der Kraftstoffeinspritzimpulsbreite T in den Schritten S901,
S902, der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt IT durch dieselbe Liste wie für ein normales
Fahren in dem Schritt S913 berechnet.
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In
dem Schritt S924 wird das Taktverhältnis D des Taktsteuersignals,
ausgegeben zu dem Einspritzventil 51 für das reduzierende Mittel,
unter Durchsehen einer Taktverhältnis-Liste
zum Erhöhen
der Reduktionskomponentenkonzentration, vorab gespeichert in der
Steuereinheit 40, basierend auf der Kraftstoffeinspritzmenge
Q und der Motordrehgeschwindigkeit Ne, berechnet. Diese Liste wird
so eingestellt, um einen größeren Wert
dem Taktverhältnis
D zuzuordnen, je größer die
Kraftstoffeinspritzmenge Q und die Motordrehgeschwindigkeit Ne ist.
Deshalb verringert sich, je mehr reduzierendes Mittel zu dem Abgaskanal 31 zugeführt wird,
desto stärker
die Abgasströmungsrate.
Es kann angemerkt werden, dass dann, wenn der Druck des reduzierenden
Mittels, zugeführt
zu dem Einspritzventil 51 für das reduzierende Mittel,
konstant gehalten wird, das Taktverhältnis D direkt proportional
zu einer Einspritzmenge des reduzierenden Mittels pro Zeiteinheit
ist.
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Nach
Einstellen des Taktverhältnisses
D wird der Soll-Düsenwinkel
TN des Turboladers 23 wie in der vorstehend angegebenen,
ersten Ausführungsform
in dem Schritt S908 eingestellt, und das Unterprogramm wird beendet.
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In
dieser Ausführungsform
kann auch, falls die Abnahme der Sauerstoffkonzentration aufgrund
der Zufuhr des reduzierenden Mittels vernachlässigbar ist, der Schritt S908
weggelassen werden.
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In
dieser Ausführungsform
steuert die Steuereinheit 40 das Einspritzventil 51 für das reduzierende
Mittel durch Ausgeben eines Taktsteuersignals zu dem Einspritzventil 51 für das reduzierende
Mittel entsprechend dem Taktverhältnis
D, gespeichert in dem Speicher.
-
Als
nächstes
wird eine vierte Ausführungsform
dieser Erfindung unter Bezugnahme auf die 21 – 24 beschrieben.
-
Diese
Ausführungsform
realisiert die Abnahme der Konzentration der reduzierenden Komponenten unter
Verwendung eines Oxidationskatalysators, und realisiert die Erhöhung der
Reduktionskomponentenkonzentration durch Verzögerung des Kraftstoffeinspritzzeitpunkts.
-
Für diesen
Zweck wird ein Verzweigungskanal 60 von dem Auslasskanal 31 einströmseitig
des katalytischen Wandlers 38 abgezweigt und eine Oxidationskatalysatoreinheit 61 ist
in dem Verzweigungskanal 60 so vorgesehen, wie dies in 21 dargestellt
ist. Ein Auswahleinrichtungsventil 62 ist auch an der Abzweigung des
Verzweigungskanals 60 von dem Auslasskanal 31 vorgesehen.
Der Verzweigungskanal 60 ist wiederum mit dem Auslasskanal 31,
nach Hindurchführen
durch die Oxidationskatalysatoreinheit 61, verbunden.
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Die
verbleibenden Merkmale des Aufbaus des Motors 1 sind identisch
zu solchen der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform.
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In
dieser Ausführungsform
können
auch das Verwirbelungssteuerventil 15 und der Bypass-Kanal 24 weggelassen
werden und der Turbolader 23 kann auch weggelassen werden.
Weiterhin ist das Hauptmotorsteuerprogramm, angewandt in dieser
Ausführungsform,
dasselbe wie dasjenige des Hauptprogramms der vorstehend erwähnten, ersten
Ausführungsform,
dargestellt in 3.
-
Die 22 – 24,
die die Unterprogramme gemäß dieser
Ausführungsform
darstellen, entsprechen den 4 – 6 der
vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform. Prozesse, die dieselbe
Verarbeitung wie solche der vorstehend erwähnten ersten Ausführungsform
durchführen,
sind mit identischen Schritt-Zahlen bezeichnet.
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22 stellt
ein Unterprogramm zum Einstellen von Steuerwerten für ein normales
Fahren dar. Dieses Unterprogramm weist dieselben Schritte S401,
S402 und S403 wie in der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform,
und einen neuen Schritt S434, auf.
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Nach
Einstellen der Kraftstoffeinspritzmenge Q, der Kraftstoffeinspritzimpulsbreite
T und des Kraftstoffeinspritzzeitpunkts IT in den Schritten S401 – S403 geht
das Unterprogramm weiter zu dem Schritt S434.
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Hier
wird ein Umänderungszeichen
Fs auf 0 eingestellt, und das Unterprogramm wird beendet. Das Umschaltzeichen
Fs ist ein Zeichen, das das Umschalten des Auswahleinrichtungsventils 62 für die Steuereinheit 40 anzeigt.
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Das
Einstell-Umschaltzeichen Fs ist in dem Speicher der Steuereinheit 40 gespeichert.
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23 stellt
ein Unterprogramm dar, das Steuerwerte zum Verringern der Reduktionskomponentenkonzentration
darstellt. Dieses Unterprogramm weist dieselben Schritte S701, S702
wie in der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform, und neue Schritte
S733, S734, auf.
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Nach
Einstellen der Kraftstoffeinspritzmenge Q und der Kraftstoffeinspritzimpulsbreite
T in den Schritten S701 und S702 geht das Unterprogramm weiter zu
Schritt S733. Hier wird der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt IT unter
Durchsehen der Liste für
das normale Fahren, vorab gespeichert in der Steuereinheit 40,
basierend auf dem Grad eines Niederdrückens des Gaspedals Acc und
der Motordrehgeschwindigkeit Ne, berechnet. Dies ist identisch zu
der Verarbeitung des Schritts S403 für ein normales Fahren.
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In
dem Schritt S734 wird das Umschaltzeichen Fs auf 1 eingestellt,
und das Unterprogramm wird beendet. Das eingestellte Umschaltzeichen
Fs wird in dem Speicher der Steuereinheit 40 gespeichert.
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24 stellt
ein Unterprogramm, das Steuerwerte für ein Erhöhen der Reduktionskomponentenkonzentration
einstellt, dar. Dieses Unterprogramm weist dieselben Schritte S901,
S902 und S903 wie in der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform,
und einen neuen Schritt S934, auf.
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Nach
Einstellen der Kraftstoffeinspritzmenge Q, der Kraftstoffeinspritzimpulsbreite
T und des Kraftstoffeinspritzzeitpunkts IT in den Schritten S901 – S903 geht
das Unterprogramm weiter zu dem Schritt S934. Hier wird das Umschaltzeichen
Fs auf 0 eingestellt, und das Unterprogramm wird beendet. Das eingestellte
Umschaltzeichen Fs wird in dem Speicher der Steuereinheit 40 gespeichert.
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In
dieser Ausführungsform öffnet die
Steuereinheit 40 das Auswahleinrichtungsventil 62 entsprechend dem
Umschaltzeichen Fs, gespeichert in dem Speicher, und schließt es. Wenn
das Umschaltzeichen Fs 0 ist, wird der Verzweigungskanal 60 geschlossen
und das gesamte Abgas wird in den Abgaskanal 31 geführt. Wenn
das Umschaltzeichen Fs 1 ist, schließt die Steuereinheit 40 den
Abgaskanal 31 und das gesamte Abgas wird in den Verzweigungskanal 60 hineingeführt.
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Da
die Oxidationskatalysatoreinheit 61 in dem Verzweigungskanal 60 vorgesehen
ist, fließt,
wenn das Umschaltzeichen Fs 1 ist, das Abgas in den katalytischen
Wandler 38 hinein, nachdem die Reduktionskomponentenkonzentration
in der Oxidationskatalysatoreinheit 61 verringert ist.
-
Aus
diesem Grund verringern sich, wenn sich das Umschaltzeichen Fs von
0 zu 1 ändert,
Oxidationskomponenten des Abgases, das in den katalytischen Wandler 38 hinein
fließt,
und wenn sich das Umschaltzeichen Fs von 1 zu 0 ändert, erhöhen sich die Oxidationskomponenten
des Abgases, die in den katalytischen Wandler 38 hinein
fließen,
erneut.
-
Diese
Ausführungsform
ist eine Ausführungsform,
die diese Erfindung bei einem Dieselmotor anwendet, allerdings ist,
wenn diese Erfindung bei einem Benzinmotor angewandt wird, bei dem
die HC-Konzentration relativ hoch während eines normalen Fahrens
ist, die Verwendung der Oxidationskatalysatoreinheit 61, wie
in dieser Ausführungsform,
besonders effektiv.
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Als
nächstes
wird eine fünfte
Ausführungsform
dieser Erfindung unter Bezugnahme auf die 25 – 29 beschrieben.
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Diese
Ausführungsform
bezieht sich auf eine Verringerung der Reduktionskomponentenkonzentration durch
Adsorption von HC in dem Abgas durch einen HC-Absorptionskatalysator und realisiert
die Erhöhung der
Reduktionskomponentenkonzentration durch die HC-Entladung.
-
Zu
diesem Zweck ist eine HC absorbierende Katalysatoreinheit 70 einströmseitig
des katalytischen Wandlers 38 des Abgaskanals 31 vorgesehen,
wie dies in 25 dargestellt ist, und ein
Temperatursensor 71 ist nahe des Eingangs der HC absorbierenden
Katalyatoreinheit 70 vorgesehen. Die verbleibenden Merkmale des
Aufbaus des Motors 1 sind dieselben wie solche der vorstehend
angegebenen, ersten Ausführungsform.
-
Ein
HC-Absorptionskatalysator, der die HC-Absorptionskatalysatoreinheit 70 aufnimmt,
besitzt die Temperatur-Charateristika, die in 29 dargestellt
sind. Genauer gesagt wird HC in dem Abgas dann absorbiert, wenn
die Temperatur des Einheit-Einlasses gleich zu oder geringer als
eine vorbestimmte Temperatur T0 ist. Falls sich
die Einlasstemperatur der Einheit so erhöht, dass sie die vorbestimmte
Temperatur T0 übersteigt, wird das absorbierte
HC durch die Erhöhung
einer Diffusionsenergie aufgrund des Temperaturanstiegs abgegeben
werden. Als eine Folge wird die HC-Konzentration an dem Auslass der Einheit
höher als
die HC-Konzentration an dem Einlass der Einheit. Diese vorbestimmte
Temperatur T0 wird nachfolgend als HC-Desorptionstemperatur
bezeichnet.
-
Falls
der Temperaturanstieg fortgeführt
wird, wird der HC-Absorptionskatalysator
aktiviert werden und wird HC oxidieren. Demzufolge verringert sich
das HC an dem Auslass der Einheit erneut.
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Andererseits
wird, falls die Temperatur an dem Einlass der Einheit von diesem
hohen Temperaturbereich abfällt,
da die HC-Adsorptionsmenge gering ist, HC nicht wie in dem Fall
eines Temperaturanstiegs abgegeben, wenn die Temperatur an dem Einlass
der Einheit niedriger als die vorbestimmte Temperatur T0 wird, wobei
eine Adsorption von HC erneut beginnt.
-
Die
HC-Desorptionstemperatur T0 ist, zum Beispiel,
200°C.
-
Auch
können
in dieser Ausführungsform
das Verwirbelungssteuerventil 15, der Bypass-Kanal 24 und der
Turbolader 23 weggelassen werden. Weiterhin ist das Hauptmotorsteuerprogramm,
das in dieser Ausführungsform
angewandt ist, dasselbe wie dasjenige des Hauptprogramms der vorstehend
angegebenen, ersten Ausführungsform,
dargestellt in 3.
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Die 26 – 28,
die die Unterprogramme gemäß dieser
Ausführungsform
darstellen, entsprechen den 4 – 6 der
vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform. Prozesse, die dieselbe
Verarbeitung wie solche der vorstehend angegebenen ersten Ausführungsform
durchführen,
sind mit den identischen Schritt-Zahlen bezeichnet.
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26 stellt
ein Unterprogramm zum Einstellen von Steuerventilen für ein normales
Fahren dar. Dieses Unterprogramm entspricht nur denselben Schritten
S401, S402 und S403 wie in der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform.
Hier werden nur der Kraftstoffeinspritzbetrag Q, die Kraftstoffeinspritzimpulsbreite
T und der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt IT eingestellt.
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27 stellt
ein Unterprogramm zum Einstellen von Steuerwerten zum Verringern
einer Reduktionskomponentenkonzentration dar. Dieses Unterprogramm
weist dieselben Schritte S701, S702 und S703 wie in der vorstehend
angegebenen, ersten Ausführungsform,
und neue Schritte S744, S746, auf.
-
In
den Schritten S701 – S703
werden der Kraftstoffeinspritzbetrag Q, die Kraftstoffeinspritzimpulsbreite
T und der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt IT eingestellt.
-
In
Bezug auf den Kraftstoffeinspritzzeitpunkt IT wird eine Korrektur
unter Verwendung des Vorabkorrekturwerts ITA durchgeführt, wie
dies in der ersten Ausführungsform
beschrieben ist. Allgemein fällt,
in einem Dieselmotor, wenn der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt vorverlegt
ist, die Abgastemperatur ab, und falls der Zeitpunkt verzögert ist,
steigt die Abgastemperatur an, wie dies in 30 dargestellt
ist. In dieser Ausführungsform besitzt
die Vorverlegungskorrektur des Kraftstoffeinspritzzeitpunkts des
Schritts S703 den Effekt, die Temperatur der HC-Absorptionskatalysatoreinheit 70 niedriger
als die HC-Auslasstemperatur T0 beizubehalten.
-
In
dem neuen Schritt S744 wird eine Einlasstemperatur Tex der HC absorbierenden
Katalysatoreinheit 70, erfasst durch einen Temperatursensor 71,
gelesen. In dem Schritt S745 wird die Einlasstemperatur Tex mit der
HC-Auslasstemperatur T0 verglichen.
-
Es
kann auftreten, dass sogar dann, wenn der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt
vorverlegt ist, die Abgastemperatur nicht unmittelbar unterhalb
der HC-Desorptionstemperatur
T0 aufgrund des Effekts der Wärmekapazität des Abgaskanals 31 abfallen
kann. Aus diesem Grund wird tatsächlich
in diesem Schritt bestätigt,
ob die Temperatur an dem Einlass der Einheit Tex höher als
die Auslasstemperatur T0 ist.
-
Wenn
die Temperatur an dem Einlass der Einheit Tex höher als die Auslasstemperatur
T0 ist, geht das Unterprogramm weiter zu
Schritt S746. Hier wird der Zählerwert
C, verwendet in dem Hauptprogramm, auf 0 zurückgesetzt, und das Unterprogramm
wird beendet.
-
Andererseits
wird, wenn die Temperatur an dem Einlass der Einheit Tex gleich
zu oder geringer als die Auslasstemperatur T0 in
dem Schritt S745 ist, das Unterprogramm ohne Durchführen von
weiteren Schritten beendet.
-
Aufgrund
der Verarbeitung des vorstehenden Unterprogramms wird, wenn die
Temperatur an dem Einlass der Einheit Tex höher als die Auslasstemperatur
T0 ist, der Zählerwert C bei jeder Gelegenheit,
bei der das Unterprogramm ausgeführt
wird, zurückgesetzt.
Wie in 29 dargestellt ist, ist dieser
Temperaturbereich ein HC-Auslassbereich,
und er ist nicht zum Verringern der Reduktionskomponentenkonzentration
geeignet, was die Aufgabe dieses Unterprogramms ist. Deshalb wird
der Zählerwert
C auf 0 zurückgesetzt,
und die Periode, wenn die Temperatur an dem Einlass der Einheit
Tex höher
als die Auslasstemperatur T0 ist, ist nicht
in der ersten, abgelaufenen Zeit umfasst. Aufgrund dieser Verarbeitung
der Schritte S745 und S746 wird nur die Periode, während der
eine Abnahmeverarbeitung der Reduktionskomponentenkonzentration
tatsächlich
durchgeführt
wird, als die vorstehend angegebene, erste, abgelaufene Zeit gezählt.
-
28 stellt
ein Unterprogramm dar, das Steuerwerte zum Erhöhen der Reduktionskomponentenkonzentration
einstellt. Dieses Unterprogramm weist dieselben Schritte S901, S902
und S903 wie in der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform,
und neue Schritte S944 – S946,
auf.
-
In
den Schritten S901 – S903
werden die Kraftstoffeinspritzmenge Q, die Kraftstoffeinspritzimpulsbreite
T und der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt IT durch denselben Vorgang
wie in der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform eingestellt. In
Bezug auf den Kraftstoffeinspritzzeitpunkt IT wird eine Korrektur
durch den Verzögerungskorrekturwert
ITR so, wie dies in der ersten Ausführungsform beschrieben ist,
durchgeführt.
In dieser Ausführungsform
besitzt die Verzögerungskorrektur
des Kraftstoffeinspritzzeitpunkts des Schritts S903 den Effekt,
die Temperatur der HC absorbierenden Katalysatoreinheit 70 höher als
die HC-Auslasstemperatur T0 beizubehalten.
-
In
dem neuen Schritt S944 wird die Einlasstemperatur Tex, erfasst durch
den Temperatursensor 71, gelesen.
-
In
dem Schritt S945 wird die Temperatur an dem Einlass der Einheit
Tex mit der HC-Desorptionstemperatur T0 verglichen.
-
Es
kann auftreten, dass sogar dann, wenn der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt
verzögert
ist, die Abgastemperatur nicht unmittelbar oberhalb der HC-Desorptionstemperatur
T0 aufgrund des Effekts der Wärmekapazität des Abgaskanals 31 ansteigen
kann. Aus diesem Grund wird tatsächlich
in diesem Schritt bestätigt,
ob die Temperatur an dem Einlass der Einheit Tex niedriger als die
Auslasstemperatur T0 ist.
-
Wenn
die Temperatur an dem Einlass der Einheit Tex niedriger als die
Desorptionstemperatur T0 ist, geht das Unterprogramm
weiter zu Schritt S946. Hier wird der Zählerwert C, verwendet in dem
Hauptprogramm, auf 0 zurückgesetzt,
und das Unterprogramm wird beendet.
-
Andererseits
wird, wenn die Temperatur an dem Einlass der Einheit Tex gleich
zu oder geringer als die Auslasstemperatur T0 in
dem Schritt S945 ist, das Unterprogramm ohne Durchführen von
weiteren Schritten beendet.
-
Aufgrund
der Verarbeitung des vorstehenden Unterprogramms wird, wenn die
Temperatur an dem Einlass der Einheit Tex geringer als die Auslasstemperatur
T0 ist, der Zählerwert C bei jeder Gelegenheit,
bei der das Unterprogramm ausgeführt
wird, zurückgesetzt.
Wie in 29 dargestellt ist, ist dieser
Temperaturbereich ein HC-Adsorptionsbereich,
und er ist nicht zum Erhöhen
der Reduktionskomponentenkonzentration geeignet, was die Aufgabe
dieses Unterprogramms ist. Deshalb ist der Zählerwert C auf den ersten,
vorbestimmten Wert Co festgelegt, und die Periode, wenn die Temperatur
an dem Einlass der Einheit Tex niedriger als die Auslasstemperatur
T0 ist, ist nicht in der zweiten, abgelaufenen
Zeit umfasst. Aufgrund dieser Verarbeitung der Schritte S945 und
S946 wird nur die Periode, während
der eine Erhöhungsverarbeitung
der Reduktionskomponentenkonzentration tatsächlich durchgeführt wird,
als die vorstehend erwähnte,
zweite, abgelaufene Zeit gezählt.
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Wenn
HC von dem HC absorbierenden Katalysator ausgegeben wird, kann sich
die Sauerstoffkonzentration des Abgases, das in den katalytischen
Wandler 38 fließt,
verringern. Falls eine solche Verringerung der Sauerstoffkonzentration
nicht erwünscht
ist, kann der Schritt S908 zu dem Unterprogramm der 28 wie
in der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform hinzugefügt werden.
Der Düsenwinkel
des Turboladers 23 wird dadurch erhöht, der Ladedruck erhöht sich,
und eine Verringerung der Sauerstoffkonzentration wird unterdrückt.
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Als
nächstes
wird eine sechste Ausführungsform
dieser Erfindung unter Bezugnahme auf die 31 – 34 beschrieben.
In dieser Ausführungsform
wird auch die Reduktionskomponentenkonzentration des Abgases erhöht und unter
Verwendung der HC absorbierenden Katalysatoreinheit 70,
wie in der vorstehend angegebenen, fünften Ausführungsform, verringert, allerdings
ist weiterhin eine Heizeinrichtung 82 für die HC absorbierende Katalysatoreinheit 70 vorgesehen.
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Energie
wird zu der Heizeinrichtung 82 von einer Batterie 81 über einen
Schalter 83 zugeführt.
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Ein
Temperatursensor 84, der die Temperatur des Katalysators
innerhalb der HC absorbierenden Katalysatoreinheit 70 erfasst,
ist auch vorgesehen. Eine solche Katalysatoreinheit mit einer Heizeinrichtung
kann auch dadurch ausgeführt
werden, dass der Träger
des HC absorbierenden Katalysators als eine Heizeinrichtung mit
einem Metallaufbau ausgeführt
wird.
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Die
verbleibenden Merkmale des Aufbaus des Motors 1 sind dieselben
wie solche der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform.
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In
dieser Ausführungsform
können
auch das Verwirbelungssteuerventil 15, der Bypass-Kanal 24 und der
Turbolader 23 weggelassen werden. Weiterhin ist das Hauptmotorsteuerprogramm,
angewandt in dieser Ausführungsform,
dasselbe wie dasjenige des Hauptprogramms der vorstehend angegebenen,
ersten Ausführungsform,
dargestellt in 3.
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Die 32 – 34,
die die Unterprogramme gemäß dieser
Ausführungsform
darstellen, entsprechen den 4 – 6 der
vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform. Prozesse, die dieselbe
Verarbeitung wie solche der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform
durchführen,
sind mit den identischen Schritt-Zahlen bezeichnet.
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32 stellt
ein Unterprogramm zum Einstellen von Steuerwerten für ein normales
Fahren dar. Dieses Unterprogramm weist dieselben Schritte S401,
S402 und S403 wie in der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform,
und einen neuen Schritt S454, auf. Nach Einstellen der Kraftstoffeinspritzmenge
Q, der Kraftstoffeinspritzimpulsbreite T und des Kraftstoffeinspritzzeitpunkts
IT in den Schritten S401 – S403
schreitet das Unterprogramm zu Schritt S454 fort.
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Hier
wird ein Energiebeaufschlagungszeichen Fe auf 0 gesetzt, und das
Unterprogramm wird beendet. Das Energiebeaufschlagungszeichen Fe
ist ein Zeichen, das EIN/AUS des Schalters 83 in der Steuereinheit 40 anzeigt,
und Fe = 0 bedeutet AUS. Das eingestellte Energiebeaufschlagungszeichen
Fe wird in dem Speicher der Steuereinheit 40 gespeichert.
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33 stellt
ein Unterprogramm dar, das Steuerwerte zum Verringern der Reduktionskomponentenkonzentration
einstellt. Dieses Unterprogramm weist dieselben Schritte S701, S702
und S703 wie in der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform,
und neue Schritte S754 – S757,
auf.
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Nach
Einstellen der Kraftstoffeinspritzmenge Q, der Kraftstoffeinspritzimpulsbreite
T und des Kraftstoffeinspritzzeitpunkts IT in den Schritten S701 – S703 ,
schreitet das Unterprogramm weiter zu Schritt S754 fort. Hier wird
das Energiebeaufschlagungszeichen Fe auf 0 zurückgesetzt.
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In
dem folgenden Schritt S755 wird eine Temperatur Tcat des HC absorbierenden
Katalysators, erfasst durch den Temperatursensor 84, gelesen.
In dem nächsten
Schritt S756 wird die Temperatur Tcat des HC absorbierenden Katalysators
mit der HC-Desorptionstemperatur T0 verglichen.
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Wenn
die Temperatur Tcat des HC absorbierenden Katalysators höher als
die HC-Desorptionstemperatur T0 ist, nach
erneutem Einstellen des Werts des Zählers C auf 0 im Schritt S757,
wird das Unterprogramm beendet.
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Andererseits
wird, wenn die Temperatur Tcat des HC absorbierenden Katalysators
gleich zu oder geringer als die HC-Desorptionstemperatur T0 ist, das Unterprogramm beendet, ohne sich
weiteren Schritten zuzuwenden.
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Aufgrund
der Verarbeitung dieses Unterprogramms wird, wenn die Temperatur
Tcat des HC absorbierenden Katalysators höher als die HC-Desorptionstemperatur
T0 ist, der Zählerwert C auf 0 bei jeder
Gelegenheit, bei der das Unterprogramm ausgeführt wird, zurückgesetzt.
Dies dient dazu, dass nur die Periode, während der eine Verringerungsverarbeitung
der Reduktionskomponentenkonzentration tatsächlich durchgeführt wird,
als die vorstehend angegebene, erste, abgelaufene Zeit gezählt wird,
wie in der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform.
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34 stellt
ein Unterprogramm dar, das Steuerwerte zum Erhöhen der Reduktionskomponentenkonzentration
einstellt. Dieses Unterprogramm weist dieselben Schritte S901 und
S902, wie in der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform,
und neue Schritte S953 – S957,
auf.
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In
diesem Unterprogramm wird, nach Einstellen der Kraftstoffeinspritzmenge
Q, der Kraftstoffeinspritzimpulsbreite T in den Schritten S901 und
S902, der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt IT unter Durchsehen der Kraftstoffeinspritzzeitpunkt-Liste
für ein
normales Fahren, gespeichert in der Steuereinheit 40, in
dem Schritt S953, basierend auf dem Grad eines Niederdrückens des
Gaspedals Acc und der Motordrehgeschwindig keit Ne, berechnet. Diese
Verarbeitung ist identisch zu der Verarbeitung des Schritts S403
der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform.
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In
dem Schritt S954 wird das Energiebeaufschlagungszeichen Fe auf 1
gesetzt. In dem Schritt S956 wird die Temperatur Tcat des HC absorbierenden
Katalysators mit der HC-Desorptionstemperatur T0 verglichen.
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Wenn
die Temperatur Tcat des HC absorbierenden Katalysators niedriger
als die HC-Desorptionstemperatur T0 ist,
wird der Wert des Zählers
C auf 0 in dem Schritt S957 zurückgesetzt,
und das Unterprogramm wird beendet.
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Andererseits
wird, wenn die THE-Temperatur Tcat des HC absorbierenden Katalysators
gleich zu oder größer als
die HC-Desorptionstemperatur T0 ist, das
Unterprogramm beendet, ohne sich weiteren Schritten zuzuwenden.
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Aufgrund
der Verarbeitung des vorstehenden Unterprogramms wird, wenn die
Temperatur Tcat des HC absorbierenden Katalysators geringer als
die HC-Desorptionstemperatur
T0 ist, der Zählerwert C auf den ersten,
vorbestimmten Wert Co bei jeder Gelegenheit, bei der das Unterprogramm
ausgeführt
wird, eingestellt.
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Dies
erfolgt aus dem Grund, dass nur die Periode, während der eine Erhöhungsverarbeitung
der Reduktionskomponentenkonzentration tatsächlich durchgeführt wird,
als die vorstehend angegebene, zweite, abgelaufene Zeit gezählt wird,
wie in der vorstehend angegebenen, fünften Ausführungsform.
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In
dieser Ausführungsform
wird, wenn die Reduktionskomponentenkonzentration erhöht wird,
Energie zu der Heizeinrichtung 82 zugeführt, um die Temperatur des
HC absorbierenden Katalysators erzwungenermaßen anzuheben, so dass das
HC, absorbiert durch den HC absorbierenden Katalysator, abgegeben
werden kann, und die Reduktionskomponentenkonzentration innerhalb
einer kürzeren
Zeit als in der vorstehend angegebenen, fünften Ausführungsform erhöht werden
kann.
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Falls
die Sauerstoffkonzentration des Abgases, das in den katalytischen
Wandler 38 während
einer HC-Abgabe von dem HC absorbierenden Katalysator fließt, auf
4,5% oder geringer abfällt,
kann der Schritt S908 zu dem Unterprogramm der 28 in
der vorstehend angegebenen, ersten Ausführungsform hinzugefügt werden.
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In
allen vorstehend erwähnten
Ausführungsformen
war der Katalysator/das NOx absorbierende Material in dem katalytischen
Wandler 38 aus einer Beschich tungsschicht aus dem Edelmetall
Platin (Pt) und dem NOx absorbierenden Material Barium (Ba) auf
einem Aluminiumoxidsubstrat aufgebaut, allerdings können verschiedene
Katalysator/NOx absorbierende Materialien, dargestellt in den 38 – 45,
verwendet werden.
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Aluminiumoxid
(Al2O3), Siliziumoxid
(SiO2), poröse Aluminosilikate (Zeolit),
Silika-Aluminiumoxid (SO2-Al2O3) und Titanoxid (TiO2),
verwendet als das Substrat des Katalysators/des NOx absorbierenden
Materials, sind feuerfeste, anorganische Oxide. Diese Substratmaterialien
besitzen die folgenden Charakteristika.
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Ein
Titanoxidsubstrat bildet einen Katalysator/ein NOx absorbierendes
Material, das gegenüber
einer Vergiftung durch Schwefel, vorhanden in dem Kraftstoff, beständig ist.
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Ein
Siliziumoxid-Aluminiumoxid- oder poröses Aluminosilikat-Substrat
führt zu
einer Verbesserung einer NOx-Reduktions-Aktivität durch HC mit vielen Kohlenstoffatomen.
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Ein
Siliziumoxid-Aluminiumoxid-Substrat erhöht auch die Haltbarkeit des
Substrats.
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Der
Katalysator/das NOx absorbierende Material ist ein wabenähnlicher,
monolithischer Katalysator, der ein Edelmetall und ein NOx absorbierendes
Material, getragen auf einem der vorstehend angegebenen Substrate,
aufweist, mit einer spezifischen Oberfläche von 120 m2/Gramm
oder höher.
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In
den Beispielen #192 – 223
der 45 wirkt das Edelmetall auch als ein NOx absorbierendes
Material.
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Als
nächstes
wird das Verfahren, verwendet durch die Erfinder, um diese Katalysator/NOx
absorbierenden Materialien zu erhalten, beschrieben.
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Ein
Aluminiumoxid-Sol, präpariert
durch Mischen von 10 Gramm Bemit-Aluminiumoxid
mit 900 Gramm einer 1 % wässrigen
Schwefelsäurelösung und
aktives Gamma-Aluminiumoxidpulver, wurden in eine magnetische Kugelmühle eingeführt und
pulverisiert, um eine Aluminiumoxidschlämme zu erhalten. Diese Schlämme wurde
so gestaltet, um an einem monolithischen Cordierit-Substrat mit
einer Kapazität
von 1 Liter, und 400 Zellen aufweisend, anzuhaften, und bei 400°C für 1 Stunde
eingebrannt, um eine Beschichtungsschicht mit 100 Gramm/Liter zu
erhalten.
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Die
Beschichtungsschicht, die erhalten wurde, wurde mit einer wässrigen
Bariumacetatlösung
imprägniert,
getrocknet und in Luft bei 400°C
für 1 Stunde
eingebrannt. Der Bariumgehalt des Materials betrug 15,0 Gramm/Liter.
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Die
Beschichtungsschicht, die erhalten wurde, wurde mit einer gemischten,
wässrigen
Lösung
aus Dinitrodiamin und Platin imprägniert, getrocknet und in Luft
bei 400°C
für 1 Stunde
eingebrannt, um ein abgasreinigendes Katalysator/NOx absorbierendes
Material zu erhalten. Der Platingehalt dieses Katalysators/NOx absorbierenden
Materials war 1,18 Gramm/Liter.
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Die
Gehalte von Tokugan Hei 10-319689, mit einem Anmeldedatum vom 11.
November 1998 in Japan, und Tokugan Hei 10-291581, mit einem Anmeldedatum
vom 14. Oktober 1998 in Japan, werden hier unter Bezugnahme darauf,
eingeschlossen.
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Obwohl
die Erfindung vorstehend unter Bezugnahme auf bestimmte Ausführungsformen
der Erfindung beschrieben worden ist, ist die Erfindung nicht auf
die Ausführungsformen,
die vorstehend beschrieben sind, beschränkt. Modifikationen und Variationen
der Ausführungsformen,
die vorstehend beschrieben sind, werden für Fachleute auf dem betreffenden
Fachgebiet, im Lichte der vorstehenden Lehren, ersichtlich werden.
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Zum
Beispiel können,
anstelle einer wässrigen
Bariumacetatlösung,
die folgenden Verbindungen verwendet werden, um den Katalysator/das
NOx absorbierende Material herzustellen.
| Barium
Ba | Ba(CH3COO)2·H2O |
| Kalium | KCH3COO·2H2O |
| Natrium | NaNO3 |
| Lithium | LiNO3 |
| Cäsium | Cs(CH3COOO) |
| Magnesium | Mg(NO3)2·6H2O |
| Kalzium | Ca(NO3)3 |
| Strontium | Sr(CH3COO) |
| Lanthan | La(NO3)3 |
| Cer | Ce(CH3COO)3 |
| Yttrium | Y(NO3)3·6H2O |
| Praseodym | Pr(NO3)3 |
| Neodym | Nd(CH3COO)3 |
| Samarium | Sm(NO3)3·6H2O |
| Zirkon | ZrO(NO3)2·2H2O |
| Mangan | Mn(NO3)2 |
| Eisen | Fe(NO3)3·9H2O |
| Nickel | Ni(NO3)2·6H2O |
| Kobalt | Co(NO3)2·6H2O |
| Wolfram | (NH4)10[W12O42H2]·10H2O |
| Molybdän | (NH4)6[Mo7O24]·4H2O |
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Weiterhin
kann, anstelle der gemischten, wässrigen
Lösung
aus Dinitrodiamin und Platin, ein ähnliches Katalysator/NOx absorbierendes
Material für
eine Abgasreinigung unter Verwendung von Rhodiumnitrat, Palladiumnitrat
oder Iridiumnitrat erhalten werden.
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Die
Ausführungsformen
dieser Erfindung, in denen eine ausschließliche Eigenschaft oder ein
Privileg beansprucht ist, sind so, wie nachfolgend, definiert.