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DE69922443T2 - Berstschutzring für eine Gasturbine - Google Patents

Berstschutzring für eine Gasturbine Download PDF

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DE69922443T2
DE69922443T2 DE69922443T DE69922443T DE69922443T2 DE 69922443 T2 DE69922443 T2 DE 69922443T2 DE 69922443 T DE69922443 T DE 69922443T DE 69922443 T DE69922443 T DE 69922443T DE 69922443 T2 DE69922443 T2 DE 69922443T2
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DE
Germany
Prior art keywords
fan blades
thickness
housing sleeve
fan
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69922443T
Other languages
English (en)
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DE69922443D1 (de
Inventor
Sivasubramaniam Kathirgamathamby Sathianathan
Michael Rayner Lawson
Sunil Vanmali Charadva
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rolls Royce PLC
Original Assignee
Rolls Royce PLC
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Publication date
Application filed by Rolls Royce PLC filed Critical Rolls Royce PLC
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Publication of DE69922443D1 publication Critical patent/DE69922443D1/de
Publication of DE69922443T2 publication Critical patent/DE69922443T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D21/00Shutting-down of machines or engines, e.g. in emergency; Regulating, controlling, or safety means not otherwise provided for
    • F01D21/04Shutting-down of machines or engines, e.g. in emergency; Regulating, controlling, or safety means not otherwise provided for responsive to undesired position of rotor relative to stator or to breaking-off of a part of the rotor, e.g. indicating such position
    • F01D21/045Shutting-down of machines or engines, e.g. in emergency; Regulating, controlling, or safety means not otherwise provided for responsive to undesired position of rotor relative to stator or to breaking-off of a part of the rotor, e.g. indicating such position special arrangements in stators or in rotors dealing with breaking-off of part of rotor
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T50/00Aeronautics or air transport
    • Y02T50/60Efficient propulsion technologies, e.g. for aircraft

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf die Ausbildung von Berstschutzringen für Gasturbinentriebwerke. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf die Ausbildung von Berstschutzringen, die dazu dienen, eine Fanschaufel innerhalb des Triebwerks aufzunehmen, wenn eine Fanschaufel bricht.
  • Turbofan-Gasturbinentriebwerke sind gewöhnlich mit einem Fan-Rotor im vorderen Teil des Triebwerks ausgerüstet. Der Rotoraufbau besteht aus einer Rotorscheibe und einer Anzahl von Fan-Rotor-Laufschaufeln. Die Fan-Rotor-Laufschaufeln erstrecken sich von der Scheibe über einen Strömungspfad für die Arbeitsmittelgase nach außen. Diese Laufschaufeln sind stärker gewölbt und beträchtlich größer als die Laufschaufeln der Axialströmungs-Kernkompressoren und der Turbinen, die bei diesen Triebwerken benutzt werden.
  • Die Fan-Rotor-Laufschaufeln werden mit hohen Drehzahlen um eine Drehachse angetrieben, um in einer ersten Stufe die Arbeitsmittelgase zu verdichten und einen Antriebsschub zu erzeugen. Dabei können Fremdkörper, beispielsweise Vögel, Hagelkörner oder andere Gegenstände, die gelegentlich in das Triebwerk zusammen mit den Arbeitsmittelgasen eingesaugt werden, eine Laufschaufel derart treffen, dass die Schaufel im Schaufelfußbereich der Fan-Laufschaufel dort bricht, wo sie an der Rotorscheibe festgelegt ist. Die Laufschaufel kann auch aus anderen Gründen im Schaufelfußbereich brechen. Bei einem derartigen Bruch einer Rotorlaufschaufel kann diese von dem Rotoraufbau mit einer beträchtlichen Energie und mit hoher Geschwindigkeit nach außen geschleudert werden.
  • Wegen der großen Abmessungen der Fan-Laufschaufeln und wegen der hohen Geschwindigkeiten mit denen sie bei einem Bruch freigesetzt werden, bilden Fan-Laufschaufeln ein schwerwiegendes Problem im Hinblick auf einen Berstschutz. Es ist klar, dass es erwünscht ist, eine abgeschleuderte Fanschaufel innerhalb des Triebwerks zu behalten, so dass eine weitere Beschädigung des Flugzeugs oder umgebender Objekte nicht erfolgen kann.
  • Eine bekannte Ausbildung eines Berstschutzrings ist in der US-A-4,417,848 beschrieben. Gemäß dieser Patentschrift umgibt ein ringförmiger Berstschutzring die äußeren Teile der Fanschaufeln. Die Dicke dieses Rings vergrößert sich axial in Richtung nach hinten, so dass der Berstschutzring eine maximale Dicke hinter einer Ebene besitzt, die den Mittelsehnenpunkt der Rotorschaufeln durchläuft. Diese Vergrößerung in der Dicke verstärkt selektiv den Ring gegen einen vorhersehbaren Aufschlag von Schaufelfragmenten derart, dass die Schaufel den Ring nicht durchdringen kann und in diesem aufgehalten wird.
  • Ein Problem bei dieser Ausbildung besteht darin, dass die Dicke des Berstschutzrings beträchtlich sein muß und dieser Dickenbereich sich über einen großen Teil des Rings erstrecken muß, damit dieser den großen Fanschaufeln und/oder den hohen Aufschlag-Geschwindigkeiten widerstehen kann. Dies erhöht in unerwünschter Weise beträchtlich das Gewicht des Triebwerkgehäuses. Weiter ist eine solche Ausbildung eines Berstschutzrings nicht optimal und kann weiter verbessert werden.
  • Es ist daher erwünscht einen Berstschutzring herzustellen, der die vorerwähnten Probleme löst und/oder Verbesserungen allgemeiner Art für derartige Berstschutzringe schafft.
  • Die US-A-52529724 beschreibt ein Fangehäuse aus einer Stahlstruktur, die als erste Berstschutzstruktur wirkt und die Fanschaufeln umschließt. Das Fangehäuse scheint eine Rippe benachbart zu den Vorderkanten der Fanschaufeln und eine Rippe benachbart zu den Hinterkanten der Fanschaufeln aufzuweisen. Die Rippen erstrecken sich radial nach außen und in Umfangsrichtung um das Fangehäuse. Eine der Rippen ist im Querschnitt T-förmig ausgebildet.
  • Die US 5486086 beschreibt ein Fan-Berstschutzgehäuse, das die Fanschaufeln umschließt. Eine äußere Hülse erstreckt sich um das Fan-Berstschutzgehäuse, um eine Kammer oder einen Ruhebereich zu bilden, der einen Honigwabenaufbau besitzt. Ein ballistisches Material ist um den Honigwabenaufbau herum angeordnet, um eine abgeschleuderte Fanschaufel in der Kammer zu halten. Das Fan-Berstschutzgehäuse besitzt axial und in Umfangsrichtung verlaufende Rippen, um die Ausbreitung von Rissen in Umfangsrichtung und in Axialrichtung zu begrenzen, wenn das Fan-Berstschutzgehäuse durchschlagen wird. Die Rippen sind im Querschnitt nicht T-förmig und haben eine Höhe von dem 8- bis 10-fachem der Dicke des Gehäuses und die Rippen verhindern nicht, dass eine abgeschleuderte Fanschaufel das Gehäuse durchschlägt.
  • Die US-A-5403148 beschreibt einen Fan-Berstschutzring, der die Fanschaufeln umschließt. Der Fan-Berstschutzring hat eine mechanische und strukturelle Ausbildung derart, dass eine schwerwiegende Beschädigung vermindert wird. Der hintere Abschnitt des Fan-Berstschutzrings scheint Vorsprünge zu besitzen, die sich radial hiervon nach außen erstrecken. Die Vorsprünge sind im Querschnitt nicht T-förmig ausgebildet.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung betrifft diese einen Berstschutzring für ein Gasturbinentriebwerk mit einer im wesentlichen starren Gehäusehülse, die im Betrieb koaxial zu einer Drehachse des Gasturbinentriebwerks liegt, und sich in Umfangsrichtung um einen Aufbau von Fan-Rotorschaufeln, die sich um die Triebwerksachse drehen, und um einen Bereich mit vorhersehbarem Schaufel-Aufschlag im Fall eines Fanschaufelbruchs erstreckt, wobei wenigstens zwei Verstärkungsrippen vorgesehen sind, die im wesentlichen radial von der Gehäusehülse vorstehen und den äußeren Umfang der Gehäusehülse umschließen, und wobei die erste Rippe koaxial um die Gehäusehülse zwischen einer senkrecht zur Gehäuseachse durch die Arbeitspositionen der Hinterkantenränder der Fanschaufeln verlaufenden Ebene, und einer Ebene positioniert ist, die senkrecht zur Gehäuseachse steht und durch die Arbeitspositionen der mittleren Sehnenpunkte der Fanschaufeln verläuft, wobei die zweite Rippe koaxial um die Gehäusehülse zwischen der Ebene, die durch die Arbeitspositionen der mittleren Sehnenpunkte der Fanschaufeln verläuft und einer Ebene positioniert ist, die senkrecht zur Gehäuseachse steht und durch die Arbeitspositionen der Vorderkanten der Fanschaufeln verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Rippen einen allgemein T-förmigen Querschnitt besitzt und jede Rippe einen sich im wesentlichen radial erstreckenden Stegabschnitt und einen Randabschnitt aufweist, wobei das Verhältnis der axialen Breite des Verstärkungsrippen-Randabschnitts zur Dicke der Gehäusehülse radial benachbart zur Arbeitsposition der Hinterkantenabschnitte der Fanschaufeln in einem Bereich zwischen 1 und 6 liegt, und wobei das Verhältnis der radialen Höhe des Verstärkungs-Stegabschnitts von der Gehäusehülse zur Dicke der Gehäusehülse radial benachbart zur Arbeitsposition der Hinterkantenabschnitte der Fanschaufeln in einem Bereich zwischen 1 und 6 liegt, und wobei das Verhältnis der Dicke des Verstärkungsrippen-Randabschnitts zur Dicke der Gehäusehülse radial benachbart zu der Arbeitsposition der Hinterkantenabschnitte der Fanschaufeln in einem Bereich zwischen 0,4 bis 2,0 liegt, und wobei das Verhältnis der axialen Dicke des Verstärkungsrippen-Stegabschnitts zur Dicke der Gehäusehülse radial benachbart zur Arbeitsposition der Hinterkantenabschnitte der Fanschaufeln in einem Bereich zwischen 0,4 und 2,0 liegt.
  • Die Rippen verstärken und versteifen selektiv die zylindrische Hülse des Berstschutzringes, wodurch die Hülse verstärkt wird. Die Benutzung von Rippen ist sehr viel wirksamer als eine einfache Erhöhung der Dicke der Hülse. Infolgedessen kann die Hülse aus einem dünneren Abschnitt bestehen, als es der Fall wäre ohne Anordnung von Rippen, so dass eine leichtere, mehr optimale Berstschutzringstruktur geschaffen wird. Außerdem verteilen die Rippen die Stoßenergie einer abgeschleuderten Fanschaufel über einen größeren Bereich des Berstschutzrings, so dass das Gehäuse in die Lage versetzt wird, die Stoßenergie einer abgeschleuderten Fanschaufel besser zu absorbieren.
  • Die Positionierung der Rippen ergibt eine Verstärkung des Berstschutzrings, wo es erforderlich ist, und dadurch kann die Dicke des Rings in anderen Bereichen verringert werden. Dadurch ergibt sich eine verbesserte gewichtsmäßig leichtere Ausbildung.
  • Vorzugsweise ist eine dritte Rippe vorgesehen und diese dritte Rippe ist so angeordnet, dass sie axial um den Ring vor einer Ebene senkrecht zur Gehäuseachse liegt, die durch die Arbeitspositionen der Vorderkanten der Fanschaufeln verläuft.
  • Weiter liegt das Verhältnis zwischen radialer Dicke des Rings im Bereich der Verstärkerrippen und der Dicke der Gehäusehülse radial benachbart zu den Arbeitspositionen der Hinterkantenabschnitte der Fanschaufeln in dem Bereich zwischen 0,4 und 2,0.
  • Das Verhältnis der Dicke der Gehäusehülse axial hinter den Arbeitspositionen der Fanschaufeln zu der Dicke der Gehäusehülse radial benachbart zu den Arbeitspositionen der Fanschaufeln liegt in einem Bereich zwischen 0,5 und 1,5.
  • Vorzugsweise liegt das Verhältnis von Dicke der Gehäusehülse axial hinter der Arbeitsposition der Fanschaufeln zur Dicke der Gehäusehülse radial benachbart zu den Arbeitspositionen der Fanschaufeln in einem Bereich zwischen 0,4 und 1,5.
  • Vorzugsweise liegt das Verhältnis zwischen Dicke der Gehäusehülse axial hinter dem Bereich der Gehäusehülse des vorhersehbaren Hauptschaufelwurzelbruchs im Fall eines Schaufelbruchs zur Dicke der Gehäusehülse radial benachbart zu den Arbeitspositionen der Fanschaufeln in einem Bereich zwischen 0,3 und 1,5.
  • Es kann ein Fan-Fänger bestehend aus einem Flansch, der radial nach innen von einer inneren Oberfläche der Gehäusehülse vorsteht, vorgesehen werden. Der Fan-Fänger ist axial bis zur Hälfte einer Sehnenlänge der Fanschaufeln vor einer Ebene angeordnet, die senkrecht zur Gehäuseachse steht und die Arbeitspositionen der Vorderkanten der Fanschaufeln durchsetzt.
  • Das Verhältnis der Dicke der Gehäusehülse vor dem Fan-Fänger zu der radialen Dicke der Gehäusehülse radial benachbart zu den Arbeitspositionen der Hinterrandabschnitte der Fanschaufel, kann im Bereich zwischen 0,25 und 0,75 liegen.
  • Vorzugsweise liegt das Verhältnis von Dicke der Gehäusehülse vor dem Fan-Fänger zu der radialen Dicke der Gehäusehülse radial benachbart zu den Arbeitspositionen der Hinterkantenabschnitte der Fanschaufeln, im Bereich zwischen 0,1 und 0,75.
  • Die dritte Rippe kann zwischen einer Ebene, die durch die Vorderkanten der Fanschaufeln läuft und einem Punkt bis zur halben Sehnenlänge der Fanschaufeln vor den Vorderkanten der Fanschaufeln angeordnet sein.
  • Vorzugsweise liegt die erste Rippe benachbart zu den Hinterkanten der Fanschaufeln, die zweite Rippe liegt benachbart zu den mittleren Sehnenpunkten der Fanschaufeln und die dritte Rippe ist benachbart zu den Vorderkanten der Fanschaufeln angeordnet.
  • Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
  • 1 ist eine schematische Ansicht eines Turbofan-Gasturbinentriebwerks, das im Bereich des Fangehäuses aufgebrochen ist, um schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darzustellen;
  • 2 ist eine in größerem Maßstabe gezeichnete Schnittansicht des Ausführungsbeispiels gemäß 1;
  • 3 ist eine der 2 entsprechende Schnittansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung.
  • Wie in der Zeichnung dargestellt, weist das Turbofan-Gasturbinentriebwerk 10 in Strömungsrichtung hintereinander einen Fan 12, einen Zwischendruck-Kompressor 14, einen Hochdruckkompressor 15, eine Verbrennungseinrichtung 16 und eine Hochdruckturbine 17, eine Zwischendruckturbine 18 und eine Niederdruckturbine 19 auf. Das Triebwerk 10 endet in einer Schubdüse 20. Ein primärer Strömungspfad 7 für die Arbeitsmittelgase erstreckt sich nach hinten durch den Fan 12, die Kompressoren 14, 15, die Verbrennungseinrichtung 16, die Turbinen 17, 18, 19 und die Düse 20. Ein sekundärer Strömungspfad 8, radial außerhalb des primären Strömungspfades 7, erstreckt sich von dem Fan 12 innerhalb des Fankanals 21 nach hinten.
  • Der Fan 12, die Kompressoren 14, 15 und die Turbinen 17, 18, 19 sind sämtlich als Axialströmungsmaschinen in herkömmlicher Weise ausgebildet, und sie weisen ringförmige Anordnungen von Rotorschaufeln auf, die an einer Scheibe oder einer Trommel festgelegt sind, um eine Anzahl von Rotoraufbauten zu schaffen. Im Betrieb drehen sich dieser Fan 12, die Kompressoren 14, 15 und die Turbinen 17, 18, 19 um eine gemeinsame Achse 1, wobei die Hochdruckturbine 17 antriebsmäßig mit dem Hochdruckkompressor 15, die Zwischendruckturbine 18 antriebsmäßig mit dem Zwischendruckkompressor 14 und die Niederdruckturbine 19 antriebsmäßig mit dem Fan 12 verbunden ist. Nicht dargestellte Wellen werden benutzt, um die jeweiligen Antriebsverbindungen zwischen den jeweiligen Turbinen 17, 18, 19 und den Kompressoren/dem Fan 14, 15, 12 herzustellen. Die im Betrieb erforderliche Energie zum Antrieb des Fan 12 und der Kompressoren 14, 15 wird durch den Hochenergiegasstrom geliefert, der innerhalb der Verbrennungseinrichtung 16 erzeugt wird, indem Brennstoff in Luft verbrannt wird, die durch die stromaufwärtigen Kompressoren 14, 15 und den Fan 12 verdichtet wurde.
  • Der Fanmantel 21 ist radial außerhalb des Fan 12 vorgesehen und mit dem übrigen Triebwerk über in der Zeichnung nicht dargestellte radial verlaufende Streben verbunden. Innerhalb des Fanmantels 21 ist ein im wesentlichen zylindrischer Berstschutzring 22 radial außerhalb des Fan 12 angeordnet. Der Berstschutzring 22 ist so angeordnet, dass im Fall eines Bruchs einer Schaufel 12' die abgeschleuderte Schaufel 12' innerhalb des Triebwerks 10 gehalten wird, oder es wird die Energie der abgeschleuderten Schaufel 12' auf einen annehmbaren Wert verringert.
  • Auf der inneren Oberfläche des Rings 22, radial zwischen den Spitzen der Fanschaufeln 12' und dem Ring 22 befindet sich ein Abstandshalter 38. Dieser besteht aus einer von Gewicht leichten Honigwabenstruktur. Der Abstandshalter 38 vermindert einen Leckstrom des Arbeitsfluid über die Spitzen der Fanschaufeln 12', indem der Zwischenraum zwischen den Spitzen der Fanschaufeln 12' und dem Ring 22 ausgefüllt wird. Ein solcher Zwischenraum ist erforderlich, um zu gewährleisten, dass beim normalen Lauf des Fan 12 dieser den Ring 22 auch in Folge eines thermischen und zentrifugalen radialen Wachstums der Schaufeln 12' nicht berührt. In diesem Zusammenhang ist eine Abriebschicht 36 auf der radial inneren Oberfläche des Abstandshalters 38 angeordnet, damit sich die Spitzen des Fan 12 ihren Zwischenraumpfad durch den Abstandshalter 38 einschneiden können. Der Abstandshalter 38 besitzt jedoch eine geringe Festigkeit und im Fall eines Bruchs einer Schaufel 12' unterstützt er das Auffangen der Fanschaufel 12' nur in geringem Maß. Eine abgeschleuderte Fanschaufel 12' wird daher direkt durch den Abstandshalter 38 auf den Berstschutzring 22 auftreffen.
  • Die Konstruktion eines geeigneten Berstschutzrings 22 basiert auf einem Verständnis des Bruchs einer Fanschaufel 12', auf der voraussichtlichen Energie, die eine derartige abgeschleuderte Schaufel 12' haben wird, auf dem wahrscheinlichen Trajektor einer derartigen abgeschleuderten Schaufel 12' und auf einer Analyse des Zusammenwirkens zwischen abgeschleuderter Schaufel 12' und Berstschutzring 22. Ein derartiges Verständnis wird von analytischen Modellen und aus experimentellen Ergebnissen abgeleitet.
  • Der Berstschutzring 22 besteht aus einer allgemein zylindrischen Hülse 24, die im wesentlichen koaxial mit der Triebwerksachse 1 angeordnet ist. Der Ring 22 kann aus irgendeinem Metall, beispielsweise aus Aluminium, aus Stahllegierungen oder Titan bestehen, wie dies üblicherweise zur Erzeugung bekannter Berstschutzringe 22 benutzt wird.
  • Der Berstschutzring 22 kann funktionell in drei getrennte Zonen aufgeteilt werden, nämlich eine Hauptberstschutzzone 30, eine Schaufelfuß-Auftreffzone 34 und eine vordere Zone 32. Die Hauptberstschutzzone 30 liegt im Bereich des Fan 12, wo voraussichtlich der Hauptaufschlag einer abgeschleuderten Fanschaufel 12' auftreten wird. Die Schaufelfuß-Aufprallzone 34, wo voraussichtlich der Schaufelfußabschnitt einer abgeschleuderten Fanschaufel 12' den Ring 22 trifft, erstreckt sich stromab der Hauptberstschutzzone 34, stromab der Laufposition des Fan 12. Die vordere Zone 32 ist jener Teil des Rings 22 stromauf der Hauptberstschutzzone 30. Es ist klar, dass der Ring 22 nicht nur eine abgeschleuderte Fanschaufel 12' aufnimmt, sondern auch eine strukturelle Abstützung für andere Teile des Triebwerks 10 bewirkt.
  • Die äußere Umfangsfläche des Rings 22 innerhalb der Hauptberstschutzzone 30 wird von drei Verstärkungsrippen oder -flanschen 2, 4, 6 umschlossen. Diese Rippen 2, 4, 6 sind integral mit der Ringhülse 24 hergestellt und jede Rippe weist einen Steg 42, der radial von der Gehäusehülse 24 vorsteht und einen Randabschnitt 40 am radial distalen Ende des Stegabschnitts 24 auf. Der Randabschnitt 40 liegt allgemein senkrecht zu dem Stegabschnitt 42 und erstreckt sich axial nach beiden Seiten des Stegabschnitts 42, so dass die Rippen 2, 4, 6 einen allgemein T-förmigen Querschnitt besitzen, wie dies aus 2 ersichtlich ist.
  • Die erste Rippe 2 liegt axial um den Gehäusering 22 in einem Bereich, der durch die Dimension L, gekennzeichnet ist, zwischen einer Ebene 50, die senkrecht zur Triebwerksachse 1 liegt und die Hinterkante 47 der Fanschaufeln 12' durchsetzt, und einer ähnlichen Ebene 48, die den mittleren Sehnenpunkt 45 der Fanschaufeln 12' durchsetzt. Der mittlere Sehnenpunkt ist als Mittelpunkt der Sehne zwischen der Vorderkante 49 und der Hinterkante 47 der Fanschaufel 12 definiert. Die zweite Rippe 4 ist axial um den Gehäusering 22 in einem Bereich gelegt, der durch die Dimension L2 gekennzeichnet ist, und zwar zwischen der Ebene 48, die durch den mittleren Sehnenpunkt 45 der Schaufeln 12 führt und einer ähnlichen Ebene 46, die durch die Vorderkante 49 der Fanschaufeln 12' läuft. Die dritte Rippe 6 ist in einem Bereich angeordnet, der durch die Dimension L3 gekennzeichnet ist; und dieser Bereich liegt zwischen der Ebene 46, die durch die Vorderkante 49 der Fanschaufeln 12' läuft und einem Punkt bis zur Hälfte einer Sehnenlänge der Schaufeln vor der Vorderkante der Fanschaufeln 12'. Im typischen Fall bis zu 130 mm vor der Vorderkante der Fanschaufeln 12'.
  • Die Positionen des mittleren Sehnenpunkts 45 der Schaufeln 12, der Vorderkante 49 und der Hinterkante 47 der Fanschaufeln 12', wie sie benutzt werden, um die axialen Stellen der Verstärkungsrippen 2, 4, 6 am Gehäusering zu definieren, sind jene die durch den Fan 12 im Betrieb eingenommen werden. Außerdem werden all diese Positionen 45, 47, 49 zum Zweck der Lokalisierung der Verstärkungsrippen 2, 4, 6 sämtlich als jene Posistionen definiert, die sich an den radial äußeren Spitzen 23 der Schaufeln 12' finden. Es ist klar, dass die Gehäuseringkonstruktion auf Gasturbinentriebwerke angewandt werden kann, die von einer unterschiedlichen Bauart der Fanschaufeln 12' sind. Beispielsweise kann die Erfindung in Verbindung mit Triebwerken benutzt werden, die gepfeilte Fanschaufeln aufweisen, bei denen die Positionen von mittlerem Sehnenpunkt 45, Nachlaufkante 47 und Vorderkante 49 sich über die radiale Länge der Schaufeln ändern. Die Fanschaufeln 12' können auch von der üblichen Bauart oder der Bauart mit breiter Sehne sein und sie können entweder hohl ausgebildet sein oder massiv.
  • Wie aus den 2 und 3 ersichtlich sind die Rippen 2, 4, 6 im typischen Fall axial aufeinanderfolgend angeordnet, wobei die erste Rippe 2 benachbart zur Hinterkante 47 der Fanschaufeln 12', die zweite Rippe 4 benachbart zum mittleren Sehnenpunkt 45 der Schaufeln 12 der Fanschaufeln 12' und die dritte Rippe 6 benachbart zur Vorderkante 49 der Fanschaufeln 12' liegt.
  • Die Dicke tw der Stegteile 42 der Rippen 2, 4, 6, die Höhe h der Rippen 2, 4, 6, die axiale Breite w der Randabschnitte 40 der Rippen 2, 4, 6 und die Dicke d der Randabschnitte 40 sind auf die Dicke t1, t2, t3 der Gehäusehülse 24 im Bereich der Rippen 2, 4, 6 bezogen. Die Abmessungen tw, w und d sowie h sind in 2 und 3 für die anderen Rippen 4 und 6 der Übersichtlichkeit wegen nicht dargestellt. Die Dicke der Gehäusehülse 24 innerhalb der Hauptberstschutzzone 30 und im Bereich der Rippen 2, 4, 6 wird ebenfalls optimiert und verändert. Diese Dimensionen sind sämtlich optimiert und sie liegen innerhalb der folgenden Verhältnisse: t2 : t1 = 0,4 bis 2,0; t3 : t1 = 0,4 bis 2,0; tw : t1 = 0,4 bis 2,0; d : t1 = 0,4 bis 2,0 und h : t1 = 1,0 bis 6,0; w : t1 = 1,0 bis 6,0.
  • Um zu gewährleisten, dass eine abgeschleuderte Fanschaufel 12' das Ringgehäuse 22 wie vorgesehen innerhalb der Hauptberstschutzzone 30 trifft, kann ein Fan-Fänger 26 stromauf der Vorderkante 49 des Fan 12 angeordnet werden. Der Fan-Fänger 26 definiert das axial stromaufwärtige Ende der Hauptberstschutzzone 30. Der Fan-Fänger 26 verhindert oder verringert die Gefahr, dass eine abgeschleuderte Fanschaufel 12' sich axial stromauf bewegt, nachdem die abgeschleuderte Fanschaufel 12' den Ring 22 getroffen hat. Die Benutzung eines solchen Fan-Fängers 26 ist im einzelnen in UK-Patent 1,369,229 beschrieben. Wie in 2 dargestellt, kann der Fan-Fänger 26 die Form eines Hakens haben und aus einem im wesentlichen L-förmigen Flansch bestehen, der sich radial von der inneren Oberfläche des Gehäuse 22 nach innen erstreckt und über den inneren Umfang verläuft. Stattdessen kann der Fan-Fänger 26a aus einem einfachen radial nach innen stehenden Flansch bestehen, wie dies in 3 dargestellt ist.
  • Innerhalb der vorderen Zone 32 vor dem Fan-Fänger 26 und der Hauptberstschutzzone 30 kann die Dicke t6 der Gehäusehülse 24 vermindert werden, damit sie in das Verhältnis zwischen t6 : t1 = 0,25 bis 0,75 fällt. Eine weitere Prüfung und Analyse hat ergeben, dass t6 : t1 vorzugsweise innerhalb des Verhältnisses von t6 : t1 = 0,1 bis 0,75 liegen sollte. Durch Verminderung der Dicke t6 der Gehäusehülse 24 in diesem Bereich wird nicht nur das Gesamtgewicht des Gehäuserings 22 vermindert, sondern auch die Belastung und Auslenkung am Fan-Fänger 26 und am stromaufwärtigen Abschnitt der Hauptberstschutzzone 30 wird vermindert.
  • Innerhalb der Schaufelfußauftreffzone 34 wird die Dicke t4, t5 der Gehäusehülse 24 auf im wesentlichen den gleichen Wert optimiert, wie in der Hauptberstschutzzone 30, mit einer Gehäusehülsedicke t4, t5 mit einem Verhältnis von t4 : t1 = 0,5 bis 1,5 und t5 : t1 = 0,5 bis 1,5. Die Dicke t4, t5 der Gehäusehülse vermindert sich im typischen Fall in Richtung stromab, wie in den 2 und 3 dargestellt ist. Weitere Versuche und Analysen haben gezeigt, dass t4 : t1 vorzugsweise im Verhältnis von t4 : t1 = 0,4 bis 1,5 liegen sollte. Weiter stromab, weg von dem Bereich des Auftreffens des Schaufelfußes, kann das Gehäuse dünner gestaltet werden, mit einem Verhältnis von t5 : t1 = 0,3 bis 1,5. Es können auch Rippen innerhalb dieser Zone 34 vorgesehen werden, um selektiv den Gehäusering 22 zu verstärken, damit dieser dem Aufprall eines abgeschleuderten Fanschaufelfußes 12' widerstehen kann. Jedoch ist die dem Fanschaufelfuß 12' Aufschlag zugeordnete Energie beträchtlich kleiner als jene die der Haupt-Fanschaufel 12' zugeordnet ist, deren Aufschlag von der Hauptberstschutzzone 30 aufgenommen wird. Insofern werden Verstärkungsrippen im allgemeinen an dieser Schaufelfußaufprallzone 34 nicht erforderlich sein.
  • Weitere Flansche 44 oder andere ähnliche Merkmale können auch auf dem Gehäusering 22 aus anderen Gründen vorgesehen werden, beispielsweise zur Dämpfung von Vibrationen oder zur Lagerung anderer Bauteile. Diese Flansche sind jedoch keine Verstärkungsrippen 2, 4, 6 und sie verbessern nicht die Festigkeit des Gehäuserings 22.
  • Auch können derartige Flansche keine Verminderung der Dicke der Gehäusehülse 24 ermöglichen, da dies die Funktion der Rippen 2, 4, 6 der Erfindung ist.
  • Gemäß einem weiteren nicht dargestellten Ausführungsbeispiel fällt die dritte, das heißt die vorderste Rippe 6 weg. Bei dieser Ausführungsform ergeben die erste Rippe 4 und die zweite Rippe 6 eine genügende Verstärkung für den Gehäusering 22, damit dieser einem Schaufelaufprall widerstehen kann. Durch Wegfall der dritten Rippe kann das Gesamtgewicht des Gehäuses weiter vermindert werden. Die Positionierung der ersten Rippe 2 und der zweiten Rippe 4 in Bezug auf die Arbeitsposition der Fanschaufel 12' ist jedoch die gleiche. Die Verhältnisse der verschiedenen Dimensionen h, d, w, tw der Rippen 2, 4 und der Dicke der Gehäusehülse 24 t1, t2, t3, t4, t5, t6 sind ebenfalls die gleichen. Die Gehäusedicke t2 wird die Dicke des Gehäuserings vor der zweiten Rippe 4 anstatt der Dicke der Gehäusehülse 24 zwischen der zweiten Rippe 4 und der dritten Rippe 6.
  • Als Beispiel für die Erfindung lediglich wurde ein Berstschutzring 22 mit nur zwei Rippen 2, 4 wie oben beschrieben und allgemein in 2, mit Ausnahme der dritten Rippe 6, dargestellt, überprüft und zeigte zufriedenstellende Berstschutzergebnisse. Das Ringgehäuse, das aus einer Stahllegierung hergestellt wurde, hatte einen mittleren Durchmesser am Fan von 1,2 m. Die Hülsendicke t6 der Gehäusehülse in der vorderen Zone 32 betrug etwa 2 mm. In der Hauptberstschutzzone 30 variierte die Dicke etwa von t2 mit 3,2 mm, t1 mit 5,2 mm auf t3 mit 3,2 mm. In der Schaufelfußaufprallzone 34 variierte die Dicke der Gehäusehülse 24 zwischen t4 mit 3,2 mm auf t5 mit 2,8 mm. Die erste Rippe 2 lag axial so, dass sie in der gleichen Radialebene 50 wie die laufende Position der Hinterkante 47 der Fanschaufeln 12' liegt. Die zweite Rippe 4 wurde axial in der gleichen Radialebene 48 wie die Laufposition des mittleren Sehnenpunktes 45 der Schaufeln 12 45 der Fanschaufeln 12' positioniert. Die Rippen hatten eine radiale Höhe h von etwa 17,5 mm und die Stegbreite tw betrug etwa 4,0 mm. Der Randabschnitt der Rippen hatte eine Axialbreite w von etwa 15 mm und eine Randdicke von etwa 4,3 mm. Der vordere Fan-Fänger 26 war axial kurz vor der Radialebene 46 angeordnet, die durch die Laufposition der Vorderkante 49 der Fanschaufeln 12' hindurchläuft. Der Fan 12 wies eine Anordnung von 24 einzelnen Fanschaufeln 12' auf, die sämtlich in herkömmlicher Weise auf einer einzigen Fan-Scheibe montiert waren. Jede Fanschaufel 12' hatte eine hohle Konstruktion mit breiter Sehne, wie dies im Stand der Technik bekannt ist, und die Fanschaufel hatte eine individuelle Masse von etwa 2 kg und eine mittlere radiale Länge von etwa 0,5 m. Der Fan 12 war so konstruiert und geprüft, dass er sich mit einer Drehzahl bis zu 7750 U/min drehen konnte.
  • Für den Fachmann ist es klar, dass sich die genaue Konstruktion des Berstschutzrings gemäß 2 und 3 in gewisser Hinsicht ändern kann, ohne vom Rahmen der Erfindung abzuweichen. Beispielsweise könnte eine einzelne Verstärkungsrippe oder stattdessen irgendeine andere Zahl von Verstärkerrippen benutzt werden. Zusätzliche Verstärkungsrippen können auch auf der Gehäusehülse 24 vorgesehen werden, um den Berstschutzring 22 weiter zu verstärken, aber dies geschieht auf Kosten eines zusätzlichen Gewichts. Die Dicke der Gehäusehülse 24 kann auch gegenüber dem beschriebenen Optimum vergrößert werden, obgleich dies natürlich wieder ein zusätzliches Gewicht für das Gehäuse bedingen würde. Weiter kann diese Gehäusekonstruktion kombiniert werden mit anderen bekannten Berstschutzsystemen, um eine verbesserte Berstschutzfunktion für die Fanschaufel 12' herzustellen.

Claims (11)

  1. Berstschutzring (22) für ein Gasturbinentriebwerk (10) mit einer im wesentlichen starren Gehäusehülse (24), die im Betrieb koaxial zu einer Drehachse des Gasturbinentriebwerks (10) liegt, und sich in Umfangsrichtung um einen Aufbau von Fan-Rotorschaufeln (12), die sich um die Triebwerksachse (1) drehen, und um einen Bereich (30) mit vorhersehbarem Schaufel (12) Aufschlag im Fall eines Fanschaufelbruchs (12) erstreckt, wobei wenigstens zwei Verstärkungsrippen (2, 4) vorgesehen sind, die im wesentlichen radial von der Gehäusehülse (24) vorstehen und den äußeren Umfang der Gehäusehülse (24) umschließen, und wobei die erste Rippe (2) koaxial um die Gehäusehülse (24) zwischen einer senkrecht zur Gehäuseachse (1) durch die Arbeitspositionen der Hinterkantenränder (47) der Fanschaufeln (12) verlaufenden Ebene (50), und einer Ebene (48) positioniert ist, die senkrecht zur Gehäuseachse (1) steht und durch die Arbeitspositionen der mittleren Sehnenpunkte (45) der Fanschaufeln (12) verläuft, wobei die zweite Rippe (4) koaxial um die Gehäusehülse (24) zwischen der Ebene (48), die durch die Arbeitspositionen der mittleren Sehnenpunkte (45) der Fanschaufeln (12) verläuft und einer Ebene (46) positioniert ist, die senkrecht zur Gehäuseachse (1) steht und durch die Arbeitspositionen der Vorderkanten (49) der Fanschaufeln (12) verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Rippen (2, 4) einen allgemein T-förmigen Querschnitt besitzt und jede Rippe einen sich im wesentlichen radial erstreckenden Stegabschnitt (42) und einen Randabschnitt (40) aufweist, wobei das Verhältnis der axialen Breite (w) des Verstärkungsrippen-Randabschnitts (40) zur Dicke (t1) der Gehäusehülse radial benachbart zur Arbeitsposition der Hinterkantenabschnitte (47) der Fanschaufeln (12) in einem Bereich zwischen 1 und 6 liegt, und wobei das Verhältnis der radialen Höhe (h) des Verstärkungs-Stegabschnitts (42) von der Gehäusehülse (24) zur Dicke (t1) der Gehäusehülse (24) radial benachbart zur Arbeitsposition der Hinterkantenabschnitte (47) der Fanschaufeln (12) in einem Bereich zwischen 1 und 6 liegt, und wobei das Verhältnis der Dicke (d) des Verstärkungsrippen-Randabschnitts (40) zur Dicke (t1) der Gehäusehülse (24) radial benachbart zu der Arbeitsposition der Hinterkantenabschnitte (47) der Fanschaufeln (12) in einem Bereich zwischen 0,4 bis 2,0 liegt, und wobei das Verhältnis der axialen Dicke (tw) des Verstärkungsrippen-Stegabschnitts (42) zur Dicke (t1) der Gehäusehülse (24) radial benachbart zur Arbeitsposition der Hinterkantenabschnitte (47) der Fanschaufeln (12) in einem Bereich zwischen 0,4 und 2,0 liegt.
  2. Berstschutzring (22) nach Anspruch 1, bei welchem eine dritte Rippe (6) vorgesehen ist und die dritte Rippe (6) axial um das Gehäuse (24) vor einer Ebene (46) herumgeführt ist, die senkrecht zur Gehäuseachse (1) steht und durch die Arbeitspositionen der Vorderkanten (49) der Fanschaufeln (12) verläuft.
  3. Berstschutzring (24) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei welchem das Verhältnis der radialen Dicke der Gehäusehülse im Bereich der Verstärkungsrippen zur Dicke der Gehäusehülse radial benachbart zu den Arbeitspositionen der Hinterkantenabschnitte der Fanschaufeln im Bereich zwischen 0,4 und 2,0 liegt.
  4. Berstschutzring nach Anspruch 1, Anspruch 2 oder Anspruch 3, bei welchem das Verhältnis der Dicke der Gehäusehülse axial hinter den Arbeitspositionen der Fanschaufeln zur Dicke der Gehäusehülse radial benachbart zu den Arbeitspositionen der Fanschaufeln im Bereich zwischen 0,5 und 1,5 liegt.
  5. Berstschutzring nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei welchem das Verhältnis der Dicke der Gehäusehülse axial hinter der Arbeitsposition der Fanschaufeln zur Dicke der Gehäusehülse radial benachbart zu der Arbeitsposition der Fanschaufeln im Bereich zwischen 0,4 und 1,5 liegt.
  6. Berstschutzring nach Anspruch 5, bei welchem das Verhältnis der Dicke der Gehäusehülse axial hinter einem Bereich der Gehäusehülse eines vorbestimmten Hauptschaufelfußaufschlags im Fall eines Schaufelbruchs zur Dicke der Gehäusehülse radial benachbart zur Arbeitsposition der Fanschaufeln im Bereich zwischen 0,3 und 1,5 liegt.
  7. Berstschutzring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem ein Fan-Fänger vorgesehen ist, der aus einem Flansch besteht, der von einer inneren Oberfläche der Gehäusehülse radial nach innen vorsteht, wobei der Fan-Fänger axial bis zu einer halben Sehnenlänge der Fanschaufeln vor einer Ebene positioniert ist, die senkrecht zur Gehäuseachse durch die Arbeitspositionen der Vorderkanten der Fanschaufeln verläuft.
  8. Berstschutzring nach Anspruch 7, bei welchem das Verhältnis der Dicke der Gehäusehülse vor dem Fan-Fänger zur radialen Dicke der Gehäusehülse radial benachbart zur Arbeitsposition des Hinterkantenbereichs der Fanschaufeln im Bereich zwischen 0,25 und 0,75 liegt.
  9. Berstschutzring nach Anspruch 7, bei welchem das Verhältnis der Dicke der Gehäusehülse vor dem Fan-Fänger zur radialen Dicke der Gehäusehülse radial benachbart zu den Arbeitspositionen der Hinterkantenabschnitte der Fanschaufeln im Bereich zwischen 0,1 und 0,75 liegt.
  10. Berstschutzring nach Anspruch 2, bei welchem die dritte Rippe (6) zwischen einer Ebene (46), die durch die Vorderkanten (49) der Fanschaufeln (12) verläuft und einem Punkt bis zu einer halben Sehnenlänge der Fanschäufeln (12) vor den Vorderkanten (49) der Fanschaufeln liegt.
  11. Berstschutzring nach Anspruch 2, bei welchem die erste Rippe (2) benachbart zu den Hinterkanten (47) der Fanschaufeln (12) verläuft und die zweite Rippe (4) benachbart zur den mittleren Sehnenpunkten (45) der Fanschaufeln (12) angeordnet ist und die dritte Rippe (6) benachbart zu den Vorderkanten (49) der Fanschaufeln (12) liegt.
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