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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Urinmanagementvorrichtung mit
einer größeren gefühlsmäßigen Weichheit
zur größeren Bequemlichkeit
und Zufriedenheit des Trägers.
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Hintergrund
der Erfindung
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Urinmanagementvorrichtungen
sind bekannte Fertigungsartikel, welche darauf ausgelegt sind, grundsätzlich von
an Inkontinenz leidenen und Kleinkindern getragen zu werden. Solche
Urinmanagementvorrichtungen werden am Urogenitalbereich des Trägers befestigt
und sollen Urin und andere Körperausscheidungen
aufnehmen und sogleich verwahren. Als Folge davon bewirken diese
Vorrichtungen eine Verminderung der Hautreizung, eine Verhinderung
der Verunreinigung von Gegenständen
wie Kleidung und Bettzeug und sogar eine Verhinderung des Verschmutzens
des Trägers
selbst. Nichtsdestoweniger besteht oft das Problem, das mit der
Verwendung solchen Urinmanagementvorrichtungen verbunden ist, darin,
dass das Konstruktionsmaterial für
die äußere Oberfläche der
Vorrichtungen dazu neigt, Unbequemlichkeit zu verursachen und in
manchen Fällen, zum
Beispiel bettlägerigen
Trägern
und Kleinkindern, außerordentliche
Unbequemlichkeit zu verursachen.
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Urinmanagementvorrichtungen
werden typischerweise aus Kunststoffmaterialien hergestellt. GB-A
1,092,274 legt zum Beispiel einen pädiatrischen Urinsammler zur
Verwendung durch Mädchen offen,
welcher einen Sammelbeutel mit einer Öffnung aus Kunststoffmaterial
umfasst. Die Basis der Öffnung
ist mit einem keilförmigen
Fortsatz versehen, welcher darauf ausgelegt ist, den hinteren Perinealbereich
des Kindes zu umfassen. Der Sammler wird mit einem haftenden Material
am Körper
des Trägers befestigt.
GB-A 2,268,882 legt einen urostomalen Sack/Beutel aus Kunststoffmaterial
offen, welcher mit einer Oberflächenöffnung versehen
ist, die von einem ersten Kupplungsteil umgeben ist, womit der Beutel
wiederablösbar
an einem Kupplungsgegenstück
befestigt werden kann. Der Beutel kann auch zur Verwendung in Form
eines Kits vorgesehen werden, welches weiterhin einen Applikator
mit Superabsorptionsmaterial umfasst, das mithilfe eines Kolbens in
den Beutel injiziert werden kann. EP-A 0 140 478 legt eine wegwerfbare
Windel mit einer wasserdichten Sperrschicht aus vorzugsweise Polypropylen oder
Polyethylen offen, welche als abgeflachter Beutel mit einer einzigen Öffnung ausgebildet
ist. Der Beutel ist mit 2 Lagen Füllmaterial ausgerüstet, wovon
die obere Lage ein Gazematerial und die untere Lage ein Superabsorptionsmaterial
ist. WO 85/03428 legt eine Urinaufnahmevorrichtung für männliche
Patienten offen, umfassend einen Schutzbeutel mit einer Öffnung,
Parallelogrammwänden
aus einem wasserdichten Laminat aus Polyethylenfolie und Vliesstoff,
welche mit einem Innenteil aus Wasser absorbierendem Material ausgerüstet ist.
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Kunststoffmaterial,
welches funktionsmäßig annehmbar
ist, ist jedoch mit bestimmten Eigenschaften ausgestattet, welche
für den
Träger
nicht zufrieden stellend und lästig
sind. Das Gefühl
der Textur von Kunststoffmaterial ist unter dem Gesichtspunkt der
Gesundheit der Haut besonders störend. Die
Haut von an Inkontinenz Leidenden und Kindern ist typischerweise
besonders empfindlich und bedarf sanfter und schonender Behandlung.
Es ist erkannt worden, dass das Scheuern von Kunststoffmaterial von
Urinmanagementvorrichtungen am Körper
des Trägers
während
des Tragens zu Okklusion führen, warme,
feuchte Zustände
und Stickigkeit, Röten, Hautausschlag
erzeugen und vielleicht sogar zu ernsteren Hautreizungen und schließlich zur
Ablehnung der Vorrichtung führen
kann. Die Verwendung von Kunststoffmaterialien neigt darüber hinaus
dazu ein hörbares
Geräusch
zu verursachen, wenn sich der Träger
bewegt, was Verlegenheit verursachen kann. Es kann daher ein echtes
Bedürfnis
beim Verbraucher nach einer Urimanagementvorrichtung mit überlegenen
Polsterungseigenschaften und einer größeren gefühlsmäßig wahrnehmbaren Weichheit ausgemacht
werden.
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Die
vorliegende Erfindung nimmt sich dieses Bedürfnisses an, indem, sie die äußere Oberfläche der
Urinmanagementvorrichtung mit einer hydrophoben Faserschicht versieht,
welche vorzugsweise eine nichtgewebte Schicht ist. Es hat sich herausgestellt, dass
diese hydrophobe Faseschicht einzigartig vorteilhaft ist und die
Weichheit der Urinmanagementvorrichtung erhöht, ohne ihre Funktionsfähigkeit nachteilig
zu beeinflussen. Die Urinmanagementvorrichtung ist des Weiteren ästhetisch
ansprechender, wirft während
der Verwendung weniger Falten und führt zu einer größeren Zufriedenheit
beim Träger und
Pfleger was die Gesundheit der Haut betrifft.
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Unter
einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung kann die Urinmanagementvorrichtung mit
ihrer hydrophoben äußeren Oberfläche vorteilhaft mit
einer wegwerfbaren Windel verwendet werden. Insbesondere gewährleistet
die Anwesenheit der hydrophoben äußeren Faserschicht,
dass jede Flüssigkeit,
welche die äußere Oberfläche kontaktieren könnte, abgestoßen und
daher von der Windel absorbiert wird und nicht von der äußeren Schicht
als solcher absorbiert wird.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung konstruierte Urinanagementvorrichtung
(10) umfasst einen Beutel (11) mit einer Öffnung (13)
und eine die Öffnung
(113)umgebenden Flansch (12), zur wiederlösbaren klebenden
Befestigung am Urogenitalbereich des Trägers. Der Flansch ist am Beutel
befestigt. Der Beutel (11) umfasst ein Wandmaterial, welches
eine äußere Oberfläche (17)
und eine innere Oberfläche
(18) umfasst. Die äußere Oberfläche (17)
ist mit einer hydrophoben Faserschicht versehen, worin die Fasern
eine Benetzungszeit von mindestens 1 Stunde aufweisen. Diese Faserschicht
ist vorzugsweise eine nichtgewebte Schicht. Die innere Oberfläche (18)
umfasst vorzugsweise eine Kunststofffolienschicht. Die Kunststofffolie ist
vorzugsweise luft- und
dampfdurchlässig.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung liegen die Faserschicht (17), welche
vorzugsweise eine nichtgewebte Schicht ist, und die Kunststofffolienschicht
(18) in Form eines Laminats vor.
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Unter
einem anderen Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird die
Urinmanagementvorrichtung in Kombination mit einer wegwerfbaren
Windel verwendet.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Es
wird angenommen, dass die Erfindung aus der vorliegenden Beschreibung
in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen, besser verstanden
wird, in denen
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1 eine
ebene Aufsicht auf eine erfindungsgemäße wegwerfbare Urinmanagementvorrichtung
ist;
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2 eine
Seitenansicht der wegwerfbaren Urinmanagementvorrichtung von 1 ist;
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3 eine
Ansicht im Querschnitt entlang der Linie 3-3 von 1 ist;
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4 eine
ebene Aufsicht auf eine andere Ausführungsform der wegwerfbaren
Urinmanagementvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist;
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5 eine
Ansicht im Querschnitt entlang der Linie 5-5 von 4 ist;
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6 eine
Ansicht im Querschnitt einer anderen Ausführungsform der wegwerfbaren
Urinmanagementvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist.
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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Der
Ausdruck "wegwerfbar" beschreibt, wie hierin
verwendet, Vorrichtungen, welche im Allgemeinen nicht gewaschen
oder anderweitig wiederhergestellt oder wiederverwendet werden sollen
(d. h. sie sollen nach einmaliger Verwendung verworfen, und vorzugsweise
kompostiert oder in umweltverträglicher
Weise anderweitig entsorgt werden).
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Bezug
nehmend nunmehr auf die 1-3 ist dort
eine wegwerfbare Urinmanagementvorrichtung (10) dargestellt.
Die wegwerfbare Urinmanagementvorrichtung (10) umfasst
einen Beutel (11) mit einer Öffnung (13) und einem
die Öffnung
(13) umgebenden Flansch (12) zur vorzugsweise
klebenden Befestigung am Urogenitalbereich eines Trägers. Jede
auf dem Fachgebiet bekannte Urinmanagementvorrichtung (10)
kann gemäß der vorliegenden
Erfindung vorgesehen werden.
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Der
Beutel (11) zur Verwendung hierin ist ein flexibler Rezipient
zur Aufnahme von ausgeschiedenem Urinmaterial. Der Beutel (11)
kann in beliebiger Gestalt und Größe vorgesehen werden, je nach
dessen vorgesehener Verwendung, d. h. ob die Vorrichtung für bettlägerige Kranke
oder unter Inkontinenz leidende aktive Kranke oder für Kinder
vorgesehen ist. Längliche
Beutel, die grundsätzlich
röhrenförmig oder
rechteckig sind, werden zum Beispiel typischerweise von Bettlägerigen
und Älteren
an Inkontinenz leidenden verwendet. Für aktivere Träger, ob
Kinder oder Erwachsene, sollte die Urinmanagementvorrichtung vorzugsweise
anatomisch so gestaltet sein, dass sie den Körperumrissen folgt und vom
Träger unauffällig unter
normaler Kleidung getragen werden kann.
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Besonders
bevorzugte Formen sind flache kreisförmige und flache T-förmige Typen
von Beuteln, konusförmige
Beutel, kegelstumpfförmige
Beutel und pyrami denförmige
oder pyramidenstumpfförmige
Beutel. Bei der am meisten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung besitzt der Beutel (11) eine im Wesentlichen
flache T-förmige Gestalt.
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Zusätzlich ist
der Beutel (11) so gestaltet, dass er sich dem Urogenitalbereich
des Trägers
anpasst und einen guten Kontakt zwischen dem Flansch und der Haut
des Trägers
sicherstellt. Der Beutel (11) kann zum Beispiel mit einem
Halsteil oder einer Röhre
versehen sein.
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Der
Beutel (11) ist vorzugsweise so ausgelegt, dass er genügend Volumen
für Urin
unter einer Vielfalt von Tragebedingungen bereitstellt, auch wenn
er von einem frei beweglichen, d. h. nicht bettlägerigen Träger, getragen wird.
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Der
Beutel (11) ist so ausgelegt, dass er jedes eingeschlossene
Material sicher verwahrt, wobei er typischerweise flüssigkeitsundurchlässig sein wird,
jedoch atmungsaktiv sein kann. Der Beutel (11) ist auf
eine genügende
Festigkeit ausgelegt, um bei der Verwendung nicht zu reißen, auch
wenn auf den Beutel (11) Druck ausgeübt wird.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann der Beutel (11), je nach der benötigten Gestalt
des Beutels (11), aus einem einheitlichen Stück Material
oder aus einer Anzahl einzelner Materialstücke, welche identisch oder
unterschiedlich sein können,
und welche an ihren jeweiligen Außenrändern miteinander versiegelt
sind, vorgesehen werden.
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Der
vorliegenden Erfindung gemäß kann der Beutel
(11) eine oder mehrere Schichten umfassen, vorzugsweise
zwei oder drei. Die Schicht auf der Innenseite des Beutels, welche
typischerweise zumindest teilweise mit Urin und/oder anderen Körperausscheidungen
in Berührung
kommen wird, wird als Innen schicht (18) bezeichnet. Die äußerste Schicht des
Beutels, welche typischerweise zumindest teilweise mit der Haut
des Trägers
und der Kleidung des Trägers
in Berührung
kommt, wird als Außenschicht (17)
bezeichnet.
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Nach
der vorliegenden Erfindung ist ein Hauptmerkmal des Beutelmaterials,
dass die Außenschicht
(17) des Beutels eine Faserschicht ist, in welcher die
Fasern hydrophob sind, so dass sie eine Benetzungszeit von mindestens
1 Stunde, vorzugsweise von mindestens 6 Stunden und am meisten vorzugsweise
von mindestens 24 Stunden aufweisen. Es ist überraschenderweise gefunden
worden, dass das Vorsehen einer solchen hydrophoben Faseraußenschicht
einen Beutel mit besonders angenehmen Gefühl für die Haut liefert und insbesondere bei
der Verwendung in Verbindung mit einer Windel sicherstellt, dass
keine Flüssigkeit
von der Außenschicht des
Wandmaterials der Urinmanagementvorrichtung absorbiert wird sondern
innerhalb des Kerns der Windel. Zusätzlich vermindert die Verwendung
einer Faseraußenschicht
das hörbare
Geräusch,
das bei der Bewegung des Trägers,
oft mit Kunststoffvorrichtungen verbunden ist.
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Die
Hydrophobie der Faseraußenschicht wird
gemäß dem Flüssigkeitsabsorptionszeittest nach
der ASTM D1117-80 Methode bestimmt.
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Erfindungsgemäß kann jede
Faser, welche die Hydrophobieanforderungen erfüllt, als Außenschicht (17) eingesetzt
werden. Geeignete Fasern schließen
Fasern ein, welche von Haus aus die Hydrophobieanforderungen erfüllen, wie
Polyesterfasern, Polypropylenfasern, Polyethylenfasern, Polyamidfasern
und Mischungen hiervon. Alternativ können Fasern, welche mithilfe
einer besonderen Endbehandlung, zum Beispiel mit einem Öl, behandelt worden
sind, um ihnen die erforderlichen Hydrophobieeigenschaften zu verleihen,
hierin ebenfalls wirksam verwendet werden. Darüber hinaus können auch
Mischungen hydrophober Fasern oder hydrophob behandelter Fasern
verwendet werden. Die Faseraußenschicht
kann als eine gewebte oder nichtgewebte, vorzugsweise als eine nichtgewebte Schicht,
vorgesehen werden.
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Die
weiteren Schichten des Beutelmaterials können aus jedem beliebigen Material
vorgesehen werden, vorzugsweise so, dass der Beutel flüssigkeitsundurchlässig ist.
Die Schichten können
insbesondere beliebige Materialien umfassen, wie nichtgewebte oder
Folien. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung kann ein Laminat aus einer nichtgewebten Schicht und einer
Folie gebildet werden. Das Laminat kann nach allen dem Fachmann
bekannten Verfahren gebildet werden.
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Jede
nichtgewebte Schicht kann Filzgewebe, Klöppelgewebe, Luftspinngewebe,
Nassspinngewebe, Trockenspinngewebe, Schmelzspinngewebe, Stapelfaserkrempelgewebe,
Schmelzspinnverbundstoff, Steppgewebe, Lochgewebe, Kombinationen der
Vorstehenden und dergleichen umfassen.
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Geeignete
Folienmaterialien für
jede der Schichten umfassen vorzugsweise ein thermoplastisches Material.
Das thermoplastische Material kann aus allen Arten von Heißschmelzklebstoffen,
Polyolefinen, insbesondere Polyethylen, Polypropylen, amorphen Polyolefinen
und dergleichen gewählt sein;
aus Materialien, ent haltend schmelzbare Komponenten, umfassend Fasern
oder polymere Bindemittel, einschießend Naturfasern, wie Cellulose – Zellstoff,
Baumwolle, Jute, Hanffaser; aus synthetischen Fasern wie Glasfasern,
Rayon, Polyester, Polyolefin, Acryl, Polyamid, Aramid, Polytetrafluorethylen,
Polyamid; aus Bindemitteln wie hochschmelzendes/niedrigschmelzendes
Zweikomponentenpolymer, -copolymer, Polyester, Polyvinylchlorid,
Polyvinylacetat/-chlorid-Copolymer, Polyamid, Materialien, umfassend
Abmischungen, worin einige der Bestandteile nicht schmelzbar sind;
aus luft- und dampfdurchlässigen
Materialien, einschießend
mikroporöse
Folien wie jene, die von der EXXON Chemical Co., Ill. USA, unter
der Bezeichnung EXXAIR oder jene, die von der Mitsui Toatsu Co.,
Japan, unter der Bezeichnung ESPOIR NO erhältlich sind; sowie aus monolithischen
atmungsaktiven Materialien wie HytrelTM,
erhältlich
von DuPont und PebaxTM, erhältlich von
ELF Atochem, Frankreich.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
ist eine Folie, die in jeder Schicht enthalten ist, vorzugsweise
für Gase,
wie Luft, oder Dampf, wie Wasserdampf, durchlässig, um das Problem des Einschlusses
und der Kondensation feuchter Dämpfe,
die vom Körper
des Trägers
abgegeben werden, und damit die nach kurzer Verwendungsdauer auftretenden warmen,
klammen und unbequemen Verhältnisse
zu vermeiden.
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Die
Außenschicht
des Beutels ist vorzugsweise mit einer hydrophoben nichtgewebten
Faserschicht versehen. Solche Materialschichten bieten der Haut
des Trägers
eine unebene Oberfläche
und vermindern dadurch das Okklusionsproblem beträchtlich
und verbessern die Hautverträglichkeit stark.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung umfasst der Beutel zwei Schichten. Die
Außenschicht
(17) umfasst bevorzugt die hydrophobe nichtgewebte Faserschicht
und die Innenschicht (18) umfasst eine Folie.
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Bei
einer noch anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung umfasst der Beutel (11) drei Schichten, vorzugsweise
eine Folie und zwei nichtgewebte Schichten. Bei einer sogar noch
weiter bevorzugten Ausführungsform
ist die Folie zwischen den zwei nichtgewebten Schichten angeordnet.
Diese Folge von Schichten führt
zu einer geschlossenen Faserstruktur, welche bei der Berührung mit
der Haut des Trägers
ein besonders angenehmes Gefühl
verleiht.
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Bei
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
umfasst die Innenschicht eine Folie und die zwei Außenschichten
umfassen Vliesstoffe.
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Die
nichtgewebte Schicht wird typischerweise mit einem oberflächenaktiven
Material behandelt, wie einer Fluorchemikalie oder anderen hydrophoben
Appreturen, um die erforderliche Hydrophobie zu erzeugen. Die nichtgewebte
Schicht kann jedoch eben so gut mit Beschichtungen flüssiger undurchdringlicher
Materialien wie Heißschmelzklebstoffen oder
Beschichtungen von Siliconen oder anderen hydrophoben Verbindungen
wie Kautschuke und Pflanzen- und Mineralwachse behandelt werden,
oder sie kann zum Beispiel unter Verwendung von Nanopartikeln oder
Plasmabeschichtungstechniken physikalisch behandelt werden.
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Die
nichtgewebte Schicht kann auch mit Mitteln zur Verbesserung der
gefühlsmäßig wahrnehmbaren
Weichheit behandelt werden. Die Mittel schließen, ohne Beschränkung darauf,
pflanzliche, tierische oder synthetische Öle, Siliconöle und dergleichen ein. Es
ist bekannt, dass diese Mittel der nichtgewebten Schicht ein seidiges
oder Flannel-artiges Gefühl
verleihen, ohne diese für
den Tastsinn des Trägers
fettig oder ölig
erscheinen zu lassen. Zusätzlich
können
Tensidmaterialien, einschließend
anionische, nichtanionische, kationische und nichtkationische Tenside
zugegeben werden, um die Weichheit und Oberflächenglätte weiter zu erhöhen.
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Darüber hinaus
kann die nichtgewebte Schicht mit einer Lotion imprägniert werden,
um erwünschte
therapeutische oder schützende
Vorteile von Beschichtungslotionen vorzusehen. Die Lotion ist durch
den normalen Kontakt und die normale Bewegung des Trägers und/oder
die Körperwärme auf die
Haut des Trägers übertragbar.
Im Allgemeinen wird Mineralöl
in Form einer Lotion als wirksam angesehen, um der Haut des Trägers eine
lindernde, schützende
Beschichtung zu verleihen. Es ist auch möglich, die nichtgewebte Schicht
mit einer festen Ölphase
oder Cremeformulierung zu imprägnieren oder
in die nichtgewebte Schicht eine Portion durch Druck, Wärme oder
Wasser zerstörbarer
Kapseln zu inkorporieren, welche zum Beispiel Babyöl enthalten.
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Bei
einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
kann der Beutel (11) ein Absorptionsmaterial (15)
enthalten. Das Absorptionsmaterial (15) kann ein beliebiges
Absorptionsmaterial umfassen, welches in der Lage ist, Flüssigkeiten
zu absorbieren und zurückzuhalten.
Das Absorptionsmaterial kann eine breite Vielfalt flüssigkeitsabsorbierender
Materialien umfassen, die üblicherweise
in wegwerf baren Windeln und anderen Absorptionsartikeln verwendet werden,
wie Zellstoff, der im Allgemeinen als Luftfilz bezeichnet wird.
Beispiele anderer geeigneter Absorptionsmaterialien schließen ein:
gekräuselte
Cellulosewatte; heiß geschäumte Polymere,
einschließlich
Coform; chemisch versteifte, modifizierte oder vernetzte Cellulosefasern;
Gewebe, einschließend Stoffbandagen-
und Stofflaminate; Absorptionsschäume; Absorptionsschwämme; Superabsorptionspolymere;
absorbierende Gelmaterialien; oder jedes andere bekannte Absorptionsmaterial
oder Kombinationen von Materialien.
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Das
Absorptionsmaterial (15) kann im Beutel (11) in
jeder geeigneten Weise angeordnet sein. Das Absorptionsmaterial
(15) kann zum Beispiel innerhalb des Beutels (11)
lose angeordnet werden oder es kann an der inneren Oberfläche (15)
des Beutels (11) befestigt werden. Es kann jedes bekannte
Verfahren zur Befestigung von Absorptionsmaterial an nichtgewebten
Substraten und Folien verwendet werden, um das Absorptionsmaterial
(15) an der inneren Oberfläche des Beutels (11)
zu befestigen. Das Absorptionsmaterial kann auch in jeder gewünschten
Gestalt oder Konfiguration (z. B. rechteckig, oval, kreisrund, etc.)
angeordnet werden.
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Bei
der in den 1-3 dargestellten Ausführungsform
ist die äußere Oberfläche des
Beutels (11) mit Klebstreifen (40) zur Befestigung
des Beutels (11) am Körper
des Trägers
versehen. Die klebstreifen (40) sind an der äußeren Oberfläche des Beutels
(11) vorzugsweise so angeordnet, dass sie bei der Verwendung
am Unterleib des Trägers
befestigt sind. Es kann eine beliebige Anzahl, Größe und Form
von Klebstreifen (40) verwendet werden, je nach der beabsichtigten
Verwendung der Vorrichtung. Als Klebstoff (40) kann jeder
medizinisch zugelassene wasserbeständige, druckaktivierbare Klebstoff
verwendet werden, wie hydrokolloide Klebstoffe und Hydrogelklebstoffe.
Besonders wirksame Klebstoffe, welche für die gewünschten Klebeeigenschaften
zur Befestigung des Flansches an der Haut des Trägers sorgen, während sie
eine relativ schmerzlose Anbrin-gung und Entfernung erlauben, sind
hydrophile Hydrogele, die aus vernetzten Polymeren mit einem Weichmacher
unter Bildung einer 3-dimensionalen Matrix gebildet werden.
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Bezug
nehmend nunmehr auf die 4-5, ist eine
andere Ausführungsform
einer wegwerfbaren Urinmanagementvorrichtung (110) dargestellt.
Die wegwerfbare Urinmanagementvorrichtung (110) umfasst
einen Beutel (111) mit einer Öffnung (113), einen
die Öffnung
umgebenden Flansch (112) zur klebenden Befestigung am Körper des
Trägers,
und ein Absorptionsmaterial (115), das im Beutel (111)
enthalten ist.
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Der
Flansch (112) schließt
eine erhabene, gekrümmte
Ausbuchtung (150) ein, die unterhalb der Öffnung (113)
angeordnet ist und sich über
den Flansch (112) in ungefähr der Weite der Öffnung (113)
erstreckt. Die Ausbuchtung (150) ist so gestaltet, dass
sie den Damm des Trägers überspannt.
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Bezug
nehmend nunmehr auf 6, ist eine andere Ausführungsform
einer wegwerfbaren Urinmanagementvorrichtung (210) dargestellt.
Die wegwerfbare Urinmanagementvorrichtung (210) umfasst einen
Beutel (211) mit einer Öffnung
(213), einen die Öffnung
umgebenden Flansch (212) zur klebenden Befestigung am Körper des
Träger,
und ein Absorptionsmaterial (215), das im Beutel (211)
enthalten ist.
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Die
wegwerfbare Urinmanagementvorrichtung (210) umfasst auch
eine zusätzliche
Erfassungsschicht (270). Die Erfassungsschicht (270)
ist in 6 als an der inneren Oberfläche des Beutels (211)
befestigt, dargestellt. Die Erfassungsschicht (270) kann
jedoch auch am Flansch (212) oder an beiden, dem Flansch
(212) und der inneren Oberfläche des Beutels (211),
befestigt sein. Die Erfassungsschicht (270) ist vorzugsweise
so angeordnet, dass sie die Genitalien des Trägers vom direkten Kontakt mit
dem Absorptionsmaterial (215) trennt. Die Erfassungsschicht
(270) ist flüssigkeitsdurchlässig und
ermöglicht
es dem Urin sie leicht zu durchdringen, so dass er durch das Absorptionsmaterial (215)
absorbiert werden kann.
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Die
Erfassungsschicht (270) kann aus einer breiten Vielfalt
von Materialien hergestellt werden, wie poröse Schäume; wabenförmige Schäume; Kunststofflochfolien;
oder Gewebe oder Vliesstoffe aus natürlichen Fasern (z. B. Holz-
oder Baumwollfasern); synthetische Fasern (z. B. Polyester- oder
Polypropylenfasern) oder einer Kombination aus natürlichen
und synthetischen Fasern. Wenn die Erfassungstrennschicht Fasern
einschließt,
können
die Fasern schmelzgesponnen, gekrempelt, nassgesponnen, schmelzgeblasen,
nassgewoben oder anderweitig verarbeitet worden sein, wie auf dem
Fachgebiet bekannt.
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Die
Erfassungsschicht (270) ist auf eine solche Porengröße ausgelegt,
dass das Absorptionsmaterial (215) nicht hindurch gehen
und mit der Haut des Trägers
in Berührung
kommen kann. Obwohl die Erfassungsschicht (270) darauf
ausgelegt ist, keine zu große
Porenweite aufzuweisen, welche den Durchgang des Absorp tionsmaterials
(215) ermöglicht,
besitzt sie vorzugsweise eine Porenweite, welche größer ist,
als die Porenweite des Absorptionsmaterials (215).
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Die
Erfassungsschicht (270) ist vorzugsweise weniger hydrophil
als das Absorptionsmaterial (215). Die Erfassungsschicht
(270) kann mit einem Tensid behandelt werden, um die anfängliche
Benetzbarkeit zu erhöhen.
Die Erfassungsschicht (270) sollte jedoch bei Behandlung
mit einem Tensid immer noch weniger hydrophil sein als das Absorptionsmaterial
(215). Geeignete Verfahren zur Behandlung der Erfassungsschicht
(270) mit einem Tensid, schließen das Besprühen der
Erfassungsschicht (270) mit einem Tensid und das Eintauchen
des Materials in das Tensid ein. Alternativ kann ein Tensid in die
Erfassungsschicht (270) eingebaut werden.
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Der
Beutel (11) ist, wie in 1 dargestellt, mit
einer Öffnung
(13) versehen, durch die Urin vor der Lagerung innerhalb
des Beutelhohlraums erhalten wird. Die Öffnung (13) ist von
einem Flansch (12) umgeben und kann in jeder Gestalt und
Größe bereitgestellt
werden, wie kreisrund, länglich,
herzförmig, und
kann symmetrisch oder unsymmetrisch sein, wobei die Öffnung vorzugsweise
entweder in der Längs- oder
in der Querrichtung eine längliche
Anordnung aufweist, wobei die Umrisse der Öffnung am meisten vorzugsweise
die Gestalt von zwei Ellipsen aufweisen, deren jeweilige Hauptachsen
im Wesentlichen aufeinander senkrecht stehen.
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Der
Flansch (12) ist am Beutel (11) in jeder dem Fachmann
bekannten Weise befestigt, welches eine permanente oder temporäre Befestigung
bietet. Der Flansch (12) wird jedoch am Beutel (11)
vorzugsweise mittels eines Klebstoffs befestigt. Der Beutel (11)
wird typischerweise am Flansch (12) gegen den äußeren Umfang
des Flansches hin befestigt, um keinerlei Störung der eintretenden Flüssigkeiten
zu verursachen.
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Der
Flansch (12) kann in beliebiger Größe bereitgestellt werden, je
nachdem, für
welche Gruppe von Trägern
die Vorrichtung vorgesehen ist. Der Flansch kann in ähnlicher
Weise in jeder Gestalt bereitgestellt werden und weist vorzugsweise
eine symmetrische Gestalt auf, die vorzugsweise mehrere Laschen
(16) umfasst.
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Der
Flansch (12) umfasst einen der Kleidung zugewandten Teil
(21) und einen dem Träger
zugewandten Teil (22). Bei einer bevorzugten Ausführungsform
sind dies zwei große,
im Wesentlichen ebene Oberflächen.
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Der
Flansch (12) sollte aus einem weichen, flexiblen und geschmeidigen
Material gefertigt sein, um eine leichte Anbringung des Flansches
an den Perianalbereich zu erlauben. Der Flansch (12) sollte weiter
vorzugsweise aus einem hydrophoben Material gefertigt sein, so dass
Urin, wenn er mit dem die Öffnung
(13) umgebenden Umfang (30) in Berührung kommt,
abgestoßen
wird und nicht aus dem Rand (32) des Flansches (12)
sickert. Typische Materialien schließen nichtgewebte Materialien,
Gewebe, offenzellige thermoplastische Schäume, geschlossenzellige thermoplastische
Schäume,
Verbunde aus offenzelligen Schäumen
und gereckten nichtgewebten Materialien, sowie Folien ein. Ein geschlossenzelliger
Polyethylenschaum hat sich als wirksam erwiesen, noch bevorzugter
wird jedoch ein offenzelliger Polyurethanschaum verwendet. Solche
Schäume besitzen
vorzugsweise eine Dicke innerhalb eines generellen Bereichs von
0,1 bis 5 Millimetern und eine Dichte von 5 bis 250 g/m2,
weiter vorzugsweise von 50 g/m2. Andere
thermoplastische Schaumstoffmaterialien oder andere geeignete Kunststoffflächenmaterialien
mit den beschriebenen Eigenschaften solcher Schäume (d. h. Weichheit, Biegsamkeit, Dehnbarkeit
und Rückstellvermögen) könnten ebenfalls
verwendet werden. Das Material der der Kleidung zugewandten Oberfläche (21)
des Flansches (12) kann sich vorzugsweise in den definierten Öffnungsbereich
hinein in Form eines Saums oder Bandes aus einem Materials erstrecken,
welches das unbeabsichtigte Aneinanderkleben der Oberflächenkanten
der den Flansch (12) definierenden Öffnung (13) während des
Gebrauchs verhindert.
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Die
erfindungsgemäße Urinmanagementvorrichtung
(10) umfasst weiterhin Befestigungsmittel zur Sicherung
der Vorrichtung am Träger.
Solche Mittel schließen
Gummibänder
ein und umfassen weiter vorzugsweise einen körperverträglichen druckaktivierbaren
Klebstoff (20), welcher auf den dem Träger zugewandten Teil (22)
des Flansches (12) aufgebracht ist.
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Der
Klebstoff (20) ist vorzugsweise mit einem Abziehmittel
(nicht dargestellt) wie siliconisiertem Papier abgedeckt, um die
Klebstoff (20) zu schützen. Der
Klebstoff (20) kann die gesamte, dem Träger zugewandte Oberfläche des
Flansches bedecken oder weiter vorzugsweise, mindestens eine, vorzugsweise zwei
bis sechs nicht klebende Stellen aufweisen. Diese Stellen können entweder
frei von Klebstoff sein oder inaktivierte oder abgedeckte Klebstoffe
enthalten. Wie aus 1 ersichtlich, ist der Klebstoff
(20) bei einer bevorzugten Ausführungsform nicht auf die gesamte,
dem Träger
zugewandte Oberfläche
des Flansches (12) aufgetragen, um Laschen (16)
auf jeder Seite des Flansches (12) vorzusehen, welche nicht
klebend sind, und die dadurch die Anbringung und die Entfernung
der Vorrichtung erleichtern können,
während
sie gleichzeitig die Berührung
mit dem Klebstoff vermeiden. Diese Laschen sind jedoch vorzugsweise
ebenfalls mit den Abziehmitteln abgedeckt. Vor der Anbringung der
Urinmanagementvorrichtung (10) an die Haut des Trägers, werden
die gegebenenfalls vorhandenen Abziehmittel entfernt. Alternativ
ist eine einzige Lasche, welche mittig über der Längsachse des Flansches (12)
angeordnet ist, ebenfalls besonders vorteilhaft.
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Erfindungsgemäß kann jeder
medizinisch zugelassene, wasserbeständige, druckaktivierbare Klebstoff
verwendet werden, um die Vorrichtung an den Urogenitalbereich des
Trägers
anzubringen, wie hydrokolloide Klebstoffe und Hydrogelklebstoffe.
Besonders wirksame Klebstoffe, welche für die gewünschten Klebeeigenschaften
zur Befestigung des Flansches an der Haut des Trägers im empfindlichen Urogenitalbereich
sorgen, während
sie eine relativ schmerzlose Anbringung und Entfernung erlauben, werden
aus vernetzten Polymeren mit einem Weichmacher unter Bildung einer
3-dimensionalen Matrix gebildet.
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Geeignete
Klebstoffe zur Verwendung hierin sind Hydrogelklebstoffe, welche
von 3M und Promeon erhältlich
sind.
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Der
Klebstoff (20) kann auf die dem Träger zugewandte Oberfläche (22)
des Flansches (12) in jeder auf dem Fachgebiet bekannten
Weise aufgebracht werden, wie Beschichtung mit Schlitzdüse, Spiral-
oder Streuanwendung oder Drucken. Der Klebstoff (20) wird
je nach der vorgesehenen Endanwendung typischerweise mit einem Basisgewicht
von 20 g/m2 bis 2500 g/m2,
weiter vorzugsweise von 500 g/m2 bis 2000
g/m2, am meisten vorzugsweise von 700 g/m2 bis 1500 g/m2 angewendet.
Bei Urinmanagementvorrichtungen (10) zur Verwendung für Kinder
kann die Menge Klebstoff (20) zum Beispiel geringer sein
als für
Urinmanagementvorrichtungen, die auf aktive Erwachsene ausgelegt
sind, die unter Inkontinenz leiden.
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Unter
einem anderen Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung hat sich
die Urinmanagementvorrichtung (10) als besonders nützlich und
vorteilhaft erwiesen, wenn sie nämlich
in Verbindung mit einem Kleidungsstück oder einer wegwerfbaren
Windel und/oder einer Fäkalienmanagementvorrichtung verwendet
wird. Die Urinmanagementvorrichtung wird typischerweise zuerst am
Urogenitalbereich des Trägers
angeordnet und am Träger
mit den Klebeflanschen und Klebstreifen befestigt. Anschließend wird
die Windel über
der Urinmanagement vorrichtung (10) angeordnet und in üblicher
Weise um den Körper
des Trägers
befestigt. Es wurde gefunden, dass zusätzlich zur ausgezeichneten
Trennung zwischen Urin und fäkalem
Material, das kombinierte System aus Urinmanagementvorrichtung (10)
und Windel die Hautreizung, welche im Laufe der Zeit auftreten kann,
vermindert wird, insbesondere weil die Gruppe der Träger, die
sehr alten, die sehr jungen und die ungesunden Träger einschließt.