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Technisches
Gebiet
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Diese
Erfindung betrifft Indan-Derivate und pharmazeutisch akzeptable
Salze davon, ebenso wie NF-KB-Inhibitoren. Mehr spezifisch betrifft
diese Erfindung vorbeugende oder therapeutische Mittel für Erkrankungen,
die durch die Aktivierung von NF-KB verursacht werden, wobei das
Mittel als aktiven Bestandteil ein Indan-Derivat oder ein pharmazeutisch
akzeptables Derivat davon aufweist.
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Stand der
Technik
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Stickoxid
(NO) wird von L-Arginin als Substrat durch NO-Synthase (NOS) biosynthetisiert. Gegenwärtig werden
drei Isozyme von NOS gefunden: ein Hirn-Isozym (bNOS), ein Endothelial-Isozym
(eNOS) und ein induzierbares Isozym (iNOS) (Moncada, S. und Higgs,
A. (1993) N. Engl. J. Med. 329: 2002–2012). Das Gen von iNOS wird
durch Endotoxine und Cytokine auf Makrophagen, vaskulären glatten
Muskelzellen, Hepatozyten, Chondrozyten, Gliazyten, etc. induziert
und dann wird dessen Expression beobachtet (Forstermann, U., Gath,
I., Schwarz, P., Closs, E. I. und Kleinert, E. (1995) Biochem. Pharmacol.
50: 1321–1332).
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Es
wird berichtet, daß das
iNOS durch Entzündungszustände unabhängig von
der Spezies induziert wird, und es wurde gezeigt, daß die Unterdrückung der
enzymatischen Aktivität
und der Expression für
die Linderung der Krankheitszustände
nützlich
ist (Cattell, V. und Jansen, A. (1995) Histochem. J. 27: 777–784); Nussler,
A. K. und Billiar, T. R. (1993) J. Leukoc. Biol. 54: 171–178).
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Es
wurde berichtet, daß Arginin-Derivate
oder Aminoguanidin pharmakologische Wirkungen in Modelltieren von
Myokarditis, Zerebralinfarkt, Arthritis, Sepsis, multipler Sklerose,
systemischer Lupus erythematosus und insulinabhängigem Diabetes mellitus entfalten
(Moncada, S. und Higgs, E. A. (1995) Faseb. J. 9: 1319–1330).
Obwohl L-N-Monomethylarginin, ein NOS-Inhibitor in hohen Dosen sehr
toxisch ist, verbessert er nicht nur niedrigen Blutdruck bei Sepsis,
sondern hat auch eine deutliche vorbeugende Wirkung, wobei ein klinischer
Versuch durchgeführt
wird (Moncada, S. und Higgs, E. A. (1995) Faseb. J. 9: 1319–1330).
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Weiterhin
wurde eine Resistenz gegenüber
Sepsis oder Entzündung
gezeigt, induziert durch Carrageenin in Experimenten unter Verwendung
von Knockout-Mäusen
mit iNOS, woraufhin sich ergibt, daß die Expression von iNOS diese
pathologischen Zustände
verursacht (Wei, X. Q., Charles, I. G., Smith, A., Ure, J., Feng,
G. J., Huang, F. P., Xu, C., Muller, W., Moncada, S. und Liew, F.
Y. (1995) Nature 375: 408–411).
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Ein Überschuß an NO,
erzeugt durch die Induktion der iNOS-Expression schädigt vermutlich normale Zellen
und verursacht verschiedene Krankheitszustände. Auf der anderen Seite
muß das
konstitutiv auftretende NOS (cNOS), mit eNOS oder bNOS bezeichnet,
eine Erhöhung
des Blutdruckes unterdrücken
und diesen aufrecht erhalten. Daher sind Inhibitoren, die die Aktivität von cNOS
nicht inhibieren und iNSO spezifisch inhibieren, erforderlich. Weil
die Regionen der Proteine, die die enzymatische Aktivität von Isozymen
regulieren, einander in der primären
Struktur sehr ähnlich
sind, wurden bisher keine NOS-Inhibitoren festgestellt, die ausreichend
spezifisch sind (Odgen, J. E. und Moore, P. K. (1995) Trends Biotechnol.
13: 70–78,
Manning, R., Jr., Hu, L., Mizelle, H. L., Montani, J. P. und Norton,
M. W. (1993) Hypertension 22: 40–48).
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Als
Enzym-Inhibitoren wurden L-Arginin (und Aminosäure-)-Derivate hauptsächlich entwickelt, aber viele
von diesen haben eine niedrige Isozym-Spezifität. Obwohl berichtet wurde,
daß Aminoguanidin-
und Amidin-Derivate, die zwar schwach wirksam sind, verhältnismäßig iNOS-spezifische
Inhibitionswirkungen aufweisen (Southan, G. J. und Szabo, C. (1996)
Biochem. Pharmacol. 51: 383–394),
wurden pharmazeutische Mittel mit einer adequaten Spezifität bisher
noch nicht gefunden.
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Auf
der anderen Seite wird vermutet, daß TNF-α, ein Cytokin, das durch verschiedene
Zellen, einschließlich
Makrophagen erzeugt wird, ein wichtiger Mediator von Entzündung ist
(Vassalli, P. (1992) Annu. Rev. Immunol: 10: 411–452). Es gibt einen zunehmenden
Beweis dafür,
daß die
exzessive Produktion von TNF-α normale
Zellen schädigt
und verschiedene pathologische Zustände verursacht (Muto, Y., Nouri-Aria,
K. T., Meager, A., Alexander, G. J., Eddleston, A. L. und Williams,
R. (1988) Lancet 2: 72–74,
Sharief, M. K. und Hentges, R. (1991) N. Engl. J. Med. 325: 467–472).
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Erhöhungen von
TNF-α wurden
im Synovial-Fluid und im Blut von Patienten mit beispielsweise rheumatoider
Arthritis beobachtet (Tetta, C., Camussi, G., Modena, V., Di Vittorio,
C. und Baglioni, C. (1990) Ann. Rheum. Dis. 49: 665–667; Venn,
G., Nietfeld, J. J., Duits, A. J., Brennan, F. M., Arner, E., Covington,
M., Billingham, M. E. und Hardingham, T. E. (1993) Arthritis Rheum.
36: 819–826).
Antikörper
gegenüber
TNF-α erwiesen
sich ebenfalls bei klinischen Studien als wirksam (Elliott, M. J.,
Maini, R. N., Feldmann, M., Long-Fox, A., Charles, P., Bijil, H.
und Woody, J. N. (1994) Lancet 344: 1125–1127; Elliott, M. J., Maini,
R. N., Feldmann, M., Kalden, J. R., Antoni, C., Smolen, J. S., Leeb,
B., Breedveld, F. C., Macfarlane, J. D., Bijl, H. und et al. (1994)
Lancet 344: 1105–1110;
Rankin, E. C., Choy, E. H., Kassimos, D., Kingsley, G. H., Sopwith,
A. M., Isenberg, D. A. und Panayi, G. S. (1995) Br. J. Rheumatol.
34: 334–342).
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Weiterhin
wurde die Beteiligung von TNF-α bei
der Sepsis oder entzündlichen
Darmerkrankungen betont und Linderungswirkungen von Anti-TNF-α-Antikörper bei
diesen Erkrankungen wurden beobachtet (Vincent, J. L., Bakker, J.,
Marecaux, G., Schandene, L., Kahn, R. J. und Dupont, E. (1992) Chest
101: 810–815; Hinshaw,
L. B., Tekamp-Olson, P., Chang, A. C., Lee, P. A., Taylor, F. Jr.,
Murray, C. K., Peer, G. T., Emerson, T., Jr., Passey, R. B. und
Kuo, G. C. (1990) Circ. Shock 30: 279–292).
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Diese
Feststellungen zeigen deutlich an, daß die übermäßige Produktion von TNF-α verschiedene Entzündungen
verursacht und erschwert, so daß die
Entwicklung von pharmazeutischen Mitteln, die die Produktion von
TNF-α inhibieren
können,
erforderlich ist (Nyman, U., Mussener, A., Larsson, E., Lorentzen,
J. und Klareskog, L. (1997) Clin. Exp. Immunol. 108: 415–419).
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Somit
wurde erkannt, daß iNOS
oder TNF-α eine
der Ursachen von verschiedenen Entzündungen sind. Die Tatsache,
daß viele
andere Mediatoren erwiesenermaßen
Entzündung
verursachen und hierdurch die Ursache der Erkrankungen nicht irgendeinem
bestimmtem Mediator zugeschrieben werden kann, macht die Entwicklung
von therapeutischen Mitteln schwierig. Unter diesen Umständen gibt
es ein starkes Bedürfnis für niedermolekulare
Verbindungen, die nicht nur die Expression von bestimmten Proteinen
unterdrücken,
sondern die Produktion und Expression von Proteinen, die als ursächlicher
Faktor bei der Entzündung
beinhaltet sind, in großem
Umfang inhibieren.
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NF-KB
ist ein Protein, das die Gen-Expression reguliert und ist einer
der sogenannten Transkriptionsfaktoren. Bei normalen Zellen, wenn
sie mit Entzündungscytokinen
wie Interleukin-1 (IL-1) und TNF-α,
einem Lipopolysaccharid oder Ultraviolettstrahlen stimuliert sind,
wird NB-KB aktiviert und dann erfolgt eine Translokation vom Cytoplasma
in den Nucleus, wo es an spezifische Nukleotidsequenzen an der genomischen
DNA bindet und dadurch bei der Expression von verschiedenen Genen
involviert wird (Blackwell, T. S. und Christman, J. W. (1997) Am.
J. Respir. Cell Mol. Biol. 17: 3–9).
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Gene,
die iNOS und TNF-α codieren,
obwohl sie voneinander vollständig
verschieden sind, haben Regionen, an die NB-KB an den Expressionskontrollbereich
des genomischen Gens davon bindet, und es gibt einen zunehmenden
Beweis, daß die
Aktivierung von NF-KB für
die Expression dieser Proteine im allgemeinen wichtig ist (Jongeneel,
C. V. (1994) Prog. Clin. Biol. Res. 388: 367–681; Xie, Q. W., Kashiwabara,
Y. und Nathan, C. (1994) J. Biol. Chem. 269: 4705–4708; Nunokawa,
Y., Oikawa, S. und Tanaka, S. (1996) Biochem. Biophys. Res. Commun.
233: 347–352).
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Viele
Gene, die bei immunologischen Entzündungsreaktionen unter Expressionskontrolle
durch NF-KB involviert sind, werden erkannt, und zwar zusätzlich zu
iNOS und TNF-α,
solche für
Entzündungscytokine
wie IL-1, IL-6 und IL-8, ebenso wie Zelladhäsionsfaktoren wie ICAM-1, VCAM-1
und ELAM-1 und dgl. (Collins, T., Read, M. A., Neish, A. S., Whitely,
M. Z., Thanos, D. und Maniatis, T. (1995) Faseb. J. 9: 899–909). Weiterhin
ist bekannt, daß Entzündungscytokine,
wenn sie an Rezeptoren gebunden sind, NF-KB-Aktivierungssignale über verschiedene
Routen transduzieren und diese Tatsache ist vermutlich der Grund,
der eine weitere Entzündung
verschlechtert. Somit wird die Aktivierung von NF-KB bei der Entzündung als
ethiologischer und verschlechternder Zustand der Erkrankungen verstanden
(Baeuerle, P. A. und Baichwal., V. R. (1997) Adv. Immunol. 65: 111–137).
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In
den letzten Jahren wurde ebenfalls berichtet, daß HIV, HTLV-1, CMV, Adenovirus
und dgl. NF-KB in der Wirtszelle aktivieren (Dezube, B. J., Pardee,
A. B., Beckett, L. A., Ahlers, C. M., Ecto, L., Allen-Ryan, J., Anisowicz,
A., Sager, R. und Crumpacker, C. S. (1992) J. Acquir. Immune Defic.
Syndr. 5: 1099–1104;
Nabel, G. und Baltimore, D. (1987) Nature 326: 711–713; Fazely,
F., Dezube, B. J., Allen-Ryan, J., Pardee, A. B. und Ruprecht, R.
M. (1991) Blood 77: 1653–1656;
Munoz, E. und Israel, A. (1995) Immunobiology 193: 128–136). Die
Aktivierung von NF-KB wiederum aktiviert seine Transkription, was
zur Progression der viralen Propagation und Infektion führt.
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Demzufolge
ist es möglich,
die Induktion der Expression dieser Entzündungscytokine, Gene der Adhäsionsmoleküle und Viren
insgesamt zu unterdrücken,
indem die Aktivierung von NF-KB inhibiert wird, und NF-KB-Inhibitoren
sind als therapeutische Mittel solcher Erkrankungen vielversprechend,
weil sie direkt oder indirekt durch die Aktivierung von NF-KB, spezifisch
verschiedene Entzündungserkrankungen,
Autoimmunerkrankungen und Viruserkrankungen und immununterdrückende Mittel
verursacht werden.
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Therapeutische
Mittel, die gegenwärtig
für chronische
Erkrankungen wie Rheumatismus verwendet werden, umfassen Steroidhormone
wie Glucocorticoide, nicht-steroidale Aspirin-Formulierungen und dgl. Jedoch ist bekannt,
daß Glucocorticoide
mit dem Auftreten von ernsthaften Nebenwirkungen wie Verschlechterung
der infektiösen
Erkrankungen, Beginn von Magenulkus und zentralen Wirkungen assoziiert
sind und daher nicht für
eine langdauernde Verabreichung empfohlen werden. Obwohl die nicht-steroidalen
Mittel die Produktion von Prostaglandinen, etc. unterdrücken, ergeben
sie keine heilende Behandlungen und es ist bekannt, daß diese
solche Nebenwirkungen wie den Beginn von Magenulkus und Zentralwirkungen
entfalten.
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Es
wurde ebenfalls in den letzten Jahren berichtet, daß entzündungshemmende
Arzneimittel bei hohen Dosen die Aktivierung von NF-KB inhibieren
(Auphan, N., DiDonato, J. A., Rosette, C., Helmberg, A. und Karin,
M. 81995) Science 270: 286–290;
Shackelford, R. E., Alford, P. B., Xue, Y., Thai, S. F., Adams,
D. O. und Pizzo, S. (1997) Mol Pharmacol. 52: 421–429; Bitko,
V., Velazquez, A., Yang, L., Yang, Y. C. und Barik, S. (1997) Virology
232: 369–378).
Aufgrund der diversen pharmakologischen Wirkungen haben jedoch diese
Verbindungen Nebenwirkungen und daher ist die Entwicklung von sicheren
Arzneimitteln, basierend auf einem neuen Mechanismus erforderlich.
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Als
Verfahren zum Inhibieren der Aktionen von TNF-α wird an die Verwendung von
Antikörpern
gedacht, die spezifisch an TNF-α und
TNF-Rezeptorproteinen binden. Diese sind jedoch beides makromolekulare
Proteine, die nicht für
die orale Verabreichung geeignet sind.
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Gegenwärtig sind
mehrere Verbindungen als NF-KB-Inhibitor bekannt, einschließlich z.
B. substituierten Pyrimidin-Derivaten
(Internationale Patentveröffentlichung
WO 9709315, WO 9709325, J. Med. Chem., 41, 413 (1998)), Xanthin-Derivaten
(japanische ungeprüften
Patentveröffentlichung
(Kokai) 9-227561), Isochinolin-Derivaten (japanisch ungeprüfte Patentveröffentlichung
(Kokai) 10-87491) und dgl. Jedoch wurden tatsächlich wirksame Arzneimittel
bisher nicht gefunden.
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Mehrere
Verbindungen sind als Indan-Derivate bekannt, einschließlich beispielsweise
Adenosin-Derivaten, die antihypertensive Wirkungen haben (japanische
ungeprüfte Patentveröffentlichung
(Kokai) 2-184696, J. Med. Chem., 34, 1043 (1991)), Adenosin-Derivaten,
die antiallergische Wirkungen haben (japanisch ungeprüfte Patentveröffentlichung
(Kokai) 60-193998), Chinazolin-Derivaten, die antidepressive Wirkungen
aufweisen (US-Patent 3 470 182) und dgl. Eine Verbindung, die die
Aktivierung von NF-KB inhibiert, ist bisher nicht bekannt.
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Obwohl
heterocyclische Verbindungen, die die Wirkung zur Inhibition der
NO-Produktion aufweisen, vor kurzem veröffentlicht wurden (ungeprüfte japanische
Patentveröffentlichung
(Kokai) 10-87492) betreffen diese nicht das Problem zur Inhibition
der NF-KB-Aktivierung. Die hierin veröffentlichten Verbindungen sind von
solchen dieser Erfindung verschieden, die durch die allgemeine Formel
(I) an den Substituenten des Pyrimidin-Rings und der Amino-Gruppen
dargestellt sind.
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Offenbarung
der Erfindung
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Diese
Erfindung gibt vorbeugende und therapeutische Mittel für Erkrankungen
an, die durch die Aktivierung von NF-KB verursacht sind, z. B. Erkrankungen,
die durch die übermäßige Produktion
von verschiedenen Entzündungsmediatoren
und Viruspropagation verursacht sind, indem die Aktivierung von
NF-KB inhibiert wird. Mehr spezifisch gibt sie therapeutische und
vorbeugende Mittel für
Erkrankungen an, die vermutlich durch die übermäßige Produktion von NO oder
TNF-α verursacht
werden, einschließlich
beispielsweise Sepsis, Osteoarthritis, rheumatoider Arthritis, Kachexie,
multiples Organversagen, entzündliche
Darmerkrankung, Malaria, erworbenes Immun-Mangelsyndrom, humane T-Zell-Leukämie, Meningitis,
Hepatitis, Diabetes Typ II, multiple Sklerose, Behcet-Erkrankung,
systemischer Lupus erythematosus, ischämische Herzerkrankungen wie
Myokardinfarkt, zerebralischämische Erkrankungen
und neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer-Erkrankung und
dgl.
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Als
Ergebnis von intensiven Studien bezüglich Substanzen, die die Aktivierung
von NF-KB inhibieren, haben diese Erfinder festgestellt, daß Indan-Derivate
mit der allgemeinen Formel (I) oder pharmazeutisch akzeptable Salze
davon die Aktivierung von NF-KB stark inhibieren und daß diese
die Produktion von NO und TNF-α auf
dem Gen-Niveau inhibieren und haben hierdurch diese Erfindung vollendet.
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Somit
betrifft diese Erfindung Indan-Derivate mit der folgenden allgemeinen
Formel (I):
worin R
1 ein
Wasserstoffatom oder eine aliphatische Gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
ist und R
2 ein Wasserstoffatom, eine -OR
3-Gruppe [in der Gruppe bedeutet R
3 ein Wasserstoffatom, eine aliphatische
Gruppe mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen, eine wahlweise substituierte
Phenyl-Gruppe, eine
wahlweise substituierte bicyclische, ungesättigte oder teilweise gesättigte Kohlenwasserstoff-Ringgruppe mit 9
bis 11 Kohlenstoffatomen, eine wahlweise substituierte Aralkyl-Gruppe
mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen oder eine -(CH
2)
nA-Gruppe (n ist 0, oder eine ganze Zahl
von 1, 2 oder 3, und A ist eine heterocyclische Gruppe)] (der Ausdruck
aliphatische Gruppe betrifft eine gesättigte aliphatische Kohlenwasserstoff-Gruppe,
die geradkettig oder verzweigt sein kann, oder einen alicyclischen
Ring enthalten kann),
eine -OCOR
4-Gruppe
[in der Gruppe bedeutet R
4 ein Wasserstoffatom,
eine aliphatische Gruppe mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen, eine wahlweise
substituierte Phenyl-Gruppe,
eine wahlweise substituierte bicyclische ungesättigte oder teilweise gesättigte Kohlenwasserstoff-Ringgruppe
mit 9 bis 11 Kohlenstoffatomen, eine wahlweise substituierte Aralkyl-Gruppe
mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen oder eine -(CH
2)
nA-Gruppe (n ist 0 oder eine ganze Zahl von
1, 2, oder 3, und A ist eine heterocyclische Gruppe)],
eine
-COOR
5-Gruppe [in der Gruppe bedeutet R
5 ein Wasserstoffatom, eine aliphatische
Gruppe mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen, eine wahlweise substituierte
Phenyl-Gruppe, wahlweise
substituierte, bicyclische, ungesättigte oder teilweise gesättigte Kohlenwasserstoff-Ringgruppe
mit 9 bis 11 Kohlenstoffatomen, eine wahlweise substituierte Aralkyl-Gruppe
mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen oder eine -(CH
2)nA-Gruppe,
(n ist 0 oder eine ganze Zahl von 1, 2 oder 3, und A ist eine heterocyclische
Gruppe)],
eine -CONR
6R
7-Gruppe
[in der Gruppe sind R
6 und R
7,
die gleich oder verschieden voneinander sein können, jeweils ein Wasserstoffatom,
eine aliphatische Gruppe mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen, eine wahlweise
substituierte Phenyl-Gruppe,
eine wahlweise substituierte bicyclische ungesättigte oder teilweise gesättigte Kohlenwasserstoff-Ringgruppe
mit 9 bis 11 Kohlenstoffatomen, eine wahlweise substituierte Aralkyl-Gruppe
mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen oder eine -(CH
2)
nA-Gruppe (n ist 0 oder eine ganze Zahl von
1, 2 oder 3 und A ist eine heterocyclische Gruppe) oder worin R
6 und R
7 zusammen
mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, eine heterocyclische
Gruppe bedeuten, die weiterhin ein Stickstoffatom, Sauerstoffatom
oder Schwefelatom enthalten kann] oder
eine -CH=CHR
8 Gruppe (der Gruppe ist R
8 eine
aliphatische Gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine wahlweise
substituierte Phenyl-Gruppe) und
bedeutet ein Gerüst, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus:
worin
R
9 und R
10, die
gleich oder verschieden sein können,
jeweils ein Wasserstoffatom, Halogenatom, Nitro-Gruppe, Cyano-Gruppe,
Hydroxy-Gruppe, wahlweise substituierte Amino-Gruppe, wahlweise veresterte oder amidierte
Carboxyl-Gruppe, aliphatische Gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
Alkyloxy-Gruppe
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, wahlweise substituierte Phenyl-Gruppe,
wahlweise substituierte Aralkyl-Gruppe mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen
oder wahlweise substituierte heterocyclische Gruppe sind oder worin
R
9 und R
10 zusammen
bilden
und X ein Sauerstoffatom oder Schwefelatom ist;
pharmazeutisch
akzeptable Salze davon, NF-KB-Inhibitoren, Inhibitoren der TNF-α-Produktion
und Inhibitoren der NO-Produktion,
die diese als aktive Bestandteile enthalten, und Verwendungen davon
als vorbeugendes oder therapeutisches Mittel für Entzündungserkrankungen, Autoimmunerkrankungen
und Viruserkrankungen und/oder immununterdrückende Mittel.
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Kurze Erläuterung
der Zeichnungen
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1 ist
ein Diagramm, das das Ergebnis des Experimentes 4 zeigt, worin die
Verbindungen von Beispiel 32 unter Verwendung von Rattenmodellen
von Carageenin-Fußballen-Ödem untersucht
wurden. Jeder Punkt bedeutet den Mittelwert ± SE (n = 5). Der Dunnett's-Test wurde durchgeführt, und
die Ergebnisse sind mit * p < 0,05
und ** p < 0,01
gezeigt.
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Merkmale zur
Durchführung
der Erfindung
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NF-KB-Inhibitoren
und Inhibitoren der TNF-α-Produktion
werden als Mittel zum Unterdrücken
der Gen-Expression von einer oder mehreren Substanzen, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus IL-1, TNF-α, IL-2, IL-6, IL-8, iNOS, Granulozyten-Koloniestimulierender
Faktor, Interferon-β,
ICAM-1, VCAM-1, ELAM-1, Haupthistokompatibilitätssystem-Klasse I, Haupthistokompatibilitätssystem-Klasse
II, β2-Mikroglobulin,
Immunoglobulin-leichte Kette, Serumamyloid A, Angiotensinogen, Komplement
B, Komplement C4, c-myc, HIV, HTLV-1, SV40, CMV und Adenovirus verwendet.
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Es
werden ebenfalls vorbeugende oder therapeutische Mittel angegeben,
umfassend ein Indan-Derivat mit der allgemeinen Formel (I) oder
ein pharmazeutisch akzeptables Salz davon als aktiven Bestandteil
für Erkrankungen,
die durch die Aktivierung von NF-KB verursacht sind, Erkrankungen,
die durch die übermäßige Produktion
von TNF-α verursacht
sind und Erkrankungen, die durch die exzessive Produktion von NO
verursacht sind.
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Als
pharmazeutisch akzeptable Salze können beispielsweise ein Salz
mit einer anorganischen Säure wie
Salzsäure,
Salpetersäure,
Schwefelsäure,
Phosphorsäure
und Bromwasserstoffsäure,
eine organische Säure
wie Maleinsäure,
Fumarsäure,
Weinsäure,
Milchsäure,
Zitronensäure,
Essigsäure,
Methansulfonsäure, p-Toluolsulfonsäure, Adipinsäure, Palmitinsäure und
Tanninsäure,
ein anorganisches Metall, einschließlich einem Alkalimetall wie
Lithium, Natrium und Kalium und einem Erdalkalimetall wie Calcium
und Magnesium und eine basische Aminosäure wie Lysin oder ein Salz
mit einem organischen Amin wie Ammonium erwähnt werden.
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In
der Formel bedeutet R1 ein Wasserstoffatom,
geradkettige oder verzweigte gesättigte
aliphatische Kohlenwasserstoff-Gruppen
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen wie Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl,
Butyl, Isobutyl, sek-Butyl, tert-Butyl oder gesättigte alicyclische Kohlenwasserstoff-Gruppen
wie Cyclopropyl- und Cyclobutyl-, und eine Cyclopropylmethyl-Gruppe. Bevorzugte
Beispiele sind solche, worin R1 ein Wasserstoffatom,
Methyl-Gruppe oder Ethyl-Gruppe ist.
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Als
R2 kann ein Wasserstoffatom, eine -OR3-Gruppe [in der Gruppe bedeutet R3 ein Wasserstoffatom, eine aliphatische
Gruppe mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen, eine wahlweise substituierte
Phenyl-Gruppe, wahlweise substituierte bicyclische ungesättigte oder
teilweise gesättigte Kohlenwasserstoff-Ringgruppe
mit 9 bis 11 Kohlenstoffatomen, eine wahlweise substituierte Aralkyl-Gruppe
mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen oder eine -(CH2)nA-Gruppe
(n ist 0 oder eine ganze Zahl von 1, 2 oder 3 und A ist eine heterocyclische
Gruppe)],
eine -OCOR4-Gruppe [in der
Gruppe bedeutet R4 ein Wasserstoffatom,
eine aliphatische Gruppe mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen, eine wahlweise
substituierte Phenyl-Gruppe,
eine wahlweise substituierte bicyclische, ungesättigte oder teilweise gesättigte Kohlenwasserstoff-Ringgruppe mit 9
bis 11 Kohlenstoffatomen, eine wahlweise substituierte Aralkyl-Gruppe
mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen oder eine -(CH2)nA-Gruppe
(n ist 0 oder eine ganze Zahl von 1, 2 oder 3 und A ist eine heterocyclische
Gruppe)], eine -COOR5-Gruppe [in der Gruppe
ist R5 ein Wasserstoffatom, eine aliphatische
Gruppe mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen, eine wahlweise substituierte Phenyl-Gruppe,
wahlweise substituierte bicyclische, ungesättigte oder teilweise gesättigte Kohlenwasserstoff-Ringgruppe
mit 9 bis 11 Kohlenstoffatomen, wahlweise substituierte Aralkyl-Gruppe
mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen oder eine -(CH2)nA-Gruppe
(n ist 0 oder eine ganze Zahl von 1, 2 oder 3 und A ist eine heterocyclische
Gruppe)],
eine -CONR6R7-Gruppe
[in der Gruppe sind R6 und R7 die
gleich oder verschieden sein können,
jeweils ein Wasserstoffatom, eine aliphatische Gruppe mit 1 bis
7 Kohlenstoffatomen, wahlweise substituierte Phenyl-Gruppe, wahlweise
substituierte bicyclische, ungesättigte
oder teilweise gesättigte
Kohlenwasserstoff-Ringgruppe mit 9 bis 11 Kohlenstoffatomen, eine
wahlweise substituierte Aralkyl-Gruppe
mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen oder eine -(CH2)n-A-Gruppe (n ist 0 oder
eine ganze Zahl von 1, 2 oder 3 und A ist eine heterocyclische Gruppe)
oder worin R6 und R7 zusammen
mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, eine heterocyclische
Gruppe darstellen, die weiterhin ein Stickstoffatom, Sauerstoffatom
oder Schwefelatom enthalten kann] oder
eine -CH=CHR9-Gruppe (in der Gruppe bedeutet R8 eine aliphatische Gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder
eine wahlweise substituierte Phenyl-Gruppe).
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Spezifisch
können
als R3, R4, R5, R6 und R7, die aliphatische Gruppen mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen sind,
geradkettige oder verzweigte, gesättigte aliphatische Kohlenwasserstoff-Gruppen
mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen erwähnt werden wie Methyl, Ethyl,
Propyl, Isopropyl, Butyl, Isobutyl, sek-Butyl, tert-Butyl, Pentyl,
Isopentyl, Neopentyl, tert-Pentyl, Hexyl, 3,3-Dimethylbutyl, 2-Ethylbutyl,
2-Methylpentyl, 3-Methylpentyl, 4-Methylpentyl und Heptyl; gesättigte alicyclische
Kohlenwasserstoff-Gruppen wie Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl,
Cyclohexyl und Cycloheptyl; und gesättigte alicyclische Kohlenwasserstoff-aliphatische
Kohlenwasserstoff-Gruppen wie Cyclopropylmethyl, Cyclopropylethyl,
Cyclobutylmethyl, Cyclopentylmethyl und Cyclohexylmethyl und dgl.
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Als
bicyclische ungesättigte
oder teilweise gesättigte
Kohlenwasserstoff-Ringgruppe mit 9 bis 11 Kohlenstoffatomen können Inden,
Indan, Naphthalin, 1,2-Dihydronaphthalin, 1,2,3,4-Tetrahydronaphthalin
und dgl. erwähnt
werden.
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Als
Aralkyl-Gruppe mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen können Benzyl, Phenethyl, 1-Phenylethyl,
3-Phenylpropyl, 4-Phenylbutyl, 5-Phenylpentyl, 1-Naphthylmethyl,
2-Naphthylmethyl und dgl. erwähnt
werden.
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Eine
Phenyl-Gruppe, wie bicyclische ungesättigte oder teilweise gesättigte Kohlenwasserstoff-Ringgruppe
mit 9 bis 11 Kohlenstoffatomen und einer Aralkyl-Gruppe mit 7 bis
11 Kohlenstoffatomen kann am Ring mit einem oder zwei Substituenten
substituiert sein, ausgewählt
aus einer Hydroxyl-Gruppe, Carboxyl-Gruppe, Amino-Gruppe, Halogenatom
wie Chloratom und Fluoratom, Alkyl-Gruppe mit bevorzugt 1 bis 4
Kohlenstoffatomen wie Methyl-Gruppe, Ethyl-Gruppe und Propyl-Gruppe,
Aralkyl-Gruppe mit bevorzugt 7 bis 11 Kohlenstoffatomen wie Benzyl-Gruppe,
Phenethyl-Gruppe und 3-Phenylpropyl-Gruppe und Phenyl-Gruppe; Alkyloxy-Gruppe,
bevorzugt mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen wie Methoxy-Gruppe, Ethoxy-Gruppe
und Propyloxy-Gruppe, Aralkyloxy-Gruppe mit bevorzugt 7 bis 11 Kohlenstoffatomen
wie Benzyloxy-Gruppe, Phenethyloxy-Gruppe und 3-Phenyl-propyloxy-Gruppe
und Phenoxy-Gruppe; Alkyloxycarbonyl-Gruppe, bevorzugt mit 2 bis
5 Kohlenstoffatomen wie Methoxycarbonyl-Gruppe, Ethoxycarbonyl-Gruppe
und Produktoxycarbonyl-Gruppe, eine Aralkyloxycarbonyl-Gruppe bevorzugt
mit 8 bis 12 Kohlenstoffatomen wie Benzyloxycarbonyl-Gruppe, Phenethyloxycarbonyl-Gruppe
und 3-Phenylpropyloxycarbonyl-Gruppe
und Phenoxycarbonyl-Gruppe, eine Amino-Gruppe, die mit einem Substituenten
oder einer Kombination von zwei gleichen oder verschiedenen Substituenten
substituiert ist, ausgewählt
aus einer Alkyl-Gruppe, bevorzugt mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
wie Methyl-Gruppe, Ethyl-Gruppe und Propyl-Gruppe, Aralkyl-Gruppe mit bevorzugt
7 bis 11 Kohlenstoffatomen, wie Benzyl-Gruppe, Phenethyl-Gruppe
und 3-Phenylpropyl-Gruppe und Phenyl-Gruppe; oder Carbamoyl-Gruppe mit einer
Amino-Gruppe, die mit einem Substituenten oder einer Kombination
von zwei gleichen oder unterschiedlichen Substituenten substituiert
ist, ausgewählt
aus einer Alkyl-Gruppe, bevorzugt mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
wie Methyl-Gruppe, Ethyl-Gruppe und Propyl-Gruppe, Aralkyl-Gruppe mit bevorzugt
7 bis 11 Kohlenstoffatomen wie Benzyl-Gruppe, Phenethyl-Gruppe und
3-Phenylpropyl-Gruppe und einer Phenyl-Gruppe oder einer cyclischen
Amino-Gruppe wie einer 5- bis 8-gliedrigen heterocyclischen Gruppe, die
1 bis 3 Heteroatome enthalten kann, ausgewählt aus einem Stickstoffatom,
Sauerstoffatom und Schwefelatom, z. B. eine Gruppe von Pyrrolidin,
Piperidin, Morpholin, Thiomorpholin und Piperazin.
-
Als
heterocyclische Gruppe, dargestellt durch A, können eine 5- bis 10-gliedrige,
monocyclische oder bicyclische ungesättigte, teilweise gesättigte oder
vollständig
gesättigte
heterocyclische Gruppe mit 1 bis 3 Heteroatomen erwähnt werden,
ausgewählt
aus einem Stickstoffatom, Sauerstoffatom und Schwefelatom, beispielsweise
eine Gruppe von Pyrrol, Furan, Thiophen, Pyran, Indol, Benzofuran,
Benzothiophen, Benzopyran, Pyrazol, Isoxazol, Isothiazol, Indazol,
Benzisoxazol, Benzisothiazol, Imidazol, Oxazol, Thiazol, Benzimidazol, Benzoxazol,
Benzothiazol, Pyridin, Chinolin, Isochinolin, Pyridazin, Pyrimidin,
Pirazin, Cinnolin, Phthalazin, Chinazolin, Chinoxalin und einem
teilweise oder vollständig
gesättigten
Ring davon.
-
Als
bevorzugte Beispiele einer heterocyclischen Gruppe, die von R6 und R7 gebildet
ist, zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind und
die weiterhin ein Stickstoffatom, Sauerstoffatom oder Schwefelatom
enthalten kann, können
5- bis 8-gliedrige heterocyclische Gruppen erwähnt werden, z. B. eine Gruppe
von Pyrrolidin, Piperidin, Morpholin, Thiomorpholin, Homopiperidin,
Piperazin und Homopiperazin.
-
Als
R8, das eine aliphatische Gruppe mit 1 bis
4 Kohlenstoffatomen ist und ein Substituent einer wahlweise substituierten
Phenyl-Gruppe können
die oben für
R3, R4, R5, R6 und R7 beschriebenen Möglichkeiten erwähnt werden.
-
Als
können erwähnt werden
worin
R
9 und R
10, die
gleich oder verschieden sein können,
jeweils ein Wasserstoffatom, Halogenatom, Nitro-Gruppe, Cyano-Gruppe,
Hydroxy-Gruppe, wahlweise substituierte Amino-Gruppe, wahlweise veresterte oder amidierte
Carboxyl-Gruppe, aliphatische Gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
Alkyloxy-Gruppe
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, wahlweise substituierte Phenyl-Gruppe,
wahlweise substituierte Aralkyl-Gruppe mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen
oder wahlweise substituierte heterocyclische Gruppe sind oder worin
R
9 und R
10 zusammen
bilden
und X ein Sauerstoffatom oder Schwefelatom ist.
-
Als
R9 und R10, die
ein Halogenatom sind, können
ein Fluoratom, Chloratom, Bromatom und dgl. erwähnt werden.
-
Als
wahlweise substituierte Amino-Gruppe kann zusätzlich zu einer nicht-substituierten
Amino-Gruppe, eine Amino-Gruppe, die mit einem Substituenten oder
einer Kombination aus zwei gleichen oder unterschiedlichen Substituenten
substituiert ist, ausgewählt
aus einer Alkyl-Gruppe mit bevorzugt 1 bis 4 Kohlenstoffatomen wie
einer Methyl-Gruppe, Ethyl-Gruppe und Propyl-Gruppe, Aralkyl-Gruppe
mit bevorzugt 7 bis 11 Kohlenstoffatomen, wie Benzyl-Gruppe und
Phenyl-Gruppe oder cyclische Amino-Gruppe wie 5- bis 8-gliedrige
heterocyclische Gruppe, die 1 bis 3 Heteroatome enthalten kann,
ausgewählt
aus einem Stickstoffatom, Sauerstoffatom und Schwefelatom, beispielsweise
eine Gruppe von Pyrrolidin, Piperidin, Morpholin, Thiomorpholin
und Piperazin und dgl. erwähnt
werden.
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Als
wahlweise veresterte oder amidierte Carboxyl-Gruppe kann zusätzlich zu
der Carboxyl-Gruppe eine Alkyloxycarbonyl-Gruppe mit bevorzugt 2 bis 5 Kohlenstoffatomen
wie eine Methoxycarbonyl-Gruppe, Ethoxycarbonyl-Gruppe und Propyloxycarbonyl-Gruppe,
eine Aralkyloxycarbonyl-Gruppe mit bevorzugt 8 bis 12 Kohlenstoffatomen
wie Benzyloxycarbonyl-Gruppe
und eine Phenoxycarbonyl-Gruppe; eine Carbamoyl-Gruppe mit einer
unsubstituierten Amino-Gruppe, eine Amino-Gruppe, die mit einem
Substituenten oder einer Kombination aus zwei gleichen oder verschiedenen
Substituenten substituiert ist, ausgewählt aus einer Alkyl-Gruppe
mit bevorzugt 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, wie einer Methyl-Gruppe,
Ethyl-Gruppe und Propyl-Gruppe und einer Aralkyl-Gruppe mit bevorzugt
7 bis 11 Kohlenstoffatomen wie Benzyl-Gruppe und Phenyl-Gruppe oder
eine cyclische Amino-Gruppe, die eine 5- bis 8-gliedrige heterocyclische
Gruppe ist, die 1 bis 3 Heteroatome enthalten kann, ausgewählt aus
einem Stickstoffatom, Sauerstoffatom und Schwefelatom, beispielsweise
eine Gruppe von Pyrrolidin, Piperidin, Morpholin, Thiomorpholin
und Piperazin erwähnt
werden.
-
Als
aliphatische Gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen können die
oben für
R1 beschriebenen Möglichkeiten erwähnt werden.
-
Als
Alkyloxy-Gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen können eine Methoxy-Gruppe, Ethoxy-Gruppe, Propyloxy-Gruppe,
Isopropyloxy-Gruppe, Butyloxy-Gruppe und dgl. erwähnt werden.
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Als
wahlweise substituierte Phenyl-Gruppe und eine wahlweise substituierte
Aralkyl-Gruppe mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen können die oben für R3, R4, R5,
R6 und R7 beschriebenen
Möglichkeiten
erwähnt
werden.
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Als
wahlweise substituierte heterocyclische Gruppe können die oben für A beschriebenen
Möglichkeiten
erwähnt
werden, die weiterhin am Ring einen Substituenten wie ein Halogenatom,
eine Alkyl-Gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und Alkyloxy-Gruppe mit 1 bis
4 Kohlenstoffatomen, wie oben für
R9 und R10 beschrieben,
z. B. Furan, Thiophen und 3-Methylpyridin und dgl. erwähnt werden.
-
Diese
Erfindung ergibt spezifische ein Indan-Derivat, worin R2 ein
Wasserstoffatom ist, oder ein pharmazeutisch akzeptables Salz davon.
-
Diese
Erfindung ergibt ebenfalls das obige Indan-Derivat, worin R2 eine -OR3-Gruppe
ist [in der Gruppe bedeutet R3 ein Wasserstoffatom,
eine aliphatische Gruppe mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen, wahlweise
substituierte Phenyl-Gruppe, wahlweise substituierte bicyclische,
ungesättigte
oder teilweise gesättigte
Kohlenwasserstoff-Ringgruppe mit 9 bis 11 Kohlenstoffatomen, wahlweise
substituierte Aralkyl-Gruppe mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen oder
eine -(CH2)nA-Gruppe (n ist 0 oder eine
ganze Zahl von 1, 2, oder 3 und A ist eine heterocyclische Gruppe)]
bedeutet, oder ein pharmazeutisch akzeptables Salz davon.
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Diese
Erfindung gibt ebenfalls das obige Indan-Derivat, worin R2 eine -OCOR4-Gruppe
ist [in der Gruppe bedeutet R4 ein Wasserstoffatom,
eine aliphatische Gruppe mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen, eine wahlweise substituierte
Phenyl-Gruppe, wahlweise
substituierte bicyclische, ungesättigte
oder teilweise gesättigte
Kohlenwasserstoff-Ringgruppe mit 9 bis 11 Kohlenstoffatomen, wahlweise
substituierte Aralkyl-Gruppe
mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen oder eine -(CH2)nA-Gruppe (n ist 0 oder
eine ganze Zahl von 1, 2 oder 3 und A ist eine heterocyclische Gruppe)]
oder ein pharmazeutisch akzeptables Salz davon an.
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Diese
Erfindung gibt ebenfalls das obige Indan-Derivat, worin R2 eine -COOR5-Gruppe
ist [in der Gruppe bedeutet R5 ein Wasserstoffatom,
eine aliphatische Gruppe mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen, eine wahlweise substituierte
Phenyl-Gruppe, wahlweise
substituierte bicyclische, ungesättigte
oder teilweise gesättigte
Kohlenwasserstoff-Ringgruppe mit 9 bis 11 Kohlenstoffatomen, wahlweise
substituierte Aralkyl-Gruppe
mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen oder eine -(CH2)nA-Gruppe (n ist 0 oder
eine ganze Zahl von 1, 2 oder 3 und A ist eine heterocyclische Gruppe)]
oder ein pharmazeutisch akzeptables Salz davon an.
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Diese
Erfindung ergibt ebenfalls das obige Indan-Derivat, worin R2 eine -CONR6R7-Gruppe ist [in der Gruppe bedeuten R6 und R7, die gleich
oder verschieden voneinander sein können, jeweils ein Wasserstoffatom,
eine aliphatische Gruppe mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen, eine wahlweise
substituierte Phenyl-Gruppe, wahlweise
substituierte bicyclische, ungesättigte oder
teilweise gesättigte
Kohlenwasserstoff-Ringgruppe mit 9 bis 11 Kohlenstoffatomen, wahlweise
substituierte Aralkyl-Gruppe
mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen oder eine -(CH2)nA-Gruppe (n ist 0 oder
eine ganze Zahl von 1, 2 oder 3 und A ist eine heterocyclische Gruppe)
oder worin R6 und R7 zusammen
mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, eine heterocyclische
Gruppe bilden, die weiterhin ein Stickstoffatom, Sauerstoffatom
oder Schwefelatom enthalten kann] oder ein pharmazeutisch akzeptables
Salz davon.
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Diese
Erfindung gibt ebenfalls das obige Indan-Derivat an, worin R2 eine -CH=CHR8-Gruppe
ist (in der Gruppe bedeutet R8 ein aliphatische
Gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine wahlweise substituierte Phenyl-Gruppe)
oder ein pharmazeutisch akzeptables Salz davon.
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Als
spezifische Verbindungen dieser Erfindung können die folgenden Indan-Derivate
oder die pharmazeutisch akzeptablen Salze davon erwähnt werden:
4-(2-Indanylamino)-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin,
4-(2-Indanylamino)thieno[3,4-d]pyrimidin,
4-(2-Indanylamino)-7-methylthieno[3,2-d]pyrimidin,
4-(2-Indanylamino)pyrrolo[2,3-d]pyrimidin,
4-(2-Indanylamino)thieno[2,3-d]pyrimidin,
4-(2-Indanylamino)furo[2,3-d]pyrimidin,
4-(2-Indanylamino)pyrazolo[3,4-d]pyrimidin,
7-(2-Indanylamino)-υ-triazolo(4,5-d]pyrimidin,
7-(2-Indanylamino)oxazolo[5,4-d]pyrimidin,
3-Methyl-4-(2-indanylamino)isoxazolo[5,4-d]pyrimidin,
7-(2-Indanylamino)thiazolo[5,4-d]pyrimidin,
2-(2-Indanylamino)-1-thia-2,3,5,7-tetraazainden,
6-(2-Indanylamino)-7-methylisothiazolo[3,4-d]pyrimidin,
7-(2-Indanylamino)-1,3-dimethyl-1H-pyrazolo[4,3-d]pyrimidin,
4-(2-Indanylamino)pyrido[2,3-d]pyrimidin,
4-[N-(2-Indanyl)-N-methylamino]-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin,
4-(2-Indanylamino)-5-phenylthieno[2,3-d]pyrimidin,
4-(2-Indanylamino)-5-(2-thienyl)thieno[2,3-d]pyrimidin,
5-(2-Furyl)-4-(2-indanylamino)thieno[2,3-d]pyrimidin,
4-(2-Indanylamino)-5,6-dimethylthieno[2,3-d]pyrimidin,
4-(2-Indanylamino)-5-[6-(3-methylpyridyl)]thieno[2,3-d]pyrimidin,
4-(2-Indanylamino)-5-isopropylthieno[2,3-d]pyrimidin,
4-(5-Methoxyindan-2-yl)amino-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin,
4-(5-Hydroxyindan-2-yl)amino-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin,
4-(5-Phenoxyindan-2-yl)amino-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin,
4-[5-[(E)-2-(4-Methylphenyl)ethenyl]indan-2-yl]amino-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin,
4-(5-Methoxycarbonylindan-2-yl)amino-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin,
4-(5-Carboxyindan-2-yl)amino-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidinnatriumsalz,
N-Propyl-2-(5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin-4-yl)amino-5-indancarboxamid,
N-Phenyl-2-(5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin-4-yl)amino-5-indancarboxamid,
N-Benzyl-2-(5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin-4-yl)amino-5-indancarboxamid,
2-[5-Methylthieno[2,3-d]pyrimidin-4-yl]aminoindan-5-carbonsäuremorpholinamid,
4-(4-Methoxyindan-2-yl)amino-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin,
4-(4-Methoxycarbonylindan-2-yl)amino-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin,
4-(5-Acetoxyindan-2-yl)amino-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin,
4-(5-Benzoyloxyindan-2-yl)amino-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin,
6-(2-Indanylamino)purin
und
4-(2-Indanylamino)thieno[3,2-d]pyrimidin.
-
Ein
Indan-Derivat mit der allgemeinen Formel (I), das als aktiver Bestandteil
dieser Erfindung verwendet wird, kann durch Verfahren, die beispielsweise
in der ungeprüften
japanischen Patentveröffentlichung
(Kokai) 5-310743, der ungeprüften
japanischen Patentveröffentlichung
(Kokai) 5-310748, J. Chem. Soc., 76, 6073 (1954), J. Am. Chem. Soc.,
78, 784 (1956), J. Am. Chem. Soc., 88, 3829 (1966), J. Org. Chem.,
26, 4961 (1961), J. Org. Chem., 29, 2116 (1964), Chem. Pharm. Bull.
16, 750 (1968), J. Chem. Soc. (C), 1856 (1967), Angew. chem., internat.
Ausgabe, 6, 83 (1967), Arch. Pharm. Ber. Dtsch. Pharm. Ges., 301,
611 (1968), J. Med. Chem., 31, 454 (1988), J. Heterocyclic Chem.,
30, 509 (1993) und dgl. beschrieben sind, und darauf basierenden
Verfahren hergestellt werden.
-
Verfahren 1
-
Ein
Indan-Derivat mit der allgemeinen Formel (I) kann durch ein beispielsweise
in Schema 1 dargestelltes Verfahren hergestellt werden.
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Zunächst wird
Aminonitril (1) mit einem Orthoester wie Trimethylorthoformiat oder
Triethylorthoformiat kondensiert, unter Erhalt eines Iminoethers
(2) (R11 bedeutet eine Alkyl-Gruppe mit 1 bis
4 Kohlenstoffatomen, bevorzugt Methyl oder Ethyl) (Schritt 1). In
einigen Fällen
wird diese Reaktion in der Gegenwart von Essigsäureanhydrid durchgeführt. Die
Reaktion des Iminoethers (2) (R11 ist eine
Alkyl-Gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, bevorzugt Methyl oder
Ethyl) mit einem Aminoindan-Derivat mit der Formel (3) (R2 hat die gleiche Bedeutung wie bei der allgemeinen
Formel (I)) oder einem Salz davon unter basischer Bedingung ergibt über ein Imin-Produkt
(4) ein Indan-Derivat mit der Formel (5) (R2 hat
die gleiche Bedeutung wie bei der allgemeinen Formel (I)) durch
die Dimroth-Umlagerung. Die Reaktionstemperatur ist bevorzugt 80
bis 140°C.
-
Es
ist ebenfalls möglich,
ein Indan-Derivat mit der Formel (5) (R2 hat
die gleiche Bedeutung wie die allgemeine Formel (I)) ohne Isolierung
des Iminoethers (2) herzustellen, indem die folgenden Schritte 2
und 3 in der Abwesenheit von Lösungsmitteln
durchgeführt
werden.
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Durch
Alkylieren der Amino-Gruppe des Indan-Derivates mit der Formel (5)
(R2 hat die gleiche Bedeutung wie bei der
allgemeinen Formel (I)), das somit erhalten ist, kann ein Indan-Derivat
mit der Formel (6) (R1' bedeutet eine Alkyl-Gruppe mit 1 bis
4 Kohlenstoffatomen und R2 hat die gleiche
Bedeutung wie bei der allgemeinen Formel (I)) hergestellt werden
(Schritt 4). Als Alkylierungsverfahren kann eine nukleophile Verschiebungsreaktion
eines halogenierten Alkyls, eines Alkylsulfonatesters und eines
Alkylsulfates oder eine reduktive Alkylierung durchgeführt werden,
bei der das entsprechende Aldehyd oder Keton in der Gegenwart eines
Reduktionsmittels wie Natriumborhydrid oder Natriumcyanoborhydrid
reagiert wird.
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Verfahren 2
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Das
Indan-Derivat der Formel (5) (R2 hat die
gleiche Bedeutung wie bei der allgemeinen Formel (I)) kann ebenfalls
durch das in Schema 2 gezeigte Verfahren synthetisiert werden.
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Zunächst wird
ein 4-substituiertes Pyrimidin-Derivat mit der Formel (8) (in der
Formel bedeutet Z eine Abspaltgruppe, bevorzugt ein Chloratom oder
eine Methyl-Gruppe) von einem 4-Hydroxypyrimidin-Derivat mit der
Formel (7) synthetisiert (Schritt 5). Beispielsweise kann die Verbindung
mit der Formel (8), worin Z ein Chloratom ist, durch Erwärmen der
Formel (7) mit Phosphoroxychlorid oder Thionylchlorid in der Gegenwart oder
Abwesenheit einer Base wie Diethylanilin synthetisiert werden. Die
Verbindung mit der Formel (8), worin Z eine Methylthio-Gruppe ist,
kann ebenfalls durch Reaktion der Formel (7) mit Diphosphorpentasulfid
und anschließend
mit Methyliodid in der Gegenwart einer Base wie Natriumhydroxid
synthetisiert werden.
-
Die
Formel (8) (in der Formel bedeutet Z eine Abspaltgruppe, bevorzugt
ein Chloratom oder eine Methylthio-Gruppe) wird mit einem Aminoindan-Derivat
mit der Formel (3) (R2 hat die gleiche Bedeutung
wie bei der allgemeinen Formel (2)) oder einem Salz davon in der
Gegenwart oder Abwesenheit einer Base wie Triethylamin bei einer
Reaktionstemperatur von Raumtemperatur bis 180°C aminiert, unter Erhalt eines
Indan-Derivates
der Formel (5) (R2 hat die gleiche Bedeutung
wie bei der allgemeinen Formel (I)) (Schritt 6). Die Reaktion wird
in der Abwesenheit eines Lösungsmittels
oder bevorzugt in einem nicht-reaktiven Lösungsmittel wie Ethanol durchgeführt.
-
Die
Alkylierung der Amino-Gruppe des Indan-Derivates mit der Formel
(5) (R2 hat die gleiche Bedeutung wie bei
der allgemeinen Formel (I)), das somit erhalten ist, kann durch
das oben beschriebene Verfahren durchgeführt werden (Schritt 4).
-
Das
Aminoindan-Derivat (3), das als Ausgangsmaterial für die Synthese
der interessierenden Verbindungen durch diese Verfahren verwendet
wird, kann entsprechend dem folgenden Syntheseverfahren und den darauf
basierenden Verfahren, die in der japanischen ungeprüften Patentveröffentlichung
(Kokai) 63-23853, J. Med. Chem., 25, 1142 (1982), J. Med. Chem.,
33, 703 (1990), Synthesis, 285 (1995), Chem. Rev., 95, 2457 (1995),
J. Org. Chem., 58, 2201 (1993), Synthesis, 47 (1989), J. Am. Chem.
Soc., 90, 5616 (1968), J. Am. Chem. Soc., 119, 7974 (1997), Jikken
Kagaku Koza (Experimental Chemistry Series), Bd. 20, 4. Ausgabe,
Seite 187 (1992, Maruzen K. K.), Jikken Kagaku Koza (Experimental
Chemistry Series), Bd. 22, 4. Ausgabe, Seite 3, 43 und 137 (1992,
Maruzen K. K.) und Jikken Kagaku Koza (Experimental Chemistry Series),
Bd. 23, 4. Ausgabe, Seite 7 (1992, Maruzen K. K.) beschrieben sind,
hergestellt werden.
-
Die α-Position
der Carbonyl-Gruppe eines Keton-Derivates mit der allgemeinen Formel
(9):
wird in ein Oxim unter Verwendung
eines Nitritesters wie Isoamylnitrit, Butylnitrit und Ethylnitrit
in der Gegenwart eines sauren Katalysators wie Salzsäure in ein
nicht-reaktives
Lösungsmittel
wie Diethylether, Ethanol, Methanol, Tetrahydrofuran, Benzol und
Methylenchlorid bei Raumtemperatur bis 60°C umgewandelt. Bevorzugt wird
die Reaktion unter Verwendung von Isoamylnitrit oder Salzsäure in Methylenchlorid
bei 40°C
durchgeführt.
-
Das
somit erhaltene Oxim-Derivat der allgemeinen Formel (10):
wird einer katalytischen
Hydrierung in Essigsäure
durch Zugabe von Schwefelsäure
oder Perchlorsäure
in der Gegenwart oder Abwesenheit von Palladiumchlorid mit Palladium-Kohlenstoff als Katalysator
bei normalem Druck oder einer Atmosphäre von unter Druck gesetztem
Wasserstoff bei einer Temperatur von Raumtemperatur bis 60°C unterworfen,
unter Erhalt eines Amin-Derivates mit der allgemeinen Formel (11):
-
-
Das
Amin-Derivat (11) wird dann einer Demethylierungsreaktion bei Raumtemperatur
oder unter Erwärmen
unter Verwendung von Bortribromid, Bortrichlorid, Iodwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure und dgl.,
bevorzugt durch Erwärmen
auf Rückfluß unter
Verwendung von Bromwasserstoffsäure
in Essigsäure
unterworfen, zur Erzeugung einer Verbindung mit der allgemeinen
Formel (12):
-
-
Eine
Verbindung mit der allgemeinen Formel (13):
(worin R
12 eine
Schutzgruppe einer Amino-Gruppe, bevorzugt eine tert-Butoxycarbonyl-Gruppe
oder Benzyloxycarbonyl-Gruppe ist) kann durch Einführungsreaktion
einer Schutzgruppe in die Amino-Gruppe der Verbindung (12) synthetisiert
werden, wobei das Verfahren in Peputido Goseino Kisoto Jikken (The
Basic and Experimental Peptide Synthesis), Nobo Izumiya, Tetsuo
Kato, Haruhiko Aoyagi, Michinori Waki (1985, Maruzen K. K.) beschrieben
ist.
-
Eine
Verbindung mit der allgemeinen Formel (14):
(worin R
3 die
gleiche Bedeutung wie oben aufweist) wird durch Verethern und Abspalten
der Amino-Schutzgruppe der Verbindung (13) erhalten. Die Veretherung
kann entsprechend dem Verfahren durchgeführt werden, wie es beispielsweise
in Jikken Kagaku Koza (Experimental Chemistry Series), Bd. 20, 4.
Ausgabe, Seite 187 (1992, Maruzen K. K.) beschrieben ist. Die Abspaltung
der Amino-Schutzgruppe kann ebenfalls durch ein konventionell angewandtes
Verfahren durchgeführt
werden, wie das Verfahren, das in Peputido Goseino Kisoto Jikken
(The Basic and Experimental Peptide Synthesis), Nobuo Izumiya, Tetsuo
Kato, Haruhiko Aoyagi, Michinori Waki (1985, Maruzen K. K.) beschrieben
ist, und ist bevorzugt eine Abspaltungsreaktion durch saure oder
katalytische Hydrierung. Wenn eine Säure bei der Abspaltungsreaktion
verwendet wird, kann das Ether-Derivat (14) als Salz mit der verwendeten
Säure hergestellt
werden.
-
Eine
Verbindung mit der allgemeinen Formel (15):
(worin R
4 die
gleiche Bedeutung wie oben aufweist) kann durch Verethern nach der
Abspaltung der Schutzgruppe bei der Amino-Gruppe der Verbindung (13) erhalten
werden.
-
Die
Veretherung kann entsprechend dem Verfahren durchgeführt werden,
das beispielsweise in Jikken Kagaku Koza (Experimental Chemistry
Series), Bd. 22, 4. Ausgabe, Seite 43 (1992, Maruzen K. K.) beschrieben
ist. Die Abspaltungsreaktion der Amino-Schutzgruppe kann ebenfalls
durch ein dem oben beschriebenen Verfahren ähnliches Verfahren durchgeführt werden.
-
Eine
Verbindung mit der allgemeinen Formel (16):
(worin R
12 die
gleiche Bedeutung wie oben aufweist) ist ein Trifluormethansulfonat
einer phenolischen Hydroxy-Gruppe der Verbindung (13), hergestellt
unter Verwendung von Trifluormethansulfonsäureanhydrid und Pyridin. Ein
Vinyl-Derivat mit der allgemeinen Formel (17):
(worin R
8 und
R
12 die gleiche Bedeutung wie oben aufweisen)
kann durch eine Kreuzkupplungsreaktion eines Trifluormethansulfonsäureesters
(16) und eines Catecholboran-Derivates
mit der allgemeinen Formel (18) hergestellt werden:
(worin R
8 die
gleiche Bedeutung wie oben aufweist) oder eines Boronsäure-Derivates
mit der allgemeinen Formel (19):
(worin R
8 die
gleiche Bedeutung wie oben aufweist), wobei ein Palladium-Katalysator
und eine Base verwendet werden. Der hierin verwendete Palladium-Katalysator
ist Pd(PPh
3)
4, PdCl
2(dppf) (dppf = 1,1'-Bis(diphenylphosphino)ferrocen, Pd(DBA)
2/Diphenyl(2,4,6-trimethoxyphenyl)phosphin
(DBA = Dibenzalacetaon), Pd(DBA)
2/Bis(2,4,6-trimethoxyphenyl)phenylphosphin
und dgl., die Base ist Trikaliumphosphat, Kaliumcarbonat, Natriumcarbonat,
Kaliumhydroxid, Natriumhydroxid, Natriumethoxid und dgl. und das
verwendete Lösungsmittel
ist Tetrahydrofuran, Dioxan, Dimethylformamid, Toluol, Benzol, Dimethoxyethan,
Ethanol und dgl.
-
Zur
Verhinderung der Zersetzung der Palladium-Katalysatoren können Kaliumiodid,
Kaliumbromid, Lithiumchlorid und dgl. zugegeben werden. Bevorzugt
wird irgendeiner der obigen Palladium-Katalysatoren verwendet, irgendeines
von Trikaliumphosphat, Kaliumcarbonat und Natriumcarbonat wird als
Base verwendet, irgendeines von Tetrahydrofuran, Dioxan, Dimethylformamid
und einem gemischten Lösungsmittel
von Toluol und Ethanol wird als Lösungsmittel verwendet und irgendeines
von Kaliumbromid und Lithiumchlorid wird als Additiv verwendet.
Die bevorzugte Reaktionstemperatur ist Raumtemperatur bis 120°C.
-
Eine
Verbindung mit der allgemeinen Formel (20):
(worin R
8 die
gleiche Bedeutung wie oben aufweist) kann durch Entfernen der Amino-Schutzgruppe
der Verbindung (17) mit einer Säure
wie Trifluormethansulfonsäure,
Methansulfonsäure,
Bromwasserstoff, Salzsäure, Trifluoressigsäure und
dgl. erhalten werden, worin die Verbindung als Salz mit der verwendeten
Säure erhalten wird.
-
Eine
Carbonsäure
mit der allgemeinen Formel (21):
(worin R
12 die
gleiche Bedeutung wie oben aufweist) wird aus der Verbindung (17) über 1) Bildung
eines Aldehydes durch oxidative Spaltung, 2) Oxidation des Aldehydes
in eine Carbonsäure
oder einen Carbonsäureester
und 3) Hydrolyse des Carbonsäureesters
(wenn zum Carbonsäureester
oxidiert) synthetisiert.
-
Bei
der Bildung eines Aldehydes durch oxidative Spaltung in 1) werden
bevorzugt ein Oxidationsmittel aus Osmiumtetraoxid und Natriumperiodat
verwendet, und die Reaktion wird in einem gemischten Lösungsmittel
aus irgendeinem organischen Lösungsmittel
wie Ether, Dixan, Aceton, Tetrahydrofuran und Wasser durchgeführt.
-
Bei
der Oxidation 2) wird bevorzugt irgendeines von Mangandioxid, Silberoxid
und Silberoxid (AgO) als Oxidationsmittel, ein Alkohol wie Methanol
und Ethanol als Lösungsmittel
verwendet, und die Reaktion wird bei Raumtemperatur bis 50°C durchgeführt. Alternativ
wird die Reaktion unter Verwendung von Natriumchlorid, Natriumhydrogenphosphat,
Isobutylen oder Wasserstoffperoxid, einem wäßrigen Lösungsmittel wie tert-Butanol/Wasser
oder Acetonitril/Wasser durchgeführt.
wenn Mangandioxid als Oxidationsmittel verwendet wird, wird ein
Carbonsäureester,
der dem verwendeten Alkohol entspricht, gebildet, der auf bekannte
Weise unter Verwendung von Alkali zur Erzeugung einer Carbonsäure hydrolysiert
wird.
-
Die
Carbonsäure
wird ebenfalls direkt durch Reaktion des Vinyl-Derivates (17) mit
Kaliumpermanganat erzeugt.
-
Ein
Amid-Derivat mit der allgemeinen Formel (22):
(worin R
6 und
R
7 die gleiche Bedeutung wie oben aufweisen)
kann durch Amidierung der Carbonsäure (21) mit anschließender Reaktion
zur Abspaltung der Schutzgruppe der Amino-Schutzgruppe hergestellt werden. Die Amidierung
wird unter Verwendung eines konventionell angewandten Verfahrens
durchgeführt,
wie es in Jikken Kagaku Koza (Experimental Chemistry Series), Bd.
22, 4. Ausgabe, Seite 137 (1992, Maruzen K. K.) oder Peputido Goseino
Kisoto Jikken (The Basic and Experimental Peptide Synthesis), Nobuo
Izumiya, Tetsuo Kato, Haruhiko Aoyagi, Michinori Waki (1985, Maruzen
K. K.) beschrieben ist. Die Entfernung der Amino-Schutzgruppe kann
auf ähnliche
Weise wie oben beschrieben durchgeführt werden. Wenn eine Säure bei
der Entfernung der Schutzgruppe verwendet wird, kann das Amid-Derivat
(22) als Salz mit der verwendeten Säure hergestellt werden.
-
Ein
Ester-Derivat mit der allgemeinen Formel (23):
(worin R
5 die
gleiche Bedeutung wie oben aufweist) kann durch Veresterung der
Carbonsäure
(21) mit anschließender
Abspaltungsreaktion der Amino-Schutzgruppe hergestellt werden. Die
Veresterung und die Abspaltung der Amino-Schutzgruppe kann durch ein ähnliches
allgemeines Verfahren wie oben beschrieben durchgeführt werden.
Wenn eine Säure
bei der Abspaltungsreaktion verwendet wird, kann sie als Salz mit
der verwendeten Säure
hergestellt werden.
-
Eine
Verbindung mit der allgemeinen Formel (22):
(worin R
6 und
R
7 die gleiche Bedeutung wie oben definiert
aufweisen) und einige der Verbindungen mit der allgemeinen Formel
(23):
(worin R
5 die
gleiche Bedeutung wie oben aufweist) kann ebenfalls durch das folgende
Verfahren hergestellt werden:
-
Zunächst wird
eine Acetyl-Gruppe in den Benzol-Ring einer Verbindung (24) eingefügt:
(worin R
13 eine
Schutzgruppe einer Amino-Gruppe, bevorzugt eine Acetyl- oder Benzoyl-Gruppe
ist), zum Umwandeln in die Verbindung (25):
(worin R
13 die
gleiche Bedeutung wie oben aufweist). Die Acetylierung wird bevorzugt
unter Verwendung von Acetylchlorid, wasserfreier Essigsäure oder
einer Lewis-Säure wie
Aluminiumchlorid, Eisen(III)-chlorid und Titan(IV)-chlorid und einem
Lösungsmittel
wie Nitrobenzol, Kohlendisulfid, Methylenchlorid und Ethylenchlorid durchgeführt. Das
erhaltene Acetyl-Derivat (25) wird dann mit einem Hypohalit reagiert.
Bevorzugt wird es mit einem Hypohalit wie Natriumhypochlorit oder
Natriumhypobromit bei Raumtemperatur in einem wäßrigen Lösungsmittel wie Dioxan/Wasser,
Tetrahydrofuran/Wasser reagiert. Dies erzeugt die Verbindung (26):
(worin R
13 die
gleiche Bedeutung wie oben aufweist), und anschließend wird
die Amino-Schutzgruppe mit einer Säure entfernt, unter Erhalt
eines Derivates (27) ohne Schutzgruppe:
als Salz mit der verwendeten
Säure.
-
Eine
andere Schutzgruppe wird in die Amino-Gruppe eingeführt, zur
Erzeugung einer Verbindung (28):
(worin R
14 beispielsweise
eine tert-Butoxycarbonyl-Gruppe oder eine Benzyloxycarbonyl-Gruppe
ist), die dann verestert wird und bei der die Schutzgruppe erneut
abgespalten wird, unter Erhalt eines Ester-Derivates mit der allgemeinen
Formel (29):
(worin R
5 die
gleiche Bedeutung wie oben aufweist) und eines Salzes davon, oder
das dann amidiert und bei dem dann die Schutzgruppe erneut abgespalten
wird, unter Erhalt eines Amid-Derivates mit der allgemeinen Formel
(30):
(worin R
6 und
R
7 die gleiche Bedeutung wie oben aufweisen)
und eines Salzes davon. Das Ester-Derivat mit der allgemeinen Formel
(29) kann ebenfalls durch Erwärmen
der Verbindung (27) in einem Alkohol in der Gegenwart von Thionylchlorid
oder einer Säure
wie Salzsäure
oder Toluolsulfonsäure
hergestellt werden.
-
Die
somit erhaltene Verbindung (I) dieser Erfindung kann nach Wunsch
in verschiedene Salze umgewandelt und mit Hilfe der Rekristallisierung,
Säulenchromatographie
und dgl. gereinigt werden.
-
Weiterhin
haben einige der erfindungsgemäßen Verbindungen
(I) ein asymmetrisches Zentrum und diese optischen Isomeren sind
ebenfalls im Umfang dieser Erfindung und können als einzelne optisch aktive Isomere
durch Trennen von den Racematen unter Verwendung von verschiedenen
Verfahren erhalten werden.
-
Beispiele
der angewandten Verfahren umfassen:
- (1) ein
Verfahren zum Trennen unter Verwendung von optisch aktiv Säulen;
- (2) ein Verfahren unter Verwendung von optisch aktiven Säuren zur
Erzeugung eines Salzes, das dann durch Rekristallisation getrennt
wird;
- (3) ein Verfahren zur Trennung unter Verwendung von enzymatischen
Reaktionen; und
- (4) ein Verfahren zur Trennung unter Anwendung von Kombinationen
der Schritte (1) bis (3).
-
Weil
Substanzen mit der allgemeinen Formel (I), die erfindungsgemäß beansprucht
sind, die Aktivierung von NF-KB unterdrücken können, sind sie ebenfalls als
vorbeugende und therapeutische Mittel für Erkrankungen wirksam, die
durch die Aktivierung von NF-KB verursacht werden, beispielsweise
Erkrankungen, die durch die übermäßige Erzeugung
von verschiedenen Entzündungsmediatoren
und der Viruspropagation verursacht sind. Mehr spezifisch sind sie
als therapeutische und vorbeugende Mittel für Erkrankungen nützlich, die
durch die übermäßige Produktion
von NO oder TNF-α verursacht
sind, einschließlich
beispielsweise Sepsis, Osteoarthritis, rheumatoider Arthritis, Kachexie,
multiples Organversagen, entzündliche
Darmerkrankung, Malaria, erworbenes Immundefizienzsyndrom, Human-T-Zell-Leukämie, Meningitis,
Hepatitis, Diabetes Typ II, multiple Sklerose, Behcet-Erkrankung, systemischer
Lupus Erythematosus, ischämische
Herzerkrankungen wie Myokardinfarkt, zerebralischämische Erkrankung,
neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer-Erkrankung und dgl.
-
Wenn
die Verbindungen dieser Erfindung als oben erwähnte pharmazeutische Zusammensetzungen verwendet
werden, können
sie oral in der Form von Tabletten, Kapseln, Elixieren, Mikrokapseln
und dgl. oder parenteral in der Form von Injektionen und dgl. wie
Lösungen
oder Suspension mit Wasser oder anderen pharmazeutisch akzeptablen
Flüssigkeiten
verwendet werden. Z. B. können
sie hergestellt werden, indem die erfindungsgemäße Verbindung mit pharmazeutisch
akzeptablen Trägern,
Geschmacksmitteln, Exzipienten, Stabilisatoren und dgl. in einer
allgemeinen erkannten Form gemischt werden. Additive, die zu Tabletten,
etc. vermischt werden können,
umfassen beispielsweise Bindemittel wie Gelatine, Quellmittel wie
Maisstärke,
Exzipienten wie kristalline Cellulose, Schmiermittel wie Magnesiumstearat
und dgl. Bei der Formulierung zu Kapseln können die obigen Zusammensetzungen
weiterhin flüssige
Träger
enthalten. Aseptische Zusammensetzungen für die Injektion können ebenfalls
auf konventionelle weise formuliert werden.
-
Als
wäßrige Lösungen für die Injektion
können
isotonische Lösungen
erwähnt
werden, die Glucose etc. enthalten, und sie können in Kombination mit geeigneten
Löslichkeitsmitteln
wie Polyethylenglykol verwendet werden. Puffer, Stabilisatoren,
Konservierungsmittel, Antioxidantien, Beruhigungsmittel und dgl.
können
ebenfalls vermischt werden. Die somit erhaltenen pharmazeutischen
Präparate
können
Säugern,
einschließlich
Menschen verabreicht werden. Obwohl die Dosis in Abhängigkeit
von dem pathologischen Zustand, etc. variiert, ist die tägliche Dosis
beim erwachsenen Menschen bei oraler Verabreichung im allgemeinen
etwa 0,01 bis 100 mg, bevorzugt etwa 0,1 bis 50 mg und mehr bevorzugt
etwa 1,0 bis 25 mg. Bei parenteraler Verabreichung ist die tägliche Dosis
für den
erwachsenen Menschen im allgemeinen bei intravenöser Verabreichung etwa 0,001
bis 50 mg, bevorzugt etwa 0,01 bis 25 mg, mehr bevorzugt etwa 0,1
bis 10 mg.
-
Die
Inhibitionswirkung von NF-KB kann durch Ermittlung der Expression
der Gene untersucht werden, die durch die Aktivierung von NF-KB
reguliert wird, oder indem direkt oder indirekt die Menge bestimmt
wird, die von den Proteinen, die durch die Gene codiert werden,
exprimiert wird.
-
Die
Wirkung zum Unterdrücken
der exzessiven Expression von Entzündungsproteinen kann ebenfalls untersucht
werden, wie bei den Ergebnissen der experimentellen Beispiele gezeigt
wird, indem Zellen oder individuelle Tiere mit einem Cytokin wie
IL-1 oder TNF-α oder
eine Lipopolysaccharid stimuliert und dann direkt oder indirekt
die Menge der Entzündungsproteine
bestimmt werden, die in dem Kulturmedium oder dem Körperfluid
erhöht
sein kann.
-
Als
Verfahren zur Bestätigung
der entzündungshemmenden
Wirkungen im breiten Sinn in vivo kann die Wirkung zur Unterdrückung von Ödemen, die
durch Dextran oder Carrageenin induziert sind, bestimmt werden.
Es wurde ebenfalls berichtet, daß die Inhibition der NO- und
TNF-α-Produktion
bei diesem Modell wirksam ist (Filion, M. C. und Phillips, N. C.
(1997) Br. J. Pharmacol. 122, 551–557; Tsao, P. W., Suzuki,
T., Totsuka, R., Murata, T., Takagi, T., Ohmachi, Y., Fujimura,
H. und Takata, I. (1997) Clin. Immunol. Immunopathol. 83, 173–178; Cuzzocrea,
S., Zingarelli, B., Hake, P., Salzman, A. L. und Szabo, C. (1998)
Free Radic. Biol. Med. 24, 450–459).
Bei spezifischen Erkrankungen kann weiterhin die Wirksamkeit, beispielsweise
als therapeutisches Mittel für
Sepsis bestimmt werden, indem ein Lipopolysaccharid Tieren wie Mäusen verabreicht
und dann die Überlebensrate
der Tiere verbessert wird.
-
Die
Wirksamkeit als therapeutische Mittel für rheumatoide Arthritis kann
ebenfalls in Tiermodellen von Arthritis unter Verwendung von Adjuvantien
ausgewertet werden. Wenn Modelltiere mit Myokardinfarkt verwendet
werden, wird gezeigt, daß DNA
mit der Decoy-Sequenz von NF-KB die Läsion des Infarkts unterdrückt (Sawa,
Y., Morishita, R., Suzuki, K., Kagisaki, K., Kaneda, Y., Maeda,
K., Kadoba, K. und Matsuda, H. (1997) Circulation 96, II-280–284; discussion
II-285) und hierdurch sind solche Modelltiere auch für die Untersuchung der
Wirksamkeit von therapeutischen Mitteln für ischämische Herzerkrankungen geeignet.
-
Somit
kann die Wirksamkeit von NF-KB-Inhibitoren mit einer Aktivität zur Inhibition
der Produktion von NO und TNF-α als
therapeutische Mittel unter Verwendung von bekannten Tiermodellen,
die durch einen Fachmann hergestellt werden können, bestätigt werden.
-
Beispiele
-
Diese
Erfindung wird nachfolgend detailliert unter Bezugnahme auf die
folgenden Beispiele erläutert.
-
Herstellungsbeispiel 1.
2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-hydroxyindan
-
Verfahren 1
-
- a) 6-Methoxy-1-indanon (8,6 g, 53 mmol) (vgl.
J. Org. Chem., 35, 647 (1970)) wurde zu Methanol (500 ml) gegeben,
dann auf 40°C
erwärmt,
und Isoamylnitrit (15 ml, 110 mmol) und konzentrierte Salzsäure (8,5
ml) wurden zugegeben, mit anschließendem zweistündigen Rühren. Die
beim Kühlen
der Reaktionsmischung ausgefällten
Kristalle wurden filtriert, unter Erhalt von 6-Methoxy-2-oxyimino-1-indanon
(5,5 g, 29 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 3,69 (2H,
s), 3,83 (3H, s), 7,21 (1H, d, J = 2 Hz), 7,32 (1H, dd, J = 2 Hz, 8
Hz), 7,53 (1H, d, J = 8 Hz), 12,58 (1H, br. s).
- b) 6-Methoxy-2-oxyimino-1-indanon (5,5 g, 29 mmol) wurde in
Essigsäure
(85 ml) suspendiert, und Palladium-Kohlenstoff (10%, 2,0 g), Palladiumchlorid
(60 mg) und konzentrierte Schwefelsäure (4 ml) wurden zugegeben.
Die Mischung wurde dann unter einer Wasserstoffatmosphäre bei 5
kg/cm2 6 Stunden lang gerührt. Nach
Konzentrieren des durch Filtrieren der Reaktionsmischung erhaltenen
Filtrates unter vermindertem Druck wurde es mit 10%igem Natriumhydroxid
neutralisiert und mit Chloroform extrahiert. Nach Trocknen der organischen
Schicht über
wasserfreiem Natriumsulfat wurde das Lösungsmittel unter vermindertem
Druck abdestilliert, unter Erhalt von 2-Amino-5-methoxyindan als
rohes Produkt. Dieses wurde als Ausgangsmaterial für die anschließende Reaktion
ohne weitere Reinigung verwendet.
- c) Zu rohem 2-Amino-5-methoxyindan wurden 30%ige Bromwasserstoffsäure-Essigsäure (6,0
ml) und eine wäßrige Lösung aus
48%iger Bromwasserstoffsäure
(4,0 ml) gegeben, und dann wurde die Mischung 2 Stunden unter Rückfluß gehalten.
Das Lösungsmittel
wurde unter vermindertem Druck abdestilliert, Dioxan und Toluol
wurden zugegeben und das Lösungsmittel
erneut abdestilliert. Der somit erhaltene Rest wurde in Dioxan (100
ml) und Wasser (50 ml) aufgelöst.
Die Reaktionsmischung wurde mit Triethylamin (etwa 10 ml) neutralisiert,
Di-tert-butyldicarbonat (7,0 g, 32 mmol) wurde zugegeben und die
Mischung bei Raumtemperatur 2 Stunden lang gerührt. Zu der Reaktionsmischung
wurde Ethylacetat gegeben, die organische Schicht wurde mit einer
wäßrigen Lösung aus gesättigtem
Kaliumhydrogensulfat, Salzlösung,
einer wäßrigen Lösung von
gesättigtem
Natriumhydrogencarbonat gewaschen und dann über wasserfreiem Natriumsulfat
getrocknet. Der durch Abdestillieren des Lösungsmittels unter vermindertem
Druck erhaltene Rest wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan
: Ethylacetat = 4 : 1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung
(2,5 g, 10 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 1,54 (9H,
s), 2,70 (2H, dt, J = 5 Hz, 12 Hz), 3,20 (2H, m), 4,43 (1H, br.
s), 4,75 (1H, br. s), 5,26 (1H, br. s), 6,64 (1H, dd, J = 2 Hz,
18 Hz), 6,69 (1H, s), 7,03 (1H, d, J = 8 Hz).
-
Verfahren 2
-
- a) Unter Verwendung von 5-Methoxy-1-indanon
(5,0 g, 31 mmol) anstelle von 6-Methoxy-1-indanon, Methanol (100
ml), Isoamylnitrit (1,9 ml, 14 mmol) und konzentrierter Salzsäure (1,2
ml) wurde ein ähnliches Verfahren
wie bei Schritt a) von Verfahren 1 durchgeführt. Das erhaltene Produkt
wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan : Ethylacetat = 3 :
1) gereinigt, unter Erhalt von 5-Methoxy-2-oxyimino-1-indanon (4,5
g, 23 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 3,73 (2H,
s), 3,89 (3H, s), 7,02 (1H, dd, J = 2 Hz, 8 Hz), 7,15 (1H, d, J
= 2 Hz), 7,69 (1H, d, J = 8 Hz), 12,45 (1H, br. s).
- b) 5-Methoxy-2-oxyimino-1-indanon (440 mg, 2,3 mmol) wurde in
Essigsäure
(6,5 ml) suspendiert und Palladium-Kohlenstoff (10%, 170 mg), Palladiumchlorid
(20 mg) und konzentrierte Schwefelsäure (4,4 ml) wurden zugegeben.
Eine ähnliche
Vorgehensweise wie bei b) von Verfahren 1 wurde durchgeführt, unter
Erhalt von 2-Amino-5-methoxyindan (300 mg) als rohes Produkt. Dieses
wurde ohne weitere Reinigung als Ausgangsmaterial für die anschließende Reaktion
verwendet.
- c) Nach Demethylieren von rohem 2-Amino-5-methoxyindan unter
Verwendung 30%iger Bromwasserstoffsäure-Essigsäure (1,8 ml) und einer wäßrigen Lösung von
48%iger Bromwasserstoffsäure
(1,2 ml), wurde ein ähnliches
Vorgehen wie bei c) von Verfahren 1 durchgeführt, wobei Dioxan (6,2 ml),
Wasser (3,1 ml), Triethylamin (etwa 0,55 ml) und Di-tert-butyldicarbonat
(440 mg, 2,0 mmol) verwendet wurden, unter Erhalt der Zielverbindung
(300 mg, 1,1 mmol).
-
Herstellungsbeispiel 2.
2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-[(E)-2-(4-methylphenyl)ethenyl]indan
-
- a) Zu einer Lösung aus 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-hydroxyindan (270
mg, 1,1 mmol) in Pyridin (0,5 ml) wurden Trifluormethansulfonsäureanhydrid
(360 mg, 1,3 mmol) unter Eiskühlen
gegeben und die Mischung bei Raumtemperatur 30 Minuten gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde mit Ethylacetat verdünnt und die organische Schicht
mit einer wäßrigen Lösung gesättigtem
Kaliumhydrogensulfat, Salzlösung,
einer wäßrigen Lösung aus
gesättigtem
Natriumhydrogencarbonat gewaschen und dann über wasserfreiem Natriumsulfat
getrocknet. Der durch Abdestillieren des Lösungsmittels unter vermindertem
Druck erhaltene Rest wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan : Ethylacetat
= 4 : 1) gereinigt, unter Erhalt von 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-trifluormethansulfonyloxyindan
(320 mg, 0,84 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 1,45 (9H,
s), 2,80 (2H, m), 3,30 (2H, m), 4,50 (1H, br. s), 4,70 (1H, br.
s), 7,06 (1H, d, J = 8 Hz), 7,11 (1H, s), 7,25 (1H, d, J = 8 Hz).
IR
(KBr): ν 3350,
2980, 1680, 1540, 1440, 1250, 1210 cm–1.
- b) Durch Zugabe von Catecholboran (0,50 ml, 4,7 mmol) zu 4-Ethinyltoluol
(540 mg, 4,7 mmol) und zweistündiges
Rühren
der Mischung bei 70°C
wurde ein Catecholboran-Derivat als feste Form erhalten, das ohne
Reinigung als Ausgangsmaterial für
die anschließende
Reaktion verwendet wurde. Zu dem Catecholboran-Derivat (240 mg,
1,0 mmol) wurde Eiswasser (5 ml) gegeben und dann bei Raumtemperatur
2 Stunden gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit Ethylacetat extrahiert und die organische
Schicht mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet. Das Lösungsmittel
wurde unter vermindertem Druck abdestilliert, unter Erhalt von (E)-2-(4-Methylphenyl)ethenylborsäure (220
mg) als rohes Produkt.
- c) 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-trifluormethansulfonyloxyindan (260
mg, 0,69 mmol), (E)-2-(4-Methylphenyl)ethenylborsäure (180
mg), Toluol (7 ml), Pd(PPh3)4 (30
mg, 0,026 mmol), 2 M Natriumcarbonat (0,99 ml), Ethanol (3,0 ml)
und Lithiumchlorid (64 mg, 1,5 mmol) wurden 5 Stunden zum Rückfluß gebracht.
Die Reaktion wurde mit Ether verdünnt, mit Wasser gewaschen,
getrocknet, und dann wurde das Lösungsmittel unter
vermindertem Druck abdestilliert. Der erhaltene Rest wurde durch
Silicagel-Chromatographie (Hexan : Ethylacetat = 4 : 1) gereinigt,
unter Erhalt der Zielverbindung (190 mg, 0,54 mmol) mit den folgenden
physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR
(400 MHz, CDCl3): δ 1,45 (9H, s), 2,35 (3H, s),
2,80 (2H, m), 3,30 (2H, m), 4,50 (1H, br. s), 4,80 (1H, br. s),
7,04–7,11
(2H, m), 7,16 (3H, m), 7,26–7,31
(2H, m), 7,39 (2H, m).
-
Herstellungsbeispiel 3.
2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-methoxycarbonylindan
-
Eine
Mischung aus 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-[(E)-2-(4-methylphenyl)ethenyl]indan
(190 mg, 0,54 mmol), synthetisiert gemäß Herstellungsbeispiel 2, Osmiumtetraoxid
(auf Poly(4-vinylpyridin),
140 mg), Natriummetaperiodat (450 mg, 2,1 mmol), dioxan (3,8 ml)
und Wasser (0,8 ml) wurde heftig bei Raumtemperatur gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde mit Ethylacetat verdünnt, die organische Schicht
mit Wasser gewaschen, getrocknet und dann wurde das Lösungsmittel
unter vermindertem Druck abdestilliert, unter Erhalt einer Aldehyd-Mischung (170 mg).
-
Anschließend wurde
die Aldehyd-Mischung (170 mg) in Methanol (7,0 ml) aufgelöst, dazu
wurde Natriumcyanid (270 mg, 5,5 mmol), Essigsäure (0,10 ml) und Mangandioxid
(1,87 g, 22 mmol) gegeben, und die Reaktionsmischung wurde 30 Minuten
bei Raumtemperatur gerührt.
Methanol wurde zugegeben und die Reaktionsmischung filtriert, konzentriert
und nach der Zugabe von Wasser mit Methylenchlorid extrahiert. Die
organische Schicht wurde getrocknet und das Lösungsmittel unter vermindertem
Druck abdestilliert, unter Erhalt eines Restes, der durch Silicagel-Chromatographie
(Hexan : Ethylacetat = 4 : 1) gereinigt wurde, unter Erhalt der
Zielverbindung (76 mg, 0,26 mmol) mit den folgenden physikalischen
Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 1,45
(9H, s), 2,82 (2H, m), 3,31 (2H, m), 3,90 (3H, s), 4,49 (1H, br.),
4,72 (1H, br.), 7,27 (1H, m), 7,87 (1H, m), 7,88 (1H, m).
-
Herstellungsbeispiel 4.
2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-carboxyindan
-
Verfahren 1
-
2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-methoxycarbonylindan
(76 mg, 0,26 mmol), synthetisiert in Herstellungsbeispiel 3, wurde
in Methanol (2 ml) aufgelöst,
dazu wurde eine wäßrige Lösung aus
1 N Natriumhydroxid (0,29 ml, 0,29 mmol) gegeben und die Mischung
1,5 Stunden unter Rückfluß gehalten.
Danach wurde die Reaktionsmischung mit Wasser verdünnt und
mit Ethylacetat gewaschen, die wäßrige Schicht
wurde mit einer wäßrigen Lösung aus
gesättigtem
Natriumhydrogensulfat angesäuert
und mit Ethylacetat extrahiert. Nach Trocknen der organischen Schicht
wurde das Lösungsmittel
unter vermindertem Druck abdestilliert, unter Erhalt der Zielverbindung
(58 mg, 0,21 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 1,45 (9H,
s), 2,85 (2H, m), 3,33 (2H, m), 4,50 (1H, br.), 4,75 (1H, br.),
7,30 (1H, m), 7,93 (1H, m), 7,94 (1H, m).
-
Verfahren 2
-
- a) 2-Aminoindan (6,0 g, 45 mmol) wurde in trockenem
Pyridin (7 ml) aufgelöst,
dazu wurde Essigsäureanhydrid
(4,5 ml, 47,3 mmol) tropfenweise unter Kühlen in Eiswasser gegeben.
Nach Bringen der Reaktionsmischung auf Raumtemperatur und nach 20-minütigem Rühren wurde
Wasser zugegeben. Das ausgefällte Präzipitat
wurde filtriert, unter Erhalt von 2-Acetamidindan (5,6 g, 32 mmol).
- b) Zu einer Lösung
aus wasserfreiem Aluminiumchlorid (3,4 g, 25,5 mmol) in 1,2-Dichlorethan
(20 ml), das in Eiswasser gekühlt
war, wurde tropfenweise Acetylchlorid (1,11 ml, 15,5 mmol) unter
einer Argonatomosphäre
gegeben. Nach Vollendung der Zugabe wurde eine Lösung aus 2-Acetamidindan (5,6
g, 32 mmol) in 2-Dichlorethan (40 ml) zugegeben. Die Reaktionsmischung
konnte bei Raumtemperatur 2,5 Stunden reagieren und wurde erneut
in Eiswasser gekühlt,
dazu wurde Eis sorgfältig
zugegeben und die Reaktionsmischung mit Methylenchlorid extrahiert.
Die organische Schicht wurde mit einer 1 N Kaliumhydroxid-Lösung und
Salzlösung
gewaschen und über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde unter vermindertem
Druck abdestilliert, unter Erhalt von 2-Acetamid-5-acetylindan (2,1
g, 9,8 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 1,95 (3H,
s), 2,58 (3H, s), 2,82–2,87
(2H, m), 3,32–3,38
(2H, m), 4,77 (1H, m), 5,65 (1H, breit), 7,31 (1H, d, J = 7,8 Hz),
7,81 (1H, d, J = 7,8 Hz), 7,82 (1H, s).
MS (FAB): m/z 218 (M
+ H)+.
- c) Eine wäßrige Lösung (60
ml) Natriumhydroxid (5,6 g, 140 mmol) wurde auf –50°C gekühlt, dazu wurde Brom (2,67
ml, 51,7 mmol) tropfenweise gegeben. Dann wurde eine Lösung aus
2-Acetamid-5-acetylindan (2,1 g, 9,8 mmol) in Dioxan (70 ml) zugegeben
und 3 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Die Reaktionsmischung
wurde in Eiswasser gekühlt
und Natriumhydrogensulfit wurde zur Zersetzung eines Überschusses
an Brom zugegeben. Nach Waschen der Reaktionsmischung mit Ether
wurde sie durch Zugabe von konzentrierter Salzsäure angesäuert und dann mit Methylenchlorid
extrahiert. Die organische Schicht wurde stehengelassen und das
ausgefällte
Präzipitat
filtriert, unter Erhalt von 2-Acetamid-5-carboxyindan (2,0 g, 8,9 mmol) mit den
folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR
(400 MHz, DMSO-d6): δ 1,77 (3H, s), 2,77–2,82 (2H,
m), 3,17–3,23
(2H, m), 4,76 (1H, m), 7,32 (1H, d, J = 8,7 Hz), 7,75 (1H, d, J
= 8,7 Hz), 7,78 (1H, s), 8,12 (1H, d, J = 6,4 Hz), 12,70 (1H, breit).
MS
(FAB): m/z 220 (M + H)+.
- d) 2-Acetamid-5-carboxyindan (2,0 g, 8,9 mmol) wurde in Wasser
(12 ml) und konzentrierter Salzsäure
(12 ml) suspendiert und die Suspension wurde zum Rückfluß für 7 Stunden
erwärmt.
Nach Waschen der Reaktionsmischung mit Ether wurde Wasser unter
vermindertem Druck abdestilliert, unter Erhalt von 2-Amino-5-carboxyindanhydrochlorid
(1,9 g, 8,8 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 3,04 (2H,
m), 3,33 (2H, m), 4,03 (1H, m), 7,39 (1H, m), 7,80 (1H, m), 7,84 (1H,
m), 8,29 (3H, br.), 12,82 (1H, br.).
MS (FAB): m/z 178 (M +
H)+.
- e) Eine Mischung aus 2-Amino-5-carboxyindanhydrochlorid (1,9
g, 8,7 mmol), eine wäßrige Lösung aus
1 N Natriumhydroxid (17,4 ml), Dioxan (38 ml), Wasser (19 ml) und
Di-tert-butyldicarbonat
(2,1 g, 9,6 mmol) wurde bei Raumtemperatur 30 Minuten lang gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde mit Ethylacetat extrahiert, die organische
Schicht getrocknet und das Lösungsmittel
unter vermindertem Druck abdestilliert, unter Erhalt der Zielverbindung
(1,8 g, 6,5 mmol).
-
Herstellungsbeispiel 5.
2-(tert-Butoxycarbonylamino)-4-hydroxyindan
-
- a) Unter Verwendung von 4-Methoxy-1-indanon
(1,0 g, 6,2 mmol) anstelle von 6-Methoxy-1-indanon, Methanol (20
ml), Isoamylnitrit (0,81 ml, 5,9 mmol) und konzentrierter Salzsäure (0,25
ml) wurde ein ähnliches Verfahren
wie bei a) von Verfahren 1 des Herstellungsbeispiels 1 durchgeführt, unter
Erhalt von 4-Methoxy-2-oxyimino-1-indanon (350 mg, 1,8 mmol) mit
den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR
(400 MHz, DMSO-d6): δ 3,60 (2H, s), 3,90 (3H, s),
7,33 (1H, m), 7,47 (1H, t, J = 8 Hz), 7,69 (1H, d, J = 8 Hz), 12,70
(1H, br. s).
MS (FAB): m/z 192 (M + H)+.
- b) 4-Methoxy-2-oxyimino-1-indanon (400 mg, 2,1 mmol) wurde in
Essigsäure
(7,6 ml) suspendiert. Palladium-Kohlenstoff (5%, 200 mg) und konzentrierte
Schwefelsäure
(0,50 ml) wurde zugegeben, und die Mischung wurde unter einer Wasserstoffatmosphäre bei normalem
Druck für
1,5 Stunden gerührt.
Dann wurde ein ähnliches
Verfahren wie bei b) von Verfahren 1 von Herstellungsbeispiel 1
durchgeführt,
unter Erhalt von 2-Amino-4-methoxyindan (290 mg, 1,8 mmol).
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 2,45 (2H,
m), 2,98 (2H, m), 3,68 (1H, m), 6,72 (1H, d, J = 8 Hz), 6,77 (1H, d,
J = 8 Hz), 7,09 (1H, t, J = 8 Hz).
MS (FAB): m/z 164 (M + H)+.
IR (KBR): ν 3450, 2940, 1590, 1480, 1260,
1070 cm–1.
- c) Nach Demethylieren von 2-Amino-4-methoxyindan (290 mg, 1,8
mmol) unter Verwendung von 30%iger Bromwasserstoffsäure-Essigsäure (1,8
ml) und einer wäßrigen Lösung von
48%iger Bromwasserstoffsäure (1,2
ml) wurde ein ähnliches
Verfahren wie bei c) von Verfahren 1 von Herstellungsbeispiel 1
durchgeführt, wobei
Dioxan (5,9 ml), Wasser (3,0 ml), Triethylamin (etwa 0,55 ml) und
Di-tert-butyldicarbonat (420 mg, 1,9 mmol) verwendet wurden, unter
Erhalt der Zielverbindung (110 mg, 0,45 mmol) mit den folgenden
physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR
(400 MHz, DMSO-d6): δ 1,39 (1H, s), 2,59 (1H, m),
2,71 (1H, m), 3,04 (2H, m), 4,16 (1H, m), 6,56 (1H, d, J = 8 Hz),
6,61 (1H, d, J = 7 Hz), 6,93 (1H, t, J = 8 Hz), 7,09 (1H, br. s),
9,09 (1H, s).
MS (FAB): m/z 250 (M + H)+.
-
Herstellungsbeispiel 6.
2-(tert-Butoxycarbonylamino)-4-[(E)-2-(4-methylphenyl)ethenyl]indan
-
- a) Unter Verwendung von 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-4-hydroxyindan (110
mg, 0,45 mmol) anstelle von 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-hydroxyindan,
Pyridin (0,5 ml) und Trifluormethansulfonsäureanhydrid (91 μl, 0,54 mmol),
wurde ein ähnliches
Verfahren wie bei a) von Herstellungsbeispiel 2 durchgeführt. Das
Produkt wurde durch Silicagel-Chromatographie
(Hexan : Ethylacetat = 3 : 1) gereinigt, unter Erhalt von 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-4-trifluormethansulfonyloxyindan
(130 mg, 0,35 mmol).
1H-NMR (400 MHz,
CDCl3): δ 1,45
(9H, s), 2,90 (2H, m), 3,36 (2H, m), 4,52 (1H, br. s), 4,72 (1H,
br. s), 7,08 (1H, d, J = 7 Hz), 7,25 (2H, m).
MS (FAB): m/z
382 (M + H)+.
- b) Unter Verwendung von 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-4-trifluormethansulfonyloxyindan
(130 mg, 0,35 mmol), (E)-2-(4-Methylphenyl)ethenylborsäure (110
mg), Toluol (3,4 ml), Pd(PPh3)4 (15
mg, 0,013 mmol), einer wäßrigen Lösung aus
2 M Natriumcarbonat (0,5 ml), Ethanol (1,6 ml) und Lithiumchlorid
(32 mg, 0,75 mmol) wurde eine ähnliche
Vorgehensweise zu c) bei Herstellungsbeispiel 2 durchgeführt. Das
erhaltene Produkt wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan :
Ethylacetat = 6 : 1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung
(70 mg, 0,20 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 1,45 (9H,
s), 2,36 (3H, s), 2,81 (1H, dd, J = 5 Hz, 16 Hz), 2,93 (1H, m),
3,30 (1H, dd, J = 7 Hz, 16 Hz), 3,42 (1H, dd, J = 7 Hz, 16 Hz),
4,50 (1H, br. s), 4,77 (1H, br. s), 7,05 (1H, d, J = 12 Hz), 7,12
(1H, d, J = 12 Hz), 7,18 (3H, m), 7,42 (3H, m).
MS (FAB): m/z
349 (M)+.
-
Herstellungsbeispiel 7.
2-(tert-Butoxycarbonylamino)-4-methoxycarbonylindan
-
Unter
Verwendung von 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-4-[(E)-2-(4-methylphenyl)ethenyl]indan
(70 mg, 0,20 mmol), synthetisiert gemäß Herstellungsbeispiel 6, Osmiumtetraoxid
(auf Poly-(4-vinylpyridin), 53 mg), Natriummetaperiodat (170 mg,
0,79 mmol), Dioxan (1,5 ml) und Wasser (0,3 ml) wurde eine ähnliche
Vorgehensweise wie bei Herstellungsbeispiel 3 durchgeführt, unter
Erhalt eine Aldehyd-Mischung (73 mg).
-
Anschließend wurde
unter Verwendung von Methanol (3 ml) Natriumcyanid (120 mg, 2,4
mmol), Essigsäure
(44 μl)
und Mangandioxid (800 mg, 9,4 mmol) die Aldehyd-Mischung (73 mg)
auf ähnliche
Weise wie bei Herstellungsbeispiel 3 behandelt. Das erhaltene Produkt
wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan : Ethylacetat = 4 :
1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung (45 mg, 0,15 mmol)
mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR
(400 MHz, CDCl3): δ 1,45 (9H, s), 2,84 (1H, m),
3,17 (1H, m), 3,30 (1H, m), 3,62 (1H, m), 4,47 (1H, br. s), 4,71
(1H, br. s), 7,24 (1H, m), 7,39 (1H, d, J = 8 Hz), 7,85 (1H, d,
J = 8 Hz).
MS (FAB): m/z 292 (M + H)+,
236 (M + H – 56)+.
-
Beispiel 1. 4-(2-Indanylamino)-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin
-
4-Chlor-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin
(92 mg, 0,50 mol) (Vgl. J. Pharm. Soc. JAPAN, 109, 464 (1989)) und
2-Aminoindan (330 mg, 2,5 mmol) in trockenem Ethanol (1 ml) wurden
unter Argonatmosphäre
40 Minuten lang unter Rückfluß gehalten.
Das Lösungsmittel
wurde unter vermindertem Druck abdestilliert und der erhaltene Rest
durch Silicagel-Chromatographie (Hexan : Ethylacetat = 5 : 1) gereinigt,
unter Erhalt der Zielverbindung (140 mg, 0,50 mmol) mit den folgenden
physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR
(400 MHz, CDCl3): δ 2,47 (3H, s), 2,94 (2H, m),
3,50 (2H, m), 5,11 (1H, m), 5,65 (1H, br.), 6,80 (1H, s), 7,19–7,27 (4H,
m), 8,47 (1H, s).
MS (FAB): m/z 282 (M + H)+.
-
Beispiel 2. 4-(2-Indanylamino)thieno[3,4-d]pyrimidin
-
4-Methylthiothieno[3,4-d]pyrimidin
(90 mg, 0,50 mmol) (siehe J. Heterocyclic Chem., 30, 509 (1993)) und
2-Aminoindan (200 mg, 1,5 mmol) in trockenem Ethanol (4 ml) wurden
unter einer Argonatmosphäre
4 Stunden lang unter Rückfluß erwärmt. Das
Lösungsmittel
wurde unter vermindertem Druck abdestilliert und der erhaltene Rest
durch Silicagel-Chromatographie
(Ethylacetat : Methanol = 20 : 1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung
(30 mg, 0,11 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 3,02 (2H,
m), 3,38 (2H, m), 4,99 (1H, m), 7,17 (2H, m), 7,27 (2H, m), 7,74 (1H,
s), 8,17 (1H, s), 8,44 (1H, d, J = 6 Hz), 8,52 (1H, s).
MS
(FAB): m/z 268 (M + H)+.
-
Beispiel 3. 4-(2-Indanylamino)-7-methylthieno[3,2-d]pyrimidin
-
4-Chlor-7-methylthieno[3,2-d]pyrimidin
(74 mg, 0,40 mmol) und 2-Aminoindan 270 mg, 2,0 mmol) in trockenem
Ethanol (3 ml) wurden unter einer Argonatmosphäre für eine Stunde unter Rückfluß erwärmt. Das Lösungsmittel
wurde unter vermindertem Druck abdestilliert und der erhaltene Rest
wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan : Ethylacetat = 1 :
1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung (83 mg, 0,30 mmol)
mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR
(400 MHz, DMSO-d6): δ 2,33 (3H, s), 3,03 (2H, m),
3,33 (2H, m), 4,98 (1H, m), 7,16 (2H, m), 7,24 (2H, m), 7,71 (1H,
s), 7,98 (1H, d, J = 7 Hz), 8,51 (1H, s).
MS (FAB): m/z 282
(M + H)+.
-
Beispiel 4. 4-(2-Indanylamino)pyrrolo[2,3-d]pyrimidin
-
4-Chlorpyrrolo
[2,3-d]pyrimidin (83 mg, 0,54 mmol) (siehe J. Chem. Soc., 131 (1960),
J. Org. Chem., 26, 3809 (1961)) und 2-Aminoindan (220 mg, 1,6 mmol)
in trockenem Ethanol (5 ml) wurden unter Argonatmosphäre eine
Stunde lang unter Rückfluß erwärmt. Das
Lösungsmittel
wurde unter vermindertem Druck abdestilliert und der erhaltene Rest
durch Silicagel-Chromatographie
(Ethylacetat) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung (38 mg,
0,20 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 2,96 (2H,
m), 3,32 (2H, m), 4,92 (1H, m), 6,57 (1H, m), 7,05 (1H, m), 7,16 (2H,
m), 7,25 (2H, m), 7,51 (1H, d, J = 8 Hz), 8,13 (1H, s), 11,4 (1H,
br.).
MS (FAB): m/z 251 (M + H)+.
-
Beispiel 5. 4-(2-Indanylamino)thieno[2,3-d]pyrimidin
-
- a) Zu Essigsäureanhydrid (4,7 ml) wurde
unter Eiskühlung
Ameisensäure
(4,7 ml) tropfenweise gegeben, dazu wurde 2-Aminothiophen-3-carbonsäureethylester
(2,8 g, 16,4 mmol) zugegeben und zwei Stunden bei Raumtemperatur
gerührt.
Nach Abdestillieren des Lösungsmittels
unter vermindertem Druck wurde Ether zugegeben und das ausgefällte Präzipitat
abfiltriert. Ether wurde unter vermindertem Druck abdestilliert,
unter Erhalt von 2-Formylaminothiophen-3-carbonsäureethylester (3,0 g, 15,3
mmol).
- b) 2-Formylaminothiophen-3-carbonsäureethylester (3,0 g, 15,3
mmol) wurde in Formamid (12 ml) aufgelöst, dazu wurde Ammoniumformiat
(3,0 g, 48,2 mmol) gegeben und die Mischung 6 Stunden bei 150°C gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde bei Raumtemperatur über Nacht stehengelassen und
die gebildeten Kristalle wurden filtriert, unter Erhalt von 4-Hydroxythieno[2,3-d]pyrimidin
(1,7 g, 11,0 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 7,39 (1H,
d, J = 5,8 Hz), 7,58 (1H, d, J = 5,8 Hz), 8,11 (1H, s), 12,45 (1H, breit).
MS
(FAB): m/z 153 (M + H)+.
- c) 4-Hydroxythieno[2,3-d]pyrimidin (300 mg, 2,0 mmol) in Phosphoroxychlorid
(1,5 ml) wurde eine Stunde unter Rückfluß erwärmt. 4-Chlorthieno[2,3-d]pyrimidin
wurde durch Abdestillieren des Lösungsmittels
unter vermindertem Druck erhalten. Ohne weitere Reinigung des 4-Chlorthieno[2,3-d]pyrimidin
wurde die resultierende Mischung mit 2-Aminoindan (1,1 g, 8,0 mmol)
in trockenem Ethanol (6 ml) in einer Argonatmosphäre 2 Stunden
lang unter Rückfluß erwärmt. Der
durch Abdestillieren des Lösungsmittels
erhaltene Rest wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan : Ethylacetat
= 5 : 2) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung (150 mg, 0,56
mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 2,98 (2H,
m), 3,50 (2H, m), 5,15 (1H, m), 5,33 (1H, br.), 7,08 (1H, d, J =
6 Hz), 7,21–7,29
(5H, m), 8,54 (1H, s).
MS (FAB): m/z 268 (M + H)+.
-
Beispiel 6. 4-(2-Indanylamino)furo[2,3-d]pyrimidin
-
- a) Malononitril (0,50 g, 7,6 mmol), Glykolaldehyd
(0,32 g, 2,7 mmol) und Triethylamin (0,40 ml, 2,9 mmol) wurden in
Toluol (8,7 ml) suspendiert und die Mischung 10 Minuten unter Rückfluß gehalten.
Die Reaktionsmischung wurde mit Salzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet und dann wurde das Lösungsmittel unter vermindertem
Druck abdestilliert unter Erhalt von 2-Amino-3-cyanofuran (0,27
g, 2,5 mmol).
- b) Eine m insbesondere aus 2-Amino-3-cyanofuran (270 mg, 2,5
mmol), Triethylorthoformiat (1,5 ml, 9,0 mmol) und Essigsäureanhydrid
(0,18 ml, 1,9 μmol)
wurde 2 Stunden bei 130°C
unter Rückfluß erhitzt.
Die Reaktionsmischung wurde gekühlt
und 2-Aminoindan (670 mg, 5,0 mmol), Natriumacetat (640 mg, 7,8 mmol)
und Essigsäure
(1,1 ml, 19 mmol) wurden zugegeben, und die Mischung wurde zwei
Stunden bei 130°C
unter Rückfluß erwärmt. Der
durch Abdestillieren des Lösungsmittels
unter vermindertem Druck erhaltene Rest wurde durch Silicagel-Chromatographie
(Hexan : Ethylacetat = 2 : 1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung
(44 mg, 0,18 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 2,98, (2H,
m), 3,47 (2H, m), 5,05 (1H, m), 5,37 (1H, br.), 6,63 (1H, s), 7,20–7,30 (4H,
m), 7,47 (1H, s), 8,44 (1H, s).
MS (FAB): m/z 252 (M + H)+.
IR (KBr): ν 3490, 3250, 1620, 1590, 1510,
1480, 1140 cm–1.
-
Beispiel 7. 4-(2-Indanylamino)pyrazolo[3,4-d]pyrimidin
-
Unter
Verwendung von 4-Hydroxypyrazolo[3,4-d]pyrimidin (140 mg, 1,0 mmol),
Phosphoroxichlorid (3,0 ml) und Dimethylanilin (0,39 ml, 3,1 μmol) und
anschließend
2-Aminoindan (400 mg, 3,0 mmol) wurde eine ähnliche Vorgehensweise wie
bei Herstellungsbeispiel 5 durchgeführt. Das erhaltene Produkt
wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan : Ethylacetat = 5 :
2) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung (150 mg, 0,56 mmol)
mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR
(400 MHz, DMSO-d6): δ 2,95 (2H, m), 3,34 (2H, m),
4,94 (1H, m), 7,17 (2H, m), 7,27 (2H, m), 8,12 (1H, s), 8,26 (1H,
s), 8,33 (1H, br).
MS (FAB): m/z 252 (M + H)+.
-
Beispiel 8. 7-(2-Indanylamino)-υ-triazolo[4,5-d]pyrimidin
-
4,5-Diamino-6-chlorpyrimidin
(140 mg, 0,97 mmol) (siehe J. Am. Chem. Soc., 76, 6073 (1954)) und Isoamylnitrit
(0,15 ml, 1,1 mmol) in trockenem Dioxan (7 ml) wurden 1,5 Stunden
lang unter Rückfluß erwärmt. Die
Reaktionsmischung wurde gekühlt
und 2-Aminoindan (280 mg, 2,1 mmol) wurde zugegeben und die Mischung
wurde eine weitere Stunde unter Rückfluß erwärmt. Die Reaktionsmischung
konnte über
Nacht bei Raumtemperatur stehen und das ausgefällte Präzipitat wurde abfiltriert.
Der nach Konzentrieren des Filtrates unter reduziertem Druck erhaltene
Rest wurde durch Silicagel-Chromatographie (Methylenchlorid : Methanol =
20 : 1) gereinigt. Das erhaltene Produkt wurde von Ethanol kristallisiert,
unter Erhalt der Zielverbindung (100 mg, 0,40 mmol) mit den folgenden
physikalischen Eigenschaften:
Schmelzpunkt: 229–231°C
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 3,09 (2H,
m), 3,25 (2H, m), 5,02 (1H, m), 7,17 (2H, m), 7,24 (2H, m), 8,39 (1H,
s), 9,07 (1H, br.), 15,94 (1H, br.).
MS (FAB): m/z 253 (M +
H)+.
-
Beispiel 9. 7-(2-Indanylamino)oxazolo[5,4-d]pyrimidin
-
4-Cyano-5-ethoxymethylenaminooxazol
(240 mg, 1,5 mmol) (siehe J. Am. Chem. Soc., 88, 3829 (1966), Bull.
Chem. Soc. JAPAN, 43, 187 (1970), Bull. Chem. Soc. JAPAN, 43, 3909
(1970)) und 2-Aminoindan (580 mg, 4,4 mmol) in trockenem Ethanol
(2 ml) wurde 6,5 Stunden lang unter Rückfluß erwärmt. Der durch Abdestillieren
des Lösungsmittels
unter vermindertem Druck erhaltene Rest wurde durch Silicagel-Chromatographie
(Methylenchlorid : Ethylacetat = 1 : 4) gereinigt, unter Erhalt
der Zielverbindung (56 mg, 0,22 mmol) mit den folgenden physikalischen
Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 3,12
(2H, m), 3,30 (2H, m), 4,97 (1H, br.), 7,16 (2H, m), 7,23 (2H, m),
8,37 (1H, br.), 8,51 (1H, br.), 8,62 (1H, s).
MS (FAB): m/z
253 (M + H)+.
-
Beispiel 10. 3-Methyl-4-(2-indanylamino)isoxazolo[5,4-d]pyrimidin
-
4-Cyano-5-ethoxymethylenamino-3-aminoisoxazol
(320 mg, 1,8 mmol) (siehe J. Org. Chem., 29, 2116 (1964)) und 2-Aminoindan
(710 mg, 5,3 mmol) in trockenem Ethanol (3 ml) wurden 1,5 Stunden
unter Rückfluß erwärmt. Der
durch Abdestillieren des Lösungsmittels
unter vermindertem Druck erhaltene Rest wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan
: Ethylacetat = 2 : 1) gereinigt. Das erhaltene Produkt wurde von
Ethanol kristallisiert, unter Erhalt der Zielverbindung (270 mg,
0,38 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
Schmelzpunkt:
208°C
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 2,62 (3H,
s), 3,11 (2H, m), 3,35 (2H, m), 5,12 (1H, m), 7,17 (2H, m), 7,24
(2H, m), 7,60 (1H, br.), 8,46 (1H, s).
MS (FAB): m/z 267 (M
+ H)+.
IR (KBr): ν 3260, 1590, 1500, 1460, 1320,
1250, 1220 cm–1.
-
Beispiel 11. 7-(2-Indanylamino)thiazolo[5,4-d]pyrimidin
-
Unter
Verwendung von 7-Chlorthiazolo[5,4-d]pyrimidin (50 mg, 0,29 mmol)
(siehe J. Org. Chem., 26, 4961 (1961), Chem. Pharm. Bull. 16, 750
(1968)) und 2-Aminoindan (120 mg, 0,90 mmol) wurde eine ähnliche Vorgehensweise
wie bei Beispiel 1 durchgeführt.
Das erhaltene Produkt wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan
: Ethylacetat = 2 : 1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung
(41 mg, 0,15 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften.
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 3,01 (2H,
m), 3,50 (2H, m), 5,14 (1H, br.), 6,33 (1H, br.), 7,19–7,28 (4H,
m), 8,56 (1H, s), 8,74 (1H, s), 8,49 (1H, s).
MS (FAB): m/z
269 (M + H)+.
-
Beispiel 12. 2-(2-Indanylamino)-1-thia-2,3,5,7-tetraazainden
-
Unter
Verwendung von 2-Chlor-1-thia-2,3,5,7-tetraazainden (50 mg, 0,29
mmol) (siehe J. Org. Chem. 26, 4961 (1961), J. Chem. Soc. (C) 1856
(1967)) und 2-Aminoindan (120 mg, 0,90 mmol) wurde eine ähnliche Vorgehensweise
wie bei Beispiel 1 durchgeführt.
Das erhaltene Produkt wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan
: Ethylacetat = 3 : 1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung
(41 mg, 0,15 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 3,08 (2H,
m), 3,53 (2H, m), 5,25 (1H, br.), 6,99 (1H, br.), 7,22–7,30 (4H,
m), 8,66 (1H, s).
MS (FAB): m/z 270 (M + H)+.
-
Beispiel 13. 6-(2-Indanylamino)-7-methylisothiazolo[3,4-d]pyrimidin
-
Eine
Mischung aus 3-Amino-5-methyl-4-isothiazolcarbonitril (270 mg, 1,9
mmol) (siehe Arch. Pharm. Ber. Dtsch. Pharm. Ges., 301, 611 (1968),
Angew. Chem. internat. Aufl., 6, (1967), Triethylorthoformiat (1,9
ml, 12 mmol) und Essigsäureanhydrid
(1,9 ml, 20 mol) wurde für
2 Stunden bei 130°C
unter Rückfluß erwärmt. Nach
Konzentrieren der Reaktionsmischung unter vermindertem Druck wurde
trockener Ethanol (3 ml) und 2-Aminoindan (780 mg, 5,8 mmol) zugegeben
und weiter eine Stunde unter Rückfluß erhitzt.
Der durch Abdestillieren des Lösungsmittel
unter vermindertem Druck erhaltene Rest wurde durch Silicagel-Chromatographie (Methylenchlorid
: Ethylacetat = 1 : 3) gereinigt unter Erhalt der Zielverbindung
(100 mg, 0,35 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 3,04 (3H,
s), 3,14 (2H, m), 3,39 (2H, m), 5,12 (1H, m), 7,18 (2H, m), 7,25
(2H, m), 7,32 (1H, br.), 8,35 (1H, s).
MS (FAB): m/z 283 (M
+ H)+.
-
Beispiel 14. 7-(2-Indanylamino)-1,3-dimethyl-1H-pyrazolo[4,3-d]pyrimidin
-
7-Chlor-1,3-dimethyl-1H-pyrazolo[4,3-d]pyrimidin
(28 mg, 0,15 mmol) (siehe J. Med. Chem., 31, 454 (1988)), 2-Aminoindan
(66 mg, 0,50 mmol) und Triethylamin (30 μl, 0,2 μmol) in trockenem Methylenchlorid
(1 ml) wurde 2 Stunden unter Rückfluß erwärmt. Der
durch Abdestillieren des Lösungsmittels
unter vermindertem Druck erhaltene Rest wurde durch Silicagel-Chromatographie
(Hexan : Ethylacetat = 1 : 4) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung
(26 mg, 0,093 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 2,38 (3H,
s), 3,09 (2H, m), 3,39 (2H, m), 4,14 (3H, s), 5,06 (1H, m), 7,17
(2H, m), 7,24 (2H, m), 8,26 (1H, s).
MS (FAB): m/z 280 (M +
H)+.
-
Beispiel 15. 4-(2-Indanylamino)pyrido[2,3-d]pyrimidin
-
Unter
Verwendung von 4-Hydroxypyrido[2,3-d]pyrimidin (150 mg, 1,0 mmol)
(siehe J. Am. Chem. Soc., 77, 2256 (1955)), Phosphoroxychlorid (1,0
ml), 2-Aminoindan (270 mg, 2,0 mmol), Triethylamin (1,4 ml, 10 mmol)
und trockenem Dioxan (5 ml) wurde eine ähnliche Vorgehensweise wie
bei Beispiel 14 durchgeführt. Das
erhaltene Produkt wurde Silicagel-Chromatographie (Ethylacetat : Methanol
= 19 : 1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung (60 mg, 0,23
mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften.
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 3,06 (2H,
m), 3,39 (2H, m), 5,05 (1H, m), 7,17 (2H, m), 7,26 (2H, m), 7,51
(1H, m), 8,60 (1H, br. d), 8,65 (1H, s), 8,80 (1H, m), 8,98 (1H,
m).
MS (FAB): m/z 293 (M + H)+.
-
Beispiel 16. 4-[N-(2-Indanyl)-N-methylamino]-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin
-
Eine
Verbindung des obigen Beispiels 1, 4-(2-Indanylamino)-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin
(29 mg, 0,10 mmol) wurde in trockenem Dimethylformamid (0,5 ml)
aufgelöst,
dazu wurde Natriumhydrid (4,4 mg, 0,11 mmol) gegeben. Nach 10-minütigem Rühren der
Mischung bei Raumtemperatur wurde Methyliodid (7,0 μl, 0,11 mmol)
zu der Reaktionsmischung gegeben, die weiterhin 30 Minuten bei Raumtemperatur
gerührt
wurde. Wasser wurde zu der Reaktionsmischung gegeben, die mit Chloroform
extrahiert wurde und die organische Schicht wurde über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet. Der durch Abdestillieren des Lösungsmittels
unter vermindertem Druck erhaltene Rest wurde durch Silicagel-Chromatographie
(Hexan : Ethylacetat = 2 : 1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung
(20 mg, 0,070 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 2,60 (3H,
s), 2,87 (3H, s), 3,13 (2H, m), 3,31 (2H, m), 4,87 (1H, m), 6,98
(1H, s), 7,17 (2H, m), 7,23 (2H, m), 8,59 (1H, s).
MS (FAB):
m/z 296 (M + H)+.
-
Beispiel 17. 4-(2-Indanylamino)-5-phenylthieno[2,3-d]pyrimidin
-
Unter
Verwendung von 4-Chlor-5-phenylthieno[2,3-d]pyrimidin (50 mg, 0,20
mmol) und 2-Aminoindan (110 mg, 0,80 mmol) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei Beispiel 1 durchgeführt. Das erhaltene Produkt
wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan : Ethylacetat = 2 :
1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung (67 mg, 0,20 mmol)
mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR
(400 MHz, CDCl3): δ 2,54 (2H, m), 3,27 (2H, m),
4,92 (1H, m), 5,18 (1H, br.), 7,03 (1H, s), 7,15 (4H, m), 7,21–7,35 (5H,
m), 8,53 (1H, s).
MS (FAB): m/z 344 (M + H)+.
-
Beispiel 18. 4-(2-Indanylamino)-5-(2-thienyl)thieno[2,3-d]pyrimidin
-
Unter
Verwendung von 4-Chlor-5-(2-thienyl)thieno[2,3-d]pyrimidin (50 mg,
0,20 mmol) und 2-Aminoindan (110 mg, 0,80 mmol) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei Beispiel 1 durchgeführt. Das erhaltene Produkt wurde
durch Silicagel-Chromatographie
(Hexan : Ethylacetat = 1 : 1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung (70
mg, 0,20 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 2,66 (2H,
m), 3,34 (2H, m), 5,00 (1H, m), 5,77 (1H, br.), 6,85 (1H, m), 6,89
(1H, m), 7,18 (4H, m), 7,22 (1H, s), 7,29 (1H, m), 8,55 (1H, s).
MS
(FAB): m/z 350 (M + H)+.
-
Beispiel 19. 5-(2-Furyl)-4-(2-indanylamino)thieno[2,3-d]pyrimidin
-
- a) Ethyl-2-amino-4-(2-furyl)thiophen-3-carboxylat
(500 mg, 2,1 mmol) in Formamid (4 ml) wurde 3 Stunden bei 180°C gerührt. Das
durch Kühlen
der Reaktionsmischung erhaltene Präzipitat wurde filtriert, unter
Erhalt von 5-(2-Furyl)-4-hydroxythieno[2,3-d]pyrimidin
(330 mg, 1,5 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 6,56 (1H,
m), 7,56 (1H, d, J = 3 Hz), 7,72 (2H, m), 8,14 (1H, s), 12,52 (1H, br.
d).
- b) 5-(2-Furyl-4-hydroxythieno[2,3-d]pyrimidin (180 mg, 0,80
mmol) Phosphoroxychlorid (2,0 ml) wurde 2 Stunden unter Rückfluß erhitzt.
Durch Abdestillieren des Lösungsmittels
unter vermindertem Durch erhaltenes 5-(2-Furyl)-4-chlorthieno[2,3-d]pyrimidin
wurde ohne weitere Reinigung zusammen mit 2-Aminoindan (130 mg,
0,98 mmol) und Triethylamin (0,90 ml, 6,4 mmol) in trockenem Ethanol
(5 ml). in einer Argonatmosphäre
2 Stunden unter Rückfluß erhitzt.
Der durch Abdestillieren des Lösungsmittels
erhaltene Rest wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan : Ethylacetat
= 2 : 1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung (130 mg, 0,39
mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 2,86 (2H,
m), 3,43 (2H, m), 5,14 (1H, m), 6,40 (1H, m), 6,44 (1H, m), 6,79 (1H,
br.), 7,09 (1H, m), 7,20–7,30
(4H, m), 8,53 (1H, s).
MS (FAB): m/z 334 (M + H)+.
-
Beispiel 20. 4-(2-Indanylamino)-5,6-dimethylthieno[2,3-d]pyrimidin
-
- a) Unter Verwendung von Ethyl-2-amino-4,5-dimethylthiophen-3-carboxylat (500
mg, 2,5 mmol) und Formamid (5 ml) wurde ein ähnlicher Vorgang wie bei a)
von Beispiel 19 durchgeführt,
unter Erhalt von 4-Hydroxy-5,6-dimethylthieno[2,3-d]pyrimidin (380
mg, 2,1 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 2,35 (3H,
s), 2,39 (3H, s), 7,98 (1H, s), 12,17 (1H, br. s).
- b) Unter Verwendung von 4-Hydroxy-5,6-dimethylthieno[2,3-]pyrimidin
(180 mg, 1,0 mmol), Phosphoroxychlorid (1,0 ml), 2-Aminoindan (270
mg, 2,0 mmol), Triethylamin (0,84 ml, 6,0 mmol) und trockenem Ethanol (5
ml) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei b) gemäß Beispiel
19 durchgeführt.
Das erhaltene Produkt wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan-Ethylacetat
= 2 : 1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung (190 mg, 0,64
mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 2,32 (3H,
s), 2,38 (3H, s), 2,93 (2H, m), 3,50 (2H, m), 5,09 (1H, m), 5,62
(1H, br. d), 7,20 (2H, m), 7,26 (2H, m), 8,42 (1H, s).
MS (FAB):
m/z 296 (M + H)+.
-
Beispiel 21. 4-(2-Indanylamino)-5-[6-(3-methylpyridyl)]thieno[2,3-d]pyrimidin
-
- a) Unter Verwendung von 1-Amino-5-[6-(3-methylpyridyl)]thiophen-3-carboxylat
(520 mg. 2,0 mmol) und Formamid (4 ml), wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei a) gemäß Beispiel
19 durchgeführt,
unter Erhalt von 4-Hydroxy-5-[6-(3-methylpyridyl)]thieno[2,3-d]pyrimidin
(330 mg, 1,4 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 7,27 (1H,
d, J = 8 Hz), 7,61 (1H, s), 7,82 (1H, d, J = 8 Hz), 8,15 (1H, s), 8,59
(1H, s), 12,48 (1H, br. s).
- b) Unter Verwendung von 4-Hydroxy-5-[6-(3-methylpyridyl)]thieno[2,3-d]pyrimidin
(240 mg, 1,0 mmol), Phosphoroxychlorid (3,0 ml), 2-Aminoindan (270
mg, 2,0 mmol), Triethylamin (2,8 ml, 20 mmol) und trockenem Ethanol
(6 ml) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei b) von Beispiel 19 durchgeführt. Das erhaltene Produkt
wurde durch Silicagel-Chromatographie
(Methylenchlorid : Ethylacetat = 1 : 1) gereinigt, unter Erhalt
der Zielverbindung (140 mg, 0,38 mmol) mit den folgenden physikalischen
Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 2,57
(3H, s), 2,60 (2H, m), 3,29 (2H, m), 4,97 (2H, m), 6,85 (1H, d,
J = 8 Hz), 7,06 (1H, s), 7,15–7,20
(4H, m), 7,35 (1H, m), 8,52 (1H, m), 8,54 (1H, s).
MS (FAB):
m/z 359 (M + H)+.
-
Beispiel 22. 4-(2-Indanylamino)-5-isopropylthieno[2,3-d]pyrimidin
-
- a) Unter Verwendung von Ethyl-2-amino-4-isopropylthiophen-3-carboxylat (800
mg, 3,8 mmol) und Formamid (5 ml) wurde ein ähnlicher Vorgang wie bei a)
von Beispiel 19 durchgeführt,
unter Erhalt von 4-Hydroxy-5-isopropylthieno[2,3-d]pyrimidin (330
mg, 1,7 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 1,33 (6H,
d, J = 7 Hz), 3,75 (1H, m), 6,95 (1H, s), 8,00 (1H, s), 11,43 (1H, br.
s).
- b) Unter Verwendung von 4-Hydroxy-5-isopropylthieno[2,3-]pyrimidin
(200 mg, 1,03 mmol), Phosphoroxychlorid (1,0 ml), 2-Aminoindanhydrochlorid
(200 mg, 1,2 mmol), Triethylamin (1,0 ml, 7,2 mmol) und trockenem
Ethanol (5 ml) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei b) gemäß Beispiel
19 durchgeführt.
Das erhaltene Produkt wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan-Ethylacetat
= 2 : 1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung (190 mg, 0,64
mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 1,25 (6H,
d, J = 7 Hz), 2,96 (3H, m), 3,50 (2H, dd, J = 7 Hz, 16 Hz), 5,16
(1H, m), 5,63 (1H, br. d), 6,87 (1H, s), 7,20 (2H, m), 7,26 (2H,
m), 8,49 (1H, s).
MS (FAB): m/z 310 (M + H)+.
-
Beispiel 23. 4-(5-Methoxyindan-2-yl)amino-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin
-
Unter
Verwendung von 2-Amino-5-methoxyindan (90 mg), synthetisiert gemäß b) im
obigen Herstellungsbeispiel 1, 4-Chlor-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin
(90 mg, 0,50 mmol), Triethylamin (0,23 ml, 1,7 mmol) und Ethanol
(1 ml) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei b) gemäß Beispiel
19 durchgeführt.
Das erhaltene Produkt wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan
: Ethylacetat = 4 : 1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung
(20 mg, 0,064 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 2,47 (3H,
s), 2,88 (2H, m), 3,45 (2H, m), 3,80 (3H, s), 5,10 (1H, m), 5,13
(1H, br. d), 6,76 (1H, m), 6,80 (2H, m), 8,47 (1H, s).
MS (FAB):
m/z 312 (M + H)+.
-
Beispiel 24. 4-(5-Hydroxyindan-2-yl)amino-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin
-
Zu
2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-hydroxyindan (130 mg, 0,50 mmol),
synthetisiert gemäß obigem Herstellungsbeispiel
1, wurden 4 N Salzsäure-Dioxan
(2,3 ml) und Essigsäure
(6,9 ml) gegeben und die Mischung wurde bei Raumtemperatur 10 Minuten
lang gerührt.
Durch Abdestillieren des Lösungsmittels
unter vermindertem Druck wurde 2-Amino-5-hydroxyindanhydrochlorid als rohes Produkt
erhalten. Dieses wurde in Ethanol (3 ml) aufgelöst. Unter Verwendung von Triethylamin
(0,14 ml, 1,0 mmol), 4-Chlor-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin
(83 mg, 0,60 mmol) wurde ein ähnliches
Verfahren wie bei b) von Beispiel 19 durchgeführt. Das erhaltene Produkt
wurde durch Silicagel-Chromatographie (Methylenchlorid : Ethylacetat
= 2 : 1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung (17 mg, 0,057
mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 2,56 (3H,
s), 2,94 (2H, m), 3,22 (2H, m), 4,97 (1H, m), 6,55 (2H, m), 6,63
(1H, s), 7,00 (1H, d, J = 8 Hz), 7,14 (1H, s), 8,35 (1H, s), 9,06
(1H, s).
MS (FAB): m/z 298 (M + H)+.
IR
(KBr): ν 3470,
1580, 1500 cm–1.
-
Beispiel 25. 4-(5-Phenoxyindan-2-yl)amino-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin
-
- a) 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-hydroxyindan
(100 mg, 0,40 mmol), synthetisiert in dem obigen Herstellungsbeispiel
1, wurde in Aceton (2 ml) aufgelöst,
dazu wurden Kaliumcarbonat (58 mg, 0,45 mmol) und Benzylbromid (48 μl, 0,40 mmol)
gegeben und die Mischung wurde zum Rückfluß 3 Stunden erwärmt. Die Reaktionsmischung
wurde mit Ether extrahiert und getrocknet, und dann wurde das Lösungsmittel
unter vermindertem Druck abdestilliert, unter Erhalt von 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-phenoxyindan
(120 mg, 0,36 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 1,44 (9H,
s), 2,72 (2H, m), 3,22 (2H, m), 4,48 (1H, m), 4,74 (1H, m), 5,04
(2H, s), 6,79 (1H, m), 6,84 (1H, m), 7,09 (1H, m), 7,29–7,43 (5H,
m).
MS (FAB): m/z 340 (M + H)+.
- b) Unter Verwendung von 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-phenoxyindan (120
mg, 0,36 mmol), 4 N Salzsäure-Dioxan
(1,7 ml) und Essigsäure
(5,1 ml) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei Beispiel 24 durchgeführt, unter Erhalt von 2-Amino-5-phenoxyindanhydrochlorid
(99 mg, 0,36 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 2,88 (2H,
m), 3,21 (2H, m), 3,98 (1H, m), 5,08 (1H, m), 6,84 (1H, m), 6,63 (1H,
s), 6,95 (1H, m), 7,16 (1H, m), 7,32–7,43 (5H, m), 8,09 (2H, br.).
MS
(FAB): m/z 240 (M + H)+.
- c) Unter Verwendung von 2-Amino-5-phenoxyindanhydrochlorid (99
mg, 0,36 mmol), Ethanol (3 ml), Triethylamin (92 μl, 0,66 mmol)
und 4-Chlor-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin (61 mg, 0,33 mmol) wurde
ein ähnlicher
Vorgang bei b) gemäß Beispiel
19 durchgeführt.
Das erhaltene Produkt wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan
: Ethylacetat = 1 : 1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung
(51 mg, 0,13 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 2,47 (3H,
s), 2,87 (2H, m), 3,45 (2H, m), 5,05 (2H, s), 5,11 (1H, m), 5,63
(1H, br. d), 6,82 (2H, m), 6,89 (1H, s), 7,15 (1H, d, J = 8 Hz),
7,32–7,44
(5H, m), 8,47 (1H, s).
MS (FAB): m/z 388 (M + H)+.
IR
(KBr): ν 3460,
1570, 1500, 1450, 1240, 1010 cm–1.
-
Beispiel 26. 4-[5-[(E)-2-(4-Methylphenyl)ethenyl]indan-2-yl]amino-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin
-
- a) Unter Verwendung von 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-[(E)-2-(4-methylphenyl)ethenyl]indan
(20 mg, 0,060 mmol), synthetisiert gemäß Herstellungsbeispiel 2, 4
N Salzsäure-Dioxan (2,0 ml) und
Essigsäure (6,0
ml) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei Beispiel 24 durchgeführt, unter Erhalt von 2-Amino-5-[(E)-2-(4-methylphenyl)ethenyl]indanhydrochlorid
(16 mg, 0,06 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, MeOH-d4): δ 2,33 (3H,
s), 3,02 (2H, m), 3,40 (2H, m), 4,10 (1H, m), 7,10–7,17 (4H,
m), 7,27 (1H, m), 7,42 (3H, m), 7,49 (1H, m).
- b) Unter Verwendung von 2-Amino-5-[(E)-2-(4-methylphenyl)ethenyl]indanhydrochlorid
(16 mg, 0,06 mmol), Ethanol (0,6 ml), Triethylamin (50 μl, 0,36 mmol)
und 4-Chlor-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin (11 mg, 0,060 mmol) wurde
ein ähnlicher
Vorgang wie bei b) gemäß Beispiel
19 durchgeführt.
Das erhaltene Produkt wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan : Ethylacetat
= 4 : 1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung (14 mg, 0,035
mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 2,36 (3H,
s), 2,47 (3H, s), 2,93 (2H, m), 3,51 (2H, m), 5,13 (1H, m), 5,63
(1H, br. d), 6,80 (1H, s), 7,06 (2H, s), 7,16 (2H, m), 7,23 (1H,
m), 7,34 (1H, m), 7,41 (3H, m), 8,48 (1H, s).
MS (FAB): m/z
398 (M + H)+.
IR (KBr): ν 1570, 1500
cm–1.
-
Beispiel 27. 4-(5-Methoxycarbonylindan-2-yl)amino-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin,
-
Unter
Verwendung von 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-methoxycarbonylindan (60 mg, 0,21 mmol), synthetisiert
gemäß dem obigen
Herstellungsbeispiel 3, 4 N Salzsäure-Dioxan (1,0 ml) und Essigsäure (3,0 ml)
und anschließend
Ethanol (1 ml), Triethylamin (88 μl,
0,63 mmol) und 4-Chlor-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin
(39 mg, 0,21 mmol) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei Beispiel 24 durchgeführt. Das erhaltene Produkt wurde
durch Silicagel-Chromatographie (Methylenchlorid : Ethylacetat =
6 : 1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung (32 mg, 0,094
mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 2,47 (3H,
s), 2,98 (2H, m), 3,54 (2H, m), 3,91 (3H, s), 5,15 (1H, m), 5,60
(1H, br. d), 6,82 (1H, s), 7,32 (2H, m), 7,91 (1H, m), 7,94 (1H,
m), 8,48 (1H, s).
MS (FAB): m/z 340 (M + H)+.
IR
(KBr): ν 1720,
1570, 1500, 1270 cm–1.
-
Beispiel 28. 4-(5-Carboxyindan-2-yl)amino-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidinnatriumsalz
-
4-(5-Methoxycarbonylindan-2-yl)amino-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin
(27 mg, 0,08 mmol), synthetisiert im obigen Beispiel 27, Methanol
(1 ml) und eine wäßrige Lösung 1 N
Natriumhydroxid (88 μl)
wurden 7 Stunden unter Rückfluß erwärmt. Zu
dem nach Abdestillieren des Lösungsmittels
unter vermindertem Druck erhaltenen Rest wurde Ethylacetat gegeben
und das gebildete Präzipitat
wurde filtriert, unter Erhalt der Zielverbindung (25 mg, 0,072 mmol)
mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR
(400 MHz, DMSO-d6): δ 2,57 (3H, s), 3,03 (2H, m),
3,34 (2H, m), 5,01 (1H, m), 6,58 (1H, br. d), 7,08 (1H, m), 7,15
(1H, s), 7,68 (1H, m), 7,71 (1H, m), 8,37 (1H, s).
MS (FAB):
m/z 326 (M + H)+, 348 (M + Na)+.
IR
(KBr): ν 3450,
1570, 1550, 1500, 1430, 1400 cm–1.
-
Beispiel 29. N-Propyl-2-(5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin-4-yl)amino-5-indancarboxamid
-
- a) 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-carboxyindan
(30 mg, 0,11 mmol) synthetisiert gemäß Herstellungsbeispiel 4, n-Propylamin
(20 μl,
0,24 mmol), Triethylamin (0,20 ml, 1,4 mmol), Propanphosphonsäureanhydrid (0,3
ml) (vgl. japanische ungeprüfte
Patentveröffentlichung
(Kokai) 55-100346)
und Dimethylaminopyridin (katalytische Menge) in Methylenchlorid
(0,25 ml) wurden bei Raumtemperatur 30 Minuten lang gerührt. Die Reaktionsmischung
wurde mit Ethylacetat verdünnt
und dann in der folgenden Reihenfolge mit einer wäßrigen Lösung aus
gesättigtem
Kaliumhydrogensulfat, Salzlösung,
einer gesättigten
Lösung
aus gesättigtem Natriumhydrogenphosphat
und Salzlösung
gewaschen und anschließend über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet. Der durch Abdestillieren des Lösungsmittels
unter vermindertem Druck erhaltene Rest wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan
: Ethylacetat = 4 : 1 bis 3 : 7) gereinigt, unter Erhalt von N-Propyl-2-(tert-butoxycarbonylamino)-5-indancarboxamid (22
mg, 0,070 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 0,99 (3H,
t, J = 8 Hz), 1,45 (9H, s), 1,65 (2H, q, J = 7 Hz), 2,81 (2H, dd,
J = 5 Hz, 16 Hz), 3,31 (2H, dd, J = 7 Hz, 16 Hz), 3,41 (2H, q, J
= 6 Hz), 4,50 (1H, br. s), 4,70 (1H, br. s), 6,07 (1H, br. s), 7,24
(1H, d, J = 8 Hz), 7,55 (1H, d, J = 8 Hz), 7,62 (1H, s).
MS
(FAB): m/z 319 (M + H)+.
IR (KBr): ν 1690, 1640,
1540, 1170 cm–1.
- b) Unter Verwendung von N-Propyl-2-(tert-butoxycarbonylamino)-5-indancarboxamid
(22 mg, 0,070 mmol), 4 N Salzsäure-Dioxan
(2 ml) und Essigsäure
(6,0 ml) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei Beispiel 24 durchgeführt, unter Erhalt von N-Propyl-2-amino-5-indancarboxamidhydrochlorid.
Dann wurde unter Verwendung von Ethanol (1 ml), Triethylamin (0,50
ml, 3,6 mmol) und 4-Chlor-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin (18 mg,
1,0 mmol) ein ähnlicher
Vorgang wie bei b) gemäß Beispiel
19 durchgeführt.
Das erhaltene Produkt wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan
: Ethylacetat = 2 : 1 bis 1 : 2) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung
(12 mg, 0,033 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 0,99 (3H,
t, J = 7 Hz), 1,70 (2H, m), 2,46 (3H, d, J = 1 Hz), 2,97 (2H, dd,
J = 5 Hz, 16 Hz), 3,42 (2H, q, J = 6 Hz), 3,52 (2H, dd, J = 7 Hz,
16 Hz), 5,12 (1H, m), 5,60 (1H, br. d), 6,10 (1H, br. s), 6,84 (1H,
s), 7,29 (1H, d, J = 8 Hz), 7,58 (1H, d, J = 8 Hz), 7,68 (1H, s),
8,47 (1H, s).
MS (FAB): m/z 367 (M + H)+.
IR
(KBr): ν 1650,
1570, 1490 cm–1.
-
Beispiel 30. N-Phenyl-2-(5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin-4-yl)amino-5-indancarboxamid
-
- a) Unter Verwendung von 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-carboxyindan (30
mg, 0,11 mmol), synthetisiert gemäß Herstellungsbeispiel 4, Anilin
(21 μl,
0,23 mmol), Triethylamin (0,20 ml, 1,4 mmol), Propanphosphonsäureanhydrid
(0,3 ml), Dimethylaminopyridin (katalytische Menge) und Methylenchlorid
(0,25 ml) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei a) gemäß Beispiel
29 durchgeführt.
Das erhaltene Produkt wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan
: Ethylacetat = 4 : 1 bis 7 : 3) gereinigt, unter Erhalt von N-Phenyl-(2-(tert-butoxycarbonylamino)-5-indancarboxamid
(27 mg, 0,077 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 1,46 (9H,
s), 2,85 (2H, dd, J = 5 Hz, 16 Hz), 3,31 (2H, dd, J = 7 Hz, 16 Hz), 4,40
(1H, m), 4,50 (1H, br. s), 4,75 (1H, br. s), 7,14 (1H, t, J = 7
Hz), 7,35 (2H, d, J = 8 Hz), 7,63 (2H, d, J = 8 Hz), 7,66 (1H, d,
J = 8 Hz), 7,72 (1H, s), 7,81 (1H, s).
MS (FAB): m/z 353 (M
+ H)+.
IR (KBr): ν 1680, 1540, 1170 cm–1.
- b) Unter Verwendung von N-Phenyl-2-(tert-butoxycarbonylamino)-5-indancarboxamid
(27 mg, 0,077 mmol), 4 N Salzsäure-Dioxan
(2,0 ml) und Essigsäure
(6,0 ml) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei Beispiel 24 durchgeführt, unter Erhalt von N-Phenyl-2-amino-5-indancarboxamidhydrochlorid.
Dann wurde unter Verwendung von Ethanol (1 ml), Triethylamin (0,50
ml, 3,6 mmol), 4-Chlor-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin (18 mg, 1,0
mmol) ein ähnlicher
Vorgang wie bei b) gemäß Beispiel
19 durchgeführt.
Das erhaltene Produkt wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan
: Ethylacetat = 4 : 1 bis 1 : 1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung
(8 mg, 0,020 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 2,50 (3H,
s), 3,03 (2H, br. d, J = 6 Hz), 3,57 (2H, dd, J = 7 Hz, 16 Hz),
5,10 (1H, br. s), 6,87 (1H, s), 7,15 (1H, t, J = 7 Hz), 7,66 (2H,
d, J = 8 Hz), 7,75 (1H, d, J = 8 Hz), 7,82 (1H, s), 8,43 (1H, s).
MS
(FAB): m/z 401 (M + H)+.
IR (KBr): ν 1640, 1560,
1500, 1370 cm–1.
-
Beispiel 31. N-Benzyl-2-(5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin-4-yl)amino-5-indancarboxamid
-
- a) Unter Verwendung von 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-carboxyindan (400
mg, 1,44 mmol), Benzylamin (0,24 ml, 2,2 mmol), Triethylamin (1,4
ml, 10 mmol), Propanphosphonsäureanhydrid
(2,1 ml), Dimethylaminopyridin (katalytische Menge) und Methylenchlorid
(12 ml) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei a) gemäß Beispiel
29 durchgeführt.
Das erhaltene Produkt wurde durch Silicagel-Chromatographie (Methylenchlorid :
Methanol = 95 : 5) gereinigt, unter Erhalt von N-Benzyl-2-(tert-butoxycarbonylamino)-5-indancarboxamid (460
mg, 1,25 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 1,44 (9H,
s), 2,80 (2H, dd, J = 4 Hz, 16 Hz), 3,27 (2H, dd, J = 3 Hz, 12 Hz), 4,50
(1H, br. s), 4,64 (2H, d, J = 5 Hz), 4,70 (1H, br. s), 6,34 (1H,
br. s), 7,30 (6H, m), 7,59 (1H, d, J = 8 Hz), 7,65 (1H, s).
IR
(KBr): ν 3300,
1690, 1640, 1540, 1280, 1170 cm–1.
- b) Unter Verwendung von N-Benzyl-2-(tert-butoxycarbonylamino)-5-indancarboxamid
(820 mg, 2,2 mmol), 4 N Salzsäure-Dioxan
(10 ml) und Essigsäure
(30 ml) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei Beispiel 24 durchgeführt, unter Erhalt von N-Benzyl-2-amino-5-indancarboxamidhydrochlorid
(660 mg, 2,2 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 3,01 (2H,
dd, J = 5 Hz, 17 Hz), 3,32 (2H, dd, J = 8 Hz, 17 Hz), 4,03 (1H, m),
4,48 (2H, d, J = 6 Hz), 7,23–7,32
(5H, m), 7,36 (1H, d, J = 8 Hz), 7,76 (1H, d, J = 8 Hz), 7,81 (1H,
s), 8,17 (3H, br.), 8,96 (1H, m).
- c) Unter Verwendung von N-Benzyl-2-amino-5-indancarboxamidhydrochlorid (660 mg,
2,2 mmol), Ethanol (19 ml), Triethylamin (0,94 ml, 6,7 mmol) und
4-Chlor-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin
(410 mg, 2,2 mmol) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei b) gemäß Beispiel
19 durchgeführt.
Ein Feststoff, erhalten durch Reinigung des Produktes durch Silicagel-Chromatographie
(Methylenchlorid : Ethanol = 95 : 5) wurde mit Ether gewaschen unter
Erhalt der Zielverbindung (580 mg, 1,4 mmol) mit den folgenden physikalischen
Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 2,57
(3H, s), 3,11 (2H, dd, J = 7 Hz, 16 Hz), 3,42 (2H, dd, J = 8 Hz,
10 Hz), 4,47 (2H, d, J = 6 Hz), 5,05 (1H, m), 6,62 (1H, d, J = 7
Hz), 7,15 (1H, s), 7,23 (1H, m), 7,31 (4H, m), 7,72 (1H, d, J =
8 Hz), 7,78 (1H, s), 8,37 (1H, s), 8,92 (1H, m).
MS (FAB):
m/z 415 (M + H)+.
IR (KBr): ν 1650, 1570,
1500 cm–1.
-
Beispiel 32. 2-[5-Methylthieno[2,3-d]pyrimidin-4-yl]aminoindan-5-carbonsäuremorpholinamid
-
- a) Unter Verwendung von 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-carboxyindan (1,01
g, 3,6 mmol), Morpholin (0,48 ml, 5,5 mmol), Triethylamin (3,6 ml,
26 mmol), Propanphosphonsäureanhydrid
(5,3 ml), Dimethylaminopyridin (katalytische Menge) und Methylenchlorid
(27 ml) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei a) gemäß Beispiel
29 durchgeführt.
Das erhaltene Produkt wurde durch Silicagel-Chromatographie (Methylenchlorid :
Methanol = 95 : 5) gereinigt, unter Erhalt von 2-(tert-Butoxycarbonylamino)indan-5-carbonsäuremorpholinamid (1,0
g, 2,9 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 1,45 (9H,
s), 2,79 (2H, dd, J = 3 Hz, 16 Hz), 3,27 (2H, dd, J = 7 Hz, 16 Hz), 3,70
(8H, br. s), 4,40 (1H, br. s), 4,70 (1H, br. s), 7,25 (3H, m).
IR
(KBr): ν 3320,
2970, 1710, 1620, 1520, 1430, 1270, 1170, 1110 cm–1.
- b) Unter Verwendung von 2-(tert-Butoxycarbonylamino)indan-5-carbonsäuremorpholinamid
(1,0 g. 2,7 mmol), 4 N Salzsäure-Dioxan (12 ml) und
Essigsäure
(36 ml) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei Beispiel 24 durchgeführt, unter Erhalt von 2-Aminoindan-5-carbonsäuremorpholinamidhydrochlorid
(750 mg, 2,7 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 2,99 (2H,
m), 3,29 (2H, m), 3,59 (8H, br. s), 4,02 (1H, m), 7,24 (1H, d, J
= 8 Hz), 7,33 (3H, m), 8,20 (3H, br. s).
- c) Unter Verwendung von 2-Aminoindan-5-carbonsäuremorpholinamidhydrochlorid
(750 mg, 2,7 mmol), Ethanol (23 ml), Triethylamin (1,1 ml, 8,2 mmol)
und 4-Chlor-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin
(500 mg, 2,7 mmol) wurde ein ähnlicher.
Vorgang wie bei b) gemäß Beispiel
19 durchgeführt.
Das erhaltene Produkt wurde durch Silicagel-Chromatographie (Methylenchlorid
: Methanol = 95 : 5) erhalten, unter Erhalt einer Fraktion, die
dann mit Ether gewaschen wurde unter Erhalt der Zielverbindung (680
mg, 1,7 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 2,49 (3H,
s), 2,96 (2H, dd, J = 5 Hz, 16 Hz), 3,54 (2H, dd, J = 7 Hz, 16 Hz), 3,70
(8H, br. s), 5,10 (1H, m), 5,60 (1H, d, J = 6 Hz), 7,25 (3H, m),
8,41 (1H, s).
MS (FAB): m/z 395 (M + H)+.
IR
(KBr): ν 1570,
1500, 1110 cm–1.
-
Beispiel 33. 4-(4-Methoxyindan-2-yl)amino-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin
-
Unter
Verwendung von 2-Amino-4-methoxyindan (27 mg, 0,17 mmol), synthetisiert
gemäß b) von
Herstellungsbeispiel 5, 4-Chlor-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin (31
mg, 0,17 mmol), Triethylamin (71 μl,
0,51 mmol) und Ethanol (1,5 ml) wurde ein ähnlicher Vorgang wie bei b)
gemäß Beispiel
19 durchgeführt.
Das erhalten Produkt wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan : Ethylacetat
= 2 : 1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung (50 mg, 0,16
mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 2,48 (3H,
s), 2,91 (2H, m), 3,49 (2H, m), 5,10 (1H, m), 5,63 (1H, br. d),
6,72 (1H, d, J = 8 Hz), 6,80 (1H, m), 6,87 (1H, d, J = 7 Hz), 7,19
(1H, t, J = 8 Hz), 8,47 (1H, s).
MS (FAB): m/z 312 (M + H)+.
IR (KBr): ν 3470, 1570, 1490, 1260, 1070
cm–1.
-
Beispiel 34. 4-(4-Methoxycarbonylindan-2-yl)amino-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin
-
Unter
Verwendung von 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-4-methoxycarbonylindan (45 mg, 0,15 mmol), synthetisiert
gemäß Herstellungsbeispiel
7, 4 N Salzsäure-Dioxan
(0,7 ml) und Essigsäure
(2,1 ml) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei Beispiel 24 durchgeführt, unter Erhalt von 2-Amino-4-methoxycarbonylindanhydrochlorid.
Dann wurde unter Verwendung von 2-Amino-4-methoxycarbonylindanhydrochlorid,
4-Chlor-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin
(28 mg, 0,15 mmol), Triethylamin (63 μl, 0,45 mmol) und Ethanol (1
ml) ein ähnlicher Vorgang
wie bei b) von Beispiel 19 durchgeführt. Das erhaltene Produkt
wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan : Ethylacetat = 2 :
1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung (15 mg, 0,044 mmol)
mit den folgenden Eigenschaften:
1H-NMR
(400 MHz, CDCl3): δ 2,49 (3H, s), 2,97 (1H, dd,
J = 5 Hz, 16 Hz), 3,33 (1H, dd, J = 5 Hz, 18 Hz), 3,56 (1H, dd,
J = 7 Hz, 16 Hz), 3,86 (1H, dd, J = 7 Hz, 18 Hz), 3,91 (3H, s),
5,11 (1H, m), 5,61 (1H, br. d), 6,81 (1H, s), 7,28 (1H, m), 7,44
(1H, d, J = 8 Hz), 7,89 (1H, d, J = 8 Hz), 8,48 (1H, s).
MS
(FAB): m/z 340 (M; + H)+.
IR (KBr): ν 3430, 1700,
1570, 1490, 1300 cm–1.
-
Beispiel 35. 4-(5-Acetoxyindan-2-yl)amino-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin
-
- a) 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-hydroxyindan
(100 mg, 0,40 mmol), synthetisiert gemäß Herstellungsbeispiel 1, wurde
in trockenem Methylenchlorid (2 ml) aufgelöst, dazu wurden Pyridin (0,19
ml, 2,3 mmol) und Essigsäureanhydrid
(0,11 ml, 1,2 mmol) gegeben und die Mischung 2 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde dann unter vermindertem Druck konzentriert,
dazu wurde Diethylether gegeben. Die organische Schicht wurde in
der folgenden Reihenfolge mit einer wäßrigen Lösung aus gesättigtem
Kaliumhydrogensulfat, Salzlösung,
einer gesättigten
Lösung
aus gesättigtem
Natriumhydrogencarbonat und Salzlösung gewaschen und dann über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel
wurde unter vermindertem Druck abdestilliert unter Erhalt von 5-Acetoxy-2-(tert-butoxycarbonylamino)indan
(120 mg, 0,40 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 1,45 (9H,
s), 2,28 (3H, s), 2,77 (2H, m), 3,26 (2H, m), 4,47 (1H, m), 4,75
(1H, m), 6,86 (1H, d, J = 8 Hz), 6,93 (1H, s), 7,19 (1H, d, J =
8 Hz).
MS (FAB): m/z 292 (M + H)+,
236 (M + H – 56)+.
- b) Unter Verwendung von 5-Acetoxy-2-(tert-butoxycarbonylamino)indan (120 mg, 0,40
mmol), 4 N Salzsäure-Dioxan (2 ml) und
Essigsäure
(6 ml) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei Beispiel 24 durchgeführt, unter Erhalt von 5-Acetoxy-2-aminoindanhydrochlorid
(86 mg, 0,38 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 2,25 (3H,
s), 2,95 (2H, m), 3,27 (2H, m), 4,02 (1H, m), 6,94 (1H, d, J = 8 Hz),
7,03 (1H, s), 7,29 (1H, d, J = 8 Hz), 8,17 (3H, br. s).
- c) Unter Verwendung von 5-Acetoxy-2-aminoindanhydrochlorid (86
mg, 0,38 mmol), 4-Chlor-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin (76 mg, 0,41
mmol), Triethylamin (0,23 ml, 1,6 mmol) und Ethanol (6 ml) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei b) gemäß Beispiel
19 durchgeführt.
Das erhaltene Produkt wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan
: Ethylacetat = 2 : 1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung
(34 mg, 0,10 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 2,29 (3H,
s), 2,49 (3H, s), 2,92 (2H, m), 3,50 (2H, m), 5,13 (1H, m), 5,62
(1H, br. d), 6,81 (1H, s), 6,91 (1H, dd, J = 2 Hz, 8 Hz), 6,98 (1H,
s), 7,24 (1H, d, J = 8 Hz), 8,47 (1H, s).
MS (FAB): m/z 340
(M + H)+.
-
Beispiel 36. 4-(5-Benzoyloxyindan-2-yl)amino-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin
-
- a) 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-hydroxyindan
(100 mg, 0,40 mmol), synthetisiert gemäß Herstellungsbeispiel 1, wurde
in trockenem Methylenchlorid (2 ml) aufgelöst, dazu wurden Pyridin (0,15
ml, 1,8 mmol) und Benzoylchlorid (0,14 ml, 1,1 mmol) gegeben, und
die Mischung wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck konzentriert,
dazu wurde Diethylether gegeben. Die organische Schicht wurde in
der folgenden Reihenfolge mit einer wäßrigen Lösung aus gesättigtem
Kaliumhydrogensulfat, Salzlösung,
einer gesättigten
Lösung
aus gesättigtem
Natriumhydrogencarbonat und Salzlösung gewaschen, und dann über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet. Der durch Abdestillieren des Lösungsmittels
unter vermindertem Druck erhaltene Rest wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan
: Ethylacetat = 3 : 1) gereinigt, unter Erhalt von 2-(tert-Butoxycarbonylamino)-5-benzoyloxyindan
(130 mg, 0,37 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 1,45 (9H,
s), 2,80 (2H, m), 3,29 (2H, m), 4,50 (1H, m), 4,78 (1H, m), 7,00
(1H, dd, J = 2 Hz, 8 Hz), 7,07 (1H, s), 7,25 (1H, d, J = 8 Hz),
7,51 (2H, t, J = 8 Hz), 7,63 (1H, t, J = 7 Hz), 8,20 (2H, d, J =
7 Hz).
MS (FAB): m/z 354 (M + H)+,
298 (M + H – 56)+.
- b) Unter Verwendung von 5-Benzoyloxy-2-(tert-butoxycarbonylamino)indan (130 mg, 0,37
mmol), 4 N Salzsäure-Dioxan (2 ml) und
Essigsäure
(6 ml) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei Beispiel 24 durchgeführt, unter Erhalt von 5-Benzoyloxy-2-aminoindanhydrochlorid
(67 mg, 0,35 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 3,00 (2H,
m), 3,31 (2H, m), 4,06 (1H, m), 7,11 (1H, dd, J = 2 Hz, 8 Hz), 7,21
(1H, d, J = 2 Hz), 7,36 (1H, d, J = 8 Hz), 7,61 (2H, t, J = 8 Hz),
7,56 (1H, t, J = 7 Hz), 8,12 (2H, d, J = 7 Hz), 8,20 (3H, br. s).
- c) Unter Verwendung von 5-Benzoyloxy-2-aminoindanhydrochlorid (67 mg, 0,35
mmol), 4-Chlor-5-methylthieno[2,3-d]pyrimidin
(68 mg, 0,37 mmol), Triethylamin (0,52 ml, 3,7 mmol) und Ethanol
(6 ml) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei b) gemäß Beispiel
19 durchgeführt.
Das erhaltene Produkt wurde durch Silicagel-Chromatographie (Hexan
: Ethylacetat = 2 : 1) gereinigt, unter Erhalt der Zielverbindung
(70 mg, 0,17 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 2,51 (3H,
s), 2,96 (2H, m), 3,53 (2H, m), 5,17 (1H, m), 5,65 (1H, br. d),
6,82 (1H, s), 7,04 (1H, dd, J = 2 Hz, 8 Hz), 7,13 (1H, s), 7,30
(1H, d, J = 8 Hz), 7,51 (2H, t, J = 8 Hz), 7,64 (1H, t, J = 8 Hz),
8,20 (2H, d, J = 8 Hz), 8,48 (1H, s).
- MS (FAB): m/z 402 (M + H)+.
-
Beispiel 37. 6-(2-Indanylamino)purin
-
Unter
Verwendung von 6-Chlorpurin (150 mg, 1,0 mmol), 2-Aminoindan (200
mg, 1,5 mmol) und Ethanol (6 ml) wurde ein ähnlicher Vorgang wie Beispiel
1 durchgeführt.
Das erhaltene Präzipitat
wurde von Ethanol kristallisiert, unter Erhalt der Zielverbindung
(100 mg, 0,40 mmol) mit den folgenden physikalischen Eigenschaften:
Smp.:
300°C oder
mehr.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 3,03
(2H, m), 3,27 (2H, m), 5,00 (1H, m), 7,16 (2H, m), 7,23 (2H, m),
7,79 (1H, br. s), 8,09 (1H, br. s), 8,21 (1H, br. s), 13,0 (1H,
br.).
MS (FAB): m/z 252 (M + H)+.
-
Beispiel 38. 4-(2-Indanylamino)thieno[3,2-d]pyrimidin
-
- a) 3-Aminothiophen-2-carbonsäuremethylester
(1,6 g, 10 mmol) wurde zu Formamid (3,4 ml) gegeben und die Mischung
wurde 2 Stunden bei 200°C
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde auf Raumtemperatur gebracht und Wasser
wurde zugegeben, das mit Chloroform extrahiert wurde. Der durch
Abdestillieren des Lösungsmittels
unter vermindertem Druck erhaltene Feststoff wurde mit Ethylacetat
gewaschen, unter Erhalt von 4-Hydroxythieno[3,2-d]pyrimidin (60
mg, 0,39 mmol).
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 7,40
(1H, m), 8,14 (1H, s), 8,18 (1H, m), 12,47 (1H, breit).
- b) Unter Verwendung von 4-Hydroxythieno[3,2-d]pyrimidin (60
mg, 0,39 mmol) und Phosphoroxychlorid (0,6 ml) und anschließend 2-Aminoindan
(210 mg, 1,56 mmol) wurde ein ähnlicher
Vorgang wie bei Beispiel 5 durchgeführt. Das erhalten Produkt wurde
durch Silicagel-Chromatographie (Hexan : Ethylacetat = 1 : 2) gereinigt,
unter Erhalt der Zielverbindung (30 mg, 0,11 mmol) mit den folgenden
physikalischen Eigenschaften:
1H-NMR
(400 MHz, DMSO-d6): δ 3,02 (2H, dd, J = 6 Hz, 16
Hz), 3,32 (2H, m), 4,98 (1H, m), 7,16 (2H, m), 7,25 (2H, m), 7,37
(1H, d, J = 5 Hz), 8,08 (1H, m), 8,09 (1H, d, J = 5 Hz), 8,48 (1H,
s).
MS (FAB): m/z 268 (M + H)+.
-
Experiment 1: Wirkung
der Verbindungen auf die Expression von menschlichem induzierbarem
NO-Synthase (hiNOS)-Gen
-
Das
Experiment wurde unter Verwendung von A5-Zellen (menschliche Lungenkarzinoma-Zellinie A549,
Zellen (ATCC, CCL185), die mit NOS53 + F stabil transfiziert waren),
von denen die Erfinder früher
berichteten (Nunokawa, Y. et al., (1997) Biochem. Biophys. Res.
Commun. 233, 523–526),
durchgeführt.
-
Die
in den Beispielen beschriebenen Verbindungen wurden zu A5-Zellen
gleichzeitig mit Il-1β (1
ng/ml) + TNF-α (500
ng/ml) gegeben, um die Inhibitionswirkung auf die Leuchtkäfer-Luciferase-Aktivität 24 Stunden später zu untersuchen.
-
Die
Aktivität
der Leuchtkäfer-Luciferase
wurde auf der Basis des Protokolls durch das Luciferase Assay-System
(Promega, USA) gemessen.
-
Die
Inhibitionswirkung der erfindungsgemäß beanspruchten Verbindungen
auf die Expression des hiNOS-Gens wurde als IC50-Wert
in der Tabelle 1 ausgedrückt.
-
-
Experiment 2: Wirkung
der Verbindungen auf A549-Zellen (A549/NF-KBLuc), die mit Luciferase-Plasmid
(pNFKB-Luc) mit der NF-KB-Regulationssequenz stabil transfiziert
sind
-
Unter
Verwendung von Lipofectamin (Lifetech Oriental K. K., Tokyo) wurde
pNFKB-Luc (Stratagene, USA) mit pSV2neo (Clontech, USA) in A549-Zellen
entsprechend dem konventionellen Verfahren co-transfiziert, und
mit pNFKB-Luc stabil transfiziertes A549/NF-KBLuc wurde ausgewählt, indem
G418-Sulfat ((1 mg/ml) Lifetech Oriental K. K.) zu dem Kulturmedium
gegeben wurde.
-
Es
wurde festgestellt, daß dann,
wenn A549/NF-KBLuc mit IL-1β (1
ng/ml) oder TNF-α (500
ng/ml) 4 Stunden lang stimuliert wurde, die erfindungsgemäß beanspruchten
Verbindungen die Aktivität
von Leuchtkäfer-Luciferase
inhibieren, die unter der Kontrolle der Aktivierung von NF-KB steht.
Die NF-KB-Inhibitionsaktivität wurde
als IC50-Werte gemäß Tabelle 2 ausgedrückt.
-
A5-Zellen,
die bei Experiment 1 verwendet wurden, die mit Seestiefmütterchen-Luciferase-Gen (pRL-SV40,
Promega, USA) transfiziert waren, das unter der Kontrolle des SV40-Förderers steht, der unabhängig von
der Aktivierung von NF-KB ist, entfalten die Luciferase-Aktivität von Seestiefmütterchen
in der Abwesenheit der Stimulierung, während 1 μg/ml für 4 Stunden bei den Verbindungen
dieser Erfindung (Verbindungen von Beispiel 31 und 32) keinen Einfluß auf die
Aktivität
von Seestiefmütterchen-Luciferase
hatte. Dies zeigt, daß die
Verbindungen dieser Erfindung spezifisch die Aktivierung von NF-KB
inhibieren.
-
Die
Aktivität
von Seestiefmütterchen-Luciferase
wurde auf der Basis des Protokolls von dem Dual-Luciferase-Reporter-Assaysystem (Promega,
USA) gemessen.
-
-
Experiment 3: Wirkung
von Lipopolysaccharid (LPS)-Stimulierung
auf die NO- und TNF-α-Produktion
-
Wenn
verschiedene Zellen mit LPS stimuliert werden, wird NF-KB aktiviert,
was zu der Expression und Induktion von Proteinen führt, die
durch NOS, TNF-α dargestellt
sind, und dadurch beginnen die Zellen mit der Produktion von NO
und/oder TNF-α.
-
Zur
indirekten Bestimmung der Produktion von NO ist das Griess-Verfahren
unter Verwendung einer Diazo-Reaktion nützlich (Green, L. C. et al.,
(1982) Anal. Biochem., 126, 131–138).
Bei dem Griess-Verfahren wird das Griess-Reagens, hergestellt durch
Mischen von Naphthylethylendiamin und Sulfanilinsäure mit NO2 –-Ion in dem Kulturmedium
hergestellt, und die Farbentwicklung davon wird durch eine Absorbans
bei 540 nm gemessen.
-
Durch
Bestimmung der Akkumulierung von NO in dem Kulturmedium, das von
Maus-Makrophagen-RAW264.7-Zellen (attc, TIB-71) freigesetzt wird,
stimuliert mit LPS (10 μg/ml)
24 Stunden nach der Stimulierung durch das erfindungsgemäße Verfahren
ergab sich, daß die
NO-Produktion durch Zugabe der Verbindungen gemäß den Beispielen in dem Kulturmedium
inhibiert werden konnte.
-
Die
Bestimmung durch Biotrak Mouse TNF-α-ELISA-Kit (Amersham Lifescience,
Englang) ergab ebenfalls, daß die
in den Beispielen veranschaulichten Verbindungen selbst die Produktion
von TNF-α inhibieren
können,
die von RAW264.7-Zellen
freigesetzt wurden, die mit LPS für 4 Stunden stimuliert wurden.
-
Die
Inhibitionswirkung dieser Verbindungen wurde als IC50-Wert in Tabelle 3
ausgedrückt.
-
-
Experiment 4
-
Eine
wäßrige Lösung aus
1% λ-Carrageenin
(Wako Pure Chemical Industries) in physiologischer Saline (0,1 ml)
wurde intradermal dem Ballen der linken Pfote von 6 Wochen alten
männlichen
Wistar-Ratten mit einem Gewicht von 149 bis 171 g verabreicht und Änderungen
des Volumens der Pfote wurden für
eine angezeigte Periode gemessen. Die Testverbindung (0,3, 1 mg/kg),
beschrieben in Beispiel 32, wurde in einer Lösung aus 0,5% Hydroxypropylcellulose
in physiologischer Saline (HPC, Nippon Soda Co., Ltd.) suspendiert und
intraperitoneal 15 Minuten vor der Verabreichung von Carrageenin
gegeben. Für
die Kontrollgruppe wurde eine Lösung
aus 0,5% HPC in physiologischer Saline verwendet. Das Ergebnis,
das in der Figur gezeigt ist, zeigt, daß die Verbindung von Beispiel
32 bei einer Dosis von 1 mg/kg signifikant die Ödembildung bei 2 Stunden unterdrückte und
ebenfalls eine hohe Rate der Ödemunterdrückung bei
3 Stunden und später
entfaltete.
-
Industrielle
Anwendung
-
Weil
die erfindungsgemäßen Verbindungen
die Aktivierung von NF-KB inhibieren können, sind sie als vorbeugende
und therapeutische Mittel für
Erkrankungen nützlich,
die durch die Aktivierung von NF-KB verursacht werden, z. B. Erkrankungen,
die durch die übermäßige Produktion
von verschiedenen Entzündungsmediatoren
und Viruspropagation verursacht werden. Spezifisch sind NF-KB-Inhibitoren
dieser Erfindung als therapeutische und vorbeugende Mittel für Erkrankungen
nützlich,
die beispielsweise durch die übermäßige Produktion
von NO oder TNF-α verursacht
werden, einschließlich
Sepsis, Osteoarthritis, rheumatoide Arthritis, Kachexie, multiples
Organversagen, entzündliche
Darmerkrankungen, Malaria, erworbenes Immunmangelsyndrom, Human-T-Zell-Leukämie, Meningitis,
Hepatitis, Diabetes Typ II, multiple Sklerose, Behcet-Erkrankung, systemischer
Lupus erythematosus, ischämische
Herzerkrankungen wie Myokardinfarkt, zerebrale ischämische Erkrankung
und neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer-Erkrankung und
dgl.