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Die
Erfindung bezieht sich auf ein Laserdioden-/Fotodiodenmodul oder
ein Leuchtdioden-/Fotodiodenmodul als eine Sende- bzw. Empfangsvorrichtung,
die an Basisanschlüssen
(Rundfunksendestellen) und Teilnehmeranschlüssen in einem unidirektionalen
oder bidirektionalen Kommunikationssystem, das optische Signale
verschiedener Wellenlänge
in eine unidirektionale oder bidirektionale Richtung überträgt benutzt
werden. Insbesondere bezieht sich diese Erfindung auf ein LD-/PD-Modul
oder ein LED-/PD-Modul,
das ein einfaches Befestigen und Lösen an bzw. von einem optischen
Verbinder garantiert. Das Wort „LD-/PD-Modul" ist angepasst, um
aus Gründen
der Einfachheit im Folgenden sowohl „LD-/PD-Modul" als auch „LED-/PD-Modul" zu bedeuten. Ein
an einem Teilnehmeranschluss eintreffendes Licht wird als „Empfangssignallicht" und ein ausgehendes
Licht wird als „Sendesignallicht" bezeichnet.
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ERKLÄRUNG DER
BIDIREKTIONALEN OPTISCHEN KOMMUNIKATION
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Die
aktuelle Entwicklung der Technologie hat die Übertragungsverluste optischer
Fasern verringert und die Eigenschaften von Halbleiterlaserdioden
(im Folgenden LDs genannt) verbessert. Die Verbesserung der Fasern,
der LDs und der PDs, befähigen
uns verschiedene Informationsarten durch Lichtsignale zu übertragen.
Diese Übertragung
wird, da die Lichtsignale Informationen tragen, als „optische
Kommunikation" bezeichnet.
Die verschiedenen Informationsarten zum Senden und zum Empfangen
an Stationen oder Teilnehmeranschlüssen sind beispielsweise Telefone,
Faxgeräte
oder Fernsehapparate. Insbesondere wurden energisch optische Kommunikationen
auf der Basis von langwelligem Licht (nahe Infrarot), beispielsweise
mit einer 1,3 μm
Wellenlänge oder
1,55 μm
Wellenlänge,
versucht. Das aktuelle bidirektionale Übertragen erweckt Aufmerksamkeit,
da nur eine einzige optische Faser Signale sowohl in einer Vorwärtsrichtung
als auch in einer Rückwärtsrichtung
gleichzeitig senden kann. Das System der Kommunikation wird als „bidirektionales
Kommunikationssystem" bezeichnet.
Vorteilhafterweise spart das bidirektionale System eine optische
Faser.
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Die 1 zeigt schematisch ein
bidirektionales optisches Multiwellenlängen-Kommunikationssystem, das eine Vielzahl
von Wellen zum gleichzeitigen Senden von Signalen sowohl in einer
Vorwärtsrichtung
als auch in einer Rückwärtsrichtung
anpasst. Eine Station ist durch optische Fasern an eine Vielzahl
von Teilnehmern (ONUs) angeschlossen. Obwohl die 1 zur Vereinfachung der Zeichnung nur
einen Teilnehmer zeigt, sind viele Teilnehmeranschlüsse an die
Zentralstation angeschlossen. Die Faser aus der Station verzweigt
sich an vielen halbierenden Punkten in eine Vielzahl von Fasern,
die sich mit einzelnen Teilnehmern verbinden. Die Zentralstation
verstärkt
die Signale der Telefone oder Fernsehapparate als digitale Signale
oder analoge Signale und betreibt einen Halbleiterlaser (LD1), der
ein auf die verstärkten
Signale reagierendes λ1-Licht erzeugt. Das
von der LD-/PD ausgesendete λ1-Licht (P1)
tritt in eine optische Faser als Lichtsignal von λ1 ein. Ein
Wellenlängendemultiplexierer
(WDM) 2 führt das
Licht λ1
in eine dazwischenliegende optische Faser 3 ein. Ein weiterer
Wellenlängendemultiplexierer (WDM) 4 teilt
das λ1-Licht
einer optischen Faser 5 zu. Eine Fotodiode (PD2) tastet
die λ1-Signale
zum Umwandeln der optischen Signale in elektrische Signale (P3)
ab. Eine Empfangsvorrichtung auf der Teilnehmerseite verstärkt und
verarbeitet die elektrischen Signale (P3) zur Wiedergabe einer Stimme
oder einer Abbildung. Die Signale, die von der Station zu den Teilnehmern
fließen,
werden „Abwärtssignale" genannt. Die Richtung
wird als „Abwärtsrichtung" bezeichnet.
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Im
Gegensatz dazu wandelt ein Teilnehmer die elektrischen Signale eines
Faxgerätes
oder eines Telefons durch eine Halbleiterlaserdiode (LD2), die mit
einer Wellenlänge λ2 (P4) oszilliert,
in ein λ2-Lichtsignal
um. In eine Faser 6 eintretend, durchläuft das λ2-Licht den WDM 4 und verbreitet
sich in der dazwischenliegenden optischen Faser 3 zu der Station.
Der WDM 2 weist dem λ2-Licht
eine Faser 7 zu. Eine Fotodiode (PD1) tastet das λ2-Licht zur
Umwandlung in elektrische Signale (P2) ab. Umwandler oder Signalverarbeitungsschaltungen
auf der Stationsseite regenerieren die Telefonstimme oder die Faxabbildung.
Die Richtung des Signalflusses wird eine „Aufwärtsrichtung" genannt. Die Signale werden als „Aufwärtssignale" bezeichnet.
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Das
oben genannte System ordnet λ1
ausschließlich
Abwärtssignalen
zu und λ2
ausschließlich Aufwärtssignalen
zu. Ein anderes System verwendet nur eine Wellenlänge gemeinsam
sowohl für
die Aufwärts-
als auch für
die Abwärtssignale.
Ein weiteres System verwendet eine Doppelzuweisung zweier Wellenlängen λ1 und λ2 sowohl
für die Aufwärtssignale
als auch für
die Abwärtssignale.
Das Trennen zweier Wellenlängen
ist bei dem optischen Kommunikationssystem, das verschiedene Wellenlängensignale
in einer optischen Faser führt,
ein wichtiges Problem.
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Erklärung eines
Wellenlängendemultiplexierers
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Sowohl
die Station als auch die Teilnehmer brauchen eine Vorrichtung zum
Unterscheiden der Wellenlängen
und zum Trennen der Wellenlängen voneinander.
Ein WDM ist eine Vorrichtung mit solchen Funktionen. In der 1 haben die WDMs 2 und 4 die
Funktion des Unterscheidens und des Trennens verschiedener Wellenlängen. Ein
WDM verbindet sich entweder mit λ1
oder λ2,
um diese in eine Faser einzuführen,
oder extrahiert nur ein Wellenlängenlicht
aus zwei in einer Faser verbreiteten Wellenlängen. WDMs spielen in bidirektionalen
optischen Multiwellenkommunikationssystemen eine wichtige Rolle.
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Verschiedene
Typen von Wellenlängendemultiplexierern
wurden vorgeschlagen. Die 2 zeigt
einen durch optische Fasern oder optische Wellenleiter aufgebauten
WDM. Zwei optische Pfade 8 und 9 liegen in enger
Beziehung an einem Teil 10, um den Leistungsaustausch zu
ermöglichen.
Der Abstand D und die Länge
L des nahen Abschnitts 10 bestimmen die Modi der Kopplung.
Bei dem Beispiel tritt, wenn λ1
in den Pfad 8 (P1) eintritt, die gleiche Welle in dem Pfad 11 (P3)
auf. Bei Eintritt in einen Pfad 12 (P4) tritt λ2 in einem
Pfad 9 auf, anstatt in dem Pfad 8 (P2). Der Kopplungsabschnitt 10 verleiht der
Vorrichtung das Wellenlängentrennvermögen.
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Die 3 zeigt einen weiteren WDM,
der einen mehrschichtigen Spiegel benutzt. Der WDM besteht aus zwei
gleichschenkligen Dreieckstützen 13 und 14 und
einem dielektrischen Mehrschichtspiegel 15, der auf den
schrägen
Platten der Stützen
ausgebildet ist. Die beiden Stützen
sind an den dielektrischen Spiegel 15 geleimt, um eine
quadratische Stütze
zu ergeben. Die Auswahl der Brechzahl und der Dicke gibt der dielektrischen
Mehrschicht das Wellenlängentrennvermögen einer
Wellenlänge λ1, um zu
ermöglichen,
mit 45 Grad auf die Mehrschicht aufzutreffen, um hindurchzulaufen
und eine andere Wellenlänge λ2 senkrecht
zu reflektieren. Dieser WDM dielektrischen Typs kann der WDM 2 und
der WDM 4 in dem optischen Kommunikationssystem der 1 sein. Der WDM wird mitunter
als Wellenbereichsintegrationsvorrichtung bezeichnet. WDMs des Fasertyps
und des Glasbausteintyps sind bereits im Handel.
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Ein
Beispiel eines LD-/PD-Moduls auf einer Teilnehmerseite wird durch
die 6 bis 16 erklärt. Eine sich von der Zentralstation
ausbreitende Einfachmode-Glasfaser 16 ist durch einen optischen Verbinder 17 an
eine Glasfaser 18 eines Teilnehmer-(ONU-)Moduls angeschlossen. Das ONU-Modul hat
einen WDM 21 des Fasertyps, der die Faser 18 mit
einer Faser 19 mit Wellenlängentrennvermögen koppelt.
Ein Kontaktabschnitt 20 tauscht Lichtstrom aus. Ein optischer
Verbinder 22 koppelt die Faser 18 an ein LD-Modul 25 in
dem ONU. Ein weiterer optischer Verbinder 23 verbindet
die Faser 19 mit einem PD-Modul 27.
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Das
LD-Modul 25 und die Faser 24 sind Teile eines
Aufwärtssystems.
1,3 μm Licht
trägt die
Signale von dem Teilnehmer durch das Aufwärtssystem zu der Station. Die
Faser 26 und das PD-Modul 27 sind Teile eines
Abwärtssystems.
Die Station sendet 1,55 μm
Licht, das die Signale durch das Abwärtssystem zu dem Teilnehmer
trägt.
Das PD-Modul 27 wandelt die
optischen Signale in elektrische Signale um. Das LD-Modul, eine
Signalsendevorrichtung, enthält
einen elektrischen Schaltkreis zum Verstärken und zum Modulieren der
Signale von Telefonen und Faxgeräten
und eine Laserdiode (LD) zum Umwandeln der elektrischen Signale
in optische. Das PD-Modul 27, eine Empfangsvorrichtung,
enthält
eine Fotodiode zum Umwandeln der optischen Signale aus der Station
in elektrische Signale, einen Verstärkerschaltkreis zum Verstärken der
optischen Signale und einen Demodulationsschaltkreis zum Wiederherstellen
der Fernsehsignale oder der Telefonsignale.
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Der
WDM 21 hat eine Funktion zum Trennen des 1,55 μm Lichts
von dem 1,3 μm
Licht. Dieses Beispiel verteilt das 1,3 μm Licht an das Aufwärtssystem und
das 1,55 μm
Licht an das Abwärtssystem.
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Diese
Erfindung stellt ein verbessertes LD-/PD-Modul (oder LED-/PD-Modul)
für die
bidirektionale optische Multiwellenlängenkommunikation bereit. Die
Bezugnahme auf ein LD-/PD-Modul (oder LED-/PD-Modul) bedeutet eine
Vorrichtung mit einer LD (oder LED) zum Erzeugen optischer Signale,
eine PD zum Empfangen optischer Signale und optio nale periphere
elektrische Schaltkreise zum Verstärken, Modulieren oder Demodulieren
von Signalen. Verwandte Techniken werden in Bezug auf die Teile
erklärt.
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ERKLÄRUNG EINER
BEKANNTEN HALBLEITERLASERDIODE
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Die 4 zeigt eine Laserdiodenvorrichtung 28.
Die Vorrichtung 28 enthält
einen Halbleiterlaserdioden-(LD-)Chip 29 und einen Überwachungsfotodioden-(PD-)Chip 30.
Der Laserdiodenchip 29 ist vertikal an einer Seitenfläche einer
Fotostange 31 auf einer Montageplatte 32 angebracht.
Die Laserdiode 29 emittiert in einer vertikalen Richtung
Licht. Der Fotodiodenchip 30 ist oben auf der Montageplatte 32 an einer
Stelle, an der der Laser ein Licht nach hinten schießt, angebracht.
Eine Vielzahl von Anschlussstiften 33 ist in den Boden
der Montageplatte 32 eingesetzt. Eine Abdeckkappe 34 bedeckt
die obere Fläche
der Montageplatte 32.
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Die
Abdeckkappe 34 hat in der Mitte ein Fenster 35.
Die Lichtstrahlen werden von der Laserdiode 29 vertikal
in beide Richtungen emittiert. Eine Linse 37 ist genau über dem
Fenster 35 mit einem Linsenhalter 36 befestigt.
Ein konisches Gehäuse 38 bedeckt
das Oberteil des Linsenhalters 36. Eine Druckhülse 39 durchstößt ein Bohrloch
des Gehäuses 38.
Die Druckhülse 39 hält ein Ende
einer optischen Faser 40. Die Enden der Druckhülse 39 und der
Faser 40 sind in einer abgeschrägten Fläche von ungefähr 8 Grad
poliert, um drohendes Auflicht am Zurückfallen in den Laser zu hindern.
Der Halter 36 wird durch das Schieben des Halters 36 und
das Messen der Lichtleistung an dem anderen Ende der Faser 40 an
einer optimalen Stelle mit der Montageplatte 32 ausgerichtet.
Das Gehäuse 38 wird
auf die gleiche Art und Weise ebenso mit dem Linsenhalter 36 ausgerichtet.
Drähte
schließen
die Pfade des Laserdiodenchips 29 und des Fotodiodenchips 30 an die
Anschlussstifte 33 an.
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Die
Linse 37 nähert
die aus dem Laser 29 emittierten Lichtstrahlen an das Ende
der Faser 40 an. Die Lichtstrahlen treten in die Faser 40 ein.
Da der Laser durch eine Treiberschaltung mit einem elektrischen
Signal moduliert ist, trägt
das Licht das Signal. Die Ausgabe der Laserdiode wird durch die Überwachungsfotodiode 30 überwacht.
Das Lasermaterial bestimmt eine Wellenlänge zwischen 1,3 μm und 1,55 μm des durch
den Laser erzeugten Lichts.
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ERKLÄRUNG EINER
BEKANNTEN FOTODIODENVORRICHTUNG
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Die 5 zeigt eine bekannte Fotodiodenvorrichtung.
Die Fotodiodenvorrichtung hat eine Montageplatte 42 als
eine Baugruppenbasis. Ein Fotodiodenchip 41 ist durch Die-Bonden auf der Montageplatte 42 angebracht.
Die Anschlussstifte 43 stehen von dem Boden der Montageplatte 42 hervor. Eine
Abdeckkappe 44 schützt
die obere Fläche
der Montageplatte 42. Eine Öffnung 45 ist in der
Mitte der Abdeckkappe ausgestanzt. Ein zylindrischer Linsenhalter 46 umgibt
die Abdeckkappe 44 auf der Montageplatte 42. Der
Linsenhalter 46 hält
die Linse 47 genau über
dem Fotodiodenchip 41.
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Der
Linsenhalter 46 hat darüber
ein konisches Gehäuse 48.
Eine Klemmbuchse 49 greift ein Ende einer optischen Faser 50.
Die Klemmbuchse 49 zum Befestigen des Faserendes an dem
Gehäuse 48 durchstößt ein oberes
Bohrloch des Gehäuses 48. Die
Enden der Klemmbuchse 49 und der Faser 50 sind
schräg
poliert, um Auflicht daran zu hindern, in die Laserdiode zurückzukehren.
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Der
Halter 46 und das Gehäuse 48 werden, durch
das Einführen
von Licht von dem entfernteren Ende in die Faser, das Messen der
Lichtkraft durch die PD 41 und durch das Maximieren der
Eingangsleistung in der PD 41, an optimalen Stellen ausgerichtet.
Das Material der Lichte mpfangenden Schichten der PD 41 bestimmt
den Bereich der Wellenlängen
des Lichts, der für
die PD-Vorrichtung abtastbar ist. Siliziumfotodioden sind für die vorliegende
Erfindung, die auf das Bauen eines LD-/PD-Moduls, das mit Infrarotlicht
betrieben wird, abzielt, irrelevant. Das Erfassen von Infrarotlicht
erfordert Verbindungshalbleiterdioden mit INP als einem Substrat,
das einen relevanten Bandabstand und eine Licht empfangende InGaAs-
oder eine InGaAsP-Schicht hat, die einen engen Bandabstand zum Absorbieren
von Fast-Infrarotlicht aufweist.
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LD-/PD-Module
sind noch nicht im Handel. Teilnehmer würden größtenteils Haushalte sein. Daher
sollte das optische Kommunikationsnetz einen ebenso großen Markt
haben wie Telefone. Die Verbraucher würden jedoch ein solches Modul
für optische
Kommunikation nicht kaufen, wenn der Preis für das Modul nicht soweit sinken
würde,
wie der für
ein Telefon. Damit die optische Kommunikation weit verbreitet wird,
müssen
die Teilnehmersendevorrichtung bzw. die Empfangseinrichtung preiswert
sein. Die zuvor in der
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16 vorgeschlagene LD-/PD-Vorrichtung kann
nicht so preiswert wie ein Telefon hergestellt werden, da die Vorrichtung
lediglich eine Montage eines PD-Moduls, eines LD-Moduls und eines WDM-Moduls
ist. Der Preis ist die Summe der Preise für die Module.
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Ein
hoher Preis verhindert das Ausbreiten der Sende-/Empfangsvorrichtungen
unter den Teilnehmern. Es wurden Anstrengungen unternommen, die
Anzahl der Teile oder die Größe solcher
Vorrichtungen zu verringern, um ihre Kosten zu reduzieren. Im Folgenden
werden Versuche zum Senken der Kosten erklärt.
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A. Räumliche Trennung, Strahlentypmodul
(ein Steckverbinder, der einen WDM, eine PD und eine LD enthält)
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Die 6 zeigt eine Möglichkeit,
die von Masahiro Ogusu, Tazuku Tmioka und Sigeru Ohshima „Steckverbinder,
Typ bidirektional, WDM Modul 1" vorgeschlagen
wurde. (Electronics Society Conference of Japanese Electronics,
Information und Communication, C-208, 208 (1996)) Das Modul ist
in ein rechteckiges Gehäuse 60 eingebaut.
Ein WDM-Filter 61 ist
mittig in einer 45 Grad schrägen
Richtung zu den Seiten des Gehäuses 60 angeordnet.
Drei Zylinderlinsen 62, 63 und 64 liegen
in radialer Anordnung an den drei Seiten des Gehäuses 60. Eine Fotodiode 66 ist
an einer Seite vor der Zylinderlinse 62 befestigt. Eine
Laserdiode 68 ist an einer anderen Seite vor der Linse 63 angebracht.
Die Linse 64 liegt an dem Ende der Faser 69.
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In
der Praxis besteht das Modul aus zwei trennbaren Teilen. Ein Teil
mit dem Faserende kann von dem anderen Teil (dem Gehäuse 60),
das den Filter 61, die PD 66 und die LD 68 enthält, gelöst oder daran
befestigt werden. Bei dem gekoppelten Zustand wird eine externe
Faser über
den WDM 61 an die PD 66 und die LD 68 angeschlossen.
Die Linsen 64, 62 und 63 verhindern das
räumliche
Zerstreuen des von der Faser 69 ausstrahlenden Lichts in
dem Steckverbinder. Die LD 68 emittiert 1,3 μm Licht,
das den WDM-Filter 61 schräg durchdringt,
und tritt zum Senden der optischen Signale in die Faser 69 ein.
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Das
sich in der Faser 69 ausbreitende eingehende Licht ist
1,55 μm
Licht, das durch den WDM-Filter reflektiert wird. Das reflektierte
Licht wird über
die Linse 62 in die PD 66 übertragen. Das Modul der 6 ist kleiner als das zuvor
erklärte
Modul der 16. Dennoch
enthält
das Modul des Steckverbindungstyps noch immer zwei unabhängige optoelektronische
Einrichtungen der LD und der PD und den unentbehrlichen WDM-Filter zusätzlich zu
den drei Linsen zum Verhindern der räumlichen Zerstreuung des Lichts.
Das Ausrichten der Teile ist noch immer so schwierig wie bei dem
Modul der 16. Die Kosten
sind gleich denen des Moduls der 16.
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B. Y-geteiltes Wellenleittyp-Modul
(7)
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Die 7 zeigt ein weiteres LD-/PD-Modul, vorgeschlagen
von Naoto Uchida, Masufumi Yamada, Yoshinoto Hibino, Yasushiro Suzuki
und Noboru Ishihara: „Preiswertes
Hybrid-WDM-Modul, bestehend aus einer punktgroßen Umwandlungs-Laserdiode
und einer Wellenleiter-Fotodiode auf einer PLC-Plattform für Zugriffsnetzwerksysteme", IEICE TRANS. ELECTRON.,
Band E80-C, Nr. 1, 88, Januar 1997. Ein isolierendes Siliziumsubstrat 70 wird
als eine Basis eingerichtet. Ein transparenter optischer Quarzwellenleiter 71 wird
auf dem isolierenden Siliziumsubstrat hergestellt. Ein Winkel des
Wellenleiters 71 wird in eine Stufe 72 geschnitten.
Die Dotierung mit Fremdatomen schafft enge Y-geteilte Pfade 73, 74, 76, 77 und 78 auf
dem Wellenleiter 71.
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Dieses
Beispiel hat zwei Y-Verzweigungen. Die erste Y-Verzweigung hat einen
WDM 75 an dem Kreuzungspunkt. Der WDM 75 hat ein
Wellenlängentrennvermögen, das
1,55 μm
Licht reflektiert, jedoch ebenso 1,3 μm Licht ermöglicht hindurchzulaufen. Die
Kontaktfolien 81 und 82 wurden auf die Stufe 72 des
Wellenleiters aufgedampft. Eine Lichtquelle 83 mit einer
Bodenelektrode ist auf die Kontaktfolien 79 und 80 geklebt.
Die Lichtquelle ist entweder eine LED oder eine LD zum Emittieren
eines 1,3 μm
Lichts von einem Punkt 85 auf einer Endfläche.
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Ein
PD-Chip zum Abtasten des 1,3 μm
Lichts wird auf die weiter entfernt liegenden Elektroden 81 und 82 auf
der Stufe 72 geklebt. Das sich in der optischen Faser 88 ausbreitende
Licht enthält
sowohl 1,3 μm
Licht als auch 1,55 μm
Licht. Das Licht tritt in den Pfad 74 ein und erreicht
den WDM 75, der 1,55 μm Licht
zu einer anderen Faser reflektiert. Das 1,3 μm Licht setzt seinen Weg zu
den Y-Verzweigungspfaden 77 und 78 fort. Die Hälfte des
Lichts, das die LED 83 erreicht, hat keinen Verwendungszweck.
Die andere Hälfte
der Stärke
schießt
zur Erfassung des gesendeten Signals an einem Seiten punkt auf den
PD 84. Die LED (oder LD) erzeugt ein Sendesignallicht von
1,3 μm,
das sich in dem Pfad 78, dem WDM 75 und dem Pfad 74 ausbreitet
und tritt in die Faser 88 ein.
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Dieses
Beispiel verwendet den WDM nur zum Ausschließen des 1,55 μm Lichts.
Der größte Nachteil
des vorgeschlagenen Moduls ist die Schwierigkeit, den planaren Y-verzweigten Wellenleiter
herzustellen. Die Fertigung einer gekrümmten Y-Verzweigung auf einer
Wellenleiterschicht ist wesentlich schwieriger als die Herstellung
eines geraden Pfads auf einem Wellenleiter. Zusätzlich sind die Faserübergänge an den
Enden der Pfade 73 und 74 ebenso eine schwierige
Aufgabe. Folglich ergibt dieser Vorschlag noch keine Einrichtung
zur Lösung
des Problems, ein preiswertes LD-/LP-Modul herzustellen.
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C. Aufwärtsreflexion,
WDM-Typ LD-/PD-Modul (8)
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Die 8 zeigt ein weiteres LD-/PD-Modul, vorgeschlagen
von Tomasaki Uno, Tohru Nisishikawa, Masahiro Mitsuda, Genji Thmon,
Yasushi Matsui: „Hybridintegriertes
LD-/PD-Modul mit
passiver Ausrichtungstechnologie",
1997, Conference of Electron, Information, Communication Society,
C-3-89, 198 (1997). Das Befestigen einer LD und einer PD auf einem
gewöhnlichen
Substrat ermöglicht,
die Kosten und die Größe des Moduls
zu verringern zu verringern. In der 8 stellt
ein Siliziumsubstrat 90 eine Basis für das Modul bereit. Gerades
Ritzen stellt eine Längsrichtungs-V-Nut 91 in
der Mitte auf dem Siliziumsubstrat 90 her. Ein Ende einer
optischen Faser 92 wird eingeführt und in der V-Nut 91 befestigt. Schräges Schneiden
bildet einen tiefen schrägen Einschnitt 93 in
der Mitte über
der Faser 92 und der Nut 91 in dem Substrat 90 aus.
Ein Faserende 94 wird geschnitten und von der Faser 92 durch
den Einschnitt 93 getrennt. Der schräge Einschnitt 93 hält innen
einen WDM-Filter 95. Eine PD 96 wird vor dem schrägen WDM-Filter 95 über der
V-Nut 91 auf dem Oberteil des Siliziumsubstrats 90 angebracht.
Eine Stufe 97 wird durch Schneiden des hinteren Endes des
Siliziumsubstrats 90 ausgebildet. Ein LD-Chip 98 liegt
auf dem Stufenteil 97. Die LD emittiert 1,3 μm Licht 99 zum
Senden von Signalen. Das Sendelicht 99 breitet sich in
der Faser 92 und in dem WDM 95 zu der Station
(nicht gezeigt) aus. Das Empfangslicht von 1,55 μm 100, das in der Faser 92 verläuft, wird durch
den WDM 95 reflektiert, um das von der PD 96 abgetastete
Licht 101 zu sein. Der Lichtpfad dreht an dem Abzweig aufwärts.
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Das
Modul der 8 scheint
einen einfachen Aufbau zu haben. Jedoch ist es schwierig, eine Faser
innerhalb einer V-Nut unterzubringen und eine LD und eine PD durch
das Schieben der LD und der PD und das Überwachen der durch die PD
abgetasteten Lichtleistung auf die Faser auszurichten. Eine Einzelmode-Faser
hat einen 10 μm
Kerndurchmesser und einen 125 μm
Manteldurchmesser. Die Einführung
des WDM-Filters erfordert das Schneiden des Einschnitts in den dicken
Mantel. Folglich sind zwei Fasern äquivalent (125 μm + WDM)
an dem Einschnitt getrennt. Diese breite Trennung erhöht den Reflexionsverlust
zwischen den Fasern 94 und 92. Das LD-Licht leckt
an dem Abstand aus.
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Das
LD-/PD-Modul (LED/PD) der vorliegenden Erfindung wird in den Ansprüchen 1 und
2 dargelegt. Eine Ausführung
umfasst eine Plattform, einen geraden auf einer Mitte der Plattform
ausgebildeten Lichtleiter zum Leiten des Lichts, eine Vielzahl von
an der Plattform befestigten Anschlussführungsstiften zum Anschließen der
Plattform an einen optischen Verbinder (in der 9 nicht gezeigt), einen auf den Lichtleiter
gelegten Filter zum Reflektieren eines Teils des Lichtes und zum
Ermöglichen,
dass ein anderer Teils des Lichts hindurchläuft, eine auf der Plattform befestigte
Fotodiode zum Abtasten des durch den Filter reflektierten Lichts,
eine Lichtquelle (LD oder LED), die auf der Plattform an dem Rücken des
Lichtleiters zum Erzeugen eines Sendelichts, das Signale trägt, befestigt
ist. Das Ende des Lichtleiters liegt, durch das Einführen der
Anschlussführungsstifte
in die Anschlussdosen eines elektrischen Verbinders, in einem optischen
Verbinder gegenüber
einer Faser in einer guten Ausrichtung. Das Empfangslicht das die Faser
in dem Verbinder durchströmt
hat, tritt in den Lichtleiter ein, reflektiert auf dem Filter und
nimmt seinen Weg zu der PD, die das Lichtsignal in elektrische Signale
umwandelt. Das Sendelicht von der Lichtquelle (LD oder LED) durchdringt
den Filter, wird durch den Lichtleiter übertragen und tritt in die
Faser in dem optischen Verbinder ein.
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Der
Lichtleiter ist ein gerader Wellenleiter, hergestellt durch die
teilweise Verbesserung des Brechungskoeffizienten durch Dotierung
der Fremdatome an einem linearen Teil in einem durchlässigem Material
der Plattform. Der Lichtleiter ist keine auf die Pattform geklebte
Faser, sondern ein in der Plattform durch Fremdatom-Dotierung ausgebildeter
Wellenleiter. Die Plattform ist wenigstens auf der Oberseite durchlässig. Der
Wellenleiter auf der Plattform kann aus transparentem anorganischen
Glas oder durchlässigem
Kunstharz bestehen. Quarz ist das beste Material für den Wellenleiter.
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Diese
Erfindung ist ebenso auf ein einfacheres LD-/PD-Modul anwendbar,
das eine einzelne Wellenlänge λ sowohl für die Sendesignale
als auch für
die Empfangssignale benutzt. Bei dem Monowellenlängensystem reflektiert der
Filter einen Teil des λ-Lichts
und ermöglicht
einem anderen Teil des λ-Lichts
das Hindurchlaufen mit einer definierten Rate. Die Erfindung ist
zusätzlich
zu dem Monowellenlängensystem
ebenso auf ein Zweiwellenlängensystem
anwendbar, das λ1-Licht
sendet und λ2-Licht empfängt. Bei
einem solchen System hat der Filter die zwei Funktionen, des Reflektierens
sämtlicher λ1 und des
Ermöglichens
für sämtliche λ2 hindurchzulaufen.
In diesem Fall ist der Filter ein WDM-Filter.
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Der
Filter kann durch das Stapeln einer Vielzahl von dielektrischen
Schichten mit verschiedenen Brechzahlen, die ihrerseits ein erwünschtes
Reflexionsverhältnis
zur Durchdringung für
einen bestimmten Wellenlängenbereich
bereitstellen, hergestellt werden. Beispielsweise kann ein Filter
mit einer Wellenlängentrennfähigkeit
oder einer teilweisen Reflexionsrate durch das Stapeln einer Vielzahl
von dielektrischen Filmen verschiedener Dicken und verschiedener
Brechzahlen in Schichten auf einem durchlässigen Plastiksubstrat hergestellt
werden.
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Das
LD-/PD-Modul hat beispielsweise eine InGaAS- oder eine InGaAsP-Fotodiode
mit einem InP-Substrat und einer InGaAS- oder InGAAsP-Lichtempfangsschicht.
Das Signallicht ist Fast-Infrarotlicht, z. B. von 1,3 μm oder 1,55 μm. Das Modul
hat eine LD beispielsweise einer InGaAsP-Aktivschicht.
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Andererseits
kann eine Si-PD als die Fotodiode verwendet werden. Bei dem Fall
der Si-PD sollte das
Signallicht sichtbares Licht einer Wellenlänge zwischen 0,7 μm und 0,8 μm sein. Die
InGaAsP-Laser würden
durch GaAlAs-Laser als Lichtquellen ersetzt werden. Sowohl der PD-Typ
mit Einfallswinkel auf den oberen Flächen als auch der PD-Typ mit
Einfallswinkel auf den unteren Flächen kann als Fotodetektor
verwendet werden. Zusätzliches
Anbringen eines Vorverstärkers,
der einen Fotostrom der PD verstärkt,
erhöht
die Empfindlichkeit, befähigt
die PD schwache Signale zu erfassen und externes Rauschen zu unterdrücken.
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Die
Größen der
Anschlussführungsstifte,
der Durchmesser oder der Abstand müssen bestimmt werden, um die
Anschlussstifte zu befähigen,
in den optischen Verbinder zu passen, der beispielsweise ein MT-Verbinder
oder ein Miniverbinder ist.
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Diese
Erfindung basiert auf verschiedenen Konzepten vorhergehender LD-/PD-Module.
Alle konventionellen Module verwenden ein gemeinsames Konzept eines
Moduls, das eine interne Faser hat. Frühere Module haben durch die
Faser mit anderen optischen Einrichtungen kommuniziert. Im Gegensatz
zu den früheren
Modulen mit internen Fasern tritt dieses Patent für ein faserloses
LD-/PD-Modul ein, das direkt an einem optischen Verbinder angebracht
bzw. direkt von diesem gelöst
werden kann. Diese Erfindung bringt den Lichtleiter, durch Kuppeln des
Moduls an den Verbinder mit den Anschlussführungsstiften in den Löchern, an
die Faser in einem Verbinder. Daher muss das Modul keine Faser in
sich selbst enthalten. Da keine Faser vorhanden ist, erfordert dieses
Modul keine Einrichtungen zum Befestigen einer Faser oder zum Anpassen
der Faser an andere optische Teile.
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Im
Folgenden werden Vorteile der Ausführungen der vorliegenden Erfindung
erklärt.
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(1)
Der erste Vorteil ist das leichte Befestigen oder Lösen an bzw.
von einem optischen Verbinder. Insbesondere weist die Ausführung der 9 Anschlussführungsstifte
zum Anbringen oder Lösen
des Moduls an bzw. von einem MT-Verbinder oder Mini-MT-Verbinder, der
es verwendbar macht, direkt auf der Siliziumplattform auf. Beispielsweise
kann das Modul durch das Ausbilden von V-Nuten auf der Plattform,
das Einbetten der Anschlussführungsstifte in
die V-Nuten und das Befestigen der Anschlussführungsstifte in den V-Nuten
gebildet werden. Auf diese Art und Weise kann das Modul an vorgefertigten
optischen Verbindern, beispielsweise MT-Verbindern oder Mini-MT-Verbindern, angebracht
bzw. von diesen gelöst
werden.
-
(2)
Ein zweites Merkmal sind ein auf der Si-Plattform hergestellter
gerader Lichtleiter und ein auf dem Lichtleiter zwischengeschalteter
WDM-Filter. Es ist leicht, einen einfachen geraden Lichtleiter herzustellen.
Ein WDM-Koppler (2 oder 7) oder ein Filter der Oberflächenwellenleiter
benutzt, sind entbehrlich. Auf einem Oberflächenwellenleiter basierende
optische Schaltungen werden als PLCs (Planarlichtwellenschaltungen)
bezeichnet. Der WDM-Filter in der 2 und
das LED-/PD-Modul in der 7 werden
durch PLCs, die komplexe Komponenten, beispielsweise Y-Verzweigungen,
Zusammenströmungen
(Kopplungsteile) und Kurven, enthalten, hergestellt. Die Funktion
des Trennens oder des Integrierens der Lichtwellen und die Funktion
des Auswählens
der Wellen nach Wellenlängen
erfordern derartige komplexe Komponenten. Es ist jedoch schwierig
Wellenleiter, die Kurven, Y-Abzweigungen oder Zusammenströmungen enthalten,
herzustellen. Bei dem beschriebenen Modul wird ein Lichtleiter durch
das örtliche
Erhöhen
der Brechzahlen der Plattform hergestellt. Jedoch ist der Lichtleiter
eine gerade Linie. Es ist sind weder Zweige, Kurven noch Zusammenströmungen von
Wellenleitern vorhanden. Der Lichtleiter ist kein Wellenleiter,
sondern ein einfacher Lichtleiter. Der Lichtleiter ist ein Einzel-Mode-Leiter,
der mit einer hohen Ausbeute leicht hergestellt werden kann.
-
Die
PLC-(Planar Lightwave Circuit-)Technologie zielt durch generelles
Zuweisen von WDMs, Abzweigungen oder Zusammenströmungen an die PLCs auf Hochleistung
und Vollkommenheit ab. Ein einfacher gerader Lichtleiter auf einer
Plattform verringert die Schwierigkeit der Herstellung. Wenn eine optische
Faser an ein Ende eines Lichtleiters zu kleben wäre, wie in der 7, würde
dies ein schwieriges Anpassen erfordern und würde die Möglichkeit für einen Positionsfehler der
Faseranordnung eröffnen.
Das beschriebene Modul erfordert keine Faser, die an den Lichtleiter
zu kleben ist, und ist vor dem schwierigen Anpassen geschützt.
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Die 10 zeigt einen Abschnitt
des Lichtleiters des Moduls. Die Längsrichtung des Lichtleiters ist
der x-Richtung zugeordnet. Dies ist ein y-z-Abschnitt der Si-Plattform,
der den Lichtleiter in rechten Winkeln kreuzt. Die Plattform ist
ein Si-Substrat 110. Eine SiO2-Pufferschicht
wird durch ein Flammenbeschichtungsverfahren oder durch eine Zerstäubung auf
dem Si-Substrat 110 aufgetragen. Eine Ggermanium-dotierte
SiO2-Schicht
mit hoher Brechzahl 112 wird auf der gesamten SiO2-Pufferschicht 111 hergestellt.
Die Seiten der Ge-dotierten SiO2-Schicht
mit hoher Brechzahl werden durch Fotoätzen mit einer Maske, die eine
Mittelstreifenstruktur hat, entfernt. Ein Mittelstreifenteil 112 der
Ge-dotierten SiO2-Schicht bleibt bestehen.
Auf dem Streifen 112 und der Pufferschicht 111 wird
durch Flammenbeschichtung oder durch Zerstäuben eine SiO2-Schicht mit niedriger
Brechzahl 113 gebildet. Auf diese Art und Weise wird der
Lichtleiter hergestellt. Die Ge-dotierte SiO2-Schicht
mit hoher Brechzahl 112 wird einem Kern zugewiesen. Die
periphere SiO2-Schicht mit niedriger Brechzahl 113 ist
eine Mantel schicht. Es ist durchführbar, einen solchen einfachen
Lichtleiter herzustellen, bei dem der Lichtleiter weder Kurven noch
Zusammenströmungen
noch Zweige enthält.
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(3)
Ein drittes Merkmal ist der geringe Kopplungsverlust. Das beschriebene
Modul kann mit hoher Genauigkeit an einen optischen Verbinder gekoppelt
werden, da eine einzelne Si-Plattform den Lichtleiter und die V-Nuten
für die
Anschlussführungsstifte enthält. Dieser
präzise
Aufbau garantiert einen geringen Kopplungsverlust. Die ausgereifte
Maskenausrichtungstechnologie und die hoch entwickelte Lithografie
befähigen
den Lichtleiter, genau in die Mitte zwischen den Anschlussführungsstiften
gestellt zu werden. Da der optische Partnerverbinder hergestellt wurde,
um ein Ende der Faser an einem Mittelpunkt zwischen den Anschlussstiften
aufzuweisen, liegt das Ende der Faser des Verbinders in dem gekoppelten
Zustand dem Ende des Lichtleiters des Moduls genau gegenüber.
-
(4)
Ein viertes Merkmal ist die geringe Größe des Moduls. Der WDM-Filter
wird aus einem Aufbau aus dielektrischen Dünnfilmschichten hergestellt. Das
Stapeln von dielektrischen Filmen auf einem dünnen Glas- oder Plastiksubstrat
ergibt, im Gegensatz zu dem voluminösen Glasblock-WDM der 3, einen kleinen WDM-Filter.
Im Gegensatz zu dem WDM der 2,
der Wellenlängen
entlang eines gekoppelten Pfads auswählt und die verschiedenen Wellenlängen in
einer Ebene aufteilt, teilt der beschriebene WDM die Wellenlängen schräg zu der Ebene
ein. Die Ausführung
der 9 krümmt das Empfangslicht
durch den WDM um 90 Grad. Das gekrümmte Empfangslicht setzt sich
in einem Querpfad 117 fort, beschießt mit 45 Grad die schräge Ebene, dreht
sich nach oben und tritt in die Bodenfläche der PD 137 ein.
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(5)
Das fünfte
Merkmal ist der auf der gleichen Plattform befestigte Vorverstärker. Das
Vorhandensein des Verstärkers
in der gleichen Baugruppe erhöht
die Empfindlichkeit als Empfangs-Set. Wenn der Verstärker außerhalb
der Baugruppe angeordnet ist, ist es wahrscheinlich, dass externes
Rauschen über
Drähte
oder Anschlussführungsstifte
in das Modul eindringt. Das beschriebene Modul hat die hohe Empfindlichkeit
und den starken Widerstand gegen externes Rauschen, weil der Fotostrom
der PD durch den Vorverstärker
innerhalb des Moduls verstärkt wird.
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(6)
Der Signalsendeport kann mit nur einer LD hergestellt werden. Vorzugsweise
ist eine zusätzliche Überwachungs-PD
in dem Sendeport enthalten. Die Überwachungs-PD
wird hinter der LD befestigt, um die Ausgabeleistung der LD in dem
Beispiel zu stabilisieren. Bei der 12 ist
der Lichtleiter durch eine Kontaktverbindung an die LD 132 gekoppelt,
die auf eine Linse verzichtet. Die Überwachungs-PD 133 ist
in der 12 eine PD des
Bodenflächen-Inzidenztyps.
Die schräge
Fläche 154 ermöglicht den
Strahlen, aus dem Lichtleiter aus der Nut hoch zu der PD aufzustreben.
Die Einstellung der V-Nut und die PD des Bodenflächen-Inzidenztyps vereinfachen
die Lichtpfade auf der Plattform.
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(7)
Ein weiterer Vorteil ist die einfache Bedrahtung. Dieses Modul bildet
zum Vereinfachen des Anschließens
der LD, der PDs und des Verstärkers über die
Anschlussführungsstifte
an externe Schaltkreise Au-metallisierte Strukturen auf der Siliziumplattform
aus. Die 13 zeigt ein
Beispiel der metallisierten Strukturen der Plattform.
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Ein
weiteres, anderes als das in den Beispielen 9 und 13 gezeigte, Struktur-Set
ist ebenso erhältlich.
-
(8)
Ein weiteres Merkmal ist ein kompaktes Design, ohne ein verwickeltes
Endbauteil einer Faser. Die 10 zeigt
das Design des Moduls. Das Modul hat keine Faser als Bauendelement,
sondern weist nur die Anschlussführungsstifte
und die Leitungsanschlussstifte auf. Die 15 zeigt den gekoppelten Zustand des
Moduls und des MT-Verbinders
mit einer Einzel-Mode-Faser, die mit der Zentralstation kommuniziert,
an. Da ein optischer Verbinder irreversibel mit dem Modul gekoppelt
werden kann, muss das Modul selbst keine Faser enthalten.
-
Im
Folgenden werden Beispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die
verschiedenen Figuren der begleitenden Zeichnungen beschrieben.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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1 ist ein schematisches
Diagramm eines bidirektionalen optischen Multiwellenlängenkommunikationssystems.
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2 ist eine schematische
Ansicht eines WDM-Filters oder eines optischen Kopplers, der die optischen
Fasern oder die Wellenleiter benutzt.
-
3 ist die schematische Ansicht
eines WDM-Filters oder eines optischen Kopplers in einer rechteckigen
Stütze,
gebildet aus gestapelten dielektrischen Multischichten auf einer
diagonalen Fläche einer
gleichschenkligen Dreieckstütze,
wobei die Dreieckstütze
an eine Partnerstütze
zu einer quadratischen Stütze
geleimt wird.
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4 ist eine vertikale Schnittansicht
eines konventionellen LD-Moduls.
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5 ist eine vertikale Schnittansicht
eines konventionellen PD-Moduls.
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6 ist eine horizontale Schnittansicht
eines Steckverbindungstyps eines Multiwellenlängen-LP-PD-Moduls nach dem
Stand der Technik.
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7 ist eine schiefe Ansicht
eines Y-Verzweigungstyps des Multiwellenlängen-LP-PD-Moduls nach dem Stand der Technik.
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8 ist eine Schnittansicht
eines LP-PD-Moduls nach dem Stand der Technik, das einen nach oben
schrägen
WDM enthält,
der einfallendes Licht nach oben reflektiert.
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9 ist eine schiefe Ansicht
eines Ausführungs-LP-PD-Moduls
der vorliegenden Erfindung.
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10 ist eine Schnittansicht
der Plattform mit einem Lichtleiter auf der Oberfläche.
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11 ist eine z-y-Schnittansicht
der Ausführung
mit einer Bodenflächen-Inzidenztyp-PD zum Empfangen
des von dem Lichtleiter emittierten und von der abgeschrägten Fläche in einer
Nut reflektierten Signallichts.
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12 ist eine z-x-Schnittansicht
der Ausführung
mit einer die Lichtleistung der LD überwachenden PD.
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13 ist eine Draufsicht einer
weiteren Ausführungsplattform
mit metallisierten Strukturen und V-Nuten.
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14(a) ist eine Draufsicht
des in einer Baugruppe abgedichteten LP-PD-Moduls der Ausführung.
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14(b) ist eine Vorderansicht
des in einer Baugruppe abgedichteten LP-PD-Moduls der Ausführung.
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15 ist eine Draufsicht einer
gedruckten Schaltung mit dem LP-PD-Modul, an dem ein optischer Verbinder
angebracht ist.
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16 ist eine schematische
Ansicht eines LP-PD-Moduls nach dem Stand der Technik.
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Die 9 zeigt eine Ausführung der
vorliegenden Erfindung. Ein Si-Substrat mit einer SiO2-Oberschicht
wird als eine Plattform 110 benutzt, weil fotolithografische
und andere Technologien für Si-Wafer
und Si-Einrichtungen ausgereift sind. Als Alternativen können eine
Keramikplatte, eine Plastikplatte oder eine Metallplatte für die Plattform 110 ver wendet
werden. Die Siliziumplattform 110 hat auf der Oberfläche Lichtleiter 114 und 115 (in
x-Richtung) in der Mitte. Die Lichtleiter 114 und 115 werden
durch das teilweise Verbessern der Brechzahl des SiO2 in der
x-Richtung hergestellt. Die 10 zeigt
einen Abschnitt des Lichtleiters auf der Siliziumplattform 110.
Oxidation oder Zerstäubung
können
verwendet werden, um eine SiO2-Pufferschicht 111 auf
der Siliziumplattform 110 bereitzustellen. Zerstäubung oder CVD
stellt ferner eine Ge-dotierte SiO2-Schicht
höherer
Brechzahl 112 auf der gesamten SiO2-Pufferschicht 111 her.
Fotoätzen
mit einer Maske entfernt, einen Mittelstreifen ausgenommen, die
Seitenteile der Ge-dotierten SiO2-Schicht
höherer
Brechzahl 112. Ein Ge-dotierter SiO2-Mittelstreifen
verbleibt auf der Pufferschicht 111. Die SiO2-Mantelschicht
niedriger Brechzahl 113 wird durch Zerstäubung oder
CVD auf die Ge-dotierte SiO2-Schicht höherer Brechzahl 112 und
auf die SiO2-Pufferschicht 111 aufgebracht. Der
Streifen höherer
Brechzahl 112 sind die Lichtleiter 114 und 115.
Die Lichtleiter leiten das Licht wegen ihrer höheren Brechzahlen als die benachbarte SiO2-Mantelschicht 113 niedriger Brechzahl.
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Die
vertikalen Pfade 116 und 117 werden in der Nähe des Mittelpunktes
der Lichtleiter 114 und 115 in der y-Richtung
ausgebildet. Die vertikalen Pfade 116 und 117 leiten
ebenfalls Licht. Die vertikalen Pfade 116 und 117 können entweder
unbesetzte Nuten oder Ge-dotierte Lichtleiter sein. Die Nutenvertikalpfade
lassen ein leichtes Streuen des Lichts zu, da das Licht sich im
Raum ausbreitet. Die Lichtleitervertikalpfade unterdrücken das
Zerstreuen des Lichts.
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Das
Fotoätzen
bildet auf der Plattform 110 zwei Längsrichtungs-V-Nuten 118 und 119 in
x-Richtung aus. Die V-Nuten 118 und 119 halten
die Anschlussführungsstifte 120 und 121.
Die Anschlussführungsstifte 120 und 121 sind
Metallstäbe
oder Keramikstäbe.
Ein Kleber fixiert die Anschlussführungsstifte 120 und 121 auf
den V-Nuten 118 und 119. Die Anzahl, der Durchmesser
oder der Abstand der Anschlussführungsstifte
sollen zum Passen in die Löcher
des optischen Partnerverbinders angepasst werden. Wenn der optische
Partnerverbinder drei oder vier Löcher aufweist, soll die Plattform
drei oder vier Anschlussführungsstifte
in Übereinstimmung
mit den Löchern
haben.
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Die
relativen Beabstandungen zwischen dem optischen Leiter 114 und
den Anschlussführungsstiften 120 und 121 sind
ein wichtiger Faktor. Wenn die Löcher
des optischen Verbinders die Anschlussführungsstifte 120 und 121 empfangen,
muss die optische Fa ser des Verbinders in der Längsrichtung genau gegenüber dem
optischen Leiter 114 liegen. Vorzugsweise sind die Anschlussführungsstifte parallel
mit dem optischen Leiter. Nichtparallele Anschlussführungsstifte
sind jedoch ebenso möglich, wenn
die Faser in dem verbundenen Zustand mit dem optischen Leiter übereinstimmt.
-
In
dem Beispiel haben die V-Nuten 118 und 119 schräge Enden 122 und 123.
Die Plattform 110 hat ein hinteres Plateau 124.
Das Plateau 124 hat eine Vielzahl von gedruckten Kontaktfolien 125,
..., 131, die sich in der y-Richtung erstrecken. Diese Elektroden
schließen
eine Licht emittierende Laserdiode (LD) 132 und eine Fotodiode
(PD) 133 an externe Schaltkreise an. Die LD 132 ist
auf dem hinteren Plateau 124 an einem Punkt einer Verlängerung
des Lichtleiters 115 befestigt. Die LD 132 ist
an einer Position zum Leiten des aus der LD 132 emittierten Lichts
an dem Lichtleiter 115 angeordnet. Eine Bodenelektrode
der LD 132 wird auf die Kontaktfolie 125 gebondet.
Eine obere Elektrode der LD 132 ist durch Draht an eine
andere Kontaktfolie angeschlossen. Die Kontaktfolien 125 und 126 tragen
einen elektrischen Strom zum Steuern der LD 132.
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Die
PD 133 ist auf die Kontaktfolie 128 an die Rückseite
der LD 132 gebondet. Die PD 133 ist keine Signalempfangs-PD,
sondern eine Überwachungs-PD
zum Abtasten der Ausgabe der LD 132. Eine obere Elektrode
der LD 132 ist mit der Kontaktfolie 127 über einen
Draht verbunden. Wenn die Höhen
der LD 132 und der PD 133 unterschiedlich sind, wird
eine Struktur der 12 zum
Leiten des hinteren emittierten Strahls in die PD 133 arrangiert.
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In
der 12 wird die LD 132 umgekehrt
an der Plattform 110 befestigt. Das bedeutet, das strahlende
Teil berührt
die Plattform 110. Die von dem vorderen Ende der LD 132 emittierten
Frontstrahlen 146 treten in ein Ende des Lichtleiters 115 ein.
Die hinteren, von dem hinteren Ende der LD 132 emittierten Strahlen 147 beschießen eine
Seite der PD 133. Die PD 133 hinten leuchtenden
Typs ist für
die Seitenstrahlen empfindlich. Eine Aussparung 153 ist
zwischen der LD 132 und der PD 133 perforiert.
Eine schräge
Fläche 154 der
Aussparung 153 reflektiert von der LD 132 emittierte
Strahlen. Die reflektierten Strahlen 149 gehen nach oben
an die Bodenfläche der
PD 133. Die PD 133 tastet die von dem Boden abwärts gehenden
Lichtstrahlen zum Stabilisieren der Leistung des Lasers 132 ab.
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Eine
schiefe Nut 134 überquert
die Lichtleiter 114 und 115 und die vertikalen
Pfade 116 und 117 mit einem halbierten Winkel
an dem Kreuzungspunkt Q in der SiO2-Mantelschicht 113. Φ ist der
Kreuzungswinkel zwischen den Lichtleitern und den vertikalen Pfaden.
Die schiefe Nut 134 neigt sich mit einem Winkel Φ/2 sowohl
zu den vertikalen Pfaden als auch zu den Lichtleitern. Jeder Winkel,
außer
90 Grad, ist ebenfalls zugelassen. Ein Beispiel von Φ = 90 Grad wird
im Folgenden erklärt.
Bei dem Beispiel trifft die schiefe Nut 134 mit 45 Grad
auf die Lichtleiter 114 und 115. Dennoch ist es
möglich,
den Filter an dem Mittelpunkt in dem Lichtleiter bei 30 Grad zu
dem Lichtleiter anzuordnen.
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Ein
Filter 136 wird an dem Kreuzungspunkt Q in die schiefe
Nut 134 eingeführt.
Der Filter 136 hat ein transparentes Substrat aus Glas
oder Plastik und auf dem Substrat gestapelte Multischichten. Der
Filter 136 erhält
das Wellenlängentrennvermögen der Reflexion
oder Penetration durch das Stapeln zweier Arten von dielektrischen
Schichten von unterschiedlicher Dicke und von unterschiedlicher
Brechzahlen.
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Wenn
das optische Kommunikationssystem nur eine gemeinsame Wellenlänge λ sowohl für das Sendesignal
als auch für
das Empfangssignal verwendet, erfolgt ein Timesharing für die Sendesignale und
die Empfangsignale. Dieses Timesharing-System wird als Pingpongübertragung
bezeichnet. Beispielsweise wird das Sendesignal auf 1,3 μm Licht getragen
und das Empfangssignal wird ebenso von 1,3 μm Licht getragen. Bei der Pingpongübertragung muss
der Filter 136 die Funktion haben, einem Teil des Wellenlängenlichts
das Durchlaufen zu ermöglichen
und den anderen Teil des gleichen Wellenlängenlichts mit einer definierten
Rate zu reflektieren. Beispielsweise sollte der Filter 136 eine
Funktion des Reflektierens und Führens
des gemeinsamen Wellenlängenlichts
eines Inzidenzwinkels von 45 Grad mit einem Verhältnis von Penetration : Reflexion
= 1 : 1 haben.
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Das
Zuweisen von unterschiedlichen Wellenlängen von Sendesignalen und
Empfangssignalen ermöglicht
dem Kommunikationssystem gleichzeitige bidirektionale Übertragung. λ-2 ist die
Wellenlänge
von Sendesignalen. λ-1
ist die Wellenlänge
von Empfangssignalen. In diesem Fall sollte der Filter 100% Transparenz
für das
45 Grad Inzidenz-Sendelicht λ-2
haben und sollte 100% Reflexion für das Inzidenz-Empfangslicht λ-2 haben. Die gleichzeitige
bidirektionale Übertragung
erfordert einen derartigen Wellenlängenauswahlfilter. Das bedeutet,
der Filter 136 sollte eine WDM-Filter sein. Wenn das Licht
jedoch mit 45 Grad reflektiert wird, wird die Lichtmenge, die in
die PD eintritt, wegen der Differenz des Reflexionsvermögens gemäß der Polarisationsrichtung, etwas
kleiner. Dies ist ein Defekt des WDM-Filters, der mit 45 Grad zu
dem Lichtleiter geneigt angeordnet ist. In einem solchen Fall ist
es geeignet, den Filter, durch Anordnen eines WDM-Filters mit 30
Grad zu dem Lichtleiter, reflektieren zu lassen. Eine PD 137 wird
an einem Ende des vertikalen Pfads 117 befestigt. Dies
ist eine PD für
Empfangssignale, die eine andere Funktion hat als die Übennrachungs-PD 133. Die
PD 137 ist durch einen Draht 139 an einen Verstärker 138 angeschlossen.
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Das
vordere Ende 135 des Lichtleiters ist ein Eintritt und
Austritt des Signallichts. Das Signallicht von der Zentralstation
geht an einem Eintritts-/Austrittspunkt 135 in den Lichtleiter 114.
Das eingehende Licht wird durch den Filter 136 auf den
vertikalen Pfad 117 reflektiert und geht durch eine Bodenflächenöffnung hindurch
in die PD 137. In diesem Fall ist die Strahlhöhe in dem
vertikalen Pfad 117 unterschiedlich von der der PD 137.
Die Differenz der Höhen
erfordert eine Anordnung. wie in der 11 gezeigt.
Die 11 ist ein Abschnitt
der dem WDM 136 entlang der y-z-Ebene entnommen wurde.
Das durch den WDM 136 eingehende Licht 145 geht
in den vertikalen Pfad 117, beschießt eine schräge Ebene 143 und
tritt in die Bodenflächen-Inzidenztyp-PD 137 ein. Die
PD 137 hat nahe der Oberteilfläche einen Lichtempfangsbereich
und eine p-Elektrode auf dem Oberteil. Eine Ring-n-Elektrode ist
an der Bodenfläche
ausgebildet. Die PD 137 ist auf eine metallisierte Struktur 114 der
Plattform 110 gebondet.
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Die
Funktion des LD-/PD-Moduls ist geklärt. Das Einführen der
Anschlussführungsstifte 120 und 121 in
die Löcher
eines optischen Partnerverbinders verbindet das Modul und den optischen
Verbinder. Die optische Faser in dem Verbinder liegt dem Lichtleiter 114 des
Moduls genau gegenüber.
Ausbreitend in einer optischen Faser aus der Zentralstation, geht das
Signallicht von dem Verbinder in den Lichtleiter 114 über, dreht
sich an dem WDM 136 nach rechts, nimmt seinen Verlauf entlang
dem vertikalen Pfad zu der PD 137 und erzeugt in der PD 137 einen
Fotostrom. Entgegengesetzt wird das Sendesignallicht durch die LD 132 erzeugt,
geht in den Lichtleiter 115, passiert den WDM 136,
setzt sich in dem Lichtleiter 114 fort und fließt in die
Faser des Verbinders ein. Dieses LD-/PD-Modul hat keine Anschlussfaser.
Das LD-/PD-Modul kann durch das Einführen der Anschlussführungsstifte
sicher an einen optischen Verbinder angeschlossen werden.
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Die 14 zeigt das Design eines
aufgebauten LD-/PD-Moduls 170, das ein Gehäuse 171 und die
in dem Gehäuse 171 gekapselte
Plattform aufweist. Die Anschlussführungsstifte 120 und 121 stehen
aus dem Gehäuse 171 hervor.
Das Ende der Bodenfläche
hat eine Vielzahl von Anschlussführungsstiften 175 nach
unten. Die Anschlussführungsstifte werden
zum Geben elektrischen Stroms an die LD, die PD, die Überwachungs-PD,
zum Senden der Signale an die LD und zum Extrahieren der Empfangssignale
von der PD und der Leistungssignale von der Überwachungs-PD an interne Kontaktplatten
angeschlossen.
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Die 15 zeigt das zur Informationsverarbeitung
installierte LD-/PD-Modul auf einem gedruckten Schaltkreis 189 und
gekoppelt mit einem optischen Verbinder 180. Der gedruckte
Schaltkreis 189 enthält
elektrische Schaltungen zum Umwandeln der zu sendenden Signale in
die dem Senden entsprechende Form, zum Verstärken der Empfangssignale und
zum Wiedergeben der Signale. Neben diesen Schaltungen ist das LD-/PD-Module 170 auf
diesen geduckten Schaltkreis 189 gelötet. Der optische Verbinder 180 ist
beispielsweise ein MT-(Miniatur-)Verbinder oder ein Mini-MT-(Mini-Miniatur-)Verbinder. Ein Verbinder 180 hat
ein Paar von Löchern 183 und 184,
die den Anschlussführungsstiften 120 und 121 des
Moduls 170 entsprechen. Das Ende der optischen Faser 181 ist
genau zwischen den Mittelpunkt der Löcher 183 und 184 in
dem Verbinder 180 gesetzt. Die Einführung der Anschlussführungsstifte 120 und 121 in
die Löcher 183 und 184 bringt
die Faser 181 in Kontakt mit dem Lichtleiter 114 des
Moduls 170. Das Abwärtssignallicht
von 1,55 μm
aus der Zentralstation geht in den Lichtleiter 114 über, dreht sich
nach rechts an den WDM-Filter 136, tritt in die PD 137 ein
und erzeugt einen Fotostrom in Proportion zu der Lichtleistung.
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Das
von der LD 132 emittierte Signallicht nimmt seinen Verlauf
in die Lichtleiter 115 und 114, geht in die Faser 181 des
Verbinders 180 über,
breitet sich in der Faser aus und kommt an der Zentralstation an.
Obwohl dieses LD-/PD-Modul in sich keine optische Faser aufweist,
ist es einfach an das LD-/PD-Modul anzuschließen oder von diesem zu lösen oder
leicht von dem optischen Verbinder zu lösen.
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Die 13 ist eine Draufsicht einer
Plattform mit einer anderen Anordnung der metallisierten Strukturen.
Gepunktete Linien bezeichnen die Lichtleiter 114 und 115.
Eine me tallisierte Struktur 156 ist ein Basispfad zum Befestigen
einer PD zum Signalempfang. Eine Boden-n-Elektrode der PD ist auf
die Struktur 156 gebondet. Eine metallisierte Struktur 157 in
dem vertikalen Pfad (eine V-Nut in dem Beispiel) verbessert die
Reflexion der schrägen
Fläche zum
Verstärken
der Leistung des in die PD eintretenden Signallichts. Eine breite
metallisierte Struktur 155 ist eine Basis zum Anlöten einer
Bodenfläche
eines Vorverstärkers.
Eine obere Elektrode der PD wird an einen Eingangspfad des Vorverstärkers angeschlossen.
Eine LD wird an ein Ende einer metallisierten Struktur 160 mittels
Die-Bonding befestigt. Eine obere Streifenelektrode der LD wird
durch einen Draht an eine metallisierte Struktur 161 angeschlossen.
Eine Überwachungs-PD
ist auf einer Struktur 158 befestigt. Eine metallisierte
Struktur 159 erhöht die
Reflexion der schrägen
Fläche 154.
Ein obere p-Elektrode der Überwachungs-PD
ist durch einen Draht an eine Struktur 162 angeschlossen.