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DE69915253T2 - Hochdruckentladungslampe - Google Patents

Hochdruckentladungslampe Download PDF

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DE69915253T2
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Germany
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F. Joseph EIJSERMANS
Dorothea Seebode
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Koninklijke Philips NV
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Koninklijke Philips Electronics NV
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    • H01J61/073Main electrodes for high-pressure discharge lamps
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01J61/827Metal halide arc lamps

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  • Discharge Lamp (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Hochdruck-Gasentladungslampe mit:
    einem gasdicht verschlossenen Lampengefäß, das eine einen Entladungsraum umgebende Quarzglas-Wandung aufweist;
    in der Wandung des Lampengefäßes eingebetteten Metallfolien, die je mit einem jeweiligen externen Stromleiter verbunden sind;
    Wolfram-Elektrodenstäben, die je mit einer der jeweiligen Metallfolien verbunden sind und aus der Wandung des Lampengefäßes heraus in den Entladungsraum ragen;
    einer ionisierbaren Füllung in dem Entladungsraum;
    wobei die Lampe durch die folgende Beziehung definiert wird,
    finw ≥ 40%
    mit:
    finw = Längenanteil des Elektrodenstabes, der in der Wandung des Lampengefäßes eingeschlossen ist.
  • Eine Hochdruck-Gasentladungslampe dieser Art ist aus EP 0 581 354-A1 bekannt. Die bekannte Lampe ist zur Verwendung als Fahrzeugscheinwerferlampe geeignet und weist Elektrodenstäbe mit einer Dicke von 250 μm auf, die eine Umhüllung an ihren Enden haben können oder nicht und die beispielweise aus thoriertem Wolfram hergestellt sein können.
  • An die Geschwindigkeit, mit der die Lampe, nachdem sie gezündet worden ist, bei stabilem Betrieb einen großen Anteil des Lichtstroms verschafft, werden strenge Anforderungen gestellt. Es ist auch notwendig, dass die Lampe gezündet werden kann, wenn sie infolge einer vorhergegangenen Betriebsperiode noch heiß ist. Die Lampe wird bei einer Spannung von mehreren kV und einer Frequenz von mehreren kHz gezündet, um diese Anforderungen zu erfüllen.
  • Bei der Herstellung der bekannten Lampe wird eine Abdichtung hergestellt, bei der eine oder mehrere der genannten Metallfolien in der Wandung eingeschlossen sind.
  • Während dieses Vorgangs wird das Quarzglas am Ort, wo diese Abdichtung erzeugt werden muss, bei Vorhandensein der Metallfolie, des externen Stromleiters und des Elektrodenstabes erweicht. Nachfolgend kühlt die Lampe oder die herzustellende Lampe ab. Wegen seines relativ hohen linearen Wärmeausdehnungskoeffizienten (ungefähr 45·10–7 K–1) zieht sich der Elektrodenstab dann stärker zusammen als das Quarzglas, in das er eingebettet ist. Quarzglas ist ein Glas mit einem SiO2-Gehalt von zumindest 98 Gew.-%, wobei der Ausdehnungskoeffizient des Glases ungefähr 6·10–7 K–1 beträgt. Bei einer guten Haftung zwischen dem Stab und dem Quarzglas, die durch einen Zusatz zum Wolfram des Elektrodenstabes erhalten wird, wie z. B. Thoriumoxid, wird eine Beschichtung aus Quarzglas um den Stab herum erhalten, die mechanisch nicht mit dem Quarzglas der Wandung verbunden ist. Wenn der Elektrodenstab und das Quarzglas unzureichend aneinander haften, wird infolge von Schrumpfung um diesen Stab herum ein kapillarer Raum erzeugt. Um die Metallfolie herum, häufig eine Molybdänfolie, wird wegen der Form der Folie kein solcher kapillarer Raum erzeugt.
  • Bei der bekannten Lampe liegt häufig eine gute Haftung zwischen dem Stab und dem Quarzglas vor und gibt es somit eine Beschichtung aus Quarzglas um den Stab herum. Die Quarzglasbeschichtung der Elektrodenstäbe bei der bekannten Lampe verbessert die Wärmekapazität der Elektrodenstäbe (die Energie, die notwendig ist für den gleichen Temperaturanstieg) und erhöht auch ihre Wärmeleitfähigkeit (die Wärmemenge, die pro Zeiteinheit abgeführt werden kann). Andererseits wird ihre elektrische Leitfähigkeit nicht beeinflusst. Die höhere Wärmekapazität verzögert den Anstieg der Temperatur der Stäbe beim Zünden der Lampe, sodass der ständige Kontakt mit der eingebetteten Metallfolie es ermöglicht, dass das umgebende Quarzglas der Wandung eine höhere Temperatur annimmt und sich ausdehnt, auch wegen der in dieser Folie infolge des Durchgangs von Strom entwickelten Wärme.
  • Es hat sich gezeigt, dass die Beschichtungen von Exemplaren eines einzigen Lampentyps wechselnde Längen haben können. Dies kann auf kleine Änderungen der Temperatur des Quarzglases beim Herstellen der Abdichtung zurückgeführt werden. Es ist ein Nachteil, dass das Nichtvorhandensein einer Beschichtung oder eine unzureichende Beschichtung zu Ausschuss bei der Lampenfertigung führt und dass die bekannte Lampe bei nicht vorhandener oder ungenügender Quarzglasbeschichtung nur eine kurze Lebensdauer hat, wenn diese Lampe häufig eingeschaltet und nach einer kurzen Betriebsdauer ausgeschaltet wird.
  • Wenn eine solche Lampe ohne Beschichtung gezündet wird, steigt die Temperatur der Elektrodenstäbe infolge des hohen durch sie hindurchfließenden Stroms und der Wärmeübertragung aus der Entladung steil an. Das Quarzglas folgt diesem Temperaturanstieg nicht unmittelbar. Wegen ihrer höheren Temperatur und ihrem größeren Ausdehnungskoeffizienten werden die Stäbe das Quarzglas berühren und Druck darauf ausüben. Es zeigte sich, dass dabei Beschädigungen, wie z. B. Mikrorisse, im Quarzglas auftraten, wobei diese Mikrorisse im Allgemeinen während nachfolgender Zündperioden zahlen- und größenmäßig zunehmen. Dies führt zu einem (vorzeitigen) Ende der Lebensdauer der Lampe infolge von Undichtigkeit, wodurch Bestandteile der Füllung entweichen, sodass die Lampe nicht mehr zündet, oder das Lampengefäß ist zerbrochen.
  • Für Lampen, die die Beziehung finw ≥ 40% erfüllen, besteht ein größeres Risiko, dass die oben genannten nachteiligen Erscheinungen auftreten, wenn nicht spezielle Bedingungen erzeugt werden, beispielweise eine Quarzglasbeschichtung um den Elektrodenstab.
  • Ein anderer Nachteil ist, dass die Beschichtung zu unerwünschten und lästigen Reflexionen des in der Entladung erzeugten Lichtes führt.
  • Der Erfindung liegt als Aufgabe zugrunde, eine Hochdruck-Gasentladungslampe der eingangs erwähnten Art zu verschaffen, die einen einfachen Aufbau aufweist und mit der den genannten Nachteilen begegnet wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Elektrodenstäbe erste Teile haben, die in den Entladungsraum ragen, wobei diese ersten Teile zumindest im Wesentlichen aus Wolfram hergestellt sind, und zweite Teile, die zumindest teilweise in der Wandung eingeschlossen sind, wobei diese zweiten Teile aus Elementen hergestellt sind, die aus der aus Wolfram mit einer Dicke im Bereich zwischen 120 μm und 180 μm, Molybdän mit einer Dicke im Bereich zwischen 120 μm und 350 μm und Wolfram-Molybdän-Legierungen mit einer Dicke im Bereich zwischen 120 μm und 350 μm bestehenden Gruppe gewählt sind, wobei die genannten ersten und zweiten Teile über einander gegenüber liegende Enden einander berühren und miteinander verbunden sind.
  • Da die Elektroden aus einem ersten und einem zweiten Teil zusammengesetzt sind, ist es möglich, die Elektroden an die Umstände anzupassen. Der erste Teil ist entsprechend dem in den Entladungsraum ragenden Ende der Elektrode der bekannten Lampe hergestellt, sodass er die von den hohen Einschaltströmen und der Entladung entwi ckelte Wärme während der Lebensdauer der Lampe aushalten kann. Der zweite Teil ist so entworfen, dass das Problem von Undichtigkeit oder Bruch der Lampe infolge von Ausdehnung und daher Ausübung von Druck auf das Quarzglas durch den zweiten Teil des Elektrodenstabes beim (erneuten) Zünden der Lampe zumindest nahezu nicht mehr auftritt.
  • Es hat sich gezeigt, dass bei Lampen, die die Beziehung finw ≥ 40% erfüllen, die vorkommenden Undichtigkeitsprobleme bei Elektrodenstäben mit relativ geringen Dicken der in der Wandung eingeschlossenen zweiten Teile zumindest nahezu nicht auftreten. Bei Lampen mit Elektrodenstäben mit zweiten Teilen aus Wolfram mit einer Dicke von 180 μm zeigte sich, dass Undichtigkeit der Lampe nur sporadisch auftrat. Bei Dicken von weniger als 180 μm ist der absolute Wert der Ausdehnung, und damit der von den Elektrodenstäben auf das Quarzglas ausgeübte Druck, so klein, dass weitere Schäden, wie z. B. Mikrorisse nicht mehr auftreten.
  • Bei Lampen mit Elektrodenstäben mit zweiten Teilen aus sowohl Wolfram-Molybdän-Legierungen als auch Molybdän mit einer Dicke von 350 μm zeigte sich, dass Undichtigkeit der Lampe nur sporadisch auftrat. Das Risiko von Undichtigkeit oder Bruch der Lampe wird erheblich verringert, wenn die Dicke dieser zweiten Teile kleiner als 350 μm gewählt wird. Die erfolgreiche Verwendung relativ großer Dicken bei zweiten Teilen aus Molybdän oder Wolfram-Molybdän-Legierungen beruht auf der Duktilität dieser Materialien. Wenn auf das Quarzglas infolge von Ausdehnung durch die Elektroden Druck ausgeübt wird, wird dieser Druck infolge von Verformung des relativ duktilen Materials gleichmäßiger verteilt sein, als wenn Elektroden verwendet werden, die aus beispielweise dem viel weniger duktilen Wolfram hergestellt sind.
  • Für zweite Teile aus sowohl Wolfram, Wolfram-Molybdän-Legierungen als auch Molybdän mit Dicken von weniger als 120 μm haben jedoch die Elektroden wegen ihrer geringen Masse nur eine so kleine Wärmekapazität, und wegen ihres relativ kleinen Durchmessers auch nur eine geringe Wärmeleitfähigkeit, dass daher die Elektrode beim Starten der Lampe relativ heiß wird. Obwohl während des Einbettens in das Quarzglas wegen der relativ geringen Dicken der zweiten Teile kleine kapillare Räume gebildet worden sind, zeigte sich, dass unter den gegebenen Umständen der Elektrodenstab in diesen kapillaren Räumen örtlich ständig in Kontakt mit der Wandung des Lampengefäßes stand, sodass die Wärmeabfuhr in solcher Weise verbessert wurde, dass die auf ihren relativ kleinen Durchmesser zurückzuführende geringe Wärmeleitfähigkeit der Elektrode geeignet kompensiert wurde, sodass ein vorzeitiges Ende der Lebensdauer der Lampe verhindert wurde.
  • Es zeigte sich, dass Elektroden mit einem zweiten Teil mit einer Dicke von weniger als 120 μm, beispielsweise 100 μm, zu heiß wurden und beim Lampenbetrieb verformt wurden und/oder schmolzen. Durch das Schmelzen der Elektrode verändert sich die Länge des Entladungsbogens zwischen den Elektroden und daher auch die beim Nennbetrieb der Lampe aufgenommene Leistung.
  • Ein wichtiger Vorteil der erfindungsgemäßen Maßnahme ist, dass sie die Möglichkeit verschafft, thoriumfreies Material für die Elektrodenstäbe zu verwenden, ohne die Lebensdauer der Lampe nachteilig zu beeinflussen. Die kapillaren Räume, die beim Einbetten des Elektrodenstabes in das Quarzglas gebildet worden sind, sind in zweiten Teilen mit Dicken von weniger als 350 μm relativ klein. Daher hat dies den zusätzlichen Vorteil, dass sich in diesen kapillaren Räume keine großen Mengen von Salzen ansammeln können, welche Salze anderenfalls der Entladung entzogen worden wären.
  • Der erste und der zweite Teil der Elektrode können mit herkömmlichen Techniken aneinander befestigt werden, beispielsweise mittels Laserschweißen. Es ist wichtig, dass ein guter Kontakt realisiert wird, wenn der erste und der zweite Teil über die Enden der Elektrodenstäbe aneinander befestigt werden. Dies ist für einen guten Wärmetransport vom ersten zum zweiten Teil essentiell und trägt dazu bei, dass die Elektrode die Wärme, die durch die hohen Einschaltströme und die Entladung entwickelt wird, während der Lebensdauer der Lampe aushalten kann.
  • Es ist günstig, wenn sowohl der erste als auch der zweite Teil aus Wolfram hergestellt sind. Die ersten und die zweiten Teile können dann mit Hilfe von Ätztechniken, beispielsweise Beizen, aus einem Stück hergestellt werden.
  • Wegen der relativ geringen Dicke des zweiten Teils ist es für eine robuste Konstruktion günstig, d. h. um Verformung der Elektrode zu vermeiden, dass der erste Teil nahe seiner Verbindung mit dem zweiten Teil in ständigem Kontakt mit der Wandung des Lampengefäßes steht, beispielsweise teilweise in dem Gefäß eingeschlossen, beispielsweise über eine Länge von 0,1–1,0 mm. Der ständige Kontakt mit der Wandung des Lampengefäßes der ersten Teile, nahe ihrer Verbindung mit den zweiten Teilen, ist auch für eine gute Wärmeabfuhr der zusammengesetzten Elektrode günstig.
  • Wegen der hohen Einschaltströme bei Zündung der Lampe und der infolge der Entladung entwickelten Wärme treten nicht nur in den zweiten Teilen relativ hohe Temperaturen auf, sondern auch in den ersten Teile der Elektroden. In ersten Teilen mit einer Dicke von weniger als 250 μm besteht eine relativ große Gefahr des Schmelzens des Elektrodenkopfes. Elektroden mit ersten Teilen mit einer Dicke von mehr als 250 μm haben eine genügende Wärmeleitfähigkeit, sodass die Gefahr des Schmelzens erheblich verringert ist. Außerdem haben die ersten Teile vorzugsweise eine Dicke von weniger als 400 μm. Es besteht dann kaum eine Gefahr, dass der ungünstige Effekt des Flackerns der Lampe auftritt, d. h. dass der Angriffspunkt des Entladungsbogens über dem Kopf der Elektrode verspringt.
  • Die erfindungsgemäße Hochdruck-Gasentladungslampe kann beispielsweise als Fahrzeugscheinwerferlampe oder in einem optischen System anderer Art verwendet werden. Hierzu kann die Lampe mit einem Lampensockel versehen sein und kann eventuell von einer äußeren Umhüllung umgeben sein. Gegebenenfalls kann ein Lampensockel mit einem Reflektor integriert sein.
  • Die Längen der ersten und der zweiten Teile werden auch durch die Gesamtlänge der gesamten Elektrode bestimmt. Bei einer günstigen Ausführungsform hat die gesamte Elektrode eine Länge von 4,5 bis 7,5 mm, vorzugsweise 6 mm. Die Wahl der Länge der separaten Teile ist so getroffen, dass die Verbindung des ersten Teils mit dem zweiten Teil zumindest im Wesentlichen an der Grenzfläche der Wandung und des Entladungsraums liegt, dort, wo die Elektrode in den Entladungsraum ragt.
  • Die Metallfolien können nebeneinander in einem einzigen Gebiet der Wandung eingebettet sein oder in Gebieten, die auf Abstand voneinander liegen, beispielweise einander gegenüber. Die ersten Teile der Elektrodenstäbe können gegebenenfalls an ihren freien Enden im Entladungsraum eine umhüllende Wicklung haben. Die ersten Teile der Elektrodenstäbe können aus undotiertem Wolfram, beispielweise Wolfram-ZG, oder aus dotiertem Wolfram, wie z. B. W mit 1,5 Gew.-% an Th, hergestellt sein. Die zweiten Teile der Elektrodenstäbe können aus undotiertem Wolfram oder Molybdän sein, beispielsweise Wolfram-ZG, aus Wolfram-Molybdän-Mischungen oder aus dotiertem Wolfram oder Molybdän wie z. B. Mo mit 3 Gew.-% Y. Bei Verwendung von dotiertem Wolfram kann ein geringer Gehalt an das Kristallwachstum regelnden Mitteln, wie insgesamt z. B. 0,01 Gew.-% K, Al und Si hinzugefügt werden, um die Korngröße des Wolfram zu beeinflussen.
  • Die ionisierbare Füllung kann unter anderem ein Edelgas, Quecksilber und eine Mischung aus Metallhalogeniden umfassen, beispielweise Seltenerdhalogenide, das sind die Halogenide der Lanthanide, Scandium und Yttrium.
  • Diese und andere Aspekte der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden anhand von nicht einschränkenden Ausführungsbeispielen näher beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 eine Lampe in Seitenansicht;
  • 2A und 2B ein Detail von 1 in vergrößertem Maßstab;
  • 3 die Lampe von 1 mit einem Lampensockel in Seitenansicht.
  • In 1 hat die Hochdruck-Gasentladungslampe ein vakuumdicht verschlossenes Lampengefäß 1 und eine einen Entladungsraum 3 umgebende Quarzglas-Wandung 2. Metallfolien 4, in der Figur Mo mit 0,5 Gew.-% Y2O3, die je mit jeweiligen externen Stromleitern 5 verbunden sind, in dieser Ausführungsform aus Mo, sind in der Wandung des Lampengefäßes eingebettet. Wolfram-Elektrodenstäbe 6, die je mit einer der jeweiligen Metallfolien 4 verbunden sind, ragen aus der Wandung des Lampengefäßes heraus in den Entladungsraum.
  • In dem Entladungsraum 3 befindet sich eine ionisierbare Füllung.
  • Verbunden mit den Metallfolien 4 mit den daran befestigten externen Leitern 5 sind die Elektrodenstäbe 6a teilweise in der Wandung des Lampengefäßes eingeschlossen und ist die Wandung mit den Leitern am Ort dieser Leiter verschmolzen oder ist die Wandung plattgedrückt worden, um eine Quetschdichtung zu realisieren.
  • In der Figur ist das Lampengefäß durch eine äußere Umhüllung 9 umgeben und damit gekoppelt. Die Lampe kann von einem Lampensockel bei einer Klemmhülse 10 aus Metall festgehalten werden.
  • Die beschriebene Lampe hat eine Füllung aus Quecksilber, Natriumiodid und Scandiumiodid und Xenon, beispielweise Xenon bei einem Druck von 7 Bar bei Raumtemperatur, und nimmt bei Betrieb bei Nennspannung eine Leistung von 35 W auf.
  • 2A und 2B zeigen, dass die gesamten Elektrodenstäbe 6a über einen Längenanteil finw von ungefähr 75% in der Wandung 2 des Lampengefäßes 1 eingeschlossen sind, sodass die Lampe die Beziehung finw ≥ 40% erfüllt. Die Elektrodenstäbe 6 mit je einer Länge von ungefähr 6 mm haben je einen ersten Teil 7a und einen zweiten Teil 7b mit einer Länge von ungefähr 1,5 mm bzw. ungefähr 4,5 mm, die nebeneinander liegen und über die Enden 7c des ersten und des zweiten Teils miteinander verbunden sind, beispiels weise mit Hilfe einer Schweißung. Die Enden 7c liegen nahe der Wandung 2 des Lampengefäßes 1. Der erste Teil 7a steht mit der Wandung 2 des Lampengefäßes 1 bei der Kontaktfläche 6c in ständigem Kontakt, jedoch ohne Risiko von Undichtigkeit oder Bruch der Lampe. Die Elektrodenstäbe 6a haben jeweils in der Wandung 2, zumindest nahe der betreffenden Metallfolie 4, den zweiten Teil 7b, wobei der zweite Teil mechanisch nicht mit dem Glas der Wandung verbunden ist.
  • Bei der in 2A gezeigten Ausführungsform hat der Elektrodenstab 6a einen ersten Teil 7a aus Wolfram mit einer Dicke von 300 μm und einen zweiten Teil 7b aus Wolfram mit einer Dicke von 150 μm. Bei der in 2B gezeigten Ausführungsform hat der Elektrodenstab 6a einen ersten Teil 7a aus Wolfram mit einer Dicke von 300 μm und einen zweiten Teil 7b aus Molybdän mit einer Dicke von 300 μm. Die Figur zeigt, dass der zweite Teil 7b und die Kapillare 6a darum herum bei der Schweißung 4a des Stabes auf der Folie enden. Die Abdichtung 2a ist in einem Gebiet zwischen dem externen Stromleiter 5 und dem Elektrodenstab 6a vakuumdicht.
  • In 3 ist das Lampengefäß 1 in einer anderen äußeren Umhüllung 9a eingeschlossen und damit gekoppelt. Das Lampengefäß ist in einem Lampensockel 8 vom Bayonetttyp fixiert, versehen mit einem zentralen Stiftkontakt 11 und einem Ringkontakt 12, die, der Ringkontakt über einen Verbindungsleiter 13, mit jeweiligen Elektrodenstäben 6a verbunden sind. Das mit einem derartigen Lampensockel 8 versehene Lampengefäß 1 ist außerordentlich gut als Fahrzeugscheinwerfer geeignet.

Claims (5)

  1. Hochdruck-Gasentladungslampe mit: einem gasdicht verschlossenen Lampengefäß (1), das eine einen Entladungsraum (3) umgebende Quarzglas-Wandung (2) aufweist; in der Wandung des Lampengefäßes eingebetteten Metallfolien (4), die je mit einem jeweiligen externen Stromleiter (5) verbunden sind; Wolfram-Elektrodenstäben (6a), die je mit einer der jeweiligen Metallfolien verbunden sind und aus der Wandung des Lampengefäßes heraus in den Entladungsraum ragen; einer ionisierbaren Füllung in dem Entladungsraum; wobei die Lampe durch die folgende Beziehung definiert wird, finw ≥ 40% mit: finw = Längenanteil des Elektrodenstabes, der in der Wandung des Lampengefäßes eingeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenstäbe (6a) erste Teile (7a) haben, die in den Entladungsraum ragen, wobei diese ersten Teile zumindest im Wesentlichen aus Wolfram hergestellt sind, und zweite Teile (7b), die zumindest teilweise in der Wandung eingeschlossen sind, wobei diese zweiten Teile aus Elementen hergestellt sind, die aus der aus Wolfram mit einer Dicke im Bereich zwischen 120 μm und 180 μm, Molybdän mit einer Dicke im Bereich zwischen 120 μm und 350 μm und Wolfram-Molybdän-Legierungen mit einer Dicke im Bereich zwischen 120 μm und 350 μm bestehenden Gruppe gewählt sind, wobei die genannten ersten und zweiten Teile über einander gegenüber liegende Enden (7c) einander berühren und miteinander verbunden sind.
  2. Hochdruck-Gasentladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Teile (7a) der Elektrodenstäbe (6a) mit der Wandung (2) des Lampengefäßes (1) an einer Kontaktfläche (6c) in ständigem Kontakt stehen.
  3. Hochdruck-Gasentladungslampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Teile (7a) der Elektrodenstäbe (6a) eine Dicke von 250 μm bis 400 μm haben.
  4. Hochdruck-Gasentladungslampe nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenstäbe (6a) eine Länge zwischen 4,5 mm und 7,5 mm haben.
  5. Hochdruck-Gasentladungslampe nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampe mit einem Lampensockel (8) versehen ist.
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