-
Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Pfeife, insbesondere aber nicht ausschließlich eine Hundepfeife vom
Kombinationstyp.
-
Kombinationshundepfeifen werden seit
mehr als 80 Jahren hergestellt. Dennoch wird geglaubt, dass nicht
alle Betriebsparameter in einem einzigen Design optimiert worden
sind und immer eine Anzahl von Problemen mit derartigen Pfeifen
vorhanden sind, die bis jetzt noch nicht überwunden wurden. Kombinationshundepfeifen
haben in der Regel ein erstes Mundstück an einem Ende mit einer
zugeordneten Klangkammer, die einen Luftauslass aufweist, und ein
zweites Mundstück
an dem anderen Ende, das auch mit einer Klangkammern verbunden ist, welche
einen Luftauslass aufweist. Eine Erbse oder eine Korkkugel werden
gewöhnlich
in einer der Klangkammern vorgesehen.
-
Ein Problem, welches bei konventionellen Kombinationspfeifen
auftaucht ist es, dass die erforderliche Bewegungen, um ein Ende
zu wechseln, damit die Pfeife abwechselnd an beiden Enden geblasen
werden kann, irgendwie schwerfallig ist und eine längere Zeit
dauert als wünschenswert,
wenn ein Befehl an einen Hund ausgegeben wird.
-
Ein anderes Problem, das auftreten
kann ist es, dass die Erbse (oder Korkkugel) in dem Auslass ihrer
Klangkammer während
des Blasens stecken bleibt. Dieses Problem existiert seit vielen
Jahren und ist eine Nuance, die aber bis jetzt nicht ausgeräumt werden
konnte.
-
Ein weiteres Problem, welches extrem
wichtig ist, besteht in der Tatsache, dass, wenn die Kombinationspfeife
leicht geblasen wird, sie eine niedrigere Frequenz erzeugt, als
wenn sie stark geblasen wird; so wie der Druck über den Blasbereich zunimmt,
so nimmt auch die Frequenz zu. Ein großer Frequenzbereich, der erzeugt
wird, wenn eine derartige Pfeife leicht oder stark geblasen wird,
kann Verwirrung bei dem Hund hervorrufen, der trainiert ist auf den
Klang der Pfeife zu reagieren. Natürlich ist es von höchster Wichtigkeit,
dass klare Kommandosignale zu dein Hund in verlässlicher Weise übertragen werden
können,
die leicht wiederholt werden können. Die Übertragbarkeit
derartiger verlässlicher
Signale kann den großen
Unterschied machen, beispielsweise zwischen einem Champion-Hund,
der eine Prüfung
gewinnt, und dem Hund, der einfach nicht hört und realisiert welche Aufgabe
er gemäss
dem Klang der Pfeife erfüllen
soll.
-
Auf diese Weise wird vermutet, dass
es wichtig ist, dass die möglichen
Frequenzvariationen wenn die Pfeife schwach oder stark geblasen
wird, stärker eingeschränkt werden
als dies bei vorhandenen Pfeifen dieses Typs der Fall ist, was,
wie vorstehend erläutert,
zur Verwirrung bei dem Hund führen
kann.
-
Genauso wichtig ist es, dass das
korrekte Signale über
verschiedene Arbeitsentfernungen zu dem Hund übertragen werden kann, und
es wird vermutet, dass Parameter in derartigen Pfeifen nicht optimiert
worden sind, um klare Signalinformationen zu dem Hund insbesondere über eine
lange Distanz zu übertragen.
Gewöhnlich
wird eine Klangkammer der Kombinationspfeife (diejenige, die keine
Erbse aufweist) verwendet, um einen ganz klaren und spezifischen
Befehl in einem relativ engen Frequenzbereich zu geben, der für dichte
Arbeit (kurze Distanzen) verwendet wird aber bei manchen Hunden
(lange Ohrkanal Hunde) wurde entdeckt, dass eine größere Frequenzvariationen über eine
längere
Entfernung erforderlich ist, um effektiver zu sein. Somit haben
die ausgewählten
Eigenschaften, die in der jeweiligen Hundepfeifenkombination eingeschlossene
sein sollen, mit dem speziellen Hundetyps zu korrelieren, für den die
Pfeife verwendet werden soll.
-
Es ist eine Aufgabe der vorliegende
Erfindung eine Pfeife zur Verfügung
zu stellen, die zumindest eines oder mehrere der zuvor genannten
Probleme abschwächt,
oder eine Pfeife zur Verfügung
zu stellen, die zumindest in einigen Gesichtspunkten verbessert
ist.
-
Gemäß der vorliegende Erfindung
wird eine Kombinationspfeife gemäß Patentanspruch
1 zur Verfügung
gestellt, bei der sich die zwei Luftauslasse an gegenüberliegenden
Seiten des Pfeifenkörpers öffnen, sodass
die Pfeife von jedem Ende mit dem zugehörenden Luftauslass geblasen
werden kann, wobei der zugehörige
Luftauslassausstoß in
einer Richtung nach oben erfolgt, ohne dass es notwendig ist, beim
Wechseln der Enden die Pfeife über
eine vertikale Achse zu drehen.
-
Zumindest eine der Klangkammer kann
ein Erbse, eine Korkkugel oder andere ähnliche Elemente aufweisen
und in diesem Fall ist die Kammer vorzugsweise mit einem Vorsprung
vorgesehen, der so angeordnet ist, um in den zugehörigen Auslass
zu ragen, wodurch verhindert wird, dass das Element stecken bleibt
oder in den zugehörenden
Auslass aufgenommen wird, wenn Luft durch das zugehörenden Mundstück in die
Kammer geblasen wird.
-
Normalerweise wird der Vorsprung
an den inneren Ende einer Luftleiteinrichtung oder Rampe vorgesehen,
die in einem Luftdurchgang angeordnet ist, der das relevanten Mundstück mit der
zugehörigen Kammer
verbindet.
-
Vorzugsweise weist der Vorsprung
eine geneigte Fläche
auf, die in der Nähe
des Auslasses positioniert ist, wobei die Fläche sich bei 45° plus minus 5° relativ
zu einer diagonalen Ebene rechtwinklig zu der Achse der Klangkammer
erstreckt. Falls dieser Winkel kleiner wäre, würde der Vorsprung den Ausstoß von Luft
durch den Auslass einschränken
und das Element blockieren.
-
Vorzugsweise weist der Vorsprung
eine flache Endwand, vorzugsweise von 0,3175 plus minus 0,0175 cm,
auf, die sich vorzugsweise im allgemeinen rechtwinklig zu der Achse
der Klangkammer erstreckt und die vorzugsweise unterhalb und angrenzed
an den Boden der geneigte Fläche
positioniert ist. Veränderung
der Dimension der Wand variiert die Frequenz der Klangkammer.
-
Die Endwand ist vorzugsweise an einer
zentralen Achse der Klangkammer positioniert und grenzt an jeweilige
gerade Wandabschnitte an jeder Seite der Endwand an, die nach außen in Richtung des
zugehörenden
Mundstücks
der Klangkammer abgewinkelt sind.
-
Die Klangkammer kann teilweise durch
eine periphere Kante definiert sein, die sich bei 15° plus minus
5° zu der
diagonalen Achse der Klangkammer erstreckt.
-
Vorzugsweise ist die Klangkammer
mit einem konischen oder nicht flachen Ende entfernt von dem Vorsprung
vorgesehen. Wo ein konisches Ende vorgesehen ist, wie vorher erwähnt, ist
der innere Winkel des Konus vorzugsweise 150° plus minus 5°. Dieser
Winkel ist wichtig, weil größere oder
kleinere Winkel die Bewegung des Elements und den Trillereffekt
beeinflussen, der durch das Element und die Konsistenz der erzeugten
Frequenzen erzeugt wird.
-
Der oder jede Luftstromleiteinrichtung
oder Rampe ist vorzugsweise mit Luftturbulenzeinrichtungen vorgesehen,
die in der Form von einem oder mehreren Sacklöchern ausgebildet sein können, um die
Frequenzvariationen zu begrenzen.
-
Die Klangkammer ist vorzugsweise
angepasst, um eine Trillerklangfrequenz im Durchschnitt von ca.
3400 plus minus 50 Hz in einem Bereich vorzugsweise von 2700 bis
3500 Hz zu erzeugen.
-
Zumindest eines der Mundstücke kann
mit Einrichtungen vorgesehen sein, wie beispielsweise einer Rippe,
die sich um das Mundstück
erstreckt, um es zu ermöglichen,
dass es gegriffen und durch Zähne
gehalten werden kann.
-
Viele vorteilhafte Merkmale der vorliegende Erfindung
werden aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen ersichtlich.
-
Eine Ausführungsform einer Kombinationshundepfeife
wird nun anhand eines Beispiels mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben, in denen:
-
1 eine
Seitenansicht der Pfeife zeigt;
-
2 einen
zentralen Längsschnitt
entlang eines Oberteils der Pfeife zeigt;
-
2A und 2B Endansichten sind, die
mit 2 korrespondieren,
wenn man jeweils in Richtung der Pfeile 'E' und 'F' schaut;
-
3 eine
untere Ansicht auf das Oberteil der Pfeife aus 2 ist;
-
4 eine
Seitenansicht des Oberteils der Pfeife gezeigt in einer invertierten
Position ist;
-
5 eine
Ansicht ist, die mit 4 korrespondiert
(eine Ansicht in der Richtung des Pfeils 'A' in 1);
-
5a ein
Schnitt entlang der Linie BB aus 5 ist;
-
6 eine
vergrößerte Detailansicht
eines Teils von 2 ist;
-
6a eine
geschnittene Seitenansicht von Detail 5 zeigt, die mit 6 korrespondiert, und
-
6b ein
weiteres Detail des Oberteils der Pfeife zeigt;
-
7 ein
zentraler Längsschnitt
durch einen unteren Teil der Pfeife gezeigt in einer invertierten Position
ist;
-
7A und 7B Endansichten sind, die
mit 7 korrespondieren,
wenn man jeweils in Richtung der Pfeile 'G' und 'I' schaut;
-
8 eine
Draufsicht auf das Unterteil der Pfeife ist;
-
9 eine
Seitenansicht des Unterteils der Pfeife zeigt;
-
10 eine
untere Draufsicht des Unterteils der Pfeife ist (korrespondierend
zu einer Ansicht der Pfeife in Richtung des Pfeils 'B' in 1);
-
11 ein
vergrößertes Detail
aus 8 zeigt;
-
11a eine
geschnittene seitliche Detailansicht korrespondierend mit 11 zeigt;
-
11b ein
weiteres Detail des Unterteils der Pfeife zeigt;
-
12 eine
vergrößerte Detailansicht
eines Teils von 9 zeigt;
-
12a eine
vergrößerte Draufsicht,
gesehen in Pfeilrichtung 'C' in 12 zeigt; und
-
12b eine
vergrößerte detaillierte
Enteansicht zeigt, wenn man in Richtung des Pfeils 'D' in 12 und 12a sieht.
-
Bezugnehmend auf die Zeichnungen
weist eine Kombinationshundepfeife einen Körper 1 auf, der aus
zwei Teilen gebildet ist, nämlich
einem Oberteil 2 (siehe 2, 3,4 und 5)
verbunden mit einem Unterteil 3 (siehe 7, 8, 9 und 10). Acht integrierte Stifte p, die an
dem Oberteil vorgesehen sind (siehe 2 und 6b) sind während der
Montage der Pfeife mit den zugehörigen Öffnungen
h in Eingriff bringbar, die in dem Unterteil ausgebildet sind (siehe 7 und 11b).
-
1 zeigt
eine Seitenansicht der zusammengebauten Pfeife mit einer erkennbaren
Teilungslinie zwischen dem Ober- und Unterteil, die als X-X bezeichnet
ist.
-
Wie in 1 gezeigte,
weist das linke Ende der Pfeife ein Mundstück 3' auf, das zu einer ersten Klangkammer 4 fühlt, mit
einem Auslass V1, und das rechte Ende der Pfeife weist ein Mundstück 6 auf
das mit einer Klangkammer 5 in Verbindung steht, die mit einem
Auslass V2 vorgesehen ist. Die Auslasse V1 und V2 öffnen sich
an gegenüberliegenden
Seiten des Pfeifenkörpers.
-
Eine zentrale Querbohrung 7 ist
in einem massiven Abschnitt des Körpers 1 der Pfeife
ausgebildet, sodass sie mit keiner der Klangkammern 4 und 5 in
Verbindung steht, wobei diese Öffnung
für eine Kordel
oder eine Schnur verwendet wird, sodass die Pfeife um den Hals des
Benutzers oder auch dessen Handgelenk in bekannter Weise getragen
werden kann.
-
In 1 ist
die Pfeife in der Position gezeigt, in der sie platziert wird, wenn
das rechte Mundstück 6 benutzt
werden soll, d. h. mit dem dazugehörigen Auslass V2 so positioniert,
dass Luft nach oben ausgeblasen wird. Um das linke Mundstück in eine
Position zur Benutzung zu bringen, d. h. mit seinem dazugehörigen Auslasse
V1 so angeordnet, um nach oben auszublasen, ist die einzige Bewegung,
die erforderlich ist, die Drehung der Pfeife um eine im allgemeinen
horizontale Achse, die generell zu der Achse des Lochs 7 korrespondiert.
-
Es besteht kein Erfordernis, die
Pfeife um eine vertikaler Achse zu drehen, was sie weniger leicht
manövrierbar
machen würde.
-
Um den inneren Aufbau der Pfeife 1 zu
verstehen, sind das Ober- und Unterteil 2 und 3 in
einigen Details jeweils in 2 bis 6b und 7 bis 12b gezeigt.
-
Die Klangkammer 5, die an
dem rechten Ende der Pfeife wie in 1 gezeigt
vorgesehen ist, ist durch einen Teil 2a definiert, das
in den oberen Abschnitt 2 in Kooperation mit einem Teil 3a ausgebildet ist,
das in dem unteren Teil 3 der Pfeife gebildet ist (2, 3, 7 und 8). Es wird angemerkt, dass
die Kammerteile 2a, 3a zusammenkommen, um eine
im allgemeinen zylindrische Kammer 5 mit einem konischen
Ende zu definieren, das jeweils durch eine teilkonische Fläche 2b und 3b definiert
ist.
-
2 und 7 stellen den Winkel des
Konus mit Bezug zu einer diagonalen Ebene rechtwinklig zu der Achse
der Kammer 5 als 15° resultieren
in einem komischen Ende der Kammer dar, welches eine flache konische
Form mit einem Innenwinkel an der Spitze von 150° aufweist.
-
Die Klangkammer 4 ist auch
zylindrisch und ist in ähnlicher
Weise ausgebildet, wobei sie durch ein Teil 2d definiert
ist, das in den oberen Teil 2 des Pfeifenkörpers gebildet
ist, und einem Teil 3f das in den unteren Teil 3 gebildet
ist, außer
dass es eine flache Innenendseite 4a aufweist.
-
Eine Erbse oder eine Korkkugel (nicht
gezeigt) ist in der kleinen Kammer 5 angeordnet, aber keine
Erbse ist in der Kammer 4 vorgesehen.
-
Wie im Detail in 6 gezeigt, ist das Teil 2d der
Klangkammer 4 in dem oberen Teil des Pfeifenkörpers an
drei Seiten durch eine erhabene Rippe r verbunden, die während des
Zusammenbaus in eine Aufnahmerille g an drei Seiten des Teils 3f der
Klangkammer gesetzt wird, die in das untere Teil 3 des
Körpers
geformt ist (6 und 6a). Eine ähnliche
Rippen- und Rillenanordnung ist um dies Klangkammer 5 vorgesehen.
-
Die Auslasse V1, V2 sind im allgemeinen
einer zulaufenden, gebogen Kante vorgesehen, die einen Luftteiler
bildet.
-
Die Luftteilerkante des Auslasses
V1 ist bei 59° zu
einer diagonalen Ebene der Pfeife und die Luftteilerkante von Auslass
V2 liegt bei 51° zu
einer diagonalen Ebene der Pfeife. Diese Winkel sind kritisch zum
Regeln des Ausstoßes
von Luft aus den Auslässen,
was extrem wichtig für
die Frequenzsteuerung ist.
-
Der Pfeifenkörper ist vorzugsweise aus Polykarbonatmaterial
hergestellt. Die zwei Teile 2 und 3 des Körpers werden
während
des Herstellens durch Ultraschallschweißen miteinander verbunden,
wobei Stifte p in die Löcher
h und die Rippen r in die Rillen g eingreifen, wodurch Schmelzpunkte
zur Verfügung gestellt
werden, um eine luftdichte Verbindung zu garantieren.
-
Die Kammern 4 und 6 kommunizieren
mit ihrem jeweiligen Mundstücken 3' und 6 über Durchgänge, die
jeweils in den Körper
der Pfeife durch längliche
Kanäle
geformt definiert werden, wobei in den oberen und unteren Teilen
des Körpers
die Mündungen
der Kanäle
durch Rampen R und 2c verschlossen sind, die in den jeweils
oberen und unteren Teilen ausgebildet sind. Jede Rampe wird, um
den Luftstrom zu führen,
der durch das Blasen der Pfeife an den relevanten Ende in der dazugehörigen Klangkammer
und in Richtung des dazugehörigen
Luftteilers erzeugt wird, wodurch ein Pfeifgeräusch erzeugt wird.
-
Die rechtwinklige geneigte Fläche der
Luftstromleitrampen 2c und R sind mit gekreuzten diagonalen
Linien zur einfachere Darstellung markiert.
-
Die Luftstromleitrampe R (siehe 7,8 und 12)
des unteren Teils 3 der Pfeife 1, ist mit einem
speziell geformten Vorsprung 3c an dem Ende der Rampe entfernt
von dem dazugehörigen
Mundstücken 6 vorgesehen.
Es ist anzumerken, dass das rechte Ende des Teils 3a der
Klangkammer (wie in 12a gezeigt)
durch eine periphere Kante 3d definiert ist, die sich auch
bei 15° zu
einer diagonalen Ebene rechtwinklig zu der Achse der Klangkammer 5 erstreckt,
entsprechend dem Winkel des konischen Endes 3b der Klangkammer,
bis es die parallelen aufrechten Kanten 3e und 3f des
Vorsprungs 3c trifft (siehe 12b)
wo eine dünne
flache Endwand W der Breite 0,125'' (0,3175
cm) gegenüber
des konischen Endes der Kammer 5 vorgesehen ist.
-
Die Wirkung der Form des Vorsprungs 3c ist es,
eine nach unten geneigte polygonale (fast trapezoide) geformte Fläche 3g zur
Verfügung
zu stellen, die in dem Auslass V2 positioniert ist. Der Winkel der Fläche 3g ist
relativ zu einer diagonalen Ebenen 45°, wie aus 12 der Zeichnungen offensichtlich ist. Auf
diese Weise kann der Vorsprung 3c als eine dreidimensionale
zusammengesetzte Winkelkonfiguration angesehen werden und wurde
spezifisch entworfen, um die Erbse oder die Korkkugel (nicht gezeigt) in
der Klangkammer 5 zurückzuhalten
oder daran zu hindern, stecken zu bleiben, oder sich in dem Auslass
V2 festzusetzen, was ein bekanntes Problem bei Pfeifen vom Erbsentyp
ist. Der Durchmesser der Erbse/Korkkugel wird leicht größer sein
als die axialen Dimensionen des Auslass V2 (siehe 5).
-
Der 45° Winkel des Vorsprungs ist wichtig, um
zu ermöglichen,
dass genügend
Luft durch den Auslass ausgestoßen
wird.
-
Ferner wirkt die konische Endform 2b, 3b der Klangkammer 5,
speziell in Kombination mit dem Vorsprung 3c, um ein unterscheidbares
Trillern zu erzeugen, wenn Luft in das Mundstück 6 geblasen wird. Die
konische Form 2b, 3b der Klangkammer 5 bewirkt,
dass die Erbse oder Korkkugel "herumtanzt" oder unregelmäßig kontinuierlich
wiederhallt, während
des Blasens, um ein unterscheidungkräftiges Trillern zu erzeugen,
wenn die Erbse oder die Korkkugel auf der Fläche herum rollen, welche die
Klangkammer 5 definiert. Die Erzeugung des einzigartigen Trillerklangs
ist wichtig, da es den Zuhörer
in die Lage versetzt (d. h. den Hund) die spezielle Pfeife wieder zu
erkennen. Sobald ein spezieller Hund trainiert wurde, sollte er
immer diesen einzigartigen Klang erkennen.
-
Es muß betont werden, dass die Auslegung von
Hundepfeifen, wie beschrieben, Gegenstand von vielen Monaten von
Forschung in die Optimierung von Parametern derselben gewesen ist,
damit wesentlich effektivere Kontrolle der Pfeife gegeben sein sollte.
Somit sind die Dimensionen und relativen Dimensionen von verschiedenen
Teilen der Pfeife sehr wichtig und in manchen Fällen kritisch (in gewissen Toleranzen),
um die Konsistenz und Kontrolle über die
gewünschte
Klangqualität
zu erzielen.
-
Bezüglich der konischen Form 2b, 3b des Endes
der Klangkammer 5 und des Vorsprungs 3c wird vermutet,
dass die konische Form ca. 75 Prozent zu der verbesserten erzielbaren
Trillerfrequenz beiträgt,
wobei der Vorsprung zu ca. 25 Prozent zu der Wirkung beiträgt.
-
Die gezeigte Pfeife sollte von dem
Pfeifenelement Klangkammer 5 eine Durchschnittsfrequenz von
3400 plus minus 50 Hz erzeugen, wobei die maximale Frequenz 3500
Hz beträgt
und die minimale Frequenz 2700 Hz. Es gibt beträchtliche Frequenzfluktuationen
während
des Blasens der Pfeife. Die Frequenzvariationen gehen zurück, wenn
der Atem erschöpft
ist. Die Frequenzvariationen stellt das unterscheidungskräftige Trillern
der Pfeife zur Verfügung,
welches durch die konische Form 2b, 3b der Kammer
und den Vorsprung 3c erzeugt werden soll.
-
Die Durchschnittsfrequenz, die durch
das Mundstücken 3' und den Auslass
V1 erzeugt wird, (d. h. von dem erbsenlosen Ende der Pfeife), beträgt 5400
Hz.
-
Der Klang, der durch Blasen in das
Mundstücken
erzeugt wird, wird ferner durch Luftturbolatoreinrichtungen in der
Form von einer oder mehreren Sacklöchern H in der Luftstromleitrampe 3c modifiziert,
sowie bei der Rampe R gezeigt (siehe 12 und 12a).
-
Die Funktion von jeder Luftturbolatoreinrichtung
ist es, Turbulenzen in den Luftstrom in den relevanten Mundstück 3' oder 6 zu
erzeugen, um genauer die Frequenzvariationen der Pfeife 2 zu
regeln. Normalerweise wird es wichtig sein bei der Pfeife ein ziemlich
enges Frequenzband zu erzeugen, um dadurch die Wahrscheinlichkeit
von Verwirrung bei dem Hund zu minimieren, der trainiert wird, um
auf eine Anzahl von unterschiedlichen Frequenzkommandos zu reagieren.
Wenn bekannte Pfeifen von dieser Art leicht geblasen werden, wird
eine niedrigere Frequenz erzeugt, als wenn die Pfeife sehr stark
geblasen wird und so, wie der Druck über den Blasbereich zunimmt,
nimmt auch die Frequenz zu. Die Luftturbulatoren sollen einen einengenden
Effekt auf dieses Frequenzwachstum haben, sodass selbst wenn die Pfeife
sehr stark geblasen wird, die Frequenzvariation dramatisch eingeschränkt wird,
selbst wenn sie nicht vollständig
entfernt wird.
-
Die Löchern H dienen auch dazu, die
Masse des Kunststoffmaterials des Pfeifenkörpers zu reduzieren, wodurch
Senkungen vermieden werden, die während des Gießverfahrens
auftreten können.
-
Die Kombinationspfeife stellt ein
Mundstücken 6 am
rechten Ende zur Verfügung,
welches in der Richtung wie in 1 gezeigt
geblasen werden soll, wobei der Auslass V2, der dazu gehörenden Klangkammer 5,
die eine Erbse beinhaltet, sich nach oben öffnet. Zusätzlich ist das linke Ende der
Pfeife 1 mit einem Mundstücken 3' mit einer Erbsenlosen Klangkammer 4 vorgesehen
und dieses Mundstücken
soll mit der Pfeife in einer invertierten Orientierung zu der in 1 gezeigten geblasen werden,
sodass der Auslass V1 auch nach oben zeigt, wenn das Mundstücken 3' verwendet wird.
In früheren
Vorschlägen
waren die Klangammer, Luftauslässe
und Luft teiler immer im allgemeinen auf der gleichen Seite der
Pfeife angeordnet. Dies bedeutete, dass um jedes der Pfeifenelemente
der Kombination zu verwenden, die Pfeife als Ganzes um im allgemeinen
ihre vertikaler Achsel gedreht werden musste.
-
Mit der in den Zeichnungen gezeigten
Pfeife ist das nicht der Fall und welches Mundstück 3' oder 6 auch benutzt wird,
der dazu gehörende
Auslass ist im allgemeinen nach oben und weg von der Person, die
in das Mundstücken
bläst gerichtet.
Vorteilhafterweise ist der Grund für diese Designentwicklung, dass
bei Untersuchungen die in dem schallfreien Raum an der Universität Birmingham
durchgeführt wurden,
entdeckt worden ist, dass wenn eine Pfeife mit einem Luftauslass,
der nach unten in Richtung des Bodens geblasen wird, der Boden und
der Körper
der in die Pfeife blasenden Person etwa 20 Prozent des Klangvolumens
der Pfeife absorbieren können,
was bedeutet, dass die Pfeife viel ineffizienter sein kann, als
sie es andernfalls sein würde,
wenn der Auslass der Klangkammer sich nach oben und weg von der
Person, die die Pfeife bläst, öffnet.
-
In der Praxis hat das Gestalten der
Kombinationspfeife mit Auslässen,
die leicht in eine Position gebracht werden können, in der sie nach oben
abblasen, dramatischer Auswirkungen auf die Entfernung, in der die
Pfeife wirkungsvoll gehört
werden kann und auf die Hörbarkeit
des Klangs bei jeder Entfernungen, wenn irgendein Mundstücken 3' oder 6 verwendet
wird.
-
Wie in 2 und 3 gezeigt, ist das Oberteil 2 der
Pfeife 1 mit einer halbzylindrischen Rille 2e versehen,
die mit einer ähnlichen
halbzylindrischen Rille 31 des Unterteils 3 der
Pfeife zusammenpasst, um die Öffnung 7 für eine Kordel
(nicht gezeigt) der Pfeife zu bilden.
-
Eine weitere wichtige Eigenschaft
ist das Vorsehen einer Rippe T um jedes der Mundstücke 3' und 6,
wie in 1 gezeigt. Diese
Rippe ermöglicht es
dem Mundstück
fest zwischen den Zähnen
gegriffen zu werden. Bei anderen Kombinationshundepfeifen dieser
Art ist es häufig
einen Hauptfehler, dass, weil keine derartigen Rippen vorgesehen
sind, insbesondere am erbsenlosen Ende der Kombinationspfeife, die
Pfeife während
sehr starkem Blasen aus dem Mund geblasen werden kann.
-
Es wird Bezug genommen auf Patentschrift Nr.
US 1688 348 , die eine Pfeife
mit zwei oder mehr Kammern in einer einzigen einheitlichen Konstruktion und
einem Dual-Pfeifenkörper
mit einem Mundstücken
an jedem Ende zeigt.
-
Es wird Bezug genommen auf Patentschrift Nr.
SU 1712 793, die einen Vogelruf zeigt, mit einem Rohrblatt an einem
Ende.