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DE69913214T2 - Kombinationspfeife - Google Patents

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DE69913214T2
DE69913214T2 DE69913214T DE69913214T DE69913214T2 DE 69913214 T2 DE69913214 T2 DE 69913214T2 DE 69913214 T DE69913214 T DE 69913214T DE 69913214 T DE69913214 T DE 69913214T DE 69913214 T2 DE69913214 T2 DE 69913214T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
pipe
mouthpiece
sound
air hole
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69913214T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69913214D1 (de
Inventor
Simon Manville Sutton Coldfield Topman
Michael Colin Solihull Sharp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J Hudson and Co Whistles Ltd
Original Assignee
J Hudson and Co Whistles Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by J Hudson and Co Whistles Ltd filed Critical J Hudson and Co Whistles Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE69913214D1 publication Critical patent/DE69913214D1/de
Publication of DE69913214T2 publication Critical patent/DE69913214T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K5/00Whistles

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Liquid Crystal Substances (AREA)
  • Measuring Pulse, Heart Rate, Blood Pressure Or Blood Flow (AREA)
  • Holo Graphy (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Pfeife, insbesondere aber nicht ausschließlich eine Hundepfeife vom Kombinationstyp.
  • Kombinationshundepfeifen werden seit mehr als 80 Jahren hergestellt. Dennoch wird geglaubt, dass nicht alle Betriebsparameter in einem einzigen Design optimiert worden sind und immer eine Anzahl von Problemen mit derartigen Pfeifen vorhanden sind, die bis jetzt noch nicht überwunden wurden. Kombinationshundepfeifen haben in der Regel ein erstes Mundstück an einem Ende mit einer zugeordneten Klangkammer, die einen Luftauslass aufweist, und ein zweites Mundstück an dem anderen Ende, das auch mit einer Klangkammern verbunden ist, welche einen Luftauslass aufweist. Eine Erbse oder eine Korkkugel werden gewöhnlich in einer der Klangkammern vorgesehen.
  • Ein Problem, welches bei konventionellen Kombinationspfeifen auftaucht ist es, dass die erforderliche Bewegungen, um ein Ende zu wechseln, damit die Pfeife abwechselnd an beiden Enden geblasen werden kann, irgendwie schwerfallig ist und eine längere Zeit dauert als wünschenswert, wenn ein Befehl an einen Hund ausgegeben wird.
  • Ein anderes Problem, das auftreten kann ist es, dass die Erbse (oder Korkkugel) in dem Auslass ihrer Klangkammer während des Blasens stecken bleibt. Dieses Problem existiert seit vielen Jahren und ist eine Nuance, die aber bis jetzt nicht ausgeräumt werden konnte.
  • Ein weiteres Problem, welches extrem wichtig ist, besteht in der Tatsache, dass, wenn die Kombinationspfeife leicht geblasen wird, sie eine niedrigere Frequenz erzeugt, als wenn sie stark geblasen wird; so wie der Druck über den Blasbereich zunimmt, so nimmt auch die Frequenz zu. Ein großer Frequenzbereich, der erzeugt wird, wenn eine derartige Pfeife leicht oder stark geblasen wird, kann Verwirrung bei dem Hund hervorrufen, der trainiert ist auf den Klang der Pfeife zu reagieren. Natürlich ist es von höchster Wichtigkeit, dass klare Kommandosignale zu dein Hund in verlässlicher Weise übertragen werden können, die leicht wiederholt werden können. Die Übertragbarkeit derartiger verlässlicher Signale kann den großen Unterschied machen, beispielsweise zwischen einem Champion-Hund, der eine Prüfung gewinnt, und dem Hund, der einfach nicht hört und realisiert welche Aufgabe er gemäss dem Klang der Pfeife erfüllen soll.
  • Auf diese Weise wird vermutet, dass es wichtig ist, dass die möglichen Frequenzvariationen wenn die Pfeife schwach oder stark geblasen wird, stärker eingeschränkt werden als dies bei vorhandenen Pfeifen dieses Typs der Fall ist, was, wie vorstehend erläutert, zur Verwirrung bei dem Hund führen kann.
  • Genauso wichtig ist es, dass das korrekte Signale über verschiedene Arbeitsentfernungen zu dem Hund übertragen werden kann, und es wird vermutet, dass Parameter in derartigen Pfeifen nicht optimiert worden sind, um klare Signalinformationen zu dem Hund insbesondere über eine lange Distanz zu übertragen. Gewöhnlich wird eine Klangkammer der Kombinationspfeife (diejenige, die keine Erbse aufweist) verwendet, um einen ganz klaren und spezifischen Befehl in einem relativ engen Frequenzbereich zu geben, der für dichte Arbeit (kurze Distanzen) verwendet wird aber bei manchen Hunden (lange Ohrkanal Hunde) wurde entdeckt, dass eine größere Frequenzvariationen über eine längere Entfernung erforderlich ist, um effektiver zu sein. Somit haben die ausgewählten Eigenschaften, die in der jeweiligen Hundepfeifenkombination eingeschlossene sein sollen, mit dem speziellen Hundetyps zu korrelieren, für den die Pfeife verwendet werden soll.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegende Erfindung eine Pfeife zur Verfügung zu stellen, die zumindest eines oder mehrere der zuvor genannten Probleme abschwächt, oder eine Pfeife zur Verfügung zu stellen, die zumindest in einigen Gesichtspunkten verbessert ist.
  • Gemäß der vorliegende Erfindung wird eine Kombinationspfeife gemäß Patentanspruch 1 zur Verfügung gestellt, bei der sich die zwei Luftauslasse an gegenüberliegenden Seiten des Pfeifenkörpers öffnen, sodass die Pfeife von jedem Ende mit dem zugehörenden Luftauslass geblasen werden kann, wobei der zugehörige Luftauslassausstoß in einer Richtung nach oben erfolgt, ohne dass es notwendig ist, beim Wechseln der Enden die Pfeife über eine vertikale Achse zu drehen.
  • Zumindest eine der Klangkammer kann ein Erbse, eine Korkkugel oder andere ähnliche Elemente aufweisen und in diesem Fall ist die Kammer vorzugsweise mit einem Vorsprung vorgesehen, der so angeordnet ist, um in den zugehörigen Auslass zu ragen, wodurch verhindert wird, dass das Element stecken bleibt oder in den zugehörenden Auslass aufgenommen wird, wenn Luft durch das zugehörenden Mundstück in die Kammer geblasen wird.
  • Normalerweise wird der Vorsprung an den inneren Ende einer Luftleiteinrichtung oder Rampe vorgesehen, die in einem Luftdurchgang angeordnet ist, der das relevanten Mundstück mit der zugehörigen Kammer verbindet.
  • Vorzugsweise weist der Vorsprung eine geneigte Fläche auf, die in der Nähe des Auslasses positioniert ist, wobei die Fläche sich bei 45° plus minus 5° relativ zu einer diagonalen Ebene rechtwinklig zu der Achse der Klangkammer erstreckt. Falls dieser Winkel kleiner wäre, würde der Vorsprung den Ausstoß von Luft durch den Auslass einschränken und das Element blockieren.
  • Vorzugsweise weist der Vorsprung eine flache Endwand, vorzugsweise von 0,3175 plus minus 0,0175 cm, auf, die sich vorzugsweise im allgemeinen rechtwinklig zu der Achse der Klangkammer erstreckt und die vorzugsweise unterhalb und angrenzed an den Boden der geneigte Fläche positioniert ist. Veränderung der Dimension der Wand variiert die Frequenz der Klangkammer.
  • Die Endwand ist vorzugsweise an einer zentralen Achse der Klangkammer positioniert und grenzt an jeweilige gerade Wandabschnitte an jeder Seite der Endwand an, die nach außen in Richtung des zugehörenden Mundstücks der Klangkammer abgewinkelt sind.
  • Die Klangkammer kann teilweise durch eine periphere Kante definiert sein, die sich bei 15° plus minus 5° zu der diagonalen Achse der Klangkammer erstreckt.
  • Vorzugsweise ist die Klangkammer mit einem konischen oder nicht flachen Ende entfernt von dem Vorsprung vorgesehen. Wo ein konisches Ende vorgesehen ist, wie vorher erwähnt, ist der innere Winkel des Konus vorzugsweise 150° plus minus 5°. Dieser Winkel ist wichtig, weil größere oder kleinere Winkel die Bewegung des Elements und den Trillereffekt beeinflussen, der durch das Element und die Konsistenz der erzeugten Frequenzen erzeugt wird.
  • Der oder jede Luftstromleiteinrichtung oder Rampe ist vorzugsweise mit Luftturbulenzeinrichtungen vorgesehen, die in der Form von einem oder mehreren Sacklöchern ausgebildet sein können, um die Frequenzvariationen zu begrenzen.
  • Die Klangkammer ist vorzugsweise angepasst, um eine Trillerklangfrequenz im Durchschnitt von ca. 3400 plus minus 50 Hz in einem Bereich vorzugsweise von 2700 bis 3500 Hz zu erzeugen.
  • Zumindest eines der Mundstücke kann mit Einrichtungen vorgesehen sein, wie beispielsweise einer Rippe, die sich um das Mundstück erstreckt, um es zu ermöglichen, dass es gegriffen und durch Zähne gehalten werden kann.
  • Viele vorteilhafte Merkmale der vorliegende Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen ersichtlich.
  • Eine Ausführungsform einer Kombinationshundepfeife wird nun anhand eines Beispiels mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • 1 eine Seitenansicht der Pfeife zeigt;
  • 2 einen zentralen Längsschnitt entlang eines Oberteils der Pfeife zeigt;
  • 2A und 2B Endansichten sind, die mit 2 korrespondieren, wenn man jeweils in Richtung der Pfeile 'E' und 'F' schaut;
  • 3 eine untere Ansicht auf das Oberteil der Pfeife aus 2 ist;
  • 4 eine Seitenansicht des Oberteils der Pfeife gezeigt in einer invertierten Position ist;
  • 5 eine Ansicht ist, die mit 4 korrespondiert (eine Ansicht in der Richtung des Pfeils 'A' in 1);
  • 5a ein Schnitt entlang der Linie BB aus 5 ist;
  • 6 eine vergrößerte Detailansicht eines Teils von 2 ist;
  • 6a eine geschnittene Seitenansicht von Detail 5 zeigt, die mit 6 korrespondiert, und
  • 6b ein weiteres Detail des Oberteils der Pfeife zeigt;
  • 7 ein zentraler Längsschnitt durch einen unteren Teil der Pfeife gezeigt in einer invertierten Position ist;
  • 7A und 7B Endansichten sind, die mit 7 korrespondieren, wenn man jeweils in Richtung der Pfeile 'G' und 'I' schaut;
  • 8 eine Draufsicht auf das Unterteil der Pfeife ist;
  • 9 eine Seitenansicht des Unterteils der Pfeife zeigt;
  • 10 eine untere Draufsicht des Unterteils der Pfeife ist (korrespondierend zu einer Ansicht der Pfeife in Richtung des Pfeils 'B' in 1);
  • 11 ein vergrößertes Detail aus 8 zeigt;
  • 11a eine geschnittene seitliche Detailansicht korrespondierend mit 11 zeigt;
  • 11b ein weiteres Detail des Unterteils der Pfeife zeigt;
  • 12 eine vergrößerte Detailansicht eines Teils von 9 zeigt;
  • 12a eine vergrößerte Draufsicht, gesehen in Pfeilrichtung 'C' in 12 zeigt; und
  • 12b eine vergrößerte detaillierte Enteansicht zeigt, wenn man in Richtung des Pfeils 'D' in 12 und 12a sieht.
  • Bezugnehmend auf die Zeichnungen weist eine Kombinationshundepfeife einen Körper 1 auf, der aus zwei Teilen gebildet ist, nämlich einem Oberteil 2 (siehe 2, 3,4 und 5) verbunden mit einem Unterteil 3 (siehe 7, 8, 9 und 10). Acht integrierte Stifte p, die an dem Oberteil vorgesehen sind (siehe 2 und 6b) sind während der Montage der Pfeife mit den zugehörigen Öffnungen h in Eingriff bringbar, die in dem Unterteil ausgebildet sind (siehe 7 und 11b).
  • 1 zeigt eine Seitenansicht der zusammengebauten Pfeife mit einer erkennbaren Teilungslinie zwischen dem Ober- und Unterteil, die als X-X bezeichnet ist.
  • Wie in 1 gezeigte, weist das linke Ende der Pfeife ein Mundstück 3' auf, das zu einer ersten Klangkammer 4 fühlt, mit einem Auslass V1, und das rechte Ende der Pfeife weist ein Mundstück 6 auf das mit einer Klangkammer 5 in Verbindung steht, die mit einem Auslass V2 vorgesehen ist. Die Auslasse V1 und V2 öffnen sich an gegenüberliegenden Seiten des Pfeifenkörpers.
  • Eine zentrale Querbohrung 7 ist in einem massiven Abschnitt des Körpers 1 der Pfeife ausgebildet, sodass sie mit keiner der Klangkammern 4 und 5 in Verbindung steht, wobei diese Öffnung für eine Kordel oder eine Schnur verwendet wird, sodass die Pfeife um den Hals des Benutzers oder auch dessen Handgelenk in bekannter Weise getragen werden kann.
  • In 1 ist die Pfeife in der Position gezeigt, in der sie platziert wird, wenn das rechte Mundstück 6 benutzt werden soll, d. h. mit dem dazugehörigen Auslass V2 so positioniert, dass Luft nach oben ausgeblasen wird. Um das linke Mundstück in eine Position zur Benutzung zu bringen, d. h. mit seinem dazugehörigen Auslasse V1 so angeordnet, um nach oben auszublasen, ist die einzige Bewegung, die erforderlich ist, die Drehung der Pfeife um eine im allgemeinen horizontale Achse, die generell zu der Achse des Lochs 7 korrespondiert.
  • Es besteht kein Erfordernis, die Pfeife um eine vertikaler Achse zu drehen, was sie weniger leicht manövrierbar machen würde.
  • Um den inneren Aufbau der Pfeife 1 zu verstehen, sind das Ober- und Unterteil 2 und 3 in einigen Details jeweils in 2 bis 6b und 7 bis 12b gezeigt.
  • Die Klangkammer 5, die an dem rechten Ende der Pfeife wie in 1 gezeigt vorgesehen ist, ist durch einen Teil 2a definiert, das in den oberen Abschnitt 2 in Kooperation mit einem Teil 3a ausgebildet ist, das in dem unteren Teil 3 der Pfeife gebildet ist (2, 3, 7 und 8). Es wird angemerkt, dass die Kammerteile 2a, 3a zusammenkommen, um eine im allgemeinen zylindrische Kammer 5 mit einem konischen Ende zu definieren, das jeweils durch eine teilkonische Fläche 2b und 3b definiert ist.
  • 2 und 7 stellen den Winkel des Konus mit Bezug zu einer diagonalen Ebene rechtwinklig zu der Achse der Kammer 5 als 15° resultieren in einem komischen Ende der Kammer dar, welches eine flache konische Form mit einem Innenwinkel an der Spitze von 150° aufweist.
  • Die Klangkammer 4 ist auch zylindrisch und ist in ähnlicher Weise ausgebildet, wobei sie durch ein Teil 2d definiert ist, das in den oberen Teil 2 des Pfeifenkörpers gebildet ist, und einem Teil 3f das in den unteren Teil 3 gebildet ist, außer dass es eine flache Innenendseite 4a aufweist.
  • Eine Erbse oder eine Korkkugel (nicht gezeigt) ist in der kleinen Kammer 5 angeordnet, aber keine Erbse ist in der Kammer 4 vorgesehen.
  • Wie im Detail in 6 gezeigt, ist das Teil 2d der Klangkammer 4 in dem oberen Teil des Pfeifenkörpers an drei Seiten durch eine erhabene Rippe r verbunden, die während des Zusammenbaus in eine Aufnahmerille g an drei Seiten des Teils 3f der Klangkammer gesetzt wird, die in das untere Teil 3 des Körpers geformt ist (6 und 6a). Eine ähnliche Rippen- und Rillenanordnung ist um dies Klangkammer 5 vorgesehen.
  • Die Auslasse V1, V2 sind im allgemeinen einer zulaufenden, gebogen Kante vorgesehen, die einen Luftteiler bildet.
  • Die Luftteilerkante des Auslasses V1 ist bei 59° zu einer diagonalen Ebene der Pfeife und die Luftteilerkante von Auslass V2 liegt bei 51° zu einer diagonalen Ebene der Pfeife. Diese Winkel sind kritisch zum Regeln des Ausstoßes von Luft aus den Auslässen, was extrem wichtig für die Frequenzsteuerung ist.
  • Der Pfeifenkörper ist vorzugsweise aus Polykarbonatmaterial hergestellt. Die zwei Teile 2 und 3 des Körpers werden während des Herstellens durch Ultraschallschweißen miteinander verbunden, wobei Stifte p in die Löcher h und die Rippen r in die Rillen g eingreifen, wodurch Schmelzpunkte zur Verfügung gestellt werden, um eine luftdichte Verbindung zu garantieren.
  • Die Kammern 4 und 6 kommunizieren mit ihrem jeweiligen Mundstücken 3' und 6 über Durchgänge, die jeweils in den Körper der Pfeife durch längliche Kanäle geformt definiert werden, wobei in den oberen und unteren Teilen des Körpers die Mündungen der Kanäle durch Rampen R und 2c verschlossen sind, die in den jeweils oberen und unteren Teilen ausgebildet sind. Jede Rampe wird, um den Luftstrom zu führen, der durch das Blasen der Pfeife an den relevanten Ende in der dazugehörigen Klangkammer und in Richtung des dazugehörigen Luftteilers erzeugt wird, wodurch ein Pfeifgeräusch erzeugt wird.
  • Die rechtwinklige geneigte Fläche der Luftstromleitrampen 2c und R sind mit gekreuzten diagonalen Linien zur einfachere Darstellung markiert.
  • Die Luftstromleitrampe R (siehe 7,8 und 12) des unteren Teils 3 der Pfeife 1, ist mit einem speziell geformten Vorsprung 3c an dem Ende der Rampe entfernt von dem dazugehörigen Mundstücken 6 vorgesehen. Es ist anzumerken, dass das rechte Ende des Teils 3a der Klangkammer (wie in 12a gezeigt) durch eine periphere Kante 3d definiert ist, die sich auch bei 15° zu einer diagonalen Ebene rechtwinklig zu der Achse der Klangkammer 5 erstreckt, entsprechend dem Winkel des konischen Endes 3b der Klangkammer, bis es die parallelen aufrechten Kanten 3e und 3f des Vorsprungs 3c trifft (siehe 12b) wo eine dünne flache Endwand W der Breite 0,125'' (0,3175 cm) gegenüber des konischen Endes der Kammer 5 vorgesehen ist.
  • Die Wirkung der Form des Vorsprungs 3c ist es, eine nach unten geneigte polygonale (fast trapezoide) geformte Fläche 3g zur Verfügung zu stellen, die in dem Auslass V2 positioniert ist. Der Winkel der Fläche 3g ist relativ zu einer diagonalen Ebenen 45°, wie aus 12 der Zeichnungen offensichtlich ist. Auf diese Weise kann der Vorsprung 3c als eine dreidimensionale zusammengesetzte Winkelkonfiguration angesehen werden und wurde spezifisch entworfen, um die Erbse oder die Korkkugel (nicht gezeigt) in der Klangkammer 5 zurückzuhalten oder daran zu hindern, stecken zu bleiben, oder sich in dem Auslass V2 festzusetzen, was ein bekanntes Problem bei Pfeifen vom Erbsentyp ist. Der Durchmesser der Erbse/Korkkugel wird leicht größer sein als die axialen Dimensionen des Auslass V2 (siehe 5).
  • Der 45° Winkel des Vorsprungs ist wichtig, um zu ermöglichen, dass genügend Luft durch den Auslass ausgestoßen wird.
  • Ferner wirkt die konische Endform 2b, 3b der Klangkammer 5, speziell in Kombination mit dem Vorsprung 3c, um ein unterscheidbares Trillern zu erzeugen, wenn Luft in das Mundstück 6 geblasen wird. Die konische Form 2b, 3b der Klangkammer 5 bewirkt, dass die Erbse oder Korkkugel "herumtanzt" oder unregelmäßig kontinuierlich wiederhallt, während des Blasens, um ein unterscheidungkräftiges Trillern zu erzeugen, wenn die Erbse oder die Korkkugel auf der Fläche herum rollen, welche die Klangkammer 5 definiert. Die Erzeugung des einzigartigen Trillerklangs ist wichtig, da es den Zuhörer in die Lage versetzt (d. h. den Hund) die spezielle Pfeife wieder zu erkennen. Sobald ein spezieller Hund trainiert wurde, sollte er immer diesen einzigartigen Klang erkennen.
  • Es muß betont werden, dass die Auslegung von Hundepfeifen, wie beschrieben, Gegenstand von vielen Monaten von Forschung in die Optimierung von Parametern derselben gewesen ist, damit wesentlich effektivere Kontrolle der Pfeife gegeben sein sollte. Somit sind die Dimensionen und relativen Dimensionen von verschiedenen Teilen der Pfeife sehr wichtig und in manchen Fällen kritisch (in gewissen Toleranzen), um die Konsistenz und Kontrolle über die gewünschte Klangqualität zu erzielen.
  • Bezüglich der konischen Form 2b, 3b des Endes der Klangkammer 5 und des Vorsprungs 3c wird vermutet, dass die konische Form ca. 75 Prozent zu der verbesserten erzielbaren Trillerfrequenz beiträgt, wobei der Vorsprung zu ca. 25 Prozent zu der Wirkung beiträgt.
  • Die gezeigte Pfeife sollte von dem Pfeifenelement Klangkammer 5 eine Durchschnittsfrequenz von 3400 plus minus 50 Hz erzeugen, wobei die maximale Frequenz 3500 Hz beträgt und die minimale Frequenz 2700 Hz. Es gibt beträchtliche Frequenzfluktuationen während des Blasens der Pfeife. Die Frequenzvariationen gehen zurück, wenn der Atem erschöpft ist. Die Frequenzvariationen stellt das unterscheidungskräftige Trillern der Pfeife zur Verfügung, welches durch die konische Form 2b, 3b der Kammer und den Vorsprung 3c erzeugt werden soll.
  • Die Durchschnittsfrequenz, die durch das Mundstücken 3' und den Auslass V1 erzeugt wird, (d. h. von dem erbsenlosen Ende der Pfeife), beträgt 5400 Hz.
  • Der Klang, der durch Blasen in das Mundstücken erzeugt wird, wird ferner durch Luftturbolatoreinrichtungen in der Form von einer oder mehreren Sacklöchern H in der Luftstromleitrampe 3c modifiziert, sowie bei der Rampe R gezeigt (siehe 12 und 12a).
  • Die Funktion von jeder Luftturbolatoreinrichtung ist es, Turbulenzen in den Luftstrom in den relevanten Mundstück 3' oder 6 zu erzeugen, um genauer die Frequenzvariationen der Pfeife 2 zu regeln. Normalerweise wird es wichtig sein bei der Pfeife ein ziemlich enges Frequenzband zu erzeugen, um dadurch die Wahrscheinlichkeit von Verwirrung bei dem Hund zu minimieren, der trainiert wird, um auf eine Anzahl von unterschiedlichen Frequenzkommandos zu reagieren. Wenn bekannte Pfeifen von dieser Art leicht geblasen werden, wird eine niedrigere Frequenz erzeugt, als wenn die Pfeife sehr stark geblasen wird und so, wie der Druck über den Blasbereich zunimmt, nimmt auch die Frequenz zu. Die Luftturbulatoren sollen einen einengenden Effekt auf dieses Frequenzwachstum haben, sodass selbst wenn die Pfeife sehr stark geblasen wird, die Frequenzvariation dramatisch eingeschränkt wird, selbst wenn sie nicht vollständig entfernt wird.
  • Die Löchern H dienen auch dazu, die Masse des Kunststoffmaterials des Pfeifenkörpers zu reduzieren, wodurch Senkungen vermieden werden, die während des Gießverfahrens auftreten können.
  • Die Kombinationspfeife stellt ein Mundstücken 6 am rechten Ende zur Verfügung, welches in der Richtung wie in 1 gezeigt geblasen werden soll, wobei der Auslass V2, der dazu gehörenden Klangkammer 5, die eine Erbse beinhaltet, sich nach oben öffnet. Zusätzlich ist das linke Ende der Pfeife 1 mit einem Mundstücken 3' mit einer Erbsenlosen Klangkammer 4 vorgesehen und dieses Mundstücken soll mit der Pfeife in einer invertierten Orientierung zu der in 1 gezeigten geblasen werden, sodass der Auslass V1 auch nach oben zeigt, wenn das Mundstücken 3' verwendet wird. In früheren Vorschlägen waren die Klangammer, Luftauslässe und Luft teiler immer im allgemeinen auf der gleichen Seite der Pfeife angeordnet. Dies bedeutete, dass um jedes der Pfeifenelemente der Kombination zu verwenden, die Pfeife als Ganzes um im allgemeinen ihre vertikaler Achsel gedreht werden musste.
  • Mit der in den Zeichnungen gezeigten Pfeife ist das nicht der Fall und welches Mundstück 3' oder 6 auch benutzt wird, der dazu gehörende Auslass ist im allgemeinen nach oben und weg von der Person, die in das Mundstücken bläst gerichtet. Vorteilhafterweise ist der Grund für diese Designentwicklung, dass bei Untersuchungen die in dem schallfreien Raum an der Universität Birmingham durchgeführt wurden, entdeckt worden ist, dass wenn eine Pfeife mit einem Luftauslass, der nach unten in Richtung des Bodens geblasen wird, der Boden und der Körper der in die Pfeife blasenden Person etwa 20 Prozent des Klangvolumens der Pfeife absorbieren können, was bedeutet, dass die Pfeife viel ineffizienter sein kann, als sie es andernfalls sein würde, wenn der Auslass der Klangkammer sich nach oben und weg von der Person, die die Pfeife bläst, öffnet.
  • In der Praxis hat das Gestalten der Kombinationspfeife mit Auslässen, die leicht in eine Position gebracht werden können, in der sie nach oben abblasen, dramatischer Auswirkungen auf die Entfernung, in der die Pfeife wirkungsvoll gehört werden kann und auf die Hörbarkeit des Klangs bei jeder Entfernungen, wenn irgendein Mundstücken 3' oder 6 verwendet wird.
  • Wie in 2 und 3 gezeigt, ist das Oberteil 2 der Pfeife 1 mit einer halbzylindrischen Rille 2e versehen, die mit einer ähnlichen halbzylindrischen Rille 31 des Unterteils 3 der Pfeife zusammenpasst, um die Öffnung 7 für eine Kordel (nicht gezeigt) der Pfeife zu bilden.
  • Eine weitere wichtige Eigenschaft ist das Vorsehen einer Rippe T um jedes der Mundstücke 3' und 6, wie in 1 gezeigt. Diese Rippe ermöglicht es dem Mundstück fest zwischen den Zähnen gegriffen zu werden. Bei anderen Kombinationshundepfeifen dieser Art ist es häufig einen Hauptfehler, dass, weil keine derartigen Rippen vorgesehen sind, insbesondere am erbsenlosen Ende der Kombinationspfeife, die Pfeife während sehr starkem Blasen aus dem Mund geblasen werden kann.
  • Es wird Bezug genommen auf Patentschrift Nr. US 1688 348 , die eine Pfeife mit zwei oder mehr Kammern in einer einzigen einheitlichen Konstruktion und einem Dual-Pfeifenkörper mit einem Mundstücken an jedem Ende zeigt.
  • Es wird Bezug genommen auf Patentschrift Nr. SU 1712 793, die einen Vogelruf zeigt, mit einem Rohrblatt an einem Ende.

Claims (11)

  1. Kombinationspfeife, die einen Körper (1) aufweist, der mit einem ersten Mundstück (3') an einem Ende des Körpers (1) vorgesehen ist, welches mit einer ersten Klangkammer (4) verbunden ist, die ein Luftloch (V1) mit einer Luftteilerkante in dem Luftloch (V1) zum Erzeugen eines Pfeifgeräusches aufweist, und einem zweiten Mundstück (6) an dem anderen Ende des Körpers (1), das mit einer zweiten Klangkammer (5) verbunden ist, die ein Luftloch (V2) mit einer Luftteilerkante in dem Luftloch (V2) zum Erzeugen eines Pfeifgeräusches aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Luftlöcher (V1, V2) sich an gegenüberliegenden Seiten des Körpers (1) der Pfeife öffnen, so daß die Pfeife von jedem Ende mit dem dazugehörenden Luftloch (V1, V2) geblasen werden kann, was in eine aufwärts Richtung ausbläst, um ein besseres Klangvolumen hervorzubringen, als wenn in eine abwärts Richtung ausgeblasen wird, ohne, daß es erforderlich ist beim Wechseln der Enden die Pfeife um ihre vertikale Achse zu drehen.
  2. Pfeife nach Patentanspruch 1, bei der zumindest eine der Klangkammern (5) eine Erbse, eine Korkkugel oder andere ähnliche Elemente aufweist, wobei die Kammer (5) mit einer Beule (3c) vorgesehen ist, die so angeordnet ist, um in das zugehörige Luftloch (V2) hinein zu ragen, wodurch verhindert wird, daß das Element in dem Luftloch stecken bleibt oder klemmt.
  3. Pfeife nach Patentanspruch 2, bei der die Beule (3c) an dem inneren Ende einer Strömungsleiteinrichtung (2c, R) vorgesehen ist, wie beispielsweise eine Rampe (2c, R), die in einem Luftdurchgang vorgesehen ist, der das relevante Mundstück (3', 6) mit der dazugehörenden Kammer (6) verbindet, und angeordnet ist, um Luft, die in das Mundstück (6) geblasen wird, in Richtung der strömungsansprechenden Einrichtungen, wie den Luftteiler in dem Luftloch (V2) zum Erzeugen eines Pfeifgeräuschs, zu lenken.
  4. Pfeife nach Patentanspruch 3, bei der die Beule (3c) eine geneigte Fläche (3g) einschließt, die nahe bei dem Luftloch (V2) positioniert ist.
  5. Pfeife nach Patentanspruch 4, bei der sich die Fläche (3g) bei 45 Grad + oder – 5 Grad relativ zu einer diagonalen Ebene erstreckt, die rechtwinklig zu der Achse der Klangkammer (5) ist.
  6. Pfeife nach Patentanspruch 2, 3,4 oder 5, wobei die Klangkammer (5), die das Element aufweist, mit einer konischen oder nicht flachen Endfläche (2b, 3b) an dem von der Beule (3g) entfernten Ende vorgesehen ist.
  7. Pfeife nach Patentanspruch 6, bei die konische Endseite (2b, 3b) einen Innenwinkel von 150 Grad + oder – 5 Grad aufweist.
  8. Pfeife nach einem der voranstehenden Patentansprüche, bei der die Mundstücke (3', 6). Strömungsleiteinrichtungen (2c, R) aufweisen, wie beispielsweise eine Rampe (R) zum Leiten der in diese geblasenen Luft in Richtung der damit verbundenen Klangkammern (4, 5), wobei zumindest eine der Strömungsleiteinrichtungen (2c, R) mit Einrichtungen, wie beispielsweise einem oder mehreren Blindlöchern (H) zum Erzeugen von Luftturbulenz ausgestaltet ist, wodurch die Frequenzvariationen der damit verbundenen Klangkammern (4, 5) eingeschränkt wird.
  9. Pfeife nach einem der voranstehenden Patentansprüche, bei der zumindest eines der Mundstücke (3', 6) mit Einrichtungen, wie zum Beispiel einer Rippe (T), vorgesehen ist, die sich um das Mundstück (3, 6) erstrecken, um es zu ermöglichen, dass dieses durch die Zähne gegriffen und gehalten werden kann.
  10. Pfeife nach einem der voranstehenden Patentansprüche, wobei diese eine Hundepfeife ist.
  11. Kombinationspfeife nach Patentanspruch 1, bei der der Körper (1) mit einem ersten Mundstück (3') an einem Ende des Körpers (1) vorgesehen ist, das mit einer ersten Klangkammer (4, 15) in Verbindung steht, die ein einzelnes Luftloch (V1) aufweist, und einem zweiten Mundstück (6) an dem anderen Ende des Körpers (1), welches mit einer zweiten Klangkammer (5, 15) in Verbindung steht, die ein einzelnes Luftloch (V2) aufweist.
DE69913214T 1998-01-14 1999-01-13 Kombinationspfeife Expired - Lifetime DE69913214T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB9800609 1998-01-14
GBGB9800609.1A GB9800609D0 (en) 1998-01-14 1998-01-14 Whistle

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69913214D1 DE69913214D1 (de) 2004-01-15
DE69913214T2 true DE69913214T2 (de) 2004-09-30

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ID=10825173

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69913214T Expired - Lifetime DE69913214T2 (de) 1998-01-14 1999-01-13 Kombinationspfeife

Country Status (5)

Country Link
US (1) US6109202A (de)
EP (1) EP0930606B1 (de)
AT (1) ATE255761T1 (de)
DE (1) DE69913214T2 (de)
GB (1) GB9800609D0 (de)

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