[go: up one dir, main page]

DE69913606T2 - Modulare Vorrichtung für Piezoelektrische Auswahl von Steuerelementen, wie die Nadeln einer Strickmaschine oder dergleichen - Google Patents

Modulare Vorrichtung für Piezoelektrische Auswahl von Steuerelementen, wie die Nadeln einer Strickmaschine oder dergleichen Download PDF

Info

Publication number
DE69913606T2
DE69913606T2 DE69913606T DE69913606T DE69913606T2 DE 69913606 T2 DE69913606 T2 DE 69913606T2 DE 69913606 T DE69913606 T DE 69913606T DE 69913606 T DE69913606 T DE 69913606T DE 69913606 T2 DE69913606 T2 DE 69913606T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
actuator
pins
lever
printed circuit
actuators
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69913606T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69913606D1 (de
Inventor
Mario Gaiardo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Matrix SpA
Original Assignee
Matrix SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Matrix SpA filed Critical Matrix SpA
Publication of DE69913606D1 publication Critical patent/DE69913606D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69913606T2 publication Critical patent/DE69913606T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements
    • D04B15/68Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements characterised by the knitting instruments used
    • D04B15/78Electrical devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • General Electrical Machinery Utilizing Piezoelectricity, Electrostriction Or Magnetostriction (AREA)
  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine modulare Vorrichtung für piezoelektrische Auswahl von Steuerelementen, wie die Nadeln einer Strickmaschine oder dergleichen.
  • Strickmaschinen und ähnliches weisen normalerweise eine Anzahl paralleler Nadeln auf, die von einem Stützteil getragen werden, das parallel zu den Nadeln vor- und zurückbewegt werden kann. Je nach Strickmuster wird mittels einer entsprechenden Anzahl von Auswahlhebeln ausgewählt, ob sich die Nadeln mit dem Stützteil bewegen oder nicht bewegen. Jeder Hebel wird von einem entsprechenden Stellglied betätigt, um eine von zwei Positionen einzunehmen, in der ein Ansatzstück des Hebels mit der entsprechenden Nadel in Eingriff steht bzw. nicht in Eingriff steht; und die Hebel sind normalerweise so angeordnet, dass sie ein Modul bilden, das zum Zweck der hohen Bauteildichte der Hebel und der jeweiligen Stellglieder in einem entsprechenden Gehäuse beherbergt ist.
  • Um die Größe und die Ansprechzeit der Stellglieder zu reduzieren, wurden Auswahlvorrichtungen der vorbezeichneten Art vorgeschlagen, bei denen das Stellglied mit einem Ende piezoelektrisch mit einer entsprechenden Basis verbunden ist, und das andere Ende gelenkig mit dem jeweiligen Auswahlhebel verbunden ist. Jedes Stellglied weist eine mittige Elektrode und zwei seitliche Elektroden auf, die über einen Ausgangsverbinder mit einer Treiberschaltung verbunden sind.
  • Da piezoelektrische Stellglieder, wenn sie nicht beaufschlagt werden, eine neutrale Stellung einnehmen, liegt ein Nachteil der bekannten piezoelektrischen Nadelauswahlgeräte in der neutralen Position der Auswahlhebel, die normalerweise aufgrund der Herstellungs- und Montagetoleranzen der Bauteile nicht nach den Stellgliedern ausgerichtet sind. Dies führt zu einer asymmetrischen Verschiebung der Hebel zwischen den beiden Grenzpositionen, was die Bearbeitungsgeschwindigkeit verringert und zu falscher Nadelauswahl führen kann.
  • Außerdem dauert es ziemlich lange, bis die elektrischen Verbindungen zu dem Ausgangsverbinder bekannter Auswahlvorrichtungen hergestellt sind. Bei der Wartung oder Reparatur eines Moduls gestaltet sich der Austausch der Bauteile schwierig und ist teuer. Und schließlich ist das Modulgehäuse immer noch unverändert sperrig.
  • Aus der EP 0 796 939 A ist eine piezoelektrische Nadelauswahlvorrichtung für Strickmaschinen bekannt, die eine Vielzahl von piezoelektrischen Stellgliedern aufweist, die jeweils mit einem entsprechenden Auswahlhebel verbunden sind. Jedes Stellglied wird von einem elektrischen Steuerkreis betrieben, um zwischen einer zentralen neutralen Stellung und zwei entgegengesetzten Betriebsstellungen bewegt zu werden. Zwischen den Drehgelenken der Auswahlhebel und den Stellgliedern ist keine Positionseinstellvorrichtung vorgesehen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine modulare Vorrichtung zur piezoelektrischen Auswahl von Steuerelementen zu schaffen, die äußerst überschaubar und zuverlässig ist und die vorgenannten typischen Nachteile bekannter Vorrichtungen ausräumt. Insbesondere ist es Aufgabe der Erfindung, eine Auswahlvorrichtung zu schaffen, die eine maximale Verkleinerung der Bauteile ermöglicht, und die leicht hergestellt und ohne spezielle Werkzeuge schnell zusammengebaut und zerlegt werden kann.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine modulare Vorrichtung zur piezoelektrischen Auswahl von Steuerelementen geschaffen, die eine Anzahl von Hebeln zur Auswahl der Steuerelemente aufweist, wobei die Hebel sich um eine entsprechende Anzahl paralleler Drehgelenke drehen; eine Anzahl piezoelektrischer Stellglieder, deren eines Ende jeweils mit einem der Hebel verbunden ist, und deren anderes Ende an einer entsprechenden Basis angebracht ist, wobei jedes Stellglied unter Strom gesetzt werden kann, um wahlweise zu veranlassen, dass der entsprechende Hebel einen vorgegebenen Weg zwischen einer Ruhestellung, in der das Steuerelement nicht ausgewählt wird, und einer Arbeitsstellung, in der das Steuerelement ausgewählt wird, zurücklegt; und ein Gehäuse für die Hebel, die Stellglieder und die Basis; dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse Einstellvorrichtungen mit wenigstens einem Exzenterzapfen aufweist, der zur Einstellung der Relativposition der Basis wenigstens eines Stellglieds in Bezug auf das Drehgelenk des entsprechenden Hebels manuell gedreht werden kann.
  • Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung weist jedes Stellglied eine mittige Elektrode und zwei seitliche Elektroden auf. Die Elektroden werden durch starre parallele erste Stifte definiert, die in entsprechende in einem Adapter befindliche Durchführungen eingesetzt werden können, um die Elektroden zum Antreiben der Stellglieder elektrisch mit einer Treiberschaltung zu verbinden. Insbesondere weist der Adapter einen Vielfachverbinder auf, der durch starre parallele zweite Stifte definiert ist, die unterschiedlich zu den ersten Stiften angeordnet sind, wobei die ersten und zweiten Stifte mittels wenigstens einer gedruckten Leiterplatte, an der die Durchführungen angebracht sind, miteinander verbunden sind.
  • Zwei bevorzugte, nicht einschränkende Ausführungsformen der Erfindung werden beispielhaft unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
  • 1 eine teilweise geschnittene Vorderansicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen modularen Vorrichtung für piezoelektrische Auswahl von Steuerelementen;
  • 2 eine vergrößerte Ansicht entlang der Linie II-II in 1;
  • 3 einen vergrößerten Teilabschnitt entlang der Linie III-III in 1;
  • 4 einen Teilabschnitt entlang der Linie IV-IV in 3;
  • 5 und 6 zwei Draufsichten auf zwei gedruckte Leiterplatten der Auswahlvorrichtung;
  • 7 eine teilweise geschnittene Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung für piezoelektrische Auswahl von Steuerelementen;
  • 8 einen Abschnitt entlang der Linie VIII-VIII in 7;
  • 9 ein Diagramm eines elektrischen Schaltkreises eines piezoelektrischen Stellgliedes der Auswahlvorrichtung;
  • 10a und 10b das elektromechanische Verhalten eines piezoelektrischen Stellglieds;
  • 11 eine Graphik des elektromechanischen Verhaltens des piezoelektrischen Stellglieds.
  • Das Bezugszeichen 5 in 1 steht für eine modulare Vorrichtung für piezoelektrische Auswahl einer Anzahl von Steuerelementen, z. B. die Nadeln einer Strickmaschine oder dergleichen, als Ganzes. Die Vorrichtung 5 weist eine Anzahl von, z. B. 8, Auswahlhebeln 6 auf, die zueinander ausgerichtet sind und sich um eine Anzahl paralleler, in gleichem Abstand voneinander angeordneter Zapfen 7 drehen. Insbesondere weist jeder Hebel 6 ein Nocken-Auswahlelement 8 aus gehärtetem Stahl auf, das mit einer entsprechenden Nadel 9 der Maschine in Eingriff steht.
  • Jedes Element 8 ist an ein Ende einer Stange 10 aus Plastikmaterial, vorzugsweise thermoplastischem Harz mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten und hoher Widerstandsfähigkeit, angegossen. Das thermoplastische Harz kann mit Glasfasern gefüllt sein und kann beispielsweise Nylon (eingetragene Marke) oder PPS mit einem Füllstoff aus Teflon (eingetragene Marke) enthalten. Die Stange 10 weist ein Loch 11 auf, in das ein befestigter Zapfen 12 zur Drehung eingeführt ist.
  • Gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung weist die Vorrichtung 5 einen Metallrahmen 13, z. B. aus einer leichten Legierung oder extrudiertem Aluminium auf, der so ausgebildet ist, dass er zwei obere Querelemente 14 und zwei untere Querelemente 15 aufweist, die durch zwei Seiten 29 miteinander verbunden sind. Zapfen 12 sind in jeweilige in den Querelementen 14 ausgebildete Löcher pressgepasst und sind in gleichem Abstand von 2 bis 10 mm, z. B. 5 mm, voneinander angeordnet. Das Ende der Stange 10, das dem Ende, an dem das Element 8 angebracht ist, gegenüberliegt, weist zwei gabelförmige Ansatzstücke 16, 17 auf, zwischen die ein Ende eines piezoelektrischen Stellglieds 18 gelenkig eingreift.
  • Jedes Stellglied (18) (10a und 10b) ist durch eine mittige Metallplatte 19 definiert, die mit zwei rechteckigen Schichten 20 und 21 aus Keramik, z. B. Bimorph-Keramik, versehen ist und sich verformt, wenn sie elektrisch unter Strom gesetzt wird. Die beiden Schichten 20 und 21 weisen jeweils eine Isolierschicht mit einer Öffnung auf, mittels welcher die Schichten 20 und 21 elektrisch verbunden werden können, so dass jedes Stellglied 18 eine mittige Elektrode 19' aufweist, die von einem Ansatzstück 39 (siehe auch 3) der Platte 19 getragen wird, und zwei seitliche Elektroden 20', 21', die durch die Öffnungen in den jeweiligen Isolierschichten der Schichten 20 und 21 gebildet werden.
  • Das Ende des Stellglieds 18, das dem mit den Ansatzstücken 16 und 17 in Eingriff stehenden Ende gegenüberliegt, ist in einen Schlitz 22 (4) in einer Basis 23 aus Plastikmaterial eingeführt, wo das Ende des Stellglieds, beispielsweise mittels eines Klebers, befestigt ist. Die Basis 23 hat zum Zweck der hohen Bauteildichte eine Prismenform und weist zwei Paare von Ansatzstücken 24 (3) auf, die in entsprechende Schlitze 25 in zwei Wänden 26 und 28 aus rostfreiem Stahl oder aus Plastik eingreifen. Die Wände 26 und 28 sind an den beiden Seiten 29 mittels vier Schrauben 30 (1) angebracht, um zusammen mit dem Rahmen 13 ein Gehäuse 31 zu bilden, das die Hebel 6, die Stellglieder 18 und die Basis 23 beherbergt.
  • Das Gehäuse 31 ist oben durch einen Blechkamm 27, der mittels vier Schrauben mit dem Gehäuse 31 verbunden ist, abgeschlossen. Der Kamm 27 weist eine Anzahl von Schlitzen 34 auf, in die Nockenelemente 8 der Auswahlhebel 6 eingeführt sind. Die Breite der Schlitze 34 bestimmt den Weg der Elemente 8 zwischen zwei Grenzpositionen, die zwischen 1 und 3 mm voneinander entfernt sein können.
  • In der 1 ist der erste Hebel 6 auf der linken Seite durch die durchgezogene Linie in einer Arbeitsposition gezeigt, in der das Element 8 in die entsprechende Nadel 9 eingreift, und durch die gestrichelte Linie in einer Ruheposition, in der die Nadel 9 nicht mit dem Element 8 in Eingriff steht. Die weiteren sieben Hebel 6 sind in der mittigen, d. h. neutralen, Position gezeigt, die dem nicht unter Strom stehenden Zustand des Stellglieds 18 entspricht.
  • Das untere Ende des Gehäuses 31 wird durch ein Stützteil oder einen Vielfachverbinder 35 aus Isoliermaterial abgeschlossen, der zwei Ansatzstücke 36 aufweist, die mit den Seiten 29 des Rahmens 13 durch zwei Schrauben 37 verbunden sind. Die drei Elektroden 19', 20', 21' jedes Stellglieds 18 sind mit drei starren Stiften elektrisch verbunden, d. h. einem mittigen Stift 38 (links in 3), der an die mittige Elektrode 19' angeschweißt ist, und zwei seitlichen Stiften 40 und 41 (in der Mitte und rechts in 3), die an die seitlichen Elektroden 20' und 21' angeschweißt sind. Die Stifte 38, 40, 41 sind in bekannter Weise an die Elektroden 19', 20', 21' an drei Öffnungen 42 in der Basis 23 angeschweißt und stehen vom Boden der Basis 23 durch entsprechende Abschnitte 43 gleicher Länge hervor. Daher sind die drei Gruppen von acht Stiften 38, 40, 41 der Stellglieder 18 in drei getrennten Reihen angeordnet, wobei die Stifte 38, 40 und 41 in jeder Reihe genauso weit voneinander entfernt sind wie die Stellglieder 18.
  • Die Stellglieder 18 werden von einer elektronischen Schaltung 75 (9) angetrieben, die später im Einzelnen beschrieben wird, und die erfordert, dass die seitlichen Stifte 40 und 41 elektrisch mit zwei gemeinsamen Verbindern verbunden werden und dass die mittigen Stifte 38 einzeln elektrisch verbunden werden. Der Vielfachverbinder 35 sieht vor, dass die Vorrichtung 5 mit der elektronischen Treiberschaltung verbunden wird und weist eine Reihe von fünfzehn identischen Stiften 46 auf (siehe auch 2), die an dem Körper des Verbinders 35 so angebracht sind, dass sie nach oben vorstehen. Die Stifte 46 sind in zwei Reihen mit vorgegebenem oder Standard-Abstand, z. B. 2,5 bis 3,5 mm, angeordnet, und in jeder Reihe mit einem Standard-Abstand, z. B. 2 bis 3 mm, und werden von einem Metallschild 45, das mittels Schrauben 44 mit dem Verbinder 35 verbunden ist, geschützt.
  • Die Stifte 38, 40, 41 sind elektrisch mit den Stiften 46 mittels eines Adapters verbunden, der insgesamt mit dem Bezugszeichen 32 bezeichnet ist und wenigstens eine gedruckte Leiterplatte 47 aufweist, die eine Anzahl von Durchführungen 48 zur Aufnahme der Enden der Stifte 38, 40, 41 aufweist. Die Durchführungen 48 sind von der An, die zur Verbindung von Mikrochips auf gedruckten Schaltungen verwendet wird, haben einen Innendurchmesser von ca. 0,5 mm und sind einzeln in bekannter Weise an die Platte 47 angeschweißt.
  • Die den Stiften 40 und 41 entsprechenden Durchfürungen 48 werden mittels zwei entsprechenden Platinenleitern 49 und 50 elektrisch verbunden (5), und die den Stiften 38 entsprechenden Durchführungen 48 sind elektrisch voneinander isoliert. Die Platte 47 mit den Durchführungen 48 (3 und 4) ist an ein Stützteil 51 aus Plastik angeklebt oder mit Ultraschall angeschweißt und weist eine Anzahl von Löchern 52 zur jeweiligen Aufnahme einer Durchführung 48 auf, sowie eine untere Kante 53 zum Eingriff mit einer Kante 54 des Verbinders 35. Jede Durchführung 48 für die Reihe mittiger Stifte 38 weist einen nach unten vorstehenden Stift 55 auf, während nur eine der Durchführungen 48 für jede Reihe seitlicher Stifte 40 und 41 einen vorstehenden Stift 55 aufweist.
  • Der Adapter 32 weist auch eine zweite gedruckte Leiterplatte 56 mit einer Anzahl von Durchführungen 58 auf (3), die mit den Durchführungen 48 ohne vorstehende Stifte 55 identisch sind. Der Verbinder 35 weist eine Anzahl von Blindlöchern 57 zur Aufnahme der Durchführungen 58 auf. Die Platte 56 ist an dem Verbinder 35 in der gleichen Weise angebracht wie die Platte 47 an dem Stützteil 51. Die Zahl der Durchführungen 58 der Platte 56 kann fünfzehn betragen, wenn alle Stifte 46 des Vielfachverbinders 35 benutzt werden sollen. Im Fall einer Auswahlvorrichtung mit acht Stellgliedern 18 reichen jedoch zehn Durchführungen 58 zur Aufnahme der Stifte 55 der Durchführungen 48 aus.
  • Die oberen Enden der Stifte 46 passen durch die Platte 56 und sind oben an jeweilige Pads auf der gedruckten Schaltung geschweißt. Die gedruckte Schaltung weist zwei Leiter 59 und 61 (6) zum Verbinden der beiden Durchführungen 58 der Reihen seitlicher Stifte 40 und 41 mit den Pads von zwei entsprechenden Stiften 46 auf; eine Anzahl von Leitern 62 zum Verbinden der Durchführungen 58 der Reihe mittiger Stifte 38 (oben in 6); und ein Erde-Pad 60, an das ein Kabel 70 angeschweißt ist (siehe auch 4), das den Rahmen 13 elektrisch kontaktiert. Das Erde-Pad 60 ist mittels eines Verbinders 63 mit dem Pad eines weiteren Stiftes 46 verbunden.
  • Die beiden Seiten 29 (1) des Rahmens 13 sind mittels manueller Einstellvorrichtungen, die einen Exzenterzapfen 64 aufweisen, der auf einer der Seiten 29 exzentrisch verschwenkt wird, mit den Wänden 26 und 28 verbunden. Die Exzentrizität des Zapfens 64 kann 0,1 bis 1 mm betragen und ist vorzugsweise 0,3 mm. Jede der beiden Wände 26, 28 weist ein Loch 69 auf, in das ein Zapfen 64 eingreift. Der Zapfen 64 weist einen Kopf 65 auf, der mit einem Schraubendreher in Eingriff gebracht werden kann. Die Drehung des Zapfens 64 kann teilweise durch Anbringen eines Klebeharzes zwischen dem Zapfen 64 und dem Loch 69 verhindert werden.
  • Zwei Löcher in den Seiten 29 sind mit zwei Elementen oder Stiften 66 versehen, die auf beiden Seiten vorstehen und jeweils mit einem Paar von Führungsschlitzen 67, die an den Wänden 26 und 28 vorgesehen sind, in Eingriff stehen. Die Schlitze 67 ermöglichen es, dass der Rahmen 13 in Bezug auf die Wände 26, 28 und senkrecht zu den Stellgliedern 18 bewegt wird, um die Ruheausrichtung der Stellglieder 18 in Bezug auf die Auswahlhebel 6 einzustellen. Zur Befestigung der Wände 26 und 28 an dem Rahmen 13 sind die Wände 26 und 28 mit Löchern 68 versehen, die einen Durchmesser haben, der eine Einstellung vor dem Anziehen der Schrauben 30 ermöglicht.
  • Die modulare Vorrichtung 5 zur Auswahl von Nadeln 9 wird wie folgt zusammengebaut und eingestellt.
  • Zunächst werden die Stangen 10 der Hebel 6 zwischen den oberen Querelementen 14 positioniert. Die Stifte 12 werden in die Löcher 11 in den Stangen 10 eingeführt und in die Querelemente 14 des Rahmens 13 eingepasst. Die Nockenelemente 8 werden in die Schlitze 34 auf dem Kamm 27 eingeführt. Der Kamm 27 wird mittels Schrauben 33 in den Rahmen 13 eingepasst. Die Wand 28 wird in die Seiten 29 des Rahmens 13 eingepasst, ohne die jeweiligen Schrauben 30 festzuziehen.
  • Die Stellglieder 18 werden sodann in den Rahmen 13 durch das Ineinandergreifen zweier Ansatzstücke 24 jeder Basis 23 in den Schlitzen 25 in der Wand 28 eingeführt, und das freie Ende jedes Stellglieds 18 wird zwischen die Ansatzstücke 16 und 17 der jeweiligen Stange 10 eingeführt. Die Wand 26 wird in den Rahmen 13 eingepasst, so dass die anderen beiden Ansatzstücke 24 jeder Basis 23 in die Schlitze 25 in der Wand 26 eingeführt werden. Die Wand 26 wird in die Seiten 29 eingepasst, ohne die jeweiligen Schrauben 30 festzuziehen.
  • Zum Zusammenbauen des Adapters 32 wird die Platte 47 mit den Durchführungen 48 zunächst in das Stützteil 51 eingepasst (4). Die Platte 56 mit den Stiften 46 und den Durchführungen 58 wird an dem Verbinder 35 angebracht. Das Schild 45 zum Schutz der Stifte 46 wird an dem Verbinder 35 angebracht. Das Stützteil 51 wird mit dem Verbinder 35 durch Einführen der Stifte 55 der Durchführungen 48 auf der Platte 47 in die Durchführungen 58 auf der Platte 56 verbunden, so dass die Kante 53 des Stützteils 51 mit der Kante 54 des Verbinders 35 zusammenpasst. Das Stützteil 51 kann auch an den Verbinder 35 geklebt oder geschweißt werden.
  • Der durch den Verbinder 35 und das Stützteil 51 definierte Aufbau wird sodann durch Einführen der Stifte 38, 40, 41 der Stellglieder 18 in die Durchführungen 48 auf der Platte 47 zwischen die Seiten 29 des Rahmens 13 eingeführt, so dass die Ansatzstücke 36 des Verbinders 35 auf den Seiten 29 des Rahmens 13 aufliegen. Der Verbinder 35 wird mittels Schrauben 37 an den Seiten 29 befestigt.
  • Die Position der Stellglieder 18 in Bezug auf die Auswahlhebel 6 wird durch Ineingriffbringen des Kopfes 65 (1) des Exzenterzapfens 64 mit einem Schraubendreher und entsprechendes Drehen des Exzenterzapfens 64 eingestellt. Wie im Einzelnen später erläutert werden wird, kann die Einstellung mittels mechanischer, elektrischer oder elektronischer Messvorrichtungen gesteuert werden. In diesem Fall wird wenigstens eines der Stellglieder 18 unter Strom gesetzt, um das Stellglied aus der neutralen Stellung in die eine und dann in die andere der beiden Grenzpositionen zu bringen, und die Verschiebung des Elements 8 wird auf einem Monitor kontrolliert. Der Zapfen 64 muss so gedreht werden, dass sich das Element 8, soweit möglich, gleich weit in beide Richtungen bewegt. Die Einstellung kann auch in Bezug auf zwei oder mehrere Stellglieder 18 gesteuert werden, um eine möglichst ähnliche Durchschnittsbewegung der Elemente 8 in beiden Richtungen zu bestimmen. Wenn die Einstellung erfolgt ist, werden die Schrauben 30 festgezogen, um die Wände 26, 28 an dem Rahmen 13 zu befestigen.
  • In der Ausführungsform gemäß den 7 und 8 weist die Auswahlvorrichtung 5 ein Gehäuse 31' auf, das sechzehn piezoelektrische Stellglieder 18 beherbergt, die gleich weit, z. B. 4 mm, voneinander entfernt sind. Ein unterer Abschnitt 76 des Gehäuses 31' beherbergt elektronische Schaltungen und die elektronischen Verbindungen zu den Stellgliedern 18 und zu einer elektronischen Steuerung der Maschine. In diesem Fall ist jedes Stellglied 18 direkt mit einem Pad 77 verbunden, das die mittige Elektrode 19' der Platte 19 kontaktiert, sowie mit zwei Pads 77, die die seitlichen Elektroden 20' und 21' der beiden Schichten 20 und 21 des Stellglieds 18 kontaktieren, ebenso wie die Stifte 38, 40, 41 in 3.
  • Die drei Pads 77 befinden sich an drei Kabeln 80 (8), die an einem Verbinder 81 enden, der an eine gedruckte Leiterplatte 82 angeschweißt ist, die Treiberschaltungen 75 (siehe auch 9) und einen Ausgangsverbinder 83 zur Verbindung mit der Steuerung der Maschine aufweist. Die Basis 23' jedes Stellglieds 18 ist mittels zwei Stiften 84 an zwei Löchern in den Wänden 26', 28' des Gehäuses 31' drehbar angebracht.
  • Zur Einstellung der Relativposition zwischen jedem Stellglied 18 und dem entsprechenden Auswahlhebel 6 weist ein Ende 86 der Basis 23' eine Ausnehmung 87 auf die einen Exzenterzapfen 88 beherbergt, der sich an den Wänden 26', 28' dreht und einen Kopf 89 aufweist, der mit einem Schraubendreher in Eingriff gebracht werden kann. Jede Basis 23' weist auch eine Feststellschraube 90 zum Befestigen der Basis 23' an dem Gehäuse 31' nach der Einstellung auf, was für jede Basis 23' individuell ebenso wie für den Rahmen 13 in der Ausführungsform nach den 1 bis Ei erfolgt.
  • Der Abstand zwischen der Ausnehmung 87 und dem Stift 84 ist im wesentlichen gleich dem Abstand zwischen dem Stift 84 und den gabelförmigen Ansatzstücken 16, 17 der Stange 10 des Hebels 6, so dass, bei einer Exzentrizität des Stiftes 88 von 0,3 mm, die Gelenkverbindung zwischen dem Stellglied 18 und dem Hebel 6 um 0,3 mm bewegt werden kann, was für jede Einstellung der Relativposition zwischen dem Stellglied 18 und dem entsprechenden Hebel 6 ausreichend ist.
  • Herkömmliche Treiberschaltungen eines piezoelektrischen Stellglieds 18 funktionieren normalerweise derart, dass eine positive Spannung von vorgegebenem Wert beispielsweise an die Elektrode 21' rechts von der mittigen Elektrode 19' angelegt wird, um den entsprechenden Auswahlhebel 6 in die Ruhestellung (10a) zu bewegen, und eine negative Spannung desselben Werts an die Elektrode 20' links von der mittigen Elektrode 19' angelegt wird, um den Hebel 6 in die Arbeitsstellung (10b) zu bewegen.
  • Die erfindungsgemäße Treiberschaltung 75 (9) ist in Bezug auf herkömmliche Treiberschaltungen verbessert und sieht die dauerhafte Verbindung der rechten Elektrode 21' des Stellglieds 18 mit einer positiven Spannung, z. B. +200VDC [Gleichstrom] vor, während die linke Elektrode 20' dauerhaft geerdet und die mittige Elektrode 19' wahlweise mit der positiven Spannung verbunden oder geerdet ist (siehe auch 10a und 10b). In Abwesenheit einer positiven Spannung und in Anwesenheit eines Befehls nimmt das Stellglied 18 eine neutrale Stellung ein, wie durch die gestrichelte Linie in den 10a und 10b gezeigt ist.
  • Die Treiberschaltung 75 weist einen Eingang IN auf, der von der Steuereinheit mit einem Befehl zur Auswahl der Nadel 9 versehen wird, sowie einen Ausgang OUT, der mit dem mittigen Stift 38 (4) oder dem mittigen Pad 77 verbunden ist. Die Eingabe IN ist sowohl mit einer LED Kathode K eines Festkörperrelais 91 als auch mit einem Netzwerk R1, C1 verbunden. Ein Anschluss des Kondensators C1 ist mit Logikerde 92 verbunden. Der Widerstand R1 ist parallel zu einer Diode D1 geschaltet, und der andere Anschluss des Kondensators C1 ist sowohl mit dem Widerstand R1 als auch mit dem Eingang eines Signalspeichers 93 zur Regenerierung der Signalbegrenzung verbunden.
  • Der Ausgang des Signalspeichers 93 ist über einen Widerstand R2 mit einer Spannung +Vdc [Gleichstrom] (z. B. +5 V) und über einen Widerstand R3 mit der Basis eines Transistors T1 verbunden, dessen Emitter geerdet ist. Die LED Anode A des Relais 91 ist über einen Widerstand R4 mit der Spannung +Vdc [Gleichstrom] verbunden. Das Relais 91 weist einen Ausgangskollektor C auf der mit der positiven Spannung +200 VDC [Gleichstrom] verbunden ist, und der Emitter E des Relais 91 ist über einen Widerstand R5 mit dem Kollektor des Transistors T1 und mit dem Ausgang OUT verbunden.
  • Wenn die Nadel 9 nicht ausgewählt wird, befindet sich der Eingang IN auf einer hohen logischen Ebene, so dass der Transistor T1 die mittige Elektrode 19' leitet und erdet. Das Relais 91 ist offen und isoliert den Transistor T1 von der Spannung +200VDC [Gleichstrom], wie in 10b gezeigt ist. Zur Auswahl der Nadel 9 wird der Eingang IN in eine niedrige logische Ebene geschaltet, so dass der Transistor T1 deaktiviert wird und das Relais 91 sich schließt, um den Ausgang OUT, und somit die mittige Elektrode 19', mit der positiven Spannung +200 VDC [Gleichstrom] zu verbinden. Wenn der Eingang IN auf eine hohe logische Ebene zurückschaltet, beginnt der Transistor T1 wieder mit einer vorgegebenen Verzögerung in Bezug auf die Öffnung des Relais 91 zu leiten, um sicherzustellen, dass der Widerstand R5 von der positiven Spannung getrennt wird.
  • Die Einstellung der Position der Stellglieder 18 in Bezug auf die Auswahlhebel 6 umfasst die Einstellung des Wegs des Hebels 6 zwischen der Ruhe- und der Arbeitsstellung, die von den beiden Kanten der jeweiligen Schlitze 34 des Kamms 27 definiert werden. Unter Bezug auf die 11 zeigt die Kurve 74 den Übergang von 0 bis +200 VDC [Gleichstrom] der Spannung V an der mittigen Elektrode 19' des Stellglieds 18 in Abhängigkeit von der Zeit t. Die Kurve 71 zeigt die durch unter Strom setzen des Stellglieds 18 verursachte Verschiebung des Endes des Nockenelements 8 des Hebels 6; die Verschiebung S wird durch einen bekannten, z. B. magnetischen, optischen oder kapazitiven, Sensor ermittelt.
  • Von der Ruhestellung des Nockenelements 8 des Hebels 6 aus beginnt das unter Strom setzen des Stellglieds 18 zu einem ersten Zeitpunkt t1, und das Nockenelement 8 erreicht die Arbeitsstellung zu einem zweiten Zeitpunkt t2 mit einer ersten Verzögerung t2 – t1 von ungefähr 2–3 ms, angezeigt durch 72 in 11. Ähnlich erreicht bei beginnender Deaktivierung des Stellglieds 18 zu einem dritten Zeitpunkt t3, zu dem die Spannung V an der mittigen Elektrode 19' von +200 VDC [Gleich strom] zu 0 übergeht, das Nockenelement 8 die Ruhestellung zu einem vierten Zeitpunkt t4 mit einer zweiten Verzögerung t4 – t3, angezeigt durch 73 in 11.
  • Ein symmetrischer Zustand, bei dem die erste Verzögerung 72 gleich der zweiten Verzögerung 73 ist, stellt den bevorzugten Einstellungszustand zwischen dem Stellglied 18 und dem entsprechenden Auswahlhebel 6 dar. Um die Position einzustellen müssen daher die Exzenterzapfen 64 (1) und die Exzenterzapfen 88 (7) gedreht werden, um möglichst nahe an den vorgenannten symmetrischen Zustand heranzukommen.
  • Das Verfahren des Einstellens der Relativposition zwischen wenigstens einem Auswahlhebel 6 und dem entsprechenden piezoelektrischen Stellglied 18 umfasst die folgenden Schritte.
  • Einen ersten Schritt, bei dem das Stellglied 18 zu einem ersten Zeitpunkt t1 unter Strom gesetzt wird, um den Hebel 6 aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung zu bewegen; einen zweiten Schritt, bei dem eine erste Verzögerung 72 zwischen dem ersten Zeitpunkt t1 und einem zweiten Zeitpunkt t2, zu dem der Hebel 6 die Arbeitsstellung erreicht, ermittelt wird; einen dritten Schritt, bei dem das Stellglied 18 zu einem dritten Zeitpunkt t3 deaktiviert wird, um den Hebel 6 aus der Arbeitsstellung in die Ruhestellung zu bewegen; einem vierten Schritt, bei dem eine zweite Verzögerung 73 zwischen einem dritten Zeitpunkt t3 und einem vierten Zeitpunkt t4, zu dem der Hebel 6 die Ruhestellung erreicht, ermittelt wird; und einem fünften Schritt, bei dem die Stellung des Stellglieds 18 in Bezug auf den Hebel 6 so eingestellt wird, dass die erste Verzögerung 72 gleich der zweiten Verzögerung 73 ist.
  • Die Vorteile der erfindungsgemäßen Auswahlvorrichtung 5 im Vergleich zu bekannten Vorrichtungen werden durch die vorstehende Beschreibung offensichtlich. Insbesondere verhindert die Einstellung der Position der Stellglieder 18 in Bezug auf die Hebel 6 verschiedene Positionsfehler, die durch Zusammenbau- und Herstellungstoleranzen verursacht werden. Außerdem räumt das Verfahren der Einstellung durch das Ermitteln der Verzögerungen des Stellglieds 18 die Notwendigkeit komplexer mechanischer Messungen aus.
  • Des weiteren ermöglicht die in 1 gezeigte Vorrichtung 5 die Verwendung eines Standardverbinders 35 und vereinfacht somit die elektrische Verbindung mit den Treiberschaltungen. Der Adapter 32 zwischen den Stiften 38, 40, 41 der Stellglieder 18 und den Stiften 46 des Verbinders 35 führt zu einer störungsfreien Anbringung/Entfernung des Adapters 32 an/von der Vorrichtung 5, und der Aufbau des Gehäuses 31 mit dem Rahmen 13 und den beiden Wänden 26 und 28 führt zu einer störungsfreien Montage und Demontage der Stellglieder 18 und der Hebel 6, wobei die Montage und Demontage einfach mittels eines Schraubendrehers erfolgen kann.
  • Selbstverständlich können bei der hier beschriebenen Auswahlvorrichtung Veränderungen vorgenommen werden, ohne jedoch vom Umfang der beigefügten Ansprüche abzuweichen. Es können beispielsweise Veränderungen hinsichtlich des Abstands der Stifte 46 des Verbinders 35 oder hinsichtlich der Anzahl der Hebel 6 und Stellglieder 18 im Modul vorgenommen werden. Der Adapter 32 kann nur eine gedruckte Leiterplatte aufweisen, die ihrerseits zwei Schaltkreise, einen auf jeder Seite, und sowohl Durchführungen 48 als auch Stifte 46 aufweisen kann. Das Festkörperrelais 91 der Treiberschaltung 75 kann vom Transistortyp oder optoelektronisch sein. Die Stellglieder 18 können bei der Ausführungsform gemäß den 1 bis 6 auch individuell eingestellt werden. Schließlich kann die Auswahlvorrichtung 5 für andere Arten von Maschinen oder Ausstattungen, die Hochfrequenzsteuerungselementauswahl erfordern, angewendet werden.

Claims (23)

  1. Modulare Vorrichtung für piezoelektrische Auswahl von Steuerelementen, mit einer Anzahl von Hebeln (6) zur Auswahl der Steuerelemente (9), wobei die Hebel (6) sich um eine entsprechende Anzahl paralleler Drehgelenke (7) drehen, einer Anzahl relevanter piezoelektrischer Stellglieder (18), deren eines Ende jeweils mit einem der Hebel (6) verbunden ist und deren anderes Ende an einer entsprechenden Basis (23, 23') angebracht ist, wobei jedes Stellglied (18) unter Strom gesetzt werden kann, um einen vorgegebenen Weg zwischen einer Ruhestellung, in der das Steuerelement (9) nicht ausgewählt wird, und einer Arbeitsstellung, in der das Steuerelement (9) ausgewählt wird, auszulösen, und einem Gehäuse (31, 31') für die Hebel (6), die Stellglieder (18) und die Basis (23, 23'), dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (31, 31') Einstellvorrichtungen (64, 69; 87, 88) mit wenigstens einem Exzenterzapfen (64, 68) aufweist, der zur Einstellung der Relativposition der Basis (23, 23') wenigstens eines Stellglieds (18) in Bezug auf das Drehgelenk (7) des entsprechenden Hebels (6) manuell gedreht werden kann.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Feststellschraube (30, 90) zum Feststellen der so eingestellten Relativposition vorgesehen ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Hebel (6) eine Stange (10) aufweist, die aus einem thermoplastischen Harz mit niedrigem Reibungskoeffizienten und hohem elektrischem Widerstand spritzgegossen ist, wobei ein erstes Ende der Stange (10) an einen Metalleinsatz (8) gegossen ist und ein zweites Ende zwei gabelförmige Ansatzstücke (16, 17) aufweist, die gelenkig mit dem entsprechenden piezoelektrischen Stellglied (18) zusammenwirken.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (31) einen Rahmen (13) aufweist, der die Drehgelenke (7) trägt, und zwei gegenüberliegende Wände (26, 28), die an dem Rahmen (13) abnehmbar angebracht sind, wobei die Basis (23) Ansatzstücke (24) aufweist, die in entsprechende Schlitze (25) in den Wänden (26, 28) eingreifen, und wobei der die Position einstellende Zapfen (64) zwischen dem Rahmen (13) und wenigstens einer der Wände (26, 28) vorgesehen ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (64) an dem Rahmen (13) exzentrisch verschwenkt wird und in ein Loch (69) in jeder der Wände (26, 28) eingreift, um die Relativposition gleichzeitig für die Anzahl piezoelektrischer Stellglieder (18) einzustellen.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (13) auch wenigstens ein Element (66) aufweist, das in eine Führung (67) eingreift, die an jeder Wand (26, 28) angebracht ist, um eine Verschiebung der Wände (26, 28) senkrecht zu den Stellgliedern (18) zu ermöglichen.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehung des Zapfens (64) teilweise durch das Anbringen eines Klebeharzes zwischen dem Zapfen (64) und dem Loch (69) verhindert wird.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Verschiebung im Bereich von 1 und 3 mm bewegt, und dass die Exzentrizität des Zapfens (64) zwischen 0,1 und 1 mm beträgt, wobei die Stellglieder (18) in gleichem Abstand voneinander angeordnet sind und der Abstand zwischen 2 und 10 mm beträgt.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrichtungen (87, 88) eine Ausnehmung (87) an einem Ende (86) jeder Basis (23') aufweisen, und eine Anzahl von Exzenterzapfen (88), die jeweils mit einer entsprechenden Ausnehmung (87) operativ verbunden sind, wobei jedes Stellglied (18) durch Drehung des relevanten Zapfens (88) in der relevanten Ausnehmung (87) individuell eingestellt wird.
  10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich auf jeder Basis (23') eine Feststellschraube (90) befindet, um die entsprechende Basis (23') in Bezug auf das Gehäuse (31') festzustellen.
  11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei jedes Stellglied (18) eine mittige Elektrode (19') und zwei seitliche Elektroden (20', 21') aufweist, wobei Verbindungsvorrichtungen (35, 46, 47, 51, 56; 77, 8083) zur elektrischen Verbindung der Elektroden (19', 20', 21') vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Stellglied (18) von einer elektronischen Treiberschaltung (75) unter Strom gesetzt wird, um eine der seitlichen Elektroden (20', 21') mit positiver Spannung zu versorgen, die andere der seitlichen Elektroden (20', 21') mit Nullspannung, und die mittige Elektrode (19') wahlweise mit positiver Spannung und mit Nullspannung.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Treiberschaltung (75) ein Festkörperrelais (91) zur wahlweisen Versorgung der mittigen Elektrode (19') mit positiver Spannung aufweist.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die mittige Elektrode und die seitlichen Elektroden (19', 20', 21') mit entsprechenden starren, parallelen ersten Stiften (38, 40, 41), die in entsprechende Durchführungen (48) einführbar sind, verbunden sind, wobei die Verbindungsvorrichtungen (35, 46, 47, 51, 56) einen Adapter (32) aufweisen, der die Durchführungen (48) aufweist.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsvorrichtungen (35, 46, 47, 51, 56) auch einen Vielfachverbinder (35) aufweisen, der starre, parallele zweite Stifte (46) enthält, die unterschiedlich zu den ersten Stiften (38, 40, 41) angeordnet sind, wobei die ersten Stifte (38, 40, 41) und die zweiten Stifte (46) durch wenigstens eine gedruckte Leiterplatte (47), an der die Durchführungen (48) angebracht sind, miteinander verbunden sind.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen ersten Stifte (40, 41) der Stellglieder (18) mit zweiten der zweiten Stifte (46) durch zwei gemeinsame Leiter (49, 50) der gedruckten Leiterplatte (47) verbunden sind, wobei die mittigen ersten Stifte (38) der Stellglieder (18) mit ebenso vielen zweiten Stiften (46) durch einzelne Leiter der gedruckten Leiterplatte (47) verbunden sind.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Stifte (46) in dem Vielfachverbinder (35) in zwei Reihen angeordnet sind, wobei die gemeinsamen Leiter (49, 50) die Durchführungen (48) in Bezug auf die seitlichen ersten Stifte (40, 41) elektrisch verbinden.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (32) eine weitere gedruckte Leiterplatte (56) aufweist, die von der wenigstens einen gedruckten Leiterplatte (47) überlagert wird, wobei wenigstens einige der Durchführungen jeweils einen Stift (55) enthalten, und die weitere gedruckte Leiterplatte (58) weitere Durchführungen (56) zur Aufnahme der Stifte (55) enthält.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere gedruckte Leiterplatte (56) Leiter (59, 61, 62) zum Verbinden der Durchführungen (58) der weiteren gedruckten Leiterplatte (56) mit den zweiten Stiften (46) aufweist.
  19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchführungen und die weiteren Durchführungen (48, 58) an die jeweiligen gedruckten Leiterplatten (47, 56) angeschweißt sind, wobei die gedruckten Leiterplatten (47, 56) jeweils an einem entsprechenden Stützteil (51, 35) angebracht sind.
  20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (31) einen Rahmen (13) aufweist, der die Drehgelenke (7) trägt, und zwei gegenüberliegende Wände (26, 28), die abnehmbar an dem Rahmen (13) angebracht sind, wobei die Basis (23) Ansatzstücke (24) aufweist, die in entsprechende Schlitze (25) in den Wänden (26, 28) eingreifen.
  21. Verfahren zum Einstellen der Relativposition zwischen wenigstens einem Auswahlhebel (6) und einem entsprechenden piezoelektrischen Stellglied (18) in einer Vorrichtung (5) zur piezoelektrischen Auswahl von Steuerelementen (9) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Hebel (6) einen vorgegebenen Weg zwischen einer Ruhestellung, in der das entsprechende Steuerelement (9) nicht ausgewählt wird, und einer Arbeitsstellung, in der das Steuerelement (9) ausgewählt wird, zurücklegt, wobei das Verfahren durch die folgenden Schritte gekennzeichnet ist: – unter Strom setzen des Stellglieds (18) zu einem ersten Zeitpunkt (t1), um den Hebel (6) aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung zu bewegen; – Feststellen einer ersten Verzögerung (72) zwischen dem ersten Zeitpunkt (t1) und einem zweiten Zeitpunkt (t2), zu dem die Arbeitsstellung des Hebels (6) erreicht ist; – außer Strom setzen des Stellglieds (18) zu einem dritten Zeitpunkt (t3), um den Hebel (6) aus der Arbeitsstellung in die Ruhestellung zurückzuführen; – Feststellen einer zweiten Verzögerung (73) zwischen dem dritten Zeitpunkt (t3) und einem vierten Zeitpunkt (t4), in dem die Ruhestellung des Hebels (6) erreicht ist; und – Einstellen der Relativposition, um einen Zustand der Gleichheit zwischen der ersten Verzögerung (72) und der zweiten Verzögerung (73) zu erreichen.
  22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass durch Drehung eines Exzenterzapfens (64, 88), der zwischen einem Gehäuse (31, 31') der Vorrichtung (5) und einer Basis (23, 23') des Stellglieds (18) angeordnet ist, eine Einstellung herbeigeführt wird, um den Zustand der Gleichheit zu erreichen.
  23. Verfahren nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Relativposition im Zustand der Gleichheit festgestellt wird.
DE69913606T 1998-06-04 1999-06-04 Modulare Vorrichtung für Piezoelektrische Auswahl von Steuerelementen, wie die Nadeln einer Strickmaschine oder dergleichen Expired - Lifetime DE69913606T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT98TO000484A ITTO980484A1 (it) 1998-06-04 1998-06-04 Dispositivo modulare di selezione piezoelettrica di elementi di coman- do, ad esempio gli aghi di una macchina tessile.
ITTO980484 1998-06-04

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69913606D1 DE69913606D1 (de) 2004-01-29
DE69913606T2 true DE69913606T2 (de) 2004-09-23

Family

ID=11416815

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69913606T Expired - Lifetime DE69913606T2 (de) 1998-06-04 1999-06-04 Modulare Vorrichtung für Piezoelektrische Auswahl von Steuerelementen, wie die Nadeln einer Strickmaschine oder dergleichen

Country Status (3)

Country Link
EP (1) EP0964092B1 (de)
DE (1) DE69913606T2 (de)
IT (1) ITTO980484A1 (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT1320663B1 (it) * 2000-09-22 2003-12-10 Matrix Spa Sistema di accoppiamento di un attuatore piezoelettrico su uno zoccolo rigido di supporto.
JP2002266210A (ja) 2000-12-27 2002-09-18 Mitsutech Kk 編機用選針装置におけるアクチュエータ装置
DE10227532B4 (de) * 2002-06-20 2006-02-23 Groz-Beckert Kg Modul für Textilmaschinen, insbesondere Maschen bildende Maschinen
CN110629384B (zh) * 2019-10-08 2024-07-05 浙江理工大学 一种压电选针器感知执行一体式状态检测系统

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT1196477B (it) * 1986-07-08 1988-11-16 Lonati Spa Dispositivo per la selezione degli aghi in una macchina circolare per maglieria,in particolare per calze
JPH0694619B2 (ja) * 1988-10-05 1994-11-24 ワツクデータサービス株式会社 編機用選針装置
DE69634797T2 (de) * 1996-01-11 2006-04-27 Wac Data Services Co. Ltd., Fujimi Laminierter piezoelektrischer Antrieb und Verfahren
JPH09256252A (ja) * 1996-03-19 1997-09-30 Fukuhara Seiki Seisakusho:Kk 圧電体の制御装置、およびこれを有する編みツール制御装置

Also Published As

Publication number Publication date
ITTO980484A1 (it) 1999-12-04
EP0964092A2 (de) 1999-12-15
DE69913606D1 (de) 2004-01-29
EP0964092B1 (de) 2003-12-17
EP0964092A3 (de) 2000-09-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60102524T2 (de) Vorrichtung zur Erzeugung eines Lichtgitters
DE69323417T2 (de) Tactiles Ausgabegerät
DE69816236T2 (de) Schnittstellenvorrichtung zwischen Teilen einer Anlage
DE102010022987B4 (de) Elektrisches Gerät mit einem Steckverbinder und elektrische Steckverbindung
DE19623470C2 (de) Automatisches Leitungsverzweigergerät
DE2166754C3 (de) Verschiebewerkzeug zum Herstellen und Trennen einer elektrischen Steckkontaktverbindung
DE3326933A1 (de) Schaltungsplatten-verbindungsanordnung
DE3933149A1 (de) Stricknadel-antriebsmechanismus einer strickmaschine
DE102006049631A1 (de) Signaleingabe-/ausgabevorrichtung
EP2428602B1 (de) Legenadelanordnung für eine Jacquard-Legebarre und Jacquard-Legebarre
DE2930228C2 (de)
DE2833307C2 (de)
EP0250620A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum elektrischen Prüfen von Leiterplatten
EP0334930A1 (de) Kettenwirkmaschine mit mittels versatzschrittmotoren verstellbaren legebarren
DE4107657C2 (de)
DE7935645U1 (de) Buchse zur senkrechten montage einer mehrere stecker aufweisenden elektronischen vorrichtung
DE19613385A1 (de) Kettenwirkmaschine mit mindestens einer Busleitungen aufweisenden Legebarre
DE69913606T2 (de) Modulare Vorrichtung für Piezoelektrische Auswahl von Steuerelementen, wie die Nadeln einer Strickmaschine oder dergleichen
DE69413911T2 (de) Verbinder
DE3910913C2 (de) Pneumatische oder hydraulische Ventileinheit
DE3943752C2 (de) Pneumatische oder hydraulische Ventileinheit
DE2812332C3 (de) Vielfachsteckverbindung für Karten mit gedruckter Schaltung
DE102007048710A1 (de) Elektrischer Querverbinder
DE3933942A1 (de) Einrichtung zum elektrischen verbinden von mindestens einem verbraucher und einem mehradrigen kabel
DE69307420T2 (de) Verfahren zur Justierung eines biegsamen, piezo-elektrischen Elements und Vorrichtung angepasst an die Anwendung des Verfahrens

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition