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DE69912937T2 - Entladungsröhre zur Verwendung als Lichtquelle - Google Patents

Entladungsröhre zur Verwendung als Lichtquelle Download PDF

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DE69912937T2
DE69912937T2 DE69912937T DE69912937T DE69912937T2 DE 69912937 T2 DE69912937 T2 DE 69912937T2 DE 69912937 T DE69912937 T DE 69912937T DE 69912937 T DE69912937 T DE 69912937T DE 69912937 T2 DE69912937 T2 DE 69912937T2
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cathode
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Syoji Hamamatsu-shi ISHIHARA
Yuji Hamamatsu-shi SHIMAZU
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Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Entladungsröhre zur Verwendung als Lichtquelle und insbesondere eine als Lichtquelle dienende Entladungsröhre wie eine Xenon-Kurzbogenlampe, eine Quecksilber-Xenon-Lampe und dergleichen.
  • Stand der Technik
  • Beispiele für solche Entladungsröhren umfassen die in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 560-131751 (die im folgenden als Druckschrift 1 bezeichnet wird), die in der japanischen Gebrauchsmuster-Offenlegungsschrift Nr. 561-90157 (die im folgenden als Druckschrift 2 bezeichnet wird), die in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. H01-213952 (die im folgenden als Druckschrift 3 bezeichnet wird), die in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. H08-273622 (die im folgenden als Druckschrift 4 bezeichnet wird), die in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. H09-92201 (die im folgenden als Druckschrift 5 bezeichnet wird), und die in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. H09-129179 (die im folgenden als Druckschrift 6 bezeichnet wird) beschriebenen Entladungsröhren.
  • Die Druckschrift 1 beschreibt eine Entladungsröhre zur Verwendung als Lichtquelle mit einer Kathode, in der ein poröses Metallsubstrat aus Wolfram oder dergleichen mit einem Elektronen emittierenden Material wie einem Erdalkalimetall oder dergleichen imprägniert ist. Diese Druckschrift 1 beschreibt, daß durch die Verwendung der mit dem Elektronen emittierenden Material imprägnierten Metallelektrode eine stabile und gute Entladung erhalten wird.
  • Die Druckschrift 2 beschreibt eine Entladungsröhre, in der nur das scharfe Ende einer mit einer scharfen Spitze versehenen, imprägnierten Kathode mit einem Metall beschichtet ist, um die Austrittsarbeit herabzusetzen, etwa mit Iridium oder dergleichen. Diese Druckschrift 2 beschreibt, daß durch das Beschichten nur des spitzen Endes des Metalls zur Herabsetzung der Austrittsarbeit eine Verschlechterung der Elektrode vermieden wird und die elektrische Entladung stabilisiert wird.
  • Die Druckschrift 3 beschreibt eine Entladungsröhre mit einer Kathode, in der über die ganze Oberfläche eine Beschichtung aus einem hitzefesten Metall ausgebildet ist, ohne daß die Oberfläche am Scheitelpunkt der spitzen Kathode freiliegt. Diese Druckschrift 3 beschreibt, daß die Dünnfilmbeschichtung aus dem hitzefesten Metall auf der ganzen Oberfläche den Lichtbogen stabilisieren kann und Fluktuationen des Lichtbogens verringert.
  • Die Druckschrift 4 beschreibt eine Kathode für eine Entladungsröhre, in der eine Metallelektrode wie ein spitzer, dünner Wolframdraht in Axialrichtung in der Mitte der imprägnierten Kathode eingebettet ist. Diese Druckschrift 4 beschreibt, daß die Lebens dauer erhöht werden kann, da sich in der Metallelektrode in der Mitte kein Imprägniermittel befindet.
  • Die Druckschrift 5 beschreibt eine Kathode für eine Entladungsröhre, in der die spitze Elektrode im Mittelteil der imprägnierten Kathode aus einem porösen metallischen Material besteht und in der die Außenseite des imprägnierten Metallabschnitts um diese Mittelelektrode mit einem hitzefesten Metall beschichtet ist. Diese Druckschrift 5 beschreibt, daß die Betriebstemperatur wegen der porösen Struktur der Mittelelektrode und der Zufuhr von Elektronen emittierenden Material aus dem umgebenden imprägnierten Metallabschnitt herabgesetzt werden kann, und daß das Verdampfen des Elektronen emittierenden Materials durch das Beschichten der Außenseite unterdrückt wird.
  • Die Druckschrift 6 beschreibt eine Kathode, in der eine Mischung aus einem hitzefesten Metall und einem Elektronen emittierenden Material in das Innere eines becherförmigen Metallgehäuses mit einer konischen durchbohrten Spitze gestopft ist. Diese Druckschrift 6 beschreibt, daß dadurch das Verdampfen und die Abnutzung der Kathode verringert werden kann.
  • Für die Kathoden von Entladungsröhren in Lichtquellen wurden wie oben angegeben bereits eine ganze Reihe von Verbesserungen und Ideen vorgeschlagen, es gibt jedoch bis jetzt keine Kathode, die die verschiedenen Anforderungen an Entladungsröhren in Lichtquellen erfüllt, wie eine einfache Herstellung, eine stabile Entladung, eine lange Lebensdauer undsoweiter, ohne daß Konflikte zwischen diesen Anforderungen auftreten.
  • Zum Beispiel soll in der Druckschrift 3, die als Lösung für die in den Druckschriften 1 und 2 auftretenden technischen Probleme vorgesehen wurde, das Verdampfen des Elektronen emittierenden Materials durch das Beschichten der ganzen Oberfläche des Spitzenteils der Kathode mit dem hitzefesten Metall verhindert werden. Durch diesen Aufbau wird es jedoch schwierig, aus der Spitze der Kathode eine gute Elektronenemission zu erhalten, und es kann auch nicht, wie es später noch im Vergleich mit der vorliegenden Erfindung erläutert wird, das Verdampfen des Elektronen emittierenden Materials durch eine solche Beschichtung verhindert werden.
  • In der Druckschrift 4 liegt die spitze Metallelektrode aus dem Wolframdraht an der Spitze der Kathode frei, wodurch es schwierig wird, an der Spitze der Kathode Elektronen bei niedrigen Temperaturen zu emittieren. In der Druckschrift 5 wird vorgeschlagen, daß die Mittelelektrode der Kathode porös ist und von einem Metall umgeben ist, das ein Elektronen emittierendes Material enthält, es wird dadurch jedoch schwierig, aus der Spitze der Kathode eine gute Elektronenemission zu erhalten, wie es im folgenden im Vergleich mit der vorliegenden Erfindung noch näher erläutert wird.
  • Die Druckschrift 6 beschreibt, daß das Verdampfen des Elektronen emittierenden Materials durch das Abdecken mit der Metallkappe verhindert werden kann, es ist jedoch in der Praxis nicht leicht, den Spitzenteil einer Kathode mit einem solchen Aufbau herzustellen. Die Temperaturen an der Spitze der Kathode betragen im Betrieb bis zu 1500°C, und es schwierig, das poröse Metall so in die Metallkappe zu pressen, daß über einen lan gen Zeitraum eine stabile Emission von Elektronen bei einer solch hohen Temperatur erhalten wird.
  • Beschreibung der Erfindung
  • Aufgabe der vorliegenden Erfidndung ist es daher, eine Entladungsröhre zur Verwendung als Lichtquelle zu schaffen, mit der eine stabile Entladung, eine lange Lebensdauer, eine leichte Herstellung usw. ohne Konflikte erhalten werden kann.
  • Die erfindungsgemäße Entladungsröhre umfaßt ein mit einem Entladungsgas gefülltes Gefäß; eine in dem Gefäß angeordnete Kathode mit einem an einem Leiterstab befestigten Spitzenabschnitt; und mit einer dem Spitzenabschnitt der Kathode gegenüber in dem Gefäß angeordneten Anode, wobei die Kathode eine gegen die Anode gerichtete Spitze und ein Metallsubstrat vom Imprägniertyp, bei dem einporöses hitzefestes Metall mit einem Elektronen emittierenden Material imprägniert ist, oder vom Sintertyp aufweist, bei dem ein hitzefestes Metall, das ein Elektronen emittierendes Material enthält, gesintert ist; wobei die Entladungsröhre gekennzeichnet ist durch einen Überzug aus hitzefestem Metall, der innerhalb der Oberfläche des Metallsubstrats eine Fläche an der Basis-Endseite der Spitze bedeckt, wobei im Spitzenabschnitt an der Spitze der Kathode ein freiliegender Abschnitt vorgesehen ist, in dem das Metallsubstrat ohne Bedeckung durch den Überzug frei liegt.
  • Erfindungsgemäß besteht der Spitzenabschnitt der Kathode aus dem Metallsubstrat, das das Elektronen emittierende Material enthält oder damit imprägniert ist, wobei die Oberfläche davon an der Basis-Endseite der Spitze durch den Überzug aus hitzefestem Metall bedeckt ist; im Betrieb wird dadurch das Verdampfen des Elektronen emittierenden Materials verhindert. Da am Spitzenabschnitt der Spitze andererseits das Metallsubstrat freiliegt und nicht durch den Überzug aus dem hitzefesten Metall abgedeckt ist oder der Überzug so dünn oder porös ist, daß das Metallsubstrat, das das Elektronen emittierende Material enthält oder damit imprägniert ist, im wesentlichen frei liegt, wird die Elektronenemission durch das Elektronen emittierende Material begünstigt, das zum Spitzenabschnitt der Spitze diffundiert. Aus diesem Grund werden bereits bei relativ niedrigen Temperaturen die Elektronen wirkungsvoll emittiert, so daß die Entladung stabil ist, und auch das Verdampfen des Elektronen emittierenden Materials wird verhindert, so daß sich eine längere Lebensdauer ergibt. Außerdem läßt sich der Spitzenabschnitt der erfindungsgemäßen Kathode mit einem simplen Aufbau erhalten, in dem der Überzug aus dem hitzefesten Metall auf der Oberfläche des Metallsubstrats mit Ausnahme des Spitzenabschnitts der Spitze ausgebildet wird, so daß sich eine Entladungsröhre für eine Lichtquelle mit hohem praktischen Nutzwert ergibt.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • 1 zeigt einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform einer Xenon-Kurzbogenlampe.
  • 2 zeigt eine Seitenansicht der Ausführungsform der Kathode zur Darstellung von deren Aufbau.
  • Beste Art der Ausführung der Erfindung
  • Im folgenden wird eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben. In dieser Beschreibung der Zeichnungen werden gleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und redundante Beschreibungen werden vermieden.
  • Die 1 zeigt einen Längsschnitt zur Darstellung des Aufbaus der Xenon-Kurzbogenlampe gemäß der Ausführungsform, die 2 zeigt eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, des Aufbaus des Spitzenabschnitts der Kathode. Ein stabförmiger Glaskolben 1 ist in seinem Mittelabschnitt mit einem hohlen Gasbehälter 11 versehen, wobei das Innere des Gasbehälters mit einem Entladungsgas wie Xenon und dergleichen gefüllt ist. Im Inneren des Gasbehälters 11 befinden sich die Kathode 2 und die Anode 3, die einander gegenüberliegen, und an den beiden Enden des Glaskolbens 1 sind externe Anschlüsse 4, 5 angebracht, die elektrisch mit der Kathode 2 bzw. der Anode 3 verbunden sind.
  • Die Kathode 2 umfaßt einen Leiterstab 21 aus Molybdän, dessen Basis am Glaskolben 1 aus Quarz befestigt ist, und einen Kathoden-Spitzenabschnitt 22, dessen Basis am freien Ende des Leiterstabes 21 befestigt ist. Der Kathoden-Spitzenabschnitt 22 weist eine Geschoßform mit einer konischen Spitze auf, die zur Anode 3 zeigt, und besteht aus einem Metallsubstrat 221 und einem Metallüberzug 222. Das Metallsubstrat 221 wird durch Imprägnieren von porösem Wolfram (einem hitzefesten Metall) mit Barium (einem Elektronen emittierenden Material) hergestellt, und der Metallüberzug 222 aus Iridium (einem hitzefesten Metall) wird durch ein CVD-Verfahren auf der Schräge des Konusses und an der Seitenfläche der zylindrischen Basis mit Ausnahme des Spitzenabschnittes an der Spitze aufgebracht.
  • Der Metallüberzug 222 aus Iridium ist etwa 2000 Å dick und kann nicht nur durch eine CVD ausgebildet werden, sondern auch durch Sputtern oder dergleichen. Je näher die Position am Scheitelpunkt der Spitze liegt, um so höher ist die Temperatur am Kathoden-Spitzenabschnitt 22 im Betrieb; und je mehr man sich dem Scheitelpunkt der Spitze nähert, um so größer ist die Rolle der Position hinsichtlich der Diffusion des Elektronen emittierenden Materials. Der Metallüberzug 222 ist daher ein unverzichtbares Element an der Schräge des Konusses, es werden jedoch keine Probleme auftreten, wenn das Metallsubstrat 221 an der Seitenfläche der zylindrischen Basis freiliegt.
  • Vorzugsweise liegt das Metallsubstrat 221 ohne Vorhandensein von Iridium am Spitzenabschnitt der Spitze im Kathoden-Spitzenabschnitt 22 frei. Dieser Aufbau kann zum Beispiel dadurch realisiert werden, daß auf der ganzen Oberfläche Iridium abgeschieden wird und danach das Iridium durch Polieren mit Sandpapier vom Spitzenabschnitt der Spitze wieder entfernt wird. Bei einem anderen Verfahren wird das Iridium vom Spitzenabschnitt der Spitze durch die sogenannte Ablation beim Bestrahlen mit gepulsten Laser strahlen entfernt. Bei einem weiteren Verfahren wird das Iridium mit einer Maske auf dem Spitzenabschnitt der Spitze abgeschieden, wodurch das Metallsubstrat 221, das das Elektronen emittierende Material enthält, am Spitzenabschnitt der Spitze freiliegt.
  • Unter funktionellen Gesichtspunkten wird dabei die Expositionsrate am Spitzenabschnitt der Spitze, d. h. das Verhältnis der Oberfläche des freiliegenden Abschnitts 22b der Spitze zur Oberfläche des seitlichen Bereichs 22a der Spitze vorzugsweise im Bereich von 2% bis 80% und besser noch im Bereich von 2% bis 30% eingestellt. Alternativ wird vorzugsweise unter funktionellen Gesichtspunkten der senkrechte Expositionsabstand D des freiliegenden Abschnitts vom Scheitelpunkt der Spitze bis zum Ende des freiliegenden Abschnitts im Bereich von 0,1 mm bis 4 mm und besser noch im Bereich von 0,1 mm bis 0,4 mm eingestellt.
  • Nach einem weiteren Verfahren wird der Metallüberzug 222 am Spitzenabschnitt der Spitze dadurch physikalisch "schwächer" ausgebildet als die anderen Abschnitte, daß die Dicke und die Abscheidungsbedingungen für den Metallüberzug 222 entsprechend eingestellt werden, wobei nach dem Zusammenbau der Entladungsröhre eine leichte Vorentladung durchgeführt wird, um selektiv das Iridium vom Spitzenabschnitt der Spitze zu entfernen und dadurch das Metallsubstrat 221 freizulegen. Diese Vorentladung kann durch Zuführen von Gleich- oder Wechselstrom erfolgen, sie kann jedoch auch als Teil des sogenannten Alterns durchgeführt werden.
  • Am Spitzenabschnitt der Spitze im Kathoden-Spitzenabschnitt 22 liegt das Metallsubstrat 221 vorzugsweise in der Entladungsgasatmosphäre ohne Vorhandensein von Iridium frei. Die hervorragenden Auswirkungen der vorliegenden Erfindung lassen sich jedoch im allgemeinen auch dann demonstrieren, solange das Metallsubstrat im wesentlichen, wenn auch nicht perfekt freiliegt. Der Ausdruck "im wesentlichen freiliegen" bedeutet hier, daß das Elektronen emittierende Material, das im Metallsubstrat 221 diffundiert, sich in einem Zustand befindet, in dem es für das Entladungsgas freiliegt, wenn es am Spitzenabschnitt der Spitze ankommt. Mit anderen Worten ist eine erste Bedingung, daß der Kathoden-Spitzenabschnitt sich in einem Materialzustand befindet, in dem im Betrieb das Elektronen emittierende Material ausreichend zu der Oberfläche des Metallsubstrats 221 am Spitzenabschnitt der Spitze diffundieren kann, und eine zweite Bedingung ist, daß der Spitzenabschnitt der Spitze sich in einem Materialzustand befindet, in dem das Elektronen emittierende Material mit dem Entladungsgas in Kontakt gehalten werden kann, wobei die Dichte etwa einige bis einige zehn mal höher ist als am Metallüberzug 222, der an der Schräge des Konusses im Kathoden-Spitzenabschnitt 22 ausgebildet ist.
  • Bei einer Beschreibung unter dem mikroskopischen Aspekt kann, auch wenn feine Iridiumkörner in Inselform auf dem Spitzenabschnitt der Spitze verteilt sind, das Elektronen emittierende Material wie Barium leicht zu der freiliegenden Oberfläche des Metallsubstrats 221 am Spitzenabschnitt der Spitze geführt werden, um die Abgabe von Elektronen in das Entladungsgas zu erleichtern. Dabei wird, da das Metallsubstrat 221 an der Schräge des Konusses im Kathoden-Spitzenabschnitt 22 durch den Metallüberzug (Iridi umüberzug) 222 abgedeckt ist, das Verdampfen des Elektronen emittierenden Materials verhindert.
  • Aus der mikroskopischen Sicht des Metallüberzugs 222 ist dieser eine Schicht, in der viele feine Iridiumkörner mit Teilchengrößen im Bereich von einigen zehn bis einigen hundert Angström zufällig aufeinandergestapelt sind. Wenn angenommen wird, daß die Dicke der abgeschiedenen Iridiumkörner am Spitzenabschnitt der Spitze einen Bruchteil von einigen bis einigen zehn von der an der Schräge des Konusses beträgt, kann das Verhältnis zwischen der Schräge des Konusses und dem Spitzenabschnitt der Spitze so gesehen werden, daß das Metallsubstrat 221 am Spitzenabschnitt der Spitze sich in einem "im wesentlichen freiliegenden" Zustand befindet.
  • Wenn der Abstand zwischen den Elektroden 2,0 mm beträgt, erfolgt die Emission von Licht bei einem elektrischen Strom von 8 Å. Es kann auch so gesehen werden, daß der Unterschied in der Größe oder der Abscheidungsdichte der Iridiumkörner liegt. Wenn zum Beispiel die Korngröße am Spitzenabschnitt der Spitze groß ist und an der Schräge des Zylinders klein, kann verhindert werden, daß das Elektronen emittierende Material im Metallsubstrat 221 an der Schräge des Konusses verdampft, wobei durch das Elektronen emittierende Material, das zum Spitzenabschnitt der Spitze diffundiert ist, leicht Elektronen in das Entladungsgas abgegeben werden können.
  • Das hitzefeste Metall, das das Metallsubstrat 221 bildet, muß ein Metall sein, das sich bei den hohen Temperaturen im Betrieb nicht zersetzt oder verformt und das das Elektronen emittierende Material durch Imprägnieren oder Sintern aufnehmen kann. Ein solches Metall ist neben Wolfram entweder Molybdän oder Tantal oder Niob, wobei Wolfram sowohl für den Imprägniertyp als auch für den Sintertyp das bevorzugte Metall ist.
  • Das Elektronen emittierende Material muß ein Metall mit einer niedrigen Austrittsarbeit sein, das leicht Elektronen emittiert, und ist vorzugsweise eines, das bei hohen Temperaturen nicht verdampft. Ein solches Material kann aus den Erdalkalimetallen wie Kalzium, Strontium, usw. sowie Barium; Lanthan, Yttrium, Cer usw. ausgewählt werden. Das Material kann eine Mischung aus zwei oder mehr Metallen oder auch ein Oxid sein.
  • Es ist außerdem wichtig, daß das Metall, das den Metallüberzug 222 bildet, ein hitzefestes Metall ist, das den hohen Temperaturen im Betrieb widersteht, und wenn es ein Metall ist, das die Austrittsarbeit herabsetzt, erhöht es die Emission von Elektronen aus dem Elektronen emittierenden Material. Das beste Metall dafür ist Iridium, es kann aber auch Rhenium, Osmium, Ruthenium, Wolfram, Hafnium und Tantal verwendet werden. Der Überzug kann aus einer Mischung aus zwei oder mehr Metallen bestehen oder aus einer laminierten Schicht.
  • Es werden nun die bemerkenswerten Wirkungen und Effekte auf der Basis von bestimmten Beispielen der Erfinder beschrieben.
  • Mit dem Verfahren der Druckschrift 1 wurde ein poröses Metallsubstrat aus Wolfram mit Bariumoxid imprägniert und darauf durch CVD ein Überzug aus Iridium in einer Dicke von 2000 Å auf der Oberfläche des konischen Teils und auf der Oberfläche des zy lindrischen Teils mit Ausnahme des Spitzenabschnitts der Spitze ausgebildet. Die Kathode mit diesem Kathoden-Spitzenabschnitt und eine Anode wurden in einen Quarzkolben eingebaut, das Entladungsgas eingegeben, und die Entladungsröhre, die so erhalten wurde, wurde einem Gleichstrombetrieb unterworfen. Die Entladungsröhre dieses Beispiels zeigte auch noch nach einem Leuchttest für die lange Zeitdauer von 1000 Stunden eine Lichtleistung, die viel höher war als die von herkömmlichen Entladungsröhren, was eine Lebensdauer ergibt, die als Durchbruch betrachtet werden kann. Im Gegensatz zu herkömmlichen Röhren blieb die Innenseite sauber und ohne Niederschlag von gestreutem Barium an der Innenseite des Emissionsbereiches des Kolbens, der ultraviolette Strahlung bei einer Wellenlänge von 365 nm absorbiert.
  • Aus der Analogie der Ergebnisse von Vergleichsexperimenten der Erfinder dürfte der folgende Mechanismus für diese bemerkenswerten Wirkungen und Effekte verantwortlich sein.
  • Wenn der Überzug aus dem Iridium die ganze Oberfläche des Metallsubstrats bedeckt, damit die Oberfläche des Metallsubstrats, das Barium enthält, nicht freiliegt, wie in der Druckschrift 3, kann das Barium, das eigentlich speziell für diesen Zweck vorgesehen ist, nicht bei niedrigen Temperaturen als Elektronen emittierendes Material wirken, so daß die Betriebstemperaturen hoch sein müssen, wodurch sich die Verdampfung des Elektrodenmaterials erhöht und dadurch die Lebensdauer der Lampe verkürzt. Das heißt, daß der Iridiumüberzug, der zum Zwecke des Verhinderns des Verdampfens des Elektronen emittierenden Materials durch das "Vorsehen einer Abdeckung" aufgebracht wurde, die Ursache für einen Hochtemperaturbetrieb sein kann, der im Gegenteil das Verdampfen der Elektronen emittierenden Substanz unvermeidlich macht.
  • Wenn andererseits die Kathode einen Aufbau aufweist, bei dem das poröse Metallelement, das das Elektronen emittierende Material enthält, um eine poröse Mittelelektrode herum angeordnet ist, die kein Elektronen emittierendes Material enthält, wie in der Druckschrift 5, ist eine beträchtliche Zeit für die Diffusion des Elektronen emittierenden Materials zu der Spitze der Mittelelektrode beim Voraltern erforderlich, und die Temperatur wird insbesondere am Spitzenabschnitt der Spitze extrem hoch. Dies kann zu einer Zerstörung des porösen Metalls am Spitzenabschnitt der Spitze durch Schmelzen, Erweichen und dergleichen führen und ein Hindernis für die ausreichende Diffusion des Elektronen emittierenden Materials im Normalbetrieb sein. Es ist auch nicht einfach, die beiden porösen Metalle separat auszubilden und sie dann so zusammenzufügen, daß eine glatte Diffusion des Elektronen emittierenden Materials vom umgebenden Metallkörper in die Mittelelektrode möglich ist.
  • Im Gegensatz dazu wird bei dem Kathoden-Spitzenabschnitt für die Entladungsröhre für eine Lichtquelle bei der vorliegenden Ausführungsform der Iridiumüberzug mit der Ausnahme des Spitzenabschnitts an der Spitze des porösen Metallsubstrats, das das Elektronen emittierende Material enthält, ausgebildet, so daß das poröse Metallsubstrat am Spitzenabschnitt der Spitze selektiv freiliegt (oder im wesentlichen freiliegt). Durch diesen Aufbau geht die Elektronenemission bereits bei relativ niedrigen Temperaturen von etwas über 1000°C vom Barium am Spitzenabschnitt der Spitze aus, wodurch die Betriebstemperaturen niedrig bleiben. Da der Bereich um den Spitzenabschnitt der Spitze, der zu der Entladung beiträgt, d. h. an der Basis-Endseite des Spitzenabschnitts der Spitze (die Schräge des Konusses), von Iridium als hitzefestem Metall abgedeckt wird, wird erwartet, daß das Barium, das das Elektronen emittierende Material ist, am Verdampfen gehindert werden kann.
  • Industrielle Anwendbarkeit
  • Bei der erfindungsgemäßen Entladungsröhre für eine Lichtquelle wird, wie oben erläutert, das Elektronen emittierende Material vom Verdampfen an der Oberfläche der Basis-Endseite der Spitze im Kathoden-Spitzenabschnitt im Betrieb gehindert, während die Diffusion des Elektronen emittierenden Materials zum Spitzenteil erleichtert wird, um die Emission von Elektronen zu verbessern. Dadurch können die Elektronen wirkungsvoll bereits bei relativ niedrigen Temperaturen emittiert werden, so daß eine stabile Entladung erreicht wird, wobei auch das Verdampfen des Elektronen emittierenden Materials verhindert wird, so daß sich die Lebensdauer drastisch erhöht. Da der Kathoden-Spitzenabschnitt einen einfachen Aufbau aufweist, hat die Entladungsröhre für eine Lichtquelle einen hohen praktischen Nutzwert.
  • Die vorliegende Erfindung erfüllt alle die verschiedenen Anforderungen, die an eine Entladungsröhre für eine Lichtquelle gestellt werden, einschließlich einer einfachen Herstellung, einer stabilen Entladung, einer langen Lebensdauer usw., ohne daß zwischen diesen Anforderungen Konflikte auftreten.

Claims (6)

  1. Entladungsröhre mit einem mit einem Entladungsgas gefüllten Gefäß (11); einer in dem Gefäß (11) angeordneten Kathode (2) mit einem an einem Leiterstab (21) befestigten Spitzenabschnitt (22); und mit einer dem Spitzenabschnitt (22) der Kathode (2) gegenüber in dem Gefäß (11) angeordneten Anode (3), wobei die Kathode (2) eine gegen die Anode (3) gerichtete Spitze; und ein Metallsubstrat (221) vom Imprägniertyp, bei dem ein poröses wärmefestes Metall mit einem Elektronen emittierenden Material imprägniert ist, oder vom Sintertyp aufweist, bei dem ein wärmefestes Metall, das ein Elektronen emittierendes Material enthält, gesintert ist; gekennzeichnet durch einen Überzug (222) aus wärmefestem Metall, der innerhalb der Oberfläche des Metallsubstrats (221) eine Fläche an der Basis-Endseite der Spitze bedeckt, wobei im Spitzenabschnitt an der Spitze der Kathode (2) ein freiliegender Abschnitt (22b) vorgesehen ist, in dem das Metallsubstrat ohne Bedeckung durch den Überzug frei liegt.
  2. Röhre nach Anspruch 1, wobei das Verhältnis zwischen der Fläche des freiliegenden Abschnitts (22b) und der der Seitenfläche (22a) der Spitze im Bereich von 2% bis 80% liegt.
  3. Röhre nach Anspruch 2, wobei das besagte Verhältnis im Bereich von 2% bis 30% liegt.
  4. Röhre nach Anspruch 1, wobei der senkrechte Abstand vom Scheitelpunkt der Spitze bis zum Ende des freiliegenden Abschnitts (22b) im Bereich von 0,1 bis 4 mm liegt.
  5. Röhre nach Anspruch 4, wobei der besagte senkrechte Abstand im Bereich von 0,1 bis 0,4 mm liegt.
  6. Entladungsröhre mit einem mit einem Entladungsgas gefüllten Gefäß (11); einer in dem Gefäß (11) angeordneten Kathode (2) mit einem an einem Leiterstab (21) befestigten Spitzenabschnitt (22); und mit einer dem Spitzenabschnitt (22) der Kathode (2) gegenüber in dem Gefäß (11) angeordneten Anode (3), wobei die Kathode (2) eine gegen die Anode (3) gerichtete Spitze; und ein Metallsubstrat (221) vom Imprägniertyp, bei dem ein poröses wärmefestes Metall mit einem Elektronen emittierenden Material imprägniert ist, oder vom Sintertyp aufweist, bei dem ein wärmefestes Metall, das ein Elektronen emittierendes Material enthält, gesintert ist; gekennzeichnet durch einen Überzug (222) aus wärmefestem Metall, der innerhalb der Oberfläche des Metallsubstrats (221) eine Fläche an der Basis-Endseite der Spitze bedeckt, wobei im Spitzenbereich an der Spitze der Kathode (2) ein im wesentlichen frei liegender Abschnitt (22b) vorgesehen ist, in dem der Überzug porös ist.
DE69912937T 1998-03-20 1999-03-19 Entladungsröhre zur Verwendung als Lichtquelle Expired - Lifetime DE69912937T2 (de)

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JP7223398 1998-03-20
JP7223398 1998-03-20
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EP (1) EP1067580B1 (de)
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