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DE69909133T2 - Aufzugsantrieb mit gegenläufigen rotoren - Google Patents

Aufzugsantrieb mit gegenläufigen rotoren Download PDF

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Publication number
DE69909133T2
DE69909133T2 DE69909133T DE69909133T DE69909133T2 DE 69909133 T2 DE69909133 T2 DE 69909133T2 DE 69909133 T DE69909133 T DE 69909133T DE 69909133 T DE69909133 T DE 69909133T DE 69909133 T2 DE69909133 T2 DE 69909133T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
machine
elevator
rotor
drive pulley
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69909133T
Other languages
English (en)
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DE69909133D1 (de
Inventor
N. Richard FARGO
Helio Tinone
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Otis Elevator Co
Original Assignee
Otis Elevator Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Otis Elevator Co filed Critical Otis Elevator Co
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Publication of DE69909133D1 publication Critical patent/DE69909133D1/de
Publication of DE69909133T2 publication Critical patent/DE69909133T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/1004Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with pulleys
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B11/00Main component parts of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B11/04Driving gear ; Details thereof, e.g. seals
    • B66B11/043Driving gear ; Details thereof, e.g. seals actuated by rotating motor; Details, e.g. ventilation
    • B66B11/0438Driving gear ; Details thereof, e.g. seals actuated by rotating motor; Details, e.g. ventilation with a gearless driving, e.g. integrated sheave, drum or winch in the stator or rotor of the cage motor
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K16/00Machines with more than one rotor or stator
    • H02K16/005Machines with only rotors, e.g. counter-rotating rotors
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/1004Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with pulleys
    • H02K7/1012Machine arranged inside the pulley
    • H02K7/1016Machine of the outer rotor type

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  • Power Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)
  • Cage And Drive Apparatuses For Elevators (AREA)

Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Aufzugmaschinen und Aufzugsysteme und betrifft im Spezielleren Aufzugmaschinen und -systeme, die Antriebsmaschinen mit gegenläufig rotierenden Rotoren verwenden.
  • HINTERGRUND UND KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Hochleistungsaufzüge benötigen eine direkte Kopplung zwischen einem Motor und einer Antriebsscheibe, um für ein gleichmäßiges Arbeiten mit geringer Vibration zu sorgen. Das Nichtvorhandensein eines Getriebes macht es erforderlich, dass die Maschine ein hohes Drehmoment bei niedrigen Betriebsgeschwindigkeiten in Relation zu industriellen Maschinen mit der gleichen Nennausgangsleistung erzeugt. Dies führt zu Motoren, die im Vergleich zu industriellen Maschinen mit der gleichen Ausgangsleistung groß und teuer sind.
  • Die Größe und die Kosten herkömmlicher getriebeloser Maschinen mit hoher Leistung machen es unpraktikabel, diese bei Seilauffahrts-Aufzugausbildungen zu verwenden, die aus verschiedenen Gründen wünschenswert sind, welche die Optimierung des Aufzugschachtraumes sowie die bequeme Zugänglichkeit beinhalten. Getriebemaschinen sind für bestimmte Anwendungen, wie z. B. Seilauffahrtssysteme, nicht wünschenswert, da sie Vibrationen und Unzulänglichkeiten einbringen.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer Aufzugmaschine, die die Vorteile der Ausgangsleistung und der geringen Vibration einer Hochleistungsmaschine beinhaltet, während sie gleichzeitig die Vorteile des geringen Gewichts und der Effizienz einer getriebelosen Maschine schafft. Diese und weitere Ziele werden durch die Erfindung erreicht, wie sie in den unabhängigen Ansprüchen definiert ist.
  • Die WO-A-98/32684 offenbart die Oberbegriffsmerkmale der unabhängigen Ansprüche.
  • Die Maschine der vorliegenden Erfindung verwendet eine gegenläufig rotierende Ausbildung, die das Drehmoment verdoppelt, das zum Anheben eines Aufzugs für einen Motor mit einer gegebenen Größe aufgewendet wird, wobei dies zu einem Motor führt, der in etwa die Hälfte der Größe eines Motors aufweist, der bei einer herkömmlichen Direktantriebsmaschine für die gleiche Leistung verwendet wird. Die Verwendung von gegenläufig rotierenden Antriebsscheiben eliminiert Reaktionsdrehmoment auf dem Maschinenraumboden, wodurch die konstruktionsmäßigen Erfordernisse vermindert werden. Dies ist bedingt durch die Aufbringung sowohl des Antriebsdrehmoments als auch des Reaktionsdrehmoments auf den Aufzug, im Vergleich zu der Aufbringung des Reaktionsdrehmoments auf den Maschinenraumboden oder eine andere Konstruktion, wie dies bei herkömmlichen Maschinen der Fall ist. Die Maschine weist eine ausreichend verminderte Größe auf, um an dem Gegengewicht bzw. der Gegengewichtseinheit angebracht zu werden, und sie eliminiert Reaktionsdrehmoment an den Führungsschienen.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Es zeigen:
  • 1 eine schematische, fragmentarische Seitenansicht eines herkömmlichen maschinenraumlosen Aufzugsystems;
  • 2 eine schematische, im Schnitt dargestellte Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer gegenläufig rotierenden Maschine der vorliegenden Erfindung;
  • 3 eine schematische, fragmentarische Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines Aufzugsystems, das eine gegenläufig rotierende Maschine der vorliegenden Erfindung verwendet;
  • 4 eine schematische, im Schnitt dargestellte Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer gegenläufig rotierenden Maschine der vorliegenden Erfindung;
  • 5 eine schematische, fragmentarische Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Aufzugsystems, das eine gegenläufig rotierende Maschine der vorliegenden Erfindung verwendet;
  • 6 eine schematische, fragmentarische Seitenansicht eines dritten Ausführungsbeispiels eines Aufzugsystems, das eine gegenläufig rotierende Maschine der vorliegenden Erfindung verwendet;
  • 7 eine schematische, im Schnitt dargestellte Seitenansicht eines dritten Ausführungsbeispiels einer gegenläufig rotierenden Maschine der vorliegenden Erfindung;
  • 8 eine schematische, im Schnitt dargestellte Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer gegenläufig rotierenden Maschinen- und Gegengewichtanordnung der vorliegenden Erfindung;
  • 9 eine schematische Ansicht eines Aufzugsystems, das eine gegenläufig rotierende Maschinen- und Gegengewichtanordnung des in 8 dargestellten Typs verwendet;
  • 10 eine schematische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Aufzugsystems, das eine gegenläufig rotierende Maschine der vorliegenden Erfindung verwendet;
  • 11 eine schematische Ansicht von unten einer gegenläufig rotierenden Maschine, die an einer Aufzugkabine angebracht ist, gemäß dem Ausführungsbeispiel der 10;
  • 12 eine schematische Ansicht des Ausführungsbeispiels der 10 unter Darstellung einer alternativen Seilführungsanordnung;
  • 13 eine schematische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Aufzugsystems, das eine gegenläufig rotierende Maschine der vorliegenden Erfindung verwendet;
  • 14 eine schematische, fragmentarische Seitenansicht des Ausführungsbeispiels gemäß 13.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • Unter Bezugnahme auf 1 ist eine herkömmliche Seilführungsanordnung für ein maschinenraumloses Aufzugsystem 10 dargestellt. Das Aufzugsystem 10 weist einen Aufzugschacht 12, der allgemein vertikal verläuft, eine Aufzugmaschine 14 und eine Antriebsscheibe 16, eine erste und eine zweite obere Umlenkscheibe 18, 20, die relativ zu dem Aufzugschacht 12 fixiert sind, eine Aufzugkabine 22 sowie ein Gegengewicht 24 auf. Die Antriebsscheibe 16 und die Antriebsmaschine 14 sind dem Aufzugschacht 12 benachbart angeordnet. Die Antriebsmaschine 14 ist nahe dem oberen Ende 26 des Aufzugschachts 12 mittels Befestigungsträgern oder anderen herkömmlichen Einrichtungen (nicht gezeigt) angebracht. Die Antriebsscheibe 16 ist zur Ausführung einer Rotation in zwei Richtungen ausgebildet, wobei dies eine Richtung im Gegenuhrzeigersinn beinhaltet, wie diese durch den Pfeil 28 angedeutet ist.
  • Ein Antriebsriemen oder Antriebsseil 30 ist an einem ersten Ende 32 relativ zu dem Aufzugschacht 12 fixiert. Vorzugsweise wird ein Flachseil 30 für optimale Traktion verwendet. Das Antriebsseil 30 erstreckt sich nach unten und läuft unter einer Gegengewichtsscheibe 34 hindurch, um das Gegengewicht 24 aufzuhängen. Das Antriebsseil 30 läuft über die zweite Umlenkscheibe 20 hinweg und erstreckt sich allgemein horizontal zu der Antriebsscheibe 16. Das Antriebsseil 30 ist um die Antriebsscheibe 16 herumgeführt und umschließt einen Winkel von mehr als 180° der Antriebsscheibe 16, wonach es zu der ersten oberen Umlenkscheibe 18 weiterläuft. Das Antriebsseil 30 ist dann über die er ste obere Antriebsscheibe 18 geführt und erstreckt sich nach unten zu einer Aufzugkabinenscheibe 36. Das Antriebsseil 30 läuft dann zu einer zweiten Aufzugkabinenscheibe, die in der Ansicht der 1 nicht dargestellt ist und der ersten Aufzugkabinenscheibe 36 benachbart angeordnet ist, und es ist um diese Scheibe herumgeführt, um die Aufzugkabine 22 aufzuhängen. Das Antriebsseil erstreckt sich von der zweiten Aufzugkabinenscheibe entlang der in 1 nicht sichtbaren Seite der Aufzugkabine 22 bis zu einer Stelle (nicht gezeigt) nach oben, wo es relativ zu dem Aufzugschacht 12 fixiert ist.
  • Wenn unter Bezugnahme auf 1 die Aufzugmaschine 14 die Antriebsscheibe 16 zur Ausführung einer Rotationsbewegung im Gegenuhrzeigersinn veranlasst, wird das Antriebsseil 30 in einer Richtung von der festgelegten zweiten oberen Antriebsscheibe 20 zu der Antriebsscheibe 16 voranbewegt. Diese Bewegung des Antriebsriemens 30 verursacht eine Verkürzung der Länge des Antriebsriemens 30 zwischen der Antriebsscheibe 16 und dem fixierten Ende 32 des Seils 30, so dass das Gegengewicht 24 und die Gegengewichtsscheibe 34 vertikal angehoben werden. Gleichzeitig wird die Länge des Antriebsseils 30 zwischen der Antriebsscheibe 16 und dem anderen fixierten Seilende (nicht gezeigt) vergrößert, so dass das Antriebsseil 30 über die erste fixierte obere Scheibe 18 läuft und die vergrößerte Länge ein vertikales Absenken der Aufzugkabine 22 und der Aufzugkabinenscheibe 36 hervorruft.
  • Unter Bezugnahme auf 2 ist eine gegenläufig rotierende Maschine 38 gemäß der vorliegenden Erfindung schematisch dargestellt. Die gegenläufig rotierende Maschine 38 weist einen Primärmotor 40 und einen Sekundärmotor 42 auf. Der Primärmotor 40 beinhaltet eine Antriebsscheibe 44 mit zwei Seilnuten 46, 48 um ihren Umfang, einen Körper 50 mit einem allgemein zylindrischen Innenhohlraum 52, eine Lagerachse 54 und einen Rotationsgewichtsabschnitt 56. Die Lagerachse 54 steht in Berührung mit einem Lager 58, das durch eine Lagerstütze 60 zur Ausführung einer Rotationsbewegung relativ zu diesem abgestützt ist. Schleifringe 62 sind an der Oberfläche des Rotationsgewichtabschnitts 56 vorgesehen.
  • Der Sekundärmotor 42 weist einen allgemein zylindrisch ausgebildeten Körper 64 auf, der konzentrisch in dem Primärmotorkörper 50 aufgenommen ist. Der Sekundärmotorkörper 64 ist an einer Lagerachse 66 an einem ersten Ende durch ein Lager 68 drehbar abgestützt und an einer Lagerachse 70 an einem zweiten Ende durch ein Lager 72 drehbar abgestützt. Die Lager 68, 72 sind in dem Innenhohlraum 52 des Primärmotors 40 derart abgestützt, dass der Sekundärmotor 42 allgemein konzentrisch in dem Primärmotor 40 positioniert ist. Die Lagerachse 70 an dem zweiten Ende erstreckt sich axial über das Lager 72 hinaus zu einem zweiten oder äußeren Lager 74, das von einer Lagerstütze 76 abgestützt ist.
  • Der Sekundärmotor 42 weist eine Antriebsscheibe 78 mit zwei Seilnuten 80, 82 um ihren Umfang auf. Die Primärmotor-Antriebsscheibe 44 und die Sekundärmotor-Antriebsscheibe 78 sind zur Ausführung einer Rotationsbewegung um eine gemeinsame horizontale Achse angeordnet.
  • Der Primärmotor 40 und der Sekundärmotor 42 werden derart angetrieben, dass ihre jeweiligen Antriebsscheiben 44, 78 in gegenläufig rotierenden Richtungen angetrieben werden. Der Sekundärmotor 42 wird durch eine herkömmliche Elektromotoreinrichtung vom Induktionstyp (nicht gezeigt) angetrieben, und der Primärmotor 40 wird durch elektrischen Kontakt mit den Schleifringen 62 in herkömmlicher Weise angetrieben.
  • Unter Bezugnahme auf 3 ist ein Aufzugsystem 100 dargestellt, das eine gegenläufig rotierende Maschine mit zwei Antriebsscheiben verwendet, wie z. B. der in Bezug auf 2 beschriebenen Maschine. Die Seilführungsanordnung ist in mancher Hinsicht mit der in Bezug auf 1 beschriebenen ähnlich. Das Aufzugsystem 101 besitzt einen allgemein vertikal verlaufenden Aufzugschacht 112, eine gegenläufig rotierende Aufzugmaschine 114 mit einer ersten Antriebsscheibe 116 und einer zweiten Antriebsscheibe (nicht gezeigt), eine erste und eine zweite obere Umlenkscheibe 118, 120, die relativ zu dem Aufzugschacht 112 festgelegt sind, eine Aufzugkabine 122 sowie ein Gegengewicht 124. Die zweite Antriebsscheibe ist in 1 nicht zu sehen, da sie der ersten Antriebsscheibe 116 benachbart ist und sich in der Ansicht der 3 direkt hinter dieser befindet. Die Antriebsscheiben 116 und die Antriebsmaschine 114 sind dem Aufzugschacht 112 benachbart positioniert. Die Antriebsmaschine 114 ist nahe dem oberen Ende 126 des Aufzugschachts 112 mittels Befestigungsträgern oder anderen herkömmlichen Einrichtungen (nicht gezeigt) angebracht. Die Antriebsscheiben 116 sind zur Ausführung einer Rotationsbewegung in zwei Richtungen ausgebildet, wobei dies eine Bewegung im Gegenuhrzeigersinn beinhaltet, wie dies durch den Pfeil 128 angedeutet ist.
  • Ein Paar Antriebsriemen oder Antriebsseile 130, 131 sind an einem ersten Ende 132 relativ zu dem Aufzugschacht 112 festgelegt. In 3 ist das erste Antriebsseil 130 als durchgezogene Linie dargestellt, und das zweite Antriebsseil 131 ist in unterbrochener Linie dargestellt. Für eine optimale Traktion werden vorzugsweise Flachseile verwendet. Die Antriebsseile 130, 131 erstrecken sich nach unten und laufen unter einer Gegengewichtsscheibe 134 hindurch, um das Gegengewicht 124 aufzuhängen. Die Gegengewichtsscheibe 134 weist zwei Nuten (nicht gezeigt) auf, oder es kann sich um einen Satz aus zwei unabhängigen Scheiben mit gemeinsamer Achse handeln, die unmittelbar nebeneinander angeordnet sind, um beide Antriebsseile 130, 131 aufzunehmen. Die Antriebsseile 130, 131 laufen über die zweite Umlenkscheibe 120 und divergieren in der dargestellten Weise. Das erste Antriebsseil 130 erstreckt sich allgemein horizontal zu der Oberseite der ersten Antriebsscheibe 116. Das erste Antriebsseil 130 ist um die erste Antriebsscheibe 116 herumgeführt und umschlingt die erste Antriebsscheibe 116 über einen Winkel von mehr als 180°. Dann erstreckt es sich von dem Boden der ersten Antriebsscheibe 116 zu der Oberseite der ersten oberen Umlenkscheibe 118. Das zweite Antriebsseil 131 verläuft von der zweiten Umlenkscheibe 120 horizontal sowie nach unten zu dem Boden der zweiten Antriebsscheibe. Anschließend ist es unter und um die zweite Antriebsscheibe herum geführt, bevor es zu der Oberseite der ersten Umlenkscheibe 118 läuft. Die erste und die zweite Umlenkscheibe 118, 120 weisen jeweils zwei Nuten (nicht gezeigt) auf oder können jeweils einen Satz von zwei unabhängigen Scheiben nebeneinander auf einer gemeinsamen Achse aufweisen, um beide Antriebsseile 130, 131 aufzunehmen.
  • Nach dem Herumführen um die erste Umlenkscheibe 118 erstrecken sich beide Antriebsseile 130, 131 nach unten zu einer Aufzugkabinenscheibe 136. Die Antriebsseile 130, 131 sind um die Aufzugkabinenscheibe 136 herumgeführt und verlaufen horizontal zu einer zweiten Aufzugkabinenscheibe, die in der Ansicht der 3 nicht zu sehen ist und der ersten Aufzugkabinenscheibe 136 benachbart ist. Die Antriebsseile 130, 131 sind um die erste und die zweite Aufzugkabinenscheibe 136 herumgeführt, um die Aufzugkabine 112 aufzuhängen. Die Antriebsseile 130, 131 laufen von der zweiten Aufzugkabinenscheibe entlang der in 1 nicht sichtbaren Seite der Aufzugkabine 122 nach oben zu einer Stelle (nicht gezeigt), wo sie relativ zu dem Aufzugschacht 112 festgelegt sind.
  • Wenn unter Bezugnahme auf 3 die Aufzugmaschine 114 die erste Antriebsscheibe 116 zur Ausführung einer Rotationsbewegung im Gegenuhrzeigersinn veranlasst und die zweite Antriebsscheibe (nicht gezeigt) zur Ausführung einer Rotationsbewegung im Uhrzeigersinn veranlasst, wird das erste Antriebsseil 130 in einer Richtung von der festgelegten zweiten oberen Antriebsscheibe 120 zu der ersten Antriebsscheibe 116 voranbewegt. Diese Bewegung des ersten Antriebsriemens 130 verursacht eine Verkürzung der Länge des ersten Antriebsriemens 130 zwischen der ersten Antriebsscheibe 116 und dem fixierten Ende 132 des ersten Antriebsseils 130, so dass das Gegengewicht 124 und die Gegengewichtsscheibe 134 vertikal angehoben werden. Gleichzeitig wird die Länge des ersten Antriebsseils 130 zwischen der ersten Antriebsscheibe 116 und dem anderen fixierten Seilende (nicht gezeigt) größer, so dass das erste Antriebsseil 130 über die erste fixierte obere Scheibe 118 läuft und die größere Länge dazu führt, dass die Aufzugkabine 122 sowie die erste und die zweite Aufzugkabinenscheibe 136 vertikal abgesenkt werden.
  • Gleichzeitig verursacht diese Bewegung des zweiten Antriebsriemens 131 eine Verkürzung der Länge des zweiten Antriebsriemens 131 zwischen der zweiten Antriebsscheibe und dem fixierten Ende 132 des zweiten Antriebsseils 131, so dass das Gegengewicht 124 und die Gegengewichtsscheibe 134 vertikal angehoben werden. Gleichzeitig wird die Länge des zweiten Antriebsseils 131 zwischen der zweiten Antriebsscheibe und dem anderen fixierten Seilende (nicht gezeigt) größer, so dass das zweite Antriebsseil 131 über die erste fixierte obe re Scheibe 118 läuft und die vergrößerte Länge dazu führt, dass die Aufzugkabine 122 sowie die erste und die zweite Aufzugkabinenscheibe 136 vertikal abgesenkt werden.
  • Das erste und das zweite Antriebsseil 130, 131 führen somit gleichzeitig ein Anheben oben Absenken der Aufzugkabine 122 und des Gegengewichts 124 aus, wobei sie sich die Last allgemein gleichmäßig teilen. Die Seilführungsanordnung für jedes Antriebsseil 130, 131 ist im Wesentlichen ähnlich und ist bei Bedarf unterschiedlich, um den gegenläufigen Rotationsrichtungen der ersten und der zweiten Antriebsscheibe der gegenläufig rotierenden Antriebsmaschine 114 Rechnung zu tragen.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer gegenläufig rotierenden Maschine 200 gemäß der vorliegenden Erfindung ist schematisch in 4 dargestellt. Die gegenläufig rotierende Maschine 200 beinhaltet einen Primärmotor 202 und einen Sekundärmotor 204. Der Primärmotor 202 beinhaltet eine Antriebsscheibe 206 mit zwei Seilnuten 208, 210 um ihren Umfang, einen Körper 212 mit einem allgemein zylindrischen Innenhohlraum 214 sowie eine Lagerachse 216. Die Lagerachse 216 steht in Berührung mit einem Lager 218, das von einer Lagerstütze 220 zur Ausführung einer Rotationsbewegung relativ zu diesem abgestützt ist. Schleifringe 222 sind an der äußeren radialen Oberfläche der Antriebsscheibe 206 vorgesehen.
  • Der Sekundärmotor 204 weist einen allgemein zylindrisch ausgebildeten Körper 224 auf, der konzentrisch in dem Primärmotorkörper 212 aufgenommen ist. Der Sekundärmotorkörper 224 ist an einer Lagerachse 226 an einem ersten Ende durch ein Lager 228 drehbar abgestützt und an einer Lagerachse 230 an einem zweiten Ende durch ein Lager 232 drehbar abgestützt. Die Lager 228, 232 sind in dem Innenhohlraum 214 des Primärmotors 202 derart abgestützt, dass der Sekundärmotor 204 allgemein konzentrisch in dem Primärmotor 202 positioniert ist. Die Lagerachse 230 an dem zweiten Ende erstreckt sich axial über das Lager 232 hinaus zu einem zweiten oder äußeren Lager 234, das in einer Lagerstütze 236 abgestützt ist.
  • Der Sekundärmotor 224 weist eine Antriebsscheibe 238 mit zwei Seilnuten 240, 242 um ihren Umfang auf. Die Primärmotor-Antriebsscheibe 206 und die Sekundärmotor-Antriebsscheibe 238 sind zur Ausführung einer Rotationsbewegung um eine gemeinsame horizontale Achse angeordnet.
  • Der Primärmotor 202 und der Sekundärmotor 204 werden derart angetrieben, dass ihre Antriebsscheiben 206, 238 jeweils in gegenläufig rotierenden Richtungen angetrieben werden. Der Sekundärmotor 204 wird durch eine herkömmliche Elektromotoreinrichtung vom Induktionstyp (nicht gezeigt) angetrieben, und der Primärmotor 202 wird durch elektrischen Kontakt mit den Schleifringen 222 in herkömmlicher Weise angetrieben.
  • Unter Bezugnahme auf 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Aufzugsystems 300 gemäß der vorliegenden Erfindung schematisch dargestellt. Das Aufzugsystem 300 beinhaltet eine Aufzugmaschine 302 des in den 2 und 4 offenbarten Typs, die gegenläufig rotierende Antriebsscheiben 304, 306 aufweist. Ein Antriebsseil 308, das vorzugsweise in Form eines Flachseils oder flachen Riemens mit hoher Traktion vorliegt, ist an einem ersten Ende 310 an einer stationären Konstruktion angebracht, wie z. B. der Innenseite eines Aufzugschachts (nicht gezeigt). Das Antriebsseil 308 erstreckt sich von dem ersten festgelegten Ende 310 nach unten und ist um eine erste Gegengewichtsscheibe 312 geschlungen und unter dieser hindurch geführt, wonach es nach oben über sowie um eine erste fixierte Scheibe 314 geführt ist. Die erste fixierte Scheibe 314 ist relativ zu einer stationären Konstruktion fixiert bzw. festgelegt. Die erste Gegengewichtsscheibe 312 ist an einem Gegengewicht 316 angebracht. Das Antriebsseil 308 erstreckt sich von der ersten fixierten Scheibe 314 nach unten zu einer zweiten Gegengewichtsscheibe 318, erstreckt sich unter der zweiten Gegengewichtsscheibe 318 hindurch um diese herum. Die zweite Gegengewichtsscheibe 318 ist an dem Gegengewicht 316 derart angebracht, dass das Gegengewicht 316 von dem Antriebsseil 308 durch die erste Gegengewichtsscheibe 312 und die zweite Gegengewichtsscheibe 318 aufgehängt ist. Das Antriebsseil 308 läuft von der zweiten Gegengewichtsscheibe 318 nach oben zu einer zweiten fixierten Scheibe 320 und läuft über diese herum, wonach es sich wieder nach unten erstreckt. Die zweite fixierte Scheibe 320 ist an einer statio nären Konstruktion fixiert. Das Antriebsseil 308 erstreckt sich von der zweiten fixierten Scheibe nach unten und ist unter einer ersten Aufzugkabinenscheibe 322 herumgeführt, wonach es allgemein horizontal von dieser weg zu der zweiten Antriebsscheibe 306 läuft. Das Antriebsseil 308 erstreckt sich dann nach oben zu einer dritten fixierten Scheibe 324, die in Bezug auf eine stationäre Konstruktion fixiert ist. Das Antriebsseil 308 ist um sowie über die dritte fixierte Scheibe 324 geführt und läuft nach unten zu der ersten Antriebsscheibe 304. Das Antriebsseil 308 ist um sowie unter der ersten Antriebsscheibe 304 hindurch geführt und erstreckt sich horizontal von dieser weg zu einer zweiten Aufzugkabinenscheibe 326. Das Antriebsseil 308 erstreckt sich von der ersten Antriebsscheibe 304 nach oben zu einer Stelle an einer stationären Konstruktion, wo das zweite Ende 328 des Antriebsseils 308 fixiert ist.
  • Die erste und die zweite Antriebsscheibe 304, 306, die Antriebsmaschine 302 sowie die erste und die zweite Aufzugkabinenscheibe 322, 326 sind an einer Aufzugkabine (nicht gezeigt) festgelegt. Vorzugsweise sind diese Komponenten am Boden der Aufzugkabine festgelegt. Da die Scheiben frei drehbar sind und das Antriebsseil 308 in Reibungseingriff mit den Antriebsscheiben 304, 308 steht, führt eine Rotationsbewegung der Antriebsscheiben 304, 306 dazu, dass die Aufzugkabine und die daran angebrachten Komponenten in Abhängigkeit von der Rotationsrichtung jeder Antriebsscheibe 304, 306 vertikal angehoben oder vertikal abgesenkt werden.
  • Wenn unter Bezugnahme auf 5 die erste Antriebsscheibe 304 im Gegenuhrzeigersinn rotationsmäßig bewegt wird, wie dies durch den Pfeil 330 angedeutet ist, und die zweite Antriebsscheibe 306 im Uhrzeigersinn rotationsmäßig bewegt wird, wie dies durch den Pfeil 332 angedeutet ist, werden die Aufzugkabine und die daran angebrachten Komponenten vertikal angehoben, während das Gegengewicht 316 gleichzeitig abgesenkt wird. Wenn die erste Antriebsscheibe 304 in der durch den Pfeil 334 angedeuteten Weise im Uhrzeigersinn rotationsmäßig bewegt wird und die zweite Antriebsscheibe 306 in der durch den Pfeil 336 angedeuteten Weise im Gegenuhrzeigersinn rotationsmäßig bewegt wird, werden die Aufzugkabine und die daran angebrachten Komponenten vertikal abgesenkt, während das Gegengewicht 316 gleichzeitig an gehoben wird. Entsprechend der Seilführungskonfiguration sind die erste Antriebsscheibe 304 und die zweite Antriebsscheibe 306 in einem Verhältnis von 1 : 1 bzw. 3 : 1 übersetzt. Die Seilführungsanordnung kann auch für ein System mit einem Verhältnis 2 : 1 konfiguriert sein.
  • Da die Antriebsscheiben 304, 306 sich in entgegengesetzten Rotationsrichtungen bewegen, wird kein Reaktionsdrehmoment auf die Aufzugkabine ausgeübt. Das Antriebsseil 308 bewegt sich relativ zu der Antriebsmaschine 302 gleichzeitig in zwei gegenläufigen Richtungen, und zwar mit derselben Geschwindigkeit. Die einzige Kraft, die auf die Aufzugkabine und die daran angebrachten Scheiben ausgeübt wird, ist somit die Hubkraft, die durch die effektive Verkürzung des Antriebsseils 308 zwischen der zweiten Fixierstelle 328 und der zweiten fixierten Scheibe 320 geschaffen wird.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Aufzugsystems 400 gemäß der vorliegenden Erfindung ist in 6 veranschaulicht. Das Aufzugsystem 400 ist derart konfiguriert, dass die fixierten bzw. festgelegten Scheiben 402, 428, 404 und die fixierten Seilenden 406, 408 an Führungsschienen 410, 412 angebracht sind.
  • Wie unter Bezugnahme auf 6 zusehen ist, beinhaltet das Aufzugsystem 400 eine Aufzugmaschine 414 des in den 2 und 4 offenbarten Typs mit gegenläufig rotierenden Antriebsscheiben 416, 418. Ein Antriebsseil 420, vorzugsweise in Form eines Flachseils oder flachen Riemens mit hoher Traktion ist an einem ersten Ende 406 an einer ersten Führungsschiene 410 fixiert. Das Antriebsseil 420 läuft von dem ersten fixierten Ende 406 nach unten und ist um sowie unter einer ersten Gegengewichtsscheibe 422 herumgeführt und erstreckt sich nach oben über sowie um eine erste fixierte Scheibe 402. Die erste fixierte Scheibe 402 ist an der ersten Führungsschiene 410 angebracht. Die erste Gegengewichtsscheibe 422 ist an einem Gegengewicht 424 angebracht. Das Antriebsseil 420 erstreckt sich von der ersten fixierten Scheibe 402 nach unten zu einer zweiten Gegengewichtsscheibe 426 und läuft unter der zweiten Gegengewichtsscheibe 426 um diese herum. Die zweite Gegengewichtsscheibe 426 ist an dem Gegengewicht 424 derart angebracht, dass das Gegengewicht 424 von dem Antriebsseil 420 durch die erste Gegengewichtsscheibe 424 und die zweite Gegengewichtsscheibe 426 aufgehängt ist. Das Antriebsseil 420 erstreckt sich von der zweiten Gegengewichtsscheibe 426 nach oben zu einer zweiten fixierten Scheibe 428 und ist über diese herumgeführt, wonach es sich wieder nach unten erstreckt. Die zweite fixierte Scheibe 428 ist an der ersten Führungsschiene 410 festgelegt und der ersten fixierten Scheibe 402 benachbart angeordnet. Das Antriebsseil 420 erstreckt sich von der zweiten fixierten Scheibe 428 nach unten und läuft um sowie unter einer ersten Aufzugkabinenscheibe 430 hindurch, von der es sich allgemein horizontal weg zu der ersten Antriebsscheibe 416 erstreckt. Das Antriebsseil 420 erstreckt sich dann nach oben zu einer dritten fixierten Scheibe 404, die an einer zweiten Führungsschiene 412 festgelegt ist. Das Antriebsseil 420 ist um sowie über die dritte fixierte Scheibe 404 geführt und läuft nach unten zu der zweiten Antriebsscheibe 418. Das Antriebsseil 420 läuft um sowie unter der zweiten Antriebsscheibe 418 hindurch und erstreckt sich horizontal von dieser weg zu einer zweiten Aufzugkabinenscheibe 432. Das Antriebsseil 420 erstreckt sich von der zweiten Antriebsscheibe 432 nach oben zu einer Stelle an einer stationären Konstruktion, wo das zweite Ende 408 des Antriebsseils 420 festgelegt ist.
  • Die erste und die zweite Antriebsscheibe 416, 418, die Antriebsmaschine 414 sowie die erste und die zweite Aufzugkabinenscheibe 430, 432 sind an der Aufzugkabine 434 festgelegt. Vorzugsweise sind diese Komponenten am Boden der Aufzugkabine 434 festgelegt. Da die Scheiben frei drehbar sind und das Antriebsseil 420 in reibungsmäßigem Eingriff mit den Antriebsscheiben 416, 418 steht, verursacht eine Rotationsbewegung der Antriebsscheiben 416, 418 eine Bewegung der Aufzugkabine 434 und der daran angebrachten Komponenten vertikal nach oben oder vertikal nach unten, wobei dies von der Rotationsrichtung jeder Antriebsscheibe 416, 418 abhängig ist.
  • Wenn unter Bezugnahme auf 6 die erste Antriebsscheibe 416 in Richtung des Uhrzeigersinns rotationsmäßig bewegt wird, wie dies durch den Pfeil 431 angedeutet ist, und die zweite Antriebsscheibe 418 in Richtung des Gegenuhrzeigersinns rotationsmäßig bewegt wird, wie dies durch den Pfeil 433 angedeutet ist, werden die Aufzugkabine 434 und die daran angebrachten Komponenten vertikal angehoben, während das Gegengewicht 424 gleichzeitig abge senkt wird. Wenn die erste Antriebsscheibe 416 im Gegenuhrzeigersinn rotationsmäßig bewegt wird, wie dies durch den Pfeil 433 angedeutet ist, und die zweite Antriebsscheibe 418 im Uhrzeigersinn rotationsmäßig bewegt wird, wie dies durch den Pfeil 431 angedeutet ist, werden die Aufzugkabine 434 und die daran angebrachten Komponenten vertikal abgesenkt, während das Gegengewicht 424 gleichzeitig angehoben wird. Entsprechend der Seilführungskonfiguration sind die erste Antriebsscheibe 416 und die zweite Antriebsscheibe 418 in einem Verhältnis 3 : 1 bzw. 1 : 1 übersetzt. Die Seilführungsanordnung kann auch für ein System mit einem Verhältnis von 2 : 1 konfiguriert sein.
  • Da die Antriebsscheiben 416, 418 in gegenläufigen Richtungen rotationsmäßig bewegt werden, wird kein Reaktionsdrehmoment auf die Aufzugkabine 434 aufgebracht. Das Antriebsseil 420 bewegt sich relativ zu der Antriebsmaschine 414 gleichzeitig in zwei entgegengesetzten Richtungen sowie mit derselben Geschwindigkeit. Die einzige Kraft, die auf die Aufzugkabine 434 und die daran angebrachten Scheiben aufgebracht wird, ist somit die Hubkraft, die durch die effektive Verkürzung des Antriebsseils 420 zwischen der zweiten Fixierstelle 408 und der zweiten fixierten Scheibe 404 geschaffen wird.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen, gegenläufig rotierenden Antriebsmaschine 500 ist in 7 dargestellt. Bei der Antriebsmaschine 500 handelt es sich um eine doppelendige Maschine, bei der der Innenrotor 502 an einem jeweiligen ersten und zweiten Ende eine mit Nuten versehene Antriebsscheibe 504, 506 aufweist. Falls gewünscht, kann auch ein einendiges System mit entsprechender Ausbildung vorgesehen sein. Drei Phasenschleifringe 508 sind zur Kraftübertragung in die Antriebsmaschine 500 hinein an dem Innenrotor 504 angebracht. Bei dem Außenrotor 510 kann es sich um eine Kurzschlussläufer"-Induktionsvorrichtung oder eine Permanentmagnet-Vorrichtung handeln. Falls gewünscht, könnte Energie durch Schleifringe auf den Außenrotor 510 übertragen werden, und die Kopplung zwischen den Rotoren könnte umgekehrt sein. Der Außenrotor 510 ist ebenfalls an einem jeweiligen ersten und zweiten Ende mit einer mit Nuten versehenen Antriebsscheibe 512, 514 ausgestattet. Innenlager 518, 520 stützen den Innenrotor 502 zur Ausführung einer Rotationsbewegung relativ zu den Lagerstützen 526, 528 ab. Au ßenlager 522, 524 stützen den Außenrotor 510 zur Ausführung einer Rotationsbewegung relativ zu den Lagerstützen 526, 528 ab. Der Innenrotor 502 ist mit einer inneren Encoderscheibe 530 versehen, und der Außenrotor 510 ist mit einem äußeren Encoder 532 versehen, die von einer Encoder-Leseeinrichtung 534 abgetastet werden, um die relative Position zwischen dem Innenrotor und dem Außenrotor 502, 510 zu messen. Der Innenrotor 502 und der Außenrotor 510 sind mit einer jeweiligen Bremsscheibe 536, 538 versehen.
  • Noch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen, gegenläufig rotierenden Antriebsmaschine, die in integraler Weise in ein Gegengewicht eingebaut ist, ist in 8 veranschaulicht. Die Gegengewicht- und Maschinenanordnung 600 beinhaltet einen Gegengewichtkörper 602 und eine Antriebsmaschine 604. Bei der Antriebsmaschine 604 handelt es sich um eine herkömmliche Luftspalt-Maschine. Eine stationäre Achse 606, die an beiden Enden an dem Gegengewichtkörper 602 fixiert ist, stützt den ersten und den zweiten Rotor 608, 610 in drehbarer Weise. Der erste Rotor 608 ist mit Schleifringen 610 für die Kraftübertragung auf die Antriebsmaschine 604 versehen. Ein Satz von Permanentmagneten 614, 616, die an dem ersten bzw. zweiten Rotor 608, 610 angebracht sind, übertragen Kraft bzw. Leistung auf den zweiten Rotor 610. Ein Satz von Lagern 618, 620, die den jeweiligen Rotoren 608, 610 entsprechen, stützen die Rotoren 608, 610 zur Ausführung einer Rotationsbewegung um die Achse 606 ab. Die Achse 606 ist an dem Gegengewichtkörper 602 durch Stützarme 622, 624 angebracht. Eine Keilbremse 626 ist zum Zusammenwirken mit den abgeschrägten Rändern 628, 630 der Rotoren 608, 610 vorgesehen. Seilnuten 632, 634 sind in den jeweiligen Rotoren 608, 610 vorgesehen.
  • Ein viertes Ausführungsbeispiel eines Aufzugsystems gemäß der vorliegenden Erfindung ist schematisch in 9 dargestellt. Das Aufzugsystem 700 beinhaltet eine Gegengewichtanordnung 702 mit einer daran angebrachten, gegenläufig rotierenden Antriebsmaschine 704, wie z. B. eine der Antriebsmaschinen, die in Bezug auf die 7 und 8 beschrieben worden sind. Die Antriebsmaschine 704 beinhaltet ein Paar gegenläufig rotierender Antriebsscheiben 706, 708. Das System verwendet zwei Antriebsseile, wobei es sich vorzugsweise um Flachseile oder flache Riemen handelt, die durch eine durchgezogene Linie 710 bzw. eine unterbrochene Linie 712 dargestellt sind. Ein erstes Endes jedes Antriebsseils 710, 712 ist an einer Stelle 714 relativ zu einem Aufzugschacht (nicht gezeigt) festgelegt. Jedes Antriebsseil 710, 712 erstreckt sich nach unten, um mit einer doppelnutigen Aufzugkabinenscheibe 716 in Eingriff zu treten, die an einer Aufzugkabine 718 festgelegt ist. Falls gewünscht, kann die Aufzugkabinenscheibe 716 ein Paar einander benachbarter Scheiben aufweisen. Die Seile 710, 712 erstrecken sich nach oben zu einer ersten fixierten Scheibe 720 und verlaufen einzeln weiter zu einer zweiten bzw. dritten Scheibe 722, 724. Das erste Seil 710 ist um die zweite Scheibe 722 herumgeführt, und das zweite Seil ist um die dritte Scheibe 724 herumgeführt. Jedes Seil 710, 712 erstreckt sich zu einer betreffenden der Antriebsscheiben 706, 708 nach unten. Nach dem Herumführen um die jeweilige Antriebsscheibe 706, 708 erstreckt sich jedes Seil 710, 712 nach oben zu einer jeweiligen Fixierstelle 726, 728, die relativ zu dem Aufzugschacht festgelegt ist. Die Seile 710, 712 sind in entgegengesetzten Richtungen um die jeweilige Antriebsscheibe 706, 708 herumgeführt, und zwar entweder im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn, so dass bei Ausführung von gegenläufigen Rotationsbewegungen der Antriebsscheiben 706, 708 die Gegengewichtanordnung 702 angehoben oder abgesenkt wird und dadurch die Aufzugkabine 718 veranlasst wird, sich in der entgegengesetzten vertikalen Richtung zu bewegen. Ein mitlaufendes Stromkabel 730 sorgt für die Energiezufuhr zu der Antriebsmaschine 704.
  • Während der Beschleunigung kann die zum Beschleunigen des ersten und des zweiten Rotors der Antriebsmaschine 704 erforderliche Drehmomentkomponente unterschiedlich sein, wenn die Trägheiten der beiden Rotoren nicht gleich sind. Diese unterschiedlichen Trägheiten führen zu unterschiedlichen Seilspannungen. Wenn die Seile 710, 712 von unterschiedlichen Antriebsscheiben 706, 708 über die antriebslose Scheibe 720 laufen oder wenn die Seile gemeinsam abgeschlossen sind, kommt es zu einer Kraftübertragung durch die antriebslose Scheibe 720 oder das Anschlussende, wodurch die Seile 710, 712 und letztendlich die Rotoren synchronisiert werden.
  • Ein fünftes Ausführungsbeispiel eines Aufzugsystems gemäß der vorliegenden Erfindung, das von einer gegenläufig rotierenden Antriebsmaschine Gebrauch macht, ist schematisch in 10 dargestellt. Das Aufzugsystem 800 beinhaltet ein Paar von Aufzugkabinen 802, 804, von denen jede eine gegenläufig rotierende Antriebsmaschine 806, 808 aufweist. Die Antriebsmaschinen 806, 808 sind miteinander identisch, so dass nur eine in der Ansicht von unten der 11 dargestellt ist. Die Antriebsmaschine 806 beinhaltet eine erste und eine zweite Antriebsscheibe 810, 812, die in gegenläufigen Richtungen rotieren. Eine jeweilige antriebslose Scheibe 814, 816 führt eine Mehrzahl von Antriebsseilen oder -riemen 818, 820 um die untere Ecke der Aufzugkabine 802 herum. Jeder Satz von Seilen 818, 820 kann ein oder mehrere Antriebsseile aufweisen. Unter Bezugnahme auf 10 wird ein erster Satz von Antriebsseilen als erstes Antriebsseil 818 bezeichnet und in einer durchgezogenen Linie dargestellt. Ein zweiter Satz von Antriebsseilen wird als zweites Antriebsseil 820 bezeichnet und in unterbrochener Linie dargestellt.
  • Das erste Antriebsseil 818 ist an einem ersten Ende 822 in Bezug auf einen Aufzugschacht (nicht gezeigt) festgelegt und erstreckt sich nach unten sowie um die erste antriebslose Scheibe 814 herum, die an der ersten Aufzugkabine 802 angebracht ist. Nach dem Hindurchführen unter sowie um die erste antriebslose Scheibe 814 herum verläuft das erste Seil 818 über und um die erste Antriebsscheibe 810. Das erste Antriebsseil 818 erstreckt sich dann zu der Oberseite der ersten antriebslosen Scheibe 814 sowie über diese hinweg, bevor es nach unten läuft. Wenn eine zweite Aufzugkabine 804 vorhanden ist, wie dies bei dem Ausführungsbeispiel der 10 dargestellt ist, dann wirkt das erste Seil 818 mit einem weiteren Satz aus antriebsloser Scheibe und Antriebsscheibe in der gleichen Weise wie mit der ersten Aufzugkabine 802 zusammen. Nach der letzten Aufzugkabine 804 erstreckt sich das erste Seil 818 nach unten und ist an einer ersten Spanneinrichtung 824 angebracht.
  • Das zweite Antriebsseil 820 steht in Wechselwirkung mit der zweiten antriebslosen Scheibe 816 und der zweiten Antriebsscheibe 812, und zwar in einer Weise, die zu dem ersten Antriebsseil 818 symmetrisch entgegengesetzt, je doch entsprechend zu diesem ist, bis es an einer zweiten Spanneinrichtung 826 endet.
  • Die Aufzugkabinen 802, 804 können in der gleichen Weise angehoben oder abgesenkt werden, wie dies nun unter Bezugnahme auf die erste Aufzugkabine 802 beschrieben wird. Wenn es erwünscht ist, die erste Aufzugkabine 802 anzuheben bzw. nach oben zu bewegen, werden die erste Antriebsscheibe 810 und die zweite Antriebsscheibe 804 dazu veranlasst, sich im Uhrzeigersinn bzw. im Gegenuhrzeigersinn zu drehen. Die Rotation der Antriebsscheiben 810, 812 führt dazu, dass die effektive Länge des jeweiligen Antriebsseils 818, 820 zwischen den Antriebsscheiben 810, 812 und den festgelegten Enden 822, 828 geringer wird.
  • Eine alternative Seilführungsanordnung für ein dem in den 10 und 11 dargestelltes ähnliches System ist in 12 gezeigt. Bei dem in 12 dargestellten Ausführungsbeispiel weist eine Aufzugkabine 830 eine daran angebrachte, gegenläufig rotierende Antriebsmaschine auf, die eine erste Antriebsscheibe 832 und eine Antriebsscheibe (nicht gezeigt) sowie eine erste und eine zweite antriebslose Scheibe 834, 836 aufweist, die so angeordnet sind, wie dies in Bezug auf 11 beschrieben wurde. Das erste Antriebsseil 838 läuft sowohl unter der ersten antriebslosen Scheibe 834 als auch der ersten Antriebsscheibe 832 hindurch, bevor es zurück über diese beiden Scheiben sowie hinab zu der ersten Spanneinrichtung 842 verläuft. Das zweite Antriebsseil 840 läuft sowohl unter der zweiten antriebslosen Scheibe 836 als auch der zweiten Antriebsscheibe (nicht gezeigt) hindurch, bevor es über die beiden Scheiben zurück sowie nach unten zu der Spanneinrichtung 844 verläuft.
  • Ein sechstes Ausführungsbeispiel eines Aufzugsystems mit einer gegenläufig rotierenden Antriebsmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung ist in den 13 und 14 dargestellt. Das Aufzugsystem 900 beinhaltet eine Aufzugkabine 902, die an einem Seil oder Riemen 904 angebracht ist, das bzw. der sich nach oben erstreckt, um mit einer ersten fixierten Scheibe 906 in Eingriff zu treten und über diese zu laufen. Das Seil 904 läuft zu einer zweiten fixierten Scheibe 908. Die erste und die zweite fixierte Scheibe 906, 908 sind in Bezug auf einen Auf zugschacht (nicht gezeigt) fixiert. Das Seil 904 erstreckt sich nach unten und ist an einem Gegengewicht 910 angebracht. An dem Gegengewicht 910 ist eine gegenläufig rotierende Antriebsmaschine 912 angebracht, wie z. B. eine des in den vorstehenden Ausführungsbeispielen beschriebenen Typs. Die Antriebsmaschine 912 beinhaltet gegenläufig rotierende Antriebsscheiben 914, 916 sowie antriebslose Scheiben 918, 920. Ein Paar aus einem ersten und einem zweiten Antriebsseil 922, 924 ist um die Antriebsscheiben 914, 916 und antriebslosen Scheiben 918, 920 in ähnlicher Weise herumgeführt, wie dies bei dem Ausführungsbeispiel der 10 oder der 12 dargestellt ist. Spanneinrichtungen 926, 928 sind an den Anschlussenden der Antriebsseile 922, 924 vorgesehen.
  • Vorstehend sind zwar bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben worden, jedoch versteht es sich, dass Modifikationen der vorstehend erläuterten, speziellen Ausführungsformen vorgenommen werden können, ohne dass man den Umfang der beanspruchten Erfindung verläßt.

Claims (18)

  1. Antriebsmaschine (500) für ein Aufzugsystem (10), mit einem ersten Rotor (502), der dazu ausgebildet ist, sich in einer ersten Rotationsrichtung um eine zentrale Achse zu drehen, und mit einer ersten Antriebsscheibe (504), die an dem ersten Rotor festgelegt ist und dazu ausgebildet ist, sich zusammen mit diesem zu drehen, um Drehmoment zu einem Aufzugantriebsseil zu liefern, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine einen zweiten Rotor (510) aufweist, der dazu ausgebildet ist, sich gleichzeitig mit dem ersten Rotor in einer zweiten Rotationsrichtung, die zu der ersten Richtung entgegengesetzt ist, um die zentrale Achse zu drehen; sowie eine zweite Antriebsscheibe (512) aufweist, die an dem zweiten Rotor festgelegt ist und dazu ausgebildet ist, sich zusammen mit diesem zu drehen, um Drehmoment zu einem Aufzugantriebsseil zu liefern.
  2. Antriebsmaschine nach Anspruch 1, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine einen Satz Schleifringe (508) aufweist, die einem der Rotoren zugeordnet sind, um der Maschine Energie zuzuführen.
  3. Antriebsmaschine nach Anspruch 2, wobei der eine der Rotoren durch elektrische Energie angetrieben wird, die auf die Schleifringe aufgebracht wird, und der andere der Rotoren durch Induktion angetrieben wird.
  4. Antriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass der erste Rotor eine innere, allgemein zylindrische Öffnung aufweist, und dass der zweite Rotor in der allgemein zylindrischen Öffnung konzentrisch aufgenommen ist.
  5. Antriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass die erste Antriebsscheibe und die zweite Antriebsscheibe an einem gemeinsamen Ende der Maschine angeordnet sind, so dass die Antriebsscheiben einander benachbart sind.
  6. Antriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass die erste Antriebsscheibe und die zweite Antriebsscheibe an entgegengesetzten Enden der Maschine angeordnet sind.
  7. Antriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Rotor zwei Antriebsscheiben aufweist, die an entgegengesetzten Enden des ersten Rotors angeordnet sind, und dass der zweite Rotor zwei Antriebsscheiben aufweist, die an entgegengesetzten Enden des zweiten Rotors angeordnet sind.
  8. Antriebsmaschine nach Anspruch 7, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine eine Encodereinrichtung (530, 532) zum Messen der rotationsmäßigen Position des ersten und des zweiten Rotors aufweist.
  9. Antriebsmaschine nach Anspruch 7 oder 8, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine eine jedem Rotor zugeordnete Bremseinrichtung zum Bremsen des jeweiligen Rotors aufweist.
  10. Antriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Maschine Teil eines Aufzugsystems ist, das einen Gegengewichtkörper aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine an dem Gegengewichtkörper angebracht ist.
  11. Aufzugsystem nach Anspruch 10, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass das System eine stationäre Achse (606) aufweist, die an dem Gegengewichtkörper (602) festgelegt ist, wobei die zentrale Achse mit der genannten Achse konzentrisch ausgerichtet ist.
  12. Aufzugsystem nach Anspruch 10 oder 11, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass das System eine Bremseinrichtung zum Bremsen des ersten und des zweiten Rotors aufweist.
  13. Aufzugsystem mit einer Antriebsmaschine, die eine erste Antriebsscheibe aufweist, mit einer Aufzugkabine, mit einem Gegengewicht und mit einem ersten Antriebsseil (420), das mit der ersten Antriebsscheibe in Reibungseingriff steht und an dem die Aufzugkabine (802) und das Gegengewicht jeweils derart aufgehängt sind, daß eine Bewegung derselben in einem Aufzugschacht ermöglicht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmaschine eine zweite Antriebsscheibe aufweist, die sich gegenläufig zu der ersten Antriebsscheibe dreht, wobei die erste und die zweite Antriebsscheibe dazu ausgebildet sind, sich gleichzeitig in gegenläufigen Richtungen zu drehen, wobei das erste Antriebsseil mit der ersten Antriebsscheibe und einer zweiten Antriebsscheibe in Reibungseingriff steht.
  14. Aufzugsystem nach Anspruch 13, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmaschine in Bezug auf den Aufzugschacht festgelegt ist.
  15. Aufzugsystem nach Anspruch 13, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmaschine an dem Gegengewicht festgelegt ist.
  16. Aufzugsystem nach Anspruch 13, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmaschine an der Aufzugkabine festgelegt ist und sich zusammen mit dieser bewegen kann.
  17. Aufzugsystem nach einem der Ansprüche 13, 14, 15 oder 16, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass das System ferner ein zweites Seil (818) aufweist, bei dem ein erstes Ende in Bezug auf den Aufzugschacht festgelegt ist und ein zweites Ende an einer Spanneinrichtung (826) angebracht ist, um Spannung auf das zweite Antriebsseil aufzubringen, wobei das zweite Antriebsseil mit der zweiten Antriebsscheibe in Reibungseingriff steht.
  18. Aufzugsystem nach Anspruch 16 oder 17, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmaschine an einer Bodenfläche der Aufzugkabine angebracht ist.
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