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DE69908183T2 - Dämpfungssystem für waltzen von wellpappenmaschinen - Google Patents

Dämpfungssystem für waltzen von wellpappenmaschinen Download PDF

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DE69908183T2
DE69908183T2 DE69908183T DE69908183T DE69908183T2 DE 69908183 T2 DE69908183 T2 DE 69908183T2 DE 69908183 T DE69908183 T DE 69908183T DE 69908183 T DE69908183 T DE 69908183T DE 69908183 T2 DE69908183 T2 DE 69908183T2
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DE
Germany
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roller
damping
damping device
vibration
rollers
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DE69908183T
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Tiruna SL
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    • B31F1/24Making webs in which the channel of each corrugation is transverse to the web feed
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    • B31F1/28Making webs in which the channel of each corrugation is transverse to the web feed by interengaging toothed cylinders cylinder constructions combined with uniting the corrugated webs to flat webs ; Making double-faced corrugated cardboard
    • B31F1/2845Details, e.g. provisions for drying, moistening, pressing
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2601/00Problem to be solved or advantage achieved
    • B65H2601/50Diminishing, minimizing or reducing
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Description

  • Bei der Herstellung von Wellpappe werden zwei Riffelwalzen eingesetzt, die für die gewellte Gestaltung des Zwischenträgerpapiers oder des Kerns der Pappe verantwortlich sind, und eine Glattwalze, die dafür verantwortlich ist, dass auf der gewellten Seite ein anderes Papier angebracht wird, welches eine der flachen Seiten der Pappe bestimmt. Das Papier, welches die andere flache Seite der Pappe ausformt, wird später in einem anderen Arbeitsgang aufgeklebt.
  • Die folgenden Faktoren spielen eine Rolle bei der Wellung des Zwischenträgerpapiers und dem Aufkleben des flachen Papiers auf diesem:
    • – Druck: Die Walzen üben einen Druck zwischen 3 und 4 kg/mm2 für die Wellung und einen Druck zwischen 2 und 3 kg/mm2 für das Kleben aus.
    • – Temperatur: Es ist erforderlich, dass das Papier eine Temperatur von ca. 180°C erreicht, wofür die Walzen erwärmt werden, indem gesättigter Dampf in ihr Inneres hineingeleitet wird.
    • – Feuchtigkeit: Das Papier sollte eine bestimmte Feuchtigkeit aufweisen, damit die Ausbildung der Wellung und das Kleben korrekt verlaufen.
  • Daher werden bei der erwähnten Herstellung von Wellpappe zwei Riffelwalzen und eine Glattwalze zum Rotieren gebracht und üben einen hohen Druck zwischen einander aus, was dazu führt, dass die Wellungsvorrichtung und die erwähnten Walzen einen hohen Vibrationspegel aufrechterhalten, während sie in Betrieb sind, vor allem die Glattwalze, da sie gegen eine gekerbte Walze rotieren muss.
  • Bei den erwähnten Vibrationen müssen zwei Hauptmerkmale beachtet werden:
    • – Vibrationszahl: Diese hängt vom Kerbenabstand und der Rotationsgeschwindigkeit der Walzen ab.
    • – Vibrationspegel: Dieser wird bestimmt durch sehr unterschiedliche Faktoren, wie zum Beispiel die Struktur der Maschine, Fundamente, Trägheit und Elastizität der Walzen, Profilart der Kerbe, Zustand der Walzen, Dicke der eingesetzten Papierbögen, die Wellungs- und Klebekräfte sowie die Produktionsgeschwindigkeit oder ob diese die gleiche ist wie die Vibrationszahl.
  • Bei einer Wellungsvorrichtung mit bestimmten Walzen ist die einzige Variable für die Änderung der Vibrationszahl die Rotationsgeschwindigkeit der Walzen, jedoch wird diese durch die Art und den Umfang von Aufträgen bestimmt, so dass die Nutzung dieser Variablen sehr eingeschränkt oder sogar gleich Null ist.
  • Andererseits ist es der Vibrationspegel, der hauptsächlich für die Probleme verantwortlich ist, und es kann während der Herstellung von Wellpappe vorkommen, dass, wenn dieser Pegel übermäßig hoch ist, zu starke Abdrücke und selbst Schnitte in der gefertigten Wellpappe auftreten.
  • Einer der Faktoren, welche sich auf den Vibrationspegel auswirken, ist die Gestaltung der Wellungsvorrichtung, so dass abhängig von dieser Wellungsgestaltung es einige gibt, die mehr oder weniger zum Auftreten von Vibrationsproblemen neigen. Ein weiterer Faktor in dieser Hinsicht ist die Vibrationszahl, die im Prinzip jede Zahl sein kann und daher mit einigen der Resonanzfrequenzen (oder Eigenfrequenzen) eines Teils der Wellungsvorrichtung, wie zum Beispiel den Walzen, übereinstimmen kann, so dass, wenn die Wellungsvorrichtung besonders problematisch ist, Bögen mit niedrigem Gewicht eingesetzt werden, d. h. sie erzeugen wenig Dämpfung, dass das Kerbenabstandsprofil hoch ist und sich in großer Höhe befindet, und dass wenn darüber hinaus die Resonanzfrequenzen der Walzen erreicht werden, bei bestimmten Geschwindigkeiten sehr große Möglichkeiten bestehen, dass die Wellpappe mangelhaft ist.
  • Um das Problem zu lösen, wurde nach Lösungen gesucht, wie zum Beispiel die maximale Reduzierung der Wellungs- und Klebekräfte, um damit den Vibrationspegel und Abdrücke auf der Wellpappe zu reduzieren. Diese Lösung führt jedoch zu anderen Nachteilen, wie zum Beispiel das Fehlen von Kräften bei anderen Geschwindigkeiten, die anders sind als die Resonanzgeschwindigkeit (besonders bei hohen Geschwindigkeiten), sowie die Instabilität der Wellungsvorrichtung, die bei den Papierverbindungen ersichtlich ist.
  • Eine weitere Lösungsmöglichkeit besteht darin zu versuchen, die erste Eigenfrequenz von den Frequenzbereichen der Betriebsvibration wegzubewegen, jedoch führen dessenungeachtet die geometrischen und Materialbeschränkungen der Walzengestaltung dazu, dass die Frequenzabweichungsmöglichkeit nicht ausreicht und sie immer innerhalb der Arbeitsbereiche bleibt.
  • Die erste Eigenfrequenz der Walzen ist die einzige Frequenz, die bei den Wellungsvorrichtungen erreicht wird, da, wenn die Vibrationszahl das Doppelte der ersten Frequenz beträgt, sie ebenfalls die Walze zur ersten Eigenfrequenz anregt. Der erste Vibrationsmodus repräsentiert die Form, welche die Walze annimmt, wenn sie bei der ersten Eigenfrequenz angeregt wird, wobei diese Form ähnlich der Form der Walzen-Deformation ist, wenn sie sich durch eine Last biegt, die im Zentrum angebracht ist, d. h. die Deformation ist am größten im Zentrum und nimmt progressiv zu den Enden hin ab. Daraus ist ersichtlich, dass die Probleme übermäßiger Abdrücke und Einschnitte in der Pappe bei der ersten Eigenfrequenz im mittleren Bereich der Walzen auftreten, mit der Tendenz, zu deren Ende hin zu verschwinden.
  • EP 0 044 612 A offenbart ein Dämpfungssystem für Wellpappefertigungswalzen gemäß der Einleitung von Anspruch 1, welches untere und obere Riffelwalzen und eine Druckwalze umfasst. Eine Vibrationsverringerungsvorrichtung ist im hohlen Inneren mindestens einer der Walzen vorhanden.
  • Erfindungsgemäß ist eine neue Lösung für das erwähnte Vibrationsproblem bei der Wellungsvorrichtung für die Fertigung von Wellpappe vorgesehen, basierend auf einem Dämpfungssystem, das an die Walzen der erwähnten Wellungsvorrichtungen angebracht ist und wodurch die Vibrationsenergie absorbiert wird und auf diese Weise ihr Pegel verringert wird.
  • Erfindungsgemäß wird ein Dämpfungssystem für Wellpappe-fertigungs-Walzen bereitgestellt, welches umfasst: eine Walze mit einem hohlen Körper; und eine Dämpfungsvorrichtung, positioniert innerhalb einer Kammer der Walze, um Vibrationen der Walze entgegenzuwirken, wobei die Dämpfungsvorrichtung so angebracht ist, dass sie im wesentlichen die Bewegung der Dämpfungsvorrichtung in Bezug auf eine Wand der Walze verhindert, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungsvorrichtung umfasst: zwei koaxiale Ummantelungen, welche einen Raum zwischen denselben begrenzen, zwei Ringe, wobei jeder von ihnen ein entgegengesetztes Ende des Raums zwischen den Ummantelungen schließt, eine Vielzahl von Dämpfungsbuchsen sowie die zwei Ringe, lose positioniert im Raum zwischen den Ummantelungen, wobei Fett eine Lücke zwischen aneinander angrenzenden Buchsen ausfüllt, und eine röhrenförmige Welle, welche durch das Innerste der Ummantelungen hindurchgeht, wobei die Welle eine Mutter und eine Reibungsmasse an jedem Ende der Ummantelungen trägt und jede Mutter so einstellbar ist, dass sie Druck auf eine elastische Dichtungsscheibe ausübt, die wiederum Druck auf die entsprechende Reibungsmasse ausübt, wodurch das Anziehen der Mutter einen Dämpfungseffekt der Dämpfungsvorrichtung regelt.
  • Dieses System, das Gegenstand der Erfindung ist, besteht darin, dass im Inneren der Walzen eine Dämpfungsvorrichtung in solidarischer Anordnung zur Wand der entsprechenden Walze eingefügt wird, so dass, wenn Vibrationen im Inneren der Walze auftreten, die im Inneren angebrachte Vorrichtung ebenfalls vibriert, wobei ihre Vibration der Vibration der Aktivierungsquelle, welche die Walze ist, entgegengesetzt ist, so dass die Vibrationen derselben gedämpft werden und die negativen Auswirkungen derselben auf das Papier zur Fertigung der Wellpappe verschwinden.
  • Der Dämpfungseffekt tritt speziell bei kritischen Geschwindigkeiten auf, das heißt wenn die Walzenresonanz erreicht wird, wobei eine Ausführung der Vorrichtung vorgesehen ist, die besonders bei diesen Geschwindigkeiten wirkt, während eine weitere Ausführung die Vibrationen bei allen kritischen Geschwindigkeiten dämpft und die Dämpfung bei diesen Geschwindigkeiten optimiert.
  • Die Montage der Vorrichtung in Bezug auf die Walzenwand wird durchgeführt mittels einer flexiblen Ummantelung und mit Interferenzeinstellung, so dass die Ausdehnungsunterschiede aufgrund der Temperatur absorbiert werden, ohne dass das Äußere der Walzen beeinträchtigt wird.
  • Die Einstellungsbereiche zwischen der Dämpfungsvorrichtung und der Walzenwand sind darüber hinaus mit Öffnungen versehen, welche den Durchgang von Dampf und Kondensat von einer Seite zur anderen ermöglichen, während mittig durch die Dämpfungsvorrichtung selbst hindurch ein Kanal gebildet wird, welcher den Durchgang von Dampf vom Eingangsrohr her ermöglicht, wodurch die Walzenerwärmung keinen Schaden aufgrund der Einfügung der Dämpfungsvorrichtung erleidet.
  • Das bekanntgegebene System schafft eine vorteilhafte praktische Lösung für das Vibrationsproblem der Walzen für die Fertigung von Wellpappe, das die folgenden Merkmale aufweist:
    • – Die Dämpfungsvorrichtung kann problemlos so gestaltet werden, dass sie bei der Erwärmungstemperatur der Anwendungs- Walzen und in der Atmosphäre des gesättigten Dampfes, der zu dieser Erwärmung gehört, arbeitet, ohne Deformations- oder Korrosionsschaden zu verursachen.
    • – Bei ihrem Einbau beeinträchtigt die Dämpfungsvorrichtung nicht den Wärmeaustausch innerhalb der entsprechenden Walzen, so dass die Erwärmung derselben keiner Änderung unterliegt.
    • – Die Entwicklung des Verhaltens der Dämpfungsvorrichtung im Laufe der Zeit spielt während der Lebensdauer der Walze keine wichtige Rolle, und daher ist keine Wartung erforderlich.
    • – Die Temperaturunterschiede, die erzielt werden können, um zu verhindern, dass die Ausdehnung einiger Bereiche hinsichtlich anderer Bereiche Deformationen bei den Walzen hervorruft, wirken sich nicht auf den Betrieb aus.
    • – Die Dämpfungsvorrichtung wird in der Dampfkammer installiert, die innerhalb der Walzen ausgebildet ist, und ihr Einbau bringt keinerlei Beeinträchtigung irgendeiner Art für das Gestaltungsverfahren der Wellpappe mit sich, so dass keine Änderung bei der Installation erforderlich ist.
  • 1 zeigt eine Anwendungswalze mit einer Dämpfungsvorrichtung.
  • 2 zeigt eine vergrößerte Ansicht eines Querschnitts durch die Anwendungswalze der vorhergehenden Abbildung.
  • 3 ist eine vergrößerte Ansicht eines Längsschnitts durch die Anwendungswalze von 1 und 2.
  • 4 zeigt eine erfindungsgemäße Ausführungsform.
  • 5 zeigt einen Längsschnitt durch die Anwendungswalze von 4.
  • 6 zeigt einen Querschnitt durch die Anwendungswalze von 4 und 5.
  • Der Gegenstand der Erfindung betrifft ein Dämpfungssystem für den Ausgleich der Vibrationen der Walzen für die Fertigung von Wellpappe, mit dem Ziel der Ausschaltung von Mängeln, welche die erwähnten Vibrationen bei der gefertigten Wellpappe verursachen.
  • Das System besteht darin, innerhalb des hohlen Körpers (1) der Walzen eine Vorrichtung einzuschließen, welche zur Vibration durch die Vibration angeregt wird, welche die Walze (1) während des Betriebs annimmt, so dass die erwähnte Vibration der eingefügten Vorrichtung der charakteristischen Vibration der Walze (1) entgegengesetzt ist und die dadurch gedämpft wird.
  • Die Dämpfungsvorrichtung wird eingefügt in die Dampfkammer (2), die begrenzt wird durch die Walzen (1) im Inneren für die Einleitung des Heizdampfes; wobei die erwähnte Dämpfungsvorrichtung, gemäß einer entsprechenden Anordnung (1 bis 3), durch eine Vorrichtung gebildet wird, deren erste Eigenfrequenz mit der ersten Eigenfrequenz der Walze (1) übereinstimmt, wobei die erwähnte Vorrichtung so angebracht ist, dass, wenn die erste Eigenfrequenz der Walze (1) erreicht wird, diese in Resonanz versetzt wird, welche die gleiche ist wie bei der Dämpfungsvorrichtung und diese gegen ihre Anregungsquelle reagiert, welche die Walze (1) selbst ist.
  • Die Vorrichtung wird ausgebildet gemäß der Ausführung durch eine Ummantelung (3) und einen Kern (4), die mit einer Interferenzeinstellung zwischen ihnen angebracht sind, mittels Stützkontakten (5), welche eine solidarische Verbindung zwischen den erwähnten Teilen (3) und (4) herstellen.
  • Die Vorrichtung ist wiederum mit Interferenzeinstellung auf dem Walzenkörperinneren (1) mit Hilfe von entsprechenden Stützkontakten (6) montiert, wobei auf diese Weise die erwähnte Vorrichtung in fester Verbindung mit dem Körper (1) der entsprechenden Walze bleibt.
  • Um Wärmeaustauschprobleme in den Einstellbereichen, den Stützen (6) zwischen der Ummantelung (3) der Dämpfungsvorrichtung und dem Körper (1) der Walze zu vermeiden, sind Zähne vorgesehen, über die der Dampf und das Kondensat die Öffnungen passieren können, die von den Zähnen ausgebildet werden, ohne die Erwärmung zu beeinträchtigen.
  • Die Temperatur, die von der Dämpfungsvorrichtung erreicht wird, ist logischerweise höher als die der Walze (1), so dass die Ausdehnungen Ersterer größer sein werden als diejenigen der Letzteren, was zu Deformationen am Außenteil der Walze (1) führen kann, die sich auf die Produktion auswirken und zu fehlerhaft gewellter Pappe führen. Um dieses Problem zu vermeiden, sind die Stützen (5) zwischen der Ummantelung (3) und dem Kern (4) der Dämpfungsvorrichtung und den Stützen (6) zwischen der erwähnten Ummantelung (3) und dem Walzenkörper (1) ohne Stirnflächen vorgesehen, so dass die Flexibilität der Ummantelung (3) die Ausdehnungsunterschiede absorbiert, ohne dass diese auf den Walzenkörper (1) übertragen werden.
  • Andererseits sind die Kern-Geometrie (4) und die Stützen seiner Anordnung (6) dergestalt, dass die erste Eigenfrequenz zur Biegung derselben mit derjenigen der Walze (1) übereinstimmt, die mit der Dämpfungsvorrichtung versehen ist, so dass die Resonanz des erwähnten Kerns (4) ebenfalls in die Resonanz der Walze (1) eintritt, wobei dessen Vibration der Vibration der Walze (1) nach dem Prinzip von Aktion und Reaktion entgegengesetzt ist.
  • Der Kern (4) begrenzt darüber hinaus eine axiale Öffnung (7), über welche der Durchgang des Dampfes vom entsprechenden Eingangsrohr (8) zur anderen Seite der Dampfkammer (2) möglich ist, so dass der Dampf, zusammen mit dem Kondensat, welches gebildet wird, zur vorderen Seite der Kammer (2) über die Öffnungen zwischen den Stützzähnen (6) zwischen der Ummantelung (3) und dem Walzenkörper (1) hindurchgeht.
  • Entsprechend einer erfindungsgemäßen Ausführungsform (4 bis 6) wird die Dämpfungsvorrichtung durch eine Vorrichtung gebildet, die bei allen Geschwindigkeiten arbeitet, einschließlich der kritischen Geschwindigkeit und die Vibrationsenergie absorbiert, obwohl die Wirkung intensiver bei kritischen Geschwindigkeiten ist, so dass der Einsatz auf die Optimierung der Dämpfung bei diesen Geschwindigkeiten gerichtet sein wird.
  • Bei der Ausführungsform schließt die Vorrichtung eine Ummantelung (9) ein, an deren Ende einige Ringe (10) an der Innenseite mit Interferenzeinstellung montiert sind, wobei eine weitere Ummantelung (11) wiederum an der Innenseite, ebenfalls mit Interferenzeinstellung, eingefügt ist.
  • Innerhalb dieser Anordnung sind Dämpfungsbuchsen (12) eingefügt, die mit einem Zwischenraum versehen sind, der mit Fett ausgefüllt ist, mittels dem die Oberflächen gegen Korrosion geschützt werden und dessen Viskosität gleichzeitig die Dämpfung der Gleitreibung zwischen den Buchsen (12) begünstigt. Der erwähnte Spielraum zwischen den Buchsen (12) kann selektiv verändert werden, um in jedem Fall eine optimale Dämpfung bei der kritischen Geschwindigkeit zu erreichen.
  • Eine röhrenförmige Welle (13), welche axial durch die Anordnung hindurchgeht, ist montiert, an der einige Muttern (14) montiert sind, die Druck auf die jeweiligen elastischen Dichtungsscheiben (15) ausüben, welche wiederum Druck auf entsprechende Reibungsmassen (16) ausüben, die gegen die montierte Anordnung von Dämpfungsbuchsen (12) reiben.
  • Der Druck der elastischen Dichtungsscheiben (15) ist ebenfalls einstellbar, um in jedem Fall eine maximale Dämpfung zu erzielen, wobei die röhrenförmige Welle (13) den Dampf-Durch-gang vom entsprechenden Eingangsrohr (8) aus ermöglicht, während das Anbringen der Anordnung in Bezug auf den entsprechenden Walzenkörper (1) mit Interferenzeinstellung erfolgt, mit Hilfe von Stützkontakten (17) zwischen der Ummantelung (9) und dem Walzenkörper (1) in einer solchen Weise, dass die Ausdehnungsunterschiede, die durch die Temperatur verursacht werden, durch die Elastizität der Ummantelung (9) selbst absorbiert werden, ohne dass sie sich auf den Walzenkörper (1) auswirken. Die Stützen (17) sind in diesem Fall auch mit Zähnen versehen, die auf diese Weise den Durchgang von Kondensat und Dampf zwischen beiden Teilen der entsprechenden Dampfkammer (2) erlauben, die durch die Einfügung der Vorrichtung getrennt werden.
  • Die Reibungsflächen der Reibungsmassen (16) werden bei der Produktion wieder mit einer Messingauskleidung versehen, um ein Festfressen zu vermeiden und um eine angemessene Lebensdauer der erwähnten Flächen zu sichern, während die Öffnungen zwischen den Muttern (14), den Reibungsmassen (16), der Welle (13) und der inneren Ummantelung (11) ebenfalls mit Fett ausgefüllt sind, um die Kontaktflächen zu schützen, einschließlich einer O-Ringdichtung (18) zwischen den Muttern (14) und den Reibungsmassen (16), einer weiteren O-Ringdichtung (19) zwischen den Reibungsmassen (16) und der inneren Ummantelung (11) und einer weiteren O-Ringdichtung (20) zwischen den Muttern (14) und der Welle (13), mit deren Hilfe eine geeignete Abdichtung geschaffen wird, welche das Austreten des Fetts aus den erwähnten Öffnungen verhindert.

Claims (3)

  1. Dämpfungssystem für Wellpappe-Fertigungswalzen, welches umfasst: eine Walze (1) mit einem hohlen Körper; und eine Dämpfungsvorrichtung, positioniert innerhalb einer Kammer (2) der Walze (1), um Vibrationen der Walze entgegenzuwirken, wobei die Dämpfungsvorrichtung so angebracht ist, dass sie im Wesentlichen die Bewegung der Dämpfungsvorrichtung in Bezug auf eine Wand der Walze verhindert; dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungsvorrichtung umfasst: zwei koaxiale Ummantelungen (9, 11), welche einen Raum zwischen denselben begrenzen; zwei Ringe (10), wobei jeder von ihnen ein entgegengesetztes Ende des Raums zwischen den Ummantelungen schließt; eine Vielzahl von Dämpfungsbuchsen (12) sowie die zwei Ringe (10), lose positioniert im Raum zwischen den Ummantelungen, wobei Fett eine Lücke zwischen aneinander angrenzenden Buchsen ausfüllt; und eine röhrenförmige Welle (13), welche durch das Innerste der Ummantelungen hindurch geht, wobei die Welle eine Mutter (14) und eine Reibungsmasse (16) an jedem Ende der Ummantelungen trägt und jede Mutter so einstellbar ist, dass sie Druck auf eine elastische Dichtungsscheibe (15) ausübt, welche wiederum Druck auf die entsprechende Reibungsmasse ausübt, wodurch das Anziehen der Mutter einen Dämpfungseffekt der Dämpfungsvorrichtung regelt.
  2. Dämpfungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungsvorrichtung mit Hilfe von Stützkontakten (17) auf der Walze (1) mit Interferenzeinstellung montiert ist und die äußerste Ummantelung elastisch ist und die Elastizität der äußersten Ummantelung (9) so wirkt, dass sie einen Unterschied in der Ausdehnung der Dämpfungsvorrichtung und des Walzenkörpers (1) ausgleicht, die durch eine Änderung der Temperatur hervorgerufen wird, wodurch die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass der Unterschied bei der Ausdehnung die Walze (1) deformiert.
  3. Dämpfungssystem nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungsvorrichtung in der Walze 1 mit Hilfe von Stützkontakten (17) montiert ist und die Stützkontakte (17) Zähne aufweisen, welche Hohlräume für den Durchgang von Kondensat und Dampf von einer Seite der Walzenkammer (2) zur anderen Seite bilden.
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