Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf einen Einphasen-Transformator
mit Mittelabgriff bzw. einen Einphasen-Dreileiter-Transformator und mehr im Besonderen auf
einen Einphasen-Dreileiter-Transormator, bei dem eine sekundäre Spule in eine Vielzahl von in
einem Kern anzuordnenden Spulen unterteilt ist, sodass diese Spulen in einem sich kreuzenden
bzw. überschnittenen Zustand verbunden sind, um eine Verstimmung in der Sekundärspannung
zu vermeiden.
Beschreibung des Standes der Technik
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Einige Einphasen-Dreileiter-Transformatoren haben eine solche Struktur, bei der eine
Sekundärspule in mehrere Spulen unterteilt ist, um eine Verstimmung in den
Sekundärspannungen (aufgrund eines Verbindungs-Zustandes von Lasten) zu vermeiden, wobei die Spulen
derart in einem Kern angeordnet sind, dass sie in einem überschnittenen Zustand verbunden
sind. Solche Einphasen-Dreileiter-Transformatoren werden als Unterteilungs-Überschneidungs-
Verbindungen bezeichnet, und sie wurden allgemein in weitem Rahmen benutzt.
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In anderen Worten, ein Einphasen-Dreileiter-Transformator, der die Unterteilungs-
Überschneidungs-Verbindung aufweist, wie in Fig. 4 gezeigt, schließt einen Kern 1 aus einem
Eisenrahmen einer in etwa quadratischen Konfiguration ein, und Leiter sind gegeneinander auf
zwei Stellen des Kernes 1 gewickelt, um eine Spule A und Spule B zu bilden. Diese Spulen A und
B sind jedoch nicht nur eine unabhängige primäre oder sekundäre Spule, sondern sie bilden
Dreischicht-Strukturen mit drei überlappten und gewickelten Spulen, wie in Fig. 5 gzeigt. Die
Spule A ist derart gebildet, dass sekundäre Spulen 21a und 22a und eine primäre Spule 11a
überlappt und nacheinander von der Innenseite des Kernes 1 aus gewickelt sind. Die Spule B ißt
ähnlich ausgebildet, sodass sekundäre Spulen 21b und 22b und eine primäre Spule 11b
nacheinander von der Innenseite des Kernes 1 aus gewickelt sind. Diese Verbindungen werden derart
hergestellt, dass die primären Spulen 11a und 11b in Reihe mit den entsprechenden anderen
Enden der Spulen kombiniert sind, die als primäre Anschlüsse 1a und 1b in den primären Spulen
dienen sollen. Die sekundären Spulen 21a und 22b sind an einem Verbindungspunkt 2x
kombiniert und die sekundären Spulen 22a und 21b sind an einem Verbindungspunkt 2y verbunden,
damit die Verbindungen überschnitten sind. Die anderen Enden der sekundären Spulen 22a und
22b sind derart kombiniert, dass dieser Verbindungspunkt ein sekundärer Anschluss 2n ist, und
das andere Ende der Sekundärspule 21a ist zu einem sekundären Anschluss 2u gemacht und das
andere Ende der sekundären Spule 21b ist zu einem sekundären Anschluss 2v gemacht.
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Sind die Verbindungen in dieser Weise überschnitten, dann strömt, wenn eine Last nur
zwischen den sekundären Anschlüssen 2u und 2n verbunden ist, ein elektrischer Strom vom
sekundären Anschluss 2u durch die sekundären Spulen 21a und 22b zum sekundären Anschluss
2n, sodass ein elektrischer Strom durch beide Spulen A und B fließen kann, um den Ausgleich
des Magnetflusses für den Kern 1 aufrechtzuerhalten, was zu einem Gleichgewicht der
Spannung führt.
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Um die Kapazität elektrischen Stromes in den Sekundärspulen zu erhöhen, ist es
erforderlich, einen dicken Wicklungsleiter mit einem vergrößerten Querschnitt als Wicklungsleiter
der Sekundärspulen 21a, 22a, 21b und 22b einzusetzen. Wird der Durchmesser des
Wicklungsleiters jedoch groß gemacht, dann ergibt sich der Nachteil, dass der Wirbelstrom-Verlust groß
werden kann, was eine Verringerung der Umwandlungs-Wirksamkeit des Transformators
verursacht. Jede Sekundärspule wird daher doppelt durch Wickeln von zwei parallelen
Wicklungsleitern geringen Durchmesser auf den Kern 1 hergestellt, und Sekundärspulen werden gebildet
durch Verbinden jeder doppelten Sekundärspule in einem überschnittenen Zustand. Wie in
Fig. 6 gezeigt, hat die Sekundärspule 21a eine Duplex-Struktur aus den Spulen 211a und 212a
die durch Wickeln von 2 parallelen Wicklungsleitern geringen Durchmessers hergestellt sind. In
ähnlicher Weise haben die Sekundärspulen 22a, 21b und 22b eine Duplex-Struktur aus den
Spulen 221a und 222a, den Spulen 211b und 212b bzw. den Spulen 221b und 222b. Diese
Duplespülen sind weiter parallel verbunden, indem man die entsprechenden Leiterabschnitte, die sich
von den Enden der Duplexspulen aus erstrecken, kombiniert. Hinsichtlich der Kombinationen
zwischen den Spulen, wie oben erläutert, sind die sekundären Spulen 21a und 22b an dem
Verbindungspunkt 2x und die sekundären Spulen 22a und 21b an dem Verbindungspunkt 2y
kombiniert, was die Überschneidung der Verbindungen verursacht. Die anderen Enden der
sekundären Spulen 22a und 22b werden dann kombiniert, um diesen Verbindungspunkt zum
sekundären Anschluss 2n zu machen, und das andere Ende der sekundären Spule 21a wird zum
sekundären Anschluss 2u gemacht, und das andere Ende der sekundären Spule 21a wird zum
sekundären Anschluss 2v gemacht.
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Obwohl der Durchmesser des Wicklungsleiters gering ist, hat in diesem Falle jede
sekundäre Spule eine Duplex-Struktur, sodass die Kapazität des elektrischen Stromes beträchtlich
erhöht ist, um die eines Leiters geringen Durchmessers zu verdoppeln. Weil jedoch der
Durchmesser des Wicklungsleiters gering ist, kann der Wirbelstrom-Verlust auf ein sehr geringes
Niveau gedrückt werden.
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Ein Einphasen-Dreileiter-Transformator des Standes der Technik, wie er oben
beschrieben ist, hat jedoch den Nachteil, dass beim Konfigurieren jeder Sekundärspule mit einer Duplet-
Struktur vier geschlossene Stromkreise zwischen den Sekundäranschlüssen 2n, 2u und 2v und
den Verbindungspunkten 2x und 2y für die Überschneidungs-verbindungen gebildet sind,
sodass zirkulierende Ströme gemäß den elektromotorischen Kräften, die ihren Ursprung in der
Verteilung der Magnetflussdichte haben, durch diese geschlossenen Stromkreise fließen könnet
was zu einem Verlust W führt.
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Zwischen den Sekundäranschlüssen 2n, 2u und 2v und den Verbindungspunkten 2x und
2y der Überschneidungs-verbindungen ist daher ein geschlossener Stromkreis C1 mit einem
Strom, der durch den Sekundäranschluss 2u, Spule 211a, Verbindungspunkt 2x, Spule 212a und
den Sekundäranschluss 2u zirkuliert, ein geschlossener Stromkreis C2 mit einem Strom, der
durch den Sekundäranschluss 2n, Spule 222b, Verbindungspunkt 2v, Spule 212b und den
Sekundäranschluss 2n zirkuliert, ein geschlossener Stromkreis C3 mit einem Strom, der durch
den Sekundäranschluss 2v, Spule 212b, Verbindungspunkt 2y, Spule 211b und den
Sekundäranschluss 2v zirkuliert, und ein geschlossener Stromkreis C4 mit einem Strom gebildet, der
durch den sekundären Anschluss 2n, Spule 221a, Verbindungspunkt 2y, Spule 222a und den
Sekundäranschluss 2n zirkuliert.
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Es gibt natürlich ein Magnetfeld (einen Leckmagnetfluss) außerhalb des Kernes 1 bei
diesem Transformator. Die Verteilung der Magnetflussdichte wird unter Benutzung von Fig. 2
gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben. Die Magnetflussdichte erreicht einen
Spitzenwert an einer Grenzfläche der primären und sekundären Spulen, wie in Fig. 2 gezeigt, und
die elektromotorische Kraft (V) wird in Proportion zu dieser Magnetflussdichte (B) erzeugt,
sodass der zirkulierende Strom in jedem geschlossenen Stromkreis fließt. Nimmt man an, dass
der Spitzenwert der elektromotorischen Kraft V ist, dann sind, da die Sekundärspulen 21a und
22a aus vier Schichten zusammengesetzt sind, die entsprechenden elektromotorischen Kräfte
zwischen jeder der Schichten (1/4)V zwischen Schichten 1 und 2, (2/4)V zwischen Schichten 2
und 3 und (3/4)V zwischen Schichten 3 und 4. Da die Sekundärspulen 21b und 22b aus vier
Schichten zusammengesetzt sind, sind in ähnlicher Weise die entsprechenden
elektromotorischen Kräfte zwischen jeder der Schichten (1/4)V zwischen Schichten 1 und 2, (2/4)V zwischen
Schichten 2 und 3 und (3/4)V zwischen Schichten 3 und 4.
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Wie in Fig. 7 gezeigt, können zirkulierende Ströme auf der Grundlage der
elektromotorischen Kräfte fließen, die zwischen jeder der Schichten der Sekundärspulen in jedem der
geschlossenen Stromkreise erzeugt werden, und wenn davon ausgegangen wird, dass die
Widerstands-Komponente jedes der geschlossenen Stromkreise R ist, dann wird der Verlust in
dem geschlossenen Stromkreis C1 [(1/4)V]²/R, in ähnlicher Weise wird der Verlust in dem
geschlossenen Stromkreis C2 [(3/4)V]²/R, der Verlust in dem geschlossenen Stromkreis C3
[(1/4V]²/R und der Verlust in dem geschlossenen Stromkreis C4 [(3/4)]²/R. Der Verlust W in
diesem Transformator wird daher die Summe jedes der oben beschriebenen Verluste, d. h.,
(5/4)x(V²/R). Die Widerstands-Komponenten jedes geschlossenen Stromkreises sind äquivalent
einem Widerstandswert, der erzeugt wird, wenn zwei eine Duplexspule bildende Spulen parallel
verbunden werden, und der Widerstandswert eines Wicklungsleiters selbst von einer Spule ist so
gering, dass die Variation der Widerstandswerte zwischen den so vervollständigten Spulen des
ist. Folglich können alle die Widerstandswerte als der gleiche Wert angesehen werden.
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EP 0 309 837 A1 offenbart einen Transformator, dessen Sekundärwicklung zwei parallel
Leiter unfasst und in einem Mehrwicklungs-Abschnitt axial beabstandet entlang der Achse eis
longitudinalen Kernes angeordnet ist. Die Anordnung der inneren und äußeren Leiter ist
zwi
schen benachbarten Wicklungsabschnitten ausgetauscht, sodass die durch den Hauptmag-
netfluss induzierten Spannungen, in beiden Leitern gleich sein werden.
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Die vorliegende Erfindung wurde in Anbetracht des oben beschriebenen Hintergründe
gemacht, und sie hat daher die Aufgaben, die oben beschriebenen Probleme zu lösen, den
Ausgleich des induzierten Magnetflusses auf dem Magnetpfad ungeachtet des
Verbindungs-Zustandes gemäß der Unterteilungs-Überschneidungs-Verbindung zu ermöglichen und auch zu
ermöglichen, dass der durch die Innenseite eines Stromkreises eines Transformators
zirkulierende elektrische Strom verringert wird, selbst wenn Sekundärspulen mit einer Duplexspule
gebildet sind, die durch Wickeln von zwei Leitern parallel konfiguriert ist, wodurch ein
Einphasen-Dreileiter-Transformator geschaffen wird, der den Verlust in den Spulen verringern
kann.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Um die oben erwähnten Aufgaben zu lösen, umfasst ein
Einphasen-Dreileiter-Transformator gemäß der vorliegenden Erfindung die Merkmale von Anspruch 1.
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Die Sekundärspule gemäß der vorliegenden Erfindung ist durch Duplexspulen gebildet
bei denen zwei Leiter parallel gewickelt sind, und die Überschneidungs-verbindung für eine
Duplexspule ist in Reihe mit der anderen Duplexspule verbunden, sodass die Sekundärseite des
Transformators eine Überschneidungs-verbindung von Duplex-Struktur bildet, wenn er von den
Sekundäranschlüssen aus betrachtet wird. In diesem Falle ist jeder der Verbindungspunkte für
die Überschneidungs-Verbindung elektrisch unabhängig ohne einen anderen Verbindungspunkt
zu berühren, sodass nur zwei geschlossene Stromkreise gebildet werden. Diese Anzahl ist die
Hälfte der eines oben beschriebenen konventionellen Transformators.
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Zirkulierende Ströme auf der Grundlage von elektromotorischen Kräften, die ihren
Ursprung in der Verteilung der Magnetflussdichte haben, strömen jedoch durch jeden der
geschlossenen Stromkreise. Da die Spulen jedes geschlossenen Stromkreises jedoch verteilt an zwei
Stellen des Kernes angeordnet sind und die Richtungen der elektromotorischen Kräfte (der
zirkulierenden Ströme) jedes geschlossenen Stromkreises dem anderen entgegengesetzt sind, löschen
sich die zirkulierenden Ströme gegenseitig aus, sodass sie vermindert werden, und diese Ströme
fließen von der Seite hohen Potentials zur Seite geringen Potentials.
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Andere und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
ergeben sich deutlicher aus der folgenden Beschreibung.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
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Fig. 1 ist ein schematisches Diagramm eines Einphasen-Dreileiter-Transformators
einer Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 2 ist eine graphische Darstellung, die die Verteilung der Magnetflussdichte im
Einphasen-Dreileiter-Transformator von Fig. 1 zeigt;
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Fig. 3 ist eine erläuternde Ansicht, die zirkulierende Ströme der Sekundärspulen in
dem Einphasen-Dreileiter-Transformator von Fig. 1 zeigt;
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Fig. 4 ist eine Vorderansicht eines konventionellen
Einphasen-Dreileiter-Transformators;
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Fig. 5 ist ein schematisches Diagramm eines Einphasen-Dreileiter-Transformators des
Standes der Technik;
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Fig. 6 ist ein schematisches Diagramm eines anderen
Einphasen-Dreileiter-Transformators des Standes der Technik und
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Fig. 7 ist ein schematisches Diagramm, das zirkulierende Ströme der Sekundärspulen
des Einphasen-Dreileiter-Transformators von Fig. 6 zeigt.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG UND BEVORZUGTE
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Fig. 1 ist ein schematisches Diagramm eines Einphasen-Dreileiter-Transformators
einer Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung. Der
Einphasen-Dreileiter-Transformator, ähnlich im Aussehen dem in Fig. 4 gezeigten konventionellen Beispiel, schließt einer
Kern 1 aus einem Eisenrahmen etwa quadratischer Konfiguration ein. Leiter sind auf zwei
gegenüberliegende Stellen des Kernes 1 gewickelt, um eine Spule A bzw. Spule B zu bilden.
Diese Spulen A und B bilden Dreischicht-Strukturen mit drei überlappten und gewickelten
Spulen. Die Spule A ist derart ausgebildet, dass sekundäre Spulen 21a und 22a und eine
primäre Spule 11a überlappt und nacheinander von der Innenseite des Kernes gewickelt sind. Die
Spule B ist ähnlich ausgebildet, sodass sekundäre Spulen 21b und 22b und eine primäre Spulte
11b überlappt und nacheinander von der Innenseite des Kernes 1 gewickelt sind. Die
Verbindungen werden derart hergestellt, dass die primären Spulen 11a und 11b in Reihe mit den ent
Sprechenden gegenüberliegenden Enden der Spulen, kombiniert, als primäre Anschlüsse 1a und
1h der primären Spulen wirken.
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Die sekundären Spulen 21a, 22a, 21b und 22b nehmen eine Duplexspulen-Konfiguration
an D. h., zwei Wicklungsleiter geringen Durchmessers sind parallel auf den Kern 1 gewickelt
und die sekundäre Spule 21a hat eine Duplexstruktur von Spulen 211a und 212a. In ähnlicher
Weise haben die sekundären Spulen 22a, 21b und 22b eine Duplexstruktur von Spulen 221a und
222a, Spulen 211b und 212b bzw. Spulen 221b und 222b.
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Diese Duplexspulen sind derart konfiguriert, dass zwei parallele Wicklungsleiter in Reihe
verbunden sind, d. h., wie für die Kombinationen zwischen Duplexspulen ist jedes Ende der
Spulen 211a und 222b am Verbindungspunkt p, jedes Ende der Spulen 212a und 221b am
Verbindungspunkt q, jedes Ende der Spulen 221a und 212b am Verbindungspunkt r und jedes Ende
der Spullen 222a und 211b am Verbindungspunkt s kombiniert, um zu verursachen, dass die
Verbindungen sich schneiden. All die anderen Enden der Spulen 221a und 222a und Spulen.
221b und 222b in äußeren Schichten sind kombiniert, um diesen Verbindungspunkt zu einem
sekundären Anschluss 2n zu machen, und die anderen Enden der Spulen 211a und 212a einer
inneren Schicht sind an dem Leiterabschnitt ihrer Leitungsdrähte verbunden, um den
Verbindungspunkt zu einem sekundären Anschluss 2u zu machen. In ähnlicher Weise sind die anderen.
Enden der Spulen 211b und 212b der anderen inneren Schicht an dem Leiterabschnitt ihrer
Lei
tungsdrähte verbunden, um den Verbindungspunkt zu einem sekundären Anschluss 2v zu
machen.
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Durch Benutzen einer solchen Konfiguration konfiguriert die sekundäre Seite des
Transformators sich schneidende Verbindungen von Duplexstruktur, wenn sie von den sekundären
Anschlüssen 2n, 2u und 2v aus betrachtet sind, und jeder der Verbindungspunkte p, q, r und s
ist elektrisch unabhängig, ohne mit irgendeinem der anderen Verbindungspunkte in Kontakt zu
stehen, sodass nur zwei geschlossene Stromkreise gebildet sind. Es ist daher ein geschlossener
Stromkreis C5 mit einem durch den sekundären Anschluss 2u, Spule 211a, Verbindungspunkt p
Spule 222b, sekundären Anschluss 2n, Spule 221b, Verbindungspunkt q, Spule 212a und
sekundären Anschluss 2u zwischen den sekundären Anschlüssen 2u und 2n zirkulierenden Strom und
ein geschlossener Stromkreis C6 mit einem durch den sekundären Anschluss 2v, Spule 211b,
Verbindungspunkt s, Spule 222a, sekundären Anschluss 2n, Spule 221a, Verbindungspunkt r,
Spule 212b und sekundären Anschluss 2v zwischen den sekundären Anschlüssen 2v und 2n
zirkulierenden Strom gebildet.
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Weiter gibt es natürlich ein Magnetfeld (einen magnetischen Leckfluss) außerhalb des
Kernes 1 in diesem Transformator. Die Verteilung der Magnetflussdichte erreicht einen
Spitzenwert an einer Grenzfläche der primären und sekundären Spulen, wie in Fig. 2 gezeigt, und
eine elektromotorische Kraft (V) wird in Proportion zu dieser Magnetflussdichte (B) erzeugt.
Nimmt man an, dass der Spitzenwert der elektromotorischen Kraft V ist, werden, da die
sekundären Spulen 21a und 22a aus vier Schichten zusammengesetzt sind, die entsprechenden
elektromotorischen Kräfte zwischen jeder der Schichten (1/4)V zwischen den Schichten 1 und 2,
(2/4)V zwischen Schichten 2 und 3 und (3/4)V zwischen Schichten 3 und 4. Da die sekundären
Spulen 21b und 22b in ähnlicher Weise aus vier Schichten zusammengesetzt sind, werden die
entsprechenden elektromotorischen Kräfte zwischen jeder der Schichten (1/4)V zwischen
Schichten 1 und 2, (2/4)V zwischen Schichten 2 und 3 und (3/4)V zwischen Schichten 3 und 4.
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Folglich fließen zirkulierende Ströme auf der Grundlage der elektromotorischen Kräfte
zwischen jeder der Schichten der sekundären Spulen in jedem geschlossenen Stromkreis, wie in
Fig. 3 gezeigt. Da die Richtungen der elektromotorischen Kräfte (der zirkulierende Strom) in
den Spulen A und B umgekehrt sind, heben die zirkulierenden Ströme einander auf, sodass sie
abnehmen, und sie fließen von der hohen Potentialseite zur geringen Potentialseite. D. h., die
elektromotorische Kraft (1/4)V zwischen Schichten 1 und 2 der sekundären Spulen 21a und 22a
wird von der elektromotorischen Kraft (3/4)V zwischen Schichten 3 und 4 der sekundären
Spulen 21b und 22b in dem geschlossenen Stromkreis C5 abgezogen. Auch wird die
elektromotorische Kraft (1/4)V zwischen Schichten 1 und 2 der sekundären Spulen 21b und 22b von der
elektromotorischen Kraft (3/4)V zwischen Schichten 3 und 4 der sekundären Spulen 21a und 22a
in dem geschlossenen Stromkreis C6 abgezogen. Wird angenommen, dass eine Widerstands-
Komponente jedes der geschlossenen Stromkreise C1, C2, C3 und C4, die oben beschrieben sind
R ist, dann wird die Widerstands-Komponente in diesen geschlossenen Stromkreisen C5 und C3
2R, sodass der Verlust im geschlossenen Stromkreis C5 [(3/4)V - (1/4)V]²/2R wird. In ähnlicher
Weise
wird ein Verlust in dem geschlossenen Stromkreis C6 [(3/4)V - (1/4)V]²/2R. Der Verlust
in diesem Transformator wird daher die Summe jedes vorbeschriebenen Verlustes, d. h.,
(1/4) · (V²/R).
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In dieser Weise ist der Einphasen-Dreileiter-Transformator gemäß der vorliegenden
Erfindung derart konfiguriert, dass die überschneidende Verbindung für eine Duplexspule in
Reihe mit der anderen Duplexspule verbunden ist, sodass zwei geschlossene Stromkreise
gebildet sind, entsprechend der Hälfte des oben beschriebenen konventionellen Transformators,
obwohl zirkulierende Ströme auf der Grundlage elektromotorischer Kräfte, die ihren Ursprung
in der Verteilung der Magnetflussdichte haben, in jedem der geschlossenen Stromkreise C5 und
C6 fließen, sind die Richtungen der elektromotorischen Kräfte (der zirkulierenden Ströme) in
den Spulen A und B einander entgegengesetzt, sodass die elektromotorischen Kräfte zwischen
den beiden Spulen aufgehoben werden, was das Verringern der zirkulierenden Ströme gestattet.
Als ein Resultat wird der Verlust W (1/4) · (V²/R), wie oben beschrieben, 1/5 desjenigen des oben
geschriebenen konventionellen Transformators.
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Der Einphasen-Dreileiter-Transformator gemäß der vorliegenden Erfindung kann durch
einfaches Verbinden der beiden Leitungsabschnitte der dünnen Wicklungsleiter an jedem der
Verbindungspunkte p, q, r und s der sekundären Spulen gebildet werden. Weil die Anzahl der
verbundenen dünnen Wicklungsleiter die Hälfte der des konventionellen Transformators ist
können Quetschkontakte geringer Größe benutzt werden, und man kann ein kleines und
leichtes Anwendungs-Werkzeug einsetzen, was die Erleichterung der Herstellungsarbeit gestattet.
Diese Druckarbeit erfordert nur das Biegen der Leitungsabschnitte eines dünnen
Wicklungsleiters nach dem anderen, um die Verbindungspunkte zu bilden, sodass die Verbindungspunkte
unter Einsatz geringer Energie leicht hergestellt werden können, was zu einer ausgezeichneten.
Verarbeitbarkeit führt.
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Wie aus den obigen Erläuterungen deutlich wird, kann der
Einphasen-Dreileiter-Transformator gemäß der vorliegenden Erfindung die Wirkung erzielen, zusätzlich zur Verringerung
des Verlustes den Ausgleich des induzierten Magnetflusses auf dem Magnetpfad unabhängig
vom Verbindungszustand gemäß der Unterteilungs-Überschneidungs-Verbindung zu gestatten
D. h.; die überschneidende Verbindung für eine Duplexspule, die eine Sekundärspule bildet, ist
in Reihe mit der anderen Duplexspule verbunden, sodass verursacht wird, dass die sekundäre
Seite des Transformators die überschneidende Verbindung der Duplex-Konfiguration ist, wenn
man vom sekundären Anschluss aus schaut. Es werden daher nur zwei geschlossene
Stromkreise gebildet (diese Anzahl entspricht der Hälfte der des oben beschriebenen konventionellen
Transformators). Obwohl zirkulierende Ströme auf der Grundlage der elektromotorischen
Kräfte, die ihren Ursprung in der Verteilung der Magnetflussdichte haben, durch jeden
geschlossenen Stromkreis fließen, sind die Spulen jedes geschlossenen Stromkreise verteilt an zwei
Stollen auf dem Kern angeordnet und die Richtungen der elektromotorischen Kräfte
(zirkulierenden Ströme) sind entgegengesetzt, sodass die elektromotorischen Kräfte zwischen den beiden
geschlossenen Stromkreisen aufgehoben werden, um die zirkulierenden Ströme zu verringern,
Die zirkulierenden Ströme fließen von der Seite hohen Potentials zur Seite geringen Potentials.
der durch die Innenseite des Stromkreises des Transformators zirkulierende Strom kann daher
verringert werden, wodurch eine ausgezeichnete Wirkung bei der Verringerung des Verlustes im
Transformator erzielt wird.
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Offensichtlich sind im Lichte der obigen Lehren zahlreiche Modifikationen und
Variationen der vorliegenden Erfindung möglich. Es sollte daher klar sein, dass im Rahmen des
beigefügten Anspruches die Erfindung anders ausgeführt werden kann, als hier spezifisch
beschrieben.