DE69903114T2 - Selbsteinstellbarer Ring - Google Patents
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Classifications
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung bei Schmuck und konkreter auf eine Verbesserung an einem justierbaren selbsteinstellbaren Ring.
- Im Stand der Technik wurden zahlreiche Versuche unternommen, justierbare Fingerringe zu schaffen, die Finger verschiedener Größe aufnehmen oder zu diesen passen. Herkömmlicherweise war das Vergrößern oder Verkleinern eines Rings für den Juwelier eine Qual, in erster Linie weil der Prozeß zum Neudimensionieren eine Entfernung des Edelsteins erforderte. Außerdem kann ein Strecken oder Abschneiden des Reifs Mängel in das Metall einbringen oder die gesamte Ringstruktur schwächen. Einige der frühen Ansätze für dieses Problem bestanden darin, Ringprotektoren vorzusehen, die beim Justieren der Öffnung eines Fingerrings mit einem flexiblen Reif helfen, wie z. B. im US-Patent Nr. 803,273 dargestellt ist.
- Bekanntlich kann häufig eine Justierung eines Rings, selbst wenn er zu Anfang an einen bestimmten Finger angepasst wurde, aufgrund physiologischer Änderungen, die auftreten können, wie z. B. das Gewicht des Trägers und Wetteränderungen, erforderlich sein. Das US-Patent Nr. 2,966,048 offenbart einen Ringschutz für einen Ring zur Einfassung eines Diamanten, der durch die besondere Struktur eines Ringschutzes, der aus einem Kunststoffmaterial hergestellt ist, angeblich auch ein etwaiges Verdrehen verhindert. Das US-Patent Nr. 322,435 offenbart eine Möglichkeit, einen flexiblen offenen kreisförmigen Reif mit drehbaren Nocken zu justieren. Das US-Patent Nr. 1,558,418 offenbart einen Ring, der gegabelt ist, so dass Haken auf oberen Rändern eines Schafts innerhalb von Halteröffnungen auf einem Kopf des Rings montiert werden können. Das US-Patent Nr. 2,146,272 offenbart eine Prozedur zum Justieren einer gegabelten Ringanordnung, wobei Haken auf einem Kopf des Rings zum Einfassen in Kerben auf einem Schaft vorgesehen sind.
- Die Beschreibung von FR-A-2722070 offenbart einen Ring mit einem oberen Abschnitt mit festen Abmessungen, der dafür entworfen ist, ein dekoratives Element aufzunehmen, und zwischen einem Viertel und einem Drittel des Umfangs des Fingers bedeckt. Ein unterer Abschnitt umgibt die verbleibenden Dreiviertel bis Zweidrittel des Fingers und ist unter Verwendung justierbarer Verbinder mit dem oberen Abschnitt durch seine beiden Enden verbunden. Jeder der Verbinder hat die Form einer Zunge auf jedem Ende des unteren Abschnitts des Rings, die durch einen Schlitz in eine Öse auf jedem Ende des oberen Abschnitts eingesetzt und dann umgedreht wird, um sie an Ort und Stelle zu verriegeln. Varianten des Entwurfs können Gewindeenden auf dem unteren Abschnitt aufweisen, die mit den Enden einer einen Teil des oberen Abschnitts bildenden Gewindehülse in Eingriff stehen, oder einen expandierbaren oder komprimierbaren Abschnitt im Ring aufweisen, der dann zu einem Stück geformt werden kann.
- Schließlich sind das britische Patent Nr. 802 (1884) und das US-Patent Nr. 3,959,989 von allgemeinem Interesse.
- Obgleich im Stand der Technik während einer beträchtlichen Zeitspanne versucht wurde, das Problem einer Justierung der Größe eines Rings für Schmuckanwendungen zu lösen, gibt es auf dem Gebiet der Schmuckindustrie noch Bedarf daran, eine effiziente und sichere Justierung eines Rings zur Verwendung bei edlem Schmuck zu schaffen.
- Die vorliegende Erfindung ist auf eine zweiteilige justierbare Schmuckringvorrichtung gerichtet, die einen hohen Grad an Sicherheit liefern kann, so dass sie bei edlen Schmuckaccessoires in attraktiver Weise genutzt werden kann. Der justierbare Schmuckring schließt ein Reif- oder Schaftbauteil ein, das so gestaltet ist, dass es einen wesentlichen Teil des Fingers eines Nutzers umgibt, und auf einer Seite offen ist. Ein Brückenbauteil ist mit dem Schaftbauteil permanent verbunden, aber in Bezug auf das Schaftbauteil beweglich, so dass es sich über die offene Seite des Schaftbauteils erstreckt. Das Brückenbauteil kann mit feinen Juwelen dekoriert oder geschmückt werden, die am Schaftbauteil sicher und permanent befestigt werden können. Das Schaftbauteil oder das Brückenbauteil enthält ein Paar langgestreckte Schlitze, um jeweils einen Teil des anderen Bauteils aufzunehmen, um deren Trennung zu verhindern. Das Schaftbauteil oder Brückenbauteil ist ferner so bemessen, dass eine Federkraft zwischen dem Schaftbauteil und dem Brückenbauteil geliefert wird, wobei das Brückenbauteil in Bezug auf das Schaftbauteil zur Einstellung auf die Größe des Fingers eines Trägers bewegt und an der Position gehalten werden kann, während es am Schaftbauteil permanent gesichert wird. Die Federkraft reicht aus, um einen Paßsitz auf dem Finger eines Trägers aufrechtzuerhalten, während zur gleichen Zeit gestattet wird, dass das Brückenbauteil bewegt wird, um bei der einfachen Abnahme über das Knöchelgelenk des Trägers zu helfen.
- Das Schaftbauteil enthält einen unteren Basisteil, von dem überkragende Seitenbauteile sich aufwärts erstrecken, um eine natürliche rechtwinkelige Form komplementär zur Form eines menschlichen Fingers zu schaffen. Die überkragenden Seitenbauteile können einen Schlitz mit einer verhältnismäßig planaren Außenseitenkonfiguration aufweisen und obere Enden auf den jeweiligen Seitenbauteilen einschließen, die einwärts gebogen sein können, so daß sie über einen Teil des Brückenbauteils verlaufen.
- Die vorliegende Erfindung kann entweder in der Brücke angeordnete Schlitze oder im Schaft angeordnete Schlitze vorsehen, wobei das andere Bauteil der zweiteiligen Ringvorrichtung sich durch die Schlitze erstreckt, um eine Relativbewegung des Brückenbauteils zu gestatten. Das Schaftbauteil kann aus einem verhältnismäßig biegsamen Metall wie z. B. Blattgold, Platin, Silber oder einem anderen Material hergestellt sein, das in der Schmuckindustrie traditionell verwendet wird. Eine Biegsamkeit des Materials gestattet, dass als Folge der Bemessung sowohl des Schaft- als auch des Brückenteils der Ringvorrichtung eine ausreichende Federkraft ausgeübt wird, wodurch ein Reibkontakt die eingestellte Position der Brücke auf einem Finger eines individuellen Trägers beibehalten ann. Als Folge dieser Anordnung kann das Brückenbauteil im Paßsitz auf dem Ringfinger eines individuellen Trägers in einem größeren Maße angepasst werden, als es in einer normalerweise statischen Ringkonfiguration geschehen würde, während zur gleichen Zeit eine Justierung der Brücke gestattet wird, um eine einfache Abnahme des Rings sicherzustellen.
- Die Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung, die als neuartig betrachtet werden, sind in den beigefügten Ansprüchen speziell dargelegt. Die vorliegende Erfindung, was sowohl ihre Anordnung als auch Funktionsweise anbetrifft, kann zusammen mit weiteren Aufgaben und Vorteilen am besten anhand der folgenden Beschreibung verstanden werden, in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen: Dies ist ein Teil der allgemeinen Beschreibung, und der nächste ist ein weiterer.
- Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei das Brückenbauteil angehoben ist, um zu gestatten, dass der Finger eines Trägers eingeführt wird;
- Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht der Ringvorrichtung der vorliegenden Erfindung, wobei das Brückenbauteil an den Finger des Trägers angepasst ist;
- Fig. 3 ist eine partielle seitliche Schnittansicht der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit dem Brückenbauteil in der ausgefahrenen bzw. erweiterten Position;
- Fig. 4 ist eine partielle seitliche Schnittansicht mit dem zurückgezogenen Brückenbauteil;
- Fig. 5 ist eine partielle seitliche Schnittansicht der Ringvorrichtung;
- Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
- Fig. 7 ist eine perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
- Die folgende Beschreibung wird geliefert, um dem Fachmann die Anfertigung und Nutzung der Erfindung zu ermöglichen, und legt die besten Verfahren dar, die vom Erfinder zum Ausführen seiner Erfindung in Betracht gezogen wurden. Verschiedene Modifikationen sind jedoch dem Fachmann ohne weiteres ersichtlich, da die allgemeinen Prinzipien der vorliegenden Erfindung hierin speziell definiert wurden, um eine selbsteinstellbare Ringvorrichtung zu schaffen.
- In Fig. 1 umfaßt die justierbare Schmuckringvorrichtung 2 der vorliegenden Erfindung ein Brückenbauteil 4 und ein Schaftbauteil 6. Der justierbare Ring der vorliegenden Erfindung ist insbesondere verwendbar für ein edles Schmuckstück, das teure Edelsteine enthalten kann, wie z. B. einen Diamanten, der in einer Fassung 10 montiert sein kann, die am Brückenbauteil 4 fest angebracht werden kann. Wie in Fig. 3 ersichtlich ist, kann das Brückenbauteil 4 eine bogenförmige Gestalt haben, um der Oberseite des Fingers eines Trägers geeignet zu entsprechen. Dieser bogenförmige Teil 12 kann an jeweilige Verlängerungsbauteile 14, 16 angebracht sein, die geeignet bemessen sind, um Platz für langgestreckte Schlitze oder Öffnungen, die anschließend diskutiert werden sollen, bezüglich des Schaftbauteils 6 zu bieten. Auf jedem der Verlängerungsbauteile 14, 16 ist ein Sicherungsbauteil 18, 20 montiert, das eine Lastauflageflache schafft, um an der Außenfläche des Schaftbauteils 6 reibschlüssig in Anlage zu kommen und das Brückenbauteil 4 am Schaftbauteil 6 permanent zu sichern.
- Wie ohne weiteres erkannt werden kann, kann das Brückenbauteil 4, wie es in der ersten Ausführungsform offenbart ist, aus fünf separaten individuellen Komponententeilen geschaffen sein. Es ist jedoch auch möglich, das Brückenbauteil 4 aus mindestens ein oder zwei Stücken von Metallkomponenten einteilig herzustellen. Zum Beispiel können das Sicherungsbauteil 18, Verlängerungsbauteil 14, der bogenförmige Teil 12 und das Verlängerungsbauteil 16 als eine integrale Einheitskomponente kompliziert gegossen oder geformt werden, und das Plattenbauteil 20 könnte dann installiert werden, nachdem das integrale Bauteil innerhalb des Schaftbauteils 6 montiert ist. Verschiedene andere Konfigurationen des Brückenbauteils können verwendet werden, während die Zwecke der vorliegenden Erfindung noch erfüllt werden.
- Die Fassung 10 kann auch innerhalb der kreativen Möglichkeiten des Juweliers individuell konfiguriert werden, und dementsprechend sollte die spezielle Fassung 10, die in der vorliegenden Ausführungsform dargestellt ist, nicht als beschränkend betrachtet werden. Wie in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigt ist, ist die Fassung so proportioniert, dass sie den oberen bogenförmigen Rand des Schaftbauteils 6 in sowohl der obersten als auch untersten Größenjustierung ergänzt, was folglich ungeachtet der Justierung eine attraktive Präsentation sichert.
- In Fig. 1 ist das Brückenbauteil 4 zu seiner oberen Position bewegt, so dass die Verlängerungsbauteile 14, 16 ungefähr am oberen Ende der langgestreckten Schlitze oder Öffnungen 28, 30 sind. In dieser Position kann der Ring leicht über das Knöchelgelenk des dargestellten Fingers eines Trägers gelangen. Fig. 2 offenbart die Position des Brückenbauteils 4, wenn es nach unten in einen Paßsitz auf dem Finger eines Trägers gedrückt wurde. Wie man in Fig. 4 sehen kann, werden die Seitenbauteile 24, 26 des Schaftbauteils 6 auswärts vorgespannt, um eine Reibungskraft zwischen den jeweiligen Seitenbauteilen 24, 26 und den jeweiligen eine Last bzw. einen Druck ausübenden Sicherungsbauteilen 18, 20 zu erzeugen. Die relative Bewegung oder Verschiebung d kann auf jeder Seite ungefähr im Bereich von 0,3 mm liegen. Diese Gesamtverschiebung kann jedoch eine ausreichende Reibungskraft ungeachtet davon aufrechterhalten, ob das Brückenbauteil 4 in seiner obersten Position oder in seiner untersten Position ist. Außerdem reicht die vertikale Höhe h der jeweiligen Sicherungsbauteile 18, 20 aus, um jegliches Kippen des Brückenbauteils 4 zu verhindern, so dass es eine im wesentlichen konstante horizontale Lage beibehält, während es vertikal justiert wird. Falls die vertikale Höhe der Sicherungsbauteile 18, 20 ausreichend begrenzt ist, so dass es einfach einen Drehpunkt bildet, könnte das Brückenbauteil 4 dann in Bezug auf sein Schaftbauteil 6 schief angeordnet werden, so dass ein Fehler bzw. eine Abweichung in der Symmetrie der zweiteiligen verstellbaren Ringvorrichtung 2 innerhalb seines Bewegungsumfangs erzeugt wird. Obgleich die Sicherungsbauteile 18, 20 als Plattenbauteile dargestellt werden, könnten andere Konfigurationen einschließlich eines gefassten Edelsteins verwendet werden.
- Das Schaftbauteil 6 kann geeignet wärmebehandelt werden, um in Abhängigkeit von den verwendeten Metallen eine Federkraft mit einem geeigneten Betrag zu liefern. Das Schaftbauteil 6 kann in Bezug auf das Brückenbauteil 4 nach außen oder nach innen vorgespannt sein. Wenn das Schaftbauteil 6 nach außen vorgespannt ist, können die Sicherungsteile 18, 20 das Schaftbauteil 6 während einer Justierung wie in Fig. 3 und 4 ersichtlich nach innen zwingen. Es ist jedoch auch möglich, das Brückenbauteil 4 das Schaftbauteil 6 nach außen zwingen zu lassen, wenn es vertikal aufwärts bewegt wird, d. h. das Schafbauteil 6 kann so gestaltet sein, dass es in Bezug auf die Abmessung des Brückenbauteils 4 einwärts vorgespannt ist. In diesem Fall drücken die Ränder 12a des bogenförmigen Teils 12 gegen die Innenflächen des Schaftbauteils 6, die den jeweiligen Schlitzen 28, 30 benachbart sind, und die Lastplattenbauteile 18, 20 (engl. load plate number) werden nur zu Verriegelungszwecken genutzt. Ein Vorteil der einwärts gerichteten Vorspannung des Schaftbauteils 6 ist, dass ein etwaiger möglicher Verschleiß oder ein Scheuern der Oberfläche des Schaftbauteils 6 durch eine große Zahl von Justierungen des Brückenbauteils 4 auf dem Inneren des Rings 2 und daher für den Träger nicht sichtbar sein wird.
- Die Offenbarung der Fig. 3 und 4 repräsentiert einen Justierbereich, wobei Fig. 3 ein Ringmaß der Größe 8 unterbringt, so dass die vertikale innere Öffnungshöhe ungefähr 18,2 mm beträgt, während die innere Öffnungsweite 16,3 mm ist. Die tatsächliche Außenweite der Verschiebung des Schaftbauteils 6 beträgt 19,2 mm, wenn dessen Größe 8 ist. In Fig. 4 ist die gleiche Ringvorrichtung 2 nun auf eine Größe 4,5 eingestellt, wobei die Außenweite des Schaftbauteils 19,5 mm beträgt, seine innere Öffnungshöhe 13 mm beträgt und seine innere Öffnungsweite 16,4 mm beträgt. Um eine Perspektive bezüglich der Abmessungen des Schaftbauteils 6 in Bezug auf das Brückenbauteil 4 zu liefern, wies das Schaftbauteil 6 eine offene Weite von 22 mm auf, bevor das Brückenbauteil 6 durch jeweilige langgestreckte Öffnungen permanent eingebaut wurde. Folglich wurde im Hinblick auf die Abmessungen des Schaftbauteils 6 und des Brückenbauteils 4 eine verhältnismäßig konstante Federkraft auf dem Brückenbauteil 4 beibehalten, wie in Fig. 3 und 4 dargestellt ist. Als Folge wird der Träger des Rings, wenn er den Ring 2 wie in Fig. 1 und 2 dargestellt bewegt, eine verhältnismäßig konstante Kraft während der Sicherung des Brückenbauteils 4 während der Anbringung des Rings auf dem Finger und einer Justierung in einen sicheren Sitz spüren.
- Fig. 5 veranschaulicht eine Querschnittansicht der Kombination des Brückenbauteils 4 und des Schaftbauteils 6, um die relativen Verschiebungen zu offenbaren, die erzielt werden können.
- Fig. 6 offenbart eine alternative Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und umfasst ein Schaftbauteil 36 mit einem Brückenbauteil 38, das am Schaftbauteil 36 beweglich permanent angebracht ist. Das Brückenbauteil 38 enthält langgestreckte Öffnungen 40, 42, die so bemessen sind, dass sie eng zu den Seitenbauteilen 44, 46 des Schaftbauteils 36 passen. In dieser Ausführungsform sind die Enden 48, 50 der jeweiligen Seitenbauteile 44, 46 in einem ausreichenden Winkel gebogen, um sicherzustellen, dass das Brückenbauteil 38 vom Schaftbauteil 36 nicht entfernt werden kann. Die Außenflächen der jeweiligen Öffnungen 40, 42 dienen dazu, eine Reibauflagelast zwischen der Federkraft der Seitenbauteile 44, 46 in Bezug auf das Brückenbauteil 38 zu liefern. Folglich ist in dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung das gleiche Prinzip eines permanenten Brückenbauteils, das für eine Justierung unter Reibung angeordnet werden kann, vorgesehen. Selbstverständlich kann eine geeignete Fassung für das Brückenbauteil 38 vorgesehen werden. Außerdem kann das Schaftbauteil 36 selbst auch zusätzliche Edelsteine tragen, um eine etwaige Fassung zu ergänzen. Es wäre auch möglich, die Außenweite des Schaftbauteils 36 in einem nicht beanspruchten Zustand so zu bemessen, dass sie kleiner als die Distanz zwischen den Schlitzen 40, 42 ist, so dass das Brückenbauteil 38 eine Federkraft liefert, indem die Seitenbauteile 44 und 46 auseinandergeschoben werden.
- Eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die in der Funktion derjenigen der zweiten Ausführungsform ähnlich ist, ist in Fig. 7 dargestellt. In der dritten Ausführungsform hat das Brückenbauteil 52 eine reduzierte Breite und ist mit einer geeigneten Zackenfassung 54 vervollständigt, die auf dem Brückenbauteil 52 montiert ist. Jeweilige Enden des Brückenbauteils 52 weisen vergrößerte Teile 56, 58 mit geeigneten Schlitzen oder langgestreckten Öffnungen 60 auf, um an den Seitenbauteilen 62, 64 des Schaftbauteils 66 eine Reibungskraft zu liefern.
- Die vorliegende Erfindung ist insbesondere bei Schmuckringen nützlich, bei denen der Träger sich zunächst von der Sicherheit einer Befestigung eines teuren Edelsteins oder Halbedelsteins auf dem Brückenbauteil am Schaftbauteil überzeugen muß. Die gleichen Prinzipien dieser Erfindung können jedoch auf ein Armband bzw. Kettchen angewendet werden, um es an einem Handgelenk oder Anhängsel eines Trägers zu sichern.
- Der Fachmann erkennt, dass verschiedene Anpassungen und Modifikationen der gerade beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen konfiguriert werden können, ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen. Daher versteht es sich, dass innerhalb des Umfangs der beigefügten Ansprüche die Erfindung anders als hierin konkret beschrieben in die Praxis umgesetzt werden kann.
Claims (10)
1. Eine justierbare Schmuckvorrichtung, umfassend:
ein Schaftbauteil (6, 36, 66, 70, 90), ausgelegt zum Umgeben eines wesentlichen Teils
eines Anhangs, das Schaftbauteil (6) umfasst ein erstes Seitenbauteil (24, 44, 62, 72, 92) mit
einem ersten Ende (32, 48) und ein zweites Seitenbauteil (26, 46, 64, 74, 94) mit einem
zweiten Ende (34, 50), erstes und zweites Ende sind in Abstand voneinander angebracht, um
eine Öffnung zwischen den Seitenbauteilen bereitzustellen; und
ein Brückenbauteil (4, 38, 52, 80, 100), das sich über die offene Seite des
Schaftbauteils erstreckt, entweder Schaftbauteil oder Brückenbauteil weist ein Paar an
verlängerten Schlitzen (28, 30,40,42, 76, 78, 96, 98, 60) auf, die sich in Abstand
voneinander befinden, jeder verlängerte Schlitz erhält einen Teil (14, 16, 44, 46, 82, 84, 102,
104) von dem entsprechenden Gegenstück von Schaftbauteil oder Brückenbauteil zum
beweglichen Zusammenhalten von Schaftbauteil und Brückenbauteil in dauerhafter Art, das
Schaftbauteil und das Brückenbauteil sind dimensioniert, um eine Federkraft zwischen dem
Schaftbauteil und dem Brückenbauteil bereitzustellen, worin die Bewegung des
Brückenbauteils eine Distanz zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende des
Schaftbauteils variiert, um sich entsprechend der Größe des Anhangs eines Benutzers zu
justieren, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaftbauteil (6) ein Paar an Seitenbauteilen (24,
26) umfasst, die aus einem unteren Basisteil (22) von Schaftbauteil (6) auskragen und über
dem Brückenbauteil an ihren entsprechenden Enden (32, 34) einwärts gebogen sind.
2. Die Schmuckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Paar an
Seitenbauteilen (24, 26) in etwa planar benachbart zu den Schlitzen (28, 30) angebracht ist.
3. Die Schmuckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das
Brückenbauteil (4) eine Fassungsvorrichtung (10) umfasst, die sich aufwärts vom
Brückenbauteil erstreckt, und die einwärts gebogenen Enden (32, 34) der Seitenbauteile (24,
26) benachbart zur Fassungsvorrichtung in beiden entgegengesetzten Bewegungspositionen
des Brückenbauteils (6) entlang der verlängerten Schlitze (28, 30) angebracht sind.
4. Die Schmuckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das
Brückenbauteil zwei Enden (74, 16) aufweist und ein Ladungssicherungsbauteil (18, 20 an
jedem Ende, um reibend gegen die entsprechenden Seitenbauteile (24, 26) zu drücken.
5. Die Schmuckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Schaftenden (32, 34) durch das Brückenbauteil (6) einwärts gebogen werden, wenn es sich
von den Schaftenden wegbewegt.
6. Die Schmuckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Schaftenden (32, 34) durch das Brückenbauteil auswärts gebogen werden, wenn es beweglich
weg von den Schaftenden justiert wird.
7. Die Schmuckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das
Schaftbauteil (6) ein Paar an verlängerten Schlitzen (28 m 39) aufweist und das
Brückenbauteil (4) sich vollständig durch die Schlitze von einer externen Oberfläche zu einer
entgegengesetzten externen Oberfläche ausweitet.
8. Die Schmuckvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
Sicherungsbauteile (18, 20) an entsprechenden entgegengesetzten Enden des Brückenbauteils
(4) angebracht sind.
9. Die Schmuckvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
Sicherungsbauteile (18, 20) ausreichende Höhe aufweisen, um ein Kippen des
Brückenbauteils (4) zu verhindern, während es sich entlang dem Schaftbauteil (6) bewegt.
10. Die Schmuckvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die
Seitenbauteile (24, 26) durch das Brückenbauteil (6) einwärts gebogen werden, während es
sich zu einem unteren Basisteil (22) hinbewegt.
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