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DE69903983T2 - Vorrichtung zum Falschdrall-Spinnen - Google Patents

Vorrichtung zum Falschdrall-Spinnen

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DE69903983T2
DE69903983T2 DE69903983T DE69903983T DE69903983T2 DE 69903983 T2 DE69903983 T2 DE 69903983T2 DE 69903983 T DE69903983 T DE 69903983T DE 69903983 T DE69903983 T DE 69903983T DE 69903983 T2 DE69903983 T2 DE 69903983T2
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DE
Germany
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yarn
texturing
yarns
spinning
machine
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DE69903983T
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Jean-Claude Dupeuple
Carlos Matas Gabalda
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ICBT Yarn SA
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ICBT Yarn SA
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Publication date
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    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/02Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist
    • D02G1/0206Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist by false-twisting
    • D02G1/0213Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist by false-twisting after drawing the yarn on the same machine
    • DTEXTILES; PAPER
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    • DTEXTILES; PAPER
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description

    Technischer Fachbereich
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine perfektionierte Maschine für das kontinuierliche Spinnen, das Strecken und Texturieren von chemischen Garnen.
  • Vorheriger Stand der Technik
  • Wie insbesondere aus der US-A-4 648 204 und aus den französischen Patenten 2 130 337, 2 170 099 und 2 341 677 hervorgeht, wurde schon seit ziemlich langer Zeit vorgeschlagen, das Spinnen, Strecken und Texturieren von synthetischen Garnen aus Polypropylen, Polyester, Polyamid usw. in einem kontinuierlichen Prozess durchzuführen, insbesondere durch Falschdrehen.
  • Obwohl interessant, wurde diese Technik - zumindest nach Kenntnis des Antragstellers - nur bei einer Texturierbehandlung durch Stopfkammer (Banlon- Verfahren), durch Blasdüse (Taslan-Verfahren) oder durch Kräuselung bei Führung über eine scharfe Klinge (Agilon-Verfahren) angewandt.
  • Dagegen ist diese Technik nicht für die Herstellung von Garnen durch Falschdraht-Texturierung geeignet, da die Produktionsgeschwindigkeiten der chemischen Garne und diejenigen der Falschdraht- Texturiermaschinen - zumindest a priori - nicht miteinander vereinbar waren, außer bei starker Mangelauslastung des Spinn- und Strecksystems, das heutzutage auf eine Aufwickelgeschwindigkeit des erzeugten Garns von mehreren Tausend Metern pro Minute ausgelegt ist, während das Aufhaspeln einer Texturiermaschine in der Regel bei ca. 1000 Metern/Minute erfolgt.
  • Wenn daher ein Mann vom Fach beabsichtigte, am Ausgang einer Spinn- und Streckanlage eine Texturiermaschine aufzustellen, hätte dies in Anbetracht der Aufwickelgeschwindigkeit der Texturiermaschinen und des Streckgrades der Garne in diesem Bereich dazu geführt, dass die Texturiermaschine mit einer Geschwindigkeit von mehreren Hundert Metern pro Minute gespeist würde, z. B. zwischen 400 und 600 Metern/Minute je nach Garn, und damit zu einer gleichartigen Geschwindigkeit am Ausgang der Spinn- und Streckanlage, d. h. mindestens viermal langsamer als bei herkömmlichen Spinn- und Streckanlagen.
  • Außerdem hätte die Bauweise der Spinn- und Streckanlagen einen Fachmann dazu veranlasst, großtechnisch quasi unmöglich zu betreibende Systeme mit hohem Platzbedarf zu realisieren, die vor allem nicht die Möglichkeit geboten hätten, gegebenenfalls die Falschdraht-Texturiermaschine in herkömmlicher Weise mit Zuführung aus nicht oder teilweise gestreckten, von konventionellen Abwickelspulen getragenen Garnen zu verwenden.
  • Erläuterung der Erfindung
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Perfektionierung der Maschinen für die Herstellung von Garnen durch Falschdraht-Texturierung. Der Platzbedarf ist dabei so gering, dass ein Bediener direkt zu den Verarbeitungsorganen zugreifen kann. Außerdem ermöglicht die Erfindung die Beschickung der Maschine sowohl direkt am Ausgang einer Spinn- und Streckanlage von beliebigen Chemiegarnen wie aus zuvor hergestellten teilgestreckten oder ungestreckten Garnen, die von einem Spulengatter hinter der Maschine getragen werden.
  • Allgemein handelt es sich bei der erfindungsgemäßen Maschine um eine Maschine nach Art der Falschdraht-Texturiermaschinen mit - vor allem in der Höhere - reduziertem Platzbedarf, die ansonsten einen ziemlich genau linearen Fadenlauf vom Eingang in den Wärmebehandlungsofen bis zu der den Drall vermittelnden Spindel ermöglichen.
  • Derartige Maschinen, deren allgemeine Bauweise insbesondere aus den Patenten US-A-4 051 650 und 4 332 132 hervorgeht, bestehen im Wesentlichen aus mehreren identischen Texturierplätzen, die nebeneinander an einem gemeinsamen Gestell angeordnet sind, wobei jeder Platz in der Reihenfolge des Fadenlaufs bei der Texturierbehandlung folgende Teile umfasst:
  • - einen ersten Garngeber, der gegebenenfalls mit einem Garnstrecksystem für die Ausgabe des zu texturierenden Garns kombiniert ist;
  • - eine Heizvorrichtung gefolgt von einem Abkühlbereich für das erwärmte Garn;
  • - eine Falschdrehspindel;
  • - einen zweiten Warenabzug für das die Falschdrehspindel verlassende texturierte Garn,
  • - gegebenenfalls einen dritten Warenabzug des Garns, dem ein zweiter Wärmebehandlungsbereich nachgeordnet ist und
  • - einen letzten Warenabzug, der unmittelbar vor den Aufnahmeorganen angeordnet ist.
  • In der Regel sind bei derartigen Maschinen die Garnzuführung und der gegebenenfalls mit der Thermofixierzone kombinierte Aufnahmebereich beiderseits einer Bedienzone für den Durchgang des Personals einander zugewandt angeordnet, wobei der erste Garngeber/Ofen/Kühlstrecke und die Falschdrahtspindel ziemlich genau oberhalb des Bedienbereichs ausgerichtet und angeordnet sind, wobei das vom Zuführsystem kommende Garn entweder direkt in den Ofen eingeführt wird oder, wenn der erste Ofen und die Kühlstrecke gegenüber der Horizontalen geneigt sind und teilweise den Zuführbereich überragen, über Garnführungseinrichtungen, die im Wesentlichen aus einem Naheinzugsrohr des ersten Garngebers bestehen und deren Ausgang mit dem Ofeneingang in Verbindung steht (US 4 051 650), oder über ein Auslösesystem, das eine schwenkbare Führung für die Einführung des Garns in den Ofen umfasst, wenn letzterer geöffnet ist, wie aus der US-A-4 332 132 hervorgeht.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Perfektionierung derartiger Texturiermaschinen, die nicht nur die Speisung der Texturierplätze ausgehend von auf einem Spulengatter oder Aufsteckgatter sitzenden Spulen ermöglicht, sondern vor allem die Speisung der Texturierorgane unmittelbar ausgehend von an dieser Texturiermaschine angebrachten Spinn- und Streckeinrichtungen von Chemiegarnen, wobei die erzeugten Garne nach dem Verlassen der Spinn-/Streckeinheit direkt in den ersten Garngeber des Texturierbereichs eingeführt werden.
  • Die erfindungsgemäße Maschine ist dadurch gekennzeichnet, dass die Texturierplätze in Form von zwei Gruppen mit einer bestimmten Anzahl von Arbeitsplätzen angeordnet sind, wobei jede Gruppe beiderseits einer einen länglichen Korridor bildenden mittleren Symmetrieebene angeordnet ist und die Garnzuführeinrichtungen aus einer Spinn- und Streckzelle von mehreren Chemiegarnen bestehen, die der Anzahl der behandelten Garne entsprechen, wobei die Spinneinrichtungen oberhalb des Maschinengestells und die Streckeinrichtungen am Ende des Mittelkorridors angeordnet sind, wobei die extrudierten und gestreckten Garne über Streck- und Umlenkwalzen, die im unteren Teil der Maschine ziemlich genau senkrecht zum ersten Garngeber des Texturierabschnitts angeordnet sind, symmetrisch beiderseits der Symmetrieebene auf die zuführenden Garngeber des Texturierbereichs verteilt werden.
  • Summarische Beschreibung der Zeichnungen
  • Die beigefügten Zeichnungen illustrieren zwei Ausführungsarten einer erfindungsgemäßen Maschine, wobei jede Realisierungsform durch drei gleichartige Figuren dargestellt ist, nämlich:
  • Fig. 1 und 4: Aufriss, Seitenansicht;
  • Fig. 2 und 5: Draufsicht nach A der Fig. 1 und 4;
  • Fig. 3 und 6: Vorderansicht nach B der Fig. 1 und 4.
  • In der weiteren Beschreibung werden die gleichen Zahlen verwendet, um die gleichen Elemente jedes Maschinentyps zu bezeichnen.
  • Beispielhafte Ausführung der Erfindung
  • Unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren besteht die erfindungsgemäße Maschine im Wesentlichen aus mehreren identischen Texturierplätzen, die nebeneinander an einem gemeinsamen Gestell angeordnet sind.
  • Eine derartige Maschine besitzt in bekannter Weise eine generell mit (1) bezeichnete Zuführung von zu texturierenden Garnen (2).
  • Das erste aktive Texturierorgan besteht aus einem ersten Garngeber (3), gefolgt von einer Heizvorrichtung (4), einer Abkühlzone (5) und einer Falschdrahtspindel (6).
  • Am Ausgang der Falschdrahtspindel (6) ist ein zweiter Warenabzug bzw. Garngeber bzw. Fadenführer (7) für das texturierte Garn angeordnet.
  • Das texturierte Garn kann dann über einen Fadenführer (10) direkt zu den Aufwickelorganen (11) geleitet oder einer zweiten Wärmebehandlung in einer zweiten Heizvorrichtung (9) unterzogen werden, der vorzugsweise ein dritter Fadenführer (8) vorgeschaltet ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Maschine sind die Garnzuführung (1) und der Aufnahmebereich (11) - letzterer gegebenenfalls unter Vorschaltung von Wärmefixiereinrichtungen (8, 9) - beiderseits einer mittleren Bedienzone für den Durchgang des Personals angeordnet, wobei der erste Ofen (4), die Kühlung (5) und die Spindel (6) ziemlich genau ausgerichtet und zumindest teilweise oberhalb dieser Bedienzone angeordnet sind.
  • In einer ersten Ausführungsform, die in den Fig. 1-3 dargestellt ist, erfolgt die Garnzuführung (2) durch Positionierung des ersten Garngebers (3) in der Nähe des Eintritts in den ersten Ofen (4).
  • In einer zweiten Ausführungsform, die in den Fig. 4 und 6 dargestellt ist, sind die Texturierorgane Ofen (4)/Kühlstrecke (5) und Spindel (6) gegenüber der Waagrechten geneigt, und demnach sind Einrichtungen für die Einführung des Garns in das Innere des Ofens vorgesehen, wobei der erste Garngeber (3) weiterhin direkt dem Benutzer zugänglich ist. Ein derartiger Aufbau der Maschine kann nach der Lehre der US-Patente 4 051 650 oder 4 332 132 realisiert werden.
  • Nach einem wesentlichen Merkmal der Erfindung besitzt eine derartige Maschine eine Struktur für die Zuführung des zu texturierenden Garns (2) sowohl aus Spulen auf einem mit (12) bezeichneten und auf den Fig. 2, 3 und 5, 6 schematisch dargestellten Spulengatter oder Aufsteckgatter, wobei es sich bei den Garnen um ungestreckte, teilgestreckte oder vollkommen gestreckte Garne handeln kann, wie aus einer insgesamt mit (15) bezeichneten Spinn- und Streckeinheit von Chemiegarnen, die an der Texturiermaschine angebracht ist, wobei die erzeugten Garne nach dem Verlassen der Spinn- und Streckeinheit direkt in den ersten Garngeber (3) des Texturierbereichs eingeführt werden.
  • Wie aus den beigefügten Figuren hervorgeht, sind die Texturierplätze - zwecks Garnspeisung der Texturierplätze sowohl aus zuvor hergestellten und auf Spulen gespeicherten Garnen wie aus einer Spinn- und Streckzelle - bei der erfindungsgemäßen Maschine in Form von zwei, mit der gleichen Nummer (13) bezeichneten Gruppen mit einer bestimmten Anzahl von Arbeitsplätzen verteilt, wobei jede Gruppe (13) beiderseits eines Mittelkorridors (14) angeordnet ist.
  • Im vorliegenden Fall umfasst jede Texturiergruppe (13) acht Plätze, wobei die Öfen (4) für die gleichzeitige Behandlung von zwei Garnen ausgelegt sind.
  • Selbstverständlich stellt dies keine Begrenzung dar; es ist durchaus denkbar, Maschinen zu bauen, die eine höhere oder geringere Anzahl an Texturierplätzen umfassen.
  • Am Ende des Mittelkorridors (14) sind die Spinn- (15) und Streckeinrichtungen (16) für die kontinuierliche Speisung der Texturierplätze angeordnet.
  • Bei den Spinneinrichtungen (15) handelt es sich um herkömmliche Mittel.
  • Sie bestehen im Wesentlichen aus einem Speicher (17) mit Granulat von zu verspinnendem Material (Polyolefin, Polyamid usw.), wobei dieser Speicher (17) von Lagersilos aus, die mehreren Maschinen gemeinsam sind, über eine Verteilerleitung (18) beschickt wird. Der Speicher (17) speist einen Schneckenextruder (19), der das geschmolzene Material über eine Pumpe an den Spinndüsenkasten (20) weitergibt. Im vorliegenden Fall umfasst die Spinneinheit eine Düse für die gleichzeitige Produktion von 16 Elementargarnen (2) und damit für die Garnspeisung der acht Texturierplätze, die beiderseits des Mittelkorridors (14) angeordnet sind. Gegebenenfalls kann das Polymer bei dieser Spinnphase koloriert werden.
  • Am Ausgang der Spinndüse werden die Fäden unter (16) in einer senkrecht angeordneten Kammer gestreckt und bei der Passage um zwei Drehtrommeln (22) herum, die je nach Spinnmaterial aufgeheizt oder bei Raumtemperatur rotieren können, in zwei Gruppen aufgeteilt.
  • Die Fäden winden sich einmal oder mehrfach um die Trommeln (22) und werden dann einzeln in den ersten Fadenführer (3) jedes Texturierplatzes eingeführt, wobei letzterer in herkömmlicher Weise beschaffen ist.
  • Es ist darauf hinzuweisen, dass die Trommeln bzw. Umlenkrollen (22) im unteren Teil der Maschine angeordnet sind, wobei ihr Ende (23) nahezu lotrecht zum ersten Garngeber (3) des Texturierbereichs liegt. Die Drehtrommel (22) ermöglicht demnach das teilweise oder vollständige Strecken der extrudierten Garne und ihre Rückführung auf die Texturiermaschine.
  • In den beiden illustrierten Ausführungsbeispielen liegt der einzige Unterschied in der Lage der Spinneinrichtungen, die im oberen Teil der Maschine angeordnet sind.
  • Eine derartige Maschine in besonders einfacher Konstruktion ermöglicht demnach den Bau einer Falschdraht-Texturieranlage, bei der die Garnzuführung sowohl von zuvor realisierten Spulen wie aus einer Spinn-/Streckeinheit erfolgt, die unmittelbar mit den Texturiereinrichtungen verbunden ist.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die beiden dargestellten konkreten Ausführungsbeispiele begrenzt, sondern deckt alle in dem von den Patentansprüchen definierten Rahmen realisierten Varianten ab.

Claims (2)

1. Maschine zum Falschdrehspinnen und -texturieren, bei welcher der Falschdrehbereich aus mehreren identischen Texturierplätzen besteht, die nebeneinander an einem gemeinsamen Gestell angeordnet sind, wobei jeder Platz in der Reihenfolge des Behandlungswegs des Garns (2) bei der Texturierung folgende Teile umfasst:
- einen ersten Garngeber (3), der gegebenenfalls mit einem Garnstrecksystem (2) für die Ausgabe des zu texturierenden Garns kombiniert ist;
- eine Heizvorrichtung (4) gefolgt von einem Abkühlbereich (5) für das erwärmte Garn;
- eine Falschdrehspindel (6);
- einen zweiten Warenabzug (7) für das die Falschdrehspindel (6) verlassende texturierte Garn,
- gegebenenfalls einen dritten Warenabzug (8) des Garns, dem ein zweiter Wärmebehandlungsbereich (9) nachgeordnet ist und
- einen letzten Warenabzug, der unmittelbar vor den Aufnahmeorganen angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass:
- die Garnzuführung sämtlicher Texturierplätze von an der Texturiermaschine angebrachten Spinn- und Streckeinrichtungen von Chemiegarnen ausgeht, wobei die Garne nach dem Verlassen der Spinn-/Streckeinheit direkt in die ersten Garngeber (3) des Texturierbereichs eingeführt werden;
- die Texturierplätze in Form von zwei Gruppen (13) mit einer bestimmten Anzahl von Plätzen angeordnet sind, wobei jede Gruppe beiderseits einer einen länglichen Korridor (14) bildenden Symmetrieebene angeordnet ist und die Garnzuführeinrichtungen aus einer Spinn- und Streckzelle (15) von mehreren Chemiegarnen bestehen, die der Anzahl der behandelten Garne entsprechen, wobei die Spinneinrichtungen (15) oberhalb des Maschinengestells und die Streckeinrichtungen (16) am Ende des Mittelkorridors (14) angeordnet sind, wobei die extrudierten und gestreckten Garne (2) über zwei Streck- und Umlenkwalzen (22), die im unteren Teil der Maschine ziemlich genau in einer durch den ersten Garngeber (3) des Texturierabschnitts verlaufenden senkrechten Ebene angeordnet sind, symmetrisch beiderseits der Symmetrieebene auf den Garngeber (3) des Texturierbereichs verteilt werden.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie auch Einrichtungen für die Garnzuführung in den Falschdrehbereich ausgehend von Spulen umfasst, die auf einem Spulengatter bzw. Aufsteckgatter (12) angebracht sind, wobei es sich bei den Garnen um ungestreckte, teilgestreckte oder vollkommen gestreckte Garne handeln kann.
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