DE69903710T2 - Zahnpflegemittel enthaltend chlorit - Google Patents
Zahnpflegemittel enthaltend chloritInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Mundpflegezusammensetzungen einschließlich Zahnpasten, Zahngelen, welche eine wirksame Menge an Chlorition umfassen. Diese Erfindung bezieht sich ferner auf ein kosmetisches Verfahren zur Behandlung oder Vermeidung von schlechtem Atemgeruch sowie auf ein Verfahren zum Weißmachen der Zähne bei Menschen oder anderen Tieren.
- Schlechter Mundgeruch, Zahnbelag, Zahnfleischentzündung, Periodontalerkrankungen und Verfärbung der Zähne sind unerwünschte Zustände, welche viele Menschen betreffen. Schlechter Geruch aus der Mundhöhle ist auch als Halitosis oder schlechter Atem bekannt. Es wird allgemein geschätzt, daß in den Vereinigten Staaten 20 bis 90 Millionen Menschen schlechten Mundgeruch haben. Es wird allgemein angenommen, daß die Ursache dieses Zustandes das Vorhandensein von anaeroben Bakterien, insbesondere gram-negativen anaeroben Bakterien, im Mund ist. Diese Bakterien werden flüchtige Schwefelverbindungen (VSC, "volatile sulfur compounds") ausbilden, von welchen bekannt ist, daß sie schlechten Atemgeruch hervorrufen.
- Es ist in der Technik anerkannt, daß ein gewisser Anteil des schlechten Atemgeruchs durch drei chemische Verbindungen hervorgerufen wird. Speziell sind diese Verbindungen Schwefelwasserstoff (H-S-H), Methylmercaptan (CH&sub3;-S-H) und Dimethylsulfid (CH&sub2;-S-CH&sub3;). Diese Verbindungen rühren von der Zersetzung von Epithelzellen und Bakterien in der Mundhöhle her. Spezieller setzen sich die Polypeptidketten der Epithelzellwände aus einer Reihe von Aminosäuren, einschließlich Cystein und Methionin, zusammen, welche Schwefelseitenketten enthalten. Das Absterben von Mikroorganismen oder Epithelzellen führt zum Zersetzen der Polypeptidketten in ihre Aminosäurekomponenten, insbesondere Cystein und Methionin. Cystein und Methionin sind Vorläufer für die Bildung von VSC.
- Es ist auch in der Technik anerkannt, daß schlechter Mundgeruch nicht nur an der hinteren dorsalen Oberfläche der Zunge sondern auch in den Periodontaltaschen entsteht. Darüber hinaus kann eine Person mit Zahnfleischentzündung oder Periodontalerkrankung einen aufgrund von sich zersetzenden Epithelzellen gesteigerten schlechten Mundgeruch aufweisen. Epithelzellen sterben rascher ab, wenn eine Entzündung vorhanden ist. Es bleibt daher eine große Anzahl dieser toten Epithelzellen in der Mundhöhle zurück und wird sich zu schlecht riechenden Verbindungen zersetzen.
- Zusätzlich werden VSC auch die Epithelbarriere verändern, wodurch das Eindringen antigener Substanzen in die Barriere ermöglicht wird. Beispielsweise tragen VSC wie Schwefelwasserstoff, Methylmercaptan und Dimethylsulfid zum Eindringen von Bakterientoxinen durch die Epithelbarriere in die darunter liegende Basalschicht und das Bindegewebe bei. A. Rizzo, Periodontics, 5: 233-236 (1967); W. Ng und J. Tonzetich, J. Dental Research, 63(7): 994-997 (1984); M. C. Solis-Gaffar, T. J. Fischer und A. Gaffar, J. Soc. Cosmetic Chem., 30: 241-247 (1979). Danach können bakterielle Toxine, Bakterien und Viren in das darunterliegende Zahnfleischgewebe, welches dem sulcularen Raum benachbart ist, eindringen, wonach diese in das darunterliegende Bindegewebe eindringen. Ein Verringerung der VSC wird zu einer Verringerung der Gewebedurchlässigkeit gegenüber oralen Toxinen und Bakterien führen.
- Systemische Entitäten können ebenso zum schlechten Mundgeruch beitragen. Diese Entitäten umfassen Mundkarzinome, Diabetes, Leber- und Nierenabnormalitäten, Medikationen, welche die orale Umgebung verändern, ENT-Probleme wie chronische Sinusitis, Tonsillitis und entzündete Adenoide. Gastrointestinalprobleme tragen nicht zum chronischen schlechten Mundgeruch bei, obwohl dies üblicherweise angenommen wird. Die Bewertung und die Diagnose von schlechtem Mundgeruch kann mit dem Halimeter (Interscan) erzielt werden. Das Halimeter ist ein Gasanalysesensor, welcher die flüchtigen Schwefelverbindungen im Atem mißt.
- Darüber hinaus ist eine Periodontalerkrankung ebenfalls ein unerwünschter Zustand, der sehr häufig auftritt. Eine Periodontalerkrankung ist die Hauptursache für Zahnverlust bei Erwachsenen, beginnend in einem so frühen Alter wie 12. Sogar im Alter von 15 ist es möglich, daß vier von fünf Personen bereits Zahnfleischentzündung und möglicherweise vier von zehn Periodontitis aufweisen.
- Die Periodontalerkrankung beeinträchtigt das Periodontum, welches das einschließende und tragende Gewebe darstellt, das einen Zahn umgibt (d. i. das periodontale Ligament, das Zahnfleisch und der Alveolarknochen). Zahnfleischentzündung und Periodontitis sind entzündliche Störungen des Zahnfleisches bzw. der tieferen Periodontalgewebe.
- Es ist gut anerkannt, daß eine Periodontalerkrankung mit der Anreicherung von Zahnbelag auf den Zähnen verbunden ist. Die Zähne werden mit einem speichelhältigen proteinhältigen Material (Häutchen) beschichtet und danach haften Streptokokken an dieser Beschichtung. Zahnfleischentzündung rührt vom Zahnbelag her und Periodontitis wird dadurch hervorgerufen, daß sich die Infektion auf die Periodontaltasche oder den Raum zwischen dem Zahnfleisch und der Zahnwurzel ausbreitet.
- Darüber hinaus sind die Konsumenten sehr daran interessiert, ihre Zähne weißer zu machen. Die Konsumenten betrachten Personen mit weißeren Zähnen als solche, welche ein größeres Selbstvertrauen besitzen und gesellschaftlich besser anerkannt sind.
- Zähne umfassen sowohl eine innere Dentinschicht als auch eine äußere harte Schmelzschicht. Die Schmelzschicht schützt die innere Dentinschicht und das lebende Gewebe und dient als Kontaktoberfläche für das Zerkauen fester Nahrung. Die Schmelzschicht ist im allgemeinen transluzent und von leicht gebrochen weißer Farbe. Sie wird auch als porös angesehen, da die Hydroxyapatitkristalle, welche der Schmelz umfaßt, mikroskopische hexagonale Stäbchen oder Prismen mit mikroskopischen Poren oder Kanälen zwischen diesen ausbilden. Als Ergebnis dieser porösen Struktur können verfärbende Mittel und verfärbende Substanzen wie Antibiotika, färbende Materialien enthaltende Nahrungsmittel, Kaffee, Cola, Tee, Tabak, etc. in den Schmelz eindringen und dessen Oberfläche verändern, sodaß diese in der Farbe gelb oder bräunlich aussieht.
- Obwohl eine gute Mundhygiene, wie sie durch das Bürsten der Zähne mit einem reinigenden Zahnputzmittel erreicht wird, das Auftreten von Verfärbungen, Zahnfleischentzündung, Zahnbelag, Periodontalerkrankung und/oder schlechtem Mundgeruch verringern helfen kann, führt sie nicht notwendigerweise dazu, deren Auftreten zu verhindern oder zu vermeiden. Die Mikroorganismen tragen sowohl zum Beginn als auch zum Fortschreiten der Zahnfleischentzündung, des Zahnbelags, der Periodontalerkrankung und/oder des schlechten Atemgeruchs bei. Um diese Zustände daher zu vermeiden oder zu behandeln, müssen diese Mikroorganismen durch einige andere Mittel als das einfache mechanische Schrubben unterdrückt werden. Zusätzlich wird ein einfaches mechanisches Schrubben nicht gänzlich wirksam sein, um alle Fleckentylaen zu entfernen und/oder die Zähne weiß zu machen.
- Zu diesem Zweck wurden umfassende Forschungen mit dem Ziel durchgeführt, therapeutische Zusammensetzungen und Verfahren zur Behandlung der vorstehenden Zustände zu entwickeln, welche zur Unterdrückung von Mikroorganismen wirksam sind. Die Forschung richtete sich auch auf die Entwicklung von wirksamen weißmachenden Zusammensetzungen. Ein Anteil an dieser Forschung hat sich auf Mundpflegezusammensetzungen und Verfahren konzentriert, welche Chlordioxid oder Chlordioxid-bildende Verbindungen umfassen. Chlordioxid ist ein sehr starkes Oxidationsmittel und es ist als ein ein breites Spektrum abdeckendes antimikrobielles Mittel bekannt.
- Im Stand der Technik sind Zusammensetzungen und Verfahren beschrieben, worin Chlordioxid für die Behandlung verschiedener Mundpflegezustände angewandt wird. In den meisten dieser Referenzstellen des Standes der Technik wird gelehrt, daß die Abgabe von Chlordioxid für die Gewährleistung der Wirksamkeit essentiell ist. Dies steht im Gegensatz zur vorliegenden Erfindung, welche sich auf die Abgabe von Chlorition an die Mundhöhle zur Gewährleistung von Wirksamkeit konzentriert. Die Zusammensetzungen und Verfahren der vorliegenden Erfindung sind speziell und absichtlich derart, daß die Bildung von Chlordioxid in den Zusammensetzungen vermieden oder minimiert wird.
- Der Stand der Technik lehrt eine Vielzahl von Wegen zur Abgabe von Chlordioxid in Mundpflegezusammensetzungen an die Mundhöhle. Beispielsweise beschreiben die US-Patente Nrn. 4,689,215, ausgegeben am 25. August 1987; 4,837,009, ausgegeben am 6. Juni 1989; 4,696,811, ausgegeben am 29. September 1987; 4,808,389, ausgegeben am 28. Februar 1989; 4,786,492, ausgegeben am 22. November 1988; 4,788,053, ausgegeben am 29. November 1988; 4,792,442, ausgegeben am 20. Dezember 1988; 4,818,519, ausgegeben am 4. April 1989; 4,851,21, ausgegeben am 5. Juli 1989; 4,855,135, ausgegeben am 8. August 1989; 4,793,989, ausgegeben am 27. Dezember 1988; 4,886,657, ausgegeben am 12. Dezember 1989; 4,889,714, ausgegeben am 26. Dezember 1989; 4,925,656, ausgegeben am 15. Mai 1990; 4,975,285, ausgegeben am 4. Dezember 1990; 4,978,535, ausgegeben am 18. Dezember 1990; 5,200,171, ausgegeben am 6. April 1993; 5,348,734, ausgegeben am 20. September 1994; 5,618,550, ausgegeben am 8. April 1997 und 5,489,435, ausgegeben am 6. Februar 1996, alle Perry A. Ratcliffe, Mundpflegezusammensetzungen und Behandlungsverfahren, worin stabilisiertes Chlordioxid verwendet wird.
- Zusätzliche Referenzstellen des Standes der Technik, welche die Bildung und Abgabe von Chlordioxid mit Aktivatorverbindungen wie protischen Säuren, reduzierenden Zucker-Aktivatoren, etc. lehren, umfassen: US-Patente Nrn. 5,281,412, Lukacovic et al., ausgegeben am 25. Jänner 1994, The Procter & Gamble Co.; 5,110,652, Kross et al., ausgegeben am 31. März 1992, Alcide Corporation; 5,019,402, Kross et al., ausgegeben am 28. Mai 1991, Alcide; 4,986,990, Davidson et al., ausgegeben am 22. Jänner 1991, Alcide; 4,891,216, Kross et al., ausgegeben am 2. Jänner 1990, Alcide; 4, 330, 531, Alliger, ausgegeben am 18. Mai 1982; DE 2,329,753, veröffentlicht am 13. Dezember 1973, National Patent Development Corp.; BP 287 074, Kross et al., veröffentlicht am 19. Oktober 1988, Alcide; EP 565 134, Kross et al., veröffentlicht am 13. Oktober 1993, Alcide; und WO/95/27472, Richter, veröffentlicht am 19. Oktober 1995.
- In EP-A-344 701 sind auch saure orale Zusammensetzungen beschrieben, in welchen eine protische Säure angewandt wird, um chlorige Säure aus einem Chlorit freizusetzen.
- Zusätzliche Referenzstellen des Standes der Technik, welche sich auf Chlordioxidzusammensetzungen beziehen, umfassen: GB 2,289,841, Mehmet, veröffentlicht am 12. Juni 1995, Janina International; GB 2,290,233, Drayson et al., veröffentlicht am 20. Dezember 1995, Medical Express Limited; WO/96/25916, Van Den Bosch et al., veröffentlicht am 29. August 1996, Diamond White; JP 054,311, Tsuchikura, veröffentlicht am 28. März 1985; JP 105,610, Tsuchikura, veröffentlicht am 11. Juni 1985; und WO/89/03179, Partlow et al., veröffentlicht am 20. April 1989, New Generation Products.
- In den vorstehenden Referenzstellen des Standes der Technik wurde nicht erkannt, daß die Abgabe von Chlorition als solchem an die Mundhöhle bei verschiedenen Mundpflegezuständen Wirksamkeit gewährleisten wird. Da sich die Referenzstellen des Standes der Technik auf die Abgabe von Chlordioxid zur Erreichung der Wirksamkeit konzentriert haben, können die Zusammensetzungen und Behandlungsverfahren des Standes der Technik verschiedene Nachteile besitzen. Beispielsweise können Zusammensetzungen, welche Chlordioxid umfassen, ästhetische Nachteile wie einen "Chlor"geschmack (z. B. Swimmingpoolgeschmack) und -geruch zeigen. Zusätzlich können aufgrund der starken oxidierenden Fähigkeit von Chlordioxid Chlordioxid-umfassende Zusammensetzungen bestimmte Stabilitätsnachteile insbesondere bei Mundpflegeformulierungen zeigen.
- Die vorstehend erwähnten Zusammensetzungen des Standes der Technik waren daher für die Behandlung und/oder Verhütung von Zahnfleischentzündung, Zahnbelag, Periodontalerkrankung und/oder schlechtem Atemgeruch oder zum Weißmachen der Zähne nicht vollständig zufriedenstellend. Es sind daher zusätzliche wirksame Zusammensetzungen und Behandlungsverfahren für diese Zwecke wünschenswert.
- Wie vorstehend erwähnt, bezieht sich die vorliegende Erfindung auf die wirksame Abgabe von Chlorition an die Mundhöhle. Die vorliegende Erfindung ist speziell darauf ausgerichtet, die Bildung von Chlordioxid oder chloriger Säure in den Zusammensetzungen zu vermeiden oder zu minimieren. Die vorliegende Erfindung bezieht sich daher auf Mundpflegezahnpastenzusammensetzungen, welche Chlorition umfassen, worin kein(e) (oder nur sehr geringe Mengen von) Chlordioxid oder chlorige(r) Säure gebildet wird (werden) oder in den Mundpflegezusammensetzungen zum Zeitpunkt der Anwendung vorhanden ist (sind). Die vorliegenden Zusammensetzungen besitzen einen pH-Wert von 7,6 oder darüber. Ferner umfassen die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung mindestens eine Mindestmenge an Chlorition, um wirksam zu sein. Diese Zusammensetzungen und Verfahren (der vorliegenden Erfindung) sind wirksam, obwohl kein(e) (oder nur sehr geringe Mengen an) Chlordioxid oder chloriger Säure gebildet wird (werden) oder in diesen Zusammensetzungen vorhanden ist (sind).
- Es ist Zweck der vorliegenden Erfindung, Zusammensetzungen bereitzustellen, welche zur Behandlung oder Verhütung von Erkrankungen der Mundhöhle wie Zahnbelag, Zahnfleischentzündung, Periodontalerkrankung und zur Behandlung oder Verhütung anderer Zustände wie schlechter Atemgeruch beim Menschen oder anderen Tieren nützlich sind, indem eine wirksame Menge an Chlorition angewandt wird, worin kein(e) (oder nur sehr geringe Mengen an) Chlordioxid oder chlorige(r) Säure gebildet wird (werden) oder in der Mundpflegezusammensetzung zum Zeitpunkt der Verwendung vorhanden ist (sind).
- Es ist auch Zweck der vorliegenden Erfindung, Zusammensetzungen und Verfahren zum Weißmachen der Zähne bereitzustellen.
- Diese Zusammensetzungen sind bei der Abtötung und/oder Änderung des bakteriellen Metabolismus wirksam und/oder für eine Zeitdauer, während der sie das Wachstum von Mikroorganismen unterdrücken, welche topisch behandelbare Infektionen und Erkrankungen der Mundhöhle wie Zahnbelag, Zahnfleischentzündung, Periodontalerkrankung und schlechten Atemgeruch hervorrufen. Diese Zusammensetzungen sind auch wirksam, um Zähne weiß zu machen.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Mundpflegezusammensetzungen, einschließlich schleifmittelfreier Gele, umfassend:
- (a) eine sichere und wirksame Menge, vorzugsweise eine minimal wirksame Menge an Chlorition; und
- (b) einen pharmazeutisch annehmbaren topischen oralen Zahnpastenträger;
- wobei die Menge an Chlordioxid oder chloriger Säure in der Endzusammensetzung weniger als 50 ppm beträgt; und der pH-Wert der Endzusammensetzung größer als 7,6, vorzugsweise größer als 8 ist.
- Diese Erfindung bezieht sich ferner auf kosmetische Verfahren zur Behandlung oder Verhütung von schlechtem Atemgeruch und/oder zum Weißmachen der Zähne beim Menschen oder anderen Tieren durch Aufbringen der vorstehenden Zusammensetzungen auf die Mundhöhle und/oder die Zähne.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Zusammensetzungen und kosmetische Verfahren zur Behandlung von schlechtem Atemgeruch und zum Weißmachen der Zähne beim Menschen oder anderen Tieren durch topisches Aufbringen einer sicheren und wirksamen Menge an Chlorition an die Mundhöhle.
- Unter "Erkrankungen oder Zuständen der Mundhöhle", wie hierin verwendet, werden Erkrankungen der Mundhöhle einschließlich Periodontalerkrankung, Zahnfleischentzündung, Periodontitis, Periodontose, Periodontitis bei Erwachsenen und Jugendlichen und andere entzündliche Zustände der Gewebe in der Mundhöhle sowie Karies, nekrosierende ulcerative Zahnfleischentzündung und andere Zustände wie schlechter Mund- oder Atemgeruch verstanden. Ebenfalls speziell umfaßt sind Dentoalveolarinfektionen, Dentalabszesse (z. B. Cellulitis des Kiefers; Osteomyolitis des Kiefers), akute nekrosierende ulcerative Zahnfleischentzündung (d. i. Vincent's Infektion), infektiöse Stomatitis (d. i. akute Entzündung der Mundschleimhaut) und Noma (d. i. gangräne Stomatitis oder Cancrum oris). Orale und dentale Infektionen sind vollständiger in Finegold, Anaerobic Bacteria in Human Diseases, Kapitel 4, Seiten 78-104 und Kapitel 6, Seiten 115-154 (Academic Press, Inc., NY, 1977) beschrieben. Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung sind zur Behandlung oder Verhütung von Periodontalerkrankung (Zahnfleischentzündung und/oder Periodontitis) und schlechtem Atemgeruch wirksam.
- Unter einer "sicheren und wirksamen Menge", wie hierin verwendet, wird eine Menge an Chlorition verstanden, die hoch genug ist, um den zu behandelnden Zustand signifikant (positiv) zu modifizieren oder die gewünschte Weißmachungswirkung hervorzurufen, aber gering genug ist, um ernste Nebenwirkungen (bei einem vernünftigen Nutzen/Risiko-Verhältnis) zu vermeiden, was im Rahmen der profunden medizinischen/dentalen Beurteilung liegt. Die sichere und wirksame Menge an Chlorition wird mit dem einzelnen zu behandelnden Zustand (z. B. zur Bewirkung einer Weißmachung, zur Behandlung einer Erkrankung der Mundhöhle oder von schlechtem Atem), dem Alter und dem physischen Zustand des zu behandelnden Patienten, der Schwere des Zustandes, der Dauer der Behandlung, der Natur der gleichzeitig erfolgten Therapie, der spezifischen Form (d. h. des Salzes) der angewandten Chloritquelle und dem jeweiligen Träger, aus welchem das Chlorition appliziert wird, abhängen.
- Unter "Zahnpaste", wie hierin verwendet, werden Pasten-, Pulver- und Zahngelformulierungen verstanden, sofern nicht anders angegeben.
- Unter "Oralpflegezusammensetzung" oder "oraler Zusammensetzung", wie hierin verwendet, wird ein Produkt verstanden, welches für die Zwecke der systemischen Verabreichung von therapeutischen Mitteln nicht absichtlich verschluckt wird, aber in der Mundhöhle während einer ausreichenden Dauer gehalten wird, um im wesentlichen mit allen Dentaloberflächen und/oder den Schleimhautgeweben des Mundes für die Zwecke der oralen Aktivität in Kontakt zu treten.
- Unter "im wesentlichen von chloriger Säure oder Chlordioxid frei" wie hierin verwendet, wird eine Zusammensetzung verstanden, welche sehr geringe Mengen z. B. weniger als 5 ppm, vorzugsweise weniger als 1 ppm an Chlordioxid oder chloriger Säure umfaßt, wobei bekannte analytische Verfahren zur Messung von Chlordioxid oder chloriger Säure angewandt werden, wie sie hierin nachstehend beschrieben sind.
- Die vorliegende Erfindung umfaßt Chlorition als einen wesentlichen Bestandteil der Zusammensetzungen und Verfahren der vorliegenden Erfindung. Das Chlorition kann von jedem beliebigen Typ an Chloritsalz stammen. Beispiele umfassen Alkalimetallchlorite, Erdalkalimetallchlorite und jedwede anderen Übergangsmetall-, inneren Übergangsmetallchlorite und/oder polymere Salze. Wasserlösliche Chloritsalze sind bevorzugt. Beispiele geeigneter Metallchlorite umfassen Calciumchlorit, Bariumchlorit, Magnesiumchlorit, Lithiumchlorit, Natriumchlorit und Kaliumchlorit. Natriumchlorit und Kaliumchlorit sind bevorzugt. Natriumchlorit ist besonders bevorzugt. Gemische aus zwei oder mehr Chloritquellen können ebenfalls verwendet werden.
- Obwohl nicht beabsichtigt ist, sich durch die Theorie zu binden, gehen die vorliegenden Erfinder davon aus, daß Chloritionen eine antimikrobielle Wirksamkeit, insbesondere selektiv für gram-negative anaerobe Organismen, für Mundpflegezusammensetzungen gewährleisten.
- Für die Zahnputzmittelzusammensetzungen der vorliegenden Erfindung beträgt die Menge an Chlorition mehr als 0,02%, vorzugsweise mehr als 0,4%, stärker bevorzugt mehr als 0,56%, noch stärker bevorzugt mehr als 0,75% und noch stärker bevorzugt mehr als 1%, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung. Die Zusammensetzung umfaßt vorzugsweise 2 Gew.-% der Zusammensetzung an Chlorition.
- Für Verfahren zur Weißmachung der Zähne umfassen die Zusammensetzungen vorzugsweise 0,75% bis 6% an Chlorition, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung.
- Im Zusammenhang mit der Eliminierung oder Verringerung von schlechtem Atem gewährleisten die Zusammensetzungen und Verfahren der vorliegenden Erfindung einen lange anhaltenden Atemschutz, z. B. von mehr als etwa 3 Stunden.
- Für Verfahren zur Behandlung oder Verhütung von schlechtem Mundgeruch und zum Atemschutz, welcher mehr als etwa 3 Stunden andauert, umfassen die Zusammensetzungen vorzugsweise 0,04% bis 6% an Chlorition, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung.
- Chloritsalze sind von verschiedenen Zulieferern als Natriumchlorit erhältlich. Natriumchlorit ist kommerziell in Form von Pulver oder Flocken technischer Qualität und als ein wäßriges flüssiges Konzentrat in einem Bereich von Konzentrationen erhältlich. Beispiele von Natriumchloritquellen umfassen Natriumchlorit, welches von Aragonesas und von Vulcan erhältlich ist. Diese Quellen besitzen ebenfalls im allgemeinen nicht mehr als 4% Natriumchlorat. Vorzugsweise beträgt das Verhältnis von Chlorit zu Chlorat mehr als 8 : 1 und im allgemeinen etwa 20 : 1.
- Vorzugsweise weist die Chloritionenquelle eine hohe Reinheit, z. B. von 70% oder mehr auf. Darüber hinaus sind die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung vorzugsweise von Hypochloritmetallsalz oder Hypochlorition, Dichlorisocyanurat oder Salzen hievon im wesentlichen frei.
- Vorzugsweise wird die Menge an Chlorition durch eine Gradiententrennung von anorganischen und organischen sauren Anionen unter Verwendung einer Ion Pac ASII-Austauscherkolonne, erhältlich von Dionex Corporation, Sunnyvale, CA, gemessen.
- Die Endzusammensetzungen der vorliegenden Erfindung umfassen vorzugsweise geringe Mengen an Chlordioxid oder chloriger Säure oder sie sind von Chlordioxid oder chloriger Säure im wesentlichen frei (sie besitzen weniger als 5 ppm, vorzugsweise weniger als 1 ppm an Chlordioxid oder chloriger Säure).
- Für Zahnputzmittelzusammensetzungen beträgt die Menge an Chlordioxid oder chloriger Säure in der Endzusammensetzung vorzugsweise weniger als 50 ppm, stärker bevorzugt weniger als 25 ppm und noch stärker bevorzugt weniger als 10 ppm.
- Für zweiphasige Zusammensetzungen wird die Menge an Chlordioxid oder chloriger Säure innerhalb von etwa 2 bis 3 Minuten nachdem die beiden Phasen miteinander vermischt wurden, ermittelt.
- Analytische Verfahren zum Messen der Mengen an Chlordioxid oder chloriger Säure in den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung sind in der Technik bekannt. Beispielsweise L. S. Clesceri, A. E. Greenberg und R. R. Trussel, Standard Methods for the Examination of Water and Wastewater, 17. Ausg., American Public Health Association, Washington, D. C., 1989, S. 4-75 bis 4-83; E. M. Aieta, P. V. Roberts und M. Hernandez, J. Am. Water Works Assoc. 76(1), S. 64-70 (1984); J. D. Pfaff und C. A. Brockhoff, J. Am. Water Works Assoc. 82 (4), S. 192-195 (1990); G. Gordon, W. J. Cooper, R. G. Rice, und G. E. Pacey, J. Am. Water Works Assoc. 80(9), S. 94-108 (1988); D. L. Harp, R. L. Klein und D. J. Schoonover, J. Am. Water Works Assoc. 73(7), S. 387-389 (1981); G. Gordon, W. J. Cooper, R. G. Rice und G. E. Pacey, Am. Water Works Assoc. Res. Foundation, Denver, Colo., 1987. S. 815.
- Der pH-Wert der Endzusammensetzung (entweder einer einphasigen oder einer zweiphasigen Zusammensetzung) der vorliegenden Erfindung beträgt mehr als 7,6, vorzugsweise mehr als 8, stärker bevorzugt mehr als 9. Vorzugsweise beträgt der pH-Wert der Endzusammensetzung von 8 bis 12, stärker bevorzugt ist der pH- Wert 10.
- Für zweiphasige Zusammensetzungen wird der pH-Wert gemessen nachdem die beiden Phasen miteinander vermischt wurden und er basiert nicht auf dem pH-Wert einer einzelnen Phase vor dem Vermischen.
- Der pH-Wert der Zahnputzmittelendzusammensetzung wird mit einer 3 : 1 wäßrigen Aufschlämmung der Zahnpasten, z. B. von drei Teilen Wasser zu einem Teil Zahnpaste, gemessen.
- Unter einem "pharmazeutisch annehmbaren Exzipiens" oder einem "pharmazeutisch annehmbaren oralen Träger", wie hierin verwendet, werden eine oder mehrere verträgliche, feste oder flüssige Füllstoffverdünnungsmittel oder verkapselnde Substanzen verstanden, welche für die topische orale Verabreichung geeignet sind. Unter "verträglich", wie hierin verwendet, wird verstanden, daß die Komponenten der Zusammensetzungen fähig sind, miteinander vermischt zu werden, ohne daß eine Wechselwirkung in einer Weise auftritt, welche die Stabilität und/oder die Wirksamkeit der Zusammensetzung zur Behandlung oder Verhütung von schlechtem Atemgeruch, Zahnbelag, Zahnfleischentzündung, Periodontalerkrankung und zur Weißmachung der Zähne gemäß den Zusammensetzungen und Verfahren der vorliegenden Erfindung wesentlich verringern würde.
- Die Träger oder Exzipientien der vorliegenden Erfindung können die üblichen und herkömmlichen Komponenten von Zahnpasten (einschließlich Gelen und Gelen zur subgingivalen Anwendung), wie sie hierin nachstehend vollständiger beschrieben sind, umfassen.
- Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können zweiphasige Zusammensetzungen oder einphasige Zusammensetzungen sein. Das Chlorition ist jedoch verhältnismäßig reaktiv und wird mit bestimmten Trägern oder Exzipientien, die üblicherweise in Mundpflegezusammensetzungen verwendet werden, reagieren. Basierend auf dieser Reaktivität sind die bevorzugten Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung daher zweiphasige Zusammensetzungen. Diese Zusammensetzungen umfassen eine erste Phase und eine zweite Phase:
- (a) wobei die erste Phase Chlorition umfaßt; und
- (b) die zweite Phase einen pharmazeutisch annehmbaren topischen oralen Träger und kein Chlorit umfaßt.
- Diese zweiphasigen Zusammensetzungen umfassen zwei Phasen, wobei Chlorition in der ersten Phase vorliegt, welche von der zweiten Phase getrennt zu halten ist. Die erste Chlorition umfassende Phase kann zusätzlich pharmazeutisch annehmbare topische orale Träger umfassen, welche mit Chlorition verträglich sind. Vorzugsweise umfaßt die erste Phase zusätzlich zu Chlorit ein(en) (oder mehrere) verträgliche(s) Bindemittel, Feuchthaltemittel, Puffer und/oder Konservierungsmittel. Vorzugsweise umfaßt die zweite Phase, welche kein Chlorit umfaßt, Geschmacksstoffe, grenzflächenaktive Mittel, Fluoridionen und/oder Schleifmittel.
- Üblicherweise liegt jede Phase in diesen zweiphasigen Zusammensetzungen in einem getrennten Behälter oder in einem einzelnen Behälter mit zwei Kammern vor. Vor der Verwendung der zweiphasigen Zusammensetzung durch den Konsumenten werden die beiden Phasen durch Coextrusion der zwei getrennten Phase vereinigt, vorzugsweise in einem Verhältnis von Volumen zu Volumen von 1 : 1, und die Zusammensetzung wird vorzugsweise unmittelbar nach der Herstellung d. h. innerhalb von etwa 5 Minuten angewandt.
- Die zwei Phasen können jedoch etwa 1 Minute bis zu etwa 1 Stunde vor der Verwendung oder während der Anwendung der Zusammensetzung vereinigt werden.
- Zweiphasenbehälter sind in den US-Patenten Nrn. 5,052,590, Ratcliffe, ausgegeben am 1. Oktober 1991, und 4,330,531, Alliger, ausgegeben am 18. Mai 1982, beschrieben.
- In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Chlorit im wesentlichen bis unmittelbar vor der Verwendung wasserfrei. Die Auswahl eines zu verwendenden Trägers wird überwiegend durch die Art, in welcher die Zusammensetzung in die Mundhöhle eingebracht werden soll, bestimmt. Wenn eine Zahnpaste (einschließlich von Zahngelen etc.) verwendet wird, dann wird ein "Zahnpastenträger" ausgewählt, wie er z. B. im US-Patent Nr. 3,988,433, Benedict, beschrieben ist (z. B. Schleifmittelmaterialien, schäumende Mittel, Bindemittel, Feuchthaltemittel, Geschmacksstoffmittel und Süßungsmittel, etc.). Wenn ein Subgingivalgel angewandt werden soll (zur Abgabe von wirksamen Stoffen in die Periodontaltaschen oder um die Periodontaltaschen herum), dann wird ein "Subgingivalgelträger" ausgewählt, wie er z. B. in den US-Patenten Nrn. 5,198,220, Damani, ausgegeben am 30. März 1993, P&G, 5,242,910, Damani, ausgegeben am 7. September 1993, P&G, beschrieben ist. Träger, welche für die Herstellung von Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung geeignet sind, sind in der Technik gut bekannt. Ihre Auswahl wird von sekundären Überlegungen wie dem Geschmack, den Kosten und der Lagerungsstabilität etc. abhängen.
- Bevorzugte Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung liegen in der Form von Zahnputzmitteln wie Zahnpasten, Zahngelen und Zahnpulvern vor. Komponenten derartiger Zahnpasten und Zahngele umfassen im allgemeinen ein oder mehrere Dentalschleifmittel (10% bis 50%), ein grenzflächenaktives Mittel (0,5% bis 10%), ein Verdickungsmittel (0,1% bis 5%), ein Feuchthaltemittel (10% bis 55%), ein Geschmacksstoffmittel (0,04% bis 2%), ein Süßungsmittel (0,1% bis 3%), ein Färbemittel (0,01% bis 0,5%) und Wasser (2% bis 45%). Eine derartige Zahnpaste oder ein derartiges Zahngel kann auch eines oder mehrere Antikariesmittel (0,05% bis 0,3% als Fluoridion) und ein Antizahnsteinmittel (0,1% bis 13%) umfassen. Zahnpulver enthalten selbstverständlich im wesentlichen nur nichtflüssige Komponenten.
- Andere bevorzugte Zusammensetzungen der vorliegende Erfindung sind schleifmittelfreie Gele, einschließlich von Subgingivalgelen, welche im allgemeinen ein Verdickungsmittel (0,1% bis 20%), ein Feuchthaltemittel (10% bis 55%), ein Geschmacksstoffmittel (0,04% bis 2%), ein Süßungsmittel (0,1% bis 3%), ein Färbemittel (0,01% bis 0,5%), Wasser (2% bis 45%) enthalten und sie können ein Antikariesmittel (0,05% bis 0,3% als Fluoridion) und ein Antizahnsteinmittel (0,1% bis 13%) umfassen.
- Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung sind vorzugsweise im wesentlichen von organischen Lösungsmitteln frei. Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung sind auch vorzugsweise im wesentlichen von Peroxyverbindungen frei.
- Typen von Trägern oder Mundpflegeexzipientien, welche in den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung enthalten sein können, sowie spezifische nicht-einschränkende Beispiele sind:
- Dentalschleifmittel, welche in den topischen oralen Trägern der Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung nützlich sein können, umfassen viele verschiedene Materialien. Das ausgewählte Material muß eines sein, welches mit der interessierenden Zusammensetzung verträglich ist und Dentin nicht übermäßig abreibt. Geeignete Schleifmittel umfassen beispielsweise Siliciumdioxide, einschließlich der Gel- und Fällungsformen, unlösliches Natriumpolymetaphosphat, hydratisiertes Aluminiumoxid, Calciumcarbonat, Dicalciumorthophosphatdihydrat, Calciumpyrophosphat, Tricalciumphosphat, Calciumpolymetaphosphat und harzartige Schleifmittelmaterialien wie teilchenförmige Kondensationsprodukte von Harnstoff und Formaldehyd.
- Eine weitere Klasse von Schleifmitteln für die Verwendung in den vorliegenden Zusammensetzungen wird von den teilchenförmigen, hitzehärtenden, polymerisierten Harzen gebildet, welche im US-Patent Nr. 3,070,510, ausgegeben am 25. Dezember 1962, Cooley & Grabenstetter, beschrieben sind. Geeignete Harze umfassen beispielsweise Melamin-, Phenol-, Harnstoff-, Melaminharnstoff-, Melaminformaldehyd-, Harnstoffformaldehyd-, Melaminharnstoffformaldehydharze, vernetzte Epoxide und vernetzte Polyester. Gemische von Schleifmitteln können ebenfalls verwendet werden.
- Siliciumdioxiddentalschleifmittel der verschiedenen Typen sind bevorzugt aufgrund ihrer einzigartigen Vorteile, der außerordentlichen Dentalreinigungs- und Polierleistung, ohne den Zahnschmelz oder das Dentin unmäßig abzureiben. Die Siliciumdioxidschleifmittelpoliermaterialien hierin sowie andere Schleifmittel besitzen im allgemeinen eine mittlere Teilchengröße, welche von etwa 0,1 Mikron bis etwa 30 Mikron und vorzugsweise von etwa 5 Mikron bis etwa 15 Mikron reicht. Das Schleifmittel kann gefälltes Siliciumdioxid sein oder es können Siliciumdioxidgele wie die Silicaxerogele sein, welche in Pader et al., US-PS 3,538,230, ausgegeben am 2. März 1970, und DiGiulio, US-PS Nr. 3,862,307, ausgegeben am 21. Jänner 1975, beschrieben sind. Bevorzugt sind die Silicaxerogele, welche unter dem Handelsnamen "Syloid" von der W. R. Grace & Company, Davison Chemical Division, vertrieben werden. Ebenfalls bevorzugt sind die gefällten Siliciumdioxidmaterialien wie jene, welche von der J. M. Huber Corporation unter dem Handelsnamen Zeodent® vertrieben werden, insbesondere das Siliciumdioxid, welches die Bezeichnung Zeodent 119® trägt. Die Typen von Siliciumdioxiddentalschleifmitteln, welche in den Zahnpasten der vorliegenden Erfindung nützlich sind, sind detaillierter in Wason, US-PS 4, 340,593, ausgegeben am 29. Juli 1982, beschrieben. Das Schleifmittel in den Zahnpastenzusammensetzungen, welche hierin beschrieben sind, liegt im allgemeinen in einer Menge von 6 Gew.-% bis 70 Gew.-% der Zusammensetzung vor. Vorzugsweise enthalten Zahnpasten 10% bis 50% an Schleifmittel, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung.
- Ein besonders bevorzugtes gefälltes Siliciumdioxid ist das Siliciumdioxid, welches in den US-Patenten Nrn. 5,603,920, ausgegeben am 18. Februar 1997; 5,589,160, ausgegeben am 31. Dezember 1996; 5,658,553, ausgegeben am 19. August 1997; 5,651,958, ausgegeben am 29. Juli 1997, beschrieben ist, die alle an die Procter & Gamble Co. übertragen wurden.
- Schleifmittelgemische können verwendet werden. Die Gesamtmenge an Schleifmittel in den Zahnputzzusammensetzungen der vorliegenden Erfindung reicht vorzugsweise von 6 Gew.-% bis 70 Gew.-%; Zahnpasten enthalten vorzugsweise 10% bis 50% an Schleifmitteln, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung. Schleifmittelfreie Gelzusammensetzungen der vorliegenden Erfindung enthalten typischerweise kein Schleifmittel.
- Geeignete schäumende Mittel sind jene, welche über einen weiten pH-Wert-Bereich angemessen stabil sind und Schaum ausbilden. Schäumende Mittel umfassen nichtionische, anionische, amphotere, kationische, zwitterionische, synthetische Detergentien und Gemische hievon. Viele geeignete nichtionische und amphotere grenzflächenaktive Mittel sind in US-PS Nr. 3,988,433, Benedict; US-PS 4,051,234, ausgegeben am 27. September 1977, beschrieben und viele geeignete nichtionische grenzflächenaktive Mittel sind in Agricola et al., US-PS 3,959,458, ausgegeben am 25. Mai 1976, beschrieben.
- Nichtionische grenzflächenaktive Mittel, welche in den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, können allgemein als Verbindungen definiert werden, welche durch die Kondensation von Alkylenoxidgruppen (von hydrophiler Natur) mit einer organischen hydrophoben Verbindung, welche von aliphatischer oder alkylaromatischer Natur sein kann, geliefert werden. Beispiele geeigneter nichtionischer grenzflächenaktiver Mittel umfassen Poloxamere (vertrieben unter dem Handelsnamen Pluronic), Polyoxyethylensorbitanester (vertrieben unter dem Handelsnamen Tweens), Fettalkoholethoxylate, Polyethylenoxidkondensate von Alkylphenolen, Produkte, welche aus der Kondensation von Ethylenoxid mit dem Reaktionsprodukt von Propylenoxid und Ethylendiamin erhalten werden, Ethylenoxidkondensate aliphatischer Alkohole, langkettige tertiäre Aminoxide, langkettige tertiäre Phosphinoxide, langkettige Dialkylsulfoxide und Gemische derartiger Materialien.
- Die in der vorliegenden Erfindung nützlichen amphoteren grenzflächenaktiven Mittel können allgemein als Derivate von aliphatischen, sekundären und tertiären Aminen beschrieben werden, worin der aliphatische Rest linear oder verzweigt sein kann und worin einer der aliphatischen Substituenten 8 bis 18 Kohlenstoffatome enthält und einer eine anionische wassersolubilisierende Gruppe, z. B. Carboxylat, Sulfonat, Sulfat, Phosphat oder Phosphonat enthält. Andere geeignete amphotere grenzflächenaktive Mittel sind Betaine, insbesondere Cocamidopropylbetain. Gemische amphoterer grenzflächenaktiver Mittel können ebenfalls angewandt werden.
- Die vorliegende Zusammensetzung kann typischerweise ein nichtionisches, ein amphoteres oder eine Kombination aus nichtionischen und amphoteren grenzflächenaktiven Mitteln jeweils in einer Menge von 0,025% bis 5%, vorzugsweise von 0,05% bis 4% und am stärksten bevorzugt von 0,1% bis 3% umfassen.
- Hierin nützliche anionische grenzflächenaktive Mittel umfassen die wasserlöslichen Salze von Alkylsulfaten mit 8 bis 20 Kohlenstoffatomen im Alkylrest (z. B. Natriumalkylsulfat) und die wasserlöslichen Salze von sulfonierten Monoglyceriden von Fettsäuren mit 8 bis 20 Kohlenstoffatomen. Natriumlaurylsulfat und Natriumkokosnußmonoglyceridsulfonate sind Beispiele von anionischen grenzflächenaktiven Mitteln dieses Typs. Andere geeignete anionische grenzflächenaktive Mittel sind Sarcosinate wie Natriumlaurylsarcosinat, Taurate, Natriumlaurylsulfoacetat, Natriumlaurylisethionat, Natriumlaurethcarboxylat und Natriumdodecylbenzolsulfonat. Gemische von anionischen grenzflächenaktiven Mitteln können ebenfalls angewandt werden. Die vorliegende Zusammensetzung umfaßt typischerweise ein anionisches grenzflächenaktives Mittel in einer Menge von 0,025% bis 9%, vorzugsweise von 0,05% bis 7% und am stärksten bevorzugt von 0,1% bis 5%.
- Die vorliegende Erfindung kann auch freie Fluoridionen enthalten. Bevorzugte freie Fluoridionen können durch Natriumfluorid, Zinnfluorid, Indiumfluorid und Natriummonofluorophosphat geliefert werden. Natriumfluorid ist das am stärksten bevorzugte freie Fluoridion. Norris et al., US-PS 2,946,725, ausgegeben am 26. Juli 1960, und Widder et al., US-PS 3,678,154, ausgegeben am 18. Juli 1972, beschreiben derartige Salze sowie andere.
- Die vorliegende Zusammensetzung kann 50 ppm bis 3.500 ppm und vorzugsweise 500 ppm bis 3.000 ppm an freien Fluoridionen enthalten.
- Bei der Herstellung von Zahnpasten oder Gelen ist es erforderlich, etwas verdickendes Material zuzusetzen, um der Zusammensetzung eine wünschenswerte Konsistenz zu verleihen, um bei der Verwendung wünschenswerte Chloritfreisetzungseigenschaften, Lagerungsstabilität und die Stabilität der Zusammensetzung etc. zu gewährleisten. Bevorzugte Verdickungsmittel sind Carboxyvinylpolymere, Carrageenan, Hydroxyethylcellulose, Laponit und wasserlösliche Salze von Celluloseethern wie Natriumcarboxymethylcellulose und Natriumcarboxymethylhydroxyethylcellulose. Natürliche Gummen wie Karayagummi, Xanthangummi, Gummi arabicum und Tragacanthgummi können ebenfalls verwendet werden. Kolloidales Magnesiumaluminiumsilicat oder fein zerteiltes Siliciumdioxid kann als Teil des Verdickungsmittels verwendet werden, um die Textur weiter zu verbessern.
- Einige Verdickungsmittel, mit Ausnahme von polymeren Polyetherverbindungen, z. B. Polyethylen- oder Polypropylenoxid (Molekulargewicht 300 bis zu 1.000.000), verkappt mit Alkyl- oder Acylgruppen mit 1 bis etwa 18 Kohlenstoffatomen, können jedoch mit Chlorit reagieren. Wenn Chlorit getrennt in einer zweiphasigen Zusammensetzung formuliert wird, sind bevorzugte Verdickungsmittel Hydroxyethylcellulose und wasserlösliche Salze von Celluloseethern wie Natriumcarboxymethylcellulose und Natriumcarboxymethylhydroxyethylcellulose.
- Eine bevorzugte Klasse von Verdickungs- oder Gelierungsmitteln umfaßt eine Klasse von Homopolymeren der Acrylsäure, vernetzt mit einem Alkylether von Pentaerythrit oder einem Alkylether von Saccharose, oder Carbomere. Carbomere sind kommerziell von B. F. Goodrich als Carbopol®-Reihe erhältlich. Besonders bevorzugte Carbopole umfassen Carbopol 934, 940, 941, 956 und Gemische hievon.
- Copolymere aus Lactid- und Glycolidmonomeren, wobei das Copolymer ein (Zahlenmittel-)Molekulargewicht im Bereich von etwa 1.000 bis etwa 120.000 besitzt, sind zur Abgabe von Wirkstoffen in die Periodontaltaschen oder um die Periodontaltaschen herum als ein "Subgingivalgelträger" nützlich. Diese Polymere sind in den US-Patenten Nrn. 5,198,220, Damani, ausgegeben am 30. März 1993, P&G, 5,242,910, Damani, ausgegeben am 7. September 1993, PAG, und 4,443,430, Mattei, ausgegeben am 17. April 1984, beschrieben.
- Verdickungsmittel können in einer Menge von 0,1 Gew.-% bis 13 Gew.-%, vorzugsweise von 2 Gew.-% bis 10 Gew.-%, stärker bevorzugt von 4 Gew.-% bis 8 Gew.-% der gesamten Zahnpasten- oder Gelzusammensetzung verwendet werden. Höhere Konzentrationen können für schleifmittelfreie Gele und Subgingivalgele verwendet werden.
- Eine weitere fakultative Komponente der topischen oralen Träger der Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung ist ein Feuchthaltemittel. Das Feuchthaltemittel dient dazu, die Zahnpastenzusammensetzungen vor einem Hartwerden beim Aussetzen unter Luft abzuhalten, dazu, daß sich die Zusammensetzungen im Mund feucht anfühlen, und bei bestimmten Feuchthaltemitteln dazu, um den Zahnpastenzusammensetzungen eine wünschenswerte Süße oder einen wünschenswerten Geschmack zu verleihen. Das Feuchthaltemittel auf Basis des reinen Feuchthaltemittels stellt im allgemeinen 0% bis 70%, vorzugsweise 5% bis 25% des Gewichts der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen dar. Geeignete Feuchthaltemittel für die Verwendung in Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung umfassen genießbare mehrwertige Alkohole wie Glycerin, Sorbit, Xylit, Butylenglycol, Polyethylenglycol und Propylenglycol, insbesondere Sorbit und Glycerin.
- Geschmacksstoffmittel können den Zusammensetzungen ebenfalls zugesetzt werden. Geeignete Geschmacksstoffmittel umfassen Wintergrünöl, Pfefferminzöl, Spearminzenöl, Nelkenknospenöl, Menthol, Anethol, Methylsalicylat, Eucalyptol, Cassis, 1-Menthylacetat, Salbei, Eugenol, Parsleyöl, Oxanon, alpha-Irison, Majoran, Zitrone, Orange, Propenylguaethol, Zimt, Vanille, Thymol, Linalool, Zimtaldehydglycerinacetal, bekannt als CGA, und Gemische hievon. Geschmacksmittel werden allgemein in der Zusammensetzungen in Mengen von 0,001 Gew.-% bis 5 Gew-% der Zusammensetzung verwendet.
- Süßungsmittel, welche verwendet werden können, umfassen Saccharose, Glucose, Saccharin, Dextrose, Levulose, Lactose, Mannit, Sorbit, Fructose, Maltose, Xylit, Saccharinsalze, Thaumatin, Aspartam, D-Tryptophan, Dihydrochalcone, Acesulfam und Cyclamatsalze, insbesondere Natriumcyclamat und Natriumsaccharin, und Gemische hievon. Eine Zusammensetzung enthält vorzugsweise 0,1 Gew.-% bis 10 Gew.-% dieser Mittel, vorzugsweise 0,1 Gew.-% bis 1 Gew.-% der Zusammensetzung.
- Zusätzlich zu Geschmacksstoff- und Süßungsmitteln können kühlende Mittel, den Speichelfluß fördernde Mittel, wärmende Mittel und Betäubungsmittel als fakultative Bestandteile in Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Diese Mittel liegen in den Zusammensetzungen in einer Menge von 0,001 Gew.-% bis 10 Gew.-%, vorzugsweise von 0,1 Gew.-% bis 1 Gew.-% der Zusammensetzung vor.
- Das Kühlungsmittel kann jedwedes einer großen Vielzahl von Materialien sein. Darin enthalten sind derartige Materialien wie Carboxamide, Menthol, Ketale, Diole, und Gemische hievon. Bevorzugte Kühlungsmittel in den vorliegenden Zusammensetzungen sind die Paramenthancarboxyamid-Mittel wie N-Ethyl-p-menthan- 3-carboxamid, kommerziell bekannt als "WS-3", N,2,3,-Trimethyl-2-isoppropylbutanamid, bekannt als "WS-23", und Gemische hievon. Zusätzliche bevorzugte Kühlungsmittel sind von der Gruppe bestehend aus Menthol, 3-1-Menthoxypropan-1,2-diol, bekannt als TK-10, hergestellt von Takasago, Menthonglycerinacetal, bekannt als MAG, hergestellt von Haarmann und Reimer, und Menthyllactat, bekannt als Frescolat®, hergestellt von Haarmann und Reimer, ausgewählt. Die Ausdrücke Menthol und Menthyl, wie sie hierin verwendet werden, umfassen dextro- und levo-Rotationsisomere dieser Verbindungen und racemische Gemische hievon. TK-10 ist im US-Patent Nr. 4,459,425, Amano et al., ausgegeben am 7. Oktober 1984, beschrieben. WS-3 und andere Mittel sind im US-Patent Nr. 4,136,163, Watson et al., ausgegeben am 23. Jänner 1979, beschrieben.
- Bevorzugte, den Speichelfluß fördernde Mittel der vorliegenden Erfindung umfassen Jambu®, hergestellt von Takasago. Bevorzugte wärmende Mittel umfassen Capsicum- und Nicotinatester, wie Benzylnicotinat. Bevorzugte betäubende Mittel umfassen Benzocain, Lidocain, Nelkenknospenöl und Ethanol.
- Die vorliegende Erfindung umfaßt auch ein Antizahnsteinmittel, vorzugsweise eine Pyrophosphationenquelle, welche von einem Pyrophosphatsalz stammt. Die in den vorliegenden Zusammensetzungen nützlichen Pyrophosphatsalze umfassen die Dialkalimetallpyrophosphatsalze, Tetraalkalimetallpyrophosphatsalze, und Gemische hievon. Dinatriumdihydrogenpyrophosphat (Na&sub2;H&sub2;P&sub2;O&sub7;), Tetranatriumpyrophosphat (Na&sub4;P&sub2;O&sub7;) und Tetrakaliumpyrophosphat (K&sub4;P&sub2;O&sub7;) in ihren unhydratisierten sowie in ihren hydratisierten Formen sind die bevorzugten Spezies. In Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung kann das Pyrophosphatsalz auf einem von drei Wegen vorhanden sein: überwiegend gelöst, überwiegend ungelöst oder es kann ein Gemisch aus gelöstem und ungelöstem Pyrophosphat sein.
- Zusammensetzungen, welche überwiegend gelöstes Pyrophosphat umfassen, beziehen sich auf Zusammensetzungen, worin mindestens eine Pyrophosphationenquelle in einer ausreichenden Menge vorhanden ist, um mindestens 1,0% freie Pyrophosphationen bereitzustellen. Die Menge an freien Pyrophosphationen kann von 1% bis 15%, vorzugsweise von 1,5% bis 10% und am stärksten bevorzugt von 2% bis 6% betragen. Freie Pyrophosphationen können in einer Vielzahl von protonierten Zuständen, in Abhängigkeit vom pH-Wert der Zusammensetzung, vorhanden sein.
- Zusammensetzungen, welche überwiegend ungelöstes Pyrophosphat umfassen, bezieht sich auf Zusammensetzungen, welche nicht mehr als 20% des gesamten Pyrophosphatsalzes in der Zusammensetzung gelöst enthalten, vorzugsweise weniger als 10% des gesamten Pyrophosphats in der Zusammensetzung gelöst enthalten. Tetranatriumpyrophosphatsalz ist das bevorzugte Pyrophosphatsalz in diesen Zusammensetzungen. Tetranatriumpyrophosphat kann die wasserfreie Salzform oder die Decahydratform oder jede beliebige andere Spezies sein, welche in fester Form in den Zahnputzmittelzusammensetzungen stabil ist. Das Salz liegt in seiner festen Teilchenform vor, bei welcher sich um den kristallinen und/oder den amorphen Zustand handeln kann, wobei die Teilchengröße des Salzes vorzugsweise klein genug ist, um ästhetisch annehmbar und während der Verwendung leicht löslich zu sein. Die Menge an Pyrophosphatsalz, welche bei der Herstellung dieser Zusammensetzungen nützlich ist, ist jedwede den Zahnstein regulierende wirksame Menge und sie beträgt im allgemeinen 1,5 Gew.-% bis 15 Gew.-%, vorzugsweise 2 Gew.-% bis 10 Gew.-% und am stärksten bevorzugt 3 Gew.-% bis 8 Gew.-% der Zahnputzmittelzusammensetzung.
- Zusammensetzungen können auch ein Gemisch aus gelösten und ungelösten Pyrophosphatsalzen umfassen. Jedwedes der vorstehend erwähnten Pyrophosphatsalze kann verwendet werden.
- Die Pyrophosphatsalze sind detaillierter in Kirk & Othmer, Encyclopedia of Chemical Technology, dritte Ausgabe, Band 17, Wiley-Interscience Publishers (1982), beschrieben.
- Fakultative Mittel für die Verwendung anstelle des Pyrophosphatsalzes oder in Kombination mit diesem umfassen derartige bekannte Materialien wie anionische Polymere, einschließlich Polyacrylaten und Copolymeren aus Maleinsäureanhydrid oder -säure und Methylvinylether (z. B. Gantrez), wie sie beispielsweise in US-PS 4,627,977, Gaffar et al., beschrieben sind, sowie z. B. Polyaminopropansulfonsäure (AMPS), Zinkcitrattrihydrat, Polyphosphate (z. B. Tripolyphosphat; Hexametaphosphat), Diphosphonate (z. B. EHDP; AHP), Polypeptide (wie Polyaspartinsäure und Polyglutaminsäure) und Gemische hievon.
- Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können auch ein Alkalimetallbicarbonatsalz enthalten. Alkalimetallbicarbonatsalze sind in Wasser löslich und sofern nicht stabilisiert, neigen sie dazu, in einem wäßrigen System Kohlendioxid abzugeben. Natriumbicarbonat, auch als Backsoda bekannt, ist das bevorzugte Alkalimetallbicarbonatsalz. Die vorliegende Zusammensetzung kann 0,5% bis 30%, vorzugsweise 0,5% bis 15% und am stärksten bevorzugt 0,5% bis 5% eines Alkalimetallbicarbonatsalzes enthalten.
- Das bei der Herstellung vor kommerziell geeigneten oralen Zusammensetzungen angewandte Wasser sollte vorzugsweise einen niedrigen Ionengehalt aufweisen und von organischen Verunreinigungen frei sein. Wasser umfaßt im allgemeinen 5 Gew.-% bis 70 Gew.-% und vorzugsweise 20 Gew.-% bis 50 Gew.-% der erfindungsgemäßen Zusammensetzung. Diese Mengen an Wasser umfassen das freie Wasser, welches zugesetzt wird, plus jenem, welches mit anderen Materialien wie Sorbit eingebracht wird.
- Titandioxid kann der vorliegenden Zusammensetzung ebenfalls zugesetzt werden. Titandioxid ist ein weißes Pulver, welches den Zusammensetzungen ein opakes Aussehen verleiht. Titandioxid umfaßt allgemein 0,25 Gew.-% bis 5 Gew.-% der Zahnputzmittelzusammensetzungen.
- Antimikrobielle Mittel gegen Zahnbelag können ebenfalls wahlweise in den oralen Zusammensetzungen vorliegen. Derartige Mittel können, ohne darauf beschränkt zu sein, Triclosan, 5- Chlor-2-(2,4-dichlorphenoxy)-phenol, beschrieben in The Merck Index, 11. Ausg. (1989), S. 1529 (Eintrag Nr. 9573), im US- Patent Nr. 3,506,720 und in der Europäischen Patentanmeldung Nr. 0 251 591 der Beecham Group, PLC, veröffentlicht am 7. Jänner 1988; Chlorhexidin (Merck Index Nr. 2090), Alexidin (Merck Index Nr. 222); Hexetidin (Merck Index Nr. 4624); Sanguinarin (Merck Index Nr. 8320); Benzalkoniumchlorid (Merck Index Nr. 1066); Salicylanilid (Merck Index Nr. 8299); Domiphenbromid (Merck Index Nr. 3411); Cetylpyridiniumchlorid (CPC) (Merck Index Nr. 2024); Tetradecylpyridiniumchlorid (TPC); N-Tetradecyl-4-ethylpyridiniumchlorid (TDEPC); Octenidin; Delmopinol, Octapinol und andere Piperidino-Derivate; Nicinzubereitungen; Zink/Zinn-Ionenmittel; Antibiotika wie Augmentin, Amoxicillin, Tetracyclin, Doxycyclin, Minocyclin und Metronidazol; und Analoga und Salze der vorstehenden antimikrobiellen Mittel gegen Zahnbelag umfassen. Sofern vorhanden, umfassen die antimikrobiellen Mittel gegen Zahnbelag im allgemeinen 0,1 Gew.-% bis 5 Gew.-% der Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung.
- Entzündungshemmende Mittel können ebenfalls in den oralen Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung vorhanden sein. Derartige Mittel können, ohne darauf beschränkt zu sein, nichtsteroide entzündungshemmende Mittel wie Aspirin, Ketorolac, Flurbiprofen, Ibuprofen, Naproxen, Indomethacin, Aspirin, Ketoprofen, Piroxicam und Meclofenaminsäure und Gemische hievon umfassen. Sofern vorhanden, stellen die entzündungshemmenden Mittel im allgemeinen etwa 0,001 Gew.-% bis etwa 5 Gew.-% der Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung dar. Ketorolac ist im US-Patent 5,626,838, ausgegeben am 6. Mai 1997, beschrieben.
- Andere fakultative Mittel umfassen synthetische anionische polymere Polycarboxylate, welche in Form ihrer freien Säuren oder teilweise oder vorzugsweise vollständig neutralisierter wasserlöslicher Alkalimetallsalze (z. B. Kalium- und vorzugsweise Natriumsalze) oder Ammoniumsalze angewandt werden und in US-Patent Nr. 4,152,420, Gaffar, US-Patent Nr. 3,956,480, Dichter et al., US-Patent Nr. 4,138,477, Gaffar, US-Patent Nr. 4,183,914, Gaffar et al. und US-Patent Nr. 4,906,456, Gaffar et al., beschrieben sind. Bevorzugt sind 1 : 4 bis 4 : 1 Copolymere von Maleinsäureanhydrid oder Maleinsäure mit anderen polymerisierbaren ethylenisch ungesättigten Monomeren, vorzugsweise Methylvinylether (Methoxyethylen) mit einem Molekulargewicht (MG) von etwa 30.000 bis etwa 1.000.000. Diese Copolymere sind beispielsweise als Gantrez AN 139 (MG 500.000), A. N. 119 (MG 250.000) und vorzugsweise als S-97 Pharmaceutical Grade (MG 70.000) der GAF Corporation erhältlich.
- Die vorliegende Erfindung kann wahlweise auch selektive H-2- Antagonisten umfassen, einschließlich von Verbindungen, die im US-Patent Nr. 5,294,433, Singer et al., ausgegeben am 15. März 1994, beschrieben sind.
- Eine sichere und wirksame Menge der Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung und/oder des Chloritions kann auf das Schleimhautgewebe der Mundhöhle, auf das Zahnfleischgewebe der Mundhöhle und/oder auf die Oberfläche der Zähne zur Behandlung oder Verhütung der vorstehend erwähnten Erkrankungen oder Zustände der Mundhöhle auf mehreren herkömmlichen Wegen topisch aufgebracht werden. Beispielsweise werden das Zahnfleisch/Schleimhautgewebe oder die Zähne in der Flüssigkeit und/oder dem Schaum gebadet, welcher durch das Bürsten der Zähne hervorgerufen wird. Andere nicht-einschränkende Beispiele umfassen das Aufbringen eines schleifmittelfreien Gels oder einer ebensolchen Paste, welches Chlorition enthält, direkt auf das Zahnfleisch-/Schleimhautgewebe oder auf die Zähne mit oder ohne einer der nachstehend beschriebenen Mundpflegeanwendung. Bevorzugte Verfahren zur Aufbringung von Chlorition auf das Zahnfleisch-/Schleimhautgewebe und/oder die Zähne sind das Bürsten mit einem Zahnputzmittel. Andere Verfahren des topischen Aufbringens von Chlorition auf das Zahnfleisch-/Schleimhautgewebe und die Oberfläche der Zähne sind für die Fachleute offensichtlich.
- Die Konzentration an Chloritionen in der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung hängt vom Typ der Zusammensetzung ab, die verwendet wird, um das Chlorition auf das Zahnfleisch/Schleimhautgewebe und/oder die Zähne aufzubringen, infolge der Unterschiede bei der Wirksamkeit der Zusammensetzungen beim Inkontakttreten mit dem Gewebe und den Zähnen und auch aufgrund der Menge an Zusammensetzung, die üblicherweise angewandt wird. Die Konzentration kann auch von der zu behandelnden Erkrankung oder dem Zustand abhängig sein.
- Für Zahnputzmittel (einschließlich Zahnpasten und Zahngelen) und schleifmittelfreie Gele beträgt die Konzentration an Chlorition vorzugsweise im Bereich von 0,4 Gew.-% bis 4,5 Gew.-% der Zusammensetzung, wobei 0,75 Gew.-% bis 3 Gew.-% bevorzugt sind und 1,5 Gew.-% bis 2 Gew.-% der Zusammensetzung noch stärker bevorzugt sind.
- Für die zweiphasigen Zusammensetzungen stellen die vorstehenden Konzentrationen an Chlorition die Konzentration an Chlorition dar, nachdem die beiden Phasen zusammengemischt wurden, was üblicherweise unmittelbar vor der Anwendung durch den Konsumenten erfolgt.
- Für das Verfahren zur Behandlung von schlechtem Atemgeruch (sowie für einen lange andauernden Atemschutz) der vorliegenden Erfindung wird eine sichere und wirksame Menge an Chlorition vorzugsweise auf das Zahnfleisch-/Schleimhautgewebe und/oder die Zähne (beispielsweise durch direktes Aufbringen eines schleifmittelfreien Gels, mit oder ohne einer Vorrichtung, durch Aufbringen eines Zahnputzmittels oder eines Zahngels mit einer Zahnbürste etc.) vorzugsweise während mindestens 10 Sekunden, vorzugsweise 20 Sekunden bis 10 Minuten, stärker bevorzugt 30 Sekunden bis 60 Sekunden aufgebracht. Das Verfahren umfaßt meist ein auf ein derartiges Inkontaktbringen folgendes Ausspucken eines Großteils der Zusammensetzung. Die Häufigkeit eines derartigen Inkontaktbringens beträgt vorzugsweise einmal pro Woche bis viermal pro Tag, stärker bevorzugt dreimal pro Woche bis dreimal täglich, noch stärker bevorzugt einmal pro Tag bis zweimal pro Tag. Die Dauer einer derartigen Behandlung reicht typischerweise von einem Tag bis zur Lebenszeit. Zusätzlich kann eine Zahnpaste, ein schleifmittelfreies Gel, ein Zahngel, etc. auf die Zungenoberfläche und andere Zahlfleischgewebe und Schleimhautgewebe der Mundhöhle aufgebürstet werden.
- Für das Verfahren des Weißmachens der Zähne in der Mundhöhle wird vorzugsweise eine sichere und wirksame Menge an Chlorition mit oder ohne einer Mundpflegevorrichtung wie einer Zahnbürste, einer Schale, welche die Zusammensetzung enthält, Kunststoffstreifen (wie hierin nachstehend beschrieben), etc. vorzugsweise auf die Oberfläche der Zähne angewandt; für Zahnpasten oder Zahngele, vorzugsweise während mindestens 10 Sekunden, vorzugsweise von 20 Sekunden bis 10 Minuten, stärker bevorzugt von 30 Sekunden bis 60 Sekunden und für schleifmittelfreie Gele (aufgebracht mit einem Hilfsmittel) vorzugsweise mindestens 10 Minuten bis 12 Stunden oder 20 Sekunden bis 10 Minuten. Das Verfahren umfaßt oft das auf ein derartiges Inkontaktbringen erfolgende Ausspucken eines Großteils der Zusammensetzung, vorzugsweise gefolgt von einem Spülen mit z. B. Wasser. Die Häufigkeit eines derartigen Inkontaktbringens beträgt vorzugsweise von einmal pro Woche bis viermal täglich, stärker bevorzugt von dreimal pro Woche bis dreimal täglich, noch stärker bevorzugt von einmal pro Tag bis zweimal pro Tag. Die Dauer einer derartigen Behandlung reicht typischerweise von einem Tag bis zur Lebenszeit. Der Anwender kann die Anwendung nach Bedarf zum Weißmachen der Zähne wiederholen. Die Dauer der Behandlung beträgt vorzugsweise von drei Wochen bis zu drei Monaten, sie kann aber kürzer oder länger sein, in Abhängigkeit von der Intensität der zu behandelnden Zahnverfärbung, der jeweils angewandten Abgabeform und des Ansprechens des Patienten auf die Behandlung.
- In einer bevorzugten Anwendung bringen die Konsumenten einen dünnen Kunststofffilm, welcher mit der vorliegenden Zusammensetzung vorbeschichtet wurde, auf ihre Zähne auf und tragen diesen von etwa 10 Minuten bis zu 8 Stunden, wie vorstehend beschrieben. Der Konsument verwendet für jede Aufbringung der vorliegenden Zusammensetzung einen neuen Streifen. Dieser Typ eines Streifenhilfsmittels ist ferner in den parallelen P & G Anmeldungen WO 98/55079 und WO 98/55044 beschrieben.
- Die folgenden nicht-einschränkenden Beispiele beschreiben ferner bevorzugte Ausführungsformen im Rahmen der vorliegenden Erfindung. Viele Variationen dieser Beispiele sind möglich, ohne vom Rahmen der Erfindung abzuweichen.
- Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich alle hierin verwendeten Prozentsätze auf das Gewicht der Zusammensetzung.
- Die folgenden Beispiele werden durch herkömmliche Verfahren durch Mischen der folgenden Bestandteile hergestellt: Beispiel 1 - Zweiphasiges Zahnputzmittel
- Nachdem die Phasen in einem Verhältnis von 1 : 1 Volumen/Volumen vermischt sind, beträgt der pH-Wert ungefähr 8,5 bis 9.
- ¹ Qualität 7M8SF von Aqualon.
- ² Erhältlich von B. F. Goodrich. Beispiel 2 - Zweiphasiges Zahnputzmittel
- Nachdem die Phasen in einem Verhältnis von 1 : 1 Volumen/Volumen vermischt sind, beträgt der pH-Wert ungefähr 7,5.
- ¹ Qualität 7M8SF von Aqualon.
- ² Erhältlich von B. F. Goodrich.
- Bestandteil Gew.-%
- Wasser 62,277
- Natriumchlorit 3,750
- Natriumfluorid 0,243
- Hydratisiertes Siliciumdioxid 25,000
- Xanthangummi 0,600
- Carbomer 956¹ 0,200
- Natriumalkylsulfat (27,9%-ige Lösung) 4,000
- Titandioxid 1,000
- Natriumsaccharin 0,130
- Geschmacksstoff 1,000
- Natriumhydroxid (50%-ige Lösung) 1,800
- Gesamt 100,00
- ¹ Erhältlich von B. F. Goodrich.
- pH-Wert ungefähr 10.
- Schleifmittelfreies Gel
- Bestandteil Gew.-%
- Natriumchlorit (80%) 3,75
- Carbopol 956¹ 8,00
- Natriumbicarbonat 0,84
- Natriumhydroxid (50%-ige Lösung) 8,00 (in etwa ausreichend um pH 10 einzustellen)
- Wasser qs 100%
- ¹ Erhältlich von B. F. Goodrich.
- Schleifmittelfreies Gel
- Bestandteil Gew.-%
- Natriumchlorit (80%) 3,18
- Carbopol 956¹ 3,90
- Natriumbicarbonat 0,84
- Natriumhydroxid (50%-ige Lösung) 3,90 (in etwa ausreichend um pH 10 einzustellen)
- Wasser qs 100%
- ¹ Erhältlich von B. F. Goodrich.
- Für die Beispiele 9 und 10 wird Carbopol in Wasser dispergiert. Danach wird Natriumhydroxid zugesetzt und es wird gemischt. Anschließend wird Natriumbicarbonat zugesetzt und es wird gemischt. Der pH-Wert wird überprüft und erforderlichenfalls mit Natriumhydroxid auf einen pH-Wert von 10 eingestellt. Abschließend wird Natriumchlorit zugesetzt und es wird gemischt.
Claims (10)
1. Zahnpastenzusammensetzung für die Mundpflege, umfassend:
(a) mehr als 0,2%, bezogen auf das Gewicht der
Endzusammensetzung, an Chlorition; und
(b) einen pharmazeutisch annehmbaren, topischen, oralen
Träger für Zahnpasten;
wobei die Menge an Chlordioxid oder chloriger Säure in der
Endzusammensetzung weniger als 50 ppm beträgt und der pH-
Wert der Endzusammensetzung mehr als 7,6 ist.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei die Zusammensetzung
mehr als 0,4%, vorzugsweise mehr als 0,75%, bezogen auf
das Gewicht der Zusammensetzung, an Chlorition umfaßt.
3. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die
Menge an Chlordioxid oder chloriger Säure in der
Endzusammensetzung weniger als 25 ppm, vorzugsweise weniger als 10
ppm beträgt.
4. Zusammensetzung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei der pH-Wert der Endzusammensetzung mehr als 8, stärker
bevorzugt von 8 bis 10 beträgt.
5. Zusammensetzung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei die Zusammensetzung eine erste und eine zweite Phase
umfaßt:
(a) wobei die erste Phase Chlorition umfaßt; und
(b) die zweite Phase einen pharmazeutisch annehmbaren,
topischen, oralen Träger für Zahnpasten und kein
Chlorition umfaßt und unter Geschmacksmittel,
grenzflächenaktivem Mittel, Fluoridionen, Schleifmittel,
und Gemischen hievon ausgewählt ist.
6. Zusammensetzung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
welche eine schleifmittelfreie Gelzusammensetzung ist,
wobei der Träger ein schleifmittelfreies Gel ist,
vorzugsweise wobei das Gel ein Subgingivalgel zur Abgabe von
Chlorition in die Periodontal- oder Subgingivaltaschen
ist.
7. Zusammensetzung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
welche 0,05% bis 0,3%, bezogen auf das Gewicht der
Endzusammensetzung, an Fluoridion im genannten pharmazeutisch
annehmbaren, topischen, oralen Träger für Zahnpasten
umfaßt.
8. Kosmetisches Verfahren zum Bleichen von Zähnen, umfassend
das Verabreichen einer Zusammensetzung nach einem der
vorstehenden Ansprüche in die Mundhöhle.
9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei die Zusammensetzung eine
erste Phase und eine zweite Phase umfaßt:
(a) wobei die erste Phase mehr als 0,2%, bezogen auf das
Gewicht der Endzusammensetzung, an Chlorition umfaßt;
und
(b) die zweite Phase 0,05% bis 0,3%, bezogen auf das
Gewicht der Endzusammensetzung, an Fluoridion in einem
pharmazeutisch annehmbaren, topischen, oralen Träger
für Zahnpasten und kein Chlorition umfaßt.
10. Kosmetisches Verfahren zur Behandlung oder Vermeidung von
schlechtem Atemgeruch, umfassend das Verabreichen einer
Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 in die
Mundhöhle.
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