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Die vorliegende Erfindung betrifft
einen Filter zur Entfernung von Fremdsubstanzen, welche in einer flüssigen Medizin
enthalten sind und für
den lebenden Körper
(Organismus) nicht geeignet sind, wenn die flüssige Medizin einem Patienten
als Infusion verabreicht wird.
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In ärztlichen Einrichtungen wird
eine Infusion oft zum Zwecke der Nahrungsergänzung, der Regulierung des
Elektrolytgleichgewichtes im Körper,
der Wasserergänzung,
der medizinischen Behandlung und dergleichen durchgeführt. Wenn
eine Infusion durchgeführt
wird, können
Fremdsubstanzen in eine flüssigen
Infusionsmedizin eingemischt werden. Beispiele solcher Fremdsubstanzen
umfassen: Fremdsubstanzen, welche in einer flüssigen Medizin von Anfang an
enthalten sind, Schnittstaub, welcher eingemischt wird, wenn eine Gummikappe
eines Infusionsbehälters
mit einer Nadel durchstoßen
wird, feine Teilchen von Glasstaub, Bakterien, welche in die flüssige Medizin
gelangen, wenn ein Infusionsset vorbereitet wird oder wenn eine
Vielzahl von flüssigen
Medikamenten vermischt wird, und dergleichen. Da Fremdsubstanzen
für den
menschlichen Körper
schädlich
sind, sollten sie den Patienten nicht durch Infusion verabreicht
werden. Daher wird häufig
ein Infusionsfilter zusammen mit einem Infusionsset verwendet, um
die oben erwähnten
Fremdsubstanzen zu entfernen.
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Die US-A-4,695,382 offenbart eine
Inline-Endfiltereinheit, worin ein flexibles, nicht-poröses, intravenöses Schlauchelement
mikroporöse
Hohlfasern innerhalb des Schlauchelementes parallel zur Längsrichtung des
Schlauches angeordnet enthält.
Die Fasern sind an einem Ende geschlossen und an dem gegenüber liegenden
Ende offen. Um die Fasern ist ein Material angeordnet, das den Fluss
blockiert.
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Die WO-A-87/06845 offenbart eine
Infusionsfiltervorrichtung, worin in Längsrichtung positiv hohle Filterfasern
und ein den Fluss blockierendes Material innerhalb eines Schlauchkörpers angeordnet
sind, um den Fluss bzw. Strom durch das Material der Hohlfasern
zu leiten.
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Die US-A-4,267,053 offenbart einen
Filter, welcher wenigstens eine poröse Hohlfaser innerhalb des Gehäuses parallel
zur Längsrichtung
davon angeordnet umfasst. Das Verhältnis des gesamten wirksamen
Filtrationsbereiches der Hohlfaser zur Kapazität des Gehäuses ist etwa 4 : 1.
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Die US-A-4,568,366 offenbart ein
Bündel
von Filterrohren bzw. -schläuchen
mit Außendurchmessern von
nicht mehr als (0,02 inch) 0,5 mm. Die Filterrohre sind gefaltet.
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Beispiele für Infusionsfilter umfassen
einen flachen Membran-Infusionsfilter,
einen Hohlfaser-Infusionsfilter, etc. Jeder Filter hat sein eigenes
Merkmal. Seit kurzem wird viel Aufmerksamkeit auf den Hohlfaser-Infusionsfilter
gerichtet, unter anderem aufgrund der unten genannten Gründe 1 und
2.
- 1. Ein Hohlfaser-Infusionsfilter kann feine
Teilchen nahezu perfekt entfernen.
- 2. Ein Hohlfaser-Infusionsfilter kann einen großen Miembranbereich
sicherstellen, sogar wenn eine Menge bzw. ein Betrag der gepackten
Membran klein ist.
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Erwünschte Erfordernisse für einen
Infusionsfilter umfassen die unten genannten drei Erfordernisse.
- (1) Die Fließrate der Filtration ist groß.
- (2) Die Menge an in einem Filter gepackter Membran ist gering
(auch als "Priming-Betrag" bezeichnet).
- (3) Der Bereich der Filtermembran ist klein.
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Wenn die Fließrate der Filtration groß ist, ist
die Durchlässigkeit
des Infusionsfilters gut und die Filterkapazität pro Zeiteinheit ist ausgezeichnet.
Wenn die Menge an gepackter Membran klein ist, ist das Totvolumen
(ein Retentions- bzw. Rückhaltevolumen)
der flüssigen
Medizin, welche in dem Gehäuse
des Infusionsfilters verbleibt, gering. Das ist besonders vorteilhaft,
wenn eine Spurenmenge der flüssigen
Medizin verabreicht wird oder eine spezifische flüssige Medizin
rasch in den Körper
eingeleitet wird. Darüber
hinaus kann die Menge an Flüssigkeit,
welche in dem Infusionsfilter nach beendeter Infusion verbleibt,
reduziert werden. Wenn der Bereich der Filtermembran klein ist,
können
die Materialkosten reduziert werden. Daher ist das im Hinblick auf die
Herstellungskosten vorteilhaft. Darüber hinaus kann durch Reduktion
des Bereiches der Membran die Menge der gepackten Membran reduziert
werden, wodurch die Menge an flüssiger
Medizin, die durch den Filter adsorbiert wird, reduziert wird.
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Allerdings ist das oben genannte
Erfordernis (1) kontradiktorisch zu den Erfordernissen (2) und (3). Daher
war es nicht einfach gewesen, einen Infusionsfilter mit ausgezeichneten
Eigenschaften herzustellen. Darüber
hinaus war es auch schwierig, solche Infusionsfilter zu niedrigen
Kosten herzustellen. Wenn beispielsweise ein Hohlfaser-Membraninfusionsfilter
verwendet wird, um die Fließrate
der Filtration durch den gesamten Infusionsfilter zu erhöhen, ist
es notwendig, den Membranbereich der Hohlfaser des Filters zu erhöhen. Um
den Membranbereich der Hohlfaser zu erhöhen, ist eine größere Menge
an Hohlfasermembranen erforderlich. Darüber hinaus ist, um die größere Menge
an Hohlfasermembranen zu packen, ein größeres Filtergehäuse er an
Hohlfasermembranen zu packen, ein größeres Filtergehäuse erforderlich.
Im Ergebnis ist die Menge der gepackten Membran in dem Infusionsfilter
erhöht.
Im Gegensatz dazu kann, um den Membranbereich oder die Menge an
gepackter Membran in dem Infusionsfilter zu reduzieren, das Erfordernis
hinsichtlich der Fließrate
der Filtration nicht verwirklicht werden.
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Wie oben erwähnt, sind die oben erwähnten drei
Erfordernisse kontradiktorisch zueinander, was es schwierig macht,
einen Infusionsfilter mit exzellenten Eigenschaften zu niedrigen
Kosten herzustellen.
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Es ist daher Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, einen Infusionsfilter mit exzellenten Eigenschaften zu
niedrigen Kosten zur Verfügung
zu stellen.
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Um die oben genannte Aufgabe zu lösen, umfasst
der Infusionsfilter der vorliegenden Erfindung die Merkmale von
Anspruch 1.
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Bei dem oben erwähnten Infusionsfilter wird
bevorzugt, dass die Packungsrate im Bereich von 15 bis 35% liegt.
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Des Weiteren wird bevorzugt, dass
die wirksame Länge
eines Filtrationsabschnittes, der im Wesentlichen zur Filtration
der porösen
Hohlfaser fähig
ist, im Bereich von 2,5 bis 3,5 cm und besonders bevorzugt im Bereich
von 2,5 bis 3,0 cm liegt.
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Des Weiteren wird bei dem oben erwähnten Infusionsfilter
bevorzugt, dass ein mittlerer Innendurchmesser der Hohlfasern, welche
das Hohlfaserbündel
bilden, im Bereich von 100 bis 500 μm liegt und eine mittlere Dicke
der Hohlfasern im Bereich von 20 bis 200 μm. Bevorzugter liegt der mittlere
Innendurchmesser im Bereich von 200 bis 400 μm und die mittlere Dicke im
Bereich von 50 bis 150 μm.
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Des Weiteren wird bei dem oben erwähnten Infusionsfilter
bevorzugt, dass die Hohlfaser jegliche Materialien umfasst, die
aus der Gruppe ausgewählt
sind, die aus Polysulfon, Polyethersulfon, Polypropylen, Polyethylen,
Cellulose, derivatisierte Cellulose, Polyacrylnitril, Ethylenvinylacetat-Copolymer
und Ethylenvinylalkohol besteht. Bevorzugter besteht die Hohlfaser
aus einem hydrophilen Material, so dass es leicht mit einer Infusionsflüssigkeit übereinstimmt.
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Des Weiteren wird bei dem oben erwähnten Infusionsfilter
bevorzugt, dass die Anzahl der Hohlfasern, die in dem Gehäuse gepackt
sind, im Bereich von 10 bis 50 liegt. Bevorzugter liegt die Anzahl
im Bereich von 10 bis 30.
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Des Weiteren wird bei dem oben erwähnten Infusionsfilter
bevorzugt, dass die Menge an in das Gehäuse eingefüllter Flüssigkeit 3,0 ml oder weniger
beträgt.
Bevorzugter liegt die Menge im Bereich von 1,0 bis 2,0 ml.
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Des Weiteren wird bei dem oben erwähnten Infusionsfilter
bevorzugt, dass das Gehäuse
eine zylindrische Form mit einer Länge von 2,0 bis 5,0 cm und
einem Innendurchmesser von 0,3 bis 2,0 cm aufweist. Bevorzugter
liegt die Länge
des Zylinders im Bereich von 2,0 bis 3,0 cm und der Innendurchmesser
im Bereich von 0,5 bis 1,5 cm.
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Des Weiteren wird bei dem oben erwähnten Infusionsfilter
bevorzugt, dass die Fließrate
der Filtration durch den Filterabschnitt im Bereich von 15 bis 50
ml/min liegt.
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Des Weiteren wird bei dem oben erwähnten Infusionsfilter
bevorzugt, dass der gesamte effektive Filtrationsbereich des Filtrationsabschnittes
im Bereich von 10 bis 40 cm2 liegt. Bevorzugter
liegt der Bereich zwischen 10 bis 25 cm2.
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Des Weiteren wird bei dem oben erwähnten Infusionsfilter
bevorzugt, dass die in dem Gehäuse
gepackten Hohlfasern im Wesentlichen dieselbe Länge aufweisen.
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1 ist
ein Diagramm, das den Einfluss der wirksamen Länge der Hohlfaser auf den Fluss
oder die Kosten bei einem Infusionsfilter von Beispiel 1 der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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2 ist
ein Diagramm, das den Einfluss der Packungsrate auf den Fluss oder
den Füllbetrag
bei einem Infusionsfilter von Beispiel 1 der vorliegenden Erfindung
zeigt.
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3 ist
eine schematische Ansicht, welche einen Infusionsfilter in einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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4 ist
ein Diagramm, das die resultierende Packungsrate und den Fluss zeigt,
wenn die wirksame Länge
der Hohlfaser 2,5 cm wie in Beispiel 3 der vorliegenden Erfindung
ist.
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Die vorliegende Erfindung löste die
Probleme des Standes der Technik, indem die oben erwähnten drei Erfordernisse
genau ausgeglichen wurden: nämlich
(1) die Verbesserung der Fließrate
der Filtration, (2) die Reduktion der Menge an gepackter Membran
und (3) die Reduktion eines Membranbereiches. Genauer gesagt wurde
durch Einstellen der Rate der Packung der Hohlfasern in einem Infusionsfilter
(nachfolgend auch als "Packungsrate" bezeichnet) auf
einen vorbestimmten Bereich und durch Halten der Menge der gepackten Membran
bei einer bestimmten Menge, die Fließrate der Filtration verbessert.
Des Weiteren wurde durch Einstellen der wirksamen Länge der
Hohlfaser auf einen bestimmten Bereich die Fließrate der Filtration verbessert und
der Membranbereich reduziert. Die effektive Länge wird hier als eine Länge der
Hohlfaser in einer axialen Richtung des Bereiches (Abschnittes)
definiert, welcher im Wesentlichen zum Filtern von Flüssigkeit
fähig ist. Des
Weiteren wurde durch Einstellen der wirksamen Länge der Hohlfaser und der Packungsrate
auf vorbestimmte Bereiche ein Infusionsfilter mit einer ausgezeichneteren
Eigenschaft zu niedrigen Kosten geliefert.
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Insbesondere liegt, wenn die wirksame
Länge auf
4,5 cm oder weniger eingestellt ist, die Packungsrate der Hohlfasern
vorzugsweise 15 bis 40%, bevorzugter 15 bis 35% und des Weiteren
bevorzugt 20 bis 30%, um die Bedingungen zu erfüllen: die Fließrate der
Filtration beträgt
23 ml/min oder mehr und die Menge an eingefüllter Flüssigkeit beträgt 1,5 ml
oder weniger.
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Des Weiteren konnten bei der vorliegenden
Erfindung die verschiedenen Arten von Ausführungsformen, welche unten
beschrieben sind, angewendet werden.
- (1) Ein
mittlerer Innendurchmesser der Hohlfasern, welche das Hohlfaserbündel bilden,
ist 100 bis 500 μm und
eine mittlere Wanddicke der Hohlfasern ist 20 bis 200 μm.
- (2) Die oben erwähnte
Hohlfaser ist aus irgendeinem der synthetischen Harze von Polysulfon
(PS), Polyethersulfon (PES), Polypropylen (PP), Polyethylen (PE),
Cellulose, derivatisierte Cellulose, Polyacrylnitril (PAN), Ethylenvinylacetat-Copolymer
(EVA) und Ethylenvinylalkohol (EVAL) ausgewählt.
- (3) Die wirksame Länge
beträgt
2,0 bis 4,5 cm, bevorzugt 2,5 bis 3,5 cm und bevorzugter 2,5 bis
3,0 cm.
- (4) Die Anzahl an in dem Gehäuse
gepackten Hohlfasern beträgt
10 bis 50.
- (5) Die Menge an in das Gehäuse
eingefüllter
Flüssigkeit
ist 3,0 ml oder weniger.
- (6) Das Gehäuse
hat eine zylindrische Form mit einer Länge von 2,0 bis 5,0 cm und
einem Innendurchmesser von 0,3 bis 2,0 cm.
- (7) Die Fließrate
der Filtration durch den Filterabschnitt beträgt 15 bis 50 ml/min.
- (8) Der gesamte wirksame Filtrationsbereich des Filterabschnittes
beträgt
10 bis 40 cm2.
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Beispiel
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Nachfolgend wird der Einfluss der
wesentlichen Merkmale der vorliegenden Erfindung auf die Eigenschaft
oder die Herstellungskosten eines Infusionsfilters im Wege von Beispielen
beschrieben.
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Die Packungsrate der Hohlfasern in
den nachfolgenden Beispielen wurde aus der folgenden Gleichung 1
berechnet. Insbesondere bedeutet die Gleichung 1 das Verhältnis des
gesamten Querschnittsbereiches der Hohlfasern bezüglich des
Querschnittsbereiches des Gehäuses
bei beispielsweise einem Querschnitt der Grenze zwischen der Hohlfaser
und dem Potting- bzw. Gießmaterial. (Gleichung
1)
worin r einen Außenradius der Hohlfaser bezeichnet;
R einen In die Anzahl ist, bevor sie hälftig gefaltet werden.
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Beispiel 1
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a. Materialien von Hohlfasern
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- (1) Hohlfaser: Es wurden poröse Hohlfasern
(hergestellt von Membra (alte Firmenbezeichnung: AKZO)) aus Polyethersulfon
mit einem Innendurchmesser von 300 μm, einer Wandstärke von
100 μm und
einem mittleren Porendurchmesser von 0,2 μm, maximaler Porendurchmesser
0,6 μm,
und der Länge
in einer axialen Richtung von 6,0 cm, 7,0 cm, 8,0 cm, 9,0 cm, 10,0
cm bzw. 11,0 cm verwendet. Jede Hohlfaser wurde an beiden Enden
durch Gießen
mit Polyurethanharz fixiert. Demzufolge wurden Hohlfasern mit einer
wirksamen Länge
von 2,0 cm, 2,5 cm, 3,0 cm, 3,5 cm, 4,0 cm bzw. 4,5 cm hergestellt.
Die wirksame Länge bezeichnet
hier eine Länge
in einer axialen Richtung des Abschnittes, welcher im Wesentlichen
zur Filtration fähig
ist.
- (2) Gehäuse:
Ein transparentes zylindrisches Gehäuse aus Polymethylmethacrylat
mit einem Innendurchmesser von 0,5 cm und einer Länge von
jeder der oben erwähnten
wirksamen Längen
+ 0,5 cm. 3 zeigt seine
schematische Ansicht. In 3 bezeichnet
die Bezugsziffer 1 einen Infusionsfilter in einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung; 2 bezeichnet eine Flüssigkeitseinlassöffnung für zu filtrierende
Flüssigkeit;
3 bezeichnet eine Entlüftungsöffnung; 4 bezeichnet
eine Hohlfaser zum Filtern von Flüssigkeit; 5 bezeichnet
eine Rohr- bzw. Schlauchdichtung (Pottingmaterial) zum Abdichten
des äußeren der
beiden Enden der Hohlfaser 4; 6 bezeichnet eine
Flüssigkeitsauslassöffnung zum
Austragen der gefilterten Flüssigkeit;
und 7 bezeichnet ein Gehäuse. Das Bezugszeichen A zeigt
eine Länge
des Gehäuses 7 und
B ist ein Bereich der Hohlfaser, welcher zur Filtration fähig ist
(ein Bereich, der ein Bezug für
die wirksame Länge
ist).
die wirksame Länge
ist).
Hier ist, da die Hohlfaser hälftig an einem Biegepunkt im
obersten Teil umgefaltet ist, der Flüssigkeitsstrom unterbrochen.
Darüber
hinaus entspricht die Länge
des Durchgangs, sogar wenn sich der Biegepunkt in Kommunikation
mit Flüssigkeit
befindet, dem eines Weges wie durch B in 3 gezeigt ist, da Flüssigkeit von beiden Enden der
Hohlfasern zugeführt
wird.
Die zu filtrierende Flüssigkeit wird durch die Flüssigkeitseinlassöffnung 2 in
das Innere des Gehäuses 7 eingeführt, tritt
in das Innere der Hohlfaser 4 ein, während sie filtriert und gereinigt
wird, wenn die Flüssigkeit durch
die Hohlfaser 4 passiert, tritt durch das Innere der Hohlfaser 4,
die am Pottingmaterial 5 vorliegt, und wird aus dem Ende
der Hohlfaser an der Flüssigkeitsauslassöffnung ausgetragen.
Das nicht filtrierte Produkt, das nicht durch die Hohlfaser 4 durchgetreten
ist, verbleibt im Inneren des Gehäuses 7.
- (3) Infusionsset, ausgerüstet
mit einem Infusionsfilter: Infusionsset 216D, hergestellt von JMS
CO., LTD.
- (4) Arzneimittellösung: "Aminotripa II" (Handelsname eines
Produktes, hergestellt von Otsuka Pharmaceutical Co., Ltd.).
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b. Verfahren
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- (1) Die oben genannte flüssige Medizin wurde mit einem
Druck von 90 cm (dieser numerische Wert wird bestimmt, basierend
auf dem allgemeinem Anwendungsmodus in Krankenhäusern) fließen gelassen, indem ein Infusionsset,
ausgerüstet
mit verschiedenen wirksamen Längen
des Infusionsfilters, verwendet wurde.
- (2) Der Membranbereich mit der Hohlfaser einer jeden wirksamen
Länge wurde
berechnet. Dann wurde der Fluss bzw. Strom aus der wenn die Flüssigkeit
bei der oben genannten Methode fließen gelassen wurde. Die Messbedingungen
und die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. Tabelle
1 [n = 10, die Fließrate der Filtration und der
Fluss sind als Mittelwerte gezeigt]
- (3) Tabelle 2 zeigt eine Struktur des Filters, welcher die beabsichtigte
Fließrate
der Filtration (23 ml/min), berechnet aus dem Fluss von Tabelle
1, erfüllt. Tabelle
2
- (4) Basierend auf Tabelle 2 wird die wirksame Länge der
Hohlfaser gegen den Fluss aufgetragen und gegen die jeweiligen Kosten
in einem Diagramm in 1.
In diesem Diagramm zeigt die Abszisse die wirksame Länge der
Hohlfaser und die Ordinate zeigt den Fluss, der eine Referenz für die gefilterte
Menge und die Kosten pro Hohlfaser ist. So wurde das Verhältnis zwischen der
wirksamen Länge
der Hohlfaser des Infusionsfilters, welche die beabsichtigte Fließrate der
Filtration (23 ml/min) erfüllt,
dem Fluss und den Kosten untersucht. Die Einheit des Flusses ist
ml/min cm2. Die Fließrate der Filtration ist als
Produkt des Flusses und des wirksamen Membranbereiches der Hohlfaser
ausgedrückt.
Die Einheit der Kosten ist Yen/Hohlfaser. Innerhalb des aus 1 gemessenen Bereiches wird,
indem die Länge
der Hohlfaser, das heißt
die wirksame Länge
der Hohlfaser, kürzer
wird, der Fluss größer, wodurch
Flüssigkeit
leicht fließen
kann. Daher wird bei diesem Diagramm, in welchem die Flussrate der
Filtration konstant ist, der Membranbereich in dem Maße kleiner
wie der Fluss größer wird.
Daher kann, in dem Maße
wie die wirksame Länge
der Hohlfaser kürzer
wird, der Bereich der Hohlfasermembran zum Erhalten der spezifischen
Fließrate
der Filtration reduziert werden.
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Im Ergebnis können die Kosten der Hohlfaser
reduziert werden. Tatsächlich
zeigt das Diagramm von 1,
dass in dem Bereich, in dem die wirksame Länge der Hohlfaser von 4,5 auf
2,5 cm reduziert wird, je kürzer
die Länge
ist, die Kosten pro Hohlfaser reduziert werden. In dem Bereich,
in dem die wirksame Länge der
Hohlfaser jedoch von 2,5 auf 2,0 cm reduziert wird, werden die Kosten
im Gegensatz dazu, je kürzer
die wirksame Länge
ist, erhöht.
Grund dafür
ist wahrscheinlich, dass die nicht filtrierende Oberfläche hinsichtlich der
wirksamen Filtrationsoberfläche
der Hohlfaser infolge der Reduktion der wirksamen Länge erhöht wird.
Bei dem Hohlfaser-Infusionsfilter sind die beiden Enden der Hohlfaser
mit einem Pottingmaterial fixiert und der Abschnitt der Hohlfaser,
welcher mit dem Pottingmaterial fixiert ist, ist eine nicht filtrierende
Oberfläche,
welche Flüssigkeit
nicht filtrieren kann. Wenn die Länge der Hohlfaser reduziert
wird, wird das Verhältnis
der nicht filtrierenden Oberfläche
hinsichtlich der gesamten Hohlfaser erhöht. Dementsprechend werden
die Kosten im Gegensatz dazu erhöht.
Daher können
abgeleitet von den oben genannten Ergebnissen, um einen Infu sionsfilter
mit ausgezeichneter Eigenschaft zu erhalten, Hohlfasern mit einer
wirksamen Länge
von 2,0 bis 4,5 cm praktisch verwendet werden. Aus der Sicht der
Kosten ist die wirksame Länge
der Hohlfasern vorzugsweise 2,5 bis 3,5 cm, bevorzugter 2,5 bis
3,0 cm.
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Beispiel 2
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a. Materialien der Hohlfasern
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Die Hohlfaser ist die gleiche wie
im Beispiel 1, mit der Ausnahme, dass die wirksame Länge auf
4,5 cm eingestellt ist und die Packungsraten (Vol.%) der Hohlfasern,
die in dem Gehäuse
mit einem Innendurchmesser von 5,0 mm gepackt sind, auf 10%, 20%,
30%, 40% und 50% geändert
sind.
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b. Verfahren
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- (1) Ein Infusionsset, ausgerüstet mit
einem Infusionsfilter mit einer verschiedenen Packungsrate wurde
verwendet und die flüssige
Medizin aus Beispiel 1 wurde fließen gelassen.
- (2) Die Fließrate
der Filtration durch den Infusionsfilter mit jeweiligen Packungsraten
wurde gemessen und der Fluss berechnet.
- (3) Eine Struktur des Filters zur Erfüllung der beabsichtigten Fließrate der
Filtration (23 ml/min), berechnet aus dem Fluss, wurde bestimmt.
Dann wurde die Packungsrate der Hohlfaser gegen den Fluss bzw. die Füllmenge
in einem Diagramm (2)
aufgetragen.
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2 ist
ein Diagramm, welches die Daten zeigt, die als Ergebnis der Durchführung einer
Infusion unter Konstanthaltung der wirksamen Länge und Ändern der Packungsraten erhalten
wur den. In dem Diagramm zeigt die Abszisse die Packungsrate (%)
der in dem Gehäuse
gepackten Hohlfasern und die Ordinate zeigt den Fluss, der eine
Referenz für
die Fließrate
der Filtration und die Menge des gepackten Infusionsfilters ist. Demzufolge
wurde das Verhältnis
zwischen der Packungsrate, welche die beabsichtigte Fließrate der
Filtration (23 ml/min) erfüllt,
dem Fluss und der Füllmenge
untersucht. Die Einheit des Flusses ist die gleiche wie im Beispiel
1 und die Einheit der Füllmenge
ist ml. In dem aus 2 gemessenen
Bereich wird der Fluss in dem Maße verbessert, wie die Füllmenge
reduziert wird. Jedoch wird die Füllmenge zum Erhalten der beabsichtigten
Fließrate
der Filtration entsprechend erhöht.
Es wird angenommen, dass der Grund, warum der Fluss verbessert wird,
wenn die Packungsrate reduziert wird, darin liegt, dass der Raum
zwischen den Hohlfasern erhöht
wird, wie die Packungsrate kleiner wird und daher die Störung des
Flusses infolge einer Überlappung
der Hohlfasern reduziert wird, wodurch der Fluss erhöht wird.
Des Weiteren wird, um die beabsichtigte Fließrate der Filtration zu erreichen,
in einem Fall, in dem die gleiche Menge an Hohlfasern verwendet
wird, die Füllmenge
(Gehäusevolumen)
erhöht,
indem die Packungsrate reduziert wird. Daher verbessert in einem
Falle, in dem die Länge
der Hohlfasern konstant ist, die Reduktion der Packungsrate den
Fluss und erhöht
die Füllmenge. Mit
anderen Worten, die Reduktion der Packungsrate liefert zwei kontradiktorische
Wirkungen bzw. Effekte auf die Eigenschaft des Infusionsfilters.
Daher wird die Packungsrate durch Bestimmen des zulässigen Maximal- oder
Minimalwertes beider Bezugspunkte (Fluss und Füllmenge) bestimmt. Beispielsweise
ist bei einem Diagramm von 2,
wenn die zulässige
Füllmenge
1,5 ml oder weniger beträgt,
die Packungsrate, welche die Füllmenge
von weniger als 1,5 ml liefert, 20 bis 50%. Um einen Maximalfluss
innerhalb des Bereiches zu erhalten, beträgt die Packungsrate 20%.
Wie oben erwähnt,
wird ein geeigneter Bereich der Pakkungsrate der Hohlfaser in Übereinstimmung
mit dem Wert des zulässigen
Flusses und der zulässigen
Füllmenge
ausgewählt.
Der Bereich ist jedoch vorzugsweise 15 bis 40%, bevorzugter 15 bis
35% und noch bevorzugter 20 bis 30%.
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Beispiel 3
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Derselbe Versuch wie im Beispiel
2 wurde durchgeführt,
mit der Ausnahme, dass die wirksame Länge der Hohlfaser auf 2,5 cm
geändert
wurde.
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Tabelle 3 zeigt die resultierende
Packungsrate und den Fluss, wenn die wirksame Länge der Hohlfaser 2,5 cm ist.
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[n = 10, der Fluss ist als ein Mittelwert
gezeigt]
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Darüber hinaus ist 4 ein Diagramm, das die Ergebnisse von
Tabelle 3 zeigt. Wie aus Tabelle 3 und 4 ersichtlich ist, betrug die Packungsrate
der Hohlfaser vorzugsweise 15 bis 40%.
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Wie oben erwähnt, kann der Hohlfaser-Infusionsfilter
des Beispiels der vorliegenden Erfindung die folgenden Effekte liefern.
- (1) Es kann eine hohe Fließrate der Filtrationsmenge
verwirklicht werden. Daher ist die Menge an pro Minute zu filtrierender
Flüssigkeit
erhöht.
Darüber
hinaus kann die Infusion unter einem kleinen Druckkopf durchgeführt werden.
- (2) Die Retentions- bzw. Rückhaltemenge
ist gering, weil die Packungsrate klein ist. Im Ergebnis kann das Problem
ausgedrückt
in der Retention einer Spurenmenge flüssiger Medizin, der Verzögerungszeit
der Arzneimittelwirksamkeit eines schnell wirkenden Medikaments
und dergleichen gelöst
werden.
- (3) Der Bereich der Filtermembran kann reduziert werden. Im
Ergebnis können
die Herstellungskosten des Infusionsfilters reduziert werden, wodurch
ein Filter zu niedrigen Kosten geliefert wird.