DE69902691T2 - Verfahren und anordnung zur sicherung einer mutter gegen drehen auf einer gewindestange - Google Patents
Verfahren und anordnung zur sicherung einer mutter gegen drehen auf einer gewindestangeInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B39/00—Locking of screws, bolts or nuts
- F16B39/02—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down
- F16B39/10—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down by a plate, spring, wire or ring immovable with regard to the bolt or object and mainly perpendicular to the axis of the bolt
-
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur verdrehungsfesten Blockierung einer Mutter auf einem Schraubenbolzen.
- Es sind Muttern bekannt, die auf ihren Seitenflächen Öffnungen aufweisen, die zum Durchführen eines Sicherungsdrahtes vorgesehen sind, der in den meisten Fällen aus Metall ist.
- Dieser Sicherungsdraht soll eine feste Verbindung zwischen einer Mütter und einer benachbarten Gegenmutter sicherstellen, um zu vermeiden, dass die eine sich im Verhältnis zu der anderen löst.
- Wenn jedoch das Anzugsmoment unzureichend ist oder wenn der Draht nicht ausreichend gespannt ist, garantiert diese Lösung es nicht zu vermeiden, dass sich die Mutter und ihre Gegenmutter nicht voneinander lösen.
- Das Dokument FR 539 919 offenbart eine Blockierungsvorrichtung, die einerseits eine Unterlegscheibe, die mit einem verdrehungsfesten Element in Form einer geraden Kante versehen ist, die mit einer Abflachung auf dem Bolzen in Kontakt kommt und andererseits eine Stellmutter umfasst. Jedoch sind weder die Stellmutter noch die Unterlegscheibe ausgestaltet, um mit einem Sicherungsdraht verbunden zu werden. Demzufolge ist die Festsetzung der Verbindung nicht sehr zuverlässig.
- Die vorliegende Erfindung hat zur Aufgabe, dieses technische Problem in zufriedenstellender Weise zu lösen.
- Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch eine Vorrichtung zum Blockieren einer Mutter auf einem Schraubenbolzen erreicht, wobei die Mutter eine durchgehende Öffnung für einen Sicherungsdraht aufweist, und die Vorrichtung eine Unterlegscheibe umfaßt, die mit einer mittleren Öffnung versehen ist, mindestens eine umfangsseitige Öffnung zum Hindurchführen des Sicherungsdrahtes und ein verdrehungsfestes Element, das dazu vorgesehen ist, mit einem Element von komplementärem Profil, das auf dem Bolzen ausgestaltet ist, zusammenzuwirken,
- dadurch gekennzeichnet, dass das verdrehungsfeste Element der Unterlegscheibe aus einer geraden Kante besteht, die dazu vorgesehen ist, mit einer Abflachung, die auf dem Bolzen parallel zu den Mantellinien verläuft, zusammenzuwirken, und dass die Öffnung in der Mutter seitlich auf zwei benachbarten Flächen mündet.
- Nach einem vorteilhaften Kennzeichen ist der Durchmesser der mittleren Öffnung der Unterlegscheibe etwas größer als der Außendurchmesser des Schraubenbolzens.
- Nach einem anderen Kennzeichen ist der Durchmesser der Unterlegscheibe größer als der Durchmesser der Mutter.
- Eine andere Aufgabe der Erfindung ist ein Verfahren zur Blockierung einer Mutter auf einem Schraubenbolzen mittels der Vorrichtung, das dadurch gekennzeichnet ist, dass:
- - die Unterlegscheibe auf dem Bolzen angeordnet wird, indem sie an der ausgewählten Stelle positioniert wird,
- - die Mutter aufgeschraubt und angezogen wird, bis sie mit der Unterlegscheibe in Kontakt ist,
- - und eines der Enden des Sicherungsdrahtes in mindestens einer der umfangsseitigen Öffnungen der Unterlegscheibe befestigt wird und das andere Ende in einer der seitlichen Öffnungen der Mutter, wobei der Draht gespannt wird.
- Nach einer alternativen Anwendungsform:
- - werden eine Mutter und eine Gegenmutter auf beiden Seiten der Unterlegscheibe aufgeschraubt und angezogen,
- - werden die Enden des Sicherungsdrahtes in einer der entsprechenden seitlichen Öffnungen der Mutter und/oder der Gegenmutter befestigt, indem er mindestens durch eine der Öffnungen (10) der Unterlegscheibe hindurchgeführt wird.
- Die Vorrichtung der Erfindung unterbindet jegliche Möglichkeit des Lösens der Muttern aufgrund der Tatsache, dass die Unterlegscheibe mit Mitteln zur Blockierung der Drehung versehen ist.
- Außerdem ist die Unterlegscheibe ein Teil, das wiederverwendet werden kann, weil ihr Einbau und ihre Verwendung von keinerlei Verformung oder Beschädigung begleitet ist.
- Die Erfindung wird beim Lesen der nachfolgenden Beschreibung mit Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen besser verstanden werden. Es zeigen:
- Fig. 1 eine Perspektivansicht einer Ausführungsform der Unterlegscheibe nach der Erfindung in nicht eingebautem Zustand;
- Fig. 2 und 3 jeweils eine Perspektivansicht und eine Seitenansicht eines Schraubenbolzens, der mit der Vorrichtung zur Blockierung von Schraubenmuttern nach der Erfindung ausgestattet ist;
- Fig. 4 eine Teilansicht im Schnitt einer alternativen Anwendungsform des Verfahrens der Erfindung.
- Die in Fig. 1 dargestellte Unterlegscheibe 1 ist mit mindestens einer, und in diesem Falle, mit einer Serie von acht umfangsseitigen, durchgehenden Öffnungen 10, zum Hindurchführen und/oder Befestigen eines metallischen Sicherungsdrahtes 2 (in Fig. 3 dargestellt) versehen.
- Die Unterlegscheibe 1 ist ebenfalls mit einer mittleren Öffnung 1a versehen, die zumindest teilweise von einer verdrehungsfesten Kante 11 begrenzt ist, die hier in Form einer geraden oder geradlinigen Kante ausgeführt ist. Wie in Fig. 2 dargestellt, ist die Kante 11 dazu bestimmt, mit einer komplementären auf dem Schraubenbolzen T ausgebildeten Profilseite zusammenzuwirken, und die hier in Form einer Abflachung M ausgestaltet ist.
- Die Abflachung M erstreckt sich in länglicher Richtung und parallel zu den Mantellinien des Bolzens T.
- Ein Satz, bestehend aus Mutter E und Gegenmutter E', die jeweils seitliche Öffnungen e umfassen, ist zur Befestigung auf dem Bolzen T vorgesehen. Die Öffnungen e münden seitlich auf zwei benachbarten Flächen der Mutter E.
- Der Durchmesser der mittleren Öffnung 1a der Unterlegscheibe 1 ist etwas größer als der Außendurchmesser des Schraubenbolzens T.
- Der Bolzen T kann in die mittlere Öffnung 1a der Unterlegscheibe 1 eingeführt werden, bis diese an der ausgewählten Stelle auf dem Bolzen angeordnet ist. Die Befestigung der Unterlegscheibe 1 erfolgt, indem die Mutter E und die Gegenmutter E' auf beiden Seiten der Unterlegscheibe sorgfältig aufgeschraubt und bis zum Kontakt festgezogen werden. Da der Durchmesser der Unterlegscheibe 1 größer ist als der Durchmesser der Müttern E, E', wird eines der Enden 2a des Sicherungsdrahtes 2 in einer der umfangsseitigen Öffnungen 10 der Unterlegscheibe befestigt und das andere Ende 2b in einer der seitlichen Öffnungen e von einer der Muttern E, E', wobei der Draht vorzugsweise gespannt wird.
- Eine Befestigungsalternative sieht vor, die Enden des Sicherungsdrahtes 2 jeweils in den seitlichen Öffnungen e der Mutter E und der Gegenmutter E' zu befestigen, wobei er durch eine oder mehrere der Öffnungen 10 der Unterlegscheibe 1 hindurchgeführt wird.
- Eine andere Ausführungsform, die in Fig. 4 dargestellt wird, besteht darin, die Unterlegscheibe 1 auf dem Schraubenbolzen T zu befestigen, bis sie gegen eine Stützfläche A anschlägt, die an einer Wand P vorgesehen ist. Die Stützfläche A besteht hier aus dem Begrenzungsrand einer zylindrischen Hülse, die den Balzen T umgibt. Die Mutter E ist auf den Bolzen T geschraubt und wird dann bis zum Kontakt mit der Unterlegscheibe 1 angezogen. Der Sicherungsdraht (in dieser Figur nicht dargestellt) wird anschließend jeweils in die Öffnungen e der Mutter E und in die Öffnungen 10 der Unterlegscheibe 1 eingeführt, danach gespannt und blockiert. Die Befestigungsweise ermöglicht beispielsweise ein Steuerungskabel an einem Wanddurchgang zu befestigen, wobei jegliches Risiko späteren Spiels ausgeschlossen ist.
Claims (5)
1. Vorrichtung zur Blockierung auf einem Schraubenbolzen
(T), der Art mit einer Mutter (E, E'), die eine
durchgehende Öffnung (e) für einen Sicherungsdraht (2) und eine
Unterlegscheibe (1) aufweist, die mit einer mittleren
Öffnung, mit mindestens einer umfangsseitigen Öffnung
(10) für das Hindurchführen des Sicherungsdrahtes (2)
versehen ist, und mit einem Element (11) gegen
Verdrehung, das dazu vorgesehen ist, mit einem Element (M) von
komplementärem Profil, das auf dem Bolzen (T)
ausgestaltet ist, zusammenzuwirken,
dadurch gekennzeichnet, dass das Element (11) der
Unterlegscheibe (1) gegen Verdrehung aus einer geraden Kante
besteht, die dazu vorgesehen ist, mit einer Abflachung,
die auf dem Bolzen (T) parallel zu den Mantellinien
verläuft, zusammenzuwirken und dadurch, dass die Öffnung (e)
der Mutter (E, E') seitlich auf zwei benachbarten Flächen
mündet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Durchmesser der mittleren Öffnung (1a) der
Unterlegscheibe (1) etwas größer ist als der Außendurchmesser des
Schraubenbolzens (T).
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der
Unterlegscheibe (1) größer ist als der Durchmesser der
Mutter (E, E').
4. Verfahren zur Blockierung einer Mutter auf einem
Schraubenbolzen (T) mittels einer Vorrichtung nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass:
- die Unterlegscheibe (1) auf dem Bolzen (T) befestigt
wird, indem sie an der ausgewählten Stelle
positioniert wird,
- die Mutter (E, E') aufgeschraubt und angezogen wird,
bis sie mit der Unterlegscheibe in Kontakt ist,
- und eines der Enden des Sicherungsdrahtes (2) in
mindestens einer der umfangsseitigen Öffnungen (10)
der Unterlegscheibe und das andere Ende in einer der
seitlichen Öffnungen (e) der Mutter befestigt wird,
wobei der Draht gespannt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass:
- eine Mutter (E) und eine Gegenmutter (E') auf beiden
Seiten der Unterlegscheibe (1) aufgeschraubt und
angezogen werden,
- die Enden des Sicherungsdrahtes (2) in jeweils einer
der seitlichen Öffnungen (e) der Mutter (E) und/oder
der Gegenmutter (E') befestigt werden, wobei er
durch mindestens eine der Öffnungen (10) der
Unterlegscheibe hindurchgeführt wird.
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Publications (2)
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