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DE69900216T2 - Zweitakt Maschine - Google Patents

Zweitakt Maschine

Info

Publication number
DE69900216T2
DE69900216T2 DE69900216T DE69900216T DE69900216T2 DE 69900216 T2 DE69900216 T2 DE 69900216T2 DE 69900216 T DE69900216 T DE 69900216T DE 69900216 T DE69900216 T DE 69900216T DE 69900216 T2 DE69900216 T2 DE 69900216T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
passage
cylinder
scavenging
crankcase
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69900216T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69900216D1 (de
Inventor
Shigetoshi Ishida
Yasuhiro Sensui
Naoki Tsuruoka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nikko Tanaka Engineering Co ltd Narashino Jp
Original Assignee
Tanaka Kogyo Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tanaka Kogyo Co Ltd filed Critical Tanaka Kogyo Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE69900216D1 publication Critical patent/DE69900216D1/de
Publication of DE69900216T2 publication Critical patent/DE69900216T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B25/00Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders
    • F02B25/14Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders using reverse-flow scavenging, e.g. with both outlet and inlet ports arranged near bottom of piston stroke

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

    Hintergrund der Erfindung und verwandter Stand der Technik
  • Diese Erfindung bezieht sich auf Zweitaktmotoren und insbesondere auf Zweitaktmotoren mit Umkehrspülung mit Verbesserungen hinsichtlich der Spülkanäle.
  • Diese Art von einem Zweitaktmotor mit Umkehrspülung 51, der aus dem Stand der Technik bekannt ist, weist eine Konstruktion auf, wie sie in Fig. 12 gezeigt ist, wobei sich Spülkanäle 56 von der Oberseite einer Kurbelkammer 55 im Inneren der Seitenwand eines Zylinders 53 nach oben erstrecken, wobei die Kanäle 56 mit Spülbefüllungsöffnungen 57 im Inneren des Zylinders 53 verbunden sind und der Kolben 54 gesenkt wird, um das Kraftstoffgemisch von der Einlassöffnung in die Kurbelkammer 55 und über die Spülkanäle 56 von den Spülbefüllungsöffnungen 57 in den Zylinder 53 zu füllen. Eine solche Konstruktion ist beispielsweise in der japanischen Patentveröffentlichung Sho 60-48609 offenbart.
  • Eine andere Konstruktion eines Zweitaktmotors ist in dem japanischen Gebrauchsmuster Kokai Sho 57-13217 offenbart, in dem ein Kanal von dem Boden der Kurbelkammer durch die Seitenwand des Kurbelgehäuses zur Oberseite des Kurbelgehäuses ausgebildet ist und der Kanal mit dem Spülkanal auf der Zylinderseite verbunden ist, um das Kraftstoffgemisch von der Kurbelkammer zu dem Zylinder zu liefern.
  • Von den vorstehend diskutierten Motoren ist bei dem Motor, der in Fig. 12 gezeigt ist, der Innendurchmesser (die Querschnittsfläche in der Horizontalrichtung) des Spülkanals 56, der im Wesentlichen senkrecht im Inneren der Seitenwand des Zylinders 53 von der obigen Kurbelkammer ausgebildet ist, im Wesentlichen der gleiche wie derjenige der Öffnungsfläche der Spülbefüllungsöffnung 57. Deshalb wird ein Teil an unverbranntem Kraftstoffgemisch von der Auslassöffnung 59 mit dem Abgas in die Atmosphäre abgegeben, da das Kraftstoffgemisch, das aus der Kurbelkammer 55 herausgezwungen wird, schnell von der Spülbefüllungsöffnung 57 in den Zylinder 53 strömt, wobei die abgegebene Menge mehr als 30% des Spülgases ist, das in den Zylinder 53 strömt. Dies wird als lebensgefährlich für die natürliche Umwelt kritisiert.
  • Der in dem japanischen Gebrauchsmuster Kokai Nr. Sho 57-13217 offenbarte Motor hat den Mangel, dass die gleichmäßige Lieferung von Spülgas verhindert wird, oder dass die Lieferung an den Zylinder durch den Unterdruck im Inneren der Spülkanäle zusammen aufgehoben wird, wenn die Drehzahl des Motors zunimmt und die Spülkanäle in Resonanz schwingen.
  • Aus der GB 512980 A und ebenso aus der DE 30 11 846 können Zweitaktmotoren mit Spülkanälen genommen werden, die aus Kanälen in der Zylinderseitenwand bestehen, die an ihren jeweiligen oberen Enden mit den Spülöffnungen verbunden sind, die grob denselben Durchmesser wie die Spülkanäle in der Zylinderwand haben, wobei des weiteren die Spülkanäle in der Zylinderwand mit einem Raum zwischen dem Boden des Kolbens, nämlich dem unteren Totpunkt, und der Wand des Kurbelgehäuses verbunden sind. Deshalb bildet dieser Raum einen Teil der Spülkanäle.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • In Anbetracht der bei den obigen herkömmlichen Motoren mit Umkehrspülung aufgezählten Problemen hat diese Erfindung zum Ziel, Motoren anzubieten, die zur Ressourcenschonung und zur Konservierung der Umwelt geeignet sind, indem der Verbrennungswirkungsgrad durch Steuern der Emission an unverbranntem Spülgas verbessert wird.
  • Eine solche Aufgabe wird durch einen Zweitaktmotor gelöst, der einen Spülkanal auf der Zylinderseite und einen Spülkanal auf der Kurbelgehäuseseite hat, wie indem unabhängigen Anspruch 1 angegeben ist.
  • Bevorzugte Entwicklungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Wenn in diesem Motor das Kraftstoffgemisch in der Kurbelkammer von dem Kanal auf der Kurbelgehäuseseite beim Absenken des Kolbens an den Spülkanal auf der Zylinderseite geliefert wird, wird eine schnelle Strömung des Kraftstoffgemisches von dem Kanal auf der Zylinderseite zu dem Zylinder verzögert und die Strömung verlangsamt sich, eingeschränkt durch den engen Raum und die Verbindungseinrichtung zwischen diesen Kanälen. Als ein Ergebnis wird nicht nur das Kraftstoffgemisch gleichmäßig geliefert, sondern es wird auch die Menge an unverbranntem Gas, das mit dem Abgas in die Atmosphäre abgegeben wird, auf weniger als die Hälfte der früheren Menge verringert.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 ist eine vertikale Querschnittansicht des ersten Ausführungsbeispieles des Zweitaktmotors gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Fig. 2a zeigt den Querschnitt entlang der Linie II-II aus Fig. 1 und Fig. 2b zeigt eine Draufsicht der Oberfläche des Querschnitts, auf die eine Dichtungspackung montiert ist.
  • Fig. 3 zeigt den Querschnitt entlang der Linie III-III aus Fig. 1.
  • Fig. 4 zeigt den Querschnitt entlang der Linie IV-IV aus Fig. 1.
  • Fig. 5 ist eine vertikale Querschnittansicht des zweiten Ausführungsbeispieles der vorliegenden Erfindung.
  • Fig. 6 zeigt den Querschnitt entlang der Linie VI-VI aus Fig. 5.
  • Fig. 7 ist eine vertikale Querschnittansicht des dritten Ausführungsbeispieles der vorliegenden Erfindung.
  • Fig. 8 zeigt den Querschnitt entlang der Linie VIII-VIII aus Fig. 7.
  • Fig. 9 zeigt den Querschnitt entlang der Linie IX-IX aus Fig. 7.
  • Fig. 10 ist eine Perspektivansicht des Kolbens, der das dritte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung aufweist.
  • Fig. 11 ist ein Diagramm, das die Strömungsgeschwindigkeit und die Zeit des Kraftstoffgemisches, das in den Zylinder gefüllt wird, gemäß der vorliegenden Erfindung und gemäß herkömmlichen Motoren vergleicht.
  • Fig. 12 ist eine Querschnittansicht eines herkömmlichen Motors.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
  • Das erste Ausführungsbeispiel eines Zweitaktmotors gemäß der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 4 beschrieben. Wie in den Fig. 1 und 2a gezeigt ist, hat der Motor 1 einen Raum 12 zwischen dem Kurbelgehäuse 2 und dem Kolben 4, wobei die innere Umfangsoberfläche des oberen Endes des Kurbelgehäuses 2 etwas größer als der Außendurchmesser des Kolbens 4 ist. Oben auf dem Kurbelgehäuse 2, angeordnet an einem entsprechenden Punkt der Auslassöffnung 9, die sich zum Zylinder 3 öffnet, ist eine Verbindungseinrichtung 13 vorgesehen, indem ein Abschnitt des oberen Endes des Kurbelgehäuses 2 in der horizontalen Richtung abgeschnitten wird, und ein Spülkanal 10 wird durch den Raum 12 und die Verbindungseinrichtung 13 auf der Kurbelgehäuseseite ausgebildet.
  • Andererseits hat der Zylinder 3 eine Einlassöffnung 8 auf der Seite gegenüber der Auslassöffnung 9, wie in Fig. 4 gezeigt ist, und ein Paar Spülkanäle 11, die aus Lochbohrungen entlang der Längsrichtung des Zylinders 3 im Inneren der linken und rechten Seitenwände des Zylinders 3 bestehen, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Das untere Ende des Spülkanals 11 auf der Zylinderseite ist mit der Verbindungseinrichtung 13 des Spülkanals 10 auf der Kurbelgehäuseseite verbunden.
  • Der Kanal 11 hat an seinem oberen Ende eine Spülbefüllungsöffnung 7, die sich zum Zylinder 3 hin öffnet, und ist durch eine Trennwand 30 in der Mitte entlang der Längsrichtung in einen Kanal 11a entfernt von der Auslassöffnung 9 und einen Kanal 11b nahe der Auslassöffnung 9 unterteilt, wie in Fig. 4 gezeigt ist. Die Spülbefüllungsöffnung 7 am oberen Ende der Kanäle 11a und 11b ist ferner durch die Trennwand 30, deren oberes Ende sich nach oben erstreckt, in eine Spülbefüllungsöffnung 7a entfernt von der Auslassöffnung 9 und eine Öffnung 7b nahe der Auslassöffnung 9 unterteilt.
  • Der Innendurchmesser (die Querschnittfläche in Horizontalrichtung) des oben erwähnten Kanals 11 auf der Zylinderseite, der aus den Kanälen 11a und 11b besteht, die durch die Trennwand 30 unterteilt sind, ist im Wesentlichen derselbe wie derjenige der Öffnungen der Spülbefüllungsöffnungen 7a und 7b, die durch die Trennwand 30 unterteilt sind. Das von der Einlassöffnung 8 in die Kurbelkammer 5 gelieferte Kraftstoffgemisch geht durch den Kanal 10 auf der Kurbelgehäuseseite und die Kanäle 11a und 11b auf der Zylinderseite, um von den Spülöffnungen 7a und 7b in den Zylinder 3 geliefert zu werden.
  • Der Raum 12 zwischen der inneren Umfangsoberfläche am oberen Ende des Kurbelgehäuses 2 und der äußeren Umfangsoberfläche des Kolbens 4, der aus dem Spülkanal 10 auf der Kurbelgehäuseseite besteht, ist zwischen der inneren Umfangsoberfläche des Kurbelgehäuses 2 und der äußeren Umfangsoberfläche des Kolbens 4 gebildet, wenn der Kolben 4 gesenkt wird, um nähe dem unteren Totpunkt auf der Seite des Kurbelgehäuses 2 zusein, und der Innendurchmesser der inneren Umfangsoberfläche am oberen Ende des Kurbelgehäuses 2 ist um 2 bis 4% größer als der Außendurchmesser des Kolbens 4. Genauer gesagt, wenn der Außendurchmesser des Kolbens 4 gleich 40 mm ist, wird der Raum 12 mit ungefähr 0,5 mm ausgebildet.
  • Die Verbindungseinrichtung 13, die auf der Oberseite des Kurbelgehäuses 2 entsprechend dem unteren Ende des Spülkanals 11 auf der Zylinderseite vorgesehen ist, wird durch Schneiden der Oberseite des Kurbelgehäuses 2 in eine Tiefe von annähernd 0,5- 1 mm ausgebildet, um das Einströmen des Kraftstoffgemisches der Kurbelkammer 5 von dem Raum 12 durch die Verbindungseinrichtung 13 in die Spülkanäle 11a, 11b auf der Zylinderseite zu gestatten.
  • Zusätzlich zum Vorsehen der Verbindungseinrichtung 13 durch Schneiden der Oberseite des Kurbelgehäuses 2, wie in Fig. 2a gezeigt ist, kann eine Packungsdichtung 20 von ungefähr 0,5 mm Dicke an der Verbindung des Kurbelgehäuses 2 und des Zylinders 3 montiert werden und ein Abschnitt der inneren Umfangsoberfläche der Packungsdichtung 20, die mit dem Spülkanal 10 auf der Kurbelgehäuseseite verbunden ist, kann geschnitten werden, um die Verbindungseinrichtung 13 zu bilden, wie in Fig. 2b gezeigt ist. Wenn die Packungsdichtung 20 in die Oberseite des Kurbelgehäuses 2 eingebettet wird, kann ein Abschnitt der Packungsdichtung 20 und der Oberseite des Kurbelgehäuses 2 geschnitten werden, um die Verbindungseinrichtung 13 zu schaffen.
  • Die Fig. 5 und 6 zeigen das zweite Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei ein Kanal 14 zusätzlich zu dem Kanal 10 auf der Kurbelgehäuseseite vorgesehen ist, wobei sich der Kanal 14 von einer willkürlichen Position in der Kurbelkammer 5 in die Seitenwand des Kurbelgehäuses 2 erstreckt. Wie in Fig. 6 gezeigt ist, ist ein Hilfsspülkanal 16 vorgesehen, der das obere Ende des Kanals 14 mit dem Spülkanal 11 auf der Zylinderseite über eine horizontale Spülnut 15 am oberen Ende des Kurbelgehäuses 2 verbindet, wodurch zwei Spülkanäle gebildet werden.
  • Das dritte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, das in den Fig. 7 bis 10 gezeigt ist, verwendet ebenso einen Hilfsspülkanal. Wie in Fig. 10 gezeigt ist, dringt ein Durchgangsloch 17 an einer vorbestimmten Position auf der äußeren Umfangsoberfläche des Kolbens 4 in den Kolben 4 ein, beispielsweise an der Position nahe der Auslassöffnung des Zylinders 3. Wie in Fig. 7 gezeigt ist, ist ein Kanal 18 vorgesehen, der von der inneren Umfangsoberfläche des Zylinders 3, die dem Loch 17 entspricht, durch die Seitenwand zur unteren Seite des Zylinders 3 führt, wenn sich der Kolben 4 senkt und den unteren Totpunkt im Inneren der Seitenwand nahe der Auslassöffnung 9 des Zylinders 3 erreicht. Durch Verbinden des unteren Endes des Kanals 18 mit dem horizontalen Spülkanal 15, der an der Verbindung des oberen Endes des Kurbelgehäuses 2 und des unteren Endes des Zylinders 3 ausgebildet ist, wird ein Hilfsspülkanal 19 ausgebildet, der mit dem Kanal 11 auf der Zylinderseite verbunden ist. Somit sind zwei Spülkanäle durch den Hilfskanal 19 und den Spülkanal 10 auf der Kurbelgehäuseseite ausgebildet.
  • Wenn sich der Kolben 4 in dem Motor gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel anhebt, um den oberen Totpunkt im Zylinder 3 zu erreichen, wird das Kraftstoffgemisch von der Einlassöffnung 8, die sich zum unteren Teil des Zylinders 3 öffnet, in die Kurbelkammer 5 geliefert.
  • Wenn der Kolben 4 den oberen Totpunkt erreicht, explodiert das Kraftstoffgemisch, das im Inneren des Zylinders komprimiert wird, und verbrennt, und wenn sich der Kolben 4 zum Kurbelgehäuse 2 senkt, wird das Kraftstoffgemisch in der Kurbelkammer 5 komprimiert und durch den Spielraum 12 von dem Kolben 4 und der Verbindungseinrichtung 13, die den Spülkanal 10 auf der Kurbelgehäuseseite aufweist, zum Spülkanal 11 auf der Zylinderseite geliefert.
  • In dem Motor gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel wird das Gemisch von dem Kanal 10 auf der Kurbelgehäuseseite, die aus dem Raum 12 und der Verbindungseinrichtung 13 besteht, zu dem Spülkanal 11 auf der Zylinderseite geliefert, wenn sich der Kolben 4 senkt und das Innere der Kurbelkammer 5 komprimiert. Entfernt von dieser Versorgungsroute wird das Kraftstoffgemisch in der Kurbelkammer 5 von dem Kanal 14 im Inneren der Seitenwand des Kurbelgehäuses 2 über den Hilfskanal 16 zu dem Spülkanal 11 auf der Zylinderseite geliefert, wodurch eine effiziente Lieferung des Kraftstoffgemisches an den Kanal 11 auf der Zylinderseite über zwei Kanäle, d. h. die Spülkanäle 10, 16, ermöglicht wird.
  • Das Kraftstoffgemisch im Inneren der Kurbelkammer 5 wird durch Absenken des Kolbens 4 in dem Motor gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel in ähnlicher Weise komprimiert und wenn das Kraftstoffgemisch in der Kurbelkammer 5 von dem Kanal 10 auf der Kurbelgehäuseseite, die aus dem Raum 12 und der Verbindungseinrichtung 13 besteht, an den Kanal 11 auf der Zylinderseite geliefert wird, wird das Loch 17 des Kolbens 4 mit dem Kanal 18 im Inneren der Seitenwand des Zylinders 3 verbunden. Ein Hilfskanal 19 wird geöffnet, der den Kanal 18 mit dem horizontalen Kanal 15 darunter verbindet, um das Kraftstoffgemisch im Inneren der Kurbelkammer 5 von dem Kolben 4 über das Loch 17 zum Hilfskanal 19 und weiter zum Kanal 11 auf der Zylinderseite zu liefern. Somit wird das Kraftstoffgemisch effizient an den Spülkanal 11 auf der Zylinderseite geliefert, indem es durch die zwei Spülkanäle 10 und 19 geht.
  • Im Motor des ersten Ausführungsbeispiels wird das Kraftstoffgemisch in der Kurbelkammer 5 durch den Raum oder Spielraum 12 von dem Kolben 4, der den Kanal 10 auf der Kurbelgehäuseseite bildet, und die Verbindungseinrichtung 13 zu dem Spülkanal 11 auf der Zylinderseite geliefert, wenn sich der Kolben 4 zu der Seite des Kurbelgehäuses 2 senkt. Da der Kanal 10 aus einem engen Spielraum 12 und einer Verbindungseinrichtung 13 besteht, wird ein schnelles Strömen des Kraftstoffgemisches von dem Kanal 11 auf der Zylinderseite in den Zylinder 3 unterdrückt.
  • Wie aus Fig. 12 offensichtlich hervorgeht, die einen herkömmlichen Motor zeigt, sind die Flächen der Öffnung auf der Kurbelgehäuseseite des Spülkanals 56 und der Spülbefüllungsöffnung 57 ungefähr dieselben wie der Innendurchmesser des Spülkanals 56. Dies bedeutet, dass das Spülgas während dem Zeitbereich, wenn sich der Kolben 54 senkt und den Innenraum des Zylinders 53 spült, schnell in den Zylinder 53 hineinströmt und ungefähr 30% des Gases wird nach draußen in das Abgas ausgegeben, ohne zu verbrennen.
  • In Anbetracht solcher Probleme wurde der Motor der vorliegenden Erfindung geschaffen, indem bewerkstelligt wird, dass das Kraftstoffgemisch in der Kurbelkammer 5 durch den Spülkanal 10 auf der Kurbelgehäuseseite, der aus einem engen Raum 12 und einer Verbindungseinrichtung 13 besteht, hindurchgeht, wobei ein schnelles Einströmen des Gemisches in den Zylinder 3 unterdrückt wird, wie in Fig. 11 gezeigt ist, und indem die allmähliche Geschwindigkeit der Kraftstoffgemischversorgung aufrecht erhalten wird, bis zur zweiten Hälfte des Spülzeitbereiches. Dies bringt nicht nur die gleichmäßige Versorgung des Kraftstoffgemisches mit sich, sondern es begrenzt die Menge an unverbranntem Gas, das mit dem Abgas ausgegeben wird, auf weniger als die Hälfte der Menge, die durch den herkömmlichen Motor ausgegeben wird.
  • Wenn das Kraftstoffgemisch über den Raum 23 und die Verbindungseinrichtung 13 an den Zylinder 3 geliefert wird, wird die Menge des Gemisches gesteuert und die Einströmung in den Zylinder 3 wird im Vergleich zum herkömmlichen Motor etwas verringert. Dies kann die Motorausgangsleistung während der hohen Drehzahl etwas senken, jedoch erzeugt die gesenkte Ausgangsleistung keinesfalls Probleme bei der normalen Drehzahl zum Betreiben der Arbeitsmaschinen und verschlechtert die Leistungsfähigkeit davon nicht.
  • Da der Raum 12 des Kanals 10 auf der Kurbelgehäuseseite zwischen der inneren Umfangsoberfläche des oberen Endes des Kurbelgehäuses 2 und der äußeren Umfangsoberfläche des Kolbens 4 ausgebildet ist, konzentriert sich das Kraftstoffgemisch entlang der äußeren Umfangsoberfläche des Kolbens 4 und kühlt den Kolben 4 effektiv, wenn der Kolben 4 unter hohen Lastbetriebsbedingungen erhitzt wird.
  • Da der Wärmeaustausch an dem Kraftstoffgemisch auftritt, wenn es entlang der äußeren Umfangsoberfläche des Kolbens 4 geht, wird das Verdampfen der Flüssigkeit, die in dem Kraftstoffgemisch enthalten ist, durch die Wärme des Kolbens 4 gefördert und die Verbrennungseffizienz wird weiter verbessert.
  • Gemäß dem Motor des zweiten Ausführungsbeispieles senkt sich der Kolben 4, um das Kraftstoffgemisch in der Kurbelkammer 5 von dem Kanal 10 auf der Kurbelgehäuseseite zum Kanal 11 auf der Zylinderseite zum Zylinder 3 zu liefern und ebenso von dem Hilfsspülkanal 16 in der Seitenwand des Kurbelgehäuses 2 und dem Kanal 11 auf der Zylinderseite zum Zylinder 3 zu liefern. Dies ermöglicht das Liefern einer ausreichenden Menge an Spülgas in den Zylinder 3 und verhindert das Abnehmen der Motorleistung.
  • Da zwei Systeme an Spülkanälen, der Kanal 10 auf der Kurbelgehäuseseite und der Hilfskanal 16, bei diesem Motor vorgesehen sind, ist es möglich, die Erzeugung von Schwingungen oder eines Unterdruckes in dem Hilfskanal 16 während der Drehung des Motors 1 mit hoher Drehzahl zu verhindern, wie es oftmals in dem herkömmlichen Motor der Fall war, der nur den Spülkanal besitzt, der dem Hilfsspülkanal 16 entspricht, und es ist möglich, Unannehmlichkeiten aufgrund einer ungleichmäßigen Versorgung oder eines Versagens der Lieferung von Spülgas in den Zylinder 3 zu vermeiden.
  • Bei diesem Motor wird das Kraftstoffgemisch auf den Boden des Spülkanals 11 auf der Zylinderseite horizontal eingefüllt, indem es durch den horizontalen Spülkanal 15 des Hilfskanals 16 geht. Dies ermöglicht das Befüllen des dichten Kraftstoffgemisches, das Kraftstoffpartikel mit großen Massen enthält, in das untere Ende des Kanals IIa, entfernt von der Auslassöffnung 9, die durch die Trennwand 30 oder den ganz innen liegenden Abschnitt des Bodens des Spülkanals 11 auf der Zylinderseite unterteilt ist, durch die kinetische Energie in der horizontalen Richtung, so dass das Gemisch aus der Spülbefüllungsöffnung 7a entfernt von der Auslassöffnung 9 in den Zylinder 3 eingefüllt werden kann. Durch gleichzeitiges Vorsehen des Spülkanals 10 auf der Kurbelgehäuseseite und des Hilfsspülkanals 16 kann das Kraftstoffgemisch mit einer höheren Konzentration in den Zylinder 3 geliefert werden, um dadurch den Verbrennungswirkungsgrad zu erhöhen.
  • Die Fig. 2a und 6 zeigen die Verbindungseinrichtung 13 des Spülkanals 10 auf der Kurbelgehäuseseite, die im Wesentlichen die gleiche Breite wie diejenige des Kurbelgehäusekanals 11 auf der Zylinderseite hat, die aus den Kanälen 11a und 11b besteht. Wenn die Breite des Verbindungseinrichtung 13 kleiner gemacht wurde, so dass sie nur mit dem Kanal 11a auf der Seite verbunden werden könnte, die von der Auslassöffnung 9 des Kanals 11 auf der Zylinderseite entfernt ist, kann das dichte Kraftstoffgemisch, das Kraftstoffpartikel größerer Massen enthält, das in den Boden des Spülkanals 11 auf der Zylinderseite strömt, von der Spülbefüllungsöffnung 7a, die weit von der Auslassöffnung 9 entfernt ist, über den Kanal 11a in den Zylinder 3 eingefüllt werden, und das weniger dichte Kraftstoffgemisch kann von dem Kanal 11b nahe der Auslassöffnung 9 geliefert werden, um dadurch den Konzentrationsunterschied der Kraftstoffgemische, die durch die Kanäle 11a oder 11b strömen, zu erhöhen. Indem das dichte Kraftstoffgemisch nicht von dem Kanal 11b nahe der Auslassöffnung 9 geliefert wird, ist es möglich, die Emission von unverbranntem Gas von der Auslassöffnung 9 sicher zu verhindern.
  • Gemäß dem Motor des dritten Ausführungsbeispieles senkt sich der Kolben 4, um das Kraftstoffgemisch in der Kurbelkammer 5 von dem Spülkanal 10 auf der Kurbelgehäuseseite durch den Spülkanal 11 auf der Zylinderseite zum Zylinder 3 zu liefern und auch von dem Hilfsspülkanal 19 im Inneren der Seitenwand des Zylinders 3 und dem Loch 17 des Kolbens 4 über den Spülkanal 11 auf der Zylinderseite. Zusätzlich zu dem Erzielen eines ähnlichen Effektes wie im zweiten Ausführungsbeispiel wird das Kraftstoffgemisch in dem Kurbelgehäuse 2 über das Loch 17 vom Inneren des Kolbens 4, der auch eine hohe Temperatur hat, an den Hilfsspülkanal 19 geleitet, der im Inneren der Seitenwand des Zylinders 3 mit einer höheren Temperatur versehen ist. Dies fördert die Verdampfung des Kraftstoffgemisches und erhöht den Verbrennungswirkungsgrad und verringert schädliche Komponenten des Abgases.
  • Bei diesem Motor wird darüber hinaus eine konstante Strömung des neuen Kraftstoffgemisches im Inneren des Kolbens 4 von dem Kurbelgehäuse 2 aufrecht erhalten und kühlt den Kolben 4 wirksam, insbesondere das Ende der Verbindungsstange und die Seite der Auslassöffnung 9 des Zylinders 3. Die Probleme wie ein Durchbrennen oder eine verminderte Leistung können vermieden werden und die Haltbarkeit der Maschine kann verlängert werden.
  • Durch geeignetes Festlegen der Position des Loches 17, das in den Kolben 4 gebohrt wird, der Position, Größe und Gestalt der Öffnung des Kanals 18, der in der Seitenwand des Zylinders 3 in diesem Motor vorgesehen ist, kann das Timing und die Dauer der Öffnung der Spülbefüllungsöffnung 7 variiert werden und die Menge an Spülgas und die Ausstoßzeit können eingestellt werden.
  • Wenn beispielsweise die Zeit, in der die Spülöffnung 7 durch Verbindung des Loches 17 des Kolbens 4 und des Kanals 18 des Zylinders 3 geöffnet ist, kurz eingestellt ist, strömt das Kraftstoffgemisch nicht von dem Hilfsspülkanal 19 in den Spülkanal 11 auf der Zylinderseite, sogar wenn der Druck im Inneren der Kurbelkammer 5 ansteigt, sofern sich der Kolben 4 nicht senkt und das Loch 17 mit dem Kanal 18 verbindet. Die Strömung des Spülgases, das von der Spülbefüllungsöffnung 7 in den Zylinder 3 gefüllt wird, ist deshalb nicht so schnell, aber wenn der Hilfsspülkanal 19 verbunden wird, wenn sich der Kolben 4 senkt und das Loch 17 und der Kanal 18 verbunden werden, nimmt die Menge des Spülgases plötzlich und rapide zu. Dies ermöglicht eine wirksame Spülung des Inneraums des Zylinders 3 und ein geeignetes Verhindern des Ausstoßes an Spülgas aus der Auslassöffnung 9 als unverbranntes Gas.
  • Die Länge des Hilfsspülkanals 19, der aus dem Loch 17 des Kolbens 4 und dem Kanal 18 in dem dritten Ausführungsbeispiel besteht, kann kürzer als der Hilfskanal 16 des zweiten Ausführungsbeispieles gemacht werden, und durch geeignetes Steuern des Timings der Verbindung des Loches 17 des Kolbens 4 und des Kanals 18 ist es möglich, die Lieferung des Kraftstoffgemisches von dem Hilfskanal 19 auf die Mitte des Spülprozesses zu konzentrieren, um den Gasaustausch in dem Zylinder 3 wirksam durchzuführen und die Leistung zu verbessern.

Claims (3)

1. Zweitaktmotor (1), der einen Spülkanal (11) auf der Zylinderseite und einen Spülkanal (10) auf der Kurbelgehäuseseite hat, als Kanäle zur Lieferung von Spülgas in den Zylinder (3), wobei der Spülkanal (11) auf der Zylinderseite aus einem Kanal (11) besteht, der in der Zylinderseitenwand vorgesehen ist, so dass dessen innerer Durchmesser annähernd gleich demjenigen der Öffnung der Spülöffnung (7) ist, und wobei der Spülkanal (10) auf der Kurbelgehäuseseite aus einem Raum (12) zwischen der inneren Umfangsoberfläche des oberen Endes des Kurbelgehäuses (2) und der äußeren Umfangsoberfläche des Kolbens (4) besteht, und wobei eine Verbindungseinrichtung (13) zwischen dem oberen Ende des Raumes (12) und dem unteren Ende des Spülkanals (11) auf der Zylinderseite vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum (12) zwischen der inneren Umfangsoberfläche des oberen Endes des Kurbelgehäuses (2) und der äußeren Umfangsoberfläche des Kolbens (4) durch Vergrößern des Innendurchmessers der Innenumfangsoberfläche am oberen Ende des Kurbelgehäuses (2) um 2 bis 4% größer als der Außendurchmesser des Kolbens dimensioniert wird.
2. Zweitaktmotor gemäß Anspruch 1, wobei ein Hilfsspülkanal (16) zusätzlich zu dem Spülkanal (10) auf der Kurbelgehäuseseite vorgesehen ist, und wobei das Kraftstoffgemisch durch den Hilfsspülkanal (16) durch den Kanal in der Seitenwand des Kurbelgehäuses (2) und einen horizontalen Kanal (15), der an der Verbindung des oberen Endes des Kurbelgehäuses (2) und des unteren Endes des Zylinders (3) vorgesehen ist, geliefert wird.
3. Zweitaktmotor gemäß Anspruch 1, wobei ein Hilfsspülkanal (19) vorgesehen ist, um das Kraftstoffgemisch an den Spülkanal (11) auf der Zylinderseite zu liefern, von einem horizontalen Spülkanal (15), der an der Verbindung des oberen Endes des Kurbelgehäuses (2) und des unteren Endes des Zylinders (3) vorgesehen ist, durch ein Loch (17), das die Außenumfangsoberfläche des Kolbens (4) durchdringt, und durch einen Kanal (18), der im Inneren der Zylinderseitenwand vorgesehen ist, von der inneren Umfangsoberfläche des Zylinders (3), die mit dem Loch (17) verbunden ist, wenn der Kolben (4) den unteren Totpunkt erreicht.
DE69900216T 1998-12-15 1999-12-14 Zweitakt Maschine Expired - Lifetime DE69900216T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP35611598A JP3583632B2 (ja) 1998-12-15 1998-12-15 2サイクルエンジン

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69900216D1 DE69900216D1 (de) 2001-09-13
DE69900216T2 true DE69900216T2 (de) 2002-05-08

Family

ID=18447413

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69900216T Expired - Lifetime DE69900216T2 (de) 1998-12-15 1999-12-14 Zweitakt Maschine

Country Status (4)

Country Link
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