DE69900900T2 - Transponder system mit quittierungen assoziiert mit dem entsprechenden transponder - Google Patents
Transponder system mit quittierungen assoziiert mit dem entsprechenden transponderInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Kommunizieren zwischen einer Schreib/Lese-Station eines Transpondersystems und mindestens einem Transponder des Transpondersystems, bei dem ein Selektierdatenblock von der Schreib/Lese-Station zu mindestens einem Transponder gesendet wird, bei dem der gesendete Selektierdatenblock von mindestens einem Transponder empfangen wird, bei dem nach dem Empfangen des gesendeten Selektierdatenblocks mindestens ein Transponder einen diesem Transponder zugeordneten Identifikationsdatenblock mit einer bestimmten Bitkonfiguration als Antwort auf den gesendeten Selektierdatenblock zu der Schreib/Lese-Station sendet, bei dem der gesendete Identifikationsdatenblock von der Schreib/Lese-Station empfangen wird, bei dem nach einem Empfangen des einem Transponder zugeordneten Identifikationsdatenblocks in der Schreib/Lese-Station ein diesem Transponder zugeordneter Quittierdatenblock mit einer bestimmten Bitkonfiguration als Antwort auf den empfangenen Identifikationsdatenblock erzeugt wird, bei dem der erzeugte Quittierdatenblock von der Schreib/Lese-Station zu jenem Transponder gesendet wird, dem der erzeugte Quittierdatenblock zugeordnet ist, und bei dem der gesendete Quittierdatenblock von jenem Transponder empfangen wird, dem der Quittierdatenblock zugeordnet ist, wobei der einem Transponder zugeordnete Quittierdatenblock in einer Relation zu dem diesem Transponder zugeordneten Identifikationsdatenblock steht.
- Die Erfindung betrifft auch eine Schreib/Lese-Station für ein Transpondersystem, die zum Kommunizieren mit mindestens einem Transponder des Transpondersystems ausgebildet ist und die eine Erzeugungsstufe zum Erzeugen eines Selektierdatenblocks enthält, sowie Sendemittel zum Senden des erzeugten Selektierdatenblocks zu mindestens einem Transponder, Empfangsmittel zum Empfangen eines von einem Transponder als Antwort auf den an diesen Transponder gesendeten Selektierdatenblock zu der Schreib/Lese-Station gesendeten und diesem Transponder zugeordneten Identifikationsdatenblocks, Verarbeitungsmittel zum Verarbeiten eines empfangenen Identifikationsdatenblocks, Erzeugungsmittel zum Erzeugen eines einem Transponder zugeordneten Quittierdatenblocks mit einer bestimmten Bitkonfiguration und Sendemittel zum Senden eines erzeugten Quittierdatenblocks zu jenem Transponder, dem der erzeugte Quittierdatenblock zugeordnet ist, wobei der einem Transponder zugeordnete Quittierdatenblock in einer Relation zu dem diesem Transponder zugeordneten Identifikationsdatenblock steht.
- Die Erfindung betrifft auch einen Transponder für ein Transpondersystem, der zum Kommunizieren mit mindestens einer Schreib/Lese-Station ausgebildet ist und Empfangsmittel zum Empfangen eines von einer Schreib/Lese-Station gesendeten Selektierdatenblocks enthält, sowie Verarbeitungsmittel zum Verarbeiten eines empfangenen Selektierdatenblocks, Sendemittel zum Senden eines dem Transponder zugeordneten Identifikationsdatenblocks zu einer Schreib/Lese-Station als Antwort auf den von der Schreib/Lese-Station zu dem Transponder gesendeten Selektierdatenblock, Empfangsmittel zum Empfangen eines von der Schreib/Lese-Station als Antwort auf den der Schreib/Lese-Station zugeführten Identifikationsdatenblock an den Transponder gesendeten und dem Transponder zugeordneten Quittierdatenblocks mit einer bestimmten Bitkonfiguration und Verarbeitungsmittel zum Verarbeiten des empfangenen Quittierdatenblocks.
- Die Erfindung betrifft auch eine integrierte Schaltung für einen zum Kommunizieren mit mindestens einer Schreib/Lese-Station ausgebildeten Transponder, welche integrierte Schaltung Empfangsanschlußmittel zum Empfangen eines von einer Schreib/- Lese-Station gesendeten Selektierdatenblocks enthält, sowie Verarbeitungsmittel zum Verarbeiten eines empfangenen Selektierdatenblocks, Ausgabeanschlußmittel zum Ausgeben eines der Schaltung zugeordneten Identifikationsdatenblocks an eine Schreib/Lese-Station als Antwort auf den von der Schreib/Lese-Station zu der Schaltung gesendeten Selektierdatenblock, Empfangsmittel zum Empfangen eines von der Schreib/Lese-Station als Antwort auf den an die Schreib/Lese-Station gesendeten Identifikationsdatenblock zu der Schaltung gesendeten und der Schaltung zugeordneten Quittierdatenblocksmit einer bestimmten Bitkonfiguration und Verarbeitungsmittel zum Verarbeiten des empfangenen Quittierdatenblocks.
- Ein Verfahren der eingangs im ersten Absatz angeführten Art und eine Schreib/Lese-Station der eingangs im zweiten Absatz angeführten Art und ein Transponder der eingangs im dritten Absatz angeführten Art sowie eine integrierte Schaltung der eingangs im vierten Absatz angeführten Art sind beispielsweise aus dem Patentdokument US 5.539.394 A bekannt. In diesem Patentdokument wird ein Transpondersystem beschrieben, bei dem eine Kommunikation zwischen der Schreib/Lese-Station und einer Vielzahl von Transpondern innerhalb von aufeinanderfolgenden Zeitschlitzen von Zeitschlitzfolgen durchgeführt wird, wobei nur dann eine Kommunikation zwischen der Schreib/Lese-Station und einem Transponder tatsächlich abläuft, wenn jedem Zeitschlitz nur ein einziger Transponder zugeordnet ist. Dies ist dann der Fall, wenn ein Transponder allein in einem Zeitschlitz seinen ihm zugeordneten Identifikationsdatenblock zu der Schreib/Lese-Station übermittelt, wenn also in einem Zeitschlitz keine Kollision zwischen zwei oder mehreren Identifikations-Datenblöcken von zwei oder mehreren Transpondern auftritt. Bei dem bekannten Transpondersystem wird von der Schreib/Lese-Station an jeden Transponder, der in einem Zeitschlitz allein seinen ihm zugeordneten Identifikationsdatenblock zu der Schreib/Lese-Station gesendet hat, ein Quittierdatenblock übermittelt, wodurch jedem dieser Transponder signalisiert wird, daß die Schreib/Lese-Station ihn einwandfrei erkannt und somit selektiert hat. Wie in dem Patentdokument US 5.539.394 A beschrieben wird, kann das Übertragen jedes einem Transponder zugeordneten Quittierdatenblocks in demselben Zeitschlitz erfolgen, in dem ein Transponder seinen Identifikationsdatenblock zu der Schreib/Lese-Station übertragen hat. In diesem Fall kann jeder Quittierdatenblock dieselbe Bitkonfiguration aufweisen und hierbei beispielsweise aus einer vorgegebenen Anzahl von "0"-Bits oder "1"-Bits bestehen, beispielsweise aus einem Byte mit insgesamt acht "0"- Bits, wobei aber nicht jedem Transponder ein eigener Quittierdatenblock zugeordnet ist. In dem Patentdokument US 5.539.394 A sind keine näheren Angaben über die Bitkonfiguration der pro Zeitschlitz von der Schreib/Lese-Station zu den Transpondern gesendeten Quittierdatenblöcke enthalten.
- In dem Patentdokument US 5 539 394 A wird auch eine zweite Möglichkeit für die Übermittlung von Quittierungen von der Schreib/Lese-Station zu den selektierten Transpondern beschrieben. Diese zweite Möglichkeit besteht darin, daß eine Quittierung am Ende einer aus mehreren Zeitschlitzen bestehenden Zeitschlitzfolge erfolgt, indem am Ende einer solchen Zeitschlitzfolge ein Gruppen-Quittierdatenblock und im Anschluß daran zusätzlich alle Identifikations-Datenblöcke von jenen Transpondern, die in der vorangegangenen Zeitschlitzfolge in einem Zeitschlitz allein den ihnen zugeordneten Identifikationsdatenblock zu der Schreib/Lese-Station gesendet haben, von der Schreib/Lese-Station zu diesen Transpondern gesendet werden. Auf diese Weise wird erreicht, daß für jeden Transponder nur eine diesem Transponder zugeordnete Quittierung von der Schreib/Lese-Station zu diesem Transponder gesendet wird, aber jede einem Transponder zugeordnete Quittierung besteht dann aus dem Gruppen-Quittierdatenblock und dem gesamten Identifikationsdatenblock des betreffenden Transponders. Somit weist bei dem bekannten Transpondersystem jede Quittierung eine unvorteilhaft große Datenblocklänge auf, was im Hinblick auf eine möglichst kurze Kommunikationszeitdauer zwischen der Schreib/Lese-Station und der Vielzahl von selektierten Transpondern und auch im Hinblick auf eine möglichst geringe Anzahl von Modulationsschritten zur Übertragung einer Quittierung von der Schreib/Lese- Station zu den Transpondern ungünstig ist. Eine möglichst geringe Anzahl von Modulationsschritten ist stets deshalb erwünscht, weil eine relativ hohe Anzahl von Modulationsschritten sich ungünstig auf die bei einer Übertragung mit Hilfe eines modulierten Trägersignals auftretenden Pegel von Seitenbändern des Trägersignals auswirkt; eine relativ hohe Anzahl von Modulationsschritten hat nämlich ungünstig hohe Pegel der Seitenbänder zur Folge, was in vielen Ländern zu Problemen mit gesetzlichen Vorschriften führt, die einen maximal zulässigen Pegel für diese Seitenbänder festlegen.
- Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, die vorstehend angeführten Schwierigkeiten zu vermeiden und ein verbessertes Verfahren, eine verbesserte Schreib/Lese-Station, einen verbesserten Transponder und eine verbesserte integrierte Schaltung zu schaffen.
- Zur Lösung der vorstehend angeführten Aufgabe ist ein Verfahren der eingangs im ersten Absatz angeführten Art gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß in der Schreib/Lese-Station für jeden Transponder, von dem ein Identifikationsdatenblock empfangen wurde, ein Quittierdatenblock erzeugt wird, dessen Bitkonfiguration unter Nutzung nur eines Teils des dem betreffenden Transponder zugeordneten Identifikationsdatenblocks erstellt wird.
- Zur Lösung der vorstehend angeführten Aufgabe ist eine Schreib/Lese- Station der eingangs im zweiten Absatz angeführten Art gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Erzeugungsmittel zum Erzeugen je eines Quittierdatenblocks für einen Transponder ausgebildet sind, wobei die Bitkonfiguration des genannten Quittierdatenblocks unter Nutzung nur eines Teils des dem betreffenden Transponder zugeordneten Identifikationsdatenblocks erstellt werden kann.
- Zur Lösung der vorstehend angeführten Aufgabe ist ein Transponder der eingangs im dritten Absatz angeführten Art gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der Transponder Erzeugungsmittel zum Erzeugen des dem Transponder zugeordneten Quittierdatenblocks enthält und daß der Transponder Vergleichsmittel enthält, denen der mit den Erzeugungsmitteln erzeugte Quittierdatenblock und der von einer Schreib/Lese- Station gesendete und von dem Transponder empfangene Quittierdatenblock zugeführt werden kann und die mindestens eine das Vergleichsergebnis repräsentierende Steuerinformation abgeben können.
- Zur Lösung der vorstehend angeführten Aufgabe ist eine integrierte Schaltung der eingangs im vierten Absatz angeführten Art gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung Erzeugungsmittel zum Erzeugen des der Schaltung zugeordneten Quittierdatenblocks enthält und daß die Schaltung Vergleichsmittel enthält, denen der mit den Erzeugungsmitteln erzeugte Quittierdatenblock und der von einer Schreib/Lese- Station gesendete und von der Schaltung empfangene Quittierdatenblock zugeführt werden können und die mindestens eine das Vergleichsergebnis repräsentierende Steuerinformation abgeben können.
- Mit einfachen Mitteln sorgen die erfindungsgemäßen Maßnahmen auf einfache Weise dafür, daß zur Bestätigung der Selektierung eines erfindungsgemäßen Transponders ein nur dem jeweils betreffenden Transponder zugeordneter Quittierdatenblock von einer erfindungsgemäßen Schreib/Lese-Station zu einem erfindungsgemäßen Transponder übertragen wird; das Vorstehende wird vorteilhafterweise mit einem Quittierdatenblock mit einer nur kurzen Datenblocklänge erreicht, was im Hinblick auf eine möglichst kurze Kommunikationszeitdauer bzw. Übertragungszeitdauer und auch hinsichtlich des Erreichens von möglichst wenigen Modulationsschritten für die Übertragung vorteilhaft ist.
- Diese und weitere Aspekte der Erfindung gehen aus dem nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiel hervor und werden anhand dieses Ausführungsbeispieles erläutert.
- Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben, auf das die Erfindung aber nicht beschränkt ist. Es zeigen:
- Fig. 1 ein Blockschaltbild eines im vorliegenden Zusammenhang wesentlichen Teils einer Schreib/Lese-Station gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- Fig. 2 ein Blockschaltbild eines im vorliegenden Zusammenhang wesentlichen Teils eines Datenträgers und einer integrierten Schaltung für diesen Datenträger gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- Fig. 1 ist ein Blockschaltbild eines Teils einer Schreib/Lese-Station 1 eines Transpondersystems, die nachfolgend kurz als Station 1 bezeichnet ist. Die Station 1 ist zum Kommunizieren mit einer Vielzahl von Transpondern 2 dieses Transpondersystems ausgebildet. Ein solcher Transponder 2, der nachfolgend als Datenträger 2 bezeichnet wird, ist in der Fig. 2 dargestellt.
- Bezüglich der Kommunikation zwischen der Station 1 und den Datenträgern 2 sei vorab erwähnt, daß diese Kommunikation hauptsächlich in Form von Datenblöcken DB erfolgt, wobei jeder Datenblock DB aus einer vorgegebenen Anzahl von Bytes besteht, von denen jedes Byte aus einer vorgegebenen Anzahl von Bits besteht, im vorliegenden Fall von 8 Bits. Im Zuge einer Kommunikation zwischen der Station 1 und den Datenträgern 2 können von der Station 1 zu den Datenträgern 2 Befehlsdatenblöcke übertragen werden, von denen im vorliegenden Fall nur auf einen Befehlsdatenblock näher eingegangen werden soll, nämlich auf einen Selektierdatenblock SDB. Von der Station 1 können auch weitere Befehlsdatenblöcke zu den Datenträgern 2 übertragen werden, etwa ein Lesedatenblock, ein Schreibdatenblock und ein Haltdatenblock, auf die hier aber nicht näher eingegangen wird.
- Ein Selektierdatenblock SDB enthält einen Selektierinstruktionscode, einen in der Station 1 enthaltenen Hash-Wert HV und eine Information über eine bestimmte Anzahl von Zeitschlitzen TS sowie auf indirekte Weise eine Information über die Länge dieser Zeitschlitze TS. Mit Hilfe eines Selektierdatenblocks SDB kann ein Datenträger 2 bzw. können mehrere Datenträger 2 aus einer Mehrzahl von Datenträgern 2 heraus selektiert werden.
- Im Zuge einer Kommunikation zwischen der Station 1 und einem Datenträger 2 kann die Station 1 auch einen Quittierdatenblock QDB erzeugen. Mit einem Quittierdatenblock QDB signalisiert die Station 1 einem Datenträger 2, daß erstens die Station 1 einen von einem Datenträger 2 zu der Station 1 gesendeten Identifikationsdatenblock IDB einwandfrei empfangen hat und daß zweitens der Befehl entsprechend einem zuvor zu einem Datenträger 2 übertragenen Befehlsdatenblock, beispielsweise einem Lesedatenblock oder einem Schreibdatenblock oder einem Haltdatenblock, von einem Datenträger 2 auszuführen ist. Der Quittierdatenblock QDB kann beispielsweise durch einen Datenblock mit einer bestimmten gleichbleibenden Bitkonfiguration bzw. einem bestimmten gleichbleibenden Bitmuster gebildet worden sein. Es ist jedoch viel vorteilhafter, für jeden Datenträger 2 einen nur ihm zugeordneten Quittierdatenblock QDB zu erzeugen, dessen Bitkonfiguration in einer Relation zu dem von dem betreffenden Datenträger 2 zu der Station 1 gesendeten und dem betreffenden Datenträger 2 als Charakteristikum zugeordneten Identifikationsdatenblock IDB steht. Hierauf wird nachfolgend noch näher eingegangen.
- Im Zuge einer Kommunikation zwischen der Station 1 und einem Datenträger 2 sendet ein Datenträger 2 einen Identifikationsdatenblock IDB an die Station 1. Der Identifikationsdatenblock IDB ist signifikant und charakteristisch für den betreffenden Datenträger 2. Jeder Datenträger 2 enthält einen für ihn reservierten, nur einmalig vergebenen Identifikationsdatenblock IDB. Beispielsweise kann ein solcher Identifikationsdatenblock IDB eine sogenannte Seriennummer repräsentieren.
- Im Weiteren soll die Ausbildung der Station 1 anhand von Fig. 1 beschrieben werden.
- Die Station 1 enthält Ablaufsteuerungsmittel 3, die eine Vielzahl von Abläufen und Funktionen steuern, wovon nachfolgend aber nur auf die im vorliegenden Fall wesentlichen Abläufe und Funktionen eingegangen werden soll.
- Weiterhin enthält die Station 1 einen Taktsignalgenerator 4, der ein Taktsignal CLK mit einer Frequenz von 13,56 MHz erzeugt. Das Taktsignal CLK kann den Ablaufsteuerungsmitteln 3 über eine Verbindung 5 zugeführt werden.
- Die Station 1 enthält weiterhin eine erste Erzeugungsstufe 6, die zum Erzeugen der Befehlsdatenblöcke vorgesehen ist, d. h. zum Erzeugen von Selektierdatenblöcken SDB, Lesedatenblöcken, Schreibdatenblöcken und Haltdatenblöcken. Die erste Erzeugungsstufe 6 kann durch die Ablaufsteuerungsmittel 3 über eine Verbindung 7 gesteuert werden. Der ersten Erzeugungsstufe 6 kann über eine weitere Verbindung 8 ein sogenannter Hash-Wert HV zugeführt werden, der in den Ablaufsteuerungsmitteln 3 enthalten ist, wie dies schematisch mit einem Block 9 angegeben ist. Der Hash-Wert HV wird in jeden erzeugten Selektierdatenblock SDB integriert und somit zusammen mit dem Selektierdatenblock SDB zu den nm Kommunikationsbereich der Station 1 vorhandenen Datenträgern übertragen.
- Die Station 1 enthält weiterhin Erzeugungsmittel 10, die zum Erzeugen von jeweils einem Quittierdatenblock QDB vorgesehen sind. Die Erzeugungsmittel 10 enthalten einen Speicher 11 zum Speichern eines von einem Datenträger 2 gesendeten und mit der Station 1 empfangenen Identifikationsdatenblocks IDB. Der Identifikationsdatenblock IDB besteht beispielsweise aus insgesamt 8 Bytes mit je 8 Bits. Ein empfangener Identifikationsdatenblock kann dem Speicher 11 über eine Verbindung 12 von den Ablaufsteuerungsmitteln 3 her zugeführt werden. Der Speicher 11 kann außerdem von den Ablaufsteuerungsmitteln 3 über eine weitere Verbindung 13 gesteuert werden. Über die Verbindung 13 kann dem Speicher 11 eine dem Hash-Wert HV entsprechende Bit-Adresse BA(HV) 1 zugeführt werden, die eine Anfangsadresse für einen Teil PM1 des in dem Speicher 11 gespeicherten Identifikationsdatenblocks IDB bildet. Im vorliegenden Fall wird die Bit- Adresse BA(HV)1 unmittelbar durch den Hash-Wert gebildet. Eine solche Bit-Adresse wird oft als "Pointer" bezeichnet. Durch das Ansteuern des Speichers 11 über die Verbindung 13 mit der Bit-Adresse BA(HV)1 kann der durch den Hash-Wert HV bestimmte Teil PM1 des Identifikationsdatenblocks IDB an eine Verbindung 14 abgegeben werden.
- Die Erzeugungsmittel 10 der Station 1 enthalten weiterhin eine sogenannte CRC8-Stufe 15. Bezüglich der Abkürzung CRC8 sei erwähnt, daß dies "Cross Redundancy Check" bedeutet. Die CRC8-Stufe 15 kann über eine Verbindung 16 von den Ablaufsteuerungsmitteln 3 gesteuert werden. Der CRC8-Stufe 15 kann über die Verbindung 14 der Teil PM1 des Identifikationsdatenblocks IDB zugeführt werden. Der der CRC8-Stufe 15 zugeführte Teil PM1 wird durch die CRC8-Stufe 15 hindurchgeschoben; hierbei wird ein mit der CRC8-Stufe 15 realisierbarer Algorithmus abgearbeitet, wonach dann an einem Ausgang 17 der CRC8-Stufe ein bestimmter Wert k1 erhalten wird, der eine dem ausgelesenen Teil PM1 des gespeicherten Identifikationsdatenblocks IDB entsprechende Steuerinformation bildet.
- Die Erzeugungsmittel 10 enthalten auch eine zweite Erzeugungsstufe 18 zum Erzeugen je eines Quittierdatenblocks QDB mit einer bestimmten Bitkonfiguration. Die zweite Erzeugungsstufe 18 kann von den Ablaufsteuerungsmitteln 3 über eine Verbindung 19 gesteuert werden. Weiterhin ist die zweite Erzeugungsstufe 18 über eine weitere Verbindung 20 von einem Zeitschlitzzähler 21 her steuerbar, auf den nachfolgend noch näher eingegangen wird. Der zweiten Erzeugungsstufe 18 kann weiterhin über eine Verbindung 22 der von der CRC8-Stufe 15 an ihrem Ausgang 17 abgegebene Wert k1 als Steuerinformation zugeführt werden. Die zweite Erzeugungsstufe 18 kann von dem Zeitschlitzzähler 21 her über die Verbindung 20 in einem bestimmten Zeitschlitz TS(1 ... n ... N) von insgesamt N Zeitschlitzen aktiviert werden. Wenn die zweite Erzeugungsstufe 18 aktiviert ist, ist sie zum Erzeugen eines Quittierdatenblocks QDB mit einer durch den von der CRC8-Stufe als Steuerinformation abgegebenen Wert k1 bestimmten Bitkonfiguration ausgebildet. Auf diese Weise wird erreicht, daß der jeweils erzeugte Quittierdatenblock QDB eine Bitkonfiguration hat, die unter Ausnutzung nur eines Teils PM des einem Datenträger 2 zugeordneten Identifikationsdatenblocks IDB entspricht, welcher Identifikationsdatenblock IDB jeweils in dem Speicher 11 gespeichert ist und von welchem Identifikationsdatenblock IDB der Teil PM1 der CRC8-Stufe 15 zugeführt werden kann, in der er zur Erzeugung der durch den Wert k1 gebildeten Steuerinformation verarbeitet werden kann. Der mit den Erzeugungsmitteln 10 jeweils erzeugte Quittierdatenblock QDB kann von der zweiten Erzeugungsstufe 18 der Erzeugungsmittel 10 an eine Verbindung 23 abgegeben werden. An die Verbindung 23 kann auch der von der ersten Erzeugungsstufe 6 jeweils abgegebene Selektierdatenblock SDB abgegeben werden.
- Die Station 1 enthält weiterhin den bereits erwähnten Zeitschlitzzähler 21, der Zeitschlitz-Ermittlungsmittel bildet und mit dem jeder Zeitschlitz TS(1 ... n ... N) von Zeitschlitzfolgen ermittelt werden kann, von denen jede aus einer bestimmten Anzahl N von aufeinanderfolgenden Zeitschlitzen TS besteht. Beispielsweise kann eine Zeitschlitzfolge aus 1, 4, 8, 16, 32, 64, 128 oder 256 Zeitschlitzen bestehen. Der Zeitschlitzzähler 21 kann von den Ablaufsteuerungsmitteln 3 über eine Verbindung 24 gesteuert werden. Dem Zeitschlitzzähler 21 kann über eine Verbindung 25 das Taktsignal CLK zugeführt werden. Der betreffende Inhalt 1 ... n ... N des Zeitschlitzzählers 21 kann über die Verbindung 20 der zweiten Erzeugungsstufe 18 der Erzeugungsmittel 10 zugeführt werden.
- Die Station 1 enthält auch Codiermittel 26, denen die von der ersten Erzeugungsstufe 6 erzeugten Befehlsdatenblöcke, wie z. B. der Selektierdatenblock SDB und der jeweils mit den Erzeugungsmitteln 10 erzeugte Quittierdatenblock QDB zuführt werden können und die für ein Codieren der ihnen zugeführten Datenblöcke sorgen. Die Codiermittel 26 können über eine Verbindung 27 von den Ablaufsteuerungsmitteln 3 gesteuert werden.
- An die Codiermittel 26 sind Modulationsmittel 27 angeschlossen, denen die codierten Datenblöcke zugeführt werden können. Die Modulationsmittel 27 werden im vorliegenden Fall durch Amplituden-Modulationsmittel gebildet, denen ein Trägersignal CS zugeführt werden kann und die für ein Amplitudenmodulieren des Trägersignals CS in Abhängigkeit von den von den Codiermitteln 26 abgegebenen codierten Datenblöcken sorgen. Die Amplituden-Modulationsmittel 27 sind zum Durchführen einer 10%igen Amplitudenmodulation (ASK 10%) ausgebildet, und sie geben ein amplitudenmoduliertes Trägersignal CSM ab.
- Zum Erzeugen des Trägersignals CS enthält die Station 1 einen Trägersignalgenerator 28, dem über eine Verbindung 29 das Taktsignal CLK zugeführt werden kann und der in Abhängigkeit von dem Taktsignal CLK das Trägersignal CS erzeugt, das hierbei ebenso eine Frequenz von 13,56 MHz aufweist.
- An die Modulationsmittel 27 sind Sende/Empfangs-Mittel 30 angeschlossen, die eine Übertragungsspule 31 enthalten, mit der das von den Modulationsmitteln 27 abgegebene amplitudenmodulierte Trägersignal CSM auf induktive Weise zu in Datenträgern 2 enthaltenen Empfangsmitteln gesendet werden kann. Die Sende/Empfangs-Mittel 30 bilden somit Sendemittel.
- Die Sende/Empfangs-Mittel 30 bilden zugleich Empfangsmittel, mit denen von Datenträgern 2 zu der Station 1 auf induktive Weise übertragene Signale empfangen werden können. Solche Signale können Demodulationsmitteln 33 der Station 1 über eine Verbindung 32 zugeführt werden. Im vorliegenden Fall sind die Demodulationsmittel 33 zum Demodulieren eines belastungsmodulierten Trägersignals CSB ausgebildet, da die induktive Datenübertragung von den Trägern 2 zu der Station 1 auf an sich bekannte Weise durch eine sogenannte Belastungsmodulation des Trägersignals CS erfolgt.
- An die Demodulationsmittel 33 sind Decodiermittel 34 angeschlossen, mit denen empfangene Datenblöcke decodiert werden können. Die Decodiermittel 34 können von den Ablaufsteuerungsmitteln 3 über eine Verbindung 35 gesteuert werden. Von den Decodiermitteln 34 abgegebene decodierte Identifikationsdatenblöcke IDB können den Ablaufsteuerungsmitteln 3 über eine Verbindung 36 zugeführt werden, um mit Hilfe der Ablaufsteuerungsmittel 3 einer weiteren Verarbeitung unterzogen zu werden, insbesondere um mit Hilfe der Ablaufsteuerungsmittel 3 in dem Speicher 11 der Erzeugungsmittel 10 gespeichert zu werden.
- An die Decodiermittel 34 sind Kollisionsdetektiermittel 37 angeschlossen, die über eine Verbindung 38 von den Ablaufsteuerungsmitteln 3 gesteuert werden können. Die Kollisionsdetektiermittel 37 sind zum Detektieren von Kollisionen zwischen zwei Identifikationsdatenblöcken IDB ausgebildet, wobei eine solche Kollision auf Bitbasis detektiert wird. Eine solche Kollision von Identifikationsdatenblöcken IDB kann dann auftreten, wenn zwei oder mehrere Identifikationsdatenblöcke IDB im gleichen Zeitschlitz in der Station 1 empfangen werden. Wenn die Kollisionsdetektiermittel 37 eine solche Kollision von Identifikationsdatenblöcken IDB feststellen, geben sie über eine Verbindung 39 eine Kollisionsinformation CI an die Ablaufsteuerungsmittel 3 ab, so daß die Ablaufsteuerungsmittel 3 eine dementsprechende Steuerung durchführen können.
- Die Ausbildung des Datenträgers 2 soll im Folgenden anhand des in Fig. 2 dargestellten Datenträgers 2 beschrieben werden.
- Der Datenträger 2, der zum kontaktlosen Kommunizieren mit mindestens einer Schreib/Lese-Station, wie z. B. der Station 1 von Fig. 1, ausgebildet ist, enthält Empfangs/Sende-Mittel 40, die eine Übertragungsspule 41 enthalten und die sowohl Empfangsmittel zum Empfangen von Datenblöcken als auch Sendemittel zum Senden von Datenblöcken bilden.
- Der Datenträger 2 enthält eine Schaltung 42, von der in der Fig. 2 nur die im vorliegenden Zusammenhang wesentlichen Schaltungsteile dargestellt sind. Die Schaltung 42 ist als integrierte Schaltung realisiert. Die Schaltung 42 weist einen ersten Anschluß 43 und einen zweiten Anschluß 44 auf, die mit den Empfangs/Sende-Mitteln 40 verbunden sind. Die beiden Anschlüsse 43 und 44 bilden hierbei sowohl Empfangsanschlußmittel zum Empfangen von mit den Empfangs/Sende-Mitteln 40 empfangenen Datenblöcken als auch Abgabeanschlußmittel zum Abgeben von mit den Empfangs/Sende-Mitteln 40 zu sendenden Datenblöcken.
- Die Schaltung 42 enthält Ablaufsteuerungsmittel 45, mit denen eine Vielzahl von Abläufen und Funktionen des Datenträgers 2 gesteuert werden können, von denen nachfolgend aber nur auf die im vorliegenden Zusammenhang wesentlichen Abläufe und Funktionen näher eingegangen werden soll.
- Die Schaltung 42 enthält weiterhin einen Speicher 46, der zum Speichern des den Datenträger 2 kennzeichnenden Identifikationsdatenblocks IDB vorgesehen ist. Der Identifikationsdatenblock IDB besteht beispielsweise aus insgesamt 8 Bytes mit je 8 Bits. Der Speicher 46 kann von den Ablaufsteuerungsmitteln 45 über eine Verbindung 47 angesteuert werden, um den in dem Speicher 46 gespeicherten Identifikationsdatenblock IDB an eine Verbindung 48 abzugeben.
- Der Speicher 46 kann außerdem von den Ablaufsteuerungsmitteln 45 über eine weitere Verbindung 49 angesteuert werden. Über die Verbindung 49 können dem Speicher 46 zwei je dem Hash-Wert HV entsprechende Bit-Adressen BA(HV)1 und BA(HV)2 zugeführt werden, die je eine Anfangsadresse für einen Teil PM1 bzw. PM2 des in dem Speicher 46 gespeicherten Identifikationsdatenblocks IDB bilden. Im vorliegenden Fall wird die erste Bit-Adresse BA(HV)1 unmittelbar durch den Hash-Wert HV gebildet. Die zweite Bit-Adresse BA(HV)2 wird durch Hinzuaddieren einer bestimmten Zahl, beispielsweise der Zahl "8", zu dem Hash-Wert HV gebildet. Der Hash-Wert HV wird von der Station 1 von Fig. 1 mit Hilfe des Selektierdatenblocks SDB zu dem Datenträger 2 übertragen, so daß der in Station 1 enthaltene Hash-Wert HV und der in dem Datenträger 2 enthaltene Hash-Wert identisch sind. Durch Ansteuern des Speichers 46 über die Verbindung 49 mit einer der beiden Bit-Adressen BA(HV)1 und BA(HV)2 kann der durch die jeweils zugeführte Bit-Adresse BA(HV)1 bzw. BA(HV)2 bestimmte Teil PM1 bzw. PM2 des Identifikationsdatenblocks IDB an eine Verbindung 50 abgegeben werden.
- Der Datenträger 2 enthält Demodulationsmittel 51, bei denen es sich um Amplituden-Demodulationsmittel handelt, die mit dem ersten Anschluß 43 verbunden sind und mit denen das von einer Station 1 gesendete amplitudenmodulierte Trägersignal CSM demoduliert werden kann. Die Demodulationsmittel 51 geben die zu dem Datenträger 2 übertragenen Datenblöcke in demodulierter, jedoch noch codierter Form an einem Ausgang 52 ab.
- Der Datenträger 2 weist weiterhin Taktsignal-Regeneriermittel 53 auf, die auch mit dem ersten Anschluß 43 verbunden sind. Mit den Taktsignal-Regeneriermitteln 53 ist aus dem empfangenen amplitudenmodulierten Trägersignal CSM das Taktsignal CLK regenerierbar, so daß das Taktsignal CLK sowohl in dem Datenträger 2 zur Verfügung steht als auch in der das modulierte Trägersignal CSM sendenden Station 1. Das regenerierte Taktsignal CLK wird über eine Verbindung 54 den Ablaufsteuerungsmitteln 45 zugeführt.
- Der Datenträger 2 weist weiterhin Gleichspannungserzeugungsmittel 55 auf, die auch mit dem ersten Anschluß 43 verbunden sind und mit denen unter Ausnutzung des amplitudenmodulierten Trägersignals CSM eine Versorgungsgleichspannung V erzeugt werden kann, die zum Versorgen der gesamten Schaltung 42 dient. Es sei erwähnt, daß die Gleichspannungs-Erzeugungsmittel 55 Spannungsbegrenzungsmittel enthalten, um in bekannter Weise das Auftreten einer zu hohen Versorgungsspannung V zu vermeiden.
- Mit den Gleichspannungs-Erzeugungsmitteln 55 sind über eine Verbindung 56 Rücksetzsignal-Erzeugungsmittel 57 verbunden, um beim Auftreten einer Versorgungsgleichspannung V - was dann der Fall ist, wenn der Datenträger 2 in den Kommunikationsbereich einer Station 1 eintritt - ein Rücksetzsignal RS zu erzeugen, mit dem ein sogenannter "Power-On-Reset" ausgelöst werden kann. Das Rücksetzsignal RS kann den Ablaufsteuerungsmitteln 45 über eine Verbindung 58 zugeführt werden.
- Zum Decodieren von codierten Datenblöcken, die von den Demodulationsmitteln 51 an deren Ausgang 52 abgegeben werden, enthält der Datenträger 2 eine Reihe von Decodiermitteln; Fig. 2 zeigt nur zwei solche Decodiermittel. Hierbei handelt es sich um erste Decodiermittel 59 zum Decodieren eines Selektierdatenblocks SDB und um zweite Decodiermittel 60 zum Decodieren eines Quittierdatenblocks QDB. Die Eingänge der genannten Decodiermittel 59 und 60 sind mit dem Ausgang 52 der Demodulationsmittel 51 verbunden. Die ersten Decodiermittel 59 können über eine Verbindung 61 und die zweiten Decodiermittel 60 über eine Verbindung 62 von den Ablaufsteuerungsmitteln 45 gesteuert werden. Die Ausgänge der Decodiermittel 59 und 60 sind über Verbindungen 63 und 64 mit den Ablaufsteuerungsmitteln 45 verbunden, so daß die decodierten Datenblöcke SDB und QDB den Ablaufsteuerungsmitteln 45 zwecks weiterer Verarbeitung zugeführt werden können.
- Mit dem Ausgang der ersten Decodiermittel 59 sind Ermittlungsmittel 65 verbunden, die über eine Verbindung 66 von den Ablaufsteuerungsmitteln 45 gesteuert werden können. Die Ermittlungsmittel 65 sind zum Ermitteln des Hash-Wertes HV vorgesehen und ausgebildet, welcher Hash-Wert HV in einem zu dem Datenträger 2 übertragenen Selektierdatenblock SDB enthalten ist. Der mit den Ermittlungsmitteln 65 ermittelte Hash-Wert HV kann von den Ermittlungsmitteln 65 den Ablaufsteuerungsmitteln 45 über eine Verbindung 67 zugeführt werden, um in den Ablaufsteuerungsmitteln 45 verarbeitet zu werden.
- Mit dem Ausgang der zweiten Decodiermittel 60 sind Prüfmittel 68 verbunden, die von den Ablaufsteuerungsmitteln 45 über eine Verbindung 69 gesteuert werden können. Die Prüfmittel 68 sind so ausgebildet, daß sie die Gültigkeit eines von einer Station 1 gesendeten und mit dem Datenträger 2 empfangenen Quittierdatenblocks QDB überprüfen können. Im vorliegenden Fall sind die Prüfmittel 68 als Vergleichsmittel ausgebildet. Für den Fall, daß ein empfangener Quittierdatenblock QDB als gültiger Quittierdatenblock QDB erkannt wird, erzeugen die Prüfmittel 68 ein "Quittierung-gültig"-Signal QV, das über eine Verbindung 70 den Ablaufsteuerungsmitteln 45 zur weiteren Verarbeitung zugeführt werden kann.
- Die Schaltung 42 des Datenträgers 2 enthält weiterhin Codiermittel 71, zu deren Eingang die Verbindung 48 geführt ist. Die Codiermittel 71 können von den Ablaufsteuerungsmitteln 45 über eine Verbindung 72 gesteuert werden. Mit den Codiermitteln 71 können sowohl der aus dem Speicherteil 46 ausgelesene Identifikationsdatenblock IDB als auch aus einem nicht dargestellten weiteren Speicher ausgelesene Datenblöcke codiert werden. Nach erfolgter Codierung mit den Codiermitteln 71 können die codierten Datenblöcke Modulationsmitteln 73 zugeführt werden. In den Modulationsmitteln 73 wird auf bekannte Weise ein Hilfsträgersignal einer Modulation entsprechend den codierten Datenblöcken unterworfen, wonach das modulierte Hilfsträgersignal über den ersten Anschluß 43 den Empfangs/Sende-Mitteln 40 zugeführt wird, um auf induktive Weise zu einer Station 1 übertragen zu werden.
- Die Schaltung 42 des Datenträgers 2 enthält weiterhin eine sogenannte CRC8-Stufe 74, die von den Ablaufsteuerungsmitteln 45 über eine Verbindung 75 gesteuert werden kann. Der CRC8-Stufe 74 kann über die Verbindung 50 der jeweils ausgewählte Teil PM1 oder PM2 des Identifikationsdatenblocks IDB zugeführt werden, der entsprechend dem mit den Ermittlungsmitteln 65 ermittelten und den Ablaufsteuerungsmitteln 45 zugeführten Hash-Wert HV mit Hilfe der Ablaufsteuerungsmittel 45 aus dem Speicher 46 ausgelesen werden kann. Der der CRC8-Stufe 74 jeweils zugeführte Teil PM1 bzw. PM2 wird durch die CRC8-Stufe 74 hindurchgeschoben; hierbei wird ein mit der CRC8-Stufe 74 realisierbarer Algorithmus abgearbeitet, wonach am Ausgang der CRC8-Stufe 74 jeweils ein durch den durch die CRC8-Stufe 74 hindurchgeschobenen Teil PM1 bzw. PM2 bestimmter Wert k1 bzw. k2 erhalten wird. Der Wert k1 wird für die Erzeugung des Quittierdatenblocks QDB verwendet, worauf nachfolgend noch näher eingegangen wird. Der Wert k2 wird in einem Zeitschlitzregister 76 gespeichert, das von den Ablaufsteuerungsmitteln 45 über eine Verbindung 77 gesteuert werden kann.
- Die Schaltung 42 des Datenträgers 2 enthält weiterhin einen Zeitschlitzzähler 78, der von den Ablaufsteuerungsmitteln 45 über eine Verbindung 79 gesteuert werden kann. Der Zeitschlitzzähler 78 bildet Zeitschlitz-Ermittlungsmittel. Der Zeitschlitzzähler 78 ist zum Ermitteln jedes Zeitschlitzes TS(1 ... n ... N) von gegebenenfalls mehrmalig aufeinanderfolgend ablaufenden Zeitschlitzfolgen vorgesehen. Jede dieser Zeitschlitzfolgen besteht aus einer bestimmten Anzahl N von aufeinanderfolgenden Zeitschlitzen TS. Die Anzahl N, die mit dem Zeitschlitzzähler 78 ermittelbar ist, und die Länge von aufeinanderfolgenden Zeitschlitzen TS von Zeitschlitzfolgen stimmen stets mit der Anzahl und der Länge der mit dem Zeitschlitzzähler 24 einer Station 1 ermittelten Zeitschlitze TS von Zeitschlitzfolgen überein. Dem Zeitschlitzzähler 78 kann über eine von der Verbindung 54 abzweigende weitere Verbindung 80 das mit Hilfe der Taktsignal-Regeneriermittel 53 regenerierte Taktsignal CLK zugeführt werden. Der Zeitschlitzzähler 78 ermittelt jedes Zeitfenster TS von aufeinanderfolgend ablaufenden Zeitschlitzfolgen auf Basis des regenerierten Taktsignals CLK. Der jeweilige Inhalt 1 ... n ... N des Zeitschlitzzählers 78 kann vom Ausgang des Zeitschlitzzählers 78 über eine Verbindung 81 den Ablaufsteuerungsmitteln 45 zugeführt werden, so daß die jeweiligen Inhalte in den Ablaufsteuerungsmitteln 45 für Steuerzwecke zur Verfügung stehen.
- Die Schaltung 42 des Datenträgers 2 enthält auch einen Komparator 82, der von den Ablaufsteuerungsmitteln 45 über eine Verbindung 83 gesteuert werden kann. Dem Komparator 82 kann über eine Verbindung 84 sowohl der Inhalt k2 des Zeitschlitzregisters 76 als auch über eine von der Verbindung 81 abzweigende Verbindung 85 der Inhalt 1 ... n ... N des Zeitschlitzzählers 78 zugeführt werden. Der Komparator 82 sorgt für ein Vergleichen der ihm zugeführten Inhalte k2 und 1 ... n ... N und gibt bei einander entsprechenden zugeführten Inhalten über eine Verbindung 86 ein Komparatorsignal COS an die Ablaufsteuerungsmittel 45 ab. In Abhängigkeit von dem Komparatorsignal COS kann ein Kommunizieren zwischen dem Datenträger 2 und einer Station 1 während eines bestimmten Zeitschlitzes TS freigegeben werden, nämlich während des durch den Wert k2 festgelegten Zeitschlitzes TS(k2).
- Die Schaltung 42 des Datenträgers 2 enthält auch eine Erzeugungsstufe 87 zum Erzeugen eines Quittierdatenblocks QDB. Die Erzeugungsstufe 87 kann von den Ablaufsteuerungsmitteln 45 über eine Verbindung 88 gesteuert werden. Der Erzeugungsstufe 87 kann über eine Verbindung 89 der mit der CRC8-Stufe 74 erzeugte Wert k1 als Steuerinformation zugeführt werden. Die Erzeugungsstufe 87 ist so ausgebildet, daß sie zum Erzeugen des Quittierdatenblocks QDB mit einer durch den von der CRC8-Stufe als Steuerinformation abgegebenen Wert k1 bestimmten Bitkonfiguration geeignet ist. Von der Erzeugungsstufe 87 kann der erzeugte Quittierdatenblock QDB an eine Verbindung 90 abgegeben werden, die den als Vergleichsmittel ausgebildeten Prüfmitteln 68 zugeführt ist. Den als Vergleichsmittel ausgebildeten Prüfmitteln 68 kann somit der mit der Erzeugungsstufe 87 erzeugte Quittierdatenblock QDB und der von einer Station 1 gesendete und von der Schaltung 42 empfangene und mit den zweiten Decodiermitteln 60 decodierte Quittierdatenblock QDB zugeführt werden. Mit Hilfe der Prüfmittel 68 werden die beiden Quittierdatenblöcke QDB verglichen, wobei die Prüfmittel 68 bei Gleichheit der beiden Quittierdatenblöcke QDB das "Quittierung-gültig"-Signal QV abgeben, das über die Verbindung 70 den Ablaufsteuerungsmitteln 45 zugeführt werden kann.
- Die ersten Decodiermittel 59 bilden erste Verarbeitungsmittel, die zum Verarbeiten, d. h. Decodieren eines von einer Station 1 zum Auslösen eines Selektiervorganges gesendeten und über den Anschluß 43 empfangenen Selektierdatenblocks SDB ausgebildet sind, mit dessen Hilfe der Datenträger 2 aus einer Mehrzahl von Datenträgern 2 heraus selektiert werden kann.
- Die Codiermittel 71 bilden zweite Verarbeitungsmittel, die nach dem Verarbeiten, d. h. Codieren eines empfangenen Selektierdatenblocks SDB mit Hilfe der ersten Verarbeitungsmittel, also der ersten Codiermittel 59, zum Verarbeiten eines in der Schaltung 42 des Datenträgers 2 gespeicherten Identifikationsdatenblocks IDB vorgesehen sind, welcher Identifikationsdatenblock IDB nach seiner Verarbeitung mit Hilfe der zweiten Verarbeitungsmittel, also der Codiermittel 71, während der Dauer eines bestimmten Zeitschlitzes TS einer Zeitschlitzfolge über den Anschluß 43 den Empfangs/Sende-Mitteln 40 zum Senden zu einer Station 1 zugeführt werden kann. Bei dem bestimmten Zeitschlitz sollte es sich um den n-ten Zeitschlitz handeln, wobei gilt 1 ≤ n ≤ N und n = k2.
- Die zweiten Decodiermittel 60 bilden dritte Verarbeitungsmittel, die zum Verarbeiten, d. h. Decodieren eines - nach einem einwandfreien Empfangen eines von dem Datenträger 2 zu einer Station 1 gesendeten Identifikationsdatenblocks IDB in dieser Station 1 - von dieser Station 1 zu dem Datenträger 2 gesendeten und über den Anschluß 43 empfangenen Quittierdatenblocks QDB vorgesehen sind, mit dem die Schaltung 42 des Datenträgers 2 in einen Status "Selektiert" gebracht werden kann.
- Das Zeitschlitzregister 76 bildet in dem Datenträger 2 Zeitschlitz-Fixierungsmittel, mit denen nach der Verarbeitung des Quittierdatenblocks QDB mit Hilfe der dritten Verarbeitungsmittel, also der zweiten Decodiermittel 60, der jeweils n-te Zeitschlitz TS von aufeinanderfolgend erzeugten Zeitschlitzfolgen für die Schaltung 42 des Datenträgers 2 bzw. für den Datenträger 2 fixiert werden kann, wobei gilt n = k2.
- Der Komparator 82 und die Ablaufsteuerungsmittel 45 bilden Steuerungsmittel 91, mit denen nach einem Fixieren der Schaltung 42 des Datenträgers 2 auf den jeweils n-ten Zeitschlitz TS ein Kommunizieren zwischen dem Datenträger 2 und einer Station 1 nur während des für die Schaltung 42 des Datenträgers 2 fixierten jeweils n-ten Zeitschlitzes TS freigegeben werden kann, wobei gilt n = k2.
- Der Speicher 46 und die CRC8-Stufe 74 und die Erzeugungsstufe 87 bilden Erzeugungsmittel 92 zum Erzeugen des dem Datenträger 2 bzw. der Schaltung 42 zugeordneten Quittierdatenblocks QDB.
- Nachfolgend soll das Verfahren zum Kommunizieren zwischen der Station 1 gemäß Fig. 1 und dem Datenträger 2 gemäß Fig. 2 anhand eines als Beispiel gewählten Kommunikationsvorganges erläutert werden.
- Ein solcher Kommunikationsvorgang kann beispielsweise mit Hilfe der Ablaufsteuerungsmittel 3 der Station 1 in regelmäßig aufeinanderfolgenden Zeitabständen automatisch gestartet werden. Nach dem Starten eines Kommunikationsvorganges wird mit Hilfe der ersten Erzeugungsstufe 6 der Station 1 ein Selektierdatenblock SDB zum Zweck des Auslösens eines Selektiervorganges erzeugt. Danach wird der zuvor erzeugte Selektierdatenblock SDB mit Hilfe der Codiermittel 26 codiert, was zugleich bedeutet, daß der codierte Selektierdatenblock SDB mit Hilfe der Modulationsmittel 27 amplitudenmoduliert und im Anschluß daran mit Hilfe der Sende/Empfangs-Mittel 30 zu allen im Kommunikationsbereich der Station 1 anwesenden Datenträgern 2 übertragen wird, also auch zu dem in Fig. 2 dargestellten Datenträger 2.
- Danach wird der Inhalt des Zeitschlitzzählers 24 der Station 1 auf den Wert "1" gesetzt, wobei der erste Zeitschlitz TS1 einer Zeitschlitzfolge abläuft. Der Inhalt "1" des Zeitschlitzzählers 24 wird über die Verbindung 20 der zweiten Erzeugungsstufe 18 zugeführt.
- Nach dem am Beginn des Kommunikationsvorganges von der Station 1 durchgeführten Aussenden des Selektierdatenblocks SDB wird der ausgesendete Selektierdatenblock SDB mit den Empfangs/Sende-Mitteln 40 des Datenträgers 2 empfangen, mit den Demodulationsmitteln 51 demoduliert und mit den ersten Decodiermitteln 59 decodiert. Aus dem empfangenen, demodulierten und decodierten Selektierdatenblock SDB wird mit Hilfe der Ermittlungsmittel 65 der von der Station 1 im Rahmen des Selektierdatenblocks SDB zu dem Datenträger 2 übertragene Hash-Wert HV ermittelt und den Ablaufsteuerungsmitteln 45 zugeführt.
- Anschließend wird mit Hilfe der Ablaufsteuerungsmittel 45 die von dem Hash-Wert HV abhängige zweite Bit-Adresse BA(HV)2 erzeugt, die dem Speicher 46 zugeleitet wird, so daß der Teil PM2 des in dem Speicher 46 gespeicherten Identifikationsdatenblocks IDB festgelegt wird. Danach wird mit Hilfe der CRC8-Stufe 74 der Wert k2, im vorliegenden Fall beispielsweise der Wert k2 = 1, ermittelt. Hierauf wird der Wert k2 = 1 in dem Zeitschlitzregister 76 gespeichert und somit für den Datenträger 2 der erste Zeitschlitz TS1 fixiert. Der mit der CRC8-Stufe als Steuerinformation erzeugte Wert k2, im vorliegenden Fall der Wert k2 = 1, wird über die Verbindung 84 dem Komparator 82 zugeführt, dem im angenommenen Fall von dem Zeitschlitzzähler 78 der Wert n = 1 zugeführt wird, weil der erste Zeitschlitz TS1 abläuft. Somit sind die beiden dem Komparator 82 zugeführten Werte gleich, was zur Folge hat, daß der Komparator 82 das Komparatorsignal COS über die Verbindung 86 den Ablaufsteuerungsmitteln 45 zuführt. Dies hat wiederum zur Folge, daß die Ablaufsteuerungsmittel 45 über die Verbindung 47 den Speicher 46 so ansteuern, daß von dem Speicher 46 der Identifikationsdatenblock IDB, der dem Datenträger 2 zugeordnet ist und für diesen Datenträger 2 charakteristisch ist, über die Verbindung 48 den Codiermitteln 71 zugeführt wird. Hierauf wird der Identifikationsdatenblock IDB mit Hilfe der Codiermittel 71 codiert und im Anschluß daran mit Hilfe der Modulationsmittel 73 moduliert und von den Modulationsmitteln 73 den Empfangs/Sende-Mitteln 40 zum Übertragen zu der Station 1 zugeführt.
- Nachdem der ermittelte Hash-Wert HV den Ablaufsteuerungsmitteln 45 zugeführt wurde, wird in diesem Fall nach dem Erzeugen der zweiten Bitkonfiguration BA(HV)2 mit Hilfe der Ablaufsteuermittel 45 auch die von dem Hash-Wert HV abhängige erste Bit-Adresse BA(HV) 1 erzeugt und dem Speicher 46 zugeleitet, so daß dann damit der Teil PM1 des in dem Speicher 46 gespeicherten Identifikationsdatenblocks IDB festgelegt wird. Danach wird mit Hilfe der CRC8-Stufe 74 der Wert k1 als Steuerinformation ermittelt. Hierauf wird der Wert k1 der Erzeugungsstufe 87 zugeführt, was zur Folge hat, daß die Erzeugungsstufe 87 den Quittierdatenblock QDB erzeugt, dessen Bitkonfiguration durch den Teil PM1 des Identifikationsdatenblocks IDB bestimmt worden ist. Der mit der Erzeugungsstufe 87 erzeugte Quittierdatenblock QDB wird über die Verbindung 90 den Prüf mitteln 68 zugeführt.
- Nach dem Aussenden des Selektierdatenblocks SDB kann der Fall eintreten, daß in dem ersten Zeitschlitz TS1 entweder gar kein Datenträger 2 oder genau ein Datenträger 2 oder auch mehr als ein Datenträger 2 den Selektierdatenblock SDB empfängt und auf den empfangenen Selektierdatenblock SDB reagiert und den ihnen zugeordneten Identifikationsdatenblock IDB mit je einer bestimmten Bitkonfiguration als Antwort auf den von der Station 1 gesendeten Selektierdatenblock SDB zu der Station 1 sendet.
- Ein von einem Datenträger 2 gesendeter Identifikationsdatenblock IDB wird von der Station 1 empfangen, und zwar mit Hilfe der Sende/Empfangs-Mittel 30. Danach wird jeder empfangene Identifikationsdatenblock IDB mit Hilfe der Demodulationsmittel 33 demoduliert und jeder empfangene Identifikationsdatenblock IDB mit Hilfe der Decodiermittel 34 decodiert. Danach wird mit Hilfe der Kollisionsdetektiermittel 37 detektiert, ob eine Kollision zwischen mindestens zwei Identifikationsdatenblöcken IDB aufgetreten ist bzw. ob überhaupt kein Identifikationsdatenblock IDB empfangen und decodiert worden ist. Wenn dies der Fall ist, geben die Kollisionsdetektiermittel 37 eine Kollisionsinformation CI an die Ablaufsteuerungsmittel 3 ab, was zur Folge hat, daß kein Identifikationsdatenblock IDB über die Verbindung 12 dem Speicher 11 zugeführt wird und daher kein Quittierdatenblock QDB mit Hilfe der Erzeugungsmittel 10 erzeugt wird.
- Wenn mit Hilfe der Kollisionsdetektiermittel 37 hingegen festgestellt wird, daß nur ein einziger Identifikationsdatenblock IDB empfangen und mit Hilfe der Decodiermittel 34 decodiert worden ist, dann wird der decodierte Identifikationsdatenblock IDB über die Verbindung 36 den Ablaufsteuerungsmitteln 3 zugeführt, die anschließend dafür sorgen, daß der in dem ersten Zeitschlitz TS1 empfangene Identifikationsdatenblock IDB über die Verbindung 12 dem Speicher 11 zugeführt wird. Danach wird mit Hilfe des in den Ablaufsteuerungsmitteln 3 enthaltenen Hash-Wertes HV, der bereits mit Hilfe des Selektierdatenblocks SDB zu dem Datenträger 2 übertragen worden ist, und auch mit Hilfe der dem Hash-Wert HV entsprechenden Bit-Adresse BA(HV)1 der Teil PM1 des Identifikationsdatenblocks IDB ausgewählt, der der CRC8-Stufe 15 zugeführt werden soll. Danach wird der ausgewählte Teil PM1 des Identifikationsdatenblocks IDB von dem Speicher 11 über die Verbindung 14 der CRC8-Stufe 15 zugeführt, so daß danach am Ausgang 17 der CRC8-Stufe der in Abhängigkeit von dem Teil PM1 gewonnene Wert k1 als Steuerinformation erhalten wird, der der zweiten Erzeugungsstufe 18 zum Erzeugen des Quittierdatenblocks QDB zugeführt wird. Im Anschluß daran wird mit Hilfe der zweiten Erzeugungsstufe 18 ein dem Datenträger 2, der in dem ersten Zeitschlitz TS1 seinen Identifikationsdatenblock zu der Station 1 gesendet hat, zugeordneter Quittierdatenblock QDB mit einer durch den Wert k1 bestimmten Bitkonfiguration als Antwort auf den empfangenen Identifikationsdatenblock IDB erzeugt. Die Bitkonfiguration dieses Quittierdatenblocks QDB wird unter Ausnutzung nur des Teils PM1 des dem betreffenden Datenträger 2 zugeordneten Identifikationsdatenblocks IDB erstellt, der in dem Speicher 11 gespeichert wurde.
- Daraufhin wird der erzeugte Quittierdatenblock QDB über die Verbindung 23 den Codiermitteln 26 zugeführt. Die Codiermittel 26 sorgen für ein Codieren des Quittierdatenblocks QDB, worauf der codierte Quittierdatenblocks QDB mit Hilfe der Modulationsmittel 27 moduliert und der codierte und modulierte Quittierdatenblock QDB mit Hilfe der Sende/Empfangs-Mittel 30 zu jenem Datenträger 2 gesendet wird, dem der erzeugte Quittierdatenblock QDB zugeordnet ist.
- Anschließend wird der gesendete Quittierdatenblock QDB auch von jenem Datenträger 2 empfangen, dem der von der Station 1 gesendete Quittierdatenblock QDB zugeordnet ist. Das Empfangen des dem Datenträger 2 gemäß Fig. 2 zugeordneten Quittierdatenblocks QDB erfolgt mit Hilfe der Empfangs/Sende-Mittel 40, die den empfangenen Quittierdatenblock QDB den Demodulationsmitteln 51 zuführen. Die Demodulationsmittel 51 geben den demodulierten Quittierdatenblock QDB an die zweiten Decodiermittel 60 ab, die für ein Decodieren sorgen, und der decodierte Quittierdatenblock QDB wird daraufhin den Prüfmitteln 68 zugeführt.
- Wenn der von der Station 1 zu dem Datenträger 2 übertragene Quittierdatenblock QDB den Prüfmitteln 68 zugeführt wird, dann erfolgt mit den als Vergleichsmitteln ausgebildeten Prüfmitteln 68 ein Vergleichen des von der Station 1 zu dem Datenträger 2 gesendeten Quittierdatenblocks QDB mit dem mit der Erzeugungsstufe 87 erzeugten Quittierdatenblock QDB. Wenn keine störenden Beeinflussungen des von der Station 1 zu dem Datenträger 2 übertragenen Quittierdatenblocks QDB aufgetreten sind, sind die beiden den Prüfmitteln 68 zugeführten Quittierdatenblöcke QDB identisch; die Prüfmittel 68 geben dann das "Quittierung-gültig"-Signal QV an die Ablaufsteuerungsmittel 45 ab. Mit diesem "Quittierung-gültig"-Signal kann der Datenträger 2 in einen Status "Selektiert" gesetzt werden.
- Nach dem Aussenden des Selektierdatenblocks SDB kann der Fall eintreten, daß in dem ersten Zeitschlitz TS1 zwei Datenträger 2, die je einen Identifikationsdatenblock IDB1 bzw. IDB2 enthalten, von denen aber die beiden Teile PM2 übereinstimmen, den ausgesendeten Selektierdatenblock SDB empfangen, was zur Folge hat, daß für beide Datenträger 2 der Wert k2 = 1 ermittelt wird und dementsprechend beide Datenträger 2 in dem ersten Zeitschlitz TS1 ihren Identifikationsdatenblock IDB1 und IDB2 senden. Hierbei kann der Fall eintreten, daß ein erster dieser beiden Datenträger 2 sich nahe genug bei der Station 1 befindet, jedoch der zweite dieser Datenträger 2 sich zu weit weg von der Station 1 befindet, so daß von der Station 1 nur von dem ersten Datenträger 2 der Identifikationsdatenblock IDB1 empfangen wird. Mit Hilfe des von dem ersten Datenträger 2 empfangenen Identifikationsdatenblocks IDB1 wird die dem Teil PM1 dieses Identifikationsdatenblocks IDB1 entsprechende Steuerinformation, d. h. der Wert k1, ermittelt und ein Quittierdatenblock QDB1 erzeugt, dessen Bitkonfiguration durch diesen Wert k1, also durch den Teil PM1 bestimmt worden ist. Dieser Quittierdatenblock QDB1, dessen Bitkonfiguration durch den Wert k1 bestimmt worden ist, wird von der Station 1 sowohl zu dem ersten Datenträger 2 als auch zu dem zweiten Datenträger 2 übertragen. In diesen beiden Datenträgern 2 wird ebenfalls je ein Quittierdatenblock QDB1 bzw. QDB2 erzeugt, deren Bitkonfigurationen von dem Teil PM1 ihrer Identifikationsdatenblöcke IDB1 bzw. IDB2 abhängig ist. Da bei den beiden Datenträgern 2 der für die Festlegung des ersten Zeitschlitzes TS1 maßgebliche Teil PM2 des Identifikationsdatenblocks IDB1 bzw. IDB2 zwar gleich ist, jedoch mit äußerst hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, daß trotz der Gleichheit der Teile PM2 die Teile PM1 der Identifikationsdatenblöcke IDB1 und IDB2 der beiden Datenträger 2 unterschiedlich sind, ist davon auszugehen, daß nur in dem ersten Datenträger 2 der Quittierdatenblock QDB 1 erzeugt wird und daß in dem zweiten Datenträger 2 ein anderer Quittierdatenblock QDB2 erzeugt wird, so daß der von der Station 1 gesendete Quittierdatenblock QDB 1 nur für den ersten Datenträger 2, der sich ausreichend nahe bei der Station 1 befindet, Gültigkeit hat und daher nur dieser nahe genug bei der Station 1 liegende Datenträger 2 quittiert wird, also in seinen Status "Selektiert" gebracht wird, wogegen der sich von der Station 1 weiter weg befindende zweite Datenträger 2 nicht quittiert wird. Damit ist einem fälschlichen Quittieren eines sich zu weit weg von einer Station 1 befindenden Datenträgers 2 mit Sicherheit vorgebeugt. Somit wird trotz des Verwendens von Quittierdatenblöcken QDB mit einer nur kurzen Datenblocklänge von beispielsweise nur 8 Bits stets für ein korrektes und fehlerfreies Quittieren von nur einem einzigen Datenträger 2 gesorgt, auch wenn sich im Kommunikationsbereich der Station 1 ein von der Station 1 nicht erkannter Datenträger 2 befindet, der wegen seines relativ großen Abstandes von der Station 1 zwar Datenblöcke von der Station 1 empfangen kann, aber keine Datenblöcke bis zu der Station 1 senden kann.
- Der oben für den ersten Zeitschlitz TS1 beschriebene Vorgang wird für alle weiteren Zeitschlitzen TS2, TS3 bis TSN durchgeführt, wonach dann ein Kommunikationsvorgang zum Selektieren und Quittieren von Datenträgern 2 abgeschlossen ist.
- Es sei erwähnt, daß nach einem solchen Kommunikationsvorgang zum Selektieren und Quittieren von Datenträgern 2, die sich dann in ihrem Status "Selektiert" befinden, weitere Kommunikationsvorgänge ablaufen können, beispielsweise ein Lesevorgang, um Daten, die in Datenträgern 2 gespeichert sind, bei dem Lesevorgang aus den selektierten Datenträgern 2 auszulesen und zu der Station 1 zu übertragen, oder ein Schreibvorgang, bei dem in der Station 1 enthaltene Daten zu den selektierten Datenträgern 2 übertragen werden und in Speicher dieser Datenträger 2 eingeschrieben werden.
- Wie aus der vorstehenden Beschreibung klar hervorgeht, ist bei der Station 1 von Fig. 1 und dem Datenträger 2 von Fig. 2 auf einfache Weise und mit nur einfachen Mitteln erreicht worden, daß zur Bestätigung der Selektierung eines Datenträgers 2 ein nur diesem Datenträger 2 zugeordneter Quittierdatenblock QDB von der Station 1 zu diesem Datenträger 2 übertragen wird und daß dies vorteilhafterweise mit einem Quittierdatenblock QDB mit einer nur kurzen Datenblocklänge geschieht, weil der Quittierdatenblock QDB unter Ausnutzung nur eines Teils PM1 des dem betreffenden Datenträger 2 zugeordneten Identifikationsdatenblocks IDB erstellt wird. Die Vorteile eines solchen Quittierdatenblocks QDB mit einer nur kurzen Datenblocklänge liegen hauptsächlich in einer möglichst kurzen Übertragungszeitdauer, die für die Übertragung von einer Station 1 zu einem Datenträger 2 erforderlich ist, und in der Tatsache, daß zum Übertragen eines solchen Quittierdatenblocks QDB von einer Station 1 zu einem Datenträger 2 möglichst wenige Modulationsschritte für die Übertragung ausreichen, was im Hinblick auf möglichst niedrige Pegel der Seitenbänder des für die Übertragung verwendeten Trägersignals CS sehr vorteilhaft ist.
Claims (10)
1. Verfahren zum Kommunizieren zwischen einer Schreib/Lese-Station (1)
eines Transpondersystems und mindestens einem Transponder (2) des Transpondersystems,
bei dem ein Selektierdatenblock (SDB) von der Schreib/Lese-Station (1) zu mindestens
einem Transponder (2) gesendet wird,
bei dem der gesendete Selektierdatenblock (SDB) von mindestens einem Transponder (2)
empfangen wird,
bei dem nach dem Empfangen des gesendeten Selektierdatenblocks (SDB) mindestens ein
Transponder (2) einen diesem Transponder (2) zugeordneten Identifikationsdatenblock
(IDB) mit einer bestimmten Bitkonfiguration als Antwort auf den gesendeten
Selektierdatenblock (SDB) zu der Schreib/Lese-Station (1) sendet,
bei dem der gesendete Identifikationsdatenblock (IDB) von der Schreib/Lese-Station (1)
empfangen wird,
bei dem nach dem Empfangen des einem Transponder (2) zugeordneten
Identifikationsdatenblocks (IDB) in der Schreib/Lese-Station (1) ein diesem Transponder (2) zugeordneter
Quittierdatenblock (QDB) mit einer bestimmten Bitkonfiguration als Antwort auf den
empfangenen Identifikationsdatenblock (IDB) erzeugt wird,
bei dem der erzeugte Quittierdatenblock (QDB) von der Schreib/Lese-Station (1) zu jenem
Transponder (2) gesendet wird, dem der erzeugte Quittierdatenblock (QDB) zugeordnet ist,
und
bei dem der gesendete Quittierdatenblock (QDB) von jenem Transponder (2) empfangen
wird, dem der Quittierdatenblock (QDB) zugeordnet ist, wobei der einem Transponder (2)
zugeordnete Quittierdatenblock (QDB) in einer Relation zu dem diesem Transponder (2)
zugeordneten Identifikationsdatenblock (IDB) steht,
dadurch gekennzeichnet, daß
in der Schreib/Lese-Station (1) für jeden Transponder (2), von dem ein
Identifikationsdatenblock (IDB) empfangen wurde, ein Quittierdatenblock (QDB) erzeugt wird, dessen
Bitkonfiguration unter Nutzung nur eines Teils (PM1) des dem betreffenden Transponder (2)
zugeordneten Identifikationsdatenblocks (IDB) erstellt wird, wobei der genannte Teil durch
Information bestimmt wird, die sowohl in dem Transponder (2) als auch in der
Schreib/Lese-Station (1) bekannt ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bitkonfiguration des in der Schreib/Lese-Station (1) jeweils erzeugten Quittierdatenblocks (QDB) unter
Verwendung eines in der Schreib/Lese-Station (1) enthaltenen Hash-Wertes (HV) errechnet
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ebenso wie in der
Schreib/Lese-Station (1) auch der einem Transponder (2) zugeordneter Quittierdatenblock
(QDB) in diesem Transponder (2) mit einer bestimmten Bitkonfiguration erzeugt wird, daß
der in diesem Transponder (2) erzeugte Quittierdatenblock (QDB) und der in der
Schreib/Lese-Station (1) erzeugte und zu diesem Transponder (2) gesendete Quittierdatenblock
(QDB) miteinander verglichen werden und daß mindestens eine das Vergleichsergebnis
repräsentierende Steuerinformation (QV) erzeugt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bitkonfiguration des in einem Transponder (2) erzeugten Quittierdatenblocks (QDB) unter Verwendung
eines in dem Transponder (2) enthaltenen Hash-Wertes (HV) errechnet wird.
5. Schreib/Lese-Station (1) für ein Transpondersystem, die zum
Kommunizieren mit mindestens einem Transponder (2) des Transpondersystems ausgebildet ist und die
eine Erzeugungsstufe (6) zum Erzeugen eines Selektierdatenblocks (SDB) enthält,
sowie Sendemittel (30) zum Senden des erzeugten Selektierdatenblocks (SDB) zu
mindestens einem Transponder (2),
Empfangsmittel (30) zum Empfangen eines von einem Transponder (2) als Antwort auf den
an diesen Transponder (2) gesendeten Selektierdatenblock (SDB) zu der Schreib/Lese-
Station (1) gesendeten und diesem Transponder (2) zugeordneten
Identifikationsdatenblocks (IDB),
Verarbeitungsmittel (33, 34, 3) zum Verarbeiten eines empfangenen
Identifikationsdatenblocks (IDB),
Erzeugungsmittel (10) zum Erzeugen eines einem Transponder (2) zugeordneten
Quittierdatenblocks (QDB) mit einer bestimmten Bitkonfiguration und
Sendemittel (30) zum Senden eines erzeugten Quittierdatenblocks (QDB) zu jenem
Transponder (2), dem der erzeugte Quittierdatenblock (QDB) zugeordnet ist,
wobei der einem Transponder (2) zugeordnete Quittierdatenblock (QDB) in einer Relation
zu dem diesem Transponder (2) zugeordneten Identifikationsdatenblock (IDB) steht,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Erzeugungsmittel (10) zum Erzeugen je eines Quittierdatenblocks (QDB) für einen
Transponder (2) ausgebildet sind, wobei die Bitkonfiguration des genannten
Quittierdatenblocks unter Nutzung nur eines Teils (PM1) des dem betreffenden Transponder (2)
zugeordneten Identifikationsdatenblocks (IDB) erstellt werden kann, wobei der genannte Teil
durch Information bestimmt wird, die sowohl in dem Transponder (2) als auch in der
Schreib/Lese-Station (1) bekannt ist.
6. Schreib/Lese-Station (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Erzeugungsmittel (10) einen Speicher (11) zum Speichern eines empfangenen
Identifikationsdatenblocks (IDB) enthalten, aus welchem Speicher (11) in Abhängigkeit
von einem in der Schreib/Lese-Station (1) enthaltenen Hash-Wert (HV) ein Teil (PM1) des
gespeicherten Identifkationsdatenblocks (IDB) ausgelesen werden kann,
daß die Erzeugungsmittel (10) eine CRC8-Stufe (15) aufweisen, der der ausgelesene Teil
(PM1) des gespeicherten Identifikationsdatenblocks (IDB) zugeführt werden kann und die
eine dem ausgelesenen Teil (PM1) des gespeicherten Identifikationsdatenblocks (IDB)
entsprechende Steuerinformation (k1) abgeben kann, und
daß die Erzeugungsmittel (10) eine Erzeugungsstufe (18) zum Erzeugen eines
Quittierdatenblocks (QDB) mit einer durch die von der CRC8-Stufe (15) abgegebene
Steuerinformation (k1) bestimmten Bitkonfiguration enthalten.
7. Transponder (2) für ein Transpondersystem,
der zum Kommunizieren mit mindestens einer Schreib/Lese-Station (1) ausgebildet ist und
Empfangsmittel (40) zum Empfangen eines von einer Schreib/Lese-Station (1) gesendeten
Selektierdatenblocks (SDB) enthält,
sowie Verarbeitungsmittel (51, 59) zum Verarbeiten eines empfangenen
Selektierdatenblocks (SDB),
Sendemittel (40) zum Senden eines dem Transponder (2) zugeordneten
Identifikationsdatenblocks zu einer Schreib/Lese-Station (I) als Antwort auf den von der Schreib/Lese-
Station (1) zu dem Transponder (2) gesendeten Selektierdatenblock (SDB),
Empfangsmittel (40) zum Empfangen eines von der Schreib/Lese-Station (1) als Antwort
auf den der Schreib/Lese-Station (1) zugeführten Identifikationsdatenblock (IDB) an den
Transponder (2) gesendeten und dem Transponder (2) zugeordneten Quittierdatenblocks
(QDB) mit einer bestimmten Bitkonfiguration und
Verarbeitungsmittel (51, 60) zum Verarbeiten des empfangenen Quittierdatenblocks
(QDB),
dadurch gekennzeichnet, daß
der Transponder (2) Erzeugungsmittel (92) zum Erzeugen des dem Transponder (2)
zugeordneten Quittierdatenblocks (QDB) auf Basis von sowohl in dem Transponder (2) als auch
in der Schreib/Lese-Station (1) bekannter Information enthält und
daß der Transponder (2) Vergleichsmittel (68) enthält, denen der mit den
Erzeugungsmitteln (92) erzeugte Quittierdatenblock (QDB) und der von einer Schreib/Lese-Station (1)
gesendete und von dem Transponder (2) empfangene Quittierdatenblock (QDB) zugeführt
werden kann und die mindestens eine das Vergleichsergebnis repräsentierende
Steuerinformation (QV) abgeben können.
8. Transponder (2) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Erzeugungsmittel (92) einen Speicher (46) zum Speichern eines Identifikationsdatenblocks (IDB)
enthalten, aus welchem Speicher (46) in Abhängigkeit von einem in dem Transponder (2)
enthaltenen Hash-Wert (HV) ein Teil (PM1) des gespeicherten Identifikationsdatenblocks
(IDB) ausgelesen werden kann,
daß die Erzeugungsmittel (92) eine CRC8-Stufe (74) aufweisen, der der ausgelesene Teil
(PM1) des gespeicherten Identifikationsdatenblocks (IDB) zugeführt werden kann und die
eine dem ausgelesenen Teil (PM1) des gespeicherten Identifikationsdatenblocks (IDB)
entsprechende Steuerinformation (k1) abgeben kann, und
daß die Erzeugungsmittel (92) eine Erzeugungsstufe (87) zum Erzeugen eines
Quittierdatenblocks (QDB) mit einer durch die von der CRC8-Stufe (74) abgegebene
Steuerinformation (k1) bestimmten Bitkonfiguration enthalten.
9. Integrierte Schaltung (42) für einen zum Kommunizieren mit mindestens
einer Schreib/Lese-Station (1) ausgebildeten Transponder (2), welche integrierte Schaltung
Empfangsanschlußmittel (43) zum Empfangen eines von einer Schreib/Lese-Station (1)
gesendeten Selektierdatenblocks (SDB) enthält,
sowie Verarbeitungsmittel (51, 59) zum Verarbeiten eines empfangenen
Selektierdatenblocks (SDB),
Ausgabeanschlußmittel (43) zum Ausgeben eines der Schaltung (42) zugeordneten
Identifikationsdatenblocks (IDB) an eine Schreib/Lese-Station (1) als Antwort auf den von der
Schreib/Lese-Station (1) zu der Schaltung (42) gesendeten Selektierdatenblock (SDB),
Empfangsmittel (40) zum Empfangen eines von der Schreib/Lese-Station (1) als Antwort
auf den an die Schreib/Lese-Station (1) gesendeten Identifikationsdatenblock (IDB) zu der
Schaltung (42) gesendeten und der Schaltung (42) zugeordneten Quittierdatenblocks (QDB)
mit einer bestimmten Bitkonfiguration und
Verarbeitungsmittel (51, 60) zum Verarbeiten des empfangenen Quittierdatenblocks
(QDB),
dadurch gekennzeichnet, daß
die Schaltung (42) Erzeugungsmittel (92) zum Erzeugen des der Schaltung (42)
zugeordneten Quittierdatenblocks (QDB) auf Basis von sowohl in dem Transponder (2) als auch in
der Schreib/Lese-Station (1) bekannter Information enthält und
daß die Schaltung (42) Vergleichsmittel (68) enthält, denen der mit den Erzeugungsmitteln
(92) erzeugte Quittierdatenblock (QDB) und der von einer Schreib/Lese-Station (1)
gesendete und von der Schaltung (42) empfangene Quittierdatenblock (QDB) zugeführt werden
können und die mindestens eine das Vergleichsergebnis repräsentierende Steuerinformation
(QV) abgeben können.
10. Integrierte Schaltung (42) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Erzeugungsmittel (92) einen Speicher (46) zum Speichern eines
Identifikationsdatenblocks (IDB) enthalten, aus welchem Speicher (46) in Abhängigkeit von einem in der
Schaltung (42) enthaltenen Hash-Wert (HV) ein Teil (PM1) des gespeicherten
Identifikationsdatenblocks (IDB) ausgelesen werden kann,
daß die Erzeugungsmittel (92) eine CRC8-Stufe (74) enthalten, der der ausgelesene Teil
(PM1) des gespeicherten Identifikationsdatenblocks (IDB) zugeführt werden kann und die
eine dem ausgelesenen Teil (PM1) des gespeicherten Identifikationsdatenblocks (IDB)
entsprechende Steuerinformation (k1) abgeben kann, und
daß die Erzeugungsmittel (92) eine Erzeugungsstufe (87) zum Erzeugen eines
Quittierdatenblocks (QDB) mit einer durch die von der CRC8-Stufe (74) abgegebene
Steuerinformation (k1) bestimmten Bitkonfiguration enthalten.
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8321 | Willingness to grant licences paragraph 23 withdrawn | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Representative=s name: EISENFUEHR, SPEISER & PARTNER, 10178 BERLIN |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: NXP B.V., EINDHOVEN, NL |