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DE69900761T2 - Gefalteter Beutel für medizinale oder medizinische Zwecke - Google Patents

Gefalteter Beutel für medizinale oder medizinische Zwecke

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Publication number
DE69900761T2
DE69900761T2 DE69900761T DE69900761T DE69900761T2 DE 69900761 T2 DE69900761 T2 DE 69900761T2 DE 69900761 T DE69900761 T DE 69900761T DE 69900761 T DE69900761 T DE 69900761T DE 69900761 T2 DE69900761 T2 DE 69900761T2
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DE
Germany
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folded bag
medical
folded
layer
bag body
Prior art date
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DE69900761T
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DE69900761D1 (de
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Takeshi Inuzuka
Takayuki Kotani
Susumu Niwa
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Hosokawa Yoko KK
Original Assignee
Hosokawa Yoko KK
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Publication date
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Publication of DE69900761T2 publication Critical patent/DE69900761T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/10Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents with gusseted sides
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/02Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents with laminated walls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)

Description

    Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft einen gefalteten Beutel für medizinale oder medizinische Zwecke gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, der als steriles Einweg-Behältnis eingesetzt werden kann, welches zum mehrmaligen Gebrauch nicht gespült und keiner Sterilisation unterworfen wird und somit einen validierungsfreien Gebrauch ermöglicht.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Herkömmlich werden als Behälter zur Aufnahme von Zwischenprodukten für Pharmazeutika trommel- oder kastenförmige Behälter aus rostfreiem Stahl verwendet. Die trommel- oder kastenförmigen Behälter, die bereits für den vorgesehenen Verwendungszweck benutzt worden sind, müssen zum mehrmaligen Gebrauch einer Spülbehandlung unterworfen werden, um den trommel- oder kastenförmigen Behälter innenseitig zu reinigen. Die Trommel hat beispielsweise einen Durchmesser von 50 cm und eine Höhe von 2 m, während der kastenförmige Behälter z. B. Abmessungen von 1 m · 1 m · 1 m aufweist. Die Spülbehandlung des Innenraums des trommel- oder kastenförmigen Behälters erfordert jedoch einen großen Arbeitsaufwand und viel Zeit. Ferner können Probleme mit Querkontaminationen auftreten, die Validierung erfordert einen hohen Zeitaufwand und im Hinblick auf die Probleme mit Querkontaminationen können hohe Kosten entstehen. Als Ergebnis bleibt oft nur die Entsorgung des eingesetzten trommel- oder kastenförmigen Behälters.
  • Andererseits besteht die Anforderung, eine Verschwendung von Ressourcen durch mehrmalige Verwendung des trommel- oder kastenförmigen Behälters aus rostfreiem Stahl zu vermeiden. Dem wurde dadurch begegnet, daß als technische Maßnahme die Anordnung eines Innenbeutels aus einer Polyethylenfolie in dem trommel- oder kastenförmigen Behälter aus rostfreiem Stahl vorgeschlagen wurde, so daß die Zwischenprodukte für Pharmazeutika in dem Innenbeutel aufgenommen werden können und der Innenbeutel nach der ihm zugedachten Verwendung entsorgt werden kann, um eine wiederholte Verwendung des trommel- oder kastenförmigen Behälters aus rostfreiem Stahl zu erlauben.
  • In der Regel enthalten Folien aus Polyethylen Additive, wie Gleitmittel, Stabilisatoren, Füllstoffe und dergleichen. Solche Additive sollten jedoch in Folien für medizinale oder medizinische Zwecke im Hinblick auf medizinale oder medizinische Vorschriften nicht enthalten sein. Aus diesem Grund weist eine derartige Folie eine verhältnismäßig geringe Zähigkeit auf. Ferner ist der aus der oben erwähnten Polyethylenfolie gebildete Innenbeutel, der zu Anordnung in dem trommel- oder kastenförmigen Behälter vorgesehen ist, durch Heißsiegeln des Bodenabschnittes eines rohrförmigen Körpers aus Polyethylenfolie in einem plattgedrückten Zustand oder durch Heißsiegeln von drei Abschnitten, d. h. den beiden seitlichen Abschnitten und dem Bodenabschnitt eines Paares von aufeinander gelegten Polyethylenfolien, hergestellt. Der auf diese Weise hergestellte Innenbeutel weist keine Seitenfalte auf und der heißversiegelte Bodenabschnitt desselben kann folglich nicht in engen Kontakt mit der Innenfläche und der Bodenfläche des trommel- oder kastenförmigen Behälters gebracht werden, was zu einem möglichen Zerreißen des in dem trommel- oder kastenförmigen Behälter angeordneten Innenbeutels infolge Einwirkung medizinaler Prozesse und beim Transport auftretender Vibrationen führt.
  • Herkömmlich wurde auch ein anderer Innenbeutel aus Polypropylen vorgeschlagen. Dieser andere Innenbeutel enthält die gleichen, oben genannten Additive und ist verhältnismäßig spröde und hat bei niedrigen Temperaturen eine geringe Schlagzähigkeit.
  • Aus der EP-A-0 377 121 ist ein Beutel gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die Erfindung hat zum Ziel, unter Vermeidung der vorgenannten Nachteile einen gefalteten Beutel für medizinale oder medizinische Zwecke vorzuschlagen, der vor Zerreißen infolge Einwirkung medizinaler Prozesse und beim Transport auftretender Vibrationen gesichert ist und als steriles Einweg-Behältnis validierungsfrei verwendet werden kann. Sofern bei der vorliegenden Erfindung als Zwischenschicht eine Schicht mit hervorragenden gasdichten Eigenschaften eingesetzt wird und beide Flächen derselben jeweils auf andere Schichten auflaminiert werden, ist es möglich, sichere und stabile Lagerbedingungen des in dem gefalteten Beutel aufgenommenen Inhaltes sicherzustellen.
  • Zum Erreichen des vorgenannten Ziels umfaßt ein gefalteter Beutel für medizinale oder medizinische Zwecke:
  • - einen gefalteten Beutelkörper, welcher durch Formen einer Kunststofflage in eine hohle Gestalt gebildet ist, und
  • - einen an einem Boden des gefalteten Beutels ausgebildeten verschlossenen Abschnitt,
  • wobei die Kunststofflage ein aus einer Mehrzahl von Schichten (8, 9, 10, 11) gebildetes Laminat (7) ist und eine innere Schicht (11) der Mehrzahl von Schichten (8, 9, 10, 11) aus Polyethylen besteht,
  • wobei das erwähnte Polyethylen eine Dichte im Bereich von 0,910 g/cm³ und 0,919 g/cm³ aufweist.
  • Der oben erwähnte Aufbau ermöglicht es, hinreichend enge Kontaktbedingungen des Bodens des gefalteten Beutels mit der Innenfläche des Bodens des trommel- oder kastenförmigen Behälters zu erreichen und den gefalteten Beutel selbst unter dem Einfluß medizinaler Prozesse und beim Transport auftretender Vibrationen vor Zerreißen zu bewahren. Sofern bei der vorliegenden Erfindung als Zwischenschicht eine Schicht mit hervorragenden gasdichten Eigenschaften eingesetzt wird und beide Flächen derselben jeweils auf andere Schichten auflaminiert werden, können sichere und stabile Lagerbedingungen des in dem gefalteten Beutel aufgenommenen Inhaltes sichergestellt werden.
  • Der oben erwähnte verschlossene Abschnitt (5, 5) kann durch Heißsiegeln des Bodens des gefalteten Beutelkörpers in eine in einer Ebene des gefalteten Beutelkörpers in dessen plattgedrücktem Zustand K-förmige Ausgestaltung(4) unter Bildung zweier den Eckabschnitten des gefalteten Beutelkörpers entsprechenden Klappen (6, 6) und durch Abtrennen der Klappen (6, 6) gebildet sein.
  • Der oben erwähnte gefaltete Beutelkörper kann an einem oberen Abschnitt wenigstens ein Loch zum Aufhängen des gefalteten Beutels aufweisen.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • In der Zeichnung zeigen:
  • Fig. 1 eine teilweise geschnitten dargestellte Aufsicht auf eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen gefalteten Beutels für medizinale oder medizinische Zwecke;
  • Fig. 2 eine perspektivische Teilansicht eines Laminates zur Bildung des erfindungsgemäßen gefalteten Beutels für medizinale oder medizinische Zwecke;
  • Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen gefalteten Beutels für medizinale oder medizinische Zwecke im plattgedrückten Zustand;
  • Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des gefalteten Beutels gemäß Fig. 3 im aufgestellten Zustand;
  • Fig. 5 eine Detailansicht eines Lochs zum Aufhängen des erfindungsgemäßen gefalteten Beutels und
  • Fig. 6 eine perspektivische Detailansicht einer modifizierten Ausführungsform eines gefalteten Beutelkörpers.
  • Detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
  • Nachstehend ist eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen gefalteten Beutels für medizinale oder medizinische Zwecke unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine teilweise geschnitten dargestellte Draufsicht auf eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen gefalteten Beutels für medizinale oder medizinische Zwecke. Der erfindungsgemäße gefaltete Beutel 1 für medizinale oder medizinische Zwecke umfaßt ein Paar ebener Abschnitte 2, 2 und ein Paar gefalteter Abschnitte 3, 3, die in einem gefalteten Zustand zwischen den ebenen Abschnitten 2, 2 angeordnet sind, um sie zu verbinden. Die benachbarten Ränder der ebenen Abschnitte 2, 2 und der gefalteten Abschnitte 3, 3 sind durch Heißsiegelmittel (nicht dargestellt) miteinander verbunden, so daß sie einen gefalteten Beutelkörper von hohler und rechteckiger Gestalt bilden. Der Boden des gefalteten Beutelkörpers ist in eine in einer Ebene desselben K-förmige Ausgestaltung 4 heißversiegelt, so daß zwei Eckabschnitte 6, 6 gebildet sind, die außerhalb der schrägen Heißsiegelabschnitte angeordnet sind. Die beiden Eckabschnitte 6, 6 sind abgetrennt. Der erfindungsgemäße gefaltete Beutel für medizinale oder medizinische Zwecke kann auf diese Weise erhalten werden. Die ebenen Abschnitte 2, 2 und die gefalteten Abschnitte 3, 3 des gefalteten Beutels 1 sind aus demselben Kunststofflaminat 7 gebildet.
  • Das erwähnte Kunststofflaminat 7 besteht aus einer dünnen Polyesterschicht 8 mit einer Dicke von 12 um, einer biaxial orientierten dünnen Nylonschicht 9 mit einer Dicke von 15 um, einer dünnen Schicht 10 aus Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer mit einer Dicke von 15 um und einer dünnen Polyethylenschicht 11 geringer Dichte mit einer Dicke von 75 um. Die dünne Polyethylenschicht 11 geringer Dichte dient als innere Schicht.
  • Als dünne Polyethylenschicht 11 ist eine dünne Polyethylenschicht mit einer Dichte im Bereich von 0,910 g/cm³ und 0,919 g/cm³ vorgesehen, die als sogenannte "Ultra Low-Density Polyethylenschicht" bezeichnet wird. Bei einer Dichte der dünnen Polyethylenschicht von kleiner 0,910 g/cm³ können häufig Probleme durch Verblockungen und dergleichen auftreten. Um ein Auftreten von Problemen durch Verblockungen und dergleichen zu verhindern, ist es erforderlich, den Anteil an Additiven zu erhöhen. Ein solcher erhöhter Anteil von Additiven kann dazu führen, daß die in der als Dichtungsschicht des Innenbeutels dienenden dünnen Polyethylenschicht geringer Dichte enthaltenen Additive in den in dem gefalteten Beutel aufgenommenen Chemikalien in Lösung gehen, was nach längerer Verweilzeit oder bei Bestrahlung des Innenbeutels mit Gammastrahlen im Rahmen einer Sterilisation desselben geschieht. Bei einer Dichte der dünnen Polyethylenschicht von größer 0,919 g/cm³ können die Sicherheitsanforderungen erfüllt werden, wohingegen die Steifigkeit der dünnen Schicht so groß wird, daß durch Reibung der dünnen Schicht an anderen Gegenständen leicht ein Auftreten von feinen Defekten der dünnen Schicht verursacht werden kann.
  • Das oben erwähnte Kunststofflaminat 7 kann je nach Verwendungszweck auch nur aus der biaxial orientierten dünnen Nylonschicht 9 mit einer Dicke von 15 um und der dünnen Polyethylenschicht 11 mit einer Dicke von 75 um gebildet sein.
  • Bei dem oben beschriebenen Mehrschichten-Aufbau des Kunststofflaminates 7 ist es möglich, die ausschließliche Funktion der inneren Schicht 7 ohne Additive durch die Funktionen der anderen Schichten zu ergänzen. Die Anzahl der Schichten und deren Kombination kann je nach Bedarf festgelegt werden, so lange der Anforderung an die innere Schicht, praktisch keine Additive zu enthalten, genügt wird.
  • Wenn, wie aus Fig. 5 ersichtlich, an einem oberen Abschnitt des erfindungsgemäßen gefalteten Beutels 1 für medizinale oder medizinische Zwecke wenigstens ein Loch 13 ausgebildet ist, ist eine einfache Handhabung des gefalteten Beutels 1 möglich. In diesem Fall ist das Loch 13 zur Erhöhung der Festigkeit vorzugsweise in einem heißversiegelten Abschnitt 12 vorgesehen, wie Fig. 5 zu entnehmen ist.
  • Der erfindungsgemäße gefaltete Beutel 1 für medizinale oder medizinische Zwecke ist zur Anordnung in einem trommel- oder kastenförmigen Behälter (nicht dargestellt) vorgesehen, wobei der gefaltete Beutel 1 den Inhalt aufnimmt. Die außerhalb der schrägen Heißsiegelabschnitte 5, 5 angeordneten Eckabschnitte 6, 6 (Fig. 1) werden bereits während des Herstellungsprozesses des gefalteten Beutels 1 abgetrennt. Folglich kann der Boden des gefalteten Beutels 1, der im aufgestellten Zustand gemäß Fig. 4 in dem trommel- oder kastenförmigen Behälter angeordnet wird, auf geeignete Weise in engen und sicheren Kontakt mit der Innenfläche des Bodens des trommel- oder kastenförmigen Behälters gebracht werden. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit, ein Zerreißen des gefalteten Beutels selbst bei Einwirkung medizinaler Prozesse und beim Transport auftretender Vibrationen zu verhindern. Da das Kunststofflaminat 7 eine hervorragende Flexibilität aufweist, werden Belastungen verteilt und es treten praktisch keine lokale Konzentrationen von Belastungen auf, so daß als Ergebnis der erwünschte Kontakt des gefalteten Beutels an dem trommel- oder kastenförmigen Behälter ermöglicht wird.
  • Das Heißsiegeln des Bodens des gefalteten Beutelkörpers in die K-förmige Ausgestaltung 4 in einer Ebene desselben und das Abtrennen des Eckabschnitte 6, 6 ermöglicht insbesondere einen einwandfreien Kontakt des Bodens des gefalteten Beutels 1 im expandierten Zustand mit dem Boden des trommel- oder kastenförmigen Behälters. Belastungen aufgrund des Gewichtes des in dem gefalteten Beutel 1 aufgenommenen Inhaltes und Impulskräfte können auf geeignete Weise von den Wänden des trommel- oder kastenförmigen Behälters, welche als Abstützmittel dienen, aufgenommen werden.
  • Bei der oben beschriebenen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist der gefaltete Beutelkörper ein Paar ebener Abschnitte 2, 2 und ein Paar gefalteter Abschnitte 3, 3 auf, deren benachbarte Ränder durch Heißsiegelmittel miteinander verbunden sind. Wie aus Fig. 6 ersichtlich, kann der gefaltete Beutelkörper durch Heißsiegeln der gegenüberliegenden Seitenränder der einzelnen rechteckförmigen Lagen des Kunststofflaminates 7 unter Bildung eines longitudinalen Heißsiegelabschnittes 14, so daß ein rohrförmiger Körper gebildet wird, und Falten der gegenüberliegenden Seitenabschnitte des derart gefertigten rohrförmigen Körpers unter Bildung eines Paares gefalteter Abschnitte 3, 3 erhalten werden. Eine solche Herstellungsweise des gefalteten Beutelkörpers ermöglicht eine Verringerung der Anzahl von Heißsiegelabschnitten desselben, was zu einer einfachen und kostengünstigen Herstellung des gefalteten Beutels führt.
  • Gemäß der im einzelnen beschriebenen Erfindung ist ein erfindungsgemäßer gefalteter Beutel für medizinale oder medizinische Zwecke, der einen gefalteten Beutelkörper, welcher durch Formen einer Kunststofflage in eine hohle Gestalt gebildet ist, und einen an einem Boden des gefalteten Beutels ausgebildeten verschlossenen Abschnitt umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststofflage ein aus einer Mehrzahl von Schichten gebildetes Laminat ist und eine innere Schicht der Mehrzahl von Schichten im wesentlichen aus Polyethylen besteht. Auf diese Weise ist ein hinreichend enger Kontakt zwischen dem Boden des gefalteten Beutels mit der Innenfläche des Bodens des trommel- oder kastenförmigen Behälters möglich und es wird ein Zerreißen des gefalteten Beutels auch unter Einwirkung medizinaler Prozesse und beim Transport auftretender Vibrationen verhindert. Die Verwendung von Polyethylen mit einer Dichte im Bereich von 0,910 g/cm³ und 0,919 g/cm³ als Material der inneren Schicht ermöglicht es, Anteile von Additiven, die in herkömmlichen dünnen Polyethylenschichten enthalten sind, praktisch zu vermeiden. Folglich können die Probleme eines Herauslösens von Additiven in die in dem gefalteten Beutel aufgenommenen Chemikalien selbst dann vermieden werden, wenn der gefaltete Beutel mit Gammastrahlen bestrahlt wird, um ihn einer Sterilisationsbehandlung zu unterwerfen.

Claims (3)

1. Gefalteter Beutel für medizinale oder medizinische Zwecke, umfassend:
- einen Beutelkörper, welcher durch Formen einer Kunststofflage in eine hohle Gestalt gebildet ist, und
- einen an einem Boden des gefalteten Beutels ausgebildeten verschlossenen Abschnitt (5, 5),
wobei die Kunststofflage ein aus einer Mehrzahl von Schichten (8, 9, 10, 11) gebildetes Laminat (7) ist und eine innere Schicht (11) der Mehrzahl von Schichten (8, 9, 10, 11) aus Polyethylen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Beutelkörper gefaltet ist und das Polyethylen eine Dichte im Bereich von 0,910 g/cm³ und 0,919 g/cm³ aufweist.
2. Gefalteter Beutel nach Anspruch 1, wobei der verschlossene Abschnitt (5, 5) durch Heißsiegeln des Bodens des gefalteten Beutelkörpers in eine in einer Ebene des gefalteten Beutelkörpers in dessen plattgedrücktem Zustand K-förmige Ausgestaltung (4) unter Bildung zweier den Eckabschnitten des gefalteten Beutelkörpers entsprechenden Klappen (6, 6) und durch Abtrennen der Klappen (6, 6) gebildet ist.
3. Gefalteter Beutel nach Anspruch 1 oder 2, wobei der gefaltete Beutelkörper an einem oberen Abschnitt wenigstens ein Loch (13) zum Aufhängen des gefalteten Beutels aufweist.
DE69900761T 1998-02-02 1999-02-01 Gefalteter Beutel für medizinale oder medizinische Zwecke Expired - Lifetime DE69900761T2 (de)

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