[go: up one dir, main page]

DE69900450T2 - Dienstunterbrechung in einem Mobiltelefonnetz - Google Patents

Dienstunterbrechung in einem Mobiltelefonnetz

Info

Publication number
DE69900450T2
DE69900450T2 DE69900450T DE69900450T DE69900450T2 DE 69900450 T2 DE69900450 T2 DE 69900450T2 DE 69900450 T DE69900450 T DE 69900450T DE 69900450 T DE69900450 T DE 69900450T DE 69900450 T2 DE69900450 T2 DE 69900450T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
customer
call
network
service
service interruption
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69900450T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69900450D1 (de
Inventor
Jean Charpentier
Edouard Issenmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent SAS
Original Assignee
Alcatel SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alcatel SA filed Critical Alcatel SA
Application granted granted Critical
Publication of DE69900450D1 publication Critical patent/DE69900450D1/de
Publication of DE69900450T2 publication Critical patent/DE69900450T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/70Administration or customization aspects; Counter-checking correct charges
    • H04M15/73Validating charges
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/20Automatic or semi-automatic exchanges with means for interrupting existing connections; with means for breaking-in on conversations
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W12/00Security arrangements; Authentication; Protecting privacy or anonymity
    • H04W12/12Detection or prevention of fraud
    • H04W12/126Anti-theft arrangements, e.g. protection against subscriber identity module [SIM] cloning
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W76/00Connection management
    • H04W76/30Connection release
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M2203/00Aspects of automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M2203/60Aspects of automatic or semi-automatic exchanges related to security aspects in telephonic communication systems
    • H04M2203/6027Fraud preventions
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M2207/00Type of exchange or network, i.e. telephonic medium, in which the telephonic communication takes place
    • H04M2207/18Type of exchange or network, i.e. telephonic medium, in which the telephonic communication takes place wireless networks
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M2215/00Metering arrangements; Time controlling arrangements; Time indicating arrangements
    • H04M2215/70Administration aspects, modify settings or limits or counter-check correct charges
    • H04M2215/7072Validate charges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)
  • Meter Arrangements (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Dienstunterbrechung in einem Mobiltelefonnetz.
  • Die Erfindung betrifft digitale Mobilfernmeldenetze. Sie ist insbesondere im GSM-Netz anwendbar. Eines der Probleme, das bei solchen Mobilnetzen auftritt, ist die Unterbrechung der Aktivitäten eines Kunden.
  • Rufunterbrechungssysteme sind im Rahmen des GSM vorgeschlagen worden. Der IST-Dienst (Abkürzung für Immediate Service Termination oder sofortiger Dienstabbruch) soll es für einen gegebenen Kunden ermöglichen, laufende Gespräche in dem PLMN (Abkürzung für englisch Public Land Mobile Network, öffentliches Mobilfunknetz) abzubrechen, z. B. zum Zeitpunkt der Aufhebung eines Kundenvertrages oder wenn der Betreiber gute Gründe hat, zu vermuten, daß ein Betrug vorliegen könnte. Die Unterbrechung des Kundenvertrages kann die diversen Typen von Anrufen betreffen, die ein Kunde erzeugen kann, und die im folgenden mit Bezug auf Fig. 1 erläutert werden. Diese Figur zeigt zwei PLMNs, nämlich das Ursprungs- Mobilnetz 1 des Kunden oder HPLMN (Abkürzung für englisch Home PLMN) und ein Netz 2, in dem sich der Kunde zu Besuch befinden kann, oder VPLMN (Abkürzung für englisch Visited PLMN). Ein Anruf kann in einer VMSC 3 (Besuchte Mobilvermittlungszentrale, Abkürzung für englisch Visited Mobile- Services Switching Center) bestehen, wo sich der Kunde 4 befindet. Typischerweise handelt es sich um eine laufende Kommunikation; bei dem Beispiel der Fig. 1 ist die VMSC 3 im HPLMN wie im VPLMN dargestellt, da sie sich in dem einen oder anderen dieser Netze befinden kann.
  • Ein Ruf kann auch in einer anderen VMSC 5 als der, wo sich der Kunde zu einem gegebenen Zeitpunkt befindet, und in der er sich früher befunden hat, existieren. Dies kann z. B. bei einem Rufumleitungsdienst für einen Ruf 6 der Fall sein, der in die VMSC 5 umgeleitet wird und der nicht beendet wird, wenn der Kunde die VMSC 5 verläßt; wiederum ist im Beispiel von Fig. 1 die VMSC 5 im HPLMN wie im VPLMN dargestellt, weil sie sich in dem einen oder anderen dieser Netze befinden kann.
  • Außerdem kann ein Ruf in eine GMSC 7 oder Mobilvermittlungszentrale existieren, die als Netzzugangspunkt (Abkürzung für englisch Gateway MSC) des Ursprungsnetzes verwendet wird. Dies ist typischerweise der Fall bei einem durch eine unbedingte Umleitung 8 in das GMSC umgeleiteten Ruf.
  • Ein Ruf kann auch zu einem gegebenen Zeitpunkt in einer GMSC 13 eines anderen Netzes 2 existieren. Dies kann der Fall sein, wenn die "Optimal Routing"-Funktion des GSM aktiviert ist. Diese Funktion erlaubt es, wenn ein Kunde des HPLMN von einer in einem VPLMN befindlichen Mobilstation gerufen wird, eine Rufumleitung zu einem Kunden im Land dieses VPLMN zu etablieren, ohne den Ruf über das Land des HPLMN des angerufenen Kunden zu führen. In Fig. 1 ist der. Fall eines Rufes zu einem Kunden des HPLMN dargestellt, wenn der anrufende Kunde 4 sich in einer VMSC 11 des Netzes 2 befindet. Der Pfeil 12 zeigt eine Rufumleitung zu einer festen Station des VPLMN über eine GMSC 13.
  • Unter allen Bedingungen kann es für eine Dienstunterbrechung nützlich sein, alle diese Rufe zu unterbrechen.
  • Um diesen Dienst bereitzustellen, sind die folgenden Lösungen vorgeschlagen worden: Ein Dienst des intelligenten Netzes existiert unter der Bezeichnung CAMEL (Abkürzung für Customised Application for Mobile Network Enhanced Logic, angepaßte Anwendung mit verbesserter Logik für ein Mobilnetz) für bestimmte Kunden. Für einen CAMEL-Kunden kann das Ursprungs-Mobilnetz des Kunden oder HPLMN alle Aktivitäten des Kunden in der ganzen Welt kontrollieren; es kann also diese unterbrechen, sowohl in den MSC (Mobilvermittlungszentrale, Abkürzung für englisch Mobil-Services Switching Center), in denen ein laufender Ruf existieren kann, als auch im HPLMN wie in den besuchten Netzen VPLMN (Abkürzung für englisch Visited PLMN). Diese Möglichkeit wird dem HPLMN sowohl für die GMSCs (Netzzugangs-MSCs) als auch in den VMSCs (besuchte MSCs, Abkürzung für englisch Visited MSC) geboten.
  • Diese Lösung hat die folgenden Nachteile: Sie funktioniert nicht für die Kunden, die bei der Dienstunterbrechungsentscheidung nicht CAMEL-Kunden sind; es ist schwierig vorstellbar, als Vorsichtsmaßnahme die Gesamtheit der Kunden CAMEL zu unterstellen, um lediglich ggf. eine Dienstunterbrechung zu ermöglichen: Der CAMEL-Dienst hat einen hohen Verbrauch ein Ressourcen, Vermittlungseinrichtungen und Abfrageknoten-Plattformen, und man kann nicht zu einem gegebenen Zeitpunkt wissen, welcher Kunde möglicherweise Gegenstand einer Dienstunterbrechungsentscheidung sein wird.
  • Es ist auch bekannt, eine Dienstunterbrechung in der VMSC anzuwenden, in dem sich der Kunde bei der Unterbrechungsentscheidung befindet. Dies ist möglich durch einen einfachen ODB-Befehl (Abkürzung für englisch Operator Determined Barring oder betreiberbestimmte Sperrung), der von dem PLMN an die VMSC gesendet wird, wo sich der Kunde befindet. Das Heimat-Aufenthaltsregister oder HLR (Abkürzung für englisch Home Location Register) des Heimatnetzes kennt nämlich zu jeder Zeit die VMSC, wo sich der Kunde befindet.
  • Diese Lösung ist nicht ausreichend, weil sie es nicht ermöglicht, alle laufenden Rufe zu unterbrechen; wie Fig. 1 zeigt, ermöglicht ein ODB-Befehl eine Unterbrechung einer Kommunikation eines Kunden 4 in der VMSC 3, wo er sich befindet, sie ermöglicht keine Unterbrechung der Rufe in einer VMSC 5, wo sich der Kunde zuvor befunden hat. Dies kann z. B. bei einem Rufweiterleitungsdienst für einen in die VMSC 5 weitergeleiteten Ruf der Fall sein, der nicht beendet wird, wenn der Kunde die VMSC 5 verläßt, oder bei Rufen in den GMSCs des Ursprungsnetzes oder auch bei Rufen in einer GMSC eines VPLMN, wenn die Optimal Routing-Funktion aktiviert ist.
  • Es ist auch vorgeschlagen worden, jede Aktivität in einer anderen VMSC als der, in der sich der Kunde befindet, nach einer Dauer T&sub0; zu beenden, die ab dem Zeitpunkt gezählt wird, wo die Daten des Kunden aus dem VLR (Besucheraufenthaltsregister, Abkürzung für englisch Visitor Location Register) der VMSC gelöscht worden sind. Mit anderen Worten werden alle Aktivitäten (wie eine bedingungslose Rufumleitung, umgelenkter oder übertragener Ruf etc. nach einer gegebenen Dauer, nachdem der Kunde die VMSC verlassen hat, beendet.
  • Diese Lösung ist ebenfalls nicht befriedigend. Eine zu kurze Dauer T&sub0; kann den Dienst stören, der den Kunden geboten wird, für die die Dienstunterbrechung nicht eingesetzt wird. Eine zu lange Dauer kann zu beträchtlichen Rechnungssummen führen, die im Falle einer Dienstunterbrechung zu Lasten des Betreibers gehen. Unter diesem Gesichtspunkt haben die Betreiber im GSM vorgeschlagen, daß die Dauer T&sub0; vom HPLMN festgelegt wird; dies ermöglicht es zwar, die Dauer T&sub0; in Abhängigkeit von den Kunden anzupassen, verkompliziert aber zusätzlich die Realisierung des IST, weil zusätzliche Meldungen erforderlich werden.
  • Das Dokument US-A-5 420 910 beschreibt ein Verfahren zur Dienstunterbrechung, das auf einer Beobachtung des Kundenverhaltens beruht. Ein Steuerkanal-Editor hört die von den mobilen Endgeräten kommenden Anforderungen zum Etablieren eines Rufes ab und vergleicht ein oder mehrere Merkmale jedes rufenden Endgerätes mit den Daten einer Datenbank, die Daten enthält, die jedes Endgerät identifizieren, dessen Verhalten die Annahme zuläßt, daß sein Benutzer ein Betrüger ist. Wenn ein Anruf als von einem Betrüger kommend erkannt wird, unterbricht der Editor die Etablierung des Rufes.
  • Die Erfindung schlägt eine praktische Lösung für die Probleme der Dienstunterbrechung vor. Sie gewährleistet eine effiziente Dienstunterbrechung, beeinträchtigt aber nicht die legitimen Kunden. Sie schlägt eine weniger ressourcenintensive Lösung als CAMEL vor.
  • Genauer gesagt schlägt die Erfindung ein Verfahren zur Dienstunterbrechung in einem Mobiltelefonnetz vor, das den Schritt des Sendens, durch eine Vermittlungszentrale des Netzes in Gegenwart eines Anrufes unter anomalen Bedingungen, einer Warnnachricht an das Ursprungsnetz des Kunden umfaßt, dem dieser Anruf in Rechnung zu stellen ist.
  • Bei einer Ausgestaltung umfaßt das Verfahren das Senden einer Dienstunterbrechungsnachricht durch das Ursprungsnetz des Kunden, wenn der Kunde Gegenstand einer Dienstunterbrechungsanforderung ist. Es kann vorgesehen werden, daß durch das Ursprungsnetz des Kunden eine Antwortnachricht auf die Warnnachricht gesendet wird, unabhängig davon, ob der Kunde Gegenstand einer Dienstunterbrechungsanforderung ist oder nicht.
  • Vorteilhafterweise wird das Senden einer Warnnachricht für jeden Anruf durchgeführt, der länger als eine vorgegebene Dauer ist.
  • Bei einer Ausgestaltung wird das Senden einer Warnnachricht wiederholt, vorzugsweise periodisch, wenn der Anruf weitergeht.
  • Bei einer anderen Ausgestaltung sendet die Vermittlungszentrale, in der sich ein Kunde befindet, keine Warnnachricht.
  • Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Lektüre der nachfolgenden Beschreibung von Ausgestaltungen der Erfindung, die als Beispiel angegeben werden, mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen. Es zeigen:
  • - Fig. 1 eine Darstellung der verschiedenen Anrufe in einem Mobiltelefonnetz;
  • - Fig. 2 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Dienstunterbrechung.
  • In der weiteren Beschreibung wird das Beispiel des GSM betrachtet, wobei sich versteht, daß die vorliegende Erfindung nicht auf dieses Mobiltelefonnetz beschränkt ist, sondern auch auf andere Typen von Fernmeldenetzen anwendbar ist.
  • Zum Verwalten der Dienstunterbrechungen schlägt die Erfindung vor, unter bestimmten Bedingungen eine "Warnung" an das Ursprungsnetz des Kunden zu senden, um im Gegenzug die Unterbrechung der Anrufe zu ermöglichen, wenn dies notwendig ist.
  • Diese Lösung vermeidet, daß die legitimen Kunden - normalerweise zahlreicher als die, auf die das IST angewendet wird - nicht durch die zur Gewährleistung von IST eingeführten Mechanismen beeinträchtigt werden. Sie garantiert ferner die Effizienz des IST ohne großen Ressourcenverbrauch. Die Erfindung ist anwendbar auf die Gesamtheit der Aktivitäten des Kunden in der gesamten GSM-Welt, ohne daß eine allgemeine Verbreitung der Dienstunterbrechung oder eine Verfolgung der Gesamtheit der Kunden nötig ist. Sie ist kompatibel mit "Optimal Routing".
  • Die Erfindung kann in der VMSC eingesetzt werden, in der sich der Kunde befindet; dies ist jedoch nicht unbedingt nötig, weil der ODB-Befehl eine Lösung darstellt, die die Unterbrechung der Anrufe in dieser VMSC ermöglicht.
  • In den anderen Vermittlungszentralen, unabhängig davon, ob es sich um VMSCs und GMSCs des Ursprungsnetzes oder um VMSCs oder GMSCs eines besuchten Netzes handelt, schlägt die Erfindung vor, wenn die Bedingungen eines Anrufes anomal erscheinen, eine Warnnachricht an das Ursprungsnetz des zahlungspflichtigen Kunden zu senden. Das Ursprungsnetz, das diese Warnnachricht empfängt, kann dann mit einer Rufunterbrechungsanforderung antworten, wenn der Kunde Gegenstand einer Dienstunterbrechungsanforderung gewesen ist.
  • Um das Senden einer Warnnachricht auszulösen, d. h. um zu bestimmen, unter welchen Bedingungen ein Anruf anomal erscheint, kann man als Kriterium die Dauer des Anrufes nach dem Verlassen der entsprechenden VMSC durch den Kunden oder die Dauer des weitergeleiteten Anrufes verwenden.
  • Fig. 2 zeigt für die GMSC 7 die zum HLR 14 des HPLMN 1 gesendete Warnnachricht. Diese Nachricht wird z. B. gesendet, wenn der weitergeleitete Anruf eine Dauer T&sub0; hat, die wesentlich größer als die normale Dauer ist; die Auswahl einer Viertelstunde oder einer halben Stunde ist angemessen. Das Ursprungsnetz kann auf diese Warnnachricht antworten, indem es die Unterbrechung des Anrufes verlangt, z. B. wenn · der Kunde zwischenzeitlich Gegenstand einer Dienstunterbrechungsanforderung gewesen ist. Dies wird symbolisch dargestellt durch den Pfeil 16. Die GMSC kann dann den Anruf 8 unterbrechen. Wenn der Kunde nicht Gegenstand einer Dienstunterbrechungsanforderung gewesen ist, braucht das Ursprungsnetz nicht zu antworten: Diese Lösung hat den Vorteil, daß sie den Verkehr reduziert. Es kann auch vorgesehen werden, daß das Ursprungsnetz in jedem Fall antwortet oder nur antwortet, wenn der Anruf fortgesetzt werden darf.
  • Die gleiche Lösung kann für die GMSC 9 eines besuchten Netzes eingesetzt werden; dies ist in der Figur nicht dargestellt. Die Lösung ist unabhängig von der Anwendung eines Optimal Routing und ist auch anwendbar, wenn ein solches Routing stattfindet. Eine GMSC des besuchten Netzes 2 sendet wie die GMSC 7 eine Warnnachricht an das Ursprungsnetz, sobald der Anruf eine vorgegebene Dauer überschreitet.
  • Wie man sieht, wird der Anruf 8 oder 12 fortgesetzt, wenn der Kunde nicht Gegenstand einer IST-Anforderung gewesen ist, und die Qualität des Dienstes bleibt erhalten.
  • Für die VMSC 3, in der sich der Kunde befindet, ermöglicht ein an sich bekannter ODB-Befehl 17 die Unterbrechung der Anrufe des Kunden.
  • In der VMSC 5, wo sich der Kunde zuvor befand, schlägt die Erfindung ferner vor, eine Warnnachricht 20 an das Ursprungsnetz zu senden; diese Warnnachricht kann z. B. nach einer Dauer T1 - die gleich der Dauer T0 sein kann - nach dem Zeitpunkt gesendet werden, zu dem die Daten des Kunden im VLR der VMSC 5 gelöscht worden sind. Wie im Fall der GMSC 7 kann diese Nachricht eine Antwort 21 hervorrufen oder nicht hervorrufen, wenn der Kunde nicht Gegenstand einer IST-Anforderung ist. Wie bei der GMSC 7 wird der Dienst aufrechterhalten, wenn der Kunde nicht Gegenstand einer IST-Anforderung ist, und die Existenz des IST-Dienstes isst für den Kunden transparent.
  • Die Auswahl der Zeitdauern T&sub0; und T&sub1; hängt von den Randbedingungen des IST-Dienstes und dem von den Warnnachrichten verursachten Mehrverkehr ab, der akzeptabel ist. Eine Dauer von einer Viertelstunde oder einer halben Stunde, wie oben erwähnt, ist ein akzeptabler Kompromiß zwischen nicht abrechenbaren Beträgen und dem von den Warnnachrichten erzeugten Verkehr. Diese Dauer ist nämlich deutlich größer als die mittlere Dauer der Anrufe.
  • Die erfindungsgemäße Lösung erlaubt es ferner dem Ursprungsnetz, die Rufe mit einer Dauer von mehr als T&sub0; oder T&sub1; zu kontrollieren. Es wird dem Netz auch ermöglicht, die Anrufe oberhalb einer mittleren Dauer zu kontrollieren; außer zu statistischen Zwecken kann dies die Erfassung von betrügerischen Anwendungen ermöglichen, z. B. durch Vergleich mit den mittleren Dauern früherer Anrufe eines Kunden.
  • Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung wird das Senden der Warnnachricht periodisch wiederholt, wenn der Anruf weitergeht; dies ermöglicht nicht nur eine Kontrolle der langen Anrufe, sondern auch eine Aufrechterhaltung dieser Kontrolle, wenn der Anruf weitergeht. Die Periode T&sub2;, mit der die Warnnachricht wiederholt wird, kann von den Zeitdauern T&sub0; und T&sub1; verschieden oder auch ihnen gleich sein. Wie man sieht, kann die Periode T&sub2; leicht kleiner als die Dauer T&sub0; oder T&sub1; sein, denn da die Zahl der Anrufe im allgemeinen mit der Dauer abnimmt, wird der verursachte Mehrverkehr mit der Zeit immer weniger.
  • Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die beschriebenen und dargestellten Beispiele und Ausgestaltungen beschränkt, sondern zahlreichen dem Fachmann zu Gebote stehenden Abwandlungen zugänglich, So können nach Bedarf andere Zeitdauern T&sub0;, T&sub1; oder T&sub2; als die als Beispiel angegebenen verwendet werden.
  • Wiederum ist die Erfindung, die mit Bezug auf das GSM beschrieben worden ist, auch auf andere Mobiltelefonnetze, z. B. das UMTS-Netz, sowie andere Netze anwendbar.

Claims (5)

1. Verfahren zur Dienstunterbrechung in einem Mobiltelefonnetz mit dem Schritt des Sendens, durch eine Vermittlungszentrale (7, 5) des Netzes in Gegenwart eines Anrufs unter anomalen Bedingungen, einer Warnnachricht (15, 20) an das Ursprungsnetz (1) des Kunden (4, 2), dem dieser Anruf in Rechnung zu stellen ist;
und mit dem Senden einer Dienstunterbrechungsnachricht (16, 21) durch das Ursprungsnetz des Kunden, wenn der Kunde Gegenstand einer Dienstunterbrechungsanforderung ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es das Senden einer Antwortnachricht (16, 21) auf die Warnnachricht durch das Ursprungsnetz des Kunden umfasst, unabhängig davon, ob der Kunde Gegenstand einer Dienstunterbrechungsanforderung ist oder nicht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Senden einer Warnnachricht für jeden Anruf durchgeführt wird, der länger als eine vorgegebene Dauer (T&sub0;, T&sub1;) ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Senden einer Warnnachricht wiederholt wird, vorzugsweise periodisch, wenn der Anruf weitergeht.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vermittlungszentrale, in der sich ein Kunde befindet, keine Warnnachricht sendet.
DE69900450T 1998-05-14 1999-03-22 Dienstunterbrechung in einem Mobiltelefonnetz Expired - Fee Related DE69900450T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR9806086A FR2778813B1 (fr) 1998-05-14 1998-05-14 Interruption de service dans un reseau telephonique mobile

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69900450D1 DE69900450D1 (de) 2001-12-20
DE69900450T2 true DE69900450T2 (de) 2002-07-04

Family

ID=9526349

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69900450T Expired - Fee Related DE69900450T2 (de) 1998-05-14 1999-03-22 Dienstunterbrechung in einem Mobiltelefonnetz

Country Status (6)

Country Link
EP (1) EP0957652B1 (de)
JP (1) JP2000059863A (de)
CN (1) CN1236275A (de)
AU (1) AU745289B2 (de)
DE (1) DE69900450T2 (de)
FR (1) FR2778813B1 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN100417089C (zh) * 2005-11-01 2008-09-03 华为技术有限公司 一种呼叫日志的实现方法及设备
US8102981B2 (en) * 2006-06-02 2012-01-24 Alcatel Lucent Alerting for long duration sessions in communication networks
CN102045682B (zh) * 2009-10-19 2014-03-12 中兴通讯股份有限公司 一种支付业务异常交易的处理方法及系统

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5420910B1 (en) * 1993-06-29 1998-02-17 Airtouch Communications Inc Method and apparatus for fraud control in cellular telephone systems utilizing rf signature comparison
US5826186A (en) * 1996-10-25 1998-10-20 Motorola, Inc. Method for terminating a wireless communication of a mobile communication unit

Also Published As

Publication number Publication date
EP0957652A1 (de) 1999-11-17
AU2383699A (en) 1999-11-25
CN1236275A (zh) 1999-11-24
FR2778813A1 (fr) 1999-11-19
EP0957652B1 (de) 2001-11-14
JP2000059863A (ja) 2000-02-25
DE69900450D1 (de) 2001-12-20
AU745289B2 (en) 2002-03-21
FR2778813B1 (fr) 2000-06-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69735306T2 (de) Verbindungsaufbau in einem mobilfunksystem
EP1210841B1 (de) Verfahren zur realisierung eines rückruf-dienstes in einem mobilfunknetz
DE69731570T2 (de) Streifenberechtigungssystem
DE69427317T2 (de) Echtzeit Betrugsüberwachungssystem in einem Fernmeldenetz
DE4317143C2 (de) Verfahren und Einrichtung zum Betrieb eines Mobilfunknetzes
EP1068743B1 (de) Verfahren und dienstevermittlungseinheit zur anforderung von informationen bei ankommenden, an einen teilnehmer eines kommunikationsnetzes gerichteten anrufen
DE60111511T2 (de) Verfahren zum blockieren der benutzung eines dienstes in einem telekommunikationssystem
DE69528213T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Vorrangabfertigung eines Telefonanrufes entsprechend der Dienstklasse eines Anrufers
DE69732519T2 (de) Mobilitätsverwaltungssystem in einem persönlichen Kommunikationssystem
DE69932445T2 (de) Anrufweiterleitung in einem telekommunikationsnetz
EP1091604A2 (de) Verfahren zum Betrieb eines Kommunikationsendgerätes
DE19814450A1 (de) Steuervorrichtung, Steuerverfahren und Telekommunikationssystem zum Steuern des Aufbaus von Anrufen zwischen Teilnehmerstationen
DE60036916T2 (de) Kommunikationsnetzwerk
DE60029772T2 (de) Anrufgebühren in einem telekommunikationsnetzerk
DE19805261C2 (de) Verfahren zur Erkennung einer Internationalen Roaming-Beziehung
DE69906881T2 (de) Gerät, Verfahren und System zur sekundären Behandlungssteuerung durch einen Fernschalter für Telekommunikationssitzungen mit mehreren Anrufen
DE69729281T2 (de) Kurzwahl
EP0896770A2 (de) Verfahren zum abhören einer kommunikationsverbindung
WO2000011881A2 (de) Verfahren zum routen von verbindungen über ein paketorientiertes kommunikationsnetz
DE69900450T2 (de) Dienstunterbrechung in einem Mobiltelefonnetz
DE69632036T2 (de) Mobiles übertragungssystem mit intelligenten netzwerkdiensten
EP1014733B1 (de) Verfahren zum Abhören eines Teilnehmers eines Intelligenten Netzes
DE69933365T2 (de) Interaktionsbehandlung von fernsprechteilnehmerdiensten
DE60036225T2 (de) Detektierung einer betrügerischen mobilstation in einem mobilen kommunikationssystem unter verwendung der aufenthaltsortsinformation einer mobilstation
EP1203505B1 (de) Verfahren zur überwachung der position eines mobilen kommunikationsendgerätes bei ortsabhängigen telekommunikations-diensten und aktiver sprachverbindung

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: ALCATEL LUCENT, PARIS, FR

8339 Ceased/non-payment of the annual fee