-
Gebiet der Erfindung
-
Diese
Erfindung betrifft Landschafts-Einfassungen und im Speziellen ein
Landschafts-Einfassungssystem
welches einen Einfassungsstreifen und einen Ankerpfosten aufweist,
die geeignet sind, in ineinandergreifender Weise miteinander im
Eingriff zu sein.
-
Hintergrund
der Erfindung
-
Landschaftseinfassungs-
oder Pflasterungs-Begrenzungssysteme vom Typ, welcher einen Einfassungsstreifen
und einen oder mehrere Ankerpfosten enthält, von denen alle ausgebildet
sind, um in ineinandergreifender Weise mit dem Einfassungsstreifen
im Eingriff zu sein; enthalten typischer Weise entweder Pfosten
mit einem Hakenteil, der sich entlang einer Seite des Einfassungsstreifens
nach oben, über
die Oberseite des Einfassungsstreifens, und wieder zurück abwärts entlang
der anderen Seite des Einfassungsstreifens erstreckt, oder sie enthalten
einen Einfassungsstreifen, wobei ein Ankerstreifen aus dem Material
des Einfassungsstreifens ausgestanzt ist, wobei gegenüberliegende
Längsenden
des Streifens einstückig
mit dem Material des Einfassungsstreifens verbunden sind, um eine
Durchgängige Schlaufe
oder einen Bügel
zu bilden, durch welche(n) der Ankerpfosten eingesetzt ist. Diese
Landschaftseinfassungssysteme, welche einen Pfahl mit einem Hakenteil
enthalten, der sich über
die Seiten des Einfassungsstreifens schlingt, unterbrechen das im
Wesentlichen durchgängige
Profil des Einfassungsstreifens und sind daher ästhetisch nicht wünschenswert. Diese
Landschaftseinfassungssysteme, die einen Einfassungsstreifen mit
einem länglichen
Streifen enthalten, der aus dem Material des Einfassungsstreifens
ausgestanzt ist, um eine durchgängige Schlaufe
oder einen Bügel
zu bilden, sind aus einer Vielzahl von Gründen ebenfalls nicht wünschenswert.
Da die Pfosten im Allgemeinen verhältnismäßig dünn sind, um ein leichtes Eindringen
in den Boden zu ermöglichen,
ist es im Allgemeinen wünschenswert,
längsverlaufende
Biegungen oder Versteifungsrippen vorzusehen, um die Festigkeit
des Pfostens zu erhöhen,
ohne die Materialmenge, die verwendet wird, um den Pfosten zu bilden,
zu erhöhen.
Es ist besonders wünschenswert,
den Pfosten aus einem Metallblech zu bilden, wobei das Metallblech,
das verwendet wird, um die Pfosten zu bilden, um eine Längsachse
des Pfostens gebogen wird, um die Festigkeit, die Steifheit und
die Starrheit des Pfostens zu erhöhen, um ihn beständiger gegen
Verformungen zu machen, im Speziellen gegen ein Biegen um eine Achse,
die in einem rechten Winkel auf die Längsachse steht.
-
Im
Fall von Pfosten aus extrudiertem Metall oder Kunststoff und im
Fall geformter Kunststoffpfosten ist es im Allgemeinen wünschenswert,
eine oder mehrere längs
verlaufende Versteifungsrippen zu bilden, um den Pfosten beständiger gegen
Verformungen zu machen, im Speziellen um eine Achse, die in einem
rechten Winkel auf die Längsachse
steht. Die Längsbiegungen
in den aus Metallblech gebildeten Pfosten ergeben einen Pfosten,
der eine Gesamtdicke aufweist, die typischer Weise um ein vielfaches größer ist,
als die Dicke des Metallblechs, das verwendet wurde, um den Pfosten
zu bilden. Gleichfalls bietet das vorsehen verstärkender Rippen auf extrudierten
und geformten Pfosten einen Pfosten, der eine Gesamtdicke aufweist,
die typischer Weise um ein vielfaches größer ist, als die minimale oder
durchschnittliche Dicke des Pfostens, gemessen von einer Seite des
Pfostens zu der anderen Seite.
-
Obwohl
die Festigkeit des Pfostens, besonders die Festigkeit des Pfostens
gegenüber
einer Verformung, von der bestimmten Querschnittsform oder dem Profil
des Pfostens quer zu seiner Längsachse
abhängt,
wird im Allgemeinen die Beständigkeit
des Pfostens gegenüber
Verformung umso größer sein,
je größer das
Verhältnis
der Gesamtdicke des Pfostens zur durchschnittlichen Dicke des Pfostens
ist. Das Ausmaß,
in dem ein Pfosten gebogen oder mit Versteifungsrippen versehen
werden kann, ist jedoch praktisch beschränkt, wenn der Pfosten durch
einen Bandstreifen eingesetzt werden muss, der aus dem Material
des Einfassungsstreifens ausgestanzt ist. Ein weiterer Nachteil
mit Einfassungsstreifen-Systemen, die einen Einfassungsstreifen enthalten,
in den ein Bandstreifen aus dem Material des Einfassungsstreifens
ausgestanzt ist, um eine Schlaufe oder einen Bügel zu bilden, durch welche(n) der
Ankerpfosten eingesetzt ist, ist es, dass der Bandstreifen ein großes Fenster
oder eine Lücke
erzeugt, welches) nicht vollständig
von dem Pfosten abgedeckt wird. Folglich können Graswurzeln durch diese
Teile des Spalts oder des Fensters, das von dem Bandstreifen übrig gelassen
wird, die nicht von dem Pfosten abgedeckt sind, wachsen.
-
Dies
ist in höchstem
Maße nicht
wünschenswert,
da es eine der Hauptanwendungen von Einfassungssystemen ist, Graswurzeln
davon abzuhalten, sich von einem Rasen auf einer Seite der Einfassung zu
einem Blumenbeet oder einem anderen Landschaftsfeld auf der anderen
Seite der Einfassung auszubreiten. Da der sich vertikal erstreckende
Mittelteil der Pfosten im Allgemeinen im Eingriff mit einem Mittelteil
des Bandstreifens sein muss, der der aus dem Material des Rasen-Einfassungsstreifens ausgestanzt
ist, ist es im Allgemeinen nicht möglich, den Mittelteil der Pfosten
mit Widerhaken oder anderen Merkmalen zu versehen, die dabei helfen,
zu verhindern, dass der Pfosten aus dem Boden nach oben gedrängt wird.
-
Ein
weiterer Nachteil mit Rasen-Einfassungssystemen, welche einen Einfassungsstreifen enthalten,
in dem Bandstreifen in sein Material gestanzt sind, um eine Schlaufe
oder einen Bügel
zu bilden, um den Ankerpfosten einzusetzen, ist es, dass der Bandstreifen,
der an seinen gegenüberliegenden Enden
einstückig
mit dem Einfassungsstreifen verbunden ist, dazu neigt, sich nach
Außen
hin, weg von dem, oder einwärts
hin zum Einfassungsstreifen zu biegen, abhängig davon, in welche Richtung
der Einfassungsstreifen gebogen ist, wenn der Einfassungsstreifen
entlang seiner Länge
gebogen ist, um mit der Form von kurvenförmigen Landschaftsbereichen überein zu
stimmen, die von der Einfassung getrennt werden sollen.
-
Infolge
dieser Verformung des Bandstreifens im Bezug auf den Einfassungsstreifen
nimmt die Entfernung zwischen dem Mittelteil des Bandstreifens und
dem Einfassungsstreifen zu oder nimmt ab, abhängig davon, in welche Richtung
der Einfassungsstreifen gebogen wird, sodass der Pfosten entweder nicht
ausreichend in Eingriff mit dem Bandstreifen ist, oder in einem
zu engen Eingriff mit dem Bandstreifen ist, sodass eine Verformung
des Pfostens oder des Einfassungsstreifens oder von beiden bewirkt
wird, oder dass der Pfosten nicht mehr in die Lücke passt.
-
Ein
weiterer Nachteil einer Einfassung mit einem Bandstreifen, der aus
dem Material des Einfassungsstreifens ausgestanzt ist, um einen
Ankerpfosten aufzunehmen, ist es, dass der Bandstreifen dazu neigt,
die effektive Dicke der Einfassungsstreifen wesentlich zu erhöhen, was
in der Folge den für
den Transport und das Lagern der Einfassungsstreifen erforderlichen
Raumanteil erhöht.
Die
US 5.301.461 offenbart
eine Landschafts-Einfassungseinheit, in der ein Ankerpfosten an
einen Einfassungsstreifen mittels eines Bandstreifens befestigt
ist.
-
Zusammenfassung
der Erfindung
-
Das
Landschaftseinfassungssystem dieser Erfindung überwindet die oben erwähnten Probleme, die
mit bekannten Einfassungssystemen verbunden sind. Im Speziellen
enthält
das Einfassungssystem dieser Erfindung Merkmale, die es ermöglichen,
den Ankerpfosten im Allgemeinen nach Wunsch auszubilden, um hochfeste
Querschnittsformen oder Profile bereitzustellen, ohne von der Verbindungsstruktur
für das
Ineinandergreifen der Ankerpfosten mit den Einfassungsstreifen eingeschränkt zu sein.
Die Verbindungsmerkmale der Erfindung ermöglichen, dass der horizontal
langgestreckte Einfassungsstreifen um eine vertikale Achse gebogen
werden kann, ohne die Verbindung zwischen den Ankerpfosten und dem Einfassungsstreifen
wesentlich zu beeinträchtigen.
-
Ein
weiterer Vorteil mit dem Einfassungsstreifen dieser Erfindung ist
es, dass die Verbindungsmerkmale auf dem Einfassungsstreifen nicht mit
dem Mittelteil der des Pfostens im Eingriff sind, und dass daher
der Mittelteil des Pfostens mit Widerhaken versehen sein kann, um
ein Entfernen des Pfostens aus dem Boden zu verhindern. Die Verbindungsstruktur
auf dem Einfassungsstreifen für
den Eingriff mit dem Pfosten weist ein verhältnismäßig niedriges Profil auf, welches
die Gesamtdicke des Einfassungsstreifens nicht wesentlich ändert, wenn überhaupt,
sodass der Platzbedarf für
den Transport und die Lagerung nicht von der Struktur für die Verbindung
der Einfassungsstreifen mit den Ankerpfosten beeinträchtigt ist.
Auch sind die Einfassungsstreifen und die Pfosten des Einfassungssystems
dieser Erfindung so ausgebildet, dass im Wesentlichen kein Fenster
oder Spalt in dem Einfassungsstreifen besteht, durch welchen Graswurzeln
wachsen können. Weiters
kann der Einfassungsstreifen dieser Erfindung entlang seiner Länge gebogen
werden, um mit verschiedenen kurvigen Landschaftsgrenzen überein zu
stimmen, ohne zu bewirken, dass die Verbindungsmerkmale im Bezug
auf die Seite des Einfassungsstreifens versetzt werden, wodurch
Verbindungen zwischen dem Einfassungsstreifen und den Pfosten, die
entweder zu eng oder zu locker sind, verhindert werden.
-
Das
Einfassungssystem dieser Erfindung enthält einen horizontal langgestreckten
Einfassungsstreifen mit gegenüberliegenden
Seiten, eine Lasche, die von einer Seite des Einfassungsstreifens hervorragt,
und einen vertikal langgestreckten Pfosten, welcher zumindest einen,
sich vertikal erstreckenden Randteil enthält. Die Lasche enthält einen ersten
Teil, der sich von der Seite des Einfassungsstreifens hinweg erstreckt
und einen zweiten Teil, der sich im Wesentlichen in einer Längsrichtung
des Einfassungsstreifens in einer beabstandeten Beziehung von einer
vertikalen Ebene, die allgemein von der Seite des Einfassungsstreifens,
von der die Lasche hervorragt, festgelegt wird, erstreckt. Der sich
vertikal erstreckende Kantenteil des Pfostens weist eine Dicke auf,
die annähernd
gleich ist der Entfernung zwischen der der vertikalen Ebene, die
allgemein von der Seite des Einfassungsstreifens, von der die Lasche
hervorragt, festgelegt wird, und dem Teil der Lasche, der sich im
Wesentlichen in der Längsrichtung des
langgestreckten Einfassungsstreifens erstreckt. Die gegenüberliegenden
Seiten der im Wesentlichen flachen seitlichen Kantenteile des Pfostens
können mit
der Seite des Einfassungsstreifens, von der die Lasche hervorragt,
und dem Teil der Lasche, die sich im Wesentlichen in der Längsrichtung
des Einfassungsstreifens erstreckt, im Eingriff sein und zwischen
diesen festgehalten werden.
-
Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
-
1 ist
eine Perspektivansicht eines Einfassungsstreifens gemäß dieser
Erfindung;
-
2 ist
eine Perspektivansicht des in 1 gezeigten
Einfassungsstreifens, wobei mit diesem ein Ankerpfosten in ineinandergreifender
Weise verbunden ist;
-
3 ist
eine fragmentarische vertikale Querschnittsansicht des in 2 gezeigten
Einfassungsstreifens und Ankerpfostens;
-
4 ist
ein vertikaler Querschnitt entlang der Linien IV-IV der 3;
und
-
5 ist
eine auseinandergezogene Perspektivansicht einer alternativen Ausführungsform
des Einfassungssystems dieser Erfindung.
-
Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsform
-
In 1 ist
ein horizontal langgestreckter Einfassungsstreifen 10 gezeigt,
der ein Paar Laschen 12 enthält, die ausgebildet sind, um
mit den Kanten eines Ankerpfostens im Eingriff zu sein. Der Einfassungsstreifen 10 enthält eine
Stirnfläche
oder Seite 14, von welcher die Laschen 12 hervorragen, sowie
eine gegenüberliegende
Stirnfläche
oder Seite 16. Der dargestellte Einfassungsstreifen 10 ist
vom selbstaanfügenden
Typ, wie in dem US-Patent Nr. 5.020.272 offenbart ist.
-
Obwohl
selbstanfügende
Randstreifen bevorzugt sind, können
auch andere Typen von Randstreifen verwendet werden, wobei die selbstanfügenden Merkmale,
einschließlich
der Haken 18 und der Grate 20, verhältnismäßig unwichtig
und ziemlich verschieden von den neuartigen Merkmalen und Vorteilen
der vorliegenden Erfindung sind. Die Seite 14 des Einfassungsstreifens 10 enthält eine
Vielzahl vertikal beabstandeter, sich horizontal erstreckender Rillen 22a, 22b, 22c, 22d,
welche die Fähigkeit
des Einfassungsstreifens verbessern, im Boden zu halten, wenn er
einmal im Boden eingesetzt ist. Jede der Laschen 12 enthält einen
ersten Teil 24, der sich weg von der Seite 14 des
Einfassungsstreifens 10 erstreckt, und einen zweiten Teil 26,
der sich im Wesentlichen in einer Längsrichtung des langgestreckten
Einfassungsstreifens in einer beabstandeten Beziehung von einer
vertikalen Ebene erstreckt, die allgemein von der Seite 14 des
Einfassungsstreifens 10 festgelegt ist. Die Teile 26 der
Laschen 12 sind in einer Ebene angeordnet, die annähernd parallel
zu der von der Seite 14 des Einfassungsstreifens 10 festgelegten
Ebene ist, und die Ebene, in welcher die Teile 26 angeordnet
sind, ist von der von der Seite 14 des Einfassungsstreifens 10 festgelegten
Ebene beabstandet.
-
Das
Ausmaß,
in dem die Anordnung der Teile 26 der Laschen 12 davon
abweichen können,
in einer parallelen Ebene mit der von der Seite 14 festgelegten
Ebene zu sein, kann keiner präzisen
Definition unterworfen werden. Die Konfiguration und die Positionierung
der Laschen 12 kann jedoch im Hinblick auf ihre Funktion
annähernd
definiert werden. Im Allgemeinen sind die Laschen 12 ausgebildet,
um mit den im Wesentlichen flachen, seitlichen Kantenteilen eines
Ankerpfostens im Eingriff zu sein, sodass die Kantenteile des Pfostens
zwischen der Seite 14 des Einfassungsstreifens 10 und
den Teilen 26 der Laschen 12 festgehalten sind.
Die Laschen 12 sind einigermaßen elastisch und können leicht
gebogen werden, sodass die Mitte der Teile 26 der Laschen 12 näher bei
der Wand 14 sind, als die Kanten davon. Dies ermöglicht es,
dass die Laschen 12 einen Kantenteil eines Pfostens 30 aufnehmen
und sicher festhalten, und erlaubt kleinere Abweichungen (Toleranzen)
bei der Dicke des Kantenteils. Ein ähnlicher Effekt kann erzielt
werden, indem die Teile 26 der Laschen 12 mit
einer Erhebung versehen sind, die in Richtung der Wand 14 hervorragt.
-
In
der dargestellten Ausführungsform
sind die Laschen 12 von der Seite des langgestreckten Einfassungsstreifens,
von der die Lasche hervorragt, ausgestanzt. Die Laschen 12 sind
von der allgemein durch die Seite 14 des Einfassungsstreifens 10 festgelegten
Ebene um eine erste Achse, die sich vertikal erstreckt, nach Außen gebogen,
und die Laschen sind nochmals um eine zweite Achse, die sich vertikal erstreckt,
in Richtung eines Endes des Einfassungsstreifens gebogen. Auch erstrecken
sich in der dargestellten Ausführungsform
alle Teile 26 der Laschen 12 einstückig von
den Teilen 24 in Richtung zueinander und enden mit einem
freien Ende 28, d.h. einer unverbundenen Kante, die von
der Wand 14 beabstandet ist. Auch befinden sich alle der
in 1 gezeigten Laschen 12 in der selben
Höhe (etwa
in der halben Höhe
des Einfassungsstreifens 10 angeordnet). Es sollte jedoch
verstanden werden, dass, wenn zwei Laschen 12 verwendet
werden, um mit seitlichen Kantenteilen eines Ankerpfostens im Eingriff
zu sein, die zwei Laschen nicht notwendiger Weise in der selben
Höhe angeordnet
sein müssen.
Des Weiteren ist es vorstellbar, dass eine einzelne Lasche verwendet
werden kann, um einen Ankerpfosten an einen Einfassungsstreifen 10 zu
befestigen, ohne von den Prinzipien dieser Erfindung abzuweichen.
-
Der
Einfassungsstreifen 10 ist in 2 mit einem
an seiner Seite 14 mittels Laschen 12 befestigten
Ankerpfosten 30 gezeigt. Der Ankerpfosten 30 enthält einen
sich vertikal erstreckenden, profilierten Mittelteil 32 und
sich vertikal erstreckende seitliche Kantenteile 33 und 34,
die an gegenüberliegenden Seiten
des Pfostens 30 festgelegt sind. Der dargestellte Pfosten 30 enthält Kantenteile 33,
die sich vertikal entlang im Wesentlichen der ganzen Länge des Pfostens 30 erstrecken.
Es sollte jedoch verstanden werden, dass die sich vertikal erstreckenden
seitlichen Kantenteile 33 sich nicht entlang der gesamten Länge des
Pfostens erstrecken müssen,
es ist nur notwendig, dass die seitlichen Kantenteile einen ausreichenden
Bereich aufweisen, um im Eingriff mit der Seite 14 des
Einfassungsstreifens 10 und den Teilen 26 der
Laschen 12 zu sein, sodass die seitlichen Kantenteile zwischen
der Seite 14 des Einfassungsstreifens 10 und den
Laschen 12 festgehalten sind. In den sich vertikal erstreckenden
Mittelteil 32 des Pfostens 30 sind eine Vielzahl
von Widerhaken 36 gestanzt, um zu helfen, den Pfosten nach
der Aufstellung des Einfassungssystems im Boden festzuhalten. Da
die Sicherung des Pfostens 30 durch den Eingriff der seitlichen
Kantenteile 33, 34 mit den Laschen 12 erreicht
wird, die von der Seite 14 des Einfassungsstreifens 10 aufwärts hervorragen
und mit einem freien Ende enden, kann der sich vertikal erstreckende
Mittelteil 32 nach Bedarf frei konfiguriert werden, um
etwa die Festigkeit, Steifigkeit und Starrheit des Pfostens 30 zu
optimieren, während
der Materialbedarf, um den Pfosten 30 zu bilden, minimiert wird.
-
An
einem oberen Teil des Pfostens 30 sind Anschläge 38 vorgesehen,
die mit den oberen Kanten 40 der Laschen 12 in
Eingriff gelangen, um eine Abwärtsbewegung
des Pfostens 30 zu begrenzen, wenn der Pfosten mit den
seitlichen Kantenteile 33 und 34, die zwischen
der Seite 14 des Einfassungsstreifens 10 und den
Laschen 12 festgehalten sind, an den Einfassungsstreifen
befestigt ist. Die Anschläge 38 werden
an dem Pfosten 30 der dargestellten Ausführungsform
bereitgestellt, indem seitliche Kantenteile 33 und 34 quer
zur Längsrichtung
des Pfostens eingeschnitten werden, und indem der Teil oberhalb
des Schnitts nach vorne (weg von der Wand 14) und einwärts (in
Richtung des Mittelteils 32) gebogen wird. Obwohl die unteren
Teile der sich vertikal erstreckenden seitlichen Kantenteile 33 und 34 des
Pfostens 30 frei sind von jeglichen Widerhaken oder anderen
Vorsprüngen,
um zu ermöglichen,
dass die unteren Kanten der seitlichen Kantenteile 33 und 34 durch
den Freiraum zwischen der Seite 14 des Einfassungsstreifens 10 und
den Teilen 26 der Laschen 12 hinabgeschoben werden,
bis die oberen Kanten 40 der Laschen 12 im Eingriff
mit den Anschlägen 38 sind,
ist es vorstellbar, dass die unteren Teile der seitlichen Kantenteile 33, 34 mit
Widerhaken oder anderen Vorsprüngen
versehen sind, vorausgesetzt, das Teile der sich vertikal erstreckenden
seitlichen Kantenteile 33 und 34 zwischen den
Teilen, die mit den Laschen 12 im Eingriff sind und irgendwelchen
Widerhaken oder anderen Vorsprüngen,
herausgeschnitten sind, sodass der Pfosten 30 an dem Einfassungsstreifen 10 befestigt
werden kann, indem die Laschen 12 durch Lücken, die
in die seitlichen Kantenteile 33 und 34 geschnitten
sind, Lücken
hindurchgeführt
werden, und danach der Pfosten abwärts geschoben wird, um einen
Eingriff der seitlichen Kantenteile 33, 34 mit
den Laschen 12 zu ermöglichen.
-
Wie
in 3 gezeigt ist, weist der dargestellte Pfosten 30 einen
im Allgemeinen V-förmigen Mittelteil 32,
sowie ein Paar flacher seitlicher Kantenteile 33, 34 auf,
die zwischen der Wand 14 und den Teilen 26 der
Laschen 12, die sich im Wesentlichen in der Längsrichtung
des langgestreckten Einfassungsstreifens erstrecken, festgehalten
sind.
-
Wie
in 2 und 4 gezeigt, ist der Pfosten 30 mit
Vorsprüngen 42 versehen,
die sich in eine Rille 22a erstrecken und mit dieser im
Eingriff sind, wenn die im Wesentlichen flachen seitlichen Kantenteile 33, 34 des
Pfostens 30 zwischen dem Einfassungsstreifen 10 und
den Laschen 12 im Eingriff sind, wobei sowohl die Aufwärts-, als
auch die Abwärtsbewegung
des Pfostens beschränkt
ist. Die Vorsprünge 42 sind
vorzugsweise Erhebungen, die in einem Metallblech ausgebildet sind,
aus dem der Pfosten 30 hergestellt ist. Alternativ können die
Vorsprünge 42 während des
Formens eines Kunststoffpfostens ausgebildet werden.
-
Der
Einfassungsstreifen 10 kann aus verschiedenen Materialien
hergestellt sein. Vorzugsweise ist der Einfassungsstreifen 10 ein
Aluminium-Extrudat. Es ist jedoch vorstellbar, dass der Einfassungsstreifen 10 hergestellt
werden kann, indem ein Metallblech geformt wird, oder indem Kunststoffmaterialien
extrudiert oder geformt werden. Der Pfosten 30 ist vorzugsweise
aus Metallblech gebildet, kann jedoch auch Aluminum-Extrudat sein,
oder er kann durch formen oder extrudieren von Kunststoff hergestellt
sein.
-
In 5 ist
eine alternative Ausführungsform gemäß den Prinzipien
dieser Erfindung gezeigt, wobei ein Einfassungsstreifen 110 mit
einer einzelnen Lasche 112 für das Festhalten eines Ankerpfostens 130 versehen
ist. Der Einfassungsstreifen 110 ist im Wesentlichen identisch
mit dem vorher beschriebenen Einfassungsstreifen 10, außer dass
er mit nur einer Lasche 112 für das Festhalten des Pfostens 130 versehen
ist, anstatt mit zweien. Die Lasche 112 kann identisch
zu den vorher beschriebenen Laschen 12 sein. Der dargestellte
Pfosten 130 weist quer eine im Wesentlichen rechteckige
Querschnittsform auf, die von einer Vorderwand 150, Seitenwänden 151, 152 und
einer teilweisen Rückwand 153 festgelegt
ist, die an einem Ende mit einem Ende der Seitenwand 151 einstückig verbunden
ist und an ihrem anderen Ende frei ist, um eine Lücke zwischen dem
freien Ende der Wand 153 und der Wand 152 vorzusehen.
Diese Lücke
ermöglicht
den Durchlass des sich nach Außen
erstreckenden Teils 124 der Lasche 112. Die Wand 153 hat
eine Dicke, die annähernd
gleich der Entfernung zwischen der allgemein von der Seite 114 des
Einfassungsstreifens 110 festgelegten vertikalen Ebene
und dem Teil 126 der Lasche 112 ist, die sich
im Wesentlichen in der Längsrichtung
des langgestreckten Einfassungsstreifens erstreckt. Die Wand 153 wirkt
als ein Kantenteil des Pfostens 130, der mit der Seite
des Einfassungsstreifens 114 und dem Teil 126 der
Lasche 112 im Eingriff und zwischen diesen festgehalten
ist. Die gegenseitige Verbindung von dem Pfosten 130 mit
dem Einfassungsstreifen 110 wird erzielt, indem der Pfosten 130 vertikal
ausgerichtet wird, wobei der spitze Teil 160 abwärts weist
und die Wand 153 allgemein mit der Lücke zwischen der Wand 114 des
Einfassungsstreifens 110 und dem Teil 126 der
Lasche 112 ausgerichtet ist, und indem danach der Pfosten 130 abwärts gedrückt wird,
sodass die Wand 153 zwischen der Wand 114 und
dem Laschenteil 126 eingesetzt ist. Der Pfosten 130 kann
nach unten gedrückt
werden, bis die Oberkante 165 der Lasche 112 mit
dem Anschlag 170 in Eingriff gelangt, der von der Vorderwand 150 nach
Innen (in Richtung der Wand 114 des Einfassungsstreifens 110)
hervorragt. Obwohl die Vorderwand 150 des dargestellten
Pfostens 130 flach ist, kann die Wand 150 im Allgemeinen
nach Bedarf profiliert sein, und sie kann mit Widerhaken 180 versehen
sein.
-
Die
obige Beschreibung wird als die einer bevorzugten Ausführungsform
betrachtet. Jenen, welche die Erfindung herstellen oder benutzen,
werden Modifikationen in den Sinn kommen. Daher ist zu verstehen,
dass die in den Zeichnungen gezeigte und oben beschriebene Ausführungsform
rein beispielhaften Zwecken dient, und es nicht beabsichtigt ist, den
Umfang der Erfindung einzuschränken,
der von den folgenden Ansprüchen
festgelegt ist.