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DE69836923T2 - Angetriebenes dünnfilmspiegelarray für ein optisches projektionssystem - Google Patents

Angetriebenes dünnfilmspiegelarray für ein optisches projektionssystem Download PDF

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DE69836923T2
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upper electrode
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Ho Kyu HWANG
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WiniaDaewoo Co Ltd
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Daewoo Electronics Co Ltd
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  • Mechanical Light Control Or Optical Switches (AREA)
  • Transforming Electric Information Into Light Information (AREA)

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem und insbesondere eine aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem, die das Auftreten von Pixel-Punktdefekten deutlich verringert und die Qualität des auf den Bildschirm projizierten Bildes verbessert.
  • Sowohl die WO 98/00978 A1 und die EP 0 810 458 A2 offenbaren eine aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem. Beide Dokumente betreffen lediglich den allgemeinen technischen Stand.
  • Im Allgemeinen werden Lichtmodulatoren in zwei Gruppen entsprechend der verwendeten Optik eingeteilt. Ein erster Typ ist ein direkter Lichtmodulator, wie eine Kathodenröhre (CRT), und der andere Typ ist ein in Transmission arbeitender Lichtmodulator, beispielsweise eine Flüssigkristallanzeige (LCD). Eine CRT erzeugt eine höhere Bildqualität auf dem Bildschirm, allerdings steigen bei einer Vergrößerung des Bildschirms das Gewicht, das Volumen und die Herstellungskosten einer CRT. Ein LCD weist eine einfache optische Struktur auf, sodass das Gewicht und das Volumen eines LCDs geringer sind im Vergleich zu einer CRT. Allerdings weist ein LCD eine geringe Lichteffizienz unter 1 bis 2% aufgrund der Lichtpolarisation auf. Darüber hinaus liegen weitere Probleme bei Flüssigkristallmaterialien für LCDs vor, beispielsweise eine langsame Reaktionszeit und eine Neigung zur Überhitzung.
  • Daher wurden Digitalspiegelvorrichtungen (digital mirror device – DMD) und aktuierte Spiegelmatrizen (actuated mirror arrays – AMA) entwickelt, um die genannten Probleme zu lösen. Derzeit weist ein DMD eine Lichteffizienz von ungefähr 5% und ein AMA eine Lichteffizienz von ungefähr 10% auf. Das AMA erhöht den Kontrast eines Bilds auf einem Bildschirm, sodass das Bild auf dem Bildschirm deutlicher und heller erscheint. Das AMA wird nicht durch die Lichtpolarisation beeinflusst und beeinflusst diese nicht und ist daher effizienter im Vergleich zu einem LCD oder einem DMD.
  • 1 zeigt ein schematisches Diagramm für das Funktionsprinzip eines konventionellen AMA, entsprechend zur Offenbarung aus dem US-Patent US 5,126,836 (erteilt für Gregory Um). Wie in 1 dargestellt, tritt ein von einer Lichtquelle einfallender Lichtstrahl durch einen ersten Spalt 3 und eine erste Linse 5 hindurch und wird in rotes, grünes und blaues Licht entsprechend dem Rot-Grün-Blau-System (RGB) für die Farbdarstellung aufgespalten. Nachdem die aufgeteilten roten, grünen und blauen Lichtanteile jeweils an einem ersten Spiegel 7, einem zweiten Spiegel 9 und einem dritten Spiegel 11 reflektiert werden, werden die reflektierten Lichtanteile jeweils auf AMA-Vorrichtungen 13, 15 und 17, die zu den Spiegeln 7, 9 und 11 korrespondieren, auftreffen. In den AMA-Vorrichtungen 13, 15 und 17 werden die darin angeordneten Spiegel verkippt, sodass das einfallende Licht durch die Spiegel reflektiert wird. Für diesen Fall werden die in den AMA-Vorrichtungen 13, 15 und 17 installierten Spiegel entsprechend zur Deformation von unterhalb der Spiegel ausgebildeten, aktiven Schichten verkippt. Das von den AMA-Vorrichtungen 13, 15 und 17 reflektierte Licht tritt durch eine zweite Linse 19 und einen zweiten Spalt 21 hindurch und dient zur Ausbildung eines Bildes auf einen Bildschirm (nicht dargestellt) unter Verwendung einer Projektionslinse 23.
  • In den meisten Fällen wird ZnO als aktive Schicht verwendet. Allerdings weist Bleizirkonat-Titanat (PZT:Pb(Zr, Ti)O3) im Vergleich zu ZnO verbesserte piezoelektrische Eigenschaften auf. PZT ist eine vollständige, einen Festkörper bildende Mischung aus Bleizirkonat (PbZrO3) und Bleititanat (PbTiO3). Bei hohen Temperaturen existiert die kubische Struktur des PZT als paraelektrische Phase. Eine orthorhombische Struktur des PZT existiert in einer antiferroelektrischen Phase, eine rhomboedrische Struktur des PZT existiert in einer ferroelektrischen Phase und eine tetragonale Struktur des PZT existiert in einer ferromagnetischen Phase in Abhängigkeit des Zusammensetzungsverhältnisses von Zr zu Ti bei Raumtemperatur. Die morphotropische Phasengrenze (MPB) zwischen der tetragonalen Phase und der rhomboedrischen Phase existiert für eine Zusammensetzung, welche ein Verhältnis Zr:Ti von 1:1 aufweist. PZT weist maximale dielektrische Eigenschaften und maximale piezoelektrische Eigenschaften an der MPB auf. Die MPB existiert in einem weiten Bereich, in dem eine Koexistenz zwischen der tetragonalen Phase und der rhomboedrischen Phase besteht, allerdings tritt diese nicht bei einer bestimmten Zusammensetzung auf. Die Forscher sind sich nicht über die Zusammensetzung des Bereichs des PZT, in dem die Phasen koexistieren, einig. Unterschiedliche Theorien, beispielsweise thermodynamische Stabilität, Fluktuationen der Zusammensetzung und innere Spannungen, wurden vorgeschlagen als Begründung für die Bereiche koexistierender Phasen. Heutzutage wird PZT auf Dünnschichtbasis mittels verschiedener Prozesse aufgebracht, beispielsweise einem Aufschleuder-Verfahren, organometallischer chemischer Gasphasenabscheidung (OMCVD) und einem Sputtering-Verfahren.
  • Die AMAs werden im Allgemeinen aufgeteilt in AMAs vom Festkörpertyp und AMAs auf Dünnschichtbasis. Ein AMA vom Festkörpertyp wird durch das US-Patent 5,469,302 (erteilt für Dae-Young Lim) offenbart. Für ein AMA vom Festkörpertyp wird ein keramischer Wafer, der aus einer mehrlagigen Keramik mit zwischen den Schichten angeordneten Metallelektroden besteht, auf eine aktive Matrix aufgesetzt, die Transistoren umfasst, durch die Bearbeitung des keramischen Wafers mit einem Sägeverfahren wird ein Spiegel auf den keramischen Wafer aufgesetzt. Allerdings ist ein AMA vom Festkörpertyp dahingehend nachteilig, da die Prozessierung und das Design eine hohe Genauigkeit verlangen und die Reaktionszeit der aktiven Schicht langsam ist. Folglich wurden AMAs auf Dünnschichtbasis entwickelt, für deren Herstellung die Verfahren der Halbleitertechnologie verwendet werden.
  • Ein AMA auf Dünnschichtbasis wird durch die US-Schrift mit der Serien-Nr. 08/792.453 mit dem Titel „THIN FILM ACTUATED MIRROR ARRAY IN AN OPTICAL PROJECTION SYSTEM AND METHOD FOR MANUFACTURING THE SAME", die gegenwärtig beim US-Patent- und Markenamt anhängig und Gegenstand einer Übertragung auf den Anmelder der vorliegenden Anmeldung ist.
  • 2 zeigt in einer Draufsicht ein AMA auf Dünnschichtbasis. 3 ist eine perspektivische Ansicht, die das AMA auf Dünnschichtbasis aus 1 zeigt, und 4 ist eine Querschnittsdarstellung entlang der Linie A1-A2 aus 3.
  • Bezug nehmend auf 24 weist das AMA auf Dünnschichtbasis ein Substrat 31, einen auf dem Substrat 31 ausgebildeten Aktuator 57, ein reflektives Element 55 auf, das auf einem zentralen Bereich des Aktuators 57 ausgebildet ist.
  • Das Substrat 31 mit einer elektrischen Verdrahtung (nicht dargestellt) umfasst einen Anschluss 33, der auf der Verdrahtung ausgebildet ist, eine Passivierungsschicht 35, die das Substrat 31 und den Anschluss 33 überzieht, eine Ätzstoppschicht 37, die die Passivierungsschicht 35 überzieht. Der Aktuator 57 umfasst eine Tragschicht 43, eine untere Elektrode 45, eine aktive Schicht 47, eine obere Elektrode 49 und eine Durchkontaktierung 53.
  • Gemäß 3 weist die Tragschicht 43 einen ersten Bereich auf, der unterhalb der untere Elektrode 45 befestigt ist, und einen zweiten Bereich, der aus der unteren Elektrode 45 hervorsteht. Die Unterseiten von beiden Seitenrändern der Tragschicht 43 sind teilweise mit der Ätzstoppschicht 37 verbunden. Die befestigten Bereiche der Tragschicht 43 werden als Anker 43a, 43b bezeichnet, die den Aktuator 57 tragen. Die Seitenränder der Tragschicht 43 sind von den befestigten Bereichen aus parallel verlaufend verlängert. Der zentrale Bereich der Tragschicht 43 ist zwischen den Seitenrändern ausgebildet und mit diesen einstückig verbunden. Der zentrale Bereich der Tragschicht 43 weist eine rechteckförmige Gestalt auf.
  • Die untere Elektrode 45 ist in einem zentralen Bereich der Seitenränder der Tragschicht 43 ausgebildet. Die aktive Schicht 47 ist auf der unteren Elektrode 45 und die obere Elektrode 49 ist auf der aktiven Schicht 47 ausgebildet. Die untere Elektrode 45 weist eine U-Form auf. Die aktive Schicht 47 ist schmäler als die untere Elektrode 45 und weist dieselbe Form wie die untere Elektrode 45 auf. Die obere Elektrode 49 ist schmäler als die aktive Schicht 47 und weist die Form der aktiven Schicht 47 auf. Wenn ein erstes Signal der unteren Elektrode 45 zugeführt wird und ein zweites Signal der oberen Elektrode 49 zugeführt wird, entsteht zwischen der oberen Elektrode 49 und der unteren Elektrode 45 ein elektrisches Feld, sodass die aktive Schicht 47 durch das elektrische Feld deformiert wird.
  • Die Durchkontaktierung 53 ist im Durchgangsloch 51 ausgebildet, das sich von einem Bereich der aktiven Schicht 47 durch die unteren Elektrode 45, die Tragschicht 43, die Ätzstoppschicht 37 und die Passivierungsschicht 35 hindurch zum Anschluss 33 erstreckt. Die Durchkontaktierung 53 verbindet die untere Elektrode 45 mit dem Anschluss 33.
  • Das reflektive Element 55 zur Reflexion des einfallenden Lichts wird im zentralen Bereich der Tragschicht 43 ausgebildet. Das reflektive Element 55 weist eine vorbestimmte Dicke von der Oberfläche der Tragschicht 43 zur Seite der aktiven Schicht 47 auf. Bevorzugt ist das reflektive Element 55 ein Spiegel, der eine rechteckförmige Gestalt aufweist.
  • Im Folgenden wird ein Verfahren zur Herstellung eines AMA auf Dünnschichtbasis beschrieben.
  • 5A bis 5D illustrieren die Schritte zur Herstellung des AMA auf Dünnschichtbasis.
  • Mit Bezug auf 5A wird die Passivierungsschicht 35 auf dem Substrat 31, auf dem eine elektrische Verdrahtung (nicht dargestellt) und ein Anschluss 33 vorliegen, ausgebildet. Die elektrische Verdrahtung und der Anschluss 33 empfangen ein erstes Signal (Bildsignal) von extern und übertragen das erste Signal zur unteren Elektrode 45. Bevorzugt umfasst die elektrische Verdrahtung einen Metalloxid-Halbleitertransistor (MOS) zur Ausführung von Schaltoperationen. Der Anschluss 33 ist mittels eines Metalls hergestellt, beispielsweise Wolfram (W). Der Anschluss 33 ist mit der elektrischen Verdrahtung verbunden. Die Passivierungsschicht 35 wird aus einem Phosphorsilikatglas (PSG) hergestellt und mittels einer chemischen Gasphasenabscheidung (CVD) aufgebracht, sodass die Passivierungsschicht 35 eine Schichtstärke von 0,1 μm bis 1,0 μm aufweist. Die Passivierungsschicht 35 schützt das Substrat 31 mit der elektrischen Verdrahtung und dem Anschluss 33 während der nachfolgenden Verfahrensschritte.
  • Die Ätzstoppschicht 37 wird auf der Passivierungsschicht 35 mittels eines Nitrids hergestellt, das durch ein chemisches Gasphasenabscheidungsverfahren bei Niederdruck (LPCVD) derart aufgebracht wird, sodass die Ätzstoppschicht 37 eine Schichtstärke von 1000 Å und 2000 Å aufweist. Die Ätzstoppschicht 37 schützt die Passivierungsschicht 35 und das Substrat während der nachfolgenden Ätzschritte.
  • Eine Opferschicht 39 wird auf der Ätzstoppschicht 37 mittels PSG und einem CVD-Verfahren bei Atmosphärendruck (APCVD) derart hergestellt, dass die Opferschicht 39 eine Schichtstärke zwischen 0,5 μm bis 4,0 μm aufweist. Für diesen Fall ist der Grad der Ebenheit der Opferschicht 39 schlecht, da die Opferschicht 39 über das Substrat 31 mit der elektrischen Verdrahtung und dem Anschluss 33 gelegt ist. Daher wird die Oberfläche der Opferschicht 39 geebnet, indem ein Spin-on-Glas (SOG) oder ein chemisch/mechanisches Politurverfahren (CMP) verwendet wird. Nachfolgend werden ein erster Bereich der Opferschicht 39, unterhalb dem der Anschluss 33 angeordnet ist, und ein zweiter Bereich der Opferschicht 39, der benachbart zum ersten Bereich der Opferschicht 39 liegt, angeätzt, um einen ersten Bereich der Ätzstoppschicht 37 mit dem darunterliegenden Anschluss 33 und einen zweiten Bereich der Ätzstoppschicht 37, der benachbart zum ersten Bereich der Ätzstoppschicht 37 liegt, freigelegt, um die Tragschicht 43 anzulegen.
  • Gemäß 5B wird eine erste Schicht auf den ersten und den zweiten Bereichen der Ätzstoppschicht 37 und der Opferschicht 39 ausgebildet. Die erste Schicht wird mittels eines festen Materials wie Nitrid oder einem Metall angelegt. Die erste Schicht wird mittels eines LPCVD-Verfahrens aufgebracht, sodass die erste Schicht eine Schichtstärke zwischen 0,1 μm und 1,0 μm aufweist. Die erste Schicht wird derart strukturiert, dass die Tragschicht 43 entsteht.
  • Die untere Elektrodenschicht wird auf der ersten Schicht mittels eines elektrisch leitfähigen Metalls, beispielsweise Platin (Pt), Tantal (Ta) oder Platin-Tantal (Pt-Ta), hergestellt. Die untere Elektrodenschicht wird mittels eines Sputterverfahrens oder eines CVD-Verfahrens derart aufgebracht, dass die untere Elektrodenschicht eine Schichtstärke zwischen 0,1 μm und 1,0 μm aufweist. In der Folge wird mittels eines Wasserstrahlverfahrens die untere Elektrodenschicht eingeschnitten (iso-cutted), um jede der unteren Elektrodenschichten abzutrennen, sodass jedes Pixel der AMA auf Dünnschichtbasis unabhängig von den anderen ein erstes Signal von extern über die elektrische Verdrahtung und den Anschluss 33 empfängt. Die untere Elektrodenschicht wird zur Ausbildung der unteren Elektrode 45 strukturiert.
  • Eine zweite Schicht wird auf der unteren Elektrodenschicht mittels eines piezoelektrischen Materials, beispielsweise PZT (Pb(Zr, Ti)O3) oder PLZT ((Pb, La)(Zr, Ti)O3), hergestellt, sodass die zweite Schicht eine Schichtstärke von 0,1 μm bis 1,0 μm aufweist. Bevorzugt hat die zweite Schicht eine Schichtstärke von ungefähr 0,4 μm. Nachdem die zweite Schicht durch ein Sol-Gel-Verfahren, ein Sputterverfahren oder ein CVD-Verfahren hergestellt wurde, wird die zweite Schicht mittels eines thermischen Kurzzeit-Temperverfahrens (RTA) getempert. Die zweite Schicht wird zur Ausbildung der aktiven Schicht 47 strukturiert.
  • Die obere Elektrodenschicht wird auf der zweiten Schicht mit Hilfe eines elektrisch leitfähigen Metalls hergestellt, beispielsweise mittels Aluminium (Al), Platin oder Silber (Ag). Die obere Elektrodenschicht wird mittels eines Sputterverfahrens oder eines CVD-Verfahrens so angelegt, dass die obere Elektrodenschicht eine Schichtstärke zwischen 0,1 μm und 1,0 μm aufweist. Die obere Elektrodenschicht wird zur Ausbildung der oberen Elektrode 49 strukturiert.
  • Gemäß 5C wird nach dem Aufschleudern des Photolacks (nicht dargestellt) auf die obere Elektrodenschicht mittels eines Spin-Coating-Verfahrens die obere Elektrodenschicht zur Ausbildung der oberen Elektrode 49 strukturiert, wobei der Photolack als Ätzmaske verwendet wird. Als Folge entsteht eine obere Elektrode 49 in U-Form. Das zweite Signal (Vorspannungssignal) wird der oberen Elektrode 49 zur Erzeugung eines elektrischen Felds zwischen der obere Elektrode 49 und der unteren Elektrode 45 zugeleitet.
  • Ein zweiter Photolack (nicht dargestellt) wird auf die obere Elektrode 49 und auf die zweite Schicht mittels eines Spin-Coating-Verfahrens aufgebracht, nachdem der erste Photolack mittels eines Ätzschritts entfernt wurde. Die zweite Schicht wird zur Ausbildung der aktiven Schicht 47 unter Zuhilfenahme des zweiten Photolacks als Ätzmaske strukturiert. Die aktive Schicht 47 weist eine U-Form auf und ist breiter als die obere Elektrode 49. Nachdem der zweite Photolack durch Ätzen abgenommen wurde, wird ein dritter Photolack (nicht dargestellt) auf die obere Elektrode 49, die aktive Schicht 47 und die untere Elektrodenschicht mittels eines Spin-Coating-Verfahrens aufgebracht. Die untere Elektrodenschicht wird zur Ausbildung der unteren Elektrode 45 strukturiert, indem der dritte Photolack als Ätzmaske verwendet wird. Die untere Elektrode 45 weist eine U-Form auf, die weiter ist als jene der aktiven Schicht 47. Daraufhin wird die dritte Photoschicht durch einen Ätzschritt entfernt.
  • Nachfolgend werden Bereiche der aktiven Schicht 47, der unteren Elektrode 45, der ersten Schicht, der Ätzstoppschicht 37 und der Passivierungsschicht 35 derart angeätzt, dass ein Durchgangsloch 51 von einem Bereich der aktiven Schicht 47 zum Anschluss 33 ausgebildet wird. Im Durchgangsloch 51 wird eine Durchkontaktierung 53 mittels eines elektrisch leitfähigen Metalls, beispielsweise Wolfram (W), Platin, Aluminium oder Titan, hergestellt. Die Durchkontaktierung 53 wird mit Hilfe eines Sputterverfahrens oder eines CVD-Verfahrens hergestellt, sodass die Durchkontaktierung 53 zwischen dem Anschluss 33 und der unteren Elektrode 45 ausgebildet ist. Die Durchkontaktierung 53 verbindet die untere Elektrode 45 mit dem Anschluss 33.
  • Gemäß 5D wird die erste Schicht zur Ausbildung einer Tragschicht 43 strukturiert, indem ein vierter Photolack (nicht dargestellt) als Ätzmaske verwendet wird, nachdem der vierte Photolack auf die untere Elektrode 45 mittels eines Spin-Coating-Verfahrens aufgebracht wurde. Die Tragschicht 43 weist seitliche Randbereiche und einen zentralen Bereich auf. Die Unterseiten der seitlichen Randbereiche der Tragschicht 43 sind teilweise mit der Ätzstoppschicht 37 verbunden und werden als Anker 43a, 43b bezeichnet. Die seitlichen Randbereiche der Tragschicht 43 werden parallel verlaufend und oberhalb der an der Ätzstoppschicht 37 befestigten Bereiche ausgebildet. Der zentrale Bereich der Tragschicht 43 ist einstückig mit den seitlichen Randbereichen ausgebildet und liegt zwischen den seitlichen Randbereichen. Der zentrale Bereich der Tragschicht 43 ist von rechteckförmiger Gestalt. Daraufhin wird der Photolack durch Ätzen entfernt. Ein Bereich der Opferschicht 39 wird beim Strukturieren der ersten Schicht freigelegt.
  • Nachdem die Beschichtung mit dem fünften Photolack der freigelegten Bereiche der Opferschicht 39 und der Tragschicht 43 mittels eines Spin-Coating-Verfahrens aufgebracht ist, wird der fünfte Photolack zur Freilegung des zentralen Bereichs der Tragschicht 43 strukturiert. Das reflektive Element 55 wird auf den zentralen Bereich der Tragschicht 43 mittels eines reflektiven Materials hergestellt, beispielsweise mittels Silber, Platin oder Aluminium. Das reflektive Element 55 wird durch ein Sputterverfahren oder ein CVD-Verfahren so hergestellt, dass das reflektive Element 55 eine Schichtstärke zwischen 0,3 μm bis 2,0 μm aufweist. Das reflektive Element 55 zur Reflexion des von der Lichtquelle (nicht dargestellt) einfallenden Lichts hat dieselbe Form wie der zentrale Bereich der Tragschicht 43. Nachfolgend wird der fünfte Photolack und die Opferschicht 39 mittels eines Wasserstofffluoriddampfs (HF) entfernt, sodass der Aktuator 57 vollendet ist. Die Opferschicht 39 wird entfernt und ein Luftspalt 41 wird an jener Stelle gebildet, an der sich die Opferschicht 39 befand.
  • Das erste Signal wird der unteren Elektrode 45 mittels der elektrischen Verdrahtung, dem Anschluss 33 und dem Kontakt 53 von extern zugeführt. Gleichzeitig erfolgt das Anlegen eines zweiten Signals an die obere Elektrode 49 von der gemeinsamen Leitung (nicht dargestellt) aus, sodass ein elektrisches Feld zwischen der oberen Elektrode 49 und der unteren Elektrode 45 gebildet wird. Die aktive Schicht 47, die zwischen der oberen Elektrode 49 und der unteren Elektrode 45 ausgebildet ist, wird durch das elektrische Feld deformiert. Die aktive Schicht 47 wird in einer Richtung senkrecht zum elektrischen Feld deformiert. Der Aktuator 57 mit der aktiven Schicht 47 wird in eine Richtung ausgelenkt, die entgegengesetzt zur Lage der Tragschicht 43 ist. Dies bedeutet, dass der Aktuator 57 eine Stellbewegung nach oben ausführt und die Tragschicht 43, die mit der unteren Elektrode 45 verbunden ist, ebenfalls nach oben bewegt wird, entsprechend der Kippbewegung des Aktuators 57.
  • Das reflektive Element 55, das das von der Lichtquelle einfallende Licht reflektiert, wird mit dem Aktuator 57 verkippt, da das reflektive Element 55 am zentralen Bereich der Tragschicht 43 ausgebildet ist. Folglich reflektiert das reflektive Element 55 Licht auf dem Bildschirm, sodass auf dem Bildschirm ein Bild dargestellt wird.
  • Allerdings können in den voranstehend beschriebenen AMA auf Dünnschichtbasis Risse entstehen, die von dem Bereich der zweiten Schicht (aktive Schicht), der durch das Wasserstrahlschneiden (iso-cutted) der unteren Elektrodenschicht hergestellt wird, bis zum anderen Bereich der zweiten Schicht reichen, da die zweite Schicht auf der unteren Elektrodenschicht ausgebildet wird, nachdem das Wasserstrahlschneiden zur Trennung der Pixels des AMA auf Dünnschichtbasis erfolgt ist. Folglich kann ein elektrischer Kurzschluss zwischen der oberen Elektrode und der unteren Elektrode auftreten, da die obere Elektrode und die untere Elektrode teilweise über die Risse, die in der aktiven Schicht entstehen, in Verbindung stehen. Wird ein elektrischer Kurzschluss erzeugt, so kann der Aktuator nicht mehr angesteuert werden und es tritt ein Punktdefekt an einem Pixel für das AMA auf Dünnschichtbasis auf.
  • Außerdem kann ein anfängliches Verkippen des Aktuators vorliegen, ohne dass die ersten und die zweiten Signale angelegt sind, da eine zur Deformation führende Stellkraft, beispielsweise eine ungleichmäßige, remanente Spannung oder ein Spannungsgradient, auf die Spannungsbündelungslinie einwirken, die bei der Strukturierung der Opferschicht erzeugt wird, um die Anker zur Abstützung der Aktuatoren herzustellen. Als Folge nimmt die Beleuchtungsstärke des einfallenden Lichts ab, da das reflektive Element nicht den gewünschten Kippwinkel aufweist, wenn der Aktuator eine initiale Verkippung ausführt, sodass die Qualität des auf den Bildschirm projizierten Bildes abnimmt.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Demgemäß besteht ausgehend von den voranstehend beschriebenen Problemen konventioneller Systeme ein Ziel der Erfindung darin, eine aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem anzugeben, das das Auftreten von Pixelpunktdefekten verhindert ohne ein Wasserstrahlschneiden der unteren Elektroden auszuführen und die Qualität des auf den Bildschirm projizierten Bildes durch eine Vergrößerung der Lichteffizienz der Ausleuchtung verbessert.
  • Um das voranstehend genannte Ziel zu erreichen, wird gemäß der vorliegenden Erfindung eine aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem angegeben, die eine aktive Matrix, einen Tragsteg, einen ersten Aktuatorteil, einen zweiten Aktuatorteil und ein reflektives Element umfasst.
  • Die aktive Matrix weist ein Substrat mit einem darin aufgenommenen Metalloxid-Halbleitertransistor zur Ausführung von Schaltoperationen und eine erste Metallschicht mit einem Drain-Kontakt auf, der sich von der Drain-Elektrode des Metalloxid-Halbleitertransistors zur Übertragung eines ersten Signals erstreckt.
  • Die Tragstruktur umfasst einen Tragsteg, eine Tragschicht, einen ersten Anker und zwei zweite Anker. Der Tragsteg wird auf der aktiven Matrix ausgebildet und die Tragschicht ist mit dem Tragsteg einstückig ausgebildet. Die Tragschicht weist eine ringförmig geschlossene, rechteckförmige Gestalt auf. Der erste Anker und die zweiten Anker sind jeweils zwischen der aktiven Matrix und Bereichen der Tragschicht, die benachbart an den Tragsteg angrenzt, ausgebildet.
  • Der erste Aktuatorteil umfasst eine erste untere Elektrode, eine erste aktive Schicht und eine erste obere Elektrode. Die erste untere Elektrode empfängt ein erstes Signal. Die erste untere Elektrode wird in einem ersten Bereich der Tragschicht hergestellt, die senkrecht zum Tragsteg verläuft, und die erste obere Elektrode entspricht der ersten unteren Elektrode. Die erste obere Elektrode empfängt ein zweites Signal und erzeugt ein erstes elektrisches Feld. Die erste aktive Schicht wird zwischen der ersten unteren Elektrode und der ersten oberen Elektrode ausgebildet und sie wird durch das erste elektrische Feld deformiert.
  • Das zweite Aktuatorteil umfasst entsprechend eine zweite untere Elektrode, ein zweite aktive Schicht und eine zweite obere Elektrode. Die zweite untere Elektrode empfängt das erste Signal. Die zweite untere Elektrode wird auf einem zweiten Bereich der Tragschicht ausgebildet, die senkrecht zum Tragsteg verläuft. Die zweite obere Elektrode entspricht der zweiten unteren Elektrode und empfängt das zweite Signal, sodass ein zweites elektrisches Feld erzeugt wird. Die zweite aktive Schicht wird zwischen der zweiten unteren Elektrode und der zweiten oberen Elektrode ausgebildet und sie wird durch das zweite elektrische Feld deformiert.
  • Das reflektive Element wird oberhalb des ersten Aktuatorteils und des zweiten Aktuatorteils derart ausgebildet, dass das einfallende Licht reflektiert wird.
  • Bevorzugt umfasst die aktive Matrix ferner eine erste Passivierungsschicht, die auf der ersten Metallschicht und dem Substrat ausgebildet ist, eine zweite Metallschicht, die auf der ersten Passivierungsschicht ausgebildet ist, eine zweite Passivierungsschicht, die auf der zweiten Metallschicht und einer Ätzstoppschicht ausgebildet wird, die wiederum auf der zweiten Passivierungsschicht ausgebildet ist.
  • Die erste untere Elektrode weist eine rechteckige Gestalt auf und umfasst einen vorstehenden Bereich, die erste aktive Schicht ist von rechteckförmiger Gestalt, die schmäler ist als jene der ersten unteren Elektrode, und die erste obere Elektrode ist von rechteckförmiger Gestalt, die schmäler ist als jene der ersten aktiven Schicht. Ebenso hat die zweite untere Elektrode eine rechteckförmige Gestalt und umfasst einen vorstehenden Bereich, der zum vorstehenden Bereich der ersten unteren Elektrode korrespondiert, die zweite aktive Schicht ist von rechteckförmiger Gestalt und schmäler als diejenige der zweiten unteren Elektrode und die zweite obere Elektrode ist von rechteckförmiger Gestalt, die schmäler ist als jene der zweiten aktiven Schicht.
  • Bevorzugt weist die erste untere Elektrode eine auf dem Kopf gestellte L-Form auf und die zweite untere Elektrode weist eine L-Form auf, die jener der ersten unteren Elektrode entspricht.
  • Der erste Anker wird unterhalb und zwischen dem ersten Aktuatorteil und dem zweiten Aktuatorteil ausgebildet und dieser ist mit einem ersten Bereich der aktiven Matrix verbunden, unter dem der Drain-Kontakt ausgebildet ist, und die zweiten Anker sind jeweils unterhalb den Außenseiten des ersten Aktuatorteils und des zweiten Aktuatorteils ausgebildet. Die zweiten Anker sind jeweils mit einem zweiten Bereich und einem dritten Bereich der aktiven Matrix, die angrenzend zum ersten Bereich der aktiven Matrix angeordnet sind, verbunden.
  • Bevorzugt umfasst die aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis ferner eine Durchkontaktierung zur Übertragung eines ersten Signals vom Drain-Kontakt zur ersten unteren Elektrode und zur zweiten unteren Elektrode, ein Anschlusselement für die erste untere Elektrode, das von der Durchkontaktierung bis zum vorstehenden Bereich der ersten unteren Elektrode reicht, und ein Anschlusselement für die zweite untere Elektrode, das von der Durchkontaktierung bis zum vorstehenden Bereich der zweiten unteren Elektrode reicht. Die Durchkontaktierung wird im Durchgangsloch ausgebildet, das sich vom ersten Anker bis zum Drain-Kontakt erstreckt. Die Durchkontaktierung, das Anschlusselement für die erste untere Elektrode und das Anschlusselement für die zweite untere Elektrode werden mittels eines elektrisch leitfähigen Metalls hergestellt, beispielsweise mittels Silber, Platin, Tantal oder Platin-Tantal.
  • Für eine bevorzugtere Ausgestaltung umfasst die aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis eine gemeinsame Leitung zur Übertragung des zweiten Signals, ein erstes Isolationselement, das zwischen einem Bereich der ersten oberen Elektrode und einem Bereich der Tragschicht über einem Bereich der ersten unteren Elektrode hinweg ausgebildet wird, ein Anschlusselement für eine erste obere Elektrode, das von der gemeinsamen Leitung zur ersten oberen Elektrode über das erste Isolationselement hinweg angelegt wird, ein zweites Isolationselement, das von einem Bereich der zweiten oberen Elektrode zu einem Bereich der Tragschicht über einen Bereich der zweiten unteren Elektrode hinweg angelegt wird, und ein Anschlusselement für eine zweite obere Elektrode, das von der gemeinsamen Leitung zur zweiten oberen Elektrode über das zweite Isolationselement hinweg reicht. Die gemeinsame Leitung wird auf dem Tragsteg angelegt.
  • Das erste und das zweite Isolationselement werden mittels amorphem Silizium oder einem Niedertemperaturoxid wie Siliziumdioxid (SiO2) oder Phosphorsäureanhydrid (P2O5) hergestellt.
  • Die Anschlusselemente für die erste und die zweite obere Elektrode werden mittels eines elektrisch leitfähigen Metalls hergestellt, beispielsweise mittels Silber, Platin, Tantal oder Platin-Tantal.
  • Ein Pfosten zum Tragen des reflektiven Elements wird zwischen einem zentralen Bereich des reflektiven Elements und einem Bereich der Tragschicht ausgebildet, der parallel zum Tragsteg verläuft.
  • Für das AMA auf Dünnschichtbasis gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein erstes Signal von extern an die erste und die zweite untere Elektrode über den MOS-Transistor, der im Substrat angeordnet ist, den Drain-Kontakt der ersten Metallschicht, die Durchkontaktierung und die Anschlusselemente für die erste und die zweite untere Elektrode angelegt. Zur gleichen Zeit wird ein externes Signal zur ersten und zweiten oberen Elektrode über die gemeinsame Leitung und die Anschlusselemente für die erste und die zweite obere Elektrode zugeführt. Als Folge wird ein erstes elektrisches Feld zwischen der ersten oberen Elektrode und der ersten unteren Elektrode erzeugt und ein zweites elektrisches Feld wird zwischen der zweiten oberen Elektrode und der zweiten unteren Elektrode erzeugt. Die erste aktive Schicht, die zwischen der ersten oberen Elektrode und der ersten unteren Elektrode ausgebildet ist, wird durch das erste elektrische Feld deformiert und die zweite aktive Schicht, die zwischen der zweiten oberen Elektrode und der zweiten unteren Elektrode ausgebildet ist, wird durch das zweite elektrische Feld deformiert. Die erste und die zweite aktive Schicht werden jeweils in Richtungen ausgelenkt, die senkrecht zum ersten und zum zweiten elektrischen Feld verlaufen. Der erste Aktuatorteil mit der ersten aktiven Schicht und der zweite Aktuatorteil mit der zweiten aktiven Schicht werden entgegengesetzt zur Lage der Tragschicht ausgelenkt. Demnach werden der erste und der zweite Aktuatorteil nach oben bewegt und die mit der ersten und der zweiten unteren Elektrode verbundene Tragschicht wird ebenfalls nach oben bewegt entsprechend zur Kippbewegung des ersten und des zweiten Aktuatorteils.
  • Das reflektive Element wird durch den Pfosten getragen, der im Bereich der Tragschicht ausgebildet ist. Das reflektive Element, welches das von der Lichtquelle einfallende Licht reflektiert, wird mit dem ersten und dem zweiten Aktuatorteil gekippt. Folglich reflektiert das reflektive Element Licht auf den Bildschirm, sodass auf dem Bildschirm ein Bild entsteht.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden der erste und die zweite Anker, die die Aktuatorteile tragen, in senkrechter Richtung zu den Aktuatorteilen ausgebildet. Die Aktuatorteile weisen ebene Oberflächen ohne anfängliche Verkippung auf, da keine Spannungs-Bündelungslinie zwischen den Ankern und den Aktuatorteilen erzeugt wird. Als Folge kann der gewünschte Reflexionswinkel, der sich auf dem reflektiven Element, das auf den Aktuatorteilen ausgebildet ist, einstellt, gleichmäßig sein, sodass die Lichteffizienz erhöht wird und die Qualität des auf den Bildschirm projizierten Bildes verbessert ist.
  • Ferner wird die Entstehung von elektrischen Kurzschlüssen zwischen den oberen Elektroden und den unteren Elektroden durch die Isolationselemente verhindert. Als Folge werden Punktpixeldefekte des AMA auf Dünnschichtbasis wirksam verringert.
  • Kurzbeschreibung der Figuren
  • Die voranstehend genannten Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch die nachfolgende, detaillierte Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen deutlicher, in welchen im Einzelnen Folgendes dargestellt ist:
  • 1 zeigt eine schematische Ansicht zur Darstellung des Aufbauprinzips einer konventionellen, aktuierten Spiegelmatrix;
  • 2 zeigt eine ebene Ansicht, die eine aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem darstellt, das in einer vorausgehenden Anmeldung des Anmelders der vorliegenden Anmeldung offenbart wird;
  • 3 zeigt eine perspektivische Ansicht, die die aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem gemäß 2 darstellt;
  • 4 ist eine Querschnittansicht entlang der Linie A1-A2 aus 3;
  • 5A5D zeigen die Schritte zur Herstellung einer aktuierten Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem gemäß 4;
  • 6 zeigt eine Ansicht von oben zur Darstellung einer erfindungsgemäßen, aktuierten Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem;
  • 7 zeigt eine perspektivische Ansicht zur Darstellung der aktuierten Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem gemäß 6;
  • 8 zeigt eine Querschnittansicht entlang der Linie B1-B2 aus 7;
  • 9 zeigt eine Querschnittansicht entlang der Linie C1-C2 aus 7; und
  • 10A10G zeigen die Herstellungsschritte für eine aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Bevorzugte Ausgestaltungen zur Ausführung der Erfindung
  • Im Folgenden wird die bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung detaillierter mit Bezug auf die beigeschlossenen Zeichnungen erläutert.
  • 6 zeigt eine Draufsicht, die eine erfindungsgemäße, aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis darstellt, die für ein optisches Projektionssystem verwendet wird, 7 ist eine perspektivische Ansicht, zur Darstellung der aktuierten Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis aus 6, 8 zeigt eine Querschnittsansicht entlang der Schnittlinie B1-B2 aus 7 und 9 zeigt eine Querschnittansicht entlang der Schnittlinie C1-C2 aus 7.
  • Bezug nehmend auf 6 und 7, umfasst eine erfindungsgemäße, aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis eine aktive Matrix 100, ein Tragelement 175, das auf der aktiven Matrix 100 ausgebildet ist, einen ersten Aktuatorteil 210 und entsprechend einen zweiten Aktuatorteil 211, die auf dem Tragelement 175 ausgebildet sind, und ein reflektives Element 260, das oberhalb des ersten Aktuatorteils 210 und oberhalb des zweiten Aktuatorteils 211 ausgebildet ist.
  • Gemäß 8 weist die aktive Matrix 100 ein Substrat 101 mit M × N P-MOS Transistoren 120 (M, N sind ganze Zahlen), eine erste Metallschicht 135, die sich von einer Source 110 und einer Drain 105 eines P-MOS-Transistors 120 aus erstreckt, eine erste Passivierungsschicht 140, eine zweite Metallschicht 145, eine zweite Passivierungsschicht 150 und eine Ätzstoppschicht 155 auf. Die erste Metallschicht 135 ist auf dem Substrat 101 ausgebildet und die erste Passivierungsschicht 140 ist auf der ersten Metallschicht 135 und auf dem Substrat 101 ausgebildet. Die zweite Metallschicht 145 ist auf der ersten Passivierungsschicht 140 ausgebildet und die zweite Passivierungsschicht 150 ist auf der zweiten Metallschicht 145 ausgebildet. Die Ätzstoppschicht 155 ist auf der zweiten Passivierungsschicht 150 ausgebildet.
  • Die erste Metallschicht 135 weist einen Drain-Kontakt auf, der sich von der Drain-Elektrode 105 des P-MOS-Transistors 120 aus bis zu einem ersten Anker 177 erstreckt, der zwischen dem ersten Aktuatorteil 210 und dem zweiten Aktuatorteil 211 und unterhalb dieser ausgebildet ist. Die zweite Metallschicht 145 umfasst eine Titanschicht und eine Titannitridschicht. Die Öffnung 147 ist in einem Bereich der zweiten Metallschicht 145 ausgebildet, unterhalb dem der Drain-Kontakt der ersten Metallschicht 135 ausgebildet ist.
  • Wie in den 7 bis 9 dargestellt, umfasst die Tragstruktur 175 einen Tragsteg 174, eine Tragschicht 170, einen ersten Anker 171 und zwei zweite Anker 172a, 172b. Der Tragsteg 174 und die Tragschicht 170 werden oberhalb der Ätzstoppschicht 155 ausgebildet. Ein erster Luftspalt 165 wird zwischen der Ätzstoppschicht 155 und dem Tragsteg 174 angeordnet. Der erste Luftspalt 165 befindet sich zwischen der ersten Ätzstoppschicht 155 und der Tragschicht 170.
  • Eine gemeinsame Leitung 240 ist auf dem Tragsteg 174 ausgebildet. Der Tragsteg 174 dient dazu, die gemeinsame Leitung 240 zu tragen. Die Tragschicht 170 weist eine ringförmig geschlossene, rechteckige Form auf. Die Tragschicht 170 ist mit dem Tragsteg 174 einstückig ausgebildet.
  • Der erste Anker 171 ist zwischen den beiden Armen der ringförmig geschlossenen, rechteckförmigen Tragschicht 170 und unterhalb dieser ausgebildet. Die beiden Arme der Tragschicht 170 weisen vom Tragsteg 174 rechtwinklig weg. Der erste Anker 171 ist an einem ersten Bereich der Ätzstoppschicht 155 befestigt, unterhalb dem der Drain-Kontakt der ersten Metallschicht 135 ausgebildet ist. Der erste Anker 171 ist mit den beiden Armen der Tragschicht 170 einstückig ausgebildet. Die beiden Anker 172a, 172b sind jeweils auf den Außenseiten dieser beiden Arme der Tragschicht 170 und unterhalb dieser ausgebildet. Die zweiten Anker 172a, 172b sind ebenfalls einstückig mit den beiden Armen der Tragschicht 170 ausgebildet. Die beiden Anker 172a, 172b sind jeweils mit einem zweiten Bereich der Ätzstoppschicht 155 und mit einem dritten Bereich der Ätzstoppschicht 155 verbunden. Der erste Anker 171 und die beiden zweiten Anker 172a, 172b sind unterhalb von Bereichen der Tragschicht 170 befestigt, die benachbart zum Tragsteg 174 liegen. Der erste Anker 171 und die beiden zweiten Anker 172a, 172b tragen gemeinsam die Tragschicht 170, sodass der erste Anker 171 und die zweiten Anker 172a, 172b den ersten Aktuatorteil 210 und den zweiten Aktuatorteil 211 stützt. Der erste Anker 171 und die zweiten Anker 172a, 172b sind jeweils kastenförmig.
  • Der mittlere Bereich der Tragschicht 170 wird vom ersten Anker 171 abgestützt und die seitlichen Bereiche der Tragschicht 170 werden mittels der zweiten Anker 172a, 172b abgestützt. Folglich weist ein Querschnitt der Tragstruktur 175 gemäß 8 eine T-Form auf.
  • Ein Durchgangsloch (via hole) 270 ist von der Oberfläche eines mittleren Bereichs des ersten Ankers 171 bis zum Drain-Kontakt der ersten Metallschicht 135 ausgebildet und erstreckt sich durch Bereiche der ersten Ätzstoppschicht 155, der zweiten Passivierungsschicht 150, der Öffnung 147 in der zweiten Metallschicht 145 und der ersten Passivierungsschicht 140. Eine Durchkontaktierung (via contact) 280 ist im Durchgangsloch 270 ausgebildet.
  • Der erste Aktuatorteil 210 und der zweite Aktuatorteil 211 sind jeweils auf den beiden Armen der Tragschicht 170 ausgebildet. Der erste Aktuatorteil 210 und der zweite Aktuatorteil 211 sind parallel liegend zueinander angelegt. Der erste Aktuatorteil 210 weist eine erste untere Elektrode 180, eine erste aktive Schicht 190 und eine erste obere Elektrode 200 auf. Der zweite Aktuatorteil 211 weist eine zweite untere Elektrode 181, eine zweite aktive Schicht 191 und eine zweite obere Elektrode 201 auf.
  • Die erste untere Elektrode 180 ist auf einem der beiden Arme der Tragschicht 170 ausgebildet. Die erste untere Elektrode 180 ist rechteckförmig und weist einen vorstehenden Bereich auf, bevorzugt ist die erste untere Elektrode 180 von umgekehrter, L-förmiger Gestalt. Die erste untere Elektrode 180 ist mit einem vorbestimmten Abstand zum Tragsteg 174 ausgebildet. Der vorstehende Bereich der ersten unteren Elektrode 180 ist nach unten wie eine Treppe verlängert. Der vorstehende Bereich der ersten unteren Elektrode 180 ist zu einem Bereich am ersten Anker 171 benachbart zum Durchgangsloch 270 verlängert. Die erste aktive Schicht 190 ist auf der ersten unteren Elektrode 180 ausgebildet. Die erste aktive Schicht 190 ist rechteckförmig und kleiner als die erste untere Elektrode 180. Die erste obere Elektrode 200 ist auf der ersten aktiven Schicht 190 ausgebildet. Die erste obere Elektrode 200 ist rechteckförmig und kleiner als die erste aktive Schicht 190.
  • Die zweite untere Elektrode 181 ist auf dem anderen der beiden Arme der Tragschicht 170 ausgebildet. Die zweite untere Elektrode 181 ist rechteckförmig und weist einen vorstehenden Bereich auf, bevorzugt weist die zweite untere Elektrode 181 eine L-Form auf, die jener der ersten unteren Elektrode 180 entspricht. Die zweite untere Elektrode 181 weist ebenfalls einen vorbestimmten Abstand zum Tragsteg 174 auf. Der vorstehende Bereich der zweiten unteren Elektrode 181 ist zu einem Bereich auf dem ersten Anker 171 verlängert, der benachbart zum Durchgangsloch 270 liegt, entsprechend zum vorstehenden Bereich auf der ersten unteren Elektrode 180. Folglich sind die vorstehenden Bereiche der ersten und der zweiten unteren Elektroden 180, 181 übereinstimmend zueinander, zentrisch um das Durchgangsloch 270 ausgebildet. Die zweite aktive Schicht 191 wird auf der zweiten unteren Elektrode 181 ausgebildet. Die zweite aktive Schicht 191 ist rechteckförmig und kleiner als die zweite untere Elektrode 181. Die zweite obere Elektrode 201 wird auf der zweiten aktiven Schicht 191 ausgebildet. Die zweite obere Elektrode 201 ist rechteckförmig und kleiner als die zweite aktive Schicht 191.
  • Das Durchgangsloch 280 ist so ausgebildet, dass es sich vom Drain-Kontakt der ersten Metallschicht 135 bis zur Oberseite des Durchgangslochs 270 erstreckt. Ein Anschlusselement für die erste untere Elektrode 290 wird so ausgebildet, dass es sich von der Durchkontaktierung 280 zum vorstehenden Bereich der ersten unteren Elektrode 180 erstreckt. Die erste untere Elektrode 180 ist mit dem Drain-Kontakt der ersten Metallschicht 135 über die Durchkontaktierung 280 und das Anschlusselement für die erste untere Elektrode 290 verbunden. Ferner ist ein Anschlusselement für die zweite untere Elektrode 291 angelegt, das sich von der Durchkontaktierung 280 zum vorstehenden Bereich der zweiten unteren Elektrode 181 erstreckt. Die zweite untere Elektrode 181 ist mit dem Drain-Kontakt der ersten Metallschicht 135 mittels der Durchkontaktierung 280 und dem Anschlusselement für die zweite untere Elektrode 291 verbunden.
  • Ein erstes Isolationselement 220 wird so ausgebildet, dass es sich von einem Bereich der ersten oberen Elektrode 200 zu einem Bereich der Tragschicht 170 erstreckt, der benachbart zum Tragsteg 174 liegt. Das Anschlusselement für die erste obere Elektrode 230 ist als ein Element angelegt, das von der ersten oberen Elektrode 200 zur gemeinsamen Leitung 240 führt und über das erste Isolationselement 220 hinweg reicht. Das Anschlusselement 230 für die erste obere Elektrode verbindet die erste obere Elektrode 200 mit der gemeinsamen Leitung 240. Das erste Isolationselement 220 verhindert, dass die erste obere Elektrode 200 mit der ersten unteren Elektrode 180 verbunden wird, sodass das erste Isolationselement 220 die Ausbildung eines elektrischen Kurzschlusses zwischen der ersten oberen Elektrode 200 und der ersten unteren Elektrode 180 verhindert.
  • Ferner wird ein zweites Isolationselement 221 zwischen einem Bereich der zweiten oberen Elektrode 201 und einem Bereich der Tragschicht 170 ausgebildet, der benachbart zum Tragsteg 174 liegt. Ein Anschlusselement für eine zweite obere Elektrode 231 ist zwischen einem Bereich der zweiten oberen Elektrode 201 und der gemeinsamen Leitung 240 ausgebildet und reicht über das zweite Isolationselement 221 hinweg. Das Anschlusselement für die zweite obere Elektrode 231 verbindet die zweite obere Elektrode 201 mit der gemeinsamen Leitung 240. Das zweite Isolationselement 221 und das Anschlusselement für die zweite obere Elektrode 231 werden jeweils parallel zum ersten Isolationselement 220 und zum Anschlusselement für die erste obere Elektrode 230 ausgebildet. Das zweite Isolationselement 221 verhindert, dass die zweite obere Elektrode 201 in Kontakt mit der zweiten unteren Elektrode 181 tritt, sodass das zweite Isolationselement 221 die Entstehung eines elektrischen Kurzschlusses zwischen der zweiten oberen Elektrode 201 und der zweiten unteren Elektrode 181 verhindert.
  • Der Pfosten 250 wird auf einem Bereich der ringförmig geschlossenen, rechteckigen Tragschicht 170 ausgebildet, in welchem der erste Aktuatorteil 210 und der zweite Aktuatorteil 211 nicht angelegt sind (d.h. ein Bereich der Tragschicht 170 der in Parallelrichtung vom Tragsteg 174 beabstandet ist). Der Pfosten 250 trägt das reflektive Element 260. Bevorzugt weist das reflektive Element 260 eine rechteckige Form auf.
  • Der mittlere Bereich des reflektiven Elements 260 wird durch den Pfosten 250 abgestützt. Die seitlichen Bereiche des reflektiven Elements 260 sind parallel zueinander und oberhalb des ersten Aktuatorteils 210 und oberhalb des zweiten Aktuatorteils 211 ausgebildet. Ein zweiter Luftspalt 310 ist zwischen diesen Randbereichen des reflektiven Elements 260 und den ersten und zweiten Aktuatorteilen 210, 211 angeordnet. Das reflektive Element 260 wird entsprechend zur Aktuation des ersten Aktuatorteils 210 und des zweiten Aktuatorteils 211 verkippt, sodass das reflektive Element 260 das von einer Lichtquelle (nicht dargestellt) einfallende Licht in einem vorbestimmten Winkel reflektiert.
  • Ein Verfahren zur Herstellung eines AMA auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem gemäß der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend erläutert.
  • 10A bis 10G zeigen die Herstellungsschritte für ein AMA auf Dünnschichtbasis gemäß der vorliegenden Erfindung. In 10A bis 10G werden für dieselben Elemente wie in 7 übereinstimmende Bezugszeichen verwendet.
  • Wie aus 10A ersichtlich ist, wird ein Isolationselement 125 auf dem Substrat 101 ausgebildet, um eine aktive Region und eine Feldregion im Substrat 101 durch ein örtlich begrenztes Oxidationsverfahren für Silizium zu trennen, nachdem das aus Silizium bestehende Substrat 101 bereitgestellt ist. Bevorzugt ist das Substrat 101 ein Siliziumwafer vom n-Typ. Nachfolgend werden M × N Metalloxid-Halbleiter-Transistoren (MOS) 120 vom p-Typ (M, N sind ganze Zahlen) hergestellt, entsprechend werden eine P+-Source-Elektrode 110 und die P+-Drain-Elektrode 105 auf dem aktiven Bereich ausgebildet, dann wird ein Gate 115 zwischen der Source-Elektrode 110 und der Drain-Elektrode 105 hergestellt. Der P-MOS-Transistor 120 empfängt ein erstes Signal (Bildsignal) von extern und führt einen Schaltwechsel aus.
  • Nachdem eine Isolationsschicht 130 auf dem Substrat 101 mit dem darin angelegten P-MOS-Transistor 102 ausgebildet ist, werden jeweils Öffnungen an den Stellen der Isolationsschicht 130 angelegt, unter denen eine Drain-Elektrode 105 und eine Source-Elektrode 110 vorliegt, sodass die Bereiche der Drain-Elektroden 105 und der Source-Elektroden 110 freigelegt werden. Nachdem eine Schicht auf der Isolationsschicht 130 mit den Öffnungen ausgebildet ist, die aus Titan (Ti), Titannitrid (TiN), Wolfram (W) und Nitrid besteht, wird die Schicht zur Ausbildung der ersten Metallschicht 135 strukturiert. Zur Übertragung des ersten Signals weist die erste Metallschicht 135 einen Drain-Kontakt auf, der sich von der Drain-Elektrode 105 des P-MOS-Transistors 120 zum ersten Anker 171 erstreckt, der die Tragschicht 170 abstützt.
  • Die erste Passivierungsschicht 140 wird auf der ersten Metallschicht 135 und dem Substrat 101 ausgebildet. Die erste Passivierungsschicht 140 wird durch die Verwendung eines Phosphorsilikatglases (PSG) ausgebildet. Die erste Passivierungsschicht 140 wird durch chemische Gasphasenabscheidung (CVD) hergestellt, sodass die erste Passivierungsschicht 140 eine Schichtstärke zwischen ungefähr 8000 Å bis 9000 Å aufweist. Die erste Passivierungsschicht 140 schützt das Substrat 101 mit den P-MOS-Transistoren 120 während der nachfolgenden Herstellungsschritte.
  • Die zweite Metallschicht 145 ist auf der ersten Passivierungsschicht 140 ausgebildet. Die zweite Metallschicht 145 besteht aus einer Titanschicht und einer Titannitridschicht. Zur Ausbildung der zweiten Metallschicht 145 wird zunächst die Titanschicht auf der ersten Passivierungsschicht 140 mittels eines Sputterverfahrens so hergestellt, dass die Titanschicht eine Schichtstärke von ungefähr 300 Å bis 500 Å aufweist. Als nächstes wird die Titannitridschicht auf der Titanschicht mittels einer physikalischen Gasphasenabscheidung (CVD) so hergestellt, dass die Titannitridschicht eine Schichtstärke von ungefähr 1000 Å bis 1200 Å aufweist. Die zweite Metallschicht 145 hält die auf das Substrat 101 einfallende Lichtstrahlung ab, sodass die zweite Metallschicht 145 den Durchfluss eines Photo-Leckstroms durch das Substrat 101 verhindert. Sodann wird ein Bereich der zweiten Metallschicht 145, unter dem der Drain-Kontakt ausgebildet ist, derart angeätzt, dass eine Öffnung 147 entsteht. Die Öffnung 147 isoliert die Durchkontaktierung 280 gegen die zweite Metallschicht 145.
  • Die zweite Passivierungsschicht 150 wird auf der zweiten Metallschicht 145 und der Öffnung 147 ausgebildet. Die zweite Passivierungsschicht 150 wird mittels Phosphorsilikatglas hergestellt. Die zweite Passivierungsschicht 150 wird durch ein CVD-Verfahren ausgebildet, sodass die zweite Passivierungsschicht 150 eine Schichtstärke zwischen ungefähr 2000 Å und 3000 Å aufweist. Die zweite Passivierungsschicht 150 stützt die zweite Metallschicht 145 und die nachfolgenden Schichten auf dem Substrat 101 während der nachfolgenden Herstellungsschritte.
  • Die Ätzstoppschicht 155 wird auf der zweiten Passivierungsschicht 150 mittels eines Niedertemperatur-Oxids (LTO), wie beispielsweise Siliziumdioxid (SiO2) oder Phosphorsäureanhydrid (P2O5), ausgebildet. Die Ätzstoppschicht 155 wird durch ein Niederdruck-CVD-Verfahren (LPCVD) bei einer Temperatur zwischen ungefähr 350°C und 450°C hergestellt, sodass die Ätzstoppschicht 155 eine Schichtstärke von ungefähr 0,2 μm und 0,8 μm aufweist. Die Ätzstoppschicht 155 schützt die zweite Passivierungsschicht 150 und die nachfolgenden Schichten auf dem Substrat 101 für die nachfolgenden Ätzschritte. Als Resultat folgt die Fertigstellung der aktiven Matrix 100, die aus dem Substrat 101, der ersten Metallschicht 135, der ersten Passivierungsschicht 140 und der zweiten Metallschicht 145, der zweiten Passivierungsschicht 150 und der Ätzstoppschicht 155 besteht.
  • Eine erste Opferschicht 160 wird auf der Ätzstoppschicht 155 durch die Verwendung von Polysilizium bei einer Temperatur unterhalb von ungefähr 500°C hergestellt. Die erste Opferschicht 160 wird mittels eines LPCVD-Verfahrens ausgebildet, sodass die erste Opferschicht 160 eine Schichtstärke von ungefähr 2,0 μm bis 3,0 μm aufweist. Für diesen Fall ist der Grad der Ebenheit der ersten Opferschicht 160 schlecht, da diese die aktive Matrix 100 mit den MOS-Transistoren 120 und den nachfolgenden Schichten abdeckt. Daher wird die Oberfläche der ersten Opferschicht 160 geebnet, indem ein Spin-on-Glas (SOG) aufgeschleudert wird oder indem eine chemisch/mechanische Politur (CMP) angewandt wird, sodass die erste Opferschicht 160 eine Schichtstärke von ungefähr 1,1 μm aufweist.
  • 10B zeigt eine Draufsicht, die die strukturierte erste Opferschicht 160 darstellt.
  • Gemäß der Darstellung in 10B wird nach der Abscheidung eines (nicht dargestellten) ersten Photolacks auf der ersten Opferschicht 160 dessen Strukturierung vorgenommen und es werden ein erster Bereich der ersten Opferschicht 160, unterhalb der die Öffnung 147 in der zweiten Metallschicht 145 ausgebildet ist, und ein zweiter und ein dritter Bereich der ersten Opferschicht 160, die benachbart zum ersten Bereich liegen, angeätzt, sodass Bereiche der Ätzstoppschicht 155 freigelegt werden. Der erste Anker 171 und die zweiten Anker 172a, 172b werden an den freigelegten Bereichen der Ätzstoppschicht 155 angelegt. Diese freigelegten Bereiche der Ätzstoppschicht 155 haben jeweils eine Rechtecksform und sind in vorbestimmten Abständen angeordnet. Daraufhin wird der erste Photolack entfernt.
  • Wie in 10C dargestellt, wird eine erste Schicht 169 auf jenen Bereichen der Ätzstoppschicht 155, die eine Rechtecksform aufweisen, und der ersten Opferschicht 160 ausgebildet. Die erste Schicht 169 wird aus einem harten Material, beispielsweise Nitrid oder einem Metall hergestellt. Die erste Schicht 169 wird mit Hilfe eines LPCVD-Verfahrens hergestellt, sodass die erste Schicht 169 eine Schichtstärke von ungefähr 0,1 μm bis 1,0 μm aufweist. Die erste Schicht 169 wird strukturiert, sodass die Tragstruktur 175 mit der Tragschicht 170, dem Tragsteg 174, dem ersten Anker 171 und den beiden zweiten Ankern 172a, 172b entsteht. Zu dieser Zeit befindet sich der erste Anker 171 im Zentrum des freigelegten Bereichs der Ätzstoppschicht 155 und die beiden zweiten Anker 172a, 172b sind entsprechend an weiteren freigelegten Bereichen der Ätzstoppschicht 155 angeordnet.
  • Eine untere Elektrodenschicht 179 wird auf der ersten Schicht 169 ausgebildet. Die untere Elektrodenschicht 179 wird mittels eines elektrisch leitfähigen Metalls, wie Platin (Pt), Tantal (Ta) oder Platin-Tantal (Pt, Ta), hergestellt. Die untere Elektrodenschicht 179 wird mittels eines Sputterverfahrens oder eines CVD-Verfahrens so hergestellt, dass die untere Elektrodenschicht 179 eine Schichtstärke von ungefähr 0,1 μm bis 1,0 μm aufweist. Die untere Elektrodenschicht 179 wird so strukturiert, dass die erste untere Elektrode 180 und entsprechend die zweite untere Elektrode 181 mit den einander gegenüberliegenden, vorstehenden Bereichen entstehen.
  • Eine zweite Schicht 189 wird auf der unteren Elektrodenschicht 179 ausgebildet. Die zweite Schicht 189 wird durch die Verwendung eines piezoelektrischen Materials, beispielsweise PZT (Pb(Zr, Ti)O3) oder PLZT ((Pb, La)(Zr, Ti)O3) oder mittels eines Sol-Gel-Verfahrens, eines Sputterverfahrens oder einem CVD-Verfahren so hergestellt, dass die zweite Schicht 189 eine Schichtstärke von ungefähr 0,1 μm bis 1,0 μm aufweist. Bevorzugt wird die zweite Schicht 189 mittels eines Sputterverfahrens hergestellt und indem ein PZT verwendet wird, das durch ein Sol-Gel-Verfahren hergestellt wird, sodass die zweite Schicht 189 einen Schichtstärke von ungefähr 0,4 μm aufweist. Sodann wird die zweite Schicht 189 mittels eines thermischen Kurzzeit-Temper-Verfahrens (RTA) getempert. Die zweite Schicht 189 wird zur Ausbildung einer ersten aktiven Schicht 190 und einer zweiten aktiven Schicht 191 strukturiert, die entsprechend durch das erste elektrische Feld und das zweite elektrische Felder einer Deformation unterliegen.
  • Eine obere Elektrodenschicht 199 wird auf der zweiten Schicht 189 ausgebildet. Die obere Elektrodenschicht 199 wird mittels eines elektrisch leitfähigen Metalls angelegt, beispielsweise Tantal, Platin oder Silber (Ag). Die obere Elektrodenschicht 199 wird durch ein Sputterverfahren oder ein CVD-Verfahren angelegt, sodass die obere Elektrodenschicht 199 eine Schichtstärke von ungefähr 0,1 μm bis 1,0 μm aufweist. Die obere Elektrodenschicht 199 wird strukturiert, sodass die erste obere Elektrode 200 und die zweite obere Elektrode 201 entstehen, die in einem bestimmten Abstand voneinander angeordnet sind.
  • Wie in 10D dargestellt, wird nach der Beschichtung der oberen Elektrodenschicht 199 mit einem zweiten Photolack (nicht dargestellt) mittels eines Aufschleuder-Verfahrens die Strukturierung der oberen Elektrodenschicht 199 vorgenommen, sodass die erste obere Elektrode 200 und die zweite obere Elektrode 201 ausgebildet werden, die jeweils von rechteckiger Form sind (siehe 7), indem der zweite Photolack als Ätzmaske verwendet wird. Die erste obere Elektrode 200 und die zweite obere Elektrode 201 werden zueinander parallel ausgebildet. Ein zweites Signal (ein Vorspannungssignal) wird an die erste obere Elektrode 200 und die zweite obere Elektrode 201 über die gemeinsame Leitung 240 angelegt. Daraufhin wird der zweite Photolack entfernt.
  • Die zweite Schicht 189 wird zur Ausbildung der ersten aktiven Schicht 190 und der zweiten aktiven Schicht 191 strukturiert, indem das gleiche Verfahren wie zur Herstellung der oberen Elektrodenschicht 199 verwendet wird. Die erste aktive Schicht 190 und entsprechend die zweite aktive Schicht 191 werden entsprechend parallel zueinander angelegt. In diesem Fall haben die erste aktive Schicht 190 und entsprechend die zweite aktive Schicht 191 eine rechteckförmige Gestalt, wobei diese breiter ist als jene der ersten oberen Elektrode 200 und der zweiten oberen Elektrode 201 gemäß der Darstellung in 7.
  • Die untere Elektrodenschicht 179 wird durch das gleiche Verfahren wie zur Herstellung der oberen Elektrodenschicht 199 zur Ausbildung der ersten unteren Elektrode 180 und der zweiten unteren Elektrode 181 strukturiert. Die erste untere Elektrode 180 und entsprechend die zweite untere Elektrode 181 sind von rechteckförmiger Gestalt, wobei diese übereinstimmend vorspringende Bereiche aufweisen. Bevorzugt weist die erste untere Elektrode 180 eine auf den Kopf gestellte L-Form auf und die zweite untere Elektrode 181 weist eine L-Form auf, die jener der ersten unteren Elektrode 180 entspricht. Die erste untere Elektrode 180 und die zweite untere Elektrode 181 sind jeweils breiter als die erste aktive Schicht 190 und die zweite aktive Schicht 191.
  • Bei der Herstellung der ersten unteren Elektrode 180 und der zweiten unteren Elektrode 181 wird gleichzeitig die gemeinsame Leitung 240 auf einem Bereich der ersten Schicht 169 ausgebildet, die zur Herstellung des Tragstegs 174 strukturiert wird. Die gemeinsame Leitung 240 wird senkrecht zur ersten unteren Elektrode 180 und zur zweiten unteren Elektrode 181 gemäß der Darstellung in 7 ausgebildet. Die gemeinsame Leitung 240 wird über einen vorbestimmten Abstand von der ersten und der zweiten unteren Elektrode 180, 181 getrennt, sodass die gemeinsame Leitung 240 mit der ersten unteren Elektrode 180 und der zweiten unteren Elektrode 181 nicht in Kontakt tritt. Das Resultat ist die Fertigstellung des ersten Aktuatorteils 210 und des zweiten Aktuatorteils 211. Das erste Aktuatorteil 210 umfasst die erste untere Elektrode 180, die erste aktive Schicht 190, die erste obere Elektrode 200 und der zweite Aktuatorteil 211 umfasst die zweite untere Elektrode 181, die zweite aktive Schicht 191 und die zweite obere Elektrode 201.
  • Nachfolgend wird die erste Schicht 169 strukturiert, um die Tragstruktur 175 mit der Tragschicht 170, dem Tragsteg 174, dem ersten Anker 171 und den beiden zweiten Anker 172a, 172b auszubilden. Als Teil der ersten Lage 169, die mit den freigelegten Bereichen der Ätzstoppschicht 155 verbunden ist, befindet sich in diesem Fall der erste Anker 171 in der Mitte der freigelegten Bereiche der Ätzstoppschicht 155 und die beiden zweiten Anker 172a, 172b sind entsprechend an den weiteren freigelegten Bereichen der Ätzstoppschicht 155 angeordnet. Die Öffnung 147 in der zweiten Metallschicht 145 ist unter dem ersten Anker 171 ausgebildet. Die Tragschicht 170 weist eine ringförmig geschlossene, rechteckige Form auf und ist mit dem Tragsteg 174 in einem Stück ausgebildet, der oberhalb der Ätzstoppschicht 155 ausgebildet ist. Die Tragstruktur 175 ist dann wie in 7 gezeigt vollendet, wenn die erste Opferschicht 160 entfernt ist.
  • Der erste Anker 171 ist unterhalb und zwischen den beiden Armen der ringförmig geschlossenen, rechteckförmigen Tragschicht 170 ausgebildet. Die beiden Arme der Tragschicht 170 stehen vom Tragsteg 174 rechtwinklig weg. Der erste Anker 171 ist mit dem Zentrum des freigelegten Bereichs der Ätzstoppschicht 155 verbunden. Dieser stellt einen ersten, freigelegten Bereich der Ätzstoppschicht 155 dar, unterhalb dem der Drain-Kontakt der ersten Metallschicht 135 ausgebildet ist. Der erste Anker 171 ist zusammen mit den beiden Armen der Tragschicht 170 einstückig ausgebildet. Die beiden Anker 172a, 172b sind jeweils unter den beiden Armen der Tragschicht 170 ausgebildet. Die zweiten Anker 172a, 172b sind zusammen mit den beiden Armen der Tragschicht 170 einstückig ausgebildet und jeweils mit einem zweiten und einem dritten freigelegten Bereich der Ätzstoppschicht 155 verbunden. Der erste Anker 171 und die zweiten Anker 172a, 172b sind unterhalb der Bereiche der Tragschicht 170 befestigt, die benachbart zum Tragsteg 174 liegt. Der erste Aktuatorteil 210 und der zweite Aktuatorteil 211 sind jeweils auf den beiden Armen der Tragschicht 170 ausgebildet. Folglich ist der erste Anker 171 unterhalb und zwischen dem ersten Aktuatorteil 210 und dem zweiten Aktuatorteil 211 ausgebildet und die zweiten Anker 172a, 172b sind jeweils unterhalb der Außenseiten des ersten und des zweiten Aktuatorteils 210, 211 ausgebildet. Der erste Anker 171 und die zweiten Anker 172a, 172b tragen gemeinsam die Tragschicht 170, sodass der erste Anker 171 und die zweiten Anker 172a, 172b jeweils den ersten Aktuatorteil 210 und den zweiten Aktuatorteil 211 abstützen.
  • Wie aus 10E ersichtlich, wird nach dem Auftragen eines dritten Photolacks (nicht dargestellt) auf die Tragstruktur 175, den ersten Aktuatorteil 210 und den zweiten Aktuatorteil 211, dieser dritte Photolack strukturiert um Bereiche der gemeinsamen Leitung 240, der Tragstruktur 175, die erste oberen Elektrode 200 und die zweite oberen Elektrode 201 freizulegen. Gleichzeitig werden die vorstehenden Bereiche der ersten unteren Elektrode 180 und der zweiten unteren Elektrode 181 gleichzeitig freigelegt.
  • Nachfolgend wird das erste Isolationselement 220 und das zweite Isolationselement 221 durch die Strukturierung des LTO, z.B. Siliziumdioxid (SiO2) oder Phosphorsäureanhydrid (P2O5), ausgebildet, nachdem das LTO auf den freigelegten Bereichen der Tragstruktur 175, der ersten oberen Elektrode 200 und der zweiten oberen Elektrode 201 mittels eines LPCVD-Verfahrens hergestellt wurde. Das erste Isolationselement 220 wird zwischen einem Bereich der ersten oberen Elektrode 200 und einem Bereich der Tragschicht 170 ausgebildet und erstreckt sich über Bereiche der ersten aktiven Schicht 190 und der ersten unteren Elektrode 180. Das zweite Isolationselement 221 wird ebenfalls zwischen einem Bereich der ersten oberen Elektrode 200 und einem Bereich der Tragschicht 170 ausgebildet und erstreckt sich über Bereiche der ersten aktiven Schicht 190 und der ersten unteren Elektrode 180. Das erste Isolationselement 220 und das zweite Isolationselement 221 weisen jeweils eine Schichtstärke zwischen ungefähr 0,2 μm und 0,4 μm auf, bevorzugt wird 0,3 μm.
  • 10F zeigt eine Querschnittansicht zur Darstellung der Durchkontaktierung 280. Wie in 10F dargestellt, ist das Durchgangsloch 270 so ausgebildet, dass es vom ersten Anker 171 bis zum Drain-Kontakt der ersten Metallschicht 135 und durch die Öffnung 147 der zweiten Metallschicht 145 hindurchreicht, wobei dessen Herstellung durch das Ätzen von Bereichen der Ätzstoppschicht 155, der zweiten Passivierungsschicht 150 und der ersten Passivierungsschicht 140 erfolgt.
  • Daraufhin wird die Durchkontaktierung 280 im Durchgangsloch 270 angelegt. Das Anschlusselement für die erste untere Elektrode 290 und das Anschlusselement für die zweite untere Elektrode 291 werden jeweils vom Durchgangsloch 270 bis zu den vorstehenden Bereichen der ersten unteren Elektrode 180 und der zweiten unteren Elektrode 181 angelegt. Gleichzeitig wird das Anschlusselement für die erste obere Elektrode 230 von der gemeinsamen Leitung 240 zu einem Bereich der ersten oberen Elektrode 200 über das erste Isolationselement 220 und die Tragschicht 170 hinweg ausgebildet. Das Anschlusselement für die zweite obere Elektrode 231 wird ebenso zwischen der gemeinsamen Leitung 240 und einem Bereich der zweiten oberen Elektrode 201 angelegt und erstreckt sich über das zweite Isolationselement 221 und die Tragschicht 170 entsprechend der Darstellung in 7. Das Anschlusselement für die erste obere Elektrode 230 und das Anschlusselement für die zweite obere Elektrode 231 werden parallel zueinander angelegt.
  • Die Durchkontaktierung 280, das Anschlusselement für die erste untere Elektrode 290, das Anschlusselement für die zweite untere Elektrode 291, das Anschlusselement für die erste obere Elektrode 230 und das Anschlusselement für die zweite obere Elektrode 231 werden aus einem elektrisch leitfähigen Metall, z. B. Platin, Tantal oder Platin-Tantal, hergestellt und mittels eines Sputterverfahrens oder eines CVD-Verfahrens aufgebracht. Die Durchkontaktierung 280, das Anschlusselement für die erste untere Elektrode 290, das Anschlusselement für die zweite untere Elektrode 291, das Anschlusselement für die erste obere Elektrode 230 und das Anschlusselement für die zweite obere Elektrode 231 weisen jeweils eine Schichtstärke von ungefähr 0,1 μm bis 0,2 μm auf. Das Anschlusselement für die erste obere Elektrode 230 und das Anschlusselement für die zweite obere Elektrode 231 verbinden jeweils die gemeinsame Leitung 240 mit der ersten oberen Elektrode 200 und der zweiten oberen Elektrode 201. Der vorstehende Bereich der ersten unteren Elektrode 180 ist über die Durchkontaktierung 280 und das Anschlusselement für die erste untere Elektrode 290 mit dem Drain-Kontakt verbunden. Der vorstehende Bereich der zweiten unteren Elektrode 181 ist über die Durchkontaktierung 280 und das Anschlusselement der zweiten unteren Elektrode 291 entsprechend mit dem Drain-Kontakt verbunden.
  • Gemäß der Darstellung in 10G wird eine zweite Opferschicht 300 auf dem ersten Aktuatorteil 210, dem zweiten Aktuatorteil 211 und der Tragstruktur 175 ausgebildet. Die zweite Opferschicht 300 wird aus Polysilizium hergestellt und mittels eines LPCVD-Verfahrens aufgebracht. Die zweite Opferschicht 300 deckt das erste Aktuatorteil 210 und das zweite Aktuatorteil 211 hinreichend ab. Daraufhin wird die Oberfläche der zweiten Opferschicht 300 mittels eines CMP-Verfahrens geebnet, sodass die zweite Opferschicht 300 eine ebene Oberfläche aufweist.
  • Als nächstes wird zur Ausbildung des reflektiven Elements 260 und des Pfostens 250 ein Bereich der zweiten Opferschicht 300 zur Freilegung eines Bereichs der Tragschicht 170 angeätzt, der in Parallelrichtung vom Tragsteg 174 beabstandet ist. Folglich wird jener Bereich der Tragschicht 170 freigelegt, an dem der erste Aktuatorteil 210 und der zweite Aktuatorteil 211 nicht angelegt sind. Der Pfosten 250 und das reflektive Element 260 werden gleichzeitig durch die Strukturierung einer Metallschicht hergestellt, die reflektierend ist, nachdem die Metallschicht auf die freigelegten Bereiche der Tragschicht 170 und der Opferschicht 300 aufgebracht ist. Der Pfosten 250 und das reflektive Element 260 werden aus Aluminium hergestellt und mittels eines Sputterverfahrens oder eines CVD-Verfahrens ausgebildet. Der zentrale Bereich des reflektiven Elements 260 wird durch den Pfosten 250 getragen und die seitlichen Bereiche des reflektiven Elements 260 werden parallel und oberhalb des ersten Aktuatorteils 210 und oberhalb des zweiten Aktuatorteils 211 ausgebildet. Bevorzugt weist das reflektive Element 260 eine rechteckförmige Gestalt auf.
  • Folglich wird das in 7 dargestellte AMA auf Dünnschichtbasis durch Spülen und Trocknen nach der Abnahme der ersten Opferschicht 160 und der zweiten Opferschicht 300 mittels eines Bromfluoriddampfs (BrF3 oder BrF5) oder eines Xenonfluoriddampfs (XeF2, XeF4 oder XeF6) fertiggestellt. Ein zweiter Luftspalt 310 ist an einer Stelle ausgebildet, an der sich die zweite Opferschicht 300 befand und ein erster Luftspalt 165 ist an einer Stelle ausgebildet, an der sich die zweite Opferschicht 160 befand.
  • Im Folgenden wird der Betrieb des erfindungsgemäßen AMA auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem beschrieben.
  • An ein erfindungsgemäßes AMA auf Dünnschichtbasis wird ein erstes Signal von außen der ersten und der zweiten unteren Elektrode 180, 181 über den MOS-Transistor 120, der im Substrat 101 angelegt ist, den Drain-Kontakt der ersten Metallschicht 135, die Durchkontaktierung 280 und die Anschlusselemente für die erste und die zweite untere Elektrode 290, 291 zugeführt. Gleichzeitig wird ein zweites Signal von außen der ersten und der zweiten oberen Elektrode 200, 201 über die gemeinsame Leitung 240 und die Anschlusselemente für die erste und die zweite obere Elektrode 230, 231 zugeführt. Folglich wird ein erstes elektrisches Feld zwischen der ersten oberen Elektrode 200 und der ersten unteren Elektrode 180 erzeugt und es wird ein zweites elektrisches Feld zwischen der zweiten oberen Elektrode 201 und der zweiten unteren Elektrode 181 erzeugt. Die zwischen der ersten oberen Elektrode 200 und der ersten unteren Elektrode 180 ausgebildete erste aktive Schicht 190 wird durch das erste elektrische Feld deformiert und die zweite aktive Schicht 191, die zwischen der zweiten oberen Elektrode 201 und der zweiten unteren Elektrode 181 angelegt ist, wird durch das zweite elektrische Feld deformiert. Die erste und die zweite aktive Schicht 190, 191 werden jeweils in Richtungen ausgelenkt, die senkrecht zum ersten und zum zweiten elektrischen Feld verlaufen. Der erste Aktuatorteil 210 mit der ersten aktiven Schicht 190 und der zweite Aktuatorteil 211 mit der zweiten aktiven Schicht 191 führen eine Stellbewegung in eine zur Lage der Tragschicht 170 entgegengesetzten Richtung aus. Entsprechend werden der erste und der zweite Aktuatorteil 210, 211 nach oben bewegt und die Tragschicht 170, die in Verbindung zu den ersten und zweiten unteren Elektroden 180, 181 steht, wird entsprechend der Stellbewegungen des ersten und des zweiten Aktuatorteils 210, 211 nach oben ausgelenkt.
  • Das reflektive Element 260 wird durch den Pfosten 250 getragen, der in einem Bereich der Tragschicht 170 ausgebildet ist. Das reflektive Element 260, das das von der Lichtquelle auftreffende Licht reflektiert, wird mit dem ersten und dem zweiten Aktuatorteil 210, 211 verkippt. Als Folge reflektiert das reflektive Element 260 Licht auf den Bildschirm, sodass ein Bild auf dem Bildschirm projiziert wird.
  • Die Tragstruktur der erfindungsgemäßen aktuierten Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem umfasst einen Tragsteg, eine Tragschicht, mit einer ringförmig geschlossenen, rechteckförmigen Gestalt, einen ersten Anker und die zweiten Anker. Der erste und der zweite Aktuatorteil sind jeweils auf den Armen der ringförmig geschlossenen, rechteckförmigen Tragschicht ausgebildet. Die die Aktuatorteile abstützenden Anker werden in einer senkrechten Richtung zu den Aktuatorteilen ausgebildet. Die Aktuatorteile weisen ebene Oberflächen auf, die anfänglich nicht verkippt sind, da zwischen den Ankern und den Aktuatorteilen keine linienförmig verlaufende Spannungsbündelung auftritt. Folglich ist der gewünschte Reflexionswinkel des reflektiven Elements, das auf den Aktuatorteilen ausgebildet ist, gleichmäßig, sodass die Lichteffizienz und die Qualität des auf dem Bildschirm projizierten Bildes verbessert sind.
  • Darüber hinaus kann durch die Isolationselemente eine Ausbildung von elektrischen Kurzschlüssen zwischen den oberen Elektroden und den unteren Elektroden verhindert werden. Als Folge sind Punktfehler der Pixel der AMA auf Dünnschichtbasis deutlich verringert.
  • Obwohl ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben wurde, ist ersichtlich, dass die vorliegende Erfindung nicht auf dieses bevorzugte Ausgestaltungsbeispiel festgelegt ist und unterschiedliche Änderungen und Modifikationen von einem Fachmann ausgeführt werden können, ohne vom beanspruchten Schutzumfang der Erfindung abzuweichen.

Claims (15)

  1. Aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem, wobei die aktuierte Spiegelmatrix von einem ersten Signal und einem zweiten Signal angesteuert wird und Folgendes umfasst: eine aktive Matrix (100) mit einem Substrat (101) mit einem darin ausgebildeten Metalloxid-Halbleitertransistor zur Realisierung von Schaltwechseln und einer ersten Metallschicht (135) mit einem von der Drain-Elektrode (105) des Metalloxid-Halbleitertransistors (120) aus vorstehenden Drain-Kontakt zur Übertragung des ersten Signals; eine Tragstruktur (175) mit 1) einem Tragsteg, der oberhalb der aktiven Matrix (100) ausgebildet ist, 2) einer Tragschicht (170), die eine ringförmig geschlossene, rechteckige Form aufweist, wobei die Tragschicht zusammen mit dem Tragsteg aus einem Stück ausgebildet ist und 3) einem ersten Anker und entsprechend zwei zweiten Ankern, die zwischen der aktiven Matrix und den benachbart zum Tragsteg liegenden Bereichen der Tragschicht ausgebildet sind; einen ersten Aktuatorteil (210) mit a) einer ersten unteren Elektrode (180) zum Empfang des ersten Signals, wobei die erste untere Elektrode in einem ersten Bereich der Tragschicht (170) ausgebildet ist, die senkrecht zum Tragsteg verläuft, b) einer ersten oberen Elektrode (200), die das Gegenstück zur ersten unteren Elektrode (180) bildet und dazu dient, das zweite Signal zu empfangen und ein erstes elektrisches Feld zu erzeugen und c) einer ersten aktiven Schicht, die zwischen der ersten unteren Elektrode und der ersten oberen Elektrode ausgebildet ist und welche durch das erste elektrische Feld deformiert wird; einen zweiten Aktuatorteil (211) mit i) einer zweiten unteren Elektrode (181) zum Empfang des ersten Signals, wobei die zweite untere Elektrode in einem zweiten Bereich der Tragschicht (170) ausgebildet ist, die senkrecht zum Tragsteg verläuft, ii) einer zweiten oberen Elektrode (201), die das Gegenstück zur zweiten unteren Elektrode (181) bildet und dazu dient, das zweite Signal zu empfangen und ein zweites elektrisches Feld zu erzeugen und iii) eine zweite aktive Schicht, die zwischen der zweiten unteren Elektrode (181) und der zweiten oberen Elektrode (201) ausgebildet ist und welche durch das zweite elektrische Feld deformiert wird; und ein reflektives Element (260) zur Reflexion von Licht, wobei das reflektive Element oberhalb des ersten Aktuatorteils (210) und des zweiten Aktuatorteils (211) ausgebildet sind.
  2. Aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem nach Anspruch 1, wobei die aktive Matrix (100) Folgendes umfasst: eine erste Passivierungsschicht (140), die auf der ersten Metallschicht und dem Substrat (101) ausgebildet ist; eine zweite Metallschicht, die auf der ersten Passivierungsschicht ausgebildet ist; eine zweite Passivierungsschicht (150), die auf der zweiten Metallschicht (145) ausgebildet ist; und eine Ätzstoppschicht (155), die auf der zweiten Passivierungsschicht (150) ausgebildet ist.
  3. Aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem nach Anspruch 1, wobei die erste untere Elektrode (180) eine rechteckige Form aufweist und einen vorstehenden Bereich umfasst, die erste aktive Schicht (190), eine rechteckige Form aufweist, die kleiner ist als jene der ersten unteren Elektrode (180), die erste obere Elektrode eine rechteckige Form aufweist, welche kleiner ist als jene der ersten aktiven Schicht (190), die zweite untere Elektrode (181) eine rechteckige Form aufweist, welche einen vorstehenden Bereich umfasst, welcher dem vorstehenden Bereich der ersten unteren Elektrode (180) entspricht, die zweite aktive Schicht (191) eine rechteckige Form aufweist, die kleiner ist als jene der zweiten unteren Elektrode (181), und die zweite obere Elektrode (201) eine Rechteckform aufweist, die kleiner ist als jene der zweiten aktiven Schicht (191).
  4. Aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem nach Anspruch 3, wobei die erste untere Elektrode (180) eine umgedrehte L-förmige Gestalt aufweist und die zweite untere Elektrode (181) eine L-förmige Gestalt aufweist, welche jener der ersten unteren Elektrode (180) entspricht.
  5. Aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem nach Anspruch 3, wobei der erste Anker (171) zwischen dem ersten Aktuatorteil (210) und dem zweiten Aktuatorteil (211) und unterhalb von diesem ausgebildet ist und an einem ersten Bereich der aktiven Matrix, an dem der Drain-Kontakt ausgebildet ist, befestigt ist und die zweiten Anker jeweils unterhalb der Außenseiten des ersten Aktuatorteils (210) und des zweiten Aktuatorteils (211) ausgebildet sind und mit einem ersten Bereich und entsprechend einem zweiten Bereich der aktiven Matrix (100) verbunden sind, welche benachbart zum ersten Bereich auf der aktiven Matrix (100) liegen.
  6. Aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem nach Anspruch 5, wobei die aktuierte Spiegelmatrix ferner Folgendes umfasst: eine Durchkontaktierung (via) zum Übertragen des ersten Signals vom Drain-Kontakt zur ersten unteren Elektrode (180) und zur zweiten unteren Elektrode (181), wobei die Durchkontaktierung in einem Durchgangsloch ausgebildet ist, das sich vom ersten Anker (171) zum Drain-Kontakt erstreckt; ein Mittel zur Kontaktierung der ersten unteren Elektrode (180), das sich von der Durchkontaktierung zum vorstehenden Bereich der ersten unteren Elektrode (180) erstreckt; ein Mittel zur Kontaktierung der ersten unteren Elektrode (181), das sich von der Durchkontaktierung zum vorstehenden Bereich der zweiten unteren Elektrode (181) erstreckt.
  7. Aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem nach Anspruch 6, wobei die Durchkontaktierung, die Mittel zur Kontaktierung der ersten unteren Elektrode (180) und die Mittel zur Kontaktierung der zweiten unteren Elektrode (181) aus einem elektrisch leitfähigen Metall, beispielsweise Silber, Platin, Tantal oder Platin-Tantal hergestellt sind.
  8. Aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem nach Anspruch 1, wobei die aktuierte Spiegelmatrix ferner Folgendes umfasst: eine gemeinsame Leitung zur Übertragung des zweiten Signals, wobei die gemeinsame Leitung auf dem Tragsteg ausgebildet ist; ein erstes Isolationselement, das sich von einem Bereich der ersten oberen Elektrode über einen Bereich der ersten unteren Elektrode (180) zur Tragschicht erstreckt; ein Mittel zur Kontaktierung der ersten oberen Elektrode (200), das sich von der gemeinsamen Leitung über die erste Isolationsschicht zur ersten oberen Elektrode (200) erstreckt; ein zweites Isolationselement, das sich von einem Bereich der zweiten oberen Elektrode über einen Bereich der zweiten unteren Elektrode (180) zur Tragschicht erstreckt; ein Mittel zur Kontaktierung der zweiten oberen Elektrode (200), das sich von der gemeinsamen Leitung über die zweite Isolationsschicht zur zweiten oberen Elektrode (200) erstreckt.
  9. Aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis nach Anspruch 8, wobei das erste Isolationselement und das zweite Isolationselement aus amorphen Silizium hergestellt sind.
  10. Aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem nach Anspruch 8, wobei das erste Isolationselement und das zweite Isolationselement aus einem Niedertemperatur-Oxid hergestellt sind.
  11. Aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem nach Anspruch 10, wobei das erste Isolationselement (220) und das zweite Isolationselement (221) aus Siliziumdioxid (SiO2) oder aus Phosphorsäureanhydrid (P2O5) hergestellt sind.
  12. Aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem nach Anspruch 8, wobei das Mittel zur Kontaktierung der ersten oberen Elektrode und das Mittel zur Kontaktierung der zweiten oberen Elektrode aus einem elektrisch leitfähigen Metall, wie beispielsweise Silber, Platin, Tantal oder Platin-Tantal, hergestellt sind.
  13. Aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem nach Anspruch 8, wobei die aktuierte Spiegelmatrix ferner Folgendes umfasst: einen Pfosten zur Abstützung des reflektiven Elements, wobei der Pfosten zwischen einem zentralen Bereich des reflektiven Elements und einem getrennt vom Tragsteg vorliegenden Bereich der Tragschicht, welcher parallel zu diesem verläuft, ausgebildet ist.
  14. Aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem nach Anspruch 1, wobei das erste Aktuatorteil einen vorstehenden Bereich umfasst, das zweite Aktuatorteil einen vorstehenden Bereich umfasst, welcher zum vorstehenden Bereich der ersten unteren Elektrode korrespondiert, eine gemeinsame Leitung für die Übertragung des zweiten Signals verwendet wird, wobei die gemeinsame Leitung auf dem Tragsteg ausgebildet ist, ein Mittel zur Kontaktierung der ersten oberen Elektrode (230) als Verbindung von der gemeinsamen Leitung zur ersten oberen Elektrode (200) ausgebildet ist; und ein Mittel zur Kontaktierung der zweiten oberen Elektrode (231) als Verbindung von der gemeinsamen Leitung zur zweiten oberen Elektrode (201) ausgebildet ist.
  15. Aktuierte Spiegelmatrix auf Dünnschichtbasis für ein optisches Projektionssystem nach Anspruch 1, wobei der erste Aktuatorteil einen vorstehenden Bereich umfasst, der zweite Aktuatorteil (211) einen vorstehenden Bereich umfasst, welcher dem vorstehenden Bereich der ersten unteren Elektrode (180) entspricht, eine Durchgangskontaktierung zur Übertragung des ersten Signals vom Drain-Kontakt zur ersten unteren Elektrode (180) und zur zweiten unteren Elektrode (181), wobei der Durchgangskontakt in einem Durchgangsloch ausgebildet ist, welches sich vom ersten Anker (171) zum Drain-Kontakt erstreckt; ein Mittel zur Kontaktierung der ersten unteren Elektrode, das sich vom Durchgangskontakt zum vorstehenden Bereich auf der ersten unteren Elektrode (180) erstreckt; ein Mittel zur Kontaktierung der zweiten unteren Elektrode, das sich vom Durchgangskontakt zum vorstehenden Bereich der zweiten unteren Elektrode (181) erstreckt; eine gemeinsame Leitung zur Übertragung des zweiten Signals, wobei die gemeinsame Leitung auf dem Tragsteg ausgebildet ist; ein Mittel zur Kontaktierung der ersten oberen Elektrode, das sich von der gemeinsamen Leitung zur ersten oberen Elektrode (200) erstreckt; ein Mittel zur Kontaktierung der zweiten oberen Elektrode, das sich von der gemeinsamen Leitung zur zweiten oberen Elektrode (201) erstreckt; und ein reflektierendes Element (260) zur Reflexion von Licht, wobei das reflektierende Element oberhalb des ersten Aktuatorteils und des zweiten Aktuatorteils ausgebildet ist.
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