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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein System zum Schützen eines
elektrischen Verteilungssystems gegenüber Lichtbogenfehlern.
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Elektrische
Systeme in Haushalts-, kommerziellen und industriellen Anwendungen
umfassen gewöhnlich
eine Schalttafel zum Aufnehmen elektrischer Energie von einer Nutzquelle.
Die Energie ist mit der Schalttafel über Leitungsbusstäbe und neutrale
Busstäbe
verbunden. Die elektrische Energie bzw. der Strom wird von der Schalttafel
zu bezeichneten Verzweigungsschaltungen über Leitungs- und neutrale
Leiter, die eine oder mehrere Last(en) versorgen, zugeführt. Typischerweise
sind verschiedene Typen von Schutzvorrichtungen mit den Busstäben der
Schalttafel verbunden, um die Verzweigungsschaltungen gegen gefährliche,
elektrische Zustände zu
schützen
und das Risiko einer Verletzung, einer Beschädigung oder von Feuer zu verringern.
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Schaltungsunterbrecher
sind ein ausreichend bekannter Typ einer Schutzvorrichtung, die
so ausgelegt ist, um eine elektrische Schaltung offen zu schalten
und zu unterbrechen, und zwar in Abhängigkeit von erfassten Überlastungen
und Kurzschlussschaltungen. Ein Überlastungsschutz
wird durch ein thermisches Element vorgesehen, das, wenn es durch
den erhöhten
Strom erwärmt
wird, bewirken wird, dass der Schaltungsunterbrecher schaltet und die
Energie bzw. den Strom unterbricht. Dies kann dann auftreten, wenn
zu viele Lasten Energie bzw. Strom von derselben Verzweigungsschaltung
gleichzeitig ziehen, oder wenn eine Einzellast mehr Energie zieht,
als die Verzweigungsschaltung dafür ausgelegt ist, um sie zu
führen.
Ein Kurzschlussschaltungsschutz wird durch ein elektromagnetisches
Element vorgesehen, das schaltet, wenn ein hoher Stromfluss erfasst
wird. Schaltungsunterbrecher können
auch einen Schutz gegenüber
Erdungsfehlern schaffen, die dann auftreten, wenn Strom von einem heißen Leiter über eine
Erdung durch eine Person oder ein Objekt fließt.
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Lichtbogenfehler,
die auftreten, wenn ein elektrischer Strom "Lichtbögen" bildet oder durch ein ionisiertes Gas
zwischen zwei Enden eines gebrochenen Leiters, zwischen zwei Leitern,
die eine Last versorgen, oder zwischen einem Leiter und Erde, fließt, weisen
ei nen Typ einer elektrischen Gefahr auf, die nicht allgemein durch
standardmäßige Schaltungsunterbrecher
erfasst werden kann. Dies kommt daher, dass Strom-Niveaus, die Lichtbogenfehlern zugeordnet
sind, allgemein nicht hoch genug sind, um die thermischen oder elektromagnetischen
Elemente, die den standardmäßigen Schaltungsunterbrechern
zugeordnet sind, zu schalten. Lichtbogenfehler resultieren typischerweise
von einer korrodierten, abgenutzten oder gealterten Verdrahtung
oder Isolation, von losen Verbindungen, von einer Verdrahtung, beschädigt durch
Nägel oder
Heftklammern durch die Isolation hindurch, und einer elektrischen
Spannung, verursacht durch wiederholtes Überlasten, Blitzeinschläge, usw..
Das Vorhandensein eines Lichtbogenfehlers erzeugt eine wesentliche
Brandgefahr, da er Wärme
erzeugt, was die Leiterisolation und benachbarte, verbrennbare Materialien
entzünden
kann.
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Lichtbogenfehlererfassungssysteme,
die im Stand der Technik bekannt sind, erfassen allgemein den Strom,
der durch den Leitungsleiter einer Verzweigungsschaltung hindurchführt, verarbeiten
die erfassten Informationen, um zu bestimmen, ob die Charakteristika
des Leitungsstroms das Auftreten eines Lichtbogenfehlers darstellen,
und schalten die Verzweigungsschaltungen offen, falls ein Lichtbogenfehler
aufgetreten ist.
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Die
US-A-4 949 214 beschreibt eine automatische Übersteuerungsschaltung, die
auf die Größe eines
momentanen Stromflusses über
einen überwachten
Leiter anspricht, um ein Ausgangssignal zu erzeugen, das einen Solenoid
oder einen Erdungsfehlerunterbrecher betätigen kann, um automatisch einen
Schaltungsunterbrecher auf eine Auswanderung des Stromflusses hin
auszulösen,
der ein vorbestimmtes, maximales Strom-Overhead-Niveau übersteigt. Der Kurzschlusskreisprotektor
kann automatisch eine thermische Auslöseverzögerung überlaufen und bewirken, dass
der Schaltkreisunterbrecher augenblicklich auslöst oder ein Auslösen für eine vorgegebene
Periode von Kurzschlussereignissen verzögert, die das maximale Stromüberlastungsniveau überschreiten.
In einer Ausführungsform
wird ein Steuersignal erzeugt, das einen Solenoid betätigt, der
mit einem thermischen, magnetischen Schaltungsunterbrecher verbunden
ist. In einer alternativen Ausführungsform
wird das Steuersignal für
ein automatisches Triggern eines Erdungsfehlersunterbrechers verwendet.
In beiden Ausführungsformen wird
die Stromverteilungsschaltung in Abhängigkeit eines Kurzschlussschaltungszustands
unterbrochen, der ansonsten während
der thermischen Auslöseverzögerung eines
herkömmlichen
Schaltungsunterbrechers toleriert werden würde.
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Die
US-A-5 233 511 spezifiziert eine Schalttafel zum Steuern von Strompfaden
durch eine Vielzahl von zugeordneten Schaltungsunterbrechern, wobei
ein Schalttafelgehäuse
Schaltungsunterbrecher umfasst, die jeweils eine Seite haben, die
zu einer Vorderseite des Gehäuses
hinweisen, und eine mehrfach unterteilte Benutzerschnittstellenschaltung umfassen,
die so aufgebaut ist, um mit mindestens einem der Schaltungsunterbrecher
zu kommunizieren. Die Schnittstellenschaltung umfasst einen ersten Schaltungsabschnitt
und einen zweiten Schaltungsabschnitt. Der erste Schaltungsabschnitt
ist angrenzend an die Rückwand
des Gehäuses
und hinter dem zweiten Schaltungsabschnitt angeordnet, und der zweite
Schaltungsabschnitt umfasst eine Kommunikationseinrichtung, um einem
Bediener an der Vorderseite des Gehäuses zu ermöglichen, mit den Schaltungsunterbrechern
zu kommunizieren. Diese Anordnung minimiert eine Wärme an der
Rückseite des
Gehäuses,
stellt Steuer- und Überwachungsfunktionen
an der Vorderseite des Gehäuses
bereit und bietet Raum für
eine zusätzliche
Schaltung in der Rückseite
des Gehäuses.
Ein automatischer Interpretierer kann in dem Gehäuse zum Interpretieren einer
codierten Nachricht umfasst sein, die dem Bediener einen Zugang
bereitstellt, um die Schaltungsunterbrecher zu steuern. Vorzugsweise
wird die codierte Nachricht auf einer codierten Schlüsselkarte
empfangen.
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Es
ist die Aufgabe dieser Erfindung, ein Lichtbogenschutzsystem zu
schaffen, das einfach zu handhaben ist.
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Diese
Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst, wobei
bevorzugte Ausführungsformen
in den Unteransprüchen
angegeben sind.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein System zum Erfassen von Lichtbogenfehlern
in einem elektrischen Verteilungssystem geschaffen, umfassend eine
Mehrzahl von Phasenleitungen zum Verbinden einer Energieversorgungsquelle
mit einer jeweiligen Mehrzahl von Lasten, und einen Stromtransformator,
elektrisch verbunden mit einer der Phasenleitungen. Der Stromtransformator
besitzt eine sekundäre
Leitung, die sich davon erstreckt, die einen elektrischen Strom führt. Das
System überwacht
die sekundäre
Leitung hinsichtlich des Auftretens eines Lichtbogenfehlers in der
entsprechenden Phasenleitung und trennt die Last von der Energieversorgungsquelle
in Abhängigkeit
der Erfassung eines Lichtbogenfehlers in der entsprechenden Phasenleitung.
Die Überwachung
der sekundären
Leitung hinsichtlich des Auftretens eines Lichtbogenfehlers weist
ein Überwachen
von Änderungen
in dem Strom (oder der Spannung), zugeordnet zu der sekundären Leitung,
und Erzeugen eines Änderungs-Raten-Signals, darstellend
die Rate einer Änderung
eines Stroms (oder einer Spannung), zugeordnet der sekundären Leitung,
auf. Ein Lichtbogenfehlererfassungssignal wird in Abhängigkeit
von Variationen in dem Signal für
die Rate eine Änderung,
einen Lichtbogenfehler darstellend, erzeugt.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform
wird ein integriertes Schutzsystem für ein elektrisches Verteilungssystem
geschaffen, umfassend eine Schalttafel zum Aufnehmen und Verteilen
von Energie von einer Nutzquelle. Die Schalttafel nimmt Energie
von der Nutzquelle über
mindestens einen Leitungsbus und einen neutralen Bus auf. Die Schalttafel
verteilt Energie zu einer Mehrzahl von Verzweigungsschaltungen,
von denen jede Leitungs- und neutrale Leiter besitzt, um die Energie
zu einer Last zuzuführen.
Die Leitungs-Leiter sind elektrisch mit einem der Leitungsbusse
verbunden und die neutralen Leiter sind elektrisch mit dem neutralen
Bus verbunden. Die Schalttafel umfasst ein Gestell, das eine Mehrzahl
von Positionen zum Befestigen von Schaltungsschutzvorrichtungen
mit der Mehrzahl von Verzweigungsschaltungen besitzt. Das integrierte Schutzsystem
weist eine Mehrzahl von Lichtbogenfehlerdetektormodulen und Leitungs-Unterbrechern auf,
jeweils befestigt an einer der Positionen des Schalttafel-Gestells.
Die Lichtbogenfehlerdetektormodule sind so angepasst, um das Auftreten
eine Lichtbogenfehlers in irgendeiner der ausgewählten Anzahl von Verzweigungsschaltungen
zu erfassen, während
die Leitungsunterbrecher so angepasst sind, um die Last von der
Energieversorgungsquelle in Abhängigkeit
von der Erfassung eines Lichtbogenfehlers in einer der ausgewählten Verzweigungsschaltungen
zu trennen. Ein Isolationsmodul, befestigt an einer der Positionen
in der Schalttafel, kann für ein
elektrisches Isolieren von Lichtbogenfehlersignalen zu der Verzweigungsschaltung
hin, in der sie auftreten, versehen sein.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform
wird ein integriertes Schutzsystem für ein elektrisches Verteilungssystem,
im Wesentlichen so, wie dies vorstehend beschrieben ist, geschaffen,
was eine Mehrzahl von Kombinations-Lichtbogenfehler-Detektor- und
Leitungs-Unterbrecher-Modulen aufweist, jeweils zugeordnet zu einem
der Verzweigungsschaltungen und befestigt an den Positionen in dem Schalttafel-Gestell.
Ein Lichtbogenfehlerdetektorbereich des Moduls ist so ausgelegt,
um das Auftreten eines Lichtbogenfehlers in seiner entsprechenden Verzweigungsschaltung
zu erfassen, während
ein Leitungsunterbrecherbereich des Moduls so ausgelegt ist, um
die Last von der Energiever sorgungsquelle in Abhängigkeit des Auftretens eines
Lichtbogenfehlers in der jeweiligen Verzweigungsschaltung zu unterbrechen.
Ein Isolationsmodul, befestigt an einer der Positionen in der Schalttafel,
kann für
ein elektrisches Isolieren eines Lichtbogenfehlersignals mit der Verzweigungsschaltung,
auf der sie auftrat, versehen sein.
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Gemäß einer
noch anderen Ausführungsform
wird ein integriertes Schutzsystem für ein elektrisches Verteilungssystem,
im Wesentlichen so, wie dies vorstehend beschrieben ist, geschaffen,
aufweisend eine Mehrzahl von Lichtbogenfehlerdetektormodulen und
Leitungsunterbrechermodulen. Die Leitungsunterbrechermodule sind
jeweils an einer der Positionen in dem Schalttafel-Gestell verbunden, während die
Lichtbogenfehlerdetektormodule extern an den Leitungsunterbrechermodulen
befestigt sind. Die Lichtbogenfehlerdetektormodule sind so ausgelegt,
um das Auftreten eines Lichtbogenfehlers in irgendeiner der Verzweigungsschaltungen
zu erfassen, während
die Leitungsunterbrechermodule so ausgelegt sind, um die Last von
der Energieversorgungsquelle in Abhängigkeit der Erfassung eines Lichtbogenfehlers
in einer der Verzweigungsschaltungen zu trennen. Ein Isolationsmodul,
befestigt an einer der Positionen in der Schalttafel, kann für ein elektrisches
Isolieren von Lichtbogenfehlersignalen zu der Verzweigungsschaltung,
auf der sie aufgetreten sind, versehen sein.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
wird ein Schaltindikator zur Verwendung in einem elektrischen Verteilungssystem
geschaffen, umfassend eine Mehrzahl von Verzweigungsschaltungen,
wobei jede davon einen Leitungs- und neutralen Leiter zum Verbinden
einer Energieversorgungsquelle mit einer Last besitzt. Jede der
Mehrzahl der Verzweigungsschaltungen umfasst einen Lichtbogenfehlerdetektor, angeordnet
innerhalb eines Gehäuses,
zum Erfassen des Auftretens eines Lichtbogenfehlerzustands und zum
Aktivieren eines Schaltsignals in Abhängigkeit davon, und einen Leitungsunterbrecher
zum Trennen der Last von der Energieversorgungsquelle in Abhängigkeit
der Aktivierung des Schaltsignals. Der Schaltindikator weist eine
Lichtquelle, angepasst so, um in Abhängigkeit der Aktivierung des
Schaltsignals zu leuchten, auf. Ein Kanal ist innerhalb des Gehäuses zum
Befördern
von Licht zwischen der Lichtquelle und einer Öffnung des Gehäuses in
Abhängigkeit
einer Beleuchtung der Lichtquelle vorgesehen.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform
wird ein Schaltindikator zur Verwendung in einem elektrischen Verteilungssystem
im Wesentlichen so, wie dies vorstehend beschrieben ist, geschaffen,
wobei der Schaltindikator einen Kolben aufweist, der eine gefärbte Spitze
besitzt. Der Kolben ist zwischen einer zurückgezogenen Position und einer
ausgefahrenen Position in Abhängigkeit
der Aktivierung des Schaltsignals bewegbar. Ein Kanal ist innerhalb
des Gehäuses
zum Befördern
von Licht extern zu dem Gehäuse zu
der gefärbten
Spitze hin vorgesehen, um eine Reflexion von farbigem Licht zu erzeugen.
Der Kanal befördert
danach die Reflexion des farbigen Lichts zu der Öffnung des Gehäuses.
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Gemäß einer
noch anderen Ausführungsform
wird ein Schaltindikator zur Verwendung in einem elektrischen Verteilungssystem,
im Wesentlichen so, wie dies vorstehend beschrieben ist, geschaffen,
in dem der Schaltindikator eine Bimetallscheibe aufweist, die eine
gefärbte
Oberseite besitzt. Die Bimetallscheibe ist thermisch zwischen einer
im Wesentlichen flachen Position und einer konvexen Position in
Abhängigkeit
der Aktivierung des Schaltsignals bewegbar. Ein Kanal ist innerhalb
des Gehäuses
zum Befördern
von Licht extern zu dem Gehäuse zu
der gefärbten
Oberseite hin vorgesehen, um eine Reflexion des gefärbten Lichts
zu erzeugen. Der Kanal befördert
danach die Reflexion des gefärbten Lichts
zu der Öffnung
des Gehäuses.
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Gemäß einer
noch anderen Ausführungsform
wird ein Schaltindikator zur Verwendung in einem elektrischen Verteilungssystem,
im Wesentlichen so, wie dies vorstehend beschrieben ist, geschaffen,
in dem jeder der Mehrzahl von Verzweigungsschaltungen zwei oder
mehr Schutzvorrichtungen umfasst. Jede der Schutzvorrichtungen ist
so angepasst, um das Auftreten von jeweiligen Fehlerzuständen zu
erfassen und ein Schaltsignal in Abhängigkeit davon zu aktivieren.
Der Schaltindikator spricht auf die Aktivierung des Schaltsignals
an und zeigt an, welche der Schutzvorrichtungen das Schaltsignal
aktivierte.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
wird ein Schaltungsunterbrecher zum Unterbrechen des elektrischen
Stroms, über
einen Leitungs-Leiter zu einem Lastanschluss fließend, in
Abhängigkeit
der Erfassung eines Lichtbogenfehlers, eines Erdungsfehlers und/oder
einer Überlastung,
geschaffen. Der Schaltungsunterbrecher besitzt einen Sensor zum Erfassen
des elektrischen Stroms in einer elektrischen Energieverteilungsschaltung
und zum Schicken eines Signals, das die Charakteristika des Stroms
darstellt, zu einem elektronischen Detektor. Wenn der Detektor das
Auftreten einer Überlast,
eines Erdungsfehlers oder eines Lichtbogenfehlers erfasst, wird
ein Schaltsignal zu einem Aktuator geschickt. Auf das Schaltsignal
hin betätigt
der Aktuator einen Schaltmechanismus zum Öffnen und Schließen eines
Paars von Unterbrecherkontakten, die die elektrische Schaltung öffnen und
schließen.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform
wird eine Isolationsvorrichtung zur Verwendung in einem elektrischen
Verteilungsnetzwerk geschaffen, wobei das Netzwerk eine Mehrzahl
von Verzweigungsschaltungen besitzt, definiert durch Leitungs- und neutrale
Leiter, verbunden zwischen einer Energieversorgungsquelle und einer
Last, wobei die Leitungs- und neutralen Leiter elektrisch mit jeweiligen Leitungs-
und neutralen Bussen in einer elektrischen Verteilungsschalttafel
verbunden sind, wobei die Isolationsvorrichtung Filtereinrichtungen
zum Liefern eines Pfads mit niedriger Impedanz für ein Lichtbogenfehlersignal
aufweist, das in einer ausgewählten
Einen der Verzweigungsschaltungen auftritt, wobei die Filtereinrichtung
zwischen dem Leitungs- und neutralen Bus in dem elektrischen Verteilungsnetzwerk
verbunden ist.
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Eine
weitere Ausführungsform
erleichtert eine automatisierte Herstellung (oder Handmontage) von
Schaltungsunterbrechern, die Lichtbogenfehlerdetektoren umfassen.
Solche Detektoren weisen einen toroidalen Sensor auf, der einen
ringförmigen Kern
besitzt, der eine einen Strom führende
Lastleitung umgibt, in der die Messspule spiralförmig auf dem Kern so aufgewickelt
ist, wie dies in den Patentanmeldungen, auf die vorstehend Bezug
genommen ist, beschrieben ist. In einer Ausführungsform umfasst die Anordnung
eine Schaltungsleiterplatte und einen zweiteiligen Sensorkern in
einem zweiteiligen Gehäuse.
Die unteren Abschnitte des Kerns und des Gehäuses sind mit der Schaltungsleiterplatte
verbunden und die oberen Abschnitte des Kerns und des Gehäuses sind
lösbar
an deren jeweiligen unteren Abschnitten zu befestigen. Eine spiralförmige Wicklung
ist auf dem unteren Kern platziert und ist an Leiterstiften befestigt,
die einen elektrischen Kontakt zu der Schaltungsleiterplatte herstellen.
Wenn der obere Kern an dem unteren Kern verbunden ist, bilden sie ein
hohles Zentrum, das horizontal orientiert ist. Elektrische Energie
wird zu einer elektrischen Last über eine
Befestigung mit einem Lastleitungsanschluss, angeordnet an einer
Seite der Messspule, zugeführt. Der
Lastleitungsanschluss erstreckt sich durch die hohle Mitte der Messspule.
Ein Isolator ist um den Bereich des Lastleitungsanschlusses innerhalb
der Mitte der Messspule angeordnet. Eine Verbindung mit der elektrischen
Versorgung ist über
einen Lastanschluss vorgesehen, der mit dem Lastleitungsanschluss
verbunden wird, nachdem er auf der gegenüberliegenden Seite der Messspule
ausgetreten ist. In einer alternativen Ausführungsform ist der obere Abschnitt
des Gehäuses
weggelassen. In einer anderen Ausführungsform ist die Messspule
auf der Schaltungsleiterplatte so positioniert, dass die hohle Mitte
der Spule vertikal orientiert ist und der Lastleitungsanschluss
mit dem Lastanschluss oberhalb der Messspule verbunden ist. Alternativ
kann die Messspule einteilig sein und innerhalb der hohlen Mitte, befestigt
horizontal, positioniert sein. In einer solchen Ausführungsform
würde der
Anschluss innerhalb der Messspule eingesetzt werden und Schweißverbindungen
würden
an dem Lastanschluss und der Schaltungsleiterplatte vorgenommen
werden, nachdem die Messspule positioniert worden ist.
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Gemäß einer
noch anderen Ausführungsform
werden ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Erfassen von Lichtbogenfehlern
in einem Leitungs-Leiter, der einen elektrischen Strom zwischen einer
Energieversorgungsquelle und einer Last führt, geschaffen, wobei der
elektrische Strom eine AC-Wellenform definiert, die eine Reihe aus
alternierenden, positiven, halben Zyklen und negativen, halben Zyklen
aufweist. Das Verfahren weist die Schritte eines Erhaltens von Stromabtastungen
in einer Reihe von halben Zyklen der Wellenform, Bestimmen des Spitzenstroms
jeder der halben Zyklen und Vergleichen der Spitzenströme, um Änderungen
in der Steigung zwischen halben Zyklen zu bestimmen, auf. Die Zahl
von Änderungen
in der Steigung, innerhalb eines ausgewählten Zeitintervalls auftretend,
werden gezählt,
und ein für
einen Lichtbogen indikatives Signal wird dann erzeugt, wenn die
Zahl von Umkehrungen in der Polarität, der Neigung, die innerhalb
des ausgewählten
Zeitintervalls auftreten, einer vorbestimmten Schwellwertzahl gleicht
oder diese übersteigt.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform
werden ein alternatives Verfahren und eine Vorrichtung zum Erfassen
von Lichtbogenfehlern in einem Leitungs-Leiter, der einen elektrischen
Strom zwischen einer Stromquelle und einer Last führt, geschaffen, wobei
der elektrische Strom eine AC-Wellenform definiert, die aus einer
Reihe von alternierenden positiven, halben Zyklen und negativen,
halben Zyklen besteht. Das Verfahren weist die Schritte eines Erhaltens
von Strom-Abtastungen in einer Reihe von Halb-Zyklen auf, Bestimmen
des Peak-Stroms in jedem der Halb-Zyklen, und Vergleichen der Peak-Ströme, um Steigungs-Änderungen
zwischen aufeinanderfolgenden Halb-Zyklen zu bestimmen, wie dies
vorstehend beschrieben ist. Das Verfahren weist weiterhin die Schritte
eines Normierens jeder der Strom-Abtastungen und eine Autokorrelation
der normierten Strom-Abtastungen
auf, um eine Messung von signifikanten Wellenform-Form-Änderungen
zwischen aufeinanderfolgenden Halb-Zyklen zu erhalten. Sowohl die
Zahl von Änderungen
in einer Steigung als auch die Zahl von signifikanten Wellenform-Form-Änderungen,
die in nerhalb eines ausgewählten
Zeitintervalls auftreten, werden gezählt, und ein für einen
Lichtbogen indikatives Signal wird dann erzeugt, wenn die Zahl von
Umkehrungen in der Polarität
oder die Zahl von Wellenform-Änderungen gleich
zu vorbestimmten Schwellwert-Werten
ist oder diese übersteigt.
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In
den Zeichnungen, die einen Teil dieser Offenbarung aufweisen:
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1 zeigt
ein Blockdiagramm eines Lichtbogenfehlererfassungssystems, das einen
Sensor besitzt, verbunden mit dem Leitungs-Leiter einer Verzweigungsschaltung;
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2 zeigt
ein schematisches Diagramm einer elektrischen Schaltung zum Umsetzen
des Lichtbogenfehlererfassungssystems, dargestellt in 1;
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3a bis 3g zeigen
Wellenformen an verschiedenen Punkten in der Schaltung der 2;
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4 zeigt
ein schematisches Diagramm einer alternativen Schaltung zur Verwendung
anstelle des Komparators und eines monostabilen Impulsgenerators
in der Schaltung der 2;
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5 zeigt
ein schematisches Diagramm einer alternativen Schaltung zum Umsetzen
des Lichtbogenfehlererfassungssystems, dargestellt in 1;
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6 zeigt
ein schematisches Diagramm einer Testschaltung, die in einem Lichtbogenfehlererfassungssystem
gemäß den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann;
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7 zeigt
ein schematisches Diagramm einer alternativen Testschaltung, die
in einem Lichtbogenfehlererfassungssystem gemäß den Prinzipien der vorliegenden
Erfindung verwendet werden kann;
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8 zeigt
ein Flussdiagramm eines Lichtbogenfehlererfassungssystems und eines
Testverfahrens gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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9 zeigt
ein Blockdiagramm eines Lichtbogenfehlererfassungssystems, verbunden
mit sekundären
Leitungen eines Stromtransformators, gemäß den Prinzipien der vorliegenden
Erfindung;
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10 zeigt
ein Blockdiagramm einer Schalttafel, umfassend ein integriertes
Schutzsystem, gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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11 zeigt
eine perspektivische Ansicht einer Schalttafel, umfassend das integrierte
Schutzsystem der 10, mit einem Isolationsmodul
an der Schalttafel;
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12 zeigt
ein Blockdiagramm einer Schalttafel, umfassend ein integriertes
Schutzsystem, gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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13 zeigt
eine perspektivische Ansicht einer Schalttafel, umfassend das integrierte
Schutzsystem der 12, mit einem Isolationsmodul
an der Schalttafel;
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14 zeigt
ein Blockdiagramm einer Schalttafel, umfassend ein integriertes
Schutzsystem, gemäß einer
noch anderen Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
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15 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Schalttafel,
umfassend das integrierte Schutzsystem der 14, mit
einem Isolationsmodul an der Schalttafel;
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16 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Isolationsmoduls,
das in den integrierten Schutzsystemen der 9–15 verwendet
werden kann;
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17 zeigt ein schematisches Diagramm einer elektrischen
Schaltung zum Umsetzen des Isolationsmoduls, dargestellt in 16;
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18 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Lichtbogenfehlerdetektormoduls,
das in dem integrierten Schutzsystem der 10 und 11 verwendet
werden kann;
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19 zeigt ein Blockdiagramm eines Lichtbogenfehlerdetektormoduls
der 18;
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20 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Miniaturschaltungsunterbrechergehäuses, das an
einer Schalttafel befestigt werden kann und das ein Lichtbogenfehlererfassungssystem
der 1 umfasst;
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21 zeigt eine Draufsicht eines Miniaturschaltungsunterbrechers,
installiert innerhalb des Miniaturschaltungsunterbrechergehäuses der 20, in einer geschlossenen (eingeschalteten) Position und
einen Schaltindikator gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung umfassend;
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22 zeigt eine Draufsicht eines Bereichs des Miniaturschaltungsunterbrechers
der 21 in einer offenen (aus/geschalteten)
Position;
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23 zeigt einen Seitenaufriss eines Schaltindikators,
der innerhalb des Miniaturschaltungsunterbrechergehäuses der 20 positioniert werden kann;
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24 zeigt eine Draufsicht des Miniaturschaltungsunterbrechers
der 21, umfassend einen Schaltindikator,
gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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25 zeigt einen Seitenaufriss eines Schaltindikators,
der innerhalb des Miniaturschaltungsunterbrechergehäuses der 20 positioniert werden kann, gemäß einer
noch anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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26 zeigt ein schematisches Diagramm einer elektrischen
Schaltung zum Umsetzen eines Dual-LED-Schalt-Indikators, gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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27 zeigt einen Seitenaufriss eines Schaltindikators,
der innerhalb des Miniaturschaltungsunterbrechergehäuses der 20 positioniert werden kann, gemäß einer
noch anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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28 zeigt einen Seitenaufriss eines Schaltindikators,
der innerhalb des Miniaturschaltungsunterbrechergehäuses der 20 positioniert werden kann, gemäß einer
noch anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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29 zeigt einen Seitenaufriss einer alternativen
Ausführungsform
des Schaltindikators der 26,
umfassend ein push-to-reset- und ein push-to-test-Merkmal;
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30 zeigt einen Seitenaufriss einer alternativen
Ausführungsform
des Schaltindikators der 28,
umfassend ein push-to-reset- und ein push-to-test-Merkmal;
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31 zeigt eine Draufsicht des Miniaturschaltungsunterbrechers
der 21, umfassend ein push-to-test-Merkmal;
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32 zeigt einen Seitenaufriss einer alternativen
Ausführungsform
des Schaltindikators der 27,
umfassend ein push-to-reset- und twist-to-test-Merkmal;
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33 zeigt einen Seitenaufriss eines Verriegelungsmechanismus
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, und stellt die zugeordneten Mess- und
Erfassungsschaltungen in Blockdiagrammform dar;
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34 zeigt eine Draufsicht eines Verriegelungsmechanismus
gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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35a zeigt eine perspektivische Ansicht einer Kolben/Verriegelungsplatten-Anordnung
für einen
Verriegelungsmechanismus, gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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35b zeigt eine Draufsicht der Kolben/Verriegelungsplatten-Anordnung
der 35a, in der die Verriegelungsplatte
ein abgerundetes Ende besitzt;
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35c zeigt eine Draufsicht der Kolben/Verriegelungsplatten-Anordnung
der 35a, in der die Verriegelungsplatte
ein L-förmiges
Ende besitzt;
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36a zeigt eine Draufsicht eines Verriegelungsmechanismus,
der eine Verriegelungsplatte mit einer integrierten Feder, einer
Spule und einem Kolben aufweist, gemäß einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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36b zeigt eine Draufsicht eines Verriegelungsmechanismus,
aufweisend eine Verriegelungsplatte mit einer integrierten Feder,
einer Spule und einem Kolben, gemäß einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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36c zeigt eine Draufsicht des Verriegelungsmechanismus
der 36b mit der integrierten Feder
ausgelenkt;
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37 zeigt eine Draufsicht eines elektronisch gesteuerten
Schaltungsunterbrechers mit einer integrierten Verriegelungsschaltung,
umfassend eine hoch magnetische Schaltleiterschleife, gemäß einer anderen
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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38 zeigt eine Draufsicht eines elektronisch gesteuerten
Schaltungsunterbrechers mit einer integrierten Verriegelungsschaltung,
aufweisend eine Schaltspule, einen Anker und ein Joch, gemäß einer anderen
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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39 zeigt ein Blockdiagramm eines elektrischen
Verteilungsnetzwerks, das eine Isolationsvorrichtung verwendet,
gemäß den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung;
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40 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Schalttafel,
die eine Isolationsvorrichtung verwendet, gemäß den Prinzipien der vorliegenden
Erfindung;
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41 zeigt eine perspektivische Ansicht einer alternativen
Isolationsvorrichtung, gemäß den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung;
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42 zeigt ein Schaltungsdiagramm der Isolationsvorrichtung,
gemäß den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung;
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43 zeigt eine Draufsicht eines Schaltungsunterbrechers,
einen Lichtpunktfehlersensor einsetzend, eingebaut als Package innerhalb
des Miniaturschaltungsunterbrechergehäuses der 20;
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44 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Messspule,
verbunden mit einem Verbinder einer internen Last und einem Lastleitungsanschluss;
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45 zeigt eine perspektivische Teilansicht einer
alternativen Ausführungsform
der Energieverbindung zu der Schaltungsleiterplatte;
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46 zeigt eine perspektivische Teilansicht einer
alternativen Ausführungsform
des unteren Gehäuses;
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47 zeigt eine perspektivische Ansicht des Gehäuses und
der Messspule;
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48 zeigt eine perspektivische Teilansicht einer
alternativen Verbindung zwischen dem Verbinder der internen Last
und dem Lastleitungsanschluss;
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49 zeigt eine perspektivische Ansicht einer alternativen
Ausführungsform
der Messspule und der Verbindung des Verbinders der internen Last
und des Lastleitungsanschlusses;
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50 zeigt eine perspektivische Teilansicht einer
anderen, alternativen Ausführungsform
der Messspule der 50;
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51 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Ösenverbindung;
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52 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Spannungsentlastungselements;
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53 zeigt eine perspektivische Ansicht eines alternativen
Spannungsentlastungselements;
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54 zeigt eine Aufrissansicht und eine perspektivische
Ansicht eines anderen, alternativen Spannungsentlastungselements;
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55 zeigt eine Aufrissansicht eines Lastleitungsanschlusses
der vorliegenden Erfindung;
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56 zeigt eine perspektivische Ansicht einer anderen,
alternativen Ausführungsform,
die eine einteilige Messspule, horizontal befestigt, einsetzt;
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57 zeigt eine perspektivische Ansicht einer alternativen
Ausführungsform
der vertikal positionierten Messspule der 49;
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58 zeigt eine perspektivische Ansicht einer anderen,
alternativen Ausführungsform
der vertikal positionierten Messspule der 49;
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59 zeigt ein schematisches Blockdiagramm einer
elektrischen Verteilungsschaltung, umfassend ein Lichtbogenfehlererfassungssystem,
gemäß den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung;
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60 zeigt ein Übersichts-Flussdiagramm über eine
Art und Weise eines Betreibens des Lichtbogenfehlererfassungssystems
der 59;
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61 zeigt ein Flussdiagramm, das ein Spitzenwert-Erfassungs-Unterprogramm
darstellt, zugeordnet zu Schritt 2 in dem Flussdiagramm
der 60;
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62 zeigt ein Flussdiagramm, das das Unterprogramm
für die
Zählsteigungsänderungen, zugeordnet
zu Schritt 3 in dem Flussdiagramm in der 60, darstellt;
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63 zeigt ein Flussdiagramm, das die Normierungs-
und Autokorrelations-Unterprogramme,
zugeordnet zu Schritt 4 in dem Flussdiagramm der 60, darstellt;
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64 zeigt ein Flussdiagramm, das das Unterprogramm
für die
Zählformänderungen,
zugeordnet zu Schritt 5 in dem Flussdiagramm in der 60, darstellt;
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65 zeigt ein Flussdiagramm, das die Prüfung für das Unterprogramm
für den
Schalt-Zustand,
zugeordnet zu Schritt 6 in dem Flussdiagramm der 60, darstellt;
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66 zeigt die Wellenformen, die der Erfassung der
Steigungsänderungen
darstellt, gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung; und
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67 zeigt die Wellenformen, die der Erfassung der
Formänderungen
zugeordnet sind, gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung.
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Um
sich nun den Zeichnungen zuzuwenden und unter zunächst Bezugnahme
auf 1, sind Lichtbogenfehlerdetektoren 10a, 10b ..... 10n mit
n Verzweigungen eines elektrischen Verteilungssystems 12 verbunden,
das einen Energietransformator 14 eines Stromwerks als
eine Quelle einer elektrischen Energie besitzt. Das elektrische
Verteilungssystem 12 umfasst Leitungs-Leiter 16a, 16b ..... 16n und
neutrale Leiter 18a, 18b ..... 18n, die
elektrische Energie zu Lasten 20a, 20b ..... 20n über entsprechende
Sensoren 21a, 21b ..... 21n, Leitungsunterbrecher 22a, 22b ..... 22n,
und Blockierfilter 23a, 23b ..... 23n,
verteilen. Die Leitungs-Leiter 16 und ein neutraler Leiter 18 befinden
sich typischerweise bei 240 Volt oder 120 Volt und einer Frequenz
von 60 Hz.
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Jeder
der Leitungsunterbrecher 22 ist vorzugsweise ein Schaltungsunterbrecher,
der einen Überlast-Schalt-Mechanismus
umfasst, der eine thermische/magnetische Charakteristik so besitzt, dass
sie die Unterbrecherkontakte zu einem Zustand einer offenen Schaltung
in Abhängigkeit
eines gegebenen Überlast-Zustand
schaltet, um die entsprechende Last 20 von der Energieversorgung
zu trennen, wie dies im Stand der Technik bekannt ist. Es ist auch
bekannt, den Schaltungsunterbrecher 22 mit einer Erdungs-Fehler-Unterbrecherschaltung
zu versehen, die auf einen Leitungs- oder Neutral-Erdungs-Fehler
anspricht, um einen Schalt-Solenoid mit Energie zu beaufschlagen,
der den Schaltungsunterbrecher schaltet und die Kontakte öffnet.
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Die
Sensoren 21 überwachen
die Änderungsrate
eines elektrischen Stroms in den jeweiligen Leitungs-Leitern 16 und
erzeugen Signale, die die Änderungsrate
darstellen. Das Signal für
die Rate einer Änderung
von jedem Sensor 21 wird zu dem entsprechenden Lichtbogendetektor 10 zugeführt, der einen
Impuls zu jedem Zeitpunkt erzeugt, zu dem sich das Signal für die Rate
einer Änderung
oberhalb eines ausgedehnten Schwellwerts erhöht. Das Signal für die Rate
einer Änderung
und/oder die Impulse, erzeugt davon, werden gefiltert, um Signale
oder Impulse außerhalb
eines ausgewählten
Frequenzbereichs zu eliminieren. Die abschließenden Impulse werden dann überwacht,
um zu er fassen, wann die Anzahl der Impulse, die innerhalb eines
ausgewählten
Zeitintervalls auftreten, einen vorbestimmten Schwellwert übersteigen.
In dem Fall, dass der Schwellwert überschritten wird, erzeugt
der Detektor 10 ein Lichtbogenfehlererfassungssignal, das
dazu verwendet werden kann, den entsprechenden Leitungsunterbrecher 22 zu
schalten.
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In
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist der Sensor 21 einen toroidalen
Sensor auf, der einen ringförmigen
Kern besitzt, der die Strom führende
Last-Leitung umgibt,
wobei die Messspule spiralförmig
auf dem Kern aufgewickelt ist. Der Kern ist aus magnetischem Material,
wie beispielsweise einem Ferrit, Eisen oder geformtem, permeablem
Pulver, geeignet dazu, auf schnelle Änderungen in dem Fluss anzusprechen,
hergestellt. Ein bevorzugter Sensor verwendet einen Ferritkern,
gewickelt mit 200 Windungen eines Kupferdrahts mit 24–36 Gauge,
um die Messspule zu bilden. Ein Luftspalt kann in den Kern hineingeschnitten
sein, um die Permeabilität
auf ungefähr
30 zu verringern. Das Kernmaterial sättigt sich vorzugsweise nicht
während der
relativ hohen Ströme,
erzeugt durch parallele Lichtbogen, so dass eine Lichtbogenerfassung
noch bei solchen hohen Stromniveaus möglich ist.
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Andere
Mittel zum Erfassen der Änderungsrate
des Stroms in einem Leitungs-Leiter sind durch die vorliegende Erfindung
vorgesehen. Nach dem Faraday'schen
Gesetz erzeugt irgendeine Spule eine Spannung proportional zu der Änderungsrate
in dem magnetischen Fluss, der durch die Spule hindurchführt. Der
Strom, der einem Lichtbogenfehler zugeordnet ist, erzeugt einen
magnetischen Fluss, um den Leiter herum, und die Spule des Sensors 21 schneidet
diesen Fluss, um ein Signal zu erzeugen. Andere geeignete Sensoren
umfassen einen toroidalen Transformator mit einem Kern aus magnetischem Material
oder einem Luftkern, einen Induktor oder einen Transformator mit
einem laminierten Kern aus magnetischem Material, und Induktoren,
befestigt auf gedruckten Schaltungsleiterplatten. Verschiedene Konfigurationen
für den
Sensorkern sind durch die vorliegende Erfindung vorgesehen und umfassen
Toroide, die Luftspalte in deren Körpern haben.
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Vorzugsweise
stellt das Signal für
die Rate einer Änderung,
erzeugt durch den Sensor 21, nur Fluktuationen in der Änderungsrate
innerhalb eines ausgewählten
Frequenzbands dar. Die Sensor-Bandpass-Charakteristik ist vorzugsweise
so, dass der Unterbrechungspunkt der niedrigeren Frequenz die Energiefrequenzsignale
zurückweist,
während
der Unterbrechungspunkt der oberen Frequenz die Hochfrequenzsignale
zu rückweist,
erzeugt durch mit Rauschen behaftete Lasten, wie beispielsweise eine
Lötkanone,
eine elektrische Säge,
einen elektrischen Bohrer, oder ähnliche
Geräte,
Ausrüstungen oder
Werkzeuge. Der sich ergebende Ausgang des Sensors 21 ist
so auf das ausgewählte
Frequenzband, zugeordnet zu Lichtbogenfehlern, begrenzt, um dadurch
scheinbare Fluktuation in der Signaländerungsrate zu eliminieren
oder zu reduzieren, die zu einem störenden Schalten führen könnten. Als
ein Beispiel kann die Sensor-Bandpass-Charakteristik haben: (1) einen niedrigeren
Frequenzabschaltpunkt oder eine niedrigere Grenze von 60 Hz, um
so Energiefrequenzsignale zurückzuweisen,
und (2) einen oberen Frequenzabschaltpunkt oder eine obere Grenze
von ungefähr
1 MHz, um so effektiv Hochfrequenzsignale, die mit Rauschen behafteten
Lasten zugeordnet sind, zurückzuweisen.
Diese spezifischen Frequenzabschaltpunkte für die Sensor-Bandpass-Charakteristik
dienen nur als Beispiel und andere, geeignete Frequenzabschaltgrenzen
können angewandt
werden, und zwar in Abhängigkeit
von den tatsächlichen
Frequenzbereichen für
die Energiesignale ebenso wie für
Signale von Lasten, die mit Rauschen behaftet sind.
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Die
erwünschte
Bandpass-Charakteristik wird durch geeignetes Auswählen und
Einstellen der Eigenresonanzfrequenz des Sensors realisiert. Der Sensor
vom Strom-Typ wird so ausgewählt,
um eine vorbestimmte Eigenresonanzfrequenz zu haben, die zugeordnete
obere und untere Frequenz-Abschneid- oder Roll-Off-Punkte für die Betriebscharakteristik des
Sensors definiert. Vorzugsweise ist der Sensor vom Strom-Typ so
ausgelegt, um die erwünschten Bandpassfilter-Charakteristika
zu zeigen, wenn er so arbeitet, um die Änderungsrate der Stromvariationen innerhalb
der Last-Leitung, die überwacht
werden soll, zu erfassen. Die vorliegende Erfindung sieht andere
Einrichtungen für
eine Bandpassfilterung des Signalausgangs innerhalb des ausgewählten Frequenzbands
vor. Zum Beispiel kann ein Bandpassfilter oder eine Kombination
von Filtern in einer Schaltung verwendet werden, um Frequenzen oberhalb oder
unterhalb der Abschneidpunkte bzw. Cut-Off-Punkte für das ausgewählte Frequenzband zu
dämpfen.
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2 stellt
eine bevorzugte Schaltung für das
Lichtbogenfehlererfassungssystem der 1 dar. Der
Sensor 21 weist eine Sensorwicklung T1 auf, die auf einen
Kern aufgewickelt ist, der den Leitungs-Leiter 16 umgibt.
Verbunden parallel zu der Sensorwicklung T1 ist ein Paar von Dioden
D1 und D2, die als Klemmvorrichtungen während Hochenergieübergangszuständen dient.
Ein Widerstand R1 parallel zu den Dioden D1 und D2 dämpft ein
Eigenklingeln bzw. -rauschen des Sensors, und zwar während Hochlei stungsübergängen. Ein
Paar Kondensatoren C1 und C2 parallel zu dem Widerstand R1, und ein
Widerstand R2 und eine Induktanz L1, verbunden in Reihe mit dem
Eingang eines Komparators 30, werden so abgestimmt, um
beim Dämpfen
der erwünschten
Roll-Off-Charakteristika
des Filternetzwerks, gebildet dadurch, zu unterstützen. Zum
Beispiel besitzt, mit den dargestellten Werten, die nachfolgend
für die
Komponenten der Schaltung der 2 aufgelistet
sind, der Sensor ein Durchlassband, das sich von ungefähr 10 kHz
bis ungefähr
100 kHz erstreckt, mit einem starken Roll-Off bzw. Abfall an beiden
Seiten des Durchlassbands.
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Die
Betriebsweise der Schaltung der 2 kann deutlicher
unter Bezugnahme auf die Reihe von Wellenformen in den 3a bis 3g verstanden werden. 3a zeigt
eine tatsächliche
Wellenform von einem Oszilloskop, verbunden mit einem Leitungs-Leiter 16,
der einen Wechselstrom bei 60 Hz führt und eine Hochfrequenzstörung, beginnend
zu dem Zeitpunkt t1, erfährt.
Da die Hochfrequenzstörung
innerhalb des Frequenzbereichs liegt, für den der Sensor 21 empfindlich
ist (z.B. von ungefähr
10 kHz bis ungefähr
100 kHz), führt
die Störung
zu einem Burst eines Hochfrequenzrauschens in dem di/dt Ausgangssignal
(3b) von dem Sensor 21 (an einem Punkt
A in der Schaltung der 2), beginnend zu dem Zeitpunkt
t1. Das Rausch-Burst besitzt eine relativ hohe Amplitude von der
Zeit t1 bis ungefähr
zu der Zeit t2, und fährt
dann bei einer niedrigen Amplitude von der Zeit t2 bis ungefähr zu der Zeit
t3 fort.
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Die
Größe des Signals
für die Änderungsrate von
dem Sensor 21 wird mit der Größe eines festgelegten Referenzsignals
in einem Komparator 30 verglichen, was eine Ausgangsspannung
nur dann erzeugt, wenn die Größe des Signals
für die Änderungsrate
diejenige des Referenzsignals kreuzt. Dies bewirkt, dass der Detektor
Niedrig-Pegel-Signale
ignoriert, erzeugt durch den Sensor 21. Alle Signale, die
eine Größe oberhalb
des Schwellwertpegels, eingestellt durch die Größe des Referenzsignals, besitzen,
werden auf einen vorab eingestellten maximalen Wert verstärkt, um
den Effekt eines großen
Signals zu reduzieren. In dem Komparator 30 wird ein Transistor
Q1, normalerweise mit seiner Basis hoch durch einen Widerstand R3
gezogen, eingeschaltet. Eine Diode D3 ändert den Schwellwert, und
ermöglicht, dass
nur negative Impulse von dem Sensor 21 zu der Basis des
Transistors Q1 geführt
werden. Wenn das Signal zu dem Komparator unterhalb des Schwellwertpegels
abfällt
(minus 0,2 Volt für
die Schaltungswerte, die nachfolgend aufgelistet sind), bewirkt
dies, dass sich der Transistor Q1 abschaltet. Dies bewirkt, dass
der Kollektor des Transistors Q1 auf eine vorbestimmte Spannung
ansteigt, bestimmt durch die Versorgungsspannung Vcc,
einen Widerstand R4 und die Eingangsimpedanz einer monostabilen
Impulsgeneratorschaltung 40. Diese Kollektorspannung ist
der Ausgang zu der Komparatorschaltung 30. Die Kollektorspannung
verbleibt hoch, so lange wie der Transistor Q1 abgeschaltet ist,
was fortfährt,
bis das Signal von dem Sensor 21 oberhalb des Schwellwertniveaus
erneut ansteigt. Der Widerstand Q1 schaltet sich dann wieder ein,
was bewirkt, dass die Kollektorspannung abfällt. Das Endergebnis ist ein
Impulsausgang von dem Komparator, wobei die Breite des Impulses
dem Zeitintervall entspricht, während
dem der Transistor Q1 abgeschaltet ist, was dem Zeitintervall entspricht,
während
dem das in das negative laufende Signal von dem Sensor 21 unterhalb
des Schwellwertpegels des Komparators verbleibt.
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Das
Rausch-Burst in dem Sensorausgang wird so gefiltert, um die Wellenform
zu erzeugen, die in 3c dargestellt ist, und zwar
an einem Punkt B in der Schaltung der 2. Die Wellenform
an dem Punkt C in der Schaltung der 3 ist
in 3d dargestellt, und sie kann so gesehen werden,
dass die Amplitude reduziert worden ist und ein dc-Offset durch
Summieren des gefilterten di/dt- Signals und einer dc-Vorspannung
von der Versorgungsspannung Vcc an dem Punkt
C eingeführt
worden ist. Dies ist das Eingangssignal zu der Basis des Transistors Q1.
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Der
Ausgang des Transistors Q1 ist eine Serie von ins Positive laufenden
Impulsen entsprechend zu den in das Negative laufenden Peaks in dem
Eingangssignal. Der Transistorausgang, an dem Punkt D in der Schaltung
der 2, ist in 3e dargestellt.
Es kann gesehen werden, dass die Transistorschaltung als ein Komparator
arbeitet, um Ausgangsimpulse entsprechend nur zu in das Negative laufenden
Peaks zu erzeugen, die einen bestimmten Schwellwert in dem gefilterten
di/dt-Signal, dargestellt in 3c, übersteigen.
An diesem Punkt in der Schaltung variieren die Impulse in sowohl
der Breite als auch der Amplitude, wie in 3e gesehen
werden kann.
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Um
die Ausgangsimpulse des Komparators 30 umzuwandeln, die
sowohl in der Breite als auch in der Amplitude variieren, und zwar
in eine Reihe von Impulsen von im Wesentlichen konstanter Breite
und Amplitude, wird der Komparator-Ausgang zu einer monostabilen
Impulsgeneratorschaltung 40 zugeführt. Diese Hochpassfilterschaltung
umfasst ein Paar Kondensatoren C3 und C4, verbunden in Reihe mit
dem Kollektor des Transistors Q1, und zwei Widerstands-Dioden-Paare,
verbunden parallel von den Aus gangsseiten des Kondensators C4 mit
Masse. Die Impulse, erzeugt durch die Schaltung, werden im weiteren
Detail nachfolgend in Verbindung mit den Wellenformen, dargestellt
in 3, beschrieben. Die Ausgangsimpulse
sind vorherrschende Impulse gleicher Breite und Amplitude, obwohl
gelegentlich größere oder
kleinere Impulse aus besonders großen oder kleinen Eingangsimpulsen
resultieren können.
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Die
Impulse mit variabler Breite und variabler Amplitude der 3e werden
zu einer Reihe von Impulsen von im Wesentlichen konstanter Breite
und Amplitude durch die monostabile Impulsgeneratorschaltung 40 umgewandelt.
Der Ausgang dieser Schaltung 40 ist, an dem Punkt E in
der Schaltung der 2, in 3 Fig.
dargestellt. Obwohl alle die Impulse, die in 3 Fig.
dargestellt sind, von im Wesentlichen derselben Größe sind,
können
größere oder
kleinere Impulse durch di/dt-Spitzenwerte erzeugt werden, die übermäßig groß oder übermäßig klein
sind. Die weitaus größte Mehrheit
der Impulse an dem Punkt e ist allerdings im Wesentlichen unabhängig von
der Amplitude und der Dauer der entsprechenden Spitzenwerte in dem
di/dt-Signal, vorausgesetzt, dass die Spitzenwerte groß genug
sind, um einen Ausgangsimpuls von dem Komparator 30 zu
erzeugen.
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Die
im Wesentlichen gleichförmigen
Impulse, erzeugt durch die Schaltung 40, werden zu der
Basis eines Transistors Q2 über
einen Strombegrenzungswiderstand R7 zugeführt. Ein Kondensator C5, verbunden
von der Transistorbasis mit Masse, verbessert die Schärfe des
Roll-Off der Bandpassfilterung. Der Transistor Q2 ist der Anfang
einer Integratorschaltung 50, die die Impulse integriert,
erzeugt durch die Schaltung 40. Die Impulse schalten den Transistor
ein und aus, um einen Kondensator C6, verbunden zwischen dem Transistoremitter
und Masse, zu laden und zu entladen. Ein Widerstand R9 ist parallel
zu dem Kondensator C6 verbunden und ein Widerstand R8, verbunden
zwischen der Versorgungsspannung und dem Kollektor des Transistors Q2,
bestimmt das Niveau des Ladestroms für den Kondensator C6. Die Größe der Ladung
in dem Kondensator C6 zu einem gegebenen Fall stellt das Integral
der Impulse, empfangen über
ein ausgewähltes Zeitintervall,
dar. Da die Impulse im Wesentlichen gleichförmig in der Breite und der
Amplitude sind, ist die Größe des Integrals
bei einem gegebenen Fall primär
eine Funktion der Anzahl der Impulse, empfangen innerhalb des ausgewählten Zeitintervalls, unmittelbar
diesem Fall vorausgehend. Demzufolge kann der Wert des Integrals
dazu verwendet werden, zu bestimmen, ob ein Lichtbogenfehler aufgetreten ist.
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Das
integrale Signal, erzeugt durch die Schaltung 50, ist in 3g dargestellt,
herangezogen an einem Punkt F in der Schaltung der 2.
Es kann gesehen werden, dass sich die Integratorschaltung zu jedem
Zeitpunkt auflädt,
zu dem sie einen Impuls von der Schaltung 40 empfängt, und
beginnt dann unmittelbar, sich zu entladen. Die Ladung akkumuliert
nur dann, wenn die Impulse unter einer Rate ausreichend hoch so
erscheinen, dass die Ladung, erzeugt durch einen Impuls, geringer
als die Ladung ist, die auftritt, bevor der nächste Impuls ankommt. Wenn
die Impulse in der ausreichenden Zahl unter einer ausreichenden
Rate ankommen, um das integrale Signal zu einem Schalt-Schwellwert-Pegel TR (3g)
zu erhöhen,
wird SCR1 getriggert, um den Schaltungsunterbrecher auszulösen. Die
Schaltung ist so ausgelegt, dass dies nur in Abhängigkeit eines di/dt Signals
auftritt, das einen Lichtbogenfehler darstellt.
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Wenn
SCR1 eingeschaltet wird, wird ein Auslöse-Solenoid S1 mit Energie
beaufschlagt, um die Last von der Schaltung in der üblichen
Art und Weise zu trennen. Genauer gesagt bewirkt ein Einschalten
von SCR1, dass der Strom von der Leitung zu neutral über eine
Diodenbrücke
fließt,
gebildet durch die Dioden D7–D10,
um dadurch den Solenoid mit Energie zu beaufschlagen, um die Schaltungsunterbrecherkontakte
in der Leitung 16 zu öffnen
und um dadurch den geschützten
Teil des Systems von der Energieversorgungsquelle zu trennen. Die dc-Anschlüsse der
Diodenbrücke
sind über
SCR1 verbunden, und der Spannungspegel wird durch eine Zener-Diode
D6 in Reihe mit einem Strombegrenzungswiderstand R10 eingestellt.
Ein Varistor V1 ist über
die Diodenbrücke
als ein Übergangsunterdrückungsglied
verbunden. Ein Filterkondensator C7 ist über die Zener-Diode D6 verbunden.
Die Auslöseschaltung
verliert Energie, wenn die Schaltungsunterbrecherkontakte geöffnet werden,
allerdings verbleiben die Kontakte bis zu einem Reset offen.
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Ein
Beispiel einer Schaltung, die das erwünschte Ergebnis erzeugt, das
vorstehend beschrieben ist, ist die Schaltung der
2,
die die folgenden Werte besitzt:
| D1 | 1N4148 |
| D2 | 1N4148 |
| D3 | 1N4148 |
| D4 | 1N4148 |
| D5 | 1N4148 |
| D6 | 27vZener |
| R1 | 3,01K |
| R2 | 1,3K |
| R3 | 174K |
| R4 | 27,4K |
| R5 | 10k |
| R6 | 10K |
| R7 | 10K |
| R8 | 4,2K |
| R9 | 4,75K |
| R10 | 24K |
| L1 | 3300μH |
| L2 | 500μH |
| L3 | 500μH |
| C1 | 0,012μF |
| C2 | 0,001μF |
| C3 | 0,001μF |
| C4 | 0,001μF |
| C5 | 0,001μF |
| C6 | 6,8μF |
| C7 | 1,0μF |
| C8 | 1,0μF |
| Q1 | 2N2222A |
| Q2 | 2N2222 |
| SCR1 | CR08AS-12
hergestellt von POWEREX-Equal |
| Vcc | 27V |
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Obwohl
ein Schaltungsunterbrecher der am üblichsten verwendete Leitungsunterbrecher
ist, kann die Ausgangsvorrichtung ein Komparator, ein SCR, ein Relais,
ein Solenoid, ein Schaltungs-Monitor, eine Computer-Schnittstelle,
eine Lampe, ein wahrnehmbarer Alarm, usw., sein.
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Es
wird verständlich
werden, dass eine Anzahl von Modifikationen in der Schaltung der 2 vorgenommen
werden kann. Zum Beispiel kann der diskrete Bandpassfilter zwischen
dem Sensor und dem Komparator gegen einen aktiven Filter, der einen
Operationsverstärker
verwendet, ersetzt werden. Als ein anderes Beispiel kann ein monostabiler Zeitgeber
anstelle des monostabilen Impulsgenerators in der Schaltung der 2 verwendet
werden. Diese Schaltung kann das Ausgangssignal von einem aktiven
Filter als den Triggereingang zu einem Zeitgeber mit integrierter
Schaltung empfangen, wobei der Ausgang des Zeitgebers über einen
Widerstand zu derselben Integratorschaltung, gebildet durch den
Widerstand R9 und den Kondensator C6 in der Schaltung der 2,
zugeführt
wird.
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4 stellt
eine Frequenz-Spannungs-Wandler-Schaltung dar, die anstelle der
gesamten Schaltung zwischen Punkt A und der Integratorschaltung
in 2 verwendet werden kann. In dieser Schaltung wird
das Signal von dem Punkt A in 2 über einen
Widerstand Ra zu einer integrierten Frequenz-Spannungs-Wandler-Schaltung 55,
wie beispielsweise eine AD537, hergestellt von Analog Devices Inc,
zugeführt
werden. Der Ausgang der integrierten Schaltung 55 wird
zu einem Paar von Komparatoren 56 und 57 zugeführt, die
einen herkömmlichen
Fensterkomparator bilden. Genauer gesagt wird der Ausgang der Schaltung 55 an
den invertierenden Eingang eines Komparators 56 und an
einen nicht-invertierenden Eingang eines Komparators 57 angelegt.
Die anderen Eingänge
der Komparatoren 56 und 57 nehmen zwei Referenzsignale
A und B auf, die die Grenzen des Fensters einstellen, d.h. die einzigen
Signale, die durch den Fensterkomparator hindurchführen, sind
solche, die geringer als Referenz A und größer als Referenz B sind.
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5 stellt
einen Lichtbogendetektor 10 zum Erfassen der Änderungsrate
der Leitungsspannung, d.h. dv/dt, im Gegensatz zu dem Strom, dar. Der
Sensor in dieser Schaltung ist ein Kondensator C10, verbunden zwischen
einem Leitungs-Leiter 16 und einer Induktanz L10, die zu
Masse führt.
Die Induktanz L10 bildet einen Teil eines Bandpassfilters, der nur
solche Signale hindurchlässt,
die innerhalb des erwünschten
Frequenzbands fallen, z.B. zwischen 10 kHz und 100 kHz. Das Filternetzwerk
umfasst auch einen Widerstand R10, einen Kondensator C11 und eine
zweite Induktanz L11 parallel zu der ersten Induktanz L10, und einen
Widerstand R11, verbunden zwischen dem Widerstand R10 und dem Kondensator
C11. Der Widerstand R10 dämpft
das Klingeln zwischen dem Kondensator C10 und der Induktanz L10,
und der Widerstand R11 stellt den Schwellwert oder die Empfindlichkeit
der Schaltung ein. Die Induktanzen L10 und L11 liefern ein Niederfrequenz-Roll-Off
an dem oberen Ende des Durchlassbands, und ein Kondensator C11 liefert
das Hochfrequenz-Roll-Off an dem unteren Ende des Durchlassbands.
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Der
Kondensator C10 kann dadurch aufgebaut werden, dass ein Dielektrikum
mit dem Leitungsbus so verbunden wird, dass der Bus eine Platte
des Kondensators bildet. Die zweite Platte des Kondensators wird
an der entgegengesetzten Seite des Dielektrikums von dem Bus aus
gesehen befestigt. Die Sensorschaltung ist mit der zweiten Platte verbunden.
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Der
Ausgang des Bandpassfilters, beschrieben vorstehend, wird zu einem
Komparator 60 zugeführt,
um Signale unterhalb eines ausgewählten Schwellwerts zu eliminieren,
und um große
Signale auf eine vorab ausgewählte,
maximale Amplitude zu begrenzen. Der Filterausgang wird zu dem invertierenden
Eingang des Komparators 60, über den Widerstand R11, zugeführt, während der
nicht-invertierende Eingang ein Referenzsignal aufnimmt, eingestellt
durch einen Spannungsteiler, gebildet durch ein Paar von Widerständen R12
und R13, verbunden zwischen Vcc und Masse.
Der Komparator 60 eliminiert sehr niedrige Pegel eines
Signals, empfangen von dem Sensor. Der Komparator 60 ist
normalerweise abgeschaltet, wenn keine Lichtbogenbildung auf dem
Leitungs-Leiter 16 vorhanden ist, und demzufolge ist der
Komparator-Ausgang niedrig. Wenn das Spannungssignal von dem Sensor
mehr negativ als der Referenzeingang ist (z.B. –0,2 Volt), geht der Ausgang
von dem Komparator zu hoch über,
und eine Vorwärts-Vorspannung
wird an dem Transistor Q2 angelegt, der die Integratorschaltung
ansteuert. Ein Kondensator C12, verbunden von der Basis des Transistors
Q2 mit –Vcc, filtert ein Hochfrequenzrauschen heraus.
Eine Diode D11 ist zwischen dem Komparatorausgang und der Basis
des Transistors Q2 verbunden, um negative Signale zu blockieren, die
den Kondensator C12 vorzeitig aufladen würden. Der Rest der Schaltung
der 5 ist identisch zu derjenigen der 2.
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Wenn
ein Fehler auftritt, ist es erwünscht,
die Verzweigung des Verteilungssystems zu isolieren, in der der
Lichtbogenfehler aufgetreten ist, und zwar von dem Rest des Verteilungssystems.
In dem System der 1 ist eine solche Isolation
durch einen Isolator #1 (24a, 24b ... 24n)
und/oder einen Isolator #2 (25a, 25b ... 25n)
gebildet. Der Isolator #1 ist zur Verwendung in einem System ausgelegt,
das einen Sensor vom Strom-Typ verwendet, wie dies in 2 dargestellt
ist, während
der Isolator #2 zur Verwendung in einem System ausgelegt ist, das
einen Sensor vom Spannungs-Typ verwendet, wie dies in 5 darge stellt
ist. Sowohl der Isolator #1 als auch der Isolator #2 können in
einem System verwendet werden, das sowohl einen Sensor vom Strom-Typ
als auch vom Spannungs-Typ besitzt.
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Wie
in 2 dargestellt ist, weist der Isolator #1 einen
Kondensator C8 auf, der zwischen der Last-Leitung 16 und
der neutralen Leitung 18 in jeder Verzweigung des Verteilungssystems
verbunden ist. Der Kondensator C8 ist zwischen dem Leitungsunterbrecher 22 und
der Energieversorgungsquelle 14 angeordnet, um einen Pfad
mit niedriger Impedanz für
einen Lichtbogenfehler von dem Leitungs-Leiter 16 zu dem
neutralen Leiter 18 zu schaffen, unabhängig der Impedanz der Last 20.
Genauer gesagt ist der Kondensator C8 so ausgelegt, um effektiv
Hochfrequenz-Lichtbogenfehlersignale von den Leitungs-Leitern 16 zu
den neutralen Leitern 18 kurzzuschließen, um so zu verhindern, dass
ein Serien-Pfad zwischen den Verzweigungsschaltungen erzeugt wird,
und um die fehlerhafte Erfassung von Lichtbogenfehlern in anderen
Verzweigungsschaltungen zu verhindern. Zum Beispiel wird, unter
Bezugnahme auf 1, der Isolator #1 verhindern,
dass Hochfrequenz-Lichtbogenfehlersignale auf dem Leitungs-Leiter 16a herüber zu dem
Leitungs-Leiter 16b führen.
Dementsprechend wird ein Lichtbogenfehlersignal auf dem Leitungs-Leiter 16a geeignet
den Leitungsunterbrecher 22a triggern, wird allerdings
nicht den Leitungsunterbrecher 22b triggern.
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Wie
in 5 dargestellt ist, weist der Isolator #2 eine
Induktanz L2 in der Last-Leitung 16 für jede Verzweigungsschaltung
auf. Jede Induktanz L2 ist zwischen dem Leitungsunterbrecher 22 und
dem Sensor 21 angeordnet, um eine Impedanz für den Strom,
erzeugt durch einen Lichtbogenfehler. zu schaffen.
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Das
Lichtbogenfehlererfassungssystem umfasst auch einen Blockierfilter 23 in
jeder Verzweigungsschaltung, um falsche Lichtbogenfehlersignale oder
andere Störungsausgangssignale,
erzeugt bei einem normalen Betrieb der Last 20, zu blockieren. Jeder
Blokkierfilter 23 ist zwischen dem Sensor 21 und
der Last 20 in jeder Verzweigungsschaltung verbunden, um
zu verhindern, dass falsche Lichtbogenfehlersignale zu dem Sensor 21 zugeführt werden. Wie
in den 2 und 5 zu sehen ist, umfasst der bevorzugte
Blockierfilter ein Paar von Kondensatoren C9a und C9b, verbunden
zwischen der Last-Leitung 16 und der neutralen Leitung 18 jeder
Verzweigungsschaltung. Eine Induktanz L3 ist in der Last-Leitung 16 zwischen
den zwei Kondensatoren C9a und C9b verbunden. Vorzugsweise besitzen
die Kondensatoren C9a und C9b einen Nennbetrieb über die Leitung von un gefähr 0,47 μF. Die Induktanz L3
besitzt einen Betrieb von 15 Ampère bei 500 μH und Dimensionen
von ungefähr
1,5'' Durchmesser und
1,313'' in der Länge (z.B.
Dale IHV 15-500).
Diese Werte können
natürlich
für den
Energie-Nennbetrieb des elektrischen Systems und der Lasten 20 eingestellt
werden.
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Der
Kondensator C9a erzeugt einen niedrigen Impedanzpfad für irgendeine
Reihenlichtbogenbildung, die eingangsseitig des Kondensators auftritt, wie
beispielsweise eine Lichtbogenbildung innerhalb der Wand eingangsseitig
einer mit Rauschen behafteten Last. Dies ermöglicht, dass eine Serie einer Lichtbogenbildung
in der Verzweigung, die den Blockierfilter enthält, erfasst werden kann. Die
Induktanz L3 erzeugt eine Impedanz, die den größten Teil der Dämpfung des
Signals, erzeugt durch eine mit Rauschen behaftete Last, hervorruft.
Diese Induktanz ist so dimensioniert, um den Last-Strom der Vorrichtung zu
führen,
der typischerweise 15 bis 18 Ampère beträgt. Der zweite Kondensator
C9b verringert die Größe einer
Induktanz, erforderlich in der Induktanz L3, durch Erzeugen eines
Niedrigimpedanzpfads über die
Last 20.
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Einer
der Vorteile des Blockierfilters 23 ist derjenige, dass
er lokal an einer bestimmten Verzweigungsschaltung verwendet werden
kann, die dahingehend bekannt ist, mit einer Last 20, die
mit Rauschen behaftet ist, verbunden zu sein. Die Kosten der Verwendung
des Blockierfilters 23 werden verringert, da er nur dann
verwendet werden kann, wenn er benötigt wird. Der Blockierfilter 23 ermöglicht auch
ein einfaches nachträgliches
Anpassen an existierende, elektrische Verteilungssysteme in Häusern oder
an kommerziellen Orten.
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Obwohl
das vorstehende System in Verbindung mit einem gewöhnlichen
120 Volt System beschrieben worden ist, ist es bei den Spannungen
irgendeines Standards anwendbar, umfassend 12, 120, 240, 480, 600
und 18.500 Volt. Das System ist zur Verwendung in Häusern bzw.
Wohnhäusern, kommerziellen
und industriellen Anwendungen, monostabilen oder Mehrphasen-Systemen
und bei allen Frequenzen für
Wechselstrom ebenso wie für
Gleichstrom anwendbar. Dieses System ist bei Fahrzeugen, bei Flugzeugen
und bei Schifffahrtserfordernissen anwendbar, bei separat unterteilten
Quellen, wie beispielsweise Generatoren oder UPS, bei Kondensatorbänken, die
einen Fehlerschutz benötigen.
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6 stellt
eine Testschaltung dar, die in einem Lichtbogenfehlererfassungssystem
gemäß den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann. Ein Testdraht 82 führt durch
die Messspule 21 zusammen mit dem Leitungs-Leiter 16a hindurch.
Der Testdraht 82 ist mit einem freilaufenden Oszillator 84 verbunden,
der so angepasst ist, um einen Strom in dem Testdraht 82 zu
erzeugen, einen Lichtbogenfehler simulierend, vorzugsweise einen Wechselstrom
mit einer Frequenz von ungefähr
10 kHz bis 100 kHz. Der simulierte Lichtbogenfehler, der durch den
Testdraht 82 hindurchführt,
wird durch den Sensor 21 erfasst, der wiederum ein Signal
zu der Lichtbogenfehlerdetektorschaltung 10 in derselben Art
und Weise schickt, wie dies allgemein in 1 dargestellt
ist. Die Lichtbogenfehlerdetektorschaltung 10 ist vorzugsweise
dieselbe Schaltung, wie dies in 2 dargestellt
ist, allerdings wird ersichtlich werden, dass irgendeine Schaltung,
die Lichtbogenfehler erfasst, verwendet werden kann. Die Lichtbogenfehlerdetektorschaltung
verarbeitet danach das Signal, erzeugt durch den Sensor 21,
in Abhängigkeit des
Testsignals, erzeugt ein Auslösesignal
und triggert den Leitungsunterbrecher 22 (2)
in derselben Art und Weise, wie dies für einen tatsächlichen Lichtbogenfehler
der Fall sein würde.
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Der
Oszillator 84 kann manuell über die Betätigung eines Drück-Test-Schalters 86 kontrolliert werden.
Ein Bediener kann den Oszillator starten und einen Strom zu dem
Testdraht 82 zuführen,
indem der Drück-Test-Schalter 86 niedergedrückt wird,
und kann darauffolgend den Oszillator stoppen, indem der Drück-Test-Schalter 86 freigegeben
wird. Weiterhin kann ein Selbsttest oder ein automatischer Test anstelle
des manuellen Tests, der vorstehend beschrieben ist, verwendet werden.
Zum Beispiel kann der Schalter einen Zeitgeber für ein automatisches Starten
und Stoppen des Oszillators 84 unter vorab ausgewählten Intervallen
umfassen.
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Eine
alternative Testschaltung 90, die in Lichtbogenfehlererfassungssystemen
gemäß den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann, ist in 7 dargestellt.
Ein erster Anschluss 92 ist mit dem Leitungs-Leiter verbunden
und ein zweiter Anschluss 94 ist mit dem neutralen Leiter einer
ausgewählten
Verzweigungsschaltung eines elektrischen Verteilungssystems verbunden,
das einen Lichtbogenfehlerdetektor besitzt, wie dies in 1 dargestellt
ist. Ein Relais 96 ist zwischen dem ersten und dem zweiten
Anschluss 92 und 94 verbunden. Das Relais 96 enthält ein Paar
von elektrischen Kontakten 98 und eine Relaisspule 100.
Eine Diode 102 und ein Widerstand 104 sind zwischen dem
zweiten Anschluss 94 und der Relaisspule 100 verbunden.
Ein Kondensator 106 ist zwischen dem zweiten Anschluss 94 und
den elektrischen Kontakten 98 verbunden. Wenn der erste
und der zweite Anschluss 92, 94 an dem Leitungs-
und neutralen Leiter der ausgewählten
Verzweigungsschaltung befestigt sind, wird ein Wechselstrom von
der Verzweigungsschaltung in die Testschaltung 90 hinein
eingeführt und
das Relais 86 wird mit Energie beaufschlagt. Die Diode 102 bewirkt
danach, dass die Relaisspule 100 jeden halben Zyklus abfällt, was
bewirkt, dass sich die elektrischen Kontakte 98 schnell öffnen und schließen, und
zwar einmal zu jedem Zyklus. Dieser Chatter-Effekt der elektrischen
Kontakte 98 erzeugt ein Signal an dem Leitungs-Leiter,
der einen Lichtbogenfehlerzustand simuliert. Der simulierte Lichtbogenfehlerzustand
wird danach durch den Sensor 21 (1) erfasst
und durch die Lichtbogenfehlerdetektorschaltung 10 in derselben
Art und Weise wie ein tatsächlicher
Lichtbogenfehler verarbeitet.
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Das
Relais 96 weist vorzugsweise ein Class 8501 Type KL-12
24VAC auf, erhältlich
von Square D Company, kann allerdings irgendein vergleichbares Relais
aufweisen, das im Stand der Technik bekannt ist. Der Kondensator 106 besitzt
vorzugsweise einen Wert von ungefähr 0,47 μF und ist so vorgesehen, um die
Stärke
des simulierten Lichtbogenfehlersignals zu erhöhen. Der Widerstand 104 ist
vorgesehen, um die 120 VAC der Verzweigungsschaltung auf 24 VAC für das Relais 96 herabzusetzen.
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In
einer Ausführungsform
ist die Testschaltung 90 abnehmbar an dem Leitungs- und neutralen Leiter
einer ausgewählten
Verzweigungsschaltung befestigbar. Dies ermöglicht einem Benutzer, extern die
Testschaltung an einer ausgewählten
Verzweigungsschaltung so oft zu entfernen und zu befestigen, wie
dies benötigt
oder erwünscht
ist, um das Lichtbogenfehlererfassungssystem zu testen. Alternativ
kann die Testschaltung 90 zusammen mit der Lichtbogenfehlerdetektorschaltung
in gemeinsamen Modul untergebracht werden.
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Ein
Flussdiagramm zum Testen eines Lichtbogenfehlererfassungssystems
gemäß den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung ist in 8 dargestellt.
Der Block 62 bezeichnet die Einleitung eines diagnostischen
Tests innerhalb des Lichtbogenfehlererfassungssystems. Der Anfangsschritt 62 kann
automatisch oder unter der Kontrolle eines Bedieners durchgeführt werden.
Wenn der diagnostische Test eingeleitet wird, liefert ein Signalgenerator 84 ein Testsignal 65 zu
einem Sensor 21. Das Testsignal ist so ausgelegt, um das
Auftreten eines Lichtbogenfehlers zu simulieren. Der Signalgenerator 64 kann
den Oszillator 64 aufweisen, der in Bezug auf 6 beschrieben
ist, die Testschaltung 90, die in Bezug auf 7 beschrieben
ist, oder irgendein anderes Mittel zum Erzeugen eines Testsignals 95,
das einen Lichtbogenfehler simuliert. Der Sensor 21 weist
vorzugsweise eine toroidale, einen Strom erfassende Spule auf, im
Wesentlichen dieselbe, wie sie in 6 gezeigt
ist. Der Sensor 21 nimmt das Testsignal 65 auf und
erzeugt ein Leistungs-Signal 68. Das Nennleistungs-Signal 68 wird
durch die Lichtbogenfehlererfassungsschaltung 10 in derselben
Art und Weise verarbeitet, wie dies zuvor beschrieben ist, um zu
bestimmen, ob das Testsignal 65 einen Lichtbogenfehler
darstellt oder nicht. Zusätzlich überwacht
der Sensor 21 auch den Leitungs-Leiter einer ausgewählten Verzweigungsschaltung
hinsichtlich des Auftretens von "wahren" Lichtbogenfehlern.
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Die
Lichtbogenfehlererfassungsschaltung 10 liefert danach einen
Ausgang zu einem Diagnostik-Test-Integrator 62, was anzeigt,
dass ein Lichtbogenfehler entweder erfasst wurde oder nicht erfasst wurde.
Der Diagnostik-Test-Integrator nimmt auch ein Signal von dem Block 62 auf,
was anzeigt, ob sich das System im Test befindet oder nicht. Demzufolge wird
irgendeiner von vier möglichen
Zuständen
durch den Diagnostik-Test-Integrator 72 empfangen
werden: (1) das System befindet sich im Test und ein Lichtbogenfehler
wurde erfasst; (2) das System befindet sich im Test und kein Lichtbogenfehler
wurde erfasst; (3) das System befindet sich nicht im Test und ein
Lichtbogenfehler wurde erfasst; oder (4) das System befindet sich
im Test und kein Lichtbogenfehler wurde erfasst. Der Diagnostik-Test-Integrator 72 wird
ein Auslösesignal
erzeugen, um das Öffnen
der Kontakte eines Leitungs-Unterbrechers auszulösen, wenn entweder Zustand
(2) oder (3) auftritt. Demzufolge wird ein Auslösesignal nicht nur dann erzeugt werden,
wenn ein wahrer Lichtbogenfehler vorhanden ist, sondern auch dann,
wenn ein Lichtbogenfehler während
des Testprotokolls als ein Zeichen einer Betriebsfähigkeit
angezeigt worden sein sollte und bis jetzt noch nicht angezeigt
wurde. Umgekehrt wird der Diagnostik-Test-Integrator 62 nicht ein Auslösesignal
erzeugen, wenn irgendein Zustand (1) oder (4) auftritt.
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Dort,
wo der Sensor 21 eine toroidale Wicklung aufweist, kann
das Lichtbogenfehlererfassungssystem auch durch Testen des Widerstands
der Wicklung getestet werden. Dies kann durch Eingeben eines Testsignals
durchgeführt
werden, das eine bekannte Spannung besitzt, und zwar über die
Wicklung, und Vergleichen des Widerstands der Wicklung mit einem
bekannten Wert, um zu bestimmen, ob die Wicklung geeignet arbeitet.
Beide dieser Schritte können
ausgeführt
werden, während
der Sensor 21 in Betrieb ist. Falls die Wicklung dahingehend
vorgefunden wird, dass sie außerhalb
eines akzeptierbaren Bereichs oberhalb oder unterhalb des bekannten Werts
arbeitet, wird ein Auslösesi gnal
erzeugt, um den Strom zu unterbrechen, der in der Verzweigungsschaltung,
zugeordnet zu dem Sensor 21, fließt. Falls die Wicklung dahingehend
vorgefunden wird, dass sie geeignet arbeitet, wird kein Auslösesignal
erzeugt. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Vorhandensein
oder Nichtvorhandensein eines Auslösesignals, von einem Testen
des Widerstands der Wicklung resultierend, unabhängig von dem Vorhandensein
oder Nichtvorhandensein eines Auslösesignals von dem Diagnostik-Test-Integrator 72 der 8.
Zum Beispiel kann, falls kein Auslösesignal erzeugt wird, da die
Spule dahingehend vorgefunden wird, dass sie geeignet arbeitet,
und zwar als Folge des Widerstandstests, ein Auslösesignal
nichtsdestotrotz noch durch den Diagnostik-Test-Integrator 72 der 8 erzeugt
werden, falls entweder Zustand (2) oder (3) auftritt. Umgekehrt
wird, falls ein Auslösesignal
durch den Widerstandstest erzeugt wird, da der Spulenwiderstand
nicht innerhalb geeigneter Grenzen liegt, der Leitungsunterbrecher 22 so
getriggert werden, um den Strom in der Verzweigungsschaltung ungeachtet
davon zu unterbrechen, ob der Diagnostik-Test-Integrator 72 der 8 ein
Auslösesignal
erzeugt hat.
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9 stellt
ein Drei-Phasen, Vier-Draht-Elektrik-Verteilungs-System 102 dar,
angepasst so, um elektrische Energie von einer Netzbetreiberquelle
(nicht dargestellt) zu verschiedenen Lasten (nicht dargestellt)
zu verteilen. Die Bezugszeichen 112, 114 und 116 bezeichnen
drei jeweilige Phasenleitungen und das Bezugszeichen 118 bezeichnet
eine neutrale Leitung des elektrischen Verteilungssystems 110.
In industriellen Anwendungen weist jede der Phasenleitungen allgemein
einen großen
Bus-Stab auf, der ungefähr
8 Inch in der Breite sein kann, und sie führen einen Strom von 50 Ampère bis
zu ungefähr
6000 Ampère.
Stromtransformatoren (CTs) 120, 122 und 124,
die deren primäre Wicklungen
mit den jeweiligen Phasenleitungen 112, 114 und 116 verbunden
haben, sind vorgesehen, um den Strom auf 5 Ampère an sekundären Leitungen 126a, 126b und 126c herabzusetzen.
Die sekundären
Leitungen 126a, 126b und 126c weisen
typischerweise elektrische #16 AWG Drähte auf. Eine Energieüberwachungsausrüstung 129 kann
vorgesehen werden, um das elektrische Verteilungssystem 110 zu überwachen,
und zwar über
eine oder mehrere der sekundären
Leitungen 126a, 126b und 126c. Ein Sensor 130 ist
mit der sekundären
Leitung 126c verbunden und ist so angepasst, um die Änderungsrate
eines elektrischen Stroms, der durch die sekundären Leitung 126c fließt, zu überwachen,
und um ein Signal zu erzeugen, das eine Änderungsrate darstellt. Der
Sensor 130 kann mit einer der sekundären Leitungen 126a, 126b oder 126c verbunden
sein. Alternativ können
der zweite und der dritte Sensor so vorgesehen sein, um irgendwelche
zwei oder alle drei der sekundären
Leitungen 126a, 126b oder 126c zu überwachen.
Bei der Verwendung eines Sensors (von Sensoren), verbunden mit den
relativ kleinen, sekundären
Leitungen des Stromtransformators, im Gegensatz zu den großen Bus-Stäben, verwendet
in industriellen Anwendungen, verbunden zu sein, ist der Sensor 130 viel
kleiner als Systeme nach dem Stand der Technik und kann einfacher
und kostengünstiger
als Systeme nach dem Stand der Technik installiert werden.
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Die
Größen und
die Stromnennwerte, die zuvor beschrieben sind, sind dazu vorgesehen,
solche wiederzugeben, die in einem typischen, industriellen System
vorgefunden werden, es wird allerdings ersichtlich werden, dass
die Werte, die zuvor beschrieben sind, nur beispielhaft sind. Weiterhin
ist die vorliegende Erfindung nicht auf Drei-Phasen-Vierdrahtsysteme
beschränkt,
sondern kann in Verbindung mit Ein-Phasen-Dreidrahtsystemen oder anderen elektrischen
Energieverteilungssystemen, die im Stand der Technik bekannt sind,
verwendet werden. Obwohl die vorliegende Erfindung besonders für industriellen Systeme
angepasst ist, wird ersichtlich werden, dass die vorliegende Erfindung
auch in Haushalts- oder kommerziellen Systemen verwendet werden
kann, die einen Stromtransformator besitzen, der mit den Phasen-
oder Leitungs-Bussen verbunden ist.
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Das Änderungsratensignal
von dem Sensor 130 wird zu einer Lichtbogenfehlerdetektorschaltung 132 zugeführt, die
einen Impuls zu jedem Zeitpunkt erzeugt, zu dem sich das Änderungsratensignal oberhalb
eines ausgewählten
Schwellwerts erhöht. Das Änderungsratensignal
und/oder die Impulse, erzeugt davon, werden gefiltert, um Signale
oder Impulse zu eliminieren, die außerhalb eines ausgewählten Frequenzbereichs
liegen. Die Endimpulse werden dann überwacht, um zu erfassen, wenn
die Anzahl der Impulse, die innerhalb eines ausgewählten Zeitintervalls
auftreten, einen vorbestimmten Schwellwert übersteigen. In dem Fall, dass
der Schwellwert überschritten
wird, beaufschlagt eine Lichtbogendetektorschaltung 132 einen
Auslöse-Solenoid
(nicht dargestellt) mit Energie, der die geeigneten Leitungsunterbrecher 136a, 136b oder 136c triggert,
um den Strom, der zu dem jeweiligen Leitungs-Leiter 112, 114 oder 116 fließt, zu unterbrechen.
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In
einer alternativen Ausführungsform
ist die Energieüberwachungsausrüstung 129 dazu
geeignet, unabhängig
einen Auslöse-Solenoid
mit Energie zu beaufschlagen, der die Leitungsunterbrecher 136a, 136b oder 136c triggert.
In diesem Fall kann, falls die Lichtbo genfehlerdetektorschaltung 132 bestimmt,
dass ein Lichtbogenfehler aufgetreten ist, sie indirekt den Leitungsunterbrecher 136 triggern,
indem ein Signal 131 zu der Energieüberwachungsausrüstung geschickt
wird, im Gegensatz zu einem Schicken direkt zu den Leitungsunterbrechern.
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Jeder
der Leitungsunterbrecher 136 ist vorzugsweise ein Schaltungsunterbrecher,
der einen Überlastungs-Auslöse-Mechanismus
besitzt, der eine thermische/magnetische Charakteristik besitzt, die
die Unterbrecherkontakte so auslöst,
um einen offenen Schaltungszustand zu erzeugen, und zwar in Abhängigkeit
eines gegebenen Überlastzustands, um
die entsprechende Last von der Energieversorgungsquelle zu trennen,
wie dies im Stand der Technik bekannt ist. Die Leitungsunterbrecher
können
mit einer Erdungsfehlerunterbrecherschaltung ausgerüstet sein,
die auf einen Leitungs- oder Neutral-zu-Masse-Fehler anspricht, um einen Auslöse-Solenoid
mit Energie zu beaufschlagen, der den Schaltungsunterbrecher auslöst und den
Strom in dem Leitungs-Leiter 112, 114 oder 116 unterbricht.
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10 zeigt
eine Schalttafel 210, die ein integriertes Schutzsystem
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung umfasst. So, wie er hier verwendet wird,
ist der Ausdruck "Schalttafel" dazu vorgesehen,
elektrische Verteilungsvorrichtungen einzuschließen, die Stromkapazitäten haben, geeignet
für entweder
Haushalts-, kommerzielle oder industrielle Anwendungen. Die Schalttafel 210 empfängt elektrische
Energie von einer Versorgungsquelle über Leitungs-Busse L100 und
L200 und einen neutralen Bus N und verteilt die Energie zu Lasten
in einer Mehrzahl von Verzweigungsschaltungen, definiert durch Leitungs-Leiter 216a, 216b, 216c ... 216n und
neutrale Leiter (nicht dargestellt). Die Leitungs-Leiter 216a, 216b, 216c ... 216n sind
elektrisch mit einem der Leitungs-Busse L100, L200 verbunden und
die neutralen Leiter sind elektrisch mit dem neutralen Bus N verbunden.
Die Schalttafel 210 weist ein Gestell auf, um verschiedene
Schaltungsschutzvorrichtungen mit den Leitungs- und neutralen Leitern
in irgendeiner der Verzweigungsschaltungen zu befestigen.
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In
der Ausführungsform,
die in 10 dargestellt ist, umfasst
das integrierte Schutzsystem eine Mehrzahl von Leitungsunterbrechern 218a, 218b, 218c ... 218n,
und Lichtbogenfehlerdetektormodule 220a, 220b, 220c ... 220n (nachfolgend "AFD Module"). Jeder der Leitungsunterbrecher 218a, 218b, 218c ... 218n ist
so ausgelegt, um die Verzweigungsschaltung zu schützen, mit
der sie verbunden sind, und zwar gegen Überströ me, in dem die Last von der Energieversorgungsquelle
in Abhängigkeit
des Auftretens einer Überlastung
oder einer Kurzschlussschaltung in der Verzweigungsschaltung unterbrochen
wird. Die Leitungsunterbrecher können
eingesteckt oder verschraubt sein mit den Leitungs-Bussen L100 oder
L200, wie dies in den 10 oder 11 dargestellt
ist, oder sie können
separat innerhalb der Schalttafel 210 montiert sein und
mit einem der Leitungs-Busse
L100 oder L200 durch einen Draht verbunden sein. Die Leitungsunterbrecher
können
einen Schaltungsunterbrecher, eine Schmelzsicherung, ein Relais,
einen automatischen Schalter oder irgendeine geeignete Einrichtung,
die im Stand der Technik bekannt ist, aufweisen.
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In 11 nun
ist das integrierte Schutzsystem der 10 in
einer anderen Ausführungsform dargestellt,
die ein Isolationsmodul 222 verwendet, und zwar an der
Schalttafel. Das Isolationsmodul 222 ist so ausgelegt,
um sicherzustellen, dass Lichtbogenfehlersignale zu der Verzweigungsschaltung,
in der sie auftreten, "isoliert
sind". Zum Beispiel
stellt die Isolationsvorrichtung 222, dargestellt in 11,
sicher, dass die Lichtbogenfehlersignale, vorhanden auf dem Leitungs-Leiter 216a,
nicht hinüber
zu einem Leitungs-Leiter 216b, und vice verca, führen. Eine Reihe
von Bus-Stab-Anschluss-Laschen T1 und T2 erstreckt sich in einer
alternierenden Art und Weise entlang der Länge des Verteilungscenters 200.
Jede der Anschluss-Laschen T1 ist elektrisch mit einem Leitungs-Bus
L100 verbunden und jede der Anschluss-Laschen T2 ist elektrisch
mit einem Leitungs-Bus L200 verbunden. (Die elektrische Verbindung
zwischen Laschen T1, T2 und Leitungs-Bussen L100, L200 ist nicht in 11 sichtbar.)
Das Isolationsmodul 222 ist elektrisch mit dem neutralen
Bus N über
einen Anschlussfahnendraht 219 verbunden. Das Isolationsmodul 222 weist
ein "Zwei-Pol" Modul auf, verbunden
mit einem der Anschluss-Laschen-Paare
T1, T2 (nicht in 11 sichtbar), um so mit beiden
Leitungs-Bussen L100 und L200 verbunden zu sein. Es wird allerdings
ersichtlich werden, dass die Isolation durch eines oder zwei "Einzel-Pol" Isolations-Modul(en)
(nicht dargestellt) gebildet sein kann, jedes verbunden mit einem
der Leitungs-Busse L100 oder L200 und dem neutralen Bus N. In jedem Fall
wird weiterhin ersichtlich werden, dass das Isolationsmodul (die
Isolationsmodule) 222 mit den Leitungs-Bussen L100 und/oder
L200 durch einen Draht oder andere, geeignete Mittel, die im Stand
der Technik bekannt sind, im Gegensatz zu der vorstehenden Ausführung, verbunden
sein können.
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Das
elektrische Verteilungssystem kann auch individuelle Isolationsmodule
(nicht dargestellt) für
eine oder mehrere der individuellen Verzweigungsschaltung(en) anstelle
des Dual-Pol-Isolationsmoduls 222, dargestellt in 11,
umfassen. Allerdings müssen
sie, falls individuelle Isolationsmodule erwünscht sind, auf der Energieversorgungsseite
eines Lichtbogenfehlerdetektors in irgendeiner gegebenen Verzweigungsschaltung
positioniert sein. Zum Beispiel müssen sie, falls Verzweigungs-Isolationsmodule
in 11 verwendet werden, auf der Energieversorgungsquellenseite
von Lichtbogenfehlerdetektormodulen 220a, 220b, 220c oder 220d positioniert
sein.
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Das
Außengehäuse des
Zwei-Pol-Isolationsmoduls 222 ist in weiterem Detail in 16 dargestellt. Klauen J1 und J2 an einer Seite
des Isolationsmoduls 222 sind jeweils so angepasst, um
auf die Bus-Stab-Laschen T1, T2 der Verteilungstafel eingesteckt
zu werden, und bilden demzufolge eine elektrische Verbindung mit
jeweiligen Leitungs-Bussen L100 und L200. Zum Beispiel kann die
Klaue J1 elektrisch mit dem Leitungs-Bus L100 über eine Verbindung mit der
Bus-Stab-Lasche T1 verbunden werden und die Klaue J2 kann elektrisch
mit dem Leitungs-Bus L200 über
eine Verbindung mit der Bus-Stab-Lasche
T2 verbunden werden. Schienen-Clips bzw. -Klammern 225 an
der anderen Seite des Isolationsmoduls 222 sind so angepasst,
um auf eine Befestigungsschiene in der Schalttafel aufgesteckt zu
werden, um dabei zu unterstützen,
das Isolationsmodul 222 fest in seiner Position in der
Schalttafel zu halten. Ein Anschlussfahnendraht 219 verbindet
die Vorrichtung mit dem neutralen Bus N. Wie nachfolgend ersichtlich
werden wird, ermöglicht
ein Fenster 251 in einer oberen Wand 252 des Gehäuses einem
Benutzer, eine LED innerhalb der Vorrichtung zu sehen.
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17 zeigt eine elektrische Schaltung zum Ausführen des
Zwei-Pol-Isolationsmoduls 222,
das in Bezug auf die 11 und 16 beschrieben
ist. Wie in 17 dargestellt ist, ist das
Zwei-Pol-Isolationsmodul 222 mit einer Versorgungsquelle 230 über Leitungs-Busse
L100 und L200 und einem neutralen Bus N verbunden. Das Isolationsmodul 222 umfasst sowohl
eine Stromstoßschutzschaltung
(Abschnitt 1) als auch eine Isolationsschaltung (Abschnitt 2). Allerdings
wird ersichtlich werden, dass das Modul 222 nur eine Isolationsschaltung
enthalten kann.
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Unter
Bezugnahme zu Anfang auf die Stromstoßschutzschaltung (Abschnitt
1), und insbesondere auf den Bereich des Abschnitts 1, angeordnet
zwischen dem Leitungs-Bus L100 und dem neutralen Bus IV, ist dort
eine Mehrzahl von Schmelzsicherungen F1, F2, F3, verbunden zwischen
dem Leitungs-Bus L100 und den Knoten 201, 202 und 203 jeweils,
vorgesehen. Varistoren V11, V12 und V13 sind zwischen Knoten 201, 202 und 203 jeweils
und dem neutralen Bus N verbunden. Vorzugsweise sind die Varistoren
Metalloxidvaristoren, die Zinkoxid verwenden. Die Widerstände R21,
R22, R23 sind zwischen Knoten 201, 202 und 203 jeweils,
und einem Knoten 204, verbunden.
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Die
Schmelzsicherungen F1, F2 und F3 öffnen sich, wenn die jeweiligen
Varistoren V11, V12 und V13 ausfallen, das bedeutet, falls ein zerstörender Spannungsstoß auftritt.
Widerstände
R21, R22 und R23 bilden eine Widerstandsleiter, die eine Spannung über einen
Anzeigewiderstand R31 entwickeln. Die Diode D11 liefert eine Vorwärts-Biasspannung zwischen
dem Knoten 204 und der ersten Anzeige 236.
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Unter
Bezugnahme nun auf den Rest der Stromstoßschutzschaltung (Abschnitt
1), angeordnet zwischen dem Leitungs-Bus L200 und dem neutralen Bus
N, ist dort eine Mehrzahl von Schmelzsicherungen F4, F5 und F6,
verbunden zwischen dem Leitungs-Bus L200 und den Knoten 205, 206 und 207 jeweils,
vorgesehen. Varistoren V14, V15 und V16 sind zwischen Knoten 205, 206 und 207 jeweils
und dem neutralen Bus N verbunden. Widerstände R4, R5 und R6 sind zwischen
den Knoten 205, 206 und 207 jeweils und
dem Knoten 208 verbunden. Die Schmelzsicherungen F4, F5
und F6 sind so ausgelegt, um sich zu öffnen, wenn die jeweiligen
Varistoren V14, V15 und V16 ausfallen.
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Eine
Anzeige 236 weist einen Widerstand R31, verbunden parallel
zu einer Licht emittierenden Diode LED1, sichtbar über eine Öffnung 251 in
einer oberen Wand 252 eines Isolationsmoduls 222 (dargestellt
in 16), auf. Die LED 1 dient zum Überwachen
des Status-Zustands eines Varistor- und Schmelzsicherungs-Paars,
wie beispielsweise V11 und F1. Die Intensität der LED1 verringert sich,
wenn eine Schmelzsicherung zerstört
wird. Wenn nur eine vorbestimmte Anzahl von Varistor- und Schmelzsicherungs-Paaren
in Betrieb verbleibt, wird sich eine LED1 auslösen, um ein Signal zum Ersetzen
der Überspannungsschutzschaltung
abzugeben.
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Genauer
gesagt variiert sich die Lichtabgabe der LED1 mit dem Betriebszustand
jedes Varistor- und Schmelzsicherungs-Paars. Die Anzeige 236 verwendet
die erste Mehrzahl von Widerständen
R21, R22 und R23, die zweite Mehrzahl der Widerstände R4,
R5 und R6, die Diode D11, den Widerstand R31 und die LED1, um anzuzeigen,
wenn die Schaltung korrekt arbeitet. Die Widerstandsleiter des ersten Satzes
der Widerstände
R21–R23 überwacht
die Schmelzsicherungen F1, F2 und F3 auf dem Leitungs-Bus L100 und der
zweite Satz von Widerständen
R24–R26 überwacht
die Schmelzsicherungen F4, F5 und F6 und den Leitungs-Bus L200.
Die Leitungs-Busse L100 und L200 entwickeln jeweils eine Spannung über den
Widerstand R31, der proportional zu der Zahl von leitenden Schmelzsicherungen F1,
F2, F3, F4, F5, F6 ist. Dann, wenn eine vorab ausgewählte Anzahl
von diesen Schmelzsicherungen intakt ist, wird eine ausreichende
Spannung vorhanden sein, um die LED1 vorwärts vorzuspannen, um ein Signal
abzugeben, um anzuzeigen, dass die Stromstoßschutzschaltung in Betrieb
ist.
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Die
vorstehend beschriebene Stromstoßableitungsschaltung ist so
ausgelegt, um die Spannung zwischen dem Leitungs-Bus L100 und dem
neutralen Bus N bei dem Auftreten eines Spannungsstoßes zu begrenzen.
Die Betriebsweise der Stromstoßableiterschaltung
ist im Detail in dem US-Patent Nr. 5,412,526, das hier unter Bezugnahme
darauf eingeschlossen wird, beschrieben.
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Unter
Bezugnahme als nächstes
auf die Isolationsschaltung (Abschnitt 2) der 17 und insbesondere auf den Bereich von Abschnitt
2, angeordnet zwischen dem Leitungs-Bus L100 und dem neutralen Bus
N, ist dort eine Schmelzsicherung F7 vorgesehen, verbunden zwischen
dem Leitungs-Bus L100 und einem Knoten 209. Ein Filter 240,
der aus einem Kondensator C21 in Reihe zu einem Widerstand R9 besteht,
ist zwischen dem Knoten 209 und dem neutralen Bus N verbunden.
Der Filter 240 ist so ausgelegt, um effektiv Frequenzlichtbogenfehlersignale von
dem Leitungs-Bus L100 zu dem neutralen Bus N kurzzuschalten, was
demzufolge verhindert, dass Lichtbogenfehlersignale auf dem Leitungs-Bus
L100 zu dem Leitungs-Bus L200 übertreten.
Beim Abschluss des Lichtbogenfehlersignalpfads von dem Leitungs-Bus
L100 zu dem neutralen Bus N nimmt der Filter 240 zwei Funktionen
ein. Zuerst verhindert er, dass ein Lichtbogenfehlerdetektor (nicht
dargestellt) an dem Leitungs-Bus L200 ein "falsches" Lichtbogenfehlersignal auf dem Leitungs-Bus
L200 erfasst. Als zweites erhöht
er die Signalstärke
an dem Lichtbogenfehlerdetektor (nicht dargestellt), positioniert
an dem Leitungs-Bus L100, an einer Lastseite des Filters 240.
Ein Varistor V17 ist zwischen dem Knoten 209 und dem neutralen
Bus N verbunden. Der Varistor V17 schafft einen bestimmten Grad
eines Überspannungsschutzes
für die
Isolationsschaltung, verbunden zwischen dem Leitungs-Bus L100 und
dem neutralen Bus N. Ein Widerstand R7 und eine Diode D12 sind in
Reihe zwischen dem Knoten 209 und einer Anzeige 238 verbunden.
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Unter
Bezugnahme auf den Rest der Isolationsschaltung (Abschnitt 2), angeordnet
zwischen dem Leitungs-Bus L200 und dem neutralen Bus N, ist dort
eine Schmelzsicherung F8, verbunden zwischen dem Leitungs-Bus L200
und einem Knoten 211, vorgesehen. Ein Filter 242,
der aus einem Kondensator C22 in Reihe mit einem Widerstand R30
besteht, ist zwischen dem Knoten 211 und dem neutralen
Bus N verbunden. Der Filter 242 ist so ausgelegt, um den Lichtbogenfehlersignalpfad
von dem Leitungs-Bus L200 zu dem neutralen Bus N herzustellen, dem
effektiv Hochfrequenzlichtbogenfehlersignale von dem Leitungs-Bus
L200 zu dem neutralen Bus N im Kurzschluss zugeführt werden. Demzufolge bewahrt, ähnlich zu
dem Filter 240, der vorstehend beschrieben ist, der Filter 242 einen
Lichtbogenfehlerdetektor (nicht dargestellt) an dem Leitungs-Bus
L100 davor, dass er ein "falsches" Lichtbogenfehlersignal
auf dem Leitungs-Bus L100 erfasst, und erhöht die Signalstärke an einem
Lichtbogenfehlerdetektor (nicht dargestellt), positioniert an dem
Leitungs-Bus L200 auf der Lastseite des Filters 242. Ein
Varistor V18 schafft einen bestimmten Grad eines Überspannungsschutzes
für die
Isolationsschaltung, verbunden zwischen dem Leitungs-Bus L200 und
dem neutralen Bus N. Ein Widerstand R8 ist zwischen dem Knoten 211 und
der Anzeige 238 verbunden.
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Die
Anzeige 238 besteht aus einem Widerstand R32, verbunden
parallel zu einer LED2. Die Anzeige 238 bildet eine Einrichtung
zum Überwachen
des Betriebs-Status der Isolationsschaltung. Sollten die Schmelzsicherungen
F4 oder F8 aus irgendeinem Grund zerstört werden, was einen Verlust einer
Isolator-Funktionalität
verursacht, wird sich die LED2 abschalten. Die LED2 ist durch eine Öffnung 251 in
der oberen Wand 252 des Isolationsmoduls 22 sichtbar
(dargestellt in 16).
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In 12 nun
ist eine Schalttafel 210 dargestellt, die ein integriertes
Schutzsystem gemäß einer anderen
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung umfasst. In dieser Ausführungsform
werden die Lichtbogenfehlererfassungs- und Leitungsunterbrechungsfunktionen,
die vorstehend beschrieben sind, durch Kombination eines Lichtbogenfehlerdetektors und
von Leitungsunterbrechermodulen 224a, 224b, 224c ... 224n (nachfolgend "Kombinations-Module") vorgenommen. Jedes
der Kombinationsmodule ist eine der Verzweigungsschaltungen des
elektrischen Verteilungssystems zugeordnet und umfasst sowohl eine
Lichtbogenfehlererfassungsschaltung als auch einen Leitungsunterbrecher.
Die Kombinationsmodule 224a, 224b, 224c ... 224n können an
den Leitungs-Bussen L100 oder L200 eingesteckt oder damit verschraubt
werden, wie dies in den 12 und 13 dar gestellt
ist, oder sie können
separat innerhalb der Schalttafel 210 befestigt und mit
den Leitungs-Bussen L100 oder L200 mittels Draht verbunden werden.
Wie in 13 dargestellt ist, kann das integrierte
Schutzsystem auch ein Isolationsmodul 222 für ein elektrisches
Isolieren von Lichtbogenfehlersignalen zu der Verzweigungsschaltung,
auf der sie auftreten, umfassen, wie dies in Bezug auf 11 beschrieben
ist. Eine Verzweigungsisolation kann auch durch eine Isolationsschaltung
innerhalb der Kombinationsmodule 224a, 224b, 224c ... 224n erreicht
werden. In jedem Fall kann das Isolationsmodul 222 oder
können
die Kombinationsmodule 224a ... n auch eine Überspannungsschutzschaltung
umfassen, um die Leitungs-Busse oder irgendeine der Verzweigungsschaltungen
gegen Spannungsstöße zu schützen.
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Ähnlich zu
den Leitungsunterbrechern, die in Bezug auf die 10 und 11 beschrieben
sind, kann das Kombinationsmodul 224 in 12 oder 13 ein
Relais, eine Schmelzsicherung, einen automatischen Schalter oder
einen Schaltungsunterbrecher, kombiniert mit einem Lichtbogenfehlerdetektor,
aufweisen. In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Kombinationsmodul 224 einen
Schaltungsunterbrecher mit einer Lichtbogenfehlererfassungsfähigkeit
auf.
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In
der Ausführungsform,
die in 10 dargestellt ist, ist die
Lichtbogenfehlererfassungsfähigkeit durch
die Messspule 221 und zugeordnete, elektronische Komponenten 292 gebildet.
Es ist bevorzugt, dass die elektronischen Komponenten 292 Lichtbogenfehler
in der Art und Weise des AFD-Moduls 220, das in Bezug auf
die 4–8 beschrieben
ist, erfasst. Allerdings wird ersichtlich werden, dass die elektronischen
Komponenten 292 in der Konfiguration variieren können oder
unterschiedlich arbeiten können
im Gegensatz zu solchen des AFD-Moduls 220. Weiterhin können, in
Ausführungsformen,
in denen der Schaltungsunterbrecher 218 eine GFI-Fähigkeit
besitzt, die elektronischen Komponenten 292 irgendeine
Konfiguration darstellen, die im Stand der Technik bekannt ist,
zum Erfassen von Erdungsfehlern. Unter irgendeiner Rate werden die
elektronischen Komponenten 292 so ausgelegt, um ein "AFD" Signal (oder ein "GFI" Signal, falls anwendbar),
in Abhängigkeit
einer Erfassung eines Lichtbogenfehlers oder eines Erdungsfehlers
zu erzeugen. Das AFD oder GFI Signal bewirkt, dass ein magnetisches
Feld um einen Auslöse-Solenoid 295 herum
erzeugt wird, was bewirkt, dass ein Tauchkolben 297 nach
rechts gezogen wird. Der Tauchkolben 297 ist mit einer
Auslöse-Verbindung 299 verbunden,
die wiederum mit dem Anker 274 verbunden ist, so dass eine
Bewegung des Tauchkolbens 297 bewirkt, dass der Anker 274 nach
rechts gezogen wird. Eine Bewegung des Ankers 274 nach
rechts bewirkt, dass der Auslösehebel 276 freigegeben
wird und der Strompfad durch den Schaltungsunterbrecher 218 unterbrochen
wird.
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In
den 14 und 15 nun
ist eine Schalttafel 210 dargestellt, die ein integriertes Schutzsystem
gemäß einer
noch anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung umfasst. In dieser Ausführungsform
werden die Lichtbogenfehlererfassungs- und Leitungsunterbrechungsfunktionen,
die vorstehend beschrieben sind, durch separate Lichtbogenfehlerdetektormodule 220a, 220b, 220c ... 220n und
Leitungsunterbrechermodule 218a, 218b, 218c ... 218n im
Wesentlichen so, wie dies in Bezug auf die 10 und 11 beschrieben
ist, durchgeführt.
Allerdings sind, in dieser Ausführungsform,
die Lichtbogenfehlerdetektormodule 220a, 220b, 220c ... 220n extern
zu den Leitungsunterbrechermodulen 218a, 218b, 218c ... 218n befestigt,
im Gegensatz dazu, dass sie mit einer der Positionen in der Schalttafel 210 verbunden
sind. Die Leitungsunterbrechermodule 218a, 218b, 218c ... 218n können in
einem der Leitungs-Busse L100 oder L200 eingesteckt sein oder damit
verschraubt sein, wie dies in den 10 und 11 dargestellt
ist, oder sie können
separat innerhalb der Schalttafel 210 befestigt und mit
einem der Leitungs-Busse L100 oder L200 mittels Draht verbunden
sein. Das integrierte Schutzsystem kann auch Isolationsmodul(e) 222 und/oder Verzweigungsisolationseinrichtungen
umfassen, im Wesentlichen so, wie dies in Bezug auf 11 beschrieben
ist. In jedem Fall kann (können)
das (die) Isolationsmodul(e) 222 oder die Verzweigungsisolationseinrichtungen
eine Überspannungsschutzschaltung
umfassen, um die Leitungs-Busse oder irgendeine der Verzweigungsschaltungen
gegen Überspannungen
zu schützen.
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In
den 18 und 19 ist
nun ein AFD-Modul 220 dargestellt, das als eines der AFD-Module 220a ... 220n in 10 oder 11 verwendet
werden kann. Das AFD-Modul 220 weist ein Gehäuse 231 auf,
das so angepasst ist, um mit einer der Positionen in der Schalttafel
verbunden zu werden. Ein Leitungsanschluss 233 ist zum
Verbinden des AFD-Moduls 220 mit
einem der Leitungs-Leiter 216a ... 216n mittels
Draht vorgesehen. Ein Leitungsstrom tritt in das AFD-Modul 220 über den
Leitungsanschluss 233 ein, fließt durch das AFD-Modul 220 über den
internen Leitungs-Leiter 237 und verlässt das AFD-Modul 220 über den
Lastanschluss 235, bevor er zu der Last zugeführt wird.
Ein AFD-Sensor 228 umgibt den internen Leitungs-Leiter 237 und
erfasst die Änderungsrate
eines elektrischen Stroms, der durch den internen Leitungs-Leiter 237 fließt. Das Änderungsratensi gnal
von dem Sensor 228 wird zu der AFD-Schaltung 234 zugeführt, die
einen Impuls zu jedem Zeitpunkt erzeugt, zu dem sich das Änderungsratensignal
oberhalb eines ausgewählten
Schwellwerts erhöht.
Das Änderungsratensignal
und/oder die Impulse, erzeugt davon, werden gefiltert, um Signale
oder Impulse außerhalb
eines ausgewählten
Frequenzbereichs zu eliminieren. Die End-Impulse werden dann überwacht,
um zu erfassen, wann die Zahl von Impulsen, die innerhalb eines ausgewählten Zeitintervalls
auftreten, einen vorbestimmten Schwellwert übersteigt. In dem Fall, dass der
Schwellwert überschritten
wird, erzeugt der Detektor 234 ein Lichtbogenfehlererfassungssignal,
das dazu verwendet werden kann, den Leitungsunterbrecher 230 auszulösen. Der
Leitungsunterbrecher 230 in dem AFD-Modul 220 ist
so ausgelegt, um die Energie in der Verzweigungsschaltung zu unterbrechen, resultierend
von einem Lichtbogenfehler, nicht von einem Überstrom- (Überlastung oder Kurzschlussschaltungs-)
Zustand. Dementsprechend ist es, wie in dem 18 und 19 dargestellt
ist, bevorzugt, dass der Leitungsunterbrecher 230 in dem
AFD-Modul 220 ein Relais, im Gegensatz zu einem Schaltungsunterbrecher,
wie dies in Bezug auf die 13 und 14 beschrieben
ist, aufweist.
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In
einer Ausführungsform
weisen die Leitungsunterbrecher Schaltungsunterbrecher auf, die mit
der Schalttafel mittels eine Gehäuses 561 verbunden
sind, wie dies in 20 dargestellt ist. Das Miniaturschaltungsunterbrechergehäuse 561 ist
aus einer elektrisch isolierenden Basis 563, verschlossen an
einer Fläche
durch eine abnehmbare Abdeckung 565, die zusammen die Bauelemente
eines Miniaturschaltungsunterbrechers umschließen, die einen Standard-Schaltungsunterbrecher
aufweisen können,
und einem Erdungsfehlerunterbrechermodul, einem Lichtbogenfehlererfassungssystem,
oder irgendeiner Kombination davon, aufgebaut. In Ausführungsformen,
die ein Lichtbogenfehlererfassungssystem umfassen, wird das Lichtbogenfehlererfassungssystem
vorzugsweise dasjenige sein, das in Bezug auf 1 beschrieben
ist. Allerdings wird ersichtlich werden, dass alternative Typen
von Lichtbogenfehlererfassungssystemen innerhalb des Miniaturschaltungsunterbrechergehäuses 561 umschlossen
sein können.
Eine Klammer 577 ist zum Befestigen des Gehäuses 561 an
einem Befestigungsträger 587 einer
Schalttafel 575 eines elektrischen Verteilungssystems vorgesehen.
Ein elektrisch leitender, klauenähnlicher
Anschluss 569a oder ein Schraubanschluss 569b erstreckt
sich durch die Basis 563, um extern mit einem Leitungs-Bus-Stab 573 innerhalb
der Schalttafel 575 verbunden zu werden. Ähnlich erstreckt
sich ein Tafel-Neutral-Leiter 569 durch das Gehäuse 561 zur
Ver bindung mit einem neutralen Stab 581 in der Schalttafel 575.
Externe Verbindungen mit den Leitungs- und neutralen Leitern, die zu
einem Last-Center einer Verzweigungsschaltung des elektrischen Verteilungssystems
führen,
sind über
einen Lastleitungsleiter 583 und einen Last-Neutral-Leiter 585 jeweils
verbunden. Ein Betätigungsgriff 588 und
eine Test-Taste 567 sind über separate Öffnungen
in der Basis 563 für
eine externe, manuelle Betätigung
des Miniaturschaltungsunterbrechers befestigt.
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In 21 nun ist ein Diagramm eines Miniaturschaltungsunterbrechers 522 vorgesehen,
angepasst so, um innerhalb des Miniaturschaltungsunterbrechergehäuses der 20 aufgenommen zu werden, umfassend Standard-Schaltungsunterbrecher-Komponenten
und ein Lichtbogenfehlererfassungssystem gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Wie in 21 gezeigt
ist, befindet sich der Miniaturschaltungsunterbrecher 522 in einer
geschlossenen Position, was ermöglicht,
dass Leitungsstrom vollständig
durch den Schaltungsunterbrecher und zu einem Last-Center einer
zugeordneten Verzweigungsschaltung hin fließt. Der Leitungsstrom tritt
in den Schaltungsunterbrecher 522 über den klauenähnlichen
Anschluss 569a ein und fließt durch einen stationären Kontaktträger 562,
integral mit dem Anschluss 569a. Der stationäre Kontaktträger 562 besitzt
einen stationären
Kontakt 566, der daran befestigt ist. Wenn sich der stationäre Kontakt 566 in
der geschlossenen Position befindet, stößt er gegen einen bewegbaren
Kontakt 568 an, der mit einem bewegbaren Kontaktträger 564 verbunden
ist. Der Leitungsstrom fließt
dadurch von dem stationären
Kontaktträger 562 zu
dem bewegbaren Kontaktträger 564 durch
den stationären
und bewegbaren Kontakt 566 und 568 jeweils.
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Ein
Anschlussleiter 589 ist elektrisch mit einem Ende an dem
bewegbaren Kontaktträger 564 und
an dem anderen Ende mit einem Joch 572 verbunden, was ermöglicht,
dass Leitungsstrom von dem bewegbaren Kontaktträger 564 zu dem Joch 562 fließt, wenn
sich der Schaltungsunterbrecher 522 in einer geschlossenen
Position befindet. Eine Bimetallleiteranordnung 590, aufgebaut
aus zwei unähnlichen
Thermostat-Materialien, ist elektrisch mit dem Joch 572 verbunden.
Die Bimetallleiteranordnung 590 umfasst eine leitende Platte 5910 an
einem Ende, die elektrisch mit einem internen Leiter 593 verbunden
ist. Wenn sich der Schaltungsunterbrecher 522 in der geschlossenen
Position befindet, fließt
elektrischer Strom von dem Joch 572 über die Bimetallleiteranordnung 590 zu
der leitfähigen
Platte 591 und durch den internen Leiter 593.
Danach führt, wenn
Strom durch den internen Leiter 593 fließt, er durch
eine Messspule 521 hindurch, die im We sentlichen in Bezug
auf 1 beschrieben ist, die die Änderungsrate eines elektrischen
Stroms, der durch den Schaltungsunterbrecher 522 fließt, überwacht. Nach
Verlassen der Messspule 521 fließt der Leitungsstrom zu einem
Lastanschlussblock 570, mit dem Lastleitungs-Leiter 583 (20) befestigt werden kann, um den Leitungsstrom
zu einer Last zuzuführen.
Der Lastanschlussblock 570 ist durch zwei leitfähige Platten
definiert, die so angepasst sind, um mittels einer Schraube verklemmt
zu werden. Der Lastleitungs-Leiter 583 kann
durch Einsetzen davon zwischen zwei leitfähigen Platten und Festziehen
der Schraube der Lastanschlussblöcke 570 befestigt werden.
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Der
Miniaturschaltungsunterbrecher 522 umfasst auch einen neutralen
Anschlussblock 571, an dem der neutrale Lastleiter 585 (20) befestigt werden kann, und zwar in einer ähnlichen
Art und Weise, wie der Lastleitungs-Leiter 583, an dem
Lastanschlussblock 570 befestigt wird. Der Miniaturschaltungsunterbrecher 522 umfasst
weiterhin einen internen, neutralen Leiter 603, elektrisch
verbunden an einem Ende mit der Schaltungsleiterplatte 596 und
an dem anderen Ende mit dem neutralen Schalttafelleiter 579,
wie dies in Bezug auf 20 beschrieben ist. In Ausführungsformen
mit einer Masse-Fehler-Unterbrechungs-
(Ground Fault Interruption – GFI)
Schaltung wird der neutrale Schalttafelleiter 579 über den Sensor 521 zusammen
mit dem internen Leitungs-Leiter 593 geführt, um
eine Nicht-Balance eines Stromflusses zwischen der internen Leitung
und den neutralen Leitungen 593 und 603 zu ermöglichen,
wie dies im Stand der Technik bekannt ist. Eine vollständigere
Beschreibung der GFI-Schaltung ist in dem US-Patent Nr. 5,446,431
offenbart, die auf den vorliegenden Inhaber übertragen ist, und hier unter Bezugnahme
darauf eingeschlossen wird.
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In 22 nun ist der Miniaturschaltungsunterbrecher 522 in
einer offenen Position dargestellt. In der offenen Position wird
der bewegbare Kontaktträger 564 von
dem stationären
Kontaktträger 562 weg
bewegt, was bewirkt, dass der bewegbare Kontakt 568 von
dem stationären
Kontakt 566 getrennt wird, und den elektrischen Strom,
der durch den Schaltungsunterbrecher 522 fließt, unterbricht.
Der Schaltungsunterbrecher 522 kann in irgendeiner Art und
Weise so ausgelöst
werden, dass er offen ist, umfassend eine manuelle Kontrolle und
in Abhängigkeit
von thermisch und elektromagnetisch erfassten Überlastungszuständen und
Erdungsfehlerzuständen.
Da der Mechanismus, um den Schaltungsunterbrecher 522 in
eine offene Stellung auszulösen,
im Detail in dem Patent Nr. 5,446,431 beschrieben ist, wird er hier
nur kurz beschrieben werden.
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Der
Miniaturschaltungsunterbrecher 522 kann zwischen der offenen
und der geschlossenen Position durch einen Benutzer bewegt werden,
der manuell den Betätigungsgriff 588 nach
rechts oder nach links jeweils bewegt, was eine entsprechende Bewegung
der Oberseite des bewegbaren Kontaktträgers 564 nach links
oder nach rechts von einer Grundstellungsposition aus bewirkt. Eine
Kippfeder 578 ist an einem Ende mit dem Betätigungsgriff 588 und
an dem anderen Ende mit dem Boden des bewegbaren Kontaktträgers 564 verbunden.
Wenn sich die Oberseite des bewegbaren Kontaktträgers 564 links von
der Gleichgewichtsposition aus befindet, dient die Kippfeder 578 dazu,
den Boden des bewegbaren Kontaktträgers 564 zu der geschlossenen
Position hin vorzuspannen. Umgekehrt spannt, wenn sich die Oberseite
des bewegbaren Kontaktträgers 564 rechts
von der Gleichgewichtsposition aus befindet, die Kippfeder 578 den
Boden des bewegbaren Kontaktträgers
zu der offenen Position hin vor.
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Der
Miniaturschaltungsunterbrecher 522 kann zu seiner offenen
Stellung hin ausgelöst
werden, und zwar in Abhängigkeit
eines Erfassens von verschiedenen Typen von Fehlerzuständen. Unter dem
Auftreten eines moderat gehaltenen Überlastungszustands wird, wenn
sich die Kontakte 566 und 568 in einer geschlossenen
Position befinden, die Bimetallleiteranordnung 590 erwärmt und
nach rechts gebogen. Ein Biegen der Bimetallleiteranordnung 590 bewirkt,
dass ein Anker 574 und ein Joch 572 in Gegenuhrzeigerrichtung
schwingen und einen Auslösehebel 576 freigeben.
Der Auslösehebel 576 dreht sich
in Uhrzeigerrichtung um den Stift 580 herum, was bewirkt,
dass die Kippfeder 578 den Boden des bewegbaren Kontaktträgers 564 von
dem stationären Kontakt 566 wegzieht
und Strompfad unterbricht.
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Ähnlich wird,
unter dem Auftreten eines übermäßigen Stromüberlastungszustands,
ein hohes magnetisches Flussfeld um das Joch 572 herum
erzeugt. Der Anker 574 wird zu dem Joch 572 hin
durch das magnetische Feld gezogen, was bewirkt, dass der Auslösehebel 576 von
dem Joch 574 freigegeben wird. Wie in Bezug auf die thermischen
Auslösevorgänge beschrieben
ist, bewirkt eine Freigabe des Auslösehebels 576 von dem
Anker 574, dass die Kippfeder den Boden des bewegbaren
Kontaktträgers 564 von
dem stationären
Kontakt 566 wegzieht und den Strompfad unterbricht.
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Schließlich sind
elektronische Bauelemente 592, befestigt an einer Schaltungsplatte 596,
zum Verarbeiten des Signalausgangs von dem Sensor 521 und
zum Bestimmen, ob ein Lichtbogenfehlerzustand oder ein Erdungsfehlerzustand
vorhanden ist, vorgesehen.
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Die
elektronischen Bauelemente 592 für ein Erfassen von Lichtbogenfehlern
sind vorzugsweise dieselben wie diejenigen, die in Bezug auf 2 oder 5 beschrieben
sind, allerdings wird ersichtlich werden, das irgendeine Konfiguration
von elektronischen Bauelementen 592, bekannt im Stand der Technik
zum Erfassen von Lichtbogenfehlern, vorgesehen sein kann. Ähnlich können die
elektronischen Bauelemente 592 irgendeine Konfiguration
wiedergeben, die im Stand der Technik zum Erfassen von Erdungsfehlern
bekannt ist. Unter irgendeiner Rate sind die elektronischen Bauelemente 592 so
ausgelegt, um entweder ein "AFD" und/oder ein "GFI" Auslösesignal
entsprechend dazu zu erzeugen, ob der Schaltungsunterbrecher 592 so
ausgelegt ist, um Lichtbogenfehler und/oder Erdungsfehler zu erfassen.
In Abhängigkeit
der Erzeugung entweder eines AFD oder eines GFI Auslösesignals
wird ein magnetisches Feld um einen Auslösesolenoid 595 herum erzeugt,
was bewirkt, dass ein Tauchkolben 597 nach rechts gezogen
wird. Der Tauchkolben 597 ist mit einem Auslösehebel 599 verbunden,
der wiederum mit dem Anker 574 verbunden ist, so dass die
Bewegung des Tauchkolbens 597 bewirkt, dass der Anker 574 nach
rechts gezogen wird. Wie zuvor beschrieben ist, bewirkt eine Bewegung
des Ankers 574 nach rechts, dass der Auslösehebel 576 freigegeben
wird und der Strompfad durch den Schaltungsunterbrecher 522 unterbrochen
wird.
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Ein
Flag-Anker 605 ist mit dem Auslösehebel 576 durch
einen Rücksetzstift 609 verbunden.
Wenn der Auslösehebel 576 von
dem Anker 574 in Abhängigkeit
von irgend einem von verschiedenen Typen von Auslösezuständen, die
vorstehend beschrieben sind, freigegeben wird, wird der Flag-Anker 605 nach rechts
bewegt und wird durch eine Linse 607 sichtbar, was demzufolge
eine externe Auslöseanzeige, nach
außen
zu dem Gehäuse
des Schaltungsunterbrechers 522, liefert.
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Wie
in 21 gezeigt ist, umfasst der Schaltungsunterbrecher 522 weiterhin
einen Auslöse-Indikator 594 unabhängig von
dem Flag-Anker 605 für ein
spezifisches Anzeigen dann, wenn der Schaltungsunterbrecher 522 zu
einer offenen Stelle durch einen Lichtbogenfehler oder einen Erdungsfehler ausgelöst worden
ist. Der Auslöse-Indikator 594 ist an
einem Ende mit der Schaltungsleiterplatte 596 verbunden,
auf der die elektronischen Komponenten 592 verbunden sind,
wie dies vorstehend beschrieben ist, zum Erfassen von Lichtbogenfehlern und/oder
Erdungsfehlern. Unter Erzeugung entweder eines AFD oder GFI Auslösesignals
wird der Schaltungsunterbrecher 522 zu seiner offenen Stellung ausgelöst und der
Auslöse-Indikator 594 liefert
ein sichtbares Signal 598 nach außen zu dem Gehäuse des
Schaltungsunterbrechers 522.
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Unter
Bezugnahme nun auf 23 wird der Auslöse-Indikator 594 in
größerem Detail
beschrieben. Der Auslöse-Indikator 594 weist
eine Lichtquelle 600, einen Lichtkanal 602 und
eine Apertur bzw. Öffnung 604 auf.
Die Lichtquelle kann eine Licht emittierende Diode (LED), ein Neon-Lampenkolben
oder irgendeine andere, geeignete Lichtquelle, die im Stand der
Technik bekannt ist, aufweisen. Die Lichtquelle ist an der Schaltungsleiterplatte 596 innerhalb
des Schaltungsunterbrechergehäuses
befestigt und wird in Abhängigkeit
der Erzeugung entweder eines AFD oder eines GFI Auslösesignals
erzeugt. Eine Beleuchtung der Lichtquelle 600 bewirkt,
dass Lichtwellen nach außen
von der Lichtquelle in einer Richtung, die durch die Pfeile 606 angenähert sind,
abgegeben wird. Ein Lichtkanal 602, der ein Ende zu der
Lichtquelle ausgerichtet besitzt, schneidet im Wesentlichen die
Lichtwellen, die von der Lichtquelle ausgehen. Der Lichtkanal kann
ein Lichtrohr bzw. einen Lichtleiter (21 und 23),
ein faseroptisches Kabel (24),
einen offenen Bereich des Schaltungsunterbrechergehäuses (25) oder nur irgendeine andere, geeignete Einrichtung,
die im Stand der Technik bekannt ist, aufweisen, ist allerdings
vorzugsweise aus einem nicht-leitenden Material aufgebaut, so dass
er nicht mit den Strom führenden
Teilen innerhalb des Schaltungsunterbrechers in Wechselwirkung tritt.
Unter Erreichen des Kanals werden die Lichtwellen nach hinten und
nach vorne zwischen den inneren Wänden des Kanals, wie dies durch
die Pfeile 606 in 23 angenähert ist,
zurückgeworfen,
wobei sie schließlich
die Öffnung 604 an dem
anderen Ende des Kanals erreichen und über die äußere Fläche 606 des Schaltungsunterbrechergehäuses austreten.
Dementsprechend kann ein Benutzer den Schaltungsunterbrecher-Auslöse-Zustand
durch Beobachten der Außenseite
des Schaltungsunterbrechergehäuses
bestimmen. Allgemein zeigt das Vorhandensein eines Lichtaustritts
außerhalb
des Gehäuses
an, dass ein Auslöse-Zustand aufgetreten
ist, während
das Nichtvorhandensein von Licht anzeigt, dass ein Auslöse-Zustand
nicht aufgetreten ist oder dass der Schaltungsunterbrecher aufgrund
elektromechanischer oder thermischer Zustände ausgelöst hat.
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Vorzugsweise
wird dort, wo der Schaltungsunterbrecher 522 sowohl eine
AFD als auch einen GFI Erfasungsschaltung enthält, der Auslöse-Indikator 594 anzeigen,
welcher Typ eines Fehlerzustands die unterbrochene Schaltung verursachte.
Dies kann durch Verwenden von mehreren Lichtquellen ausgeführt werden,
wobei jedes auf ein unter schiedliches, jeweiliges AFD oder GFI Auslösesignal
anspricht. Zusätzlich
ist es bevorzugt, dass die Lichtquellen oder eine einzelne Lichtquelle
mehrfach gefärbt
ist, so dass eine Beleuchtung einer bestimmten Farbe anzeigen wird,
ob der Schaltungsunterbrecher 522 zu seinem offenen Zustand
durch einen Lichtbogenfehler oder einen Erdungsfehler ausgelöst wurde. Eine
repräsentative
Schaltung zum Durchführen
dieser Maßnahme
ist in 26 dargestellt, die eine rote LED 613 zum
Anzeigen eines GFI Fehlerzustands und eine gelbe LED 629 zum
Anzeigen eines AFD Fehlerzustands verwendet. Natürlich wird ersichtlich werden,
dass die Farbkonfiguration von LEDs umgekehrt werden kann, oder
dass alternative Farben, andere als rot und gelb, verwendet werden
können.
-
In
der Ausführungsform,
die in 26 dargestellt ist, ist jede
der LEDs 613 und 629 elektrisch zwischen dem Leitungs-
und neutralen Leiter auf einer Leitungsseite des Schaltungsunterbrechers,
isoliert von der Lastseite des Schaltungsunterbrechers durch jeweilige
Optotriacs 611 und 625, verbunden, um irgendwelche
Potentialleckagepfade von der Leitung zu der Last, nachdem der Unterbrecher
ausgelöst
wurde, zu verhindern. Eine Aktivierung eines GFI (oder AFD) Auslösesignals
durch die elektronischen Bauelemente 592 (21) bewirkt, dass elektrischer Strom durch den
Optotriac 611 (oder 625) fließt, was wiederum einen Strompfad
von der Leitung zu neutral durch die LED 613 (oder 629)
liefert. Um die LEDs 613 oder 629 beleuchtet zu
halten, nachdem der Unterbrecher ausgelöst wurde, sind die Optotriacs 611 oder 625 mit
einem leitfähigen
Zustand verriegelt, in dem sie direkt von der Leitungsseite des Unterbrechers
mit Strom versorgt werden, was demzufolge einen minimalen Strom über die
Leitungsseite der Optotriacs 611 oder 625, unabhängig irgendeines
Signalisierens von der GFI oder AFD Schaltung, liefert.
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Unter
normalen Betriebszuständen
besitzt der Kondensator 617 keinen Entladungspfad und behält deshalb
einen Spannungspegel, spezifiziert durch die Zenerdiode 615,
bei. Wenn der Optotriac-Treiber 611 (oder 625)
durch die GFI (oder AFD) Schaltung einmal getriggert ist, ist der
Kondensator 617 in der Lage, sich über die LED 613 (oder 629)
nur dann zu entladen, wenn der Optotriac-Treiber 611 (oder 625)
in dem negativen, halben Zyklus aktiviert ist. Die RC-Zeitkonstante,
geliefert durch den Widerstand 619 (oder 627)
und den Kondensator 617, dient dazu, den Strom oberhalb
des maximalen Haltestroms des Optotriacs 611 (oder 625)
zu halten. Dies schafft einen vorwärtsvorgespannten Strompfad
zu der LED 613 (oder 629) für die Dauer des negativen, halben
Zyklus. An dem nächsten,
positiven halben Zyklus wird sich der Kondensator 617 auf
den Pegel, spezifiziert durch die Zenerdiode 615, entladen.
Der positive, halbe Zyklus wird auch einen Strom liefern, um den
Optotriac 611 oder 625 leitend zu halten. Wenn
der Optotriac-Treiber 611 oder 625 zu Anfang durch
die GFI oder AFD Schaltung an einem positiven halben Zyklus getriggert
wurde, würde
Strom von dem positiven halben Zyklus den Strom liefern, der notwendig
ist, um den Optotriac-Treiber 611 oder 625 leitend
zu halten. Wenn einmal der Spannungspegel des positiven, halben
Zyklus damit beginnt, unterhalb des Spannungspegels abzufallen,
auf den der Kondensator 617 aufgeladen wurde, wird der
Kondensator 617 damit starten, sich über die LED 613 oder 629 zu
entladen. Die RC-Zeitkonstante,
geliefert durch einen Widerstand 619 (oder 627)
und den Kondensator 617, dient dazu, den Strom oberhalb
des maximalen Haltestroms des Optotriacs 611 (oder 625)
zu halten.
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Eine
Zenerdiode 615 wird als ein Spannungsregulator verwendet,
um den Betrieb der Schaltung nicht-sensitiv in Bezug auf Fluktuation
in der Leitungsspannung zu halten. Ein Gleichrichter 623 wird
dazu verwendet, die LED 613 gegen große Umkehrspannungen zu schützen. Ein
Widerstand 621 wird als ein Strombegrenzer für den Strom,
der durch die LEDs 613 oder 629 fließt, verwendet.
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In 27 nun ist eine alternative Ausführungsform
eines Auslöse-Indikators 524 gezeigt,
bei dem ein Tauchkolben 610 an der Schaltungsleiterplatte 596 innerhalb
des Schaltungsunterbrechergehäuses
befestigt ist. Der Tauchkolben 610 ist zwischen einer zurückgezogenen
Position und einer ausgefahrenen Position in Abhängigkeit der Aktivierung des
Auslösesignals
bewegbar. Wenn er sich in einer ausgefahrenen Position befindet,
erstreckt sich eine gefärbte
Spitze 612 nach außen
von dem Tauchkolben 610 in Abhängigkeit der Erzeugung eines Auslösesignals.
Ein Lichtrohr 602 ist so ausgerichtet, dass sich ein Ende
des Lichtrohrs 602 angrenzend an die gefärbte Spitze 612 befindet,
wenn sich der Tauchkolben in der ausgefahrenen Position befindet. Das
andere Ende des Lichtrohrs erstreckt sich über die äußere Oberfläche 606 des Schaltungsunterbrechergehäuses hinaus.
Umgebungslicht, außen
zu dem Schaltungsunterbrechergehäuse,
tritt in das Lichtrohr 602 über die Öffnung 604 ein und
wird nach hinten und nach vorne entlang der Länge des Lichtrohrs 602 reflektiert,
bis es den Tauchkolben 610 erreicht. Unter Erreichen des
Tauchkolbens 610 wird das Licht zurück zu der Öffnung 604 hin reflektiert. Wenn
ein Auslösesignal
erzeugt worden ist, was bewirkt, dass sich die gefärbte Spitze 612 nach
außen von
dem Tauchkolben 610 erstreckt, wird eine Reflexion von
gefärbtem
Licht von der gefärbten
Spitze 612 entlang der Oberfläche des Lichtrohrs 602 propagiert
und tritt aus der Öffnung 604 aus.
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In 28 nun ist eine andere, alternative Ausführungsform
des Auslöse-Indikators 594 dargestellt,
bei der eine Bimetall-Scheibe 614 an der Schaltungsleiterplatte 596 innerhalb
des Schaltungsunterbrechergehäuses
befestigt ist. Die Bimetall-Scheibe 614 ist thermisch zwischen
einer im Wesentlichen flachen Position und einer konvexen Position
in Abhängigkeit
von der Aktivierung des Auslösesignals
bewegbar. Wenn sie sich in der konvexen Position befindet, erstreckt
sich die gefärbte
Oberseite 616 der Bimetall-Scheibe 614 nach außen von
der Schaltungsleiterplatte 596 in Abhängigkeit der Erzeugung eines
Auslösesingals.
Ein Lichtrohr 602 ist so ausgerichtet, dass ein Ende des
Lichtrohrs angrenzend an die gefärbte
Oberseite 616 vorliegt, wenn sie sich in der konvexen Position
befindet. Das andere Ende des Lichtrohrs erstreckt sich über die äußere Oberfläche 606 des
Schaltungsunterbrechergehäuses
hinaus. Umgebungslicht, extern zu dem Schaltungsunterbrechergehäuse, tritt
in das Lichtrohr 602 über
die Öffnung 604 ein
und wird nach hinten und nach vorne entlang der Länge des
Lichtrohrs 602 reflektiert, bis es die Bimetall-Scheibe 614 erreicht.
Unter Erreichen der Bimetall-Scheibe 614 wird das Licht
nach hinten zu der Öffnung 604 hin
reflektiert. Wenn ein Auslösesignal
erzeugt worden ist, was bewirkt, dass sich die gefärbte Oberseite 616 der
Bimetall-Scheibe 614 nach außen von der Schaltungsleiterplatte 596 erstreckt,
wird eine Reflexion des gefärbten
Lichts von der gefärbten
Oberseite 616 entlang der Oberfläche des Lichtrohrs 602 propagiert
und tritt aus der Öffnung 604 aus.
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Wie
in Bezug auf 26 beschrieben ist, ist es
bevorzugt, dass der Auslöse-Indikator dazu geeignet
ist, zu unterscheiden, ob das Auslösesignal durch die AFD oder
GFI Schaltung erzeugt worden ist. Dies kann unter Verwendung von
Mehrfach-Auslöse-Indikatoren des Typs
vorgenommen werden, der in den 27 oder 28 dargestellt
ist, wobei jeder auf die Erzeugung entweder eines AFD oder eines
GFI Auslösesignals
anspricht. Jeder der jeweiligen Auslöse-Indikatoren kann eine unterschiedliche
Farbe einer gefärbten
Spitze (27) oder eine gefärbte Oberseite
(28) umfassen, so dass eine Reflexion von Licht
von einer bestimmten Farbe den bestimmten Typ eines Fehlerzustands
identifiziert, der durch den Schaltungsunterbrecher verursacht ist,
um einen offenen Zustand auszulösen.
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In
den 29 und 30 sind
nun weitere Ausführungsformen
des Auslöse-Indikators 594 dargestellt,
umfassend eine Reset-Taste 618 und einen Test-Schalter 626.
Wie in 29 dargestellt ist, ist die
Reset-Taste 618 integral mit dem Ende des Lichtrohrs 602,
sich über
das Schaltungsunterbrechergehäuse 608 hinaus
erstreckend, ausgebildet, allerdings wird ersichtlich werden, dass
die Reset-Taste in einer unterschiedlichen Position und physikalisch
unabhängig
von dem Lichtrohr 602 angeordnet sein kann. Die Reset-Taste 618 ist
so ausgelegt, um nach innen durch einen Benutzer in der Richtung
des Pfeils 620 hinein gedrückt zu werden, um dadurch zu bewirken,
dass das Lichtrohr nach innen innerhalb des Schaltungsunterbrechergehäuses 608 bewegt wird.
Der Auslöse-Indikator 594 kann
auch eine Schrauben- bzw. Spiralfeder 622 umfassen, die
dann komprimiert wird, wenn die Reset-Taste 618 niedergedrückt wird,
und die zurück
springt, wenn die Reset-Taste 618 freigegeben wird. Das
Lichtrohr 602 wird vorzugsweise aus einem relativ steifen
Material aufgebaut, wie beispielsweise Polycarbonat oder Acrylkunststoff,
so dass der Bodenbereich des Lichtrohrs 602 nach innen
in der Richtung des Pfeils 620 bewegt wird, wenn die Reset-Taste
niedergedrückt wird.
Der Bereich des Lichtrohrs 602 drückt deshalb physikalisch auf
den Tauchkolben 610 (29)
oder die Bimetall-Scheibe 614 (30)
nach unten, um so den Tauchkolben oder die Bimetall-Scheibe zurück zu deren
jeweiligen, nicht ausgelösten
Position zurückzuversetzen
(z.B. zurückgezogene
oder im Wesentlichen flache Position).
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Der
Auslöse-Indikator 594 kann
auch mit einem Test-Schalter 626, umfassend einen ersten
Kontakt 628, einen zweiten Kontakt 630 und eine Drück-Test-Taste
zum Aktivieren des Test-Schalters 626, versehen sein. Die
Drück-Test-Taste
kann die Reset-Taste 618, wie sie in 29 und 30 dargestellt
ist, aufweisen, oder kann eine unabhängige Drück-Test-Taste 638 aufweisen,
wie dies in 31 dargestellt ist. In jedem
Fall wird, unter Niederdrücken
der Drück-Test-Taste,
der erste Kontakt 628 nach unten auf den zweiten Kontakt 630 gedrückt, was
eine elektrische Verbindung zwischen den zwei Kontakten 628, 630 bildet.
Der zweite Kontakt 630 ist mit einer Stromquelle 632 verbunden,
während
der erste Kontakt 628 mit den elektrischen Komponenten 592 innerhalb
des Schaltungsunterbrechers verbunden ist. Demzufolge bewirkt ein
Niederdrücken
der Drück-Test-Taste 618,
dass die Stromquelle 632 elektrisch mit den elektrischen
Komponenten 592 innerhalb des Schaltungsunterbrechers verbunden wird.
Die elektronischen Bauelemente 592 interpretieren danach
den Einfluss von Strom von der Stromquelle als einen Fehlerzustand
und aktivieren ein Auslösesignal
in Abhängigkeit
davon. Eine Aktivierung des Auslösesignals
bewirkt, dass der Auslöse-Indikator 594 ein
Lichtsignal oder ein reflektiertes Lichtsignal extern zu dem Schaltungsunterbrechergehäuse erzeugt,
wie dies vorstehend beschrieben ist. Unter Freigabe der Drück-Test-Taste 618 kehrt der
erste Kontakt 628 zu seiner Anfangsposition, von dem zweiten
Kontakt 630 entfernt, zurück, was eine Unterbrechung
des elektrischen Pfads zwischen der Stromquelle 632 und
den elektronischen Bauelementen 592 innerhalb des Schaltungsunterbrechers
bewirkt.
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In
Ausführungsformen
wie solche, die in den 29 und 30 gezeigt
sind, in denen eine einzelne Taste 618 als sowohl eine
Reset-Taste als auch eine Drück-Test-Taste
verwendet wird, muss eine Zeitverzögerungsschaltung innerhalb
der elektronischen Bauelemente innerhalb des Schaltungsunterbrechers
eingeschlossen werden. Insoweit, wie Zeitverzögerungsschaltungen ausreichend
im Stand der Technik bekannt sind, werden sie hier im Detail nicht beschrieben
werden. Es ist ausreichend anzugeben, dass, unter Niederdrücken der
Reset-Taste/Drück-Test-Taste 618,
die elektronischen Bauelemente 592 innerhalb des Schaltungsunterbrechers ein
Auslösesignal
aktivieren werden, bis die Reset-Taste/Drück-Test-Taste, für eine vorbestimmte Zeitperiode,
niedergedrückt
wird. Dementsprechend kann ein Benutzer, der beabsichtigt, den Auslöse-Indikator 594 zurückzusetzen,
kurz die Reset-Taste 618 niederdrücken, ohne dabei nachteilig
ein Auslösesignal
zu aktivieren.
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Eine
weitere Ausführungsform
des Auslöse-Indikators 594 ist
in 32 dargestellt, in der der Test-Schalter durch
Verdrehen, im Gegensatz zu einem Niederdrücken auf das Lichtrohr 602,
aktiviert werden kann. In dieser Ausführungsform ist ein Nocken 634 an
dem Lichtrohr 602 befestigt. Eine Drehung des Lichtrohrs 602 bewirkt,
dass der Nocken 634 den ersten Kontakt 628 zu
dem zweiten Kontakt 630 hin bildet und schließlich eine
elektrische Verbindung zwischen einer Stromquelle und den elektrischen
Bauelementen 592 innerhalb des Schaltungsunterbrechers
bildet. Wie vorstehend in Bezug auf die 29 und 30 beschrieben
ist, aktivieren die elektronischen Bauelemente 592 ein
Auslösesignal, was
wiederum bewirkt, dass der Auslöse-Indikator 594 ein
Lichtsignal oder ein reflektiertes Lichtsignal, extern zu dem Schaltungsunterbrechergehäuse, erzeugt.
Wie in 32 dargestellt ist, kann das
vorstehend beschriebene Verdreh-Test-Merkmal mit dem Drück-Reset-Merkmal,
diskutiert in Bezug auf die 29 und 30,
kombiniert werden. Weiterhin kann der Auslöse-Indikator 594 ein
Verdreh-Reset-Merkmal, kombiniert mit ei nem Drück-Test-Merkmal, einem Drück-Reset-Merkmal
und einem Drück-Test-Merkmal,
oder einem Verdreh-Reset-Merkmal und einem Verdreh-Test-Merkmal,
umfassen.
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33 stellt die Beziehung unter den Bauelementen
zum Auslösen
eines Schaltungsunterbrechers in Abhängigkeit eines Erfassens von
Lichtbogenfehlern, von Erdungsfehlern und von Überlastungen dar. Um das Auftreten
eines Lichtbogenfehlers zu erfassen, wenn sich die Schaltungsunterbrecherkontakte
in einer geschlossenen Position befinden, überwacht ein Lichtbogenfehlersensor 740 eine Änderungsrate
eines elektrischen Stromes in dem Leitungs-Leiter 734 und
liefert ein Signal, das die Änderungsrate
einstellt, zu einer Auslöseschaltung 742, die
eine elektronische Schaltung aufweist, befestigt an der Schaltungsleiterplatte 742.
Die Lichtbogenfehlererfassungsschaltung 743 in der Auslöseschaltung 742 analysiert
das Signal hinsichtlich Charakteristika eines Lichtbogenfehlers.
Wenn eine Lichtbogenfehlererfassungsschaltung 743 das Vorhandensein
eines Lichtbogenfehlers erfasst, schickt sie ein Auslösesignal
zu dem Verriegelungsmechanismus 720, um den Schaltpunktunterbrecher 710 auszulösen.
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Um
das Auftreten eines Erdungsfehlers zu erfassen, wenn sich die Schaltungsunterbrecherkontakte
in einer geschlossenen Position befinden, erfasst ein Erdungsfehlersensor 741 die
Differenz in dem Strom in dem Leitungs-Leiter 734 und einem neutralen
Leiter 733 und liefert ein Signal, das die Differenz darstellt,
und zwar zu der Auslöseschaltung 742.
Die Erdungsfehlererfassungsschaltung 745 in der Auslöseschaltung 742 analysiert
das Signal hinsichtlich Charakteristika eines Erdungsfehlers. Falls die
Erdungsfehlererfassungsschaltung 745 einen Erdungsfehler
erfasst, schickt die Auslöseschaltung 742 ein
Auslösesignal
zu dem Verriegelungsmechanismus 720, um den Schaltungsunterbrecher 710 auszulösen, und
zwar in derselben Art und Weise, wie dies vorstehend beschrieben
ist.
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Um
das Auftreten einer Überlastung
zu erfassen, wenn sich die Schaltungsunterbrecherkontakte in einer
geschlossenen Position befinden, tastet die Überlastungsschaltung 747 der
Auslöseschaltung 742 den
Strom ab, der durch den Leitungs-Leiter 734 fließt. Die Überlastungsschaltung 747 analysiert Stromabtastungen
hinsichtlich Charakteristika einer Überlastung. Falls die Auslöseschaltung 742 eine Überlastung
erfasst, schickt die Auslöseschaltung ein
Auslösesignal
zu dem Verriegelungsmechanismus 720, um den Schaltungsunterbrecher
auszulösen,
und zwar in derselben Art und Weise, wie dies vorstehend beschrieben
ist.
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Die
Flexibilität
von elektronischen Bauelementen der Auslöseschaltung stattet den Schaltungsunterbrecher
mit einer Vielzahl von Erfassungsmerkmalen aus. Der Schaltungsunterbrecher
kann mit einer Schaltung versehen sein, um den Unterbrecher in Abhängigkeit
eines Lichtbogenfehlers, eines Erdungsfehlers oder einer Überlastung
zu öffnen.
Die elektronischen Bauelemente der Auslöseschaltung können so
modifiziert werden, um nur einen der vorstehenden Zustände zu erfassen,
oder alle der aufgelisteten Zustände.
In jedem möglichen
Fall wird die Auslöseschaltung
zu dem Verriegelungsmechanismus 720 ein Auslösesignal
in Abhängigkeit
des Auftretens eines erfassten Zustands zuführen.
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33 umfasst eine vergrößerte Seitenaufrissansicht
einer Ausführungsform
des Verriegelungsmechanismus 720. Der Verriegelungsmechanismus 720 enthält eine
Spule 750, einen Tauchkolben 752, eine Verriegelungsplatte 754 und
eine Vorspannfeder 756. Die Spule 750 ist typischerweise
ein Solenoid, und der Tauchkolben 752 ist für eine Bewegung
in die Spule 750 hinein positioniert. Die Verriegelungsplatte 754 der 33 besitzt einen rechtwinkligen Kunststoffblockteil 760,
teilweise umgeben durch einen dünnen
Metallmantel 762. Der Kunststoffblockteil 760 besitzt
ein Öffnungsende,
das sich mit einem Stahlzylinderkolben 752 verbindet, um
die Tauchkolben/Verriegelungsplattenanordnung zu bilden. Wenn sich
der Verriegelungsmechanismus 720 in der eingegriffenen
Position befindet, greift das Sitzende der Verriegelungsplatte 754 in
den Auslösehebel 718 ein.
Der Metallmantel 762 der Verriegelungsplatte 754 bildet
eine glatte, nicht korrosive Oberfläche für eine leichte Bewegung innerhalb
des Unterbrechergehäuses 728 und
von dem Auslösehebel 718 weg.
Die sanfte Bewegung von der ausgefahrenen Position zu der zurückgezogenen
Position verleiht dem Unterbrecher 710 eine gleichmäßige Auslösewirkung.
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Der
Verrieglungsmechanismus der 33 umfasst
weiterhin eine Vorspannfeder 756, die den Tauchkolben 752 umgibt.
Ein Ende der Vorspannfeder 756 stößt gegen die Verriegelungsplatte 754 an und
das andere Ende stößt gegen
die Spule 750 an. Die Vorspannfeder 756 kann gegen
den äußeren Bereich
des Spulengehäuses 758 anstoßen oder
die Vorspannfeder kann innerhalb der Spule 750 positioniert
werden (siehe 34). Die Vorspannfeder 756 drückt die
Tauchkolben/Verriegelungsplattenanordnung 752 und 754 von
der Spule 750 weg, um sie zu der ausgefahrenen Position
vorzuspannen, um den Auslösehebel 718 an
die Verriegelungsplatte 754 anzulegen.
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Wenn
eine Überlastung,
ein Erdungsfehler oder ein Lichtbogenfehler durch die Auslöseschaltung
erfasst wird, schickt die Auslöseschaltung
ein Auslösesignal
zu der Spule 750. Das Auslösesignal beaufschlagt die Spule 750 mit
Energie und erzeugt ein magnetisches Feld innerhalb der Spule 750.
Das magnetische Feld zieht den Tauchkolben 752 weiter in
die Spule 750 hinein. Die Bewegung des Tauchkolbens in
die Spule 750 hinein bewegt die Tauchkolben/Verriegelungsplattenanordnung 752 und 754 nach
rechts und drückt
die Vorspannfeder 756 zusammen. Diese Bewegung zieht die
Verriegelungsplatte 754 von dem Auslösehebel 718 weg und
bringt den Auslösehebel 718 von
seinem Sitz an der Verriegelungsplatte 754 außer Eingriff.
Der Auslösehebel 718 gleitet
von der Verriegelungsplatte 754 weg in die ausgelöste Position
hinein, um dadurch die Separation des bewegbaren Kontakts 726 von
dem stationären
Kontakt 724 und ein Öffnen
des Schaltungsunterbrechers 710 zu bewirken.
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33 stellt auch ein zusätzliches Merkmal für den Auslösemechanismus 720 dar.
Ein sich nach oben erstreckender Anschlag 764 ist auf der
Verriegelungsplatte 754 gebildet. Der Anschlag 764 begrenzt
die Bewegung der Tauchkolben/Verriegelungsplattenanordnung innerhalb
des Gehäuses 728. Der
Anschlag 764 hält
die Bewegung der Tauchkolben/Verriegelungsplattenanordnung 752 und 754 nach
links an, nachdem die Anordnung die Position erreicht hat, die dazu
notwendig ist, um den Auslösehebel 718 in
Eingriff zu bringen. Der Anschlag 764 hält auch die Bewegung der Anordnung 752 und 754 nach
rechts an, nachdem sie die Position erreicht hat, die dazu nötig ist,
um den Auslösehebel 718 von
seinem Sitz auf der Verriegelungsplatte 754 außer Eingriff
zu bringen.
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Wenn
sich einmal der Schaltungsunterbrecher in der freigegebenen Position
befindet, was bewirkt, dass sich der Auslösehebel 718 in der
ausgelösten
Position befindet, hört
Strom auf, von dem Leitungsanschluss zu dem Lastanschluss zu fließen. Strom
fließt
nicht länger
durch den Leitungs-Leiter. Die Stromsensoren 740 und 741 hören damit
auf, Signale zu der Auslöseschaltung
zuzuführen,
da kein Strom verfügbar
ist, um ihn zu messen. Die Auslöseschaltung
hört damit
auf, ein Auslösesignal
zu dem Auslösemechanismus 720 zuzuführen, so
dass die Spule 750 nicht länger erregt ist. Das magnetische Feld
in der Spule 750 verschwindet und die Vorspannfeder 756 führt den
Tauchkolben 752 und die Verriegelungsplatte 754 zu
deren eingegriffenen Position zurück. Um den Schaltungsunterbrecher
zurückzusetzen,
bewegt ein Benutzer manuell einen Griff bzw. eine Handha be zu der
typischen Reset-Position hin, was den Auslösehebel 718 nach oben
zu seiner verriegelten Position bewegt. Die obere Kante des Auslösehebels 817 bewegt
die Tauchkolben/Verriegelungsplatte 752 und 754 zu
der Spule 750, durch Zusammendrücken der Vorspannfeder 756,
hin. Wenn der Auslösehebel 718 seine
obere Position erreicht, kehrt die Tauchkolben/Verriegelungsplatte 754 zu
deren eingegriffener Position zurück, was den Auslösehebel 718 zu
seiner verriegelten Position führt.
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Dabei
sind verschiedene, alternative Ausführungsformen für den integrierten
Verriegelungsmechanismus, gebildet durch die Tauchkolben/Verriegelungsplattenanordnung 752 und 754 und
den Auslösehebel 718,
vorhanden. 34 stellt eine andere Ausführungsform
der Tauchkolben/Verriegelungsplattenanordnung 752 und 754 dar.
In diesem Fall führt
der Tauchkolben 752 die Funktion der Verriegelungsplatte
in der eingegriffenen Position durch, durch Vorsehen eines Sitzes,
um mechanisch in den Auslösehebel 718 einzugreifen.
Der Tauchkolben 752 ist ein Stahlzylinder mit einem abgeflachten
Sitzende für
einen mechanischen Eingriff mit dem Auslösehebel 718. Die glatten
Oberflächen
des Tauchkolbens 752 eliminieren eine Reibung mit dem Auslösehebel 718 und
dem Unterbrechergehäuse 728, wenn
sich der Tauchkolben von der eingegriffenen zu der freigegebenen
Position bewegt. Um diese Anordnung auszuführen, besitzt der Tauchkolben 752 leichte
Schulteranschläge 761,
um die Vorspannfeder 756 sicher zu halten.
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Die 35a–35c stellen weitere Ausführungsformen der Tauchkolben/Verriegelungsplattenanordnung 752 und 754 dar.
In 35a besitzt eine flache Metallverriegelungsplatte 754 ein
mit Nut versehenes Ende 758, das sich mit dem Vertiefungsende 766 des
Tauchkolbens 752 verriegelt. Wie in 35b gezeigt
ist, schlägt
das mit Einkerbung versehene Ende 768 der Verriegelungsplatte 754 an
die Vorspannfeder 756 an und wirkt als ein Anschlag durch
Begrenzen der Bewegung der Tauchkolben/Verriegelungsplattenanordnung 752 und 754 in dem
Unterbrechergehäuse 728.
Die Verriegelungsplatte 754 in 35a besitzt
ein gefaltetes Sitzende, um in den Auslösehebel 718 einzugreifen.
Alternative Ausführungsformen
für das
Sitzende der Verriegelungsplatte 754 sind ein abgerundetes
Ende der 35b und ein L-förmiges Ende,
von dem Auslösehebel 718 weggedreht,
wie dies durch 35c dargestellt ist. Für einen übereinstimmenden
Auslösevorgang
werden die Oberflächen
der vorstehenden Verriegelungsplatten 754 leicht geschliffen
bzw. poliert und abgerundet, um der Verriegelungsplatte 754 zu
ermöglichen,
sanft in das Gehäuse 728 hinein- und
von dem Auslösehebel 718 wegzu gleiten.
Die 36a–36c stellen
eine Tauchkolben/Verriegelungsplattenanordnung 752 und 754 dar,
wobei eine Verriegelungsplatte 754 als eine selbständige Vorspannfeder
arbeitet. In dieser Anordnung führt
die Verriegelungsplatte 754 selbst die Vorspannfunktion der
Vorspannfeder 756 in den vorherigen Ausführungsformen
durch. Die Verriegelungsplatte 754 ist aus einem flexiblen
Metall aufgebaut, das unter der Kraft komprimiert wird und zu seiner
Ursprungsform zurückkehrt,
wenn die Kraft weggenommen wird. Die Verriegelungsplatte 754 mit
der selbsttätigen
Vorspannfeder in deren entspannten Zustand befindet sich in der
eingegriffenen Position. Wenn der Tauchkolben 752 in die
Spule so hineingezogen wird, wird die Verriegelungsplatte 754 komprimiert
oder abgelenkt, so dass das Sitzende, das in den Auslösehebel 718 eingreift,
zu der Spule 750 hinbewegt wird, was ermöglicht,
dass der Auslösehebel 718 von
seiner verriegelnden Position zu seine ausgelösten Position gleitet, um die
Schaltung zu unterbrechen.
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36a stellt eine Ausführungsform der Verriegelungsplatte 754 dar,
die als eine unabhängige Feder
arbeitet. Die Verriegelungsplatte 754 besitzt einen U-förmigen Bereich 770,
positioniert zwischen dem mit Nut versehenen Ende des Tauchkolbens 752 und
dem Spulenghäuse 758.
Wenn sich der Verriegelungsmechanismus in der eingegriffenen Position befindet,
befindet sich der U-förmige
Bereich 770 in einem entspannten Zustand, was den Eingriff
zwischen der Verriegelungsplatte 754 und dem Auslösehebel 718 beibehält. Wenn
der Tauchkolben 752 in die Spule 750 hineingezogen
wird, komprimiert sich der U-förmige Bereich 770 der
Verriegelungsplatte 754. Die Bewegung des Tauchkolbens
zieht das Sitzende der Verriegelungsplatte 754 nach rechts,
was bewirkt, dass der Auslösehebel 718 von
der Verriegelungsplatte 754 weggleitet und die Schaltung öffnet.
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Die 36b und 36c stellen
eine alternative Ausführungsform
der Verriegelungsplatte 754 mit der unabhängigen Feder
dar. In dieser Ausführungsform
ist die unabhängige
Feder ein L-förmiger Bereich
der Verriegelungsplatte, wobei deren Schenkel 772 von dem
Auslösehebel 718 weggedreht
ist. Wenn sich der Verriegelungsmechanismus in der eingegriffenen
Position befindet, befindet sich der Schenkel 772 in einem
entspannten Zustand, was den Eingriff zwischen der Verriegelungsplatte 754 und
dem Auslösehebel 718 beibehält, wie
dies in 36b dargestellt ist. In 36c zieht die Spule 750 die Tauchkolben/Verriegelungsplattenanordnung 752 und 754 nach
rechts, was den Schenkel 772 biegt, und was das Sitzende
der Verriegelungsplatte 754 nach rechts bewegt. Aufgrund
der Bewegung des Sitzendes der Verriegelungsplatte 754 zu
der Spule hin, gleitetet der Auslösehebel 718 von dem Sitz
weg, auf der Verriegelungsplatte 754, was die Schaltung öffnet.
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37 stellt eine modifizierte Ausführungsform
des Schaltungsunterbrechers dar, der den Leitungs-Leiter 734 um
den Verriegelungsmechanismus 720 als eine Schlaufe 776 herum
gewickelt für
ein hohes, magnetisches Auslösen
besitzt. Wenn der Strom durch den Schaltungsunterbrecher auf ein
hohes Niveau ansteigt, d.h. oberhalb eines vorab ausgewählten Niveaus,
erzeugt der Strom in der Schleife 776 ein magnetisches
Feld, das den Tauchkolben 752 in die Spule 750 hineinzieht.
Die Bewegung des Tauchkolbens 752 in die Spule 750 hinein öffnet die Schaltung,
wie dies im Detail vorstehend beschrieben ist. Das Hoch-Magnet-Auslösen des
Schaltungsunterbrechers tritt auf, sobald der Strom durch den Leitungs-Leiter 732 durch
den Schwellwertpegel hindurchführt. 38 stellt eine ähnliche Ausführungsform
eines elektronisch gesteuerten Schaltungsunterbrechers mit einem
integrierten Verriegelungs-Auslösen
dar.
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In 38 besteht der Verriegelungsmechanismus 720 aus
einem Anker 780, einem Joch 782 und einer Auslösespule 784,
die um das Joch 782 herumgewickelt ist. Der Strompfad in
dieser Ausführungsform
führt von
dem bewegbaren Kontaktträger 716 durch
einen flexiblen Leiter 786 (oder ein Anschlussteil), der
den Strompfad mit dem Joch 782 verbindet, das wiederum
elektrisch mit dem Leitungs-Leiter 734 verbunden ist. 38 stellt eine Ausführungsform des Schaltungsunterbrechers 710 mit
einem Erdungsfehlererfassungssensor 741 dar. Andere Ausführungsformen
sind vorgesehen, umfassend eine Lichtbogenfehler- und Überstromerfassungsschaltung.
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Wie
vorstehend offenbart ist, fühlt
der Erdungsfehlersensor 741 in 38 die
Nicht-Balance eines
Stromflusses zwischen dem Leitungs- und neutralen Leiter 734 und 733.
Wenn die Auslöseschaltung
das Vorhandenseins eines Erdungsfehlers bestimmt, wird ein Auslösesignal
zu der Auslösespule 784 geschickt.
Die Auslösespule 784 wird
durch das Auslösesignal
in derselben Art und Weise erregt, wie die Spule erregt wurde, wie
dies vorstehend offenbart ist. Die erregte Auslösespule 784 erzeugt
ein magnetisches Feld um das Joch 782 herum. In der bevorzugten
Ausführungsform
besitzt die Auslösespule 784 Umwicklungen,
um ein magnetisches Feld von ungefähr 1500 A Wicklungen (1500
A turns) zu erzeugen.
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Der
Anker 780 ist schwenkbar an seinem oberen Ende 788 in
den Armen 790 des Jochs 782 aufgelegt. Ein Luftspalt 796 separiert
den Anker 780 von dem Joch 782. Eine Ankerfeder 792 schränkt elastisch
den Anker 780 hinsichtlich eines Schwingens relativ zu
dem Joch 782 ein. Wenn sich der Verriegelungsmechanismus
in der eingegriffenen Position befindet, greift der Auslösehebel 718 in
den Anker, durch Ruhen auf einem Sitz 794, eingekerbt in
den Anker 780, ein. Wenn die Auslösespule 784 ein magnetisches
Feld erzeugt, wird der Anker 780 zu dem Joch 782 hingezogen,
was bewirkt, dass der Anker 780 in Gegenuhrzeigerrichtung
schwingt, was den Luftspalt 796 schließt, was den Verriegelungsmechanismus
zu seiner freigegebenen Position bewegt. Wenn sich der Anker 780 nach
rechts schwenkt, wird der Auslösehebel 718 von
seinem Sitz 794 auf dem Anker 780 freigegeben.
Wie vorstehend offenbart ist, schwingt der Auslösehebel 718 in Uhrzeigerrichtung, um
die Schaltung zu öffnen.
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Der
Schaltungsunterbrecher kann in seiner traditionellen Art und Weise
zurückgesetzt
werden. Mit der Schaltung offen wird ein Auslösesignal nicht länger zu
der Auslösespule 784 geschickt,
so dass das magnetische Feld abnimmt bzw. verschwindet und der Anker 780 zu
seiner eingegriffenen Position zurückkehrt. Ein Benutzer bewegt
manuell die Handhabe 722 zu der typischen Reset-Position,
unter Drehung des Auslösehebels 718 in
Gegenuhrzeigerrichtung. Der Auslösehebel 718 greift
in den Anker 780 ein, was ihn zu dem Joch 782 hin
bewegt. Wenn der Auslösehebel 718 seine
obere Position erreicht, kehrt der Auslösehebel 718 zu seinem
Sitz 794 auf dem Anker 780 zurück, was den Auslösehebel
in seine verriegelte Position zurückversetzt und den Schaltungsunterbrecher
zurücksetzt.
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Wie
in 39 dargestellt ist, ist eine Dual-Pol-Isolationsvorrichtung 810 mit
einem ersten Leitungs-Bus L801, einem zweiten Leitungs-Bus L802
und einem neutralen Bus N eines elektrischen Verteilungsnetzwerks
verbunden. Das elektrische Verteilungsnetzwerk liefert elektrische
Energie von einer Energiequelle (nicht dargestellt) zu Verzweigungsschaltungen
B1, B2, B3 und B4, jede jeweilige Leitungs-Leiter L803, L804, L805
und L806 und einen neutralen Leiter N umfassend, zum Zuführen elektrischer
Energie zu jeweiligen Lasten 834, 832,830 und 828.
Leitungs-Unterbrecher 812, 814, 816 und 818 sind
an den jeweiligen Leitungs-Leitern L803, L804, L805 und L806 jeder
Verzweigungsschaltung zwischen der Energieversorgungsquelle und
der Last verbunden. Der Leitungs-Bus L802 ist mit den Leitungs-Unterbrechern 812 und 814 verbunden,
während
der Leitungs-Bus L801 mit den Unterbrechern 816 und 818 verbunden
ist. Die Leitungs-Unterbrecher 812, 814, 816 und 818 sind
so ausgelegt, um den Stromfluss in einer bestimmten Verzweigungs schaltung
B1, B2, B3 und B4 zu unterbrechen, wenn ein Lichtbogenfehler in
der Verzweigungsschaltung erfasst wird. Allerdings wird ersichtlich
werden, dass das elektrischen Verteilungsnetzwerk, das zuvor beschrieben
ist, nur beispielhaft ist.
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Die
Dual-Pol-Isolationsvorrichtung 810 ist so ausgelegt, um
sicherzustellen, dass Hochfrequenz-Lichtbogenfehlersignale, vorhanden
an irgendeiner der Verzweigungsschaltungen B1, B2, B3 oder B4, zu
der Verzweigungsschaltung isoliert sind, an der der Lichtbogenfehler
aufgetreten ist, was demzufolge sicherstellt, dass nur der Leitungs-Unterbrecher, der
der Verzweigungsschaltung zugeordnet ist, in der der Lichtbogenfehler
aufgetreten ist, ausgelöst wird.
Genauer gesagt stellt die Isolationsvorrichtung 810 sicher,
dass ein Lichtbogenfehlersignal, vorhanden in der Verzweigungsschaltung
B1, nicht die Leitungs-Unterbrecher 814, 816 oder 818 schalten
wird, sondern vielmehr nur den Leitungs-Unterbrecher 812 schalten
wird. Ähnlich
stellt die Isolationsvorrichtung 810 sicher, dass ein Lichtbogenfehlersignal,
vorhanden in irgendeiner der Verzweigungsschaltungen B2, B3 und
B4, durch jeweilige Leitungs-Unterbrecher 814, 816 und 818 auslösen wird.
Dies wird erreicht, indem ein Pfad mit niedriger Impedanz von dem
Leitungs-Bus L801 zu dem neutralen Bus N und von dem Leitungs-Bus
L802 zu dem neutralen Bus N vorgesehen wird, so dass Lichtbogenfehlersignale
in irgendeiner der Verzweigungsschaltungen B1, B2, B3 und B4 effektiv
an dem Leitungs-Bus L801 oder L802 kurzgeschlossen werden, was demzufolge "falsche" Lichtbogenfehlersignale
in den anderen Verzweigungsschaltungen verhindert. Durch Vervollständigen des
Lichtbogenfehlersignalpfads dient die Isolationsvorrichtung 810 auch
dazu, die Signalfestigkeit an dem Lichtbogenfehlerdetektor in der
Verzweigungsschaltung zu erhöhen,
in der der Lichtbogenfehler aufgetreten ist. Vorzugsweise umfasst
die Isolationsvorrichtung 810 auch eine Überspannungsschutzschaltung,
die das elektrische Verteilungsnetzwerk gegen Überspannungen schützt.
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In 40 nun ist eine Schalttafel 850 dargestellt,
die dazu verwendet werden kann, die Isolationsvorrichtung aufzunehmen.
So, wie er hier verwendet wird, ist der Ausdruck "Schalttafel" dazu vorgesehen,
elektrische Verteilungsvorrichtungen einzuschließen, die Stromfähigkeiten
haben, die für
Haushalts- kommerzielle oder industrielle Verwendungen geeignet
sind. Die Schalttafel 850 überträgt elektrische Energie von
einer Versorgungsquelle zu einer Mehrzahl von Verzweigungsschaltungen über Leitungs-Busse
L801 und L802 und zu einem neutralen Bus N. Jede Verzweigungsschaltung
weist einen Leitungs- und
neutralen Leiter zum Zuführen
von elektrischer Energie von der Schalttafel zu einer Last auf. Wie
in 40 dargestellt ist, weisen die Verzweigungsschaltungen
Leitungs-Leiter
L803 und L804 und jeweilige neutrale Leiter (nicht dargestellt)
zum Zuführen
elektrischer Energie zu jeweiligen Lasten (nicht dargestellt) auf.
Jeder der Leitungs-Leiter L803 und L804 ist elektrisch mit einem
der Leitungs-Busse L801 oder L802 verbunden und die neutralen Leiter sind
elektrisch mit dem neutralen Bus N an der Verteilungstafel verbunden.
Jeder der Leitungs-Leiter L803 und L804 wird über jeweilige Leitungs-Unterbrecher 856 und 858 geführt.
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Die
Leitungs-Busse L801 und L802 und der neutrale Bus N befinden sich
typischerweise auf 240 Volt oder 120 Volt, und bei einer Frequenz
von 60 Hz, und treten in die Schalttafel an Hauptlaschen bzw. Anschlussösen 862 und 864 ein.
Eine Reihe von Busstablaschen T1 und T2 erstreckt sich in einer
alternierenden Art und Weise entlang der Länge des Verteilungscenters 865.
Jede der Laschen T1 ist elektrisch mit dem Leitungs-Bus L801 verbunden
und jede der Laschen T2 ist elektrisch mit dem Leitungs-Bus L802
verbunden. (Die elektrische Verbindung zwischen den Laschen T1,
T2 und den Leitungs-Bussen
L801, L802 ist nicht in 40 sichtbar.)
Eine Dual-Pol-Isolationsvorrichtung 866 ist mit einem der
Laschenpaare T1, T2 verbunden, so dass sie elektrisch mit beiden
Leitungs-Bussen L801 und L802 verbunden ist. Die Dual-Pol-Isolationsvorrichtung 866 ist
elektrisch mit dem neutralen Bus N über einen Anschlussdraht 868 verbunden.
So, wie dies vorstehend diskutiert ist, ist die Isolationsvorrichtung 866 so
ausgelegt, um sicherzustellen, dass Lichtbogenfehlersignale zu der
Verzweigungsschaltung, in der sie auftreten, "isoliert" sind. Zum Beispiel stellt die Isolationsvorrichtung 866,
dargestellt in 40, sicher, dass Lichtbogenfehlersignale,
die auf dem Leitungs-Leiter L803 vorhanden sind, nicht herüber zu dem
Leitungs-Leiter L804, und vice versa, führen.
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Wie
wiederum 40 zeigt, umfasst jede Verzweigungsschaltung
der Schalttafel einen Leitungsunterbrecher 856 oder 858,
ausgelegt so, um die Last von der Energieversorgungsquelle in irgendeiner
der Verzweigungsschaltungen zu trennen, in der ein Lichtbogenfehler
auftritt. In einer bevorzugten Ausführungsform weist jeder der
Leitungsunterbrecher 856 oder 858 einen Schaltungsunterbrecher auf,
der einen Auslösemechanismus
besitzt, der die Unterbrecherkontakte zu einem offenen Schaltungszustand
in Abhängigkeit
von Charakteristika von Lichtbogenfehlern auslöst, wie dies im Stand der Technik
bekannt ist. Ein bevorzugtes Verfahren eines Erfassens von Lichtbogenfehlern
ist in der anhängigen
US-Patentanmeldung Serial Nr. 08/600,512, angemeldet am 13. Februar
1996, für "Arcing Fault Detection
System", übertragen
auf den Inhaber der vorliegenden Erfindung und hier unter Bezugnahme
darauf eingeschlossen, offenbart. Der Schaltungsunterbrecher kann
auch auf Überlastzustände ansprechen,
die thermisch/magnetische Charakteristika haben, wie dies im Stand
der Technik bekannt ist. Es ist auch bekannt, den Schaltungsunterbrecher
mit einer Erdungsfehlerunterbrecherschaltung zu versehen, die auf
einen Leitungs- oder Neutral-Masse-Fehler anspricht, um einen Auslösesolenoid
zu erregen, der den Schaltungsunterbrecher auslöst und die Kontakte öffnet.
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Die
Leitungsunterbrecher können
einen Schaltungsunterbrecher, eine Schmelzsicherung, einen Automatik-Relais-Schalter
oder irgendeine geeignete Einrichtung, die im Stand der Technik
bekannt ist, aufweisen. Die Leitungsunterbrecher müssen nicht
von demselben Typ in jeder der Verzweigungsschaltungen sein. Die
Leitungsunterbrecher können
an einem der Verteilungs-Busse L801 oder L802 eingesteckt oder daran
verschraubt sein oder können
separat innerhalb der Schalttafel befestigt sein und können mit
einem der Verteilungs-Busse L801 oder L802 mittels Draht verbunden
sein.
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Wie
vorstehend erwähnt
ist, umfasst die Schalttafel 850 eine Dual-Pol-Isolations-Vorrichtung 866 für ein elektrisches
Isolieren von Lichtbogenfehlern in der geeigneten Verzweigungs-Schaltung
und zum Erhöhen
der Signalstärke
eines Lichtbogenfehlersignals in der geeigneten Verzweigungsschaltung. Die
Isolationsvorrichtung 866 ist vorzugsweise nahe der Verbindung
der elektrischen Versorgungsquelle mit der Schalttafel befestigt.
Sie kann in den neutralen Bus und die Verteilungs-Busse L801 und
L802 eingesteckt oder daran verschraubt sein, oder kann mit den
Bus-Leitungen durch einen Draht verbunden sein. Vorzugsweise wird
die Dual-Pol-Isolations-Vorrichtung 866 eine Überspannungsschutzschaltung umfassen,
um jeden der Verteilungs-Busse L801 oder L802 gegenüber Spannungen
zu schützen.
Alternativ können
zwei Einzel-Pol-Isolations-Vorrichtungen
vorgesehen sein, wobei jede davon mit dem neutralen Bus N und einem
der Verteilungs-Busse L801 oder L802 verbunden wird.
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Alternativ
kann das elektrische Verteilungssystem Verzweigungsisolationsmodule
(nicht dargestellt) in einem oder in mehreren der individuellen Verzweigungsschaltungen
umfassen, um dieselbe Funktion wie das Dual-Pol-Isolationsmodul 866,
dargestellt in 40, vorzunehmen. Allerdings
müssen, falls
Verzweigungsisolationsmodule verwendet werden, die Leitungsunterbrecher 856 und 858,
dargestellt in 40, keine Lichtbogenfehlerdetektoren aufweisen,
da Isolationsmodule an der Seite der Energieversorgungsquelle eines
Lichtbogenfehlerdetektors in irgendeiner gegebenen Verzweigungsschaltung
positioniert sein müssen.
Dementsprechend muss, falls Verzweigungsisolationsmodule verwendet
werden, eine Lichtbogenfehlererfassung auf einer Lastseite der Verzweigungsisolationsmodule,
oder durch kombinierte Lichtbogenfehlerdetektor- und Isolationsmodule
(nicht dargestellt), in denen der Lichtbogenfehlerdetektorbereich
auf der Lastseite des Isolationsbereichs positioniert ist, vorgesehen werden.
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Wie
in 42 dargestellt ist, ist eine Dual-Pol-Isolationsvorrichtung 924 mit
einer Versorgungsquelle 930 über Leitungs-Busse L801 und L802
und einen neutralen Bus N verbunden. Die Isolationsvorrichtung 924 umfasst
sowohl eine Überspannungsschutzschaltung
(Abschnitt 1) als auch eine Isolationsschaltung (Abschnitt 2). Allerdings wird
ersichtlich werden, dass die Vorrichtung 924 nur eine Isolationsschaltung
enthalten kann.
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Unter
Bezugnahme auf zunächst
die Überspannungsschutzschaltung
(Abschnitt 1), und, insbesondere, auf den Bereich des Abschnitts
1, angeordnet zwischen dem Leitungs-Bus L801 und dem neutralen Bus N, ist
eine Mehrzahl von Schmelzsicherungen F11, F12, F13 vorhanden, verbunden
zwischen dem Leitungs-Bus L801 und Knoten 901, 902 und 903 jeweils.
Varistoren V21, V22 und V23 sind zwischen Knoten 901, 902, 903 jeweils
und dem neutralen Bus N verbunden. Bevorzugt sind die Varistoren Metalloxidvaristoren,
unter Verwendung von Zinkoxid. Widerstände R51, R52, R53 sind zwischen
Knoten 901, 902 und 903 jeweils und einem
Knoten 904 verbunden.
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Schmelzsicherungen
F11, F12 und F13 öffnen
sich, wenn die jeweiligen Varistoren V21, V22 und V23 ausfallen,
das bedeutet, falls eine störende Überspannung
auftritt. Die Widerstände
R51, R52 und R53 bilden eine Widerstandsleiter, die eine Spannung über einen
Anzeigewiderstand R61 entwickelt. Eine Diode D21 liefert eine Vorwärts-Vorspannung zwischen
dem Knoten 904 und der ersten Anzeige 936.
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Unter
Bezugnahme nun auf den Rest der Überspannungsschutzschaltung
(Abschnitt 1), angeordnet zwischen dem Leitungs-Bus L802 und dem neutralen
Bus N, ist eine Mehrzahl von Schmelzsicherungen F14, F15 und F16
vorgesehen, verbunden zwischen dem Leitungs-Bus L802 und den Knoten 905, 906 und 907 jeweils
Varistoren V24, V25 und V26 sind zwischen Knoten 905, 906 und 907 jeweils und
dem neutralen Bus N verbunden. Widerstände R54, R55 und R56 sind zwischen
den Knoten 905, 906 und 907 jeweils und
dem Knoten 904 verbunden. Die Schmelzsicherungen F14, F15
und F16 sind so ausgelegt, um sich zu öffnen, falls die jeweiligen
Varistoren V24, V25 und V26 ausfallen.
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Die
Anzeige 936 weist einen Widerstand R61 auf, verbunden parallel
mit einer Licht emittierenden Diode LED11, sichtbar über eine Öffnung in
einer Oberseitenwand des Isolationsmoduls 866. Die LED11
dient zum Überwachen
des Status-Zustands eines Varistor- und Schmelzsicherungs-Paars, wie beispielsweise
V21 und F11. Die Intensität
der LED11 verringert sich, wenn eine Schmelzsicherung zerstört wird.
Wenn nur eine vorbestimmte Anzahl von Varistor- und Schmelzsicherungs-Paaren
in Betrieb verbleibt, wird sich die LED11 vollständig löschen, um ein Ersetzen der Überspannungsschutzschaltung
zu signalisieren.
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Genauer
gesagt variiert der Lichtausgang der LED11 mit dem Betriebszustand
jedes Varistor-Schmelzsicherungs-Paars. Die Anzeige 936 verwendet
die erste Mehrzahl der Widerstände
R51, R52 und R53, die zweite Mehrzahl der Widerstände R54,
R55 und R56, die Diode D21, den Widerstand R61 und die LED11, um
anzuzeigen, wenn die Schaltung korrekt arbeitet. Die Widerstandsleiter
des ersten Satzes der Widerstände
R51–R53 überwacht
die Schmelzsicherungen F11, F12 und F13 auf dem Leitungs-Bus L801
und der zweite Satz der Widerstände R54–R56 überwacht
die Schmelzsicherungen F14, F15 und F16 und den Leitungs-Bus L802.
Die Leitungs-Busse L801 und L802 entwickeln jeweils eine Spannung über den
Widerstand R61, die proportional zu der Zahl der leitenden Schmelzsicherungen F11,
F12, F13, F14, F15 und F16 ist. Nur wenn eine vorbestimmte Anzahl
dieser Schmelzsicherungen intakt ist, wird eine ausreichende Spannung
verfügbar sein,
um die LED11 nach vorne vorzuspannen, um ein Signal abzugeben, das
anzeigt, dass die Überspannungsschutzschaltung
arbeitet.
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Die
vorstehend beschriebene Überspannungs-Arrestor-Schaltung
ist so ausgelegt, um die Spannung zwischen dem Leitungs-Bus L801
und dem neutralen Bus N beim Auftreten einer Überspannung zu begrenzen. Die
Betriebsweise der Überspannungs-Arrestor-Schaltung ist im
Detail in dem US-Patent Nr. 5,412,526 beschrieben, das hier unter Bezugnahme
darauf eingeschlossen wird.
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Unter
Bezugnahme als nächstes
auf die Isolationsschaltung (Abschnitt 2) der 42, und, insbesondere, auf den Bereich des Abschnitts
2, angeordnet zwischen dem Leitungs-Bus L801 und dem neutralen Bus
N, ist dort eine Schmelzsicherung F17, verbunden zwischen dem Leitungs-Bus
L801 und einem Knoten 909, vorgesehen. Ein Filter 940,
der aus einem Kondensator C51 in Reihe mit einem Widerstand R59
besteht, ist zwischen dem Knoten 909 und dem neutralen
Bus N verbunden. Der Filter 940 ist so ausgelegt, um effektiv
die Hochfrequenz-Lichtbogenfehlersignale von dem Leitungs-Bus L801
zu dem neutralen Bus N hin kurzzuschließen, was demzufolge Lichtbogenfehlersignale
auf dem Leitungs-Bus L801 davor schützt, hinüber zu dem Leitungs-Bus L802
zu gehen. Unter Vervollständigung
des Lichtbogenfehlersignalpfads von dem Leitungs-Bus L801 zu dem
neutralen Bus N, nimmt der Filter 940 zwei Funktionen vor.
Zuerst verhindert er, dass der Lichtbogenfehlerdetektor (nicht dargestellt)
auf dem Leitungs-Bus L802 ein "falsches" Lichtbogenfehlersignal
auf dem Leitungs-Bus L802 erfasst. Zweitens erhöht er die Signalstärke an einem
Lichtbogenfehlerdetektor (nicht dargestellt), positioniert auf dem
Leitungs-Bus L801
auf einer Lastseite des Filters 940. Ein Varistor V27 ist
zwischen dem Knoten 909 und dem neutralen Bus N verbunden.
Der Varistor V27 lieferte einen bestimmten Grad eines Überspannungsschutzes
für die
Isolationsschaltung, verbunden zwischen dem Leitungs-Bus L801 und
dem neutralen Bus N. Ein Widerstand R57 und eine Diode D22 sind
in Reihe zwischen dem Knoten 909 und einer Anzeige 938 verbunden.
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Unter
Bezugnahme nun auf den Rest der Isolationsschaltung (Abschnitt 2),
angeordnet zwischen dem Leitungs-Bus L802 und dem neutralen Bus
N, ist dort eine Schmelzsicherung F18 vorgesehen, verbunden zwischen
dem Leitungs-Bus L802 und einem Knoten 910. Ein Filter 942,
der aus einem Kondensator C52 in Reihe mit einem Widerstand R60
besteht, ist zwischen dem Knoten 910 und dem neutralen
Bus N verbunden. Der Filter 942 ist so ausgelegt, um einen
Lichtbogenfehlersignalpfad von dem Leitungs-Bus L802 zu dem neutralen Bus N durch
effektives Kurzschließen
von Hochfrequenz-Lichtbogenfehlersignalen
von dem Leitungs-Bus L802 zu dem neutralen Bus N zu vervollständigen.
Demzufolge verhindert, ähnlich
dem Filter 940, der vorstehend beschrieben ist, der Filter 942, dass
ein Lichtbogenfehlerdetektor (nicht dargestellt) auf dem Leitungs-Bus
L801 ein "falsches" Lichtbogenfehlersignal
auf dem Leitungs-Bus L801 erfasst, und erhöht die Signalstärke an einem
Lichtbogenfehlerdetektor (nicht dargestellt), positioniert auf dem Leitungs-Bus
L802 auf einer Lastseite des Filters 942. Ein Varistor
V28 liefert einen Grad eines Überspannungsschutzes
für die
Isolationsschaltung, verbunden zwischen dem Leitungs-Bus L802 und
dem neutralen Bus N. Ein Widerstand R58 ist zwischen dem Knoten 910 und
der Anzeige 938 verbunden.
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Eine
Anzeige 938 besteht aus einem Widerstand R62, parallel
verbunden zu einer LED12. Die Anzeige 938 bildet eine Einrichtung
zum Überwachen
des Betriebsstatus der Isolationsschaltung. Sollte die Schmelzsicherung
F14 oder F18 aus irgendeinem Grund zerstört werden, was einen Verlust einer
Isolator-Funktionalität
verursacht, wird sich die LED12 abschalten. Die LED12 ist über eine Öffnung in
der Oberseitenwand der Isolationsvorrichtung 866 sichtbar.
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Es
wird ersichtlich werden, dass das Design und die Betriebsweise der
Zwei-Pol-Isolationsvorrichtung,
die zuvor beschrieben ist, ähnlich
bei Einzel-Pol-Isolationsvorrichtungen
oder Mehrfach-Pol-Isolationsvorrichtungen angewandt werden kann.
Die Schaltung für
eine Einzel-Pol-Isolationsvorrichtung wird im Wesentlichen ähnlich zu
der vorstehend beschriebenen Zwei-Pol-Isolationsvorrichtung sein,
wobei der Unterschied derjenige ist, dass sie nur die Schaltung
der Abschnitte 1 und 2, angeordnet zwischen dem Leitungs-Bus L801
und dem neutralen Bus N, enthalten wird.
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Demzufolge
wird eine elektrische Isolationsvorrichtung dort vorgesehen werden,
wo Fehler zu der elektrischen Verzweigung des elektrischen Verteilungsnetzwerks,
wo sie auftreten, isoliert sind. Die Isolationsvorrichtung kann
eine Einzel-Pol-, eine Dual-Pol- oder eine Mehrfach-Pol-Vorrichtung
sein und ist zur Verwendung auf der Energieversorgungsquellenseite
eines Lichtbogenfehlerdetektors anwendbar. Die Vorrichtung kann
so aufgebaut sein, dass sie für die
Verwendung in einer Vielfalt von Bereichen einer elektrischen Schalttafel
anwendbar ist. Die Isolationsvorrichtung kann auch eine Schaltung
enthalten, die Überspannungen
unterdrücken,
die in dem elektrischen Verteilungsnetzwerk auftreten.
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43 stellt eine Draufsicht eines Schaltungsunterbrechers 1001 dar,
umfassend Standard-Schaltungs-Unterbrecherkomponenten und Lichtbogenfehler-Erfassungskomponenten,
angeordnet innerhalb eines Minaturschaltungsunterbrechergehäuses, dargestellt
in 42. Wie in 43 dargestellt
ist, befindet sich der Minaturschaltungsunterbrecher 1001 in
einer geschlossenen Position, was ermöglicht, dass Leitungsstrom
vollständig durch
den Schaltungsunterbrecher und zu der Last einer vorgesehenen Verzweigungsschaltung
hinfließt.
Der Leitungsstrom tritt in Schaltungsunterbrecher 1001 über den
klauenähnlichen
Anschluss 1069a ein. Der stationäre Kontaktträger 1089 besitzt einen
stationären
Kontakt 1002, der daran befestigt ist. Ein bewegbarer Kontakt 1003,
befestigt an einem bewegbaren Kontaktträger 1091, stößt gegen
den stationären
Kontakt 1002 an, wenn sich der Schaltungsunterbrecher 1001 in
der geschlossenen Posi tion befindet. Leitungsstrom fließt dadurch
von dem stationären
Kontaktträger 1089 zu
dem bewegbaren Kontaktträger 1091 über die
stationären
und bewegbaren Kontakte 1002 und 1003 jeweils.
-
Ein
Anschlussfahnenleiter 1093 ist elektrisch mit einem Ende
des bewegbaren Kontaktträgers 1091 und
an dem anderen Ende mit einem Joch 1059 verbunden, was
ermöglicht,
dass Leitungsstrom von dem bewegbaren Kontaktträger 1091 zu dem Joch 1095 fließt, wenn
sich die Kontakte 1002 und 1003 in einer geschlossenen
Position befinden. Ein Bimetall-Leiter 1097, aufgebaut
aus zwei unähnlichen Thermostat-Materialien,
ist elektrisch mit dem Joch 1095 verbunden. Der Bimetall-Leiter 1097 ist
elektrisch mit einem internen Leitungs-Leiter 1101 verbunden,
der mit einem Lastanschluss 1105 verbunden ist. Wenn sich
die Kontakte 1002 und 1003 in der geschlossenen
Position befinden, fließt
Leitungsstrom von dem Joch 1095 über den Bimetall-Leiter 1097 und über den
internen Leitungs-Leiter 1101. Danach führt Strom, der durch den internen
Leitungs-Leiter 1101 fließt, durch eine Messspule 1103 hindurch,
die die Änderungsrate
des Leitungsstroms überwacht,
der durch den Schaltungsunterbrecher 1001 fließt. Die
vorliegende Erfindung bezieht sich gemäß einem Aspekt auf Verfahren
zum Zusammenbauen bestimmter Bauelemente, die der Messspule 1103 zugeordnet
sind.
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Nach
Verlassen der Messspule 1103 fließt der Leitungsstrom zu einem
Lastanschluss 1105, mit dem der Last-Leitungs-Leiter verbunden
werden kann, um den Leitungsstrom zu einer Last zu liefern. Der
Leitungsstrom ist elektrisch mit der Schaltungsleiterplatte 1123 an
einer Verbindung 1105a verbunden. Die vorliegende Erfindung
bezieht sich gemäß einem
Aspekt auf Verfahren und eine Vorrichtung zum Verbinden des Last-Leitungs-Leiters
mit dem Last-Leitungsanschluss 1105. Der Miniatur-Schaltungs-Unterbrecher 1001 umfasst
auch einen Last-Neutral-Anschluss 1107, mit dem der Last-Neutral-Leiter verbunden
werden kann. Der Miniatur-Schaltungs-Unterbrecher 1001 umfasst
weiterhin einen internen, neutralen Leiter, der elektrisch mit dem
neutralen Anschluss 1107 und dem Schalttafel-Neutral-Leiter,
beschrieben in Bezug auf 20, verbunden
ist. Der interne, neutrale Leiter ist elektrisch mit der Schaltungsleiterplatte 1123 an
einer Verbindung 1079a verbunden. Die vorliegende Erfindung
bezieht sich gemäß einem
Aspekt auf Verfahren und Vorrichtungen zum Verbinden des internen, neutralen
Leiters, des neutralen Schalttafel-Leiters und des neutralen Last-Leiters
mit dem neutralen Last-Anschluss 1107. In Ausführungsformen
mit einer Erdungsfehler-Unterbrechungs (ground fault inter ruption – GFI) Schaltung
(nicht dargestellt) würde der
neutrale Last-Leiter über
den Sensor 1103 entlang des internen Leitungs-Leiters 1101 geführt werden,
um ein Erfassen einer Nicht-Balance eines Stromflusses zwischen
dem internen Leitungs- und neutralen Leiter 1101 und 1079 zu
ermöglichen,
wie dies im Stand der Technik bekannt ist. Eine vollständigere
Beschreibung einer GFI-Schaltung ist in dem US-Patent Nr. 5,446,431
beschrieben, die auf den vorliegenden Inhaber übertragen ist und die hier
unter Bezugnahme darauf eingeschlossen ist.
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Der
Schaltungsunterbrecher 1001 kann auf irgendeine von verschiedenen
Arten und Weisen zu einem offenen Zustand ausgelöst werden, umfassend eine manuelle
Kontrolle und in Abhängigkeit von
thermisch und elektromagnetisch erfassten Überlastungszuständen und
Erdungsfehlerzuständen.
Der Mechanismus zum Auslösen
des Schaltungsunterbrechers 1101 zu einem offenen Zustand ist
im Detail in dem US-Patent Nr. 5,446,431, übertragen auf den Inhaber der
vorliegenden Erfindung und hier unter Bezugnahme darauf eingeschlossen,
beschrieben. Dementsprechend wird er hier nur kurz beschrieben werden.
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Der
Miniaturschaltungsunterbrecher 1001 kann zwischen der offenen
und der geschlossenen Position durch einen Benutzer bewegt werden,
der manuell den Betätigungsgriff 1111 nach
rechts oder links jeweils bewegt, was eine entsprechende Bewegung
der Oberseite des bewegbaren Kontaktträgers 1091 nach links
oder nach rechts an einen Schwenkpunkt bewirkt. Eine Toggle-Feder 1113 ist
an einem Ende mit dem Betätigungsgriff 1111 und
an dem anderen Ende mit dem bewegbaren Kontaktträger 1091 verbunden.
Wenn sich die Oberseite des bewegbaren Kontaktträgers 1091 links von
dem Schwenkpunkt des Handgriffs befindet, dient die Toggle-Feder 1113 dazu,
den Boden des bewegbaren Kontaktträgers 1091 zu der offenen
Position vorzuspannen. Umgekehrt spannt, wenn sich die Oberseite
des bewegbaren Kontaktträgers 1091 rechts
von dem Schwenkpunkt befindet, die Toggle-Feder 1113 den Boden
des bewegbaren Kontaktträgers 1091 zu
der geschlossenen Position vor.
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Der
Miniaturschaltungsunterbrecher 1001 ist auch so ausgelegt,
um, in Abhängigkeit
eines Erfassens von verschiedenen Typen von Fehler-Zuständen, zu
einem offenen Zustand ausgelöst
zu werden. Unter dem Auftreten eines moderat gehaltenen Überlastungszustands
wird, wenn sich die Kontakte 1002 und 1003 in
einer geschlossenen Position befinden, der Bimetall-Leiter 1097 erwärmt und
das untere Ende biegt sich nach rechts. Der Bimetall-Leiter 1097 kann
durch eine Kalibrierungsschraube 1133 eingestellt werden.
Ein Biegen des Bimetall-Leiters 1097 durch eine differentielle
Expansion bewirkt, dass ein Anker 1115 und ein Joch 1095 in
Gegenuhrzeigerrichtung schwenken und einen Auslösehebel 1117 freigeben.
Der Auslösehebel 1117 dreht
sich in Uhrzeigerrichtung um einen Stift 1119 herum, was
bewirkt, dass die Toggle-Feder 1113 den Boden des bewegbaren
Kontaktträgers 1091 von
dem stationären Kontakt 1002 weg
zieht und den Strompfad unterbricht.
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Ähnlich wird,
unter dem Auftreten eines übermäßigen Stromüberlastungszustands,
ein hohes magnetisches Flussfeld um das Joch 1095 herum
erzeugt. Der Anker 1115 wird zu dem Joch 1095 durch das
magnetische Feld hingezogen, was bewirkt, dass der Auslösehebel 1117 von
dem Anker 1115 freigegeben wird. Wie in Bezug auf die thermischen Auslöse-Vorgänge beschrieben
ist, bewirkt eine Freigabe des Auslösehebels 1117 von
dem Anker 1115, dass die Toggle-Feder 1113 den
Boden des bewegbaren Kontaktträgers 1091 von
dem stationären
Kontakt 1002 weg zieht und den Strompfad unterbricht.
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Schließlich sind
die elektronischen Bauelemente 1121, befestigt an einer
Schaltungsleiterplatte 1123, zum Verarbeiten des Signalausgangs
des Sensors 1103 und zum Bestimmen, ob ein Lichtbogenfehlerzustand
oder ein Erdungsfehlerzustand vorhanden sind, vorgesehen. Die elektronischen
Bauelemente 1121 sind vorzugsweise dieselben wie solche,
die in der anhängigen
US-Patenanmeldung Serial Nr. 08/600,512 beschrieben sind, allerdings
wird ersichtlich werden, dass irgendeine Konfiguration von elektronischen
Bauelementen, die im Stand der Technik zum Erfassen von Lichtbogenfehlern
bekannt ist, vorgesehen sein kann. Ähnlich können die elektronischen Komponenten 1121 irgendeine
Konfiguration wiedergeben, die im Stand der Technik zum Erfassen
von Erdungsfehlern bekannt ist. Bei irgendeiner Rate sind die elektronischen
Bauelemente 1121 so ausgelegt, um ein "AFD" und/oder "GFI" Auslösesignal
entsprechend dazu zu erzeugen, wobei der Schaltungsunterbrecher
dazu ausgelegt ist, Lichtbogenfehler und/oder Erdungsfehler zu erfassen.
In Abhängigkeit
einer Erzeugung irgendeines AFD oder eines GFI Auslösesignals,
wird ein magnetisches Feld um einen Auslöse-Solenoid 1125 herum erzeugt,
was bewirkt, dass ein Tauchkolben 1127 nach rechts gezogen
wird. Der Tauchkolben 1127 ist mit einer Auslöse-Verbindung 1129 verbunden,
die wiederum mit dem Anker 1115 verbunden ist, so dass eine
Bewegung des Tauchkolbens 1127 bewirkt, dass der Anker 1115 nach
rechts gezogen wird. Wie zuvor beschrieben ist, bewirkt eine Bewegung
des Ankers 1115 nach rechts, dass der Auslösehebel 1117 freigegeben
wird, und der Strompfad durch den Schaltungsunterbrecher 1001 unterbrochen
wird.
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In
einer alternativen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung können
die elektronischen Bauelemente 1121 auch so ausgelegt werden,
um ein thermisches/magnetisches Auslösesignal in Abhängigkeit
von Überlastungen
oder Kurzschlussschaltungen zu erzeugen, um so das Erfordernis nach
dem Bimetall, dem Joch oder dem Anker, zugeordnet dem Stand der
Technik, zu vermeiden. Diese Fähigkeit
ist im Detail in dem US-Patent Nr. 5,136,457 beschrieben, das auf
den Inhaber der vorliegenden Erfindung übertragen ist und hier unter
Bezugnahme darauf eingeschlossen wird. In dieser Ausführungsform
wird das thermische/magnetische Auslösesignal bewirken, dass die
Kontakte des Schaltungsunterbrechers 1001 geöffnet werden,
und zwar im Wesentlichen in derselben Art und Weise, wie sie in
Abhängigkeit
eines AFD oder eine GFI Auslösesignals
geöffnet
werden würden.
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Die 44 und 47 stellen
eine Anordnung 1010 dar, die eine gedruckte Schaltungsleiterplatte 1012 (44 nur) und ein Gehäuse 1014 umfassen.
Das Gehäuse 1014 besitzt
einen bewegbaren, oberen Abschnitt 1016 und einen unteren
Abschnitt 1018, der mit der Schaltungsleiterplatte 1012 verbunden
ist. Die Messspule 1020 weist einen oberen Kernabschnitt 1022 und
einen unteren Kernabschnitt 1024 (siehe 47) auf. Eine Wicklung 1026 umgibt den
unteren Kernabschnitt 1022, wie am besten in 47 dargestellt ist. Jedes Ende der Wicklung 1026 ist
mit einem jeweiligen einen der elektrisch leitenden Stifte 1027 verbunden,
die durch das Gehäuse 1014 führen und
demzufolge elektrisch an der Schaltungsleiterplatte 1012 verbunden
sind. Der obere Kernabschnitt 1022 verriegelt sich mit
dem unteren Kernabschnitt 1024, um eine horizontal orientierte
Mitte 1060 zu bilden, durch die der Leitungs-Leiter (oder
sowohl der Leitungs- als auch der neutrale Leiter) des Schaltungsunterbrechers
so ausgelegt sind, um dort hindurchzuführen. Der obere Abschnitt 1016 des
Gehäuses 1014 besitzt
ein Paar von Einfangteilen 1019 zum Einschnappen an einem
jeweiligen Paar von Rampen 1017 auf dem unteren Abschnitt 1018.
Demzufolge umschließen
der obere und der untere Abschnitt im Wesentlichen die Messspule 1020.
Es ist möglich,
den oberen Abschnitt 1016 wegzulassen, falls dies erwünscht ist,
wobei in diesem Fall die äußere Abdeckung
als das obere Gehäuse
dient. Das Gehäuse 1014 besitzt
ein Paar von Öffnungen 1015,
durch die sich ein Last-Leitungs-Anschluss 1028 erstreckt.
Diese Öffnungen
können
unterschiedliche Konfiguration haben (vergleiche z.B. 44 und 47,
in Abhängigkeit
von der Form des Last-Leitungs-Anschlusses).
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Wie
wiederum 44 zeigt, besitzt der Last-Leitungs-Anschluss 1028 ein
langes Ende 1030 und ein kurzes Ende 1032. Das
lange Ende 1030 ist teilweise von einem Isolator 1034 umgeben,
wo er durch die hohle Mitte der Messspule 1020 hindurchführt. Das
lange Ende 1030 ist in der Messspule 1020 so angeordnet,
dass sich der Isolator 1034 über die Messspule 1020 hinaus
und durch die Öffnung 1015 erstreckt.
Leitungsstrom führt
durch den Last-Anschluss 1036 hindurch, der mit dem langen
Ende 1030 des Last-Leitungs-Anschlusses 1028 verbunden
ist. Vorzugsweise ist der Last-Anschluss 1036 mit dem langen
Ende 1030 durch eine Klemmverschweißung verbunden, wie dies dargestellt
ist. Eine Kalibrierungsschraube 1038 ist in dem Last-Anschluss 1036 angeordnet,
so dass sich ein Bereich der Kalibrierungsschraube 1038 hinter
den Last-Anschluss 1036 erstreckt.
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Energie
wird zu der Schaltungsleiterplatte 1012 über eine
Verbindung mit dem Last-Leitungs-Anschluss 1028 zugeführt. In
einer Ausführungsform
erfolgt die Verbindung über
eine Klammer 1042 für
einen reibungsmäßigen und
elektrischen Eingriff in das kurze Ende 1032 des Last-Leitungs-Anschlusses 1028.
Alternativ kann die Verbindung 1042 eine Blattfeder 1044 umfassen,
die an dem kurzen Ende 1032 des Last-Leitungs-Anschlusses 1028 klemmverschweißt ist,
wie dies in 45 dargestellt ist.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform,
die in 46 dargestellt ist, kann der
untere Abschnitt 1018 des Gehäuses 1014 einen isolierenden
Kanal 1046 zum Isolieren der Kali brierschraube 1038 und einen
Schraubenzieher, eingesetzt in den Schaltungsunterbrecher hinein,
von den Bauelementen auf der Schaltungsleiterplatte 1012 umfassen.
Der isolierende Kanal 1046 ist im Wesentlichen U-förmig und so
konfiguriert, um die Kalibrierschraube 1038 aufzunehmen
und beim Ausrichten eines Schraubenziehers zu dem Kopf der Kalibrierschraube 1038 zu
unterstützen.
Der Isolationskanal 1046 ist mit dem unteren Abschnnitt 1018 des
Gehäuses 1014 verbunden oder
ist integral damit ausgebildet.
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48 stellt eine alternative Verbindung zwischen
dem Lastanschluss 1036 und dem Last-Leitungs-Anschluss 1028 dar.
In einer Ausführungsform besitzt
der Lastanschluss 1036 einen Schlitz 1032, der
so konfiguriert ist, um das lange Ende 1030 des Last-Leitungs-Anschlusses 1028 aufzunehmen.
In einer alternativen Ausführungsform (nicht
dargestellt) besitzt der Last-Leitungs-Anschlusses 1028 einen ähnlichen
Schlitz, der so konfiguriert ist, um das Ende des Lastanschlusses 1036 aufzunehmen.
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49 stellt eine alternative Ausführungsform
dar, bei der die hohle Mitte 1060 des Sensors 1020 vertikal,
im Gegensatz zu horizontal, orientiert ist. Demzufolge führen die
Anschlüsse
vertikal, im Gegensatz zu horizontal, durch die Spule hindurch, wie
in der Ausführungsform,
die vorstehend diskutiert ist. Hierbei ist ein Sensor-Bus 1054,
der einen ersten Endbereich 1056 und einen zweiten Endbereich 1058 besitzt,
mit der Schaltungsleiterplatte 1012 über Schlitze 1055 verbunden.
Die Messspule 1020 ist um den ersten Endbereich 1056 herum
angeordnet. Der Lastanschluss 1036 ist mit dem ersten Endbereich 1056 verbunden.
Der Last-Leitungs-Anschluss 1028 ist mit dem zweiten Endbereich 1058 verbunden.
Vorzugsweise sind beide Verbindungen durch Klemmschweißen hergestellt,
wie dies dargestellt ist. 50 stellt
eine alternative Ausführungsform
dar, bei der Last-Leitungs-Anschluss 1028 und der Sensor-Bus 1054 aus
einem einzelnen Metallstück
hergestellt sind.
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Die 56–58 stellen
zusätzliche
Konstruktionen zu solchen, dargestellt in den 46 und 49–50 jeweils,
dar. 56 stellt eine einteilige Messspule 1014A,
mit der hohlen Mitte horizontal orientiert, dar. Der Last-Leitungs-Anschluss 1028A wird
mit der Messspule 1014A und platziert auf der Schaltungsleiterplatte, 1012A,
vormontiert und dann an dem Lastanschluss 1036A und dem Schaltungsleiterplattenverbinder 1042A,
klemmgeschweißt.
Ein Schraubanschluss kann verwendet werden, um die Energieversorgung
zu verbinden, wie dies dargestellt ist.
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Die 57 und 58 stellen
eine einteilige Messspule (1014B und 1014C), mit
der hohlen Mitte vertikal orientiert, dar. In diesen Konstruktionen
wird Energie über
Verbindungen entweder unter der Schaltungsleiterplatte (1012B, 57) oder oberhalb der Schaltungsleiterplatte (1012C, 58) zugeführt.
Die Verbindungen mit dem Lastanschluss (1036B und 1036C)
sind durch ein Klemmschweißen oberhalb
der Messspule (1014B und 1014C) hergestellt, was
wiederum eine Top-Down-Anordnung erleichtert.
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Flexible,
allerdings eingeschränkte,
Drahtenden sind wichtige Merkmale der Schaltungsunterbrecher der
Erfindung, um eine automatisierte Montage zu erleichtern. Alternative
Verfahren zum Erzielen solcher Drahtenden sind in den 51-54 dargestellt.
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Eine Ösen-Verbindung 1062 ist
in 51 dargestellt. Die Öse 1062 umfasst eine
Oberseite 1064 und eine hohle Mitte 1066. Die
Oberseite 1064 umfasst ein Loch 1068, das die
Oberseite 1064 mit der hohlen Mitte 1066 verbindet.
Ein neutraler Bus 1070, der über einen Draht 1082 mit
dem neutralen Anschluss der Platte (nicht dargestellt) verbunden
ist, ist mit der Öse 1062 an
dem neutralen Lastanschluss über
einen Draht 1078 verbunden. Ein Ende 1072 des
Busses 1070 ist innerhalb der hohlen Mitte 1066 der Öse 1062 positioniert
und erstreckt sich unterhalb des Lochs 1068. Eine Drahtverbindeschraube 1076 ist
in dem Loch 1068 angeordnet und erstreckt sich durch die
hohle Mitte 1066, um einen Draht 1078 zwischen
dem Ende 1072 des neutralen Busses 1070 und dem
Boden 1071 der hohlen Mitte 1066 zu verbinden.
Ein Spannungsfreisetzungselement 1080 ist an dem Ende 1074 des
neutralen Busses 1070 vorgesehen.
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In 52 wiederum ist ein Spannungsfreisetzungselement 1080 dargestellt,
das einen oberen Abschnitt 1084 zum Verbinden des Last-Neutral-Drahts
(dargestellt als 1078 in 51)
und eines Bodenabschnitts 1086 umfasst. Der obere Abschnitt 1084 ist
im Wesentlichen flach und umfasst ein Loch 1090, das darin
angeordnet ist. Der Last-Neutral-Draht
ist zwischen dem flachen Abschnitt und einer zweiten, passenden
Platte (nicht dargestellt) mittels einer Schraube (nicht dargestellt),
die in das Loch 1090 eingeschraubt ist, festgeklemmt. Ein Spannungsfreisetzungsbereich 1092 definiert
einen Hohlraum 1094 zum Aufnehmen des Platten-Neutral-Drahts.
Der Bodenabschnitt 1086 bildet einen Zylinder 1092,
der einen Hohlraum 1094 definiert. Der obere Abschnitt 1084 und
der Boden-Abschnitt 1086 sind
miteinander verbunden und durch ein festes Element 1096 separiert.
Verbunden mit dem oberen Abschnitt 1084 des Spannungsfreisetzungselements 1080 ist
ein Draht 1098 (entsprechend zu dem Draht 1082 der 51). Der Draht 1098 erstreckt sich durch
den Hohlraum 1094, gebildet durch den Boden-Abschnitt 1086,
und darin gesichert, um eine Spannung an der Verbindung des Drahts 1098 zu dem
oberen Abschnitt 1084 zu verhindern. In einer bevorzugten
Ausführungsform
ist der Draht 1098 an dem oberen Abschnitt 1084 klemmverschweißt, wie dies
dargestellt ist.
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In
einer alternativen Ausführungsform,
dargestellt in 53, ist der Draht 1098 mit
dem festen Element 1096 des Spannungsfreisetzungsteils 1080 verbunden.
Der Draht 1098 erstreckt sich durch den Hohlraum 1094,
um eine Spannung an der Verbindung des Drahts 1098 zu dem
festen Element 1096 zu verhindern. Vorzugsweise ist der
Draht 1098 an dem festen Element 1096 klemmverschweißt. Wie
in 52 beschrieben ist, würde der Last-Neutral-Draht 1078 (der 51) an dem oberen Abschnitt 1084 festgeklemmt
werden.
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In
einer anderen, alternativen Ausführungsform,
dargestellt in 54, ist der Last-Neutral-Draht mit
dem oberen Abschnitt 1084 durch eine Schraube 1100 verbunden
dargestellt, wie dies zuvor in Verbindung mit den 52–53 beschrieben
ist. Der Platten-Neutral-Draht 1098 ist
mit dem Boden-Abschnitt 1086 des Spannungsfreisetzungselements 1080 verbunden.
Der Spannungsfreisetzungsabschnitt 1092 verhindert eine
Spannung an der Verbindung des Drahts 1098.
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55 stellt eine Ausführungsform dar, bei der ein
Schlitz 1106 in der äußeren Kante
der Schaltungsleiterplatte 1012 vorgesehen ist, um eine
Klammer aufzunehmen, die den Last-Leitungs-Anschluss 1028 sichert
(siehe 45). Die Boden-Abschnitte der
Klammer 1108 und der Klemm-Anschluss 1028 sind
in dem Schlitz 1106 der Schaltungsleiterplatte 1012 angeordnet.
Von dem Boden der Klammer und dem Klemm-Anschluss sich erstreckend
sind Flansche 1110 vorhanden, die so konfiguriert sind,
um den Last-Leitungs-Anschluss 1028 gegen
eine Bewegung in irgendeiner Richtung, mit Ausnahme zu der Mitte
der Schaltungsleiterplatte 1012 hin, zu begrenzen.
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In
den Zeichnungen nun unter Bezugnahme zu Anfang auf 59, ist ein schematisches Blockdiagramm eines
Lichtbogenfehlererfassungssystems, verbunden mit einer einzelnen
Verzweigungsschaltung eines elektrischen Verteilungssystems, dargestellt.
Es wird allerdings ersichtlich werden, dass das Lichtbogenfehlererfassungssystem
mit mehreren Verzweigungsschaltungen verbunden sein kann. Jede Verzweigungsschaltung
ist auf einem Leitungs-Leiter 1510 und einem neutralen
Leiter 1512 aufgebaut, die elektrische Energie von einem
Stomversorger-Transformator 1514 zu einer Last 1516 verteilt.
Der Leitungs-Leiter 1510 und der neutrale Leiter 1512 führen typischerweise
240 Volt oder 120 Volt, mit einer Frequenz von 60 Hz. Ein Sensor 1518 erfasst
die Änderungsrate
des elektrischen Stroms an dem Leitungs-Leiter 1510 und
schickt ein Änderungsratensignal, üblich bezeichnet
als ein di/dt Signal, zu einem Lichtbogendetektor 1520.
Wie im Detail nachfolgend beschrieben werden wird, verarbeitet der
Lichtbogenfehlerdetektor 1520 das Sensorsignal hinsichtlich
Charakteristika von Lichtbogenfehlern und evaluiert es. Falls der
Lichtbogendetektor 1520 das Auftreten eines Lichtbogenfehlers
erfasst, erzeugt er ein Auslösesignal
zu dem Leitungsunterbrecher 1522, was den Strom in dem
Leitungs-Leiter 1510 unterbricht.
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Der
Leitungs-Leiter 1522 ist vorzugsweise ein Schaltungsunterbrecher,
der einen Überlastungs-Auslöse-Mechanismus
umfasst, der eine thermische/magnetische Charakte ristik umfasst,
die die Unterbrecherkontakte zu einem Zustand einer offenen Schaltung
in Abhängigkeit
eines gegebenen Überlastungszustands
auslöst,
um die Last 1516 von der Energieversorgungsquelle zu trennen,
wie dies im Stand der Technik bekannt ist. Es ist auch bekannt,
den Schaltungsunterbrecher 1522 mit einer Erdungsfehler-Unterbrecherschaltung
zu versehen, und zwar in Abhängigkeit
von einem Leitungs- oder Neutral-Masse-Fehler, um einen Auslöse-Solenoid mit
Energie zu erregen, der den Schaltungsunterbrecher auslöst und die
Kontakte öffnet.
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Der
Sensor 1518 weist vorzugsweise einen toroidalen Sensor
auf, der einen ringförmigen
Kern besitzt, der den Strom führenden
Leitungs-Leiter 1510 umgibt, wobei die Messspule spiralförmig auf dem
Kern aufgewickelt ist. Der Kern ist aus einem magnetischen Material,
wie beispielsweise einem Ferrit, Eisen oder geformten, permeablen
Pulver, geeignet zum Ansprechen auf schnelle Änderungen im Fluss, hergestellt.
Ein bevorzugter Sensor verwendet einen Ferritkern, gewickelt mit
200 Windungen mit 24–36
Gauge Kupferdraht, um die Messspule zu bilden. Ein Luftspalt kann
in den Kern hineingeschnitten sein, um die Permeabilität auf ungefähr 30 zu
reduzieren. Das Kernmaterial sättigt
sich vorzugsweise nicht während
der relativ hohen Ströme,
die durch parallele Lichtbogen erzeugt sind, so dass eine Lichtbogenerfassung
noch bei solchen hohen Stromniveaus möglich ist.
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Andere
Einrichtungen zum Erfassen der Änderungsrate
des Stroms in einem Leitungs-Leiter sind durch die vorliegende Erfindung
vorgesehen. Durch das Faraday'sche
Gesetz erzeugt irgendeine Spule eine Spannung proportional zu der Änderungsrate
in dem magnetischen Fluss, der durch die Spule hindurchführt. Der
Strom, der einem Lichtbogenfehler zugeordnet ist, erzeugt einen
magnetischen Fluss um den Leiter herum, und die Spule des Sensor 1518 schneidet
diesen Fluss, um ein Signal zu erzeugen. Andere geeignete Sensoren
umfassen einen toroidalen Transformator mit einem Kern aus magnetischem Material
oder einem Luftkern, einen Induktor oder einen Transformator mit
einem laminierten Kern aus magnetischem Material, und Induktoren,
befestigt an gedruckten Schaltungsleiterplatten. Verschiedene Konfigurationen
für den
Sensorkern sind durch die vorliegende Erfindung vorgesehen und umfassen
Toroide, die Luftspalte in deren Körpern haben.
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Ein
Integrator 1423 integriert das di/dt Signal von dem Sensor 1518,
um ein Signal zu erzeugen, das den Strom (i), geführt durch
den Leitungs-Leiter 1510, darstellt. Das in tegrierte di/dt
Signal (oder i Signal) wird danach durch den Signal-Konditionierer 1524 verarbeitet
und in eine Reihe von Impulsen durch eine Analog-Digital-(A/D)-Wandler 1526 umgewandelt.
Die Stromimpulse werden dann an einer Vielzahl von Punkten durch
eine Abtasteinrichtung 1528 abgetastet. Der abgetastete
Strom wird dann durch die CPU 1530 verarbeitet, was die
Zahl von bestimmten Lichtbogenfehler-Charakteristika bestimmt, die
innerhalb eines vorbestimmten Zeitintervalls auftreten. Falls die
Zahl von Lichtbogenfehler-Charakteristika
einen Auslöse-Schwellwert-Pegel
innerhalb des vorbestimmten Zeitintervalls übersteigt, erzeugt die CPU 1530 ein
Auslösesignal,
um den Leitungsunterbrecher 1522 zu triggern.
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In 60 nun ist ein Übersichts-Flussdiagramm der
Schritte dargestellt, die durch das Lichtbogenfehlererfassungssystem
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung durchgeführt werden. Jeder dieser Schritte
wird im Detail in Bezug auf die 61 bis 65 beschrieben.
Allgemein stellt allerdings Schritt 1 das Erhalten von
Stromabtastungen von der Abtasteinrichtung 1528 dar. Vorzugsweise
werden Abtastungen von irgendwelchen zwei aufeinanderfolgenden Halb-Zyklen
(z.B. ein positiver, halber Zyklus, gefolgt durch einen negativen, halben
Zyklus oder vice versa), zwei aufeinanderfolgenden positiven Halb-Zyklen
oder zwei aufeinanderfolgenden negativen Halb-Zyklen genommen. Weiterhin
ist es bevorzugt, dass Abtastungen an 32 Punkten pro halbem Zyklus
eines Stroms herangezogen werden, allerdings wird ersichtlich werden,
dass eine alternative Zahl von Abtastpunkten verwendet werden kann.
Als nächstes
bestimmt, wie durch Schritt 2 dargestellt ist, die CPU
die Größe des Strom-Peaks
in jedem ausgewählten,
halben Zyklus. Als nächstes
wird, wie durch Schritt 3 dargestellt ist, die "Steigung", oder das Verhältnis von
Strom-Peaks von einem halben Zyklus zu dem nächsten, einer Polarität (z.B. "positiv" oder "negativ") zugeordnet, und die
Zahl von Umkehrungen der Polarität
zwischen benachbarten Steigungen wird gezählt.
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Schließlich wird,
im Schritt 6, die Zahl von Umkehrungen in der Polarität mit einem
Auslöse-Schwellwert-Pegel
verglichen. Falls die Zahl von Umkehrungen in der Polarität den Auslöse-Schwellwert-Pegel übersteigt,
wird ein Auslösesignal
zu dem Leitungsunterbrecher 1522 geschickt, um die Energieversorgungsquelle
von der Last zu trennen. Falls die Zahl von Umkehrungen in der Polarität nicht
den Auslöse-Schwellwert-Pegel übersteigt
und dadurch nicht einen Lichtbogenfehler darstellt, wiederholt sich der
vorstehend beschriebene Prozess selbst mit neu erhaltenen Stromabtastungen,
bis ein Lichtbogenfehler erfasst ist. Vorzugsweise wird der Auslöse-Schwellwert-Pegel
hoch genug sein, so dass Umkehrungen in der Polarität, verursacht
durch bekannte Lastübergänge, nicht
den Schaltungsunterbrecher auslöst.
In einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist der Auslöse-Schwellwert-Pegel auf einem
Auffinden von 15 oder mehr Umkehrungen in der Polarität pro Sekunde
basierend.
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In
einer anderen Ausführungsform
erfasst die CPU 1530 Lichtbogenfehler durch Zählen der
Anzahl von signifikanten Wellenform-Form-Änderungen zwischen halben Zyklen
zusätzlich
zu einem Zählen der
Anzahl von Umkehrungen in der Polarität. Dies wird unter Durchführen von
Schritt 3, der zuvor beschrieben ist, zusammen mit zusätzlichen
Schritten 4 und 5 vorgenommen. In Schritt 4 normiert
die CPU 1530 und autokorreliert die Stromabtastungen. Ein Normieren
wird durch Unterteilen jeder der Stromabtastungen durch den Peak-Strom,
zugeordnet dem halben Zyklus, von dem sie genommen werden, durchgeführt. Jede
der Stromabtastungen wird dadurch einen normierte Größe geringer
als oder gleich zu 1 haben. Eine Autokorrelation wird durch Vergleichen
jedes Einen der Zahl von normierten Stromabtastungen von einem halben
Zyklus zu dem entsprechenden einen der Anzahl der normierten Stromabtastungen
in dem nächsten,
ausgewählten,
halben Zyklus durchgeführt.
Wie in weiterem Detail nachfolgend beschrieben werden wird, ist
der Autokorrelationsschritt so zugeordnet, um eine Messung von signifikanten
Wellenformänderungen
zwischen ausgewählten,
halben Zyklen zu erhalten. In den Schritten 5 und 6 fällt die
CPU die Zahl von signifikanten Formänderungen, die innerhalb eines
vorbestimmten Zeitintervalls auftreten, und schickt ein Auslösesignal zu
dem Leitungsunterbrecher 1522, falls die Zahl von signifikanten
Formänderungen
einen Auslöse-Schwellwert-Pegel übersteigt.
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Ähnlich zu
dem Auslöse-Schwellwert-Pegel, zugeordnet
zu Steigungsänderungen,
wie dies vorstehend beschrieben ist, wird der Auslöse-Schwellwert-Pegel,
zugeordnet zu Formänderungen,
vorzugsweise hoch genug sein, so dass wesentliche Formänderungen,
verursacht durch bekannte Lastübergänge, nicht
den Schaltungsunterbrecher auslöst. In
einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist der Auslöse-Schwellwert-Pegel, zugeordnet zu Formänderungen,
auf einem Auffinden von drei wesentlichen Formänderungen pro Sekunde basierend.
Demzufolge kann, in einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, der Leitungsunterbrecher durch 15 oder mehr Umkehrungen
in der Polarität
pro Sekunde oder drei oder mehr wesentliche Formänderungen pro Sekunde getriggert
werden. Es wird allerdings ersichtlich werden, dass andere Auslöse-Schwellwerte
und/oder Zeitintervalle ausgewählt
werden können,
ohne den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
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Die 61 bis 65 zeigen
Flussdiagramme, die die Schritte darstellen, die dem Flussdiagramm
der 60 zugeordnet sind, und zwar
in größerem Detail.
In 61 zunächst
ist ein Flussdiagramm dargestellt, das ein Peak-Erfassungs-Unterprogramm,
zugeordnet zu Schritt 2 des Flussdiagramms der 60, darstellt. Im Schritt 2.1 wird der Peak-Strom des am kürzesten
vorher liegenden, halben Zyklus in einem Speicher als Variable "last peak" gespeichert. Im
Schritt 2.2 wird eine "auto
sum" und eine "peak" Variable, zugeordnet
zu dem vorliegenden, halben Zyklus auf Null initialisiert. Die "auto sum" Variable wird nachfolgend
unter Bezugnahme auf die 63 bis 65 beschrieben.
Die "peak" Variable stellt
den Wert der Stromabtastung dar, die die größte, absolute Größe in dem
vorliegenden, halben Zyklus besitzt. Eine Ganzzahl-Zähler-Zahl
wird auf Null im Schritt 2.3 initialisiert. Im Schritt 2.4 wird eine
Stromabtastung, zugeordnet der vorliegenden Zähler-Zahl, mit dem Wert der "peak" Variablen, zugeordnet
zu der nächsten,
und kürzesten
vorher liegenden Zähler-Zahl
in dem vorliegenden Zyklus, verglichen. Zum Beispiel wird, in der
5. Iteration von Schritt 2.4, eine Stromabtastung 5 mit
der "peak" Variablen verglichen,
erhalten durch Stromabtastungen 1–4 des vorliegenden
Zyklus. Falls die Stromabtastung, zugeordnet zu der Zähler-Zahl,
größer als
irgendeine der vorherigen Stromabtastungen in dem vorliegenden Zyklus
ist, wird die "peak" Variable so zurückgesetzt,
um die absolute Größe der Stromabtastung
anzupassen (Schritt 2.5). Die Zähler-Zahl wird danach um eins
erhöht
(Schritt 2.6), und, falls die Zähler-Zahl geringer als die
Zahl von Punkten pro halbem Zyklus ist (Schritt 2.7), kehrt
der Prozess zu Schritt 2.4 mit der nächsten Stromabtastung zurück. In Schritt 2.4 schreitet,
falls die Stromabtastung, zugeordnet der Zähler-Zahl, nicht größer als
die vorherige "peak" Variable ist, der
Prozess weiter zu Schritt 2.6 und führt fort, wie dies zuvor beschrieben
ist. Durch Umgehen des Schritts 2.5 wird die "peak" Variable nicht zurückgesetzt,
sondern vielmehr behält sie
den Wert bei, welchen sie auch immer vor der vorliegenden Stromabtastung
besaß.
Schließlich
wird, im Schritt 2.7, falls die Zähler-Zahl gleich zu der Zahl von
Punkten in dem halben Zyklus ist, der Prozess abgeschlossen. Der
Wert der "peak" Variablen und der
Abschluss des Prozesses stellt dadurch den absoluten Wert der Peak
Stromabtastung in deren zugeordnetem, halben Zyklus dar.
-
In 62 nun ist ein Flussdiagramm dargestellt, das
das Zählungs-Steigungs-Änderungs-Unterprogramm, zugeordnet
zu Schritt 3 des Flussdiagrammes der 60, darstellt. In Schritt 3.1 wird eine
Variable "slope" ("Steigung") auf neutral initialisiert.
Die "slope" Variable stellt
die Steigung einer Linie dar, die von dem momentanen Peak in dem
ersten, ausgewählten,
halben Zyklus (bezeichnet als Variable "peak")
zu dem momentanen Peak in einem zweiten, ausgewählten, halben Zyklus (bezeichnet als
Variable "peak" eines Zyklus) gezogen
ist. Vorzugsweise stellen die Variablen "peak" und "peak one cycle" die Strom-Peaks
von aufeinanderfolgenden positiven (oder negativen) halben Zyklen
dar.
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In
den Schritten 3.2 und 3.3 werden die Strom-Peaks
in den ausgewählten,
halben Zyklen miteinander verglichen, um zu bestimmen, ob sie eine
wesentliche Steigungsänderung
darstellen, definiert hier so, dass sie größer als 5% sind. Genauer gesagt
wird das Verhältnis
von "peak" zu "peak one cycle" im Schritt 3.2 evaluiert
und das Verhältnis
von "peak one cycle" zu "peak" wird im Schritt 3.3 evaluiert.
Falls das Verhältnis,
abgeleitet im Schritt 3.2, größer als 1,05 ist, wird die
Steigungs-Variable als negativ bezeichnet (Schritt 3.4).
Falls das Verhältnis, abgeleitet
im Schritt 3.3, größer als
1,05 ist, wird die Steigungs-Variable
als postiv bezeichnet (Schritt 3.5). Falls kein Verhältnis größer als
1,05 ist, verbleibt die Steigung als neutral bezeichnet.
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Im
Schritt 3.6 wird die Steigungs-Richtung, zugeordnet dem
ausgewählten
Paar von Halte-Zyklen, mit der Steigungs-Richtung des am nächsten, am
kürzesten
vorher liegenden Paars von Halb-Zyklen verglichen. Eine Änderung
in der Steigung tritt dann auf, wenn sich die Steigungs-Richtungen
in der Polarität ändern (z.B.
von "positiv" zu "negativ", oder vice versa),
und keiner der Peaks geringer als fünf Ampère beträgt. Strom-Peaks von weniger
als 5 Ampère
werden ignoriert, da sie nicht eine wesentliche, elektrische Gefahr
darstellen. Falls im Schritt 3.6 bestimmt ist, dass eine Änderung
in der Steigung aufgetreten ist, wird die Steigungsänderung
im Schritt 3.7 durch Erhöhen einer "slope sum" ("Steigungs-Summe") Variable durch
eine wahlweise Zahl, hier 10, gezählt. Im Schritt 3.8 wird
die Variable "slope
sum" mit 0,99 multipliziert,
um den kumulativen Wert der "slope
sum" Variablen um
ein Prozent bei jedem Abtastpunkt der Wellenform zu verringern.
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63 zeigt ein Flussdiagramm, das die Normierungs-
und Autokorrelations-Unterprogramme,
zugeordnet zu Schritt 4 in dem Flussdiagramm der 60, darstellt. Eine Normierung der Stromwerte
vor einem Autokorrelieren davon ermöglicht der vorliegenden Erfindung,
ein Problem zu vermeiden, das dem Stand der Technik zugeordnet ist, nämlich ein "falsches Auslösen" oder ein fehlerhaftes
Anzeigen eines Lichtbogenfehlers in Abhängigkeit von Lastübergängen, verursacht
durch, zum Beispiel, dem Starten eines elektrischen Motors. Da Lastübergangs-Änderungen
in der Größe des Stroms
zwischen Zyklen bewirken, sind Lichtbogenerfassungssysteme, die
einen Lichtbogenfehler in Abhängigkeit von Änderungen
in der Größe eines
Stroms anzeigen oder zumindest konditional anzeigen, dahingehend wahrscheinlich,
falsch in Abhängigkeit
der Lastübergänge auszulösen. Durch
Normieren der Stromwerte in jedem halben Zyklus auf ein Peak von "1", ist das Lichtbogenfehlererfassungssystem
gemäß der vorliegenden
Erfindung auf Erhöhungen
in der Größe im Strom,
verursacht durch Lastübergänge, unempfindlich,
um dadurch nicht wahrscheinlich dahingehend zu sein, falsch im Hinblick
auf Lastübergänge auszulösen.
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Im
Schritt 4.1 wird bestimmt, ob die "peak" Variable
einen rms Wert von weniger als 5 Ampère besitzt oder nicht. Falls
er geringer als 5 Ampère
ist, wird eine bool'sche
Variable "Below
5A" als wahr bezeichnet
(Schritt 4.2). Falls sie nicht geringer als 5 Ampère ist,
wird die Variable "Below
5A" als falsch bezeichnet
(Schritt 4.3). Eine Ganzzahl-Zähler-Zahl wird auf Null im
Schritt 4.4 initialisiert.
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Im
Schritt 4.5 wird der abgetastete Strom von einem ausgewählten Halb-Zyklus,
zugeordnet der Zähler-Zahl
(bezeichnet als "samples[counter]"), mit dem abgetasteten
Strom von einem vorherigen, halben Zyklus, zugeordnet derselben
Zähler-Zahl,
(bezeichnet "hold[Counter]"), verglichen. Zum
Beispiel wird, in der zehnten Iteration, Abtastung "10", von dem vorliegenden
Halb-Zyklus, mit der gespeicherten Strom-Abtastung "10" von dem vorherigen Halb-Zyklus
verglichen. Danach werden, im Schritt 4.6 oder 4.7,
die Stromabtastungen, zugeordnet der Zähler-Zahl in sowohl dem vorliegenden
Zyklus als auch dem vorherigen Zyklus, durch Dividieren dadurch
durch den Peak-Strom, zugeordnet dem vorherigen Zyklus, normiert,
dann voneinander subtrahiert, um die Differenz zwischen dem normierten Strom
von dem vorliegenden Zyklus zu dem vorherigen, halben Zyklus zu
erhalten. Der kleinere der zwei normierten Werte wird von dem größeren der
zwei normierten Werte subtrahiert, so dass die Differenz eine positive
Zahl aufweist, die den absoluten Wert zwischen den zwei normierten
Werten darstellt. Dieses Ergebnis wird durch die Variable "auto ratio" bezeichnet.
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Im
Schritt 4.8 wird, falls die "Below 5A" Variable wahr ist, die "auto ratio" Variable, die der
Zähler-Zahl
zugeordnet ist, auf Null im Schritt 4.9 gesetzt. Im Schritt 4.10 wird
eine "auto sum" Variable, die die kumulative
Summe der Verhältnisse
von entsprechenden Stromabtastungen in den ausgewählten, halben
Zyklen darstellt, um den Wert der "auto ratio" Variable, was zuvor beschrieben ist,
erhöht.
Die "hold[counter]" Variable, zugeordnet
der Zähler-Zahl, wird
dann auf den Wert der "samples[counter]" Variablen, zugeordnet
der Zähler-Zahl,
zurückgesetzt (Schritt 4.11),
und die Zähler-Zahl
wird um eins erhöht
(Schritt 4.12). Falls die Zähler-Zahl geringer als die
Zahl von Punkten pro halbem Zyklus ist (Schritt 4.13),
kehrt der Prozess zu Schritt 4.5 mit der nächsten Stromabtastung
zurück.
Dieser Prozess wird dann abgeschlossen, wenn die Zähler-Zahl
gleich zu der Zahl von Punkten in dem halben Zyklus ist. Der Wert
der "auto sum" Variablen beim Abschluss
des Prozesses stellt dadurch eine Messung von Formänderungen
zwischen ausgewählten,
halben Zyklen dar.
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64 zeigt ein Flussdiagramm, das das Unterprogramm
zum Zählen
von Formänderungen, zugeordnet
zu dem Schritt 5 in dem Flussdiagramm der 60, darstellt. Im Schritt 5.1 wird bestimmt,
ob die "peak" Variable größer als
die "last peak" Variable ist und
die "last peak" Variable nicht gleich
zu Null ist. Danach wird, im Schritt 5.2 oder 5.3,
das Verhältnis des
vorliegenden Peaks mit dem letzten Peak (bezeichnet durch eine Variable "peak ratio") berechnet. Als
nächstes
wird, im Schritt 5.4, bestimmt, ob die "auto sum" Variable, beschrieben in Bezug auf 63, größer als
ein Lichtbogen-Schwellwert und geringer als ein Lichtbogen-Cutoff-Wert
ist. Der Lichtbogen-Schwellwert ist, wie zuvor beschrieben ist, vorzugsweise
auf eine Erfassung von 16 signifikanten Wellenformenänderungen
pro Sekunde basierend. Der Lichtbogen-Cutoff-Wert ist auf eine Erfassung
einer übermäßig großen Zahl
von signifikanten Formänderungen
basierend, die Lastfluktuationen, im Gegensatz zu Lichtbogen, anzeigen.
Im Schritt 5.5 wird bestimmt, ob das Peak-Verhältnis geringer
als 1,10 ist. Falls die Antwort in beiden Schritten 5.4 und 5.5 dahingehend
bestimmt wird, dass sie ja ist, ist eine wesentliche Formänderung
aufgetreten und eine "auto
sum sum" Variable
wird durch eine wahlweise Zahl (24) im Schritt 5.6 erhöht. Im Schritt 5.7 wird
die "auto sum sum" Variable mit 0,98
multipliziert, um den kumulativen Wert der "auto sum sum" Variable um zwei Prozent bei jedem
Abtastpunkt der Wellenform zu verringern.
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In 65 nun ist ein Flussdiagramm dargestellt, das
die Prüfung
für ein
Auslöse-Bedingungs-Unterprogramm
darstellt, das dem Schritt 6 in dem Flussdiagramm der 60 zugeordnet ist. Falls die Zahl von signifikanten
Formänderungen,
dargestellt durch die "auto
sum sum" Variable,
größer als ein
Auslöse-Schwellwert-Pegel
ist (Schritt 6.1) und die Zahl von Steigungsänderungen,
dargestellt durch die "slope
sum" Variable, größer als
ein Steigungs-Schwellwert-Pegel ist (Schritt 6.2), wird
ein Auslösesignal
erzeugt, um den Schaltungsunterbrecher auszulösen (Schritt 6.3).
Der Schaltungsunterbrecher wird auch ausgelöst, wenn die Steigungssumme
größer als
ein Steigungsüberlaufpegel
ist (Schritt 6.4). Falls keine der Auslöse-Bedingungen auftritt, wird
der Peak-Strom der am kürzesten
vorher liegenden Halb-Zyklen in dem Speicher in den Schritten 6.6 und 6.7 gespeichert,
und der gesamte Prozess eines Erfassens von Lichtbogenfehlern fährt mit darauffolgenden
Halb-Zyklen fort.
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Die
Unterprogramme, die in Bezug auf 61 bis 65 beschrieben sind, können vielleicht am besten unter
Bezugnahme auf die Reihe von Wellenformen, dargestellt in den 66 und 67,
verstanden werden. 66 zeigt die Wellenformen,
die der Erfassung von Steigungsänderungen zugeordnet
sind, und 67 zeigt die Wellenformen, die
der Erfassung von Formänderungen
zugeordnet sind. Wie zunächst 66 zeigt, stellt eine Wellenform 1540 die "peak" Variable, die in
Bezug auf 61 diskutiert ist, dar. Die "peak" Variable stellt den
Wert der Strom-Abtastung dar, die die größte, absolute Größe in deren
zugeordnetem, halben Zyklus besitzt. Demzufolge ist die Wellenform 1540 aus einem
diskreten Wert pro Zyklus aufgebaut oder 12 diskreten Werten pro
jedem Zehntel einer Sekunde. Wie in 66 dargestellt
ist, besitzt die "peak" Wellenform 1540 einen
minimalen Wert von Null Ampère (entsprechend
einer Referenz-Position "0" in 66) und einen maximalen Wert von ungefähr zehn
Ampère
(entsprechend einer Referenz-Position "10" in 66).
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Die
Wellenform 1542 stellt die Steigung der Strom-Peaks von
einem halben Zyklus zu dem vorherigen halben Zyklus dar. Wie zuvor
definiert ist, wird die Steigung dadurch berechnet, indem das Verhältnis des
Strom-Peaks in einem halben Zyklus zu dem Strom-Peak in dem vorherigen, halben Zyklus berechnet
wird. Die Verhältnisse,
die oberhalb der Linie fallen, stellen "positive" Steigungen dar, und die Verhältnisse,
die unterhalb der Linie fallen, stellen "negative" Steigungen dar. Die Wellenform 1542 wird auf
Null Prozent zentriert (entsprechend einer Referenz-Position "20" in 66), und fluktuiert zwischen einem minimalen Wert
von ungefähr
minus zwei Prozent (entsprechend einer Referenz-Position "10") und einem maximalen
Wert von ungefähr
plus zwei Prozent (entsprechend zu einer Referenz-Position "30").
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Die
Wellenform 1544 weist eine Reihe von Impulsen auf, die
anzeigen, ob sich die Steigungen der Wellenform 1542 in
der Polarität
geändert
hat (z.B. von "positiv" zu "negativ", oder vice versa),
und zwar von Zyklus zu Zyklus. Wie in Bezug auf 62 beschrieben ist, werden Steigungsänderungen
nur dann angezeigt, wenn sich die Peak-Ströme zwischen Zyklen um mindestens
5% unterscheiden und falls der Peak-Strom nicht geringer als 5 Ampère rms ist.
Wie in 66 dargestellt ist, weist die
Wellenform 1544 eine Reihe von binären Null'en auf (entsprechend einer Referenz-Position "40"), was anzeigt, dass
eine Steigungsänderung
nicht aufgetreten ist, und von binären "Eins'en" (entsprechend einer
Referenz-Position "45"), was anzeigt, dass
eine Steigungsänderung
aufgetreten ist.
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Die
Wellenform 1546 stellt die "slope sum" Variable dar, die in Bezug auf 62 beschrieben ist, eine Zählung von signifikanten Steigungs-Änderungen
von Zyklus zu Zyklus aufweisend. Wie in 66 dargestellt
ist, besitzt die "slope
sum" Wellenform
einen minimalen Wert von Null (entsprechend einer Referenz-Position "50") und einen maximalen
Wert von ungefähr
dreißig
(entsprechend einer Referenz-Position "80").
Ein erstes Auslöse-Kriterium
für ein
Lichtbogenfehlererfassungssystem wird dann getriggert, wenn die "slope sum" Variable gleich
zu fünfzehn
signifikanten Steigungsänderungen
pro Sekunden ist oder diese übersteigt
(entsprechend zu einer y-Achsen-Referenz "65").
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In 67 nun stellt eine Wellenform 1550 den
Strom i(t) an dem Leitungs-Leiter dar, eine AC-Wellenform bei einer
Frequenz von 60 Hz über einen
Zeitintervall von 0,0 Sekunden hinweg aufweisend. Jeder Zyklus besitzt
einer Periode von 1/60 einer Sekunde, oder 16,67 Millisekunden.
Dementsprechend sind dabei 6 volle Zyklen (oder 12 Halb-Zyklen) alle Zehntel
einer Sekunde vorhanden. Die i(t) Wellenform wird auf Null Ampère zentriert (entsprechend
zu einer y-Achse-Referenz "–10"), und Zyklen zwischen
einem minimalen Wert von ungefähr
minus 10 Ampère
(entsprechend zu einer Referenz-Position "–20") und einem maximalen
Wert von ungefähr
plus 10 Ampère
(entsprechend zu einer Referenz-Position "0").
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Die
Wellenform 1552 stellt den Wert der "auto ratio" Variablen, die in Bezug auf 63 diskutiert ist, dar. Die "auto ratio" Variable stellt die Differenzen zwischen
dem normierten Strom von der Abtastungs-Position in einem halben
Zyklus zu derjenigen der entsprechenden Abtast-Position in dem vorherigen,
halben Zyklus dar, ausgedrückt
als ein Prozentsatz. Die "auto
ratio" Wellenform 1552 stellt
dadurch eine Mehrzahl von individu ellen "auto ratio" Variablen dar, 32 pro halbem Zyklus,
entsprechend zu der Zahl von Abtastungen, die von der i(t) Wellenform 1550 herangezogen
sind. Wie in 67 dargestellt ist, besitzt
die "auto ratio" Wellenform 1552 einen
minimalen Wert von Null Prozent (entsprechend einer Referenz-Position "0") und einen maximalen Wert von ungefähr zwanzig
Prozent (entsprechend einer Referenz-Position "10").
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Die
Wellenform 1554 stellt die "auto sum" Variable, die in Bezug auf 3c diskutiert
ist, da. Die "auto
sum" Variable wird
durch Aufsummieren der "auto
ratio" Wellenform 1552 in
jedem halben Zyklus berechnet. Demzufolge liefert die "auto sum" Wellenform 1554 eine
Messung der Anzahl von Formänderungen
pro halbem Zyklus, einen diskreten Wert pro halbem Zyklus, oder
12 Werte für
jedes Zehntel einer Sekunde, aufweisend. Wie in 67 dargestellt ist, besitzt die "auto sum" Wellenform 1554 einen
minimalen Wert von Null (entsprechend einer Referenz-Position "10") und einen maximalen
Wert von ungefähr
acht (entsprechend einer Referenz-Position "50").
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Die
Wellenform 1556 stellt die "auto sum sum" Variable, diskutiert in Bezug auf 3d,
dar. Wie vorstehend diskutiert ist, ist die Größe der "auto sum sum" Variablen davon abhängig, ob die "auto sum" Wellenform 1554 größer als
ein Lichtbogen-Schwellwert-Wert oder geringer als ein Lichtbogen-Cutoff-Wert
ist, und ob das Verhältnis
von Strom-Peaks von Zyklus zu Zyklus geringer als 10% beträgt. Falls
diese Bedingungen erfüllt
sind, ist eine wesentliche Formänderung
aufgetreten, und die "auto
sum sum" Variable
wird entsprechend erhöht.
Wie in 67 dargestellt ist, besitzt
die "auto sum sum" Wellenform 1556 einen
minimalen Wert von Null (entsprechend einer Referenz-Position "50") und einen maximalen
Wert von ungefähr
zwölf oder
dreizehn (entsprechend einer Referenz-Position "75").
Ein zweites Auslöse-Kriterium
für das
Lichtbogenfehlererfassungssystem wird dann getriggert, wenn die "auto sum sum" Variable 1556 gleich
zu drei signifikanten Formänderungen
pro Sekunde ist oder diese übersteigt
(entsprechend einer Referenz-Position "56").
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Während bestimmte
Ausführungsformen und
Anwendungen der vorliegenden Erfindung dargestellt und beschrieben
worden sind, wird verständlich
werden, dass, die Erfindung nicht auf dem präzisen Aufbau und die Zusammensetzungen,
die hier offenbart sind, eingeschränkt ist, und dass verschiedene
Modifikationen, Änderungen
und Variationen aus den vorstehenden Beschreibungen ersichtlich werden,
ohne den allgemeinen Gedan ken und den Schutzumfang der Erfindung,
wie er in den beigefügten
Ansprüchen
definiert ist, zu verlassen.