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DE69830465T2 - Elektronische vorrichtung und verfahren zur betätigung eines beweglichen glieds über einen schrittmotor - Google Patents

Elektronische vorrichtung und verfahren zur betätigung eines beweglichen glieds über einen schrittmotor Download PDF

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Publication number
DE69830465T2
DE69830465T2 DE69830465T DE69830465T DE69830465T2 DE 69830465 T2 DE69830465 T2 DE 69830465T2 DE 69830465 T DE69830465 T DE 69830465T DE 69830465 T DE69830465 T DE 69830465T DE 69830465 T2 DE69830465 T2 DE 69830465T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
pulse
drive pulse
rotor
time
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
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DE69830465T
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English (en)
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DE69830465D1 (de
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Hiroyuki-Seiko Epson Corporation Kojima
Noriaki-Seiko Epson Corporation Shimura
Joji-Seiko Epson Corporation Kitahara
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seiko Epson Corp
Original Assignee
Seiko Epson Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of DE69830465D1 publication Critical patent/DE69830465D1/de
Publication of DE69830465T2 publication Critical patent/DE69830465T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P8/00Arrangements for controlling dynamo-electric motors rotating step by step
    • H02P8/02Arrangements for controlling dynamo-electric motors rotating step by step specially adapted for single-phase or bi-pole stepper motors, e.g. watch-motors, clock-motors
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/14Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means incorporating a stepping motor
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/14Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means incorporating a stepping motor
    • G04C3/143Means to reduce power consumption by reducing pulse width or amplitude and related problems, e.g. detection of unwanted or missing step

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Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektronische Vorrichtung mit einem Schrittmotor, wie ein Zeitsteuerungsgerät, und insbesondere eine elektronische Vorrichtung, die einem Schrittmotor ermöglicht, in einem Schnellbewegungsvorgang zu laufen.
  • Stand der Technik
  • Ein Schrittmotor wird auch als Impulsmotor, Schrittmotor, Schrittschaltmotor oder Digitalmotor bezeichnet, und ist ein Motor, der von einem Impuls angetrieben wird und als Stellglied für digitale Steuervorrichtungen dient. Es wurden kompakte elektronische Geräte, die für tragbare Anwendungen geeignet sind, entwickelt und Miniatur- und Leichtgewichtschrittmotoren finden als Stellglied für diese elektronischen Geräte weitverbreitet Anwendung. Typisch für diese elektronischen Vorrichtungen sind Zeitsteuerungsgeräte, wie eine elektronische Uhr, ein Zeitschalter und eine Arbeitsschauuhr.
  • In einem Schrittmotor 10 zur Verwendung in einem solchen Zeitsteuerungsgerät, wie in 11 dargestellt, wird ein scheibenförmiger Rotor 13 mit zwei. Magnetpolen sequentiell in einem unitären Stator 12 gedreht, der mit magnetischen gesättigten Abschnitten 17 skizziert ist, deren äußerer Rand gekerbt ist, und der Rotor 13 wird durch einen Antriebsimpuls mit einer geeigneten Frequenz von zum Beispiel 1 Hz angetrieben, und die Drehkraft des Rotors 13 treibt Uhrzeiger an. Zur Vermeidung eines fehlerhaften Antriebs der Uhrzeiger ist wichtig zu überprüfen, dass sich der Rotor 13 durch den Antriebsimpuls normal dreht, und aus diesem Grund wird ein Strom oder eine Spannung erfasst, die in einer Antriebspule durch die Drehung des Rotors 13 durch Rückkopplung induziert wird, wie in 12 dargestellt ist.
  • Wie dargestellt, erscheint eine erste Spitze PM1, deren Polarität einem Antriebsimpuls PW entgegengesetzt ist, als Strom (durch Rückkopplung induzierter Strom), der durch die Drehung des Rotors 13 durch Rückkopplung induziert wird, wenn der Rotor 13 eine Position durchläuft, die 90 Grad von einer stabilen Position entfernt ist. Der Rotor 13 dreht weiter, und wenn der Rotor 13 eine stabile Position B an der Seite entgegengesetzter Polarität durchläuft, die eine Zielposition (in der entgegengesetzten Polarität) ist, 180 Grad entfernt, über eine Position A hinaus, wo der durch Rückkopplung induzierte Strom Null wird, erscheint eine große erste Spitze PP1 mit derselben Polarität wie der Antriebsimpuls PW. Zweite Spitzen PM2 und PP2 werden gemeinsam mit Schwingungen (Vibration) erzeugt, bis sich der Rotor 13 stabilisiert und stoppt.
  • Obwohl die ersten Spitzen PM1 und PP1 einen starken Pegel haben, werden sie von Ausgleichströmen TW des Antriebsimpulses PW beeinflusst, und es ist schwierig, die ersten Spitzen PM1 und PP1 zeitlich von dem Antriebsimpuls PW zu trennen. Beim herkömmlichen Uhrzeigerantrieb werden die zweiten Spitzen PM2 und PP2, obwohl sie eine geringe Stärke aufweisen, aber leicht zu trennen sind, durch einen Zerhackerimpuls durch Zerhacken verstärkt und als durch Rückkopplung induzierter Strom aufgenommen und zum Erfassen der Drehung des Rotors verwendet.
  • Heute ist eine Reihe von Funktionen in einem Zeitsteuerungsgerät, wie einer Armbanduhr, integriert, und in einer solchen Funktion wird ein Schrittmotor schneller angetrieben als bei einem normalen Zeigerantrieb zum automatischen oder manuellen Einstellen der Zeit. Ein Schnellbewegungsvorgang, in dem der Schrittmotor schnell angetrieben wird, erfordert, dass der Antriebsimpuls kurzfristig zugeführt wird. Für die Zeiteinstellung muss die Uhr angetrieben werden, wobei darauf zu achten ist, dass es zu keinem fehlerhaften Antrieb der Uhrzeiger kommt, das heißt, keine erratische Drehung eines Rotors verursacht wird. JP-A-58116088 offenbart eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine elektronische Vorrichtung bereitzustellen, die einem Schrittmotor ermöglicht, einen Schnellbewegungsvorgang zuverlässig auszuführen.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Die Erfindung ist durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche definiert. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den unabhängigen Ansprüchen definiert.
  • Zu diesem Zweck nimmt die elektronische Vorrichtung mit dem Schrittmotor eine Energie, die durch die Drehung eines Rotors durch Rückkopplung induziert wird, in Form eines Stroms oder einer Spannung auf, wenn dieser in einem Schnellbewegungsvorgang betrieben wird, wodurch eine erste Spitze erfasst wird, und führt einen Antriebsimpuls für einen Schnellbewegungsvorgang zu, während die Drehung des Rotors geprüft wird. Unter ersten Spitzen wird jene, die von derselben Polarität wie der Antriebsimpuls, zeitlich spät und leicht von dem Antriebsimpuls zu trennen ist, erfasst, so dass ein Schnellbewegungsvorgang-Antriebsimpuls zuverlässig zu einem richtigen Zeitpunkt ausgegeben wird.
  • Insbesondere enthält die elektronische Vorrichtung einen Schrittmotor, umfassend einen Stator mit einer Antriebsspule und einem drehbaren Mehrfachmagnetpol-Rotor, eine Antriebseinheit zum Zuleiten eines Antriebsimpulses zu der Antriebsspule, um den Rotor anzutreiben, eine Antriebssteuereinheit zum Steuern der Antriebseinheit, um einen Schnellbewegungsvorgang-Antriebsimpuls zuzuleiten, und eine Positionsdetektoreinheit zum Erfassen einer ersten Energiespitze derselben Polarität wie der Antriebsimpuls unmittelbar vor der ersten Spitze aus Energien, die als Reaktion auf die Drehung des Rotors durch Rückkopplung induziert werden, wobei die Antriebssteuereinheit den Ausgabezeitpunkt des folgenden Antriebsimpulses auf der Basis des erfassten Zeitpunkts der ersten Spitze steuert.
  • Da die erste Spitze früher als eine zweite Spitze erfasst wird, die bei der Erfassung der Drehung des herkömmlichen Schrittmotors verwendet wird, erfolgt die Zeitsteuerung zum Zuleiten des Antriebsimpulses früher, und ein Schnellbewegungsvorgang wird schneller ausgeführt. Da die erste Spitze derselben Polarität erfasst wird, wird sie leichter von dem Antriebsimpuls getrennt als andere erste Spitzen, und das Erfassen der ersten Spitze derselben Polarität bestätigt, dass der Rotor seine stabile Position erreicht hat. Da bestätigt wird, dass der Rotor zuverlässig gedreht hat, ermöglicht das Zuleiten eines nächsten Antriebsimpulses zu einem nächsten geeigneten Zeitpunkt, dass der nächste Antriebsimpuls in Übereinstimmung mit der Drehrichtung des Rotors zugeleitet wird. Die Energie für den Schnellbewegungsvorgang wird somit gespart.
  • Da der Schnellbewegungsvorgang-Antriebsimpuls zugeleitet wird, während die Drehung oder Nicht-Drehung des Rotors überwacht wird, wird ein zuverlässiger Schnellbewegungsvorgang ausgeführt, ohne fehlerhaften Zeigerantrieb. Wenn die Drehzahl des Rotors aufgrund des Schnellbewegungsvorgangs zunimmt, steigt die durch Rückkopplung induzierte Energie, die der Drehung des Rotors zugeordnet ist, wodurch die erste Spitze ansteigt, so dass es leichter wird, die Position des Rotors auf Basis der durch Rückkopplung induzierten Energie zu erfassen, und die Zeitpunkterfassung erfolgt zuverlässig.
  • Die erste Spitze wird auch aus der durch Rückkopplung induzierten Energie in der Antriebsspule erfasst. Bei einer Detektionsspule, die zusätzlich zu der Antriebsspule im Stator des Schrittmotors angeordnet ist, erfasst jedoch die Positiondetektionseinheit die durch Rückkopplung induzierte Energie in der Detektionsspule, so dass die Wirkung des Antriebsimpulses gesteuert wird, und der Antriebsimpuls und die erste Spitze sind leicht voneinander zu trennen, und die Positionsprüfung des Rotors wird einfach. Obwohl es möglich sein kann, dass die Antriebsspule und die Detektionsspule getrennt gewickelt sind, sind beide, die Antriebsspule und die Detektionsspule, koaxial gewickelt, und in einem solchen Fall, ist zumindest eine der zwei Spulen, die im Inneren gewickelt ist, vorzugsweise regelmäßig gewickelt. Wenn die Antriebsspule außen gewickelt ist, wird somit ihre Wirkung auf dem Schrittmotor gesteuert. Wenn die Detektionsspule außen gewickelt ist, wird die Detektionsfähigkeit der ersten Spitze stabilisiert, da der Widerstand der Detektionsspule gesteuert ist.
  • Die Detektionsspule erfasst nicht nur einen Schnellbewegungsvorgang-Antriebsimpuls zuverlässig, sondern auch eine Energie, die durch Rückkopplung induziert wird, wenn ein Antriebsimpuls für eine Drehung mit normaler Geschwindigkeit zugeleitet wird, und daher wird die Detektionsspule zum Erfassen der Position des Rotors bei normaler Geschwindigkeit verwendet, zum Beispiel, wenn der Rotor durch einen Antriebsimpuls von 1 Hz oder dergleichen angetrieben wird, der für den Zeigerantrieb des Zeitsteuerungsgeräts verwendet wird.
  • Für ein wirksames Erfassen der ersten Spitze derselben Polarität erfasst die Positionsdetektionseinheit vorzugsweise eine durch Rückkopplung induzierte Energie, die durch einen Zerhackerimpuls derselben Polarität wie der unmittelbar vorangehende Antriebsimpuls verstärkt wird. Durch die Wahl mindestens eines von Zeitpunkt, Frequenz und Austast verhältnis des Zerhackerimpulses, abhängig von der Impulsbreite des zugeleiteten Antriebsimpulses oder dergleichen, wird die Wirkung von Ausgleichströmen und Hochfrequenzrauschen (Störrauschen), die dem Antriebsimpuls zuzuordnen sind, minimiert, und die Zeitpunkterfassung wird somit zuverlässig ausgeführt.
  • Basierend auf dem unmittelbar vorangehenden Antriebsimpuls, zum Beispiel dem Ausgabezeitpunkt und dem Endzeitpunkt des unmittelbar vorangehenden Antriebsimpulses, wird eine Totzeit (Maskenzeit) eingestellt, in der eine durch Rückkopplung induzierte Energie, die der Drehung des Rotors zugeordnet ist, nicht erfasst wird, um ein Signal zu maskieren, das der Positionsdetektoreinheit durch die Antriebsspule oder die Detektionsspule zugeleitet wird, und die Wirkung der Ausgleichströme und des Störrauschens, die dem Antriebsimpuls zugeschrieben werden, wird gesteuert, und somit wird die Zeitpunkterfassung zuverlässig ausgeführt.
  • Wenn der Stator ein Einköperstator mit einem magnetisch gesättigten Abschnitt ist, ist die Änderung in der durch Rückkopplung induzierten Energie von einer Spitze in einer entgegengesetzten Polarität zu einer Spitze derselben Polarität mild, und es ist schwierig, eine Nullspannung zu erfassen und einen bestimmten Zeitpunkt zu bestimmen. Aus diesem Grund ermittelt die Positionsdetektoreinheit vorzugsweise den erfassten Zeitpunkt durch einen direkten Vergleich einer Energie, die als Reaktion auf die Drehung des Rotors durch Rückkopplung induziert wird, oder der durch einen Zerhacker verstärkten, durch Rückkopplung induzierten Energie, mit einem Referenzpegel. Obwohl ein Komparator für den Vergleich mit dem Referenzpegel verwendet werden kann, wird ein Schwellenwert eines Inverters als Referenzwert (Referenzpegel) verwendet, um den erfassten Zeitpunkt zu ermitteln, und diese Anordnung verringert die Zahl von Schaltkreiselementen, wodurch der Energieverbrauch sinkt.
  • Nicht nur in einer elektronischen Vorrichtung, die durch eine Primärbatterie angetrieben wird, sondern auch in einer elektronischen Vorrichtung mit einer darin enthaltenen Generationseinheit, die mit einer Energieversorgungseinheit vom Lade- und Entladetyp ausgestattet ist, die eine Antriebseinheit mit Energie versorgt, schwankt die zugeführte Versorgungsspannung. Wenn die Versorgungsspannung steigt, steigt die Effektivwert-Energie des Antriebsimpulses, wodurch die Drehzahl des Rotors erhöht wird und es schwierig wird, die erste Spitze von dem Antriebsimpuls zu trennen, und die Wirkung von Ausgleichströmen und Störrauschen wird markant. Wenn die Versorgungsspannung der Energieversorgungseinheit ansteigt, leitet die Antriebssteuereinheit aus diesem Grund vorzugsweise den Antriebsimpuls mit einer schmalen Impulsbreite zu, um die erste Spitze zuverlässig zu erfassen. Wenn die Versorgungsspannung der Energieversorgungseinheit gering ist, leitet die Antriebssteuereinheit vorzugsweise den Antriebsimpuls mit einer breiten Impulsbreite zu, um eine Effektivwert-Energie zu garantieren und eine ausreichend starke erste Spitze zu erhalten. Wenn die Versorgungsspannung der Energieversorgungseinheit deutlich abfällt, wird der Pegel der ersten Spitze zu tief, um den erfassten Zeitpunkt zu ermitteln, und der Antriebsimpuls wird vorzugsweise bei unveränderlichen Zeitperioden zugeleitet, um den Schnellbewegungsvorgang zuverlässig auszuführen.
  • Wenn die Periode der Zeit, die von der Positionsdetektoreinheit erfasst wird, kurz wird, wird die Wirkung des Antriebsimpulses auf die Erfassung der ersten Spitze durch das Zuleiten des Antriebsimpulses mit einer schmalen Impulsbreite von der Antriebssteuereinheit minimiert. Da dies die Effektivwert-Energie des Antriebsimpulses verringert, wird die Drehzahl des Schrittmotors im Schnellbewegungsvor gang stabilisiert. Wenn andererseits die Periode der erfassten Zeit lang wird, gibt es eine geringe Wirkung der Zuleitung des Antriebsimpulses mit breiter Impulsbreite auf das Erfassen der erste Spitze, und die Drehzahl im Schnellbewegungsvorgang wird somit durch Erhöhen der Effektivwert-Energie des Antriebsimpulses erhöht.
  • Wenn die Impulsbreite des Antriebsimpulses zu breit ist, besteht die Möglichkeit, dass er als Bremse gegen die Drehrichtung des Rotors arbeitet. Typisch für einen solchen Fall ist, wenn der Antriebsimpuls länger dauert als das Erfassen des Spitzenpunkts der durch Rückkopplung induzierten Energie. Durch Extrahieren einer konstanten Zeit von dem erfassten Zeitpunkt oder durch Zuleiten eines Antriebsimpulses, der um ein bestimmtes Verhältnis verkürzt ist, nach dem erfassten Zeitpunkt wird der Antriebsimpuls frei von einer Bremswirkung für einen schnellen Antrieb zugeleitet. Zu diesem Zweck leitet die Antriebssteuereinheit vorzugsweise einen Antriebsimpuls zu, der in der Impulsbreite um eine vorbestimmte Zeit kürzer ist als ein Zeitintervall zwischen der Ausgabe des Antriebsimpulses und dem erfassten Zeitpunkt, zum Zeitpunkt des folgenden Antriebsimpulses. Die Antriebssteuereinheit kann einen Antriebsimpuls, der in der Impulsbreite kürzer als und proportional zu einem Zeitintervall zwischen der Ausgabe des Antriebsimpulses und dem erfassten Zeitpunkt ist, zum Zeitpunkt des folgenden Antriebsimpulses zuleiten. Wenn die vorbestimmten Antriebsimpulse mit stufenweise zunehmenden Impulsbreiten wählbar sind, kann die Antriebssteuereinheit Antriebsimpulse mit stufenweise kürzer werdenden Impulsbreiten zuleiten, abhängig von dem Intervall, bis der erfasste Zeitpunkt ermittelt wird.
  • Indem der Antriebssteuereinheit ermöglicht wird, den folgenden Antriebsimpuls nach einer vorbestimmten Verzögerung nach dem Zeitpunkt zuzuleiten, der von der Positionsdetektoreinheit erfasst wird, wird die Richtung der Schwingung (Richtung der Vibration) des Rotors mit der Richtung des Antriebs durch den Antriebsimpuls ausgerichtet, so dass die Energie für die Drehung des Rotors gespart wird, und der Energieverbrauch während des Schnellbewegungsvorgangs somit verringert wird.
  • In der elektronischen Vorrichtung, die die Drehung oder Nicht-Drehung durch Erfassen der ersten Spitze der durch Rückkopplung induzierten Energie erfasst, ist ein Verfahren wichtig, dass erforderlich ist, falls eine Störung beim Erfassen der ersten Spitze auftritt. Wenn die Antriebssteuereinheit den Antriebsimpuls mit einer vorbestimmten Effektivwert-Energie zuleiten kann, während jedoch die Positionsdetektoreinheit nicht imstande ist, den Zeitpunkt der ersten Spitze zu erfassen, ist es möglich, einen folgenden Antriebsimpuls, der eine andere Polarität als der unmittelbar vorangehende Antriebsimpuls hat, nach dem Verstreichen einer vorbestimmten Zeit zuzuleiten, unter der Annahme, dass der Rotor sich gedreht hat, wenn die Positionsdetektoreinheit keinen erfassten. Zeitpunkt liefert. Auf diese Weise wird die Geschwindigkeit des Schnellbewegungsvorgangs fortgesetzt, ohne sie sehr zu verringern.
  • Zum zuverlässigen Erfassen der ersten Spitze der durch Rückkopplung induzierten Energie ist ein größerer Wert der durch Rückkopplung induzierten Energie bevorzugt. Zu Beginn des Schnellbewegungsvorgangs ist die durch Rückkopplung induzierte Energie gering, da die Rotordrehzahl gering ist, und die Wahrscheinlichkeit, den Anstieg oder die Abnahme in der durch Rückkopplung induzierten Energie, die Änderung in der Polarität und die erste Spitze zu erfassen, tendiert dazu, gering zu werden. Aus diesem Grund wird eine Spannungserhöhungseinheit zum Erhöhen der Versorgungsspannung (Quellenspannung), die der Antriebseinheit zugeleitet wird, bereitgestellt, und die Antriebssteuereinheit bewirkt, dass die Spannungserhöhungseinheit die erhöhte Versorgungsspannung zu Beginn des Schnellbewegungsvorgangs zu der Antriebseinheit leitet, wodurch dem Rotor ermöglicht wird, eine vorbestimmte Schnellbewegungsbetriebsgeschwindigkeit zu erreichen.
  • Da die durch Rückkopplung induzierte Energie zu Beginn des Schnellbewegungsvorgangs gering ist, kann ein Erfassungsschwellenwert in der Positionsdetektoreinheit zum Erfassen der durch Rückkopplung induzierten Energie, die der Drehung des Rotors zugeordnet ist, so eingestellt werden, dass er zu Beginn des Schnellbewegungsvorgangs geringer ist.
  • Wenn eine Gruppe von Impulsen, einschließlich eines ersten Antriebsimpulses zum Starten des Antriebs und einer Reihe von folgenden Antriebsimpulsen, zu Beginn des Schnellbewegungsvorgangs zugeleitet wird, leitet die Antriebssteuereinheit die Antriebsimpulse regelmäßig zu, und sobald eine vorbestimmte Schnellbewegungsbetriebsgeschwindigkeit reibungslos erreicht ist, wird der Antriebsimpuls zum erfassten Zeitpunkt der ersten Spitze zugeleitet, so dass der Geschwindigkeitsanstieg unter einem zuverlässigen Zustand erfolgt.
  • Es ist wichtig, dass die Antriebssteuereinheit zu Beginn des Schnellbewegungsvorgangs den Antriebsimpuls mit einer Effektivwert-Energie zuleitet, die gleich oder größer der Effektivwert-Energie des Antriebsimpulses für eine normale Drehung ist, um den Rotor zuverlässig zu drehen.
  • Wenn zu Beginn des Schnellbewegungsvorgangs ein Restmagnetfluss des unmittelbar vorangehenden Antriebsimpulsen im Stator vorhanden ist, ist eine Erhöhung der Rotordrehzahl schwierig. Zur Lösung dieses Problems leitet die Antriebssteuereinheit vorzugsweise einen entmagnetisierenden Impuls zu, dessen Polarität jener des unmittelbar vorangehenden Antriebsimpulses für eine normale Drehung entgegengesetzt ist, zu Beginn des Schnellbewegungsvorgangs, um die Rotordrehzahl zu beschleunigen.
  • Wenn die Antriebssteuereinheit einen aus den vorbestimmten Antriebsimpulsen mit stufenweise zunehmenden Effektivwert-Energien wählen kann, wählt und leitet die Antriebssteuereinheit zu Beginn eines Schnellbewegungsvorgangs Antriebsimpulse einzeln in steigender Größenordnung der Effektivwert-Energie zu, von geringer bis großer Energie, oder in abnehmender Größenordnung der Effektivwert-Energie, von großer bis geringer Energie, bestimmt, ob sich der Rotor gedreht hat, und führt den Schnellbewegungsvorgang mit einem Antriebsimpuls aus, der eine minimale Effektivwert-Energie hat, die noch imstande ist, den Rotor zu drehen.
  • Das Verhindern eines fehlerhaften Zeigerantriebs ist wichtig, wenn ein Hochgeschwindigkeits-Schnellbewegungsvorgang gestoppt wird, in dem der Antriebsimpuls auf der Basis des Phänomens der durch Rückkopplung induzierten Energie ausgegeben wird, die durch den Schnellbewegungsvorgang entsteht. Die Antriebssteuereinheit leitet vorzugsweise am Ende eines Schnellbewegungsvorgangs einen Hilfsimpuls einer ausreichend großen Effektivwert-Energie oder einen regenerativen Impuls zum Regenerieren von Energie, die vom Rotor durch Rückkopplung induziert wird, oder beide Impulse zum Einschränken der Bewegung des Rotors zu.
  • Indern der Antriebssteuereinheit ermöglicht wird, dem Antriebsimpuls am Ende des Schnellbewegungsvorgangs regelmäßig und nicht in Übereinstimmung mit dem erfassten Zeitpunkt zuzuleiten, wird der Rotor zuverlässig in den normalen Zeigerantriebsvorgang zurückgestellt.
  • Die Rotordrehzahl wird allmählich verlangsamt, indem der Antriebssteuereinheit ermöglicht wird, den Antriebsimpuls einer großen Effektivwert-Energie oder den Antriebsimpuls eine Vielzahl von Nebenimpulsen am Ende des Schnellbewegungsvorgangs zuzuleiten. Wenn ein folgender Antriebsimpuls nach einer vorbestimmten Verzögerungszeit nach dem er fassten Zeitpunkt zugeleitet wird, kann die Verzögerungszeit am Ende des Schnellbewegungsvorgangs gesteuert werden, um die Rotordrehzahl zu verlangsamen.
  • Das Verfahren zum Zuleiten des Antriebsimpulses in Übereinstimmung mit dem erfassten Zeitpunkt der ersten Spitze der durch Rückkopplung induzierten Energie, die der Drehung des Rotors zugeordnet ist, ist für einen gegenläufigen Schnellbewegungsvorgang (Gegenlauf) bevorzugt. Im Gegenlauf erfasst die Positionsdetektoreinheit den zweiten Zeitpunkt für die Gegendrehung auf der Basis der durch Rückkopplung induzierten Energie, die der Drehung des Rotors zugeordnet ist, und die Antriebssteuereinheit steuert den Ausgabezeitpunkt des Antriebsimpulses für die Gegendrehung auf der Basis des erfassten zweiten Zeitpunkts, um mit dem Gegenlauf zu beginnen. Die Antriebssteuereinheit kann einen Hilfsimpuls einer geringen Effektivwert-Energie, dessen Polarität zu einem Antriebsimpuls für eine Gegendrehung entgegengesetzt ist, vor dem Start der Gegendrehung zuleiten, so dass der Rotor in eine gegenläufige Richtung gedreht werden kann.
  • Da die Rotorposition durch Ermitteln des Zeitpunkts der Spitze bekannt ist, kann der Stoppzeitpunkt, der der abfallenden Flanke des Antriebsimpulses entspricht, gesteuert werden, nachdem bestätigt wurde, dass sich der Rotor gedreht hat. Insbesondere wird der Rotor, indem der Antriebssteuereinheit ermöglicht wird, den Antriebsimpuls auf der Basis des von der Positionsdetektoreinheit erfassten Zeitpunkts zu stoppen, noch zuverlässiger gedreht, und das Auftreten zum Beispiel einer Gegendrehung wird effizient ausgeschlossen. Diese Anordnung ermöglicht einen Hochgeschwindigkeits- und zuverlässigen Schnellbewegungsvorgang. Selbst wenn die Versorgungsspannung variiert oder das Lastmoment des Rotors variiert, wird der Antriebsimpuls einer ausreichenden Effektivwert-Energie, bei dem diese Variationen ausgeglichen sind, automatisch zu dem Schritt motor geleitet. Somit wird ein Schnellbewegungsvorgang zuverlässig ausgeführt.
  • Zum Ermitteln des Zeitpunkts der Spitze während der Zuleitung des Antriebsimpulses leitet die Antriebssteuereinheit von der Antriebseinheit den Antriebsimpuls, der aus eine Vielzahl von Nebenimpulsen besteht, am Ende eines Schnellbewegungsvorgangs zu, so dass die Positionsdetektoreinheit eine durch Rückkopplung induzierte Energie erfasst, die der Drehung des Rotors zugeordnet ist, wenn die Nebenimpulse bei einem geringen Pegel sind.
  • Durch Anordnen einer Detektionsspule unabhängig von der Antriebsspule wird die erste Spitze der durch Rückkopplung induzierten Energie effizient in der Mitte der Zuleitung des Antriebsimpulses erfasst und der Antriebsimpuls wird in Übereinstimmung mit der Erfassung der Spitze gestoppt. Da der Antriebsimpuls nach dem erfassten Zeitpunkt gestoppt wird, wird der Effekt der Ausgleichströme und des Störrauschens während der Erfassung minimiert und somit ein zuverlässiger Schnellbewegungsvorgang ausgeführt.
  • Die Positionsdetektoreinheit stellt eine vorbestimmte Zeitdauer nach dem Ausgabezeitpunkt eines unmittelbar vorangehenden Antriebsimpulses als Totzeit (Maskenzeit) ein, in der eine durch Rückkopplung induzierte Energie, die der Drehung des Rotors zugeordnet ist, nicht erfasst wird, und die Verwendung der Maskenzeit verhindert, dass ein Rauschen oder dergleichen den Antriebsimpuls zeitweilig außer Kraft setzt.
  • Die Antriebssteuereinheit stellt den Zeitpunkt zum Stoppen des Antriebsimpulses nach dem Verstreichen einer vorbestimmten Zeit ein, wenn von der Positionsdetektoreinheit kein erfasster Zeitpunkt bereitgestellt wird, und somit wird der Schnellbewegungsvorgang kontinuierlich ausgeführt.
  • Die Effektivwert-Energie des Antriebsimpulses kann durch Verlängern der Verzögerungszeit zwischen dem erfassten Zeitpunkt und dem Stoppen des Antriebsimpulses am Ende des Schnellbewegungsvorgangs erhöht werden, und die Drehung des Rotors wird somit eingeschränkt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist ein Blockdiagramm, das ein Zeitsteuerungsgerät zeigt, das den Schrittmotor einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält.
  • 2 ist eine Querschnittsansicht, die die Spule des Schrittmotors von 1 zeigt.
  • 3 zeigt schematisch Spannungsvariationen in einer Antriebsspule und einer Detektionsspule des Schrittmotors von 1.
  • 4 zeigt schematisch Variationen in Strömen, die in einem Einkörperstatur und einem Zweikörperstator durch Rückkopplung induziert werden.
  • 5 ist ein Zeitablaufdiagramm, das den Verlauf eines Schnellbewegungsvorgangs zeigt, der in dem Zeitsteuerungsgerät ausgeführt wird, das in 1 dargestellt ist.
  • 6 ist ein Zeitablaufdiagramm, das den Prozess für den Start des Schnellbewegungsvorgangs zeigt, der in dem Zeitsteuerungsgerät ausgeführt wird, das in 1 dargestellt ist.
  • 7 ist ein Flussdiagramm, das den Prozess für den Start des Schnellbewegungsvorgangs zeigt, der in dem Zeitsteuerungsgerät ausgeführt wird, das in 1 dargestellt ist.
  • 8 ist ein Zeitablaufdiagramm, das den Prozess für das Ende eines Schnellbewegungsvorgangs zeigt, der in dem Zeitsteuerungsgerät ausgeführt wird, das in 1 dargestellt ist.
  • 9 zeigt schematisch die Spannungsvariationen in der Antriebsspule und der Detektionsspule in dem Prozess zum Steuern des Stoppzeitpunktes eines Antriebsimpulses in Übereinstimmung mit einem erfassten Zeitpunkt in dem Zeitsteuerungsgerät, das in 1 dargestellt ist.
  • 10 ist ein Zeitablaufdiagramm, das den Prozess zum Steuern des Stoppzeitpunktes eines Antriebsimpulses in Übereinstimmung mit dem erfassten Zeitpunkt in dem Zeitsteuerungsgerät zeigt, das in 1 dargestellt ist.
  • 11 zeigt schematisch einen Rotor, der in einem Stator dreht.
  • 12 zeigt schematisch die Stromvariation, die in der Antriebsspule stattfindet, wenn der Rotor wie in 11 dargestellt dreht, und die Variation in dem durch Rückkopplung induzierten Strom, die gemeinsam damit stattfindet.
  • Beste Ausführungsform der Erfindung
  • Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen wird die vorliegende Erfindung nun ausführlicher besprochen. 1 zeigt ein Beispiel eines Zeitsteuerungsgeräts, wie einer Armbanduhr, das einen Schrittmotor enthält. Das Zeitsteuerungsgerät 1 enthält einen Schrittmotor 10, eine Steuereinheit 20 zum Antreiben des Schrittmotors 10, ein Räderwerk 50 zum Übertragen der Bewegung des Schrittmotors 10, und einen Sekundenzeiger 61, einen Minutenzeiger 62 und einen Stundenzeiger 63, die alle von dem Räderwerk 50 angetrieben werden. Der Schrittmotor 10 enthält eine Antriebsspule 11, die eine Magnetkraft als Reaktion auf einen Antriebsimpuls erzeugt, der von der Steuereinheit 20 zugeleitet wird, einen Stator 12, der durch die Antriebsspule 11 erregt wird, und einen Rotor 13, der von dem Magnetfeld angetrieben wird, das in dem Stator 12 erzeugt wird, und ist ein PM (Permanentmagnetdreh-) Schrittmotor 10, in dem der Rotor 13 aus scheibenförmigen Zweipol-Permanentmagneten konstruiert ist. Der Stator 12 ist mit magnetisch gesättigten Abschnitten 17 versehen, so dass verschiedene Magnetpole in Phasen (Polen) 15 und 16 um den Rotor 13 als Reaktion auf die Magnetkraft erzeugt werden, die von der Antriebsspule 11 erzeugt wird. Zur Steuerung der Drehrichtung des Rotors 13 ist eine innere Kerbe 18 in dem inneren Umfang des Stators 12 an einer geeigneten Position gebildet, um ein Versatzmoment zu erzeugen, um den Rotor 13 an seiner angemessenen Position zu stoppen.
  • Die Drehbewegung des Rotors 13 in dem Schrittmotor 10 wird mit Hilfe des Räderwerks 50, das mit dem Rotor 13 über Ritzel gekoppelt ist und aus dem fünften Rad und Ritzel 51, vierten Rad und Ritzel 52, dritten Rad und Ritzel 53, mittleren Rad und Ritzel 54, einem Minutenrad 55 und einem Stundenrad 56 besteht, zu jedem Zeiger übertragen. Dem Sekundenzeiger 61 ist mit der Welle des vierten Rades und Ritzels 54 verbunden, der Minutenzeiger 62 ist mit dem mittleren Rad und Ritzel 52 verbunden, und der Stundenzeiger 63 ist mit dem Stundenrad 56 verbunden und die Zeit wird von jedem Zeiger im Schritt mit der Drehung des Rotors 13 angezeigt. Ein Übertragungssystem (nicht dargestellt) zur Anzeige des Jahrs, des Monats und des Tages kann wahlweise mit dem Räderwerk 50 verbunden sein.
  • In dem Zeitsteuerungsgerät 1 wird zur Anzeige der Zeit durch die Drehung des Schrittmotors 10 ein Signal einer Referenzfrequenz (zeitlich) gezählt, so dass ein erhaltener Antriebsimpuls regelmäßig dem Schrittmotor 10 zugeleitet wird. Die Steuereinheit 20 zur Steuerung des Schrittmotors 10 enthält eine Impulsbildungsschaltung 22, die einen Referenzimpuls mit einer Referenzfrequenz und Impulssignale mit verschiedenen Impulsbreiten und Zeitpunkten unter Verwendung eines Referenzoszillators, wie eines Kristalloszillators 21, erzeugt, eine Steuerschaltung 25 zur Steuerung des Schrittmotors 10 auf der Basis einer Reihe von Impulssignalen, die durch die Impulsbildungsschaltung 22 zugeleitet werden, und eine Detektorschaltung 75 zum Erfassen der Drehung des Rotors.
  • Die Steuerschaltung 25 hat die Funktion, einen Antriebsimpuls P1 mit einer Frequenz von 1 Hz zu der Antriebsspule 11 über eine Antriebsschaltung zum Antreiben des Rotors 13 in dem Schrittmotor 10 für einen normalen Zeigerantrieb zuzuleiten, die Funktion, einen Hilfsimpuls P2 einer Effektivwert-Energie auszugeben, die größer als jene des Antriebsimpulses ist, wenn der Antriebsrotor 13 nicht dreht, die Funktion, einen regenerativen Impuls Pr zum Regenerieren der Energie des Rotors nach dem Hilfsimpuls auszugeben, die Funktion, einen entmagnetisierenden Impuls PE zum Entmagnetisieren auszugeben, der sich in seiner Polarität von dem Hilfsimpuls P2 unterscheidet, und die Funktion, die Effektivwert-Energie des Antriebsimpulses einzustellen. Die Steuerschaltung 25 hat eine weitere Funktion, einen Antriebsimpuls PW für einen Schnellbewegungsvorgang zuzuleiten, in dem der Rotor 13 bei einer höheren als der. normalen Geschwindigkeit des Uhrzeigerantriebs angetrieben wird. Die Steuerschaltung 25 hat auch die Funktion, den Rotor 13 bei einer hohen Geschwindigkeit in die Richtung entgegengesetzt zu der normalen Drehrichtung unter Verwendung des Antriebsimpulses PW anzutreiben. Der Antriebsimpuls PW wird zu einem Zeitpunkt ausgegeben, der von der Detektionsschaltung 75 erfasst wird.
  • Die Antriebsschaltung 30, die eine Reihe von Antriebsimpulsen zu dem Schrittmotor 10 auf der Basis von Steuersignalen ϕo1 und ϕo2 von der Steuerschaltung 25 zuleitet, enthält eine Brückenschaltung, die aus einem n-Kanal-MOS-Transistor 33a und einem p-Kanal-MOS-Transistor 32a in Serienverbindung, und einem n-Kanal-MOS-Transistor 33b und einem p-Kanal-MOS-Transistor 32b in Serienverbindung besteht, und durch diese Komponenten wird Energie gesteuert, die eine Energieversorgung 41 zu der Antriebsspule 11 in dem Schrittmotor 10 leitet.
  • Ein Spulenabschnitt 19 des Schrittmotors 10 dieses Beispiels hat eine Detektionsspule 71, die gemeinsam mit der Antriebsspule 11 gewickelt ist, und die Detektionsspule 71 ist an eine Zerhackerschaltung 72 angeschlossen. Die Zerhackerschaltung 72 besteht aus parallel verbundenen p-Kanal-MOS-Transistoren 73a und 73b und verstärkt die Spannungen, die in der Detektionsspule 71 als Reaktion auf Zerhackerimpulse durch Rückkopplung induziert werden, die in Form von Steuersignalen ϕt1 und ϕt2 von dem Zerhacker 77 der Detektionsschaltung 75 zugeleitet werden. Die durch Rückkopplung induzierte, durch den Zerhacker verstärkten Spannungen werden der Detektionsschaltung 75 als Signale ϕk1 und ϕk2 zugeleitet, und einer Pegelbestimmung durch die Detektionsinverter 76a und 76b unterzogen, und ein Positionsdetektor 78 bestimmt die Position des Rotors auf der Basis des Ergebnisses der Pegelbestimmung.
  • Das Zeitsteuerungsgerät 1 dieses Beispiels enthält einen Generator 40 zum Laden der Energieversorgung 41 und eine Spannungserhöhungsschaltung 49, die den Spannungsausgang von der Energieversorgung 41 erhöht und diesen zu der Antriebsschaltung 30 in der Steuereinheit 20 leitet. Die Spannungserhöhungsschaltung 49 in diesem Beispiel verwendet eine Vielzahl von Kondensatoren 49a, 49b und 49c zum stufenweisen Erhöhen oder Senken der Spannung, und ein Steuersignal ϕ11 von der Steuerschaltung 25 in der Steuereinheit 20 stellt die Spannung ein, die der Antriebsschaltung 30 zugeführt wird. Die Ausgangsspannung der Spannungserhöhungsschaltung 49 wird auch zu der Antriebssteuerschaltung 25 als Überwachungssignal ϕ12 gesendet und dadurch wird die Ausgangsspannung überwacht. Nicht nur die Spannung des Antriebsimpulses P1 für den normalen Zeigerantriebsvorgang, sondern auch die Spannung des Antriebsimpulses PW für den Schnellbewegungsvorgang wird gesteuert. Da die Effektivwert-Energie der Antriebsimpulse P1 und PW in der Impulsbreite und dem Spannungspegel gesteuert ist, ist eine Feinsteuerung der Antriebsenergie möglich, und der Antriebsimpuls mit einer Energie, die zum Drehen des Rotors 13 geeignet ist, wird zur Energieeinsparung zugeleitet, während ein Hochgeschwindigkeits- und zuverlässiger Schnellbewegungsvorgang ausgeführt wird.
  • 2 ist eine vergrößerte Ansicht des Spulenabschnitts 19, der in dem Schrittmotor 10 dieses Beispiels verwendet wird. 2(a) ist eine Schnittansicht des Spulenabschnitts 19 entlang seiner Längsrichtung, und 2(b) ist eine Schnittansicht des Spulenabschnitts 19 entlang einer Ebene senkrecht zu der Längsrichtung. In dem Spulenabschnitt 19 dieses Beispiels ist die Detektionsspule 71 um einen magnetischen Kern 19a gewickelt und die Antriebsspule 11 ist um die Detektionsspule 71 gewickelt. Die innere Detektionsspule 71 ist regelmäßig gewickelt, so dass ihre Oberfläche allgemein gleichförmig und flach ist, und selbst wenn die zwei Spulen koaxial gewickelt sind, kommt es zu keinem Abfall in der Leistung der Antriebsspule 11, die außen gewickelt ist. Es ist absolut akzeptabel, die Antriebsspule 11 im Inneren zu wickeln, und selbst in diesem Fall ist die innere Antriebsspule 11 vorzugsweise regelmäßig gewickelt, so dass Schwankungen im Widerstand in der Detektionsspule, die außen gewickelt ist, gesteuert werden, um die durch Rückkopplung induzierte Energie zuverlässig zu erfassen. Obwohl die Antriebsspule 11 und die Detektionsspule 71 voneinander getrennt sind während aber die Antriebsspule 11 und die Detektionsspule 71 koaxial gewickelt sind, wird Raum für die Spulen gespart, und der Schrittmotor 10 wird kompakt.
  • 3 zeigt eine Spannung, die in der Detektionsspule 71 als Reaktion auf dem Antriebsimpuls PW, der an die Detektionsspule 11 angelegt wird, durch Rückkopplung induziert wird. Obwohl eine Störspitze S gemeinsam mit Variationen in dem Antriebsimpuls PW in der Detektionsspule 71 auftritt, werden keine Ausgleichströme, wie der in 11 dargestellte, erzeugt, und eine erste Spitze PP1 der durch Rückkopplung induzierten Energie derselben Polarität wie der Antriebsimpuls PW erscheint in einem einfach zu erfassenden Zustand. In einem Antriebsverfahren kann die erste Spitze PP1 durch jedes Mittel erfasst werden, und ein nächster Antriebsimpuls PW wird in Übereinstimmung mit dem Zeitpunkt (erfassten Zeitpunkt) erzeugt, und der Rotor 13 wird bei hoher Geschwindigkeit in einem Schnellbewegungsvorgang gedreht. Unter Berücksichtigung, dass dieses Antriebsverfahren ermöglicht, dass der Antriebsimpuls PW zum erfassten Zeitpunkt DT der ersten Spitze zugeleitet wird, wird dieses Verfahren in der Folge als selbsterregender Antriebsmodus bezeichnet, um Gegensatz zu einem Modus (regulären Antriebsmodus), in dem der Antriebsimpuls PW regelmäßig auf der Basis einer vorbestimmten Frequenz (Periode) zugeleitet wird.
  • Es ist auch möglich, die erste Spitze der Energie zu erfassen, die in der Antriebsspule und nicht in der Detektionsspule durch Rückkopplung induziert wird. In einem solchen Fall wird es wichtig, die Breite des Antriebsimpulses PW zu verschmälern oder eine geeignete Totzeit einzustellen, um die Wirkung der Ausgleichströme TW zu vermeiden, wie später beschrieben wird. Gemäß der vorliegenden Erfindung jedoch ist die Detektionsspule von der Antriebsspule getrennt.
  • Im selbsterregenden Antriebsmodus wird durch Erfassen der durch Rückkopplung induzierten Energie, die durch die Drehung des Rotors 13 in Form von Strom oder Spannung erregt wird, und durch Erfassen der ersten Spitze PP1 zu einem späteren Zeitpunkt, die leicht vom Antriebsimpuls zu trennen ist und dieselbe Polarität wie der Antriebsimpuls hat, aus den ersten Spitzen der durch Rückkopplung induzierten Energie, die Position des Rotors 13 früher als die zweite Spitze der durch Rückkopplung induzierten Energie erfasst, die bei der Erfassung der Drehung des herkömmlichen Schrittmotors verwendet wird. Aus diesem Grund liegt der Ausgabezeitpunkt der Zuleitung des Antriebsimpulses früher und der Schnellbewegungsvorgang wird bei einer hohen Geschwindigkeit durchgeführt. Da die erste Spitze, die als erste nach der Zuleitung des Antriebsimpulses PW erscheint, als erfasster Zeitpunkt DW verwendet wird, und da der Zeitpunkt der Zuleitung des Antriebsimpulses auf der Basis des erfassten Zeitpunkts DT bestimmt wird, wird die Zeit, die zum Erfassen der Position des Rotors notwendig ist, garantiert, während die Zeit, die zum Ermitteln des erfassten Zeitpunkts notwendig ist, minimiert wird. Mit einer minimalen Zeitdauer wird die Position des Rotors 13 überprüft, während der Antriebsimpuls PW ausgegeben wird, und ein Hochgeschwindigkeits- und zuverlässiger Schnellbewegungsvorgang ist möglich.
  • Da die Erfassung der ersten Spitze PP1 anzeigt, dass der Rotor 13 seine stabile Position erreicht hat, wie bereits unter Bezugnahme auf 11 und 12 beschrieben wurde, wird der Uhrzeigerantrieb zuverlässig ausgeführt. Es ist möglich, einen nächsten Antriebsimpuls zu dem Zeitpunkt in Übereinstimmung mit der Richtung des Rotors 13 zuzuleiten, da der Antriebsimpuls PW ausgegeben wird, während die Position des Rotors 13 überprüft wird, und die Effektivwert-Energie des Antriebsimpulses wird gesenkt. Da die Impulsbreite PW des Antriebsimpulses dadurch verschmälert wird, wird die Trennung der ersten Spitze PP1 von dem Antriebsimpuls erleichtert, und ein noch zuverlässiger und Hochgeschwindigkeits-Schnellbewegungsvorgang ausgeführt.
  • Zum Erfassen der ersten Spitze PP1 derselben Polarität, kann die Polarität der durch Rückkopplung induzierten Energie erfasst werden, oder ein Punkt, an dem die durch Rückkopplung induzierte Energie auf Null fällt (Nulldurchgang) kann erfasst werden. Wenn die Wirkung eines externen Magnetfeldes oder Variationen im erfassten Pegel auftreten, liegt der erfasste Zeitpunkt des Nulldurchgangs eher früher als der Zeitpunkt, zu dem die durch Rückkopplung induzierte Spannung tatsächlich Null wird. Der Zeitpunkt des nächsten Antriebsimpulses kann den Rotor 13 in die Gegenrichtung drehen, die sich von der erwarteten Drehrichtung des Rotors 13 unterscheidet. In dem Zeitsteuerungsgerät 1 dieses Beispiels wird die durch Rückkopplung induzierte Spannung, die durch die Zerhackerschaltung 72 in Übereinstimmung mit einem Zerhackerimpuls derselben Polarität wie jener des unmittelbar vorangehenden Antriebsimpulses PW verstärkt wird, mit den Schwellwerten der Inverter 76a und 76b in der Detektorschaltung 75 verglichen. Durch einen Vergleich der durch Rückkopplung induzierten Spannung mit einem bestimmten Pegel (einem Spannungspegel oder einem Strompegel) für die Detektion, werden Variationen im Detektionspegel zuverlässig verhindert, und die Positionsbestimmung, die die Position des Rotors 13 wiedergibt, wird somit ausgeführt. Da die durch Rückkopplung induzierte Spannung, die der Drehung des Rotors 13 zugeordnet ist, größer als eine zusätzliche Spannung eingestellt ist, die einem externen Magnetfeld zugeordnet ist, wird die Wirkung des externen Magnetfeldes eliminiert. Der Detektionspegel zur Bestimmung der durch Rückkopplung induzierten Spannung (entsprechend dem Schwellenwert des Inverters) wird nach Bedarf modifiziert oder gesteuert. Die Verwendung der Pegelerfassung ermöglicht, dass die Position des Rotors 13 genau und zuverlässig erfasst wird. Durch Verwendung eines Komparators anstelle des Inverters kann der Pegel der durch Rückkopplung induzierten Spannung bestimmt werden, aber die Verwendung des Inverters bietet eine geringere Komponentenanzahl von Schaltelementen. Die Steuereinheit 20, die die Detektorschaltung 75 enthält, wird bei geringen Kosten hergestellt, während ihr Energieverbrauch gleichzeitig verringert wird.
  • Unter Bezugnahme auf 4 ist in dem Einkörperstator mit den magnetisch gesättigten Abschnitten 17, wie dem Stator 12 in diesem Beispiel, die durch Rückkopplung induzierte Spannung nicht in einer regelmäßigen Sinuswelle geformt, und ihre Spannungsänderung von einer Spitze PM1 in der entgegengesetzten Polarität zu einer Spitze PP1 in derselben Polarität ist gering. Das Erfassen des Nulldurchgangspunkts X1 in dem Einkörperstator ist nicht so leicht wie in dem Zweikörperstator. Da ein bestimmter Spannungspegel in diesem Beispiel erfasst wird, wird die erste Spitze PP1 zuverlässig aufgenommen.
  • Ein anderes Merkmal der durch Rückkopplung induzierten Spannung als die erste Spitze PP1 kann auch aufgenommen werden, um die Position des Rotors 13 zu erfassen, und der Antriebsimpuls wird zu einem geeigneten Zeitpunkt in Übereinstimmung mit dem Erfassungsergebnis zugeleitet.
  • [Selbsterregender Antrieb in der Mitte des Schnellbewegungsvorgangs]
  • 5 ist ein Zeitablaufdiagramm, das ein Beispiel des Schnelllaufmodus zeigt, der im selbsterregenden Modus ausgeführt wird. Zum Zeitpunkt t1 wird ein Steuersignal ϕ01 zum Zuleiten des Antriebsimpulses PW mit einer Impulsbreite W0 ausgegeben. Wenn der Antriebsimpuls PW zum Zeitpunkt t2 endet (Übergang von seinem hohen Pegel zu seinem niederen Pegel), erscheint eine Störspitze S, ein Hochfrequenzrauschen, in einem Signal ϕk1 in der Detektionsspule 71. Der Zerhackerimpuls zur Zerhackerverstärkung der Spannung, die in der Detektionsspule durch Rückkopplung induziert wird, wird kontinuierlich vom Zeitpunkt t1, zu dem der Antriebsimpuls Pw beginnt, bis zum Zeitpunkt t3, einer Maskenzeit τ0 nach dem Zeitpunkt t1, zugeleitet. Die Störspitze S ist nicht durch den Zerhacker verstärkt und kann den Detektionspegel (die Schwellenwerte der Inverter 26) nicht erreichen. Da eine vorbestimmte Zeit vom Ausgabezeitpunkt des unmittelbar vorangehenden Antriebsimpulses als Totzeit (Maskenzeit) τ eingestellt ist, in der die durch Rückkopplung induzierte Energie, die der Drehung des Rotors zugeordnet ist, nicht erfasst wird, wird zur Maskierung des Signals, das von der Detektionsspule zu der Positionsdetektoreinheit zugeleitet wird, die Wirkung des Störrauschens S, das sich aus dem Antriebsimpuls ergibt, beseitigt, und der Detektionszeitpunkt zuverlässig garantiert. Der Zeitpunkt, zu dem auf die Maskenzeit τ Bezug genommen wird, ist nicht auf den Ausgabezeitpunkt begrenzt, und als Alternative kann die Maskenzeit τ beim Endzeitpunkt des Antriebsimpulses oder bei einem anderen Zeitpunkt beginnen. Dasselbe gilt, wenn die Spannung, die in der Antriebsspule durch Rückkopplung induziert wird, erfasst wird, und in diesem Fall wird die Maskenzeit τ so eingestellt, dass sie lange genug ist, um einen Ausgleichstrom nicht zu erfassen, der dem Antriebsimpuls zugeordnet ist, so dass der Detektionszeitpunkt zuverlässig garantiert werden kann.
  • Wenn der Zerhackerimpuls derselben Polarität wie jener des Antriebsimpulses PW zum Zeitpunkt t3 zugeleitet wird, basierend auf einem Signal ϕt1, erscheint ein Pegel, der sich aus der durch Rückkopplung induzierten Spannung, die durch die Detektionsspule 71 verstärkt ist, ergibt, in einem Signal ϕk1. Wenn das Signal ϕk1 einen Detektionpegel L zum Zeitpunkt t4 erreicht, wird dann zu diesem Zeitpunkt als erfasster Zeitpunkt DT ein nächster Zyklus zur Ausgabe eines folgenden Antriebsimpulses PW gestartet. Wenn der erfasste Zeitpunkt DT ermittelt wird, endet der Zerhackerimpuls. Zumindest eines von Zeitpunkt, Frequenz und Austastverhältnis des Zerhackerzeitpunkts wird vorzugsweise auf der Basis der Impulsbreite des zugeleiteten Antriebsimpulses und auf der Basis, ob die Detektionsspule oder die Antriebsspule verwendet wird, ausgewählt und vorzugsweise so eingestellt, dass die Wirkung des Ausgleichstroms und des Störrauschens, das dem Antriebsimpuls zugeordnet ist, eliminiert wird, und dass der erfasste Zeitpunkt zuverlässig erhalten wird.
  • Der nächste Antriebsimpuls PW entgegengesetzter Polarität wird auf der Basis eines Signals ϕ02 zum Zeitpunkt t5 mit einer vorbestimmten Zeitverzögerung d0 nach dem erfassten Zeitpunkt ausgegeben. Auf diese Weise wird in dem selbsterregenden Antriebsmodus der Ausgabezeitpunkt des Antriebsimpulses PW durch den erfassten Zeitpunkt DT bestimmt. Die Verzögerungszeit d0 wird abhängig von der Tätigkeit des Rotors 13 eingestellt und eine geeignete Zeit kann als Verzögerungszeit d0 durch Simulation eingestellt werden, so dass die Richtung des Rotors 13 zu einer nächsten stabilen Position weist. Zum Zeitpunkt t6 nach der Maskenzeit τ0 von der Ausgabe des nächsten Antriebsimpulses PW, wird ein Zerhackerimpuls derselben Polarität wie jener des Antriebsimpulses PW ausgegeben, und die durch Rückkopplung induzierte Energie, die durch den Zerhackerimpuls verstärkt wurde, erscheint in einem Signal ϕk2. Wenn der Pegel des Signals ϕk2 den Detektionspegel L zum Zeitpunkt t7 erreicht, wird der erfasste Zeitpunkt DT erhalten. In Übereinstimmung mit dem erfassten Zeitpunkt DT (Zeitpunkt t7) wird ein nächster Zyklus zum Zuleiten eines Antriebsimpulses zu einem nächsten Zeitpunkt gestartet.
  • In diesem Beispiel ist das Interval I1 von der Ausgabe des Antriebsimpulses bis zum Ermitteln des erfassten Zeitpunkts DT im vorangehenden Zyklus länger als das Intervall I2 im nächsten Zyklus. Aus diesem Grund wird der Antriebsimpuls PW mit einer Impulsbreite W1, die schmäler als jene des vorangehenden Antriebsimpulses PW ist, zum Zeitpunkt t8 zugeleitet, mit der Verzögerungszeit d0 nach dem erfassten Zeitpunkt DT zum Zeitpunkt t7. Wenn die Periode des Zeitpunkts DT, die von der Detektorschaltung 75 erfasst wird, kürzer wird, wird der Einfluss des Antriebsimpulses PW auf die Erfassung der ersten Spitze PP1 eliminiert, indem der Antriebsimpuls PW mit einer schmäleren Impulsbreite W zugeleitet wird. Ferner wird durch Verschmälern der Impulsbreite W die Maskenzeit τ verschmälert, und der Schrittmotor wird bei einer hohen Geschwindigkeit angetrieben. Wenn die Impulsbreite W verschmälert wird, wird die Effektivwert-Energie des Antriebsimpulses PW verringert, und der Schrittmotor wird somit automatisch so gesteuert, dass er bei einer geeigneten Schnellbewegungsbetriebsgeschwindigkeit angetrieben wird.
  • Im Gegensatz zu dem in 5 dargestellten Fall, hat die Zuleitung des Antriebsimpulses mit einer breiten Impulsbreite nur einen marginalen Einfluss auf die Erfassung der ersten Spitze, wenn die Periode des erfassten Zeitpunkts DT jeden Zyklus länger wird, und durch Erhöhen der Effektivwert-Energie des Antriebsimpulses wird die Drehgeschwindigkeit des Rotors 13 beschleunigt. Durch derartiges Steuern der Impulsbreite W des Antriebsimpulses PW wird die Erfassung der elften Spitze garantiert, während eine automatische Steuerung ausgeführt wird, so dass der Schrittmotor bei einer geeigneten Geschwindigkeit im Schnellbewegungsvorgang angetrieben wird.
  • Unter Bezugnahme auf 5 liegt der Zeitpunkt, zu dem die folgende durch Rückkopplung induzierte Spannung erzeugt wird, früher, wenn die Impulsbreite des Antriebsimpulses PW von WO bis W1 schmäler wird. Aus diesem Grund wird die Maskenzeit von τ0 auf τ1 verkürzt, und die Zerhackerverstärkung wird zum Zeitpunkt t9 gestartet, der Maskenzeit τ1 nach dem Zeitpunkt t8, und die erste Spitze, die zum Zeitpunkt t10 ausgegeben wird, wird zuverlässig zum Ermitteln des erfassten Zeitpunkts DT aufgenommen.
  • In dem Zyklus, der zum Zeitpunkt t8 beginnt, wird das Intervall I3 vom Ausgang des Antriebsimpulses PW zum Zeit punkt t8 bis zur erfassten Zeit DT schmäler. In dem Zyklus, der zum Zeitpunkt t11 beginnt, wird der Antriebsimpuls PW mit einer noch schmäleren Impulsbreite W2 ausgegeben. Wenn der erfasste Zeitpunkt DT zum Zeitpunkt t12 erhalten wird, wird der nächste Zyklus nach einer verkürzten Verzögerungszeit d1 gestartet, die in Übereinstimmung mit der Impulsbreite W2 eingestellt ist, und der Antriebsimpuls PW wird dann ausgegeben. Da jeder Zyklus zum Zuleiten eines Antriebsimpulses PW auf diese Weise im selbsterregenden Antriebsmodus in diesem Beispiel zeitlich variiert wird, wird die Verzögerungszeit d vorzugsweise abhängig von der Impulsbreite des Antriebsimpulses PW oder anderer Faktoren gewählt, so dass der nächste Antriebsimpuls PW in Übereinstimmung mit der Schwingungsrichtung (Vibrationsrichtung) des Rotors 13 zugeleitet wird. Der nächste Antriebsimpuls PW wird mit einer geeigneten Verzögerungszeit nach dem erfassten Zeitpunkt zugeleitet, und die Schwingungsrichtung des Rotors und die Vorschubrichtung (Antriebsrichtung) des Rotors sind so ausgerichtet, dass sich der Rotor reibungslos dreht und die Energie, die dem Rotor 13 zugeführt wird, gespart wird, und der Energieverbrauch im Schnellbewegungsvorgang somit verringert wird.
  • Es werden mehrere Methoden zur Einstellung der Impulsbreite des Antriebsimpulses PW in Betracht gezogen. Wenn der Antriebsimpuls PW so lange wie das Intervall I1 oder I2 ist, dient er als Bremse gegen eine weitere Drehung des Rotors 13 über die stabile Position B. Die Impulsbreite des Antriebsimpulses PW ist vorzugsweise kürzer als das unmittelbar vorangehende Intervall I1. Zu diesem Zweck wird in Betracht gezogen, dass die Impulsbreite W eines (i+n)-ten Antriebsimpulses oder folgender Antriebsimpulse auf (Ii–i0) gesteuert wird, wobei die vorbestimmte Zeit i0 für ein Intervall Ii (i. Intervall) eingestellt ist, das gezählt wird. Es wird auch in Betracht gezogen, dass I × α auf die Impulsbreite eines nächsten Antriebsimpulses eingestellt ist, wobei die geeignete Rate α mit (0<α<1) einge stellt ist. Es wird ferner in Betracht gezogen, dass in einem anderen Steuerverfahren der Antriebsimpuls stufenweise auf die kürzere Impulsbreite Eins geschaltet wird, wenn das Intervall Ii kürzer wird, wenn die Impulsbreiteen der Antriebsimpulse stufenweise gewählt werden.
  • Da das Zeitsteuerungsgerät 1 dieses Beispiels den Generator 40 enthält, variiert die Versorgungsspannung, die der Antriebsschaltung 30 zugeleitet wird. Selbst in einer elektronischen Vorrichtung, die eine Primärbatterie verwendet, kann deren Versorgungsspannung abhängig vom Stromverbrauch variieren. Obwohl die Spannungserhöhungsschaltung 49 die Variationen in der Spannung in einem solchen Fall steuern kann, erfolgt ihre Spannungseinstellung stufenweise. Wenn die Versorgungsspannung steigt, steigt die Effektivwert-Energie des Antriebsimpulses PW, die Drehzahl des Rotors 13 wird erhöht, das Trennen der ersten Spitze von dem Antriebsimpuls wird schwierig, und die Wirkung des Ausgleichstroms und des Störrauschens wird deutlich. Die Steuerschaltung 25 überwacht die Versorgungsspannung der Energieversorgung und leitet einen Antriebsimpuls PW mit einer schmalen Impulsbreite W zu, wenn die Versorgungsspannung steigt, um zuverlässig den erfassten Zeitpunkt DT zu erhalten. Wenn die Versorgungsspannung der Energieversorgung fällt, leitet die Steuerschaltung 25 vorzugsweise einen Antriebsimpuls PW mit einer breiten Impulsbreite zu, um eine Effektivwert-Energie zu garantieren und die Drehzahl des Rotors 13 zu erhöhen, so dass eine ausreichend starke, durch Rückkopplung induzierte Spannung erhalten wird. Die Steuerung der Impulsbreite ist vorteilhaft, um die Schnellbewegungsbetriebsgeschwindigkeit konstant zu halten, da der Antriebsimpuls mit der geringen Effektivwert-Energie, dessen Impulsbreite schmal ist, zugeleitet wird, wenn die Versorgungsspannung steigt, und der Antriebsimpuls mit der großen Effektivwert-Energie, dessen Impulsbreite breit ist, zugeleitet wird, wenn die Versorgungsspannung fällt.
  • Die Versorgungsspannung der Energieversorgung kann noch weiter fallen, wodurch die Drehzahl des Rotors 13 verringert wird und die durch Rückkopplung induzierte Spannung gesenkt wird, die zu gering ist, um deren Pegel erfassen zu können. Die Steuerschaltung 25 geht zu einem regelmäßigen Antriebsmodus zum Zuleiten des Antriebsimpulses PW bei einer unveränderlichen Periode über, wenn die Spannung der Energieversorgung 41 extrem gering wird, und leitet den Antriebsimpuls für den Schnellbewegungsvorgang zu regelmäßigen Zeitpunkten zu, selbst wenn kein erfasster Zeitpunkt erhalten wird, um den Schnellbewegungsvorgang fortzusetzen.
  • Insbesondere kann im selbsterregenden Antrieb, in dem die erste Spitze PP1 durch Bestimmen der Drehung oder Nicht-Drehung des Rotors vor der Ausgabe eines nächsten Antriebsimpulses PW erfasst wird, ein nächster Zyklus zum Zuleiten des nächsten Antriebsimpulses nicht begonnen werden, wenn der erfasste Zeitpunkt nicht erhalten wird. Wenn kein erfasster Zeitpunkt von der Detektorschaltung 75 in der Steuerschaltung dieses Beispiels erhalten wird, wird ein nächster Antriebsimpuls, dessen Polarität anders als jene des unmittelbar vorangehenden Antriebsimpulses PW ist, nach dem Verstreichen einer vorbestimmten Zeit zugeleitet, unter der Annahme, dass der Rotor 13 gedreht hat, und somit wird die Schnellbewegungsbetriebsgeschwindigkeit aufrechterhalten.
  • Der Prozess, der im Falle einer Störung ausgeführt wird, um den erfassten Zeitpunkt DT zu erhalten, ist nicht darauf beschränkt, und es ist annehmbar, dass ein Hilfsimpuls P2 mit ausreichend großer Effektivwert-Energie und derselben Polarität wie jene des unmittelbar vorangehenden Antriebsimpulses PW nach dem Verstreichen einer vorbestimmten Zeit zugeleitet werden kann. Mit dieser Anordnung wird der Rotor zuverlässig gedreht, und ein fehlerhafter Uhrzeigerantrieb wird zuverlässig ausgeschlossen. Als Alternative wird ein Magnetpolpositionsdetektionsverfahren durchgeführt, in dem ein Antriebsimpuls bei einem Pegel, der dem Rotor 13 eher ein Schwingen als ein Drehen ermöglicht, zugeleitet wird und die entsprechende durch Rückkopplung induzierte Spannung erfasst wird, und nach der Prüfung der Position des Rotors 13 wird ein Antriebsimpuls mit der Polarität, die mit der erfassten Position übereinstimmt, zugeleitet, um den Schnellbewegungsvorgang fortzusetzen.
  • Als Alternative wird die Bewegung des Rotors zu demselben Zeitpunkt wie beim Zeigerantrieb normaler Geschwindigkeit aufgenommen, unter der Annahme, dass kein Schnellbewegungsvorgang im selbsterregenden Antriebsmodus ausgeführt wird, wenn der erfasste Zeitpunkt DT nicht verfügbar ist. Insbesondere wird die Drehung oder Nicht-Drehung des Rotors 13 durch Erfassen einer zweiten Spitze PM2 oder PP2 der durch Rückkopplung induzierten Spannung bestimmt, die der Bewegung des Rotors 13 zugeordnet ist. Wenn der Rotor 13 nicht gedreht wird, leitet die Steuerschaltung 25 einen Hilfsimpuls P2 mit einer ausreichend großen Effektivwert-Energie zu, während ein Antriebsimpuls einer stufenweise größeren Effektivwert-Energie im Vergleich zu jener des unmittelbar vorangehenden Antriebsimpulses zugeleitet wird, und auf diese Weise wird die Impulsbreitensteuerung für den normalen Uhrzeigerantrieb im Schnellbewegungsvorgang ausgeführt. Wenn der Antriebsimpuls mit der Effektivwert-Energie, die imstande ist, den Rotor stabil anzutreiben, erhalten wird, kann der selbsterregende Antriebsmodus zum Erfassen der ersten Spitze PP1 aufgerufen werden, um die Schnellbewegungsbetriebsgeschwindigkeit zu erhöhen.
  • [Start des Schnellbewegungsvorgangs]
  • 6 zeigt ein Beispiel für das Verfahren zum Starten des selbsterregenden Antriebsmodus. Zum zuverlässigen Erfassen der ersten Spitze PP1 der durch Rückkopplung induzierten Spannung im selbsterregenden Antriebsmodus, ist der Wert der ersten Spitze vorzugsweise groß. Zu Beginn des Schnellbewegungsvorgangs (Anlaufzeit einschließlich des ersten Antriebsimpulses zu Beginn des Antriebs und der folgenden mehreren Impulse) ist die Drehzahl des Rotors 13 gering, die durch Rückkopplung induzierte Energie ist gering, und die erste Spitze ist nieder. Die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Erfassung der ersten Spitze ist daher eher gering. In diesem Beispiel erhöht die Spannungserhöhungsschaltung 49 die Versorgungsspannung so, dass ein Antriebsimpuls PW mit einer hohen Spannung V0, die höher als eine Spannung V1 des folgenden Antriebsimpulses PW ist, zum Zeitpunkt t21 ausgegeben wird, um den Rotor 13 zu beschleunigen. Eine durch Rückkopplung induzierte Spannung, die ausreichend hoch genug ist, um den Detektionspegel L zu erreichen, wird zum Zeitpunkt t22 erhalten und der erfasste Zeitpunkt DT wird somit erhalten. Der selbsterregende Antriebsmodus wird somit ausgeführt, wobei der Zeitpunkt t22 als Anfangspunkt für den nächsten Zyklus dient, und nach einer geeigneten Verzögerungszeit d wird der Antriebsimpuls PW der normalen Spannung V1 ausgegeben, um den Schnellbewegungsvorgang fortzusetzen.
  • Das Verfahren zu Beginn des Schnellbewegungsvorgangs ist nicht darauf beschränkt, und es kann zum Beispiel der Detektionspegel L gesenkt werden, um die durch Rückkopplung induzierte Spannung zu Beginn des Schnellbewegungsvorgangs zu erfassen, wobei berücksichtigt wird, dass die durch Rückkopplung induzierte Spannung zu Beginn des Schnellbewegungsvorgangs gering ist. Die Steuerschaltung 25 kann den regelmäßigen Antriebsmodus zum regelmäßigen Zuleiten des Antriebsimpulses anstelle des selbsterregenden Antriebsmodus wählen, und kann zu dem selbsterregenden Antriebsmodus zu dem Moment übergehen, wenn der Rotor 13 eine bestimmte Drehzahl erreicht.
  • Um einen fehlerhaften Uhrzeigerantrieb zu Beginn des Schnellbewegungsvorgangs auszuschließen, wird vorzugsweise auf die Effektivwert-Energie des Antriebsimpulses P1 für den normalen Zeigerantrieb Bezug genommen, der unmittelbar vor Beginn des Schnellbewegungsvorgangs ausgeführt wurde, und ein Antriebsimpuls PW mit einer Effektivwert-Energie, die gleich oder größer als die Effektivwert-Energie des Antriebsimpulses P ist, wird vorzugsweise zugeleitet, um den Rotor zuverlässig zu drehen.
  • Ein Restmagnetfluss des unmittelbar vorangehenden Antriebsimpulses P1, der im Stator 12 zu Beginn des Schnellbewegungsvorgangs verbleibt, hindert den Rotor 13 an einer Erhöhung seiner Drehzahl. Die Steuerschaltung 25 kann einen entmagnetisierenden Impuls PE, dessen Polarität jener des unmittelbar vorangehenden Antriebsimpulses P1 für die normale Drehung entgegengesetzt ist, zu Beginn des Schnellbewegungsvorgangs zuleiten, um den Stator 12 zu entmagnetisieren und somit den Rotor 13 zu beschleunigen.
  • Unter Bezugnahme auf 7, wenn die Steuerschaltung 25 die Funktion hat, eine Vielzahl von Antriebsimpulsen PW1–PWn mit stufenweise zunehmenden Effektivwert-Energien im Sinne der Impulsbreite oder dergleichen zuzuleiten, wählt die Steuerschaltung 25 einen Antriebsimpuls PW minimaler Effektivwert-Energie in Schritt ST1, leitet ihn in Schritt ST2 zu, und erfasst die Position des Rotors 13 in Schritt ST3. Wenn der Rotor 13 gedreht hat, startet die Steuerschaltung 25 den Schnellbewegungsvorgang unter Annahme des Antriebsimpulses mit dieser Effektivwert-Energie in Schritt ST4. Wenn andererseits der Rotor 13 nicht dreht, wählt die Steuerschaltung 25 einen Antriebsimpuls mit einer um einen Grad höheren Effektivwert-Energie in Schritt ST5 und leitet diesen zu. Diese Schritte werden wiederholt, bis der Rotor 13 zu drehen beginnt, und der Schnellbewegungsvorgang wird somit mit dem Antriebsimpuls mit einer minimalen Effektivwert-Energie gestartet. Als Alternative kann die Steuer schaltung 25 die Antriebsimpulse einzeln in der Reihenfolge der Größe der Effektivwert-Energie, von der großen bis zur kleinen Energie, zuleiten, und ermittelt, wann der Rotor 13 mit der Drehung aufhört, und wählt den Antriebsimpuls unmittelbar vor dem Drehungsstopp mit einer minimalen Effektivwert-Energie, die noch imstande ist, den Rotor 13 zu drehen, und leitet diesen zu.
  • [Ende des Schnellbewegungsvorgangs]
  • 8 zeigt ein Beispiel des Verfahrens zum Beenden des selbsterregenden Antriebsmodus, in dem ein abschließender Antriebsimpuls und mehrere Antriebsimpulse vor dem abschließenden Antriebsimpuls am Ende des Schnellbewegungsvorgangs zugeleitet werden. Da der Schnellbewegungsvorgang zum Einstellen des Zeitsteuerungsgeräts 1 auf die korrekte Zeit in dem Zeitsteuerungsgerät 1 dieses Beispiels verwendet wird, wird der Schnellbewegungsvorgang vorzugsweise innerhalb eines vorbestimmten Zeitraums beendet. Insbesondere ist notwendig, den Schrittmotor 10 ohne Freilauf am Ende des Schnellbewegungsvorgangs zu stoppen und zu dem normalen Zeigerantrieb zu wechseln. In diesem Beispiel leitet die Steuerschaltung 25 am Ende des Schnellbewegungsvorgangs einen Hilfsimpuls P2 mit einer ausreichend großen Effektivwert-Energie zu und des Weiteren einen regenerativen Impuls Pr zum Regenerieren der durch Rückkupplung induzierten Energie des Rotors 13, um den Rotor 13 einzuschränken. Davor leitet die Steuerschaltung 25 einen Antriebsimpuls PW mit einer großen Effektivwert-Energie zu, der aus einer Vielzahl von Hilfsimpulse P2 besteht, um die Drehzahl des Rotors 13 für ein sanftes Stoppen zu verlangsamen. Die Kombination aus dem regenerativen Impuls Pr und dem Antriebsimpuls PW kann den Schnellbewegungsvorgang beenden, oder nur der regenerative Impuls Pr kann den Schnellbewegungsvorgang beenden.
  • Die Steuerschaltung 25 dieses Beispiels gelangt in einen Ruhemodus, sobald der erfasste Zeitpunkt DT zum Zeitpunkt t31 erhalten wird und leitet einen kammförmigen Antriebsimpuls PW mit einer großen Effektivwert-Energie, der aus einer Vielzahl von Hilfsimpulsen PS besteht, zum Zeitpunkt t32 nach einer geeigneten Verzögerungszeit d3 zu. Dieser Antriebsimpuls schränkt den Rotor 13 länger ein, wobei die Drehzahl des Rotors 13 allmählich verlangsamt wird, wodurch eine Umgebung geschaffen wird, in der der Rotor 13 leicht zu stoppen ist. Derselbe Prozess kann unter Verwendung eines Antriebsimpulses großer Breite mit einer großen Effektivwert-Energie ausgeführt werden.
  • Zum Zeitpunkt t33 wird nach einer geeigneten Maskenzeit τ die Zerhackerverstärkung ausgeführt, um die durch Rückkopplung induzierte Spannung zu erfassen, und der erfasste Zeitpunkt DT wird zum Zeitpunkt t34 erhalten. In diesem Beispiel wird nach einer Verzögerungszeit d4, die länger als jene im vorangehenden Zyklus ist, der Antriebsimpuls PW zum Stoppen zugeleitet, und der Zeitpunkt, zu dem der Rotor 13 schwingt, weicht von dem Zeitpunkt ab, zu dem der Antriebsimpuls zugeleitet wird, so dass die Drehenergie, die vom Rotor 13 gehalten wird, verringert wird, um die Rotordrehzahl zu verlangsamen.
  • Zum Zeitpunkt t35, nach einer etwas längeren Verzögerungszeit d4, wird ein nächster Antriebsimpuls PW zugeleitet, und die Zerhackerverstärkung wird zum Zeitpunkt t36 nach einer Maskenzeit τ gestartet, um die durch Rückkopplung induzierte Spannung zu erfassen. Zum Sperrschicht t37 erreicht die durch Rückkopplung induzierte Spannung den Detektionspegel L und der erfasste Zeitpunkt wird erhalten, und zum Zeitpunkt t38 wird nach einer Verzögerungszeit ein Hilfsimpuls P2 zum endgültigen Stoppen des Rotors 13 zugeleitet, und anschließend wird ein regenerativer Impuls Pr zum Zeitpunkt t39 zugeleitet. Der Hilfsimpuls P2 hat eine Effektivwert-Energie mit sehr breiter Impulsbreite, die stark genug ist, um den Rotor 13 zu einem nächsten Schrittwinkel zu drehen und seinen Schrittwinkel zu halten. Durch anschließendes Zuleiten des regenerativen Impulses Pr wird die Energie zum Schwingen des Rotors 13 regeneriert, um den Rotor 13 zu stabilisieren.
  • Wenn der regenerative Impuls Pr zum Zeitpunkt t40 endet, wird der Rotor 13 an einem ungefähren vorbestimmten Schrittwinkel gestoppt und der Rotor 13 wird durch einen 1 Hz Standardimpuls kontinuierlich angetrieben.
  • Das Verfahren zum Beenden des Schnellbewegungsvorgangs ist nicht darauf beschränkt, und wenn der Schnellbewegungsvorgang endet, wechselt die Steuerschaltung vom selbsterregenden Antriebsmodus zu dem regelmäßigen Antriebsmodus, in dem der Antriebsimpuls regelmäßig zugeleitet wird, unabhängig vom erfassten Zeitpunkt, und der Schnellbewegungsvorgang wird gestoppt, nachdem der Rotor bei einer geeigneten Drehzahl in einem stabilisierten Zustand gedreht wurde.
  • Eine Übertragungsvorrichtung mit einer geringen inversen Übertragungseffizienz wird vorzugsweise als Pfad (Räderwerk) zur Übertragung der Rotorkraft des Schrittmotors auf eine angetriebene Einheit, wie Zeiger, verwendet, so dass die Wirkung der Trägheit der angetriebenen Einheit, die durch den Schrittmotor für die Uhrzeiger und die Räderwerke angetrieben wird, gesteuert ist. Die Technik der Übertragungsvorrichtung mit einer geringen inversen Übertragungseffizienz ist in der Japanischen Ungeprüften Patentschrift Nr. 55-18925 und in der Japanischen Ungeprüften Patentschrift Nr. 55-17275 offenbart.
  • Der selbsterregende Antriebsmodus wird zur Ausführung des Schnellbewegungsvorgangs in Gegenrichtung (Gegenlauf) verwendet. Zum Starten des Gegenlaufs stellt die Detektorschaltung 75 den zweiten erfassten Zeitpunkt, zu dem mit der Drehung in Gegenrichtung begonnen werden kann, in Über einstimmung mit der durch Rückkopplung induzierten Spannung ein, und ein Antriebsimpuls zur Gegendrehung wird zu diesem Zeitpunkt zugeleitet. Vor dem Beginn der Gegendrehung leitet die Steuerschaltung in nützlicher Weise einen Hilfsimpuls für die Gegendrehung zu, dessen Polarität jener des ersten Antriebsimpulses für die Gegendrehung entgegengesetzt ist, und dessen Effektivwert-Energie geringer ist, so dass eine reaktionäre Kraft dazu beiträgt, eine reibungslose Drehung des Rotors 13 in die Gegenrichtung zu unterstützen.
  • [Stoppsteuerung des Antriebsimpulses]
  • 9 und 10 zeigen ein Beispiel, in dem die Impulsbreite des Antriebsimpulses PW durch Erfassen der durch Rückkopplung induzierten Spannung gesteuert wird. Da, wie zuvor beschrieben, ein Erhalt des erfassten Zeitpunkts DT bestätigt, dass der Rotor 13 zu einer vorbestimmten Position gedreht hat, wird die Steuerung des Rotors 13 zuverlässig durch Einstellen des Stoppzeitpunkts zum Stoppen des Antriebsimpulses FW ausgeführt (Übergang von seinem hohen Pegel zu seinem niederen Pegel), nachdem der erfasste Zeitpunkt DT erhalten wurde. Unter Bezugnahme auf 9 ist ein Verhältnis zwischen dem Antriebsimpuls PW, der in diesem Beispiel erhalten wird, und der durch Rückkopplung induzierten Spannung dargestellt. In diesem Beispiel wird der Antriebsimpuls PW nach dem Erfassen der ersten Spitze PP1 nach dem Zuleiten des Antriebsimpulses PW gestoppt. Da die Störspitze S beim Stoppen des Antriebsimpulses PW nach der ersten Spitze PP1 erscheint, wird die Wirkung der Störspitze S gesteuert.
  • 10 zeigt ein Beispiel für den Prozess für den selbsterregenden Antriebsmodus, einschließlich der Stoppsteuerung des Antriebsimpulses. Wenn der Antriebsimpuls PW zum Zeitpunkt t51 ausgebeben wird, wird der Zerhackerimpuls auf der Basis eines Steuersignals ϕt1 zum Zeitpunkt t52 nach einer geeigneten Maskenzeit τ5 ausgegeben. Der Pegel der durch Rückkopplung induzierten Spannung, verstärkt in Übereinstimmung mit dem Zerhackerimpuls, erscheint in einem Signal ϕk1. Die Maskenzeit τ5 wird auf einen geeigneten Zeitpunkt eingestellt, so dass das Störrauschen und anderes Rauschen bei der Ausgabe des Antriebsimpulses PW nicht aufgenommen wird. Wenn der Pegel der verstärkten, durch Rückkopplung induzierten Spannung den Detektionspegel L zum Zeitpunkt t53 erreicht, wird der erfasste Zeitpunkt DT erhalten. In diesem Beispiel ist die Stoppzeit des Antriebsimpulses PW so eingestellt, dass sie mit dem Moment übereinstimmt, zu dem der erfasste Zeitpunkt DT erhalten wird, und der Antriebsimpuls PW wird zum Zeitpunkt t53 gestoppt, und der nächste Zyklus zum Ausgeben eines nächsten Antriebsimpulses wird gleichzeitig begonnen. In diesem Beispiel bestimmt der erfasste Zeitpunkt DT den Stoppzeitpunkt des Antriebsimpulses, während gleichzeitig der Ausgabezeitpunkt des nächsten Antriebsimpulses bestimmt wird.
  • Der Zeitpunkt t54 wird nach einer geeigneten Verzögerungszeit d5 nach dem erfassten Zeitpunkt DT als der Ausgabezeitpunkt des nächsten Antriebsimpulses PW bestimmt, und der Antriebsimpuls PW wird ausgegeben. Wenn der erfasste Zeitpunkt DT zum Zeitpunkt t55 auf dieselbe Weise wie zuvor als Reaktion auf diesen Antriebsimpuls PW erhalten wird, wird dieser erfasste Zeitpunkt DT als Stoppzeitpunkt bestimmt und der Antriebsimpuls PW wird gestoppt. Der nächste Zyklus wird auf dieselbe Weise ausgeführt, aber wenn die verstärkte, durch Rückkopplung induzierte Spannung aus irgendwelchen Gründen den Detektionspegel L mit einer Verzögerung in Bezug auf den Zeitpunkt t56 zu dem Moment, zu dem der Antriebsimpuls ausgegeben wurde, erreicht, wird der erfasste Zeitpunkt DT zum Zeitpunkt t57 verschoben. Der Stoppzeitpunkt wird somit zum Zeitpunkt t57 verschoben und der Antriebsimpuls PW wird in dieser Periode kontinuierlich ausgegeben, und infolgedessen wird ein Antriebsimpuls PW mit einer breiten Impulsbreite W ausgegeben.
  • Im selbsterregenden Antriebsmodus in diesem Beispiel wird der Ausgabezeitpunkt des Antriebsimpulses PW auf der Basis des erfassten Zeitpunkts DT bestimmt, und der Stoppzeitpunkt zum Stoppen des Antriebsimpulses PW wird auch auf der. Basis des erfassten Zeitpunkts DT bestimmt. Sowohl der Zeitpunkt als auch die Impulsbreite des Antriebsimpulses PW werden in Übereinstimmung mit dem Status des Rotors eingestellt, der Rotor 13 wird zuverlässig gedreht, und eine Gegendrehung oder dergleichen wird erfolgreich ausgeschlossen. Diese Anordnung ermöglicht einen noch zuverlässigeren Schnellbewegungsvorgang. Selbst wenn die Versorgungsspannung variiert und selbst wenn das Lastmoment des Rotors variiert, wird ein Antriebsimpuls mit einer ausreichenden Effektivwert-Energie, der diese Variationen ausgleicht, automatisch dem Schrittmotor zugeführt, wodurch der Rotor in einer äußerst zuverlässigen Weise angetrieben wird.
  • Obwohl dieses Beispiel die Detektionsspule 71 neben der Antriebsspule 11 in der vorangehenden Besprechung verwendet, kann die Antriebsspule 11 verwendet werden, um den erfassten Zeitpunkt während der Zuleitung des Antriebsimpulses zu erhalten. Zu diesem Zweck kann die Steuerschaltung 25 einen Antriebsimpuls zuleiten, der aus eine Vielzahl von Nebenimpulsen besteht, und die durch Rückkopplung induzierte Energie, die der Drehung des Rotors 13 zugeordnet ist, kann während eines Intervalls zwischen Nebenimpulsen erfasst werden, unter der Bedingung, dass die Wirkung des Antriebsimpulses nicht oder marginal vorhanden ist. Gemäß der Erfindung jedoch ist die Detektionsspule von der Antriebsspule getrennt.
  • Wenn der erfasste Zeitpunkt aus irgendeinem Grund jedoch nicht verfügbar ist, insbesondere, wenn der Antriebsimpuls PW zum Zeitpunkt t58 ausgegeben wird, wird die durch Rückkopplung induzierte Spannung durch den Zerhackerimpuls zum Zeitpunkt t59 nach einer Maskenzeit τ5 verstärkt, aber die verstärkte, durch Rückkopplung induzierte Spannung erreicht den Detektionspegel L nicht, und in einem solchen Fall wird der Antriebsimpuls gezwungen, zum Zeitpunkt t60 zu dem Moment zu stoppen, zu dem eine maximale Impulsbreite Wmax verstreicht. Ein nächster Antriebsimpuls PW wird zum Zeitpunkt t61 ausgegeben, nachdem ein geeignetes maximales Intervall Imax ab dem Zeitpunkt t58, zu dem Moment, zu dem der Antriebsimpuls ausgegeben wurde, verstrichen ist. Auf diese Weise stoppt die Steuerschaltung 25 den Antriebsimpuls nach dem Verstreichen der vorbestimmten Zeit und es wird mit dem nächsten Zyklus begonnen und somit wird der Schnellbewegungsvorgang fortgesetzt.
  • In diesem selbsterregenden Antriebsmodus wird am Ende des Schnellbewegungsvorgangs eine geeignete Verzögerungszeit zwischen dem erfasste Zeitpunkt und dem Stopp des Antriebsimpulses eingestellt, die eine Erweiterung der Impulsbreite des Antriebsimpulses erzwingt und dadurch die Drehzahl des Rotors 13 allmählich verlangsamt.
  • Wie zuvor beschrieben, erfasst das Zeitsteuerungsgerät 1 in diesem Beispiel die durch Rückkopplung induzierte Spannung, die der Drehung des Rotors 13 zugeordnet ist, um den Zeitpunkt (erfassten Zeitpunkt) einer anfänglichen Spitze (ersten Spitze) zu erhalten, und steuert den Zeitpunkt zum Ausgeben des folgenden Antriebsimpulses in Übereinstimmung mit dem erfassten Zeitpunkt. Wie zuvor beschrieben, wird die Impulsbreite selbst des Antriebsimpulses durch den erfassten Zeitpunkt gesteuert. Mit dieser Anordnung wird der Rotor 13 zuverlässig gedreht, während der Antriebsimpuls zu dem Zeitpunkt in Übereinstimmung mit der Drehzahl des Rotors 13 zugleitet wird. Aus diesem Grund wird der Schnellbewegungsvorgang mit einem geringen Energieverbrauch und bei einer stabilen hohen Drehzahl ausgeführt.
  • Die Wellenformen des zuvor beschriebenen Antriebsimpulses PW, des Zerhackerimpulses und des Hilfsimpulses P2 dienen nur dem Beispiel und sind in Übereinstimmung mit den Eigenschaften des Schrittmotors 10 eingestellt, der in dem Zeitsteuerungsgerät verwendet wird. Obwohl die vorliegende Erfindung in Verbindung mit dem Zeitsteuerungsgerät besprochen wurde, das einen bevorzugten Zweiphasen-Schrittmotor verwendet, kann die vorliegende Erfindung bei einem Schrittmotor mit drei Phasen oder mehr verwendet werden. Anstatt eine Steuerung auszuführen, die für alle Phasen gemein ist, ist es möglich, jeder Phase ihren entsprechenden Antriebsimpuls mit einer geeigneten Impulsbreite zu einem geeigneten Zeitpunkt zuzuleiten. Das Antriebsverfahren des Schrittmotors ist nicht auf eine 1-Phasen-Erregung beschränkt, und kann eine 2-Phasen- oder 1-2-Phasenerregung sein. Die vorliegende Erfindung ist nicht auf das Zeitsteuerungsgerät beschränkt, und kann bei einer Arbeitsschauuhr und einer Multifunktionsuhr und anderen elektronischen Vorrichtungen verwendet werden, die den Schrittmotor enthalten.
  • Industrielle Anwendbarkeit
  • Wie zuvor beschrieben, wird gemäß der vorliegenden Erfindung die erste Spitze der durch Rückkopplung induzierten Energie erfasst, um die Position des Rotors zu bestimmen, und der nächste Antriebsimpuls wird zu dem Zeitpunkt zugeleitet, der für die Position des Rotors geeignet ist, ohne unnötige Extrazeit aufzuwenden. Der Schrittmotor läuft im Schnellbewegungsvorgang schnell, und somit wird eine elektronische Vorrichtung bereitgestellt, wie ein Zeitsteuerungsgerät, die die Funktion einer automatischen Zeiteinstellung unter Verwendung des Schrittmotors hat.

Claims (33)

  1. Elektronische Vorrichtung, umfassend: einen Schrittmotor, umfassend einen Stator mit einer Antriebsspule und einem drehbaren Mehrfachmagnetpol-Rotor zur Betätigung eines beweglichen Glieds; eine Antriebseinheit zum Zuleiten eines Antriebsimpulses zu der Antriebsspule, um den Rotor anzutreiben; eine Antriebssteuereinheit zum selektiven Steuern der Antriebseinheit, um den Rotor zur Betätigung des beweglichen Glieds bei einer ersten Geschwindigkeit anzutreiben, entsprechend einem ersten Betriebsmodus, oder zum Zuleiten eines Antriebsimpulses zur Betätigung des beweglichen Glieds bei einer zweiten Geschwindigkeit, die höher als die erste Geschwindigkeit ist, entsprechend einem zweiten Betriebsmodus; und eine Positionsdetektoreinheit zum Erfassen im zweiten Betriebsmodus einer ersten Energiespitze derselben Polarität wie der Antriebsimpuls unmittelbar vor der ersten Spitze aus einer Vielzahl von Energiespitzen, die als Reaktion auf die Drehung des Rotors durch Rückkopplung induziert werden; wobei die Antriebssteuereinheit in dem zweiten Betriebsmodus den Zeitpunkt des Beginns des folgenden Antriebsimpulses auf der Basis des erfassten Zeitpunkts der ersten Spitze steuert, dadurch gekennzeichnet, dass: der Stator ein Einkörperstator ist, von dem ein Teil magnetisch gesättigt ist; der Stator eine Detektionsspule getrennt von der Antriebsspule umfasst, und die Positionsdetektoreinheit so angeordnet ist, dass sie eine Energie erfasst, die in der Detektionsspule durch Rückkopplung induziert wird, und die Positionsdetektoreinheit so angeordnet ist, dass sie eine vorbestimmte Zeitdauer, die sich auf den unmittelbar vorangehenden Antriebsimpuls bezieht, als Totzeit einstellt in der eine durch Rückkopplung induzierte Energie, die der Drehung des Rotors zugeordnet ist, nicht erfasst wird.
  2. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Positionsdetektoreinheit den erfassten Zeitpunkt durch einen Vergleich einer Energie, die als Reaktion. auf die Drehung des Rotors durch Rückkopplung induziert wird, mit einem Referenzwert ermittelt.
  3. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Antriebsspule und die Detektionsspule koaxial gewickelt sind, und mindestens eine der Spulen, die im Inneren gewickelt ist, regelmäßig gewickelt ist.
  4. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Positionsdetektoreinheit eine Energie erfasst, die als Reaktion auf die Drehung des Rotors durch Rückkopplung induziert wird, wenn die Antriebssteuereinheit einen Antriebsimpuls im ersten Betriebsmodus zuleitet.
  5. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Positionsdetektoreinheit eine durch Rückkopplung induzierte Energie erfasst, die durch einen Zerhackerimpuls derselben Polarität wie jener des unmittelbar vorangehenden Antriebsimpulses verstärkt wurde.
  6. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei mindestens einer der Faktoren Zeitpunkt, Frequenz und Austastverhältnis des Zerhackerimpulses gewählt wird.
  7. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Positionsdetektoreinheit einen Inverter zum Erfassen einer durch Rückkopplung induzierten Energie umfasst, die der Drehung des Rotors zugeordnet ist.
  8. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, des Weiteren umfassend eine Energieversorgungseinheit zum Zuleiten von Energie zu der Antriebseinheit, wobei die Antriebssteuereinheit einen Antriebsimpuls mit einer Breite zuleitet, die umgekehrt zu der Versorgungsspannung der Energieversorgungseinheit variiert.
  9. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, des Weiteren umfassend eine Energieversorgungseinheit zum Zuleiten von Energie zu der Antriebseinheit, wobei die Antriebssteuereinheit einen Antriebsimpuls in unveränderlichen Zeitperioden zuleitet, wenn die Versorgungsspannung der Energieversorgungseinheit fällt.
  10. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 8 oder Anspruch 9, wobei die Energieversorgungseinheit vom Ladungs- und Entladungstyp ist.
  11. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Antriebssteuereinheit den Antriebsimpuls mit einer Breite zuleitet, die mit der Zeitperiode des Zeitpunkts variiert, der von der Positionsdetektoreinheit erfasst wird.
  12. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei die Antriebssteuereinheit einen Antriebsimpuls, der in der Impulsbreite um eine vorbestimmte Zeit kürzer als ein Zeitintervall zwischen der Ausgabe des Antriebsimpul ses und dem erfassten Zeitpunkt ist, zum Zeitpunkt des folgenden Antriebsimpulses zuleitet.
  13. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei die Antriebssteuereinheit einen Antriebsimpuls, der in der Impulsbreite um eine vorbestimmte Zeit kürzer als ein und proportional zu einem Zeitintervall zwischen der Ausgabe des Antriebsimpulses und dem erfassten Zeitpunkt ist, zum Zeitpunkt des folgenden Antriebsimpulses zuleitet.
  14. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei die Antriebssteuereinheit einen aus den vorbestimmten Antriebsimpulsen mit stufenweise zunehmenden Impulsbreiten wählt, und zum Zeitpunkt des folgenden Antriebsimpulses einen Antriebsimpuls ausgibt, der eine längere oder kürzere Impulsbreite als der Antriebsimpuls hat, der ausgegeben wurde, abhängig von dem Intervall zwischen der Ausgabe des unmittelbar vorangehenden Antriebsimpulses und dem erfassten Zeitpunkt.
  15. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Antriebssteuereinheit einen Antriebsimpuls vorbestimmter Energie zuleitet, und wobei die Antriebssteuereinheit einen Antriebsimpuls entgegengesetzter Polarität zu dem unmittelbar vorangehenden Antriebsimpuls nach dem Verstreichen einer vorbestimmten Zeit zuleitet, wenn die Positionsdetektoreinheit keinen erfassten Zeitpunkt bereitstellt.
  16. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, des Weiteren umfassend eine Spannungserhöhungseinheit zum Erhöhen der Versorgungsspannung, die der Antriebseinheit zugeleitet wird, wobei die Antriebssteuereinheit die Versorgungsspannung, die von der Spannungserhöhungseinheit erhöht wurde, der Antriebseinheit zu Beginn des zweiten Betriebsmodus zuleitet.
  17. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Positionsdetektoreinheit den Erfassungsschwellenwert der durch Rückkopplung induzierten Spannung, die der Drehung des Rotors zugeordnet ist, zu Beginn des zweiten Betriebsmodus bei einem niederen Wert einstellt.
  18. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Antriebssteuereinheit den Antriebsimpuls regelmäßig zu Beginn eines Schnellbewegungsvorgangs zuleitet.
  19. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Antriebssteuereinheit den Antriebsimpuls mit einer Effektivwert-Energie gleich oder größer der Effektivwert-Energie des Antriebsimpulses für die normale Drehung zu Beginn des zweiten Betriebsmodus zuleitet.
  20. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Antriebssteuereinheit einen entmagnetisierenden Impuls entgegengesetzter Polarität zu dem unmittelbar vorangehenden Antriebsimpuls für die normale Drehung zu Beginn eines Schnellbewegungsvorgangs zuleitet.
  21. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Antriebssteuereinheit einen aus den vorbestimmten Antriebsimpulsen mit stufenweise zunehmenden Effektivwert-Energien wählt, und Antriebsimpulse einzeln in steigender Reihenfolge der Größe der Effektivwert-Energie zu Beginn des zweiten Betriebsmodus wählt und zuleitet, und den zweiten Betriebsmodus mit einem Antriebsimpuls mit einer minimalen Effektivwert-Energie ausführt, die den Rotor noch dreht.
  22. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Antriebssteuereinheit einen aus den vorbestimmten Antriebsimpulsen mit stufenweise zunehmenden Effektivwert-Energien wählt, und Antriebsimpulse einzeln in abnehmender Reihenfolge der Größe der Effektivwert-Energie zu Beginn des zweiten Betriebsmodus wählt und zuleitet, und den Schnellbewegungsvorgang mit einem Antriebsimpuls mit einer minimalen Effektivwert-Energie ausführt, die den Rotor noch dreht.
  23. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Antriebssteuereinheit am Ende des zweiten Betriebsmodus einen Hilfsimpuls großer Effektivwert-Energie oder einen regenerativen Impuls zum Regenerieren der Energie zuleitet, die durch den Rotor durch Rückkopplung induziert wird.
  24. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Antriebssteuereinheit den Antriebsimpuls regelmäßig am Ende des zweiten Betriebsmodus zuleitet, um dadurch in den ersten Betriebsmodus zu gelangen.
  25. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Antriebssteuereinheit den Antriebsimpuls großer Effektivwert-Energie am Ende des zweiten Betriebsmodus zuleitet.
  26. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Antriebssteuereinheit den Antriebsimpuls, der aus mehreren Nebenimpulsen besteht, am Ende des zweiten Betriebsmodus zuleitet.
  27. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Antriebssteuereinheit einen Hilfsimpuls geringer Effektivwert-Energie und von entgegengesetzter Polari tät zu einem Antriebsimpuls für eine Gegendrehung vor dem Beginn der Gegendrehung zuleitet.
  28. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Antriebssteuereinheit den Stoppzeitpunkt des Antriebsimpulses auf der Basis des erfassten Zeitpunkts steuert, der von der Positionsdetektoreinheit bereitgestellt wird.
  29. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 28, wobei die Antriebssteuereinheit eine Vielzahl von Nebenimpulsen, die den Antriebsimpuls bilden, von der Antriebseinheit zuleitet, und wobei die Positionsdetektoreinheit eine durch Rückkopplung induzierte Energie erfasst, die der Drehung des Rotors zugeordnet ist, wenn die Nebenimpulse bei einem tieferen Pegel sind.
  30. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 28, wobei die Antriebssteuereinheit den Stoppzeitpunkt zum Stoppen des Antriebsimpulses nach dem Verstreichen einer vorbestimmten Zeit einstellt, wenn die Positionsdetektoreinheit keinen erfassten Zeitpunkt bereitstellt.
  31. Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 28, wobei die Antriebssteuereinheit den Stoppzeitpunkt des Antriebsimpulses nach einer bestimmten zeitlichen Verzögerungszeit nach dem von der Positionsdetektoreinheit erfassten Zeitpunkt einstellt und die Verzögerungszeit am Ende des zweiten Betriebsmodus steuert.
  32. Elektronische Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Vorrichtung ein Zeitsteuerungsgerät ist.
  33. Verfahren zum Betätigen eines beweglichen Glieds mit Hilfe eines Schrittmotors, umfassend einen Stator, der eine Einkörperkonstruktion hat, magnetisch in einem seiner Abschnitte gesättigt ist, und eine Antriebsspule und eine Detektionsspule hat, die von der Antriebsspule getrennt ist, sowie einen drehbaren Mehrfachmagnetpol-Rotor, der an das bewegliche Glied angeschlossen ist, wobei das Verfahren umfasst: das selektive Zuleiten eines Antriebsimpulses zu der Antriebsspule zum Antreiben des Rotors zur Betätigung des beweglichen Glieds bei einer ersten Geschwindigkeit, entsprechend einem ersten Betriebsmodus, oder zum Zuleiten eines Antriebsimpulses zur Betätigung des beweglichen Glieds bei einer zweiten Geschwindigkeit, die höher als die erste Geschwindigkeit ist, entsprechend einem zweiten Betriebsmodus; und in dem zweiten Betriebsmodus: das Einstellen einer Zeitdauer, die auf den unmittelbar vorangehenden Antriebsimpuls bezogen wird, als Totzeit, in der eine durch Rückkopplung induzierte Energie, die der Drehung des Rotors zugeordnet ist, in der Detektionsspule nicht erfasst wird; das Erfassen in der Detektionsspule nach der vorbestimmten Zeitdauer einer ersten Energiespitze derselben Polarität wie der Antriebsimpuls unmittelbar vor der ersten Spitze aus einer Vielzahl von Energiespitzen, die als Reaktion auf die Drehung des Rotors durch Rückkopplung induziert werden; und das Steuern des Zeitpunkts des Beginns des folgenden Antriebsimpulses auf der Basis des erfassten Zeitpunkts der ersten Spitze.
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