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DE69829781T2 - Haut und haar tönende zusammensetzung - Google Patents

Haut und haar tönende zusammensetzung Download PDF

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine kosmetische Zusammensetzung zur Tönung der Haut und/oder des Haars. Die Erfindung bezieht sich ebenso auf ein Verfahren zur topischen Auftragung einer Haut/Haar-Tönungszusammensetzung gemäß der Erfindung auf die Haut und/oder das Haar.
  • Die Hauttönung durch UV-Exponierung ist ein allgemein bekanntes Phänomen. Aus der Literatur ist jedoch auch allgemein bekannt, daß eine solche Exponierung zu UV-Strahlung zur beschleunigten Alterung der Haut und einer erhöhten Häufigkeit von Hautkrebs führt. Demgemäß sind alternative Weisen der Hauttönung entwickelt worden. In der Technik wird derzeit bekanntermaßen Dihydroxyaceton (DHA) als ein nicht UV-induziertes Tönungshilfsmittel verwendet. Unerwünschterweise erzeugt die Verwendung von Dihydroxyaceton für Hauttönungszwecke jedoch eine eher unnatürlich aussehende Sonnenbräune. Ferner schützt die künstliche Bräune, die durch DHA erzeugt wurde, nicht gegen UV-Bestrahlung, wie es eine natürliche Bräune tun würde.
  • Melanin ist das Schwarzpigment von Haar und Haut und wird aus der Aminosäure Tyrosin durch Melanosome synthetisiert. Melanosome sind Organellen, die in Melanozyten, einer Zellart, die an der Dermis-Epidermis-Verbindung vorliegt, zu finden sind. Tyrosin wirkt auf ein Enzym, Tyrosinase, die der Schlüsselschritt bei der Melanogenese ist.
  • In den Melanosomen wird das Melanin aus Monomeren synthetisiert und wird zu den benachbarten Zellen, die Keratinozyten genannt werden, übertragen. Die Keratinozyten teilen und differenzieren sich und transportieren so das Melanosom zur Oberfläche der Haut. Die Intensität der Hautfarbe steht in direkter Verbindung mit der Anzahl, der Größe, dem Melaningehalt, der Bildungsrate und der Migration/dem Transfer von Melanosomen zu Keratinozyten.
  • Mehrere spezielle Sequenzen von Polyaminosäuren und Peptidresten sind dafür bekannt, daß sie die Melaninpigmentierung inhibieren und eine Weißmacherwirkung auf die Haut ausüben ( JP 6345797 ; JP 6321757 ; JP 6321755 ; JP 5170636 ; US 5,126,327 ).
  • EP 293 837 A offenbart eine Zusammensetzung für die Verhinderung des Grauwerdens des Haars und der Wiederherstellung seiner natürlichen Farbe, umfassend Forskolin und ausgewählte Peptide.
  • US 4 866 038 offenbart ein Verfahren zur Normalisierung der Hypopigmentierungs-Dysfunktion oder zur Tönung von grauem Haar durch die topische Auftragung einer Zusammensetzung, die alpha-Melanotropin-Analoga umfaßt.
  • Die Peptide, die im Stand der Technik beschrieben werden, umfassen einen hohen Anteil an basischen, hydrophoben Aminosäuren und haben isoelektrische Punktwerte (pI), die größer sind als 5,5. Diese werden hauptsächlich für die Aufhellung der hyperpigmentierten Flächen, die mit abnormalen Hautzuständen in Verbindung stehen, verwendet.
  • Die Anmelder offenbaren in ihrer co-anhängigen britischen Patentanmeldung 9719195.1 eine kosmetische Zusammensetzung zur Aufhellung der Haut, umfassend 0,1 bis 10 Gew.-% eines Peptids mit einem isoelektrischen Punkt zwischen 2 und 5,5. Der isoelektrische Punkt (pI) wird als der pH, bei dem die Nettoladung an einem Molekül Null ist, definiert. Peptide mit einer größeren Anzahl an saueren Aminosäuren wie Glutaminsäure, Asparaginsäure usw. haben einen niedrigen pI und die mit basischen Aminosäuren wie Lysin, Arginin, Histidin haben einen hohen pI.
  • Die Anmelder haben herausgefunden, daß eine Zusammensetzung, die Peptidsequenzen mit einem isoelektrischen Punkt (pI) zwischen 6 und 11 umfaßt, die Haut/das Haar tönen kann.
  • Demgemäß bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine kosmetische Haut/Haar-Tönungszusammensetzung, umfassend:
    • (i) 0,1 bis 10 Gew.-% eines Peptids mit einem isoelektrischen Punkt im Bereich von 6 bis 11;
    • (ii) eine wirksame Menge eines Mittels zur Bräunung, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Dihydroxyaceton, Theophyllin, Kupfergluconat und natürlichen Wirkstoffen, die aus Pterocarpus santalinus erhalten werden; und
    • (iii) einen kosmetisch verträglichen Träger.
  • Die Haut/Haar-Tönung, die durch die Zusammensetzung der Erfindung herbeigeführt wird, ist reversibel und ohne jegliche Nebenwirkungen. Die Zusammensetzung gemäß der Erfindung ist sowohl bei Tag als auch bei Nacht aktiv.
  • Das Peptid ist eine Sequenz aus Aminosäuren und hat ein Molekulargewicht im Bereich von 200 bis 20.000 Dalton (Da), wobei der pI im Bereich von 6,0 bis 11,0 liegt. Das Peptid ist ebenso gegebenenfalls mit einer hydrophoben Aminosäure oder einem Targetmolekül oder einem Vehikel verknüpft.
  • Die Aminosäurereste, die die Peptidsequenz bilden, können natürlich vorkommen oder in synthetischer, dextro oder levo Form vorliegen, und umfassen alle Derivate hiervon. Die Peptidsequenz muß einen Teil der basischen Aminosäuren umfassen, so daß das resultierende Peptid ein basisches Wesen hat. Die Peptidsequenz kann geradkettig oder cyclisch sein.
  • Das Molekulargewicht der Peptidsequenz liegt im Bereich von 200 bis 20.000 Da und bevorzugt bei 200 bis 2.000 Da.
  • Der pI der Peptidsequenz liegt im Bereich 6,0 bis 11,0.
  • Die hydrophobe Aminosäure kann aus irgendeiner von Alanin, Isoleuzin, Leuzin, Methionin, Phenylalanin, Prolin, Tryptophan oder Valin ausgewählt werden und ist bevorzugt Tryptophan. Das Targetmolekül ist bevorzugt ein Peptid und am stärksten bevorzugt ein Hexapeptid, das vorzugsweise die primäre Sequenz Asparagin-Glutamin-Prolin-Leuzin-Leuzin-Threonin aufweist, und befindet sich im 27. Aminosäurerest vom Carboxyende des aktiven Peptids. Die Targetvehikel wie Mizellen und/oder inverse Mizellen können ebenso verwendet werden.
  • Gemäß einem bevorzugten Aspekt der Erfindung wird eine kosmetische Haut/Haar-Tönungszusammensetzung bereitgestellt, die 0,5 bis 5,0 Gew.-% des Peptids umfaßt.
  • Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein kosmetisches Verfahren zur Tönung der Haut/des Haars, umfassend die topische Auftragung einer Zusammensetzung gemäß der Erfindung auf die Haut und/oder das Haar.
  • Die Zusammensetzung umfaßt ebenso ein Hautbräunungsmittel. Dieses Bräunungsmittel wird aus Dihydroxyaceton, Theophyllin, Kupfergluconat und natürlichen Wirkstoffen, die aus Pterocarpus santalinus erhalten werden, ausgewählt.
  • Die Zusammensetzung gemäß der Erfindung umfaßt ebenso einen kosmetisch verträglichen Träger. Sie kann ebenso Konservierungsstoffe, Emulgatoren, Verdickungsmittel, Duftstoff, Farbe, Hautnutzwirkstoffmaterialien wie Feuchthaltemittel, Weichmacher und Antiageing-Verbindungen umfassen.
  • Das Vehikel, das einen Teil der kosmetischen Zusammensetzung bildet, ist eine oder mehrere Substanz(en), die mit der Polyaminosäuresequenz kompatibel ist/sind und die auch dahingehend kosmetisch verträglich ist/sind, daß sie die Haut/das Haar nicht schädigen. Die Vehikel, die in den Zusammensetzungen gemäß der Erfindung verwendet werden können, können Pulverabsorptionsmittel, Bindemittel und Träger und Flüssigkeiten wie Weichmacher, Treibmittel, Lösungsmittel, Benetzungsmittel und Verdickungsmittel umfassen. Auch einfache Vehikel wie Alkohol, PEG, Propylenglykol können verwendet werden.
  • Beispiele für Feuchthaltemittel und Benetzungsmittel umfassen Polyole, Glycerol, Cetylalkohol, Carbopol 934, ethoxyliertes Rizinusöl, Paraffinöle, Lanolin und seine Derivate. Silikonverbindungen wie oberflächenaktives Mittel auf der Basis von Silikon wie DC3225C (Dow Corning) und/oder Silikon-Weichmacher, Silikonöl (DC-200 von Dow Corning) können auch verwendet werden.
  • Die Zusammensetzungen gemäß der Erfindung können für die topische Auftragung auf die Haut/das Haar in Form von einfachen Lösungen oder herkömmlichen verbleibenden oder abzuwaschenden Produkten wie Lotionen, Creams, Salben, Shampoos und/oder Aerosolprodukten hergestellt werden.
  • Alle Prozentsätze, auf die sich hierin und in den anhängenden Ansprüchen bezogen wird, beziehen sich auf das Gewicht der Zusammensetzung, sofern nicht etwa anderes angegeben ist.
  • Die Erfindung wird nun anhand der Beispiele veranschaulicht.
  • Beispiel 1
  • In vitro-Demonstration der Erhöhung der Melaninbildung
  • Der Einfluß einer Peptidsequenz mit einem pI von 11,0 auf die Bildung von Melanin bei einem pH von 5 in einem in vitro-System, vergleichbar mit dem pH des Melanosomsystems, wurde analysiert.
  • Die Assaybedingungen für die Bildung von Melanin unter in vitro-Bedingungen sind wie folgt.
  • Assayverfahren
  • Das Kontrollassaygemisch enthielt 5 μmol DL-DOPA (Dihydroxyphenylalanin), 20 nmol Lysozym und 3,2 Einheiten Tyrosinase in Acetatpuffer pH 5,0 in einem Teströhrchen. Eine Einheit wird als die Menge an Tyrosinase, die erforderlich ist, um 1 nmol DOPA in einer Minute umzuwandeln, definiert. Im Experiment wurden 11 nmol Polylysin, eine Polyaminosäuresequenz mit einem pI von 11,0, zusätzlich zu den anderen Inhaltsstoffen verwendet, wie in der Kontrolle definiert. Das gebildete Melanin wurde mit Acetatpuffer gewaschen, in 1 N Natriumhydroxid suspendiert und durch die Erwärmung der Probe bei 60°C für 5 Minuten gelöst. Die Extinktion wurde bei 400 nm gemessen.
  • Tabelle 1
    Figure 00050001
  • Die obigen Ergebnisse zeigen, daß in der Gegenwart der Polylysinsequenz die Melaninerzeugung signifikant erhöht wird.
  • Die Erfindung wird nun anhand des folgenden Beispiels einer kosmetischen Creme veranschaulicht.
  • Figure 00060001
  • Die Auftragung der kosmetischen Creme, die im Vergleichsbeispiel und in Beispiel 2 beschrieben wird, wird zeigen, daß das Produkt, das in Beispiel 2 beschrieben wird, die Haut im Gegensatz zu dem des Vergleichsbeispiels signifikant besser tönen wird.
  • Es ist daher durch die vorliegende Erfindung möglich, eine Haut/Haar-Tönungszusammensetzung bereitzustellen, die reversibel und frei von Nebenwirkungen ist. Die Zusammensetzung ist sowohl bei Tag als auch bei Nacht wirksam.
  • Die Zahlen in der Tabelle stellen die Prozentsätze der Zusammensetzung bezogen auf das Gewicht dar.
  • Beispiel 3
  • In vitro-Demonstration der Erhöhung der Melaninbildung
  • Der Einfluß der Polyaminosäuresequenz mit Polyglutamat mit einem pI von 2,5, Polyarginin (pI 10,9) oder Polylysin (pI 11,1) auf die Bildung von Melanin bei einem pH von 5 in einem in vitro-System, vergleichbar mit dem pH des Melanosomsystems, wurde analysiert. Die Assaybedingungen für die Bildung von Melanin unter in vitro-Bedingungen sind wie folgt.
  • Assayverfahren
  • Das Kontrollassaygemisch enthielt 5 mmol DL-DOPA (Dihydroxyphenylalanin), 20 nmol Lysozym und 0,45 mg Tyrosinase in Acetatpuffer pH 5,0 in einem Teströhrchen. Im Experiment wurden 18 nmol Polyglutamat, eine Polyaminosäuresequenz mit einem pI von 2,5 oder Polyarginin pI 10,9 oder Polylysin pI 11,0, zusätzlich zu den anderen Inhaltsstoffen verwendet, wie in der Kontrolle definiert. Das gebildete Melanin wurde mit dem Puffer gewaschen, in 1 N Natriumhydroxid suspendiert und durch die Erwärmung der Probe bei 60°C für 5 Minuten gelöst. Die Extinktion wurde bei 400 nm gemessen.
  • Tabelle 2
    Figure 00070001
  • Die obigen Ergebnisse zeigen, daß in der Gegenwart der Polyaminosäurensequenz mit alkalischem pI oder pI > 5,0 die Melaninerzeugung signifikant erhöht ist, wohingegen wir in der Gegenwart der Polyaminosäuresequenz mit einem pI im sauren Bereich keine ähnliche Erhöhung der Melaninerzeugung erreichen.
  • Beispiel 4
  • In vivo-Demonstration der Erhöhung der Melaninbildung
  • Zwölf weibliche Freiwillige mit gleichmäßig getönter Haut und ohne Narben/sichtbarem Haar auf den Unterarmen wurden ausgewählt. Auf der volaren Seite des Unterarms wurden 1 cm2 große Stellen unter Verwendung einer Schablone markiert. Ein Gemisch aus Peptiden mit einem Molekulargewicht im Bereich von 14 KDalton, mit einem pI von 11,2 bei einer Konzentration von 2% in einem geeigneten Vehikel wurde verwendet. Die obige Lösung enthielt 0,3 μg Protein/μl und 5 ml davon wurden 10 Tage lang aufgetragen. Die nicht behandelten und Placebo (Vehikel) dienten als Kontrollen. Die Stellen wurden von einem Experten, der für die Behandlungsaufgaben blind gemacht wurde, an Tag 0 und am 11. Tag eingestuft. Die Daten, die in Tabelle 3 dargestellt sind, zeigen, daß selbst unter in vivo-Bedingungen Peptide mit einem pI > 5,0 die Haut signifikant tönen, im Vergleich zu den beiden Kontrollen, nämlich den unbehandelten und dem Vehikel. Die kritische Differenz ist 0,12.
  • Tabelle 3
    Figure 00080001
  • Legende für die Expertenbewertung
    Figure 00080002

Claims (10)

  1. Kosmetische Zusammensetzung zur Tönung der Haut und/oder des Haars, umfassend: (i) 0,1 bis 10 Gew.-% eines Peptids mit einem isoelektrischen Punkt im Bereich von 6 bis 11; (ii) eine wirksame Menge eines Mittels zur Bräunung, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Dihydroxyaceton, Theophyllin, Kupfergluconat und natürlichen Wirkstoffen, die aus Pterocarpus santalinus erhalten werden; und (iii) einen kosmetisch verträglichen Träger.
  2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei das Mittel Dihydroxyaceton ist.
  3. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei das Peptid in einer Menge von 0,5 bis 5,0 Gew.-% vorliegt.
  4. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Peptid ein Molekulargewicht von 200 bis 20.000 Da aufweist.
  5. Kosmetische Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Peptid entweder: a) an einer hydrophoben Aminosäure, ausgewählt aus Alanin, Isoleucin, Leucin, Methionin, Phenylalanin, Valin, Prolin und Tryptophan; oder b) an einem Zielmolekül oder -trägerstoff angelagert ist.
  6. Kosmetische Zusammensetzung nach Anspruch 5, wobei die hydrophobe Aminosäure Tryptophan ist.
  7. Kosmetische Zusammensetzung nach Anspruch 5 oder 6, wobei das Zielmolekül ein Peptid ist.
  8. Kosmetische Zusammensetzung nach Anspruch 5, wobei das Zielmolekül ein Hexapeptid mit der primären Sequenz (1) ist: (1) Asx-Glm-Pro-Leu-Leu-Thr.
  9. Kosmetische Zusammensetzung nach Anspruch 5, wobei der Zielträgerstoff eine Mizelle oder eine inverse Mizelle ist.
  10. Kosmetisches Verfahren zur Tönung der Haut und/oder des Haars, umfassend die topische Auftragung einer Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche auf die Haut oder das Haar.
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