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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Dienstmittel zur Bereitstellung
eines Dienstes an einen Benutzer eines ersten Endgerätes eines
Telekommunikationsnetzes, wie in der Präambel von Anspruch 1 beschrieben,
auf ein Verfahren, das durch ein solches Dienstmittel realisiert
wird, wie in der Präambel
von Anspruch 8 beschrieben und auf ein Telekommunikationsnetz, das
ein solches Dienstmittel enthält,
wie in der Präambel
von Anspruch 9 beschrieben.
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Um
eine Beschreibung des technischen Hintergrundes zu geben, der für das Verständnis der
Erfindung als nützlich
betrachtet werden kann, wird auf das Dokument des European Telecommunication Standards
Institute auf der Internet-Site mit der folgenden Adresse Bezug
genommen:
http://docbase.etsi.fr/Tech-org/smg/Document/smg1/SMG1-UMTS-Specifications/NEW/
mit der Referenz TR 22.70 V3.0.0 (1998-03) mit dem Titel "Universal Mobile
Telecommunication System (UMTS); Service Aspects; Virtual Home Environment (VHE)
(UMTS 22.70 Version 3.0.0).
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Dieses
Dokument beschreibt das Konzept des Virtual Home Environment und
seine Bestandteile eines Universal Mobile Telecommunication Systems.
Es wird ein Konzept mit der Bezeichnung Dienst-Umgebung eingeführt, um
zu beschreiben, wie Dienste des Virtual Home Environment auf Anforderung
für einen
Benutzer verfügbar
gemacht werden, der mit seinem Endgerät an eine beliebige Stelle reist.
Das Konzept des virtuellen Heim-Endgerätes wird
erläutert,
um zu beschreiben, wie ein Virtual Home Environment in jedem Endgerät zur Verfügung gestellt
werden kann. Ein Virtual Home Environment ist als ein Systemkonzept
für eine
personalisierte Dienst-Portabilität über Netzwerk-Grenzen und zwischen
Endgeräten
definiert. Das Konzept des Virtual Home Environment ist so, dass
Benutzer des universellen persönlichen
Telekommunikationssystems UMTS in jedem Netz und in jedem Endgerät ständig dieselben
personalisierten Funktionen präsentiert bekommen,
egal wo der Benutzer sich befindet. Die exakte Konfiguration, die
einem Benutzer zu jedem Zeitpunkt zur Verfügung steht, ist von den Fähigkeiten
des Teilnehmer-Dienst-Kennungs-Moduls, hier anschließend USIM
genannt, von der Endeinrichtung und dem Netzwerk, das gerade benutzt
wird, oder von Einschränkungen
des Vertrages abhängig.
Ein solches USIM ist eine eindeutige persönliche Identifikation eines
Benutzers für
einen Teilnehmer und einen Dienstanbieter. Ein Benutzer mit seinem
USIM in einem anderen Endgerät
erhält
die maximalen Funktionen, die abhängig von den Einschränkungen
des Endgerätes
bereitgestellt werden.
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Ein
Virtual Home Environment wird durch die Kombination der Funktionen
des Dienstanbieters, der Netzbetreiber und der Endeinrichtungen
erzeugt. Tatsächlich
wird das Virtual Home Environment eines Teilnehmers als verteiltes
Benutzerprofil betrachtet. Der Umriss des Profils gehört dem Dienstanbieter und
wird zwischen der Endeinrichtung, der persönlichen Identifizierungs-Karte,
dem Netzbetreiber und dem Dienstanbieter verteilt. Das bedeutet,
dass für den
Dienstanbieter das Virtual Home Environment als eine Liste von Fähigkeiten,
Präferenzen
und Einstellungen erscheint, die für den Benutzer und den Teilnehmer
geeignet sind. In dem oben zitierten Dokument wird auch beschrieben,
dass zwischen dem Dienstanbieter und dem Netzbetreiber ein kommerzieller
Zusammenhang bestehen muss, entweder direkt oder indirekt.
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An
der Realisierung eines Virtual Home Environment eines Teilnehmers
sind folgende Komponenten beteiligt: Ein Benutzer, ein Dienstanbieter,
ein oder mehrere Anbieter von Mehrwertdiensten, d.h. Anbieter von
Inhalten für
Dienste, wie Video on Demand, oder Unterhaltungs-Informations-Anbieter,
ein USIM, d.h. eine eindeutige persönliche Identifikation des Teilnehmers,
eine IC-Karte, ein Teilnehmer, eine Anmeldung eines Teilnehmers
beim oben erwähnten Dienstanbieter,
ein oder mehrere Endgeräte,
ein oder mehrere Netzbetreiber.
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Ein
Benutzer wird einem Dienstanbieter zugeordnet, und der Dienstanbieter
stellt das Virtual Home Environment gemäß der Anmeldung bereit. Der
Dienstanbieter kann eine Vielzahl von Netzbetreibern einsetzen,
um das Virtual Home Environment des Benutzers zu unterstützen.
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Einzelne
Benutzer haben ein Virtual Home Environment, das auf einer Untermenge
aller Dienste beruht. Während
der Benutzer einen Satz von Diensten haben kann, von dem er erwartet,
dass er angeboten wird, werden diese nur angeboten, wenn es der
Teilnehmer und der Dienstanbieter erlauben. Vom Standpunkt des Benutzers
ist die Benutzung des Netzwerks verborgen.
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Verglichen
mit vorhandenen Telekommunikationsnetzen, wie z.B. mit dem mobilen
Telekommunikationsnetz GSM, bietet ein Universal Mobile Telecommunication
System UMTS fortschrittlichere Zugangsmöglichkeiten, wie z.B. eine
höhere
verfügbare Bandbreite,
eine höhere
Dienstqualität
und QOS-Verträge. Dies
bietet bekannten Dienstanbietern und Netzbetreibern mehr Möglichkeiten,
ihren Benutzern Dienste anzubieten. In der Tat können vorhandene Dienste, z.B.
eines GSM-Netzes, auf benutzerfreundlichere Weise präsentiert
werden, z.B. indem die vorhandenen Dienste mit Symbolen dargestellt
werden, und weiterhin können
fortschrittliche Dienste angeboten werden, indem die fortschrittlichen
UMTS-Zugangsmöglichkeiten
benutzt werden.
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In
dem Artikel von Stengel et al. [XP000229313] wird eine allgemeine
Idee offen gelegt, einem Benutzer "Ortsinformation" bereitzustellen, um es dem Benutzer
zu erlauben, sich in einen benachbarten Abdeckungsbereich (Telepoint-Standort)
der zweiten Generation drahtloser Telefone (CT-2) zu bewegen, bei
dem es erforderlich ist, innerhalb von 274 m um ein Telepoint-Endgerät drahtlosen Zugang
außerhalb
der Heim-Basiseinheit zu bekommen.
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Zurzeit
bietet ein Telekommunikationsnetz wie GSM mit den vorhandenen Zugangsantennen eine
globale Abdeckung, während
durch die Einführung
von UMTS, d.h. der dritten Generation von Mobilfunk-Systemen, nur
eine sehr begrenzte, so genannte Insel-Abdeckung geboten wird. In
der Tat kann ein Benutzer, der sich mit seinem Endgerät außerhalb
eines solchen UMTS-Abdeckungsbereichs befindet,
nur Zugang zum begrenzten Satz von Diensten oder zu weniger fortschrittlichen
Diensten bekommen, die von einem Dienstanbieter eines Telekommunikationssystems
mit einer globalen Abdeckung bereitgestellt werden, und ist nicht
in der Lage, Zugang zu einem von einem UMTS-System bereitgestellten
umfangreicheren Satz von Diensten zu bekommen.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Dienstmittel eines
Telekommunikationsnetzes bereitzustellen, wie das der oben erwähnten bekannten
Dienstanbieter, das aber nicht den oben beschriebenen Nachteil hat,
d.h. welches in der Lage ist, einem Benutzer eines ersten Endgerätes eines
Telekommunikationsnetzes einen Dienst bereitzustellen, der den Benutzer
in die Lage versetzt, Zugang zu einem umfangreicheren Satz von Diensten
zu bekommen, der von einem UMTS-Netz geboten wird.
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Gemäß der Erfindung
wird dieses Ziel durch das in Anspruch 1 beschriebene Dienstmittel,
durch das Verfahren von Anspruch 8, das durch ein solches Dienstmittel
realisiert wird, und durch das Telekommunikationsnetz von Anspruch
9, das ein solches Dienstmittel enthält, erreicht.
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Die
Erfindung basiert auf der Einsicht, dass wenn man einem Benutzer
eines ersten Endgerätes eines
Telekommunikationsnetzes Ortsinformation bezüglich der Lage eines UMTS-Abdeckungsgebietes
liefert, der Benutzer in die Lage versetzt wird, sein erstes Endgerät zu diesem
UMTS-Abdeckungsgebiet
zu transportieren, wo sein erstes Endgerät in die Lage versetzt wird,
auf den umfangreicheren Satz von Diensten zuzugreifen, z.B. auf
einen vordefinierten universellen Mobil-Telekommunikationsdienst
eines Universal Mobile Telecommunication Systems.
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Daher
werden gemäß der Erfindung
ein Abruf-Mittel, ein erstes Feststellungs-Mittel und ein Weiterleitungs-Mittel
in das Dienstmittel aufgenommen.
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Das
Abruf-Mittel wird aufgenommen, um mit einem Abdeckungsbereich aus
einem Speichermittel Ortsinformationen bezüglich dieses Abdeckungsbereichs
abzurufen. Das Speichermittel speichert eine Vielzahl von Zusammenhängen zwischen
einem Abdeckungsbereich eines solchen UMTS-Netzes und seiner zugehörigen Ortsinformation.
Für den
Fall, dass ein Benutzer sich mit seinem ersten Endgerät außerhalb
jedes Abdeckungsbereichs der Vielzahl von Abdeckungsbereichen befindet
und einen vordefinierten UMTS-Dienst nutzen möchte, wird eine Ortsinformation,
die einem Abdeckungsbereich zugeordnet ist, durch das Speichermittel
des Dienstmittels bestimmt. Auf diese Weise ruft das Abruf-Mittel
eine oder mehrere Ortsinformationen ab und liefert sie an das erste
Feststellungs-Mittel.
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Das
erste Feststellungs-Mittel, das mit dem Abruf-Mittel gekoppelt ist,
wählt bei
Empfang eines Auslösesignals
aus einer oder mehreren abgerufenen Ortsinformationen eine ausgewählte Ortsinformation
aus. Diese Auswahl beruht auf vordefinierten Regeln.
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Die
ausgewählte
Ortsinformation wird an das Weiterleitungs-Mittel geliefert.
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Das
Weiterleitungs-Mittel leitet die ausgewählte Ortsinformation zum Benutzer
weiter. Auf diese Weise wird der Benutzer in die Lage versetzt,
sein erstes Endgerät
entsprechend der gewählten
Ortsinformation zum ausgewählten
Abdeckungsbereich zu transportieren. In der Tat könnte der
Benutzer zur bereitgestellten ausgewählten Ortsinformation gehen oder
fahren. Wenn sich sein erstes Endgerät im gewählten Abdeckungsbereich befindet,
wird das erste Endgerät
in die Lage versetzt, auf den vordefinierten universellen Mobil-Telekommunikationsdienst
zuzugreifen.
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Es
muss erläutert
werden, dass ein Auslösesignal
erzeugt werden kann, wenn ein Benutzer einen vordefinierten UMTS-Dienst nutzen möchte, z.B. indem
er ihn auf dem Display seines Endgerätes auswählt, und der UMTS-Dienst nicht
verfügbar
ist. Wenn der Benutzer sich an einem Ort außerhalb des Abdeckungsbereichs
dieses UMTS-Systems befindet, kann er das UMTS-System tatsächlich nicht
erreichen. Ein Dienstanbieter eines Telekommunikationsnetzes, der
für den
aktuellen Standort des Benutzers eine Abdeckung bietet, kann auf
diesen Versuch reagieren, indem er ein solches Auslösesignal
erzeugt und das Dienstmittel gemäß der vorliegenden Erfindung
aktiviert und das Verfahren der Erfindung ausführt.
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Es
ist einem Fachmann klar, dass der Benutzer eine Berechtigung zum
Zugriff auf den vordefinierten universellen Mobil-Telekommunikationsdienst
haben muss, um Zugang zu bekommen, wenn er sich erst im gewählten Abdeckungsbereich
befindet. Der Benutzer muss z.B. für den vordefinierten UMTS-Dienst angemeldet
sein, oder wenn ein GSM-Betreiber für sein UMTS-System werben möchte, kann
er den vordefinierten UMTS-Dienst
seinen UMTS-Nutzern kostenlos anbieten.
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Ein
möglicher
Ort für
die Speicherung der Zusammenhänge
zwischen den Informationen über Abdeckungsbereiche
und der Ortsinformation der Abdeckungsbereiche ist der Standort
des Netzbetreibers. Es muss klar sein, dass Ortsinformationen von Abdeckungsbereichen
eines UMTS-Systems sich ändern
können,
solange das UMTS-Netz sich noch in der Entwicklung befindet. In
einem solchen Fall kann man es vorziehen, die Ortsinformation auf
mehr zentralisierte Weise zu speichern, d.h. im Netzwerk. Auf diese
Weise ist das Dienstmittel in der Lage, mit seinem Abruf-Mittel
die Ortsinformation abzurufen, z.B. durch Senden eines Signals "Request for Information" zum Netzbetreiber.
Bei Empfang eines solchen Signals sendet der Netzbetreiber die angeforderte
Information zum Dienstmittel zurück.
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Eine
weitere mögliche
Realisierung ist, dass die Speichermittel im Dienstmittel selbst
enthalten sind. Dies wird in Anspruch 2 beschrieben. Eine solche
Realisierung hat den Vorteil, dass der Abruf der Ortsinformation
schneller ausgeführt
werden kann, da keine Anfrage an den Netzbetreiber gestellt werden
muss.
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Eine
weitere charakteristische Eigenschaft der vorliegenden Erfindung
wird deutlich, wenn das Dienstmittel der vorliegenden Erfindung
beim Dienstanbieter des Telekommunikationsnetzes angeordnet wird.
Gemäß dieser
Implementation wird die gewählte
Ortsinformation durch das Weiterleitungs-Mittel über das Netzwerk und ein zweites
Endgerät
zum Benutzer weitergeleitet. Daher enthält das Weiterleitungs-Mittel
ein Erzeugungs-Mittel und ein Übertragungs-Mittel.
Das Erzeugungs-Mittel ist an das erste Feststellungs-Mittel gekoppelt
und nimmt die gewählte
Ortsinformation in eine Dienst-Nachricht auf. Diese Dienst-Nachricht wird durch
ein Übertragungs-Mittel
und über
das Telekommunikationsnetz zu einem Empfänger des zweiten Endgerätes des
Benutzers übertragen.
Das zweite Endgerät empfängt die
Dienst-Nachricht mit der enthaltenen ausgewählten Ortsinformation mittels
eines Empfängers.
Dadurch wird das zweite Endgerät
in die Lage versetzt, mittels eines Ausgabe-Mittels ein Ausgangssignal für den Benutzer
zu erzeugen, das die gewählte
Ortsinformation enthält.
Das Ausgabe-Mittel ist z.B. ein Display, auf dem die Ortsinformation
für den
Benutzer angezeigt wird, oder ein Lautsprecher, der die Ortsinformation
als Ton liefert. Dies wird in Anspruch 3 beschrieben. Ein solches
zweites Endgerät
des Benutzers kann z.B. durch ein allgemeines Positionierungs-System
implementiert werden, das in der Lage ist, Dienst-Nachrichten eines
Dienstanbieters zu empfangen und das dem Benutzer auf einem Display
die gewählte Ortsinformation
zeigt, die z.B. einen Teil eines Stadtplans mit einem markierten Abdeckungsbereich
enthält.
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Es
muss verstanden werden, dass es eine mögliche Realisierung der Dienstmittel
gemäß der Erfindung
ist, dass das erste Endgerät,
das durch das Verfahren der Erfindung in die Lage versetzt wird, UMTS-Dienste
zu nutzen, durch das zweite Endgerät gebildet wird, wohin das
Dienstmittel die Dienst-Nachricht überträgt. Auf diese Weise muss der
Benutzer sich nur um ein Endgerät
kümmern. Dies
wird in Anspruch 4 beschrieben.
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Eine
weitere Implementation des Dienstmittels wird in Anspruch 5 beschrieben.
Das Dienstmittel ist in einem zweiten Endgerät des Benutzers enthalten,
und das Weiterleitungs-Mittel
enthält
Ausgabe-Mittel, die an das erste Feststellungs-Mittel gekoppelt sind. Die Ausgabe-Mittel
erzeugen direkt eine Ausgabe für
den Benutzer, welche die gewählte Ortsinformation
enthält.
Gemäß dieser
Implementation und in dem Fall, dass z.B. auch ein Speichermittel im
Dienstmittel enthalten ist, muss das Abruf-Mittel keine Anfrage "Request for Information" mehr erzeugen. Wenn
ein Satz von Abdeckungsbereichen eine stabilere Situation erreicht
hat, kann es praktisch sein, dass das Dienstmittel die Speichermittel
enthält,
und dass das Dienstmittel gemäß der Erfindung in
einem zweiten Endgerät
enthalten ist. Auf diese Weise kann die in einem Endgerät des Benutzers
gespeicherte Ortsinformation vom kommerziellen Vorteil des Endgerätes abhängig gemacht
werden.
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Wenn
das zweite Endgerät
des vorherigen Abschnitts durch das erste Endgerät realisiert wird, hat der
Benutzer alle benötigten
Informationen direkt nur auf einem einzigen Endgerät zur Verfügung, das auch
in der Lage ist, auf den UMTS-Dienst zuzugreifen, wenn es in den
Abdeckungsbereich gebracht wurde. Diese Situation hat den Vorteil,
dass der Benutzer nicht unterschiedliche Endgeräte mit sich führen muss,
sondern nur eines. Eine mögliche
Implementation der Speichermittel dieser Dienstmittel ist das Dienst-Identitäts- Modul (SIM), das
in einer IC-Karte des Endgerätes
integriert ist. Dies wird in Anspruch 6 beschrieben.
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Es
muss darauf hingewiesen werden, dass gemäß der oben beschriebenen Implementationen der
Erfindung es einem Fachmann klar ist, dass die Ortsinformation während der
Speicherungs-Abruf-, Auswahl-
und Weiterleitungs-Prozeduren in verschiedenen Arten von Formaten
bereitgestellt werden kann. In der Tat hat die Ortsinformation,
die in einem Speichermittel, z.B. in einem Speicher zu speichern
ist, vorzugsweise ein kurzes Format, z.B. Ortskoordinaten mit Bezug
auf einen Stadtplan, um alle Ortsinformationen so wirtschaftlich
wie möglich zu
speichern. Eine solche Referenz kann sich auf andere Arten von Datenbanken
beziehen, die detailliertere Informationen über die Lage des Abdeckungsbereichs
enthalten z.B. Straßennamen,
Längen-/Breiten-Koordinaten.
Um Dienst-Nachrichten zu übertragen,
die Ortsinformationen enthalten, hängt das bevorzugte Format von
den Eigenschaften des Netzwerks und der Endgeräte ab. Für den Fall, dass z.B. nicht
viel Bandbreite zur Verfügung
steht, wird ein ziemlich kurzes Format bevorzugt, und die Ortsinformation
wird z.B. in einem codierten und verschlüsselten Format bereitgestellt.
Wenn andererseits z.B. ein optisches Breitbandnetz zur Übertragung
einer Dienst-Nachricht
zu einem zweiten Endgerät
des Benutzers verwendet wird, können
mehr Ortsinformations-Daten übertragen
werden. Weiterhin muss die Ausgabe des Endgerätes an den Benutzer in einem für den Benutzer
verständlichen
Format erfolgen und ist von der Art des verwendeten Ausgabemittels
abhängig.
Das Format der Ortsinformation wird auf verständliche Weise bereitgestellt,
indem z.B. der Straßenname
einer Stadt angezeigt wird.
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Es
muss auch erläutert
werden, dass eine einfache Implementation der vordefinierten Regeln z.B.
mit einem vordefinierten Abdeckungsbereich erfolgt. Auf diese Weise
rufen die Abruf-Mittel immer entsprechend diesem vordefinierten
Abdeckungsbereich dieselbe Ortsinformation ab, die an den Benutzer
weitergeleitet wird. Alle Benutzer werden zum selben vordefinierten
Abdeckungsbereich geleitet. Eine solche Implementation bietet jedoch
nicht viel Flexibilität.
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Eine
weitere Implementation wird in Anspruch 7 beschrieben. Die Dienstmittel
enthalten weiterhin zweite Feststellungs-Mittel, um einen aktuellen Ort
eines ersten Endgerätes
festzustellen, bei dem es sich um den wirklichen Standort des ersten
Endgerätes
handelt. Der wirkliche Standort des ersten Endgerätes wird
an das erste Feststellungs-Mittel geliefert, wobei das erste Feststellungs-Mittel
weiterhin so angepasst ist, dass seine Auswahl ebenfalls auf dem
wirklichen Standort des ersten Endgerätes basiert. Auf diese Weise
wird eine Auswahl aus den bekannten Abdeckungsbereichen bezogen
auf den wirklichen Standort des ersten Endgerätes getroffen. Die Auswahl
basiert weiterhin auf vordefinierten Regeln, wie z.B. "der Abdeckungsbereich,
der sich am nächsten
zum wirklichen Standort des ersten Endgerätes befindet" oder "der Abdeckungsbereich,
der sich am nächsten
zum wirklichen Standort des ersten Endgerätes befindet und der am leichtesten
zu Fuß erreicht
werden kann" oder "der Abdeckungsbereich, der
am schnellsten mit dem Auto erreicht werden kann, wobei der aktuelle
Verkehr zu diesem Zeitpunkt berücksichtigt
wird". Auf diese
Weise ist es einem Fachmann klar, dass die ausgewählte Ortsinformation
mehr Informationen enthält
als den ausgewählten Abdeckungsbereich
als solchen. Darüber
hinaus kann die gewählte
Ortsinformation einen begrenzten Satz von Ortsinformationen enthalten,
der einem begrenzten Satz von Abdeckungsbereichen zugeordnet ist,
was den Benutzer in die Lage versetzt, entsprechend seiner Vorlieben
seine eigene Auswahl zu treffen. Darüber hinaus kann der Inhalt
eines Speichermittels gemäß der Erfindung
Ortsinformation von Abdeckungsbereichen enthalten, die zu verschiedenen UMTS-Netzen gehören, die
z.B. zu verschiedenen Netzbetreibern gehören. Zusammen mit der Ortsinformation
kann eine Anzeige des Netzbetreibers bereitgestellt werden, um z.B.
bei sich überlappenden Abdeckungsbereichen
unterschiedlicher Netzbetreiber eine Auswahl treffen zu können.
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Es
muss erläutert
werden, dass ähnlich
wie bei den Speichermitteln auch die Auswahl der Ortsinformation
vom Netzbetreiber durchgeführt
werden kann. Gemäß dieser
Implementation befindet sich das zweite Feststellungs-Mittel z.B.
auch beim Netzbetreiber, um den aktuellen Ort des ersten Endgerätes zu wissen.
Die vordefinierte Regel des ersten Feststellungs-Mittels ist z.B. "am nächsten liegender Abdeckungsbereich", wobei das Abruf-Mittel
Ortsinformationen gemäß der Regel "am nächsten liegender
Abdeckungsbereich" abruft.
Der Netzbetreiber bestimmt mit dem verfügbaren tatsächlichen Ort des ersten Endgerätes und
der in seinem Speicher gespeicherten Ortsinformation des Abdeckungsbereichs
den am nächsten
liegenden Abdeckungsbereich des ersten Endgerätes und liefert die zugehörige Ortsinformation
an die Abruf-Mittel. Diese Ortsinformation wird durch die Dienstmittel
zum Benutzer weitergeleitet.
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Wie
bereits oben erwähnt,
kann das Telekommunikationsnetz, über das eine Dienst-Nachricht an
ein zweites Endgerät
geliefert wird, durch verschiedene Arten von Netzwerken implementiert
werden. Es sollte für
einen Betreiber einfach sein, der ein GSM-Netz und auch ein UMTS-Netz
besitzt, über sein
GSM-Netz einen Dienst gemäß der vorliegenden
Erfindung bereitzustellen und auf diese Weise den Zugang zu seinem
UMTS-Netzwerk zu
bieten. Dies wird in Anspruch 10 beschrieben. Die Bereitstellung
des Dienstes der vorliegenden Erfindung über ein Festnetz kann andere
Vorteile haben, wie z.B. die verfügbare Bandbreite, wie bereits
oben erwähnt.
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Es
muss darauf hingewiesen werden, dass der in den Ansprüchen verwendete
Begriff "enthält" nicht als Einschränkung der
danach aufgelisteten Mittel interpretiert werden darf. Somit ist
der Umfang des Ausdrucks "Eine
Einrichtung, die Mittel A und B enthält" nicht auf Einrichtungen begrenzt, die
nur aus den Komponenten A und B bestehen. Er bedeutet, dass bezogen
auf die vorliegende Erfindung die einzigen relevanten Komponenten
der Einrichtung A und B sind.
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Auf ähnliche
Weise muss darauf hingewiesen werden, dass der ebenfalls in den
Ansprüchen verwendete
Begriff "gekoppelt" nicht auf direkte
Verbindungen begrenzt ist. Somit ist der Umfang des Ausdrucks "Eine Einrichtung
A, die mit einer Einrichtung B gekoppelt ist" nicht auf Einrichtungen oder Systeme
begrenzt, in denen ein Ausgang von Einrichtung A direkt mit einem
Eingang von Einrichtung B verbunden ist. Er bedeutet, dass ein Pfad
zwischen einem Ausgang von A und einem Eingang von B vorhanden ist,
wobei der Pfad andere Einrichtungen oder Mittel enthalten kann.
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Die
obigen und weitere Aufgaben und Eigenschaften der Erfindung werden
deutlicher, und die Erfindung selbst wird am besten verstanden,
indem man auf die folgende Beschreibung in Verbindung mit den begleitenden
Zeichnungen Bezug nimmt, in denen:
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1 ein
Telekommunikationsnetz gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt; und
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2 ein
Dienstmittel SP gemäß der vorliegenden
Erfindung, einen Netzbetreiber NO und ein Endgerät T1 zeigt.
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Zuerst
wird die Arbeitsweise des Dienstmittels durch eine Funktionsbeschreibung
der in den Figuren gezeigten Funktionsblöcke erklärt. Auf der Grundlage dieser
Beschreibung wird die Implementation der Funktionsblöcke einem
Fachmann offensichtlich und wird daher nicht detaillierter beschrieben.
Zusätzlich
dazu wird die prinzipielle Arbeitsweise des Verfahrens zur Dienstbereitstellung
an einen Benutzer beschrieben.
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In 1 wird
ein Telekommunikationsnetz gezeigt. Das Telekommunikationsnetz umfasst
eine globale Abdeckung für
ein Mobilfunknetz, das in der Lage ist, einen Satz von Diensten
G bereitzustellen, sowie eine Insel-Abdeckung für ein UMTS (Universal Mobile
Telecommunication System), das in der Lage ist, einen erweiterten
Satz von Diensten G, G' und
U bereitzustellen. Der mit G bezeichnete Satz von Diensten des Mobilfunksystems
umfasst typische GSM-Dienste. Der umfangreichere Satz von Diensten
des UMTS-Systems umfasst erweiterte GSM-Dienste, die mit G' bezeichnet werden,
sowie fortschrittliche UMTS-Dienste, die mit U bezeichnet werden.
Das UMTS-System enthält
verschiedene Inseln mit UMTS-Abdeckung A1, A2, A3, A4, A5, A6.
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Das
Telekommunikationsnetz umfasst einen Dienstanbieter SP und einen
Netzbetreiber NO.
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Es
wird für
diese spezielle Ausführung
bevorzugt, das Dienstmittel SP gemäß der vorliegenden Erfindung
in einen Dienstanbieter SP' des
Telekommunikationsnetzes aufzunehmen.
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Weiterhin
befindet sich ein Benutzer innerhalb des globalen Abdeckungsbereichs
des Mobilfunknetzes, aber außerhalb
jedes der Insel-Abdeckungsbereiche des UMTS-Systems. Der Benutzer hat
ein Endgerät
T1 zur Bereitstellung von Diensten zur Verfügung. Da sich der Benutzer
außerhalb
jedes der Insel-Abdeckungsbereiche befindet, ist der Benutzer nicht
in der Lage, auf den umfangreicheren Satz von UMTS-Diensten zuzugreifen.
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In 2 werden
ein Dienstanbieter einschließlich
eines Dienstmittels gemäß der vorliegenden
Erfindung, ein Netzbetreiber NO und ein Endgerät T1 gezeigt.
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Um
diese Beschreibung nicht zu überladen, werden
in 1 und in 2 das Dienstmittel
gemäß der vorliegenden
Erfindung und der Dienstanbieter, der ein solches Dienstmittel enthält, beide
mit "SP" bezeichnet.
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Das
Endgerät
T1 des Benutzers ist so angepasst, dass es dem Benutzer, wenn er
sich in einem der UMTS-Abdeckungsbereiche
befindet, einen umfangreicheren Satz von Diensten bietet, wie z.B.
ein größeres Display,
um die Anzeige längerer
Nachrichten zu ermöglichen.
Das Endgerät
T1 enthält
einen Empfänger
und eine Ausgabe OUT. Der Empfänger REC
ist enthalten, um eine Dienst-Nachricht SERV(LOC-A2) des Dienstanbieters
SP zu empfangen. Die Ausgabe OUT ist an den Empfänger REC gekoppelt und wird
durch ein solches größeres Display
implementiert. Die Ausgabe ist in der Lage, die Ortsinformation
der Abdeckungsbereiche, z.B. LOC-A2 anzuzeigen, die vom Empfänger REC
weitergeleitet wird. Weiterhin enthält das Endgerät T1 Funktionsblöcke zum
Empfang und zum Senden von Datensignalen und von Steuersignalen
entsprechend dem Normalbetrieb eines mobilen Endgerätes. Da dies über das
Ziel der Erfindung hinausgeht, werden diese Funktionsblöcke nicht
gezeigt und werden hier nicht detaillierter erläutert. Es soll jedoch erwähnt werden,
dass das Endgerät
T1 die erforderlichen Funktionsblöcke enthält, um ein Dienst-Netzwerk SN,
d.h. ein Netzwerk, über
welches das Endgerät Zugang
zum Telekommunikationsnetz bekommt in die Lage zu versetzen, seinen
Ort zu bestimmen. Die Bestimmung des Ortes des Endgerätes T1 wird
z.B. durch ein Steuersignal ausgeführt, das durch ein solches
Dienst-Netzwerk übertragen
und vom Endgerät T1
zurück
gesendet wird.
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Der
Netzbetreiber NO verfügt über einen Speicher
MEM, um Beziehungen zwischen Referenzen auf die Abdeckungsbereiche
A1, A2, A3, A4, A5 und A6 und Ortsinformationen dieser Abdeckungsbereiche
LOC-A1, LOC-A2, LOC-A3, LOC-A4, LOC-A5, bzw. LOC-A6 zu speichern.
Entsprechend diesem Speicher MEM wird z.B. der Abdeckungsbereich
A2 der Ortsinformation LOC-A2 des Abdeckungsbereichs A2 zugeordnet.
Die Ortsinformation LOC-A2 wird
in dieser speziellen Ausführung
durch Straßennamen
der Stadt implementiert. Der Netzbetreiber NO verfügt über einen
Speicher MEM, um eine Informationsanforderung vom Dienstanbieter
SP zu empfangen, z.B. REQ(A2), mit einem oder mehreren der Abdeckungsbereiche,
z.B. A2, als Argument. Der Speicher MEM entnimmt den Abdeckungsbereich der
Informationsanforderung REQ(A2) und bestimmt die zugehörige Ortsinformation,
z.B. LOC-A2. Die zugehörige
Ortsinformation LOC-A2 wird vom Speicher MEM an den Dienstanbieter
SP geliefert. Für
diese spezielle Ausführung
wird es bevorzugt, Ortsinformation von allen sechs Abdeckungsbereichen
anzufordern: REQ(A1, A2, A3, A4, A5, A6). Der Speicher MEM liefert
die angeforderte Information zurück: LOC-A1,
LOC-A2, LOC-A3, LOC-A4, LOC-A5, LOC-A6.
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Der
Dienstanbieter verfügt über einen
Abrufer RET, einen ersten Feststeller DET1, einen zweiten Feststeller
DET2 und einen Weiterleiter FORW.
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Der
zweite Feststeller DET2 ist an einen Eingang/Ausgang des Dienstanbieters
SP gekoppelt, der durch zwei Pfeile dargestellt ist, die nach innen/außen zum/vom
Dienstanbieter SP zeigen. Der erste Feststeller DET1 ist zwischen
dem zweiten Feststeller DET2 und dem Abrufer RET angeschlossen.
Der Abrufer RET ist zwischen dem ersten Feststeller DET1 und einem
Eingang/Ausgang des Dienstanbieters SP angeschlossen. Dieser letzte Eingang/Ausgang
ist durch zwei Pfeile dargestellt, die nach innen/außen zum/vom
Dienstanbieter SP zeigen, und ist mit dem Netzbetreiber NO gekoppelt.
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Gemäß dieser
bevorzugten Ausführung
ist der Netzbetreiber NO mit dem Dienstanbieter SP über eine
Telekommunikationsverbindung gekoppelt, die Teil eines festen Telekommunikationsnetzes
ist. Dies ist mit durchgezogenen Pfeilen dargestellt. Weiterhin
ist der Dienstanbieter in der Lage, mit dem Endgerät T1 über ein
Mobilfunknetz zu kommunizieren. Dies ist mit gepunkteten Pfeilen
dargestellt.
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Der
zweite Feststeller DET2 ist so angepasst, einen aktuellen Ort des
Endgerätes
LOC-T1 festzustellen, bei dem es sich um den tatsächlichen Standort
des Endgerätes
T1 handelt, und diesen aktuellen Ort LOC-T1 an den ersten Feststeller
DET1 zu liefern. Die Feststellung des aktuellen Ortes des Endgerätes kann
entsprechend dem oben beschriebenen bekannten Verfahren vom Dienstanbieter selbst
durchgeführt
werden. Es wird für
diese spezielle Ausführung
jedoch bevorzugt, diese Information vom Dienst-Netzwerk des zweiten
Feststellers DET2 abzurufen, der eine Anforderung an das Dienst-Netzwerk
sendet, die als Argument eine Referenz auf das Endgerät T1 enthält und die
angeforderte Information, d.h. LOC-A2 empfängt. Dies ist durch die gepunkteten
Pfeile gezeigt.
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Der
Abrufer RET ist enthalten, um aus dem Speicher MEM Ortsinformationen
abzurufen, wie oben erklärt.
Weiterhin liefert der Abrufer RET die Ortsinformation LOC-A1, LOC-A2,
LOC-A3, LOC-A4, LOC-A5, LOC-A6 an den ersten Feststeller DET1.
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Der
erste Feststeller DET1 ist so angepasst, dass er gemäß dem empfangenen
aktuellen Endgeräte-Standort
LOC-T1, vorbestimmten Regeln und der vom Abrufer RET abgerufenen
Ortsinformation einen gewählten
Abdeckungsbereich feststellt. Für diese
spezielle Ausführung
wird es bevorzugt, die Regel zur Auswahl eines Abdeckungsbereichs
als "der aus der
Vogelperspektive gesehen am nächsten zum
Standort des Endgerätes
liegende Abdeckungsbereich" zu
definieren. Dieser Auswahlprozess wird von einem Prozessor (nicht
gezeigt) implementiert und liefert eine gewählte Ortsinformation, z.B. LOC-A2.
Die gewählte
Ortsinformation wird von dem ersten Feststeller DET1 an den Weiterleiter
FORW geliefert.
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Der
Weiterleiter FORW enthält
einen Generator GEN und einen Sender TR. Der Generator GEN ist an
den ersten Feststeller DET1 und an den Sender TR gekoppelt. Der
Sender TR wird durch einen Sender von Funksignalen implementiert.
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Der
Generator empfängt
die gewählte
Ortsinformation, z.B. LOC-A2 und nimmt diese Information in eine
Dienst-Nachricht, z.B. SERV(LOC-A2) auf. Diese Dienst-Nachricht
wird an den Sender TR geliefert.
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Der
Sender TR sendet die Dienst-Nachricht, z.B. SERV(LOC-A2) an das Endgerät T1.
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Die
Arbeitsweise des Verfahrens wird nun anhand eines Beispiels beschrieben,
das die tatsächliche
Arbeitsweise des Dienstanbieters während einer vordefinierten
Zeitdauer beschreibt.
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Wie
oben erwähnt,
befindet sich der Benutzer außerhalb
jedes der Abdeckungsbereiche des UMTS-Systems und wünscht Zugang
zu einem umfangreicheren Satz von Diensten dieses Systems.
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Ein
Versuch des Benutzers, sich beim UMTS-System anzumelden, z.B. durch
Auswahl eines vordefinierten UMTS-Dienstes auf dem Display seines Endgerätes, hat
keinen Erfolg. Dieser Versuch wird jedoch von Dienst-Netzwerk SN
bemerkt, das ein Auslöse-Signal
INIT an den ersten Feststeller DET1 des Dienstanbieters SP sendet.
Das Auslöse-Signal
INIT enthält
eine Referenz zum Endgerät T1
des Benutzers. Weiterhin liefert das Dienst-Netzwerk SN an den zweiten
Feststeller DET2 den tatsächlichen
Standort LOC-T1 des Endgerätes
T1. Der tatsächliche
Standort LOC-T1 des Endgerätes
wird vom zweiten Feststeller DET2 an den ersten Feststeller DET1
geliefert. Der Abrufer RET ruft aus dem Speicher MEM beim Netzbetreiber
NO die benötigte Ortsinformation
ab. Dazu sendet der Abrufer RET eine Informationsanforderung REQ(A1,
A2, A3, A4, A5, A6) an den Netzbetreiber NO. Der Netzbetreiber NO
sendet die angeforderte Ortsinformation zurück und der Abrufer RET liefert
den Satz von Ortsinformationen LOC-A1, LOC-A2, LOC-A3, LOC-A4, LOC-A5,
LOC-A6 der sechs Abdeckungsbereiche A1, A2, A3, A4, A5, A6 an den
ersten Feststeller DET.
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Der
erste Feststeller verarbeitet alle diese Informationen, um "den aus der Vogelperspektive
gesehen am nächsten
zum Standort des Endgerätes liegenden
Abdeckungsbereich" auszuwählen, und liefert
hierdurch eine ausgewählte
Ortsinformation. Nehmen wir eine Situation wie in 1 an,
dass der Abdeckungsbereich A2 sich am nächsten zum Benutzer mit seinem
Endgerät
T1 befindet. Das bedeutet, dass die Ortsinformation LOC-A2 sich
als gewählte
Ortsinformation LOC-A2 erweist. Die Ortsinformation LOC-A2 wird
vom ersten Feststeller DET1 an den Generator GEN geliefert. Der
Generator GEN nimmt die Ortsinformation LOC-A2 in eine Dienst-Nachricht
SERV(A2) auf und liefert diese an den Sender TR. Der Sender TR sendet
diese Dienst-Nachricht an das Endgerät T1. Die Dienst-Nachricht SERV(LOC-A2)
wird vom Empfänger
REC des Endgerätes T1
empfangen, wobei die Ortsinformation LOC-A2 aus dieser Dienst-Nachricht entnommen
wird. Die Ortsinformation LOC-A2 wird an den Ausgang OUT des Endgerätes T1 geliefert. Der
Benutzer liest die Ortsinformation LOC-A2, d.h. einen Straßennamen,
und transportiert sein Endgerät
in diese Straße,
die sich innerhalb des Abdeckungsbereichs A2 befindet. Wenn er dort
angekommen ist, unternimmt der Benutzer einen weiteren Versuch und
wählt auf
seinem Endgerät
T1 einen vordefinierten UMTS-Dienst, der sich als erfolgreich erweist.
Das Endgerät
T1 bekommt Zugang zum UMTS-System, da es sich nun in einem der UMTS-Abdeckungsbereiche,
d.h. A2, befindet.
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Obwohl
die Prinzipien der Erfindung oben in Zusammenhang mit einer speziellen
Vorrichtung beschrieben wurden, muss deutlich verstanden werden,
dass diese Beschreibung nur als Beispiel dient und keine Einschränkung des
Umfangs der Erfindung darstellt, wie in den beigefügten Ansprüchen definiert.