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DE69823254T2 - Automatische Weissabgleichdetektion und Korrektur eines in einer digitalen Kamera aufgenommenen Bildes - Google Patents

Automatische Weissabgleichdetektion und Korrektur eines in einer digitalen Kamera aufgenommenen Bildes Download PDF

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Publication number
DE69823254T2
DE69823254T2 DE69823254T DE69823254T DE69823254T2 DE 69823254 T2 DE69823254 T2 DE 69823254T2 DE 69823254 T DE69823254 T DE 69823254T DE 69823254 T DE69823254 T DE 69823254T DE 69823254 T2 DE69823254 T2 DE 69823254T2
Authority
DE
Germany
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image
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space
points
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE69823254T
Other languages
English (en)
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DE69823254D1 (de
Inventor
Kurt A. Escondito Winter
Cindy V. San Diego Sansom-Wai
Paul H. Mountain View Hubel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hewlett Packard Development Co LP
Original Assignee
Hewlett Packard Co
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Publication date
Application filed by Hewlett Packard Co filed Critical Hewlett Packard Co
Application granted granted Critical
Publication of DE69823254D1 publication Critical patent/DE69823254D1/de
Publication of DE69823254T2 publication Critical patent/DE69823254T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N23/00Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
    • H04N23/80Camera processing pipelines; Components thereof
    • H04N23/84Camera processing pipelines; Components thereof for processing colour signals
    • H04N23/88Camera processing pipelines; Components thereof for processing colour signals for colour balance, e.g. white-balance circuits or colour temperature control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Color Television Image Signal Generators (AREA)
  • Processing Of Color Television Signals (AREA)

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf Digitalkameras und insbesondere auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Durchführen einer Farbeinstellung auf Bildern, die mit einer Digitalkamera gemacht werden.
  • 2. Beschreibung verwandter Technik
  • Digitale Standbildkameras werden heutzutage entwickelt, um zu ermöglichen, daß ein Bild aufgenommen, digitalisiert, gespeichert und unter Verwendung von herkömmlichen Druckern wiedergegeben wird, die mit einem herkömmlichen Personalcomputer gekoppelt sind. In den meisten Fällen wird ein Array von Ladungsgekoppelte-Vorrichtung-Detektoren (CCD-Detektoren; CCD = charge-coupled-device) verwendet, um das Bild aufzunehmen. Jeder Detektor des CCD-Arrays wird verwendet, um einen Abschnitt des Bilds aufzunehmen. Wenn Licht durch einen CCD-Detektor empfangen wird, wird eine elektrische Ladung akkumuliert, die die Intensität des Lichts darstellt, dem der Detektor ausgesetzt war. Diese Ladung kann zu einem A/D- (Analog-zu-Digital-) Wandler gekoppelt werden. Der A/D-Wandler erzeugt einen digitalen Wert, der die Ladung an jedem der Detektoren und somit die Intensität des Lichts, das durch jeden Detektor empfangen wird, darstellt.
  • Falls ein Farbbild aufgenommen werden soll, werden dann Farbfilter vor jeden Detektor des CCD-Arrays plaziert. Folglich bildet ein Detektor, der einem Filter zugeordnet ist, das im wesentlichen lediglich rotes Licht durchläßt, einen Rot-Detektor. Die Farbdetektoren sind häufig in Gruppen angeordnet. Bei einer gut bekannten Anordnung bilden z. B. zwei Grün-Detektoren, ein Blau-Detektor und ein Rot-Detektor eine Zwei-mal-Zwei-Gruppierung. Diese Gruppierung ist durch das gesamte Array von Detektoren wiederholt. Durch ein Nehmen des digitalen Werts, der jedem Detektor zugeordnet ist, wird die Farbzusammensetzung des Bilds aufgenommen.
  • Ein Problem, das angetroffen wird, besteht darin, daß die Menge an Farbe, die durch jeden Detektor erfaßt wird, aufgrund der Zusammensetzung des Lichtspektrums verändert sein kann, das durch die spezielle Lichtquelle emittiert wird, die das Bild beleuchtet. Falls z. B. ein Bild durch eine Wolframlichtquelle beleuchtet wird, dann wird das Bild zu dem roten Spektrum hin verschoben, da Wolframlichtquellen mehr rotes Licht als blaues oder grünes Licht emittieren. Diese Verschiebung gibt der resultierenden Photographie eine unerwünschte rötliche/orange Erscheinung.
  • Gemäß einem Verfahren, das verwendet wurde, um ein Bild zu verarbeiten, um Differenzen bei der Art des Lichts einzustellen, sind Verstärker mit variabler Verstärkung seriell zu den roten und den blauen Signalen vorgesehen. Die Menge an Verstärkung, die an die roten und die blauen Signale angelegt wird, ist eingestellt, um den Lichttyp zu kompensieren, der das Licht beleuchtet. Eine manuelle Steuerung an der Kamera ermöglicht, daß der Benutzer zwischen einem Wolframmodus und einem Tageslichtmodus auswählt. Bei dem Wolframmodus sind die Verstärkungen der Verstärker, die zu einem Verstärken des Ausgangs von den Rot- und den Blau-Detektoren verantwortlich sind, auf ein erstes Verstärkungsverhältnis gesetzt, um die Blauverschiebung zu kompensieren. Bei dem Tageslichtmodus wird ein zweites Verstärkungsverhältnis verwendet, das bewirkt, daß die Verstärkung der Verstärker, die zu einem Verstärken der roten und der blauen Signale verantwortlich sind, näherungsweise gleich der Menge an Verstärkung ist, die für die grünen Signale gesetzt ist.
  • Eine Auswahl des speziellen Verstärkungsverhältnisses ist ferner von dem Zustand eines Relais abhängig. Das Relais hebt die manuelle Steuerung auf, wenn ein Blitz geladen wurde, da die Verwendung eines Blitzes die Farbzusammensetzung des Bildes verändern wird. Das heißt, das Verstärkungsverhältnis der Farbsignalverstärker sollte im wesentlichen das gleiche sein, wenn ein Bild unter Verwendung eines Blitzgeräts aufgenommen wird und wenn ein Bild während eines Tageslichts aufgenommen wird. Wenn daher ein Blitzgerät geladen ist, um ein Bild zu beleuchten, setzt das Relais den Modus der Verstärker mit variabler Verstärkung zu der Tageslichteinstellung, wie es in dem Fall geeignet ist, bei dem ein Blitz verwendet werden soll. Somit ist durch ein Verändern der Verstärkung der Verstärker, die zu einem Verstärken der Ausgänge von den Rot- und den Blau-Detektoren verantwortlich sind, die Farbe für den Fall ordnungsgemäß ausgeglichen, bei dem ein Bild bei einer Wolframbeleuchtung, einem Tageslicht oder wenn ein Blitz verwendet wird aufgenommen werden soll.
  • Dieses System kann jedoch die Farbe des Bilds, das aufgenommen wird, nicht ordnungsgemäß einstellen, falls der Blitz geladen ist, aber nicht tatsächlich aktiviert ist. Ferner ist die Größe einer Farbeinstellung, die vorgebildet ist, im wesentlichen bei einem von zwei speziellen Verhältnissen fest (d. h. die Verstärkung der Verstärker ist auf einen von zwei Pegel gesetzt). Falls folglich die Größe einer Farbeinstellung, die erforderlich ist, eine andere ist als dieselbe, die erwünscht wäre, falls das Bild lediglich durch Wolfram oder lediglich durch natürliches Sonnenlicht beleuchtet wäre, dann wird die Farbe des Bilds nicht ordnungsgemäß eingestellt. Ferner wird nicht jede Wolframlichtquelle genau die gleiche Farbtemperatur (spektrale Zusammensetzung von Wellenlängen) aufweisen.
  • Eine allgemeine Weise, auf die Digitalkameras versucht haben, ein Bild weißabzugleichen, erfordert, daß ein Vorschaubild gemacht wird. Das Vorschaubild wird verwendet, um die Größe einer Einstellung zu bestimmen, die erforderlich ist, um das Bild weißabzugleichen. Es gibt mehrere historische Gründe, warum ein Vorschaubild verwendet wird, um die Größe einer Einstellung zu bestimmen, die erforderlich ist, um ein Bild weißabzugleichen, das eine gewisse Zeit später gemacht wird. Zum Beispiel muß in dem Fall, bei dem die Einstellung durch ein Einstellen der Verstärkung der Verstärker vorgenommen wird, mit denen der Ausgang von dem CCD-Array gekoppelt ist, müssen die Weißabgleichinformationen zu der Zeit bekannt sein, zu der das Bild von dem CCD-Array gelesen wird.
  • Die Einstellung wird jedoch inkorrekt sein, falls die Beleuchtung des Bilds sich zwischen der Zeit, in der das Vorschaubild gemacht wird, und der Zeit, zu der das endgültige Bild gemacht wird, unterscheidet. Falls z. B. das Vorschaubild ohne einen Blitz gemacht wird und das endgültige Bild mit einem Blitz gemacht wird, dann wird die Korrektur, die an dem endgültigen Bild basierend auf den Charakteristika des Vorschaubilds vorgenommen wird, inkorrekt sein. Es kann eine Anzahl von anderen Situationen entstehen, die bewirken würden, daß die Beleuchtung des Vorschaubilds sich von der Beleuchtung des endgültigen Bilds unterscheidet. Zum Beispiel kann die Sonne durch eine Wolke undeutlich werden, ein Licht kann ein- oder ausgeschaltet werden etc.
  • Zusätzlich offenbart die EP-A-0719036 eine Digitalkamera, die Bilderfassungs- und Speicherungsanordnungen aufweist, und die EP-A-0738085 offenbart ein Weißabgleicheinstellungssystem.
  • Folglich wäre es erwünscht, ein System bereitzustellen, bei dem die Farbeinstellung auf eine Weise bestimmt wird, die die Charakteristika des endgültigen Bilds genau widerspiegelt. Ferner wäre es erwünscht, ein System bereitzustellen, bei dem die Größe einer Farbeinstellung eingestellt werden kann, um mehrere unterschiedliche Bedingungen und Kombinationen von Lichtquellen zu kompensieren.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Durchführen eines Farbausgleichs eines Bilds, das mit einer Digitalkamera gemacht wird, wobei entweder ein Hostcomputer verwendet wird, der außerhalb der Kamera ist, oder ein Gerät im Inneren der Kamera, wobei die Bilddaten des Bilds verwendet werden, das weißabgleicheinstellt werden soll, um die Größe einer Einstellung zu bestimmen, die erforderlich ist.
  • Gemäß einem ersten Aspekt stellt die vorliegende Erfindung eine Digitalkamera gemäß dem hierin beigefügten Anspruch 1 bereit. Gemäß einem zweiten Aspekt ist ein Verfahren bereitgestellt, wie dasselbe in dem hierin beigefügten Anspruch 8 offenbart ist.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird ein digitales Bild aufgenommen durch: zuerst ein Räumen (Flushing) einer jeglichen Ladung, die sich an einem CCD-Lichtdetektorarray akkumuliert hat, zu einem ersten Zeitpunkt; ein Ermöglichen, daß Licht auf den CCD-Detektor trifft, nachdem der Detektor geräumt wurde; und ein Bestimmen der Menge an Ladung, die sich auf den Detektoren akkumuliert hat, die das Array aufweisen. Wurde das Bild einmal aufgenommen, muß eine Bestimmung vorgenommen werden, ob das Bild ein Weißabgleichen erfordert. Ein Weißabgleichen ist typischerweise erforderlich, falls die Lichtquelle, die Objekte beleuchtet, die abgebildet werden sollen, eine „Farbtemperatur" aufweist, die bewirken würde, daß das Bild zugunsten oder weg von einer Farbe gefärbt oder vorgespannt ist. Zum Beispiel ist eine Wolframlichtquelle typischerweise zugunsten von Rot vorgespannt. Damit daher das Bild ordnungsgemäße weißabgeglichen wird, muß die rote Komponen te jedes Pixels mit Bezug auf die blaue und die grüne Komponente jedes Pixels eingestellt werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Größe der Einstellung, die vorgenommen werden soll, durch eine Analyse der Bilddaten bestimmt, die eingestellt werden sollen (d. h. des „Aufnahmebilds"). Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung werden Bildpixel innerhalb des Aufnahmebilds in einen zweidimensionalen Raum abgebildet, wobei die zwei Dimensionen dieses Raums Rot/Blau und Grün/Blau sind. Bildpixel, die ein Referenzbild bilden, das durch eine Referenzlichtquelle beleuchtet wurde, werden dann in dem zweidimensionalen Raum aufgetragen. Jeder der Punkte bei der Peripherie des Aufnahmebilds wird in Punkte bei der Peripherie des Referenzbilds durch eine Transformation abgebildet. Die Transformationen, die verwendet werden, um die Punkte in dem Aufnahmebild zu den Punkten in dem Referenzbild abzubilden, werden dann in einem Transformationsraum aufgetragen. In dem Transformationsraum wird eine Form durch den Satz von Transformationen definiert, die jedem der Punkte an der Peripherie des Aufnahmebilds zugeordnet sind. Folglich wird ein Satz derartiger Formen in dem Transformationsraum für das Aufnahmebild definiert. Die Überschneidung dieser Formen wird dann verwendet, um eine Lichtquelle, die das Aufnahmebild beleuchtet, und die Einstellungsfaktoren zu bestimmen, die erforderlich sind, um das Aufnahmebild ordnungsgemäß weißabzugleichen.
  • Es ist klar, daß die Einstellung, da die Bilddaten, die eingestellt werden sollen, verwendet werden, um die Größe der Einstellung zu bestimmen, die erforderlich ist, genauer sein wird, als es der Fall wäre, falls ein Vorschaubild gemacht wird, um zu bestimmen, wie das Aufnahmebild eingestellt werden muß.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird die Analyse und die Einstellung der Bilddaten in der Kamera durchgeführt. Bei einem alternativen Ausführungsbei spiel der vorliegenden Erfindung jedoch wird die Einstellung außerhalb der Kamera durch ein Hostgerät, wie beispielsweise einem Personalcomputer oder einem Drucker, durchgeführt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Aufgaben, Vorteile und Merkmale dieser Erfindung werden angesichts der folgenden Beschreibung ohne weiteres ersichtlich, wenn dieselbe in Verbindung mit der zugehörigen Zeichnung gelesen wird, bei der:
  • 1 ein Blockdiagramm einer Digitalkamera gemäß der vorliegenden Erfindung ist.
  • Gleiche Bezugszeichen und Bezeichnungen bei den verschiedenen Zeichnungen beziehen sich auf gleiche Elemente.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Überall in dieser Beschreibung sollten das bevorzugte Ausführungsbeispiel und Beispiele, die gezeigt sind, als typische Beispiele und nicht als Begrenzungen an der vorliegenden Erfindung betrachtet werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Durchführen eines automatischen Weißabgleichs an einem Bild, das durch eine Digitalkamera aufgenommen wird, basierend auf Charakteristika einer Lichtquelle, wie dieselben aus einer Analyse der Bilddaten bestimmt werden.
  • 1 ist ein Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels einer Digitalkamera 100 gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Digitalkamera 100 umfaßt: eine optische Linse 101; ein Array von Ladungsgekoppelte-Vorrichtung- (CCD-) Detektoren 103, einschließlich eines Arrays von Farbfiltern, wobei jedes Filter einem Detektor zugeordnet ist; eine Gewinn- bzw. Verstärkungssteuerschaltung 105; einen A/D- (Analog-zu-Digital-) Wandler 107; ein Steuergerät 109 (wie beispielsweise ein Mikroprozessor), der vorzugsweise ein JPEG-Dateiformatumwandlungsgerät 115 und ein EXIF-Dateiformatgerät 117 umfaßt; einen Pufferspeicher 111; ein Bildverarbeitungsgerät 113, wie beispielsweise einen DSP (digital Signal processor = digitaler Signalprozessor); ein Bildspeichergerät 119; und ein Ausgangstor 120.
  • Licht tritt in die Digitalkamera 100 durch die Linse 101 ein und wird auf dem Array von CCD-Detektoren 103 fokussiert. Wie es auf dem Gebiet gut bekannt ist, bewirken die Farbfilter 102, die jedem Detektor innerhalb des CCD-Arrays 103 zugeordnet sind, daß die Detektoren für eine spezielle Farbe empfindlich sind. Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung sind die CCD-Detektoren in einem sich wiederholenden Muster von Zwei-mal-Zwei-Gruppen konfiguriert, bei denen der obere rechte Detektor für rotes Licht empfindlich ist, der obere linke Detektor für blaugrünes Licht empfindlich ist, der untere rechte Detektor für grünes Licht empfindlich ist und der untere linke Detektor für blaues Licht empfindlich ist. Es ist klar, daß das Array von Detektoren hergestellt sein kann, derart, daß die speziellen Detektoren für andere Farben empfindlich sind und in anderen Konfigurationen angeordnet sind.
  • Jeder Detektor akkumuliert eine Ladung, die die Menge an Licht in einem CCD-Pixel darstellt. Ein Zeitsteuerungsgenerator 104 ist mit dem CCD-Detektorarray 103 gekoppelt. Der Zeitsteuerungsgenerator 104 steuert das Lesen des CCD-Detektorarrays 103 auf eine im wesentlichen herkömmliche Weise. Der Zeitsteuerungsgenerator 104 bewirkt, daß die Ladung, die durch jeden Detektor akkumuliert wird, seriell an den Eingang des Verstärkungssteuergeräts 105 angelegt wird. Das Steuergerät 109 ist mit dem Zeitsteuerungsgenerator gekoppelt und steuert den Betrieb des Zeitsteuerungsgenerators 104 auf eine im wesentlichen herkömmliche Weise.
  • Der Zeitsteuerungsgenerator 104 ist zu einem Räumen des CCD-Arrays 103 in der Lage, um im wesentlichen eine jegliche Ladung zu entladen, die vorhergehend durch die Detektoren innerhalb des Arrays akkumuliert wurde. Wurde das CCD-Array 103 einmal geräumt, bewirkt das Licht, das durch die Linse und die Farbfilter verläuft, daß sich eine Ladung an jedem der Detektoren innerhalb des CCD-Arrays 103 in einer Menge akkumuliert, die proportional zu der Menge an Licht ist, das auf jeden Detektor auftrifft. Die Ladung, die sich an jedem Detektor innerhalb des CCD-Arrays 103 akkumuliert, resultiert in einer Spannung, die zu der Verstärkungssteuerschaltung 105 gekoppelt wird. Die Verstärkungssteuerschaltung 105 umfaßt eine automatische Verstärkungssteuerschaltung und eine Schaltungsanordnung, um einen korrelierten Doppelabtastprozeß zu implementieren. Der korrelierte Doppelabtastprozeß ist ein herkömmlicher Prozeß, der eine Überschreitung und eine Unterschreitung bei dem Ausgang von den CCD-Detektoren berücksichtigt, wenn das CCD-Array gelesen wird.
  • Das Steuergerät 109 ist mit dem Verstärkungssteuergerät gekoppelt und steuert die automatische Verstärkungssteuerschaltung. Der Ausgang von der Verstärkungssteuerschaltung 105 wird zu dem A/D-Wandler 107 gekoppelt. Der A/D-Wandler 107 wandelt die Spannungen, die von den CCD-Detektoren gelesen werden und durch die Verstärkungssteuerschaltung 105 verarbeitet werden, in digitale Werte um. Die resultierenden digitalen Werte sind vorzugsweise direkt proportional zu der Menge an Licht, die durch jeden Detektor erfaßt wird.
  • Der A/D-Wandler 107 ist mit dem DSP 113 gekoppelt. Der DSP 113 verarbeitet die Farbinformationen, die in dem Pufferspeicher 111 gespeichert sind, um eine Mosaikrückbildungsfunktion zu liefern, um einen automatischen Weißabgleich durchzuführen und um das Bild zu schärfen. Der DSP 113 bestimmt, welche Werte von dem A/D-Wandler 107 zu dem DSP 113 gekoppelt werden, wobei die Werte den Detektoren durch die Reihenfolge zugeordnet werden, in der die Werte von dem A/D-Wandler 107 empfangen werden. Die Mosaikrückbildungsfunktion und die automatischen Weißabgleichfunktionen sind herkömmliche Funktionen. Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist z. B. der DSP 113 ein Teil Nr. HD49811TFA, das im Handel von Hitachi erhältlich ist, und die automatische Weißabgleichfunktion ist in dem HD49811TFA-Datenblatt bereitgestellt, das durch Hitachi verteilt wird. Der Ausgang von dem DSP 113 ist ein Satz von Bildpixeln, von denen jedes die Farbe eines speziellen Abschnitts des Bilds darstellt, das durch das CCD-Detektorarray 103 aufgenommen wurde. Folglich weist der komplette Satz von Bildpixeln die Bilddaten auf. Die Bilddaten sind in einem Pufferspeicher 111 gespeichert. Der Pufferspeicher 111 wird durch das Steuergerät 109 gelesen.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung umfaßt das Steuergerät 109 eine herkömmliche zweckgebundene integrierte Schaltung, die eine JPEG-Dateiformatumwandlung durchführt. Daher wirkt gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung eine Kombination einer Hardware und einer Software, die innerhalb des Steuergeräts 109 ausgeführt wird, zusammen, um ein JPEG-Dateiformatumwandlungsgerät 115 zu bilden. Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung weist das JPEG-Dateiformatumwandlungsgerät 115 lediglich eine Hardware auf. Alternativ ist das JPEG-Dateiformatumwandlungsgerät 115 eine Softwareroutine, die innerhalb eines programmierbaren Steuergeräts 109 durchgeführt wird. In jedem Fall wird eine Dateiformatumwandlung auf eine herkömmliche Weise durchgeführt. Bei noch einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung wird keine Komprimierung durchgeführt. Bei noch einem anderen Ausführungsbeispiel wird eine Komprimierung gemäß einem anderen Standard als JPEG durchgeführt.
  • Der JPEG-Dateiformatumwandlungsprozeß komprimiert die Informationen, die von dem DSP 113 ausgegeben und in dem Puffer 111 gespeichert werden, gemäß dem gut bekannten JPEG-Datenkomprimierungsstandard. Die Informationen, die in einem JPEG-Format sind, werden dann innerhalb einer Datei eingebettet, die zu "Digital Still Camera Image File Format Standard" (Digitalstandbildkamera-Bilddateiformatstandard) (Version 1.0, 13. Juli 1995) (allgemein als „EXIF" bekannt) konform ist, der durch JEIDA Electronic Still Camera Technical Committee definiert ist. Die Datei wird durch ein EXIF-Dateiformatgerät 117 innerhalb des Steuergeräts 109 innerhalb der EXIF-Datei eingebettet. Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist das EXIF-Dateiformatgerät eine Kombination einer Software, die innerhalb des Steuergeräts 109 ausgeführt wird, und einer zweckgebundenen Hardware. Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel ist jedoch das EXIF-Dateiformatgerät 117 eine Softwareroutine, die innerhalb des Steuergeräts 109 durchgeführt wird. Bei noch einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung weist das EXIF-Dateiformatgerät 117 lediglich eine zweckgebundene Hardware auf.
  • Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung werden die Bildinformationen gemäß der gut bekannten JPEG-Datenkomprimierungstechnik komprimiert und in einem YCbCr-Format mit einem 4:2:2-Unterabtasten präsentiert. Die EXIF-Datei wird dann zu einem Host zu einem weiteren Verarbeiten übertragen. Es ist jedoch klar, daß gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel der Erfindung der Ausgang von dem DSP 113 auf eine jegliche Weise formatiert sein kann, die es ermöglicht, daß ein Host 121, wie beispielsweise ein Personalcomputer oder ein Drucker, die Informationen liest und interpretiert, die durch die Kamera 100 zu dem Host 121 geliefert werden. Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung werden die Bilddaten nicht komprimiert.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die Bilddaten analysiert, um zu bestimmen, wie die digitalen Werte in den Bilddaten eingestellt werden müssen, um Differenzen bei den Charakteristika der Lichtquelle zu korrigieren, die verwendet wird, um das Bild zu beleuchten. Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung werden die Bilddaten analysiert, um die Größe einer Einstellung zu bestimmen, die auf die Bilddaten angewendet werden soll, um das Bild ordnungsgemäß weißabzugleichen. Die Analyse betrifft eine mathematische Manipulation der Bilddaten, die durch ein programmierbares Gerät durchgeführt werden kann, wie beispielsweise einen Mikroprozessor oder DSP entweder innerhalb oder außerhalb der Kamera (z. B. in dem Host). Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die Bilddaten mit Bezug auf ein Referenzbild analysiert. Das Referenzbild weist vorzugsweise ein im wesentlichen volles Spektrum von sichtbaren Wellenlängen auf und ist durch eine Referenzlichtquelle beleuchtet. Die Bilddaten für das Referenzbild werden in einen zweidimensionalen Raum abgebildet, bei dem die horizontale Achse Rot geteilt durch Blau ist und die vertikale Achse Grün geteilt durch Blau ist. Dieses Abbilden reduziert die dreidimensionalen (rgb-) Punkte auf einen Farbwert, der durch zwei Werte definiert ist (d. h. den Rot/Blau-Wert und den Grün/Blau-Wert). Folglich kann eine Farbpalette von Punkten in diesem zweidimensionalen Raum aufgetragen werden, wobei jeder Punkt die Farbe eines Pixels in dem Referenzbild darstellt. Ein Satz von Punkten, der, wenn von einem Punkt zu dem nächsten verbunden wird, die äußerste Grenze dieser Referenzfarbpalette definiert, wird identifiziert. Diese Peripheriepunkte werden dann gespeichert.
  • Sind die Peripheriepunkte des Referenzbilds einmal eingerichtet, kann ein aufgenommenes Bild mit Bezug auf das Referenzbild durch zuerst ein Abbilden des aufgenommenen Bilds in den zweidimensionalen Raum analysiert werden, derart, daß jedes Pixel einen Punkt in dem zweidimensionalen Raum definiert. Dann werden Peripheriepunkte für das aufgenommene Bild bestimmt. Jeder dieser Punkte wird dann zu einem der Peripheriepunkte des Referenzbilds abgebildet. Die Transformation, die verwendet wird, um den Peripherie punkt des Aufnahmebilds zu dem Peripheriepunkt des Referenzbilds abzubilden, ist dann durch zwei Werte definiert. Der erste Wert ist der Quotient der Rot/Blau-Werte und der zweite Wert ist der Quotient der Grün/Blau-Werte. Jeder Satz von Transformationen, der einem Punkt des Aufnahmebilds zugeordnet und zu jedem Punkt in dem Referenzbild abgebildet ist, wird eine Form definieren. Daher wird ein Satz von Formen durch ein Abbilden jedes der Punkte in dem Aufnahmebild zu jedem der Punkte in dem Referenzbild definiert. Die Überschneidung dieser Formen definiert eine neue Form. Diese neue Form kann dann analysiert werden, um die Lichtquelle zu bestimmen, die am wahrscheinlichsten verwendet wurde, um die Szene zu beleuchten.
  • Bei einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist das Gerät zum Analysieren der Bilddaten innerhalb der Kamera vorgesehen. Zum Beispiel führt bei einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung der DSP 13 die Analyse der Bilddaten durch. Als ein Ergebnis der Analyse der Bilddaten wird die Farbe der Bildpixel, die das Bild bilden, eingestellt, um einen ordnungsgemäßen Weißabgleich zu erreichen. Es ist klar, daß die Bilddaten eventuell nicht komprimiert sind oder daß die Komprimierung entweder nach einer Analyse der Bilddaten oder nachdem die Einstellungen an dem Farbausgleich vorgenommen wurden, angewendet werden kann.
  • Zusammenfassung
  • Eine Anzahl von Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung wurde beschrieben. Dennoch ist klar, daß verschiedene Modifizierungen vorgenommen werden können, ohne von dem Schutzbereich der Erfindung abzuweichen. Ferner sind die Komponenten der Digitalkamera als ein Beispiel von Geräten beschrieben, die spezielle Funktionen innerhalb einer Digitalkamera durchführen. Folglich können die Funktionen, die als innerhalb der Digitalkamera durchgeführt beschrieben sind, durch ein jegliches Gerät durchgeführt werden, das zu einem Durchführen der speziellen Funktionen in der Lage ist. Zum Beispiel kann das Steuergerät 109 ein Mikroprozessor, eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung, eine diskrete Schaltung, eine Zustandsmaschine oder eine jegliche andere Schaltung oder Komponente sein, die zu einem Durchführen der Funktionen in der Lage ist, die oben beschrieben sind. Folglich ist klar, daß die Erfindung nicht durch die spezifischen dargestellten Ausführungsbeispiele, sondern lediglich durch den Schutzbereich der beigefügten Ansprüche begrenzt sein soll.

Claims (13)

  1. Eine Digitalkamera (100), die folgende Merkmale aufweist: eine Bilderfassungsanordnung (101, 102, 103, 104, 105, 107) zum Aufnehmen eines Bilds einer Szene und dessen Farbzusammensetzung, die von einer Quelle eines Bildbeleuchtungslichts resultiert; eine Bildspeicherungsanordnung (111, 115, 117), die auf die Bilderfassungsanordnung zum Speichern von aufgenommenen Bilddaten anspricht, die Rot-Grün-Blau-(RGB-) Farbwerte für jedes einer Mehrzahl von Pixeln umfassen, die das aufgenommene Bild der Szene in einem Farbraum darstellen; und eine Farbkompensationsanordnung (109, 119, 120, 121, 123) zum Analysieren der gespeicherten nichtfarbkorrigierten Daten, um einen Satz von Transformationswerten zum Ausgleichen der nicht-farbkorrigierten Daten einzurichten, um modifizierte digitale Bilddaten zu erzeugen, die ein korrigiertes Bild der Szene darstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbkompensationsanordnung folgende Merkmale umfaßt: eine Referenzbildspeicherungsanordnung zum Speichern, für jedes einer Mehrzahl von RGB-Pixeln, die ein Referenzbild in dem Farbraum darstellen, des Rot/Blau-(R/B-) Verhältniswerts und des Grün/Blau-(G/B-) Verhältniswerts, die einen Punkt in einem Farbwert-Raum darstellen, der durch eine erste Achse, die den R-Farbwert geteilt durch den B-Farbwert darstellt, und eine zweite Achse definiert ist, die den G-Farbwert geteilt durch den B-Farbwert darstellt, wobei eine Mehrzahl von derartigen Punkten eine Referenzfarbpalette definiert, die eine Peripherie in dem Farbwert-Raum aufweist; eine erste Transformationseinrichtung zum Abbilden des RGB-Farbwerts eines aufgenommenen Bilddatenpixels in dem Farbraum auf einen R/B-Verhältniswert und einen G/B-Verhältniswert, die einen Punkt in dem Farbwert-Raum darstellen, wobei der R/B- und der G/B-Wert für die Mehrzahl von Pixeln, die das Bild der Szene darstellen, eine Farbpalette des aufgenommenen Bilds definieren, die eine Peripherie in dem Farbwert-Raum aufweist; eine zweite Transformationseinrichtung zum Abbilden des R/B- und des G/B-Verhältniswerts eines peripheren Punkts der Farbpalette des aufgenommenen Bilds in den R/B- und den G/B-Verhältniswert jedes einer ersten Mehrzahl von peripheren Punkten der Referenzbildfarbpalette, um eine erste Mehrzahl von Punkten zu erhalten, die eine Form in einem Transformationsraum definieren, der durch zwei orthogonale dimensionslose Achsen definiert ist, wodurch die Kombination einer zweiten Mehrzahl von peripheren Punkten in der Farbpalette des aufgenommenen Bilds mit der ersten Mehrzahl von peripheren Punkten der Referenzfarbpalette eine zweite Mehrzahl von Formen definiert, die eine gemeinsame Überschneidung in dem Transformationsraum aufweist; und eine Kompensationseinrichtung zum Einstellen der aufgenommenen Bilddaten ansprechend auf die Position der Peripherie in dem Transformationsraum der gemeinsamen Überschneidung der zweiten Mehrzahl von Formen, wodurch das aufgenommene Bild der Szene eingestellt ist, um modifizierte digitale Bilddaten zu erzeugen, die das korrigierte Bild der Szene darstellen.
  2. Die Digitalkamera (100) gemäß Anspruch 1, bei der: die erste Transformationseinrichtung eine Einrichtung zum Transformieren von Punkten eines dreidimensionalen RGB-Farbraums in Punkte des zweidimensionalen Farbwert-Raums umfaßt, wobei jeder Punkt in dem zweidimensionalen Farbwert-Raum die Farbe eines Pixels in dem Bild darstellt.
  3. Die Digitalkamera (100) gemäß Anspruch 1 oder 2, bei der jeder der ersten Mehrzahl von Punkten, die die Form in dem Transformationsraum definieren, durch zwei diskrete Werte definiert ist, wobei ein Wert der dimensionslose Quotient der R/B-Verhältniswerte des entsprechenden Peripheriepunkts der Farbpalette des aufgenommenen Bilds und des entsprechenden einen der ersten Mehrzahl von Peripheriepunkten der Referenzbildfarbpalette ist, und wobei der andere Wert der dimensionslose Quotient der G/B-Verhältniswerte des entsprechenden Peripheriepunkts der Farbpalette des aufgenommenen Bilds und des entsprechenden einen der ersten Mehrzahl von Peripheriepunkten der Referenzbildfarbpalette ist.
  4. Die Digitalkamera (100) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die Bilderfassungsanordnung (101, 102, 103, 104, 105, 107) folgende Merkmale umfaßt: ein Sensorarray (103) zum Umwandeln von Licht in elektrische Energie; ein Array von Farbfiltern (102) zum Bewirken, daß das Sensorarray (102) für bestimmte spezifische Farbspektren empfindlich ist; und eine optische Linse (101) zum Richten von Licht von einem beleuchteten Bild auf das Array von Farbfiltern (102), um ein Aufnehmen der Farbzusammensetzung des Bilds zu ermöglichen, wenn dasselbe durch die Lichtquelle beleuchtet ist.
  5. Die Digitalkamera (100) gemäß Anspruch 4, bei der das Sensorarray (103) ein Array von ladungsgekoppelten Vorrichtungen umfaßt.
  6. Die Digitalkamera (100) gemäß Anspruch 4 oder 5, bei der die Erfassungsanordnung ferner folgende Merkmale umfaßt: einen Zeitsteuerungsgenerator (104), der mit dem Sensorarray (103) gekoppelt ist, zum Ermöglichen des sequentiellen Lesens von diskreten Pixeldatenwerten; eine Gewinnsteuerschaltung (105), die mit dem Sensorarray (103) gekoppelt ist, zum Korrigieren von Überschreitungs- und Unterschreitungssignalanomalien bei einem Verarbeiten des aufgenommenen Bilds von dem Sensorarray (103) in die diskreten Pixeldatenwerte; und einen Analog-zu-Digital-Wandler (107) zum Umwandeln jedes diskreten Pixeldatenwerts in einen diskreten digitalen Wert, der ein Pixel von Bilddaten angibt.
  7. Die Digitalkamera (100) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der: die erste und die zweite Transformationseinrichtung und die Kompensationseinrichtung in einer Verarbeitungsschaltung (109, 119) enthalten sind, wobei die Verarbeitungsschaltung ferner eine Einrichtung zum Bestimmen umfaßt, ob ein Pixel von aufgenommenen Bilddaten einen ausreichenden Farbvorgabewert aufweist, der sich aus den Spektralcharakteristika der Lichtquelle ergibt, um eine Weißabgleicheinstellung zu erfordern; und die Farbkompensationsanordnung (109, 119, 120, 121, 123) ferner ein Steuergerät (120, 121, 123) umfaßt, das auf die Verarbeitungsschaltung (119) anspricht, zum Einstellen einzelner der Pixel von aufgenommenen Bilddaten, die eine Weißabgleichkorrektur erfordern.
  8. Ein Verfahren zum Durchführen einer automatischen Weißabgleicherfassung und -korrektur, das folgende Schritte aufweist: (a) Aufnehmen und Speichern von Bilddaten, die ein aufgenommenes Bild einer Szene angeben, die durch eine Lichtquelle beleuchtet ist, wobei die aufgenommenen Bilddaten Rot-Grün-Blau-(RGB-) Werte für jedes der Mehrzahl von Pixeln umfassen, die das Bild der Szene in einem Farbraum darstellen; (b) Analysieren der aufgenommenen Bilddaten, um den Weißabgleich jedes einzelnen Pixels in dem Bild der Szene mit Bezug auf eine Referenzlichtquelle zu bestimmen; und (c) Einstellen des Weißabgleichs von jedem einzelnen Pixel in dem aufgenommenen Bild der Szene, um geschätzte Differenzen zwischen der Lichtquelle und der Referenzlichtquelle zu kompensieren; wobei der Schritt des Analysierens der aufgenommenen Bilddaten durch folgende Schritte gekennzeichnet ist: (b.1) Speichern, für jedes einer Mehrzahl von Pixeln in einem Referenzbild, des Rot/Blau-(R/B) Verhältniswerts und des Grün/Blau-(G/B-) Verhältniswerts, die einen Punkt in einem Farbwert-Raum darstellen, der durch eine erste Achse, die den R-Farbwert geteilt durch den B-Farbwert darstellt, und eine zweite Achse definiert ist, die den G-Farbwert geteilt durch den B-Farbwert darstellt, wobei eine Mehrzahl derartiger Punkte eine Referenzfarbpalette definiert, die eine Peripherie in dem Farbwert-Raum aufweist; (b.2) Abbilden des RGB-Farbwerts eines Pixels von den aufgenommenen Bilddaten zu einem R/B- Verhältniswert und einem G/B-Verhältniswert, die einen Punkt in dem Farbwert-Raum darstellen, wobei der R/B- und der G/B-Wert für die Mehrzahl von Pixeln, die das Bild der Szene darstellen, eine Farbpalette des aufgenommenen Bilds definieren, die eine Peripherie in dem Farbwert-Raum aufweist; (b.3) Abbilden des R/B- und des G/B-Verhältniswerts eines Peripheriepunkts der Farbpalette des aufgenommenen Bilds in den R/B- und den G/B-Verhältniswert jedes einer ersten Mehrzahl von Peripheriepunkten der Referenzbildfarbpalette, um eine erste Mehrzahl von Punkten zu erhalten, die eine Form in einem Transformationsraum definiert, der durch zwei orthogonale dimensionslose Achsen definiert ist; (b.4) Wiederholen des Abbildungsschritts (b.3) für jeden einer zweiten Mehrzahl von Peripheriepunkten in der Farbpalette des aufgenommenen Bilds, um eine zweite Mehrzahl von Formen zu definieren, die eine gemeinsame Überschneidung in dem Transformationsraum aufweisen; und (b.5) Schätzen von Differenzen zwischen der Lichtquelle und der Referenzlichtquelle entsprechend der Position der Peripherie in dem Transformationsraum der gemeinsamen Überschneidung der zweiten Mehrzahl von Formen.
  9. Das Verfahren gemäß Anspruch 8, das ferner folgenden Schritt aufweist: (b.2.1) Transformieren von Punkten eines dreidimensionalen RGB-Farbraums in Punkte des zweidimensionalen Farbwert-Raums, wobei jeder Punkt in dem zweidimensionalen Farbwert-Raum die Farbe eines Pixels in dem Bild darstellt.
  10. Das Verfahren gemäß Anspruch 8 oder 9, bei dem jeder der ersten Mehrzahl von Punkten, die die Form in dem Transformationsraum definieren, durch zwei diskrete Werte definiert ist, wobei ein Wert der dimensionslose Quotient der R/B-Verhältniswerte des entsprechenden Peripheriepunkts der Farbpalette des aufgenommenen Bilds und des entsprechenden einen der ersten Mehrzahl von Peripheriepunkten der Referenzbildfarbpalette ist, und der andere Wert der dimensionslose Quotient der G/B-Verhältniswerte des entsprechenden Peripheriepunkts der Farbpalette des aufgenommenen Bilds und des entsprechenden einen der ersten Mehrzahl von Peripheriepunkten der Referenzbildfarbpalette ist.
  11. Das Verfahren gemäß einem der Ansprüche 8 bis 10, bei dem die aufgenommenen Bilddaten mit einer Mehrzahl von Farbfiltern (102), einem Array von Detektoren (103), die ein Signal erzeugen, das eine erfaßte Lichtmenge darstellt, und einer Schaltung, die mit dem Array verbunden ist, um die Signale von den Detektoren zu verarbeiten, erzeugt werden.
  12. Das Verfahren gemäß einem der Ansprüche 8 bis 10, bei dem die aufgenommenen Bilddaten innerhalb einer Digitalkamera erzeugt werden und die nichtfarbkorrigierten Daten abgebildet und eingestellt werden, um das unkorrigierte Bild der Szene durch einen Prozessor (113), der innerhalb der Digitalkamera enthalten ist, weißabzugleichen.
  13. Das Verfahren gemäß einem der Ansprüche 8 bis 10, bei dem die aufgenommenen Bilddaten innerhalb einer Digitalkamera erzeugt werden und die nichtfarbkorrigierten Daten abgebildet und eingestellt werden, um das unkorrigierte Bild der Szene durch einen Host-Computer (121), der mit der Digitalkamera verbunden ist, weißabzugleichen.
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