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DE69823041T2 - Verschluss für Artzneimittelbehälter mit versenktem Zugangsmittel für Einstechdorn - Google Patents

Verschluss für Artzneimittelbehälter mit versenktem Zugangsmittel für Einstechdorn Download PDF

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DE69823041T2
DE69823041T2 DE69823041T DE69823041T DE69823041T2 DE 69823041 T2 DE69823041 T2 DE 69823041T2 DE 69823041 T DE69823041 T DE 69823041T DE 69823041 T DE69823041 T DE 69823041T DE 69823041 T2 DE69823041 T2 DE 69823041T2
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DE
Germany
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container
spike
closure
combination
area
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DE69823041T
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Inventor
John J. Niedospial Jr.
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Bracco International BV
Original Assignee
Bracco International BV
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Technischer Bereich
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen flachen Verschluss, der zusammen mit Behältern wie Flaschen, Glasfläschchen und Beuteln verwendet wird, die pharmazeutische Produkte für die parenterale Verabreichung enthalten. Insbesondere betrifft die Erfindung einen Elastomerstopfen zur hermetischen Abdichtung eines Behälters, einer Flasche, eines Glasfläschchens oder eines Beutels für parenteral zu verabreichende Arzneimittel, auf dessen Inhalt mittels eines versenkten Einstechdorns, der mit dem Stopfen zusammengehört, zugegriffen wird.
  • 2. Stand der Technik
  • Stopfensysteme für Glasfläschchen, Flaschen und dergleichen bestehen aus Materialien, die gegen Chemikalien und Pharmazeutika wie ätzende Substanzen, Reagenzien, parenteral zu verabreichende Lösungen und feste Formulierungen, die vor der Verwendung mit einem Lösungsmittel in ihre Anwendungsform zu bringen sind, resistent sind. Das am häufigsten verwendete System aus Stopfen und Fläschchen für solche Produkte sind Glas- oder Kunststoffflaschen oder Glasfläschchen, die mit Gummistopfen aus Elastomeren versehen sind. Das System bietet eine gute hermetische Abdichtung, sichere Lagerung und einfachen Zugang zum Inhalt durch den Elastomerstopfen mittels eines Infusionseinstechdorns oder einer Spritze, wenn der Inhalts entnommen werden soll. Der verwendete Elastomerstopfen umfasst im Allgemeinen eine Elastomerbasis, beispielsweise ein natürliches oder synthetisches Gummi, und eine inerte Beschichtung, die wenigstens einige Bereiche des Stopfens abdeckt. Die verwendete Beschichtung umfasst Chlorbutylkautschuk, polymere Fluorcarbonharze wie Polytetrafluorethylen und verschiedene thermoplastische Filme. Die Beschichtung soll den Elastomerstopfen vom Inhalt des Behälters trennen, um einen Kontakt und eventuelle chemische Reaktionen zwischen beiden zu verhindern.
  • Allgemein ist der Elastomerstopfen von zylindrischer Form und weist einen Kopfteil mit Krempe auf, die über dem offenen Ende des Behälters liegt. In einem Stück mit dem Kopfteil ist ein Körperteil, der sich in das offene Ende hinein erstreckt und im Halsbereich des Behälters sitzt, wobei der Durchmesser des Körperteils etwas größer als der Innendurchmesser des Behälters ist, so dass zwischen dem Körperteil und der Wand des Behälters eine sichere Abdichtung entsteht. Das untere Ende des Körperteils ist zur zentralen Längsachse des Körperteils abgeschrägt, um das Einsetzen des Körperteils in den Behälter zu erleichtern. Die kreisförmige Bodenfläche, die zum Inhalt des Behälters weist ist im Wesentlichen eben, und sie weist weder eine Bohrung noch eine Versenkung auf. Der Kopfteil des Stopfens ist in der Mitte mit einer Versenkung versehen, die sich von oben ein beträchtliches Stück nach unten in den Körperteil erstreckt, so dass die Versenkung in der Mitte und die kreisförmige Bodenfläche eine Membran bilden. Die Wände, die die Versenkung bilden, sind im Allgemeinen zylindrisch, doch können sie mit einer oder mehreren kreisförmigen Ausstülpungen versehen sein, die sich nach innen erstrecken und kurz vor der Mittelachse des Stopfens enden. Die kreisförmigen Ausstülpungen dienen dazu, gegen die Nadel einer Spritze zu drücken und sie zu halten, wenn die Nadel durch die Versenkung eingeführt wird, um die Membran zur Entnahme des Inhalts des Behälters zu durchstoßen. Der Elastomerstopfen wird durch einen Metallring oder eine Metallkappe, die gewöhnlich aus Aluminium bestehen, in seiner Position gehalten. Vom Metallring bzw. von der Metallkappe kann zum Öffnen in der Mitte ein Stück entfernt werden, damit die Nadel der Spritze in den Behälter eingeführt werden kann.
  • Bei einer anderen Art von Stopfen gemäß dem Stand der Technik liegt die Membran, die von einer Nadel durchstoßen wird, im oberen Bereich des Stopfens.
  • Beim dem Stand der Technik existieren verschiedene Stopfen- und Zugangssysteme für die Aufbewahrung und Enfnahme des Inhalts von Behältern, die im Folgenden dargestellt werden.
  • Die US-Patente Nr. 2,289,677 und Nr. 2,326,490 offenbaren einen Gummistopfen zur Verwendung mit Glasfläschchen umfassend: eine Außenwand, die als Abdichtung zwischen dem Glasfläschchen und dem Stopfen dient; und eine Innenwand, die eine Kammer in der Mitte des Stopfens bildet, wobei der Bodenbereich der Innenwand als Membran dient. Eine Hohlnadel, die ein scharfes Ende zum Durchstechen der Membran und ein herausstehendes äußeres Ende zum Ansetzen einer Spritze aufweist, wird von der Außenwand getragen. Eine an das äußere Ende der Nadel angesetzte Spritze, die nach innen gedrückt wird, bewirkt, dass die Membran durchstochen wird und erlaubt so die Aufnahme des Inhalts aus dem Glasfläschchen.
  • Das US-Patent Nr. 2,342,215 offenbart einen Abgabe- und Abdichtstopfen für ein Glasfläschchen umfassend: einen Stopfenkörper mit einer darin befindlichen Hohlnadel, wobei ein Ende der genannten Hohlnadel ständig in Verbindung mit dem Inhalt des Glasfläschchens steht und das andere Ende mittels einer dünnen Membran abgedichtet ist, die durchstochen werden kann. Wenn der Inhalt des Glasfläschchens entnommen werden soll, wird in den Stopfen eine Spritze eingeführt, um die dünne Membran zu durchstechen und in das andere Ende der Hohlnadel einzugreifen. Wenn die Spritze entfernt wird, schließt sich die dünne Membran von selbst, damit die Hohlnadel und der Inhalt des Glasfläschchens steril bleiben.
  • Das US-Patent Nr. 5,232,109 offenbart einen Elastomerstopfen für eine Flasche, wobei die genannte Flasche eine ringförmige Ausstülpung aufweist, die mit dem Schaft eines in den Stopfen eingesetzten Dorns eine zweite Abdichtung bildet, um ein Ausfließen, ein Ausblasen und ein Eindringen von Partikeln in die mit Flüssigkeit gefüllte Flasche zu verhindern.
  • Das US-Patent Nr. 5,364,386 betrifft eine Infusionseinheit, die Folgendes umfasst: einen flexiblen, großen Behälter, ein kleines Glasfläschchen für Medikamente und ein Rohr, das der Verbindung zwischen dem großen, flexiblen Behälter und dem kleinen Glasfläschchen für Medikamente dient.
  • Der große Behälter ist zur Aufnahme eines Lösungs- oder Verdünnungsmittels geeignet, während das Glasfläschchen für Medikamente ein pulverförmiges Arzneimittel enthält, das mit dem im großen, flexiblen Behälter enthaltenen Lösungs- oder Verdünnungsmittel gemischt und darin gelöst wird. Nach dem Lösen wird das gemischte Arzneimittel durch einen Auslass am unteren Ende des großen Behälters zur Infusion für einen Patienten abgegeben.
  • Das US-Patent Nr. 5,429,256 betrifft ein Arzneimittelentnahmesystem für Glasfläschchen. Das Entnahmesystem umfasst: ein Glasfläschchen, in dem ein Arzneimittel enthalten ist und das mit einer Gummidichtung verschlossen ist; und eine Vorrichtung, die oben an dem Glasfläschchen einrasten kann. Die Vorrichtung umfasst: ein Chassis und eine Kappe, die mittels eines Filmgelenks an der Kappe angebracht ist.
  • Das Chassis ist zylinderförmig und weist zur Erleichterung der Handhabung auf den Außenseiten senkrechte Rillen auf. Die Oberseite des Chassis weist in der Mitte eine Öffnung auf. Das Chassis umfasst einen männlichen Luer-Lock-Adapter, auf dem sich Außengewinde befinden, und eine Klemmstruktur, deren unteres Ende eine hohle Schneidspitze aufweist. Die Vorrichtung wird zusammen mit einer Spritze verwendet, die ein weibliches Luer-Lock-Anschlussstück aufweist, das in dem männlichen Luer-Lock-Adapter einrastet.
  • Bei der Verwendung wird die Deckelkappe geöffnet, und eine Spritze wird auf das äußere Ende des Adapters geschraubt. Die Spritze wird dann auf dem Adapter festgezogen, wodurch die Schneidspitze nach unten bewegt wird, und die Schneidspitze durchdringt die Dichtung auf dem Glasfläschchen, wodurch eine Fließverbindung mit dem Inhalt des Glasfläschchens hergestellt wird. Der Inhalt des Glasfläschchens wird durch Zurückziehen des Spritzenkolbens entnommen. Danach wird die Spritze, die den Inhalt enthält, abgenommen und kann mit einer Nadel versehen werden, um den Inhalt einem Patienten zu injizieren.
  • Das US-Patent Nr. 5,433,330 betrifft einen Stopfen, bei dem der Zugang ohne Nadel erfolgt. Der Stopfen ist auf Behältern mit einer Kanüle zu verwenden, die eine stumpfe Spitze zum Durchdringen des Stopfens aufweist.
  • Das US-Patent Nr. 5,817,082 vertritt den jüngsten Stand der Technik und betrifft ein Abdichtungs- und Zugangsmittel für Behälter wie Flaschen und Fläschchen aus Glas oder Kunststoff, das die Merkmale gemäß der Vorbemerkung von Anspruch 1 aufweist, wobei das genannte Zugangsmittel zu einem höheren Profil der Kappe führt.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Behälter mit einem Abdichtungsmittel und einem versenkten Zugangsmittel, beispielsweise Flaschen und Fläschchen aus Glas oder Kunststoff und Flaschen und Beutel aus Kunststoff, die flüssige Arzneimittel wie Röntgenkontrastmittel und parenteral zu verabreichende Flüssigkeiten enthalten. Das versenkte Zugangsmittel ermöglicht ein flaches Profil der Kappe und erleichtert die Handhabung, Sterilisation und Lagerung des Behälters. Aus praktischen Gründen wird die Erfindung in Verbindung mit Behältern beschrieben. Es versteht sich, dass die Erfindung Abdichtungs- und Zugangsmittel für Behälter im Allgemeinen einschließt, die starre oder halbstarre Zugangspunkte umfassen und ein Abdichtungs- und Zugangsmittel aufnehmen können.
  • DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein zusammengesetzter Verschluss und ein Behälter vorgestellt, wobei der genannte Behälter ein flüssiges Arzneimittel beinhaltet und der genannte zusammengesetzte Verschluss ein Zugangsmittel für einen Einstechdorn aufweist, das die Entnahme des genannten flüssigen Arzneimittels aus dem genannten Behälter durch Verwendung eines intravenösen Schlauchs gestattet, der an das genannte Zugangsmittel für einen Einstechdorn angesteckt ist, wobei die genannte Einwegkombination aus Verschluss und Behälter Folgendes umfasst:
    • a) einen Behälter, der ein flüssiges Arzneimittel beinhaltet und einen Halsbereich aufweist, der in ein offenes Ende ausläuft;
    • b) einen zusammengesetzten Verschluss umfassend:
    • b1) einen Elastomerstopfen zur hermetischen Abdichtung des Behälters an seinem offenen Ende;
    • b2) einen zylindrischen Bund, um den Elastomerstopfen im Behälter zu halten und um ein Zugangsmittel für einen Einstechdorn aufzunehmen; und
    • b3) ein Zugangsmittel für einen Einstechdorn, das gleitend über den zylindrischen Bund gestülpt ist und so beschaffen ist, dass es den Elastomerstopfen durchdringt und die Entnahme des flüssigen Arzneimittels aus dem Behälter gestattet;
    • c) eine Kappe um das Zugangsmittel für einen Einstechdorn auf dem Hals des Behälters zu umschließen, um den zusammengesetzten Verschluss frei von Verunreinigungen zu halten;
    wobei der genannte Elastomerstopfen gekennzeichnet ist durch eine ringförmige Rille auf dem genannten Zugangsmittel für einen Einstechdorn, durch einen versenkten Zielbereich in der Mitte des Elastomerstopfens, wobei der Zielbereich einen äußeren Ring umfasst, der in Richtung des Zentrums des Stopfens hervorsteht und so ausgebildet ist, dass er in die ringförmige Rille auf dem genannten Zugangsmittel für einen Einstechdorn eingreift, und durch eine Membran, die sich unterhalb des genannten äußeren Rings befindet und von dem Einstechdorn zu durchstechen ist; dabei weist das genannte Zugangsmittel für einen Einstechdorn einen eingelassenen männlichen Luer-Verbinder auf.
  • Der in dem zusammengesetzten Verschluss gemäß der vorliegenden Erfindung verwendete Elastomerstopfen sollte undurchlässig für Flüssigkeiten, elastisch und inert sein und keine auslaugbaren Zusatzstoffe enthalten, um jegliche Veränderung des Produkts, das im Behälter enthalten ist, zu unterbinden. Der Stopfen kann aus einer einzigen Komponente oder aus einer Mischung von Komponenten bestehen. Zu den Beispielen für Materialien gehören synthetisches oder natürliches Gummi wie Butylkautschuk, Isoprenkautschuk, Silikonkautschuk, Halogenkautschuk, Ethylen-Propylen-Terpolymer und dergleichen. Zu den konkreten Beispielen für ein synthetisches elastomeres Gummi gehören die von DuPont unter den Handelsbezeichnungen VITON® und CARLEZ® hergestellten Elastomere der CH2CF2-C3F6(C3F5H)- und der C2F4-C2F3OCF3-Serie; Fluorsilikonkautschuke wie diejenigen, die Dow Corning unter der Handelsbezeichnung SILASTIC® herstellt; und Polyisobutylene wie VISTANEX MML-100 und MML-140; und halogenierter Butylkautschuk wie das von Exxon Chemical Company hergestellte CHLOROBUTYL 1066.
  • Diese oder andere geeignete Elastomere können nach bekannten Verfahren in die gewünschte Stopfengestalt gebracht werden. Solche Verfahren schließen üblicherweise die Verwendung eines Vulkanisationsmittels, eines Stabilisators und eines Füllstoffs ein und umfassen einen ersten und zweiten Vulkanisationsschritt bei erhöhten Temperaturen.
  • Der in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung verwendete Behälter kann aus Glass oder einem Polymermaterial, d. h. Kunststoff bestehen, also Materialien die in der Pharmaindustrie bekannt sind. Wenn der Behälter aus Glas besteht, hat er die Form eines Fläschchens oder einer Flasche. Polymermaterialien werden aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Sicherheit bevorzugt. Die Kunststoffbehälter können die Form eines Fläschchens, einer Flasche oder eines Beutels haben. Das Fläschchen bzw. die Flasche besteht aus einem starren oder halbstarren Polymermaterial, während der Beutel aus einem biegsamen Polymermaterial besteht. Bei allen Formen weist der Behälter einen Halsbereich auf, der starr und formstabil ist, so dass er mittels des zusammengesetzten Verschlusses gemäß der vorliegenden Erfindung hermetisch abgedichtet werden kann. Der Behälter umfasst einen Halsbereich, der eine Innenfläche, eine radiale Innenfläche und eine quer liegende Endfläche aufweist. Die radiale Innenfläche und die quer liegende Endfläche bilden die Öffnung des Behälters. Der Halsbereich umfasst weiter eine Außenfläche, die an die quer liegende Endfläche angrenzt und einen äußeren radialen Ring bildet. Der äußere radiale Ring erleichtert das Halten des zusammengesetzten Verschlusses gemäß der vorliegenden Erfindung. Der Behälter kann ein Füllvolumen von 5 ml bis 1000 ml oder mehr besitzen.
  • Die Öffnung des Behälters soll den Elastomerstopfen aufnehmen. Der Außendurchmesser des Stopfens ist etwas größer als der Innendurchmesser des Halses des Behälters, so dass beim Einführen des Stopfens in die Öffnung des Behälters eine undurchlässige, hermetische Abdichtung erreicht wird.
  • Nachdem der Stopfen in die Öffnung des Behälters eingesetzt ist, wird ein zylindrischer Bund über den radialen Ring des Behälters und den Stopfen gelegt, um den Stopfen sicher in seiner Lage zu halten. Der zylindrische Bund umfasst: einen flachen oberen Bereich, der eine zentrale Öffnung aufweist, so dass der versenkte zu durchstechende Zielbereich des Stopfens unverdeckt bleibt; einen unteren Bereich; und einen zylindrischen Seitenbereich, der eine Innenwand und eine Außenwand aufweist. Die Innenwand weist einen nach innen ragenden Ring auf, der beim Zusammensetzen unterhalb des äußeren radialen Rings im Halsbereich des Behälters zu liegen kommt, um den Elastomerstopfen sicher im Behälter zu halten. Die Außenwand des zylindrischen Seitenbereichs weist eine ringförmige Rille und in einem Abstand von der ringförmigen Rille einen nach außen hervorstehenden ringförmigen Vorsprung am unteren Teil des genannten zylindrischen Bunds auf. Die ringförmige Rille soll das Zugangsmittel für einen Einstechdorn aufnehmen, wenn sich das Zugangsmittel für einen Einstechdorn in seiner stationären oder deaktivierten Position befindet, und der ringförmige Vorsprung dient als Anschlagmittel für das Zugangsmittel für einen Einstechdorn nach dessen Aktivierung. Der zylindrische Bund kann aus einem starren Polymermaterial bestehen, so dass er seine Form behält, oder aus einem Metall wie Aluminium.
  • Das Zugangsmittel für einen Einstechdorn hat im Wesentlichen die Gestalt eines ungekehrten Us und weist einen oberen Bereich, einen seitlichen Bereich und einen unteren Bereich auf. Der obere Bereich weist in seinem Zentrum einen versenkten Einstechdorn auf, der Folgendes umfasst: einen zylindrischen Schaft, der in seinem Inneren einen Kanal aufweist und an einem Ende in eine scharfe Spitze ausläuft; und einen männlichen Luer-Verbinder an seinem anderen Ende, um in einen entsprechenden weiblichen Luer-Verbinder am Ende eines intravenösen Schlauchs, über den das flüssige Arzneimittel einem Patienten injiziert wird, einzugreifen. Der Schaft des Einstechdorns weist eine ringförmige Rille auf, in die der äußere Ring des Elastomerstopfens eingreift, wenn das Zugangsmittel für einen Einstechdorn aktiviert wird. Der untere Bereich des Zugangsmittels für einen Einstechdorn weist einen ringförmigen Vorsprung auf, der nach innen in Richtung des Behälters herausragt und in die ringförmige Rille in dem zylindrischen Bund passt. Das Zugangsmittel für einen Einstechdorn wird über dem ringförmigen zylindrischen Bund positioniert, indem der ringförmige Vorsprung in der ringförmigen Rille zum Eingriff gebracht wird. In dieser Ausgangslage ist das Zugangsmittel für einen Einstechdorn in einem deaktivierten Zustand, da sich die scharfe Spitze des Einstechdorns in sehr geringem Abstand über dem im Zentrum befindlichen versenkten zu durchstechenden Zielbereich des Elastomerstopfens befindet.
  • Das Zugangsmittel für einen Einstechdorn besteht aus einem starren, doch leicht flexiblen Polymermaterial, so dass, wenn dasselbe aktiviert werden soll, sich die Seiten des ringförmigen Bunds infolge der Kraft, die von Hand auf den oberen Bereich des Zugangsmittels für einen Einstechdorn ausgeübt wird, nach außen biegen. Die von Hand ausgeübte Kraft hebt den ringförmigen Vorsprung aus der ringförmigen Rille und schiebt das Zugangsmittel für einen Einstechdorn nach unten, so dass die scharfe Spitze des Einstechdorns den im Zentrum befindlichen versenkten Zielbereich des Elastomerstopfens durchsticht und dadurch Zugang zu dem im Behälter enthaltenen flüssigen Medikament verschafft. Die abwärts gerichtete Gleitbewegung des Zugangsmittels für einen Einstechdorn kommt zum Stillstand, wenn der ringförmige Vorsprung des Zugangsmittels für einen Einstechdorn unten am ringförmigen Vorsprung des zylindrischen Bunds ankommt.
  • Ein Kappenelement umschließt das Zugangsmittel für einen Einstechdorn zusammen mit dem Elastomerstopfen und dem Halsbereich des Behälters vollständig. Die Kappe besteht aus Kunststoff oder einem Metall wie Aluminium. Die Kappe ist an ihrem unteren Bereich mittels eines Reißbands dicht mit dem Hals verbunden. Im Moment der Verwendung wird das Reißband entfernt. Dies ermöglicht es, dass die Kappe in axialer Richtung zum Behälter gedrückt wird. Während der axialen Bewegung durchsticht der Einstechdorn den versenkten Zielbereich und stellt somit eine Fließverbindung mit dem Inhalt des Behälters her. Mit der Aktivierung wird die Kappe entfernt und gibt den männlichen Luer-Verbinder frei, auf dem sich Anschlussgewinde befinden. Danach wird ein weiblicher Luer-Verbinder angebracht und der Inhalt wird über einen Schlauch und einen Katheter an den Patienten abgegeben.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Es sind die folgenden Zeichnungen zur Illustration der Erfindung beigefügt:
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Behälters, eines Stopfens mit Zugangsmittel für einen Einstechdorn und einer Kappe;
  • 2 ist eine Ansicht von oben derselben Anordnung;
  • 3 ist eine Ansicht von oben derselben Anordnung ohne die Kappe;
  • 4 ist eine Ansicht von unten derselben Anordnung;
  • 5 ist eine Schnittansicht des Behälters, des Stopfens mit den Zugangsmittel für einen Einstechdorn und der Kappe entlang der Linie 4-4 in 1;
  • 6 ist eine Schnittansicht des Halsbereichs des Behälters, des Stopfens mit dem Zugangsmittel für einen Einstechdorn und der Kappe, die in 1 gezeigt sind;
  • 7 ist eine Schnittansicht der vom in 1 gezeigten Behälter abgezogenen Kappe; und
  • 8 ist eine Schnittansicht des Halsbereichs des Behälters und des Stopfens, wobei das Zugangsmittel für einen Einstechdorn den versenkten Zielbereich in dem Stopfen durchstochen hat.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Wie aus den 1, 2, 4, 5 und 7 ersichtlich ist, umfasst der Behälter 10, der ein offenes Ende aufweist, in dem der zusammengesetzte Verschluss gemäß der vorliegenden Erfindung eingesetzt ist, einen Halsbereich 12, einen seitlichen Bereich 14 und einen Bodenbereich 16. Der zusammengesetzte Verschluss ist mit einem zylinderförmigen abnehmbaren Abdeckelement 18 abgedeckt, das einen flachen oberen Bereich 20, einen unteren Bereich 22, der mittels eines Reißbands 25 dicht mit dem Halsbereich 12 des Behälters 10 verbunden ist, und einen seitlichen Bereich 24 aufweist.
  • Wie aus den 5, 6 und 8 ersichtlich ist, umfasst der Behälter 10 einen Halsbereich 12, der eine Innenfläche 44 und eine innere radiale Endfläche 46 am oberen Endbereich der Innenfläche 44 und eine quer liegende Endfläche 48 aufweist. Die innere radiale Oberfläche und die quer liegende Endfläche bilden die Öffnung des Behälters 10. Der Halsbereich 12 umfasst weiter eine Außenfläche, die, angrenzend an die quer liegende Endfläche 48, in einen äußeren radialen Ring 50 ausläuft. Der radiale äußere Ring ist so ausgebildet, dass er das Halten des später beschriebenen zusammengesetzten Verschlusses erleichtert.
  • Die Öffnung des Behälters soll, wie in den 5, 6 und 8 gezeigt, einen Elastomerstopfen 60 aufnehmen. Der Elastomerstopfen 60 umfasst einen Kopf 62 und in einem Stück damit einen unteren Bereich 64. Der Kopf 62 umfasst: eine Krempe 66, die sich seitlich nach außen von dem genannten unteren Bereich 64 erstreckt und so ausgebildet ist, dass sie die Endfläche 48 des Behälters 10 abdeckt; und einen äußeren Ring 69, der zum Zentrum des Stopfens hin hervorsteht und so ausgebildet ist, dass er in eine ringförmige Rille 113 des Einstechdorns eingreift; und einen versenkten Zielbereich 68, der so ausgebildet ist, dass er von dem Einstechdorn durchstochen werden kann.
  • Wie am besten aus den 6 und 8 ersichtlich ist, wird der Behälter 10, nachdem er mit der gewünschten Menge an flüssigem Arzneimittel befüllt worden ist, mit dem Elastomerstopfen 60 dicht verschlossen. Um den Elastomerstopfen sicher an seiner Stelle zu halten und um als Aufnahme für das Zugangsmittel für einen Einstechdorn zu dienen, ist über einem Teil des Elastomerstopfens 60 und über dem Hals 12 des Behälters 10 ein zylindrischer Bund 70 befestigt. Der zylindrische Bund 70 umfasst:
    einen flachen oberen Bereich 72, der eine zentrale Öffnung 74 aufweist, so dass der Zielbereich 68 des Elastomerstopfens 60 zugänglich bleibt;
    einen kreisförmigen unteren Bereich 76; und einen zylindrischen Seitenbereich 78, der eine Innenwand 80 eine Außenwand 82 aufweist.
  • Auf der Innenwand 80 befindet sich ein nach innen hervorstehender Ring 84, der unterhalb des äußeren radialen Rings 50 des Halsbereichs 12 des Behälters 10 angeordnet ist, um den Elastomerstopfen 60 sicher im Behälter 10 zu halten.
  • Die Außenwand 82 des zylindrischen Seitenbereichs 78 des zylindrischen Bunds 70 umfasst: eine ringförmige Rille 86; und einen ringförmigen Vorsprung 88, der am unteren Teil des zylindrischen Bunds 70 nach außen hervorsteht. Die ringförmige Rille 86 soll das Zugangsmittel für einen Einstechdorn aufnehmen, wenn sich das Zugangsmittel für einen Einstechdorn in seiner stationären oder deaktivierten Position befindet, während der ringförmige Vorsprung 88 als Anschlagmittel dient, nachdem das Zugangsmittel für einen Einstechdorn aktiviert worden ist.
  • Das Zugangsmittel für einen Einstechdorn 100 hat in der Schnittansicht die Gestalt eines ungekehrten Us und weist Folgendes auf einen oberen Bereich 102; einen seitlichen Bereich 104; und einen unteren Bereich 106. Der obere Bereich 102 weist in seinem Zentrum eine Einstechdorn 110 auf, der Folgendes umfasst: einen zylindrischen Schaft 112, der in seinem Inneren einen Kanal 114 aufweist und an seinem unteren Ende in eine scharfe Spitze 116 ausläuft; und einen männlichen Luer-Verbinder 118 an seinem anderen Ende, um in einen entsprechenden weiblichen Luer-Verbinder einzugreifen, der sich am Ende eines (nicht gezeigten) intravenösen Schlauchs befindet, über den das im Behälter enthaltene flüssige Arzneimittel einem Patienten verabreicht wird. Der Einstechdorn mit dem männlichen Luer-Verbinder darauf ist in den Elastomerstopfen versenkt, um ein flaches Profil zu schaffen, was die Handhabung und Lagerung des Behälters erleichtert.
  • Der untere Bereich 106 des Zugangsmittels für einen Einstechdorn 100 weist einen ringförmigen Vorsprung 120 auf, der nach innen in Richtung des Behälters herausragt und in die ringförmige Rille 86 in dem zylindrischen Bund 70 eingreift. Während des Zusammensetzens ist das Zugangsmittel für einen Einstechdorn 100 über dem ringförmigen zylindrischen Bund 70 gelegen, indem der ringförmige Vorsprung 120 des Zugangsmittels für einen Einstechdorn 100 in die ringförmige Rille 86 des zylindrischen Bunds 70 eingreift. Wie in 6 gezeigt, ist das Zugangsmittel für einen Einstechdorn in dieser Ausgangslage in einem deaktivierten Zustand, da die scharfe Spitze des Einstechdorns den versenkten Zielbereich 68 der Elastomerstopfens nicht durchsticht. Der Behälter 10 mit dem darin enthaltenen flüssigen Arzneimittel wird mit einer Kappe 18 abgedeckt und die Kappe wird mit einem Reißband 25 am Hals des Behälters dicht befestigt. Danach wird der Behälter sterilisiert, versendet und gebrauchsfertig gelagert.
  • Die Kappe 18 schließt das Zugangsmittel für einen Einstechdorn 100 und den Halsbereich 12 des Behälters 10 vollständig ein, wie es in den 1, 5 und 6 gezeigt ist. Wenn das flüssige Arzneimittel einem Patienten verabreicht werden soll, wird das Reißband 25 abgezogen und mit Kraft von Hand auf die Kappe 18 gedrückt. Die so ausgeübte Kraft hebt den ringförmigen Vorsprung 120 auf dem Zugangsmittel für einen Einstechdorn 100 aus der ringförmigen Rille 86 in dem zylindrischen Bund 70 heraus. Mit der fortgesetzten Kraftausübung biegt sich der seitliche Bereich des Zugangsmittels für einen Einstechdorn 100 bezüglich des Behälters nach außen. Gleichzeitig durchsticht die scharfe Spitze 116 des Schafts 112 des Einstechdorns 110 den versenkten Zielbereich 68 des Elastomerstopfens 60. Das Zugangsmittel für einen Einstechdorn 100 wandert nach unten in den Behälter, bis der ringförmige Vorsprung 120 auf dem Zugangsmittel für einen Einstechdorn den Vorsprung 88 des zylindrischen Bunds 70 erreicht. An diesem Punkt erreicht auch der obere Bereich 102 des Zugangsmittels für einen Einstechdorn 100 den flachen oberen Bereich 72 des zylindrischen Bunds 70. Die Kappe 18 wird dann abgenommen und gibt den darunter liegenden männlichen Luer-Verbinder 118 frei, an den eine intravenöse Leitung mit einem weiblichen Luer-Verbinder angeschlossen wird. Das flüssige Arzneimittel im Behälter kann jetzt Patienten verabreicht werden, indem der Behälter auf den Kopf gestellt wird.
  • Die vorliegende Erfindung wurde anhand der bevorzugten Ausführungsform, wie sie in den Abbildungen gezeigt ist, beschrieben, doch sind verschiedene Änderungen und Abwandlungen für den Fachmann offensichtlich. TEILELISTE
    Behälter 10
    Halsbereich des Behälters 12
    Seitlicher Bereich des Behälters 14
    Bodenbereich des Behälters 16
    Zylinderförmige Kappe (des zusammengesetzten Verschlusses) 18
    Rippen auf der zylinderförmigen Kappe 19
    Flacher oberer Bereich der Kappe 20
    Unterer Rand der Kappe 22
    Zylindrischer seitlicher Bereich der Kappe 24
    Reißband unten an der Kappe 25
    Innenfläche des Halsbereichs des Behälters 44
    Innere radiale Endfläche des Halsbereichs des Behälters 46
    Quer liegende Endfläche des Behälters 48
    Äußerer radialer Ring des Halsbereichs des Behälters 50
    Elastomerstopfen 60
    Kopf des Elastomerstopfens 62
    Unterer Bereich des Elastomerstopfens 64
    Krempe des Kopfs des Elastomerstopfens 66
    Zielbereich des Elastomerstopfens 68
    Äußerer Ring des Stopfens 69
    Zylindrischer Bund 70
    Flacher oberer Bereich des zylindrischen Bunds 72
    Zentrale Öffnung im flachen oberen Bereich des zylindrischen Bunds 74
    Kreisförmiger unterer Bereich des zylindrischen Bunds 76
    Zylindrischer Seitenbereich des zylindrischen Bunds 78
    Innenwand des zylindrischen Seitenbereichs 80
    Außenwand des zylindrischen Seitenbereichs 82
    Nach innen hervorstehender Ring der Innenwand 84
    Ringförmige Rille des zylindrischen Bunds 86
    Ringförmiger Vorsprung des zylindrischen Bunds 88
    TEILELISTE (FORTS.)
    Zugangsmittel für Einstechdorn 100
    Oberer Bereich des Zugangsmittels für einen Einstechdorn 102
    Seitlicher Bereich des Zugangsmittels für einen Einstechdorn 104
    Unterer Bereich des Zugangsmittels für einen Einstechdorn 106
    Einstechdorn 110
    Zylindrischer Schaft des Einstechdorns 112
    Ringförmige Rille im Schaft des Einstechdorns 113
    Kanal im schaft 114
    Scharfe Spitze des Schafts 116
    Männlicher Luer-Verbinder 118
    Ringförmiger Vorsprung am Zugangsmittel für einen Einstechdorn 120

Claims (20)

  1. Einwegkombination aus einem zusammengesetzten Verschluss und einem Behälter, wobei der genannte Behälter (10) ein flüssiges Arzneimittel beinhaltet und der genannte zusammengesetzte Verschluss ein Zugangsmittel für einen Einstechdorn (100) aufweist, das die Entnahme des genannten flüssigen Arzneimittels aus dem genannten Behälter durch Verwendung eines intravenösen Schlauchs gestattet, der an das genannte Zugangsmittel (100) für einen Einstechdorn angesteckt ist, wobei die genannte Einwegkombination aus Verschluss und Behälter Folgendes umfasst: a) einen Behälter (10), der ein flüssiges Arzneimittel beinhaltet und einen Halsbereich (12) aufweist, der in ein offenes Ende ausläuft; b) einen zusammengesetzten Verschluss umfassend: – einen Elastomerstopfen (60) zur hermetischen Abdichtung des Behälters (10) an seinem offenen Ende; – einen zylindrischen Bund (70), um den Elastomerstopfen (60) im Behälter (10) zu halten und um ein Zugangsmittel für einen Einstechdorn (100) aufzunehmen; und – ein Zugangsmittel für einen Einstechdorn (100), das gleitend über den zylindrischen Bund (70) gestülpt ist und so beschaffen ist, dass es den Elastomerstopfen (60) durchdringt und die Entnahme des flüssigen Arzneimittels aus dem Behälter (10) gestattet; c) eine Kappe (18) um das Zugangsmittel für einen Einstechdorn (100) auf dem Hals (12) des Behälters (10) zu umschließen, um den zusammengesetzten Verschluss frei von Verunreinigungen zu halten; wobei der genannte Elastomerstopfen (60) gekennzeichnet ist durch eine ringförmige Rille (113) auf dem genannten Zugangsmittel für einen Einstechdorn, durch einen ausgesparten Zielbereich (68) in der Mitte des Elastomerstopfens (60), wobei der Zielbereich (68) einen äußeren Ring (69) umfasst, der in Richtung des Zentrums des Stopfens hervorsteht und so ausgebildet ist, dass er in die ringförmige Rille (113) auf dem genannten Zugangsmittel für einen Einstechdorn (100) eingreift, und durch eine Membran, die sich unterhalb des genannten äußeren Rings (69) befindet und von dem Einstechdorn (110) zu durchstechen ist; wobei das genannte Zugangsmittel einen eingelassenen männlichen Luer-Verbinder (118) für einen Einstechdorn (100) aufweist.
  2. Einwegkombination aus einem zusammengesetzten Verschluss und einem Behälter gemäß Anspruch 1, wobei der genannte Behälter (10) aus Glas besteht.
  3. Einwegkombination aus einem zusammengesetzten Verschluss und einem Behälter gemäß Anspruch 1, wobei der genannte Behälter (10) aus einem Polymermaterial besteht.
  4. Einwegkombination aus einem zusammengesetzten Verschluss und einem Behälter gemäß Anspruch 1, wobei der genannte Behälter (10) aus einem elastischen oder biegsamen Polymermaterial besteht.
  5. Einwegkombination aus einem zusammengesetzten Verschluss und einem Behälter gemäß Anspruch 1, wobei der genannte Behälter (10) ein Glasfläschchen ist.
  6. Einwegkombination aus einem zusammengesetzten Verschluss und einem Behälter gemäß Anspruch 1, wobei der genannte Behälter (10) eine Flasche ist.
  7. Einwegkombination aus einem zusammengesetzten Verschluss und einem Behälter gemäß Anspruch 1, wobei der genannte Behälter (10) ein Beutel oder ein Sack ist.
  8. Einwegkombination aus einem zusammengesetzten Verschluss und einem Behälter gemäß Anspruch 1, wobei das genannte flüssige Arzneimittel in dem genannten Behälter (10) ein Röntgenkontrastmittel ist.
  9. Einwegkombination aus einem zusammengesetzten Verschluss und einem Behälter gemäß Anspruch 1, wobei das genannte flüssige Arzneimittel in dem genannten Behälter (10) eine parenterale Flüssigkeit ist.
  10. Einwegkombination aus einem zusammengesetzten Verschluss und einem Behälter gemäß Anspruch 1, wobei der genannte Behälter (10) ein Volumen von 5 ml bis 1000 ml aufnehmen kann.
  11. Einwegkombination aus einem zusammengesetzten Verschluss und einem Behälter, wobei der genannte Behälter (10) ein flüssiges Arznei beinhaltet und der genannte zusammengesetzte Verschluss ein Zugangsmittel ohne Nadel aufweist, das die Entnahme des genannten flüssigen Arzneimittels aus dem genannten Behälter (10) durch Verwendung eines intravenösen Schlauchs gestattet, der an das genannte Zugangsmittel ohne Nadel angesteckt ist, wobei die genannte Einwegkombination aus Verschluss und Behälter Folgendes umfasst: a) den Behälter (10), der das flüssige Arzneimittel beinhaltet und Folgendes umfasst: – einen Halsbereich (12), der eine innere radiale Oberfläche (46) und eine quer verlaufende Endoberfläche (48) aufweist, die die Öffnung des genannten Behälters bilden; – eine äußere Oberfläche, die zusammen mit der genannten quer verlaufenden Endoberfläche (48) einen radialen Ring (50) bildet, um einen zylindrischen Bund (70) aufzunehmen und zu halten; b) den zusammengesetzten Verschluss, der aus einem Elastomerstopfen (60), einem zylindrischen Bund (70) und einem Zugangsmittel für einen Einstechdorn (100) besteht, wobei der genannte Elastomerstopfen (60) einen Kopfbereich (62) und einen unteren Bereich (64) umfasst; der genannte Kopfbereich weist auf: eine Krempe (66), die sich seitlich nach außen von dem genannten unteren Bereich (64) erstreckt und so ausgebildet ist, dass sie die Öffnung des Behälters (10) verschließt, und einen ausgesparten Zielbereich (68), umfassend einen äußeren Ring (69), der so ausgebildet ist, das er in eine ringförmige Rille (113) auf dem genannten Zugangsmittel für einen Einstechdorn (100) eingreift, und eine Membran, die sich unterhalb des genannten äußeren Rings (69) befindet und von dem genannten Zugangsmittel für einen Einstechdorn (100) zu durchstechen ist, wobei der genannte untere Bereich (64) in den Behälter (10) hineinragt und das darin enthaltene flüssige Arzneimittel abdichtet; wobei der genannte zylindrische Bund (70) umfasst: einen flachen oberen Bereich (72), der eine zentrale Öffnung (74) aufweist, die über dem Zielbereich (68) im Kopfbereich (62) des Elastomerstopfens (60) liegt; einen zylindrischen Seitenbereich (78), der eine Innenwand (80), eine Außenwand (82) und einen unteren Bereich (76) aufweist; dabei weist die genannte Innenwand (80) einen nach innen ragenden Ring (84) auf, der unterhalb des äußeren radialen Rings (50) am Behälter (10) angeordnet ist, um den Elastomerstopfen (60) sicher im Behälter (10) zu halten; dabei weist die Außenwand (82) des genannten Seitenbereichs (78) auf: eine ringförmige Rille (86), um das Zugangsmittel für einen Einstechdorn (100) aufzunehmen und in es einzugreifen, und einen ringförmigen Vorsprung (88) am unteren Teil des genannten zylindrischen Bunds (70), der nach außen hervorsteht und als Anschlagmittel für das genannte Zugangsmittel für einen Einstechdorn (100) dient; wobei das genannte Zugangsmittel für einen Einstechdorn (100) über den zylindrischen Bund (70) gestülpt ist und ihn umschließt, wobei das genannte Zugangsmittel für einen Einstechdorn (100) umfasst: einen oberen Bereich (102); einen seitlichen Bereich (104); und einen unteren Bereich (106); wobei der genannte obere Bereich (102) in seinem Zentrum einen fest mit ihm verbundenen Einstechdorn (110) aufweist, der einen zylindrischen Schaft (112) umfasst, der in seinem Inneren einen für Flüssigkeit durchlässigen Kanal (114) aufweist und an einem Ende in eine scharfe Spitze (116) ausläuft, um den Zielbereich (68) in dem genannten Elastomerstopfen (60) zu durchstechen, wobei sich in dem genannten zylindrische Schaft (112) eine ringförmige Rille (113) befindet, um in den genannten äußeren Ring (69) in dem Elastomerstopfen (60) einzugreifen; und wobei am anderen Ende des Schafts ein männlicher Luer-Verbinder (118) eingelassen ist, um in einen entsprechenden weiblich Luer-Verbinder einzugreifen, der sich am Ende eines Schlauchs zur Flüssigkeitsentnahme befindet; wobei der genannte seitliche Bereich (104) sich mit der Außenwand (82) des genannten zylindrischen Bunds (70) überlappt und gleitend über diesen gelegt ist; wobei sich auf dem genannten unteren Bereich (106) ein ringförmiger Vorsprung (120) befindet, der nach innen in Richtung des Behälters (10) herausragt und in die ringförmige Rille (86) in dem genannten zylindrischen Bund (70) eingreift und damit für das genannte Zugangsmittel für einen Einstechdorn (100) die Ausgangsposition für das Durchstechen definiert; wobei das genannte Zugangsmittel für einen Einstechdorn (100) eine axiale, gleitende Bewegung ausführen kann, so dass der genannte nach innen gerichtete Vorsprung (120) aus der genannten ringförmigen Rille (86) herausgerissen wird und die genannte scharfe Spitze (116) des genannten zylindrischen Schafts (112) die genannte Membran des genannten ausgesparten Zielbereichs (68) in dem Elastomerstopfen (60) durchdringt und somit Zugang zu dem im Behälter (10) flüssigen Arzneimittel geschaffen wird; und c) ein abnehmbares Abdeckelement (18), das das Zugangsmittel für einen Einstechdorn (100) auf dem Hals (12) des Behälters (10) umschließt, um den zusammengesetzten Verschluss frei von Verunreinigungen zu halten.
  12. Einwegkombination aus einem zusammengesetzten Verschluss und einem Behälter gemäß Anspruch 11, wobei der genannte Behälter (10) aus Glas besteht.
  13. Einwegkombination aus einem zusammengesetzten Verschluss und einem Behälter gemäß Anspruch 11, wobei der genannte Behälter (10) aus einem Polymermaterial besteht.
  14. Einwegkombination aus einem zusammengesetzten Verschluss und einem Behälter gemäß Anspruch 11, wobei der genannte Behälter (10) aus einem elastischen oder biegsamen Polymermaterial besteht.
  15. Einwegkombination aus einem zusammengesetzten Verschluss und einem Behälter gemäß Anspruch 11, wobei der genannte Behälter (10) ein Glasfläschchen ist.
  16. Einwegkombination aus einem zusammengesetzten Verschluss und einem Behälter gemäß Anspruch 11, wobei der genannte Behälter (10) eine Flasche ist.
  17. Einwegkombination aus einem zusammengesetzten Verschluss und einem Behälter gemäß Anspruch 11, wobei der genannte Behälter (10) ein Beutel oder ein Sack ist.
  18. Einwegkombination aus einem zusammengesetzten Verschluss und einem Behälter gemäß Anspruch 11, wobei das genannte flüssige Arzneimittel in dem genannten Behälter (10) ein Röntgenkontrastmittel ist.
  19. Einwegkombination aus einem zusammengesetzten Verschluss und einem Behälter gemäß Anspruch 11, wobei das genannte flüssige Arzneimittel in dem genannten Behälter (10) eine parenterale Flüssigkeit ist.
  20. Einwegkombination aus einem zusammengesetzten Verschluss und einem Behälter gemäß Anspruch 11, wobei der genannte Behälter (10) ein Volumen von 5 ml bis 1000 ml aufnehmen kann.
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